Nr. 2 Erstes Blatt Dienstag den 3 Januar 1S99 ießener Anzeiger Heneral-Anzeiger vorm. 10 Uhr. ««d Anzeigeblatt für de« Tkveis Gietzen Gralisdeilagni: Mw änÄnHMta, Der WW^SirTT Klätter für hessische Volkskunde. Deutsches Keich. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schukftraße Ar. 7. «-. «nz.igen.«erEm,,,stellen M g«. unb H„slanl)rt, *" °b°nsalls weiter bezogen GrfiV ^"derthalb Jahren — denn das gerlcht- t S 1 S"9' soviel wir wissen, Ende Mai oder An- ~ ^at Ochste Disziplinar-Jnstanz, das I Staatsministeriuni, entgilttge Entscheidung getroffen, aller- I auf Entlassung, aber mit u/la der gesetzlichen Pension. Wir wollen uns an dieser Stelle weiterer Betrachtilngen über die fast unbegreifliche Milde dieses Urteils eitthalttn. Aber wenn wir die Thaten des Herrn von Tausch mit denen des Professors Delbrück vergleichen und an dem Urteil -Ä"sch abmessen wollen, wie etwa das Urteil gegen Delbrück lauten könnte, so würde ein dem Prefeffor Delbrück auch in der mildesten Form erteilter Verweis noch immer als ein harter Spruch zu betrachten sein. . Gießen, den 1. Januar 1899. Das Gr. Kreisgesundheitsamt Gießen au bie Großh. Bürgermeistereien des Land- bezirkes Gieße«. Gelegentlich der Einsendung der Zahlkarten und Todes- zeugmffe vom November und Dezember 1898, welche Wir möglichst bald zu erhalten wünschen, bitten wir auf einem beigelegten Zettel anzugeben, ' wie viel Stück Großvieh und h „ „ Kleinvieh ünbDÄftfeneT.9a^C in R"" ©meinben gefallen unh der Wasenmeisterei überwiesen worden sind. Unter Kleinvieh verstehen wir außer Schweinen, Ziegen, Schafen, Hunden re. Rinder und Fohlen bis zu 1 Jahr W der verscharrten Tierleichen auch von früheren Jahren angegeben werden, so ist dies wünschens- Dr. Haberkorn. der Ministerien des Innern, des Handels und der Eisenbahn nicht mehr durch Eisenbahnen und Dampfschiffsverbindungen befördert werden. Budapest, 31. Dezember. Hier wurde em Erlaß publt- cirt, welcher die Verlängerung des wirtschaftlichen Ausgleichs zum Gegenstand hat. Die Aufrechterhaltung des gegenwärtigen Znstandes soll im Wege des Quotenwechsels Seitens der beiden Regierungen gegenseitig erfolgen. Budapest, 31. Dezember. Durch eine Verordnung des Finanzministers werden vom 1. Januar 1899 ab alle Steuerexekutioen, sowie Exekutionen für ärarische Forderungen bis auf Weiteres sistirt. Rom, 31. Dezember. König Menelik hat auf Anraten Frankreichs, sich nicht mit England in einen Konflikt einzulassen, der „Italia Militare" zufolge, den Vormarsch gegen Galabeth aufgegeben. Genf, 1. Januar. Das makedonische Komitee hält hier demnächst einen Kongreß ab, um die Forderungen und das Verhalten der Makedonier einer eingehenden Beratung zu unterziehen und dieselben alsdann den Großmächten zu unterbreiten. Paris, 31. Dezember. Der frühere Unterpräfekt von Fourmies, Namens Isaak, ist von der Polizei verhaftet worden, weil er sich weigerte, seinen militärischen Pflichten nachzukommen. Paris, 31. Dezember. „Crie de Paris" zufolge hat Kapitän Lebrau-Renault bei seinem Verhör vor dem Kassationshof sich geweigert, eine direkte Antwort zu geben. Er sagte, es sei ihm unmöglich, sich genau zu erinnern, was Dreyfus seiner Zeit zu ihm gesagt habe. Einer der Kassationshofräte stellte Lebrun-Renault sodann die Frage, ob er unmittelbar nach dem Sprechen mit Dreyfus den Eindruck gehabt habe, daß die Worte Dreyfus ein Geständnis seiner Schuld gewesen seien. Lebrun-Renault antwortete kategorisch: „Nein, man hat mir erst nachher gesagt, daß diese Worte Dreyfus einem Geständnis gleichkämen." Paris, 31. Dezember. Aus Montreal kommt die Meldung, das dortige Blatt „Toronto World" veröffentlicht einen sensationellen Artikel über die anglo-amerikanischen Beziehungen. Das Blatt erklärt, England sei entschlossen, um sich die Freundschaft der Vereinigten Staaten zu sichern, Kanada aufzugeben und an die Vereinigten Staaten abzntreten. Das Blatt sagt, die Kolonie könne sich auf eine baldige Annektion durch die Vereinigten Staaten gefaßt machen. Paris, 1. Januar. Brisson wird seine Präsidentschaft für die Kammer aufstellen lassen. Alle Revisionisten werden dagegen stimmen. Bukarest, 31. Dezember. Die Kammer ist bis zum 23. Januar vertagt worden. Petersburg, 31. Dezember. Die Nachricht, der Zar werde im Frühjahr über Wien nach Rom reisen, wird in informierten Kreisen, trotz des erfolgten Dementis, für zutreffend gehalten. MFC. Rußland. Trotz der verschiedenen Dementis sollen doch für die Vermehrung der Flotte 250 Millionen Rubel ausgcworfen sein. Rew-Nork, 1. Januar. Ein amerikanisches Geschwader unter Führung des Admirals Sampson wird im Früh- ftchr die Häfen Deutschlands, Englands und Frankreichs besuchen. Aus Schautung. Englische Zeitungen haben uns neuerdings mehrfach die angenehme Neuigkeit übermittelt, daß im Innern der Provinz Schantung eine Gährung bestehe, und daß diese Gährung sich gegen die Erwerbung von Kiautschou durch Deutschland richte. Man wird gut thun, dergleichen Nachrichten mit allergrößter Vorsicht aufzunehmen. In Wirklichkeit ist nichts dahinter, als der Wunsch englischer Interessenten, die deutschen Unternehmungen im Innern von Schantung, so lange es angeht, oder womöglich vollkommen hintanzuhalten. „Gährungen" sind im Innern >on China immer und an allen Stellen vorhanden und vorhanden gewesen. In den weitaus meisten Fällen beschränken sie sich auf örtliche Unruhen, welche zudem gewöhnlich nicht einmal diesen Namen verdienen, sondern eine ähnliche Rolle spielen, wie etwa ein größerer Ausstand bei uns. Gereizte Stimmung gegen Fremde besteht in China nach wie vor und zwar in allen Theilen des Landes, verhältnißmäßig aber gerade am wenigsten in der Provinz, um die es sich hier handelt, nämlich in Schantung. Das englische Preßmanöver scheint keinen anderen Zweck zu haben als den, das deutsche Kapital von den geplanten großen deutschen Unternehmungen in unserem Hinterland von Kiautschou abzuschrecken. Irgend ein Grund zur Beunruhigung liegt absolut nicht vor und kann durch derlei englische Tatarennachrichten auch nicht gegeben werden. Lokales und Provinnelles. Gießen, den 2. Januar 1899. * * Ordensverleihung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht, am 3. Dezember dem Vorstand des Salinen- und Bergamts, sowie der Badedirektion Bad Nauheim Geheimen Bergrat Otto Weiß zu Bad Nauheim aus Anlaß seines am 1. Januar 1899 stattfindenden 50jährigen Dienstjubiläums das Ritterkreuz 1. Klasse des Ludewigs-Ordens zn verleihen. * * Charaktererteilung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 23. Dezember dem Rechner der Spar- und Kreditkasse in Groß-Umstadt Jakob Lautz den Charakter als „Rendant" zu erteilen. * * Ernennung. Durch Entschließung Großherzoglichen Ministeriums des Innern wurde der Großherzogliche Kreisamtmann Loch mann zum Vorsitzenden des neu zu bildenden Schiedsgericht für die städtische Bauunfallversicherung zu Mainz und der Großhcrzogliche Kreisamtmann Krug von Nidda zum Stellvertreter des Vorsitzenden dieses Schiedsgerichts ernannt. * * Aus dem Verwaltungsdienste. Durch Entschließung Großherzoglichen Ministeriums des Innern vom 29. Dezember 1898 ist der Großherzogliche RegierungS- affessor Hermann v. Bechtold in Darmstadt vom 1. d. M. an mit Versetzung der Stelle eines Kreisamtmanns bei dem Großherzoglichen Kreisamt Alsfeld beauftragt worden. ♦ * Ernannt wurde am 28. Dezember der Hilfsdiener Christian R e b s o n zum Kanzleidiener der Zweiten Kammer der Stände. * * Gießener Volksbad. Ungeachtet der kälteren Witterung und der mancherlei Abhaltungen, namentlich der Frauen, ist der Besuch des Bades im abgelaufenen Monat Dezember nur wenig hinter dem Vormonat zurückgeblieben: es wurden insgesamt 7823 Bäder abgegeben, gegen 8606 im November (in welch letzterem aber auch um einen Tag mehr gebadet werden konnte) und gegen einen höchsten Dezember-Besuch des Offenbacher Stadtbades von nur 6329. Der Rückgang gegenüber dem November entfällt ausschließlich auf das Schwimmbad, während die Benützung der Wannen-, der Dampf- und Heißluft- und der Brausebäder wiederum zugenommen hat. Der Besuch im Einzelnen hat sich verteilt wie folgt: Schwimmbad 5007 Männer, darunter 923 zu 10 Pfg., 903 Frauen, darunter 205 zu 10 Pfg., Wannenbäder 1. Klasse 213 Männer, 54 Frauen, 2. Klasse 512 Männer, 282 Frauen; Dampf- und Heißluft-Bäder zusammen 128 Männer und 27 Frauen; Brausebäder zusammen 697. Die Personenwage wurde von 140 Personen benutzt, das Bad von 56 Personen besichtigt. **-e- Stadttheater. Mit recht gutem Erfolge gelangte gestern Abend das fünfaktige Volksstück „Mein Leopold" von L'Arronge zur Aufführung. Dieses alte, von Bial in Musik gesetzte Stück, verfehlt noch immer seine Wirkung nicht, zumal wenn die Rolle des protzigen Schuhmachermeisters und Hauswirts, aber gar schwächlichen Vaters, des Gottlieb Weigelt, so meisterhaft dargestellt wird, wie gestern durch Herrn Direktor Helm. Auch sein Sohn Leopold und seine Tochter Clara fanden in Herrn Köhler und Frl. Würdig tüchtige Vertreter. Eine allerliebste Stadtrichterstochter lernten wir in Frl. Pauli als Emma kennen; gesanglich sowohl als schauspielerisch bot sie eine recht gute Leistung. Herr Wilhelmi war als Mehlmeier ein recht drolliger Klavierlehrer. Die Regimentsmusik konnte trotz ihres vorzüglichen Spiels über die endlos langen Pausen nicht hinwegtäuschen. < # Jubiläum. Im Hause Gg. Ph. Gail begingen gestern die Herren H. Petri und I. Jung ihr 25jähriges Jubiläum und fand aus diesem Anlaß dortselbst eine durch Umstände bedingte kleine, aber erhebende Feier statt. In Anerkennung ihrer treuen Mitarbeiterschaft wurde genannten beiden Herren, sowie dem Herrn Emil Böß, welcher dieses Jubiläum bereits im Jahre 1885 feiern konnte, Prokura erteilt. Es ist gewiß ein erfreuliches Zeichen, wenn in unserer kurzlebigen Zeit langjährige treue Dienste die verdiente Würdigung finden und wird dadurch dem erwähnten Hause, wie seinen Angestellten, ein gleich ehrendes Zeugnis zu teil. * * Vortragskurs für praktische Landwirte in Gießen vom 4. bis 7. Januar 1899. Wie wir vom Hessischen Landwirtschaftsrat erfahren, verteilen sich die Vorträge an den einzelnen Tagen nach folgendem Plane: Mittwoch vormittags von 10—1 Uhr werden folgende Vorträge abgehalten: Neue Erfahrungen auf dem Gebiete des Zuckerrübenbaues und der Zuckerfabrikation. (Geh. Reg.-Rat Professor Dr. Märcker - Halle). Landeskulturaufgaben. (Landeskulturrat Dr. Klaas-Darmstadt). Neue Erfahrungen auf dem Gebiete des Kartoffelbaues und des Brennereibetriebes (Geheimer Reg.-Rat Dr. Märcker Halle). — Donnerstag vormittags: lieber die Grundrente. (Geh. Hofrat Prof. Dr. Thaer-Gießen). Fortschritte auf dem Gebiete der Schweinezucht. (Generalsekretär Dr. Kirstein-Berlin). Drei kurze Vorträge praktischer Landwirte über Einrichtungen und Erfahrungen ihrer Wirtschaft. — Freitag vormittags : Fortschritte auf dem Gebiete der Seuchenbekämpfung (Prof. Dr. Winckler-Gießen). Staatliche und korporative Maßnahmen zur Hebung der Viehzucht (Landestierzuchtinspektor Dr. Vogel-München). Elektrizität in der Landwirtschaft. (Ingenieur Leonarz-Nürnberg). • • Landwirtschaftliche Ausstellung in Frankfurt a. M. Auf eine Eingabe des hessischen Landwirtschaftsrates bei der Eisenbahndirektion zu Frankfurt a. M. wurde die frachtfreie Rückbeförderung der auf der landwirtschaftlichen Aus- stellung zu Frankfurt a. M. unverkauft gebliebenen Tiere unter den üblichen Bedingungen bewilligt, vorausgesetzt, daß die Rückbeförderung innerhalb vier Wochen stattfindet. * * Die Neujahrsnacht verlief, ohne daß größere Ausschreitungen oder Unfälle zu verzeichnen sind. Im allgemeinen wurde der Unfug getrieben, möglichst viel Feuerwerkskörper aus den Fenstern von Privathäusern, insbesondere aber aus Wirtschaften, rücksichtslos zwischen das Publikum zu werfen. Mehrere Personen wurden int Gesicht verletzt und an den Kleidern beschädigt. Von der Schutzmannschaft mußten etwa 65 Personen zur Strafanzeige notiert werden, darunter 40 wegen Abbrennen von Feuerwerkskörpern. K Wieseck, 2. Januar. Am Samstag nachmittag verirrte sich das kleine vierjährige Kind des hiesigen Bäckers L. M ü l l e r. Alle Nachforschungen nach demselben waren in der Nacht ohne Erfolg. Früh 6 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert und wurde das Kind denn auch in der Nähe der Badenburg erstarrt aufgefunden. Hoffentlich wird es dem hiesigen Arzte, welcher gleich zur Stelle war, gelingen, dasselbe am Leben zu erhalten. Bellersheim, 30. Dezember. Der vermißte Karl Eberhardt von hier, von deffen spurlosem Verschwinden die „Landpost" unlängst berichtete, wurde gestern am Oberholz im Gemeindesteinbruch ertränkt aufgefunden. In diesen Steinbrüchen befinden sich Wasserlöcher, in denen sich jemand leicht ertränken kann und dürfte E. seinen Tod freiwillig gesucht haben. Beim Eismachen wurde der Leichnam entdeckt. X. Darmstadt, 1. Januar. Es dürfte nicht viel Städte im deutschen Reiche geben, in denen das Neujahrsfest mit einer so allgemeinen, hohe und mittlere Kreise wie im „Traube"-Essen umfassenden Feier wie hier begangen wird; heuer war die Teilnehmerzahl über 200. Den Toast auf den Landesherrn brachte der Oberbürgermeister aus; auf das fernere gute Verhältnis zwischen Bürgerschaft und Militär toastete der Divisions-Kommandeur^______________ Aus der Zeit für die Zeit. Vor 147 Jahren, am 3. Januar 1752, wurde zu Schiff- Hausen der berühmte Geschichtsschreiber Johannes von Müller geboren. Von hervorragendem Werte, wenn auch in einzelnen Punkten von der forschenden Kritik überholt, find und bleiben seine „Schweizergeschichten" und die vier- undzwanzig Bücher „Allgemeiner Geschichte", meisterhaft in Auffassung und Darstellung der historischen Entwickelung der Personen und Ereigniffe. v. Müllec starb am 11. Mai 1809 AU Kassel.___________________________________________________________ Vermischtes. I- Dutenhofen, 30. Dezember. Auch in diesem Jahr hat unsere Gemeinde einen Beweis der hochherzigen Gesinnung der Verwaltung des Fernie'schen Bergwerks erhalten. Durch den Herrn Direktor Pascoe kamen zu Weihnachten 200 Mark zur Verteilung, wodurch mehreren armen Wittwen und bedrängten Familienvätern eine große Weihnschtsfreude bereitet wurde. Je mehr unsere Zeit der christlichest-Nächsten- liebe bedarf, um so erfreulicher ist es, dankbar von^olcherc Akten berichten zu können. Dem edlen Geber sei au$ an dieser Stelle herzlicher Dank gesagt. Universttüts Nachrichten. — Petersburg. Anläßlich der H u n d ertja h r f eier der x Medizinischen Akademie wurden zu Ehrenmitgliedern unter Anderen ernannt der Herzog Karl Theodor in Bayern, Generalstabsarzt der Armee Dr. von Coler, sowie die Prof ssorcn Waldeyer-Berlin, von Bergmann-Berlin, v. Recklinghausen-Straßburg, Kühne Heidelberg, Flügge-Breslau, Stieda-Königsberg und Schwalbe-Slraßburg. — Barmen. Das Preisgericht hat soeben entschieden, daß bezüglich des Wettbewerbes für die Herstellung von zwei Kaiser- standbildern sür die hiesige Kaiser Wilhelm Friedrtch-Ruhmeshall« je einen ersten Preis erhält: Gustav Eberlein-Berlin und Joseph Hammerschmidt-Düsseldorf; einen zweiten Preis: Kauer-Berlin und H. Künzler-Berlin; einen drtttm Preis: Martin Götze-Berlin und Johannes Böse-Berlin.__________________________________________ Spielplau der vereinigten Frankfurter Stadttheater. Opernhaus. Dienstag den 3. Januar, nachmittags 3*/» Uhr:, Hänsel und Gretel. Abends 7 Uhr: Die lustigen Weiber. Mittwoch den 4.Januar, nachmittags 3»,Uhr: Aschenbrödel. Donnerstag d n 5. Januar: Lohengrin. Freitag den 6. Januar: Wilhelm Tell. Samstag den 7. Januar, nachmittags ,3Vi Uhr: Aschenbrödel. Abends 7 Uhr: Die Jüdin. Sonntag den 8. Januar, nachmittags 31/« Uhr: Aschenbrödel. Abends 7 Uhr: Amelia oder: Der Maskenball. Schauspielhaus. Dienstag den 3. Januar: Za za. Mittwoch den 4. Januar: Maria Magdalena. Donnerstag den 5. Januar: Wallensteins Tod. Freitag den 6. Januar geschlossen. Samstag den 7. Januar: Das Vermächtnis. Sonntag den 8. Januar, nachmittags 3*/i Uhr: Zaza. Abends 7 Uhr: Han« Huckebein. Montag den 9 Januar: Montag den 9. Januar: Im weißen Rößl. Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. Montaa den 2. Januar Abends 8 Uhr: Btbelstuude im Confirmandensaal der Johanneskirche. Kolosserbrief, Cap. 2, von Vers 16 an: Mahnung zur Treue gegen den Herrn und sein Wort; Warnung vor Verirrung. Pfarrer Dr. Naumann. Verkehr, Land- und Volkswirtschaft. — Was ein Zeitungskatalog ist, das weiß heutzutage Jeder, der mit dem Annoncenwesen zu tbun hat, aber welche Unsumme von Fleiß und Arbeit dazu gehört, ein solches Werk herzustrllen, davon hat gar mancher keine Ahnung. Soeben Hai die Central- Annoncen Exp-.diton von G. L. Daube L Co. ihren neuen Zeitungs- katalog für das Jahr 1899 erscheinen lassen, der vermöge seiner pcaktttchen Verwendbarkeit und übersichtlichen Einteilung einen sehr vortheilhaften Eindruck macht. Um die Handlichkeit zu vermehren, ist das Format etwas verändert worden, während die Ausstattung als Schreibmappe, die sich als sehr praktisch erwiesen hat, beibehalten wurde. Die Löschkartons sind nach innen verlegt worden und bet dadurch freigewordene Raum zeigt eine reiche, in Braun und Gold gehaltene Relief-Deckclpreffung, die den Katalog noch wesentlich eleganter gestaltet. Wenn man run bedenkt, welche Mühen und Kosten schon allein dir Herstellung eines so umfangreichen Werke« erfordert, so muß man erst staunen, welche Fülle von Vorarbeiten nötig stnd, um den Inhalt zusammenzi-st.llen; denn jede Angabe, selbst über die allerkleinste Zeitung, beruht auf authentischen Mitteilungen. Allein über 20,000 vorgedruckte Fragebogen, ohne die unzähligen schriftlichen Korrespondenzen werden alljährlich über die ganze zivilistrt-' Welt verbreitet und von überallher gelangen die ousge- iüllten Blätter an ihren Bestimmungsort zurückt, wo sie dann gesichtet und al« wichtiges Material zur Aufstellung de« KatalogeS verwandt werden. Eine unausgesetzte, anstrengen e Arbeit von ungefähr 6 Monaten ist erforderlich, um das Werk als das präsentiere« zu können, waS der Daube'sche Zsttungska'alog schon von jeher war: ein zuverlässiges, auf gewissenhaftester Grundlage beruhendes, unentbehrliches Nachschlagebuch für jeden Inserenten. Neueste Meldungen. Depeschen des Bureau „Herold'. Berlin, 2. Januar. Wie das „Berl. Tagbl." aus Brüssel meldet, wird daselbst die Thalsache, daß König Leopold, obwohl er von seinem Fußleiden völlig geheilt ist, den Neujahrs-Empfang bei Hofe völlig absagen ließ, vielfach commentirt. Die liberale Preffe erblickt darin eine Kundgebung des Königs gegen das klerikale Ministerium, mit welchem der König den amtlichen Verkehr in der letzten Zeit bis auf das äußerste beschränkte. Berlin, 2. Januar. Zu dem Zwischenfall mit Oesterreich wegen der Ausweisungen österreichischer Unter» thanen aus Preußen und der Schädigung der deutschen Handelsinteressen in Dänemark infolge der dortigen Ausweisungen scheinen auch noch Auseinandersetzungen mit Rußland wegen Ausweisung russischer Staatsangehöriger bevorzustehen. Das „Berliner Tageblatt" meldet nämlich aus Petersburg, daß man russischerseits angesichts der dieser Tage verfügten Ausweisung von ca. 30 russischen Arbeiterinnen aus einer Berliner Cigarrenfabrik bei der preußischen Regierung Vorstellungen erheben und um Aufklärung bitten werde. Breslau, 2. Januar. Der Ausschuß der Jnvaliditäts- und Altersversicherungsanstalt für Schlesien beschloß, zur Förderung des Baues von Arbeiterwohnungen jährlich 50,000 Mk. auszusetzen, die als Darlehen zu einem ermäßigten Zinsfüße zwecks Errichtung von Arbeiter-Wohnhäusern hergegeben werden sollen. Stuttgart, 2. Januar. In der Sylvesternacht geriet eine Schutzmannspatrouille mit Zuhältern in ein Handgemenge. Hierbei wurde ein Polizist von einem 17jährigen Burschen durch einen Stich in die Lunge lebensgefährlich und ein weiterer Schutzmann ebenfalls nicht unbedeutend verletzt. Budapest, 2. Januar. Minister - Präsident Baron Banffy empfing gestern die Mitglieder der liberalen Partei. Auf eine Ansprache des Grafen Stephan Tisza, welcher die schwere politische Lage betonte, erwiderte Banffy, er sei entschlossen, bis zum äußersten auszuharren, und er werde seinen Posten nur niederlegen, wenn dies ohne Schädigung der Staatsinteresien möglich sei. Nizza, 2. Januar. Die Kaiserin Friedrich trifft im Februar bestimmt hier ein und hat bereits Wohnung für sich reservieren lassen. Paris, 2. Januar. Infolge der Auflösung des Kolonialheeres bleiben 8000 Offiziere stellungslos, was der Regierung große Verlegenheiten bereitet. Paris, 2. Januar. Die Neujahrs-Artikel der Blätter lassen vielfach die Absicht und den Wunsch durchblicken, durch einen äußeren Kampf mit England die inneren Verwickelungen zu beenden. Vielfach wird auch der offene Wunsch nach dem befreienden Säbel geäußert. Brüffel, 2 Januar. Die „Jndependance beige" meldet aus Paris, daß die Untersuchung der Spionage- Affaire Decrion weitere Beweise für die Verräterei Henrys zu Tage förderte. Henry benutzte Decrion als Mittelsperson. Petersburg, 2. Januar. Bei dem Festmahl der militärärztlichen Akademie erhob sich der Kriegsminister und verlas ein an den Zaren gerichtetes Schreiben des deutschen Kaisers, worin derselbe zur Hundert-Jahr- Feier der Akademie seine Glückwünsche übermittelt und dem Zaren seine unwandelbare Freundschaft ausdrückt. Hierauf brachte der Minister als Ausdruck des Dankes ein Hoch auf den deutschen Kaiser aus. Kanea, 2. Januar. Präsident Sph akisanakis ist hier eingetroffen und übernimmt die Leitung des Nationalrates. Die angesehensten Begs der Inseln wurden vonr Prinzen Georg in Einzel-Audienz empfangen. Der Prinz sicherte denselben besonderen Schutz und Gleichberechtigung der muselmanischen Bevölkerung zu. Für die Erbauung einer evangelischen Kirche in Dar-es-Talaam (Deutsch-Ostafrika) gingen weiter bei dem Unterzeichneten ein: Von Frl. E. Müller 1 X, Frl. Gö'tz 3^, Fiau RegierungSraib Dr. H-sse 2 X, Herr Göbel 4X, Herr E. Sauffmann 3 x Herr N. N. 3^t, FamiUe L 3 X, Ungenannt 10 JL, Herr D. Heil 3 X, Hrr Komme zicnrat Heyligenstaedt 10 JL, Frau Am'scichter Schudt 3**, Herr Proflssor Gundermann 2 X Herr Geheimerat Professor Dr. Onck.n b X, Herr Dr. K. 3 JL, Frau E. Hensel 5 X, Frau Steuerrat Dr. Schuster 3 X, Herr Professor Kasfky 5 X, Herr Bauunternehmer Wtnn 5 X, Herr E. Wasserschleben 5 X Herr Ingenieur Georg Koch 5 X, Herr Professor Dr. Stüger 5x, Herr Professor Dr. A. Schmidt 5 X, Herr Professor Günther 2 X, Herr N. N 2 X, Herr Land- gerichtsrat Dornsetff 5 X, Frau Kommerzierrat M Gail 3 X Herr Dr. Clemm 3 X. Herren A. Schuster & Ko. 2 X. Herr A. Kretzschmar 2 X, Herr H. K. 3 X Herr Fabrikant Schuchard 10X Herr Geilfus 1.50 X. Herr Adolf Möbl 3^L, Frau Philippine Haas II. 2 X, Frau Justizrat Dornseiff 3 X, Herr R. Stuhl 1 X, Herr A. L G Wallenfels 3 X, Herr W. Wirsig 2 X, Herr Georg Harz in Butzbach 2 X Allen Gebern herzlichsten Dank. I. A.: Bickel, Kaiser!. GouoernementS-SecreiLr THEE-MESSMER Berühmte Mischungen Mk. 3,50 und 2,80 pet P>v. P^ovtpackete 60 und 80 Pfg. Nur in feineren Geschäften käuflich 229 Bekanntmachung, betr.: Ve Erstattung von Beiträgen gemäß 30 und 31 des Jnvaliditäts- und Alterversicherungsgesetzes. ■ Die nachstehend abgedruckte Bekanntmachung wird hiermtt wiederholt Mgemeinen Kenntnis gebracht. Gießen, den 28. Dezember 1898. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. I. V.: Wolff. 229 zur Bekanntmachung. Indem wir nachstehend wiederholt die Bestimmungen der §§ 80 und 31 des Invalidität-- und Altersversicherungsgefetzes zur allgemeinen Kenntnis bringen, machen wir zugleich darauf aufmerksam, daß zur Begründung der Erstattungsansprüche folgendes nachzuweisen ist: I. Bei Anträgen von weiblichen Personen, die versichert gewesen find und eine Ehe eingegangen haben: 1. daß und wann die Ehe geschloffen wurde, und 2. für wieviel Beitragsjahre, beziehungsweise Beitragswochen Bei- träge geleistet sind. II. Bei Anträgen von Witwen und hinterlaffenen ehelichen Kindern Mnter 15 Jahren (beziehungsweise deren Vormund) einer versichert ge- ^befenen, verstorbenen männlichen Person: 1. wann dieselbe verstorben ist, 2. für wieviel Beitragsjahre, beziehungsweise Beitragswochen Bei- träge geleistet sind, 3. daß der Verstorbene eine Witwe, beziehungsweise eheliche Kinder unter l 5 Jahren hinterlassen hat, wie die Witwe bezw. die Kinder heißen und wann letztere geboren find, 4. erforderlichenfalls wer der Vormund dieser Kinder ist, und 5. daß den Hinterbliebenen aus Anlaß des Todes des Versicherten auf Grund des Unfallversicherungsgesetzes eine Rente nicht gewährt wird, beziehungsweise daß der Tod nicht die Folge eines Betriebsunfalles gewesen ist. III. Bei Anträgen von hinterlassenen vaterlosen Kindern unter 15 Jahren einer versichert gewesenen verstorbenen weiblichen Person: 1. und 2. wie zu II., 3. daß und welche Kinder unter 15 Jahren hinterlassen wurden und wann diese geboren sind, 4. wer Vormund dieser Kinder ist, und 5. wie zu II. Die Nachweise zu I. 1, II 1, und III. 1, find durch Bescheinigungen der zuständigen Standesbeamten, der Nachweis zu I. 2, II. 2, und III. 2, »urch Vorlage der letzten Quittungskarte, sowie der Aufrechnungsbescheinig- ungen über die vorhergehenden Quittungskarten, die Nachweise zu II 3 bis 5 und III. 3 bis 5 durch Bescheinigungen der betreffenden Bürgermeistereien (Abschriften der amtsgerichtlichen Tutorien) zu erbringen. Alle amtlichen Bescheinigungen rc., die auf Grund des Gesetzes zur Legitimation oder zur Führung von Nachweisen erforderlich sind, geschehen gemäß § 140 des Gesetzes gebühren, und stempelfrei. Die Erstattungsanträge können sowohl unmittelbar bei dem Vorstande der Jnvaliditäts- und Altersversicherungsanstalt, als auch bei den Bürgermeistereien des Wohnorts des Antragstellers gestellt werden. Die Einsendung der Anträge an die Anstalt hat stets portofrei zu Lasten der An- fprecher zu erfolgen. Wir weisen hierbei noch besonders darauf hin, daß die Ansprüche weiblicher Personen, die eine Ehe eingehen, binnen drei Monaten nach der Verheiratung geltend gemacht werden müssen und daß mit der Erstattung die durch das frühere Versicherungsverhältnis begründete Anwartschaft erlischt. Gießen, den 7. Dezember 1898. Großherzogliches Kreisamt Gießen. gez.: v. Bechtold. § 30. Weiblichen Personen, welche eine Ehe eingehen, bevor sie in den Genuß einer Mente gelangt sind, steht ein Anspruch auf Erstattung der Hälfte der für sie geleisteteten Beiträge zu, wenn die letzteren für mindestens fünf Beitragsjahre entrichtet worden sind. Dieser Anspruch muß binnen drei Monaten nach der Verheiratung geltend gemacht werden. Mit der Erstattung erlischt die durch das frühere VerficherungSverhältnts be« -gründete Anwartschaft. § 31 Wenn eine männliche Person, für welche für mindestens fünf 23 i# traqsjahre Beiträge entrichtet worden sind, verstirbt, bevor sie in den Genuß einer Rente gelangt ist, so steht der hinterlassenen Witwe, oder, falls eine solche nicht vorhanden, den hinterlaffenen ehelichen Kindern unter 15 Jahren ein Anspruch auf Erstattung der Hälfte der für den Verstorbenen entrichteten Beiträge zu. Wenn eine weibliche Person, für welche mindestens für fünf Bei tragsjahre Beiträge entrichtet worden sind, verstirbt, bevor sie in den Genuß einer Rente gelangt ist, so steht den hinterlaffenen vaterlosen Kindern unter 15 Jahren ein Anspruch auf Erstattung der Hälfte der für die Ver- storbene entrichteten Beiträge zu. Vorstehende Bestimmungen finden keine Anwendung, sofern den Hinterbliebenen aus Anlaß des Todes des Versicherten auf Grund des Unfalloerstcherungsgesetzes eine Rente gewährt wird. Bekanntmachung, Versteigerung von Dünger betreffend. Freitag den 6. Januar d. I., vormittags 11 Uhr, soll in dem hiesigen Schlachthof der Dünger aus den Gruben öffentlich meist bietend versteigert werden. Gießen, am 2. Januar 1899. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. 249 Gn a uth. 287 0 Deutsche Bekleidungs-Akademie 208 0 D 0 Stellenzuweisung. Pension. Ausbildung für Familien-Bedarf. Kurse von 40 Mk. an. Mode-Journale, Prospekte kostenfrei. Inserat erscheint Dienstag und Freitag. Vertreter für Journale überall gesucht". Friedberg, den 31. Dezember 1898. Der Vorstand der israelitischen Religionsgemeinde, ^'ibor Stern. Bekanntmachung. In der heutigen Vorstandsfitzung wurden die 3y2% Obligationen Lit A Nr. 2 mit Mk. 400.— n B H 12 „ „ 200.— zur Rückzahlung gezogen. Die Inhaber dieser Obligationen werden ersucht, bis zum 1. April k. I. bei unserem Gemeinderechner deren Betrag zu erheben, da von diesem Tage ab die Verzinsung aufhört. 0 Frankfurt a. M. M. G. Marten*. Zuschneide-Lehranstalt Ö Neuester Ernte S ® Mk. 2,50, 3,—, 3 pr.’ V2’"kHo~ I , _ , _ . , > , — । vorzüglichster @ ÄXüXÜzseLw^ KcaigLM Qualität. sorg Zu haben in Giessen bei J. M. Schulhof, Marktstrasse, B. Schlabach Kehl., Ludwigsplatz, und K. Bender, Wallthorstr. 14. 8 Betanmmachung. Wilhelm Ziegler von Gieß n und Lina Kliugelhöffer von Alsfeld (nunmehr Wilhelm Ziegler Eheleute) haben unterm 12. November 1898 vereinbart, daß sie in voll- ständiger Gütertrennnng leben wollen Gießen, den 28. Dezember 1898. Großh. Amtsgericht. Neuenbagen. 232 lln'tle-igmmlU'il, nachmittags 2 Uhr, werden im Bieker'schen Saale versteigert: Sofas, Kommoden, Kleiderschränke, 1 Regulator, 3 Nähmaschinen, 1 eich. Buffet, 1 eich. Eßtisch mit 6 Stühlen, 1 vollst. Bett, 1 Mahagonisekretär, 3 Ladenschränke, 1 Pferd, 1 Kuh, ein« Partie Schubwaren u. Filzhüte. 253 Geißler, Gerichtsvollzieher. Holz-Versteigerung tm Gießener Stadtwald. Montag, den 9. Januar ■899, vormittags 9-/, Uhr beginnend, sollen im Gießener Ltadtwald, Distr. Neuhege, versteigert werden: 181 Kiefernflämme mit 81 ftn 106 rm Nadel Scheitholz, 139 „ Nadel-Knüppelholz, 2450 Wellen Nadel-Reisig, 55 rm Nadelstöcke. Die Zusammenkunft ist an der Grünbergerstraße, 1. Schneise. Gießen, den 2. Januar 1899. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. 248 Dienstag den 17. und Mittwoch den 18. Januar 1899, jedesmal mittags 2 Uhr, sollen im Pfandlocale zu Gießen, Seltersweg 11, gegen Barzahlung versteigert werden: Sofa, Kommode, Kleiderschränke, Schreibsekrelär, Nähmaschine, Sattlerwaren und andere Hausgeräte, sowie 2 Wagen, 20 Zentner Heu, drei Säcke gute Speisekartoffeln und leere Säcke, sowie eichene Bohlen. Die Versteigerung der Kartoffeln findet bestimmt am 17. Januar statt. 240 Kemmer, Pfandmeister. stMpMlUNM Stöbt. Schlachthaus. Freibank. 252 Heute und morgen: ZchMinMch 54 Pfg. ImKinstlilbMem empfehle sämmtliche Zulhaten in nur feinsten Qualitäten billigst. 026 GustavMaltkr,M->l-dmgi3. la. Gas-Glühkörper, unübertroffen in Leuchtkraft, Haltbarkeit und Brenndauer, Preis per Stück 40 Psg. be' A.&G. Wallenfels, Markt 21. 251 Abonnieren Sie auf Die Arbritsstube s*u.Haushaltllngsschole Zeitschrift für leichte, geschmackvolle Kandaröeiteu und praktische Kaushaltungskundc. Vierteljährlich 1 Mark. Sie bringt eine große Anzahl praktisch erprobte Kandarveiteu zahlr. erklärende Fetailzerchnungen genaueste ISeschreiVungen sowie prachtvolle farbige ©rigiudmuRer für Kreuzstich, Smyrna-, Hovelin-, A»latt- und Stielstich. Außerdem eine hauswirtschastliche 4seitige ZSeilage. Man abonniert bei allen Buchhandlungen und Postämtern- I Gegen Einsendung von 20 Pfg. in Briefmarken verschickt die Verlagsbuchhandlung €>. de Liagre in Leipzig 2 Probehefte franko. 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Westanlage 36. 025] Kleiner Hund mit 2283 zugelaufen Abzubolen Crednerstratze 41. 79] Suche kräftigen, gewandten Hausburfcheu gegen guten Lohn, zum sofortigen Eintritt. Lndwigstratze 31. Leonhardt Siegwolf, seitheriger Oekonom im Offizierskasino des Thür. Ülanen-Regiments Nr. 6 in Hanau ein herzliches Lebewohl! Auf Wiedersehen! Förderung der Aufgaben unserer WohlthätigkeitSanstalt, neben jeden Spender persönlich erreichten sehr angenehmen Zweck. Gießen, den 2. Januar 1899. Der Vorstand der Klemkinder-Bewahranstalt. Dr. Naumann. 247 Gießen, 2. Januar 1899 Ein kautionsfähiger Mann, welcher läng Jahre als Oeconomie-Verwalter thätig gewesen, sucht Stellung als Aufseher, Platzmeister oder Kassierer; auch ist derselbe im Schreiben bew. Gute Zeugnst.z Dienst. Näheres Expedition ds. Blattes. 226 Bei meiner Wiederabretfe nach Deutsch-Ost Afrika sage W ich hiermit allen Freunden und Bekannten ® Whrlms vM (BrfltnlfltioHsbffttdjfH nnb van Zusendung von Gralulationskatlku;u Neujahr. Nach Schluß der vorigen Nummer d. Bl. haben noch nachbenannie Herren u> d Damen zu vorbezeichnetem Zweck der Kleinkiuder-Bewahr- anstalt Gaben zugewendet: 110. Ernst Blödne- und Frau. 111. Liebe, S^lach'hausdirektor. 112. Dr. Baldensperger, Professor. 113. Otto, Brandverficherungs Experte Buch diesen freundlichen Gebern sprechen wir unseren herzlichsten Dank aus. Insgesamt mürben gespendet 306,50 Mark, — eine sehr erfreuliche General-Versammlung des Gießener Zitherclub Whltiitigkejtsvttkin) Samstag den 7. Januar, Anfang abends 8!/2 Mr^präcis bei Herrn I. Arnold, Schipkapatz. Tagesordnung: Jahresbericht, Rechnungsablage Vorstandswahl, Verschiedenes Georg Bickel, Kaiser!. Gouvernements-Sekretär. rar Suche Fkhmädchkn aus anständiger Familie. 58 Carl Nowack Seidenstoffe und Modewaren. statt und ist jeder einzelnen Stelle der frühere Schluß der Subskription vorbehalten. Die Zuteilung, welche dem freien Etmessen der Subskriptionsstellen überlasten ist, wird sobald wie möglich nach Schluß d?r Subskription untre direkter Benachrichtigung an die Zeichner vorgenommen werden. Die Abnahme des zugeteilten Betrages in definitiven Stücken hat in der Zeit vom 10. Januar b's 20. Januar a. f zu erfolgen. Der Schlußnotenstempel geht zu Lasten des Subskribenten. Die Anleihe ist zufolge Bekanntmachung des Großherzogltch Hessischen Ministeriums der Finanzen vom 3 November 1897 kreirt worden uns soll zur Deckung außerordentlicher Staatsbedürfnisse dienen. Die Tilgung der Anleihe erfolgt in der Art, daß die jeweilig durch den Hauptvoranschlag der Staats-Einnahmen und -Ausgaben dazu bestimmt werdenden Mittel zum Ankauf einer entsprechenden Anzahl von Schuldverschreibungen verwendet werden. Dem Staate bleibt jedoch das Recht Vorbehalten, dis in Umlauf befindlichen Schuldverschreibungen oder einen beliebigen Teil derselben auch zur Einlösung mittelst Barzahlung des Nominalbetrages mit halbjähriger Frist zu kündigen. Den Inhabern der Schuldverschrei- bungen steht ein Kündigungsrecht gegen den Staat nicht zu. Alle die vorstehende Anleihe betreffenden Bekanntmachungen sind im Reichsanzelger und in mindestens zwei weiteren Berliner Zeitungen, fomi, in einem Frankfurter Blatte zu veröffentlichen. Darmstadt und Berlin, im Dezember 1898. 245 Kerreral-Airektton der Seeharrdlungs-Sozietät. Wank für Kandel und Industrie. Junger Herr sucht ab 15. Januar ein möbliertes Zimmer. Offerten mit Preisangabe unter R. 3. 029 an die Expedition dieses Blattes.________________ Möbliertes Zimmer, wenn möglich in der Bahnhofstraße oder in nächster Nähe derselben, von einem Kaufmann zu mieten gesucht. Offerten unter Nr. 027 an die Expedition b. BI. erbeten. Rheinisches Technikum Bingen I für Maschinenbau u. Eleotroteoholk. I Programme kostenfrei. 228 I Verkauf ein. K'-ssenschrankes Ein bei dem Gr. Universitäts-Rentamt überflüssig gewordener, im Kanzleigebäude auf dem Brand sich befindender Kasse- schrank soll an den Meistbietenden verkauft werden. — Diesbezügliche schriftliche Angebote nimmt die unterzeichnete Behörde innerhalb 14 Tagen entgegen. Gießen, den 2. Januar 1899. Großh. Universitäts-Rentamt. Gefunden ein Diamantring. 2.38 _^u erfage» in der Expedition d. Bl. Darlehne auf Seernnen jeder Art, Majorate, fttbfdlflftttl hohe L Gutshypotheken Vtmpwui», üon fieberen bis zu den größten Objekten (Millionen) zu 4 bis 5 . Proz. unter kulanten Bedingungen. Auführl. Off. gef. unter G. 80 an Max «Serstmann, Berlin W. 9, erbeten. 231 Kaiser-Mnorama Neuen Baue 1. iss Rur bis Mittwoch! . JSg&A Afrika, Insel Malta, u. a. Maurische Bauten und Pa- laste, prachtvolle tropische Vegetation, hochinteressante, naturwahre Reise. 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Mk. 14,703,000.— ist an der Frankfurter an der Berliner Börse bereits eingeführt und zur Notiz zugelaffen wordt>a Wir stellen hiervon nom. Mk. 9,000,000.— > 3 72 % Großh. Hkssischk Ktaatsobiigatioaeu vom Jahre 1897 zum Cours von 99% zuzüglich laufender Stückzinsen vom 1. Oktober 1898 bis zum Tage der Abnahme am Donnerstag den 5. Januar 1899 zuc öffentlichen Subskription. Zur gefl. Beachtung I Einem hochwohllöblichen Publikum die ergebene Mitteilung, dass ich am heutigen Tage die Leitung der Weinstube „zur Stadt Athen” 23 Bahnhofstrasse 23 übernommen habe. Ein reichhaltiges Lager von über 100 Sorten rein gehaltener griechischer, deutscher und französischer Weine aus den renommierten Kellereien der Weingrosshandlung J. F. Menzer, Hoflieferant in Neckargemünd, setzt mich in den Stand, allen Wünschen meiner verehrlichen Kundschaft gerecht zu werden; ausserdem unterhalte ich in meiner Weinstube einen ständigen Frühstück-, Mittag- und Abendtisch ■ ■■ ■ . । . in jeder beliebigen Schriftart und Kartonsorte werdet IllOllw QFlfin za mässigen Preisen angefertigt in der VlullAdi lull BriM'schen Univ.-Druckerei (Pietsch Erben) v IVIIIIMI »VII Schulstrasse 7« Maschinentechniker als Lehrer für den Sonntagsvorrnittags- untenicht an der Gewerbeschule in Friedberg (Hessen) wird gesucht. Off. mit Zeugnisabschriften werden bis zum 7. Januar an Unterzeichneten erbeten. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats. Georg Hieronimus. 235 75] Die Flößer Schäfere - Gesellschaft zu Älten-Buseck sucht 43m sofortigen. Eintritt einen tüchtigen Schäfer. Töchliskr Pferdeknecht gesucht 189 C. 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