Nr. 177 Drittes Blatt. Sonntag dm 31. Juli 1898 erscheint ttgNch mit Ausnahme dcs MonlogS. Dir Kirßrnrr W«mirten v kätter Berben dem Anzeiger Btchrötlich viermal brigeleg». Gießener Anzeiger gqegiprri» vierteljährlich 2 Mark 20 Pfz monatlich 75 Pf^ mit Bringerloh». Bei Postbezug 2 Mark 50 Pjg. vierteljährlich. U«nahmr von Anzeige» zu der Nachmittag- für den ßolgrrrbrn Tag erscheinende» 9kummer bi- Lorm. 10 Uhr. cheneral-Anzeiger Alle Anzeigen-LermittlungSsteklm des In- und Lutlandeß nehmen Anzeigen für den Gießener An-riger eulgegr». Zlrnts- unb 2lnzeigeblsrtt für den Kreis Gieren. tteboction, Expedition und Druckerei: Zchnkstr»tze Ar. 7. Gratisbeilage: Gießener Familienblätter. Äbrefie für Depeschen: Anzeiger Sie»«». Fernsprecher Nr. 51. Politische Wochenschau. Welch groß'S Jaterrffe tn ganz DeutiLland und weit über btffen Kreuzen hivau» dem Altreichskanzler Fürsten Bismarck geoommeu wird, bafl oaoen die letzten Tage wieder so recht klar gezeigt, als die Alarmnachrtchten aus FrtedrichSruh rtogiugen, wonach da» Befinden de» Fürsteu zu ernsten Besorgntfien Anlaß geben sollte. Glücklicherweise laben fich die Meldungen tu ihrer ganzen Schwere nicht bestätigt, aber wir haben doch Grund, bangen Herzen» den Nachrichten zu lauschen, die über den Zustand de» großen deutschen Staatsmannes eiulauseu, btffen Genie und Energie wir zum großen Thetl die Fülle von Macht, welche unser Vaterland heute im Rathe der Völker einnimmt, verdanken. Möge ein gütige» Gesch ck un» unseren Bt»marck noch recht lange erhalten I Ungrschwächt dauern die Erörterrngen über den »Fall Lippe" sort. An der Authenticität de» Kaiserlichen Telegramm» darf man nun nicht mehr zweifeln - da aber die Veranlassung dazu, d. h. da» Schreiben de» Prtnzregenten von Lippe an den Kaiser, noch nicht bekannt ist, so erscheint es ziemlich müßig, weitere Erörterung an die Affaire zu knüpfen. Man darf wohl annehmen, daß demnächst eine amt- ltche Darstellung de» Sachverhalt» erfolgt. Nun ist auch endlich eine osfictöse Mtttheilung über da» Vorgehen de» deutschen Kriegsschiffs »Irene" in den philippinischen Gewässern etngetroffen. Das, woran eigentlich Niemand zweifeln konnte, wird jetzt bestätigt: Die vereinigten Staaten hatten gar keinen Grund, die Sache so aufzubauschen und Deutschland der ungerechtfertigten Parteinahme für Spanten zu zeihen. Der Lommaudaut der »Irene" hat lediglich aus Rückficht auf die Menschenpflicht gehandelt, al» er wehrlose spanische Frauen und Kinder an Bord nahm, und in keiner Weise gegen die Regeln der Neutralität verstoßen. Der Band der Landwirthe hat einen schweren Verlust erlitten durch den Tod seine» Begründer» und ersten vor- fitzenden, Herrn v. Plötz. Wrlcheu Ansehens der verstorbene unter semen politischen und wirthschastlichen Glaubensgenossen fich erfreute, geht au» dem Ehrennamen hervor, den man ihm wett und brrtt beilegte: »Vater Plötz". E» wird für den Bund nicht leicht sein, Ersatz zu finden, da Herr v. Plötz bei allem Eifer für feine Sache fich doch immer eine gewisse Mäßigung auferlegte. In Oesterreich ist der ReichSrath, welcher schon seit langer Zett ein Scheindasein sührte, geschlossen worden, womit Graf Thun bekundet hat, daß e» ihm nicht gelungen ist, auf parlamentarischem Boden zu regieren. Die Deutschen Oesterreich» haben guten Grund, den Abfichten de» Grasen Thun mit Mißtrauen und Unbehagen entgrgenzusrhen- viel Gutes haben fie jedenfalls nicht zu erwarten. Der Zar hat den Fürsten Ferdinand von Bulgarien und sein „Pathchrn", den Erbprinzen Bort», huldvoll ausgenommen, aber wenn dem Gaste auch königliche Ehren erwiesen worden find, so hatte e» bet diesem Besuche doch den Anschein, als ob der Vasall seinem Souzeratn seine Aufwartung wachte. Rußland hat jetzt endlich seinen Willen durchgesetzt, daß die emigrtrten bulgarischen Offiziere nunmehr wieder in den Militärdienst Bulgarien» übernommen werden. Ein ehrenvoller Zuwach» für die Armee de» jungen Staate» ist die» jedenfall» nicht. Auch der König von Rumänien ist am Zarenhofe etngetroffen, und e» tst nicht unmöglich, daß an diesen Besuch weitgehende politische Erörterungen geknüpft werden. Doch dürfte Rumänien wohl kaum seine jetzige unabhängige Stellung verändern und fich der rusfischen Interessensphäre »ehr nähern. Die Verwirrung tn Frankreich nimmt immer wehr zu. Seitdem Zola dem Minifterpräfidenten Meline sein »tTaccuse" entgegenschlenderte, ist eine Enthüllung der anderen gefolgt, und immer mehr Kreise werden in die DrehfuS- affaire etnbezogen. Die Stellung de» Krieg»minister Tavaignac tff bereits unhaltbar geworden, und e» tst nicht unmöglich, daß binnen kurzer Zett eine neue RegierungScrifi» eintritt. Auf dem fpantsch-amertkantschen Kriegsschauplätze hat fich nichts Besondere» ereignet. Die Amerikaner find nun auch auf Kubv gelandet, und e» scheint, al» ob fie fich noch vor dem Frieden schleunigst in den Befitz der Insel setzen wollen, um ein fait accompli zu schaffen. Endlich hat Spanien der Stimme der vernuntt Gehör geschenkt und Frieden»verhandlungen eivgeleitet,- der franzöfische Botschafter tn Washington hat die Vermittelung übernommen. Meint es- Spanien mit seinem Friedensbedürfniß ernst, dann dürfte der Abschluß der Verhandlungen nicht allzu schwierig sein- die spanische Regierung muß fich ja im Klaren darüber befinden, daß Opfer, und zwar sehr schwere, die aber unvermeidlich find, gebracht werden müssen. (xx) Deutsches Reich. Darmstadt, 29. Juli. Wie der »Darmst. Ztg." au» Jagdschloß Wolfsgarten berichtet wird, traf die Ehrendame Fretfräuletn Christa Schenk zu Schwetnsberg am 27. d. Mt». zum Besuch der Allerhöchsten Herrschaften dort ein, nahm an der Mittagstafel Thetl und retste am Nachmittag wieder ab. — Nachdem die Allerhöchsten und Höchsten Herrschaften gestern über P/e Stunden tu Martahall verweilt hatten, kehrten Allerhöchstdteselbeu über Langen nach Jagdschloß Wolssgarten zurück. Berlin, 29. Juli. Der Kaiser ist heute wohlbehalten in Bergen etngetroffen. Berltn, 29. Jvlt. Der »National-Zeitung" zusolge hat fich da» Befinden de» Fürsten Bt-marck noch weiter gebessert. Die beiden Söhne de» Fürsten reisen morgen von Friedrtch»rnh wieder ab. Professor Schwentnger traf heute in Berlin ein. Berlin, 29. Juli. Wie die »Post" meldet, ist in den zwischen Deutschland und Rußland stattgefundenen Verhandlungen in Sachen der angekündtgtrn russischen Zoll- tariferhöhungen ein völlige» Einverständniß erzielt worden. Die Verhandlungen seien dem Abschlüsse nahe. Coburg, 29. Juli. Schloßhauptmaan Rothbart bezeichnet die Melouog der »FreifinnigenZeitung", da» Telegramm de» Kaiser» an den Regenten von Lippe-Det- mold sei an» der Umgebung de» Herzog» Alfred au»- gegangen, al» eine dreiste Erfindung. Ausland. Pari», 29. Juli. Der Staatsanwalt wie» die Anklage Picquart» gegen Dnpaty de Elam zurück. Die Untersuchung gegen Esterhazy und Madame Poys soll eingestellt werden. Madrid, 29. Juli. Sa gasta erklärte die amerikanischen Frieden»bedingungen sür annehmbar. CocoUs rrnd provinzielles. Gießen, den 30. Juli 1898. •• Der Verein deutscher Gartenkuustler hält seinen diesjährigen Eongreß vom 30. Juli bis 3. August im großen Saale des Gürzenich zu Köln a. Rh. ab. Die osfictelle Begrüßung seitens der städtischen Behörden findet am Sonntag vormittag statt. Hieran schließen fich bic Verhandlungen, welche diesetmal durch Stellung fachw'ssenschaftlicher wie technischer Fragen ein besondere» Jntereffe erwecken. Für die folgenden Tage find die Befichttguug von Köln mit seinen Garten- und FriedhosSanlagen, die bekanntlich allgemein al» mustergiltig betrachtet werden, und seiner sonstigen Sehenswürdigkeiten, sowie ein Abstecher nach Schloß Brühl und KöntgSwinter mit dem Siebengebirge vorgesehen. Nähere Auskunft ertheilt die GesqästSstelle, Berltn NW., Bredow- straße 42. •• Der Feldbergthurw. AuS Eronberg wird der Frankfurter »Kleinen Preffe" geschrieben: Die Erbauung des vom Taunus-Slub projectirten Thu me» dürfte, wie wir bestimmt hören, sehr tn Frage gestellt sein, und zwar tn Folge Einspruchs der Kaiserin Friedrich. Man hat ihr den Entwurf vorgelegt, und fie hat daraufhin erklärt, fie sei gegen jede Errichtung eines Thurwe» auf dem Feldberg, e» gehöre kein derartige» Gebäude dorthin. Mit dieser Anficht der Kaiserin stimmen Tausende und aber Tausende der Feldberg- besucher nicht überein, man hat im Gegentheil in ihren Kreisen da» Project deS TaurmS-ElubS mit großer Freude begrüßt. Warum übrigens der TaunuS-Elnb sein Project der Kaiserin zur Genehmigung vorgelegt hat, tst nicht gut zu begretsen, fie hat dort oben nicht daS geringste Eigenthum an Gelände und lediglich an der Errichtung des Thurme» nur da» Interesse jeder einzelnen, nicht direct betheiligten Privatperson. Wie aber die verhättnifse nun einmal liegen, ist e» wahrscheinlich, daß in Folge diese» kaiserlichen Einspruch» da» Project vor- erst nicht zur Ausführung kommen wird. k Dauernhettu, 26. Juli. Auf dem benachbarten Hofe Ober-Danernheim stürzte heute ein von hier gebürtiger Arbetter von einem mtt Frucht beladenen Wagen und brach das Genick. Derselbe war ein sehr braver und tüchtiger Arbetter- er htnterläßt Frau und Kinder. Laubach, 29. Jult. Am DienStag, den 26. Mt»., fand am htefigen Gymnafium unter dem Borfitz de» DirectorS die mündliche MaturitätS-Prüfung für den Herbst statt. Dem Examen hatten fich sieben Oberprimaner unterzogen, von denen zwei in Folge de» günstigen Ergebniffe» der schriftlichen Prüfung ganz und einer theilweise von dem mündlichen Examen diSpeufirt waren. Je zwei Abiturienten werden fich dem Studium der Medictn und dem der Forstwissenschaft, je einer dem der Jurisprudenz, klassischen Philologie, Germanistik widmen. Hungen. 28. Juli. Sicherem vernehmen nach bleibt auch für oen Wmterfahrplan der Früh zu g nach Laubach bestehen. Wenn auch die Benutzung desselben seitens de» reisenden Publikum» von Laubach aus während de» Sommer» noch sehr gering war, so hat von Wetterfeld und villingen au» dieselbe in Folge de» sofortigen Anschlüsse» nach Friedberg- Franksurt eine erhebliche Steigerung erfahren. Wird die Directiov de» Gymnasiums tn Laubach den BormtttagSunter- richt auch für daS Wtnter-Semester eiuführen, fo ist schon wegen der Verbilligung gegenüber der Fahrt nach Gießen ein Zuzug von Schülern von hier au» für die Zukunft zu erwarten. T.H. Darmstadt, 29. Juli. Die von der Abtheilung für Maschinenbau gestellte PretSanfgabe: »Darstellung de» Arbeit»verluste» bei Zahnrädergetrieben verschiedener Kurven- bildung und Maaßverhältnifse. Die bisherigen Arbeiten über diesen Gegenstand find zusammenzusaffen und Anhaltspunkte für die zweckmäßige Ausführung von Zahnrädergetrieben zu gewinnen" wurde von dem Studtrendrn Victor Renner aus Mutzig gelöst und mit dem ausgesetzten Preis von 100 Mk. prämlin. Die von der Allgemeinen Abteilung gestellte Preisaufgabe II: »Zur Bestimmung des Abstande» der äquivalenten Pole eines Magneten find verschiedene Methoden Vorgeschlagev worden. ES soll eine Ueberficht dieser Methoden gegeben und die Genauigkeit derselben beurtheilt werden. Ferner soll für eine Anzahl von Scheiben- oder Ringmagneten der Polabstand bestimmt und so die Abhängigkeit desselben vom Durchmesser der Scheibe oder des Ringe» ermittelt werden" wurde durch den Studirenden de» Maschinenbau- faches Heinrich Heimann ans Frankfurt a. M. gelöst und mtt dem au» dem Laubenheimer'schen Legate ausgesetzten Preis von 70 Mk. pramitrt. Die von dieser Abtheilung gestellte PretSanfgabe II: »Botanische microscoptsche Unter- svchung der tn den Samen der Leguminosen enthaltenen Reservestoffe unter der BerÜcksichttgung der Frage, ob letztere sür die Gattungen dieser Ordnung von systematischer Bedeutung find. Zugleich soll an einigen Beispielen die Auflösung der Reservestoffe bet der Keimung untersucht werden" wurde von dem Studirenden der Pharmacte Anton Raiß aus Mainz gelöst und mit dem ausgesetzten Preis von 50 Mk. prämitrt. Aus der Zeit für die Zeit. Vor 49 Jahren, am 31. Juli 1849, starb Alexander Petöfi. Er ist der Dichter der ungarischen Revolution, aber auch der Demokratie. Seine Trink- und Liebeslieder aus der Pußta sind die Frucht jahrelangen Wanderlebens, das er geführt bis zum Erscheinen seiner Gedichte und seiner glücklichen Verheirathung und Niederlassung in Pest im Jahre 1846. Er wurde am 31. December 1822 in Kiskörö» geboren. ____________ Vor 97 Jahren, am 1. August 1801, wurde tn Hannover als Sohn eines Buchhalters der Dichter Philipp Spitta geboren. Nachdem er vier Jahre lang bei einem Uhrmacher in der Lehre gewesen, verließ er die Werkstatt, um Theologie in Göttingen zu studieren Seine Lieder, voll religiöser Ge- müthlichkeit, führen den Titel „Psalter und Harfe" und find bereits in 50 Auflagen erschienen. Spitta starb am 28. September 1859 in Burgdorf bei Hannover als Superintendent. — Vor 100 Jahren, am 1. August 1798, fand die Seeschlacht bei Abukir statt, bei welcher die französische Flotte, welche die Armee des Generals Bonaparte nach Aegypten gebracht hatte, von den Engländern unter Admiral Nelson vernichtet wurde. Die Sammlungen des Oberhesfischen Geschichtsvereins enthalten eine auf dieses Ereigniß geprägte Denkmünze in Bronce. Auf dem Avers sehen wir das Bildniß mit den derben Gesichtsckgen des Admirals Nelson; auf dem Revers zeigt sich der Meergott Poseidon mit dem Dreizack wie er eine untergehende Flotte in den Meereswellen verschwinden läßt. Die erschte^ Kersche. E Wittfraa, däi seit manchem Joahr Geploagt fich halt' met ehrer Kinnerschoar Unn oft gerunge met de liewe Noth, Däi schickt ehrn Jtngste um e Laabche Brot Mit fiwwe Kreuzer hin zum Bäcker in de Schtadt, Weil all' ehr Geld nor fer e „Laabche" lange dhat° En schwere Teufzer folgt dem Biebche noach: Wo Widder Geld heruemme fer de aunern Doag? Deh Biebche woar noch klao unn unerfoahrn — E- war noch net in dene Joahrn, Wo mer schont waa- zu unuerscheide Woß all' des Läwe mit fich bringt fer Leide. Drum soach'S aach net der Mutter sorjevoll Gesicht Unn ging, wteS 'm gebot die Flicht Mit rasche Schritt zum nächste Bäckersch'haus, — Ze fihrn de midderltche Ufftrag aus. Bis uff de Markblatz woar de Bub gekomme, Unn batt' sein Weg zum Kaasmann Oeser higenomme, Wo die Großlinner LiSbrth alleweil Die erschre Kersche hielt in Päckcher feil. Bier Stick im Päckche, noch e btffi dheuer zwar; Doch dafer woarn'S die Erschte aach im Joahr! Der Klaane stann unn könnt net satt fich gucke - Die fiwwe Kreuzer finge aa ze jucke In seine Hand — unn eh' err fich versehn, Woarsch um die fiwwe Kreuzer aach geschehn. Mit fiwwe Päckcher Kersche in de Kapp, Mächt uff de Haamweg er fich dann im Trabb- „Wät selbe komme Kersche unS ins Haus, Nor wanuer e paar strippt am Tribb do drauS." Aich glaab, däi werrn de Mudder schmecke gut"! — Er rechnet, wäi viel- Jedem droage dhut. . . . Die Mudder guckt die Kersche aa mit Schrecke Unn griff dann hinnern Schank zum Stecke, Dem Börschche fer sei Kerschehohle De Buckel au- 'm ff ze versohle. De- arme Kerlche Word uff amol letcheblaß — . . . . Doch aach de Mudder worde gleich die Aage naß- Sie stellt ehrn Stecke Widder au sein Ort Unn guckt mit Wehmuth nach ehrm Biebche dort. Verflöge woar ehr Zorn unn dann im diefste Schmerz Drickt se ehrn Jtngste stermtsch an ehr Herz- Laug hott die Mudder mit ehrm Kind geflennt. Mit dem Brwußset Hot se sich von em getrennt: Aich halt im Läwe schon viel beese Granne, — Wäi awer Oarmuth drickt, haw äich erscht heut emfunne. Karl Geißler. Vermischtes. ♦ Berlin, 28. Juli. Da- von den Postbeamten dem verewigten StaatSsecretär Heinrich v. Stephan zu errichtende Denkmal ist im Modell vollendet und wird gegenwärtig in Marmor auSgesührt. ES stellt noch der „Voff. Ztg." den Genrralpostmeister in bürgerlicher Tracht, in schlichter und ruhiger Haltung dar. Den durchgeistigten Zügen ist' eine gewiffe Müdigkeit ausgeprägt, die allerdings in Stephans letzten Jahren zu beobachten war- dem rechten Arm ist eine ähnliche Bewegung gegeben, wie fie die Menzelbüste von Bega- zeigt. Die Figur Stephan- ist für den Lichthof de- RetchrpostmuseumS bestimmt. Auch das Grabdenkmal für Stephan wird jetzt in Marmor ausgeführt. An einen Obelisken gelehnt, steht trauernd mit gesenktem und verhülltem Haupte eine weibliche Idealfigur- mit der Rechten hält fie über der Brust da- Gewand zusammen, die herabhängend? Linke bietet den Manen des Todten den Lorbeerkranz dar. Oben an dem Obelisken werden die Worte „Heinrich v. Stephan" eingemelßelt- der Fuß wird mit Lorbeer umkleidet. Am Unterbau ist die Form der Erdkugel fichtbar, die Stephans organisatorischer Geist umspannt hat. Beide Werke find Schöpfungen von Joseph UphueS. * Von einer denkwürdigen Grnndsteinlegung gibt ein Spezialtelegramm der „Norde. Allg. Ztg." der staunenden Mitwelt Kunde. Danach hat am 21. d. M., Nachmittags 4 Uhr, tu Haifa in Gegenwart der Spezialgrsaudten de- SultanS, der Civil« und Militärbehörden der Stadt und der dort anwesenden eonsularischen Vertreter die Grundsteinlegung zu dem „Landungspfeiler" für den Kaiser stattgefunden. • Einen merkwürdigen Fischfang werden vielleicht einige der Fischer, die sich tn großer Menge demnächst wieder zum Dor sch fang auf der Neufundlandbauk zusawmenfinden, in ihr Netz bekommen. Sie werden fich gewiß nicht wenig wundern, wenn sie unter den gefangenen Dorschen einige finden sollten, die am Schwanz ein kleines Metallschild mit einer Nummer darauf tragen. Die Fischeretbehörde der Bereinigten Staaten hat nämlich kürzlich in die Behälter ihrer Versuchsstation in Wood Hole eine bedeutende Anzahl von Dorschen eingesetzt, um zu versuchen, ob fie fich noch au anderen Stellen in den amerikanischen Gewässern anfiedeln laffeu. ES besteht nun die Möglichkeit, daß die auS ihren heimischen Gewäffern zwangsweise auSquartirten Dorsche ReißauS nehmen und der ihnen vertrauten Neufundlandbank wieder zuschwärwen. Um darüber Gewißheit zu erhalten, hat man diese Fische, einige Hundert an der Zahl, mit kleinen Metallschildern bezeichnet. Die Fischereibehörde ersucht alle Fischer und Fischhändler, die einen so gezeichneten Fisch fangen, die kleine Marke abzuuehwen und fie der Behörde mit genauer Bezeichnung des Fangortes, des Gewichte- de- Ftsche- und anderer irgendwie tutereffauter Mitthrilungeu etuzusendev. * Da? Dürer-Grab in Nürnberg. Die „Franks. Ztg." schreibt: Klagen über die arge Vernachlässigung de- Dürer- Grabes in Nürnberg find jüngsthin lautgeworden. Wir find dieser Sache nachgegangen und erhielten folgende Zuschrift au- Nürnberg vom 27. Juli: Ihrem Wunsche gemäß habe ich heute Morgen dem JohanneSkirchhof einen Besuch abgestattet und gefunden, daß das von Herrn Element Keßler in Nr. 161 de- „Nürnberger Generalanzeiger-" veröffent- lichte „Eingesandt" stark an Urbertreibungen leidet. Sowohl der Grabstein DürerS als die darauf befindlichen Metallplatten find in durchaus präsenrablem Zustand. Diese enthalten ein lateinisches und deutsche- Epitaphium nebst einem, wenn ich recht urtheile, dem Künstler angehörigen Wappenschild. Auch der Blumenschmuck fehlt nicht ganz. Für daS Sträußchen Vergißmeinnicht hätte fich vielleicht ein würdigere- Gefäß al- eine alte Untertaste auftreiben lasten. Dagegen bewie- ein Kranz mit weißen Rosen, daß Nürnbergs Bürger, wenn fie von den Strapazen, die die Errichtung eine- Prinz- Regenten Denkmal- kostet, auSgeruht haben, auch noch Zeit finden, ihrer großen Männer zu gedenken. Wie wir eine der Leichenfrauen, die die Blumenspenden gerade etwa- auf- frischte, versicherte, werden dieselben vom hiesigen Kunstverein zu gelegenen Zeiten, also etwa an Geburt-- und Sterbetagen, aufS Grab gelegt. Vor dem Verlosten de- Friedhofs warf ich noch einen kurzen Blick auf die letzte Heimstätte Ludwig Feuerbachs. Wie könnte ich in deiner Nähe weilen, ohne dir die bleiche Stirne zu küstrn l • Die MuSkatuüffe sind, wie jeder Hausfrau bekannt ist, gewöhnlich mit einem weihen, kreidigen Ueberzug versehen, der (wie nicht jrde Hausfrau weiß) aus kohlensaurem Kalk besteht und davon herrührt, daß man die Nüste, bevor fie in den Handel gebracht werden, in Kalkwaffer legt. Ueber den Zweck des „Kalken-" find verschiedene Meinungen geäußert worden- e- ist aber sicher, daß es vorgenommen wird, um die Muskatnüsse vor Jnsectenfraß zu schützen. Prof. Tschirch in Bern hat kürzlich die Wirksamkeit des kohlensauren KalkeS in dieser Hinsicht durch versuche geprüft. Er fetzte eine Anzahl gekalkter und eine gleiche Anzahl vom Kalk befreiter Mußkatnüste den Angriffen eine- der häufigsten Schädlinge der Drogen, des Sitrodrepa panicea genannten BohrkäferS und seiner Larven aus. Der Erfolg war tu die Augen fallend. Sämmtliche nicht gekalkten MuSkatuüffe waren nach sechs Monaten zerfreffen, während von den gekalkten nur eine einzige ein Bohrloch zeigte. Der kohlensaure Kalk wirkt in der Weise, daß die Reiß- und Bohrorgane sowie die Athmung-löcher und anderen Körperöffnungen der Jnsecten verschmiert und verklebt werden. Schon nach kurzer Zeit vermögen die Thiere nicht wehr zu bohren und Eier abzulegen und zuletzt ersticken fie. • Sin merkwürdige- Bittgesuch. Unter alten Archivalien fiel mir kürzlich ein Bittgesuch aus der Zeit des Landgrafen Ernst Ludwig von Hessen in die Hand, das seiner wunderlichen Fassung wegen wohl verdient, der Vergessenheit entrissen zu werden. Ein Frau Fischerin richtete dasselbe im Interesse ihres Manner, der Musiker und Sänger war, anno 1711 an den Fürsten. Doch die Forderungen der guten Frau sind nicht gering. Sie verlangt für ihren Eheherrn nicht nur eine Unterstützung an Baargeld, um eine Violine kaufen zu können, die er sehr nöthig habe, sondern auch für die Folge die gleiche „Besoldung und Hausbestallung" die der Herr Rofelter hat. Im Gesuch heißt es nun wörtlich weiter: „Da meinem weiblichen Verstände nach mein Mann als ein Sänger ehender eine gute Haußbestallung und ein gut Glaß Wein, Kost, als einer der nur die Vivlin streicht, bedarf, weilen bey der allzugenauen Geld Besoldung und Haußbestallung Er nicht viel seinen Halß schmieren kann um eine gute Stimme zu erhalten, dann vor das wenige Geld kann ich ihm nicht viel das gantze Jahr durch kochen, daher ich allezeit große Sorge trag wie ich es will machen, daß ich ihm seine holdseelige anmuthige und liebliche Stimme erhalte, dann ich hernach gar übel dran bin wann ich ihm die Stimm nicht mehr stellen kann." Ob dem Landgrafen die Gründe dieser praktischen Frau einleuchteten, ließ sich nicht ermitteln, da ihnen jedoch eine gewisse Berechtigung nicht abzusprechen ist, hatte die Bittschrift wahrscheinlich einen günstigen Erfolg. • Heilung einer Lähmung durch ZahnauSzieheu. Ueber einen auffälligen Fall von Heilung einer Lähmung de- rechten Arme- und der rechten Halsseite berichtet ein Landauer Zahnarzt in der „Münch, medic. Wochenschrift": Bor einigen Wochen erschien in der Sprechstunde de- betreffenden Zahnarztes ein 24jähriges Mädchen, um fich mehrere Zähne plombieren zu laffen. Dasselbe war mit dem oben beschriebenen Nebel behaftet, deffen Entstehung allgemein auf einen Sturz zurückgeführt wurde, der einen Bruch des rechten Oberarmes zur Folge gehabt hatte. Da die Lähmung schon 2% Jahre andauerte und alle Mittel, dieselbe zu beheben erfolglos gc« blieben waren, so sollte das junge Mädchen fich demnächst einer Operation in einer chirurgischen Klinik unterziehen. Nach erfolgter Untersuchung rieth der Zahnarzt, den tief cartösen rechten oberen WeiSheitszahn, der nicht erhalten werden konnte, auSziehen zu laffen. Die Extraction wurde denn auch vorgenommen. Am anderen Tage suchte jedoch das junge Mädchen den Zahnarzt wieder auf, um ihm voll Freude mitzutheilen, daß fie die vollständige Beweglichkeit der gelähmten Körpertheile zurückerlangt habe. • Die Iheure Pariserin. „Wenn man Dich berechnet von Kopf bi- Fuß — davon kann eine ganze Familie leben", sagt Harpagon zu seinem Sohne Eleant in Moltere- Lust« spiel „Der Geizige". Diese Worte find anwendbar auf eine fich immer noch Schranken auferlegende Französin, welche nur in bescheidenem Maße der Mode huldigt. Ihr Werth beträgt, wie er fich durch die Toilette ergtebt, mindesten- 6680 FrcS. Dabei werden natürlich die wirklich nothwen- digen Gegenstände, die ihren Körper umhüllrn, mitgezählt, aber da- Fuhrwerk, deffen fich eine elegante Franzöfin bedient, kommt nicht in Betracht. Sie trägt eine lange, goldene Kette für 200 mit einer kleinen Uhr für 400, eine Brosche !für mindesten- 60, eine Lorgnette mit kurzem Elfenbeinstab für 80, Perleuohrrtnge für 2000, einen Schildpattkamm für 80, zwei Hutnadeln für 60, drei Armbänder für 2000, ein Necessaire au- Gold für 500, einen Hut für 60, ein Tape für 80, eine Toilette für 300, Dessous für 200, einen Sonnenschirm für 80, eine Federboa für 80 Frcs. Und danennt fich eine einfache Pariserin! Die armen Männer! * Ueber die Londoner Feuerwehr entnehmen wir einer Mittheilung des Internationalen Patent-Bureau- Carl Fr. Reichelt, Berlin NW. 6. folgende Daten. — Dieselbe ist 700 Mann stark, Offiziere nicht mit eingerechnet. Da- Jahresgehalt der Mannschaft beträgt im Durchschnitt 2000 Mk. Der Jahresbudget der Feuerwehr übersteigt 3 Mill. Mk. — An Geräthschaften besitzt fie: 68 Dampfspritzen verschiedener Systeme, 100 Handspritzen, 135 mechan'sche Leitern, Rettung-- geräthschaften und andere Fahrzeuge. Dazu kommen noch fünf schwimmende Spritzen. — Man schätzt da- durch die Feuerwehr verbrauchte Wasser auf V00 000 Hecwliter jährlich^ während der jährlich durch Feuer-drÜnste angertchtete Schaden fich auf etwa 21/i Mill. Mk. beläuft. * Zur Geschichte des Theaterzettels. In dem demnächst erscheinenden ersten Band von „Striese, ein lustiges Theaterbuch" (Verlag von Max Simson, Berlin), veröffentlicht Dr. Gotthilf Weisftein einige interessante Beiträge zur „Geschichte des Theaterzettels". Wir entnehmen diesen Beiträgen folgenden amüsanten Bericht über eine Vorstellung von „Judith und Holofernes", die in den zwanziger Jahren sich in Chalons-sur- Saone abgespielt hat. Dort kündigte der erfindungsreiche Director einer herumziehenden Gesellschaft auf einem ungeheueren Zettel mit ganz unleserlichen Buchstaben in bunten Farben Folgendes an: „Außerordentliche und erste Vorstellung von Judith und Holofernes, ein köstliches Spectakel-Vaudeville, das mit ungeheurem Beifall aus dem berühmten Theater des Palais-Royal gegeben wurde, worin Mademoiselle Dejazat, eine der ersten Schauspielerinnen von Europa und selbst von Frankreich, die Hauptrolle spielt. Um den aufgeklärten Liebhabern dieser Stadt zu beweisen, wie gern er sie zu befriedigen wünscht, hat der Director von den würdigen Autoren dieses herrlichen Werkes eine neue Entwickelung verfertigen lassen, welche diejenige während achtzig Vorstellungen von dem Publikum der Hauptstadt mit so großem Beifall aufgenommene weit hinter sich läßt. Der Director beabsichtigt nicht, jene Genüsse zu schmälern, die er seinen Zuschauern zu schaffen fich vorgenommen hat; daher begnügt er sich damit, hier blos zu versichern, daß er mit einem seiner Figuranten ein besonderes Arrangement getroffen hat, sodaß die schöne Judith nunmehr im Stande sein wird, den Kopf des niederträchtigen Holofernes wirklich abzuschneiden, und daß dieser frisch abgeschnittene Kopf dem Publikum aus einem Barbierbecken höflichst herumgezeigt werden soll. Anmerkung. Es ist leicht zu begreifen, wie kostspielig es ist, ein Stück auf solche Weise in Scene zu setzen. Man wird sich daher nicht verwundern, daß die Preise der Plätze erhöht worden sind. Die ersten kosten zwer Franken, die zweiten einen halben Franken und die dritten zwanzig Centimen." — Die ganze Stadt strömte in das Theater und die Einnahme erhob sich auf die bis dahin unerhörte Summe von 1207 Franken und 3 Sous. Aber die Ungeduld des Publikums war so groß, daß es vom Stücke gar nichts sehen und hören wollte. Gleich nachdem der Vorhang aufgezogen worden war, erschallte es von allen Seiten: „Den Schluß! die neue Entwickelung! den Kopf!" Als der Director das Geschrei nach dem Kopfe vernahm, verlor er keineswegs darüber den feinigen. Der Vorhang fiel und wurde nach drei Minuten wieder aufgezogen. Holofernes schlummerte auf einem Lehnstuhl; Judith nathe sich mit dem ungeheuersten der Säbel auf den Zehenspitzen. Sie holte weit aus, führte ihren Hieb sicher und der Kops fiel in einen Sack, den der Komiker der Truppe bereit hielt, während das Blut in weitem Bogen herum spritzte. Es war sehr gut gegangen, das Publikum schien vor Erstaunen ergriffen zu fein; aber Alles war noch nicht vorbei, denn der Kopf lag noch nicht in der Barbierschüssel. Der Komiker machte Anstalten, ihn hineinzulegen; man sah ihn einige Male um den Tisch gehen, der mit einem gelben Teppich behängt war; dann trat er einige Schritte zurück und man erblickte den Kopf wirklich in der verheißenen Schüssel. Er hatte eine Leichenfarbe und einen starren Blick. Die ganze Versammlung schauderte. Plötzlich fangen die Muskeln des Gesichts an, sich zusammenzuziehen, die Augen schließen sich und der Kopf niest, so stark als man nur niesen kann. Ein allgemeines Erstaunen; der Kopf hört nicht auf zu niesen; plötzlich verschwindet er von der Schüssel, und man bemerkt nun, daß er mit einem Menschen zusammenhängt, der zögernd vortritt und also spricht: „Verzeihung, meine Herren und Damen, wenn ich mich nicht zurückhalten konnte. Ein anderer Figurant, der mir darüber grollte, daß er nicht den Kopf zu spielen bekam, hat sich den dummen Streich erlaubt, mir seinen Tabak auf die Barbierschüssel zu streuen. Da ich nun niemals schnupfe, so ist er mir in die Nase gestiegen. Zweifeln Sie übrigens nicht, hochzuverehrende Anwesende, an meinem ergebensten Diensteifer." Ungeheueres Lachen und unzählige Bravos folgten dem wackeren Figuranten, nachdem er feine drei linkischen Verbeugungen gemacht hatte und den ausgestopfren Holofernes, sowie den Topf mit der rothen Farbe hinweg- nahm. So zugerichtet wurde dieses Stück viermal nach einander aufgeführt, und selbst das Niesen schenkte das Publikum dem Darsteller nicht. Der Director war im Himmel und dachte daran, sich in der Gegend anzukaufen. Bei Todesfällen übernimmt die Buchdruckerei des Giessener Anzeigers, Schulstrasse 7, die schnellste Anfertigung von Trauerbriefen und Danksagungskarten, welche auf "Wunsch couvertirt geliefert werden. mlichen Werkes eine neu welche diejenige währck ^ublitum dn Hauptstadt mit * ‘ wck Wer sch W. Tn ZeMe zu schmälern, dien ch vorgenmmen hat; dch >s zu verfichnn, daß er n.: rüderes Arrangement getroffn lnmehr im Stande sein wirt, loferneS wirklich abzuschneid-r ;ene Kops dem Publikum tu.- 00 tüt 80 L?00' 'N ®le arißen vehr ;htn,6" toSS* tok fct t mit 5'tlrlbk n sS?; Man schz M > d« d-mitz tin luftioel ! J WiMetfate 9(llli- 8edÄ tnhl^men d>Ä Mttta me VoMurz e nt hn?WQ^i9et * 7?dt W Dort kündigt! rrherumzchndenGesellsch-. 9Qn3 unleserlichen Sui "Neiorbtnllit! l9 und Holofernes, ein M mit ungeheurem Beifall QDi alaiS'Royal gegeben wurde, 1 oer ersten Schauspielerinnen nkreich, die Hauptrolle fpielt 1 dieser Stadt zu beweisen, | ünfdjt, fiat der Director do: rumgezeigt werden soll. Lr reifen, wie kostspielig el ist Scene zu setzen. Man witi ß die Preise der Plätze erhcst n zwei Franken, die zwei!« -ritten zwanzig Centimen."- i Realer und die fön* n unerhört Summe oou ibn die ^nMd des Pud- iom Mäe gar nichts seher ibem der Vorhang ausgtzogc allen Seiten: ..Den Schlw lPf|- Als der Director bd * °«l°-«fti’OT5 otfiana ß-l unb mürbe »° „ Unfern« »-«!' chfich»iIdwm,eV«E" f |iel in « hielt, während da» olm «VS 2 * 9« * « t M ‘"‘S jaibHli >i G-W . i« N pliN ’S* « mit ’ «ft nun,/“1 ,„1 «l t !»-«" “‘„en, erren u«h 4t b«N “ J Nb«! « * Bl 8U Utz x« $i«cl0,...(,n. est*- ÄT* Eiiipfklilungen xSTx Haar-Uhrketten, h^Tj Zöpfe, Dreher, Tonpes, Lchettet und Verrücken ^-w T fertigt billigst an 1525 r H Tichy, Ak1tkrsveg43. Prima -r Iiegrlkohlcn x von rcnommirtesten Zechen liefert billigst 4273 Carl Haas jr. Fahrräder Nähmaschinen, Haushaltungs 'ÄfclLy maschinen,landwirtschaftliche und Schuhmachermaschinen kaufen Sie am besten und dabei am billigsten bei S. Rosenau in Hachenburg. Auf Wunsch Teilzahlungen. Preisliste No. 39 kostenfrei. Mr Feste.' Lampions Transparente Festplakate und Wappen etc. empfiehlt 7006 Ernst Balser, _________Mäusburg._________ Deutschen Eognac (gorantirt rein) per Literstasche iucl. Glas 1,80 Mk. empfiehlt 7389 Ph. Herrmann, ___________Selters weg 33.__________ Einmachkestel in Kupfer und Messing 7436 Chr. Zimmer, Bahnhofstr. 12. XXXXXXXXXXXXDODCOO □ □ u c D o u a 8 □ Z 8 8 a 8 o q »u Diuiquen Irenen. jm ä □caooooGoaoaooaöbo g Aag. Ossmann, g ----- Xu haben = Io deo mellten Colonlalwaaren-, Droguen- und Seifen-Handlungen. Dr. Thompson’s Seifenpulver Waschmittel der Welt. Or^HOMPSÜN'Ö ist das beste und im Gebrauch billigste tn ci zc Zül □I ml z: w Man achte genau auf den Namen ,.Dr. Thompson“ und die Schutzmarke „Schwan“. Eiserne togbnllicn stets vorräthig auf meinem Lagerplatz Wallthorstraste, gegenüber dem Cafe Leib. 6646 Eduard Sack. ^8eft^!^^!mgst?UezngsäueÜ? für garontlrt neue, doppelt gereinigte und ge- walchene. echt nordische Bettfedern Dir versenden zollfrei, gegen Nachnahme (sedeS beliebige Quantum) Gute UCUC Bett- federn für GO Psg., 80 Pfg., 1 anw 1M. LäPsg v.l M.40Pfg. , Keine prima Halbdauncn 1M. 60 Psg. u. 1M. 80 W; Polarfedern: halbweitz 2 M, weiß 2 M. 30 Psg. u. 2 M. 50 Pfg.; Silberweiße Bcttfedcrn 3 an., 3 M. 50 Pfg.. 4 M., 5 an.; ferner: Echt chinesische Ganzdauncn (lehrfallkrü'ftig) 2 an 50Psg. !>. 3 an. Verpackung zum Sostenpreise. — Bei Betrügen von mindesten» 76 M 6°|0 Rabatt. — 'n .chtgefallendeS berettivllliast zurückgenommen. Pech er t& Co. in Herford tn ®«m 6806 Hrrmietfinngen 5480] 5 Zimmer mit Zubehör, eventl. 3 Zimmer, per 1. October oder früher zu vermiethen._________Schillerstr. 7. 6167] Neubau Stephanstraße 13: elegante Wohnungen, 5 auch 6 Zimmer, Badezimmer und aller Zubehör, per 1. Oclober zu vermiethen. Näheres Bismarckstratze 17._______ 6916] Freund!. Wohnung im zweiten Stock, 3 bis 4 Zimmer, versetzungshalber per sofort zu vermiethen. I. Klingelhöffer, Asterweg 26. 7469] Neubau Stephanstraße 13 eine schöne Wohnung, 4 Zimmer, Badezimmer und allem Zubehör, ver October an ruhige Leute zu vermiethen. Näheres Bismarckstratze 17._______ 3016] Neubau Ecke der Stephan- und Bruchstraße Logis, 7 Zimmer und Zubehör, per sofort zu vermiethen, sowie Logis, 3 bis 4 Zimmer, ebendaselbst zu vermiethen. L. Huhn, Bleickstr. 16. 4211] Schöne Mansardenwohnung, 2 Zimmer, Küche mit allem Zubehör, sofort an ruhige Leute zu vermiethen. _______________Westanlage 42, I. 5504] Der 2. Stock, 8 große Zimmer mit allem Zubehör, wegen Versetzung zu vermiethen.______________Ederftr. 13. 5051) Kleine Wohnung zu 7 Mk. zu verm. Näh. Seltersweg 21 im Laden. 6757] Zwei 3 - Zlmmerwohnungen, Parterre und erster Stock, zu vermiethen. Grünbergerftr. 3, Neubau. 6785] In meinem Neubau, Ludwig- straße 60, ist der mittl. Stock, 4 Zimmer rc., sofort beziehbar, zu vermiethen. ____________________I. E. Lenz. IZismarckstraße 16 schöne Mansardenwohnung per 1. October zu vermiethen bei 6787 ________________Peter Ruckstuhl. 229oj Die Parterre-Wohnung meines HauseS ist per sofort an ruhige Familie zu vermiethen. ___Liebtgstraße 18. 6054] Der mittlere Stock meines Hauses Diezftratze 10, bestehend aus 5 bis 6 Simmern nebst Zubehör, ist versetzungshalber anderweitig zu vermiethen. Näheres __________C. Spies, Neuenweg 29. 6402] Eine hübsche 4-Zimrnerwohnung in schöner Lage per 1. October zu vermiethen.______________Moltkestr. 2. 6666] Steinstraße 19 ist der erste Stock, 5 Zimmer und aller Zubehör, per 1. October l. I. zu vermiethen. Andr. Euler, Steinstr. 11, H. 6501] Franksurterstratze 63 ist die Mansardenwohnung, drei Zimmer, zwei Cabinette, Küche, Wafferleitunq und sonstiger Zubehör, sofort zu vermiethen. Auf Wunsch auch Gartenantheil. Näheres im Hause daselbst.___________ 6668] Dammstraße 48 ist die Mansarde, 3 Zimmer mit allem Zubehör, per sofort zu vermiethen. Andr. Euler, Steinstr. 11, II. 6861] Schöne ü-Zimmerwohnung mit Balcon, Gartenantheil, Bleichplatz, sowie gerade Mansarde von 4 Zimmern, an ruhige Leute zu vermiethen. _________Wilh. HaaS, Bleickstr. 18. 5694] Weftanlage 41 ist eine schöne 6-Zimmerwohnungper sofort Preiswerth zu vermiethen. Näheres Neustadt 78, 1 Tr. 7304] Meine Schillerftraße 14 (Nordanlage) neu heraerichteie Wohnung, fünf Zimmer nebst Zubebör, evemuell noch zwei Zimmer in der Mansarde, per sofort oder später zu vermiethen. I. Grünewald, Bankier, Bahnhofstr. 50. Marktstratze 17 ist eine schöne Wohnung, sowie Mansardenlogis, sofort zu vermiethen. Näheres Marttftraße 29. 7272 7606] Freundliche Wobnung von drei Zimmern per sofort zu vermiethen. _________Mäusburg 7. 6096] Ein kleines Familienlogis an ruhige Leute zu vermiethen. Löwengaffe 5, Hinterhaus. । 6852] Schöne Mansardenwohnung per 1. September an ruhige Leute oder einzelne Dame zu vermiethen. Wo ^ sagt die Erpedition d. Bl.______ Wohnung im Hinterhause zu vermiethen. 6662 g. Steinhäuser, Neuen-Bäue 17. 7149] Eine Mansardenwohnung, Stube und Cabinet, mit Wasserleitung, zu vermiethen._____________Schotlftraße 11. Steinstratze 19 ist eine Mansarden-Wohnung mit 3 Zimmern und allem Zubehör per 1. August zu vermiethen. 7187 ___Andr. Euler, Steinstraße 11, II. 7428] Logis, 4 Zimmer mit allem Zubehör, zu vermiethen. ___________Krankfurterstraße 95. 6671] Wohnung im Nebenhaus, vier Zimmer und Zubehör, zu vermiethen. Näheres Ludwigstraße 14, I. _ 7523] 2. Stock, bestehend aus vier Frontzimmern, Küche und Zubehör, per 1. November zu vermiethen. Louis Hein Erben, Kreuzplatz 15. 7526] Wohnung zu vermiethen. _________________Sonnenstratze 11. 7527] Schönes Familienlogis (Mansarde), 5 Zimmer mit Zubehör, Ver- setzungs halber per 1. October, eventuell auch früher, zu verrn. Löberftr. 5. 7060] Wohnung, mittlerer Stock, drei Zimmer, zwei Kammern und Zubehör, zu vermiethen.______Wolkengasse 24. 6863] Schöne 3-und2-Zimmerwohnung per sofort und 15. August zu vermiethen. Gebr. Zuti, Steinstraße 38. Zu erfragen im 2. Stock._____________ 6739] Ein schönes Logis an ruhige Familie auf 1. Oct., evtl, auch früher, zu verm. Prof. Buchhold, Löberstr. 4. 7507] Neustadt 1 sind zwei schöne Mansardenwohnungen per 1. October zu vermiethen. Näheres Neustadt 78. 7239] 4-Zimmerwohnung im Garten mit Gartenantheil Bahnhofstraße 56 per 1. October zu vermiethen. Näheres Bahnhofstraße 58.______ 5722] Eine Familienwohnung im 1. Stock, 4 Zimmer mit allem Zubehör, per sofort zu vermiethen. ___________________Asterweg 6. 4146] Mittlerer Stock, 4 Zimmer und Zubehör, sofort zu vermiethen. H. Gröninger Wwe., Steinftr. 59, Ecke Ederstr. 6946] Ricgelpfad 39 ist der mittlere Stock, bestehend aus 3 geräumigen Zimm. mit allen Bequemlichkeiten, sofort zu verm. 6915] Ein Mansarbenlogis, 5 Zimmer nebst Zubehör, per 1. October zu verm. __Hrch. Faß, Grünbergerstraße 22. 7548] Durch Versetzung des Herrn Assessor Abrie ist dessen Wohnung (pari.) anderweitig zu vermiethen. _________M. Dörr, Nordanlage 18. 7543] In neuerbautem Hause em Logis, 2 Zimmer und Küche, part., sowie ein Mansardenlogis, 3 Zimmer und Küche, beide mit Zubehör, Bleichplatz rc., per sofort oder später zu vermiethen. Näheres Seltersweg 52, II.________ 7563] Großes Zimmer, Cabinet und Küche mit Zubehör sofort zu vermiethen. Lange, Ecke Licher- und Wolfstr. 20. 7427] Eine Parterrewohnung von 4 bis 5 Zimmern per 1. Oct. zu verm. Wo? sagt die Expedition d. Bl.______ 7570] Logis, 3 Zimmer und Zubehör, sofort zu vermiethen. Sonnenftr. 3. 7268] Zimmer und Küche zu oep miethen. Auskunft Neustadt 23. 7571] Zwei unmöbhrte Zimmer zu vermiethen.__________Sonnenstr. 3. 7269] Möblirtes Zimmer zu vermiethen. ____________________Neustadt 21. 7547] Ein schön möblirtes Zimmer, mit oder ohne Pension, sofort zu ver- rniethen.____________Ludwigftr. 44. 6400] Zwei schön möblirte Zimmer in der Ludwigstraße (Wohn- und Schlafzimmer) sind zu vermiethen. Zu erfragen in der Erpedition d. BI. 5641] Zwei unmöbhrte Zimmer an alleinstehenden Herrn oder Dame per ofort zu vermiethen. Nordanlage 29. 7250] Sckön möbl. Zimmer zu vermiethen._________Bahnhofstr. 28, l. 5769] Em gut möblirtes Zimmer im 1. Stock per sofort zu vermiethen. _______I. H. Fuhr, Sonnenstr. 25. 7066] Ein auch zwei anständig möblirte Zimmer zu vermiethen. ________________Schillerftraße 27, I. 7009] Mo bl. Zimmer per sofort zu vermiethen. Frankfurterstr. 36. 7487] Schön möDlirtes Zimmer, vor dem Corridor, per sofort zu vermiethen. ______________Ludwigftr. 57, part. 7500] Zwei möblirte Zimmer zu ver- miethen.___________Neuen-Bäue 2. 7594] Sckön. einfach möbl. Zimmer zu vermiethen. Steinstraße 4011. rechts. 7599] Möbl Zimmer zu vermiethen. Neuenweg 62, 1 Tr. 7591]^Möbl. Zimmer zu vermiethen __Bahnhofstraße 56. 7529] Zwei gut möbl. Zimmer, sowie ein einzelnes Zimmer, zu vermiethen. ____Ludwigstraße 14, II. tzin Wereinszimmer - abzugeben. Wiener Hof. Sonntag den 31. Juli, Abends S‘/2 Uhr: Vortrag desKerrnWfarraWenten vr.Keußel ________über: Emst Moritz Arndt_________| Geschäfts-Verlegung. Einem geehrten hiesigen und auswärtigen Publikum zur gefälligen Nachricht, daß ich mein Wanufaclur- u. KerrmKteidergefchäft von Bahnhofstraße 4 nach Lindenplatz 8 verlegt habe. Indem ich für das mir seither geschenkte Wohlwollen bestens danke, bitte ich, es auch ferner mir bewahren zu wollen. 7569 Achtungsvoll ___________W. Katz. Wegen vorgerückter Saison verkaufe: Damenblousen, Mn-erklei-chen und Sommer-Unterröcke zu bedeutend herabgesetzten Preisen. 7417 _________Julius Schulze, KreWlah. Louis Frohnhäuser 9 Schulstraße 9 empfiehlt seine direct bezogenen 7197 Spanischen. Weine ferner französischen und deutschen Cognac, Rheiit- n. Moselweine. Champagner Marken. Fensterbänke, Gesimse, Treppenstufen £ und alle anderen Bauwerkstücke, Dachziegel, Cemeutplatteu, Thonplatteu, Krippen -W 'uud Tröge liefert sehr billig 1644 ;Emil Horst, Giessen, ,Kunststein- unb Cemeulwaareufabrik. . Unübertroffene Neuheit! Im In- und Auslande patentamtlich^geschützt! Der bequemste, practischste und solideste Herren- Jc2p stiefel ist der J! Sdjniirflifffl mltÄT6 Derselbe öffnet sich von selbst und schließt sich durch Anwendung von Rollen auf einen Zug, sodaß das lästige Aus- und Einnesteln vollständig wegfällt. Der Stiefel ist in sehr gediegener Arbeit in schwarzem unb braunem Leder in jeder Größe zu haben bei 7431 _____________Wilh. Herbert, Marktplatz 2. __ I Ernst Challier (Rndolph's Nacht) ■ —-----j Giessen. — Special-Geschäft für Musik waar en aller Art Grosse Auswahl, solide Preise. Illestrirte Preisverzeichnisse gratis und franco. Musikalien-Handlung and Leihanstalt I Soeeialität: Billige Ausgaben. 40o| rott und Haupt« Agenten für eine alte, solide Lebensversicberungs - Gesellschaft, welche auch Aussteuer- und Volksversicherungen betreibt, gegen hohe Provisionen, Reisespesen und Fixum gesucht. 7398 Offerten sub Ar. 7398 an die Exped. d. Bl- Stßklasßge -katsche FkbkllsvttslchkrllNgs - GkseWaft hat ihre Vertretung für Darmstadt — eventl. mit Bezirk — unter günstigen Bedingungen zu vergeben. — Ausführliche Offerten sub 7514 an die Exp. d. Bl. 7514 Drucksachen für den Privat-Bedarf als: Visitkarten, Verlobungskarten, Vermäblungsanzeigen, Gratulationskarten, Einladungskarten, Trauerbriefe, Danksagungskarten, Hochzeitszeitungen etc. liefert rasch und billig in jeder Ausführung die Brühl’sche Univ.-Druckerei Schulstrasse 7. Kleiderstoffe Doppeltbreite Kleiderstoffe jetzt Meter 20 Pfg. Batist, Devantine, Perkai Cachemire und Crepon, waschecht, . jetzt Meter 35 Pfg. Besondere Kauf-Gelegenheit: 75 Pfg. Meter jetzt Pfg. jetzt Meter Mk. 1.— Kein Muster-Versand. Verkauf nur gegen Baar. Keine Auswahlsendungen. 7624 Loden, Nopp£ Doppeltbreite Doppeltbreite Doppeltbreite Meter Meter Meter 35 Pfg. 50 Pfg. 50 Pfg. jetzt Meter 20 Pfg. jetzt Meter 28 Pfg. Bett-Cretonne ....... Karirte Kleiderbarchente etc. ..... Fantasiestoffe Beige, reine "Wolle, Kleiderstoffe in in: jetzt jetzt jetzt englischem Geschmack . Bessere en gl. Neuheiten und Bar ege in schönen Mustern Reste auf allen Lägern weit unter Kostenpreis ebenso trüb gewordene Damenwäsche und unvollständige Sortimente. Steigerwald & Kaiser 31 Zeil Frankfurt a. Main Holzgraben 4. 600 St. Waschstofie, Qualitäten in Bipsplque, CrSpe, Brocbl, Organdy, Mull caro, Mouaseline etc., f üherer Preis 60—75 Pfg., zum Ausstichen jetzt Meter.............. Prima Satin-Augusta, waschecht jetzt Meter 25 Pfg. Bedruckte Kleiderbarchente . . jetzt Meter 24 Pfg. I Grosser Som mer-Saison - Räumungs - Verkau f zu auffallend billigen Preisen. Damen-, Herren- und Kinder-Garderobe ganz bedeutend im Preise herabgesetzt- Waschstoffe. Bedruckt Cretonne und Cattun . jetzt Meter 18 Pfg. 7484 TW. Tüncher gesucht Robert Stuhl, Aeustadf 23 Gebr. Zutt. 7331 Fahrrad ’ann eintreten. Sicherste. 5. verkaufen. Neuenweg 18, ui. 7404 gegeben. qesuLt. Arnold Mueller. ItehMtb»: •. Burkhardt. - Druck und Verla« der vrühl'fchen Uni»er-UttS«»ch- und Strindruckerei (Pietsch (Erben) ta Eießm. Offene Stellen Zn verkaufen 05 O 05 Großer Laden sofort zu vermiethen. Näheres Marktftratze 29. Woll., halbwoll. und baumwoll. Kleider- und ünterrockstoffe, Druckzeuge, Schürzendrucke u. Siamesen, Bettzeuge, Barchente, Betttuch leinen, Halbleinen, Cretonne, Dowlas, Küchenhandtücher, Betttuchbieber, baumwoll. Bieber, Hosenstoffe, Casenette, Cattune, Futterstoffe, Betttücher und Bettcolter. gegen hohen Lohn gesucht. Goldenberg & Marcus. prima Qualität, leichter Gang, ohne jeden Tadel, wegen Mangel an Raum billigst zu verkaufen. Marktplatz 22. Hiesige Cigarren-Fabrik sucht per 1. October eventl. früher für den Betrieb am Platze tüchtigen, erfahrenen Werkmeister, welcher die Fabrikation gründlich ver« steht und gute Tabakkenntnisse besitzt, auch mit allen Arbeiten vollkommen vertraut ist. Nur bestempfohlene Meister wollen sich melden unter „Tabak" an Haaseufteiu & Vogler, A. G , Gießen, ebenso wird dort auch mündlich Auskunft X Gesucht IZchmieb lind 1 Maschinenschlosser mit guten Zeugnissen. Dauerftelleu. Auskunft: 7429 Liebigstratze 26. Zange Kräftige Arbeiter finden dauernde Beschäftigung. 7419 Louis Lotz, Bahnhofstr. 22. Zu ganz bedeutend rcducirtcn Preise« verkaufe den Rest Sommerhaudschuhe, Strümpfe und Socken, Tourifteuhemdeu, sowie sämmtliche Unterkleider. 756E J. Kaan jr., am Km?. Jüngerer Kerr welcher in der 7512 lack- uad Farbenbranlhe durchaus bewandert und darin schon etwas gereist hat, für Comptoir und kleinere Touren gesucht. Offerten mit Gehaltsansprücken unter Z. 2333 an Haaseufteiu & Vogler, A.°G., Karlsruhe i. B. Ein schöner, sprungfähiger Faselochs Simmenthaler Bastard steht zu verkaufen km 7420 Heinrich Brück II., Oppenrod. 7426] Ein Haus mit kleinem Garter « Wegzugs halber zu verkaufen. Zu erfragen in der Exp. d. Bl. Tüchtige Weißbinder und Handlanger finden dauernde Beschäftigung bei 7162 Klippel & Laucht, Neuenweg 42. 7414] Ein älterer Mann für leichte Oeconomiearbeit gesucht. Wo? sagt die Expedition d. Bl.______ 7533] Ein solider, tüchtiger 7542] Ein Fahrrad, halbdick, zu verkaufen. Wettergasse 5, II. » Ausverkauf! Wegen Aufgabe meiner Wanufacturwaaren verkauft, um rasch damit zu räumen, nachverzeichnete Artikel zum Junger Kausöursche gesucht. 7525 _________Gebr. Adami, im Ritter. 7476] Sohn achtbarer Eltern, welcher Lust hat, die Conditorei zu erlernen, findet Lehrstelle bei W. F. Scharmann, Conditor, Marburg. 70 Uebersetzung, und ein Knabenrad, neu, nicht gefahren, mit Garantieschein billig zu verkaufen. 7534 Wo? sagt die Expedition d. Bl.______ 7573] Ein gebrauchtes, noch gut erhaltenes ST Fahrrad billig zu verkaufen._________Seltersweg 6. 7598] Gebrauchte, sehr gut erhaltene Nähmaschine (Hand- und Fußbetrieb) billig zu verkaufen. ______Wettergasse 3II 7028] Bier Stück einftügl. Zimmer- thüren, noch neu, sind abzugeben. Marburgerstratze 83. Laden mit Wohnung zu vermiethen. 6774 W. Ferber, Buchhändler. 6758] Schöner, großer Laden mit Wohnung Neuen-Bäue 1 per 1. Oct. zu vermiethen. Aug. Montanus. 7183] Schuhmachergesellen sucht ________Karl Mütter, Liebigstr. 64. 7479] Einen jungen Schmiedegesellen, sowie einen kräftigen Lehrling sucht sofort Wilhelm Schäfer, Schmiedemeister in Alten-Buseck. 6831] Werkstatt mit schöner Wohnung zu vermiethen. _____________Grünbergerstratze 3. 6117] In der früheren Lony'schen Besitzung in der Mühlgaffe ist ein größerer Keller, z. Z. als Weinkeller dienend, per sofort anderweitig zu vermiethen. ___________________H. Schaffstaedt. 4117] Stallung für zwei Pferde nebst kleiner Wohnung, Lager- und Hofraum im Mittelpunkt der Stadt per sofort zu vermiethen. Näheres in der Expedition d. Bl. 7297] Pferdestall, Burschenstube Ic. per 1. October zu vermiethen. Carl Stohr I., Ludwigsplatz 5. 7586] Ich suche für mein Colonial-, Farbwaaren- und Eisengeschäft per iofott einen Lehrling aus achtbarer Familie. ____________ I. Diehl, Kirchhain. 7607] Für einige Stunden täglich eine Lauffrau oder Laufmädchen sofort gesucht. Frankfurterstr. 63, I. 20 Mädchen § vom Lande für Haus und Küche in feine Herrschaftshäuser für dauernd sofort gesucht durch das Bureau Kling, Darmstadt, Kleine Kaplaneigasse 1. Ein Lauterbacher Wägelchen zu verkaufen. 7504 Louis Faber, Wagnermeister, _______________Wolkengaffe 11. _ 7509] Ein doppelter Kleiderschra«! (Alterthum) und eine neue Zither jW Einige krilstige Arbeiter gesucht. [7557] Alieestratze 19. 7535] Einige jüngere Taglöhner und Taglöhnerinnen $« Un btm »' »idjentUd) ’ bns-l-g'. scheint tig M-nlaS'. gemimt ^nibev tofl rin] Neob IQ3^ fobonn ein - L'» «Mtn ar« 8b 8t, bei „i St-b..' 5?" «S