Tindßof ' r abeud-, oil Pension; -19. >lge. Liebevolle W» lli ehlottmann. 15b- N Ulh L®«*" «I» 1 ntl 8ogtl)u4t. jj/Wtinirt, n9««° 30.40 141.80 W 102.5°l [J 102tf| 154.60 151.5® 17620 135.20 1? in; iü . |S 14’ IÜ 1* r ! 38.70“ < Feuilleton. Der stürzende Werg. Geologische Skizze anläßlich der Gefährdung der Gotthardbahn durch die Katastrophe von Airolo. Von Dr. H. v. Hiller-Sternberg. lN«ck»druck oerbofen.) Das war ein trauriges Neujahr, welches die Bewohner des weltbekannten kleinen Ortes Airolo am südlichen Ausgang des großen Gotthardtunnels diesmal verlebten. Mitten in die stille Festesfreude der Weihnachts- und Neujahrszeit fiel der Beginn einer Katastrophe, welche bis zum heutigen Tage nicht zum Abschluß gekommen ist. Vordem hatte Freude und Zufriedenheit in dem betriebsamen Orte geherrscht seit jenem Tage, an welchem ein Stab von Ingenieuren mit einer Armee von Arbeitern den Einzug hielt, um die gewaltige Tunnelröhre von zwei deutschen Meilen Länge durch das Herz des Gebirges zu bohren, welches als ein hindernder Wall sich zwischen Germaniens Gauen und den hesperischen Gefilden auftürmt. Als dann im Jahre 1882 das Riesenwerk vollendet war, und der Eröffnungstag die Vertreter der beteiligten Staaten und sonstigen geladenen Gäste, zu denen auch der Verfasser dieser Zeilen gehörte, durch die festlich geschmückten Stationen führte, dachte bei den die Bedeutung des Werkes preisenden Reden wohl niemand daran, daß dasselbe kaum 17 Jahre später an einem seiner wichtigsten Punkte bedroht sein werde. Und doch ist heute das damals Unerwartete emgetreten. Oie Bewohner des Ortes, soweit sie nicht bereits geflohen fund, schleichen mit bekümmerten Mienen, in denen sich die Angst um die kommende Stunde ausprägt, durch die ver- Sibeten Gassen. Denn der Bergsturz, welcher am 28. De- z«mber vorigen Jahres begann und einen Teil der Ortschaft samt dem Hotel „Airolo" unter seinen Trümmern begrub, nimmt seinen Fortgang; die schwachen Schutzwehren, welche Menschenhände in den seitdem verflossenen Wochen aufbauten, erweisen sich als machtlos, dem Verderben Einhalt zu thun, und es steht vielleicht schon für die allernächste Zeit zu befürchten, daß Europas wichtigste Alpenbahn verschüttet und auf Monate unfahrbar gemacht wird, welche dazu erforderlich sein würden, den Schienenstrang nach gesicherten Stellen zu verlegen. Dies wäre aber nicht nur ein Unglück für die unmittelbar dadurch betroffenen Airolesen, sondern auch eine schwere Schädigung für Deutschland, Italien und die Schweiz, deren Konsumenten aus eigener Tasche den Schaden- bezahlen müßten, welcher dadurch entsteht, daß der Außenhandel zwischen den genannten Ländern große Umwege aufsuchen müßte. » Bergstürze sind im Grunde genommen etwas außerordentlich Häufiges. Seit vor Millionen von Jahren eine starre Kruste um das Erdinnere sich legte, namentlich aber seitdem diese Erdrinde unter dem Einflüsse der langsamen Abkühlung und Zusammenziehung des Erdballes auf großen Flächen einsank, um sich an anderen Stellen zu den oft Hunderte von Meilen in die Länge sich dehnenden, aus zahlreichen Parallelketten bestehenden Gebirgszügen aufzuwulsten, von denen der Himalaya, die amerikanischen Anden oder Cordilleren und die europäischen Alpen nur die markantesten Beispiele sind, haben die Naturkräfte in unablässiger Arbeit am Antlitze der Erde genagt, und die das Auge entzückenden, zerrissenen Formen, in welchen sich das felsige Hochgebirge präsentiert, sind im wesentlichen das Resultat von unzähligen kleineren und größeren Felsstürzen, welche uns nur deshalb als eine Besonderheit erscheinen, weil die kurze Spanne unseres Daseins nur ein Augenblick ist im Vergleich mit den ungeheueren Zeiträumen, mit denen die Natur zu arbeiten gewohnt ist. Wenn nun auch ein kleiner Teil der Bergstürze auf Rechnung von Erdbeben oder langsamen Senkungen des Bodens zu setzen ist, so ist es in den weitans meisten Fällen doch die erodierende Kraft des Wassers, welches nicht nur nach dem alten lateinischen Spruche in stetem Tropfenfall den Stein „höhlt", sondern tief in die feinsten Spalten des Gesteins eindringt, beim Gefrieren sich ausdehnt und das innere Gefüge des Berges lockert, bis dann im Frühjahr bei beginnender Schneeschmelze diejenigen Felsmassen zu Thale fahren, welche durch Lossprengung von dem Muttergestein ihre Gleichgewichtslage eingebüßt haben. Ganz besonders verhängnisvoll und umfangreich gestalten sich aber Bergstürze auf Rutschterrain, und müßte man diese eigentlich auch richtiger als Erdrutschungen bezeichnen, weil in solchen Fällen Fels- oder Erdmassen, welche wenig der Verwitterung ausgesetzt sind, aber auf Thon- und Melasseschichten aufliegen, deren Oberfläche bei anhaltendem Negenwetter leicht schlüpfrig wird, auf ihrer schiefen, oft gar nicht einmal bedeutend geneigten Unterlage heruntergleiten. Besonders häufig sind derartige Erdrutsche in der Schweiz, wo man sie als „Erdschlipfe" bezeichnet, und der Tourist, der mit der Zahnradbahn von Arth nach Rigi-Kulm fährt, passiert hinter der Station Goldau eines der kolossalsten derartigen Trümmerfelder, welches durch Absturz eines Teiles des Roßberges am 2. September 1806 nach monatelangem Rcgen- wetter entstand. Die Bergmasse, welche in einer Länge von 2 Kilometer bei einer Breite von 350 Meter und einer Höhe von 35 Meter über 900 Meter tief ins Thal herabstürzte, begrub vier Dörfer mit 457 Menschen unter ihren Trümmern, verschüttete reichlich ein Viertel des Lowerzer Sees und bietet noch heute nach fast 100 Jahren in feiner oben Unwirtlichkeit ein Bild der Wüstenei, welches auch den Unkundigen ahnen läßt, daß hier dereinst eine verheerende Katastrophe stattgefunden hat. In ähnlicher Weffe wurden am 4. September 1618 im Bergellthale, welches jedem Schweizreisenden wohlbekannt ist, der, vom oberen Engadin Die Großherzoglichen Bürgermeister oder Beigeordneten haben mit den Militärpflichtigen ihrer Gemeinde im Musterungstermin rechtzeitig anwesend zu sein und sich darum zu bemühen, daß die letzteren 1/t Stunde vor der bestimmten Zeit zur Stelle sind, nüchtern und reinlich gekleidet erscheinen und während des Musterungsgeschästes ein anständiges und ruhiges Verhalten beobachten. Wenn ein Militärpflichtiger wegen Gebrechen oder Krankheit persönlich zu erscheinen nicht im stände ist, oder wenn er sich in gerichtlicher Haft befindet, so ist darüber ein auf persönlicher Anschauung beruhendes Zeugnis des Arztes und der Bürgermeisterei, bezw. eine Bescheinigung des Gerichts vorzulegen. Den Großherzoglichen Bürgermeistereien liegt es ob, darauf aufmerksam zu machen, daß ein Militärpflichtiger wegen gerichtlicher Bestrafung des Militärdienstes unwürdig ist, und sind deshalb die erforderlichen Nachweise amtlich zu erwirken und vorzulegen. Im Anschluß an das Ersatz-Geschäft findet Donnerstag den 9. März im Rathaus zu Lich, Donnerstag den 16. März in der Restauration „Zum Lonys Bierkeller, Schanzenstraße 18, zu Gießen, Montag den 580. März im Zgsthmrs „Zum Rappen" zu Grünberg, trte Klassifizierung der Mannschaften der Reserve, der Landwehr ersten und zweiten Aufgebots und der Ersatz Reserve rücksichtlich ihrer häuslichen und gewerblichen Verhältnisse statt. Es haben daher diejenigen Reservisten und Landwehrmänner ersten und zweiten Aufgebots, sowie die Ersatz- Reservisten, welche im Falle einer Einberufung auf Zurückstellung wegen häuslicher Verhältnisse einen Anspruch machen zu können glauben, an den bezeichneten Tagen, morgens 11 Uhr, zu erscheinen und ihre Gesuche zu begründen. Gießen, den 18. Februar 1899. Der Zivil-Vorsitzende der Ersah-Kommisfion des Kreises Gießen. _________________Boeckmann.________________ Bekanntmachung, betreffend: den öffentlichen Zettelanschlag in der Stadt Gießen. Wiederholt ist bei uns darüber Klage geführt worden, daß die an den Plakattafelu und Säuleu oft erst kurz vorher angeklebten Plakate sehr häufig in rücksichtsloser Weise abgerissen werden. Wir nehmen daher Anlaß, die in dem nachstehend abgedruckten Lokalpolizeireglement enthaltenen Bestimmungen, insbesondere diejenige im § 4 derselben mit dem Anfügen in Erinnerung zu bringen, daß die Schutzmannschaft angewiesen worden ist, jede Beschädigung oder Beschmutzung der Anschlagstafeln und Säulen, sowie das widerrechtliche Abreißen der Plakate uunachfichtlich zur Anzeige zu bringen. Gießen, den 25. Februar 1899. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Muhl. Lokal Polizei Reglement, betr.: Den öffentlichen Zettelanschlag in der Stadt Gießen. Nach Anhörung der Stadtverordneten-Versammlung wird mit Genehmigung Großherzoglichen Ministeriums vom 9. September l. Js. zu Nr. M. I. 25073 für den Bezirk der Stadt Gießen verordnet wie folgt: § 1- Bekanntmachungen, gewerbliche Anzeigen, öffentliche Ankündigungen, insbesondere von Belustigungen, Versammlungen und Aufführungen, soweit dieselben nicht den öffentlichen Verkehrsinteressen dienen, dürfen innerhalb der Stadt Gießen und deren Gemarkung, vorbehältlich der Ausnahmebestimmungen in § 2 und § 3, nur an den von der Stadt Gießen errichteten Anschlagssäulen und angebrachten Tafeln angeschlagen werden, und war nur durch die seitens Großherzoglicher Bürgermeisterei Gießen dazu berechtigten Personen. Diese bedürfen hierzu der Erlaubnis Großherzog' lichen Polizeiamts Gießen und haben einen auf Namen lautenden, von Großherzoglichem Polizeiamt Gießen auszustellenden Legitimationsschein bei sich zu führen. § 2- Im Uebrigen ist die Anbringung der in § 1 erwähnten Bekanntmachungen rc. nur mit Zustimmung des Eig«tümers des betr. Gebäudes rc. und unter der Voraussetzung zulässig, daß die Plakate auf einer, von Großherzoglichem Polizeiamt Gießen hierzu für geeignet erklärten Anschlagstafel befestigt werden. § 3. Die Bestimmungen der §§ 1 und 2 beziehen sich nicht auf Bekanntmachungen, welche von Gründstückseigentümern oder Mietern ausschließlich in ihrem Privatinteresse an ihren eigenen Grundstücken, Häusern oder Mietsräumen ausgehängt oder angeschlagen werden. § 4. Zuwiderhandlungen gegen obige Bestimmungen sowie absichtliche Beschädigung, Beschmutzung und widerrechtliche Benutzung der Anschlagstafeln und Säulen, Abreißen von Anschlägen von denselben, werden unbeschadet höherer allgemeiner Strafbestimmnngen mit einer Geldstrafe bis zu 30 Mk. bestraft. § 5. Vorstehendes Lokal-Polizei-Reglement tritt am 15. Oktober l. I. in Kraft. Gießen, am 6. Oktober 1896. Großherzogliches Polizeiamt Gießen, v. Bechtold. Aus Samoa. Der „Täglichen Rundschau" wird folgender Brief eines jungen Deutschen in Samoa, aufgegeben in Apia am 12. Januar, zur Verfügung gestellt: Liebe Eltern! So, der angekündigte Kampf ist bereits ausgefochten und alles ist wieder ruhig in Apia. Zuerst sah es zwar etwas gefährlich aus, und ab und zu schienen sich ernstliche Verwicklungen schürzen zu wollen, aber die kühle Ruhe des deutschen Elementes in Apia brachte alles wieder in ebene Bahnen; laßt Euch erzählen! Also am 30., in der letzten Sitzung des Supreme Court, fand der Advokat Gurr, ein aus Neu-Seeland geflohener Advokat, der die Partei Tanus vertrat, plötzlich heraus, daß Mataafa als Thronkandidat gar nicht in Betracht kommen könnte, da in der Berliner Konferenz 1888 Bismarck dies ausbedungen habe. Der Name „Bismarck" wirkte gewaltig auf Europäer und Samoaner, da man allgemein annahm, unser alter Reichskanzler habe das gesagt; in Wirklichkeit hatte damals Graf Herbert Bismarck gebeten, nach den damaligen Gefechten, in denen wir uns blutige Köpfe geholt hatten, nicht gerade unsere Widersacher auf den Thron zu setzen. Der deutsche Generalkonsul eröffnete allerdings gleich darauf, daß seine Regierung gegen die Kandidatur Mataafas nichts einzuwenden habe — aber es war bereits zu spät, auf diese in letzter Stunde gemachte Entdeckung des Berliner Vertrages wurde Mataafa von der Kandidatur ausgeschlossen und Tanu am 31. Dezember 1898 als König bestätigt. Mr. Chambers bemerkte noch bei der Bekanntgabe seines Urteils, daß leider Samoa nicht telegraphisch mit Europa verbunden sei, so hätte man bei den heimischen Regierungen wegen einer eventuellen Kandidatur Mataafas nicht anfragen können. Unter uns gesagt, muß Mr. Chambers in seinem Fache dann mindestens ein Sachverständiger sein, wenn er als chief justice innerhalb von drei Monaten nicht die Zeit findet, den Berliner Vertrag durchzulesen und ein Telegramm per Dampfer nach Europa zu senden. Kurz und gut, nach dem Urteilsspruch des „schiefen Justi" (chief justice) wie er hier genannt wurde, legten die Parteien Kriegsschmuck an und es war klar, nun mußte es losgehen. Die Tanu- Leute trugen rote Kopftücher (bis zu 6 Mark das Stück mußten die Kerle in den Stores bezahlen) und die Mataasa- Leute trugen weiße Kopfbinden. Trotzdem der englische Kommandant mit seinen Kanonen drohte, rückten die Mataafa-Leute am Nachmittag des 31. in ihre Stellungen ab; wie ich von Fachleuten hörte, sollte der Feldzugsplan Mataafas einer deutschen Manöverübung nicht nachgestanden haben. Er umzingelte ganz Apia mit seinen 7000 Mann, denen nur 1000 Tanu-Leute gegenüberstanden und am nächsten Tage, am Neujahr 1899, zog er den eisernen Gürtel zusammen. Am Nachmittage des 1. Januar kam es zu einem Gefecht, es knallte fein in Apia, und die Kugeln surrten bald hier, bald da, doch schon in einer Stunde hatten Mataafas Leute die anderen erdrückt, und die Roten zogen sich auf die Schutzstellung der britischen Sailors in der englischen Mission zurück. Auch da mochte es ihnen noch nicht sicher genug sein, denn am nächsten Morgen sah man sie schreiend und jammernd längsseits von der „Porpoise". Das soldat- spielen machte den Mataafa-Leuten Spaß; man mußte sich wirklich wundern, wie der Mann diese Disziplin in seine Leute gebracht hat, nirgends geschah ein Uebergriff an weißem Eigentum, und die Wachen und Patrouillen lösten so regelmäßig ab, wie bei uns zu Hause. Beinahe wäre es aber doch noch schief gegangen, denn die Engländer hatten bewaffnete Matrosen an Land geschickt, und auf diese hatten die Mataafa-Leute einen gewaltigen Zorn. Hätten wir hier nicht so einen schneidigen Präsidenten, einen Herrn Raffel gehabt, dann wäre es wohl noch schlimm gekommen; Herr Raffel aber hatte die Samoaner famos im Trimm, bald hier, bald da erschien er und beruhigte oder wetterte dazwischen, ich glaube, er ist vom Pferde kaum heruntergekommen; nur zu allerletzt sah ich ihn einmal zu Fuß, mit einer Reitpeitsche bewaffnet, als das englische Landungskorps sich einschiffte. Zwei Samoaner, verfeindete Chiefs, gerieten sich in die Haare, aber im gleichen Augenblick war Raffel dazwischen, ein Blitz aus seinen Augen brachte die Beiden auseinander; ein ganz famoser Kerl! Eine sehr nette Szene spielte sich am 7. Januar ab, irgend etwas war wieder los mit dem gewesenen chief justice, und die Engländer hatten Leute gelandet; es hieß, sie wollen Apia bombardieren; na, ich mußte natürlich auch dabei sein! Mittags um 12 Uhr war große Versammlung vor dem Supreme Court. Programmmäßig rückte alles an; Mr. Chambers und bei' Präsident kamen an einander wegen des Hausschlüssels, mit einmal Bumm — ein Kanonenschuß, alles flog auseinander, denn man dachte, nun ginge es los. Aber große Heiterkeit entwickelte sich, als man sah, daß der Lotse draußen in Matautu den sogenannten Sonnabend- 12 Uhr- Schuß gefeuert hatte. Nun scheint alles wieder ruhig zu sein, die Geschäfte arbeiten ruhig weiter, die Tanu-Leute sind fortgeschafft, und alles ist wieder beim alten. Wer nun eigentlich König ist, weiß niemand — ich meine am liebsten Raffel, denn er sieht so aus, als ob er es könnte. Diesen Brief will ich nun über Sydney senden, denn ich glaube, er kommt noch eher an, wie die über Frisco. Wenn Ihr nun über den Kampf in Samoa in der Zeitung lesen solltet, so könnt Ihr vergnügt sein, aus dem ersten Feldzug ist Euer Sohn zwar nur als Schlachtenbummler, aber dafür mit heilen Knochen zurückgekehrt.______________ Deutsches Wich. Berlin, 27. Februar. Ein neues Bistum? Aus Fulda wird dem „Schwäb. Merkur" gemeldet, daß neuerdings der Plan aufgetaucht sei, in Erfurt einen katholischen Bischofssitz zu errichten, dem alle katholischen Gemeinden in der preußischen Provinz Sachsen und in den thüringischen Staaten zu unterstellen wären. Jetzt gehören diese Gemeinden teils zur Diözese Paderborn, teils zu Fulda. kommend, dem Comersee zustrebt, die blühende Stadt Peurs und das benachbarte Dorf Schilan durch den Einsturz des Monte Conto samt einer Einwohnerschaft von etwa 3000 Menschen verschüttet, welche sich durch die Vorboten fast jeden Bergsturzes, nämlich die schon tagelang vorher herabkollernden Felsbrocken und die sich fast zusehends erweiternden Risse und Sprünge der Bergwand nicht hatten warnen lassen, und deren Gebeine unter einer 20 Meter hohen Trümmerschicht modern, auf welcher jetzt ein üppiger Kastanienwald gedeiht. Unter den rund 150 Bergstürzen, welche in der Schweiz aus historischen Zeiten bekannt sind, verdienen der Erwähnung diejenigen an den Diablerets im Berner Oberlande, dessen vielzackiger Gipfel seine Spitzen bis auf drei noch jetzt übrig gebliebene in den Jahren 1714 bis 1749 verlor, und, wie sich aus geologischen Gründen leicht nachweisen läßt, auch in nicht ferner Zukunft noch manchen Gcstaltsveränderungen unterworfen sein wird. Andere bedeutende Katastrophen ereigneten sich am Mont Cermans im Jahre 1840, ferner in den Jahren 1842 und 1843 bis 1850 bei dem eine Stunde von Chur im Rhein- thale gelegenen Dorfe Felsberg, im Jahre 1846 bei Kan- dergnen im Kanton Bern, im Jahre 1852 am Brienzer See und in Rheinfelden bei Basel, 1868 bei Bitten im Kanton Glarus, 1876 am Böllstein im Kanton Aargau, und am 11. September 1881 bei Elm im Kanton Glarus', wo eine Felsmasse von 10 Millionen Kubikmeter über ein 70 Grad steiles Gehänge ins Thal stürzte und 22 Wohnhäuser mit 115 Personen zerschmetterte, von welchen letzteren ein großer Teil aus Neugierigen bestand, welche auf die Kunde von den bevorstehenden Ereignissen von nah und fern zusammcngeströmt waren. Tausendfach größer als alle diese Bergstürze aus historischen Zeiten ist jener, dessen Ueberreste sich dem im Rheinthal reisenden bei dem Dorfe Flins in Gestalt eines mächtigen Bergrückens von 500 Meter Höhe und 17 Kilometer Länge auf einer Grundfläche von 52 Quadratkilometer darbieten, und dessen Rauminhalt man billigerweise auf 15 Kubikkilometer — 15000 Millionen Kubikmeter schätzt. Seine Entstehung fällt aber in prähistorische Zeit und reicht jedenfalls, wie die auf ihm aufgelagerten erratischen Blöcke beweisen, bis über die letzte Eiszeit zurück. Begreiflicherweise haben auch die österreichischen Alpen, welche an Großartigkeit und Wildheit den schweizerischen nur wenig nachstehen, zahllose Bergstürze aus alter und neuer Zeit aufzuweisen. Durch eine derartige zum Glück ohne Menschenverluste abgelaufene Katastrophe wurde im regenreichen Sommer eine der befahrensten Touristenbahnen Oesterreichs, nämlich die Strecke von Hallstadt nach Aussee, auf Jahresdauer unfahrbar, indem sich bei Obertraun von den Wänden des Sarsteines große Felsmassen ablösten und das enge düstere Koppenthal mit dem durch dasselbe führenden Bahngeleise verschütteten. Die alte Bahnlinie mußte an dieser Stelle gänzlich aufgegeben werden; die neue Trace führt hoch über der ehemaligen, an Stellen der Bergwand hin, welche nach allem menschlichen Ermessen als frei von Sturzgefahr zu bezeichnen sind. Ein ganz ähnliches Ereignis passierte im Jahre 1892 an der Arlbergbahn und machte auch dort die Verlegung der Linie auf eine lange Strecke hin notwendig. Kleinere Bergstürze haben auch in den durch ihre sanften Formen sich auszeichnenden deutschen Mittelgebirgen häufig genug stattgefunden. Die steilen, hängenden Massen des Elbsandsteingebirges mit ihren zahllosen Steinbrüchen rücken eine teilweise Verschüttung des Strombettes der Elbe wenigstens in den Bereich der Möglichkeit; im Riesen- und Melzer- grunde an dem südlichen und nördlichen Abhang der Schneekoppe haben Bergstürze schon wiederholt stattgefunden, und ote Ortschaften Weidach in Bayern, Erolzheim in Württem- berg, Caub am Rhein, dann die nächsten Umgebungen von Heidelberg, Goldberg in Schlesien wissen von ähnlichen Er- eigniffen zu berichten, deren Folgen sich natürlich nicht mit der furchtbaren elementaren Gewalt des Hochgebirges äußerlen, aber immerhin beträchtlichen Schaden anrichteten und sogar etliche Menschenleben kosteten. Obwohl, wie schon erwähnt, einer aufmerksamen Beobachtung die Vorzeichen eines drohenden Bergsturzes fast -nie entgehen, werden sich Unglücksfälle auch in Zukunft niemals gänzlich vermeiden lassen. Denn die vorwärts schreitende Kultur führt Wege und Bahngeleise in die entlegensten Hochgebirgsthäler, wo der Gott der Berge den kecken Eindringling mit seinen steinernen Wurfgeschossen bedroht, und der Einheimische, dessen ganzes Vermögen in den meisten Fällen nur in dem unfruchtbaren Stückchen Erde und der darauf erbauten schlichten Hütte besteht, klammert sich natürlich verzweiflnngsvoll an die ererbte Scholle und weicht nur dem gewaltsamen Eingreifen der Behörde, welches dabei manchmal zu spät kommt. Aber die Massenvernichtungen von Menschenleben durch Bergstürze, welche auf Rechnung von Vertrauensseligkeit und Unkenntnis zu setzen sind, werden abnehmen und gänzlich verschwinden; denn die geologische Erforschung der Gebirge macht bedeutende Fortschritte und bezeichnet die gefährlichen Stellen schon lange vorher, wie dies ja auch bei Airolo der Fall war, dessen hochgeführdete Lage schon im Jahre 1885 von Professor Heim und Ingenieur Moser erkannt wurde. Wahr ist dann zwar des Dichters Wort: „Hoffnungslos weicht der Mensch der Götter Stärke, Müssig sieht er seine Werke Und bewundernd untergehen/ Aber bereitwillig öffnen sich in solchen Fällen der schwergebeugten vom Unglück betroffenen Bevölkerung tausend hilft bereite Hände, und so bleibt auch ein zweites Dichterwort nicht unerfüllt, welches uns mahnt: „Edel sei der Mensch, hilfreich und gut"! _ Die .«»; »üafh V <1 . * wWten«! 8 8(bti bauert nicht reinen « «nUH ffi jammeltem Re H dem ersten mr gerichtliche Wt °ber » Partei, deren« holt betont er, Wahrheitsliebe Gegner des He betr.: Dk S» wird btm seitens dk zvangsilmnng gestellt wolden bet Mehrheit l «Mot tzmn oder gegen bk Sückahandwerk eher mündlich btftiHien Äommii Die Abga geben Zeitrau iienfträumen G MM Siehr c in I. ntuigoi Mittags o ßerg: ra Siefern-N lang), 14 •II. an dtms garten be 50 Stöcke, 30 Scheit, 567 hb B reifer und mittags bi ®I- Freitag ; an: 1. aiu Sopfreifer (Schichtens reifer; rm ®4e; 10 i Werkscheit; reifer; 30 ’Sopfreifer 400 ©tarn Mchten-Zo Kohlreifer Caubad Sä a L°"> 15. 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Stumm die Ansicht aus, daß man Herrn Fink bis zur gerichtlichen Entscheidung der Sache halten müsse; er betont aber zugleich die Notwendigkeit, den Schild der Partei, deren Sekretär Herr Fink war, reinzuhalten. Wiederholt betont er, daß in dem Verhalten Finks ein Mangel an Wahrheitsliebe hervorgetretcn sei. Wir sind gewiß scharfe Gegner des Herrn v. Stumm, aber wir vermögen beim besten Willen nicht zu entdecken, was an diesen Aeußerungcn unrichtig und tadelnswert erscheint. Das einzige, was in dieser ganzen Sache deutlich hervortritt, ist der Mangel an Anstandsgefühl und sittlicher Urteilsfähigkeit beim „Vorwärts", wie er sich sowohl in der Veröffentlichung der Briefe als auch in der völligen Verkennung des Punktes, worauf es bei dem Streitfall Bebel-Fink ankommt, ausspricht. Wir betonen: Bebel ist keineswegs dadurch entlastet, daß Herr v. Stumm Zweifel über einzelne Charaktereigenschaften und das besondere Verhalten des Herrn Fink ausspricht. Den höchsten Trumpf spielt der „Vorwärts" zuletzt mit einem Brief aus, der einen Tadel des Freiherrn v. Stumm an die Redaktion der „Post" ausspricht, weil in der Rubrik „Revue der Presse" eine Zeitungsstimme aus der „Nordd. Allg Zig." übernommen war, die Herrn v. Stumms Mißfallen erregte. Letzterer regte daher an, den betr. Redakteur zu entlassen. Das ist ja nun freilich außerordentlich bezeichnend für König Stumm; indessen um das der Oeffentlichkeit klar^^ machen, bedurfte es doch « ! ■ ■■ wahrhaftig nicht der unanständigen Mittel des „Dorwärts"- Herr v. Stumm macht aus seinem Herzen wenigstens nie eine Mördergrube. Dies Zeugnis müssen ihm auch seine Feinde ausstellen. Dr. R. Schiffen«nn’s ßsthma-Pulver BctUndUUe: 0|0 Sopoter, 61,10 0/0 etid-nmerlkMoUcher Si^bepfel, 14 O/o riechcBder Kuxclkulbcu, ist jetzt in den meisten Apotheken Deutschlands zu haben. ft nicht vorr&lbif, «ende ean sieh aa die Engel-Apolheke, Berlin. Hnwlfrtlr. u. Eine kleine Schrift über Ailbiu», welche Zeufui.M, Uber den tu..erurueuUic(>cu Krlol« diese« Pulvere enÜuUl, let durch R.ßclilffmenn. Berlin B, Lelpalgeretr. M, unentgeltlich Bekanntmachung, betr.: Die Bäckerinnung zu Gießen; hier: Errichtung einer Zwaugsiuuuug. 6s wird hierdurch zur Kenntnis der Beteiligten gebracht, daß, nach dem selten» der Bäckerinnung zu Gießen Sntag auf Errichtung einer Zwangsinnung für da» Bäckereigewerbe in dem Amtsgerichtsbezirk Gieß-n gestellt worden ist, das Großherzogltche Kreisamt Gießen zur Ermittelung der Mehrheit der beteiligten Gewerbetreibenden den Großh Rsgierungs afsissor Herrn Schön zum Kommissar bestellt hat. Die Aeußerungen für oder gegen die Errichtung dieser Zwangsinnung sind von den dahier das Bäcker Handwerk Betreibenden schriftlich bis zum 10. März er. einschließlich ober mündlich in der Zeit vom 1. bis 10 März einschließlich bei dem bestellten Kommissar abzugeben. Die Abgabe der mündlichen Aeußerung kann während des angegebenen Zeitraumes werktäglich von 9 bis 12 Uhr vormittags in den Diensträumen Großh. Krecsamts Gießen erfolgen. Gcktig sind nur solche Eiklärungen, welche erkennen lassen, ob der Hl klärende der Errichtung einer Zwangsinnung zuftimmt oder nicht. Nach Ablauf obigen Zeitpunktes eingehende Aeußerungen bleiben unberücksichtigt. Gießen, den 25. Februar 1899. Großherzogltche Bürgermeisterei Gießen. I. V.. Wolff. 1831 Kokzversteigerimgen in Gräflicher Oberförsterei Laubach: I. Mittwoch den 8. März d. I., nach Zusammenkunft um 9«/, Uhr vormittags auf der Schotlener Staatsstraße beim „Eichbaum". 1. im Keinze- ßerg: rm Buche: 50 Scheiter, 350 Stammprügel, 137 Reiserprügel: 10 rm Kiefern-Rutzprügel (3 m lang); 2. aus Struth: 10 rm Fichtenprügel (1,5 m lang), 14 rm -Zopfreiser (Latten ic.); II. an demselben Tage, nach Zusammenkunft um 12>/, Uhr mittag- am Wolfsgarten bei Freienseen, 1. im Alegenverg: rm Bucke: 250 Sckeiter, 250 Prügel, 50 Stöcke, 50 Reiserprügel; 2. aus Glchetgarte« und ^tesewäldche«: rm Bucke: 30 Sckeiter 2. Kl., 57 Stöcke, 93 Reiserprügel, 72 Astresser; 3. aus Jmsenha«: 567 rm Bucken-Stammreiser in Sckickten; 4. aus verschiedenen Schlägen: Kohl- reiser und LeSholz flächenweise. — Das Holz unter Nr. II., 2 bis 4 wird nachmittags beim Wolfsgarten ausgeboten. III, Freitag den 10. März d. I., auf dem Jägerhaus von vormittags 10 Uhr an: 1. aus Kirchberg: 490 rm Bucken-Stammreiser (Sckichten), 12 rm Fichten- Zopfreiser (Latten rc.); 2. aus Kohe Main: 400 rm Buchen-Stammreiser (Sckickten); 3. aus StrickVerg und ZSuchhotz: rm Bucke: 9 Prügel, 9 Stammresser; rm Fichte: 2,5 Prügel, 28 Stammresser (Bohnenstangen), 5 Zopfresser; (Siebe: 10 rm Zopfreiser; 4. aus Schlffenverg und Seifeuberg: 1,3 rm Eichen- Werkscheit; rm Bucke: 100 Scheiter und Prügel 2. Kl., 150 Stöcke, 8 Stamm- reifer; 30 rm Eicken-, Nadel-, Weickholz-Prügel, 19 rm Fichten-Stöcke, 6 rm -Zopfreiser (Latten rc); 5. aus Hhomasöitgel (mit Kalk besprengt): rm Buche: 400 Stammprügel, 190 Reiserprügel; 6. aus ZSrühk und Kirke«: 60 rm Fichten-Zopf- und -Stammreiser (Latten rc.); 7. aus verschiedenen Schlägen: Kohlreiser und LeSholz flächenwesse. Laubach, den 25. Februar 1899. 1829 Gräfliche Cberförfterei. Sckinintmndjiingeii Arbeitsvergebung. Die zum Neubau einer evangelischen Kirche in Fellingshausen bei Rodheim a. B. erforderlichen: veranschlagt zu Zimmerarbeiten 2986,77 JL Schmiede- und Eisenarbeiten 193,50 „ Dachdeck-:rarbeiten 2029,05 „ Klempnerarbeiten 260,34 „ Tischlerarbeiten 4466,10 „ Schlosserarbeiten 273,— „ Anstretcherarbeiten 490,96 „ sollen vorbehaltlich der oberbehörd- lichen Genehmigung auf dem Wege des schriftlichen Anbietungsverfahrens vergeben werden. — Zeichnungen, Kostenanschlag und Bedingungen liegen bet dem Unterzeichneten zur Einsicht aus, an welchen die schriftlichen, versiegelten Angebote zeitig einzu- reich, n sind. Der Termin für die Eröffnung derselben ist auf Mitt- wvch ben 15. März, mittags 1 Ahr, im Schulhaus zu Fellngs- Hausen anberaumt. 1722 Rodheim, den 24. Februar 1899. Der Kirchen - Vorstand. E. Vömel, Pfarrer. Zwei Zuchtstiere (Vogelsberger Raffe) werden zu kaufen gesucht. 1833 Angebote an das Bürgermeister- Amt Ehringshausen, Kreis Wetzlar. Mittwoch den 1. Miir> l. Js., nachmittags 2 Uhr, werden im Bieker'scken Saale versteigert: Sophas, Kommoden, Kleidersckränke, 2 vollst. Betten, 2 Sckreibtiscke, 1 ob. Tisck, 1 Nähmaschine, eine Partie Schuhwaren u. a. m. 1797______Geißler, Gerichtsvollzieher. Nutzholz- Versteigerung im Eemeilldewald Nolpertshavsc«. Samstag ben 4. k. Mts. Zusammenkunft norm. IO Uhr auf der Rheinfelserstraße, an der Niederwetzer Grenze. Eichen: 2 Stämme 2. Klasse — 2,89 fm; 30 Stämme 3. Klasse — 19,12 fm; 14 Stämme 4. Klasse — 2,99 fm und 68 rm Nutzholz. Nadel: 135 Stämme 3. und 4. Klasse — 40,51 fm; 586 Stangen 1. bi» 3. Klasse und 3 rm Nutzholz. Groß-Rechtenbach, 23. Febr. 1899. 1745 Das Bürgermeister-Amt. Ersatz für Srennspiritus I Gesetzlich geschützt. bester Spiritus int Slitzkocher (Taschentochapparai) 876 in Unentbehrlich fnv jeden Haushalt 1822 Gn aut h. vermieten. Liudenplatz 7. Soeben wieder ein getroffen rm TW. TMneider ges. Gebr. Stamm. 1801 Distrikt Anfang ist im 1821 Kühn. Mietgeluche (Offene Stellen MAGGI Hermietnngen 53 98 71 12 48 1920 2075 Gießen, den 27. Februar 1899. Großh. Bürgermeisterei Gießen. 2 58 it der am Lützelltndener Grenze. Elchen: 4 Stämme 11,98 fm, 2 Stämme 3,99 fm, 19 Stämme 15 2 22 — wenige Tropfen genügen. — Fr. Leo Rachfl., C. Herber. n n v tf Student der Theologie sucht für Sommersemester grosses, Helle- Zimmer in der Nähe der Anla. Offerten mit Preisangabe unter K. I>. 0645 an die Erped. Bl. 69 5 3 7 12 27 142,2 264,2 35 71,4 22 535 248,2 69 148,2 55 Der n n ff H 1. Klasse — 2. Klasse = 3. Klasse"— 1830 zum Würzen der Suppen, 4,99 fm, Buchen-Scheitholz, Eichen-Scheitholz, Buchen Knüppelholz, Eichen.Knüppelholz, Buchen-Stockholz, Eichen-Stockholz, Hohversteigerung im Gießener Stadtwald. Montag, ben 6. März 1899, vormittags 91/, Uhr beginnend, sollen im Gießener Stadt- wald, Distrikt Hangelsteiu, versteigert werden: Buchen-Schetter, Buchen-Stammknüppel, Buchen-Astknüppel, Eichen-Knüppel, Nadel Knüppel, Buchen-Reisig, Eichen Reisig, Nadel-Reisig, Buchen-Stöcke, Eichen-Stöcke. Die Zusammenkunft ist auf Straße nach Daubringen, Steinbruch. Eichenstämme mit 4,78 fm, Eschenstämme mit 0 53 fm, Kiefern- und Fichtenstämme mit 6,29 fm, Eichenstangen mit 0,19 fm, Fichten- und Kiefernstangen Eichensiämme mit 25,35 fm, Buchenstämme mit 3,33 fm, Buchen-Langwied mit 0,07 fm, Eichen-Derbstangen m.0 69 fm, Fichtenstämme mit 1,82 fm, Fichten-Derbstangenm.l,27trn, Hohversteigerung. Freitag ben 3. März b. I., von volmittags 9*/, Uhr anfangend, soll in den Oberbeisinger Gemeindewaldungen nachverzeichnetes Holz versteigert werden: 1819] Mittlerer Stock, 5 Zimmer nebst Zubehör, Bodenraum und Bleichplatz, bis 1. Juni zu vermieten. __Sttinstraße 42. Gin Schweizer, der füttern und melken kann, sofort gesucht« » Chr. Saubach, Westanlage. Hochstätt. Oberbessingen, am 27. Febr. 1899. Gr. Bürgermeisterei Oberbefsingen. mit 211,6 rm Jüngerer Gärtner, der selbständig zu arbeiten versteht, sindet sofort dauernde Stelle. [1760 Näheres Ludwigsplatz 5, HL ~Ö590] ©in tüchtiger Schreinergeselle sowie ein Lehrling gesucht. A. K. Müller II.. Lang-GöuS. 17,22 fm und 26 Stämme 4. Klasse — 6,07 fm und 16 rm Nutzholz. Buchen: 9 Stämme 3. Klasse — 7,18 fm. Nadel: 2 Stämme 2. Klasse — 2,81 fm, 45 Stämme 3. und 4. Kl. — 19,46 fm u. 27,5 rm Nutzholz 2. Im Groh-Rechtenbacher Wald. Beginn nachmittags N/z Uhr im Distrikt Schirnheck 16, unmittelbar westlich an der Straße von hier nach Wetzlar. Eichen: 7 Stämme 2. Klasse — 11,90 fm, 44 Stämme 3. Klasse — 24,98-fm, 7 Stämme 4. Klasse — 1,80 fm und 15 rm Nutzholz. Nadel: 75 Stämme 3. und 4. Kl. — 19,06 fm, 372 Stangen 1. bis 3. Klasse und 11 rm Nutzholz. Die Waldungen liegen unmittelbar zusammen und gehören zur selben Försterei. Groß-Rechtenbach, 24. Febr. 1899. 1836 Das Bürgermeister-Amt. Große Nutzholz- Versteigerung. Jreitag den 10. März d.J. 1. Im Hörnsheimer nnb Lützelltnbener Walb. Zusammenkunft vormittags punkt 9^Uhr auf der Straße von hier nach Münchholzhausen an der Hörnsheim» Wellen Buchen R isig, H Eichen-Reisig. 1529] Ein möbliertes Zimmer sofort zu vermieten.________Kaplaneigaffe 11. 0647] Mödl. Zimmer zu vermieten. Ebelflratze 13. 1606] 3-Zimmerwohnung mit Wasserleitung, Gartenanteil und allem Zubehör per sofort oder später »u vermieten. Zugführer RSrig, Frankfurterstr. 8». 11*3] Ludwtgftratze der 3. Stock, 7 Zimmer mit allem Zubehör, per 1. April zu vermieten. Wilh. 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Nutzen ziehet 1) Man "in Berhältni 2) Mar "enntnisse 3) Man »icht verst, 4) Man Man vermeid Suuz zu umg Einlösung. 5) Man mnd versuche n eemzutreiben. 6) Man orüfe alles, a bas Beste. 7) Man 8) Man , 9) Man saufen, weil s lnb die Waren $ lv)-Man 8'ebt ein ir W nadi ber i Urb ami ' e lJ2) Man l( Ä"Lbeä 3-1 Preis ui । 13) Man ho ÄS* (hif4 ^Qn L^neur, 5) Mm J -dH qtj rÄ-^esch 1 ®«»i WCt0"-