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September 1890 festgesetzte Tarif über bie im ftäbtischen Schlachthaus rur Erhebung kommenben Wieggebühren bahin ergänzt, baß für bie Verwiegung kleinerer Theile von geschlachtetem Vieh eine Gebühr 4)on 5 Pfg. zu entrichten ist. Gießen, ben 26. August 1898. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. I. V.: Wolff. Sfa-SES b(B ffcssg ■äs’ i« <•** *„>■ Leichenerhaltung von außerordentlich großer Bedeutung für die Rechtspflege sein. Man hat zu diesem Zwecke ja schon verschiedene versuche zur Leichencouserviruug gemacht, z. B. werden solche Kö .per in Pari» dauernd unter Wellen frischer Luft erhalten, aber diese Maßnahmen konnten den Zerfall nur einige Tage verzögern. Manini bat fich de» Interesses und der Unterstützung vieler bedeutender Persönlichkeiten zu erfreuen gehabt, und Arrue wir Billroth und Anatomen wie Sir Richard Owen Haden ihn zu seinen weiteren Forschungen ermuntert. Napoleon III. wollte für den neapolitanischen Arzt ein besondere» anatomische» Muieum einrichten, und später hat fich der sitzt wieder am Ruder befindliche Eultus- minister Guido Baccrlli sür eine Anstellung Manini» in- teresfirt. vielleicht erreicht der verdiente Mann jetzt endlich auch eine staatliche Anerkennung und Unterstützung zu einer weiteren Au»dehnung seiner wundersamen Thäiigkeit. Wissenschaft, Literatur und Aunst. — Bismarcks Lteblingsliedr .Wie könnt' ich Dein ver- acHcn", anenfltrt von O. v. Waldow; Verlag von I. G. ©telinp, Dresden N., Obergraben 8. (Preis 1 Ml., für Zither 80 Pfg) Diese- Lied wurde anläßlich der Anwesenheit de» Fürsten Bttzmaick In Dresden im Jahre 1892 von vielen Männerchören zur «uf- sührung gebracht und erregte den Beifall bc» Fürsten in höchstem Maaße. — Die stets rührige, rühmlichst bekannte Wochenschrift »Bon Hans zu Haus*, herauLgegeden von Anny Wothe, Verlag von Adolf Mahn in Leipzig, di« immer bemüht ist, ihren Lesern Neue« und Interessantes zu bieten, bringt wieder für ihre Abonnenten fünf entzückende Ansichtspostkarten, die gratis al« Beilage der Wochenschrift deigelegt werden. Außerdem sind den Abonnenten zehn Stück dieser kleinen, reizenden Kunstwerke, die Jedermann gern al» Gruß in die Ferne senden wird, gegen Einsendung von 10 Pfg- m Briefmarken portofrei zugängig. Die October »Nummer, die erste M neuen, 12. Jahrganges, „Von Hau« zu Hau«-, wird fich wieder de- sonders glanzvoll prälentiren. Nicht nur durch den Inhalt, zu dem die ersten Schriftsteller betgrfteuert haben, sondern auch wieder durch zwei große neue Preisausschreiben mit zahlreichen werthvollen Preisen und einem großen neuen PreiSräthsel, für besten richtige Lösung nicht nur jeder Abonnent ein werthvolleS Buch erhalt, sondern für besten beste poetische Lösungen auch noch extra hundert werthvolle Preise auSgesetzt sind, j. B. 1 Herrenfahrrad, 1 Damen- fahrrad, 1 goldene Damenuhr, 1 eleganter Reisekoffer usw. Wer den reichen Inhalt dieser vortrefflich geleiteten Zeitschrift betrachtet, der findet e» wohl begreiflich, daß man „Bon Hau» zu HauS in keiner Familie, wo Sinn für das Schöne und Gute gepflegt wird, entbehren mag. Jede Buchhandlung und Postanstalt nimmt Bestellungen zum Preise von 1 Mk. 50 Pfg. für da» Vierteljahr entgegen. Die 1. Octoder-Nummer 1, welche die Preisausschreiben rc. nebst Bedingungen enthält, wird von der GrschästSstelle .Don Hau» zu Haus", Adolf Mahn« Verlag in Leipzig, überallhin aus Verlangen gratis und franco versandt. — Eine Pathin deS Fürsten BtSmarck stellt sich un« al» Heldin einer nooellistischm Skizze vor, die wir in dem soeben auS- gegebenen Heft 3 des neuen Jahrganges der illustrirten Familien- zetlschrtft Alle Welt" (Deutsche« DerlagShau, Bong L Eo., Berlin >V., Preis deS VierzehntagShefleS 40 Pfg.) finden, da« neben den sich immer spannender gestaltenden großen Romanen, „Die Wildkatze* von Ida Petsker und „Schuld und Sühne* von Ernst Daudet, noch eine Abhandlung über „Menschengift" von Dr. L. S. Epstein, einen illustrirten Artikel über „Hafenschutz im Kriege" von Fr. Frhr. o. Dincklage, das Ergebntß einer „Probe auf die Lebensfähigkeit von Thteren in der Nähe feuernder Gefchütze" von Willy Slöwer, eine Besprechung über „Die Taminaschluchl" und viele durch Illustrationen erläuterte Mttlheilunaen über „Neue Erfindungen", über ein „Zweirad für eine halbe Million", Über eine ganz neue Art von Fahrradretfen, „Papier au« Torf", „Verwendung bt8 Aluminiums in der Photographie", „Die Schädlichkeit der Schiefertafel beim Schulunterricht", „Schönheitspflästerchen" rc. Ebenso reichhaltig wie der für jede Interessensphäre hochinteressante Text ist der sorgfältig zusammengestellte künstlerische Schmuck deS Hefte» an bunten und schwarzgedruckten Bildern. — Eine herrliche Sommer-Nummer bietet mit Heft 26 die „Moderne Munfi* (Verlag von Rich. Bong, Berlin W. 57. Preis 60 Pfg.) in einem prächtigen, mit feinstem künstlerischen Geschmack ausgestatteten Deckel dar. Dem Fürsten Bismarck ist das erste Blatt des HrfteS gewidmet. Der übrige Inhalt de» trefflichen Hefte« ist den Freuden deS Sommer« gewidmet. Die erstm Künstler und Autoren haben mitgearbeitet, um der Nummer den Stempel der Vollendung aufzudrücken. Die Sommer-Nummer, mit welcher der 12. Jahrgang der „Modernen Kunst" schließt, enthält einen folchrn Rctchlhum an Bildern und Trxt und wird in seinem Werth durch die Mustkbeilage noch derart gesteigert, daß man der Verlag«- Handlung, die daS Heft für den geradezu fabelhaft billigen Preis von nur 60 Pfg. liefert, die höchste Anerkennung auSfprechen muß. Wie wir hören, find für den neuen Jahrgang der „Modernen Kunst" außerordentliche Vorbereitungen getroffen worden Ohne Zweifel wird sich der große Beifall, den die „Moderne Kunst* bisher in allen Kreisen de« In- und Auslandes gefunden hat, in Zukunft noch fehr erheblich steigern. VkMigMlilM, Mitiwolh den 31. August d. Nachmittags 2 Uhr, werden im Bieker'scken Saale versteigert: 2 Sophas, Kommoden, Schränke, 1 Eisschrank, 1 Buffet in Nußbaum mit Marmorplatte, 1 vollständiges Bett, 1 Nachttisch, 1 Waschtisch, 1 Nähmaschine, 1 Luthertischchen, 2 Weinbowlen, verschiedene Sachen aus Geweihen, Glas- und Porzellansacken, 2 Hobelbänke, 1 Parthie Filzhüte, I Parthie Sckuhwaaren u. v. a. «564 Geißler, Gerichtsvollzieher. Einpfklstungen Fränkischer Weinessig in drei Qualitäten, billigst bei 6669 Hebrüder Adami, 14 Mäusburg 14, Zwiebklkuchen Montags, Mittwochs und Freitags von Morgens 9 Uhr ab. Kosbilckkr Noll, 6681 Mäusburg. Gefrorenes verschiedene Sorten, 5793 in anerkannter Güte, Kaffee- n. Theegebäck stets vorräthig, empfiehlt H. Hettler, Conditorei und Wiener Caf6. Ausschank echt Pilsener und Münchener Bier. Bf* Schöner Gartenanfenthalt. Auf dem Martt Mittwoch den 3L August wird ein großer Posten gut emaillirter Haus- und Killheugeräthk zu staunend billigen Preisen verkauft. 8571 Herm. Butroni aus Wetzlar. | Wohlfahrts- Lotterie zu Zwecken der Deutschen Schutzgebiete. Allerhöchst genehmigt d Deutschen Kolonial- Gesellschaft und dem Deutschen Kranenvereit für Krankenpflege In den Kolonien. 1^8 JO Geldgewinne zusammen 575.000 JL 100,000 X 50000,25000,15000, 2 ä 10,000 = 20,G«31 '50 ä 100 = 15,000 l ä 5,000 = 20,0001600 ä 50 = 30,000 10 ä 1,000 = 10,000 i 16,000 ä 15 Mark = 100 ä 500 = 50,0001 240,000 Mark. Ziehung im Saale d. Kgl Preuss. Staats-Lott. Loose eser olonial-lotterie I A Q Qfl einschl.Beicheätemp.,Porto (t Jro. J.OU und Liste SO Pfg. extra, ---------------- allerorts zu haben und zu beziehen aurch das General-Debit: Ludwig Müllers Co.. Bank-Geschäft Berlin C., Breitestrasse 5. München — Nürnberg — Hamburg- Der Ausverkauf g des Aeköestandes des Aissmanu'schen Lagers Mttergasie 7 dauert nur noch bis Mittwoch den 31. d. Mts. Vorhanden sind noch: Bier-, Wein-, Wasser- und Liqueur- gläser, Einmachgläser (mit und ohne Patent), Bier- und Weinflaschen. Ein Posten einzelner Untertasten wird 3 Stück mit 10 Pfg., ebenso Porzellandeckel zu Suppen- und Gemüsescküsteln mit 10 bis 25 Pfg. pro Stück verkauft. W Ziehung der Hess. Geld-Lotterie findet unwiderruflick vom 15. bis 17. (September d. Js. statt. Loose ä 1 Mk., 11 Stück 10 Mk. empfiehlt, so lange Vorrath Richard Buchacker, Gießen, 8486 Neuen-Bäue 11. 0 Summe sämmtl. Bestandth.: 8,954110 |ar (laoaria, uni erbitten gell, öefleltungen an dkssk« Adresse. 4541 Die beste Wichse ist und bleibt Union 00 Greiner, Alicestraße 19. 7663 BERLIN , Mohrenstr. 21. 5828 8437 Kausöursche gesucht 8028 Mäusburg 12 8195 TTTDO-O s Um- 8 & Wilh. Ziegler, Kahuhofstraße 24 11 i'iini et 1)11111(1'0. Mietgejuche Offene Stellen 3n verl'.nnfen oo CO m Ul Zu haben in allen einschlägigen Geschäften. 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Aontag»- ütM; in Du Di Dr. v. Prti 1. IS, A, Zu bltfi ttttfitnttn fn Dir Hu Baden @tmt ©emtlnbtn z auf wiM Mstken. Ließ Der Dir bei Der w dermheüte der Nacht Sesängniß r Ich ns Ihn Im Bett Marb aittxi braun, Sl braun, Na Rinn: brei Trfichtsfar! Btatur: s, ober blau jaquet, gn Schnürschnl $1 Nt NM* daß bie Hf ktölmg Jnföf erhält 7g tingetro ^ginungsboi ^gelheilt ha Agende Rui Tät sich verl ? b?8 Sen M sina ff*?* ttnb eine M Mchzu ft ik 51« W dne über unter Au ™hUeitr9Wi ‘« 'n nt, '"d-« 9'fc *Rreitt l 51,f®«nb *" Wir h 1Ql Stet vis M«i, nad Mtita i nn nnbets d, Wunw 1 L°°Ari> ut “«btn. J