zu müssen. Wohl wögen wir die Kunst des Meister» bewundern, der so vortresfltch die Natur uachzubtlden versteht, und die Erkenntniß, daß die Nachahmung mit dem Bor- bilde übereinstimmt, mag au fich un» Freude bereiten: diese Freude ist aber nicht die einzige und nicht die wichtigste Quelle de» Kunstgenüsse». Zunächst könnte mau schon die Frage auswerfeu: wozu die Natur nachbtldeu, da fie ja wie ein Buch aufgeschlageu vor un» liegt, in dem Jeder lesen kann? »Aber nicht Jeder versteht zu lesen." Nun, so sühre ihn hinaus und lehre ihn die Natur erkennen. Da ist die Leben-ersahrung, da find die Wissenschaften der verschiedensten Art, die un» Natur und Leben verstehen lehren, soweit unser- Fassungskraft und der Fortschritt der Bildung reicht. Böte die Kunst nicht» ander» als die nachgeahmte, die abgesptegelte Natur, so wäre fie entbehrlich: fie wäre e» um so mehr, al» fie doch die Wirklichkeit uiemal» völlig rein und treu und wahr wieder« zugebeu vermag. Auch der größte Künstler wie viele haben die» selbst zugestauden — bleibt hinter der Natur zurück- da» Streben nach Naturwahrheit, drfien Berechtigung tn der Kunst ich auf da» Entschiedenste anerkeuve, erreicht sein Ziel nie vollständig, sondern hier mehr, hier weniger, immer aber nur annähernd. Worin liegt aber daun der Werth de» Kunstwerk», wenn e» nie völlig die Natur erreichen und ersetzen kann? Darin, daß e» andererseits auch wehr bietet al» die Natur, daß wir tu jedem Kunstwerke nicht nur da» Dargestellte, da» Object, sondern zugleich auch den Darstellenden, da» Subject, also nicht nur die Natur, sondern auch den Künstler haben. Ich bin mir bewußt, hierin und tu dem darau» zu Folgerudeu keine neue Weisheit zu verkündigen, höchsten» der alterkauoten Weisheit eine neue Form zu geben, die mauqe Einseitigkeiteu auSschlteßt. Aber gegenüber den Ausschreitungen 1898 Samstag den 30. Juli Gießener A nzeiger General-Anzeiger Gratisbeilage: Gießener Familienbiätter. [4423 । ÄtklSW 19. M 8 ibak 1887 31! M»vahmr von Anzeigen zu der Nachmittag- für den Hnlgenden Tag erscheinenden Nummer bi- Norm. 10 Uhr. Alle Anzeigen-BermittlungSstellen de« In- und Austanöe» nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgey«. schäft. Mit). 306.- 226.- 109.' Aezug-PreiB vierteljährlich 2 Mark 20 Pf* monatlich 75 Pf* mit Bringerloh». Bei Postbezug 2 Mark 50 Pf* vierteljährlich. Preisen, auf Mr. .50 an. Undine« Mutt. Redaaion, Expedition und Druckerei: Schntstraße Ar. 7. will, so sehen wir die schöne Gestalt, den gedankenvollen Ausdruck de» Gesicht», daS Helle Aufleuchten de» AugeS- wir hören den Klang der Stimme vom lauten Aufschrei de» Schmerze» durch die Stufenleiter der Gefühle bi» zum letfesten Lispeln oder -um unterdrückten Schluchzen- wir schmecken den Wohlgeschmack der Speisen und des feurigen WetueS mit, wir riechen den Wohlgeruch der Blumen oder den feinen Duft des Haare», wir fühlen den wehenden Wind, die Wärme der Lippen, die Kühle der Hand. Aber nicht blo» da» Reich der Sinne ist uns erschlaffen, auch da» Innerste ist vor uns aufgethiu: der Gedanke, der blitzschnell da» Hirn durchzuckt, die geheimste Empfindung, die wie ein Schatten über die Seele hascht, wird un» offen« bar- und nicht al» theilnahmlose Beobachter stehen wir vor diesem wunderbaren Schauspiel: wir streiten mit dem Helden in der Schlacht, wir bestehen schwere geistige und fittliche Kämpfe mit den Personen, welche unseren Antheil fesseln - wir jauchzen mit den Fröhlichen und weinen mit den Trauernden- wir halten ängstlich den Athem au mit der Mutter, die fich lauschend über da» Bett de» kranken Lieb« ltng» beugt. Wenn so die Dtchtkuust al» die reichste und zauber« gewaltigste ihrer Schwestern erscheint, so macht fie dieselben doch nicht entbehrlich, indem jede da» ihr eigene Gebiet mit besonderer Kraft beherrscht. Daß aber allen da» Nachahmen der Wirklichkeit gemeinsam sei, glaube ich tn den vorstehenden kurzen Andeutungen htnretcheud au»geführt zu haben. ES fragt fich nun, ob mit dieser Nachahmung der Natur, mag fie auch noch so treu und wahr sein, der Zweck der Knust wirklich erschöpft ist und ob etwa die Freude an dem Gelingen dieser Nachbildung allein schon den hohen Genuß zu erklären vermag, den un» da» Kunstwerk gewährt. Ich glaube diese Frage auf da» Entschiedenste verneinen MM* in Wliiittii alt tut Adresse für Depeschen. Anzeiger Kietze». Fernsprecher Nr. 51. Friedensklänge. Schon seit einiger Zett dringen Meldungen tn die Otffentltchkett, welche von einen dringenden FriedenSbedürfntß der Spanier reden, aber immer wieder stad diese Nachrichten von osfizteller Seite in Madrid demeuttrt worden. Man kann sich leicht in die Lage der spanischen Regierung versetzen und die Gründe wohl begreifen, welche für fie maßgebend •flnb, um die Annahme, al» wolle fie den Frieden nachfucheu, •al» haltlos htnzustelleu. Freilich ist Spaaien der Krieg von den Bereinigten Staaten aufgedrungen worden, aber für die Zustande auf Euba trägt da» von den spanischen Regierungen — mochten fie nun liberal oder confervativ sein — befolgte System die Schuld und damit auch für die Jnsurrecttou, welche die gegenwärtige Lage geschaffen hat. Wtr haben uns jr früher schon bet geeigneter Gelegenheit ausführlich über diesen Gegenstand geäußert, sodaß wir nicht näher darauf zurückzukommen brauchen. Aber auch dafür lastet auf der Regierung die Verantwortung, daß die Wehrkraft de» Landes nicht auf der Höhe der Zeit erhalten worden ist. Das Truppenmaterial Spaniens ist, wie allseitig anerkannt worden -ist — ein vorzügliche», aber die Organisation ließ zu wünschen übrig, und die BertheidigungSmittel waren durchweg in mangelhafter Berfaffung. Einen Frieden zu schließen, der dem Lande neue materielle und moralische Opfer auferlegt, Ist deshalb für die am Ruder befindliche Regierung eine sehr heikle Sache. Aber die Umstände drängen Spanten immer mehr, die Hand zum Frieden zu bieten. Der französische Botschafter tn Washington hat von der Madrider Regierung nunmehr den Auftrag erhalten, offiziell wegen der FriedenSbedtugungen bet den Bereinigten Staaten anzusragrv, und damit hat Spanten d'.e erste Borbedingung erfüllt, welche für da» Zustandekommen des Frieden» un« erläßlich war. Daß die Berathungen hierüber nicht allzu platt verlaufen werden, liegt auf der Hand, da die öffentliche Meinung in den Bereinigten Staaten von Spanien große Opfer verlangt, die dem Stolze der Spanier schwere Wunden schlagen werden. ES handelt fich um nicht» weniger al» um die Bernichtung der Eolonialwacht Spaniens, um die Herabdrückung diese» Reich» auf einen Staat zweiten Ranges. Und man muß sich vergegenwärtigen, daß Amerika beim FriedenSschluß nicht wehr da avkvüpfen wird, von wo e» beim Kriege auSgegangen ist, daß e» sich nicht mehr mit dem idealen Etfolge, der Befreiung Tuba», begnügen, sondern auch materielle Dortheile verlangen werde. Die Bereinigten Staaten stellen jetzt al» Minimalforderung auf: Freigabe Tuba», Abtretung Portorico» und einer Kohlenfiation auf den Philippinen. Bon Spanien eine Kriegsentschädigung den Rücken der Lastträger von der Barke an» Land getragen zu werden. Bon Haifa wird der gegenwärtig nur nothdürstig fahrbare Weg nach Nazareth und Liberia» verbeffert, von Haifa nach Jaffa eine neue Straße gebaut und über die dortigen Flüffe werden drei neue steinerne Brücken angelegt. Ferner wird die Straße Jaffa—Jerusalem—Bethlehem, Hebron und Jerusalem—Jerichow ausgebeffert, von Jerichow nach dem Lobten Meere zum Jordanbadeplatz und zur Jorbanbrücke und von da nach Jerichow ein fahrbarer Weg hergefielle. Auch wird von Jerusalem nach dem Oelberg hinauf eine schöne Straße gebaut. An der Jordanbrücke sollen einige Lausend Beduinen versammelt werden, die dem Katserpoare ihre Retterkünste und ihre Kampfe»wetse vor Augen führen werden. Berlin, 28. Juli. Ueber da» Befinden des Fürsten Bi»marck wird aus Frtedrich»ruh gemeldet, daß dasselbe heute beffer als gestern sei und jedenfalls keine unmittelbare Gefahr vorliege. Wenn nicht die heftigen Schmerzen im Fuß und im Gesicht vorherrschten, wäre daS Befinden des Fürsten als ziemlich gut zu bezeichnen. Die Nacht ist soweit gut verlaufen. Der Fürst hat ziemlich viel geschlafen, auch geschabten Schinken, Laviar und Ei gegeffen, sowie Bier und etwa» Sect getrunken. Heute früh 8 Uhr 60 Minuten la» der Fürst, im Bett liegend, die neuesten Zeitungen und hat auch schon eine Pfeife geraucht. Grhe'mrath Schweninger ist gestern mit dem Nachtzug nach Berlin abgereift, kehrt aber morgen zurück. Morgen, den 29., Abend», kommt der bayerische Staat-Minister v. LrailSheim au» München zum Besuch in FriedrichSruh an. Staatsminister v. LrailSheim macht mit seiner Tochter eine Reise nach Norwegen. Au» diesem Anlaß hatte er tn FriedrichSruh angefragt, ob er den Fürsten Bismarck besuchen könne. In einem überau» verbindlichen und herzlichen Schreiben erwiderte ihm der Fürst, er freue sich, ihn und Fräulein v. LrailSheim begrüßen zu können und bedauere nur, daß er nicht persönlich am Bahnhof zum Empfang fein könne. Dem Wunsch de» Fürsten entsprechend, wird Minister v. LrailSheim am 29. Juli mit dem Abendschnellzug in FriedrichSruh eintreffeu, er ist dort zu Tisch gebeten und wird Nacht» Weiterreisen. — ES be* steht kein Zweifel, daß eS fich bei dem schweren Unwohlsein de» Fürsten um einen acuten Anfall seine» alten Deoenleiden» handelte, der aber überwunden scheint. Einzelne Blätter verbreiten immer noch beunruhigende sensationell aufgebauschte Nachrichten, so daß die Ausgabe von täglichen Gesundheit», berichten feiten» der Familie bezw. deS Gehetmrath» Schweninger Wünschenswerth erscheint- denn der Fürst gehört nicht nur den Seinen, sondern un» Allen. Auf diese Weise würde auch den itnb Anzeigeblatt für den TLreis Gieren ?628 11270 1916 97C6 v4b lQl.fr 1C100 >CfSt Silbenmte ugiesm läniet iffai Türken litte»* D Mb. inl V $• rebit nikoerein ittomane editbank airi Melmeer lidional 107.- 97.60 135.' 9260 97.- 86- 19.- 93.- 98*60 38.- 101- Nr. 176 Erstes Glatt bt». Erscheint ILgNch mit Ausnahme deS Montag«. Die Gießener Mamikien d tätter Werden dem Anzeiger W-chentlich viermal beigelegt. ** 80.8 I 16980 " 1.17'/' MPl fier Auswahl und ge- Feuilleton. Das Nerhiiltlliß iwifdjni Realismus und Idealismus iu btt Kaust. (1. Fortsetzung.) Luch die Menfchenwelt vermag der Maler vielseitiger aufzufaffen al» der bildende Künstler- bald zeigt er un» daS alltägliche Leben tn dem wogenden Gewimmel de» Erwerb» und Verkehr» oder in den anziehenden Gruppen eng um« frtedeter Häuslichkeit, bald die Fortschritte der Geschichte in ihren bedeutsamsten Momenten, in entscheidenden Schlachten, wichtigen Zusammenkünften, folgenschweren Thaten irgend« welcher An. So bietet ihm Natur und Geschichte eine reiche Fülle de» Stoffe» zur nachbildenden Darstellung. Ander» die Mufik, die un», wie schon angedeutet, in baß innerste Heiligthum de» Leben» verletzt- nicht daS scharf Bestimmte, klar Umgrenzte, socdern daö Unendliche ist da» weite Gebiet, da» fie beherrscht. In ihren Tönen vernehmen wir jauchzende Freude und wühlenden Schmerz, Liebe, Sehn« sucht, Haß, Zorn, Melancholie, Schwärmerei, Andacht, Muth, Begeisterung- wir werden in diese Empfindungen und Stim« mutigen htneiugeriffen, auch ohne zu wissen, wodurch fie erregt werden, worauf fie zielen. Aber auch hier führt un» der Künstler nicht iu neue, unbekannte Gebiete, sondern weckt die Erinnerung an längst Bekanntes und Vertraute». Die Dichtkunst ist und bleibt doch die umfaffendste und villfritigste alln Küuftt. si° st.lllt ni$t nut: fta bal W dar. wir die bildeode Kunst und Malerei, fie fprtcht nicht nur zum Ohr, wie die Mufik, fonderu indem fie unmittelbar durch da, gehörte oder gelef-n- Wort nufere «tnbildungS. kraft in Bewegung fetzt, vermag fie alle «inne zu be ch,f- -eigen und mit Eindrücken zu erfüllen. Wenn der Dichter gull 18«8 Stlberrcltr -tugies» ol! Geisse, Selteriivea, >eel, Sellersweg 87. üi _ 7449 zu erhalten, würde wohl vergebliches Mühen der Bereinigten Staaten sein, und deshalb kann man eine Lompensation durch Abtretung von Land — in diesem Falle also Portorico — nur als gerecht gelten laffen. Cuba ist sür Spanien unrettbar verloren, und daß eine hohe Kriegsentschädigung gezahlt werden ober die im Etr-fl.ßbereiche der Bereinigten Staaten telegene Insel Portorico abgetreten werden muß, darüber werden fich die maßgebenden Madrider Kreise klar sein,^ und deshalb Ihun fie am Besten, wenn fie nicht mehr länger zögern, sondern unter den von Amerika gestellten Bedingungen Frieden schließen. Nach den neuesten au» Washington vorliegenden Meld- ungen hat fich Präsident Mac Kinley bereit erklärt, den Spaniern einen Waffenstillstand zuzubilligen, wenn e- ihnen mit den FriedenSabfichten ernst ist, und so karf man denn hoffen, daß in nicht allzu langer Zett der spanisch-amerikanische Krieg der Geschichte augehörev wird. (xx) Dentsche- Reich. Darmstadt, 28. Juli. Ihre Königlichen Hoheiten der Großherzog und die Großherzogin werden fich am Sonntag den 31. Juli zur Theilnahme an den Vermählung»« feierlichkeiten nach Coburg begeben und einige Tage dort verweilen. Berlin, 28. Juli. Prinz OSkar, der fünfte Sohn unseres «atserpaare», hat am Mittwoch sein zehntes Lebensjahr vollendet (geboren 27. Juli 1888). Zu Ehren seine» Geburtstages fand in WilhelmShöhe eine Festtafel statt. Nachmittags wurde eine Wagenfähre nach dem Waldplatze an der Dörnberger Straße unternommen. Berlin,28.Juli. Der im Herbst bevorstehende Besuch des Kaiserpaare» in Jerusalem hat int ganzen gelobten Lande eine freudige Aufregung hervorgerufen. Be- kanntltch werden auch VergnÜgung»fahrten nach dorthin au»» gerüstet, sodaß die Gasthöse schon jetzt durch zahlreiche Au- Meldungen mit Beschlag belegt find. Bielen Reisenden wird daher Wohnung in Zelten oder Baracken bescheert sein. Allerdings läßt fich darin sehr gut wohnen, wenn man berück« fichtigt, daß zur Zeit de» Kaiserbesache», also um die October« November-Wende, dort die schönste Sommerzeit herrscht. Namentlich die tn Palästina lebenden Deutschen rüsten fich schon allenthalben, da» Kaiserpaar würdig zu empfangen. Auch von der türkischen Regierung wird schon eisrigst gerüstet. Straßen werden auSgebeffert und neue angelegt. In Haifa wird eine Mole ins Meer gebaut, sodaß kleine Dampfer anlegen können und die Herrschaften nicht nöthig haben, auf Apotheken irogerien. Ende gegangener „Jakobimarkt" wurde von sehr gutem Wetter begünstigt — seit einer Reihe von Jahren eine Ausnahme — und nahm hierdurch einen befriedigenden Verlaust Der Bullen- und Rindviehwarkt an den beiden ersten Tagen bestätigte allerding- die Thatsache, daß unser früherer so bedeutende Rindviehmarkt immer mehr zurückgeht. Die Ursache liegt an dem Au»bleiben der fremden Händler, die nur an der Bahn gelegene Marktorte besuchen, wo ihnen der Transport eben wesentlich erleichtert und verbilligt wird. Durch da- Ausbleiben der Händler stockt der Handel und flaut das Geschäft und die Verkäufer bleiben auch au«. So war denn auch der Auftrieb an Kühen und Bullen, wie auch au Jungvieh schwach. Die Preise müffen als nicht theuer bezeichnet werden. Sie stehen eigentlich in vollem Widerspruch mit den derzeitigen Fleischpreisrn. Wurden auf dem Rindviehmarkt wenig Käufe abgeschloffen, so ging e» desto lebhafter her aus dem vorgestrigen Schweinemarkt. Hier fehlte e- weder an Verkäufern, noch Käufern. Trotz der hohen Preise ging der Handel äußerst flott. Man bezahlte für da- Paar Ferkel erster Sorte im Durchschnitt Mk. 60 bis 65 und 65 bi- 70, für das Paar zweiter Sorte Mk. 40 bis 50 und 50 bi- 60. Da- Paar Einlegeschweine wurde mit 90 bi- 100 uud 100 bi- HO Mk. bezahlt. Der gestrige Krämer- und Bergnüg- uog-markt war auffallend stark mit Verkauf-ständeu besetzt, deren doppelte Reihe fast die ganze Stadt durchzog. Die Marktgäfte waren in Schaaren herzugekommeu, sodaß unser 'Ä’-S LZÄk S"; u 8-d «r^***i* 3L8 V3'4' 3'«i ®8«4tn 14?“4,'"'11 14®tc. 3.6aC| »t«. 2. Mt. 2; • »fr. N* 4'W. u » D'H«, $..8, Jitnj Bh$'’®' W, »«im, Tutaerlchsb 11' «kad. T,8. BtrliD, ..7' si ttliche «ei bMu ^ttiü da» Wort, n« btt Plicht gerecht zu toubto, llrgerschast, °lleu«ehörbn, »S bemüht unb alleu bei 1 bei seiner Borbereituv, ruog gearbeitet, herzllchto ichen Gut Heil aus Htm- er besonders freudig ein- ireiuS „Doria" aut Genus Meuiicheu Ächtet rin Di. Goetz dauleud enigegen* überweisen versprach. Hm Turnvereins in Rom, vm ringetroffeurS Telegramm 8 Königs für die Turnsachi um ein Fahnenband in des detbanner. Herr Dr. @oi| Dan! an die italienischer zeu Vertreter daraus |b, en Ausgabe noch die dritte thümlicheS Zusmmenttesseo, einem foctaldemokratische- tof bat Snrntn unb sei« unb baß er soeben (int :n habe, die Mchte M lUb der Miien BM achck bei Schöpfers not ttztrn dir Turner mahnen, m zu wirken. Der Fackel' zchl-, aus d°l» Hl* juDfl. TS waren etva4W daß die recheen und linken 1 Solonne je eine trugen^ „fa tau Mij-mBn' 6 taW „ d»>» di« Dm»'»« ”1 t Saida btn aii B unMM "*& q Deutsche Turnfest ist d bn”? OOO eni"1'1"" » V, *bi »« ?“ en Wie di»°hre«, t ilrtaäW!» *«' k!' **,1 eine »«'1 eine» * Sier N!lg0 wat* S-wAS Ä»' $teil< «*tii I » K d«« L,K"Z Jakobimarkt wieder einmal gestern war, waS er früher gewesen, ein echte» Vogelsberger Volk-fest. (§) Ruppertenrod, 28. Juli. Bet der gestern hier vor- geuommenen GemeinderathSwahl wurden für zwei verstorbene, und zwei eine Wiederwahl ablehnende Mitglieder vier neue gewählt. Bon 42 abgegebenen Stimmen firlen 29 auf Adam Philippi, 23 auf Heinrich Reiber IL, 23 auf Adam Kratz und 16 auf Johann Reinig V. Stimmberechtigt waren in der Gemeinde 176; demnach haben kaum 24 pLt. von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht. Bad Nauheim. 26. Juli. (Wo liegt Nauheim?) Diese schwierige Frage zu lösen, ist endlich dem fortgesetzten, tiefen Studium eines hervorragenden Geographen gelungen. Bisher waren es die Franzosen, welche Unglaubliches auf dem Gebiete der Erdkunde leisteten. Nun aber gebührt der Lorbeer einem deutschen Blatte, der in Berlin erscheinenden .Deutschen Zeitung". Sie schreibt unterm 23. Juli 1898 unter den Hofnachrichten: „Die Kaiserin (von Oesterreich) geht dieses Jahr nicht, wie früher, nach Gödöllö in Ungarn, sondern hat fich bekanntlich Nauheim (bei JohauntSburg) auserlesen." Der „Wett. Avz." bemerkt hierzu: JohanntSburg liegt, wie bekannt, im Freistaate Transvaal (Südafrika) und ist durch feine Goldminen weltberühmt. Nauheim ist also offenbar eine Großh. Heff. Coloote in Südafrika. Zu dieser wichtigen Enthüllung konnte daS Blatt gelangen, durch die reichen geographischen Hilfsmittel, welche die deutsche Reichs- Hauptstadt, der Sitz der Intelligenz, bietet. Wunderbar ist nur, daß die Bewohner der Eoloute Nauheim- sämmtlich fich weißer Hautfarbe erfreuen, mit Ausnahme eine» einzigen Kindermädchens, in Gestalt eines wirklichen schwarzen Neger- kuaben. Dieser muß auf die „Deutsche Ztg." solchen Eindruck gemacht haben, daß fie mit einem Federzug die ganze Stadt Nauheim nach Afrika versetzte und somit den hier weilenden 5000 Kurgästen eine Rückreise zur See von 21 Tagen auf- zwang. Sollte der Johannisberg bei Nauheim den Geographen der „D. Ztg." auf die Spur seiner überraschenden Entdeckung geführt haben, so soll uns nicht wundern, wenn er Berlin am Kreuzberg in die Nähe von Kreuzburg versetzt. O Darmstadt, 28. Juli. Die Ingenieur- und die Maschiuenbau Abtheilung unserer Technischen Hochschule unternehmen gegenwärtig größere Studienreisen nach dem Schwarzwald und der Schweiz. — Dem Architrcteu Friedrich Pützer hier, der jüngst eine Probevorlesung über die Entwickelung und die Erfolge der neueren künstlichen Bestrebungen im Städtebau mit Erfolg hielt, wurde die venia legendi für Architektur an der Hochschule verliehen. Groß-Gerau, 27.Juli. Nicht weniger als 25 Störche waren gestern Abend auf dem Mälzeretgebäude der Union- brauerei dahier versammelt. Jedenfalls wurde in dem „hohen" Rath dieser Störcheversawmlung ein sehr wichtiger Punkt erledigt, denn die Störche blieben fast eine Stunde lang beisammen, bi« sie einzeln nach verschiedenen Richtungen hin we'flogrn. An» der Zeit für die Jcit Vor 21 Jahren, am 30. Juli 1877, suchte General Krüdener in der Schlacht von Plewna vergebens, die Türken aus ihren wohlverschanzten Stellungen zu werfen und fich der Stadt zu bemächtigen. Nach der mörderischen Schlacht, in welcher die Ruffen 8000 Todte und Verwundete auf dem Schlachtfelde ließen, mußte fich Krüdener zurückziehen. Die Türken schändeten ihren Sieg durch Grausamkeiten gegen die Gefangenen, obwohl bie Pforte der Genfer Convention bei» getreten war. Universität- - Nachrichten. Halle a. S. DaS neue Verzetämiß der Vorlesungen für das Sommerbalbjahr bringt folger be Personal Verände'ungen an der Universität: In brr theologischen Facultät ist D. Jultuö Köplin weiter vom galten der Vorlesungen entbunden. Dr. Alfred Graefe, der frühere Dtrector der Augenklinik, liest nicht. Neu erscheint Privatdocent Dr. Karl Heilbronner. In der philosophischen Facultät erscheinen neu: AlS ordentlicher Professor Dr. Alois Riehl, al« außerordentlicher Profeffor Dr. Rudolf Disselhorst an Stelle deS verstorbenen Hermann Putz für Thterheilkunde, als Privatdocent Dr. Friedrich Falke (mit Geschichte der Landwtrthschaft, Phyfiologie der nutzbaren Eigenschaften der Hausthiere), und Dr. Max Rolots (mit Electrochemte, Einleitung in die chemische Verwandtschaftslehre). — Dem pharmazeutisch-chemischen Institut der Universität Marburg ist die Berechtigung zur praclischen Ausbildung der Nahrungsmittel Chemiker ertheilt worden. Für die Prüfung von NahrungSmittel-Chemtkern hat der Herr Minister für die Universität eine Commiffton eingesetzt, in die für die Zeit bis Ende März nächsten Jahres berufen sind Geh. OberregterungSrath Steinmetz als Vorsitzender, die ordentlichen Proiefforen der Chemie, Geh. Regierungsrath Dr. Schmidt unb Dr. Zincke, und der ordentliche Professor der Botanik, Dr. A. Meyer, als Examinatoren. — Profesior Dr. Zorn, der Vertreter des Staats- und Kirchen- rechtS an der Universität Königsberg i. Pr, hat der .Kreuzztg.' zufolge einen Ruf nach Bonn abgelehnt. — Die Universität Kiel wird eine Erweiterung erfahren. ES soll ihr ein Institut für Electrotechntk etnoefügt werden, um sie dadurch auf diesem wichtigen Gebiete durch Darbietung praktischen Unterrichts auch den Martnekreisen dienstbar zu machen. — AuS Eisenach schreibt man: Professoren der Universität Jena haben einer öfter schon erfolgten Anregung stattgegeben, wissenschaftliche Vorlesungen für Volksschullehrer Thüringens und der angrenzenden Gebiete einzurichten Der Beginn derselben ist bereits für den October in Aussicht genommen, wenn auf eine Theilnebmerzabl von mindestens hundert Lehrern gerechnet werden kann. Es finden zunächst folgende Vorlesungen statt: 1. Professor Rein: Die ethischen Grundlagen der Erziehungswissenschaft. 2. Geheimer Hofrath Eucken: Die geistigen Strömungen im Alterthum, Mittelalter unb in der Neuzeit. 3. Professor Pierstorf: Die Grundzüge der VolkSwtrthfchaflslehre. 4. Profeffor Detmer: Bau und Leben der Pflanzen unter Hervorhebung der Zweckmäßigketts- einrichtungen: 5. Professor Verwarn: Allgemeine Physiologie. Aivchliche Anzeigen der Stadt Gietzen. Evangelische «emeiußr. Sonntag den 31. Juli. 8. Sonntag nach Trinitatis. G 0 t t e s d i e n st. In der Stadtkirche. Vormittags 78/< Uhr: Pfarrer Dr Grein. Zugleich Christenlehre für die Neuconfirmirlen aus der Marcusgemeinde. Vormittags 9V, Uhr: Pfarrer Schlosser. Beichte und heil. Abendmahl für die Matthäus- und Marcusgemeinde. Anmeldung zuvor bei dem Pfarrer der Gemeinde erbeten. Vormittags 11 Uhr: Militärgottesdienst. Pfarrer Dr. Grein. Nachmittags 3 Uhr: Versammlung der Kinderkirche der Matthäusgemeinde zum Spaziergang. In der.Johanneskirche. Vormittags 78/< Uhr: Pfarrer Euler. Zugleich Christenlehre für die Neuconfirmirlen aus der Lucas- gemeinde. Vormittags 91/, Uhr: Pfarrassistent Dr. Heußel. Nächsten Sonntag, den 7. August, findet Beichte und heil. Abendmahl für die Lucas- und Johannesgemeinde statt. Anmeldungen vorher bei den Pfarrern erbeten. Katholische «emeiudr. Samstag den 30. Juli. Nachmittags um 4 Uhr und Abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte. Sonntag den 31. Juli. 9. Sonntag nach Pfingsten. Vormittags von 6'/, Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beichte. „ um 7 Uhr: Die erste heil. Messe; vor und in derselben Austheilung der heil. Communion. , um 8 Uhr: Die zweite heil. Meffe; „ um 9Ve Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 2 Uhr: Andacht für die Abgestorbenen. Gottesdienst der israelitischen Keligionsgesellschast. Sabbathfeier am 30. Juli 1898. Freitag Abend 7*6 Uhr, Samstag Vormittag 8 Uhr, Nachmittag 4 Uhr, Sabbathausgang 9 Uhr. Nachmittag 3« Uhr Schrifterklärung in der Synagoge. Wochengottesdienst Morgens 6so Uhr, Abends 78) Uhr. Temperatur der Lahn und Luft nach Reaumur gemeffen am 29. Juli, zwischen 11 und 12 Uhr Mittags Wasser 16°, Luft 13°. Rübsam,en'sche Badeanstalt. Schifs»nacb*ichterr« Norddeutscher Lloyd, tn Gießen vertreten durch die Agenten 6«tl Loos und I. M. Schulhof. Bremen, 28. Juli. (Der transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Dresden, Captiän O. Grotz, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist am 26. Juli, 9 Uhr Morgen«, wohlbehalten tn Baltimore «gekommen. Bremen, 28. Juli. (Per transatlantischen Telegraph«! Der Doppelschrauben-Postdampfer Barbaroffa, Capttän A Richter, vorn Norddeutschen Lloyd tn Bremen, ist gestern 10 Uhr Morgens wohlbehalten in New-Aork angekommen. Der Postdampfer „Switzerland" der „Red Star Line" in Ant- werpm ist laut Telegramm am 26. Juli wohlbehalten tn Philadelphia angekommen. Neueste Nachrichten. Depesche» de« Bureau .Herold*. Wien, 29. Juli. Nach Informationen aus den Kieisen der Rechten wird der ReichSrath spätestens Anfang Octoder wieder einbernfen werden. Gleich zu Brginn wird die Regierung dem Hanse einen Sprachengesetzentwnrf vorlegen, ebenso daS Ausgleichs Provisorium. Sollte da« Parlament wieder tu Obstruction verfallen, so wird die Regierung mit der sofortigen Auflösung der ReichSratheS ant- worttU. Bozen, 29. Juli. Infolge Niederganges einer großen Felßlawme von der großen Zinne der Ampezzaner Dolomiten wurden die beiden Touristen Dr. Graf au« Graz und der Redacteur der „Bozener Zeitung", Dommling, schwer verletzt. Paris, 29. Juli. Die Aussichten zu Gunsten der Revision des DreyfuS-ProzeffeS steigern sich mit jedem Tage. Die gestrige Aeußerung des offiziellen „TrmpS" ist al« Vorzeichen einer ministeriellen Erklärung in dieser Richtung zu betrachten. Ein Mitglied des EabinetS, welches von einem Freunde über die hier bereit- angemeldeten Interpellationen bezüglich der DrehfuS - Angelegenheit befragt wurde, verficherte, daß diese Interpellationen nicht erfolgen würden, da vor dem Zusammentritt der Kammer Ereigniffe statifindeu würden, welche die Interpellationen werthloS machten. Madrid, 29. Juli. Die Nachricht von der Eröffnung der Friedensverhandlungen hat tn ganz Spanien eine befriedigende Aufnahme gefunden. Man erwartet eine großartige Kundgebung der Bevölkerung, sobald e« fich Herausstellen wird, daß Spanien die Oberherrschaft auf den Philippinen behält und daß die Bereinigten Staaten von Spanien keine KriegSintichädigung verlangen. Die carlistischen Bewegung ist nicht von Erfolg gewesen, weil die Catltsteu unter sich uneinig find. Immerhin hofft man, daß Don Carlos Jbte Leitung übernehmen werde. Madrid, 29. Juli. Der hiesige Correspondeut des „New York Herold", welcher von den Blättern als Spion verdächtigt wurde, wurde unverzüglich von der spanischen Regierung de- Landes verwiesen. Er halte fich an den englischen Botschafter um Schutz gewandt, jedoch vergeblich. New-York, 29. Juli. Die Antwort der Bereinigten Staaten auf die Note Spaniens wird morgen dem fran- zöfischen Botschafter überreicht. Die Antwort ist von Mac Kinley und dem SiaatSsecretär Day so gefaßt, daß Spanien sofort antworten muß. Mac Kinley will dadurch vermeiden, daß irgend eine europäische Macht fich in die Friedensverhandlungen einmische. Havanna, 29. Juli. Die Amerikaner haben gestern einen kleinen Hafen in der Nähe von CiensuegoS bom- bardirt, jedoch ohne Erfolg. Gießen, 30. Juli. Gegen Flöhe, Schnaken, Schwaben, Runen, Wanzen und Fliegen kauft nur Lahr's Dalrna. Es tobtet in 10 Minuten alle Fliegen im Zimmer. Nicht giftig. Hunderte von Dankschreiben. Nur ächt zu haben in versiegelten Flaschen zu 15, 30 und 50 Pfg., Staubbeutel 15 Pfg. in Gteßen in der Hirfchapotheke. 4456 UersteWiMM Samstag brn 10. September, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dem hiesigen Onsgerickt die den Friedrich Valentin Eheleuten in Gießen gehörigen Immobilien: Flur 2 Nr. 104«/1M = 173 qm Hofraithe, Laggärten in den hintersten Schießgärlen, , 2 „ 104"/,w — 224 qmGrabgarten daselbst, „ 2 „ 104 b — 57 qm Straße daselbst, , 13 „ 161 — 669 qm Acker auf der Hardt über der Kropback, ,13 „ 162 — 644 qm Felsenkeller daselbst, „13 „ 163 — 668 qm Felsenkeller daselbst, „ 13 „ 180—1100 qm Acker daselbst, , 13 „ 181 — 388 qm Acker daselbst, , 13 „ 183 — 1488 qm Acker daselbst öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, 29. Juli 1898. Großh. Ortsgcnckt Gießen. ___________I. A.: Vogt.________7600 ML WMHaus. Freibank. 7502 Heute und morgen: Ochsensteisch 50 Pfg. Schweinefleisch 50 Pfg. Prima neue holl. Vollheringe, ist. marin. Heringe, ital. Kartoffeln und Grünkern frisch eingetroffen bei 7605 A. ck G. Wallenfels, Markt LI. Telephon 46. Neue Kartoffeln 50 Kilo iucl. Sack Mk. 3,75. Neue Zwiebeln 50 Kilo iucl. Tack Mk. 6,00, versendet gegen Nachnahme [7589 J. Mai, Friedberg, Hessen, Kartoffel- und Zwiebel-Erport. Einkoch-Krüge Einmach-Gläser Einmach-Töpfe empfiehlt in allen Größen Phil. Wagner, 7596 Neustadt 4. Lebende Krebse in allen Größen eingetroffen bei 7602 J. M. Schulhof. Permiethungen 7606] Freundliche Wobnung von drei Zimmern per sofort zu vermiethen. _______________Mäusburg 7. 7594] Schön, einfach möbl. Zimmer zu vermiethen. Steinstraße 4VII. rechts. 7599] Möbl. Zimmer zu vermiethen. Neuenweg 02, 1 Tr. 7591] Möbl. Zimmer zu vermiethen Bahnhofstraße 56. Wietgelnche 7597] Unmöblirte Wohnung (2—3 Räume) für leb. H^rrn gesucht. Angebote mit Bezeichnung von Lage, Preis unb Bedienung unter Nr. 7597 an bie Expedition b. Bl. erbeten. Offene Stellen 7227] Schuhmachergeselle auf sofort für dauernde Arbeit gesucht. ______________Hainer, Tiefenweg 4. Ml. Tüncher gkschj. 7331 Gebr. Zutt. X Gesucht >0 1 Sdjmicb unb 1 Maschinenschlosser mit guten Zeugnissen. Dauerstellen. Auskunft: 7429 ____________Liebigstraste 26. Ein angkhkuSerKkllutt gesucht 7572____________________L. Feidel. 7454] Tüchtiger, flotter Verkäufer mit schöner Handschrift für mein Manufacturwaareu ° Geschäft gesucht. J. Schmücker, vormals H. M Jugharbt, in Gießen. gäT* Pferdeknecht -W» 7558 kann eintreten.__________Licherstr. 5. 729z] Ein zuverlässiger, braver Heschästsöursche fofort gesucht. Auch kann ein gut empfohlener ver- beiratheter Mann stundenweise Beschäf- tigung finden. H. F. Naffauer. Kausöursche gesucht. 7492___________ Marktplatz 17. Dienstmädchen gesucht, welches kochen kann unb die Hausarbeit versteht, gegen hohen Lohn. Eintritt 7. August oder früher. Westanlage1S,HI. 7586] Ich sucke für mein Colonial-, Farbwaaren- und Cisengeschäst per fo,ort tintn sthrling aus achtbarer Familie. _______________I. Diehl, Kirchham. 7584] Lauffrau oder Laufmädchen Vor- mitlags gesucht. Bleichftr. 14. 7607] Für einige Stunden täglich eine Lauffrau oder Laufmädchen fofort gesucht. Frankfurlerstr. 63, I. 20 Mädchen § vom Lande für Haus und Küche in feine Herrschaftshäuser für dauernd sofort gesucht durch das Bureau Kling, Darmstadt, Kleine Kaplaneigaffe 1. ?»ii verkaufen Günstige Gelegenheit für strebsam, tüchtige Kausteate! In reicher Gegenb bes nördlichen OberheffenS ist wegen Sterbefall ein renomm. gern. Waareugefchäft mit besserer Wirthschaft, seit 50 Jahren bestehend, nebst Gebäulichkeiten 2c. mit 7—9 Mille Anzahlung aus ber Hand zu verkaufen. Näheres zu erfragen [7590 ___Ebelstraste IS, 2. Stock. 7598] Gebrauchte, sehr gut erhaltene Nähmaschine (Hand- und Fußbetrieb) billig zu verkaufen. Wettergaffe 3U. a Heinrich Schaffstädt Giessen, den 28. Juli 1898. Die Beerdigung findet Sonntag in Darmstadt statt. 7608 E. Thord, Restaurateur. Eintritt 20 Pfg. Abschiedsabend! Eintritt 20 Pfg. Wieseck, den 28. Juli 1898. 7595 Die Beerdigung findet Samstag den 30. Juli, Nachm. 3 Uhr, statt. tag des 30. Juli zurückzuliefern. 7450 „Humanitas". 7593 O V« 7603 Visitkarten Schutzmarke. ITährräder 7519 29.(7. 9 Uhr Heinrich Hochstätter, Sdilo^.nlTr 19. 153 00 I Oefterr. Tredit-Sleti« 3 4E0 W.«9IcHeu (Gcfuuti en KerWedenes liemne D B o D O O Zu haben in allen einschlägigen Geschäften, Schachteln ä 5, 10 u. 20 Pfg. 20 Fr«nke»-Dt. fr’tpl. SovsceignS Dsllsrö in Gold I- V. d. 1. Pr. Theophil Brüller, Dirigent des Gesangvereins 3 3 4 Frkf. Ldw-EredLAk. unk, b. 1900 101.75 Briif Wtö «ritt «6«'. 16.22 18.18 Fr«nz. Brukust« 80 85 20.38 L0L4 Oefterr. dts. 169 76 £20 4.17 Amerie. 4.17VI ftoeetten: $. Burkhardt. — Druck und fier lag der Brühl'fchen Uni»trjttät*«öud)< und (Strmbrucferei (Pietsch Erden) in Gieße«. Montags- x-'rS- pigtlegt- „mltne -so 21 " ui i betreffend: Festirtz tezüge dem v dem Unter Bezug 80. December 18! die Durchschw lll JnvaliditätS' hl Nrankeuverfich ult Witkuag vom ,esetzt find: I. Wohvsug 1. Wohullu, werbe« 48 Mk. 2. Faw'lier H. Freie Kc 1. Morgen^ 2. Frühstü! 3. Mittage 4. Beiper 5. Abendbt volle Ri und M HI. Heizso- IV. Be/eucht Mr ioosttge i W Vorbehalten. Tießen, de Großh s Mufftni: ilt Abh lfr Miere in Die Lörcomm W »ird nachfolk am 1. A Die Züchter t ™ w Herdbuch et R« ichou bet t Menben Thiers J”£'Meret hi , {^lbeiten der E Wauen, . „ Sollten noch ■ ft " ^--d.u ^chen. ^^°nbach, bi Präsident l ^Friedri "h': Huf boo «s ^r°l . lanbhi Ci ““8 bl» n Intel Dhi. z?AiMaterif iis «ll brira» h?n blt H uede