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Ajezugrprel» viert, itäl-rlich Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag» für den folgenden lag erscheinenden Nummer bi» Barm. 10 Uhr. General -Anzeiger Alle Anzeigeii.Bermittlungastellen de» In- und Au»land«s nehmen Anzeigen für den Siebener Anzeiger entgegen. Amts- und Anzeigeblatt für den Aveis Gieszen. Redaction, Expedition und Druckerei: SchukKraße Ar. 7. Gratisbeilage: Gießener Familienblätter. Adresse für Depeschen: Anzeiger chietze«. Fernsprecher Nr. 51. Hessische Todtenschau aus dem Jahre 1898. (Nachdruck verboten.) 2 3anuar. Bürgermeister und LandtagSabgeordueter Adam Pittyaa zu Zotzenheimer Mühle bei Sprendliogen In Rh., 75 Jahre alt. — 3. Januar. Dr. Philipp Rad Flank, Reallehrer i. P. in Darmstadt, 62 I. — 4. Januar. Pfarrer ®g. Hrlbig tu Ma'uz, 67 I. — 6 Januar. Apotheker Wilhelm Braun tu Gießen, 74 I. — 8 Januar. Fabrikant Emil Pirazzi (all Dichter bekannt) tu Offenbach, 65 I. — 18. Januar. Proseffor Dr. Rudolph Adamh, Museums- tuspretor iu Darmstadt, 47 I. — 14. Januar. Major a. D. Bustav Schueler (all Militärschrtflsteller bekannt) tu Nieder« Ingelheim, 67. I. — 16. Januar. Geheimrarh Frtedrtch Ritchler, Prästdent bei vetwaltungsgettchtshoses in Darmstadt, 74 I. — 20. Januar. Dr. Ludwig Glaser, Realschullehret t. P. (früher tu Vtngeo und Worms) gtst. tn Mannheim, 80 Jahre. — 24. Januar. Rad Michel, Großkaufmann iu Mainz, 62 I — 28. Januar. Hosschausptder Hermann Butterweck iu Darmstadt, 82 I. 6. Februar. Pfarrer Wilhelm Tcriba tu Darmstadt, 81 I. — 11. Februar. G H. Vtaatsrath Rad von Werner, Ober- ceremonieometster in Darmstadt, 64 I. — 23. Februar. Gymnasiallehrer Dr. Wilhelm Schmidt in Darmstadt, 66 I. 1 Mürz. G-h. F navzrath Ludwig Mevgel tu Darm« fiadt, 87 I. — 7. März. Geh Obersteoerrath t. P. Franz Eugtsch iu Darmstadt, 69 I. — 10 März. Medietualrath Dr. Lhrtstiau Ratser in Worml, 62 I. — 18. März. Pfarrer Emil P'aff in Hahnheim, 46 I. — 24. März. Rretlschuliuipeetor Joh. Rrflaex tu Bingen, 67 I. 6. April. Grtstl. Rath Gg. Jak. Brentano, Dekan tu Heldenbergen, 80 I. — 8 April. Gr. Forstmeister t. P. Hermann Reuß, gest. tu Frankfurt, 72 I. — 10. April. Braurretdirector Gg. Oertge tu Worms, 67 I. — 18. April. RreiSamtmann Sugust Schenk tu Darmstadt, gest. iuJeuo, 33 I. 9. Mat Dr. Eduard H ffy vollständig einverstanden. Banffy habe fich derartige Inkorrektheiten zu Schulden kommen lasten, daß die Opposition mit Recht seine Demission fordern könne. Unter furchtbarem Lärm antwortete Bavffy, für feine Verfügungen übernehme er die volle Verantwortung. Trotz der gegen ihn ^gerichteten Hrtze werde er auf seinem Posten verbleiben und nicht dulden, daß die Minorität durch solche verwerfliche Mittel zur Geltung gelange. Graz. 29. December. Die deutsche Volktpartei in Steiermark beschloß eine Kundgebung, in welcher alle deutschen Abgeordneten aufgefordert werden, im Reichstage eine energische Opposition und Obstructiov für so lauge wieder aufzuuehmen, bit die Spracheu-Verordnuvgen wieder zurückgezogen werden. Paris, 29. December. Noch hat sich die öffentliche Meinung kein bestimmtes Uriheil über die sonderbare Ernennung des Senators EonstauS zum Botschafter bet der hohen Pforte gebildet. AlS ein Cowpliwent für den Sultan kann seine Wahl kaum aufgefaßt werden, denn nach den Berlkumduugeo, die SovstauS nie widerlegt hat, bleibt immer etwas an seiner Persönlichkeit hängen. So dürste trotz der Preßfreiheit EonstauS eS eigentlich nicht ruhig hiunehmrn, daß heute der Jatraofigeaut den Sultan auffordert, während der Audienz des neuen frauzöfischru Botschafters sein Silberzeug in Sicherheit zu bringen. Irgend einen Grund muh indeffeu doch die Regierung haben, ihn dem Sultan zuzn- schickeu; und da kommt denn heute der „GauloiS" mit einem laugen Artikel, worin der Nachweis versucht wird, daß in Konstantinopel bei den bevorstehenden Verwicklungen ein handfester Manu und kein bloßer Berufsdiplomat uothweudig sei. ES scheint also, als wolle Frankreich am Bosporus kräftiger auftreten und das Beispiel Deutschlands nachahmen. Derselbe Gedanke findet fich merkwürdiger Weise in einem Figaro- Bericht aus Konstantinopel, der die Audienz deS dermaligeu Ministers Bourgeois beim Sultan behandelt. Nach dem Sturze des CabinetS Briffon hat fich Bourgeois durch eine Balkanreise der DreifuSfrage entzogen, und schon als Minister verstand er fich auf die Kunst, gelegentlich zu verschwinden. Auf der Balkauhalbinsel besuchte er Serbien und gelaugte schließlich auch zum Sultan, der ihm den Großcordon deS OSmauie Ordens verlieh, einen türkischen Teppich schenkte, und ihm ein Frühstück in demselben K o»k auftischen ließ, in dem er den deutschen Kaiser empfangen. AuS feiner laugen Unterhaltung mit dem Sultan hat Bourgeois verlauten lasten, daß jener den Franzosen sehr entgegen kommen wolle, er würde fich sehr wundern, wenn dieses Eatgegeukommeu in Worten fich nicht bald in Thaten umsetzen werde. Daß in Konstantinopel Seitens Frankreichs etwas geschehen wüste, wenn es nicht seinen früheren Einfluß ganz einbüßen wolle, war auch die allgemeine Anficht der Franzosen, die fich dort zn einem Festmahl um den ehemaligen Premierminister Bourgeois vetsammelien. Bourgeois scheint also in Konstantinopel eine gewiffe Rolle gespielt zu haben. „Köln. Ztg." London, 29. December. „Moruing Post" meldet auS Kairo: Der Bau der sudanesischen Eisenbahn von Khartum nach Sobat wurde diese Woche in Angriff genommen. Die zu bauende Strecke ist 276 Meilen lang. London, 29. December. „Daily Mail" berichtet auS Petersburg, daß gleich in den ersten Monaten des neuen Jahres der Zar dem König Humbert einen Besuch abstatten wird. Der Zar wird über Wien reisen und bei Lieser Gelegenheit auch dem Kaiser Franz Josef einen Besuch abstatten. London, 29. December. „Daily Mail" meldet auö PetterSburg, die rusfische Regierung habe eine gewiffe Anzahl Beamten in die kreteusische Verwaltung ein- treten laffen. London, 29. December. AuS JohanuiSburg wird gemeldet: Das Blatt „Randpost", das Organ des Präsidenten Krüger, veröffentlicht einen Artikel über die Wahrscheinlichkeit eines Krieges mit England, worin erklärt wird, England bereite fich zu einem neuen Angriff gegen Transvaal vor. Sollte der Krieg auSbrechen, so sei daS Schuld derjenigen Gruppen der Bevölkerung, welche offen die Vurkn-Reaieruvg tadeln. — Allmählich kommen die Pläne zur Regelung der Verwaltung aus Kreta an den Tag. Der Präsident der Nationalversammlung, Sphakianakis, unterbreitete dem Obercommissar Prinzen Georg ein Programm, nach dem die Nationalversammlung in zwei Monaten einberusen werden soll, um die von dem Executivcomits ausgearbeiteten Gesetzentwürfe zu beraten. Prinz Georg soll die Mitglieder der Regierung aus der Mehrheit der Nationalversammlung wählen, welche alsdann innerhalb fünf Jahre nicht mehr einberufen werden soll. Das Programm findet lebhaften Widerspruch. Von wem, wird nicht gesagt. Auf alle Fälle aber liefert die Meldung wieder einen Beleg dafür, daß die Herstellung einer gesetzlichen Ordnung auf der Insel noch große Schwierigkeiten bietet und daß die ernste Miene, mit der Prinz Georg seine Vaterstadt Athen verließ, ihre Be- rechtigung hatte._____________________________________ Locales und provinzielles. Gießen, den 80. December 1898. •* Ernennung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben mittelst Allerhöchster Eutfchließurg vom 28. December l. I. gnädigst geruht, den Dr. jur. Corneliu» Freiherrn von Hehl zn Herrnsheim in WormS zum Hofjanker zu ernennen. •• Ordens-Verleihungen. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergoädigst geruht, am 16. November dem Stellvertreter des Reichskanzlers, Staatssekretär deS Innern, Staatsminister Grafen Dr. v. PosadowSky- Wehner in Berlin, daS Großkreuz des Verdienstordens Philipps des Großmüthigen, an demselben Tage der Lehrerin Elise Wötze zu Hechtsheim aus Anlaß ihrer Versetzung in den Ruhestand das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift „Für langjährige trene Dienste", am 26. November dem Schullehrer W lhelm Hasselbanm zu Eberstadt, Kreis Gießen, auS Anlaß seines 50jährigen Dienstjubiläums daS Silberne Kreuz der Verdienstordens Philipps deS Großmüthigen zu verleihen. AuS dem Serichtttdieust. Durch Entschließung Großherzoglichm Ministeriums der Justiz wurde der Groß« herzogliche GerichtSaffeffor Dr. Fuhr in Ortenberg vom 1. k. MtS. an bis auf Weiteres mit Wahrnehwurg der Dienstverrichtungen eines dienstauffichtführenden Amtsrichters bei Großh. Amtsgericht Hungen beauftragt. Zulassung zur Rechtsanwaltschaft. Am 15. Derember wurde der GerichtSaffeffor Theodor Beilstein in Gießen zur Rechtsanwaltschaft bei dem Amtsgericht Grünb:rg zu- grlaffen. *♦ Kirchliche Dienstnachrichten. Am 27. Oktober wurde dem Pfarrer Heinrich Litzendorf zu Gundheim die katholische Pfarrstelle zu Sörgenloch, Decanat Nteder-Olm, — dem Pfarrer Bernhard LeSker in Darmstadt die katholische Pfarrftelle zn Münster, Decanat Dieburg, mit Wirkung vom 1. December an, übertragen. • • Erledigte Lehrerstellen. Erledigt find: Eine mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle au der Gemeindeschule zu Egelsbach, Kreis Offenbach. Eine mit einem katholischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Undenheim, KreiS Oppenheim. Mit der Stelle ist Orgautsteudieust verbunden. Eine mit einem katholischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Ge- mrindeschule zu Ober-Ingelheim, KreiS Bingen. Eine mit einem katholischen Lehrer zu besetzende Lehrrrstelle an der Gemeindeschule zu HeideSheim, KreiS Bingen. Eine mit einem katholischen Lehrer zu besetzende Lehrerstrlle an der Gemeindeschule zu Büdesheim, KreiS Bingeu. Mit der Stelle kann Orgonisteudienst verbunden werden. Sämmt- lich mit dem gesetzlichen, nach dem Dienstalter sich bemeffenden Gehalt. • • Dienstnachrichten. Am 9. November wurde dem Geometrrgehilfrn Peter Döß aus Bubenheim das Patent als Gecimter 2. Klaffe für den Kreis Alzey ertheilt. — Am 16. November wurde der von dem Herrn Grafen zu Erbach Erbach auf bk Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu EberSberg, Kreis Erbach, präsentirte Schullehrer Conrad Lust zu Hammelbach für diese Stelle bestätigt- — au demselben Tage wurde dem Schullehrer Wilhelm Muth zu Crainfeld eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Leiselheim, KreiS WormS, — an demselben Tage wurde dem Schullehrer Leonhard Ihrig zu Leiselheim die Lehrerstelle au der Gemeindeschule zu Crainfeld, KreiS Lauterbach, übertragen- — an demselben Tage wurde der von dem Herrn Prinzen Albrecht zu SolmS-Braunfels auf die erste Lehrerstelle au der Gemeindeschule zu Muscheuheim, KreiS Gießen, präsentirte SchulamtSaSpirant Carl Günther auS Lanzeuhain für diese Stelle bestätigt- — am 19. November wurde dem SchulamtSaSpiranten Philipp Balz auö Westhofen eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Bubenheim, KreiS Bingen, — an demselben Tage wurde dem SchulamtSaSpiranten Georg Fey aus Darmstadt eine Lehrerstelle an der Semeindefchule zu Ober-Rawstadt, KreiS Darmstadt, — au demselben Tage wurde der Schulamts- aSpirantln Margarethe Kempf aus Mainz eine Lehrerinneu- stelle an der Volksschule zu Mainz, — am 30. November wurde dem SchulamtSaSpiranten Heinrich Kammer aus Bettenhausen eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu TretS 6. d. Lda., KreiS Gießen, übertragen- — an demselben Tage wurde dir provisorische Lehrerin an der Höheren Mädchenschule zu Offenbach Julie Stamm zur Lehrerin au dieser Schule, unter Belaffung in der Kategorie der Volks- schullehrerinneu, ernannt- — am 7. December wurde der von dem Herrn Grafen zu Usenburg und Büdingen in Meerholz auf die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Himbach, KreiS Büdingen, präsentirte SchulamtSaSpirant Friedrich Frey mann auS Ober-Schmitten für diese Stelle brstäiigt- — am 10. December wurde dem SchulamtSaSpiranten Ferdinand Wolf auS Nidda eine Lehrerstelle au der Gemeindeschule zu Geilshausen, Kreis Gießen, — an demselben Tage wurde dem SchulamtSaSpiranten Adolf Petri auS Friedberg die 2. Lehrerftelle an der Gemeindeschule zu Hain-Gründav, KreiS Büdingen, — am 14. December wurde dem SchuSamtSaSpiranteu Wilhelm Knöpper aus Dorf- G.ll die Lehrerstrlle au der Gemeindeschule zn Weickartshain, Kreis Gießen, übertragen. • • Zum Bortragscurs für praetische Laudwirth in Gießen (4 bis 7. Januar 1899). Um den Teilnehmern eine raschere Verbindung vom Bahnhof zu „SteinS Gartens", wo der VortragScurS vorau-fichtlich stattfindet, zu ermöglichen, verkehren au den vortragStagen außer den gewöhnlichen Omni- buffen noch Extraomnibusse direct zwischen Bahnhos und „SteinS Garten" zu bestimmten Zügen. — Wie wir hören, wird auch in Gießen ebenso wie bei dem letzten vor- tragScur» in Darmstadt die damals überaus beifällig aufgenommene Einrichtung getroffen werden, daß die Nachmittage der vortragStage für die DiScussion frei gehalten werden, sodaß auch hier wieder den Theilnrhmern Gelegenheit gegeben wird, über besonders intereifireude Fragen durch die anregende Form der DiScusfion Auskunft zu erhalten und fich auSzufprechcn. • ’ Diebstahl. Ja einem Haufe an den Bahnhöfen bettelte gestern Vormtttag rin HandwerkSbursche, und nahm i beim verlaffeu des Hauses eine Hose mit. • • Desertirt. Am Biaduet in der Frankfurterstraße wurde gestern ein Packet gesunden, daS die vollständige Kleidung eines Soldaten des hirfigen Regiment» enthielt. * • Besttzvechsel. Herr Mechaniker Schmidt verkaufte sein am SelterSweg belegeneS Haus aa Herrn Messerschmied Reinig für 70 000 Mk. — DaS seitherige Reiuig'sche HauS ging an Herrn Schirmfabrikant Levy für 30 000Mk» über. * * Die Beleuchtung der Persoueuvagen 8. Klasse älterer Bauart soll auf den preußischen StaatSvahuen verbessert werden. Alle Wagen dieser Art, bei denen eine Lampe zur Beleuchtung mehrerer Abtheile dient, sollen derart eingerichtet werden, daß in jedem Abtheil eine besondere Lampe fich befindet. Die Arbeiten sollen innerhalb der nächsten drei Etatsjahre ausgesührt werden. Postkarten. Es ist nicht überall gestattet, Ansichtspostkarten, d. h. von der Privatindustrie hergestellte Postkarten, im AuSlaadSverkehr aufzuliefern. Eine Reihe von Ländern loffru nur die von der eigenen Verwaltung herauSgegebenen Postkarten zur Versendung zu. Hierzu find fie nach dem Weltpostvertrage berechtigt. Die darüber handelnde Bestimmug lautet: „Die von der Privatindustrie her- gestellteu einfachen Postkarten und Postkarten mit bezahlter Antwort find zum internationalen Verkehr zngelaffeu, vorausgesetzt, daß die Gesetzgebung deS AufgabelaudrS eS gestattet". (Reglement Art. 15). Gegenwärtig find zum internationalen Verkehr Privatkarteu noch nicht zugelaffen in: Argentinien, Bolivien, Bulgarien, Chile, Republik Columbien, Guatemala^ Republik Honduras, Japan, Cougostaat, Montenegro, Mexiko, Nicaragua, Niederländisch-Jndieu, Niederländisch Guyana, Britisch.HonduraS, Cypern, Goldküste, Lagos, Gibraltar, Hongkong, Mauritius, Britisch-Westindien, Falklands-Inseln, BermudaS-Jnfelu, Sarawak- und FidjiJnselu. von den aufgesührten Ländern läßt Mexiko Privatpostkarteu im innere« Verkehr zu. Einzelne Länder laffen im Wege der Privat- Industrie hergestellte einfache Postkarten zu, nicht aber Postkarten mit Antwort- eS find dies Cauada, Ceylon, Griechenland, Italien, der Oranje-Freistaat, Serbien und die Bereinigten Staaten von Amerika. Worms, 29. December. Gestern vormittag vereinigte» fich, der „Worms. Ztg." zufolge, die Bürgermeister und Betg eo r deren aus dem Kreise WormS mit dem Herr« KreiSrath Dr. Kayser zu einer gemeinsamen Sitzung int SiadthauSsaale. ES wurden gemeinsame Gemeindeangelegen- heiten zur Sprache gebracht, so über gemeinsame Kranken- verficheruug, Feuerlöschwesen, Arbeitsnachweis, Fleischbeschau, Errichtung von OrtSbaupläneu re. Die Berathungeu nahmen die Zeit bis Nachmittags 2 Uhr in Anspruch, worauf fich die Theilnehmer, ca. 60 au der Zahl, zu einem gemeinschaftlichen Mittag'ff;n in den „Alten Kaiser" begaben. Mrss bet i fflt ble 6eU» Vor 151 Jahren, am 31. December 1747, erblickte zu Molmerswende imHalberstädt'schenGottfried August Bürger das Licht der Welt. Er war eine hochbegabte Dichternatur aber ein regelloses Leben, gedrückte Verhältnisse, Armuth und Nahrungssorgen stürzten ihn kummervoll und früh ins Grab. Am ausgezeichnetsten und bekanntesten sind feine Balladen und Romanzen. Durch feine „Leonore" gewann er die ganze Nation. Er starb am 8. Juni 1794 in Göttingen. vermischtes. • Lübeck, 28 December. Der Senat hat beim Bürger- auSschuß die Einführung einer Fahrrad st euer und die Herstellung von Fahrradwegen beantragt. Im Allgemeinen soll für jedes Rad eine Steuer von 10 Mk. erhoben werden. Fahrräder, die fich im Besitz oder in der Benutzung von gewerblichen Arbeitern befinden, deren Jahreseinkommen 1200 Mk. nicht übersteigt, sollen mit 5 Mk. besteuert werden. Die Kosten für die Herstellung von Fahrradwegen sind auf 55,800 Mk. veranschlagt. * Dresden, 26. December. DaS chemische Untersuchung»- amt der Stadt DeSden hat in seinem BerwaltuugSbericht über den Werth gewiffer Geheim- und Heilmtttel sehr lehrreiche Aufschlüffe gegeben. Nach den Feststellungen der genannten städtischen Behörde hat „ScegerS Haarfärbemittel", das zum Preise von 3 Mk. die größere Flasche verkauft wird, mit Verpackung, Arbeitslohn u. s. w. einen Werth von 35 Pfg. - „H. Alemann» Begetable Bäthing PreparedS", die als Mittel gegen Gicht und Rheumatismus augepriesen werden, bestehen au» spanischem Pfeffer und geschälter Kastanie. Ein Schächtelchen wird mit 3 Mk. verkauft, in Wirklichkeit hat jedoch daS Präparat einen Werth von 6 Pfg. und mit Schachtel und Arbeitslohn 15 Pfg., einen Heilwerth besitzt daS Mittel nicht. Die Salbe „Eruol", die erfrorene Glieder und Frostballen heilen soll, wird mit 9 Mark für die D/,-Literflasche bezahlt, die Herstellungskosten betragen 45 Pfg. Ein vom Untersuchungsamt nicht näher bezeichnete» Mittel, da» schnelle» Trocknen durchnäßter Wände bewirken sollte, wurde mit 15 Mk. für 100 Kilogramm verkauft. Der Herstellungswerth war 6 Mk., seine Wirkung gleich Null. ♦ Die Zahl der im deutschen Reiche Praxis ausübenden Aerzte ist, nach dem Medicioal-Kalenber (Aug. Hirschwald, Berlin), vom September 1897 bi» September d. I. von 24,393 auf 25,178 gestiegen, also um 785 oder etwa 3 pCt. Preußen zählte -ulrtzt 15,104 (gegen 14 582 im Jahre 1897), Bayern 2702 (2612), Sachten 1880 (1786), Baden 960 (977), Württemberg 862 (824), Elsaß Lo hringen 758 (702), Hessen 655 (655), Hamburg 632 (518), Mecklenburg- Schwerin 259 (260), Braunschweig 230 (234), Sachsen- Weimar 202 (195), Oldenburg 142 (158), Anhalt 136 (140), Bremen 136 (132), Sachsen Coburg Gotha 104(101); alle anderen Staaten zählen weniger als je 100 Aerzte. 4 ‘M tafe** 7 *" *"• »ä 7 ®U &ta **"'<Ä.S?; - Sn, d to6Ä.'SÄ Ö6«QQ(Mattet «Bli4 äSä A'LLL ‘•«eigoitiinbunnNttf. Wtl| filld jM InternatioDaltQ J* *°ffen In: »rgentlni«, ^Pllblik Eolmnblen, Saaitwala, «ngofiaat, Montenegro, MiK, Witt, Niederländisch ®^JB8 ^olttüste, ßagol, Gibraltar, S'Krstinditt, Falklandr-Jnseln, u°d Fidji-Jnselo. Von den k>ko Prlvatpostkarten Im inneren l lafitn im 8cgt der Privat- Paarten zu, nicht aber Post- Mel Tanada, Lehion, Erlechen- fteistaot, Eerblen unb blt Vtr- a. , D„ s.«°> !-> “i*®1;1"; «« 816",abgn” W*1”"1 er von W ‘ °ttr Mren JahreltlokomMn iben, dertn ««den. t to f*“ ?dmtitiiW ;"Ä«,fessÄ ’wM'S.urf If, it-lohn«- wu,' Kttttabit ® .Lqi angfPr*t'tB äSSjTÄ a ajjf, Ött^nP/ . gilb ®it ntn ö,,lNl|n(B Htll»err» , 16 & b,r it .Srnot, w AWK tätigen W Dflö 1897 bi' 785oder''" jgg?), «11« “1/6821»3±‘« 860 |4 («<85 (1186)- ®68 (102)- S1äK>'Ä e.r 1(rt «I«" Gestern Vormittag vereinigte» Ige, die Bürgermelsttrund i Steife öorml mit dtm Herrn Iner gemelnfamen Sitzung Im gemeinsame Semeindeangelegen« , so über gemeinsame Rranfen» «rbeitsnachlveis, Fleischbeschan, t« re. Die Betätigen nähme» ühl In Anspruch, worauf sich tlc Zahl, zn einem gemeinschaftlichen btgabtn. lt |ftf Hl jl. December 1747, erblldle zu fschm Gottfried August Bürger t eine hochbegabte DichteniaM btüdteSerW*’’”!“? hutgtireol «°d sch “W®™: «!«* W * ßeonore" jw« «bi<’ani i 1794 In tta« die einzelnen preu&ifdjen Provinzen anbetrifft, so zählt Rheioprovlnz die »elften «ergte, nämlich 2407 ober 169 metjr, all im Vorjahr, die wenigsten bte Provinz «Befiptenfeen, nümlich nur 460 ober 12 »ehr, all im Vorj-Hr. Daß nneer ben Großstädten Berlin hinsichtlich bet Zahl bn Heute •benan stehe, versteht sich von (elbfi; bielelbe beträgt 2186 ober 38 «ehr, oll Im Borjahr; an zweiter Stelle steht V,ü"chev wlt 686 (w'hr 76), bann erst kommt bal viel gil&ere Hamburg mit 632 (mehr 36), Breilau mit 461 (mehr 29); R8ln steht erst an achter St,lle — hinter dem viel kleineren Frankfurt — mit 295 Herzten, gegen 284 t» 3ahre 1897, Nur 28 Stäbte haben mehr all 100 Herzte, von anderen rheinischen Städten zählt Düsseldorf 156 Herzte (ober 9 mehr all im Vorjahr), Bonn 141 (mehr 12), Hachen 105 (wie 'm Vorjahr). Huch b'e Zahl ber Hpotheken Im beutschen Reich ist gegen bal Vorjahr angewachlen, nämlich von 5254 ans 6885 ober um etwa 21/, pLt. In Preußen giebt el 3076 Hpotheken (gegen bal Borsahr mehr 88), in Bayern 667 (mehr 20), tu Sachien 293 (mehr 6), in öflrt« temberfl 281 (mehr 8), in EUaß Lothringen 237 (mehr 4), in Vaden 211 (mehr 7), in Heffen 116 (weniger 2); in allen anderen Staaten bei deutschen Rrichel giebt el weniger, all je 100 Hpotheken. Unter ben preußischen Provinzen steht auch hier wieder die Rhelnprvvinz mit 626 (mehr 7) Apotheken obenan; Westfalen zählt deren 296 (wehr 13). ♦ Wichtige! UrtheU. Ein für Mitglieder der Drtflfranfcntaf f en, hauptsächlich für Arbeitgeber, die mit dem Zahlen der Krankenkaffenbeiträge im Rückstände bleiben, wichtiges Urtheil fällte kürzlich die Strafkammer des königlichen Landgerichts Saarbrücken. Ein Unternehmer, der mehrere Arbeiter bei der Ortskrankenkaffe angemeldet und für diese die Krankenkaffenbeiträge zu zahlen hatte, blieb trotz an ihn ergangener Aussorderungen, Mahnungen unb Exekution mit seinen Zahlungen derart im Rückstand, daß fich die Ortskrankenkafle veranlaßt sah, bei der königlichen Staatsanwaltschaft auf Grund des § 82 des Krankenverficherungs- gesetzes Anzeige gegen den Unlernehmer zu erstatten. Trotz- dem nun der betreffende Unternehmer schon während de» Verfahren» die sämmtlichen schuldenden Beiträge an die betreffende Kaffe gezahlt hatte, verurtheilte die königliche Strafkammer ihn doch zu einer Geldstrafe von 60 Mark. Da» Gericht nahm mildernde Umstände in Betracht, weil der Unternehmer die Beiträge inzwischen bezahlt hatte, andernfall» wäre auf eine Gefängnißstrafe erkannt worden. e Selb ans Aluminium. Au» Kopenhagen schreibt man der „Fr. Zig.*: In der hiesigen königlichen Münze werden jetzt Versuche angestellt, kleine Münzsorten wie fünf unb zwei Oere au» Aluminium zu verfertigen. E» gilt zunächst festzustellen, ob bicfefl leichte, jedoch starke Metall die Airculation ertragen kann. * Elektrische Beleuchtung in Riautfchou. Die Berliner Electrizitätl-Aetten-Geiellfchast „Union* ist mit ben Hui* führunglarbeiten der elektrischen Beleuchtung in Riautfchou beauftragt worden und hat jetzt den Elektrotechniker Hammelmann nach dort entsandt. Dieser Fachmann, der während feiner Militärbienstzeit In ber kaiserlichen Marine große Reisen mitgemacht hatte, war ursprünglich dazu aulersehen, im Raifer* palafie zu Peking die elektrische Beleuchtung eivzurichten. Diesel Unternehmen mußte aber damals wegen der gerade ausgebrochenen Palastrevolution aufgeschoben werden. • Seltsames Angebot für Brautleute. Hui Regensburg, 19. Dicember, schreibt man ben »Münch. Reuest. Nachr.*: Der „Regensburger Anzeiger" enthielt dieser Tage folgendes Inserat: N$ür Brautleute. Spottbillig zu verkaufen zwei neue altdeutsche Bettläden, zwei ditto Rachtkästchen, eine Hobe lbank und ein schöner Zwilling." — Da muß wohl ber Bräutigam ein Schreiner und Schütze zugleich sein, sonst nütz'U ihm diese Gegenstände nichts. • Son „Weiße» Rissel". Hui Wien erhält die „Jugend- folgende amüsante Zuichrift: „Geehrter Herr Schriftleiter! Ich bin kein Hbonncnt der „Jugend- und lese dieselbe nur im Lasöhaus. M t Entrüstung habe ich in Nummer 49 einen Aufsatz gesehen, den ich nicht gelesen, sondern nur überflogen habe, ans dem mir aber sofort klar wurde, daß es sich nm nichts Geringeres, als um eine Persiflage des Schwankes „Das weihe Waffel* handelt! Noch einmal, ich habe ben Artikel nicht gelesen, aber ich habe das Stück gesehen, und wenn ich auch kein Unheil Über derartige Bühnenschspfungen habe, so kann ich nur das Eine gegen die „Jugend* zu Felde führen, daß fich meine Frau göttlich amüfirt hat. Sie hat so gelacht, daß Ich ihr den Leib halten mußte. Ls war der Wunsch meiner Fron, dal Stück zu sehen, da el ihr von unserer Hausmeisterin warm empfohlen wurde, und da wir zufällig Freibillets erhielten, brachte ich meiner Frau das Opfer, meinen Rönigrufer-Abend aulfaHen zu lassen. Die „Jugend*, mit der meine Flau nichil zu thun hat, mag darüber anderer Anficht sein, und persifliren so lange fie mag! Meine Frau hält bal Stück für sehr bedeutend, ich selber verstehe wenig vom Theater, aber all el auf dem Theater zu regnen anfing, ba konnte ich auch nicht länger an mich halten. Ich habe biefen Effect schon bei den öafferprntomimen im (Stical gesehen, aber einen so aal dem Leben gegriffenen Regen habe ich nicht erlebt, so alt «eine Frau ist. Die „Jugend* kümmert fich natürlich (?) nicht um unsere Riafftter, aber ich frage blol: Wo staden Sie Regen bei Goethe, bei Schiller, ja nicht einmal bei Lesfing? Warum regnet el bei Wilhelm Tell nicht, warum nicht bei Faust, ja selbst in Minna von Barnhelm laßt Lesfing die Sonne scheinen unb el wäre doch so naheliegend, daß der arme Major Tellheim prttschelnaß auf die Bühne kommt, weil er fenen Regenschirm versetzt hat. Warum? frage ich. Einfach weil es ihnen, wie fie da find, nicht eingefallen ist. Ihre Satire zielt offenbar auf dal Diobsknrenpaar Blumen- thal-Radelburg ab. Im Namen des Zwerchfelles meiner Frau frage ich: Wohin soll es kommen, wenn zwei Dichter b efer Art vor Verunglimpfung nicht mehr sicher sein fc-tn! Warum soll der Pegasus nicht einmal ein weßes Rössel fein? Nun gut, fie ließen es regnen, ihr Drang trieb fie dazu! S e haben alte Wlrthlhausspähe auf die Bühne gebracht, aber gerade die Jugend durfte daran nicht Aostoh nehmen! Denn bte Spähe sollten ihr unbekannt sein! Ja, wenn zwei Geister wie Radelburg unb Blumenthal, die sonst vor ber Jugend sicher find, vor Ihrer „Jagend* nicht mehr sicher sein sollen, — was loll denn daraus werd-n? Meine Frau hat sich sogar das Buch „Im Weißen Rössel* g-kaust und es liegt in ihrem Rachikistchen. Sie werden vielleicht sagen: Lieber Leser, Ihre Frau hat einen schlechten Geschmack. — Ma, sein, ich habe fie nicht gekostet, aber wenn weine Frau Seitenstechen bekommt — rühre das nun vom Lachen oder von was Anderem her — so ist das für mich eine Geuugihuuug. Jedenfalls werde ich jenes Easöhans nicht mehr betreten und ein anderes besuchen, — in dem mau die „Jugend* hält. Mit Achtung Gin Leser.* e Der Tribut eines Millionärs. Man schreibt ans London, 28. December: Mr. Woolf Joel, das vor Kurzem in Johannesburg ermordete Mitglied ber Firma Bamako B others, hat den biefigen Spitälern unb Wohl- thätiokeits-Anftalten Vermächtnisse in ber Höhe von 510 000 Mark hinterlassen. Unb bamit die vermächmifse den Anstalten unverkürzt zugehen, hat die Firma die Vermächtnißsteuer, die volle 50 000 Mark beträgt, aus ihrer Tasche bezahlt. • Die leiben Mittelmeerfahrten, die von Earl St äugens Reife-Bureau auf dem Schnelldampfer „Bohemta* vom Oesterreichtschen Lloyd veranstaltet werden, finden wiederum großen Anklang. Für die am 21. Februar beginnende Fahrt nach dem östlichen Theile des Mittelmeeres, aus der die wichtigsten Drientlänber besucht werden, find bereits zahlreiche Einschreibungen erfolgt und das Zustandekommen der Reise steht außer Zweifel. Auch für bte zweite, am 4 April abgehende Reise nach dem westlich n Mittelmeer bis Madeira find schon jetzt Anmeldungen ein- gegangen. • Eine wichtige Modefrage. In tonangebenden Pariser Modekreisen beschäftigt man fich seit einiger Zeit mit der Frage: Sollen die Frauevkleider länger oder kürzer werden? Im Allgemeinen hofft man, daß die Entscheidung im letzteren Sinne fallen wird. Man ist fich darüber einig, daß nichts unangenehmer und unbequemer ist als die gegenwär ige Made. Gezwungen, m t der linken Hand Ihre Rlelber hcchzuraffcn, können unsere Damen nur schwer ihren Schirm halten, — die Muffe aber zu tragen, wird fast zur Unmöglichkeit. Auch wirkt der Gang mit der Zeit ermüdend und sieht schleppend aus. Eine Mode der kurzen Rieider würde sicherlich Alles zur Befriedigung lösen. Ihre Stimme für kurze Rletber geben sicher die Sportidamen, die tüchtigen Marschirerivneu unb nicht zum Wenigsten Diejenigen, welche ein hübsches Füßchen ihr eigen nennen. ♦ Hebet Zolls Flucht aus Paris nach England wirb jetzt erzählt: Zolo, der kein Wort Englisch konnte, wurde rin Zettel mitgegeben, auf dem deutlich »Eharing Eroß Station* stand. Mit Hilfe englischer Polizisten wurde der reichlich mit Mitteln versehene an die richtige Station gebrach», von wo aus er ein Dorf erreicht»!. Im Wlrthlhau!e erkannte ihn die Tochter bei Besitzers. Der Vater sagte dem R'nde, es müffe fich irren, und dieses schwieg sechs Wochen lang, bis Zola nach Middlesex g»ng. Zola hielt fich an fünf verschiedenen Orten auf; er ist voller Bewunderung für die in England gefundene Aufnahme. • Sin vermißter Gewinnet. In der Meißener Dombau- Lotterie betrug der „Havptgew nn* 40000 Mk., außerdem aber war eine „Prämie* von 60000 Mk. für das letzte überhaupt gezogene Gewinnloos bestimmt. Der Inhaber dieses Glücktloses meldete fich aber nach der Ziehung nicht. Am 12. December fand die Ziehung statt und all letztes Loos wurde — mit einem „Gewinn* von 30 Mk. und der Prämie von 60 000 Mk. — Nr. 284413 gezogen. Erst am 22. December la» der Besitzer des Looses die Gewinnliste und beeilte fich, das Geld als „Weihnachtsgeschenk* einzuziehen. Es ist in die rechten Hände gekommen. Der Manu ist ein Beamter mit sehr bescheidenem Einkommen und hat neun Rinder. * wiftessschast, Clteratur unö — De» .Leipziger Tageblatt" Nr. 652 bringt folgende Theater- notiz: Authentischen Nachrichen zufolge gelangt die mit größter Spannung ermattete Oper: „Die Kriegsgefangene" von Karl Golbwark am 9. Januar an der Wiener Hofoper zur allerersten Aufführung, welcher Berlin, Köln unb Hamburg al» erste deutsche Bühnen folgen werden. KlavlerauSzug unb Einzelautgaben liegen bereit» in tauftnben von Exemplaren beim Verleger Jui. Schuberth u. Co., Leipzig, fertig vor unb kommen kurz vor der Wiener Premiere zur Ausgabe. Die Oper beginnt ohne Vorspiel, dagegen geht dem zweiten Act eine stimmungsvolle Ouvertüre voraus. Im Ganzen enthält die „Kriegsgefangene" drei Hauptrollen: Bri ei», Achilles unb Priamotz, die in Wien durch Fräulein Äerarb, Herrn Reichmann und Herrn Hefch dargeftellt werden. Der Wiener Erstaufführung werden die bedeutendsten Intendanten unb Theater- Directoren beiwohnen. — „Neueste Erfindungen und Erfahrungen" aus ben Gebieten ber praktischen Technik, ber Eleetroiechntk, der Gewerbe, Industrie, Chemie, ber Lanb- und HauSwirthschast rc. 26. Jahrgang (A. Hartleben« Verlag in Wien) Pränumeraiionöpreis ganzjährig für 13 Heste franco 7,50 Mk. Einzelne Hefte für 60 Psg. in Briefmarken. AuS ber Fülle beS Inhalte» de» erftm HesteS, beS An- iangSbeftes vom sechSunbzwanzigften Jahrgänge, seien besonder« folacnbe Artikel hervorgehoben: Praktische Erfahrurgen über Prga- moid und Pegawoibgewebe. — Darstellung von Leinölfirnih nach Livache. — Hobel unb Hobelemrichtungen. — Vernickelung von Speichen unb anderen Fahrrabtheilen. — Praktische Anweisung zur Anfertigung von Geschirrwichse, Sattelpasta oder 6altclfeife. — Im trockenen Zustande abziehbare DecoraiionSmalereien. — Neue formbare Kunstmane. — Neuer Cf en zum Brennen von Kalk. — Neuer DeSinfectionS-Apparat von dem L,mischen Laboratorium Lingoer in Tresben-A. — Herstellung von Cyanotype-Popier. — Verhütung ber Auswitterung vo Ziegelmauern. — Pflasterung unterirdischer , Weinkeller. — Amerikanische Methode, bittet nach vollrnbetet Gäht- j ung ein hoch brillante» Bier zu gewinnen. — Electrischer Apparat ! zur Beftimmuna unb Selbstregiftrirung ber Hecloliiergrabe von ■ Bierwürze. — Anwendung Electrizstät Im Bruckenbau. — Neue» ; Reinigungsverfahren für Acetylen. — Unfallverhütung bei Turbinen. ! — Zahnräder aus Aluminium stahl. — Praktische Versuche mit einem Hering'i'chen Darrviüberbltzer. — Praktische Anleitung zur Herstellung von Winter-Gettänkev. — Darstellung von 6i eme für Lederschnhe. — Eine englische Neuerung jm Formen von Ziegeln. — Neues Verfahren zur Nutzdarmach na ber Heic. — Cementfarden. — Bc »ugSqurllen für Maschinen, Apparate unb Materialien — Unter* cheidung echter Seide von Kunstseide. — Em neue» Lösungsmittel zur Unterscheidung ber Pborphortäure in verschiedenen Pdospdaie». Haltbarmachung der OralsLmelö'ungen. — P>akiische Anleitung rur rationellen Chro>an'h mum-Euttur. — Praktische Anlritung, die Pferde an da» Geräusch von Eifenbahnzügen zu gewöhnm. — Erfahrungen in ber Weinbrrg-düncung. — Darstellung von Haar- Shampoo. — Schmlermiit-l für Gla-hähne. — Dar ellung glänzender Stiefelschmiere. — Darstellung eine» Klebemittel» für Papier, fieber u. bgl. — Anleitungen zur Bereitung von Linoleumwichse. — Kleinere MiNHeilungen. — Neuigkeiten vom Büchermärkte. — Eingegangene Bücher unb Brochüren. — Neue Erscheinungen auf dem Patentgebiet-. — Technische» Feuilleton. — Industrielle» Feuilleton. — Chemische» Feuilleton. — Kalender Literatur. — Fiagekasten. — Beantwortunaen. — Brl skast'N.___________________________________ Mrchliche Anzeigen -er Statt Giehen. Evangelische Gemeinde. Samstag ben 31. December. Sylvester. Gottesdienst. In der Studtkirche. Abends 6 Uhr: Pfarrer Dr. Grein. In der Iohannedkirche. Abend! 8 Uhr: Pfarrer Euler. Sonntag den 1. Januar. Neujahr. In der Liadtkirche. BormittagS v«/, Uhr: Pfarrer Schlosser. Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Dr. Grein. In der Iohannedkirche. Vormittags S'/, Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. AbendS 6 Uhr: Siehe Stadtkirche. Nach allen Gottesdiensten Collecte für die Armen und Kranken. Montag den 2. Januar AbendS S Uhr: vibelstunde im Lonfirmandensaal der JohanneSkirche. Kolofferbrief, Cap. 2, von LerS 16 an: Mahnung zur Treue gegen den Herrn und fein Wort; Warnung vor Verirrung. Pfarrer Dr. Naumann. Am 1. Sonntag nach Epiphanias, 8. Januar Landes- Misfionsfest. An diesem Sonntag Collecte für die Heidenmifston. Im Confirmandensaa», Neustadt 61t Donnerstag den 5. Januar, AbendS 8 Uhr. Vibelstunde. Pfarrer Dr. Grein. UgttzDltfche Gemeinde. SamStag ben 81. December. Nachmittag! um 4 Uhr und AbendS um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte. , um 6Vf Uhr: Sylvesternndacht mit Segen und Te Deum. Sonntag den 1. Januar. Neujahr. Fest der Beschneidung Christi. Vormittags von 6‘/i Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beichte. , um 7 Uhr: Die erste heil- Meffe; vor und in derselben AuStheilung der heil. Kommunion; „ um 8 Uhr: die zweite heil. Meffe; NiilitärgotteSdienst mit Predigt. , um 9Vi Uhr: Hochamt mit Predigt; Nachmittags um 2Vf Uhr: Festandacht mit Segen. Schiffsncrch richten. Der Postdampfer „Westernland" ber „Reb Star Line' in Antwerpen ist laut Telegramm am 28. Deccmber wohlbehalten in New- Uork angekommen. Neneste Nachrichten. Depeschen de» Hhneea „Herold'. Budapest, 80. Dicember. Der Abgeordnete Horavszki hat veue'dmgS mehrere Perfoaeu zum Duell heraul- forbern lasten. Notterdam, 30. Dtctmbtt. Gestern Morgen brach in einem Drogenlabcn Feuer aus, welches derart um fich griff, daß eine Im zweiten Stockwerk des betreffenden Houirs wohnende Frau mit ihren beiden sechs- und ueunjähngeu Rindern in den Flammen umkam, ohne daß eine Rettung möglich war. Der Ehemann rettete fich durch einen Sprung «Dl dem Fenster. Der Feuerwehr gelang es eine andere Frau unb ihre Rinder zu rette i. Paris, 80. Dtccmber. Das Blatt „Volonte* meldet, daß General L Hanoi ne gestern Hbeob von der Regierung verständigt worden ist, fich in Begleitung des Sapltäns Suiguet mit dem geheimen Dossier zum Caffatlonshof zu begeben. Ehanoine wird fich der Srimlualkammer zur Verfügung stellen, um diesem alle wichtigen Mittheilungeu zu machen. Paris, 30. December. Casimir Perser erklärte dem Caffattonshofe, daß er während seiner Präsidentschaft niemals etwa» von einem Geständntß Drehs ul gehört habe. Paris, 30. December. Da Ptcquart sich harvcick g weigert, ein Freiloffunglgesuch an dal Rrieglministtrium zu stell« n, werden die Socio listen bet Wiedereröffnung der Rammet einen dielbezügl chen fit trag einbringen. Now, 80. December. Der Röntg hat ein Dectet unten zeichnet, weiche» fast 8000 wegen des letzten Husstandes im Mat verurtheilte begnadigt, darunter die russische Soctalistin Anna Rnlischow. Der Eindruck der Amnestie unter der Bevölkerung ist sehr günstig, da man nach der Thronrede eine so umfangreiche Begnadigung nicht erwartete. Pari», 30. December. Verschiedene Arbeiter-verbände sammeln augenblicklich Gelder, um tm kommenden Frühjahr einen allgemeinen Ausstand der Eisenarbeiter ins Werk zu setzen Im Monat April sollen nämlich die größeren Eisen- bauten in den Palästen der Ausstellung in Angriff genommen werden. Ein gut organifirter Ausstand würde daher den Erfolg der Arbeiten für 1900 in Frage stellen. Belgrad, 30. December. Hol Roporitisch in Alt- Serbien kam eine starke Ainauteabande über die serbische Grerze, um Vieh zu rauben. Bei dem Dorf Lagovina fand ein Zusammenstoß mit der serbischen Grenzwache statt, wobei mehrere Arnavten erschaffen wurden. Das geraubte Vieh wurde den Räubern wieder abgenommen. New-Yark, 30. December. „New-Kork Herald* verzeichnet das Gerücht, Drebful fei am 4. Dicember in Eryenne, an Bord eine! zum Transport von Gefangenen bestimmten Dampferi tingtschifft worden. 12726 12728 Kisch geschossene Kosen in empfiehlt N £ geprüfte Lehrerin. 12673 10229 Offene Stellen Verschiedenes MnNtMchllllM lliTnui'tljiuiqi'n. -Verstelgernniltn , (fiinpfehhutflen anzusehen bei der Hauptsache die Volks Berf. betreibt, sucht für ihre bereits be stehende Organisation einen Außenbeamten gegen Gehalt und Spesen, welcher in der Hauptsache mit den Agenten arbeiten wirb. Gefl. Off. auch von Nichtfachleuten finden eventl. Berücksichtigung und ei bitten solche unter W. D. 687 an Haaseustei« 8$ Vogler, A. G., Frankfurt a. M. 12727 Großherzogliches Amtsgericht. Neuenhagen. Kleine Familie sucht Wohnung von 5 Zimmern mit Zubehör, am liebsten Nähe der Nord« oder Ostanlage. Offerten mit Preisangabe unter „Friedberg 12733** befördert die Expedition d. Bl.__________ Montag den 2. Januar beginnt der Unterricht in meiner Kandaröeitsschule. Anna Singer, 12725] Die untere Etage des Vorderhauses Frantfurterstratze 21, bestehend aus 7 Zimmern, Küche und Zubehör, ist zum 1. April an eine ruhige Familie zu vermiethen. Nähere Auskunft ertheilt Herr Agent KleeS, Südanlage 18. Das unterzeichnete Commando be«' absichtigt, zwei stark gebaute Patronen- wagen veralteter Construction am 6. Januar 1899, Nachm. 3 Uhr, auf dem Hofe der Zeughauskaserne hier- selbst öffentlich meistbietend zu versteigern. Reflectanten können die betr. Wagen jederzeit — bei vorheriger Anmeldung auf dem diesseitigen Geschäftszimmer Seltersweg 55 — ansehen. Großh. Bezirkscommando Gießen. Detring, 12724 Oberftlieutenant u. Bezirks-Commandeur. 12732] Kaute Mist zu verkaufen. Westanlage 36. meistert-Bureau zur Einfickt der Jntereffenteu offen. Röthge», am 29. Decembec 1898. Großh. Bürgermeisterei Röthges. Metzger. H. Kraft, Mechaniker, Neuenweg 46. W Eigene ^eparaturwerkstätte. Alleinverkauf der Pfaff-Nähmaschinen für Gießen und Umgebung. Nachhülfestuuden und Beaufsichk. der Sckularb. für Gymn. u. Nealgymn. Sehr billig. Off. u. E. B 12722 an die Exo. In unser Genoffenschaftsrehister wurde heute eingetragen: 1. das Statut vom 14. December 1898 der „Tpar- und Darlehuskaffe eingetragene Genoffenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht- mit dem Sitze zu Garbeuteich. Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb eines Spar- und Darlehnskassen-Geschäfts zum Zw^ck der Gewährung von Darlehn an die Genossin für ihren Geschäfts- und Wirthfchaftsbetrieb, sowie der Erleichterung der Geldanlage und Förderung des Spürsinn«. Die von der Genossenschaft ausgehenden öffentlichen Bekanntmachungen find unter der Firma der Genoffenschaft, gezeichnet von zwei Vorstandsmitgliedern, in der deutschen landwirthschaftlichen Genoffenschaftsoreffe aufzunehmen. Die Willenserklärung und Zeichnung für die Genoffenschaft muß durch zwei Vorstandsmitglieder erfolgen, wenn sie Dritten gegenüber Rechtsverbindlichkeit haben soll. Die Zeichnung geschieht in der Weise, daß d e Zeichnenden zu der Firma der Genossenschaft ihre Namens- Unterschrift beifügen. 2. der Vorstand bestehend aus: 1. H. Völsin g, 2. H. Weisel, 3. I. Walther II., 4. Balthasar Häuser, 5. Gilbert Schmidt, sämmtlich in Garbenteich. Die Einsicht der Liste der Genossen ist während der Dienftunden des Gerichts jedem gestattet. Gießen, den 20. December 1898. Holzverkauf | in der König!. Gderförsterei Krofdorf Freitag bett 6. Januar 1899, Vormittags 10 Uhr, komm n in der Freund'fchen Wirthfchaft zu Krofdorf zum Verkauf: Schutzdeztrk Waldhaus aus deu Lindenschied- fchlägeu und der Durchforstung Distr. 64, 55b, 67 a und 65 a: Buchen: 39 rm Knüppel, 5 rm Stockholz, 1212 rm Reiser. Der Königliche Oberförster. Mmr-Turmrem Gieße». Gamstag den 81. December, 8Vg Uhr: UKroße Sylvester-Kneipe (Kaiserhof). 12736 Der Vorstand. Bekanntmachung. Der Boraufchlag der Gemeinde "NSthges pro 1899/1900 liegt vom 1. Januar 1899 an acht Tage auf dem Bürger- sowie Pariser Kopfsalat. 12730 Hernr. Klotz, Masburg 17. l.|l. 99 8 Uhr |b. 12736 vor Ankauf einer Nähmaschine versäume man nicht, sich die weltbekannten Pfaff- N ähmaschinen Versteigerung. Montag den 2. Januar 1899, Nachmittags 2 Uhr, weiden im Bieker'schen Saale, Neustadt 55 dahier, nachverzeichnete Gegenstände gegen Baarzahlung versteigert: Bettstellen, Sophas, ein Gessel, Gtühle, Haus- uud Küchengeräthe, alsdann eine Partie Weihwein in kleinen FlascheuGebiuden. 12743 I. A.: Gchueider. Jnfpeetoren- Gefnch! Eine Lebens Vers.-Ges., welche Puri-Essera per 7i Flasche 2,50 Mk., ferner empfehle intklkssantkn Zyivrßer-Slherf (Bleigießen mit Überraschungen). Fh. Herrmann __Seltersweg 33. 12745 Frisch geschoffene Die anerkannt feinsten Punsch-Essenzen aller Art, der renommirten Funsch-Liqueur-Fabrik von Ang. Kramer & Co. Nachf. in Köln empfiehlt Carl Schwaab, Hofl., Giessen. Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde. Zweiter Vortrag Donnerstag den 5. Januar 1899, Abends 8 Uhr, in der großen Aula der Universität. Hen Sthnmer Rksikloogsrath Prof. Dr. I. I. Pein, Kon: Anßlauds Kinfluß auf HransKaspien «nd Turkestan. Karten für Nichtmitglieder Mk 1 50, für Studenten und Schüler Mk. 0.60 in der Krebs'scheu und Ricker'schen Buchhandlung. 12741 Für Sylvester empfehle meine beliebten Berliner Pfannkuchen und Kreppet', sowie ff. Mnsch-Effenzen in verschiedenen Sorten. I Ed. Lind, Koftonditor. Emma Löwenstein Moritz Spingarn M Verlobte. IB Giessen Szctf ako w a W 28. December 1898. , 12738 ||| m die erfahrungsgemäß beim Quartalswechsel eiutretenden Störungen im Bezug zu vermeiden, ersuchen wir unsere verehrlichen Postabonnenten, schon jetzt die Erneuerung ihres Abonnements bei den betreffenden Postanstalten bewerkstelligen zu wollen. Gießener Anzeiger. 12739] Die Flößer Schäferei- Gesellschaft zu Alten-Buseck sucht zum sofortigen Eintritt einen tüchtigen Schäfer. 12723] Junges Mädchen für Vormittaas gesucht._______Kirchenplatz 6. 12731] Einfach möblmes Zimmer zu vermiethen. Marktflratze 16, Laden. Wirthschasts-Eröffnung. Einem verehrlichen Publikum, sowie meiner werthen Nachbarschast- Freunden und Bekannten die ergebene Mittheilung, daß ich die Aestauration Aordantage 1 (am Oswalds Garten) übernommen habe und dieselbe am 31. December d. I. eröffne. Zum Ausschank gelangt ein ff. Glas Bier aus der Aetiem- Branerei Gießen. Sichere Jedem gute und reelle Bedienung zu. Einem geneigten Zuspruch entgegensehend, zeichnet mit voller Hochachtung ____________Heinrich. Möller. Evthklmg voll Gratlllationsbksllchkll und von Zvsrvdllllg voll Kratulationskartell;n Neujahr. Nachbenannte Herren und Damen haben zur Enthebung von Neu» jahrs-Gratulationsbesuchen und von Zusendung von Giatulationskarten unserer Kleiukiuder-Bewahranstalt bis jetzt Gaben zugewendet: 1. Altvater, Bautechniker. 2. Luh, Glasermeister. 3. Steding, Ingenieur. 4. v. Bechtold, Provinzialdirector. 5. Köser, Kaufmann. 6. Gg. W. Koch sen., Zahnarzt. 7. Bergen, Director. 8. Helm, Wein- Händler. 9. Jean Kirch, Stadtverordneter. 10. Senft, Gainison-Ber- waltungs-Jnspector. 11. Gebrüder Scheel, Kaufmann. 12. Melchior Schäfer, Wirth. 13. Dornseiff, Landgerichtsrath. 14. Heichelheim, Commerzienrath. 15. Philipp Malkomesius Wwe. 16. Schraub, Post- fe cretär 17. Trautmann, Lehrer. 18. Robert Haas und Frau. 19. Hennings, Bäckermeister. 20. Ludwig Bücking, Rentner, und Frau, 21. Heinrich Winn, Bauunternehmer, und Frau. 22. Georg Noll, Fabrikant, und Frau. 23. Emil Lotz, Kohlenhändler 24. Stein, Archilect, und Frau» 25. Louis Benner, Kaufmann. 26. Eduard Krumm, Kaufmann. 27. Wilhelm Hornberger, Fabrikant. 28. Wortmann, Commerzienrath. 29. Emil Schmall, Stadtverordneter. 30 H. F. Naffauer, Kaufmann. 31. Gnauth, Oberbürgermeister. 32. Wolff, Beigeordneter. 33. L Petri II., Stadtverordneter. 34. Helfrich, Stadtverordneter. 35. Heinrich Eichenauer, Fabrikant. 36. Albert Kraatz, Kaufmann. 37. Dr. Naumann, Pfarrer. 38. Schlosser, Pfarrer. 39. Dr. Grein, Pfarrer. 40 Philipp Uhl, Photograph. 41. Schäffer, Kanzleirath. 42. Busch, Fabrikant. 43. Myliur, Fabrikant. 44. Kurz, Bankier. 45. Schmandt, Stadlbaumeister. 46. Bender, Fabrikant. 47. Hartmann, Gymnasiallehrer. 48. Haggenmüller, Lehrer. 49. Heyligenstädt, Commerzienrath. 50. Frhr. Schenck zu Schweins berg, Kreisamtmann. 51. Emil Kalbfleisch, Bildhauer. 52. Albach, Realgymnasiallehrer. 53. Grüneberg, Rendant. 54. C. Schwan sen., Rentner. 55. Heinrich Emmelius, Fabrikant. 56. Pascoe, Director. 57. Frau- Justizrath Diery und Metz, Rechtsanwalt. Weitere Veröffentlichung wird morgen erfolgen. Gießen, den 30. December 1898. Der Vorstand der Kleinkinder-Bewahranstalt. Dr. Naumann. empfiehlt 12740 Bekannt rnachnng. I. Zörb Wwe., Mäusburg 9. tiefcactiotr Burkhardr. — Vrvck ana> Uniat der Brükl'schn, llnwerfitStA-Vuaz, and Birtndrnckeret (Pietsck Lrhe«) in Gießen. pie Heutige Mmmer umfaßt 10 Seiten. fei teActd H kW aW*41 ÜB Et- SchLttler IV. 1) PH". Brrtta 8) Fried mann । für dieIovali ernannt Word, Biehev betr.: Die 1 das Eros Nachstehi allgrwrinen fl Gießet ü bett.: Die t öos SroK Hierdurch in mbrlciittm dov 27, Deck! tvährevd der i S-rilawts Do Einsprüche der Stwaigr ( Kreißavt Dar Aach Ablauf b hleibeu uuberü Darmst Dr.l 6i - Tr hatte wWttmtö der e ”6” Hon ft ? .b Sollonttn fafit w ,*1«' 3-i.i * Ä ntM 8ineu tz