* M Do. ►M* 'M» chtgattungen. irten. ! AungG ld Fahrrädeni eseneg, llzen 'sich jli M * schl^ekrafi 'arbband * BerlinÄÜM* r.-Gei, Bein ikeL-0., B*U= 353IS LS t Co. Dienstag den 2. Mai Erstes Blatt. M. 102 189» Gießener Anzeiger General-Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Akreis Gieren. Ln««ch»e Hi Nnzetgeu zu der »achmittag» für bte r gcnfcea $ej erfcheiaendeu Vdumver bii Mrm. 10 Uhr. 8tt|agspreU vierteljährlich 2 Mark 20 Pfz moaatlich 76 Pfß. mit Brmgerlohn. 80t Anzkigen-BermittlungSstell« de« In. «nd Äuilenkf "khmen Anzeigen für den Gießener Anzeher artyfm. Bei Postbezug 2 Mark 50 Pf,, vierteljährlich. rrfcheNtt tt-Nch Mit Ausnahme drS Montag». DU Gießener -«»tkte«»tätter t- ibai dem Anzeiger vichrntlich viermal btigdtgL Grattsdeitasrn: Gießener Familienblätter, Der hegifthe Landwirt, Klätter für hestische DolKsKunde. «dreffe für Depeschen: Anzeiger chletz«. Fernsprecher Nr. 51, Expedition und Druckerei: Zchulstraße Ar. 7. KmtDer^Tell. Nr. 17 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegebeu den 27. d. Ms. enthält: Rr. 2570: Bekanntmachung, betreffend die Einrichtung md den Betrieb gewerblicher Anlagen, in denen Thomas- Wacke gemahlen oder Thomasschlackenmehl gelagert wird. $om 25. April 1899. Gießen, am 29. April 1899. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Bechtold. Gießen, den 29. April 1899. vetreffeud: Die Voranschläge der Landgemeinden des Kreises Gießen für 1899/1900. Das Grotzherzogliche Kreisamt Gießen eit die Großh. Bürgermeistereien des Kreises. Die rubrizierten von uns abgeschlossenen Voranschläge werben Ihnen in den nächsten Tagen zugehen. Wir empfehlen Ihnen, das in Ihren Händen befindliche Konzept derselben alsbald mit den Ansätzen des Original- Voranschlags in Uebereinstimmung zu bringen, auch die Nevisionsverhandlungen zu Ihrem Konzeptexemplar abzu- schreiben und den Originalvoranschlag möglichst bald dem Äemeinde-Einnehmer auszuhändigen. _______________v. Bechtold.____________________ Bekanntmachung. Die Maul- uud Klauenseuche zu Burg-Gräfenrode mb Ossenheim, Kreis Friedberg, ist erlösche». Gießen, den 28. Avril 1899. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Bechtold. Bekanntmachung. ES wird hiermit zur öffentlichen Kenntnis gebracht, >aß die nach § 6 des Reichsgesetzes vom 21. Juni 1887 Ütr die Naturalleistungen für die bewaffnete Macht im gricben ermittelten Durchschnittsmarktpreise, einschließlich Ms Aufschlags von Fünf vom Hundert pro Monat Närz 1899 für den Lieferungsverband Gießen pro 100 Kg. 'i (tragen: Hafer Mk. 16,20, Heu Mk. 5,70, Stroh Mk. 3,70. Gießen, den 20. April 1899. Großherzogliches Kreisamt Gieße«. v. Bechtold. Bekanntmachung, ►«reffend: Feldbereinigung in der Gemarkung Daubringen, Kreis Gießen. Nachdem vom Gemeinderat von Daubringen der Antrag eaf Feldbereinigung der Gemarkung Daubringen gestellt werben ist, und nachdem dieser Antrag von der Großh. Erren landwirtschaftlichen Behörde für zulässig erachtet Mii der Unterzeichnete zum Kommissär zur Leitung der Abstimmung ernannt worden ist, so wird hiermit Tagfahrt Mi Abstimmung der beteiligten Grundeigentümer über den »MH nten Antrag auf Montag den 15. Mai 1899, vormittags ll*/4 bis 12 Uhr i« btn Schulsaal zu Daubringen bestimmt. Diejenigen beteiligten Grundbesitzer, welche iw der (xiiiL-ciuniten Abstimmungstagfahrt weder persönlich, noch gehörige Bevollmächtigte abftimmen, werde« als für Ärt Verfahren stimmend angesehen. Gleichzeitig fordere ich hiermit die außerhalb des Be- rMgungsbezirks wohnenden Ausmärker auf, zur Wahrung ite Interessen einen im Bereinigungsbezirk wohnenden rrmll-nächtigten zu bestellen, da eine weitere besondere ZiHrift im Laufe des Verfahrens nicht mehr erfolgt. Friedberg, den 27. April 1899. Der Kommissär zur Leitung der Abstimmung: Süffert, Großh. Kreisamtmanw. Deutsches Keich. Sttlin, 30. April. Das „Berliner Tageblatt- mefbet E dem Haag, daß anläßlich der Friedens-Konferenz eine MegierRngSvorlage, welche einen Kredit von 75000 Gulden fordert, bevorsteht und aus diesem Anlaß eine stürmische Kammersitzung erwartet wird. Die klerikale Fraktion wird die Nichteinladung des Papstes, die konservative die Nichteinladung der beiden südafrikanischen Republiken zur Sprache bringen, und die Regierung heftig angreifen. Man befürchtet eine Niederlage der Regierung und eine Minister-Krisis. Berlin, 30. April. Man schreibt der „T. R.": Der seit Jahren beklagte mangelhafte Besuch der Sitzungen der Reichstags hat neuerdings zu zahlreichen Auseinandersetzungen geführt, nachdem der Präsident des Reichstags eine Mahnung hat ergehen lassen. Schon nach früheren Erfahrungen läßt sich der bestimmte Schluß ziehen, daß alle Hinweise und Ermahnungen keine Besserung herbeizuführen vermögen. Auch macht man in anderen Parlamenten ganz ähnliche Erfahrungen. Dabei sollte man sich nach den Einrichtungen des ältesten Parlaments, des englischen, richten, wo man den längst empfundenen schlechten Besuch durch ein einfaches Mittel umgangen hat. In vielen Fällen konstituiert sich das aus 658 Mitgliedern bestehende Haus zu einem Komitee, wo 40 Abgeordnete beschlußfähig sind. Dadurch wird auch die Erledigung vieler Entwürfe vereinfacht und abgekürzt; so gewinnt die ganze Session. — Der Arbeitsausschuß der vereinigten deutschen Privat post an stakt en hat an die Postkommisfion des Reichstags eine Eingabe gerichtet, worin mit Rücksicht auf die über die Regierungsvorlage hinausgehenden Beschlüsse der Kommission gebeten wird, den Inhaber« der Privatpostanstalten das Zehnfache des jährlichen Reingewinnes, den die Anstalt im Durchschnitt der letzten drei bis zum 1. April 1899 reichenden Betriebsjahre erzielt hat, als Entschädigung zu gewähren. Die Eingabe weift darauf hin, daß Staatssekretär v. Pobielski den achtfachen Betrag bei Entziehung der geschloffenen Briefe zugebilligt hat. Wenn nunmehr auch der Betrieb der Karten, Drucksachen und Warenprobe« dem freien Verkehr entzogen werden solle, dürfte die Bitte um Erhöhung der Entschädigung nicht unbillig erscheine«. — In dem Geschäftsbericht der Stettiner Maschinenbau-Aktiengesellschaft „Vulkan" für 1898 ist mit Rücksicht auf kürzlich durch die Preffe gehende Nachrichten folgende Stelle von Jntereffe: „Von den Vorständen unserer Gesellschaft ist schon seit Jahren die Errichtung einer Zweigniederlassung des „Vulkan" in der Nähe der Nordsee geplant und sind wir gegenwärtig damit beschäftigt, die Ver- hältnisse an der Weser und an der Elbe eingehend zu studieren. Eine festere Gestalt haben aber diese Projekte noch nicht angenommen, und sind alle darüber in der Presse verbreiteten Mitteilungen als verfrüht zu bezeichnen." M.P.C. Wie wir hören wird sich auch die Neichs- postverwaltung an der Beschickung des deutschen Teils der Pariser Weltausstellung beteiligen. Die Vorbereitung der bezüglichen Maßnahmen ist den Händen des Geh. Postrats Hennicke anvertraut. — UnsereostafrikanischeSchutztruppe. Unter dieser Ueberschrift schildert ein von Wilhelm Arning unterzeichneter Artikel im „Hann. Kour." gewisse Schwierigkeiten und Gefahren, die für unsere Schutztruppe in Ostaftika daraus entstehen, daß die Anwerbung von Sudanesen neuerdings erschwert und fast unmöglich geworden ist. Die militärische Tüchtigkeit der Sudanesen und nicht minder ihr starkes Selbstbewußtsein, vermöge dessen sie die eingeborenen ostafrikanischen Stämme als tief unter sich stehend betrachteten, hat es hauptsächlich bewirkt, daß ein wildes, unwegsames Gebiet, doppelt so groß wie das Deutsche Reich und von mindestens 4—6 Millionen Schwarze« bewohnt, von einer Truppe, die kaum 1000 Mann zählt, erobert worden ist und thatsächlich im Gehorsam erhalten wird. Sicher haben zu diesem Erfolge auch die aus Ostafrika selbst stammenden Soldaten, die in immer größerer Anzahl in die Truppe eingestellt wurden, das chrige beigetragen, ohne die Mitwirkung der Sudaner aber wäre dieses Ergebnis ganz unmöglich gewesen. Die Ersteren haben, wenn sie erst einmal längere Zeit der Truppe angehorten und etwas von dem stramm soldatischen Geist der Sudaner in sich ausgenommen hatten, voll ihre Pflicht und Schuldigkeit gethan selbst da, wo es sich um Kämpfe gegen ihre eigenen Stammes- genoffen handelte. Sehr fraglich aber ist es, ob dieses so bleibe« wird, wen« der Sudanerkern erst einmal ganz aus der Truppe verschwunden sein wird. Es wird nun im Hinblick darauf, daß unter den aus Ostaftika stammenden Soldaten unverhältnismäßig zahlreiche Desertionen Vorkommen, ans die Gefahr von Uubotmäßigkeiten hingewiesen: Neuerdings nun geht man mit der Abficht nm, wenn möglich, hauptsächlich Wahehe zu Soldaten auszubilden und den schließlich übrig bleibenden Rest der Sudaner ganz besonders in den schwarzen Unteroffiziersstellen zu verwenden; man hofft, auf diese Weise den alten Geist und die alte Disziplin in der Truppe erhalten zu können. Leider ist aber damit keine Gewähr geboten, daß wir nicht mit der Zeit ein ähnliches Unglück erleben, wie es in den letzten Jahren dem Kongostaat widerfahren ist. Die Belgier könne« sich allerdings, was Ausbildung und Drill ihrer Truppen anbelangt, keineswegs auch nur im entferntesten mit den Leistungen und Erfolgen unserer deutschen Offiziere meffen: Zugeständnisse dieser Art von Seiten belgischer Offiziere sind in ganz charakteristischer Form mehr als einmal bekannt geworden. Es ist deshalb auch verständlich, daß ihre Soldaten so leicht und in so großer Anzahl sich gegen ihre weißen Führer wandten und nunmehr seit Jahren eine schwere Gefahr für den unabhängigen Kongostaat bilden, die derselbe vielleicht nie wird bewältigen können. Dabei sind die Truppenkörper, welche in die Meuterei eintraten und sich mit der jeweiligen Bevölkerung zusammenthaten, größtenteils von der letzteren stammesverschiedener, als etwa der Wahehe unserer südlichen Hochlandsgebiete von den küstenbewohnenden Suaheli. Der Verfasser desAufsatzes sieht eineHaupt- bedingung für Erhaltung einer zulässigen Eingeborenentruppe in der Verwendung der Leute fern von ihren Stammesangehörigen, und er schlägt deshalb folgendes vor: Von den besonders kriegstüchtigen Stämmen der Kolonie muß dauernd eine gewisse Anzahl kräftiger, voraussichtlich diensttauglicher Knaben alljährlich ausgewählt werden mit der ausgesprochenen Absicht, sie zu Soldaten auszubilden. Sie müssen fern vo« ihrer Stammesheimat in eigens zu diesem Zweck gegründete« Gouvernementsschulen untergebracht werden, woselbst sie eine tüchtige Schulbildung — etwa diejenige unserer deutsche« Volksschule — erhalten, bis sie in das Alter kommen, i« welchem sie körperlich den Anforderungen des Kriegsdienste- gewachsen sind. Haben sie einmal unter völligem Abschluß von heimatlichen Einflüssen diesen Bildungsgrad erhalten, so werden sie sich bestimmt nicht danach sehnen, wieder auf das Niveau ihrer heimatlichen Kultur herabzusteigen; gute Pekuniäre Stellung, etwa so beschaffen wie diejenige unserer heutigen Sudaner, wird ein übriges thun, die so ausgebildeten Leute in der Treue zu ihren Brotherren zu erhalte« — richtige Behandlung von fetten der letzteren selbstverständlich vorausgesetzt —; denn das „ubi bene, ibi patria“ ist jedem Neger ganz besonders geläufig, auch ohne daß er Latein gelernt hat. Auf diese Weise werden wir nach Verlauf von einigen Jahren eine zuverlässige Truppe habe«, für deren Ersatz dauernd gesorgt ist, und wir erreichen zugleich das, was ja schließlich in den Begriff Kolonisatio« eingeschlossen ist: die allmähliche Verbreitung von Kultur. Dem Einwand, daß man bisher mit europäisch gebildete« Schwarzen schlechte Erfahrungen gemacht habe, begegnet der Verfasser mit dem Hinweis, daß dies nur bei solche« Schwarzen der Fall gewesen sei, die durch einen Aufenthalt in Deutschland moralisch verdorben wurden, nicht aber bei denen, die in Afrika in den Missionen erzogen worden sind. Kiel, 30. April. Gestern abend um 9*/, Uhr brach auf der Germania-Werft Feuer aus und dauerte bis nachts gegen 3 Uhr. Es war große Gefahr vorhanden, daß da- Ersatzschiff „König Wilhelm", welches auf der Werft zurzeit gebaut wird, auch von dem Feuer ergriffen werden könne. Diese Gefahr konnte jedoch noch rechtzeitig abgewendet werden. Der Schaden ist sehr bedeutend. Zahlreiches Publikum läßt sich durch Dampfer übersetzen, um die Brandstätte zu besichtigen. Heute morgen besuchte Admiral Köster die Brandstätte. Ausland. Wie«, 30. April. Die gesamte hiesige Presse spricht an leitender Stelle über den Depeschenwechsel Kaiser Wilhelms mit Mac Kinley in sympathischer Weise. Das „Fremdenblatt" schreibt: Die große amerikanische Republik wird nunmehr erkennen, daß man ihr in Europa nicht mit Mißgunst und Voreingenommenheit begegnet, sondern daß man bereit ist, ein freundschaftliches Verhältnis obwalten zu laffen. Paris, 30. April. Der „Figaro" veröffentlicht heute den Schluß des Verhörs Esterhazys. Dieser erklärt: Er habe in fernem Briefe vom 5. September 1898 de« Kriegsminister Lavaignac deutlich mitgeteilt, daß er im Besitz von geheimen Schriftstücken sei, welche er zu seiner Ber- teidigung nicht vorlegen könne, die aber bewiesen, daß ec auf Befehl ferner Vorgesetzten gehandelt habe. Er habe schon lange gewußt, daß das Schriftstück: „Cette Canaille Zs v." von Henry gefälscht worden sei, «nd wenn der Kriegsminister Cavaignac ihn empfangen hätte, so würde er es nicht als echt in der Kammer verlesen haben. Die Mitglieder des Generalstabes, erklärte Esterhazy weiter, verschwiegen dem Kriegsminister die volle Wahrheit. Esterhazy beklagte sich, daß ihn Boisdeffre preisgegeben habe und suchte zu beweisen, daß alle militärischen Zeugen gegen ihn aus persönlichem Haß ausgesagt hätten, und, um sich selbst zu retten. 1 | grüße» wir diese Entschließung; bietet sie doch eine neue I Bestätigung dafür, daß unser Landesherr wie an dem ganzen deutschen Schützenwesen so an unserem Verbandsschießen ein I reges Interesse nimmt, und ist doch darin zugleich ein besonderes Zeichen seiner Huld gegenüber unserer Stadt und I den hier sich einfindenden Festgästen aus Hessen und den Nachbarstaaten zu erblicken. Dem Vorsitzenden des Festausschusses wurde ferner die Erlaubnis erteilt, das Bildnis des Protektors auf den zu Preisen bestimmten Medaillen Verwendung finden zu lassen. Für alle Beteiligte wird die I Uebernahme des Protektorats durch unseren Großherzog ein I neuer Ansporn sein, in fleißiger Arbeit fortzufahren, damit I ein Fest geschaffen wird würdig des Schirmherrn. I ** Die Acetylen-Apparate Fabrik Gießen schreibt uns: I Infolge des heftigen Regenwetters am vergangenen Samstag I konnte die vorgesehene Beleuchtung des Transparentes leider nicht ftattfinden. Den vielen Interessenten diene jedoch zur Nachricht, daß das Transparent gelegentlich des vom 3. bis 5. Juni er. auf Oswalds Garten stattfindenden I Kriegerfestes in Betrieb sein wird. ** Jubiläum. Am 1. Mai sind 25 Jahre verflossen, I seit der Königliche Lokomotivführer Ehr. Seth dahier in I dem Dienst der Main-Weser-Bahn beschäftigt ist. ** Ueber die Leistungen des Circus Drexler, der morgen I (Dienstag) hier seine Vorstellungen eröffnet, schreibt die I „Geraer Ztg." u. a.: Das Programm versprach eine reiche I Fülle von Musterleistungen in der circenischen und gymnast- I ischen Kunst. Mit einem Empfangswalzer, getanzt vom I Korps de Ballet, sowie mit einer „Begrüßung an Gera" I durch die Direktion und das ganze Personal wurde die | Vorstellung eröffnet. In dem Circus Drexler scheint viel I Gewicht auf die Ausstattung und Ausübung der choreo- I graphischen Kunst gelegt zu werden, und die Besucher des I Circus waren, wie der lebhafte Beifall sowohl nach der I I Eröffnungs- als nach der Schlußnummer bewies, mit dieser I Abwechslung in dem althergebrachten Programm der I wandernden Circusse sichtlich sehr zufrieden. In dem I Schlußstück „Huldigungsgruß an Gera", das auf dem I Programm als großes Ausstattungsstück zu Pferde und zu I Fuß, von sämtlichen Damen und Herren ausgeführt, be- I zeichnet war und eine Art mittelalterlichen Ritterspiels bot, erschien das gesamte Personal des Circus in der Arena, wobei sich zeigte, über welchen Personenreichtum und welchen reichen Besitz an Pferden und prächtigen Requisiten der Circus verfügt. Der Gesamteindruck der Vorführungen war I entschieden gut; alles klappte — namentlich für eine erste I Vorstellung — in bester Weise, und eine Nummer löste die I andere ohne jede Zwischenpause bis zum Schluß ab, sodaß I die Vorstellung bereits kurz nach zehn Uhr zu Ende war. I Von eigentlich circenischen Künsten ist die Voltige auf un- I gesatteltem Pferde von Frl. Blennow zu nennen, der sich I Frl. Marie Drexler mit ihrem kühnen und dabei doch I I graziösen Tücherspringen, die sie mit der gleichen Eleganz I | und Sicherheit vorwärts und rückwärts ausführte, würdig I | anschloß. Herr Romanus erwies sich in der That als „un- I übertrefflicher" Jockey auf ungesatteltem Pferde, und nicht I minder Kunstvolles bot Frl. Marie Drexler. Frau Direktor I Drexler führte den ungarischen Schimmelwallach „Sametz" I vor und machte dann eine Wagenpromenade, bei der ein I Pony im Fond des von einem Pferde gezogenen Wagens I saß, während zwei andere Pferde mit den Vorderfüßen auf I dem Wagen standen und diesem nachliefen. Direktor Drexler I brillierte mit sieben Freiheitspferden verschiedener Rasse und I Farbe. Das Pferd „Gazella", ein prächtiges Tier, sprang I mit vollendeter Anmut über ein zwei Meter hohes Haus, I ein hier wohl kaum gesehenes Schaustück. Auf gymnastischem I Gebiete zeichneten sich die Gebrüder Stafford als Hand- I und Kopfequilibristen, die Original-Bros-Arthros als Gigerl- I Akrobaten und die Ueberle-Truppe (fünf Personen) als I Parterre-Akrobaten in hervorragender Weise aus. Eine I angenehme Abwechslung bot das Programm durch die Vor- I führung von lebenden Photographien. P. Humor in Bibel und Talmud. Unter dieser Spitz- I marke hielt gestern abend im Verein jüdischer Studenten, I Zionah, Herr vr. Hirschfeld, Rabbiner der israelitischen I Religionsgesellschaft hier, Lokal Kaiserhof, einen nach Form I und Inhalt gleich interessanten und belehrenden Vortrag. I Herr Dr. Hirschfeld, der sich sowohl hier wie auch aus- I wärts mit Recht den Ruhm eines tüchtigen Kanzelredners I erworben hat, verbreitete sich in einstündiger Rede über I einen großen Teil dessen, was die Bibel an erheiternden I Episoden darbietet. Hieran reihten sich, teils in gebundener, I teils in freier Rede, Parallele aus Talmud und Midrasch, I alle einer tiefen Moral nicht entbehrend, namentlich wenn es sich I um Belehrung und Zurechtweisung heidnisch-römischer Kaiser I über Gott als Weltenschöpfer, -Lenker und -Richter handelt. I Bei dieser Gelegenheit erscheint es angebracht, auf die I Gründung eines jüdischen Litteratur-Vereins am hiesigen I Orte nach dem Muster größerer Städte Deutschlands hin- I zuweisen. Bei der stets znnehmenden israelitischen Bevöl- I kerung ist auch endlich das Bedürfnis nach Unterhaltung I und Belehrung über Dinge, die sich von jeher im jüdischen I Kulturleben an allen Orten abgespielt haben und über die I in vielen Familien zur Zeit noch die tiefste Unkenntnis I herrscht, erwacht. Wir entnehmen dies dem fleißigen Be- I suche dieses und eines früher von Herrn Dr. Sander an I anderer Stelle gehaltenen Vortrags und erachten es als I eine vollständig unwürdige Sache, erst von anderen über I unsere eigene Geschichte und Litteratur Aufklärung em- | pfangen zu müssen. An geeigneten Kräften zur Abhaltung I von guten Vorträgen dürfte es nicht fehlen. Einstweilen I aber gebührt der Zionah der Dank und die Anerkennung, I durch ihr Eingreifen diesen fühlbaren Mangel einigermaßen I gedeckt zu haben. ** Der diesjährige Verbandstag der Erwerbs- und I Wirtschaftsgenossenschaften der Provinzen Starken- I bürg und Oberhesse» findet am 27. und 28. Mai in Se- I ligenstadt im Gasthaus „Zum Frankfnrter Hof" statt. Am | Aus der Zeit für die Zett. Vor 35 Jahren, am 2. Mai 1864, starb z» Paris der Komponist Giacomo Meyerbeer. I» seinen künstlerische» Males uud Provinzielles. Gießen, 1. Mai 1899. * * Empfang. Se. Königl. Hoheit der Großherzog empfingen am 29. April u. a. den Oberbürgermeister G nau t h von Gießen. • * Aus dem Großh. Ministerium. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 26. April dem Registratur-Assistenten bei den Ministerien des Innern und der Justiz, Georg R o t t 6 zu Darmstadt, zum Registrator bei diesen Ministerien, und den Finanzaspiranten Ludwig Keppel aus Darmstadt zum Registratur-Assistenten bei den Ministerien des Innern und der Justiz — beide mit Wirkung vom 1. Mai d. I. an — zu ernennen. * * Ordens-Verleihung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 19. April dem Lehrer an der Realschule zu Mainz Johann Baptist Haeling das Ritterkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen zu verleihen. * * Dienstnachrichten. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 12. April den seither widerruflich angestellten Stationsverwalter Philipp Kreß zu Laubach nunmehr zum Stationsverwalter in der Hessisch-Preußischen Eisenbahn Gemeinschaft in unkündbarer Diensteigenschaft, den seither widerruflich angestellten Bahnmeister Karl Spieß zu Hungen nunmehr zum Bahnmeister in der Hessisch-Preußischen Eisenbahn-Gemeinschaft in un- > kündbarer Diensteigenschaft zu ernennen. * * Ernennungen. Ernannt wurden am 17. April der seither widerruflich angestellte Zugführer Konrad Michel I. Zu Gießen nunmehr zum Zugführer in der Hessisch Preußischen Eisenbahn-Gemeinschaft in unkündbarer Diensteigenschaft, der seither widerruflich angestellte Lokomotivführer Friedrich Bindewald zu Fulda nunmehr zum Lokomotivführer in der Hessisch-Preußischen Eisenbahn-Gemeinschaft in unkündbarer Diensteigenschaft, der seither widerruflich angestellte Packmeister Heinrich Bender zu Gießen nunmehr zum Pack- I meister in der Hessisch-Preußischen Eisenbahn-Gemeinschaft I in unkündbarer Diensteigenschaft. • * Ernannt wurde am 26. April der Hilfsgerichtsschreiber I bei dem Amtsgericht Wald-Michelbach Adam Seitz zum Hilssgerichtsschreiber bei dem Amtsgericht Offenbach auf I Widerruf. | * * Ernannt wurde am 26. April der Gefangenwärter I an dem Haftlokale zu Worms, Johann Ludwig Schmitt, I zum Gefangenaufseher an dem genannten Haftlokale, mit I Wirkung vom 8. März 1899 an. • • In den Ruhestand wurde versetzt am 19. April der I Lehrer an der Realschule zu Mainz Johann Baptist H a e li n g I auf sein Nachsuchen unter Anerkennung seiner über fünfzig I Jahre treu geleisteten Dienste. Militärdienstnachrichten. Duisberg, Geheimer I Baurat, Jntend.- und Baurat bei der Intendantur des I 11. Armeekorps, znrJntend. des 18. Armeekorps, Reimer, Baurat in Torgau, in die Lokal-Baubeamtenstelle nach Frankfurt a. M. versetzt. Wefels, Garn.-Baumeister zu Mülheim a. d. R., zum Garn.-Bauinspektor mit einem I Dienstalter vom 1. April 1899 ernannt und ihm eine tech- I «ische Hilfsarbeiterstelle bei der Jntend. des 18. Armeekorps I übertragen. * * Gießener Vollsbad. Der Besuch des Bades im ab- I gelaufenen Monat April ist hinter demjenigen des Vor- I monats zurückgeblieben: es wurden insgesamt abgegeben I 5645 Bäder gegen 6414 im März oder — die ausfallenden I Feiertage und die halben Sonntage abgerechnet — pro I Badetag 221 Bäder gegen 229 im Monat vorher. Der I Ausfall trifft hauptsächlich das Schwimmbad; verglichen mit I den recht günstigen Kasserapporten ergibt sich daraus, daß I *och immer eine größere Anzahl von Winterabonnenten von I einer Erneuerung des Abonnements für den Sommer oder I gr das ganze Jahr abgesehen hat und sich mit selteneren I Bädern gegen Einzel-, 10er- oder 25er-Karten behilft; wie- I wohl dies an sich für die Kasse vorteilhafter ist, so sei doch an dieser Stelle die Erneuerung des vollen Abonnements I auch denjenigen empfohlen, welche während der Flußbadezeit die Lahnbäder vorziehen: eine Vergleichung am Jahresschluß wird ihnen bestätigen, daß sie daneben — alles zusammen I gerechnet — bei Lösung eines vollen Abonnements im Volks- I bao nicht nur häufiger, sondern auch billiger würden gebadet I gaben. (Da die Jahresabonnements von jedem beliebigen I Tag ab auf ein volles Jahr gelten, so kann vorstehende I ImpMung ohne Nachteil auch jetzt noch befolgt werden.) Der Besuch tm Monat April hat sich im Einzelnen verteilt I wie folgt: ° I Schwimmbad . . 3041 Männer, darunter 922 zu 10 Pfq. I 578 Frauen, „ 179 10 I Wannenbäder 1. Klasse 197 Männer, 2. Klasse 501 Männer, 56 Frauen, 286 trauen ' I Dampf- und Heißluftbäder I . 69 Männer fonne Massagen | Wammen . . y Manner, Brausebäder, zujammen 895 (abermals mehr als die seither höchste Anzahl). Die Personenwage wurde von 120 Personen benützt, das Bad von 40 Personen besichtigt. • * Schützenfest. Zu unserer großen Freude können wir I vermelden, daß Seine Königliche Hoheit der Großherzoa I geruht haben, das Protektorat über bad im Juli dahier I stattfindende Schützenfest z» übernehmen. Lebhaft be- I i 27. Mar, abends 6 Uhr, findet eine Vorversammlunq statt Für die Hauptversammlung am Sonntag, 28. Mar vormittags 9 Uhr, ist folgende Tagesordnung feftg'eftelb ■ 1. Bericht der Verbandsleitung über das VerbandsiabV I 1898/99. Eventuell Bericht der Rechnungs-Prüfungs Kommission und Beschlußfassung über Entlastungserteiluna 2. Mitteilungen der Abgeordneten der Verbandsvereine 3. Besprechung und eventuell Beschlußfassung über Anpassung des Verbandsstatuts an das Bürgerliche Gesetzbuch 4. Die Bürgschaft nach dem H.-G.-B und B. tz.-D I 5. Form der Verpfändung und Recht des Pfandgläubiaer« I nach B. G.-B. 6. Gesetz, betr. die freiwillige Gerichts, I barfeit und die Genossenschaften. 7. Besprechung der Aube-' gehaltsklasse. 8. Wahl der Abgeordneten zum allgemeinen deutschen Genossenschaftstag in Berlin. 9. Wahl der Ab I geordneten zum nächstjährigen Verbandstag. 10. Wahl des Verbandsdirektors und dessen Stellvertreters. 11. Wabl I des Orts für den nächsten Verbandstag. I ** Polizeibericht. Einem Schwärmer, welcher in der Samstagnacht eine ihm in der Bahnhofstraße begegnend Dame in unerlaubter Weise angriff, wurde vom Ehemann I derselben in gebührender Weise heimgeleuchtet. Rebe» der I erhaltenen Züchtigung dürfte der Angreifer noch einen Sttas. I zettel zu erwarten haben. — In vergangener Nacht fanden I mehrere Schlägereien verbunden mit Körperverletzung I statt, Anzeige ist erhoben. — In einem Hause in der Wall. I thorstraße sind in den letzten Tagen größere Quanten I Wurst und Dörrfleisch entwendet worden. Thüter noch unbekannt. — An einem an der Ausladestelle stehenden I Möbelwagen wurde heute morgen zwischen 5 und 8 Uhr I die Hemmschraube abgemacht und bei Seite geschah in vorliegendem Falle scheint ein Racheakt vorzuliegev. S Lollar, 30. April. Hier herrscht wieder große Aus regung. Nachdem vor einigen Jahren verschiedene Ein- I brüche in unserem Orte verübt worden waren, wurde in I der Nacht vom letzten Freitag auf Samstag in dem Gasthaus „Zur Traube" ein Einbruch versucht. Der Dieb wurde durch die Hilferufe einer in diesem Hause wohnenden Frau verjagt. Bis jetzt ist es nicht gelungen, dem Thäter auf die Spur zu kommen, und so wird es, sie schon in verschiedenen anderen Fällen, wieder dabei bleibe». Da wird es denn wohl an der Zeit sein, daß die Nach- forschungen hierin endlich einmal mit Nachdruck betrieben werden. Auch kann man sich nicht genug darüber wunder«, daß in dem hiesigen Orte keine Gendarmeriestation errichtet wird. Durch die Lage des Ortes an der Landes grenze, an der Hauptverkehrsader von Norden nach Süden, seine Industrie zc., ist es schon geboten, eine solche Station hier zu errichten. Hoffen wir, daß hierin recht bald Wandel zum Besseren geschaffen wird. -e. Neu-Ulrichstein, 1. Mai. Monatsbericht der Arbeiter-Kolonie Neu-Ulrichstein für den Monat April 1899. Am 30. April 1899 befanden sich in der Kolonie 41 Mann. Dieselben verteilen sich: 1. Nach der Geburt: Großherzogtum Hessen 5, Regierungsbezirk Kassels, Regierungsbezirk Wiesbaden 8, Provinz Rheinlande 4, Provinz Westfalen 2, Provinz Hannover 4, Provinz Sachsen 1, Provinz Brandenburg 4, Provinz Pommern 1, Provinz Schlesien 1, Provinz Westpreußen 1, Provinz Ostpreußen 2, Provinz Schleswig-Holstein 1, Reichslande 1, Königreich Sachsen 2, Königreich Bayern 1, Großherzogtum Bade» 1. 2. Nach dem Gewerbe: Arbeiter 13, Bäcker 1, Bureau- gehilfe 1, Former 1, Gärtner 3, Kappenmacher 1, Kaufleute 7, Kellner 1, Krankenwärter 1, Maschinenzeichner 1, Photograph 1, Schlosser 1, Schreiber 1, Schuster 3, Schneider 2, Tischler 2, Tuchmacher 1. Gearbeitet mürbe 1149 Tage. Verpflegt wurde 1346 Tage. Die Kolonie zählte im April 178 Sonn- und Feiertage, 19 Sraufentagt. Im Monat April wurden entlassen 18 Mann, und zwar in Stellung 3, auf eigenen Wunsch 13, wegen Kontraktbruch 2. Seit Bestehen der Kolonie wurden aufgenommen 3577, entlassen 3536, bleibt Bestand 41. nn Darmstadt, 30. April. Vor ungefähr Jahresftift wurde in dem Neubau der hiesigen Viktoriaschule ein btt dem Bau beschäftigt gewesener Maurerlehrling erhängt aufgefunden. Schon damals hatte sich dieser tragische Fall zu dem Gerücht verdichtet, daß der Junge nicht durch Selbstmord gestorben, sondern vorher mißhandelt und dann aus gehangen worden sei. Der Vater des Jungen soll nu« ganz bestimmte Anhaltspunkte der Staatsanwaltschaft gegeben haben, auf Grund deren eine umfassende Untersuchung stattgefunden hat, und die zu der Verhaftung von beteiligten Personen geführt haben soll. Sollte sich dieses bewahrheiten, so wäre das Verbrechen gerabeju scheußlich zu nennen. △ Mainz, 30. April. Laut Mitteilung der „Mainzer Nachr." wird Kaiser Wilhelm am 15. Mai hierher kommen, um während mehrerer Tage eine Inspektion der Truppen vorzunehmen. — Zur Lohnbewegung der Zimmerer. Nachdem die Meister auf die Aufforderung hin, bis gestern nachmittag 3 Uhr sich zur gestellten Lohnforderung zu erklären, jede Antwort ablehnten, wurde a» Abend in einer Versammlung der Gesellen beschlossen, von morgen ab, im ganzen Kreis Mainz in den Ausstand zu treten. Während gegenwärtig die Gesellen bei zehnstündiger Arbeitszeit einen Stundenlohn von 40 Pfg. erhalte», verlangen sie jetzt einen solchen von 45 Pfg. △ Aus Rheinhessen, 30. April. Ein Bewohner von Niederingelheim hat eine steuerbare Luftmaschine erfunden, mit welcher derselbe binnen Kurzem in mehrere« größeren Städte» Probefliegen veranstalten wird. Auf welche« Prinzip die Erfindung basiert ist, darüber bewahrt der Erfinder das tiefste Schweigen. __ . 91t n*,6 ti"laU 'S'w» Es «s Ri.nje, hat du ansehn egeben/____. Unterhält« D Dir «urc-prll- spie m llurbruum, Ml weM SoelWMM- e Icr Raptflt M 2. NDi Rechnung HIUtDi Be > bta HM Mn bn Mrik Ludwig W In btt chervrd mirbe folgender W Das Grundkapit durch Ausgabe von 1 je 1000 Mk. mit Kirr die Ausgabe her 9 aii b Ausfichtirat werd Ittxft de» Jahres nad Gießen, ben 2 ( Bel ordeMH ” Saale des Baltha ^Berichterstattung, V, 7« die Ergebnis • • Aeschlutz über » 1 5Ba6> i>« *149 aBflSenbotn< Sie A» °L5 : k« UjW k?Ä Yrtz M **r "; 9. 8nS ®’9‘ M $. ?'-«■ 6 ^e r, welche. "WHi dq„ •’wbe »otn te ä'Mkt. siti, ■eiftr ni)i| (jn(lt S°"MNch, ®»W ” N[t in hg. I«! giSßlk! Qu Jtt tvotben. 7. Ausladestelle iw, Aschen 5 unbT ; bei Seite m- cheakt vorMiegg !cht wieder grost ^ren verschied^ ^cn waren, tn- ^wstag in den, ch versuch,, uer in diesem ist eS nicht gL >, und so wird wieder dabei it sein, daß bn it Nachdruck tc !Mg darüber w. AendaMemst^ 2rtes an der M n Norden naitc in, eine solche Sier ierin recht bald Sc t EL lef'f® W i m de"" jfc> 40 O ® ' t $5*1 LÄS •gU*' donatSbmchtt stein für bti M btfanbtn fid) in: len [ibj: 1. N •' pmjilqirftaffttt mz Rheinlanbe 4, 4, PromzEch^ VMM 1, W'1: irovinzOstprechr. 'lande 1, Bigro i^rjughim 8abei Mr 1, BW enmacher 1, t laschMWichc- x 1, Tchrt (g>tatW iay. $;’ a-e, 19 8 Mann, c- ’ ■ 13, rcegtt^ wurden aG- 41. ungesähr LiktorW "*■ erlehrlwsM dieser tta*g jeni«1 lanbelt w 3*J1 -te der M-, deren ««-' die ju iben W 6l; Verbreche" - Schöpfungen ging er von dem strengen deutschen Stil zu ! siossinis modern italienischer Weise über. Erfindung, drama« ! tische Gewalt, geschickte Behandlung der Instrumente, Meisterschaft in Berechnung der äußeren Wirkung sind ihm selbst lo« seinen Gegnern eingeräumt und sichern seinen Werken, wie „Robert der Teufel", »Hugenotten", „Prophet", .Afrikanerin" u. s. w. noch lange bedeutende Geltung. Er wurde am 5. September 1791 zu Berlin geboren. Vermischtes. * Der deutsche Storch von Kiautschou, so schreibt die in Tsintau erscheinende „Deutsch-Asiatische Warte", ist ein dankbarer Vogel und zeigt sich erkenntlich für die Hochs, die man ihm unlängst bei dem Festkommers zu Ehren des scheidenden Gouverneurs Rosendahl ausgebracht hat. Auf- »erksame Beobachter konnten ihn aus der Richtung der großen Bucht über Tsintau herniederflattern sehen. Im langen roten Schnabel trug er zwei muntere Kindlein, die er, in fast verschwenderischer Güte, beide einem deutschen Kaufmann in der Poststraße in sein Haus brachte. Die Lwillingskinder sind Nr. 2 und 3 der hier geborenen Deutschen. Ein Bravo dem Klapperstorch und: Wiedersehen nacht Freude! — Eine weitere Mitteilung des Blattes lautet: „Die Sammlung für das Patengeschenk der Kolonie in ihren „ersten Bürger", den am 2. September v. I. -geborenen Karl Wilhelm Kunze, Sohn des Missionars Suuze, hat die ansehnliche Summe von 918 Mk. 50 Pfg. -ergeben." Unterhaltungen in Bad-Nauheim vom 1. bis 6. Mei. Die Kurcapelle spielt täglich morgens von 7Vi bis 8Vi Ubr «m Kurbrunnen, nachmittags von 3 bis 6 Uhr auf der Terrasse, §rt weniger als 1l>>R. Wärme im großen Spetsesaale des Kurhauses. Vorläufige Anzeige: Sonntag den 7. Mai, nachmittags: Konzert Itr Kapelle des 2. Nassauischen Infanterie-Regiments Nr. 88. AMpliM der oerrungtey frrakfnrftr StMtheetrr. Opernhaus. Dienstag de« 2. Mai: Dalibor. Mittwoch den 3. Mai: DaS verwunschene Schloß. Donnerstag den 4. Mat: Don Juan. Frettaa den 5. Mai geschlossen. SamStag dm 6. Mat: Lohengrtn. Sonntag dm 7. Mat: Fra Diavolo. Montag den 8. Mai geschlossen. Schauspielhaus. Dienstag den 2. Mai: Donna Diana. Mittwoch dm 3. Mat: Der Ungebetene. Hierauf: Bauernehre. Aum Schluß: Der Scheidung^schmaus. Donnerstag dm 4. Mat: Nora. Freitag dm 5. Mat: Gastspiel deö Herrn Felix Schwetg- hofer. Mathias Gollinger. Samstag dm 6. Mai: Der Detlchenfresser. Sonntag dm 7. Mat: Gastspiel deS Herrn Felix Schwetghofer. Mathias Gollinger. Montag dm 7. Mai: Gastspiel des Herrn Felix Schwetghofer. 's Nullerl. Verkehr, Km- ««- Volkswirtschaft. 29 Artl. Frachtpreise. WeizenX 16,00—16,25, Korn X 15,00-00,00, Gerste X 15,02-15,50, Hafers 14,88-15,40, Erbsen v«. 19,00-20,00, Linsen x 00,00—00,00, Wicken X 00,00. Lein X 00,00, Kartoffeln X 5,25—6,00, Samen X 00,00—00,00. Stuttgart, 29. April. (Allgemeiner Deutscher VerfichernngS- Verein.) Vom 1. Januar bis 31. Mär, 1898 wurden 17 243 neue Versicherungen abgeschlossen und 3 184 Schadenfälle reguliert. Von letzteren entfallen auf die Haftpflichtversicherung 913 Fälle wegen Körperverletzung und 590 wegen Sachbeschädigung; auf die Unfall- verficherung 475 Fälle, von denen 6 den sofortigen Tod und 17 eine gänzliche oder teilweise Invalidität der Verletzten zur Folge hatten. Von den Mitgliedern der Kapttalveisicherung für den Todesfall find im gletchm Zeiträume 205 gestorben. Am 1. April 1899 warm 295 199 Policen über 2 122 427 versicherte Personen in Kraft. Neueste Meldungen. Depeschen des Bureau „Herold". Berlin, l.Mai. Den 35 heute vormittag stattfindenden . Versammlungen der Berliner Gewerkschaften | ifj seitens des Ausschusses der Gewerke-Kommissisn eine gleichlautende Resolution zur Annahme vorgeschlagen worden, in welcher die Arbeiter und Arbeiterinnen für den Achtstundentag, die internationale Solidarität und den Völker- frieden eintreten. Stiel, 1. Mai. Der vorgestrige Brand auf der Germania-Werft ist infolge Kurzschlusses der elektrischen Leitung entstanden. Die Werft-Direktion erklärt gegenüber übertriebenen Gerüchten, daß keine Arbeits-Einschränkung ein- tritt und keine Arbeiter entlasten werden. Wien, 1. Mai. Die heutige Maifeier der Sozia- listen dürfte wegen des kalten und regnerischen Wetters ziemlich ruhig verlaufen. Vormittags werden 27 Versammlungen in verschiedenen Stadtteilen abgehalten, in welchen lediglich über die Bedeutung des 1. Mai gesprochen werden soll. Nachmittags findet Zusammenkunft im Prater statt. Charleroi, 1. Mai. Unter den Geschäftsleuten und Bürgern der Stadt zirkuliert eine Bittschrift, welche bereits von mehreren tausend Unterschriften bedeckt ist und worin der Gouverneur von Brüste! ersucht wird, in Sachen des Grubenarbeiterstrikes zwischen den Arbeitern und den Grubendirektionen die Vermittlerrolle zu übernehmen. Es ist Hoffnung vorhanden, daß diese Bemühungen von Erfolg begleitet sind. Paris, 1. Mai. Die „Agence Nationale" meldet, daß Zola sich demnächst einige Tage in Petersburg aufhalten wird. Paris, 1. Mai. Der „Matin" erhält aus London den Korrekturbogen des neuen Buches Esterhazys, welcher in seiner Vorrede wieder versichert, nunmehr wirklich die volle Wahrheit sagen zu wollen. Der „Matin" druckt den Teil des Buches ab, der sich auf das angebliche Angebot der Regierung bezieht, Esterhazy solle gegen eine Geldsumme seine Papiere herausgeben. Versäumen Sie nicht 3648 anzusehen. Der Vorstand. 1. 2. Giller. 3645 Hndorf, am 29. April 1899. 3654 geschloffen 8653 Zur Hllfeleistung bei Bureauarbeiten suche ich auf zunächst zwei Monate einen Hochbautechuiker. Bei entsprechenden Leistungen können 6 Mark Tagegelder bewilligt werden. Längere Beschäftigung ist nicht aus- Der Rentmeister. Schmidt. AolMld-Crhebnns. Künftigen Donnerstag, den 4U. Mai d. Js., soll die zweite a bärtige Erhebung von Frei' Neulich von Rabeuan'scheu Helzgelderu stattfinden und zwar: Großherzogliches Amtsgericht. Neuenhagen. von vormittags 8 bis 11 Uhr in der Wirtschaft der Herrn Karl Ranft in Beuern, von mittags 1 bis 3 Uhr in der Wirtschaft der Frau Guntrum in Reiskirchen, von 4 bis 6 Uhr nachmittags in der Wirtschaft der Herrn Rühl in Grotzeu-Bnseck. 9731 Hypotheken-Darlehen, sowie Kapital auf Schuldschein unter coulanten Rückzahlungsbedingungen zu haben durch C. A. Welter, Kreuznach. An- und Verkauf von Grundstücken. Bei Anfrage« ist Rückporto beizufüg. Gewiffenb.Vertr. aes. Zwei ältere Merde (norddeutsche Ttuteu) ür Landwirtschaft sehr geeignet, zu verkaufen. 3658 Gotthilf RSHrle, Gießen, Marburgerstraße 7. nachmittags 2 llhr, wL'ibm -im Bleker'schen Saale Möbel aller Lstt-n, 1 Fahrrad, 1 Pferd und eine Echuhwaaren versteigert. ®L5,85 Geißler, Gerichtsvollzieher. filitad) den 3. Mai I. Js., Meyers Lexikon, komplett, neueste Auflage, unbenutzt, wegen Platzmangel billig zu verkaufen. Anfragen unter H. 8. 3646 au die Expedition dieses Blattes. Gin Geschäftshaus mit Hintergebäude, Lagerräumen, prima Keller, mitten in der Stadt, beste Lage Gießens, zu verkaufen. 3669 Näheres ®. Katz, Asterweg 10. I Bekanntmachung. Im Firmenregister wurde heute eingetragen, daß August Heinrich Weber aus Löhnberg, Provinz Nassau, und Heinrich Ludwig Fitzler aus Edingen, Kreis Wetzlar, nunmehr hier wohnhaft, ein Handelsgeschäft in offener Handels- gesellfchaft zu Lich unter der Firma „Weber und Fitzler" seit 21. April d. I betreiben und jeder Teilhaber berechtigt ist, die Firma zu vertreten und zu zeichnen. Lich, am 27. April 1899. Großherzogliches Amtsgericht. Doyllglichen Aepfelniejv empfiehlt 3647 Karl Reh, WageuM. Bekanntmachung. DieuStag den 30. Mai, uachmitags 8 Uhr, findet die Mjührige ordentliche Henerat-Herfammkung der ». Fkihlraffe WaheudoruMiubttg, AktieugkseWast i« Saale de» Balthasar Schäfer VI. in Steinberg statt. Tages-Ordnung: 11. Berichterstattung, Vorlage der Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung über die Ergebnisse des Rechnungsjahres 1898 mit Bericht des Vorstandes und Prüfungsbericht de» Auffichtsrates. rr. Beschluß über Festsetzung der Dividenden für 1898. -i. Entlastung de» Vorstandes und des Aufsichtsrates. 4t. Wahl de» Aufsichtsrates und der Revisions-Kommission. Bekanntmachung. Im dem Gesellfchaftsregister des unterfertigten Amtsgerichts wurde heute unter der Rubrik „Portland-Cement-Fabrik Karlstadt a. M. vorm. Llldwig Roth* folgender eingetragen: In der außerordentlichen Generalversammlung vom 29. März 1899 vurde folgender Beschluß gefaßt: Das Grundkapital der Gesellschaft wird um eine Million Mark erhöht durch Ausgabe von 1000 Stück auf den Inhaber lautenden neuen Aktien yi je 1000 Mk. mit der Nummer 1801 bis 2500 und 3201 bis 3500. Mr die Ausgabe der Aktten gilt als Mindestbetrag der Nennwert. Vorstand und Aufsichtsrat werden ermächtigt, diese Erhöhung des Grundkapitals im Lose des Jahre» nach ihrem Ermessen vorzunehmen. Gießen, den 27. April 1899. Tüchtiger Manrerparlier sucht Stelle. Offerten unter Nr. 01629 an die Expedition dieses Blattes. Zwei Zimmer im Vorderhause zu vermieten. 01639 Marktplatz «. bei eintretendem Bedarf sieb die eeböne und reichhaltige Kollektion in Strohhäteu für Herren und Knaben Watzenborn, den 29. April 1899. 536(9 Ä. Schlachthaus. Freibank. 3668 Heute und morgen: Ochseoükisch 40 Pfg. Neue Matjes-Heringe soeben eingetroffen. 3665 L. Kalkhof. bei Äug. 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Alle Exemplare unserer heutigen Ausgabe euthalteu eine« Prospekt über Dr. Hoffmanns ___________ 3663 Größte Attraktion! üeberle-itnppt (5 pttfonm) Parterre-Akrobaten BST* in höchster Vollendung. -WH getanzt von dem aus 25 Damen bestehenden Corps de Ballet sowie Begrüßung der Direktion und des ganzen Personals an Gießen. 4.,5. 99 zÄI im «afH Ebel. Zahlreiches Erscheinen erwünscht. Der Vorstand. und Frau Käthe, geb. Mayer. Gießen, dm 30. April 1899. Megalograph mit Films klSn! -Abende SHotographie» «tznI — mit täglich wechselnden Bildern. "VUi Ein Portemonnaie mit Inhalt verloren. Bitte abzugeben. 01645 Frau Pieh Wwe., Sandgaste 12. Freunden und Verwandten die traurige Mitteilung, daß unser lieber Sohu und Bruder Georg Bröckel nach langem, schwerem Leiden sanft de« Herr« entschlafen ist. Gießen, dm 29. April 1899. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Dimstag, vormittag» 11 Uhr, vom Verwandten, Freundm und Bekannten hierdurch die traurige Nachricht, daß unser lieber Sohn, Bruder und Schwager Heinrich Walter im 19. Lebensjahr, durch einen Unglücksfall, gestern abmd plötzlich verschieden ist. Hochachtend Kildebert Kleöert. Druck-Aufträge wolle man gefl. im Geschäft-lokal, Souneu- tratze 6, aufgeben. 3664 Neu! Original-Bros-Arthros Neu! ■ ■■ die in ihren Leistungen unübertrefflich und einzig dastehenden ..... Gigerl-Akrobaten. Neu! Herr Romanns Drexler Neu! " als unübertroffener Jockey auf ungesatteltem Pferde. - HAMBURG. Fünfmal hundert tausend Teufel Kamen kürzlich in die Welt, Meinten, es sei ohne Zweifel Schlecht um Stiefelqlanz bestellt. Als den Glanz sie sah'n, bm schnelle Man erzielt mit Gentners Wiche*, Kehrten flugs sie heim zur Hölle, Klagend: „Unf’re Kunst ist nix". Au rote« Dosen mit Schutzmarke Kaminfeger in den meisten Geschäften zu haben. 346 Fabrikant: Karl Geutuer iu Göppiuge«. iXMtw Ftrelitz 3 Ingenieur-, Techniker• u. Meisterkurse\ d Maschinen- u. Elektrotechnik h ■ Gesammt. Hoch- u. Tief-Baufach. I V -Täglicher Eintritt— SE Etablissement ist da» eleganteste und bestvenommierha- in diesem Genre und bitte, dasselbe nicht mUiähnlich?? Geschäften au vergleichen. * ** Doppelschrauben. Schnelldampfer - Beförderung Tahndaerr 8 Dage. "fwwr tNmck 3659] Fabrik von Putz- und Wasch- Mitteln sucht für Gießen und Umgegend gewandten Vertreter bei hoher Provision. Offerten unter F. D. 64S an G. L. Daube & Co., Frankfurt a. M., zu richten. Zur gefl. Nachricht, daß ich die altbekannte hiesige Wilh.Keller'sche Buchdruckerei, gegr. 1783, käuflich erworben habe und unter der Firma W. Kkilkl'slhe Kichrnckmi Kildeö. Kleöert weiterführen werde. Ich werde bestrebt sein, das Ansehen dieser alten Firma zu wahren, indem ich die bisherige treue und neu hinzukommende Kundschaft iu jeder Weise zufrtedenstellen werde. Gießen, den 1. Mai 1899. w Entree comique von dem urkomischen spanischen Clown Signor Moreno mit seinem drolligen August Paco. Sennoritta Carmen Mstr. Herberte in ihren großartigen Leistungen zu Pferde. in seinen urkomischen KvtrekS Ne«! Kutdigungsgruß an Kießen.' Senf Kroßes Ausstattungsstück zn Pferde und zu Kuß von sämtliche« lernet Kerreu nebst großem Aallet, getanzt vom Corps de Ballet. Schluß-Apotheose: Germania! mit feenhaften cFichteffekten. Arrangiert und in Szene gesetzt vom Direktor ZS. Ar»ter. Morgen, Mittwoch den 3. Mai 1899: 2 große Gala-Parade-Vorstellungen. LV Nachmittags 47- Uhr und W abends 8 Uhr. ~W In der Nachmittags-Vorstellung zahlen Militärs vom Feldwebel abwärts und Kinder unter 10 Jahren auf allen Plätzen halbe Preise. Abends volle Preise. Aum zweiten Male: Huldigungsgruß an Kietzen. Großes Ausstattungsstück zu Pferde und zu Fuß von sämtlichen Damen und Herren nebst großem Ballet, getane von dem Corps de Ballet., Schluß-Apotheose: Germania! mit feenhafte« Lichteffekte». Arrangiert und in Szene gesetzt von Direktor W. Arerker. 'n* werden durch die Clowns Arthm, Stoll 4)(?ttp(IUlCtt «ttiomo, Girardi, Herbertz, Krone«, —---2.------1--------Hermandes und 3 der besten ««««*< BV auf das Angenehmste auSgefüllt. "^18 Kassenöffnung 7 Uhr. Anfang 8 Vh*. Kiue halbe Stunde vor Aegiuu der Vorstellung: w- Konzert der eigenen ßircus-Kapelle *^6 unter Leitung des Kapellmeister Kozlick (Streich-Orchester). Ach erlaube mir, auf mein vorzügliches Orchester besonders aufmerksam j* Kiiffet hu Sirrns. — Programme zu 10 Kfg. fiud in Cirrus |H hake». DaS Rauchen im CircnS ist polizeUtch verboten. Preise der Plätze: Mut. bi r?3” «--HM ibt '»'s ä“* w’* W veroess,. t flgld«e