»r. 102 Zweites Blatt Dienstag den 2. Mai 1899 3* Amts- und Anzeigeblatt für den Akreis Gieren. Iv»ahme vov Anzeige« zu der nachmittags für de» ftlgtaben Tag erscheinenden Nummer bi-S vor«. 10 Uhr. Rektion, Expedition und Druckerei: Sch»tstraße Ar. 7. vrizmLsteuer sei nicht viel aufzubringen. Ma« dürfe auch --ich vergesse«, daß, je höher eine Steuer sei, desto mehr Sttlierhinterziehungen stattfinden würden. Wolle man eine weitere Erhöhung der Vermögenssteuer herbeiführe«, so «rate dieselbe zu einer ungerechten Steuer für eine große ZZahl von Jntereffenten. Er verweist auf Bayern und Wißen, welche ohne Erhöhung der Steuersätze die Reformen drurchgeführt haben. Schon aus diesen Gründen dürfe man im Hessen nicht z» weit gehen. — Abg. Schönberger höilt eise indirekte Besteuer»ug für die ungerechtfertigtste aller Mßtterungsarten, einmal «eil eS eine Kopfsteuer sei und »E die Leistungsfähigkeit nicht mit der Stenerkraft Hand int Jia xb gehe. Eine Steuer-Reform müsse durchgeführt »«tr»., nm bie ungerechten Realsteuern zu beseitige«. Der Zufriedenheit herbeizuführen. An die Stelle von Frankreich sei jetzt Preußen getreten, welches wetteifere die Zufrieden- heit seiner Bevölkerung herzustellen. Werde die Weinsteuer für Hessen angenommen, so halte er es für das größte Unglück. Im nächste« Herbst würden dieselben Debatte» I Grundbesitz werde heute noch mit 4 Proz. belastet, während man früher keinen Anstand nahm, ihn mit 10 Prozent zu belasten. Nachdem man die Realsteuer als ungerecht erkannt hatte, mußte die Regierung eine Progression des beweglichen Kapitals herbeiführen. Die ablehnende Haltung der Regierung in der Frage der Uebernahme der Volksschulen au den Staat habe bei ihm Mißstimmung hervorgerufen. Für die Einführung der Weinsteuer werde er eintreten, weil er I die Steuer für gerecht halte. Die so oft hervorgehobene ! Verschiedenartigkeit in der Produktion des Weines einerseits und des Bieres und Branntweines andererseits, halte er nicht für stichhaltig. Für ihn sei der Alkoholgehalt bei diesen Getränken bestimmend. Wie ein Steuer-Objekt zu stände komme, sei ihm einerlei. Bei einer geeigneten, nicht belästigenden Kontrolle halte er daher das Weinsteuergesetz für durchführbar, allein die Regierungsvorlage scheine ihm gerade in dieser Beziehung auf schwachen Füßen zu stehen. — Abg. Schmitt freut sich, daß die Debatten bis jetzt in sachlicher Form geführt worden seien. Das Hauptverdienst hieran hätten die Erklärungen des Hessischen Staatsministers und des Hessischen Geh. Staatsrat Krug gehabt, wonach feststehe, daß die Regierung zu einer Verständigung geneigt sei. BeiderseitigeVerständigung sei dieLösung der ganzenSteuer- Reform. Das von dem Finanzminister veröffentlichte Finanz-Expose halte er für die schwerste Schädigung des hessischen Kredits. Seine Partei sei sich klar, was sie von diesem Exposö halten solle. Wenn man aber außerhalb des Landes in fetter Schrift lese, daß Hessen einen jährlichen Höchstbetrag von 9 Millionen habe, so müsse er fragen, wozu diese Schwarzmalerei. Ernste Männer könne man mit diesem Erpos« nicht schrecken, da es bei einer so künstlichen Zusammenstellung seinen Zweck nicht erreicht habe. Beispielsweise seien in diesem Expose Ausgaben eingestellt worden, zu denen die Kammer und auch die Regierung noch keine Stellung genommen habe. So hätte man in dem Expose um zu einem noch höheren Defizit zu kommen, auch die Anträge des Abg. Köhler-Langsdorf den Melibokus als Wasser-Reservoir zur Bewäsierung des Riedes zu benutzen und den Ankauf der Wasserrechte in Hessen durch den Staat, mit mehreren hundert Millionen von Mark einstellen können. Mit den Prinzipien der Steuerreform sei er einverstanden, aber nicht mit Art und Weise der Veranlagung. Gegen jede indirekte Steuer werde er auftreten und deshalb sei er auch gegen die Weinsteuer. Er hätte gewünscht, daß man mit der Steuerreform wie in Preußen schrittweise vorgegangen wäre. Auf dem Wege des Kompromisses hoffe er aber noch manches zu erreichen. Für die Lotterie, sowie für Stempel- und Hundesteuer und Einkommensteuer werde er stimmen. Bezüglich der Weinsteuer habe er die Ueberzeugung, daß dieselbe durch das Haus abgelehnt werde. Er wolle aber noch auf die Bemerkung des Negierungskommissars Deißler zurückkommen, als würde die Weinsteuer dem Winzer nichts schaden. Die Handelskammer Mainz habe eine andere Ansicht, und er gebe auf die Ansicht derselben mehr als auf die Ansicht der gesamten Räte des Staatsministeriums. Die Regierung solle sich nicht täuschen, daß gerade in Rheinhessen eine große Erbitterung durch die Weinsteuer hervorgerufen würde. Er wolle dabei auf ein weiteres politisches Moment aufmerksam machen. Man sage immer, die Mainzer seien noch alte Franzosen und blickten mit einem Auge immer noch nach Frankreich. Das sei nicht richtig; das einzige, was die Mainzer noch an Frankreich erinnere, sei die von den Franzosen erbaute Entbindungsanstalt. Seit dem Jahre erfolgen. Sicher fei aber, daß im hessischen Ministerium sich fein Mann finden werde, der wegen einer Steuer von 500,000 Mk. eine Bolkserregung heraufbeschwören werde. Gehe die Regierung aber auf eine Verständigung nicht ein, so werde sic auch die Folgen tragen. — Geh. Staatsrat Kr»g erklärt, daß bei der Großh. Regierung bezüglich der Grundlagen der Steuerreform eine absolute Solidarität bestehe. Von vornherein sei es Thatsache gewesen, daß die Regierung »icht unter allen Umständen die Weinsteuer haben wollte. Erst die Erklärung des Fiuanzministers, daß er sie nicht in der Reform vermiffeu könne, habe den Standpunkt der Regierung bestimmt. Erst wenn Ersatz für de» Ausfall eintrete, könne mau zu einer Verständigung komme». Eine höhere Belastung der Einkommen- und Vermögenssteuer sei ohne schwere Belastung der Bevölkerung undurchführbar. — Graf Oriol a plädiert nochmals für eine Verständigung und hat die Hoffnung daß auch die Regierung sich der besseren Einsicht nicht verschließen werde. Die Verhandlungen werden um N/, Uhr abgebrochen. Dienstag vormittag 9 Uhr Fortsetzung der Beratungen. Hessischer Landtag. Zweite Kammer der Stände. nn. Darmstadt, 29. April 1899. Die Sitzung beginnt um i/,10 Uhr. Am Miniftertische: Staatsminister Rothe, sowie die sämlichen Räte des Finanzministeriums. Abgeordneter Molthan, der gestern an Stelle Wernhers gewählt wurde, hat seinen Platz schon eingenommen. Vor Eintritt in die Beratung der Steuer-Reform findet die Wahl eines Mitgliedes zum dritten Ausschuß statt rmd wurde hierzu der Abgeordnete Backes gewählt. Die Abgeordnete» Reinhardt und Köhler richten an die Großherzogliche Regierung die Anfrage, in welchem Stadium die Neubauangelegenheit des Bahnhofes zu Worms gediehen sei. In der General-Debatte über die Steuer-Reformen «greift Abg. Friedri ch das Wort. Die Durchführung der Reformen hätte er nach und nach gewünscht und nicht aas einmal. Die Deckungsfrage berühre ihn wenig, nur möchten die Steuersätze auf tragfähige Schultern gelegt werben. Durch den Wegfall der Grund- und Gewerbesteuer würden eine Anzahl von Personen entlastet, welche es sicher nicht verdienen. Dem Anträge Schmitt-Schroeder könne er nur dann zustimmen, wenn eine stärkere Prozession der höheren Einkommen, etwa um 5 Prozent, durch- ■geführt werde. Er sei der Ansicht, daß mit der Vermögens- fleuer und mit der Einkommensteuer Rücksicht auf die Erste Sammer genommen werden müsse, da es nicht so leicht sei, flnHtmg dort zu finden. Sicher sei aber au$, daß man auf len Wege der Progression weiterschreiten müsse. Landwirtschaft und Gewerbe dürften nicht auf der einen Seite erleichtert und auf der anderen Seite wieder belastet werden. Innerlich hänge die Deckungsfrage nicht zusammen mit der Nesorm, und er habe das Gefühl, daß die Steuer-Reform im allgemeinen ein Experiment sei, und daß ohne weit- gehc»de Progression finanziell ein Erfolg nicht erzielt werde. Der Einführung einer Klafsenlotterie könne er aus Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Landwirt, Matter für hessische Volkskunde. Adresse für Depeschen: Anzeiger Hieße». Fernsprecher Nr. 51. SMf Anzeigen-BermittlungSstellen des In- «nd Auslandes «chmen Anzeigen für den Gieße.« Anzeiger entgegen. Bezugspreis vierteljährlich 2 Mart 20 Pfg. monatlich 75 Pfg. mit Bringcrlohn. Vci Postbezug S Mark 50 Pfg. vierteljährlich. Deutsches Reich. Berlin, 29. April. Der Kaiser ist heute früh, von Wiesbaden kommend, wieder hier eingetroffen und hat sich sofort nach dem Tempelhofer Felde zur Truppenbesichtigung begeben. Um l1/, Uhr setzte sich der Kaiser an die Spitze des Kaiser-Alexander-Regiments und geleitete dasselbe nach der Kaserne. Berlin, 29. April. Ein sehr freundlicher Telegramm-Austausch zwischen dem Kaiser und dem Präsidenten Mac Kinley hat anläßlich der Vereinbarungen über die Legung eines neuen Kabels zwischen Deutschland und Amerika stattgefunden. Der Kaiser gab in dem Telegramm an den Präsidenten der Hoffnung Ausdruck, daß das neue Kabel die beiden großen Nationen noch enger verbinden und die Wohlfahrt ihrer Angehörigen fördern helfen möge. Auch der Präsident Mac Kinley sagte in feiner Antwort, es sei sein heißer Wunsch und seine Hoffnung, daß das neue Kabel sich als weiteres Band zwischen den beiden Ländern bewähren möge. Berlin, 29. April. Aus Anlaß des Abschlusses der Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten von Nordamerika betreffs der Legung eines neuen Kabels zwischen Deutschland und Amerika ist dem Staatssekretär des Reichspostamtes, v. Podbielski, vom Kaiser der Kronenorde» 1. Klasse verliehen worden. Berkin,29. April. Der Zahlmsister Alfred Töpfer aus Schlesien, der seit 2*/z Jahren bei der deutschen Schutz- truppe in Ostafrika diente, ist einem in feiner Heimat eingetroffenen Telegramm zufolge im Alter von 31 Jahre» dem Sumpffieber erlegen. MP.C. Mit der Annahme des Bankgesetzes im Reichstage auf Grund des in der Kommission zustande gekommenen Kompromisses gelten die Aussichten auch für das Zustandekommen des Fleischschaugesetzes als gewachsen. Allerdings wird sich auch in diesem Falle eine nicht schwache Minorität bis zuletzt dagegen wehren, daß die wesentliche» Bestimmungen der Vorlage aufrecht erhalten werden. Diese Minorität wird sich wie beim Bankgesetz wesentlich zusammensetzen aus Konservativen und bayrischem Centrum. Es ist aber zu erwarten, daß ebenso wie beim Bankgesetz eine aus den drei liberalen Fraktionen und der Mehrheit des CentrumS sich bildende Koalition sich stark genug erweisen wird, um dem Widerstand von hyperagrarischer Seite ein Paroli zu bieten. M.P.C. In dem ursprünglich russisch geschriebenen Werke der Krieg von Johannes von Bloch, das durch de» Eindruck, den es auf den Zaren machte, dazu beigetrage» haben soll, daß die Friedens-Proklamation erlaffe» wurde, die jetzt zu dem Haager Kongreß geführt hat, wird auch die Möglichkeit erörtert, daß Deutschland einmal völlig isoliert werden sollte. Bloch meint, es müsse bann sofort verhungern. Hans Delbrück bestreitet dies im neuesten Heft der „Preußischen Jahrbücher". Er sagt: es sei richtig, daß wir heute etwa ein Fünftel bis ein Viertel unserer Nahrungsmittel vom Auslande bezögen. Aber Deutschland besitze eine sehr bedeutende Brennerei, Stärke-Fabrikation und Brauerei, die alle wesentlich beschränkt ober zeitweilig ganz verboten werben könnten, um die Kartoffeln unb die Gerste als Nahrungsmittel zu verwerte«. Ferner exportierten wir für 250 Millionen Mk. Zucker,- der ganze jetzt für das Ausland arbeitende Rüben-Acker könnte mit Nähr-Frucht bestellt werden. Weiter könnten wir einen großen Te« unseres Viehbestandes aufzehren; dadurch würbe eine große Ersparnis an Futter erzielt. Nach ben Berechnungen bes deutschen Lanbwirtschaftsrats werben i» Deutschlanb jährlich 1625000 Tonnen Roggen zur Verfütterung bes Viehs und 175000 zur Branntwein-Probuktion verwenbet, bas ist zu- amme» genau so viel, nämlich 1800000 Tonnen, wie wir von 1893—97 durchschnittlich an Brotgetreide importiert laben. Die deutsche Landwirtschaft kann uns also im Kriegs- all «och sehr gut allein ernähren. M.P.C. Man schreibt uuS aus London: Die Schießereien, i« denen sich die Englän d er neuerdings- i» Samoa gefallen haben, liegen vor der Zeit, zu welcher sie Nachricht von dem übereinstimmenden Beschluß der Samoamächte betreffend die Entsendung einer besondere» Kommission nach Samoa gelangt fein kann. Hinterdrein 8 W: kftll 16 Gyvmastu, * Wi ‘cn Nange-, hervor^ Erscheint täglich mit Ausnahme detz Montags Die Gießen« IanettienStätter tttrbai dem Anzeiger w-chenüich viermal beigelegt. Ims Neu! “ÄS’ iteu M° ai 1899: dem Grunde zustimmen, weil Preußen durch eine solche schon längst ohne Skrupel seine Staatseinnahmen erhöhe, und Mil sie eine Steuer ist, welche am liebsten gezahlt werde. Tic Weinsteuer halte er für unannehmbar, weil er sich nicht dazu entschießen könne, dem Winzerstande noch weitere Aisten aufzulegen. Die Regierung habe in Rheinhessen durch dir Weinsteuer-Vorlage an Popularität bedeutend eingebüßt, iiib durch die lumpigen 500,000 Mk. habe sich dieselbe den vrrdruß einer ganzen Provinz auf den Hals geladen. Durch Weinsame Verständigung mit der Großherzoglichen Re- g-irmng und mit der Mehrheit des Hauses, nicht aber auf dm Wege des Kompromisses, hoffe er, daß doch noch das Rtiormroerf durchgesühN werden könne. Für die im Lande ^gefundene Agitation gegen die Weinsteuer müsse doch riii Grund vorliegen, sonst hätte dieselbe nicht solche Dimensionen annehmen können, wie es leider geschehen sei. vch der Wein ei« Naturprodukt sei, könne nicht mehr be- i tiitten werden, unb deshalb sei berfelbe bei ber Beseitigung dier Realsteuern nicht einseitig auszuschließen. Bon Preußen, Lis man sonst zum Vorbilde nehme, und von anderen Nachbarländern, die eine Weinsteuer nicht haben, wolle man in Hessen auf einmal abweichen. Diesen Schritt halte er f kilr bedenklich, und er hoffe, daß bei dem guten Willen ber ^tgierung und ben vorurteilslosen Erwägungen des Hauses hrrjchmittel gefunben würden, mit denen die Steuer- , ......... vtut jjeform auch ohne die Weinsteuer durchgeführt werden I 1870 seien auch in Mainz die Anschauungen andere ge- Mme. Nach den über diesen Punkt gepflogenen fünf- I worden. Der Regierung wäre es ein leichtes gewesen, die Verhandlungen habe er die Ueberzeugung, bafj 1 ~ ' ' ' ' ’ ' ' ’ ~ ‘ ~ ~ dii-scs auch die Ansicht ber Mehrheit bes Hauses sei. — Miscime Obersteuerrat Bitte! erläutert bie Unmöglichkeit dlmEinsührung ber Progression in ben höheren Steuerklaffen. Much eine stärkere Progression ber Einkommen- unb Ber- Jeitspferi, pfttb verschieden« W unb toiöffi- ftor Drexler. -r: „Gazelle", igpfeiö der Wrü ' Meter hohes fr thros1 «anstehenden» , Hmk Zeil dreffiert, r 'n Frau Diretlor M Fagenprom»^ pabour mit fee1 Meßmer Anzeiger Keneral-Anzeiger IW««** «ß an ®l,b uw»«* ' ■ng de brlikl . dSsK K eiler eitern Psersc. — m Blew MB ■ «UckmM tieteio mit ffc 20 n 10 20 5 10 3 5 10 20 30 10 wird es den Veranstaltern des billigen Vergnügens wohl leid sein, die zivilisatorische Mission Englands in ein Licht gesetzt zu haben, das mehr als ein zweifelhaftes, denn als ein schmeichelhaftes bezeichnet werden kann. — Aus Samoa bringt der „Reichsbote" einen Brief eines Marinesoldaten von der Besatzung S. M. S. „Falke", der zuerst die bekannten Vorgänge in den Tagen der Beschießung schildert und dann fortfährt: Es ist geradezu unmöglich, die namentlich von den Engländern ausgeübten Gemeinheiten, Anmaßungen, Schurkereien und Schlechtigkeiten gegen die Deutschen zu schildern. Wer nicht selbst mitten drin steht in den Verhältnissen, hält es für unglaublich, daß ein Volk, das mit einem anderen offiziell im Frieden lebt, gegen dessen Angehörige hier draußen der- «rttge Sachen unternehmen kann; es ist Aehnliches wohl »och nie in der Welt passiert, und tieftraurig wäre es, wenn Deutschland sich an irgend einer Stelle in der Welt noch einmal derartiges bieten lassen müßte; man möchte wirklich Platzen vor Wut und Scham, wenn man mit ansehen muß, daß Reichsangehörige, zu deren Schutz man da sein soll, hier von diesen Briten sich als dumme Jungen behandeln j lassen müssen. Ich wollte, daß die Herren vom Reichstage, die damals gegen die Marinevorlage stimmten, nur den zehnten Teil der Demütigungen erlebten, die unser Kom- Mandant, unser Konsul, wir Deutschen alle hier haben I durchmachen müssen und noch durchmachen — die würden Augen machen. — Die weiteren, unter dem unmittelbaren | Eindruck der Ereignisse geschriebenen Schilderungen spiegeln I deutlich die grenzenlose Erbitterung der Deutschen über das I gewalttätige Auftreten der Engländer und Amerikaner I wieder, und es ist aus dieser Stimmung heraus wohl be- I -reiflich, daß auch die nachher als unglückliche Zufälle nach- 1 gewiesenen Beschädigungen des deutschen Konsulats und der | französischen Mission als absichtliche Verletzungen des Völker- I rechts gelten. In dem Brief heißt eS dann u. a.: Unser I Kommandant hat dann wenigstens durchgesetzt, daß die I Mission geschont wird; die Schwestern (größtenteils Fran- 1 zösinnen, ebenso wie die Pater) waren schon rein wahn- I flnntg vor Angst. Von Engländern und Amerikanern wurden I schroff abgewiesen, so daß die Deutschen sich ihrer an- I »ehmen mußten. Da die Straßen ganz dicht mit englischen I «nd amerikanischen Posten besetzt sind, so ist zum Passieren I derselben ein von einem englischen Offizier ausgestellter I Paß erforderlich. Solchen Paß besitzt jeder Engländer und I Amerikaner, auch wenn ihm der Verbrecher aus dem Ge- I W sieht, ferner die meisten Dänen, die sich hier der eng- I lischen Deutschenhetze angeschlossen haben. Aber kein Deutscher I bekommt einen Paß, und wenns der harmloseste ist, nicht I einmal die Frauen. Und hätten die Deutschen doch wohl I den größten Anspruch darauf. Von ihnen wohnen viele in I den Bergen. Infolge der plötzlichen Schießerei haben sie nichts. I Nicht einmal ihr Bargeld reiten können; jetzt ist ihr Besitz- I tum ausgeplündert, und doch bekommen sie auch jetzt noch I feine Erlaubnis, ihre Wohnungen aufzusuchen, um zu retten, I **as noch zu retten ist. Ihre einzige Bewegungsfreiheit ist I fcer Weg zwischen zwei Posten (10-15 Schritt) und auch da werden sie noch oftmals von der Straße ins Haus ver- I wiesen. Nur zu gewissen Zeiten ist der Weg zu ben Booten I so weit offen, daß sie sich nach unendlichen Schwierigkeiten I mit den Wachen auf den „Falke" begeben können. Selbst unser Kommandant, der doch als deutscher Soldat und I höchster Offizier der hier anwesenden Streitkräfte eines I Landes, welches mit keiner der hier beteiligten Mächte im I Kriege liegt oder auch nur die von den Engländern und I Ämerifanern als Rebellen bezeichnete Mataafa-Partei be- I güustigt, volle Bewegungsfreiheit haben sollte, hat nur einen I , Paß für eine ganz beschränkte Strecke erlangen können und I das auch erst nach großen Schreibereien. Und wie viel I Deutsche sind nicht schon verhaftet worden unter ganz blöd- 1 sinnigen Verdachtsgründen! Unser Kommandant hat sie zwar alle sreigekriegt, aber nur unter der Bedingung, daß I i sie sich auf „Falke" aufhalten, an Land werden sie sofort I i verhaftet. L Lokales und Provinzielles. Gießen, den 1. Mai 1899. ** Som Sprachvereine. Daß wir zur Bezeichnung roher Zerstörungswut den Ausdruck „Vandalismus" gebrauchen, ist, bei Licht besehen, höchst tadelnswert; waren doch die Vandalen ein deutscher Stamm, und zwar nach dem Zeugnisse der Geschichte, der edelsten einer. Wohl plünderten sie Rom im Jahre 455, wodurch jene Benennung veranlaßt ward; aber zunächst bedenke man, daß die Kunde darüber von den erbittertsten Feinden der Germanen, von den Römern selbst, herrührt, welche beiden Völker damals auch kirchlich in schärfstem Gegensätze standen: die Römer waren Katholiken, die Vandalen aber Arianer, wie auch die Gothen. Römische Berichte zu ungunsten der Deutschen sind daher stets mit demselben Mißtrauen zu betrachten (und das gilt auch selbstverständlich von Eäsars Angaben), wie französische Schilderungen der Unthaten deutscher Krieger im Jahre 1870. Jedenfalls aber reichte jene Plünderung bei weitem nicht an das Maß des Unglückes hinan, das die Römer über Karthago, Korinth und viele andere Städte zu verhängen sich nicht gescheut hatten. Uebrigens rührt das ungerechte Schmähwort Vandalismus nicht von den Römern her; erst vor 100 Jahren prägte es der zur jakobinischen Partei des französischen Konvents gehörige Bischof Gregor von Blois. Und wir Deutsche, deren Land Jahrhunderte hindurch von den Franzosen verwüstet ward, wie es durch Hunnen, Madjaren und Mongolen kaum schrecklicher geschah, wir nehmen eine solche Bezeichnung gehorsamst in unseren Wörterschatz auf, und unser völkisches Ehrgefühl sträubt sich nicht, mit dem Namen eines unserer Heldenstämme etwa die Greuel der Horden Ludwigs XIV. zu benennen! Ob irgend ei» anderes Volk sich selbst so beschimpfen könnte? “*45^ ^ Hanckel, 5 Psg. 11 f 3 II / -» ^_2eTBMdhaU8 Hole yfolg fr'-H, •8,lrag •“dZiih.u, •<* '-•Ä 1 -KI Glx/r, Poiflab KchW Diwtztag den 2. V mittags 2 Uhr, veü Et 55 daher gegen E 4 Sabrräber, 1 $ Partie Stuhwaren. obrere L-lgemId 1 Aquarium, »M Wank, 1 Kleide, lannen'Dielen, fon DM „ . H686 vom, Gi Austsnö. Oesterreich-Ungarn. Für die Regierung des Grafen Thun, die angstvoll alle deutschen Regungen in Oesterreich verfolgt, läge der größte Anlaß vor, gewissen russen- freundlichen Neigungen unter den österreichischen Slaven mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Gelegentlich scheint den Behörden allerdings ein gewisses Bedenken aufzusteigen. Im Krainer Landtage haben die Slovenen ein Realschulgesetz nur zu dem Behufe geschaffen, um an der bestehenden Staats-Oberrealschule der slovenischen Sprache das Uebergewicht zu verleihen und den staatlichen Einfluß »uf die Anstalt zurückzudrängen. Ja, der Abgeordnete Lenarcic verlangte sogar, daß an der Anstalt die russische Sprache gelehrt werde, deren Kenntnis für jeden gebildeten Slaven unerläßlich sei. Als darauf der Landespräsident Baron Hein bemerkte, diese übertriebene Bedeutung habe die russische Sprache in Oesterreich Gott sei Dank noch nicht, verwahrte sich der Kanonikus Kalan gegen das „Gott sei Dank' sowohl, als auch gegen die eigentümliche Art und Weise, m der sich der Vertreter der Regierung über die russische Sprache geäußert habe. - Es ist überaus bemerkenswert, »aß die Forderung nach Ausnahme der russischen Sprache in den Lehrplan nun auch im Landtage Bon Krain aus- Ä « 9QT ni?‘ l°"g-r Seit gab -s in jkrain eine .r^oboft Propaganda, und neuestens hat man sich bemüssigt gesehen, gewissen nach dem Ausland- gravitierenden Bestrebungen in Süd-Dalmatien eine verschärfte Aus- merksamkeit zuzuwenden. 1 Prag, 29. April. D-r »Politiken- zufolge wird das Exekuttv-Komttee der Rechten am 18. Mai gleich nach den Pfingstfeiertagen Konferenzen in Wien abhalten, um nach der Ansicht der Regierung auf Grund des § 14 eine SprachenverordnNng für Böhmen z» Wege z« bringen. ff# >*” •"'"ft’i«»’1 ESs*1* btffiS3$odlt 19. SP I ** Der Verband deutscher Brieftanden-Liebdaber-Verei hat für das Abschießen und Fangen von Wände, Falken, Hühnerhabichten und Sp erb erweibche. Pro 1899 wiederum eine Prämie von 2000 Mk. ausaelek Diese 2000 Mark gelangen anfangs Dezember 1899 nai , dem Verhältnis der eingelieferten Fänge zur Verteilung । Zur Erhebung eines Anspruches an dieser Prämie müll^ die „beiden Fänge" eines Raubvogels, nicht der aaU- Raubvogel, bis spätestens Ende November 1899 dem L,; bands-Geschäftsführer W. Dördelmann zu Hannover-Lind-> franko eingesandt werden. Die Läufe sind bis fUn üb/- bem ersten Gelenk abzuschneiden, sodaß ein kleiner kranz stehen bleibt. Es wird gebeten, die Fänge zu jammA und der Porto-Ersparnis halber zusammen einzusenden, sw ber Absendung wolle man bie Fänge gut börren. Sendunani die irgend welche Spur von Verwesung verraten, miffer ohne weiteres bem Feuer überwiesen werben, und kowm,» ! deshalb nicht in Anrechnung. Nur die Fänge genannter Raubvögel könne» Berücksichtigung finden. •• Verkehrswesen. Vom 1. Mai ab treten im Bries verkehr zwischen Deutschland und den beut (he, Schutzgebieten (Kamerun, Togo-Gebiet, Deutsch-SüdM- afnka, Deutsch-Ostafrika, Deutsch-Neu-Guinea, Marschall. Inseln und Kiautschou), sowie im Briesverkehr zwischen bei deutschen Schutzgebieten untereinander bie Taxen in Kraft welche innerhalb Deutschlands gelten, nämlich: Briefe.......bis 15 Gr. ' über 15 bis 250 M ’ I De» Vorsitz bei diesen Konferenzen »erbe» die Vertreter : 1 des tschechischen Volkes haben. Laibach, 29. April. Dem „Slowenik" zufolge stehen I überraschende Veränderungen in der inneren Politik bevor, I welche ihren Ausgangspunkt in dem Erlaß eines Sprachen- I Verordnungsgesetzes nehmen sollen und welchen die Demission I des Grafen Thun folgen werde. Diese überraschenden I Maßnahmen würden den Slowenen i» keinem Falle zum I Vorteil gereichen. Budapest, 29. April. Die Regierung hat alle Vor- I bereitungen für bie sofortige Aufstellung ber ersten Batterien | für bie bewilligte Honveb-Artillerie getroffen. M.P.C. Frankreich In ASniäreS ist kürzlich eine neue I kugelfeste Brustpan zerplatte versucht worben. Der I Panzer ist 12 Zoll hoch, 9 breit, bei einer Dicke von 1«/, Zoll. I Die Stahlplatte liegt zwischen 2 Polstern ynb ist für sich | allein V4 Zoll stark. Das Gewicht beträgt 73/4 Pfunb. I Geschossen würbe barauf mit einem kleinkalibrigen Mauser- I gewehr in einer Entfernung von 70 m. Kein Geschoß durch- schlug ben Panzer, ebensowenig später auf bie Hälfte ber I ersten Entfernung. — Im übrigen haben alle bie kugelfesten I Panzer nichts Geheimnisvolles an sich, fonbern obige Resultate I werben sich mit jeber gut gearbeiteten Stahlplatte von I obiger Dicke erreichen lassen, besonbers wenn bie erste Kraft ■ I des Geschosses burch ein bavorliegenbes Polster geschwächt I wird. Gerade diese Polster sind, welche das Gewicht der | Platten so besonders erhöhen und dadurch ihre kriegsmäßige I Verwendung gänzlich unmöglich machen, denn es ist wohl I von dem an sich schon so belasteten Soldaten nicht zu verlangen, daß er sich zu all dem übrigen noch weitere 7—8 Pfund auf den Tornister schnallt. Paris, 29. April. Paty de Elam hat Paris nicht I verlassen. Er wird sich heute nachmittag bem Kassation-- I Hose Vorsteven. Paris, 29. April. Der „Figaro" setzt heute bie Ver- I öffentlichung der Aussage Esterhazy vor dem Kassa- I tionshofe fort. Derselbe erklärte, er habe unumstößliche I Beweise in Händen, daß seine Sache auch die gemeinsame I Sache des Generalstabes sei. Heber das Bordereau ver- I weigerte er jede Auskunft. Er kommt sodann auf den I englischen Journalisten Strong sowie den Redakteur des I „Figaro" zu sprechen, welche beide behaupteten, von Ester- I hazy das Geständnis gehört zu haben, er sei der Verfasser I des Bordereaus. Belgien. Bis zum 1. oder 2. Mai wird, so meint I man, ber Grubenarbeiter-Aus staub noch wachsen, I innerhalb ber nächsten acht Tage aber seine Beilegung finden. I Die ausländischen Kohlen beginnen nämlich massenhaft ein« I zutreffen. Mehrere Werke, die den Betrieb eingestellt oder I eingeschränkt hatten, konnten ihr Personal wieder zurück- I rufen. Die Regierung hat, um die Versorgung ber Gewerbe I mit Kohlen zu förbern, auf bie Einfuhr ber fremben Kohlen I den Tarif angewandt, ber sonst nur für bie ausgeführten I Kohlen gilt. Die Jnbustrie spart daburch 50 v. H. ber I gewöhnlichen Transportkosten bei ber Kohleneinfuhr. Die I Maßregel soll sogar rückwirkenbe Kraft haben unb sich auf I alle feit Beginn bes Ausstanbes eingeführten Kohlen er- I strecken. — Die Sozialisten planen zum 1. Mai in ben I vier Kohlbecken große Kundgebungen; doch werden voraus- I sichtlich bie Behörben Versammlungen auf offenen Platzen I untersagen. M.P.C. Holland. Für ben Militärb ien st in den I ostindischen Besitzungen sind im 1. Quartal 1899 angeworben: I 239 Holländer, 34 Deutsche, 42 Belgier, 7 Schweizer, I 1 Luxemburger, 2 Oesterreicher, 1 Ungar und 1 Norweger, I zusammen 327. Aus dem holländischen Heere traten 45 I Unteroffiziere und Gemeine über, so daß bie Gesamtem- I stellung 372 betrug. An Hanbgelb unb Gratifikation würben I hierfür bezahlt 74,240 Gulben. Warschau, 29. April. Nach erfolgter Haussuchung I würbe ber Herausgeber bes „Kurjer Warczawski", Löwen- I t h al, unb ber Petersburger Korrespondent desselben Blattes, I ' Olschowski, verhaftet. über 250 bis 350 „ 20 H Dieselben Taxen gelten vom 1. Mai ab nach und voi den deutschen Kriegsschiffen im Auslande sowie dem deutsche, Marinelazareth in Jokohama bei der Beförderung du'ch das Marine-Postbureau in Berlin. Für Briefe mGewch von mehr als 15 bis einschließlich 60 Gramm, welche ai die nicht Offiziersrang besitzenden Personen ber Schiffs, besatzungen unb bie im Dienste der Marine stehendci Militärpersonen vom Feldwebel abwärts (einschließlich btt Besatzungstruppen im Schutzgebiet Kiautschou) gerichtet fuü oder von diesen Personen herrühren, bleibt der ermäßigte Portosatz von 10 Pfg. bestehen. Geschäftspapiere, Waren proben und eingeschriebene Briefsendungen werden durch dar Marine-Postbureau nicht befördert. Diejenigen Seudnngti an Personen der Schiffsbesatzungen usw., bei welchen bei Absender außer durch Angabe des Bestimmungsortes noch durch einen näheren Adreßvermerk (z. B. postlagernd oder durch Adresse einer bestimmten Person) die Zuführung im gewöhnlichen Postwege verlangt hat, unterliegen wie bishc- dem Weltpostvereinsporto. Jtnnttog-Seiiif“ — nur echt, wenn direct ab meinen Fabrikm bezogen — weiß und farbig, von 75 Pfg. bis Mk. 18,65 per Meter - in vm modernsten Geweben, Farben unb Dessins. Aa Jedermua iw ■ad verzollt les Haus. Muster umgehend. * GL Henneberg’s Seiden-Fabriken (N- u. wo«.), ZflncR» im Schst Empfehle V IWM 1 M 'OtD'e la. Cervela __Nene Postkarte», einfach....... mit Antwort..... Drucksache».......... über 50 bis 100 Gr. „ 100 „ 250 „ „ 250 „ 500 „ „ 500 Gr. bis 1 Kg. Warenproben . . . bis 250 Gr. x Bom Lande, 30. April. „Gewitter im Frühling bedeuten ein gutes Jahr" pflegt man auf dem Lande zi sagen. Hoffentlich bewahrheitet sich das Wort auch dieses Jahr. An Gewittern hat es im April nicht gefehlt. Auch gestern nachmittag blitzte und donnerte es wieder fast unaufhörlich, und stellenweise ging der Regen in Strömen hernieder. Dadurch hat sich die Luft merklich abgekühlt, sodaß in den Häusern die Oefen wieder in Thätigkeit %t- setzt werde» mußten. Wenn sich auch infolge des Regenwetters die Frühlingsarbeiten etwas verzögern, so ist doch der Landwirt grade nicht bös darüber. Die Obstblüte wird dadurch immer noch zurückgehalten, was für unsere Gegend sehr wünschenswert ist. Sämtliche Obstarten sind reichlich mit Tragknospen behangen, und es wäre schade, wenn — was bei zu frühzeitigem Aufbrechen leicht zu befürchten ist — die mit Recht so gefürchteten Mai-Nachtfröste die Hoffnung auf eine reiche Obsternte zu Nichte machen würden. Verkehr, Land- und Volkswirtschaft. — LebenSverficherrrngSbemk für Deutschland In «otha. 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Man sollte also nicht säumen, seine Anwenbung anderen scharfen, ätzenden. Gesundheit zerstörenden Mitteln vorzuziehen. Symptome, wie: Kopfschmerzen «uh ftofjen, Sodbrennen, Blähungen, Uebclkeit mü Erbrechen, die bei chronischen foeralieten) Magenleiden um so heftiger aufluten, werben ost noch einigen Mal Lriuken »eftitigt. ^fußftierffODfltnd ^*b„^n unan9«$«e 8°lgen, wie Beklemmung, , 7 «h . “V“*U;iy «olikschmerzen, Herzklopfen, Schlaflostgkeit, sowie Llulanstouungen in Lebcr, Milz und Psortadersystem (Hämorrhoidalleiden) ? Krauterwein rasch und gelind beseitigt. lkrSuterwetn behebt Unverdaulichkeit, verleiht dem Derdauungisystem einen Aufschwung und entfernt durch einen ierchteu Stuhl untaugliche Stoffe au« dem Magen und den Gedärmen. 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