’S Mht, ®ttnb i in ig. 2^ LtH lani » Seife |i H : besondns ein; pachtend Pteifla ck I,.' i M Witkoji MH 1WW in Siel«- >dnW elmWlmB I. en auf dm fr p, zur EilM (nach auiwädi■: 110Ui«A ui iich M* tt-gS 11»' int Aufta» I >, SttJaiud ic. 8otji*l enffltm !t. W K- HaAZfy«. chofts-W!' Ircb, W , P n W ien Schutzs*, tten eeJd-Gewtone«’ 00000=1® ÄH ASH W As en b0*’ njrtrA ». 78 Viertes WMt, Sonntag den 2. April 189» Amts- und Anzeigeblatt für den TLreis Gretzen I die Alle Lnzeigen-Bkrnnttlung-stellen de» In- und Lu»iand«S nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen JItkehien, Lrvedttion und Druckerei-. Ach.sftr.ße Ar. 7. *f Den Marschallstab tragen auch die preußischen gemeinen Soldaten im Tornister, wie neuerdings das Beispiel des zum Inspekteur der am 1. April neu zu errichtenden Inspektion der Verkehrstrnppe ernannten Ober-Quartier- meisters Generalleutnant Bernhard Rothe, des Bruders unseres Staatsministers, beweist. Am 6. November 1844 geboren, trat Rothe als Musketier in das 4. hessische Regiment wurde 1864 Leutnant im hessischen Artilleriekorps »en «n,eigen zu der nachmittag» für de» . el^ibm Ta, erscheinenden Nummer bi» vor«. 10 Uhr. «drefie für Depeschen: Anzeiger Hieße». Fernsprecher Nr. 51. *♦ Woher stammt der Osterhase? Wenn im Frühjahr Vvi lauen Südwinde wehen und dem Regiment des Winters ein jähes Ende bereiten, dann zieht ein geheimmßvoller Zauber durch die Natur, der durch verschiedene, uralte, symbolische, meistens noch aus der Heidenzeit unserer Vorfahren stammende Gebräuche zum Ausdruck kommt. Das, schon um das Jahr 1200 Kinder mit buntbemalten Eiern beschenkt wurden, geht aus Freidanks „Bescheidenheit" zur Genüge hervor. Die buntbemalten Eier sollen ohne Zweifel an die lebhaften Farben der aus dem Winter- schlafe erwachenden, sich neu verjüngenden Natur ermn^n, die nun ihr weißes Totengewand abgelegt hat. Das suchen nach den verborgenen Eiern soll das Suchen der drei Frauen nach dem auferstandenen Heiland bedeuten. Auch die im Verborgenen blühenden ersten Kinder Floras müßen mit Eifer gesucht werden. In manchen Gegenden Deutschlands finden auch Kampfspiele um die Eier statt, durch die der Kampf zwischen Frühling und Winter veranschaulicht werden soll. Da das Ei schon m frühester Zeit als Sinnbild des erwachenden Lebens betrachtet wurde, so ist es sehr erklärlich, warum dasselbe zur Osterzeit als Sinnbild der neuerwachenden Natur gilt. Der Osterhase aber, der die bunten Eier legt, bezieht sich sinnbildlich auf die Fruchtbarkeit der Frühlings-Göttin „Ostara". Aezugsprei, mtrtdiälnUd) 2 Mark 20 Psg monatlich 75 Pf- aut Bringerlobn Bei Postbezug 2 Mark 50 Pfg vrerteltLbrlich Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Landwirt Klätter sür hessische Volkskunde._________________ Gießener Anzeiger General-Anzeiger Lokales und Provinzielles. Gießen, 1. April 1899. fctdnt ltgtich i jfi 1.3nat)mt de» Uontag». ffi» Gießener Hy«l ItiuSrätier anh dem Anzeiger »»sprich viermal beigelegt. Feuilleton. Ksterglocken. Von Willy Weber. (Nachdruck verboten.) Eigentlich hätte sie schon längst die Wohnung da draußen im btt Vorstadt aufgeben müssen — schon der Zeitersparnis rtj^en, denn sie erlitt eine Einbuße, wenn sie sich viermal anlaqe je eine halbe Stunde in dem klapprigen Omnibus b.fcnaä dem Geschäft rädern ließ. Zudem bezahlte die $ Mion ihre Arbeiterinnen so gut, daß sie nicht so weit c utiirnt vom Atelier zu wohnen brauchten. Und noch dazu Qtairmb Reichel, die geschickteste, fleißigste, talentvollste unter aiDn ihren Kolleginnen! Gertrud hatte an einen Umzug schon oft gedacht, aber nron sie dann zu Hause saß in ihrem schmucken Stübchen, nncr. ihr „Mätzchen" einen kunstvollen Triller vorsang, und nncn drüben bei Mutter Timpe schlanke Finger den Tasten s Är-rmütige Weisen entlockten, wurde ihr sofort die Un- niitzichkeit klar, diesen Familienkreis verlassen zu können. tOn) fic gehörte mit zur Familie, — Mutter Timpe hatte f igtcri Kindesstatt angenommen, hatte sie erzogen und jeden JMn mit ihr geteilt. Mit Richard Timpe war sie auf- a laufen, sie war sein Kindermädchen, seine Gespielin, s kiil! Beschützerin gewesen, — als eine schwere Krankheit ihn d«i Augenlichtes beraubt hatte, wurde sie seine Führerin U1ni) stete Begleiterin. Richard war musikalisch außer- adntlid) veranlagt, sein Gehör so ausgebildet, daß seine ihm die besten Hoffnungen machten. Das Studium echid.rrte Mittel, — Gertrud half freudig aus und be- twnbexte die Fortschritte Richards mit einem Interesse, das i illki »as der Freundschaft weit hinausging. .... Es war Frühling geworden nicht nur im Lande, im dem Gärten, in den Anlagen, auch in ihrem Zimmer, j Lohnen rankten an den Bindfäden vor den Fenstern $ Hon, der wilde Wein schickte junge Triebe in die milde J Äst, Schwalben strichen in schnellem Flügelschlage dicht an Vermögens wurde. Da begannen für ihn so schwere Zelten, daß er sich mehr als einmal nach seiner Nulligkeit zurücksehnte. Man begehrte seine That, — er vermochte feine zu leisten, man rief nach seinem Rat — er wußte feinen. Man machte sich seine Unerfahrenheit und Hilflosigkeit zu nutze, man spottete über ihn, verlachte ihn, betrog ihn. Da war er denn bald zu der Ueberzeugung gekommen, daß die Menschen nichts taugten, daß es klüger und besser sei, für sich allein zu Hausen und sich abzuschließen von der Gesamtheit. . . So wurde Herr Häberlein ein Einsiedler, ein Sonderling und ein Geizkragen dazu. Denn wer weiter keine Freude hat auf der Welt, dem gefallen immer noch die blanken Goldstücke, an deren Anblick er sich allabendlich ergötzen kann. Das besorgte Herr Häberlein sehr ost und er vergaß darüber alles, was um ihn her vorging. Und das war gar wenig Erfreuliches! In der Familie seiner Wirtin hatten Krankheit, Sorge und Not ihren Einzug gehalten und arg gehaust. Die Frau focht den ungleichen Kampf durch, so lange ihr das möglich war, aber jetzt drohte sie zu unterliegen. Wenn ihr Herr Häberlein nicht aushalf, war sie wirtschaftlich ruiniert, und der war so Sonnabend hatte sie ihm ihre Lage geschildert. „Warum nicht gar", hatte er geknurrt, „und nun gleich hundert Thaler, - ich habe doch mein Geld nicht gestohlen!" Er hatte eine schlaflose Nacht und als er am ersten Ostertag ans Fenster trat, schnitt er ein Gesicht wie zehn Meilen böser Weg. Da blitzte ihm der erste Strahl der Ostersonne ins Auge, — herrliches Wetter draußen! Die Wirtin brachte ihm den Thee, sie hatte ganz verweinte Augen. „Fröhliche Ostern", hauchte sie mit matter Stimme. „Danke gleichfalls", antwortete er unwillkürlich. Daun that ihm das leid, — Ostern hin, Ostern her, es war ein Tag wie jeder andere auch. Er ärgerte sich, datz Die Menschen sich von dem alten Zopf nicht befreien konnten. Was ging ihm denn der ganze Osterrummel an ... - und nahm 1866 an dem Feldzuge gegen Preußen teil. Vom Oktober 1867 bis Juli 1869 zur Artillerie- und Ingenieurschule nach Berlin und dann als Adjutant zur hessischen Division kommandiert, machte er den Feldzug gegen ftranb reich im Stabe des Prinzen Ludwig von Hessen mit. Nach dem Friedensschluß zum Großen Generalstabe kommandiert, wurde er 1872 als Oberleutnant im Artilleriekorps in die preußische Armee übernommen, im April 1874 zum Hauptmann im Generalstabe befördert und kurz darauf zum Ver- messunasdirigenten bei der topographischen Abteilung ernannt. Im Jahre 1877 kam er zum Generalstabe der 29. Division und 1880 zu dem des 14. Armeekorps. Am 18. April 1882 zum Major befördert und 1884 in den Großen Generalstab zurückberufen, wurde er in diesem am 13. November 888 Oberstleutnant und Abteilungschef. Am 14. Februar 1821 wurde er Oberst und Kommandeur des Feldartiller,ereg,- ments Nr. 9 und, nachdem er als Abteilungschef m den Generalstab zurückversetzt war, am 18. Oktober 1824 Generalmajor. Am 6. Juni 1896 zum Oberquart,ermeister ernannt, wurde er zum Generalleutnant am 15. Juni vorigen Jahres befördert. □ Vom Lande, 30. März. Vom ersten Haustier, dem Rin d, bis hinab zum nützlichsten des Hausgef l ügels, dem Huhn, treten die Bestrebungen zur Hebung und Ver- befferung der Zucht immer mehr zu Tage. Die Aufmerksamkeit, mit der man diese Bestrebungen verfolgt und unterstützt nebst den finanziellen Beiträgen, sie sind sehr wohl angebracht. Verbesserung der Viehzucht ist gleichbedeutend mit Verbesserung des landwirtschaftlichen Gewerbes überhaupt. In diesen Verbesserungsbestrebungen aber läßt sich von einem Haustier sagen, daß es bis jetzt das Stiefkind geblieben ist. Wir meinen die Kuh der Armen, die Ziege. Allerdings hören wir von eimelncn Gemeinden in Starkenburg, wie in Oberhessen, daß sich da Vereine zur Hebung der Ziegenzucht gebildet haben, und daß von diesen Vereinen zur Hebung dec Ziegenzucht Ziegenböcke aus der Schweiz angeschafft werden. Allein derartige Gemeinden bilden die Ausnahme. In der Regel geschieht in den meisten Gemeinden zur Verbesserung der Ziegenzucht rein gar nichts. Der Bockhalter schafft sich einen- Bock an ganz nach seinem Ermessen, ob derselbe zur Hebung der Ziegenzucht oder zu deren Verschlechterung das Mittel ist, wer kümmert sich der Mauer vorüber. In dem Nebenzimmer erklang eine schmeichelnde, lockende Phantasie, die plötzlich abbrach — Frühlingsweisen! Da klopfte es, leise, schüchtern, erwartungsvoll. „Herein!" Richard öffnete die Thur. f „Fröhliche Ostern!" rief er, und in seinem Gruße lag etwas" das sie aufmerken ließ. Er war ein stattlicher, hübscher Mann, dieser blonde Künstler, sein Auftreten war so sicher und so zuversichtlich, daß niemand das Fehlen des Augenlichtes empfinden konnte. „Fröhliche Ostern," lachte er nochmals und reichte ihr die Hand. „Danke!" antwortete sie und schlug ein. Er trat zum Fenster, ohne ihre Hand freizugeben. Weißt Du, Gertrud," sagte er, indem er feine toten Augensterne auf ihr Gesicht richtete, ..ich habe eine Freudenbotschaft : ich habe die Stellung in der königlichen Kapelle erhalten., wünsche ich Dir Glück," war alles, was Gertrud'zu antworten vermochte. Ein Zug der Enttäuschung breitete sich über fein Go^.Jch glaubte, das würde Dir mehr zu Herzen gehen," meinte er mit matter Stimme. Und ob es mir zu Herzen geht," fchluchzte sie auf; ihre schlanke Gestalt bebte, ihr Köpfchen sank an feine (Sdjulter. c§ „ murmelte er, und küßte ihre Stirn. Und" letzt — horch ..." ein ganz zarter, metallener Ton zitterte durch die Luft, noch einer, — ein Geläut . . . Es liegt noch in der Ferne; aber sie tonen naher und näher — - unserer Liebe und unserer Hoffnung Osterglocken!" * e Dem armen Herrn Häberlein war so ziemlich alles im Leben fehlgeschlagen. Er hatte sich schon derart mit dem Schicksal, als eine Menschennull auf der Welt herum- Aulaufen, ausgesöhnt, daß es ihn ordentlich schmerzlich berührte, als er durch den Tod seines Onkels Besitzer eines respektablen Armee mit neuen Schnellfeuergeschützen unmittelbar bevorsteht. „ . r,... Petersburg, 31. März. In der hiesigen Universität wurde die Ordnung abermals gestört, sodaß die Universität wiederum offiziell geschlossen werden mußte. Deutsches Deich. V-rlin, 31. März Dem „Lokal-Anzeiger" zufolge ist iri Laken-Baden, wo der Reichskanzler r^ürst Hohen- l |Sh «heute seinen 80. Geburtstag feiert, als Gefchenk flhiftr Wilhelms bereits eine wertvolle Vase mit dem ö-ilbmi des Kaisers eingetroffen. B-rlin, 31. März. Am 1. April wird die national; WMt Partei in der Kapelle zu Friedrichsruh am Grabe btel&Ärftcn Bismarck einen Kranz niederlegen lassen. T!«ik Schleife wird die Aufschrift tragen:. „Dem großen Satumjlci in Treue und Dankbarkeit die 'nationalliberale Pßmliei Deutschlands. ürrlin, 31. März. Die deutsche Gegnerschaft ;egen die anglo-amerikanische Verbrüderung inj ben Vereinigten Staaten von Nord-Amerika gewinnt ichchet mehr an Heftigkeit. Wie das „Berliner Tageblatt" a mi Ncw-York meldet, sind alle deutschen geselligen Ver- c tnigunqen, religiösen und politischen Gemeinschaften in Ukcaqv aufgefordert werden, Delegierte zu entsenden zu eimon Meeting am 17. April zwecks Bildung einer ständigen Oofgiini fation zum Protest gegen eine englisch-amerikanische Wttlmni.. Diese Organisation dürfte einen nationalen OÖktaÜter tragen, da die Persönlichkeiten, welche die An- r üüimg zu diesem Meeting gegeben haben, mit hervorragenden 'Ltvichch Amerikanern in New-Aork, Philadelphia, St. Louis, aroiwcjuifee, Buffalo und anderen Städten in Verbindung st-chm, um in diesen Orten ähnliche Organisationen ms L.ÄkN in rufen. ______________________ Ausland. Wien, 31. März. Die Blätter sprechen bei Erörterung dl!m Samoa-Vorgänge vorwiegend die Ansicht aus, d :ui lwtz der durch das Bombardement verschärften Situation b'«flomftift auf diplomatischem Wege schnell werde bev n;ri(at nuerben können. . »Untona, 31. Marz. Dir hl-sig- Anklag-kammcr hat qiechn, bic Anklage gegen die Anarchisten wegen des aimgrbli chen Attentats-Komplotts gegen den deutschen Kaiser ”i6ttu8iurg?3Trmäri. In militärischen Kreisen wird »«tschc-rt, baß die Ausrüstung der gesamten rusfischen Stiftung. Kollekte für die Armen. Fritz!" — sie barg ihr Köpfchen Mark und Bein drang. Martha stand vollkommen unter dem Zauber der Turmstube, sie wehrte Fritz nicht, als er hinzutrat und ihre Hand erfaßte. ..Martha!" — „F"'"t"“2 :u~ an feiner Brust. Inzwischen war das Geläut von den anderen Türmen, von den Kirchen und Kirchlein der umliegenden Dörfer ausgenommen worden und in weitem Umkreis verkündeten das Verlöbnis die Osterglocken!" gezäunt und die fünf mit den Bauten betrauten Unternchncr sind seit Wochen an der Arbeit. Daneben hat der Orts, ausschuß mit seinen verschiedenen Abteilungen für Ausfluß Unterhaltungen, Verkehr usw. seine Thätigkeit ausgenommen auch nimmt der Wohnungsnachweis bereits Bestellungen au. Privat- und Hotelwohnungen entgegen. * * ♦ Wie es in jungen Ehen zu gehen pflegt: nach den Flitterwochen kommen die Gewitterwochen. Diese Ehe- Gewitter entstehen gewöhnlich aus den nichtigsten Ursachen und sind doch von den schwerwiegendsten Folgen. Auch bei Klaus Behrens hatte es gewittert und zwar recht heftig. Weshalb? Ja, das wußte er nicht mehr und seine Frau auch nicht. Später behauptete er, er habe beim Mittagessen keine Serviette auf seinem Teller gefunden, und er brauche doch eine, — sie blieb dabei, daß zwei Servietten Am 2. Osterfeiertag, dem 3. April. G o t t e s d i e n st. In der Stadtkirche. Vormittags v>/r Uhr: Pfarrer Schlosser. Konfirmation der Kinder aus der MailhäuSgememde. des heil. Abendmahls. Nackmittags 2 Uhr: Vorstellung und Prüfung der Konfirmand aus der Markusgemeinde. Pfarrer Dr. Grein. Nachmittags 6 Uhr: Pfarrassistent Dr. Heußel. Kollekte für die Armen. In der JohanneSkirche. Vormittags SV» Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Nachmittags 2 Uhr: Vorstellung und Prüfung der Kc» firmanden aus der Johannesgemeinde. Pfarrer Dr. Naumann Kollekte für die Kirchenkaffe. In der Stadtkirche. Am Sonntag dem 9. April: Konfirmation der Mvr.n aus der MarkuSgemeinde. Feier des beil. Abendmahls. Beichte Samstag den 8. April, nachmittags 2 Uhr. In der Johanneskirche. Am Sonntag dem 9. April: Konfirmation der Sinter w der Johannesgemeinde. Feier des heil. Abendmahls. Beichte am Samstag dem 8. April, nachmittags 2 Ubr. Den 9. April nachmittags 2 Uhr: Vorstellung und Prüiunf der Konfirmanden aus der Lukasgemeinde. lichen Ueberblick über die Brandstätte gewinnen, und fand, daß 21 Hofraiten, eine Hofraite mit zwei Familien und die Scheuer des Schulhauses dem Brand zum Opfer gefallen waren. Die Gesamtversicherungssumme sämtlicher abgebrannten Gebäude in der Großh. Landesbraudkasse beträgt 170,000 Mk. Anderweitig waren die meisten ebenfalls versichert. Der Gesamtschaden soll sich in allem auf etwa 300,000 Mk. belaufen. Einen solchen Brand hat man in hiesiger Gegend noch nie gesehen, und wird derselbe auch den Leuten lange im Gedächtnis bleiben. Die Namen der Abgebrannten sind: Andreas Kimpel Bäcker, Johannes Füg, Heinrich Hansel Schuhmacher, Wwe. Louise Meiski, Wirtschaft und Postagentur, Oberförster Wallenfels, Johannes Dahmer Landwirt, Heinrich Schrimpf Landwirt, Heinrich Bing Maurer, Hofgärtner Hahn, Andreas Döll, Dörmer, Lehrer, Andreas Dotzert Schneider, Friedrich Braun Knecht, Johannes Becker Wwe., Landwirt, Heinrich Dahmer Landwirt, Johannes Bloch III. Landwirt, Johannes Bloch IV. Landwirt, Karl Ganß, Landwirt, Adolf Eidmann Wegaufseher und Landwirt, Johannes Rausch Landwirt, Johannes Döll Landwirt, Heinrich Ganß Landwirt und eine Gemeinde- (Schnl) Scheuer. In diesem Teil des Orts, (V$ des Dorfes) wohnten die größten Landwirte unserer Gemeinde. Dieselben sind nun genötigt, ihren Viehstand etwas zu reduzieren, da das nötige Futter nicht alle herbeigeschafft werden kann. Der verbrannte Telephonapparat wurde heute durch einen neuen ersetzt, vorläufig in einem anderen Gebäude untergebracht, um doch Fernsprech-Verbindung zu haben. Darmstadt, 30. März. Gestern nachmittag starb der Dekan des Dekanats Darmstadt, Herr Pfarrer G. Römheld, nach nur eintägigem Krankenlager, im 67. Lebensjahre. . r. Osthofen, 29. März. Eine postalische Kuriosität gelangte am Samstag zur Bestellung, eine Postkarte, von Worms nach Osthofen bestimmt, die über ein Vierteljahr gebraucht hat, um diesen Weg (8 Kilometer) zurückzulegen. Das man von Worms nach Osthofen auch über Australien gelangen kann, das haben wohl Absender wie Empfänger nicht gewußt. Und doch ist es so! Im Anfang der 70er Jahre, als das neue Bauviertel in Südosten von Osthofen entstand und die Entwässerung dort noch im Argen lag, hatte ein Spaßvogel das neue Viertel „Neuseeland" genannt, und dieser Name hat sich bis heute erhalten, und wird allgemein gebraucht (mit Ausnahme einiger Hausbesitzer dorten, die sich vergeblich bemühen, den Namen „Wonnegauviertel" dagegen einzuführen). Jene Postkarte also war adressiert: „An Herrn S. Osthofen in Neuseeland." Was that der eifrige Postbeamte, der sie abstempelte? Er machte den Strafportovermerk darauf und steckte sie in den Auslandspostsack und so wanderte das Kärtchen für 5 Pfg. nach Neuseeland, konnte aber, da die Maori sich noch nicht dazu aufschwingen konnten, einen Wohnplatz mit dem idyllischen Namen Osthofen zu belegen, nicht bestellt werden. Ueber London kam die Karte zurück und ist dann glücklich am 25. März in Osthofen bestellt worden. Und das alles für fünf Reichspfennig! O. Z. und Herrlichkeit breitete sich vor ihren Blicken aus: die Ostersonne strahlte auf grünende Fluren, schimmernde Flüsse und Teiche, sie vergoldete die Gipfel der den Horizont säumenden Berge und flutete durch die engen Straßen, in denen die Menschen wie kleine Puppen vor- und rückwärts krabbelten. „O wie schön !" entfuhr es unwillkürlich Marthas Lippen. „Nicht wahr?" bestätigte Fritz, „hier oben ist es eine Lust zu leben." Die Musiker stimmten einen Choral an, — feierlich drangen die Töne in die klare Morgenluft hinaus, dann einen Marsch . . . ., man sah, wie sich unten auf dem Marktplatz die Menschen sammelten. „Jetzt läute ich das Osterfest ein," erklärte Fritz und ging nach der Turmstube. Er drehte die Kurbel eines Rades, — da begann es drüben in dem Glockenturm geheimnisvoll zu rumoren: ein zitternder Ton drang herüber, ein lauter Klang und schließlich erfüllte ein Brausen die Luft, aus welchem mit gewaltiger Kraft der Grundton heraus- tönte, sodaß in der Turmstube kein Wort zu verstehen war. Fritz stellte die Kurbel ab : die Schwingungen verlangsamten sich, aus dem Dreiklang wurde ein Zweiklang, noch ein Schlag des Klöppels an den Metallrand, dann wieder jenes leise Surren, — endlich jener ergreifende Ton, der durch darum? Da kann es dann vorkommen, daß in einer Gemeinde ein Bock gehalten wird, der gänzlich unbrauchbar ist. Ein solcher Fall wird uns in der That aus einer Gemeinde berichtet. Dort sind die meisten Ziegen unträchtig geblieben. Auf den beliebten Osterbraten, die jungen Zicklein, muß hier zum größten Leidwesen der Liebhaber dieses Bratens Verzicht geleistet werden. Gerade ein solcher Fall illustriert am besten den Stand der Ziegenzucht. Und der Schaden, der daraus resultiert. Er betrifft doch fast mir diejenigen Leute, die ihn am wenigsten ertragen können, denn die Ziege ist die Kuh der Armen. Unter den modernen Bestrebungen zur Hebung der Haustierzucht sollte also unmittelbar nach der ersten Stelle, die der Rindviehzucht gewiß unbestritten gehört, die der Ziegenzucht stehen. Wie man in den Gemeinden nur auf richtige Bullenmahl sehen muß, so sollte auch auf die Anschaffung von zur Verbesserung der Ziegenzucht tauglichen Ziegenböcken gesehen werden. Wie aber die Bullen von den Gemeinden angekauft werden, so muß das Gleiche mit den Ziegenböcken geschehen. Dann wird die Ziegenzucht sich heben, und Fälle, wie der mttge- teilte, werden ausgeschlossen bleiben. Dann aber auch wird der „Kuh des Armen" das Recht zu teil, das ihr gehört. §§ Stockhausen (Kreis Lauterbach), 30. März. Es kann vor Nacht leicht anders werden, als es am frühen Morgen war." Dieser Spruch wird den Bewohnern unseres Orts für immer im Gedächtnis bleiben. Gestern morgen gegen i/210 Uhr erscholl der Ruf „Feuer". Der Bäckermeister- Andreas Kimpel hatte gerade den Ofen voll eingesetzt, als man ihm sagte: „Deine Scheune brennt ja!" Durch rasche Hilfe gelang es, das Feuer auf seinen Herd zu beschränken. Plötzlich brannten gleichzeitig zwei Nachbar-Gebäude; infolge des starken Südwest-Windes, wurde das Feuer mit aller Wucht über fast sämtliche Häuser des nördlichen Viertels getrieben. Besonders fingen die sogen. Strohdocken unter den Hohlziegeln das Feuer. Sobald ein Haus von den Flammen ergriffen war, war es auch in nur kurzer Zeit schon nieder- gebrannt. Mehrere Häuser wurden oftmals von den Flammen übersprungen, und kamen erst später zum Brand. In vielen Gebäuden wurden Möbel usw. ausgeraumt und in Nachbarhäuser gebracht, wo sie verbrannten. Obwohl die Pflichtfeuerwehren von Rixfeld, Schlechtenwegen, Altenschlirf, Frischborn, Lauterbach usw. herbeigeeilt waren, so stand man doch bei der schnellen Verbreitung des Feuers über mehrere Gebäude dem Feuer gänzlich machtlos gegenüber und war die Straße nach Niedendorf infolge des Rauches und Feuers vollständig abgesperrt. Das Gebäude der Post-Agentur stürzte gleich mit den ersten zusammen, wodurch die Fernsprech-Verbindung abgeschnitten war. Die Postsachen wurden mit knapper Not gerettet. Herr Oberförster Wallenfels, welcher sich gegenwärtig in der Klinik (an einer Augenkrankheit leidend) in Gießen befindet, wurde ebenfalls seiner Habe beraubt. Die Abgebrannten haben leider wenig oder gar nichts gerettet. Das Vieh wurde gerettet, mit Ausnahme einiger Ferkel, Stallhasen und dergleichen. Heute, am Morgen des Gründonnerstag bot unser Ort erst recht einen schauerlichen Anblick bar; fast alles öde und wüst. Menschen und Vieh waren meistens im hiesigen Hof und Schloß, sowie bei Bekannten in den Nachbargemeinden untergebracht worden. Besonders muß hier gebührend erwähnt werden das Verhalten der Freiherrlich Ried- esel'schen Familie, welche den Unbemittelten gestern, am Tage des Brandes, unentgeltlich Essen und Trinken anbot, ebenso auch das Vieh, soweit dies möglich, unter Dach nahm und füttern ließ. Heute morgen konnte man erst einen eigent- Vermischtes. * Ausstellung Frankfurt a. M. Die Arbeiten des Aufbaues der Ställe, Schuppen, Wirtschaften für die diesjährige Wander-Ausstellung der Deutschen Landwirtschafts- Gesellschaft, die vom 8. bis 13. Juni in Frankfurt a. M. stattfinden wird, sind im vollen Gange; der Platz ist ein- Plötzlich drang ein Brausen an sein Ohr, ein Glockenton, leise erst, dann schärfer, ausgeprägter, rythmischer. „Oster- länten", murmelte er. Bum, — bunt, bum — bum, — er fühlte, wie die Schallwellen der Luft an sein Ohr schlugen, er sah, wie die Klöppel an das Metall prallten, er merkte, wie der Töne Macht ihn so ganz erfüllten: den Kopf, die Brust, das Herz .... Die Glocken verstummten. Herr Häberlein kramte in seiner Geldtasche. „Ich werde ihr die hundert Thaler rübertragen", meinte er endlich und zählte eine Anzahl Scheine auf den Tisch. Da begann das Geläut von neuem, mahnender noch und eindringlicher. Bnm, — bum, bum — bum .... Herr Häberlein legte schnell noch ein paar Scheine hinzu und meinte ganz verwundert: „ne merkwürdige Sache das mit den Osterglocken . . . .!" * * * Der höchste Beamte im Städtchen und doch ein blutarmer Teufel zu sein, - das bringt so leicht niemand fertig. Fritz Koch machte das aber möglich: seine Amtswohnung lag hundert Meter über dem Straßengewirr und wenn die Mäuse in seinem Speiseschrank die Runde machten, konnten sie sich Blasen an den Pfoten laufen, ehe sie auch nur die kleinste Wurstpelle fanden. Die Turmwächter wurden eben spottschlecht bezahlt, und da Fritz noch seine alte Mutter unterstützen mußte, war bei ihm Schmalhans Küchenmeister. Ja, wenn er ein wohlhabender Mann gewesen wäre, würde er nicht mehr lange allein in dieser luftigen Höhe zu wohnen brauchen. Er dachte an des Posaunenbläsers Martha .... das wäre schon die Rechte gewesen, aber die glaubte immer noch was Besseres zu kriegen. Gestern erst hatte er sie drunten in der Stadt getroffen und sie gebeten, ihren Vater zu begleiten, wenn der heut zum Osterblasen mit auf den Turm kommen würde. „Wenn ich nichts Besseres zu thun habe", hatte sie etwas schnippisch geantwortet. .... Da polterten schwere Tritte die steile Holztreppe herauf: die Musikanten tarnen. Zuerst die Trompete, dann die Pauke, das Triangel, die Klarinette und schließlich die Posaune — und hinter der Posaune? Wahrhaftig, das war Martha! Ein Strahl der Freude leuchtete über das Gesicht des Türmers, als er das Mädchen begrüßte. Die kleine Kapelle faßte auf der Gallerte Posto, auch Martha und Fritz traten hinaus. Ein Bild voll Pracht Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. *21 m 1. Osterfeiertag, dem 2. April. Gottesdienst. In der Stadtkirche. Vormittags 9‘/t Uhr: Pfarrer Dr. Grein Vormittags 11 Uhr: Kinderkircke für bte ^ackuSgemeindi. Pfarrer Dr. Grein. Nachmittags 6 Uhr: Pfarrer Scklosser. Im Anschluß daran Beichte für die Matthäusgemeinde. Collecte für die Kirchenkaffe. In der Johanneskirche. Vormittags 91/, Uhr: Pfarrer Euler. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Johannesg«^ Pfarrer Dr. Naumann. Nackmittags 2 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Nach dem Gottesdienst: Austeilung der Zinsen der SchoM?, Eingesandt. Gießen, L April 1899. Meidet Klein-Linden! Wie früher schon, so werden neuerdings vielfach Rlantn hui über die Belästigungen, denen Spaziergänger und W-g« msasj.n seitens der Heranwachsenden Jugend unseres Dororles Kirin 1 nörr. ausgesetzt sind. Steinwürfe, Scheumachen der itzir'd, >odr unr, unanständige Reden und Zurufe find dort an btt Die Klein Lindener Dorsjugend zeichnet sich vor d r, vmVut übrigen Nachbarorte geradezu au«. — Da der eine O i»duner, d.i wohl Kleine Linden hat — den man zudem recht selten stehl - b l Unfug nicht steuern kann, so bleibt nur übrig, daß man> den vr werdet, an dem friedliches Publikum J'suUen auSg-letz' ist, auf ihrem Platz gelegen hatten, und das werde sie sich nid; gefallen lassen. „Ueberhaupt," rief sie erbittert, „hatte ich mir dal Leben an Deiner Seite ganz anders vorgestellt, aber ic^ habe schon jetzt herausgefunden, daß Du ein ganz krassei Egoist bist." „Komm' mir doch nicht mit solchen dummen Womaii Phrasen," lachte er, „kümmere Dich um Deine Wirtschast und sorge dafür, daß nicht jeden Mittag die Suppe ver falzen und der Braten angebrannt ist." „Wenn Du nur auf Deinen Magen bedacht bist, HM! Du Deine Köchin heiraten sollen, aber nicht mich," Wr klagte sie. , „Da hätte ich wahrscheinlich auch das bessere h’a erwählt," höhnte er. .. „Nein, das ist doch zu arg," — sie weinte jW rolTV lich bittere Thränen —, „das laß' ich mir nicht iRtt: gefallen. Wenn's nicht heute Ostersonnabend wäre, M ich noch heute zu meiner Mutter . . . ." „Meinetwegen, geh' zum--" wütete er. „Impertinenter Mensch ..." sie stürmte aus dem — — — Der erste Feiertag! Sie saßen aus oti Balkon, die goldige Sonne hatte die Gewitterwolken von ständig zerstreut, nur ein leises Mißtrauen war noch in 1 Herzen zurückgeblieben. <- „Ich hatte das gestern natürlich nicht so gemeint,' v gann sie. „Ich erst recht nicht," gestand er ein. „Ja, warum zürnen wir uns immer?" fragte sie. „Ja, warum?" Er sah sie ratlos an. „Ich wills nicht wieder thun," erklärte sie, und rer ihm die Hand. „Ich auch nicht," — und er schlug kräftig em. „Das versprechen wir uns," nahm sie wieder oas-ev „vor Zeugen!" „Vor Zeugen?" staunte er. ». „Jawohl," bestätigte sie, „hörst Du denn mcht . • . Der laue Wind, welcher die Baumknospen .ieo u brachte ein leises Klingen mit, das stärker und stärker w bis es sich zu harmonischen Akkorden verdichttte. „Richtig," betätigte er, „das sind gewichtige Zeu. • das sind ja die Osterglocken!" ä ■ ■ ■ garantirt solide Seidenstoffe Cref | Akti' «ii*90"! . Aarenvolrat । schände w A! Del rr-ts S- d- ^Adwirtscha eingetragen .anal Ültf 1! tffrrDf und Ri GO. 1 unl Die Anmell k otmittQß» von l Bei der A ' ßoKjmi von der Der Unter 16 Uhr. Hiermit verbi sUb* und äilberpr 4 Ausgabe von 22 haup vor 2 große 83 Paup ii etTi 533 Mü. <3 Übernehmer i 4 Miet wenden Mannheim,' gro r für Slsenbe )n unserer! i 4 Lehrlinge Ar Dieselben ®e ii» den Werkstätler mMen und fonü Mittellosen, ! ifline Unterstützung Aach Ablous s Ntbtntlidier Schille Hut brsondr ! 1 "elm Leiter der 2 MRtyugmfitS "wtlligunz bte Pa Das Unter Leainp. des , Erbach i. ^Tet Vorfiyeui -----Ste Mlu ite, wird hie. ÄSty ito>Ä Dezember 1898. Mlanz pro 31 1. 2. 10811.62 Dr Hetz. Kehr. arbeit, werden hierdurch unter Hinweis auf den SDImifteriaterlafJ v Pferderennen am 30. April, 1. und 2 Mai 1899. 22 A Ordentlicher Junge lüe Mslirankrnkasse Gießen 2863 Georg Keil, Stadtmühle. für Akkordarbeiten können sofort ein- Gießen, den 30. März 1899. Die forstliche Versuchsanstalt. JL $ 231.59 4344 86 86.09 1930 26 4218.82 2 82 11 588 5. Betriebsrücklage 6. Reingewinn Mitgltederftand Ende 1897 Abgang in 1898 Passiva. G fchästsguthaben der Genossen Warenschulden 709.- 4397 74 2782 Birtenstock & Schneider. Zugang in 1898 Demnach Bestand Ende 1898 Tcets a. d. Sita., den 26. Februar 1899. Ungehender Komm iS sucht Stelle auf Kontor oder Lager. Gefl. Offerten unter Nr. 01074 an die Expedition dieses BlatteS erbeten. Dr- beußel. imen. Mrche. Naumann. 3 und Prüfung Planer Dr. ?, tenkaffe. irchr. onfirmation in >ed teil. Abendm!! ubmllazs 2 Uhr. skirche. lonfimalion btt»- . Abendmahls, ptil, nadimiuc;-. : Vorstellung ade. gekört). Pflüge, Eggen und sonstige Gegenstände, sowie eine Partie Stroh öffentlich meistbietend gegen Bar Aktiva. 1. Mm&eftanb 2. bücienoorrat 3 :t))MKtar 4. !Lr rliehcne K 'pitalien 5. 1 lü-'tlnde bei Genoffen GioW. Hleatgymuafium, Zleatschule und Iorschute zu Gießen. t)fc Anmeldungen neuer Schüler werden Lamstag bett 8. April, t)or«Ni6 von 9 bis 12 Uhr, im Schulgebände entgegen genommen. Lck der Anmeldung sind Geburtsschein, Impfschein und event. ein BeLt^nie 1001t der zuletzt besuchten Schule vorzulegen. Dar Unterricht beginnt Dienstag den 11. April, vormittags 8 IM. 2838 Die Direktion: Dr. Rausch. landwirtschaftlicher Konsum Verein Dreis a. d. Lda., eingetragene Ge offrnschist mit unbeschränkter Haftpflicht. Der Borstaub: Weinreisender für Hessen und Nassau per sofort oder 1. Iull gesucht. Offenen nebst Gehaltsansprüchen unter A. !' 2608 an die Expedition d. Bl. HU »I" , . r, t Maaen bedach' ■ !n, aber nichlr- ich auch das V dH Strtzm, 1. fr Linden! adtngS M eigingrt e11* asnei ' michm! ■ boil tu fid) cor At a der eine C • m nd)t \tUtn '. üdüy, dih" \uUtn enC- 5s Ulldl. mi. st. De. &jein die sser. llrche. er. ben 18. April 1899, vormittags IO Uhr, versiegelt und mit entsprechender Aufschrift porto-1 । frei an uns abzugeben. Zuschlagsfrist 4 Wochen. Gietzen, den 1. April 1899. Graßherzogl. Hochbauamt. Neuling. 2858 | «erannw-chung. Das Bureau der forstlichen I ,n unb außer Abonnement. V-rsuchSansta'.t befindet sich von hevtt g. Heß Witwe, Zum Lindenhos. IW Ein Pferdeknecht kann eintreten 01058 Ehr. Haubach 1., Westanlage 25. Schweizer, guter Melker, sofort gesucht. 2813 Wo? sagt die Expedition d. Bl. Maurer uud handlanger können in Arbeit treten bet [2709 Birkeustock & Schneiber. Tüchtige Kackstliumachrr sucht 01051 Ph. Schnorr, Münchholibausen. Kausöursche gesucht. 2485 Bahnhofstraße 51. Für ein flottes Kolonialwarengeschäft wird ein Kxhrting mit guter Schulbildung gesucht. Offerten | unter Nr. 2639 an die Exped. d. Bl. 2664] Ein Lehrling von hier oder auswärts kann bei mir in die Lehre treten. H. Tichy, Friseur. 1897] Braver Junge kann in die P f ade und Rindviehmarkt am 1. und 2. Mai 1899 auf dem neuen - ~ m-raebuna Diehbot an der Seckenheimer Straße. °0M 1b. Juni 1893 jur Vergebung tzirrmit verbundene Kroße Verlosung von Pferden. Rindvieh, Schweinen,I ^Uf dem SubNttssionSweg aus- dPrüsunabttS^ Ullt Silberpreisen, Maschinen und Geräten für Haus« und Landwirtschaft geschrieben. Grein ! " ti Aufgabe von 100000 Losen A Mk. 1.—. Ziehung am 3. Mai 1899. I Die Ausführung-bedingungen und "" 6at,uopn"’^,,%0On,i‘ 28 Werhen' bQrun,er e,n $,,reriui' ™ ®etle| flrbeitsbejditeibungen liegen an ben große ©überprüfe, vier ersten Und dem letzten Wochen- Hauptgewinne, je eine Kuh ober ein Rind, läge in unserem Amtrlokal Und Schweine, Freitags im Rathausfaale zu Grün- —div. Gegenstände, berg zur Einsicht offen, UNO können Pi. 600 Gewinne im Werte von Mt. 60000. l tzlere, mit Vordruck \u dem bezüg Uekrnebmer von Losen wollen sich an ben Kassier, Herrn Johs. Peters, l(hen AngebotSoermerk versehen, da- z!w4 tclbier wenden. Aus je 10 Lose wird ein Freilos gewährt. selbst zum Selbstkostenpreis IN Em> Mannheim, im Januar 1899. 2®37 pfang genommen werden. Smmdlv rtschaftl. Bezirks Verein. Babrscher Renn-Berein. 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J Sie M inncanhlh 3 Tagen vom Arbeitgeber anzumelden. Die Versäumnis dieser kg ubr, in Oberschelb bei Gast-1 die Gewitt^. PerrBlhüungen ziehen Strafen bis zu 20 Mark nach sich. rojrt Re eh. Eichen: 253 Stämme Mibttauen b) Arbeitnehmer: =71 fm, 14 Stangen 1, 4 2., Apotheker E. Hammerschmidts 1. Die Kaffenmitglieder werden darauf aufmerksam gemacht, daß siel 2 3., 1 rm Nutzscheit; Buchen, , 1«TTT-‘-| wiq4-ä nicht soim tWe der Erkrankung die Vorschriften, welche auf den Krankenscheinen Eschen, Ahorn: 240 Stämme = W V** ww lur erst'Wh. zu befolgen haben. Zuwiderhandlungen weiden bis zu 20 Mark« 1,5 fm (davon 13,23 fm Eschen, 30 2877 . ,t tbt. . IßM 0,21 km Ahorn, 5,59 fm ^jn,|6ei W. miMnger, toT._Srog_ ä imintri" sl- 2. Der Krankenschein muß sofort, nachdem derselbe vom Arzte aus-1 buchen), 7 Eschenstangen 1., 5 un6 an. . geftM ist, auf dem Büreau der Kaffe vorgezeigt werden und bleibt dann | Buchen-, 8 rm Hainbuchen Nutzscheit, f «klarte im Mtzs des Kranken bis zu dem Tage, wo die Arbeitsfähigkeit konstatiert ß Erlenst. — 2 fm, 1 Aspenst. Ufi/' 1 ist derselbe ift rei« zu halten und muß bei Auszahlung des>o,43 fm; Nadelholz: 624 Stämme ,<(liaftOKranÄngirldes vorgezeigt werden. Ist das Mitglied bei Schluß des je = 288 fm, 83 Stangen 1, 63 2.J - .... weirS.» Quartals noch krank, so ist dieser Schein an die Kaffmverwaltung 236 3., 375 4., 845 5., 2230 6 , oauptfa*lij jur Buchführung, mogl.ckst " * abi ^-om, wofür alsdann ein neuer auigehändigt wird. 12 rm NntzscheÜ unb KnÜpp-l. finlibanhlnnn M di« Arbeitsfähigkeit vom Arzte konstatiert, so hat die Ablieferung Auszüge werden auf Wunsch zur «acr, :r- ben”diesu«seines an die Kaffenverwaltung sofort, aber spätestens innerhalb festgesetzten Taxe geliefert. Nähere Ithfi SdltrinttQtftllttt SCi;mi >u erfolgen. Zuwiderhandlungen ziehen Strafen von 50 Pfg. -Auskunft erteilt Köuigl. ©bet» L. ' • **T#V bi« Mark nach sich 2839 först.r.i Oberscheld z« Dille»- Der Vorstand. 'bürg. 285«I •>#** Ein tüchtiges taufmäSchcn auf einige Stunden vormittags per sofort gesucht. Näheres Südanlage 15. Kodes. Lehrmädchen unb zweite Arbeiterin ge* sucht. Köhler & Wenzel, Seltersweq77. Dünsberglurm _ Nachverzeichnete Arbeiten zum Bau Das gesundeste und leicht- ^re Sckreinermeister. Äroßkerwafilüe Fachschule |«n&&meSnÄ ?u„fgern verdaulichste Nährmittel der — Mühi^--- piy Iwerden: I Welt ist Quäker Oats, schnell-1 Ein Lehrling filör Elfenbetnschnttzerer und verwandte Gewerbe 1. Anfuhr der Baumatenalren, kochende, präpanrte Hafer- gesucht J 01067 Erbach i. H. 3. Sttinhauerarbe"lten (Lungstein), speise, in 15 —20 Minuten fertig. C. 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Packetem 981 Offerten unter „Uhrmacher 2588" nd das wM l' 3iiic besonder- begabte junge Leute wollen sich bei dem unterzeich- ' ' Der Bau-Aussckuß. x* -px Irttifo Hrrhrr an die Expedition dieses Blattes. . nelirn toter der Anstall zur Aufnahme melden unter Vorlage eine» Ab- A 11 ------------------~ ittert, ga«M,ugniffe« der Schule, eine« Leumundszeugniffe«, der schriflltchen Em- »tt 7. April, »»« „der, eoiyll» roiUiihmg de« Vaters ober Vormunde«, sowie s-lostgefertigler Zeichnungen. 9 Ul,r 8 bt ' 016 S"i8tt Ä 2 Rinder (hierbei drei . ? 2" *b?6 n qiMri 1?99 1899# Stück rein Simmenthaler), zwei Dich Inn DM ' De)»vwrsil-e«be bes Aufsichtsrats: Der Leiter ber Anstalt:! Stiere, 1 Bullen (Vogelsberger, en Mag die Stegmiiller.Klein. Hauptlehrer. 'omöopathische Anstal ffrontlurt a. 9R., röugesgaste 33/35. I Siele Taaklaa. Broschüre 50 Pf. I Sprcchst. Brm. 11—1, Nchm. 8—6 Uhr. I Auswärts briestich. —J (Empfrliliuuivn StklliintMllchullgen (Offene Stellen S’tfUcibOidndjr goooooooooooooocooooaoooooooooaoa 8 lade Sie höflichst ein und zeichne i Mitglieder frei. Entree 50 Pfg. Zu recht zahlreichem Besuch ladet ergebenst ein 2754 Der Vorstand. Blattes. 2710 zu verkaufen. 2784 W. Schmall, Eichgäcten 3. nach preiswürdiq zu verkaufen. 2663 Fr. Schwan jr., Wetzlar. und I zu verkaufen 2816 MieiitstterMBmeii l BBfölll6rtB Passagierzahl ^Millionen. K. hKÄ* Oceantahrt nach NewYork f 6-7 Tage. Gießens zu verkaufen. 2826 rabmonumente-Geschäff Das F. Hofmeister Stottern xcejsior, Francisco rc. € Redaktion: ®. Burkhardt. — Druck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei (Pietsch Erben) in Gießen. Kauf-Gesuche _ Pneumatic verslliitdenes fupPEN Affen jeglicher Art, darunter den größten dreff. schwz. 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Nach der Vorstellung ist es den Besuchern der Sitzplätze gestattet, den Tierbestand zu besichtigen. [01063 Dienstag. 4. und Mittwoch, 5. April: Täglich 2 Vorstellungen: nachmittags 4 Uhr und abends 8 Uhr. 100 dressierte Tiere. Der Kursus beginnt am 11. April. Meldungen werden noch entgegen genommen: in G eßen: Ebelftratze 34, in Marburg: Marbacherweg 27 Va- Else Köhler. Zeugnisse, amtlich bestätigt, stehen zur Verfügung, 2423 100 dressierte Tiere. ^SSiflyiell'