L8N8 Sonntag den30 Januar Erstes Blatt Nr. 25 Keßener Anzeiger General-Anzeiger Amts- und Anzeigeblntt für den "Kreis Giefzen Gratisbeilage: Gießener Familienblätter. London, 28. Januar. Tine sta.k^ Expedition wird daß bei der in Abg. Re iß Haus (Soc.) wünscht, ! Aussicht gestelltenEnquvte über das Impfen auch Impfzwang- j gegenwärtig für das obere Nilthal ausgerüstet. Ihr i aeaner gehört werden, was Staatssecretär Graf Posa- - Führer ist der ForkchungSre,sende Cavendish, der eben : dowsky zusagt, und zwar mit dem Bemerken, daß die \ vom Rudolphs« zurückkehrte. Cavendish wird begleitet von \ verbündeten Regierungen an der Impfung festhielten. [ acht bis zehn Europäern, einschließlich einer Anzahl Sol- Aba. Kruse (ntl.) fragt nach dem Stande der Apo- baten. Die Expedition, die als eine private stat,findet auf die Alle Anzeigen.Vermittlungsstellen de« In« und Ausland«» nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. »«nähme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Borm. 10 Uhr. Grfcheint täglich mit Ausnahme des Montags. Die Gießener M«mikienvlätter werden dem Anzeiger Wbchentlich viermal beigelegt. Rebaction, Expedition und Druckerei: Schnkstratze Nr. 7. Aezngrpreks '»iertcljährlich 2 Mark 20 Pfg. monatlich 75 Pfg. mit Bringerlohn. Bei Postbezug 2 Mark 50 Pfg. vierteljährlich. geht bhect von der oftafrtkanischen Küste zur Mündung deS Ssobat in den weißen Ntl. Lieutenant Andrew und zwei andere Mitglieder der Expedition reisen sofort ab, um dm Transport in Ordnung zu bringen. Der R'ft folgt inne halb Monatsfrist zu Sch ff nach. Abg. Kruse (ntl.) fragt nach dem Stande der Apo- thekengesetzgebung, worauf Staatssecretär Posadowsky entgegnet, >ein diesbezüglicher Gesetzentwurf liege der prellßischen Regierung bereits vor. — Nächste Sitzung morgen 1 Uhr. Fortsetzung der Etatsberathung und erste Lesung der Branntweinsteuergesetznovelle. Schluß 53/4 Uhr. Der Umbau der Stadtkirche zu Gießen. Die umfangreichen Umbauarbetten unserer alten Stadt- ktrche sind nunmehr beendet und wird morgen, Sonntag i/310 Uhr, wieder der erste Gottesdienst darin abgehaltm werden. Alt kann zwar unsere Stadtkirche nicht genannt werden, alt ist vielmehr nur der angrenzende Kirchthurw, welcher nack einer während der Umbauarbeiten Vorgefundenen JahreSziffer auf einem Eckstein am Thurm im Jahre 1584 erbaut worden ist. Die Stadtkirche selbst dattrt erst aus dem Anfang dieses Jahrhunderts und wurde von G. D. Bapst 1814 erbaut, nachdem bereits die Pläne 1808 Vorgelegen und während dieser Zeit alle möglichen Umänderungen erfahren hatten. Während des Neubaues soll die Kirche eiu- geftürzt sein, und tst allem Anschein nach dann in großer Eile mit wenig Sorgfalt aufgebaut worden. Dies zeigte fich besonder» bei dem jetzt vorgeuomme^rn und nun fertiggestellten Umbau. Dte einzelnen Ausführungen aus jener Züt waren sehr mangelhaft uad waren zudem noch durch den reichlichen Besuch auf daS denkbar schlechteste Maß abgenützt. Der Umbau und zwar der gründliche Umbau unserer Stadtktrche war sonach unausbleiblich. Mangelte e» nicht nur an Licht und Luft, so schienen auch Treppen und Zugänge überaus un- practisch und ungenügend, ganz abgesehen von der weniger hübschen und practischeu «noidnung deS Gestühles im Schiff der Ktrche sowohl als auf der Empore. Noch vielen und reiflichen Ueberlegungen wurde der Beschluß gefaßt, dte Ktrche einem sorgfältigen Umbau zu unterwerfen, bei welchem insbesondere Rücksicht auf dte vorerwähnten Hauptmängel zu nehmen war. Jntereffant wird eS wohl für alle unsere Mitbürger sein, zu erfahren, in wie wett fich diese geplanten Umänderungen ausgedehnt haben, weßhalb wir im Nachstehenden dte Haupt- detatlS über den geschehenen Umbau hier anführen. Um für dte Ktrche Ltcht zu gewinnen, wurden sämmt- ltche Fenster erhöht und nach unten ausgrbrochen, so daß e» möglich war, L chr unter und über dte Empore eivzubriugcn, während früher durch die mitten durch dte Frnft, «£* »'S Ä .ii X Arflo't "" Milzbrandkrankheit. Redner schildert sodann die Ansteckungsgefahr für die Arbeiter in Fabriken, wo Borsten, Kuhhaare rc. zur Verarbeitung gelangen. Es dürften nur solche Des- \ infectionsversahren zugeiassen werden, die wirklich als ausreichend erkannt seien. Die bestehenden Vorschriften in ^ieigeMg. g ben 31. d. Mts. rättnqer Md Dorsgiller ^enbrt Holz versteigen «.Schnittholz bis i« em Atrchvester, «»Schtvellachoh bis zu an Turchweßer, ^S-ubolzbi,;u59c° chvesta. ^vchoh, ierifant tri» ;u 52 ® 6il I* an iS** «”5 bl! 14 g.frrW W1 ta.totNe* 6i< w * L! es** 941 'io nit» «it, * ft“* » Ilte. u2i °®®L illi« A111 em!,, Ujt to. " M btt I», '7° 8|i bei Snltut W“/ «in i(| «f'NWren, ei, u, M mift »ibn liiiin, bijjin »Mn bei H’H'efer mietet, nfct dir Ätmnng der Gallerie zu Siena. Auf eine nähere Kritik dieses Werkes einzugehea, vermögen wir leider nicht- Alles in Allem hat hier Glasmaler Müller in Quedlinburg eine meisterhafte und kunstgerechte Arbeit geliefert. Das Gleiche können wir auch über die neuen GatbeleuchtungSkörper, welche die Kirche erhalten hat, sagen. Vermag fie der Laie v elleicht auch nicht ganz milde zu beurtheilen, im Auge des Kenners find sie ein Meisterwerk. Hier zeigen sich die sonst steifen Formen des Empirestiles in feiner Vollendung, wir möchten fast sagen in klassischer Schönheit. Diese LüstreS find bei der bekannten Mainzer Firma Gaß- und Apparatenwerke hergestellt worden. Eine Hauptzierde ist die Orgel, welche in ihrer ganzen Anlage neu hergestellt, resp. umgebaut wurde. Der Zweck deS Umbaues der Orgel war die Gewinnung von Platz vor der Orgel für einen größeren Sängerchor. Dadurch, daß die Orgel statt wie früher in die Tiefe, jetzt mehr in die Breite angelegt wurde, ist nicht nur der brsagte Platz gewonnen worden, sondern auch die Orgel selbst hat durch diese Veränderung sehr gewonnen. Au- dem früher nüchternen Orgelgehäuse ist heute ein architrctonisch fein ausgebildeter Orgelprospect entstanden, der in seiner reichen Vergoldung, belebt durch die schönen Palmettenaufsätze und den figürlichen Schmuck, nicht unerwähnt die herrliche Tonfülle in ihren drei Manuals, ein bedeutender Werthgegenstand unserer neu mngebauten Stadtkirche wurde. Orgel und Orgelgehäuse find ein gemeinsames Werk des Orgelbaumeisters Weigle in Stuttgart, Bildhauers BoeglerS in Mainz, Schreiner- «eisters Lenz dahier. Die Vergoldung hatten die hiefigen Weißbindermeister Möhl, Petri n., Petri III. und Ehr. Schmidt Übernommen, welche auch die Übrigen Maler- und Putzarbeiten im Innern ausführten. Kirchenmaler Kriegermann aus Einbeck sorgte für Herstellung der Malerei an der Altarwand und Gewölbetonne und war eS auch feine Aufgabe, mit den hiesigen Weißbindermeistern ge- »einsam die Übrigen Malereien in der Kirche zu erledigen. Gerne erwähnten wir alle übrigen Handwerksmeister — es waren im Uebrigen lauter hiesige Meister — welche in verdienstvoller Weise den würdigen Ausbau der Kirche mit fördern halfen, müfieu uns jedoch damit begnügen, ihnen unsere Anerkennung für die allseitig gut durchgeführten Arbeiten au-zusprechen, wovon wir persönlich von dem freundlichen Führer durch die Kirche unS überzeugt haben. Die Oberleitung über den ganzen Umbau, desien Kosten, nebenbei bemerkt, ca. 98,000 Mk. betragen, lag in den Händen der Herren Architecteu Stein u. Meyer, welchen es, Dank der freundlichen Unterstützung und fachkundigen Berathung de» Kunsthistorikers Herrn Prof. Dr. Bauer und der beiden Geistlichen Herrn Pfarrer Dr. Naumann nnb Herrn Pfarrer Schlosser, gelungen ist, den Kirchen» auSbau zu diesem gewiß allgemein befriedigenden Abschluß zu bringen. Neben der schönen Beleuchtung, die der Kirchenplatz direct vor der Kirche bereit- erhalten hat, genehmigte unsere Stadtverwaltung die Anlage eine» erhöhten Trottoirs um die Kirche, womit in Bälde begonnen werden soll. Ist auch diese Berbefferuug vollendet, so hat Gießen au- seiner alten Stadtkirche ein neues Baudenkmal erhalten. Cocalts und provinsielUs* Gießen, den 29. Januar 1898. * * Sitzung Großh. Handelskammer vom 25. Januar 1898. Anwesend die Herren: Koch, Scheel, Balser, Gail, Heichelheim, Katz, Klingspor und Kraotz. Am Sonntag den 30. d. MtS. wird die Großh. Handelskammer Mainz da» Fest ihre» 100jährigen Bestehens durch ein Mahl im Tafinohof zum Gutenberg in feierlicher Weife begehen. Zu demselben werden sich der Borfitzende und ein Mitglied der Kammer nach Mainz begebru, um der Schwrsterkamrner auch mündlich die herzlichsten Glückwünsche zu dem Jubelfeste au-- -usprechen. Al» ein Zeichen dankbarer Anerkennung für die mannigfachen und außerordentlichen Verdienste, welche der Mainzer Schwesterkammer als Vorort de- hessischen Handels- kämme,tags durch die Leitung und Förderung der heffischen Handelskammer-Jnterrffen zur Seite stehen, nicht minder in Würdigung ihrer erfolgreichen Thätigkeit auf dem Gebiete von Handel, Industrie und Verkehr de- engeren und wetteren Vaterlandes wird der Jubilarin ein künstlerisch au-gestatteteS Srinnerung-blatt Seitens der hessischen Kammern gemeinschaftlich Überreicht werden. — Wie schon früher mitgetheilt wurde, hatte die Handelskammer für da- Herzogthum Gotha an die Kammer da- Ersuchen gerichtet, bei Großh. Ministerium ftr den baldigen Erlaß eine- WurstfarbeverboteS einzutreten. Die Kammer stellte hierauf, um in erster Linie die Wünsche der hethetligten Kreise der Metzger und der Wurstwaarenhändler und ihre Stellungnahme in dieser Frage Tennen zu lernen, eine Umfrage an; da die Antworten nicht Übereinstimmend au-fielen und selbst in den engeren Kreisen her B.'rus-genosftn die Anfichten und Wünsche getheilt waren, so beschloß die Kammer, der Handelskammer Gotha mitzu- theilen, daß fie bei dieser Sachlage nicht in der Lage sei, ihrem Wunsche zu entsprechen. — Von dem Herrn Reich-- krozler find Erhebungen über den Umfang der gcsammten inländischen Production in den verschiedenen Industriezweigen eingeleitet worden. Zu diesem Zwecke sollen demnächst den in den Adreffenverzeichnifien der Beruf-genoffen- schäften aufgeführten Unternehmern gewerblicher Betriebe im ganzen Reiche Fragebogen zugesandt werden, die nach Beantwortung an das ReichSamt des Innern wieder einzusenden find. Die Fragebogen sollen durch den betreffenden BetriebS- nnteroehmer nicht unterzeichnet werden, sodaß auS der Berichterfia'tung weder der Namen de» Unternehmen», noch derjenige de» Inhaber» zu ersehen ist. Zudem wird die strengste Geheimhaltung und Vernichtung de» Material» nach Gebrauch zugefichert, um jeden Mißbrauch auszuschließen und so auf eine um so gewissenhaftere Beantwortung de» Fragebogen» rechnen zu können. Letztere» zu beobachten liegt im Jntereffe eine» jeden Gewerbetreibenden, da diese Enquete die BafiS abgeben soll für die Beurtheilung handelspolitischer Maßnahmen. — Die Kammer nahm sodann mit Dank Kenvtniß von einer Einladung deS hiefigen.Vereins der Detaillisten zu dem am 26. l. Mts. stattgehabten zweiten Vortrage des Großh. LandgerichtSrathS Herrn Müller über das neue Handelsgesetzbuch und feine Unterschiede gegenüber dem z. Zt. noch geltenden Recht. •• Oberheffischer Geschichtsverein. Weite Kreise der Stadt werden den morgigen Sonntag freudtg begrüßen, an dem unsere Stadtkirche, neu erstanden und in würdigem Schmuck, wieder in Gebrauch genommen wird. (Bergl. neben den besonderen Artikel.) Eben denselben Kreisen können wir schon heute mittheilen, daß Herr Proseffor Dr. Sauer in nächster Zeit einen Vortrag über die Geschichte und den älteren Bau dieser Stadtkirche in einer Versammlung de» Oberhessischen Geschichtsvereins halten wird. Wir kommen auf den Gegenstand demnächst zurück, geben aber schon an dieser Stelle der Hoffnung Ausdruck, daß dieser Vortrag die Thetlnahme unserer gesammten Bürgerschaft finden werde. Wie wir hören,' werden Gäste dem Verein in jener Versammlung willkommen fein.? •*H. Stadttheater. Bor einem bis auf den allerletzten Platz dicht besetzten Hause ging gestern Abend daS „Roman- tische Schauspiel" von PiuS Alexander Wolff „Preciosa" in Scene. ES ist eigentlich eine grobe Verletzung und Zu» rücksetzung der Verdienste Carl Maria von Weber», daß feine herrliche Tonschöpfung, welche die „Romantische Oper Preciosa" bildet, vor der Darbietung dcS Schauspiels in den Hintergrund treten muß und nur als Rahmen de» Ganzen an zweiter Stelle dienen muß. DeS mufikalischen Thetl» ganz entbehren kann dieses Schauspiel überhaupt nicht, denn ohne denselben wäre diese Librettodichtung Wolff» langweilig und die vielen poetischen Mängel würden kraß zu Tage treten. — So viele Theaterdtrectionen versuchen mit Glück da» „romantische Schauspiel" allein, seines überaus daukbaren Stoffes wegen, zu insceniren und mit Belaffung der Chöre und de» nöthigsten mufikalischen TheileS, sowie melodramatischer Scenen auszustatten. Dieses Kunststück brachte schon die im Jahre 1893 hier weilende Directton BaarS fertig, unsere jetzige Stadtiheater-Direction bot uns also damit keine Ueberraschung. Stellen wir jedoch einen Vergleich an zwischen der damaligen und der gestrigen Aufführung, so ist letztere entschieden die bester zur Darstellung gebrachte von beiden. Die Wiedergabe bot genug des Interessanten; die Glorie, welche die von Zigeunern geraubte und auferzogene Preciosa umgiebt, die für fie Alle» überwindende Liebe des jungen Ritters, das Lager- und Wanderleben mit feinen Bildern und Gesängen, all dieses bildet eine dramatisch lebhaft bewegte Handlung, die mächtigen Eindruck hervorruft. Gespielt wurde recht wacker. Frl. Würdig war eine schöne Preciosa voll Leidenschaft; manchmal etwas zu harr im Ausdruck, doch glücklich im Vortrag des recttativen Thetis ihrer Parthie. Frau Kruse, eine sprachlich gut gegebene Zigeunermutter, erschien jedoch nicht glaubhaft alt genug. Alte Zigeuner» mütter erfreuen fich eines tiefdunkel kastanienbraunen Teints. Einen echten Zigeunerhauptmann repräsentirte Herr Fritz sch» ler, zwei stolze spanische Edelleute die Herren Liebscher (Don de Carcamo) und Forsch (Don de Avezedo). Herr Janson erfreute durch fein feurige» Spiel, das Unge- zwungene seines Auftretens, sowie vorzüglich gegebenen Scene seiner Liebeswerbung um Preciosa. DaS belebende komische Element in der Figur deS Schloß Vogt» Pedro fand in Herrn Director Helm einen vorzüglichen Vertreter. Herr Albrecht schuf den Polizeiprätendenten Don Contreras aufS Beste, desgleichen Frl. Natufiu» eine eitle häßliche Donna Petronella. Die übrigen kleinen Rollen waren gut besetzt. Der musikalische Thetl unter der tüchtigen Directton de» Herrn Director Kruse wurde durch unsere Regimentsmusik in der Hauptsache gut zum Vortrag gebracht; ganz einwandfrei war die Wiedergabe dieser herrlichen, entzückenden Tonsätze nicht immer, auch wäre die Wirkung mancher melodramatischen Stellen durch bestere Beachtung der Zeichen eine empfindungsvollere gewesen. Durch da» liebenSwürdige Entgegenkommen einiger gesang-tüchtiger Herren de» Bauer'schen Gesangvereins kamen die Chöre zur besten Geltung; sie klangen kräftig, waren gut int Einsatz und fast tadellos im Vortrag. Au dieser Stelle sei lobend erwähnt, daß Frl. NatusiuS hintir der Scene das stimmungsvolle „Einsam bin ich u. s. w." ult bestem Gelingen gut gesungen zu Gehör brachte. Jnscenirung und Ausstattung ließen nichts zu wünschen übrig. Da» Publikum erfreute fich ficht- lich an diesem Schauspiel und spendete lebhaft Beifall; der in jeder Beziehung erzielte große Erfolg wird die Directton für die aufgewendete Mühe erfreulicherweise reichlich entschädigen. ** Stadttheater. Auf die am Montag den 31. Januar, erfolgende Erstaufführung von „HanS Huckebein", welche der ungewöhnlich hohenHouorarkosten wegen bet erhöhten Preisen stattfindet, fei hiermit nochmal» aufmerksam gemacht. Wir lasten noch einen Auszug auS einem Bericht des „Hamburger Fremdenblatt" folgen: . ... es will nicht- Anderes sein und ist nichts Anderes al» ein au-gelastener, wirklich humorvoller Schwank über e'n gegebene» Thema: Da» vom „HanS Huckebein", dem Unglück-raben. Schon der Titel war ein Glücksfund. Die beiden Verfasser, diese Gegenstücke zum „HanS Huckebein", haben es fertig gebracht, nicht nur eine versöhnliche Lösung aller Verwickelungen de» Schwanke» zu finden, sondern zum Schluß auch einen neuen lüft gen Trumpf außzuspielen. Der Schwank baut fich auf den allerneueftrn Errungenschaften praktischer Wissenschaften auf und arbeitet mit verblüffenden, jedenfalls nicht abgedroschenen Motiven. Da» ausgezeichnet dargestellte Stück wurde mit lebhaftem Beifall begrüßt und wird gewiß da» Leifing Theater für lange Zeit besetzt halten, aber sicher auch anderwärts starke Heiterkeit Hervorrufen. *• Die alte Stadtkirche ist vor dem Umbau vergessen worden im Bilde festzuhalten. Vielleicht veranlaßt dieser \ I Hinweis einen Amateur-Photographen, der 'zufällig eine Aufnahme der Kirche, besonder» de» Innern gemacht hat, fich zu melden. * * Auszeichnung. Bei der von der Stadt Troppau ausgeschrieben«!, PtelSbewerbung zur Erlangung von P.änen für eine zu erbauende Kinderbewabranstait erhielt Architect Hamann dahier den zweiten Prei». • * Erste allgemeine Geflügel- und Bogel-AuSstellung. Die Frage btr Unterbringung der dekorativ großartig a zulegenden Vogel-Abtheilung ist nun endgültig und zwar in der denkbar günstigsten Weise fichergestellt. Die Firma Birkenstock & Schneider hat, ohne dafür eine Vergütung zu verlangen, sämmtllche Räume b eß Lahnstetn» für die kleine gefiederte Welt zur Verfügung gestellt. Der innere Raum der Turnhalle bleibt ausschließlich für da- Hühnervolk und für Tauben Vorbehalten, während der geräumige. Hof zur Unterbringung von Wassergeflügel dienen soll. Vom Hofe der Turnhalle wird eine Laufbrücke die Verbindung mit dem Lahnstein Herstellen, sodaß die Ausstellung zwar ein un- getrennte» Ganze bilden und dabei doch in zwei von einander geschiedene Gruppen zerfallen wird. Nach dem in dieser Woche erfolgten ÄuSschreiben für Anmeldungen zur Ausstellung sind im Ganzen 71 Klaffen vorgesehen und zwar Hühner 33 Klaffen, Enten 4, Ganse 3, Truthühner 2, Zierg'flügel (Pfauen, Fasanen, Perlhühner usw.) 1, Tauben 16, Eier 1, Vögel 5 und Geräthe 6 Klassen. AIS Preise für vorzügliche Thiere rc. find Geldpreise, Medaillen und Diplome vorgesehen. Außerdem stehen dem Verein bereite jetzt schon werthvolle Ehrenpreise zur Verfügung. Namhafte Sachverständige find a'S Preisrichter in Aussicht genommen. * * Der Fechlverbaad Gießen »Lahr veranstaltet morgen, Sonntag, tn den Räumen de» Gießener FestsaaleS den alljährlich programmmäßig von ihm festgesetzten Maskenball. ES ist zu wünschen, daß dieser gleich gut besucht werde, wie alle seither vom Verband abgehaltenen, so daß der Zweit „zum Besten armer Waisen" auch diesmal durch große» UeberfcbuR glänzend erfülle werde. * * vieberthalbahn. Wie der „Biedenkopfer Anzeiger" berichtet, so ist der Gesellschaft der Bieberthalbahn von höheren Ort» auß die Genehmigung ertheilt, die Bahn wetterzubauen. Bon Bieber aus soll dieselbe über Hohensolms nach Bischoffen (Herborn — Weikenhausen — Gladenbach) weitergeführt werden. - ft Rainrod, 28. Januar. In verwichener Nacht enfr stand dahier auf noch nicht festgestellte Weise ein Schaden- feuer, welchem eine Scheune und zwei Stallungen zum Opfer fielen. — Kaum hatte man fich von diesem Schrecken erholt, so durcheilte heute Nachmittag eine neue Hiobspost über folgende Todtschlagsaffaire unser Dorf: Zwei hiefige Holzmacher gerieten gegen Mittag tm Walde bet der Arbeit auß geringfügiger Ursache in Streit, wobei der Jüngere seinem Gegner die Rodhacke mit solcher Wucht auf den Kopf schlug, daß derselbe infolge her Mißhandlung alsbald verstarb. Der Getödtete war 65 Jahre alt und erst vor Kurzem zur zweiten Ehe geschritten. Darmstadt, 28. Januar. Heute Mittag starb hier hochbetagt der Hofschauspieler Butterweck. Er war Mitglied unserer Hofbühne und lange Jahre Komiker an ihr. Darmstadt, 28. Januar. Bel der Landtagswahl tn Schotten wurde der Abgeordnete Weidner, dessen Wahl für ungiltig erklärt war, mit 20 Stimmen wieder- gewählt. 8 Stimmen fielen auf den früheren Inhaber de» Mandat-, Dtconomen Sturmsel» in Nidda. (Frkf. Ztg.) Vermischtes. • *’ Kinzenbach, 28.Januar. Unserem jungen Krieger- verein wurde es am gestrigen Tage zum erstenmal zur Pflicht gemacht, den Geburtstag unsere» Kaiser» gemeinsam zu begehen. Zu dieser Feier hat der Verein in seinem VereinSlocal, bei Gastwirth Busch hierselbst, eint Bühne erbaut. Herr Oberst v. Madai vom Infanterie- Regiment Kaiser Wilhelm hat die Güte gehabt, dem Verein mehrere JnfanterleauSrüstungen zu dieser Feier zu übersenden. Eröffnet wurde die Festlichkeit von dem GesangSchor, welcher die Hymne vortrug: „Der Herr hat Große» an un» gethan." In der darauffolgenden Ansprache wurde auf die Bedeutung deS Tages htngewiesen und schloß dieselbe mit einem begeisterten Hoch auf Se. Majestät. Darauf wechselten Einzelvorträge mit größeren theatralischen Aufführungen. Inzwischen wechselten mehrere Baterlandslieder mit den theatralischen Aufführungen ab. Sonntag Abend wird der Verein nochmal- eine öffentliche Abendunterhaltung abhalten. * Kaiserslautern, 28. Januar. Zwei hiesige Leute, der Kunstschlosser Weiß und der Tagner Wilhelm, haben ei» neues Gewehr erfunden, mit dem bet einer einmaligen Ladung 30—35 Schüsse abgefeuert werden können. Die Ersiader haben da» Gewehr bereit» zum Patent angemeldet beim Retchspatentamte und ein fertige» Modell dorthin gesandt. Die Verwerthung haben fie einem hiefigen Bankvertreter biß zu einem bestimmten Tage zu einem Mindestpreise von 200 000 Mark in die Hand gegeben. Budapest, 28. Januar. Dr. o. Gallvich, Richter a« Budapester Strafgerichtshof, ist unter Mitnahme der bedeutenden Mitgift seiner ihm erst kürzlich angetrauten Gattin verschwundkN. Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt (Sieten. Soaag ellsche Semeinde. OtitauU» MatthäuSgemeinde. Den 22. Januar. Jnnoceuz Krack, Fabrikarbeiter zu Gießen, und Gertrude Karoline Lipp, Tochter deS verstorbenen Handelsmann» Heinrich Lipp zu Gießen. MatthäuSgemeinde. Den 23 Januar. Dem Schneider Konrad Boß eine Tochter» Katharine Elise, geboren den 29. December. ■Ml »nnHoittt motfltn MaolU bm qü'i Wo StaittnbalL - M btfnit innbt, Lil 7””» so M bn ZM * fcttliil M |ujn »dirteokopfer ilozetger^ >' Kedkrthalbch vonhShenv 5 A btt Lahn totiitx» L ■ bttltlbt Lbn hvhrn. I txbom—ffittbtn^anjtn - | ! lOiabl S; ?Ä*s-«. $ Mr tir, B 0,rttn. B ,DD81 itltt Krise tin Tchadrii- ad zirei Stallungen zum i sich con bttfm Schreck« -’og eine neue hiotsvvß faiie unser Dors: Zwki Ntttag ün Salbe bei bir te in Streit, mrbei der :it mit solcher Sucht ans :« her ÄiB^anMung air- 165 Zohrr alt und erst tüten. nut MrNütz starb hin [ Butternd. A vu -zl Jahre Lonnker an ihr. ci bei Landtagtlvch iibnttt Beibntt, drssn Btt 20 örimtitii »Itbn- len frühem Inhaber bei in Rlbba. 8*8') »te». Un'ntm jungen RHc|W ; itgt M erfttnwal zur !g unterti Baiftrl gf letn bat bn Verein in n; Losch bierselbft/ ehe 2 Nakai rorn Infanterie' . A5:e gehabt, be« Verein ' bie'er Feier zu übersend». s ber Sesangtchnr,«^ r 9ro§tl an uni 8* rs °us * ,i bietelbe «tt einem -«’b* । rvM681 wut* grässstf* rochi^' MarkuSgemeinde. Den 23. Januar. Dem Bäckermeister Georg Forbach ein Sohn, Hermann Christoph, geboren den 28. November. Denselben. Dem Fuhrmann Karl Röhm ein Sohn, Hermann, geboren den 14. December. Den 24. Januar. Dem Hutmacher Rudolf Richter eine Tochter, Anna Elfriede, geboren den 22. Januar. suttHau. MatthäuSgemeinde. Den 23. Januar. Heinrich Malkomestus, Tapezier, verheirathet, 49 Jahre alt, starb den 21. Januar. Verkehr, CanS* rrnd VoUswirlhschaft^ , 29. Januar. Marktbericht. Auf dem heutiger Wochmmarkt kostete: Butter pr. Pfd. X 0,80—0,95, Hühnereier pr. et 7-8 4,2 St. 00-004, Enteneier 1 St. 0—004, Gänse eier pr. ®t 00—00 4, Käse pr St.4 —9 4, Käsemotte pr. St 3 Z, Lrbsm pr. Liter 18 4, Linsen pr. Liter 32 4, Tauben pr. Pa» X 0,60 bis 0,00, Hühner pr. Stück 0,90 dis 1,10, Hahnen pr. Stück X 0,60—1,00, Enten pr. Stück X 1,60—2,00, Gänse pr. Pfunt X 060-0,60, Ochsenfleisch pr. Pfd. 66-74 4, Kuh- und RtndfleifH pr. Pfd. 60-66 4, Schweinefleisch pr. Pfd. 72 bis 76 4, Schweine- fletsch, gesalzen, pr. Pfd. 80 4, Kalbfleisch pr. Pfd. 60-64 4, Hammelfleisch pr. Pfd. 50—66 4, Kartoffeln pr. 100 Kilo 5,(0 bi! 6,00 X, Weißkraut pr. Stück 0--00 4, Zwiebeln pr. Eentnrr 6,00—0,00 X, Mitch pr. Liter 16 4 Neueste Nachrichten. Depeschen deS Bureau „Herold". Berlin, 23. Januar. Dem „Berl. Tagebl." zufolge erregte ein Vortrag großes Aufsehen, welchen der belgische Kronprinz vor den Offizieren seines Grenadierregiments gehalten hat, — Der Kronprinz besprach die Gebrechen der HeereSorganisation und erklärte die Einführung der allgemeinen Dienstpflicht für eine unabweisbare NothwendigkUt. Weiter forderte der Prinz die Bildung eines UnteroffizierftandeS nach deutschem Muster Berlin, 29 Januar. Nach einer Meldung der „Kreuz- zeitung" aus Prag ist den Studenten mitgetheilt worden, daß die Regierung die Universität schließen würde, wenn die Studenten ihr Fernbleiben fortsetzten. Wien, 29. Januar. Der Gatte der bekannten Schrift- stellerin v. Ebner-Eschenbach, der penfionirte Feldmarschall- Lieutenant Baron v. Ebner-Eschenbach, ist hier nach langer Krankheit im 83 Lebensjahre gestorben. Kopenhagen, 29. Januar. In der hiefigen Hauptpost wurden falsche Postanweisungen entdeckt. Der Fälscher ist ermittelt und verhaftet. Er gehört einer alten Adelsfamilie an. Pari», 29. Januar. Die Kammer setzt heute die Be- rathung über das Budget fort. Algier, 29. Januar. Weitere 60 Personen, welche au den Ausschreitungen gegen die Juden ihrilgenommen hatten, wurden mit drei Monaten bis zu vier Jahren Gefängniß bestraft. Schutz gegen Asthma. «i« hervorragender Arzt hat Asthma-Leidende« bewiese«, daß wirklich ein solcher Schutz «xtsttrt. Die Mehrzahl von Asthma-Geplagten ist, nachdem sie Aerzte und zahllose Mittel ohne Ersolg versucht hat, zu dem Schluffe ge- TTCWMHei kommen, daß es gegen diese höchst lästige Krankbeit überhaupt keinen Schutz gtebt. Diese Annahme ist falsch. Es hat vielmehr eine anerkannte Auto, i äi, tz-rr Dr Rudolph Schiffmann, der mebr Falle dieser Krankheit behandelt hat, als irgend ein anderer lebender Arzt, durch Herstellung und Anwendung eines Schatzmittels b reis feit vielen Jahren glänzende Erfolge erzielt Dieses M-tlel „Dr. R- Schiffmann's Asthma Pulve»" besteht aus 34,90 pCt. Kaliumnitrat, 5',10 pEt. Fol. Daturae Arboreae, 14 pEt. Rad. Symplocarpua Foetidus. Das Pulmr ist ein Pävmtvmtttel, welches die behaupteten vorzüglichen Eigenschaften aufwetst. „Dr. Schiffmann's Asthma-Pulver" ist bereits seit Jahren in den meisten Apotheken Deutschlands verkauft worden, wenn auch viele Personen bisher nie davon gehört haben mögen. Von den vielen eingelaufenen Dankschreiben über die Vorzüglichkeit des entdeckten Schutzmittels gegen Asthma folgt der Raum» Ersparnth wegen nur ein Zeugn'ß: „Ich kann nicht umhin, Ihnen mitzuthetlen, was für staunens- „werthe Erfolge ich mit dem kleinen Quantum von Dr. Sch ff > ann's „Asthma Pulver erzielt habe. Das Wunder ist nrcht mit Geld zu „bezahlen. Ich werde Ihnen immer dankbar sein. (Gez.) Wlttwe Joses WeiSkirchr«, Bonn, Johannitzstr 25/' Eine kleine Schrift über Asthma mit noch sehr vielen anderen freiwillig eingegangenen Zeugnissen von Ladenden, w lche dies Pulver mit vorzüglichem Erfolg angewendet haben, wird gratis und franco auf Wunsch an Diejenigen gesandt, welche noch nicht dieses Mittel gebraucht haben. Da nur 10000 Exemplare vorhanden sind, wird gebeten, genannte Schrift möglichst sofort mittels Postkarte, auf welche nichts weiter als Name und genaue Ortsangabe geschrieben ist, von R. Schiffmann, Berlin W., Friedrichstraße 83, zu verlangen. Dr. Schiffmann's Astbma-Palv^r ist in den we sten Apotheken Deutschlands zu haben. Wo nicht, kann jeder Avotbeker es sofort auf Wunsch bestellen. [1026J Mehrere Artikel mvtzte« wegen Raummangel zurück- gestellt werde«. Red. Bekanntmachung. Am Mittwoch, den 2. Februar Nachmittags von 2 bis 4 Uhr wird in dem Jmpflocale (Altes Nathhaus) ein öffentlicher Impftermin abgehalten, in welchem diejenigen Angehörigen von Jmpfpfltchtigen, welche unterm 15. Januar Aufforderungen erhalten haben, ihre Kinder kostenlos der Impfung unterziehen lassen können. Dieselbe wird nur au einem Arme mit Kälberlymphe aus dem Landesimpfinstitute Darmstadt vorgenommen. Die Kinder müssen rein gewaschen oder gebadet und^mit frischer Leibwäsche versehen gebracht werden. An dem darauffolgenden Termine am Mittwoch, den 9. Februar vou 2 bis 3 Uhr sind die am 2. Februar Geimpften zu der gesetzlichen Nachschau wieder oorzustellen. In beiden Terminen können ferner Kinder, welche wegen Krankheit bis zum Sommer von der Impfung zurückgestellt werden wollen, dem Jmpfarzte zur Untersuchung vorgezeigt, oder diesbezügliche ärztliche Zeug Nisse abgegeben werden. Gießen, den 28. Januar 1898. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. I. B.: Wolff. 1061 Bilanz am 31. December 1897: Aetiva. X 1. An Caffa Conto 78.47 2. „ Maaren 7979 44 r. „ Mob lien 116.15 4. „ Utensilien 49.93 5. „ Debitoren 927.65 Passiva. X H 1. Per geliehene Coprtalien 1000.— 2. „ Mitglieder-Guthaben 1179.— 3. „ Reservefonds 886.92 4. „ Betriebs-Rücklage 1180.51 5. „ Creditoren 2030.74 6. „ Geschäfts-Unkosten 653.67 7. „ Reingewinn 2220.80 9151.64 9151.64 Die Mitgliederzahl betrug Ende 1896 . . 90 Es traten in 1897 neu ein.....3 Ausgetreten sind in 1897 ......— Demnach Bestand Ende 1897 ..... 93 Klein-Linden, den 31. December 1897. 1058 Coufum-Bereiu, E. G. m. «. H., Klein-Liuden. Der Borstaud. P. Jung IX., Director. G Jung II., Rechner. PH. Germer. Ortsgewerbeverein Gießen. Zu der Souutag den 30. Januar ds. IS., Nachmittags sys Uhr, im Caf4 Ebel stattfindenden Versammlung ber Vertreter oberhesfischer Gewerbevereine laden wir die Mitglieder er febenst ein. 1041__________________________________Der Borstaud. tXXXXXX2DaOODOQODOOlOID!OaCXXX)OüODCX20000 Ich habe mich hier als Rechtsanwalt niedergelassen. Mein Bureau befindet fich Frankfurterstr. 12, Part. r. o 3 Gießen, im Januar 1898. 666 ° 8 Dr„ Spohr, Rechtsanwalt. | aoooooQoacxioocx3Coaioioioooooocxxx3oogxx» Mirlhschasts-Empsehlung. Einem verehr!. Publikum die rraebene Mittheilung, daß ich unterm heutigen die Wirthschaft Liebigftraße 64 Zum wilden Mann tbernommen habe. Zum Ausschank gelangt ein vorzüglicher Stoff aus ber Werger'schen Brauerei Worms. MET Solide Dameubedieuung. Um geneigten Zuspruch bittet 1047 K. Lenz, Restaurateur. jus iiiiihrlifiii. MAGGI das feinste unb beste Mittel zur Verbesserung von Suppen, in Originalfläschchen von 35 4 an, ist zu habm bei ÄflOlf GelSSB, oorrn. 61. C. Windecker, «elttrSweg. Uel'.anntinarhuug Bevgebung von Bauarbeileu. Die zur Errichtung eines Ochsen» ftalles tm jetzigen Spritzenhaus zu Treis a. Lda. erforderlichen Arbeiten, als: Maurerarbeit, veranschlagt zu Mk. 889.17, Zimmerarbeit. veranschlagt zu Mk. 625.28, Schreinerarbeit, veranschlagt zu Mk. 50.—, Pflasterarbelt, veranschlagt zu Mk. 124.42, sollen Donnerstag den 3. Februar d. I., Nachmittags 1 Uhr, auf dem Gemeinderathhause an den Wenigstfordernden in Accord gegeben werden. Treis a. Lda., 28. Januar 1898. Großh. Bürgermeisterei Treis a. Lda. Benner. 1042 |vT^telge^rung7n. g Versteigerung Dienstag de« 1. Februar dS. IS., Nachmittags S Uhr, versteigere ich Neustadt 66 gegen Baarzahlung r a) 3 vollständige Betten, 2 Kleidrrschränke, 4 Tische, 6 gute Stühle, 1 Sopha, 4 Waschständer, 3 Schirmhatter, 1 Spiegel, 1 kupf. Kessel, 1 Fleisch maschine, 2 Waschkommoden, 4 Wafch- seroice, 10 Dtzd. Christoflc-Gabeln, M.sser, Eß- und Theelöffel, Der schiedenes Weißzeug, als Servietten, Tischtücher und Handtücher, 6 Plat- menagen und 1 Eßservice. b) 1 Pianino, 1 Fahrrad, 1 Stepp- maschtne, 10 Bände Brockhaus Con- versaiions - Lexikon, Glatzschränke, Sophas, Schreibtische, Pfetlerschränk- chen, Commodcn, Betten, Rohrstühle und sonstige Sachen. Die Berfteigernvg ad a findet be stimmt, ad b thetlweise statt. 1054________vorn, Gerichtsvollzieher. Versteigerung. Mittwoch den 9. Februar und Donnerstag den 10. Februar, Vormittags IOV2 Uhr an fangend, soll auf Hof Albach weg zugshalber folgendes lebende und tobte Inventar versteigert werden: 9 Pferde, darunter 2 junge Belgier Stuten, 14 Kühe, meistens Holsteiner Rasse, 3 fette Kühe, 9 Rinder ) - rr. . ~ 1 Bulle ) Holsteiner Rasse, 4 Zuchtschweine mit Ferkeln, 2 trächtige Schweine, 8 Mastschweine, 6 Läuferschweine, 1 Eber; ferner: 1 Landauer, mehrere Maschinen, 1 Viehwaage,' sämmtlichesWirthschastsgeräthe,HauS- geräthe, Betten, Schränke usw. Rach der Versteigerung des lebenden Inventars kann womöglich noch am 9. Februar mit der Versteigerung der WirthschaftS-Geräthe begonnen werden. H. Güngerich Wwe., 1032 Hof Albach bet Lieb. Seltersweg 68 (Caf6 Royal) werden Dienstag deu 1. Febr., Nachmittags 3 Uhr, im Hofe eine Parthie altes Bauholz, Dachziegel, Vieh- krippeu und ein paar neue Eruteleitern sowie Sonstiges gegen Baarzahluug meift- bietend versteigert.1037 (friifpfililiuhjeii Ät. MlachtyWg Freibank. 865 Heute und Montag: Gchsensteiscv nicht ladenrein, per Pfd. 54Pfg. ee Die Freibank bleibt bis Abmds 10 Uhr geöffnet. ooDöööDnaoroööööööö 0 Köstliche Kuchen backt 0 0 Blitzbackpulver Ö 0 (ges. geschützt) Z Ooon Dr. W Keim, Oestrich, Rbeingau.v ^Päckchen 10 4, Büchsen zu 50 4 unbÄ 0* 1 X Uebsrall erhälttich x Probe-Reccpt: V 8 Englischer Kuchen. 8 * >b an die Expedition. 1025] Ein mödlirtes Z mmer zu oer- mieihen. Neustadt 48, 1. Etage. 1048] Mäbltrtes Zimmer zu oer- j mietben. ________WL, Ecke SelterSweg. W09] Wir Haden in günstigen Lagen noch mehrere Aecker u. Wiesen ?u verpachten. Gail'sche Dampfziegelei Lenz'scher Felsenkeller. Sonntag den 30. d. NI., Abends 7 Uhr 59 Milk im festlich dktsrirtev Saale bei feenhafter Beleuchtung: Humorist. Abendunterhaltung Wüsirerade und Ttlnsvergnügenj veranstaltet von der Gießener Floresei (Carneval-Verein). Redaction: 8. Schryda. — Druck und Serioj der Brühl'schen UnivrrfttätS-Buch- und Gteinbcudtrci (Pietsch & Scheyda) in Ließen. Are heutige Ymnmer umfaßt 12 Seite« Kapelle des 2. Großtz. Hess. Ills.-Regimkats Ar. 116, tieifer Wilhelm unter persönlicher Leitung des Großh. Musikdirectors Herrn C. Krautze. Spielplan r 1) Treu zur Fahne! Marsch. Blon 2) Ouvert. Prometheus. Beethoven. 3) Albumblatt. Förster. 4) Einzug der Götter. Wagner. 5) Ouvert. zu Oberon Weber. 6) Concert f. d. Violine. Beriot. 7) Trau-Schau Weml Walzer. Strauß. 8) Seluchion a The Geisha. JoneS- 9) Grüß Gott Wien! Marsch. Kemzck. 10) Haideröschen. Idylle Krauße. 11) Dukatenprinz. Qua, briUe. Triebel. 12) Kreuz und Quer! Potp. (neu). Wicher. Kutscherverein Giessen. Sonntag den 13. Februar 1898, Abends 8 Uhr: Großer Maskenball im Giessener Festsaal (Caf6 Leib). Noch nie dagewesenes Programm. Mit grossartigen Gruppenaufführungen, ausg'führt von 60 Personen in ganz neuen Costümen. Eintrittskarten, Herrenkarten 1 Mk., Damenkarten 40 Pfq. sind zn haben im Vorverkauf bei den Herren Peter Berg, Stadt Marburg, Ludwig Flamme, Schiffcnbecgerthal, Jean Brunner, Seltershöhy Friseur Wahl, Neustadt, Heinrich Sauer, Neustadt, Friseur Aff, Neuenbäuen, Handschuhfabrckant Wirsig, Settersweg, an der Abend- kaffe: Herrenkarten 1 Mk., Damenkarlen 60 Psg.. Gallerie 20 Pfg. Kasfeuöffuung 7 Uhr 15 Mio. 105s Zu zahlreichem Besuch ladet eracbensi ein Der Vorstand. Likderkraiy. Sonntag den 30. Januar er., Abends 8 Uhr: Familienabend. im w Sonntag, den 30. Jannar, Abends 8 Uhr in Steins Garten b Kaiser-Feier Sonntag den 6. Februar 1898, Abends 8 Uhr: Großer Maskenball im Gießener Festsaal (Cafe Leib). Noch nie dagewesenes Programm. Mehrere großartige, farbenprächtige Srnpxenaufführuagen, gestellt von 50 Personen in großartigen Costümen. Nach der Demaskirung: Lebendes Bilds Die mufikalifche Feengrnppe, gestellt auf der mit ga >z neuen Decoratisaeu anSgrftatteten Buhne. SÄT Die Musik wird von der hiesigen Regimentscapelle ausgeführt. Eintrittskarten sind im Vorverkauf: Herrenkarten 1 Mk., Damenkarten 40 Pfg., zu haben bei den Herren: Friseur Stier, Schul- siraße; Tichy, Seltersweg; Wahl, Neustadt; Aff Neuen Baue; Rühl, Marktstraße- Klenker, Seltersweg; Balser, Grünbergerstr.; Gerhardt, Lindenplatz; Kaufmann Kretzschmar, Marktplatz; Ockel, Neustadt; Wirsig, Seltersweg; Buch acker, Neuen Baue. Damenkarten bei den Herren Salomon, Schulstraße; Teiyel, Marktplatz; Loewenthal Bahnhofstraße. — An der Abendkasse: Herrenkarten 1,20 Mk., Damenkarten 50 Pfg , Gallerie 20 Pfg. — Kasseuöffunng 7 Uhr. Zu zahlreichem Besuch ladet ergebenst ein Der Vorstand. Großer Maskenball Gießener Männergesang-Verein Sonntag den 13. Februar, Abends 8 Uhr 11 Min., in _____ ST Steins Garten TBB® mit SUF* Gruppen-Aufführungen etc. TB® Karten im Vorverkauf: bis zur Demaskirung, für Damen 30 Pfg., für Herren 50 Pfg., zu haben bei Herrn Friseur Do sch, Neuenbäue 12, H. Rüger, Kreuzplatz, und Ph. Bob, Bahnhofstraße. Buchführung I und Comptoirfächer lehrt mündlich ■ und driesttch gcgen Monatsraten ■ Handels - Lehrinstitut Morgenstern, ■ Magdeburg, Jacobstr. 37. Prospecte E und Probebriefe kostenfrei. 1053 Verein Handlung?- 1858 Commis von (Kaufmännischer Verein). Hamburg, Kl. Bäckerftraße 32. lieber 54000 Mitglieder. liegen zur «tNlSsuug bereit. Nach dem 1. Aedruar ist Brrzugdveraütuug zu entrichten Eintritt täglich Ver- etnSb'tiag jährlich 0 Mk 1013 Geschäftsstelle in Gießen bei Herrn Grast Wi»gelu»an«, Schtllerstraße 11. Giessener Stadttheater Mautag. den 81. Jannar 1898 t Erhöhte Preise. Letzte RovitLt des Lesstng Theater» in Berlin. Durchschlagender «rfolg an sämmt, lichen Bühnen. Hans Huckebein. Schwank in 3 Acten von Oskar Blumen» »Hal und Gustav «adelvurg. Anfang 8 Uhr.Ende 10 Uhr. | Concerthaus Zahnstein Sonntag den 30. Januar 1898: Iechtverband Eneken Lahr Sonntag den 30. Januar er., Abends 8 Uhr, im Gießener Festssal (8ßf6 Zeitz): Großer Maskenvill zum Besten armer Waisen. Sonntag den 30. d. M, «bendS T/i Uhr pünktlich (nicht 8V2 Uhr): Familien-Äbend im BereinshauS. 1000_______Der Vorstand. G. F. F. 989 Montag de« 81. Januar, Abend« Va9 Uhr,______ «PIT Versammlung W bet Bogt (Synnenstraße). Eintrittspreis r Im Vorverkauf: Herrenkarten 1 Mk., Damenkarten 80 Pfg. An der Abendkaffe: Herrenkarten 1.20 Mk., Damenkarten 50 Pfg. Gallerie 30 Pfg. Kostenfreie Stellenvermittelung: Im Vorverkauf find Herrenkarten zu haben in den Geschäften der H-rren : 5516 Stellt in 1897 besetzt. Gerhardt, Lindenplch; Weiler, Marktplatz; Stier, Schulstraße; Wirsig Densions-Kasse mit Invaliden-,'Witt- Sekt rSweg, und Buchacker, Neuen Bäue. — Damenkarlen im Geschäfte der Herren