ta ca 3uli, »Unfeine* weinjurt. Ä iettHoft, Eintritt). m. Nr 177 Zweites Blatt.Sonntag den 31. Juli L8i>8 Erscheint ttgNch ■ft ÄuSnahmk bei Montags. Die (Bkfctntr •erben dem Anzeiger Wöchentlich viermal beigelegt. Gießener Anzeiger Hqepn* »tertelfiNrh* 9 Mark 90 mvAallich 76 Wch. mit Vrmgerlvtz«. Bei Poftbq». 9 Mark 60 Uf,. oieNeltLtzeNch. ■eee^me von Anzeigen zu her Nachmittags für den Mtaiben tag erscheinenden Nummer bis 8er«. 10 Utzr. General-Nnzeiger Alle Anzeigen-Vermittlungsstellen bei In» trab i nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entWWW- Amts» und Anzeigeblatt für den Kreis Gieren. Adresse für Depeschen: Anzeige» Otstzs«. Fernsprecher Nr. 61. N'Geiffe, Seltnes. 4eel, Seller-lvkg 87. üi RebectUn, tpebftien mnd Druckerei: Fch.tß .te »r. 7. Gratisbeilage: Gießener Familienblätter. 7448 Die Krautwiesen des Oceans. Von Ernst Vogel. Es war am 16. September 1492, als der berühmte Entdecker Amerikas, Christoph Kolumbus, mit seinen ihm vom König von Spanten anvertrauten drei kleinen Schissen einen Theil des Atlantischen Ozeans erreichte, wo die Seefahrer 4c zurück- rktufl' e, Stück 35 Pig. . Stück 50 flj. 7646 rasse 1. irten, w*- . oncert das ganze Meer, soweit nur ihre Augen reichten, mit grünem Kraute bedeckt, erblickten, lo daß es, wie ein älterer Geschichtsschreiber berichtet, das Ansehen halte, als wenn sie über eine । unermeßliche Wiese hinsegelten. An einigen Stellen lag das Kraut so dick, daß sogar der Lauf der Schiffe dadurch । gehemmt wurde. Man kennt die Hindernisse, welche der große Genuese auf dieser seiner ersten Fahrt zu überwinden hatte. Seine zaghaften Leute wollten ihm nicht mehr folgen, denn noch niemals hatte sich ein Schiffsbefehlshaber soweit in das offene Meer hinausgewagt. Durch List und Versprechungen gelang es Kolumbus, die Furchtsamen hinzuhalten, als sie indessen die ungeheuren Krautwiesen erblickten, brach ihr s. bischen Muth vollends zusammen. Sie wähnten, nunmehr j an das Ende des schiffbaren Weltmeers gekommen zu sein. 1 Unter dem Kraute vermutheten sie Klippen und Untiefen ft verborgen, welche die Schiffe mit völliger Zertrümmerung si bedrohten. Ihr intelligenter Führer fand auch hier wieder h daS rechte Mittel, seine thörichte Mannschaft zu beschwichtigen, i indem er ihr vorstellte, daß diese Krautwiesen keinesweges l| Gegenstände des Entsetzens seien, vielmehr als sichere || Anzeichen des nahen Landes begrüßt werden müßten. Gras I und Kraut, sagte er, könne doch nicht auf dem Meere wachsen. I Diesen Ausführungen schenkten die Matrosen Glauben, da man zu gleicher Zeit verschiedene nach Westen fliegende Vögel erblickte, und so gelang es Kolumbus, auch dieses Hinderniß zu überwinden unc> seinen kühnen Plan glücklich zu vollenden. Die vermeintlichen Krautwiesen, welche Kolumbus und seine Leute erblickten, kannten die auf der See damals gili i888' 1881 306” 8630 1(860 1886 97.16 «20 i» dt» h Kirche *t9*t&* Jteb’fl*. J WM'Wmts öt 6 petjönlüer WO Sckulz. >olo ful jw gnebtxd), > | -sK.. llain”,sta‘1 —-— lebt .eWUlWlW* »s? artugie!^ irl” ..J9Q5 svss- (.6( (4 «1- * bereits erprobten Portugiesen schon längst, und auch von den Schriftstellern des Alterthums, wie Theophrast und Aristoteles, «erden sie bereits erwähnt. Man bezeichnet dieselben in neuerer Zeit mit dem Namen des Sargassomeeres, da sie fast »^schließlich aus einer Algenspezies gebildet werden, dem schwimmenden Beerentang, auch Sargassotang oder Golfkraut genannt (Sargassum bacciferum). Möglich, daß auch andere Algenarten, wie z. B. die Gattung Fucus, ihren Theil zu den Krautwiesen beitragen (man bezeichnete sie Feuilleton. ßin Iaßrstuhlaöenteuer. Amerikanische Humoreske. Von Ernst Oswald t. (Nachdruck verboten.) KO. Wenn ein ©taubgeborener die zwanzig und mehr Dagen eines riesigen, sogenannten „Sky scratcher" in der Union alle auf Treppenstufen erklimmen sollte, dann müßte ix Beinmuskeln aus Stahlblech, Nerven au» Zinkdrath, Gingen aus galvanisirtcm Kautschuk und zum „Athemholen" einen kräftigen Laufburschen haben, falls er wirklich beab- i$tiQte, noch vor Schluß dieses Jahrhunderts oben anzu» kcmmen. Da dergleichen Requisiten eines „Emporkömmlings" aber selbst im Yankeelande bisher weder erfunden, noch patentirt, noch auch practifch verwendet worden sind, so ver» Üd man auf die Idee, überhaupt von Treppen abzw'ehen unb es dem Paffanten vermittelst Fahrstuhles zu ermöglichen, , schnell und mühelos" hinauf' und herabzukommen. Diese Fahrstühle ober „elevators" sind nun gewiß sehr bequem, haben aber doch zu Zeiten ihre Rücken und Nach- theile und Bob Cockleberry. der junqe Clerk eines der größten ÄschaftShauser tn Philadelphia erlebte einst auf einem solchen Fahrstuhl em ergötzliches Abenteuer. Die Firma, bei welcher unser Bob angestellt war, hatte eilte zahlreiche Kundschaft unter den Farmern der dicht de- sudelten Umgegend. Eines Tages nun brachte einer dieser Ämben seinen Neffen, einen etwa zwanzigjährigen Burschen ;rn herkulischem Körperbau mit einer riesigen Waschbärpelz' Mtze auf dem dichtbehaarten Kopse, nach der Stadt mit und, de er größere Geschäfte mit dem Prinzipal abzuwickeln hatte, bet er den Clerk, seinem Verwandten inzwischen einige der Sehenswürdigkeiten der Stadt zu zeigen. Bob fragte seinen §;ef um Erlaubniß. Dieser erteilte die Erlaubniß, gab hn zugleich einen Auftrag auszurichten, und Bob machte sich früher auch als FucuSbänke), weitaus überwiegend bleibt jedoch das Golfkraut, ja manche Schriftsteller nnd Forscher behaupten, daß für die Bildung der Tangwiesen und Sargasso- feen, wie sie auch genannt werden, einzig nur der Beerentang in Frage komme. Der schwimmende Beerentang gehört zu der Gattung Sargaffum der Klasse der Braunalgen. Ein brauner Farbstoff, das Phycophain, verdeckt das Chlorophyll dieser Algenformen und verleiht ihnen eine characteristische braune Farbe. Die gegen 1OO Arten zählende Gattung, die auch in unseren heimischen Meeren ihre Vertreter hat, umfaßt Algenarten von höherer als der gewöhnlichen Entwicklung, Pflanzen mit festgefügten Zellen, deren Blätter deutlich ausgebildet sind. Die Vermehrung geschieht außer durch Theilung auch durch eine regelrechte Befruchtung, ja es ist sogar gelungen, auf künstlichem Wege Bastarde zwischen den verschiedenen Arten zu züchten. Was uns aber hauptsächlich tntereffiren muß, das sind die „Schwimmblasen", welche die Beerentange besitzen, und die ihnen an besonderen Stielen in Gestalt beerenartiger Lufträume anhaften. Vermittelst dieser Schmimm- blasen halten sie sich auf der Oberfläche des Meeres, oder geben sich, da sie mit ihren Wurzeln selbstverständlich auf dem Meeresboden sestsitzen, die senkrechte Richtung. Aus unzähligen Exemplaren dieses schwimmenden Beerentangs besteht also das berühmte ober besser berüchtigte Sargassomeer, von welchem die Schiffer früherer Zeiten erzählten, daß die Fahrzeuge in den Srautmaffen stecken bleiben und die darauf befindlichen Seeleute elendiglich umkommen müßten. Letzteres ist nun zwar nicht der Fall, denn das Sargassomeer stellt der Schiffsayrt durchaus keine ernstlichen Hinderniffe entgegen, da die Anhäufung der Pflanzen eine nur lockere ist- höchstens könnte zuweilen auf kurze Zeit die Fahrgeschwindigkeit eines Schiffs eine unerhebliche Verminderung erfahren. Einen imposanten Anblick bietet das Sargassomeer aber trotz alledem, schon durch seine ungeheure Ausdehnung, von welcher der Laie (sofern er mit dem Phänomen überhaupt bekannt ist) in der Regel eine völlig irrige Auffassung besitzt. Man stelle sich ein Gebiet von mehr als 40 OOO Quadratmeilen, also etwa dem fünffachen Umfange des deutschen Reiches vor, das dem Auge nichts zeigt als dieselbe einförmige Vegetation, das braune Kraut der genannten Pflanze, eine einzige ungeheure Wiese von Meergras unb Algen. Das grenzenlose Meerfeld erstreckt sich über nicht weniger als 22 Breiten- und mit dem ländlichen Herkules und der Waschbärmütze sofort auf den Weg. An der Ecke von Broad- und Chestnutstreet angelangt, theilte Bob seinem Begleiter mit, daß er in dem ihnen gegenüber befindlichen Hause (einem sog. „sky scratcher" mit 17 Stockwerken) einen Auftrag seines Prinzipals auszurichten hatte, bat ihn, unten in der Vorhalle ein wenig zu warten, trat in den aufwärts gehenden Fahrstuhl, stieg auf und verschwand vor den erstaunten Blicken seine» Herkules mit der Waschbärmütze, welcher mit weitaufgeriffenem Munde und dito aufgeklappten Augen dieser Himmelfahrt seines städtischen Cicerone zusah. An der 13. Etage angekommen, verließ Bob den „elevator" und begab sich in eine der vielen Offices, deren GlaSthür er sogleich öffnete und hinter sich ins Schloß warf. Der Begleiter Bobs, welcher augenscheinlich einen solchen elevator noch nie gesehen, geschweige denn benutzt haben mußte, wurde neugierig und beschloß nach längerem lieber» legen, auch einmal eine solche Auffahrt zu versuchen. Ohne weitere» Zögern trat er in den nächsten, hinaufgehenden Fahrstuhl, wurde von ihm zusehends aufgehoben unb verschwand vor ihren Augen, nämlich den Augen der Passanten und den unsrigen. Mittlererweile hatte Bob seinen Auftrag oben erledigt, trat heran» auf den Flur und bestieg den nächsten, hinab» gehenden Fahrstuhl, um zu seinem, wie er vermuthefe, mit großer Ungeduld in der Vorhalle wartenden Begleiter zurück- zukehren. Unten angekommen fand Bob zu seinem Leidwesen den so sehr nach Sehenswürdigkeiten der Stadt lüsternen Träger der Waschbärmütze nicht vor. Nachdem er ihn in der Vorhalle vergebens gesucht, ging er nach dem AuSgangS- portal und blickte rechts und link» die Straße hinab. Die Waschbärmütze war nicht zu entdecken. Der Verzweiflung nahe, trat er in die Vorhalle zurück und wandte sich an den porter, einen entsetzlich dumm aussehenden Neger. „Holla, Porter! Haben Sie nicht einen jungen Farmer mit einer Waschbärmütze hier unten gesehen?" 50 Längengrade (vom 16. bis 38.° nördl.^ Br. und vom 30. bis 80.® westl. L.). Mitten zwischen die'braunen Massen hinein schiebt sich jedoch ein breiter MeereSarm, der sie in zwei ungleiche Theile, in zwei Bänke spaltet: die Corvobank im Osten und die Bermudasbank im Westen. Im Norden begrenzt das Tangmeer der Golfstrom, im Süden der nördliche Aequatorialstrom- beide große Meeresströme schließen in sich wie in einem Ring warmen Wassers den kalten, ruhigen und unbeweglichen Theil des Atlantischen Ozean ein,Iwelcher das Sargassomeer bildet. Den Seeleuten früherer Zeit erschien daS Sargassomeer als ein unerklärliches Wunder. Eine Wiese halb so groß als Europa mitten auf dem Meere — wer sollte da nicht vor Erstaunen die Hände über dem Kopfe zusammenschlagen. Manche ältere Schriftsteller stellten gar die kuriose Ansicht auf, die zahlreichen Kräuter, womit das Tangmeer bedeckt ist, hätten ihren Ursprung in dem Wiesenland des ehemaligen Kontinents Atlantis, weil dasselbe gerade denjenigen Theil des Atlantischen Ozeans bedeckt, wo sich das alte Wunderland befunden haben soll. Später neigte man wenigstens der Meinung zu, daß das Seekraut alles an Ort und Stelle wüchse, bis sich mit der Zeit herausstellte, daß dies nicht der Fall sei, und gar nicht sein kann, denn die Algen wachsen an den Küsten und wurzeln im Meeresboden. Wie sollte ihnen das aber möglich sein auf offener See, bet einer Meerestiese von 2000 bis 5000 Meter? Nähere Untersuchungen ergaben dann auch, daß man es nicht mit ansässigen Algen, sondern mit einer Anhäufung losgerissener, freischwimmender Pflanzen zu thun habe. Wie aber gelangten dieselben in solcher Masse hierher? Die Forschung hat das Rätsel auf ebenso einfache einleuchtende Weise gelöst. Die Heimath des Beerentangs — den übrigens einige Forscher für keine besondere Algenart, sondern für abgerissene Büschel zweier an den Küsten Europas, Afrikas und Amerikas wachsenden Spezies annehmen — ist die Nordostküste von Südamerika und die Küste des mexikanischen Meerbusens. Dort reißt der Golfstrom die Pflanzen los und führt sie mit sich fort, um sie schließlich in dem das Sargassomeer benannten Theile des Oceans zusammenzutreiben. Warum das gerade an dem bezeichneten Platze geschieht, wird durch die Wind- und Strömungsverhältnisse des Golfstromes verständlich. „Die Erklärung", Maury, scheint aus einer allgemeinen bekannten Wahrnehmung hervorzugehen. Wenn man Korkstückchen oder sonst schwimmende Gegenstände in ein Gefäß thut, und „Yes Massa", grinste der schwarze Cerberus, „Waschbärmütze sein eben aufgestiegen!" „Donnerwetter", fluchte Bob, „der Kerl wird sich oer- irren!" unb bestieg ohne Zaudern den nächsten gerade aufwärts gehenden Fahrstuhl, um den Verschwundenen zu suchen. Dieser aber des Alleinseins in dem Labyrinthe da oben jedenfalls müde geworden, nahm einen absteigenden elevator und fuhr in die Vorhalle hinab, um, wie er dachte, feinen Führer daselbst zu finden. Unten angekommen, glotzte er mit feinen großen Originalkrimstechern umher, konnte aber beim besten Willen den Gesuchten nicht entdecken. Bestürzt eilte er auf den schwarzen Portier zu: „Holla, Nigger", brüllte er den entsetzten Schwarzen an. „Hast Du nicht meinen Freund gesehen? Wo ist der Bursche?" „Massa gefragt haben nach Waschbärmütze" stotterte der Neger. „Massa sein eben aufgestiegen!" Sofort drehte sich der junge Farmer um, eilte auf den nächsten emporgehenden Fahrstuhl zu, trat ein unb fuhr in bemfelben Moment hinauf, in ber Hoffnung, nunmehr feinen Cicerone broben aufzusinben. „Er sucht mich unb ich Ihn; wir müssen uns treffen!" murmelte es unterhalb ber Wafchbärmütze in vernehmlichen Tone — bann verschwand der Fahrstuhl nach oben. Bob, des schier vergeblichen Suchens müde, beschloß, hlnabjufahren. in der Hoffnung, seinen Schützling nun endlich begrüßen zu können. Denn daß er ihn da unten schließlich am sichersten antreffen würde, wenn es ihm überhaupt be» schieden war, ihn diesseits des Grobes wiederzusehen, hatte Bob mittlerweile ganz richtig herausgerechnet. Unten angekommen, sah er sich nach allen Selten um. Doch wer beschreibt sein Entsetzen, als er auch dieses Mal die Waschbärmütze nicht zu sehen bekam. „By Jingo 1" fluchte Bob wüthend, „hat ber Kerl denn eine Tarnkappe bei sich? Wo steckt et nun wieder?" „Wäschbärmütze sein wieder hinaufgefahren, Massa zu setzt das Wasser des Gefäßes in eine Kreisbewegung, so sieht man, daß die zerstreuten Theilchen sich im Centrum der Oberfläche zu einer Gruppe sammeln, d. h. an dem am wenigsten bewegten Punkt. Bei der fraglichen Naturerscheinung ist das Atlantische Meer das Gefäß, der Golfstrom die Kreisbewegung und das Tangmeer der Mittelpunkt, zu welchem die zerstreuten, schwimmenden Körper sich sammeln/' Die Sargassumarten vermögen sich infolge der erwähnten Schwimmblasen lange Zeit auf dem Wasser schwimmend zu erhalten, auch wuchern sie, da ihr Wachsthum von der Wurzel und dem Boden nicht unbedingt abhängt, lange Zeit lustig weiter, so daß die Krautwiesen den Eindruck der Frische hervorbringen, und es aussieht, als wüchse Tang an Ort und Stelle. Wie manche Seefahrer berichten, trifft die Bezeichnung „Wiese" den Character des Phänomens überhaupt nur unvollkommen. Der Beerentang schwimmt in vereinzelten Büscheln oder höchstens größeren Ballen umher, bis er allmählich abstirbt und sich vermodernd auflöst. Trotzdem überdauert die Erscheinung in derselben' Form bereits Jahrtausende, weil der Golfstrom den Abgang immer wieder durch neue Zufuhren ersetzt. Es dürfte die Frage auftauchen, ob denn diese Meeresflora auch eine entsprechende Fauna besitze. Diese Frage muß bejaht werden. Die Tangwiesen bieten zahllosen Thierarten des Meeres nicht nur prächtige Schlupfwinkel, sondern jederzeit auch einen reichgedecklen Tisch. Meerkrepse, Mu-cheln, Fische, Meernesseln und Polypen, Seerosen, Quallen und andere Lebewesen nehmen hier ihren dauernden oder vorübergehenden Aufenthalt. Einen weiteren Nutzen als diesen gewährt das Tangmeer nicht. Man gewinnt zwar aus Meeresalgen Soda und Jod, aber für die Erzeugung dieser Stoffe kommen in der Hauptsache die Arten der Gattung Fncus in Betracht. Und auch eine andere Behauptung — die Maury aufgestellt hat — dürfte durch die Vergangenheit bereits widerlegt sein. Der genannte Gelehrte betont den Umstand, daß durch die schwimmenden Algen allmählich Massen von Baumstämmen, Schiffstrümmern und Strandgut aufgehalten und angesammelt werden. Diese seit Jahrhunderten zusammengehäuften Stoffe, meint er, würden sich durch Einwirken des Wassers mineralisiren und einst unerschöpfliche Kohlengruben bilden. Die Natur bereite also einen kostbaren Vorrath für die Zeit vor, wenn die Gruben des Kontinents ausgebeutet sein würden. So angenehm unseren Ohren die Theorie Maurys klingt, so wenig haltbar ist sie. Nachdem die pflanzliche Natur der Kohlenflötze erforscht worden war, tauchte bald die Spekulation auf, die Kohlen seien eine marine Bildung und aus Resten ungeheurer Seetangmassen nach Art des jetzigen Sargassomeeres entstanden. Aber wie sich zur Evidenz herausgestellt hat, besteht die Kohle nicht aus Seetang, sondern aus Ueberresten von an Ort und Stelle gewachsenen Landpflanzen. Ist es somit schon für die Vergangenheit nichts mit der Tang-Hypothese, so noch weniger mit der Zukunft. Die im Gebiete der Krautwiesen angestellten Untersuchungen haben nirgends eine Anhäufung von zu Boden gesunkenen Meerespflanzen ergeben. Der Boden bestand allenthalben aus Schlamm, an dessen Bildung sich kleine Thierchen, nicht aber die Tange, betheiligt hatten. „Wahrscheinlich werden also," wie Heer bemerkt, „die Abfälle der großen Pflanzenmassen des Sargassomeeres von der Thierbevöikerung aufgezehrt, welche die 5000 bis 18000 Fuß tiefe mächtige Wasserschicht bewohnen. „Es wird sich daher dort so wenig eine Pflanzenmasse anhäufen können, wie auf einer von einer Viehherde abgeweideten Wiese." Zum Schluß sei noch bemerkt, daß das Sargaffomeer nicht die einzige Ansammlungsstelle von schwimmenden Tangen darstellt. Nur sind die außerdem vorhandenen bei weitem nicht von der gleichen Bedeutung. Sowohl im Süden des Ozeans, als auch im Großen und Indischen Ozeans existiren noch nambafte Sargassoseen. Ein Seitenstück zu ihnen bilden die unter eeischen Tangwälder, welche an Pracht und Ausdehnung wohl alle gewohnten Erscheinungen der Landflora weit hinter sich zurücklassen. Die Riesen-Tange, aus welcher sich dieselben zusammensetzen, erreichen oft eine Länge von 300 Metern, stellen also die größten Bäume des Festlandes weit in den Schatten. * Bon Gruuenlhatt Taufeudmarkscheinen. Die Reichs- bank hat an die Haupt-ReichSbaukstellen, in deren Tresors sich große Mengen von Tausend- und Hundertmarkscheinen, bezw. Banknoten befinden, Exemplare von Grünenthal'- schrn Fälschungen geschickt, damit daraufhin ermittelt werden kann, ob fich dort noch vom ehemaligen Oberfactor der Reichsdruckerei gefälschte Scheine vorfinden. Der Unterschied ist nämlich so minutiös, daß ihn nur ein sehr geübtes Auge erkennen kann, und daß er fich auf Photographien nur nach erheblicher Vergrößerung kennzeichnet. Er beruht auf der außerordentlichen Genauigkeit der mit sehr bedeutendem Druck arbeitenden NummerirungSmaschtnen der ReichSdruckeret, der bei der Herstellung der rothen Nummern und Stempel weder mit der Hand noch mit der Handdruckpreffe von Grünenthal zu erreichen war. Selbst die Stellung der einzelnen Zahle« in den Nummern ist fast ganz gelungen, und die Verwischung der rothen Farbe bedeutet durchaus noch nicht, daß mau etu Falfificat vor fich hat/ denn dieselbe Erscheinung, wie bei den auf dem Kirchhof aufgefundenen Scheinen hat fich auch bet solchen echten gezeigt, die man de« Versuchs wegen einige Zeit lang in feuchter Erde vergraber hatte. Dir Verschiedenheit der falschen von den echten Scheinen ist also selbst von Fachleuten nur sehr schwer zu erkennen. Erst nach der SchwurgertchtSverhandlung wird sich im Ctvilproceß' verfahren vielleicht feststellen lasten, um wieviel die RrichSbavk und die ReichSdruckeret durch Oberfvcior Grünenthal geschädigt wurden. Wissenschaft, Literatur und Annst. — Don »Deutsche Kunst und Dekoration" (Herausgeber Alex. Koch, Darmstadt) — Preis pro Jahrgang, 12 Hefte, 20 Mk. — erschien soeben Heft 11. Dasselbe ist wiederum überaus reichhaltig und vornehm ausgestattet. ES enthält Textbeiträge, Atelter- nachrichten, Wettbewerbe, farbige Beilagen, Vollbilder und Textbilder. Kunstfreunden btetm diese Hefte reichen Genuß. — W. O. von Horn. Man schreibt aus Kreuznach: Eine Pflicht der Pietät soll am 15. August ds. Jahres gegen den unter dem Pseudonym W. O. von Horn in weiten Kreisen bekannt gewordenen fruchtbaren Schriftsteller Wilhelm Friedrich Philipp Oertel, seiner Zeit evangelischer Pfarrer zu Mannbach und Sobern- heim, erfüllt werden. Von seinen zahlreichen Werken sind insbesondere die berühmten Spinnstubengeschtchten, eine Reihe aus dem Hunsrücker Volksleben entnommener, lebendig und spannend geschriebener Erzählungen und Jugendschriften (Friedel", „Franz Kerrn- dörfir", „Des alten Schmiedjakob Erzählungen", „Meister Konrads Jungen", „Gesellen- und Wanderjahre", „Hunsrücker und Rheinische Dorfgeschichten", „Silberblicke", „Hand in Hand"), als umfangreiche Werke „Der Rhein" zum Thetl längst Gemeingut des deutschen Volkes geworden. Es soll nunmehr am genannten Tage zur Feier des hundertsten Geburtstages des 1867 verstorbenen Dichters an s inem Geburtshause, dem Pfarrhause zu Horn bet Simmern, eine von seinen Freunden und Verehrern gestiftete marmorne Gedenktafel feierlich enthüllr werden. Zuwendungen zu diesem Zwecke nimmt Herr Pfarrer Merck in Simmern entgegen. — Als sechster Band des siebenten Jahrgangs der Veröffentlichungen des „Vereins der Bücherfreunde" Berlin, erschien soeben: „Aus der Weikstätte der Natur." Allgemein verständliche Betrachtungen wichtiger, meist chemischer Naturerscheinungen zum Zwecke der Selbstbelehrung und Unterhaltung von Professor H. Orschtedt. — 24 Bogen mit 155 Abbildungen. Preis geheftet 5 Mk., elegant geb. 6 Mk. — In anregender Weise bietet der Perfasser Gelegenheit, sich mit einer Soctalwtssenschaft etwas vertraut zu machen, die gewiß vielen Lesern bisher mehr oder weniger unbekannt geblieben sein wird. Wohl wissen sie mancherlei von Sauerstoff, Wass-rstoff, Kohlenstoff, von Phosphor, Schwefel und Aluminium, von Mineralogie und ihren Crystallsystemen, doch Chlor, Brom, Jod und Fluor werden Manchem bloße Namen sein. Da findet man über alles Aufgezählte und noch viel anderes ausreichende Belehrung, i Denn Wesen, Herstellung, Benutzung jener Elemente und ihre Ver- I bindung wird erklärt und durch 155 möglichst genaue Abbildungen I anschaulich gemacht. Das Gebiet der NahrungSmittelchemte wird suchen!" grinste der Portier und zeigte seine ganze elfenbeinerne Claviatur. „Is that so!" rief Bob, bebend vor Wuth. „Jetzt wird er doch oben auf mich warten! Ich will hinauf. Der Teufel holt ihn, wenn ich ihn zu fassen krieg." Mit diesen Worten nahm Bob den nächsten Elevator und verschwand aufsteigend von der Bildfläche. „By God, nigger, teil me, where is that fellow nowl" jammerte die Waschbärmütze, als sie eine Minute später in die Vorhalle herabgefahren kam und starrte den Portier mit unsäglich bittenden Blicken an. „Wo ist mein Freund?" „Massa sein wieder aufgefahren, Waschbärmütze zu suchen" lallte der Schwarze und wies mit massivem Amtsfinger auf das Fahrstuhlloch in der Decke. „Massa denken, Waschbärmütze oben warten!" „Well!" versetzte der Enttäuschte resignirt. „Jetzt will ich hier unten warten, bis er kommt." Er kreuzte die Hände auf dem Mcken und ging ungefähr fünf Minuten auf und ab, dann und wann die Pelzmütze lüftend und sich mit einem rothen Sacktuche den Schweiß trockend. Bob indessen fuhr oben von einem Stockwerk zum anderen, rannte in allen Corridoren wie ein Rasender umher und suchte in allen Enden und Winkeln. Die Waschbärmütze war nirgends zu sehen. „Goddam!" murmelte Bob, als er auch im 17. Stock vergeblich umhergespäht hatte. „Sollte er wohl unten auf mich warten? Schnell hinunter, ehe die Zeit zu lang wird!" Damit betrat Bob den nächsten Elevator und sauste die 17 Stockwerke hinab in die Vorhalle zurück. „By God! Er kommt nicht!" brummte die Waschbärmütze und stampfte mit den Piedestalen auf die Marmor- fließen, daß der Schwarze einen Luftsprung machte vor Entsetzen. „Yon bet! I’ll catch him now or he damned!" fügte sie zu, eilte mit Siebenmeilenschritten auf den nächsten Fahrstuhl zu und sauste mit ihm nach oben. „Ich bin verhext!" schrie Bob, als er aus dem Fahrstuhl auf die Vorhalle htnaustrat und wiederum die Waschbärmütze nicht vorfand. „Wo in drei Teufels Namen steckt denn nur der Büffel Er ist doch gerade, als ob er Verstecken mit mir spielte —! Jetzt hab ichs bald satt! Schon eine halbe Stunde jage ich dem Jungen nach wie ein Bluthund! Was wird nun der Chef sagen? Ich komme in die schönste Patsche und werde noch obendrein ausgelacht! Schock- schwerenoth! Jetzt warte ich hier unten und wenns eine Stunde dauern sollte, und dann mag der Büffel andere zum Narren machen!" Nach diesem Selbstgespräch rannte Bob wie ein Verrückter auf und ab, immer die herabsausenden Fahrstühle genau im Auge behaltend und scharfen Blickes musternd — Wer aber nicht erschien, das war sein Schützling mit der Waschbärmütze. „Porter", brüllte Bob kirschroth vor Wuth. „Ich gehe wieder hinauf! Was soll ich machen! Hier hast Du einen Dollar! Wenn der Mann mit der Waschbärmütze herabkommt, so hälft Du ihn fest! Verstanden? Wenn Du das thust, dann gebe ich Dir, wenn ich herabkomme, noch einen Dollar mehr! Aber halt den Burschen und laß ihn unter keinen Umständen wieder herauf! Hörst Du!" „Werden halten Wäschbärmütze!" grinzte und grunzte der Schwarze und steckte schmunzelnd das Geldstück ein. „Massa ihn finden nun! Ihn finden!" Also segelte Bob mit dem nächsten Fuhrstuhl wieder hinauf. Die Waschbärmütze aber muß nicht lange darnach wieder herabgekommen sein, denn sie war wieder nicht zu entdecken. „Sehr gut! Der Schwarze hält ihn fest!" jubilirte Bob. „Also hinab!" Und wieder sauste er hinab in die Vorhalle. ebenfalls berührt und mit einzelnen humorvollen Bemerkungen gewürzt. Z. B. Wurst von einem „Bohnenmehlleberwurstfabrikanten und Bier von einem „glyceriuschmterenden Kunsthopfenessenzbter- brühensteder", deffen Bier der Quacksalber von Weidenrtndenbach als Gesundhettsbier empfiehlt. Eine kurze Darstellung der Geschtchie der Chemie von den alten Aegyptern bis zu den bekanntesten Meistern Lavotsier, Justus Liebig, Wöhler bildet den Schluß des mit passenden Dichterworten hie und da geschmückten Werkes, in welchem der Verfaffer als wahrer Christ durchgehends die Ehre gibt dem Gott, der Eisen wachsen ließ, und als begeisterter Patriot und alter bayerischer Jäger von 1870/71 dem deutschen Vaterlande allzeit trockenes Pulver, tapfere Krieger und eine starke Flotte wünscht. Wer also sein Wissen erweitern will, dem sei das Buch warm empfohlen. Bet der heutigen Vollkommenheit der Naturwissenschaften dürfte wohl jeder gebildete Mensch sich die Grundzüge derselben an- zuetgnen wünschen. Der „Verein der Bücherfreunde" gibt mit diesem Bande seinen Mitgliedern ein gediegenes Buch von bleibendem Werth; die Leitung des Vereins ist mit bestem Erfolg bemüht, dm deutschen Leser an eine eigene Bibliothek von Werken bester deutscher Schriftsteller zu gewöhnen. Nähere Auskunft über den „Verein der Bücherfreunde" erthetlt jede Buchhandlung sowie die Geschäftslettung, Berlin W. 62, Kurfürstenstraße 128. - Verleihung von Stipendien an Journalisten. In den nordischen Reichen besteht seit einer Reihe von Jahren die löbliche Sitte, Schriftstellern und Journalisten Staattzbeihtlfen zu gewähren, um ihnen dadurch einen längeren oder kürzeren Aufenthalt im Auslande zu ermöglichen. Hierbei sollen in erster LMie solche Herren Berücksichtigung finden, die nicht (wie Ibsen, Biornfon, Garborg u A.) eine ständige „Dichtergage" von der Volksvertretung zugebilltgt erhalten. In der Staatsrathssitzung vorn 11. Juli hat König Oskar den Schriftstellern Knut Hansen, S. Obstfelder, Per Sivle und Rasmund Löland Siaatsstipendien im Betrage von 1000 bis 2000 Mk. für das Etatsjahr 1898/99 bewilligt. In derselben Sitzung ist auch der berühmte Nordpolfahrer Johannsen, der Nansen auf der Schlittenexpedition nach dem Nordpol und zurück nach Franz-Josephsland begleitet hat, zum Premierlieutenant befördert worden. -Die französische Akademie der Wissenschaften zählt unter den acht auswärtigen Mitgliedern gegenwärtig, wie die „Deutsche medicintsche Wochenschrift" mittbeilt, nur zwei deutsche, außer Prof. Virchow noch den Chemiker Bunsen (Heidelberg). In der Liste der deutschen correspondirenden Mitglieder der Akademie hoben rott seit dem Jahre 1868 u. A. folgende deutsche Gelehrte: Helmboltz (Berlin), Weber (Göttingen), I. R. Mayer (Heilbronn), A. W-Hof. mann (Berlin), Kekulö (Bonn), Kirchhof (Heidelberg), Mohl (Tübingen), Pringsheim (Berlin), F. Cohn (Breslau), Parkinie (Breslau), v. Siebold (München). Die Sectton für Medtctn und Chirurgie hat (seit 1868) nur fünf Deutsche als Correspondenten gezählt: Virchow, Ludwig (Leipzig), Ebrmann (Straßburg). Rokitansky (Wien) und Lebert (Bretzlau). Zur Zeit ist, da Virchow zum auswärtigen Mitglieds erwählt ist, die anderen (Senannten aber nicht mehr unter den Lebenden weilen, v. Leiden das einzige deutsche Mitglied dieser Gruppe und überhaupt der erste deutsche Kliniker, der der Akademie als correspondtrendes Mitglied angehort. - Ferratin kein Geheimmittel. Von der Polizeiverwaltung zu Kreuznach war der Inhaber der Firma C. F. Boehringer u. Söhne, Waldhof bei Mannheim, wegen Ankündigung des bekannten Eisenpräparats „Ferratin" mit einer Geldstrase von 20 Mk. belegt worden, weil er ein „Geheimmittel, welches zur Verhütung und Heilung menschlicher Krankheiten bestimmt und dessen freier Verkauf gesetzlich untersagt ist", öffentlich angekündigt habe. Wegen der principiellen Wichtigkeit des Falles beantragte der Betroffene gerichtliche Entscheidung und brachte seinerseits zum Termin am o0. Juni d. I. als Sachverständigen den Director des pbarmazeutifchtti Instituts in Straßburg, Herrn Prof. Dr. Schaer, während 0e”»t6< fettig der Kretsphysikus, auf dessen Veranlastung wohl der Stras- besehl erfolgt war, als Sachverständiger geladen war. Letzterererachtete denn auch den Thatbestand der Uebertretung der Polizei- Verordnung vorn 31. Juli 1894 gegeben und zwar auf Grund der in derselben Verordnung enthaltenen Definition de8 Begriffes „Geheimmittel", wonach unter solchen alle Mittel zu verstehen seien, deren Namen „ihre Bestandthetle und Zusammensetzung nichtJur Jedermann deutlich erkennbar machen" (!). _ Diesen _ Ausführungen trat jedoch Prof. Schaer entgegen, der aussuhrte, daß Ferratinretti zusammengesetztes oder gemischtes Mittel, sondern ehre einfache, chemische Verbindung (Ferrialbuminsäure) und alS solche allgemein bekannt sei. Von Bestandthetlen oder Zusammensetzungen des Ferratin könne daher überhaupt nicht gesprochen werden und eine Angabe derselben sei also unmöglich. Somit könne auch Ferratin nicht als G-Heimmittel im Sinne der Verordnung betrachtet werben. Ebensowenig aber sei der Verkauf von Ferratin geteilt dj verboten oder beschränkt. Das Gericht schloß sich diesem Gutachten an und sprach den Beklagten kostenlos frei. Auch die diesem durch Zuziehung des Sachverständigen Prof. Schaer erwachsenen Kosten wurden auf die Staatskasse übernommen- „Wo ist er?" rief er sofort dem Nigger zu, der sich ein Taschentuch an die Nase hielt. „Zum Teufel, Nigger! Warum hast Du ihn nicht sestgehalten!" schäumte er, vor Wuth am ganzen Leibe zitternd. „Massa haben mich mit Faust geboxt", stammelte der Schwarze und tupfte wieder an seine, wie Bob nun erst bemerkte, blutende Nase, welche wie eine Birne geschwollen war. „Nicht halten können! Schießen mich wollen, Massa!" ,.Nun hol' alle Welt der Teufel und vor allen Dingen diese vermaledeiten Fahrstühle!" fluchte Bob, knirrschte mit den Zähnen, arbeitete sich mit den Ellenbogen durch tue inzwischen herzugeeilte Menge neugieriger Gaffer hindurch und ließ sich auf eine, an der Wand angebrachte Ruhebank fallen. „Jetzt aber gehe ich nicht mehr hinauf und wenn tch hier bis zum jüngsten Tage warten müßte!" Damit riß er sein Cigarrenetui aus der Tasche, zündete sich eine Cigarre an, kreuzte Arme und Beine und paffte grimmig daraus los. — Zehn Minuten — zehn! — vergingen. Eben wollte Bob sich anschicken, den Portier mit Haut und Haaren zu verschlingen, als er endlich — endlich endlich!! die Waschbärmütze herabkommen sah. Wäre Bob ein Papst gewesen, er hätte aus der Stelle ein Tedeum singen lassen, so erfreut war er. . . r t , r . „Hallo, Mr. Cockleberry“! jauchzte der Herkules, der übrigens ein tüchtig verbeultes linkes Auge im Kampfe mit dem Portier davongetragen hatte, denn er tupfte mit feiner Bluthfahne. „Der verfluchte Hund von einem Nigger!" brummte er, als er an dem Schwarzen vorbei, aus Bob zueilte. „Found at last! Let’s go now! Have a drink, Mr. Cockleberry, come on!* Damit faßte er Bob unter dem Arm, zog ihn empor, halb „sank" dieser hin und Beide verschwanden im Menschengewühl auf der Straße, um sich über ihr Fahrstuhlabenteuer halb tobt zu lachen. ' 1’umo'oollen ™ to SroH'h'Ink? I,lb" »on&Mmilta. ?,,»» uTnV® k" bllb« binsi?"''11» n dtutjchkn Sotfrl^k*01 Un^ >em irf wünscht M bet mIJk“®? m: iu^irtunhe“ Ltnrtz ®u4 D nbt it beftetn &Ä ^btm ■”***ÄJ; ?<£ 3ottttialifitttl ou. bk F- „7tn Staalsbkhüsm in ,,. kUttVy au'tn'beü „i?.91, to erster Linst iold» ifl ?* Ä33ra' djönckv, Kr.Don d« SoltiDttlutana DtHfibung uom 11. Juli hot S. Dbftidba, K 'Indien im 3tlraae oon *1898/99 bewillig,. Ju dcr- 1°^°^3°h°nnsen,ba ch dem Nordpol und zurück zum Premierlieuknanl beer Wissenschoslm jibü uuier rgmwSrlig, wie die .Deulsch« ur zwei deulsche, außn Pros, n (Heidelberg). In der Liste eder der Akademie finden wir deulsche Gelehrte: Heimboitz ayer,Heilbronn), A. W. hos« iirchhos (Heidelberg), Mohl . Cohn (Breblaus, Purktnjr )le Seciivn für Mediün und Deutsche afö E-vnespondentm lg), Sbtmann (Slrahburg), au). Zur Zeit ist, ba Virchow t ist, die anderen Gevonnlw weilen, v. Leiden das einzige ) überhaupt der erste deulsche pondirendeS Mtiglied angehörl. ltel. Von der Polizeiverwalluog t Firma C. F. Sotbdnfltt u. Itn Ankündigung des btkannlrn ■ Geldstrase von 20 Ml. beleg! I, welches zur Lerhülung uni immt und bissen stein Vnkau' ingekündigt b-be. Wegen der M/WlederSMenegertch itS jum Xermta am 30.3®। treclor des Dr. SLaer, n atlabtn war. Letzlnn« Vx Ueberlrelung der W ben unb auf M «’Ä- :S*rj.ä ^SBetotbnunß „ if von jjftijn Guiachl« chl fW.yÄoi durch 5.&.J- * unen. —■ Jjdff W* * * » 'el”e' « 8** M ««Ärf hick" ”, «len E Cifet unb o $ 1 M? „ twi ® °? W*S *4”? '4 * * , W# - r »'* ’ enM" «i ? V ®dL2 5 }£*•* P<°, ö°'° - 8° ’ |M e«* m Nriil' j£^>" Korn- und Ueizen-Versteigerung. Die Korn- und Weizen-Crescenz von verschiedenen zu dem neuen Friedhof erworbenen Grundstücken an der Marburgerstraße soll Montag den 1. August l. Js., Nachmittags 5 Uhr, an Ort und Stelle meistbietend versteigert werden. Zusammenkunft auf der Marburgerstraße an dem Gasthaus zur Stadt Marburg. Gießen, den 28. Juli 1898. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. 7603 Gnauth. MMtMlhllMl Submission. Die Lieferung von Weißzeug, Leitwerk und Krankenkleidern für die Großh. neuen Kliniken in Gießen, doll auf dem öffentlichen SubmissionS- ivege vergeben werden. Die Lieferungsbedingungen und Vlusterstücke sind auf dem Ver. DaltungSbureau genannter Anstalt an den Wochentagen Nachmittags von 3 bi» 6 Uhr einzusehen. Offerten mit der Aufschrift .Lieferung von Weißzeug rc." sind -verschlossen bi» zum Montag den 8. Aug. 1898, Mittags 12 Uhr, unter Beifügung von Stoffmustern en die Großh. Verwaltung der neuen SLntfen einzureichen. Zuschlag-frist bi» zum 20. August 1898. Gießen, den 22. Juli 1898. -Großherzogl. Verwaltungs-Directton der neuen Kliniken. 7406 Lebende Krebse in allen Größen eingetroffen bei 7602 J. M. Schulhof. Aviebelkuchtn Montags, Mittwochs nud Freitags von Morgen» 9 Uhr ab. Hosbäcker Noll, 6681 MäuSburg. Gefrorenes verschiedene Sorten, 5793 in anerkannter Güte, Kaffee- u. Theegebäck stets vorräthig, empfiehlt H. Hettler, Conditorei und Wiener Cafö. Ausschank echt Pilsener und Münchener Bier. QST Schöner Gartenaufenthalt. llfillcigfriiiiiieit, Montag brn 1. August 1898, Vormittag» 11 Uhr, zu Gießen in der Chr. Rebe'schen Hof- wadbe (Rodheimerstr. 6) versteigere ich Lffentlich gegen Baarzablung: 2 angekörte Zuchtbullen — 2jähng — (der eine reine Vogelsberger Raffe, der andere Simmenthaler Bastard). Versteigerung bestimmt. •2524 Engel, Gerichtsvollzieher. Neue holländische Vollheringe ®or* per Ltück 6 Pfg., "Wl «ngetroffen. 7562 _______________I. M. Lchulhof. Erbsen zur Stoppelsaat (extra guie Sorte) pr. 200 Pfd. 16 Mk., «uSgcwogeu pr. Pfd. 9 Pfg., smpfiehlt 7495 H. F. Nassauer. IiimGiimchkil: Essig Essenz, echten Weinessig, Gewürze, Cryftallrafsinade, reinster Zucker, Spirituosen, Citronensaft, Salicylsäure, Weinstein, Filtrirpapier, Pergamentpapier, Flaschenlack, Schwefelspan, Schwefelfaden, Harz, Parafftn, Sacharin, rc. rc. rc. empfiehlt 7501 Adler-Drogkrik, Srltnsrorg 39, __________Otto Lchaaf.__________ Fränkischer Weinessig im drei Qualitäten, billigst bei 6669 Heörüder Adami, 14 Mäusburg 14. la. neues Grünkorn per Pfd. 35 Pfg., bei Mehrabnahme billiger, empfiehlt Fh. Herrmann, Seltersweg 33. 7498 Neue Kartoffeln 100 Pfd. 4,25 ab Frankfurt a.M.3,50^L 7336 I. Hantel, Schloßgaffe 6. Ärgerlicher Mittagstisch MäuSburg 1. 6909 Frisih eiugkiroste«: Schweizerkase, echt Emmenthaler, 1 Mk., Edamer, feinste holl. Maikäse, 90 Pfg., Margarine, Süßrahm-Creme, 60 Pfg., Voll Heringe, neue holländische, sowie zum Einmachen, Zucker, gern, und ganz, zu billigsten Preisen, empfiehlt 7491 Chr. Wallenfels, 17 Marktplatz 17. Manihot-Gacao grösster Nährwerth und leicht verdaulich, Krümel-Chocolade (garautirt rein) per Pfund 95 Pfg., empfiehlt 7564 Fh. Herrmann. Bitte versuchen Sie meinen gebrannten Kaffee, das Pfund zu 1 Mark. J. M. Schulhof, Marktstr.4. Telephon 119. 5811 KOO Mark’ zahle ich dem. der WWW Ul di & beimGebrauchoon Käthes Zahnwasser, s h Flacon 60 H, jemals wieder Zabn- schmerzen bekommt oder auS dem Munde riecht. Joh.GeoraeKothe-rchf., Berlin Zu haben bei H.Tichy, Sellersweg 43 Einkoch-Krüge Einmach-Gläser Einmach-Töpfe empfiehlt in allen Größen Phil. Wagner, 7596___________Neustadt 4._______ Hksßscht Kclb-loosk Ziehung dcn 22. bis 24. August d. I. Nur baares Geld ohne Abzug und zwar Hauptgew. von Mk. 25,000, Mk 10,000, Mk. 5000, 2 ä Mk. 8000, Mk. 2000, 2 ä Mk. 1000 usw. Loose ä Mk. 1,11 Stück Mk. 10. Porto u. Liste 25 Pfg. extVa empfiehlt die Haupt-Agentur v. Richard Buchacker, Gießen, Dteuen Baue 11. 7421 Triumpfklappstilhle, Verandamöbel, snallenGrößen Roll- Schutz- Wände 4709 Th. Brück Schloßgaffe 16 Wppelwaaren: aller Art Spitzen, Einfätze, schmal und breit, Drei- und Vierecke, Tischläufer, Stickereien, empfiehlt billigst 6935 Arau Schmitt, Wolkknggffe 11. ® ^venarius • Carbolineum MBWWai D R.PAT. N2 *6021 Seit 20 Jahren bewährt. Alleinverkauf: 3260 Jean Bern «& Cie., Giessen, Ttmelltwaareufabrik u. ßaumaikrialienhaudlllug Westanlage 15. Krankheiten des Blutes: Bleichsucht, Blntarmuth, der Nerven: (Neurasthenie) Angstgefühle , Gedächtnissschwäche, Schlaflosigkeit, Schmerzen u. s. w.; der Verdaunngsorgane: Magen- druok, Sodbrennen, Blähungen, Erbrechen, Appetitmangel etc., sowie Frauenleiden und Sch wiichezustände können in den meisten Fällen nach meiner Anweisung -- welche ich jedem Leidenden unentgeltlich ertheile — gründlich geheilt werden. 5661 Dr. med. Zachariae. pract. Arzt, Wildemann i. Harz. Apotheker E. SammcrschmidtS Ratten würste mit Witterung D. R. P. 95 277, G.M.Sch. 76024, sind das anerkannt beste MaffenvertilguugSmittcl der Welt für Ratten. Für Menschen und Hausthiere absolut unschädlich. Würste ä 60 Pfg. und 1 Mk. bei W. Kilbinger, Löwen-Drogerie. Fr. Laubenbach in Hochheim bei Worms schreibt: Die Rattenwürste sind ein Radicalmittel, von einer kleinen Wurst habe ich einundzwanzig todte Ratten gefunden Achtung! Man verwechsle nickt sog. Glires mit meinem®. R. P. 95277.__n60 Weinfässer frisch entleerte (weingrün), in allen Größen empfiehlt 6408 Wilh. Kohlermann, Mer« Neustadt 15. Obstprefse zu verleihen Hackklötze für Metzger iu allen Grössen vorräthig bei 6652 Andr. Euler. Einzig und allein kaufen wir alle unsere vorzüglichsten | Fahr- Mäder XU sehr billige« Preisen bei 3421 Job. Fr. Schaaf rvehstkillstrsßt 44. Grosses Lager. Reellste Garantie. Eigne Lernbahu. Damps-Kderei u. chemische WaschanstM J. C. Wallenfels 2910 Kirchenplatz 21 Giessen Kirchenplatz 21 empfiehlt sich für alle vorkommenden Arbeiten bei schnellster, anerkannt tadelloser Lieferung und billigsten Preisen. Aufträge per W werden prompt erledigt. Geschäfts-Empfehlung*. Sensen, Sicheln, Wetzsteine, Bechen, Hacken, Gartenmöbel, Eisschränke, Saftpressen. 399 Lager in Inhaber: H. Selbst und L. Sohüeeler, 10 Marktstrasse 10. Haushallungsgegensländen nnxurrmi PlLULAE ROBORANTES SELLE rationellstes organisch-animalisches Eisenpräparat. Nach Mittheilung der Herren Aerato Ton ausgezeichneter Wirkung bei allen Krankheitserscheinungen, welche durch nicht normale Blutbildung veranlasst werden, wie s. B. Bleichsucht, Blutleere, Skropheln etc. etc. Original-Sch. 4 1,50 Mk. Depot für Gleesen die prirtt. Apotheke nm Pelikan. [106 H BERLIN, Mohrenslr. 225M. nzige ohne Xod N:5'160Mk teilsur vollkommenste Schreibmaschine, ie HlauplVorzüge sämtlicher Systeme vollkommenste vereinigend. Farbband arbeilende^aschine mil u.automatischer^bstand her Stellung. KÖLN, Schildergasse 70. Allein-Vertrieb für das Grossherzogthum Hessen: Briihl’sche Univ.-Buch- und Steindrnckerel, Giesse n. 5828 y—----v^-- - -= 10 Muster- ■ U 7immer TH. BRÜCK, Giessen Brand Kanzleiberg— Schloe*ga**e-Beke Möbelfabrik Durch Neubau und 8 Schaufenster bedeutend rergrössert. •reaaartig assortlrtes Lager o.Verkaef einzelner Möbel Poleterw&aren, Spiegel ete. zu den billigsten Preisen. Stete wechselnde Ausstellung compl. Zimmer nach neuesten Entwürfen im Renaissance-, Empire- und Rocooe-Styl. — LAGER = vollständiger Betten Bettfedern und Dannen Vorhänge, Teppiche, Linoteum Bambu- tu Korbmöbel Lieferung france jeder Bahnstation. Telephon Mr. 8T. /Knttflifld größere Eickaufe in Roh-Kaffee, foto. eigene Brennerei ermöglichen uns, den höchsten Anforderungen zu genügen und selbst den verwöhntesten Kenner zu befriedigen. m , , . „ .- Wir empfehlen unter voller Garantie für absolute Reinheit und gleich« mäßige Röstung r RohKaffee ä Pfund: 80, 1.—, 1.20, 1.40, 1.50, 1.60, 1.80. Frisch gebrannten Kaffee i Psund: 80, 1.-, 1.20, 1.40, 1.60, 1.80, 2.-. Mit Zucker gebr. Kaffee (nach Bonner Art) L Pfund: 1.-, 1.10, 1.60, 1.70, 1.80, 1.90. Bei größerer Abnahme Preisermäßigung. 4016 Marktplatz 21. A. & G. Wallenfels. Telephon Nr. 46. Ml» Ferd. Schott empfiehlt sein reiches Lager in Rhein- und Moselweinen, Französischen, Ungarischen, Spanischen und Griechischen Weinen sowie in Portugiesischen Gebirgsweinen, Deutschen und Franzos. Champagner, Deutschen und Französischen Cognac sowie diversen Liqueuren ascs unter Garantie für absolute Reinheit. Opel- und Bremmbor- Fahrräder! 8 K ca w Ä- S rr yCF' O K Damen und Herren, welche bei mir das Radfahren erlernen, haben freien Zutritt zum Sportplatz. Z tQ Bleichftr. 7. E e JS « L N 'S 's p 5^3 Ä 5 03 -E dZ - E x> e L -r-. s kO SS o L < E § 5 S- G «V *2 ss B L S CD ° s: ss - £ t- • E 4» 3 « Ö a -E5 • M S> Jo Außerdem führe noch eine billige Marke 7198 Amen- und Herrkn-Köder ä 150 Mark mit reeller, jährlicher Garantie. Wegen vorgerückter Saison gebe einige neue Adler- «ud Breuuabor-Räder zu und unter Fabrikpreisen ab. Musik-Instrumente, Musikalien. Pianos. — Kauf, Miethe. — Reparaturen. — Stimmungen. Diolinca, IZratscheu, EelNs, Nässe, Vogen, Kaarvezüge, Kolophon, Stege, Autterate, Kasten, Z>eutsch-A1at. Saiten, Accord- und Schlag- Zithern, Salten, Kand-u.Mund-chrgeln, polyphon-, Symphon- Wufikwerke, Automaten, Irommetn, Atöten, 3681 Hccarinas, Kotz- und Alech- Alasinstrume» e. Kahnhofstratze 61. Franz Eyserbeck, Giessen, Knhllhofstraße Ö 23 000 Stück lr 23/< Jahrei verkauft Einige gebrauchte, sehr gut erhaltene, sowie neue, im Preis zurückgesetzte Ersatz- n. Zubehörteile. — Fachgemässe Reparatur. Gratis-Unterricht unter meiner persönlichen Leitung. Deutsche Steinmetz-u.Bildhauerschule Zerbst” Abthoilung O der Anhaltieohen Bauschule i ■■ n ■■ Vorkur,u» Oktober. Stutt-PrÄfliUnS-CommlM. Winter,ehester 4. November, y dient als Wellenbad, Sitzbad, Rumpf bad, bad und mit en Vorrichtung als Oampfbad. Victoria-Fahrnlder hXMMarke. Von Militärbehörden und Staats-Anstalten aufs Beste empfohlen. Weltausstellung Chicago 1893: Höchste Auszeichnung. 53ade su &Cause!( In Dlttmann’s Wellenbadschaukel D. R.-P. 51766. Einzige Wanne, welche ein erfrischendes Wellenbad bietet und zu allen hygienischen Bädern zu benutzen Ist .«,wZ , ohne Goldmündstück verkauft. Bei diesem Fabrikat sind Sie sicher, daß Sie Qualität, nicht Confection-bezahlen. Die Nummer auf der Cigarette beutet den Preis an: Nr. 3 kostet 3 Pfg., Nr. 4: 4 Pfg., Nr. 5: 5 Pfg., Nr. 6: 6 Pfg., Nr. 8: b Pfg., Nr. 10: 10 Pfg. per Stück. — Nur ächt, wenn auf jeder Cigarette dle volle Firma steht: Orientalische Tabak- und Cigarettenfabrik „Venidze“, Dresden. Salem-Aleikum ist gesetzlich geschützt; vor Nachahmungen wird gewarnt. Erhältlich überall in den Cigarrengeschäften. 6665 ADLER-", Grösste Verbreitung. | O XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX5& Erstklassige deutsche Marke. Herren- u. Damen-Räder liefert zu den billigsten Preisen unter reeller .Garantie h. Kraft, Mechaniker, 46 Neuenweg 46. Eigene Reparatur-Werkstätte für Fahrräder und Nähmaschinen. Zubehör- und Ersatztheile stets vorräthig. Wenter'5 Weinstube „Zur Stadt Athen“ Deutsche, griechische, französische Weine. — Gute Küche. — - Vorzüglicher Mittagstisch — (im Abonnement billiger) — Reichhaltige Abend-Karte. Vertreter: 3. Schmitz, Bahnhof sfr. 23 Montirtes Gleis u. Mppwagev, Fahrräder „en, sowie gebraucht, hat billig abzugeben, zum Kauf oder 135 Mk. an empfiehlt 7504 fttHetlje Rupv°-, Hermann Hess. Schiuerltraße 5. • ------------------------ ------------------------------------------- 1 ■ . WWDWSMWWW 7. -LL7L Bergers Sittfoer, KalM^ S" cv ko- 9 7432 So O er ö cv td -1 s cn cv W SQ cv cv o o 3 w P GLi 5 o ®. Z 15 S" § cv 2 ö crq crg o cv {5 15 P H Z? CD o: Reboetiou: «. Burkhardt. — Druck und Verlag der Brühl'schen UniverfitSts-Buch. und Steindruckerei (Pietsch Erben) in (Hießen.