Mittwoch den 1. März 1909 Zweites Blatt Nr. 51 Amts- und Anzeigeblatt für den Web Metzen. fllf 10 nhiolefl VlS- kloircr onal |tW M Rebattion, Txprdition und Drurterei: Schntstraße Ar. 7. ' SUbtrttnlt ;tn r fen t Amte 1«'; 10' f Annahme een «njtigen zu der nachmittag- für den Agenten lag erscheinenden Nummer bi- norm. 10 Uhr. Adresse für Depeschen: Anzeiger ch letze». Fernsprecher Nr. 51. Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Kandwirt, Klätter für hessische Volkskunde.__ «t*’ "• 1 ,llb. f. D- totrein imant [Ibant M- 161- 1.- y,- R- «K Vä. O iHiii Winbhos ronniag, 5. M fr abends. ifs-Lö^eiürng, iffe«, Nuß- und gir. werte Bogel-Meilin.: on TnLlhen usw. ji xml) Dv-elM. in TMsileit, mskellüutz tW 1k junger Kuhnta. Ibr, bei günftigerat^v iSig m {Iritflulit twaififene 30 ?fg.. fr. zu 12 Zähren 15 rfl- mng zwischen ber 6ur Dung t?om 9leuftäbienh llplatz) itünblid) nM mbn. ZSerngsprel, vierlrljährlich 2 Matt 20 Psg. Monatlich 75 Psg. mit Bringersohn. Bei Postbezug 2 Mark 50 Psg. vierteljährlich. 103) '110' 10 Br ihren Dank für ehrende Kundgebung am Sonnabend ausspricht. , Die Beratung des Etats der Verwaltung der elsässisch-lothringischen Reichseisenbahnen wird fortgesetzt. . Abg. Hauß (Els.) empfiehlt Petitionen um Gehaltsaufbesserung für verschiedene Beamtenkategorien. Abg. Riff (Els.) hat den gleichen Wunsch, namentlich zu gunsten der Telegraphisten. Abg. Werner (Antis.) plaidiert für Besoldungs- erhöhungen für Betriebssekretäre und Telegraphisten. Minister Thielen entgegnet, die Klasse der Betriebssekretäre stehe auf dem Aussterbeetat, an die Eisenbahn- telegraphisten ferner würden nicht so hohe Anforderungen gestellt wie an die Telegraphisten der Reichspostverwaltung. Abg. Bueb (Soz.) verweist auf die erhebliche Mehr- einstellung von Zugführern, Lokomotivführern und Weichenstellern im vorliegenden Etat. Da doch selbstverständlich ein so starker Mehrbedarf nicht gerade in diesem einen Jahre eingetreten sein könne, sei das der beste Beweis, daß in den Jahren zuvor in ungebührlicher Weise notwendige Stellen mit Hilfskräften besetzt worden seien, und zwar mit unzulänglichen. , t Minister Thielen stellt dies in Abrede. Für normale Verkehrsverhältnisse reiche die Zahl der Angestellten aus, für besondere Umstände werde Rat geschaft aus dem Anwärterpersonal, das aber ebenfalls qualifiziert sei. Bei einem weiteren Teil beklagt Abg. Heuß (Els.) den Mangel an Betriebsmitteln. Bei den einmaligen Ausgaben hat die Kommission eine erste Rate von 400,000 Mk. gestrichen für Anlage einer elektrischen Zentrale in Mülhausen. Geh. Rat Wacker zapp ersucht um Bewilligung. Nach längerer Debatte entscheidet sich das Haus, gemäß dem Anträge der Kommission, für Streichung des Postens. Die Kommission beantragt schließlich zu diesem Etat noch eine Resolution, betr. Abänderung von Uebel- ständen auf dem Güterbahnhofe und in Folge von Niveau- Uebergängen in Straßburg und Colmar. Die Resolution wird angenommen. Der Etat des Rechnungshofes wird debattelos erledigt. Beim Etat des Reichsschatzamts bemängelt Abg. P ach nicke (frs. Vg.) eine preußische Verfügung, wonach für eine gewisse Kategorie des Veredelungsverkehrs im Bereiche der Textilindustrie die sonst dem Veredelungsverkehr gewährten Vergünstigungen aufgehoben worden seien. (Es handelt sich dabei um Wollgarneinfuhr). Schatzsekretär v. Thielmaun entgegnet, ein Ausgleich sei schon im Wege, indem der Bundesrat die Gründe, welche die Hamburger Zollverwaltung leiten, dem preußischen Finanzminister mitgeteil hat. Der Etat wird genehmigt. Beim Etat derZölle und Verbrauchssteuern, Titel-Zölle, klagt Abg. Schwerin-Löwitz (Kons.) über Schädigung der Reichskasse durch nichtbräuchliche Anwendung des Abfertigungsverfahrens bei Export von Mehl, indem auf minderwertiges Mehl dieselbe Vergütung gezahlt werde wie auf gutes. Welche Maßregeln gedenke die Regierung zu ergreifen, um diesem Mißstande zu begegnen. Unser ganzes Vergütungsverfahren sei falsch, weil es keine Rücksicht nehme auf die Verschiedenwertigkeit der ausge- führten Mehle. Schatzsekretär Thielmann führt aus, hier liege eixe außerordentlich verwickelte Frage vor. Das Gesetz mache keinen Unterschied zwischen hochwertigen und geringwertigen Mehlen. Er, Redner, sei bereit, gemäß den Wünschen des Landwirtschaftsrats, einen Weg zu finden, um die Verschiedenheit der Typen zu berücksichtigen. Daß die Reichskaffe geschädigt worden sei, dafür liege ein Beweis nicht vor. Nunmehr vertagt sich das Haus auf morgen 1 Uhr. Fortsetzung der Etatsberatung. Schluß 6 Uhr. ator Wen unb 5# Wn M Deutsches Reich. Berlin, 27. Februar. Die Reichstags-Kommission für das Invaliditäts-Versicherungs- gesetz setzte heute vormittag ihre Beratungen fort. § o, der von der freiwilligen Versicherung handel, wurde ausgesetzt. Die §§ 9 bis 11, die den Gegenstand der Versicherung betreffen, wurden mit allen gegen drei Stimmen angenommen. ß-rscheiul täglich »ik Ausnahme des MontagS. Di« Gießener y»ml(i1 «t nicht geglättet Gießener Anzeiger /I ' e J J 'W A (YX /T (W Alle Auzeigen-BermittlungSsteUen der In- unb 1lu8lanbtl 1 Lz 11 0 I |l I v-zJW II .21/ III 1^ I nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. wessee, **' Godard v. Adagio. ' M •ein. 8 Bhr peäil, iner _ ü0» l«’’ * tilSSSS; oht wWl*1' Berlin, 27. Februar. Das Abgeordnetenhaus setzte heute die Beratung des Berg-, Hütten- und Salinenwesens fort. Beim Titel Minister-Abteilungen für das Bergwesen wurde das Kapitel genehmigt. Beim Kapitel Oberbergämter lag ein Antrag Hirsch (fr. Vp.) vor, die Regierung zu ersuchen, zwecks Verhütung von Nnfälleu und zur Stärkung des Vertrauens der Grubenarbeiter in die Sicherheit des Betriebes neben den Aufsichtsbeamten Ar- beitervertreter zur Besichtigung der Steinkohlengruben hinzuziehen. Nach längerer Debatte vertagte das Haus die Weiterberatung auf morgen. Hamburg, 27. Februar. Drei Deputierte der amerikanischen Regierung sind hier eingetroffen, mit dem Auftrage, Deutschland zu bereisen, um sich über die Ausführung der jetzt bestehenden Fleischschau-Verordnung zu informieren, statistische Erhebungen anzustellen und Untersuchungen über die einzelnen Fälle, in welchen amerikanische Fleischwaren beanstandet werden. Hadersleben, 27. Februar. Trotz des Erkenntnisses des Flensburger Landgerichts und der Bedenken des Waisenrates entzog neuerdings der Amtsrichter Hahn den Hofbesitzern San drei und Gruben auf Alsen das Elternrecht, weil ihre Kinder dänische Volkshochschulen besuchen. Die Gemaßregelten erhoben sofort Beschwerde beim Landgericht. Saarbrücken, 27. Februar. Aufsehen erregt die Verhaftung einer größeren Anzahl Arbeiter, Diebe und Hehler, welche auf dem Stumm'schen Werke in Neunkirchen seit zehn Jahren große Diebstähle ausgeführt haben. Ausland. Wien, 27. Februar. Heute vormittag fand in der Hofburg die Vereidigung der neuen ungarischen Minister statt. Sodann wurden dieselben vom Kaiser in Audienz empfangen. Die Abschieds-Audienz Banffys findet am nächsten Montag statt. Wien, 27. Februar. Den Regierungsblättern wird versichert, daß bei den bevorstehenden Ausgleichs-Verhandlungen zwischen Oesterreich und Ungarn die Ausgleichs-Formeln Koloman Szell, welche noch geheim gehalten werden, als Grundlage dienen sollen. Leipa, 27. Februar. Das von dem hiesigen National- Verein der Bürger und Bauern für den 5. März einberufene große Volks-Meeting, auf dem auch der deutsch-nationale Abgeordnete Wolff sprechen sollte, wurde behördlich verboten. Rom, 27. Februar. Wie verlautet, ließ der Zar dem Papste sein tiefstes Bedauern ausdrücken, daß er es nicht durchsetzen konnte, den Vatikan ebenfalls zur Abrüstungs- Konferenz einzuladen. Rom, 27. Februar. Dem Empfange des Papstes anläßlich des Jahrestages seiner Thronbesteigung blieb der französische Gesandte auf Befehl seiner Regierung fern. Die französische Regierung soll über den Zwischenfall in der französischen Kirche anläßlich des Requiems für Faure höchst ungehalten sein. Mons, 27. Februar. Die belgischen Arbeiter- Vereine hatten gestern 2000 Delegierte hierher entsandt, welche nach einem Umzug durch die Straßen der Stadt zu einer Versammlung zusammentraten, in welcher die Lage der belgischen Arbeiter einer eingehenden Erörterung unterzogen wurde. Die Delegierten beschlossen, zum 13. und 14. August d. I. einen Parteitag hierher einzuberufen, an welchem alle belgischen Arbeiter-Vereine teilnehmen wollen. Paris, 27. Februar. Madame Faure erläßt ein offizielles Schreiben, in welchem sie allen Personen, die in Telegrammen und Briefen anläßlich des Hinscheidens ihres Gatten ihre Teilnahme ausdrückten. Dank sagt. Paris, 27. Februar. Der Antisemitenführer Guerin dementiert kategorisch die Meldung des „Temps", daß bei ihm ein von Esterhazy diktierter Aktionsplan gefunden worden sei. Paris, 27. Februar. Verschiedene Mitglieder des Senats werden in der heutigen Sitzung die Regierung über die Tragweite interpellieren, welche dem neuen Gesetzentwurf betreffend die Abänderung der Befugnisse des Kassationshofes gegeben werden soll. Wie es heißt, beabsichtigt Dupuy, das neue Gesetz dahin auszulegen, daß der Kassationshof die Verhandlungen im Dreyfus-Revisions-Verfahren nicht öffentlich führen und auch die Gegenpartei nicht verhören soll. Der Ministerpräsident soll in der heutigen Sitzung veranlaßt werden, über seine diesbezüglichen Absichten Aus- kunft zu geben. New-York, 27. Februar. Die hiesige Ausgabe des „New-Yorker Herald" meldet aus New-York, daß der bekannte Schriftsteller Rudyard Kipling, der an einer Lungen- Entzündung erkrankt ist, im Delirium liege. Man fürchtet für sein Leben. Kokates und Provinzielles. Gießen, den 28. Februar 1899. ** Oberhesfischer Geschichtsvereiu. Wir machen auch an dieser Stelle auf den für Freitag den 3. März abends 8 Uhr im oberen Saale des Cafs Ebel angesetztcn Vortrag des Herrn Lic. theol. Willkomm über: Gottfried Arnold, gebührend aufmerksam. Derselbe dürfte für weitere Kreise Interesse haben, und wäre dem Verein darum zahlreiches Erscheinen werter Gäste sehr erwünscht. •* Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordneten- Versammlung Donnerstag den 2. März 1899, nachmittags 41/» Uhr pünktlich: 1. Gesuch des Georg Schäfer um Erlaubnis zur Errichtung eines Back- steinmacherhäuschens am Wismarer Weg: hier: Dispens. 2. Baugesuch des Wilhelm Orbig für die Schulstraße; hier: Dispens. 3. Baugesuch des Aug. Scheppelmann für die Wallthorstraße; hier: Dispens. 4. Baugesuch des Louis Lotz für die Bahnhofstraße; hier: Dispens. 5. Baugesuch des Jakob Schmidt für die Grünbergerstraße; hier: Geländeabtretung. 6. Gesuch des Fabrikanten Julius Hahn um Abtretung städtischen Geländes an der Wiesenstraße. 7. Den Voranschlag des Stadterweiterungsfonds pro 1899 bis 1900. 8. Erbauung einer Brücke über die Wieseck im Zuge der Goethestraße. 9. Erbauung einer Brücke über die Wieseck im Zuge der Moltkestraße. 10. Verlegung, Sohlfaffung und Ueberwölbung des Klingelbachs. 11. Die Beleuchtung des Marktplatzes und der Schulstraße. 12. Wiederbelegung von Teilen des alten Friedhofes bis zur Eröffnung des neuen. 13. Dekretur einer Kostenrechnung. 14. Den Wirtschaftsplan über die Waldungen der Stadt Gießen für 1899/1900; hier: Nachforderung für Kulturen. 15. Gesuch des Friedrich Pfeiffer von Marburg um Erlaubnis zum Wirtschaftsbetrieb im Hause Grünbergerstraße 117. 16. Desgleichen des Gottlieb Nauheimer zu Gießen im Hause Westanlage 21. ** Stadttheater, lieber „Fuhrmann Henschel" schreibt der „Berliner Börsen-Courier" folgendes: Das Deutsche Theater erbrauste von Beifall und stürmischen Zurufen. Wie wenn auch das Publikum von Leidenschaft ergriffen wäre, erfüllt von der starken Empfindung, die von der Bühne auf uns einströmte, konnte es sich kaum genug thun in kräftigen Beifallssalven, und übertönte den Lärm des eigenen Händeklatschens durch seine Rufe. Wieder war es Hauptmann, der das Theater zu einem Siege führte, zu einem echten, ehrlichen Siege. Der Hervorruf nach dem ersten Akt galt vorerst dem Dichter des „Hannele", dem Schöpfer der „Versunkenen Glocke". Von da an aber hatte der Erfolg nichts mehr mit Gemeinde oder Partei zu thun und entsprach vollkommen dem starken Eindruck der Dichtung, dem kein Unbefangener sich entziehen konnte. „Fuhrmann Henschel" — der Titel sah nicht nach besonderer Anziehung auf unser Publikum aus, und was vorher vom Inhalt verlautete, war kaum geeignet, den Reiz zu erhöhen. Wenn dennoch der Andrang so stark war, daß ihm ein dreimal so großes Theater nicht hätte genügen können, so galt es mehr dem Dichter der „Weber" als dem des „Fuhrmanns". Den ersten Akt begleitete denn auch mehr Neugierde als Teilnahme. Nach und nach aber waren wir unversehens und völlig in den Bann der Dichtung geraten und mit spannungsvoller, mitempfindender Anteilnahme beim Schicksal des Dorf-Fuhrmanns. Eine einfache, ureinfache Handlung ist es, die uns so völlig ergreift und festhält. Sie zeigt nur, wie solch eine Alltags-Geschichte, mit dem durchdringenden Auge des Dichters angesehen, von Leben quillt und überströmt von Empfindung. Wie die Seelen durchsichtig werden vor dem Blick des echten Poeten, wie die Maschinerie, die Entschlüsse weckt und Schicksale erzeugt, sich uns enthüllt auf sein Zauberwort, das konnten wir gestern klarer erkennen als je bei einem neueren Bühnenwerke. Wieder wurzelt Gerhart Hauptmann im Boden der schlesischen Heimat, wie in „Vor Sonnenaufgang", „Hannele", „Weber", schließlich auch in „Einsame Menschen" und der „Versunkenen Glocke". Eine so volle und reife Frucht wie „Fuhrmann Henschel" kann auch nur aus dem mütterlichen Boden der Heimat sprießen, erblühen und reifen und mit so zwingender Natürlichkeit und Wahrheit läßt Hauptmann die Handlung vor sich gehen, daß uns jede Wendung einfach selbverständlich scheint. So einheitlich, so in sich geschlossen, konsequent und lückenlos ist uns noch kaum eine Bühnendichtung Hauptmanns erschienen. Der schlesische Dialekt gewann sich die Zuhörerschaft bald und störte keinen Augenblick. Die Führung der Handlung ist ungezwungen, natürlich. Im prächtigen vierten Aufzug erreicht sie ihren Gipfelpunkt. Dem Werk wurde im Deutschen Theater die denkbar treueste und echteste Verkörperung zu Teil. In unmittelbares Leben schien hier die Dichtung zurückübersetzt. In dieser Fuhrmannsstube, diesem Gastzimmer des Hotels, in dem jedes Stück so richtig war und so richtig plaziert schien, vergaß man völlig das Theater. Auf die treueste Darstellung und selbst auf die Einstudierung der Kinderrollen hatte Lessing als sorgsamer Regisseur alle Mühe verwendet. So war denn der große Erfolg auch ein wohlverdienter. — „Fuhrmann Henschel" mag nun eine gute Weile den Thespiskarren in der Schu- mannstraße glücklich kutschieren. ** Gegen die Weinsteuer. Die Handelskammer Gießen hat sich gegen die geplante Weinsteuer ausgesprochen. — Für die Provinz Oberhessen hat sich ebenfalls ein Agitations-Ausschuß gegen den Weinsteuer-Gesetzentwurf gebildet, welcher für Montag den 6. März d. I. eine öffentliche Versammlung aller Wein-Interessenten aus Stadt und Land nach dem „Cafä Leib" einberufen wird, in der der Stadtverordnete Rein em er-Darmstadt sprechen wird. ** Geflügel- und Vogel-Ausstellung. Die Ehrenpreise für die Ausstellung stehen einige Tage im Schaufenster des Möbel-Magazins von Aug. Oßmann am Seltersweg zur Ansicht aus. Außer den Ehrenpreisen kommen folgende Geldpreise zur Vergebung: Für Hühner: 27 Erste Preise ä 10 Mk., 35 Zweite Preise ä 5 Mk., 39 Dritte Preise ä 3 Mk. Für Wassergeflügel: 5 Erste ä 10 Mk., 8 Zweite Preise ä. 5 Mk., 5 Dritte Preise a 3 Mk. Für Tauben: 21 Erste Preise ä 5 Mk., 25 Zweite Preise A 3 Mk. und als Dritte Preise 25 künstlerisch ausgeführte Diplome. Für die Vogel - Abteilung stehen außer den Barpreisen für Kanariensänger silberne und bronzene Medaillen sowie Diplome zur Verfügung. Für hervorragende Leistungen hat der Geflügel- und Vogelzucht-Verein 6 vergoldete silberne Medaillen gestiftet. — Die Besucher der Ausstellung werden dort selten schöne und wertvolle Tiere zu sehen bekommen. Die verschiedenen Klassen der Hühner- sowohl als auch der Tauben-Abteilung werden durchgängig sehr gut und zahlreich beschickt sein. Eine Seltenheit wird Herr Fr. Zimmermann (Bornheim, Rheinhessen) ausstellen, nämlich ein Paar weiße Pfauen, die man sonst nur in zoologischen Gärten antrifft. Wassergeflügel ist verhältnißmüßig schwach gemeldet, wohingegen ca. 20 Konkurrenzsänger in der Ausstellung einen Sängerkrieg auszufechten haben werden. Leider erwiesen sich die geräumigen oberen Säle des WindhofeS als nicht ausreichend, um die noch nach dem Meldeschluß ge nannten Tiere zur Ausstellung anzunehmen, und so mußten denn über 30 Aussteller zurückgewiesen werden, wobei aller dings zu bedauern ist, daß die Säumigen meistens Land' wirte aus der nächsten Umgebung sind. * * Sanitätv-Vereiu. Gestern, Montag den 27. Februar, hielt der Sanitäts-Verein feir.v General-Versamm lung ab. Tagesordnung war : Geschäfts- und Kaffenbericht. Vorftandswahl, Wahl einer Prüfungs-Kommission, Verschiedenes. Nach dem Geschäftsbericht sind im vergangenen Jahre neu eingetreten 97, ausgetreten 40 Mitglieder. davon freiwillig 25, verzogen von hier 8, gestorben 3 und wegen Resten 4. Vermehrt hat sich der Verein um 57 Mit glieder; der Mitgliederstand betrug Ende Januar 654, bis heute 661 Mitglieder. Die Einnahmen betrugen 4356.34 Mk., die Ausgaben 4298.97 Mk., das Gesamtvermögen 454.08 Mk. Der bisherige Vorstand wurde wiedergewählt. * * Der Befehlshaber des Achtzehnten Armeekorps. Wie in militärischen Kreisen verlautet, soll der Schwager des Kaisers, der Erbprinz von Meiningen, ber eben das sechste Armeekorps befehligt, zum kommandierenden General des neuen Armeekorps mit dem Sitz in Frankfurt berufen werden. * * Polizeibericht. Gestern abend wurde ein hier wohnender Arbeiter, welcher an der Bahnüberbrückung (Bahnhof-Frank furterstraße) eine Dame aus Wetzlar belästigte und sich hierbei gegen den § 176 des Reichsstrafzesetzbuchs verging, durch den Schutzmann Zink verhaftet. Nach vorliegenden Beschreibungen fallen dem Verhafteten auch ähnliche, früher in hiesiger Stadt verübte Vergehen zur Last. Gießen, 28. Februar. Wie aus dem Inseratenteil unseres heutigen Blattes ersichtlich, findet am 2. März in Marburg int Museumssaal die Aufführung der Matthaus Passion von Bach statt, veranstaltet von dem Chor des dortigenAkademischenKonzert-Vereins. Die„Oberh. Ztg." schreibt hierüber u. a. folgendes: Das Werk rechnet auf einen weiten Hörerkreis, nicht nur auf die Musikverständigen int engeren Sinne. Aus dem Gottesdienst und für den Gottesdienst geschrieben, wird es immer eine Herr liche Passionsfeier sein, wo es mit seiner unvergleichlichen Darstellung des Leidens und Sterbens unseres Herrn Jesu Christi, mit seinen ergreifenden Arien, Chören und Chorälen erklingt. So zweifeln wir nicht, daß eine große Gemeind.: sich versammeln wird, um zu hören, wie der alte Sebastian Bach in seiner Weise mit gläubiger Seele das Evangelium von der Passion verkündigt. Wir machen noch besonders darauf aufmerksam, daß auch für die Freunde evangelisch.". Kirchenmusik aus der Umgegend Marburgs sich Gelegenheit bietet, das Werk in der Hauptprobe zu hören, welche am Mittwoch dem 1. März, 5 Uhr nachmittags statt findet. Die Soli liegen in bewährten Händen. Neu für Marburg wird der Sänger des Jesus sein: Herr Paul Haase aus Köln; die Alt-Partie wird Frau Beer mann Lützeler singen; als Sopranistin werden wir Fräulein Dorothea Schmidt hören, die uns mit ihrer feinen und lieblichen Gesangskunst bereits wohlbekannt ist aus der „Johannes-Passion", den „Jahreszeiten" und „Der Rose Pilgerfahrt". Vor allem freuen wir uns, als Evangelisten Herrn Litzinger zu hören, der uns int vorigen Jahre in derselben Partie so tief ergriffen hat. — Möge eine weihevolle Ausführung die unvergängliche Kraft und Schönheit des Werkes aufs neue beweisen! Großherzogliche Technische Hochschule zu Darmstadt. Vorträge und Uebungen für Maschinen-Jngenieure im Sommer-Semester 1899. Beginn am 25. April. Ma schinenzeichnen, Pros. Krauß, 4 St. Mechanische Techno logie I, derselbe, 2 St. Vortrag. Mechanische Technologien, derselbe, 4 St. Vortrag. Maschinenelemente, Geh. Baurat Prof. Lincke, 6 St. Vortrag. Konstruktions-Hebungen zu Maschinenelementen, derselbe, 9 St. Hebungen im Berechnen von Maschinenelementen, Dr. Camerer, 1 St. (unentgeltlich). Beschreibende Maschinenlehre, Geh. Baurat Prof. Berndt, 3 St. Vortrag. Dampfkessel, Prof. Gutermuth, 2 St. Vortrag. Pumpmaschiuen, derselbe, 4 St. Vortrag. Maschinenanlagen und ihre Berechnung, derselbe, 2 St. Vortrag. Konstruktionsübungen, derselbe, 6 St. Maschinentechnisches Praktikum, derselbe, 3 St. Elemente des Lokomotivbaues, Geh. Baurat Prof. Berndt, 3 St. Vortrag. Konstruktions Übungen zu Werkzeugmaschinen und zu den Elementen des Lokomotivbaues, derselbe, 3 St. Luft- und Gasmotoren, derselbe, 2 St. Vortrag. Praktikum an Gaskraft-, Werkzeug und Materialprüfungsmaschinen, derselbe, 3 St. Re gulatoren zu Wasserkraftmaschinen, Prof. Pfarr, 1 St. Bor trag. Fabrikanlagen, derselbe, 2 St. Konstruktionsübungen zu Hebemaschinen, Wasserkraftmaschinen und Fabrikanlagen, derselbe, 6 St. Wasserwerksbauten, derselbe, 2 St. Vortrag. Arbeiterschutz, Prof. Kraus, 2 St. Vortrag. Hüttenmaschinen, derselbe, 1 St. Vortrag. Gewichts- und Kosten berechnungen der Maschinenfabrikation, Privatdozent In genieur Beck, 1 St. lieber Erfindungsschutz, Geh. Baural Prof. Lincke, 1 St. Vortrag. Butzbach, 26. Februar. Am 20. d. M. wurde von einem Bahnbeamten aus der Bahnstrecke Butzbach—Ostheik ein Knabe, der sich dort Herumtrieb, aufgegriffen und in das hiesige Hospital verbracht. Der Knabe giebt an, er heiße Hans Georg Karl Otto und sei am 9. Oktober 188;' ZU Frankfurt a. M. geboren, sein Vater sei Schuhmache' und heiße Adam Otto, wohne in Lollar in der Nähe de* Friedhofs, seine Mutter sei gestorben, und er habe siet wegen schlechter Behandlung von Haus entfernt. Die seitens der Bürgermeisterei bei der Bürgermeisterei Lollar <■ gestellten Ermittelungen haben bis jetzt noch zu keinem gebnis geführt und die Angaben des Knaben sind wahr- scheinlich nicht richtig. Derselbe trägt einen grauen Anzuc grauen Filzhut, gute Schnürschuhe, ein grauschimmerndet seidenes Halstuch, weißleinenes Hemd, hat graue Anger» I ^10 Ul M'2bie W LsZ r™ o.i(he wurde y Der Lerur ^jchiuenschlo^r in S, SeM 4**. Ä'hn V 45 ffi 40 «ft; I“r I1 i' JiW.«* (i< 9efu«t«. -m«i« § A- W S 5att.n TVrttet bitften aiw für M tommenbe i Wich bab ungtn* wärmte Boden dürst austreterse Sältf Morgen zeigte das gälte nach Reaum icroife 9 Grad gewes 9 Grad Wärme, bi 18 Grad. Wo am taut es überhaupt ni uinterfefte Manzen; in nicht geschützten ( nicht schon erheblich V äihlbar mehr wärmten Dieser starke Nachts herrschende Svnnrr wvjvt o\a> svrdnlv MrrdrstdrrTmye der Influenza s erscheinungen, roüd Ober-Lais, 2i dahier begonneneG Herbftwitterung, s in diesem Frühjo kann. Sodold ti rückständigen Arbe kommen. Das gai ffchrung der Bai Bauleiter, Herrn1 macht. LtückhM, 22 ’vurbe die Familie 6 und 7 Uhr betrvi alten einzigen Kii stellt, um das Hei die allein in der G zu thun. In der tuf dem Tische st im nu stand dm Großmutter, die war, verletzte sich deutend. Schon gräßlichen Brandl L n- Nidda, 26 ®vinuöM eine aus Versammlung 'rage der Leher die Redakteurfragi 3tlt Zwischen der fammlung der Enl Undeslehrerverein -w ^Nbottn beh üorn W bä. A«: LK >ch°" betfit’,.. 1 "liletetÄ tjn,e i“ ttnnj i'?5 9=5 * i l ?!t°‘ KL dles-g ). Januar 654 v ^trugen 4356.343 Vermögen 454.08» gewählt. "es Ameekorpz. ( ltt ^r Schwager fr :lntMtn, der et Juni kommandieren! öem Sitz in Frach urde ein hier wohnen EngMahnhchFr- 11 .belästigte und - irasgesetzbuchs vergr e l- Nach vorliegend n auch ähnliche, M zur Last. dem JnserateiUl ’inbet am 2. März ung der Matthäv! ' von dem Chor k. ireind. Die„Obni Das Werk rechn, ,« au\ bu MMn btm <8>vWbM^ w :b es immer eine i- seiner Unvergleich- ins unseres Hem^ n, Chören und Chon ß eine große ®emr wie der alte Sebch Seele das Evang,!'. machen noch beso^ ie Freunde evangM irburgs sich Gelegne obe zu hören, Pit llhr nachmittags p en Händen. Nen si Ms sein: Herr n >ird Frau SBeemv mtrbin rek 5rda(t\ mit ihrer feinen un: bekannt ist aus iten" und „Der A- uns. als Evangelist" im vorigen Achsen bat. - W ;ir‘! tiche Kraft nEche" ute NN am 25. J* * it Mechanische W endemente, «■« *’; nstruktions-llebunge^ U,bang=ui«8-* [et, 1 St R‘C- h. 8«urat M ,b£l unb «ffi i "Ä ; *;fe Ichinen uu'v A. ä derstlbe' t >»Äk ila*,26 S-h.k" „20. bfJ SÄB- ®cr Oft*’ , fei a” gW", m »fi,'Sergi ^mb, *flt 9 hellblondes Haar und ist von schlanker Statur. — Gestern ibenb gegen i/zlO Uhr wurde der Schlosser Ad. Emmers, geboren am 8. Juli 1867 zu Seilhofen auf der Bahnstrecke Butzbach—Langgöns zwischen den Wärterhäusern 801 und 80«, er die betr. Strecke passierte, von der Maschine des gerade vorbeifahrenden Schnellzuges erfaßt und auf das Zchienengeleise geschleudert, daß er sofort tot liegen blieb. Die Leiche wurde heute in das Leichenhaus Butzbach verbracht. Der Verunglückte war seit vorigem Jahre als Maschinenschlosier in der Maschinenfabrik von A. I. Tröster hier beschäftigt, ist Witwer und hinterläßt drei Kinder. Er hatte der ihm bekannten Bahnwärterfamilie auf Posten 802 einen Besuch gemacht und befand sich anscheinend auf dem Heimwege nach Butzbach. Darmst. Ztg. △ Aus Oberheffeu, 27. Februar. Ein bemerkenswerter Rückgang ist in den Preisen für Fettschweine eingetreten. Seither wurde für erste Qualität Fettschweine per Pfund Lebendgewicht 45 Pfg. bezahlt, jetzt kostet dasselbe nur 40 Pfg.; für zweite Qualität zahlt man jetzt 37 bis 38 Pfg. gegen 42 Pfg. vorher. Diese Preise müssen, obwohl erheb- Och gesunken, immer noch zu den hohen gezählt werden. § Aus dem Ohmthal, 27. Februar. Der gothaische Wetterprophet Habenicht schreibt: „Rückfälle in das Winterwetter dürften angesichts des bereits stark erwärmten Bodens für das kommende Frühjahr nur mäßig auftreten". Der ourch das ungewöhnlich milde Februarwetter allerdings erwärmte Boden dürfte aber durch die gegenwärtig zur Nachtzeit auftretende Kälte eine starke Abkühlung erfahren. Heute Morgen zeigte das Thermometer um acht Uhr 7 Grad Kälte nach Reaumur, vor Sonnenaufgang sind es dann gewiß 9 Grad gewesen. Mitte Februar hatten wir morgens *i Grad Wärme, das ergibt den großen Unterschied von 18 Grad. Wo am Tage die Sonne nicht htnscheint, da taut eS überhaupt nicht auf. Die Schneeglöckchen sind gewiß winterfeste Pflanzen; sie sind aber in der verflossenen Nacht in nicht geschützten Stellen erfroren. Stände die Sonne nicht schon erheblich höher, sodaß ihre Strahlen doch schon sühlbar mehr wärmten, wir ständen in strengster Winterkälte. Dieser starke Nachtfrost im Gegensatz zu der am Tage herrschenden Sonnenwärme ist für die Vegetation nichts weniger als förderlich. Für den menschlichen Gesundheitszustand ist der Temperatursturz auch nicht heilbringend. Neben ber Influenza sind es eine Menge anderer Krankheitserscheinungen, welche die Leute trotz trockener Luft Heimsuchen. Ober-Lais, 26. Februar. Der im vorigen Frühjahr »ahier begonnene Schulhausbau konnte, dank der günstigen Herbftwitterung, so weit gefördert werden, daß das Gebäude in diesem Frühjahr seiner Bestimmung übergeben werden kann. Sobold trockene Witterung eintritt, sollen die noch rückständigen Arbeiten im Innern des Baues zur Vollendung kommen. Das ganze ist ein schmuckes Gebäude, dessen Ausführung der Baubehörde, insonderheit dem ausführenden Bauleiter, Herrn Straßenmeister Sommerkorn, alle Ehre macht. Stockheim, 22. Februar Von einem schweren Unglücke wurde die Familie L. Ham an dahier gestern abend zwischen 6 und 7 Uhr betroffen. Der Kinderwagen mit dem 8 Monate alten einzigen Kinde wurde, wie oft, neben den Tisch gestellt, um das Herausfallcn zu vermeiden. Die Großmutter, die allein in der Stube war, hatte einen Gang in die Küche zu thun. In demselben Augenblick aber riß der Kleine die ruf dem Tische stehende Lampe um, zu sich in sein Beuchen; jtn nu stand dasselbe mit dem Kinde in Flammen. Die Großmutter, die auf das Schreien des Kindes herbeigeeilt war, verletzte sich beim Ersticken der Flammen nicht unbedeutend. Schon in der Nacht erlag das arme Kind den gräßlichen Brandwunden. n. Nidda, 26. Februar. Gestern tagte hier im „Gam- brinus" eine aus 18 Bezirksvereinen stark besuchte Lehrerversammlung, auf deren Tagesordnung die Gehaltsfrage der Leher in Orten mit Landgemeindeordnung und die Redakteurfrage für den Schulboten stand. Da in der Zeit zwischen der Einladung und der Tagung der Versammlung der Entwurf einer Eingabe des Vorstandes vom Landeslehrerverein bezüglich des Gehaltes an die Regierung im Schulboten bekannt gegeben und in der Vorstandssitzung vom 18. ds. Mts. mit geringen Änderungen gutgeheißen wurde, beschloß man nach ganz kurzer Debatte, die Verhandlungen über diesen Punkt einzustellen. Von den vier bis jetzt bekannt gewordenen Kandidaten für die am 1. Juli frei werdende Schriftleiterstelle des „Schulbotens für Hessen" wurde einstimmig Herr Lehrer Nuppel in Düdelsheim, der schon lange dem Vorstande angehört, vorgeschlagen. Der genannte Herr, der auf Einladung der Versammlung beiwohnte, erklärte seine Bereitwilligkeit zur Annahme dieses Amtes im Falle seiner Wahl auf der nächsten Delegiertenversammlung. Da auch Bezirksvereine in Starkenburg sich schon bereit erklärt haben, für Herrn Ruppel zu stimmen, ist dessen Wahl als gesichert anzusehen, und wird von allen, Die ihn näher kennen, als eine glückliche bezeichnet. Ein weiterer zur Beratung gestellter Antrag, einen Preßausschuß zu ernennen, der gegebenenfalls die Interessen der Volks- ichnllehrer in der Oeffentlichkeit durch die Presse zu wahren suchen soll, wurde auf Vorschlag des Lehrers Winn in Staden von der Tagesordnung abgesetzt, um als Antrag tz.er nächsten Delegiertenversammlung unterbreitet zu werden. n. Von der mittleren Nidda, 26. Februar. Die Störche sind zurückgekehrt. Auch einzelne Kibitze sind bereits auf ihren Brutplätzen hier und an der Horloff 2Üiigetroffen; dagegen werden die Züge der Stockenten, vwn denen hier dieses Jahr ausnahmsweise viele geschossen würben, schon seltener. §§ Grebenhain, 23. Februar. Bei der in hiesiger Oberförsterei im Distrikt Rothenbach in der Nähe von Lermuthshain abgehaltenen ersten diesjährigen Holzversteige rung in Fichten-Bauholz wurden verhältnismäßig hishe Preise erzielt. Es waren Händler aus Alsfeld, Mannheim, Westfalen u. s. w. erschienen. Die Preise waren durchschnittlich folgende: der Festmeter Fichten-Bauholz 1. Klaffe kostete 2Ö bis 27 Mk., 2. Klaffe 18 bis 22 Mk., 3. Klaffe 16 bis 18 Mk., 4. Klaffe 14 bis 16 Mk., 5. Klaffe 13 bis 15 Mk. Die Preissteigerung des Fichten- Holzes läßt sich daraufhin zurückführen, daß seit den letzten Jahren die sogenannten Privat-Wald-Köppchen beinahe verschwunden sind, welche zum Fällen tauglich waren. Die Zellstofffabrik Waldhof bei Mannheim hat seit einigen Jahren in hiesiger Gegend bedeutende Käufe abgeschloffen. D Darmstadt, 27. Februar. Die im öffentlichen Leben jetzt vielbesprochenen neuen Steuergesetzentwürfe wurden heute abend im Nationalliberalen Verein von dem in Finanzsachen wohlbewanderten Stadtverordneten Otto Wolfskehl des Näheren erörtert. Redner erklärt unter anderem bezüglich der Wein st euer, daß die Gerechtigkeit für diese Steuer spreche, die lediglich als Verbrauchs-Steuer gedacht und angelegt sei und vom Konsumenten bezahlt werde. Auffällig sei, daß sich die Mainzer Verwaltung an die Spitze der Agitation gegen diese Steuer gestellt habe, die doch selbst eine Verbrauchssteuer von Wein erhebe. Wie früher ist Redner auch jetzt noch Gegner einer Klassenlotterie, werde doch auch das Lotteriespiel vielfach von Leuten betrieben, die ihr Geld besser verwenden sollten. (Teilweiser Widerspruch) Die (nicht in die Reform einbezogene) Erbschafts- und Schenkungssteuer könnte noch ergiebiger als jetzt nutzbar gemacht werden. Die Einkommensteuer (unter Aufhebung der Realsteuern) solle durch veränderte Skala ein schätzungsweises Mehrerträgnis von 650000 Mark bringen, wobei man die unteren Stufen mit Recht milder behandelt habe als beim preußischen Gesetz. Bezüglich der Vermögenssteuer hat Redner Bedenken dahin, ob hier die bisherigen Einteilungen für die Höhe der Vermögenswerte ausreichend feien; juristische Personen dürften ebenfalls zu dieser Steuer herangezogen werden. Die Beibehaltung der Deklarationspflicht durchweg hin dünkt Redner mit Vorteilen verbunden zu sein. Bezüglich der Gemeindesteuer bezeichnet der Vortragende hauptsächlich als zu Bedenken Anlaß gebend, daß man die Kapitalrentensteuer- Kapitalien hiervon nicht ausgeschieden habe; der entstehende Ausfall müsse durch die Einkommensteuer gedeckt werden. Als wünschenswert wurde bezeichnet, daß aus den erhöhten Eisenbahn-Ueberschüssen rechtzeitig eine Reserve für die Steuerreform hätte festgestellt werden müssen. Vielleicht wäre e§ ange» bracht gewesen, dasGemeindesteuergesetzerstvorzulcgen,nachdem über die Wirkung der neuen Staatssteuer Ergebnisse vorgelegen. Der sehr klare, mit Zahlenbeispielen anschaulich gemachte Vortrag zeugte wiederum von der großen Kenntnis des Redners in diesen Dingen; er fand die aufmerksamsten Zuhörer. Aus der Zeit für die Zett. Vor 90 Jahren, am 1. März 1809, wurde zu Zelazora Wola bei Warschau der Klavierkomponist und Pianist Frsdöric Fran-ois Chopin geboren. In seinen elegisch- weichen und graziösen Klavierpoesien und Liedern ist er neben Franz Liszt der völlig originelle Begründer eines harmonisch neuen und lebensvollen Klavierstiles. Er starb am 17. Oktober 1849 zu Paris. Eingesandt. Gietzerr, 28. Februar 1899. Ja der letzten Zeit hat man öfters wieder die Klage hören können, daß die Sitzplätze in unserem Konzertokal, dem Klubsaal, und nicht minder die in unserem Theater zu eng seien. Daß diese Klagen eine gewisse Berechtigung haben, soll hier nicht bestritten werden; denn an Raumüderfluß leiden diese beiden Lokale ganz gewiß nicht. Deshalb aber gerade sollte seitens des Publikums daS oermiedm werden, was den wenigen Sitzplatz noch mehr einschränkt: wir meinen das Miischleppen großer Garderobestücke, daS sich nement- lich in der letzten Vorstellung des TheatervereinS in unangenehmster Weise den Zunächstfitzenden bemerkbar machte. Wir begrüßen darum die gestrige Theateranzeige, in der der Vorstand daS M t t b r i n g en der Garderobe in daS Parket verbietet, mit Freuden und wollen nur wünschen, daß diese Verfügung auch auf« strengste durchgeführt wird. Kirchliche Nachrichten. Staugelifche Gemeinde. In der Stadtkirche. Mittwoch den 1. März, abends 6 Uhr: Dritte PasfionSandacht. Pfarrer Schlosser. Verkehr, Land- vnd Volkswirtschaft. Stetzen, 28. Februar. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Butter per Pfd. X 0.80—0.90, Hühnereier per St 6—7 4, 2 St. 11—13 H, Enteneier per St. 6—7 Gänse- «er per St. 11—13 H, Käse 1 St. 5—8 H, Käsematte per St. 3 A. Erbsen per Liter 20 H, Linsen per Liter 80 Tauben per Paar jl 0 80—1.00, Hühner per St. X 1.20—1.70, Hahnen per Stück JL 1 30—2.00, Enten per St. X 1.80—2.40, Gänse per Pfund X 0.00—0.00, Ochsenfleisch per Pfd. 68—74,$, Kuh- und Rindfleisch ver Md. 62—64 A, Schweinefleisch per Pfd. 68—76 Schweinefleisch, gesalzen, per Pfd. 80 H, Kalbfleisch per Pfd. 64—66 A> üammettleisch per Pfd. 50—70 H, Kartoffeln per 100 Kilo 5.50 bis 6.50 ^4, Weißkraut per St. 00—00, Zwiebeln per 6tr. X 8.00—9.00, Milch per Liter 16 A- Dauer der Marktzeit von 8 Uhr Morgens bis 2 Uhr Nach- mittags. WÄrend der ersten 3 Stunden der Marktzeit darf im Umherziehen nicht feügeboten werden. — Nach den statistischen Ermittelungen des Vereins deutschei Eisen- und Stahliudustrteller belief sich die «o-eiseuprodnttio« des Deutschen Reiches (einschließlich Luxemburgs) im Monat Janaar 1899 auf 664 988 Tonnen, darunter Puddelrohetseu und Soteaeletsen 152 584 Tonnen, Bessemerroheisen 51464 Tonnen, Tbomasroheisen 346901 Tonnen und Gießereiroheisen 114039 Tonnen Die Produktion im Dezember 1898 betrug 662 338 Tonnen, im Januar 1898 626 871 Tannen. Neueste Meldungen. Depeschen deS Bureau .Herold*. Berlin, 28. Februar. Wie das „Berliner Tageblatt erführt, hat der hiesige Vertreter des „New-Aork Herald" angesichts der Widersprüche der dem Fürsten Radziwill in dem jüngsten Pariser Interview untergeschobenen Aeußer- ungen mit den Erklärungen des Staatssekretärs Bülow im Reichstage sich an den Fürsten Radziwill selbst gewandt. Aus der Antwort des letzteren geht hervor, daß der Redakteur der Pariser „Libertö" kein wirkliches Interview mit dem Fürsten gehabt hat und daß derselbe in seinem Bericht über die kurze Unterredung mit dem Fürsten letzterem namentlich Über die Beziehungen mit Amerika Worte in den Mund gelegt hat, die der Fürst nie gesprochen Betreffs Amerikas hat der Fürst nicht ein einziges unfreundliches Wort gesagt. Berlin, 28. Februar. Nach einer Meldung aus Tientsin wurden daselbst am Abend des 25. Februar in der Stadt mehrere Deutsche beschimpft und thätlich angegriffen, sodaß sie durch Seitengaffen flüchten mußten. Berlin, 28. Februar. Die Meldung, daß den technischen Hochschulen die Berechtigung erteilt werden soll, die akademische Würde eines Dr. der technischen Wissenschaften zu verleihen, ist der National-Zeitung zufolge verfrüht. Bei den Verhandlungen, welche allerdings stattgefunden haben, hat es sich hauptsächlich darum gehandelt, die Bedingungen für die Verleihung des Doktortitcls so zu gestalten, daß ein Eingreifen in daS Wirkungsgebiet der Universitäten vermieden wird und damit Mißbräuche ausgeschlossen bleiben. Hamburg, 28. Februar. Die Amerika-Linie sandte den Dampfer Hungaria mit technischem Personal und Ersatzteilen zur Reparatur der Bulgaria nach Punta del Gada. Die Bulgaria dürfte innerhalb drei Wochen in Hamburg eintreffen. Kapitän Schmidt telegraphirte an seine Familie, daß er und die Mannschaften von den Strapazen sich erholt hätten und vollständig gesund seien. Wien, 28. Februar. Hier zirkulieren Gerüchte, der Justizminister Ruber beabsichtige wegen Differenzen mit dem Sektionschef Klein zu demissionieren. Budapest, 28. Februar. Der angesagte Fackelzug zu Ehren der Opposition hat gestern abend stattgefunden. An demselben nahmen zirka 2000 Personen teil. Vor bett Klublokalen der Unabhängigkeitspartei, der Nationalpartei und der Volkspartei wurden patriotische Reden gehalten. Zwischenfälle sind nicht vorgekommen. Budapest, 28. Februar. Die Vereinigung der National Partei mit der liberalen Partei geschah auf die Initiative des Führers der National-Partei, Gras Aponyi, der die Friedens-Mission Zells würdigt und in vertraulichen Besprechungen schon früher seine Bereitwilligkeit kund gab, Szell gegenüber die Opposition einzustellen. Der Krone kam diese Kundgebung erwünscht. Diese Verschmelzung ist eins der bedeutendsten Ereignisse Ungarns der letzten 20 Jahre. Ministerpräsident Szell wird noch diese Woche eine Vorlage über das Ausgleichs-Provisorium im Abgeordnetenhause einbringeu. Cettinje, 28. Februar. Die hiesige Regierung verwahrt sich gegen die Behauptung, Feindseligkeiten gegen Serbien zu planen, und bezeichnet die Abberufung des serbischen Vertreters als einen gehässigen Schritt Serbiens, welcher beweise, daß Serbien einen Konflikt mit Montenegro provozieren wolle. Bern, 28. Februar. Großes Aufsehen erregt hier die von der Züricher Regierung beschlossene Auslieferung der in Zürich studierenden deutschen Professorstochter Fräulein Elberskirchen an Bern. Die Auslieferung wurde verlangt wegen einer Broschüre, welche Fräulein Elberskirchen gegen den Rechtsanwalt Aebi in Bern und die Berner Behörden veröffentlicht hatte. Die Broschüre wendet sich gegen das Verhalten des Anwalts Aebi in einem Ehescheidungsprozeß mit seiner Frau, wobei die Bernischen Behörden dem Advokaten widerrechtlich Vorschub geleistet haben sollen. Paris, 28. Februar. Der Senat begann gestern die Beratungen der Gesetzes-Novelle betreffend die Abänderung des Revisions-Verfahrens. Mehrere Redner sprachen sich gegen den Entwurf aus. Heute wird die Beratung fortgesetzt. Ministerpräsident Dupuy gab in den Wandel- gängen die Versicherung ab, er würde jedem Einschüchterungsversuche gegenüber dem höchsten Gerichtshöfe unbarmherzig entgegen treten. Das Gesetz dürfte daher heute mit kleiner Mehrheit durchgehen. zum Kleid für Mk. 3.90 Pfg. Muster auf Verlangen franco ins Haus. Modebilder gratis. 6 Mtr. solid. Elsäss. Wäschst. z. Kleid f. M. 1.50 6 , e Araba-Sommeratoff „ r « 1.80 6 e , Dollar-Carreaux Cr6pe „ „ * 2.70 6 „ e Alpaca Panama „ „ » 3.90 Neueste Eingänge für die Frühjahr- u. Sommersalsen. Modernste Kleider- und Blousen-Stoffe ;in allergrösster Auswahl versenden in einzelnen ,Metern bei Aufträgen von 20 Mark an franke, iOettinger & Co., Frankfurts. M., Versandhs. Modernste Herrenstoffe z. ganz. Anzug L M. 3.60 e Cheviotsfoffe , , „ , 4.35 Drucksachen, Bechuimgerr, Aactrrrerr, ßircukare, HLrieföoge«, Amschtäge mit Airme«dr«L fertigt billig Snhl'sche Wv.-Kllch- n. SteiMMrei, Schirlstratzt 7. 1855 worden ist. Continental Pneumatic Bose. Vossius. Continental Caoutchoug & Guttapercha Compagnie, Hannover. Geißler, Gerichtsvollzieher. 1851 gesucht. Klinik,Iraße 37 pari. 1847 auf L ger. 4 68 2465 0653] Ein kleines Mansardenlogis zu 14 vermieten. Maigaffe 11 Stephan. 183b und >x Innfitmntion zu vermieten. Mäusburg 9. Wagenbauer^Dillenburg. 1823 0651] Acht Hühner und ein Hahn werden verkauft. Asterweg >9. zu verkaufen. 1845 Näheres in der Expedition d. Blattes. und Wohne jetzt 1840 Ed. Rotte, Rechtskonsulent l). 1841 | Brtacnon; ». «»rltz.r»». - Lruck unfc lales bet BrStzt sch« MuvrrMt-t-Ouch. uirt rfmi tPr.tsch «rbe») in »ieß«. 355 38 82 2800 1845] Eine gmerhatlene Schmetter- liügSsammlung mit Schrank (24Kasten) mittags 2 Uhr im Distrikt 16. Eichen: 1 Stamm 3. Klasse 0,69 fm, 8 Stangen 3. Klasse 26 rm Nutzholz. 1789] Ein bis zwei junge Mädchen finden zur gründlichen Erlernung deS Haushaltes freundliche Aufnahme bei Frau E. Becker, Wilhelmshöhe bet Cassel. Mölsershkimer Preßklötze, Braunkohlen, Briketts, owie alle Sorten Kohlen, stets Die Zusammenkunft ist beim Gemeinde-Sandsteinbruch. Staufenberg, am 27. Febr. 1899. Großh. Bürgecmeisteret Staufenberg im Hause des Herrn Bäckermeister Horbach Gießen, den 1. März 1899. Hohversteigerung. Montag den 6. März 1899, von vormittags 9]/2 Uhr an, kommen nachverzeichnete Holzsorti- menle in den Staufenberger Ge^ meindewaldungen, Distrikt Eichewald und Mark, zur Versteigerung: Break zu verkaufen. Ein sechssitziges Break, fast neu, auch als Flaschknbierwagen geeignet, zu verkaufen bei Wilhelm Georg, Große Nutzholz- Versteigerung. Samstag den ll.Wärz d.I. 1. Weidenhansen. Zusammen kunft vormittags punkt 10 Uhr am nördlichen Rande des Weidenhäuser Waldes (Rauhe Häuschen). Erchen: 2 Stämme 2. Klaffe — 2,96 fm, 8 Stämme 3. Klaffe — 5,15 fm und 5,5 rm Nutzholz. Nadel: 2 Stämme 4. Klaffe — 0,28 fm und 2 rm Nutzholz. 2. Vollnkirchen. Beginn vor mittags 11 Uhr im Distrikt 8. Elchen: 2 Stämme 2. Klaffe — 3,63 fm, 14 Stämme 3. Klaffe — 9,37 fm, 4 Stämme 4. Klaffe — 0,88 fm und 9,5 rm Nutzholz. Weichholz: 1 Stamm 4. Klaffe = 0,05 fm. Nadel: 47 Stämme 3. und 4. Kl. — 11,48 fm, 20 Stangen 1. und 2. Kl. und 15 rm Nutzholz. Das Holz aus Distrikt 2 und 3 wird im Distrikt 8 mitverkauft. 8. Klein-Rechtenbach. Beginn mittags 1 Uhr im Distrikt 7 a. Eichen: 2 Stämme 2. Klaffe — 2,86 fm, 2 Stämme 3. Klaffe — 1,11 fm und 3 rm Nutzholz. Nadel: 14 Stämme 3. und 4. Kl. — 4,78 fm, 27 Stangen 2. und 8. Kl. und 34 rm Nutzholz. 4. Hochelheim. Beginn nach« Ein angehender Kommis findet auf dem itontor eines hiesigen Fabrikgeschäftes für einige Monate aushilfsweise Stellung. Selbstgeschriebene Offerten befördert die Ex^ed. dieses Blattes unter G. H. 1818. in Lichtbildern dargestellt, im VereinSlokal (EafS Ebe Gäste sind willkommen. Gießen, 28. Februar 1899. Großherzogl. Verwaltungs-Direktion der chirurgischen und ophthalmolog. Universitäts-Klinik. 1834] Ein kleines und ein großes Logis per 1. April zu vermieten. Rodhetmerstratze 40. 1825] Lauffrau oder Mädchen gesucht. Steinstraße 19 part. Schlosserei-Werkauf! In einer Kreisstadt an der Lahn ist eine gutgehende Schlofferei mit Wohnhaus unter günstigen Bedingungen zu verkaufen. Gest. Offerten, nur von Selbstkäufern, unter J. F. 0641 an die Expedition dieser Zeitung zur Weiterbeförderung erbeten. Sektion Giessen, v. Oe. a. v. Donn erstag den 2. März, abds. 8V«Uhr: 5. VereinSabend r Siebenbürgen Submission. Unter Bezugnahme auf das Sud rnisfionsausschrnben vom 23. Februar 1899, betr. die Lieferung der Back, waren, Fleischwaren u. s. w., machen wir hiernlit bekannt, daß der Termin zur Eröffnung der Offerten vom 5. auf den 6. März d. IS., vormittags 12 Uhr, verlegt Aornierstag üeu 2. März I. I„ nachmittags 2 Uhr, werden im Bieker'scken Saale versteigert: 3 Sophas, 1 vollst. Bett, 1 viereckiger Tisch, 1 Waschtisch, 1 Nachttisch, eine Kommode mit Glasaufsatz, 1 runder Tisch, 2 Nähmaschinen, 1 Handnähmaschine, 1 Spiegel, 3 Ladenschränke mit Glasthüren, 1 kleine Ladentheke und 36 Filzhüte u. a. m. Die Versteigerung findet bestimmt statt. Winerakwasserkrüge 0642] kaufen Benner & Krumm. Eintrittskarten, numeriert ä 3 Mk, nichtnumeriert A 2 Mk., für Studierende a 1 Mk, sind in der N. G. Eiwert’sehen Universitäts-Buchhandlung abends an der Kasse zu haben. 1826 ii*F General-Probe Mittwoch den 1 März 1899, nachmittags 5 Uhr. im Mnseamssaale zu Marburg. Eintrittskarten ä 1 Mk im Vorverkauf und an der Kasse. Täglich frischer [0648 IWttkäs und Rahm. Ehr. Haubach, Westanlage 25. Todes-Anzeige. Statt jeder besonderen Mitteilung allen Verwandten und Bekannten zur Nachricht, daß unser lieber Vater, Bruder, Schwiegervater, Onkel und Großvater Kerr Joh. Adam Herrmann, Feldwebel i. P., heute Mittag 3*/, Uhr nach langem, schwerem Leiden sanft dem Herrn entschlafen ist. Nm stille Teilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen. Gießen, Frankfurt, Offenbach den 27. Februar 1899. Die Beerdigung findet Donnerstag den 2. Marz vom Sterbehause, Licherstraße 21, aus statt. __________________1850 Continental Pneumatic, aus bestem Material fabriziert und von Fachleuten richtig konstruiert, ist dec beliebteste und populärste Radreifen. Wenn Sie ein Rad kaufen, verlangen Sie ausdrücklich 1848 Zwiebeln, heute Mittwoch, Weichholz: 15 Stangen 1. Kl. Nadel: 37 Stämme 3. und 4. Kl. — 14,79 fm, 46 Stangen 1. bis 3. Kl. und 3,05 rm Nutzholz. Schluß der Versteigerung nach« mittags etwa 3 Uhr in der Nähe der Straße von hier nach Niederkleen. Die Waldungen liegen unmittel- bar zusammen. Groß-Rechtenbach, 27. Febr. 1899. 1837 Das Bürgermeister-Amt. Eichenstämme, bis 45 cm Durchm., — 3,05 fm Inhalt, Fichtenstämme, bis 28 cm Durchm., = 20,36 fm Inhalt, Fichten-Derbstangen, bis 16 m Länge, Fichten-Reisslängen, rm Buchen- und Eichen-Scheit, „ Buchen- u. Eichen-Knüppel, Buchen-, Eichen- und Nadel- Wellen, rm Buchen- und Eichen-Stöcke. Werkstätte, either von Herrn Reinig benutzt, von Mitte April ab zu vermieten. [1853 Näheres Schirmfabrik Levi. Donnerstag den 2. März 1899, abends 7y2 Uhr, im Museumssaale zu Marburg: Extra-Konzert des Chors des Akademischen Concert-Vereins unter Leitung des Herrn Universitäts-Musikdirektor Gustav Jenner. Programm: Bach, Matthaeus - Passion. Solisten: Sopran: Fräulein Dorothea Schmidt aus Frankfurt a. M. Alt: Frau Alice Beermann-Lützeler aus Düsseldorf. Tenor: Herr Franz JLitzinger aus Düsseldorf. Baes: Herr Paul Haase aus Köln. 1815] Ein ordentliches Mädchen mit guten Zeugnissen wird für Hausarbeit, bei gutem Lohn, sofort gesucht. ________Frau Koch, Ludungstraße 61. 1820] Jüngere Lauffrau gesucht. Ferber, Kirchenvlatz 11 II. Lehrling* | mit guten Vorkenntniffm gesucht Georg Philipp Gail. 1817] Zum Eintritt per 1. April suchen totr einen Lehrling. Gebrüder Homberger & Söhne. 0643] Eine Lauffrau für vormittags von 9 bis Vs U Uhr gesucht. ________________Seltersweg 71 IIL Stabt. Schlachthaus. Freibank. 1856 Heute und morgen: MMeislh 55 M Pflanzen-Nahrung ist Topfgewächsen im Frühjahr von grösstem Vorteil. Dieselbe ersetzt die dem Erdboden entzogene Nährmittel vollständig wieder. Der Verbrauch ist ein äusserst sparsamer. — Eine Dose (für zirka 100 Liter Wasser) ä 45 Pfennig. Otto Schaaf, Giessen, Seltersweg 39. Fabrik chemischer Präparate. isi« Georg Schäfer, ______________Licherstraße 2.__________ Piano Orchestrions das neueste und beste, feinste Musik, vorzügliche Funktion, von 650 Mark an. — Dreh-Pianos von 495 Mark an, auch elbstspielend einzurichten. Fachmännische, koulante Bedienung, bester Bezug, Zab lungserleichterung,Automaten allerbilligst, frankfurter Automteu-Ansstklliwg. Fr. Seip, Kaiserstraße 77. [1832 empfehle in reicher Auswahl schmye md farbige Kleiberstaffe sowie 182& W” fertige Wäsche. -W M. Kann, gegenüber der Stadtkirche. Grossh. Technische Hochschule zu Darmstadt Abteilungen für Architektur, Ingenieurwesen, Maschinenbau, Elektrotechnik, Chemie (einschliesslich Elektrochemie und Pharmacie), Allgemeine Abteilung (insbesondere für Mathematik und Naturwissenschaften). Kursus für Geometer I. Klasse, Staatsprüfungen vor dem Grossh. Prütungsamte zu Darmstadt (die hier abgelegte Bauführerprüfung wird in Preussen anerkannt), Reichsprüfung für Pharmaceuten, Diplomprüfung, Prüfung für Nahrungsmittel-Chemiker, besondere Prüfungen für Ausländer. Zulassung der Studierenden zu den Staatsprüfungen für Hochbau-, Ingenieur- und Maschinenwesen in Baden, Bayern, Braunschweig, Hessen, Preussen, Sachsen, "Württemberg. Das Studium kann sowohl im Herbste, als auch zu Ostern begonnen werden. Aufnahmen vom ,12. April an. Beginn des Unterrichte 27 April. Programme gegnn Einsendung von 20 Pf. in Briefmarken 1939 Das Rektorat. 0644] Ruhige Garyonwoh- uuug, Salon u. Schlafzimmer, Nähe Ludwigstrasie, mit aufmerksamer Bedienung zu mieten gesucht. Offerten erbeten unter J. L. D. postlagernd.__________________ Kchön lliöblittüs, rotzig gklegkms Zimmer gesucht. Offert, unter Nr. 0649 an d. Exp. d. Bl. Möbliertes Zimmer zu vermieten. [0650 _______________Bleichftratze 13 part. 0603] Möbl. Zimmer zu vermieten. _______Bahnhofstraße 26, Hinterh. 1852] Besser möbliertes Zimmer per 15. April, Mitte der Stadt, zu ver- mieten. — Wo? sagt die Exped. d. Bl. 0655] Gut möbliertes, schön gelegenes Zimmer mit Kabinett, zu vermieten. _____Marktplatz 2. H. . liefert eehneU en bflMgen Preisen die anfeouverts Unlv.-Druckerei .....— । (Fletech. Eiben) mit Finnendruck SchuktrasBe 7. 1848] Zwei ineinander gehende, schön möblierte Zimmer, sofort zu vermieten. __________Bahnhofstraße 45 II._ 1849] Freundlich möbliertes Zimmer mit Kabinett, sofort zu vermieten. _______________Neuen Baue 11. 0656] Stübchen mit Bett, auch Kost, Buchhalter, Korrespondent und Kassierer, durchaus selbständig, auch in Abschluß, sucht entspr. Stell. Suchender würde auch and. Vertrauensp., der m. Außendienst verbunden wäre, übernehmen. Offert, unter M. 1844 an die Exp. d. Bl. Junger Mann (Handwerker), federgewandt, im Verpacken und Versand von Waren bewandert,sucht dauernde Stellung. Offert, unter F. Z 0646 a. d. Exp. d Bl. 1813] Ein junges, gebildetes Fräulein aus guter Familie sucht Stelle in besserer, kleiner Familie als Kinderfräulein oder Stütze der Hausfrau, mitFamilienanschluß. ___________Näheres Löberftraße 5. 0654] Junges, gewandtes Mädchen aus guter Familie, mit angenehmem Aeußern, sucht Stelle als Stütze in einem Ladengeschäft, mit voller Pension, würde auch als besseres Hausmädchen gehen. — Einige tüchtige, nicht zu junge Mädchen nach auswärts, gegen hohen Lohn, 180 bis 200 Mark jährlich, gejuckt. Stellen-Büreau L. Hofmann, Dammstraße 22. Tüchtige Arbeiterinnen finden dauernde Besckäftigung. [1816 Gebrüder Homberger & Söhne, __________Meckaniscke Buntweberei. 1824] Braves Lausmädchen sofort Permietungen ?>n verkaufen Wielgesuche Kauf-Gesuche verschiedenes (Offene Stellen Vereine Montags Die Gießener L bem W #1114 ü,trm bkigelegt- Ai w'' Million, Wedition Siiulffraßt 31 PC. Berlin, menlarischer Kreise Durchsetzung ihrer ? minder ftarfem Nach bewilligt werde, wa- M.P.C. Wir er mit Bestimmtheit da: Sammer in die Be Frage der Errichtung niililiirgerichlsffos ihn nierde. Eine eventn Zozialdemokratic in I gesprochenen oder um zu stürzen, werde leb Ministeriums zu des< Wien, 27. Fr' Tschechen zum ist, die bezüglichen österreichischen R< lassen. Ans diesem bichmcn neuerdinl dem „abgespielten hat er einen ihm uub zwar in dem kannten Wiener V kaiserlichen Rate ibnn Kaizl sehr gi Manne. Derselde >lievne", dem „Ste einen Aussatz über einanderfetzt, daß '"ssisch österreichjft österreichische triibi Weisungen der „t Tschechen mit eint ^ltnrnation, mol '*n würdig sei Wilhelm sei und daß dersel! b''rg beim tor 91,n wegen der E° uchomski, ob WL fin ubr(;x. '■ !'« Io«,’«te kit klttfitm,011 ^ntt M» CT «u, s’6att bi, »anbt«9 d-r g,7fl,u‘n- °>« bt unte drücke»'s, ? e'ner M Ä6,[ 8b: fe«8 S tunb 1 fj