Kti**-» *•. "«f jaget. 8,50 IMS Sthmtj 19. 0000000000< igs-Akademie 11,11 G Z^ch.ddeLehran.t.ltO < für Familien Bedvf. 9 le' krospeele kot-Unfrei. 6 reter für Journale überall Mecht ft ooooooooooa Stück. »richt >4 December 1898. 100JO ßü.« 85.» 101.70 25.10 »6.80 festen. Silbenenit Ung. Gold-Rente Eisenb. Rentenb. OH- Buderus Obi. Portugiesen SÄ**1"'" , Wirt’l'Ä'S ** « |M# rar „z. Banknoten ierr. dto. tttc. ,-3165.» OCO.OO ow Lam« 4t\t' jterr. 6' ior'.« 103.50 1.25 4 4.40 132.60 34.50 3 2." 4,10 4 5 3 )J0 7.90 1.30 1.50 1.80 8." 5.60 0.10 8.40 6 60 1.25 40.50 133.60 146.80 1678° 110(0 136-26 110." 136.66 35.36 236» 119" S5.2» 14." 2346 8826 rS^o 2." 6.70 Dtfl Sta-tsb. Kotthmddab"' Lsinipl-n Princ HeM? • fiflbAjoo 65ln^btn'. ^,'100 AttN- 7isß0 E-3.40 Oldenb-^' EA>° ssy 5.7 J^ts 95.30 2390 119-60 25.40 23.70 23.50 308 50.60 - 58.10, 148.40, l*1'61 90 70 103.26 126.40) 1^ 192-60 2 60 5 3 30 13.10 10.70 Kir. 305 Erstes Blatt. Donnerstag den LS.Dciember ESO8 fcrhfifint mit Ausnadnir br« MontagS. Die Vießrncr Aamilienb kaltc r werden dem Anzcigec Wöchentlich viermal fcngflrgt. Hiejjener Anzeiger vif.u.|dbrhdi 2 Wail 20 Pfg. monatlich 75 Pfg. jik bringet lohn. ve> Postbezug 2 Marl 50 Pfg. »ierteNihrlich. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag» für den snlgendeu Tag erscheinenden Nummer bi» Norm. 10 Uhr. Heneral-Anzeiger All, ?liize>gen.Vermittlungsstellen bei In- und »nltandeA nehmen Anzeigen für den »ießener Anzeiger entgegen. Anrts- und Anzeigeblutt für den Krek Oieszen. Gratisbeilage: Gießener Familienblätter Redaktion, Expedition und Druckerei: Achuküraste Ar. 7. Steuern unb StaatSauSgabru befreiten will, hat einen Sus' sehen erregenden Zwischenfall gezeitigt. Der Führer der oppositionellen Rat oaalpartei Horan-ky, hatte am Freitag de» Ministerpräsidenten Baron Banffy in einer im «bge» ordoetevhause gehaltenen heftigen Rede Lorrupiioo und «ort- brach vorgrworsen- namentlich habe Banffy der Rationalpartei Versprechungen gemacht, ohne ste zu halten. Daraus erließ der Ministerpräsident offenbar zur Herbeiführung eine» 8®Umö. Wien, 27. December. Die parlamentarische Verwirrung tu Ungarn, wo die Regierung ohne Erwächtiguug de» Parlament», gestützt auf deu Ti-zaichen Gesetzentwurf, dm gegenwärtigen Zustand de» Ausgleiche» aufrechterhalteu uud den Staatshaushalt ohne vorhergegaugeue «ewMigung der für die kaiserliche Ueberlaffuug de» Grundstücke» Dormttion i in Jerusalem an den deutsch-katholischen Palästina-Verein. 1 Die Unterredung dauerte 20 Minuten und wurde in freund- ; liche« tone geführt. Berlin, 27. December. Dem „Berliner Tageblatt* wird । an» Wien telegrophirt: E» bestätigt fich, daß in der Wiener । Zeitung vom 3i. December mehrere kaiserliche Verordnungen auf Grund de» § 14 veröffentlicht werden ood zwar Über da» Budget-Provisorium, aber nicht auf ein halbe», sondern nur auf ein Vierteljahr hinan», über ein halbjährliche» Au»gletchS-Provisorium, über die Beibehaltung der bi»herigeu Quote der gemeinsamen Umlagen für ein halbe» Jahr. De, ReichSrath soll am 17. Januar zusammentreten. Die Regierung soll fich weigern, dem böhmischen Landtage ein gesetzliche» Rescript al» Antwort auf die letzte Adreffe der tschechischen Feudal-Majorität in der bevorstehenden Sesfion zugehen zu laffen. E n Pilsener Jungtschechen Blatt kündigt die Bildung einer neuen parlamentarischen Partei an, welche aus Polen, Angehörigen der katholischen volkipartei und Ehristlich-Socialen bestehen soll. — AuSrüstuno der Feld-Artillerie. Mit dem Beginn de» Jahre» 1899 wird die Ausrüstung der gesummten deutschen Feld-Artillerte mit dem neuen Schvellfeuergeschütz Modell 1896 beendet sein. Daffelbe hat das Kaliber von 7,7 Eentimeter unb zeichnet fich burch eine große artille istische Wirkung wie eine hervorragende Beweglichkeit und Schußgeschwindigkeit au». Dir Studien uvd versuche zur Fest- stcllung de» System» gehen bi» zum Sude de» vorigen Jahrzehnt» hinauf, nachdem al» Grundbedingung bet Ex stenz ein krieg-brauchbare» rauchlose» Pulver hergestillt war. Der Befehl zur Bewaffnung von vier Feld-A. illerie-Brtgadeu (der Garde-, 6., 13. und 15. Brigade) mit dem Geschütz datier vom Tage der Lenteuarfeier 22. März 1897. Der Zeitraum zur Durchführung der Bewaffnung ist verhältniß- mäßig kurz gewesen. Die in Aussicht genommene Aufstellung einer Anzahl von Hrubttz-Abtheiluogen hängt von den Ergeb viffen der Beratung der Militärvorlage ab, du ch welche überhaupt der Feld-Artillerie erst eine zur Ausnutzung der vorzüglichen Bewaffnung geeignete Organisation verliehen werden soll. — Anti-Anarchisteucouferenz. Die wider- sprechenden Nachrichten über die Anti Anarch^steoconferenz finden nach dem „Hamb. Eorr.* in Folgendem ihre Etklä- ruug: »al bisher vorliegt, ist lediglich da» Ergebuih der Beratungen der von der Sonferenz eingesetzten Fachcowmis- fiouen. Da die diplomatischen Vertreter der Eooferenz nicht bevollmächtigt waren, bindende B-schlüffr zu fassen, ist e» zunächst Sache der Regierungen, fich über die vorichläge der Commissionen schlü fig zu machen. In welcher Form die Regierungen einander über ihre Stellung zu den Vorschlägen M ttheiluug machen werden, ist, wie e» scheint, noch mcht festgestrllt. E'a W>ederzusammentritt der Eonfereuz zu diese» Zwecke ist nicht ausgeschlossen- bestimmt ist bi»her noch nicht». — Unruhen auf den Samoa-Inseln. Wie von den Samoa-Jufelu berichtet wird, find daselbst ernste Unruhen auSgedrochen. Fall» fich diese Thatsache bewahrheiten sollte, kann fie bei den bekaunten Zuständen auf jener Insel- gruppe nicht überraschen. Gegenwärtig berührt uo» »ehr die Thatsache, daß ernste Unruhen dort au-gebrochen find, wo deutsche Jutereffen in weitem Umfange bestehen. Die deutschen Kriegsschiffe, die in den australischen Srwäffern stattouirt und in einem sehr weitgedehoteu StattonSgediete vertheilt find, nach den Samoa-Jaselo hin zusammeozuzieheo, ist in verhältcußmäßig kurzer Zeit möglich. Schon einmal, und zwar im Jahre 1888, hat bekanntlich unsere Martue bei Unruhen, die auf den Samoa-Inseln auSgebrocheu waren, etngreifen »Affen und hierbei in den Kämpfen an Land zu« Theil schwere Verluste erlitten. ES ist daher zn wünschen, daß ein Fall dieser Art fich nicht wiederholt und daß e» gelingen möge, die den neueren Berichieu zufolge auSge- drocheneu ernsten Unruhen, über welche eingehende Mü- thttlnugen zur Zeit fehlen, rechtzeitig zu unterdrücken. Maauhei». 27. December. Die Pure Oil-Sompary pachtete in Ludwig-Hafen ein große-Terrain zur Anlegung eine» Petrolenmtank». Deutschland und die Dreyfusaffaire. Da» Jahr geht zur Rüste, und noch immer schwebt die Frage, ob eine Revision de» Dreysus-Pro-esse» ein treten soll in der Lust. Wohl ist man in der Entwickelung der Angelegenheit ein gut Stück vorwärts gekommen, sodaß wenigstens mit Sicherheit angenommen werden kann, es werde die Gerechtigkeit in vollem Umfange zn Wort kommen, aber das Widerstreben gegen das Zugcständniß, Unrecht gethan zu haben, ist noch immer zu groß. Im All- gemeium ist auch das Interesse der Franzosen an dem Schicksal de» Dreyfus erheblich erkaltet- man verlangte früher seine Berurtheilung, weil die Revanche-Idee es erforderte, weil man Deutschland einen Schlag zu versetzen meinte, wenn man Denjenigen, der angeblich für deutsches Geld sein Vaterland verrathen, die ganze Härle des Gesetzes fühlen ließ. Denn daß Kapitän Dreyfus im Auftrage Deutschlands oder doch wenigstens eines Dreibundstaate» gehandelt hatte, galt als selbstverständlich, und kein waschechtcr Chauvinist hat je daran gezweifelt. Die deutsche Regierung begünstigte da- Umfichgreifen dieser Anschauung insofern, al» fie auf alle Anzapfungen schwieg und selbst durch directe Anklagen der französischen Presse sich nicht au» ihrem Gleichmuth bringen liefe. Selbst das Märchen von dem Briefe des deutschen Kaisers in der Dreyfus Angelegenheit ist niemals direct und speziell widerlegt worden. Wir haben bereit» ftüher mehrfach an dieser Stelle constatirt, dafe wir die Haltung unserer Regierung wohl verstehen, aber darum doch ein unzweideutige» Abweisen der französischen Zumuthungcn für zweckdienlicher halten. _ „, Inzwischen hatte der Staat»secretär v. Bülow ver- schiedentlich Veranlassung genommen, jede Verbindung der deutschen Regierung oder eine» ihrer Organe mit dem Kapitän Dreyfus ganz entschieden abzuweisen, und daraus ergab sich eigentlich von selbst, daß die Nachricht von einem Briefe de» deutschen Kaiser» in dieser Sache eine fette Ente sein mußte. Aber man glaube ja nicht, daß die Franzosen bekehrt find. Da» beweisen die neuesten Besprechungen der „Petite Räpu- felique* über die Rolle, welche der ehemalige deutsche Müitär- attachü v. Schwartzkoppen in den Affatren Dreyfu» und Esterhazy gespielt haben soll. Die Franzosen sind natürlich fest von der Richtigkeit dieser Angaben überzeugt, so ungeheuerlich dieselben auch klingen. Und unsere Regierung wird kaum au» ihrer Reserve hervottreten, um die Behauptungen der Franzmänner zu widerlegen. Deutschland ist gewaltsam mit der Dreyfusaffaire in Verbindung gebracht worden; e» hat aber ein so reine» Gewissen, daß e» auf jede Selbst- dertheidigung verzichten kann und dreist den Augenblick herankommen sehen barf, wo die Sonne Alle» an den Tag bringt (xx) Deutsches Reich. Darmstadt, 27. December. Ihre «öaigllchen Hoheiten der Großherzog und die Großherzogin sowie Se. Durch!, der Prinz und Ihre Großherzogliche Hoheit die Prinzessin Ludwig von Battenberg begaben Sich gestern nach Schönberg zum Luncheou bet Sr. Sri. bem Grafen und Ihrer Dmchl. der Gkäsia zu Erbach-Schönberg und kehrten im L-ufe de» Nachmittag» wieder zurück. Berlin, 27. December. Der Kaiser beabfichttzt heute Abend da» Ooservatoriu» in Potsdam zu besuchen, um vou boxt au- die totale Mou^finsterniß zu beobachten. Berlin, 27. Decemb.r. Nach einer Mitiheilnug de» Auswärtigen Amte» hat Herr Marroquin die Uebemahme der Präsidentschaft der Republik Solumbieu dem Kaiser anaezeigt. Berlin, 27. December. Wie die ,Nordd. Allg. Ztg.* hört, wird der Retch-kanzler Fürst Hohenlohe demnächst von Colmar über Straßburg und Baden-Baden nach Berlm zutückkehren, woselbst er am Freitag wieder einzutreffen eebenlt. ~ Ä . Berlin, 27. December. Der Fürst zn Hohenlohe- Lang enbnr g besuchte gestern den Reichskanzler Fürsten Hohenlohe-Vchilling-fürst tu Colmar. Um 2 Uhr Nachmittag» brachten 25 Vereine vor dem Bezirk- Präfidiu» den beiden Fürsten eine Kundgebung herzlichen ^aiaeter» dar. Die Fürsten dankten in freundlichen Worten für die Begrüßung. Berlin, 27. December. Dem „Berl. Tagebl.* »trb an- Rom gemeldet: Der Papst empfing heute Mittag den neuen preußischen Gefandttn beim Vatikan, Freiherrn d. Rotenhahn zur Ueberreichnug feine» Beglaubigung^ schreiben» in besonderer Audienz. Der Papst bedankte fich gehen noch verdächtiger. i möglich gewesen Ware. Die Einrichtung der BeekaufSab- theilung bezweckt, mit der Ausstellung eine gute E.nkauf-- gelegenheit in Hühnern, Waffergefiügeln und Tauben zu Zuchtzweckeu für unsere Gegend zu schossen. Nicht jeder Besucher einer Aufstellung ist in der Lage, soweit er überhaupt Thiere zu kaufen gedenkt, prämtirungSfähigeS Roste- grflügel anzuschaffen, ihm genügen vielfach für seine Zwecke Thiere, die zwar die Hauptmerkmale der betreffenden Raffe die Theilnahme an V------------ - ,aqt wird. Auch hat Freycioer Stubenarrest gegen einige Offiziere verhängt, welche fich bei der Sammlung der „Libre Parole" allzuweit vorgewagt haben. Afrika. Da- britische Element in Tranrvaal scheint Dinge auf die Spitze treiben zu wollen. In Johannesburg hat eine Protestoersammluug von Engländern beschloffen, eine Petition an die Königin Bictoria zu richten, tu der in ent- schiedener Sprache über die „Tyrannei" der vareupolizei Klage geführt und gebeten wird, Schritte zu thun, um ein vollständig unparteiische» gerichtliche» Vorgehen gegen den Poltzetbeamteu, der Edgar erschoß, sicher zu stellen und überhaupt Abhilfe gegen da» Auftreten der Polizei zu erlangen und für Leben und Eigeuthum der britischen Unterthauen Schutz zn verschaff-«. Der Versammlung wohnten eine Anzahl Beamter und Burgher» bei und e» kam zu einem Zasammeu- fioß der beiden Parteien. Mau hieb mit Stöcken auf einander lo». Einem englischen Fretwilligeu-Major wurde der Rock vom Leib gertffeu. Drei Personen wurden verhaftet. Die Burgher» zogen sich daun nach dem Postgebäude zurück. Die Petitou ist dem englischen vtceconsul überreicht worden, der versprach, sie weiter zu befördern. — Der Umstand, daß fich ansehnliche britische Trupprnverstärkuvgen von der Heimath nach dem Cougolaude unterwegs befiudev, macht diese» Bor- Zahlreiche Rrfiectanteu haben sich bereit» gemeldet, welche gelegentlich der Ausstellung ihren Bedarf an Nutzgeflügel, für Zachtzwecke geeignet, decken werden. Bet der früheren Ausstellung, bei der nur eine PrämiirungS-Abtheilung bestand, beliefen fich die durch die BerkaufScommisfiou vermittelten Umsätze in Nutzgeflügel — ohne die Ankäufe zur Brrloosung — auf ca. 1000 Mk., und hofft mau diesen Umsatz durch Einrichtung der BerkaufS-Abthetlung bet der kommenden AuS- stelluvg mindesten» auf das Doppelte zu steigern. •* Postalische», vom 1. Januar 1899 ab wird Großbritannien uud Irland am Werthbriefdienst de» Weltpostverein» theiluehmen. Der Höchstbetrag der zuläifigeu Werthavgabe ist britischerseit» auf 2400 Mk. (--- 8000 Franken ---- 120 Psd. Sterl.) festgesetzt. Bi» zu diesem Betrage können Werthbriese nach und au» Großbritaunien und Irland zur Absendung kommen. Wegen fortgesetzter Ruhestörung uud Belästigung der beiden Polizeiwachen sowie der Nachtpatrouilleu wurde in verflossener Nacht ein Student vou hier verhaftet. Im Arresthause zerschlug derselbe au zwei Fenstern sämmt- liche Scheiben und einen Fensterrahmen und raste in einer Weise, daß er noch später in eine andere, festere Zelle um- quartirt werden mußte. Bezüglich de» Aufenthalt» auf den Plattformen der in den Fervzüzeu laufenden Eiseobahuwagen ist den sämmtlicheu Directioueu der preußischen Staat»bahueu soeben folgender Mtutsterialerlaß zugegangen: „Die noch immer in größerer Anzahl nachgrwieseuen Unfälle infolge de» Aufenthalt» auf den Plattformen der DurchgaugSwagen während der Fahrt laffeu erkennen, daß da» bestehende verbot nicht überall genügend beachtet und gegen Zuwiderhandlungen nicht mit dem uöthigeu Nachdruck vorgegaugeu wird. Die Königl. Eiseabahndireetioneu wolltn daher da» Persoual zu that- kräftigem Einschreiten bei Verstößen gegen die erwähnte Vorschrift anhalten und insbesondere die Aufficht»beamten an- weisen, dir Schaffner in dieser Beziehung zu überwachen. *• Wetterbericht. Hoher Druck behauptet die Herr- schäft über gauz Nordwrst- und Nord Europa. Seiu Lentrum hat fich durch einen Zuzug vom Atlantischen Oeeau her noch vertieft. Außerdem zieht fich rin sackförmiger Ausläufer über dir britischen Inseln bi» zur BtSeaya-See herab. Der südliche Theil de» Eonttneut», sowie da» Mi-telmeer-Gebiet liegt noch im Bereiche eine» barometrischen Maximum». In- deffeu hat daffelbe allgemein an Jureufirät verloren und hat fich zugleich sein Kern in zwei Thetle gespalten. Die Witterung war am Morgen auf unserem Gebiete noch heiter. Im Laufe de» Tage» find die Temperaturen stark gestiegen. — voraussichtliche Witterung: vorerst zuuehmeude Trübung, daun unruhige» Wetter mit Niederschlägen. Klei« Linden, 25. Deeember. Durch den BergwerkSdirector Herrn Pascoe wurde un» heute für unsere Kleinktnder- schule ein Geschenk von 150 Mk., sowie 50 Mk. für eine arme Wttiwe zugrsaudt. Herzlichen Dank dem hochherzigen Geber. S. r. Sich, 27. Deeember. Der frühere Gemeiude-Ein- nehmrr Schneider dahier hat bereit» vor einem Monat krankheitshalber die seither noch verwaltete Rechnerstelle ntedergrlegt. Diese Aemter find nunmehr wieder besetzt, uud ist da» Amt al» Ktrcheurechuer dem Großh. OrtSeiuuehmer Zimmer dahier übertragen, al» Armenrechuer ist Herr Grmeindeetuuehmer Zimmer uud al» DecanatSrechnerHerr Rechner Falk zu Hungen ernannt worden. Gründer», 25. Deeember. vom hiesigen Männer- Gesangverein find jetzt vier Mitglied»!, die Herren F. Schott, Möller, Wolf und Roth nunmehr 25 Jahre im Verein thättg. Au» diesem Anlaß wurde denselben da» vom Lahnthal Sängerbund, dem der hiesige Gesangverein augehört, gestiftete BerbaudSabzeicheu für fünfundzwanzig- jährige Mitgliedschaft unter entsprechenden Feierlichkeiten überreicht. kauf»'Abthetluog, welche in 78 Klaffen eiugetheilt find. Waren - bet der früheren Ausstellung in der Turnhalle mangel» Raum ] selbst für Hühner nur Stämme bi» zu dret Thieren zulässig, so hat mau diesmal in Klaffe 34 (Hühner aller Nutzraffen) Aolleetioneu bis zu 6 Thtereu (1 Hahn 5 Hühner) zugelasseu. Man beabsichtigt, zahlreiche Stämme dieser Klaffe zur Ber- loosung auzukaufeu. Die Einrichtung einer Verkaufs-Abtheiluug für Nutzgeflügel verdankt zahlreichen, au den Vorstand de» Grflügelveretn» herangetreteuru Wünschen ihr Entstehen. Der Verein war bisher stet» bereit, auch Nichtmitgliedern bet Beschaffung von Geflügel mit seinem Rath zur Sette zu stehen. Für Mitglieder wurde der Ankauf der Thiere durch den Verein ohne Berechnung eine» Aufschläge» für die Mühewaltung besorgt. Die Erfahrung hat bewiesen, daß die Interessenten gut dabet fuhren und daß der Verein al» solcher Vortheilhafter zu kaufen im Staude war, al» e» Einzelnen Loeales r»nd prooittsiellest Gießen, den 28. Deeember 1898. Stadttheater. Die gestrige Aufführung de» fünf- artigen Sardou'schen Schauspiele» „Dora" mit Fräulein Clara Drucker vom Lesfingtheater tu Berlin al» Gast erzielte bet gut besetztem Hause einen recht günstigen Erfolg, volle» Lob uud rückhaltlose Anerkennung muß dem verehrten Gaste gezollt werden. Die Rolle der Dora gelangte durch Fräuletn Tlara Drucker übeeau» packend zur Darstellung. Sie entwarf un» ein getreue» Bild der verschiedenen Stimm- ungen de» weiblichen Herzen» und zeigte fich in Allem al» ein Eharacter ersten Range». Ihr hinreißende» Spiel verfehlte denn auch nicht, ebensowohl auf die übrigen Mit- fpteleudeu, als auf die Zuschauer seine Vortheilhafte Wirkung geltend zu machen. Frau Helm fand fich mit Berständuiß in die Rolle der Marquise von Rio Zarö», recht gut spielten auch die Herren Merker und Dtetzsch al» Audrä vou Maurtllac uud deffeu Freund Favrolle. Da» Jntriguanten- paar Baron van der Kraff und Fürstin Zlcka fand tu Herrn Liebscher uud Fräulein Würdig, der au»fichi»lo» Ltebendeu, ganz glaubhafte Vertreter- leider war Herr Liebscher zuweilen trotz der ziemlichen Deutlichkeit seiner Absichten sprachlich schwer verständlich. Herrn Köhler konnte man al» Tekli pasfireu laffeu, während Fräulein Pauli in Gestalt der Mion al» allerliebste» Kammerkätzchen verdienten Erfolge» sich zu erfreuen hatte. Alle» tu Allem darf die Aufführung al» eine wohlgelungeue bezeichnet werden. Ob der hierin überau» peinliche Autor frriltch mit Veeuerte und Costümen einverstanden gewesen wäre, ist eine andere Frage, iuveß wollen wir hier da» ultra posae nemo obligatur gerne gelten laffeu, um so mehr, al», wie schon gesagt, alle Darsteller fich tu hohem Grade echter Kunst be- fi'ffeu zeigen. •• 17. BerbandSSchützenfest. Nachdem der Geschäft»- führeude Ausschuß am DlenStag den 20. seine Zusammenstellung gefunden hatte, tagte derselbe, gemeinsam mit de« Fest-AuSschuß am 27. ds». Mt»., vormittag» 10 Uhr, im Schützeuhau». In dieser 1. Sitzung wurden die Tage vom 2. bi» einschließlich 9. Juli 1899 zur Abhaltung de» ver- baudSfeste» bestimmt, sowie ferner beschloffen, den eigentlichen Festplatz auf den Trieb und die Schießanlagen auf dem Terrain de» Schützenhause» auzulegeu. ES folgte hiernach eine Besichtigung der beiden Festplätze, wobei mau die Ansichten über die Anlagen, Bebauung und Verbindung derselben auswechselte. Die Ausführung der einzelnen Projecte unterliegen den spezielleren Berathungeu uud Beschlüssen der einzelnen Ausschüsse laut Satzungen. Daß der Trieb bezw. der mit Kirschbäumen umpflanzte Theil desselben einen großartigen Festplatz bieten wird, unterliegt keinem Zweifel, auch wird die projreürte Schteßplatzanlage den Schützen eine anziehende und bequeme Schießstätte bieten. *• Geflügel- uud Vogel-Ausstellung. Die Programme uud AuSschreiben zur zweiten allgemeinen Geflügel- und Vogelausstellung zu Gießen find nunmehr erschienen. De Ausstellung wird umfassen: „Eine PrämtiruugS- und Brr- vermischtes. " Sine furchtbare Catastrophe hat der Draht am Samstag au» Cettinje, der Hauptstadt Montenegro», mitgethrilt. Darnach find mehrere Hundert Soldaten, die sich auf dem Marsche nach Podgorice befanden, vom Schueesturm überrascht und verschüttet worden. Bei der Uiwegbarkeit der Bergstraßen ist jede Hilfeleistung unmöglich, so daß die verschütteten dem Untergang geweiht sein dürsten. Die Unglücklichen hatten Befehl erhalten, in Podgorice die vom Ezareu geschenkten Gewehre abzuholeu. ♦ Exkaiserin Eugeute hat fich, wie ein Londoner Blatt an» Part» erfährt, nach langer Ueberlegnng damit einverstanden erklärt, daß Prinz Victor Napoleon die Anwartschaft erhält auf 2 Millionen Pfund, welche Summe gemäß den LebevSverficheruugSverträgen zwischen Napoleon III. und englischen Gesellschaften ausgezahlt wurde, al» der verstorbene kaiserliche Prinz die Volljährigkeit erlangte. Mit dieser Summe in Aussicht dürfte eine Anleihe zur Förderung der WeltmachtstellungS'Propaganda durch den Prinzen Victor zu Wege gebracht werden. ♦ Licht und Pflavzeuduft. Nach einer Mittheilung de» „Prometheus" machte Eng en MeSnard auf der Hochschule zu Rouen den Einfluß de» Lichte» auf den Pfianzenduft zum Gegenstand eingehender Studien. Au» seinen Ergebnissen ist die Thatsache lehrreich uud anziehend, daß im Morgeulande die Blumen, wenigsten» am Tage, nur wenig duften, weil die Wirkung de» Lichte» mäßig und die Trockenheit groß ist. Bäume, Sträucher, Flüchte und Gemüse enthalten mehr verharzte al» flüchtige Oele. Die duftendsten Früchte und Gemüse liefern die gemäßigten Zonen, namentlich Schweden und Norwegen mit ihrem gemilderten Licht und feuchten Klima. Da» andauernde, aber gemilderte Licht de» langen «ommertage» verleiht den Früchten, die dort reifen, unb aromatischen Wurzeln (,. B. Sellerie) einen Wohlgeschmack, den mau im Süden nicht kennt. Der Vorzug de» deutschen Obste» und Weine» vor dem im Süden gezogenen Obst uud Wein beruht auf denselben Berhälm ssrn. Der rüden erzeugt mehr Zucker al» Aroma in seinen W.intraubeu, und die Südwetne entbehren daher der Blume. Unsere Kunstgärtner können au» diesen Ergebnissen beherzigenSwerthe Lehren besonder» für da» Treibhau» ziehen. • Hebet daß bremische «everbewnsenm wird der „Köln- Zig." cm» Bremen geschrieben: Mir der Wiedereröffnung de» Gewerbemuseum», da» wegen erheblicher baulicher Erweiterung IVi Jahre geschloffen bleiben mußte, ist Bremen wieder um einen AnziehuugSpankt sür Fremde reicher. In den 25 Jahren de» Bestehen» de» Museum» konnten ansehnliche Sammlungen zusammeugebracht werden, wozu die Freigebigkeit der Bürger nicht wenig beigetragen hat. Sehr angenehm aber ist e» für Fremde, den Saal aufzusuchen, ia welchem vorübergehend Kuusterzeugniffe der Jetztzeit ausgestellt find. Ganz vorzügliche» wird augenblicklich hier auf dem Gebiete der DecorationSmalerei und der Schmtedekunst geschaffen. So fallen vortheilhaft für die neuen Lloyddawpfer bestimmte Malereien auf, bei denen nach japanischem Vorbild die Plastik mit herangezogen worden ist. So nimmt fich z. B. ein völlig anfgetakelte» Schiff au», al» wenn es an» einer Mesfingplatte hrrauSgeschnitten wäre. Seltsam find sür Bleiverglasungen bestimmte WorpSwrder Sctzzen. Pracht» volle, für den Dom bestimmte Stücke hat die Schmiedekuust geliefert, die hier augenblicklich einige vollgiltige Vertreter hat. Für weitere Kreise interessant mag die Thatsache sein, ' daß im Gewerbemuseum Nachbildungen von berühmten, Jahrhunderte alten Schnitzereien und Steinrelief» avgefertigt und abgegeben werden. Leiden Schiffbrüchiger. Die an» 13 Wann bestehende Besatzung de» deutschen Dampfer» „Nord", die nach der Strandung von dem schwedischen Dampfer „Saga" gerettet ; und nach Oeregrund im Stockholmer Lehn gebracht wurde- hatte bi» zn ihrer Rettung außerordentliche Leiden zu erdulden. Der „Nord" wurde während de» furchtbares Schneesturme» in der Nacht an der schwedischen Küste auf eine Klippe geworfen, wo er fich so schnell mit Wasser füllte, daß Jeder fich retten mußte, wie er ging uud stand. Man sprang über hervorstehende Klippen, um zu einer nahen Felt- insrl zu kommen, wobei die Leute bi» zum Halse im Wasser waten mußten. Der Eapttän hatte nicht einmal Schuhzeug au. Auf der kahlen Insel mußten die Schiffbrüchigen bet 15 Grad Kälte und heulendem Schneestnrw eine schreckliche Nacht zubringen. Am nächsten Morgen beschlossen die vor Kälte und Hunger leidenden Leute, zum Dampfer zurückzukehren, zu welchem Zweck ein Mann zum Dampfer schwamm und dann ein Tau zur Insel warf, au dem fich die übrigen herüberholten. Nach vieler Mühe gelang e», in» Innere de» inzwischen tiefer gesunkenen Fahrzeuge» zu kommen und Proviant und Kleider zu erreichen. Dann spähte mau eifrig nach Hilfe und gab vou Zeit zu Zeit mit Signalbomben Zeichen. Aber erst in der folgenden Nacht wurden die Signale vom Dampfer „Saga" bemerkt. Trotzdem e» mit größter Gefahr verbunden war, in die Nähe der StrandungSstelle zu kommen, wagte sich die „Saga" doch dorthin. Eine» ihrer Boote wurde vom hohen Seegang zerschlagen, aber endlich konnten alle Schiffbrüchigen au Bord gebracht werden, wo ihnen sorgsame Pflege zu Theil wurde. Später fanden sie Aufnahme im Krankenhaus zu Geste. Die Hälfte der Leute hat während de» zweitägigen, hilflosen Zustande» so schwere Frostschäden davon getragen, daß Operationen an Zehen und Füßen uöthig sein werden. Der Dampfer „Nord" gehört nach Geestemünde, der Kapitän heißt Rud. Becker. • Postkarten - Automaten i# London. Die Engländer haben fich erst seit ganz Kurzem mit dem P o st k a r t e n s p o r t | vertraut gemacht uud haben noch keine heimische Ansicht»- I kartrn-Jndustrie. Wa» im Lande verwendet wird, ist deutsche» I Fabrikat- aber welchen Umfang der verbrauch vou illustrirteu I Eorrespondeuzkarten bereit» erreicht hat, geht au» folgenden. I Ausführungen hervor, die von fachmännischer Seite gemacht 1 werden: „Schon find Millionen von Postkarten mit Ausichteu- I altenglischer Sehen»- und Merkwürdigkeiten theil» bestellt, I theil» im Handel. In Loudon selbst finden die Bilder- | Postkarten seit einigen Wochen solche Abnahme, daß ein | Speculaut, uud mit ihm eine große Aetiengesellschaft, bereit» | den guten Gedanken verwirklicht hat, auf allen Stationen I der unterirdischen Eisenbahnen Selbstverkäuser für solche I Postkarten, oder bester gesagt, wie man ihn in der Millionen- I stadt nennt, einen „Penny-in-the elotu aufzustelleu. Durch | Einwurf eine» Penny (8l/a Pfennig) erhält man eine mit I prächtigen Farben auSgestatme, bereit» mit einer half-penny- | Postmarke versehene Brlderkarte, auf der fich noch genügend I Raum findet, um einige Worte der Begrüßung oder Benach- | rtchttgung anzudringeu. Schreiber dieser Zeilen stellte e» sich I zur Aufgabe, einmal auf empirischem W ge nachzuforschen, I wieviel solcher Karten durchschnittlich dem Selbstverkäuser I entnommen werden. Zunächst wählte er die Station West- I minster und beobachtete dort während einer Biertelstuude I nicht weniger al» 65 Personen, die fich mit illustrirte» Karten versahen. Bedenkt man, daß vor der Hand 72 I solcher Maschinen Aufstellung gefunden haben, und nimmt | man mit Rücksicht auf gewiste, dem Verkehr weniger günstige Tageszeiten an, die durchschnittliche Entnahme während einer I S'unde wäre nut 20 Karren — also während eine» Tage» I 240, gleich ein Pfund Sterling per Maschine, so beträgt die tägliche E nnohmr der Gesellschaft 72 Pfund Sterling (1440 M.). ♦ Vogelmord in Italien. Da» Emfangen der Vögel mit den großen fahrenden Netzen ist tu der Lombardei nur iu der Zeit vom 20. September bi» zum 20. Oktober gestattet. Wie so manche andere, wird aber auch diese Vorschrift umgangen. Die Bauern gehen de» Nacht» mit ihren Netzen Über Feld und Überrumpeln die armen Vögel im s Schlaf, fangen Tausende von Thierchrn ein und morden fie Sti.aämlnlftetgrihcinet hat »m dt.B». j b.fitzw, °d» itgenb einen nnb-d-°tend-n SchiInh-it«,.hltr an ittauna von 1896 In Erinnerung gedr-rcht, wodurch Deinen fich haben und deshalb in die 8i^fauf«Q6t^el una gi^8ten, in politischen Kundgebnngen strengsten» unter, welcher auch nut ein gau, geringe, Standgeld erhoben wir . Aüchtrv, bk v v-S?« ■VÄrs l!bl«: ffiliXgL?" * “* ttlib »,, ""äü™«E * bUlbtn en.»• l*Wt Hi, S1; *6 8^.b>. K'A-ÄX Äfc**ÄJ -®X* »'Hl- KL®V' 5“ 111 «Wmfl S* 'lull' eo«Ml »nhtttr l““'!W Ml IW«Ht klr, aajbubungtn von bechviko, gch- 1 un6 Etiilnrltist avgchttizl nab Dir ani 13 Mann bchrhnk Dampfcrl .Nord», die nai In ittttui Davpfer -Sogs- -nettet ötockholwer Lehn gebracht ttnrbr; J0 allßerordentltchr Letbrn zn er- luxbt während der Inrchtbsre« chl au der ^totb^ta Wr auf er sich |o schnell mit Wasser (Mit ;le, wie er ging und stand. M°r ! Klippen, nm zu einer nahen Feil' ie Leute btS znm Halse ine Dass« itSn hatte nicht einmal Tihchaz sel mußten die Schiffbrüchigen kl lendem Tchnresturm eine schrecklich! nächsten Morgen beschloffen die leidenden Leute, zum DWfn rlchem Zweck ein Mann zn« :b dann rin tau zur Insel ie übrigen hkrübirholten. M g, ins Zonere btl inz»llcher tagt! i« rat . TW W w« * is Ätlt mit ©bjuaBMrt« W «n Nacht wurden die Tiganir w tbtmtl.lt itSit-tW t Ritzt btt etwbbwj'M f WM d.ch". ri-t'l ®ttg««i i«w*' *LJ „ W,TÄ-"“» »pl'i« ®$|t I»,li»d tft» i» ^^«nßfartcnlH11 tjem »it dr« P ff4t zofichlt iben noch,st deutsche' «i°°! '8 X w« f»ll* t8 tntW t)°‘>6tlu ,«°t> it»»«l*Ä mit lltonev MnnML lhetls bestes «b Wl’Äitt llt* . Loudon J , e « • ä-MFs ^i^fennip) half-P61111^ (v'/r vL.it5 mit etllk» üj(ri ^s>»Äs -Fs^ÄZ SrS-S >t°" »tiw Mag Kserl^^W^ inino^n^ilud Karten -* ® ^af^ne'L(B^ S^?»?sPf"lidS"' / der Äi| jtoiu«’ |ft tu dkl 20 £W fe;• Trauring-e in allen Größen und FayonS, 585 er. und 383 er. Gold, empfiehlt zu soliden Preisen 11557 D. Kaminka, Uhrmacher, Marktplatz 18. fwrwffc körper in allen Art en billigst empfiehlt 12679 [Louis Lind, 10 Kirchenplatz 10. hiv. Einer befenber» r eitlen Ernte rühmten fich neulich laut I ,9?. Zür. 8 g.• tu einer Wirthschaft fünf von Meier Arbeit zarückg'kehrte bergomaskiiche Bauern. Tie «aßen geradezu «'t Doppelcentnrru! Nach ihrer Aalsage haben fie in den letzten zwei Wochen neun Dopprlcrn'ver Vögel nach Haase gebracht. Rund 8600 Dutzend = 43,200 dieser niedliche« Thiercheu wurden durch diele fünf Bauern in so kurzer Zeit getödtet und auf den Markt gebracht! Daß Dutzend wird durchichoittlich «it 60 Leotiwe» bezahlt, denn el ist immer genügend Nachfrage da. Der Bogrlmord ist also auch ein sehr lohnende« Handwerk und darum wird es eifrig betrieben. Der ^Eorrtere della Gera* fragt, wann wohl Italien endlich einmal dazu gelaage, gleich anderen Staaten Schutzgesetzt für Sögel ßmfzustellea und — durchzuführev. Solche Nachrichten werden rmter den Bölkeru nördlich der Alpen eine förmliche Er- bitterung Hervorrufen - denn der Vogelmord ist eia Gegenstand internationalen Jutereffes, weil andere Völker darunter |1 leiden und deshalb ein Recht haben, gegen daß Verbrechen der Italiener vorzugrheo. Internationale Schatzgesetze nützen nichts, weil fie in Italien einfach nicht gehandhabt «erden. Da kann nur die Erziehung und die Schule helfen. Jadefiev btl von dieser Sette Hilfe kommt, find wohl alle Wandervögel ausgerottet. Wir spüren ja jetzt schon, wie deren von Jahr zu Jahr weniger zu uns kommen und wie unsere Wälder nach und nach veröden. Möglich, daß die europäische« Negierungen sich endlich einmal aufroffeo, dann ist es aber wohl zu spät, uab unsere herrlichen Wander- und Ztervögel werden nur noch in Maleeu zu treffen sein. * Mark Twains Brief an ei» Baby, vor einigen Jahren, so erzählt die „Neue Freie Presse* nach Ladies Home Journal, erschien Mark Twain i« Lovsalat der Vereinigten Staaten zu Frankfurt a. M. und fand zu feinem Elstaunen deu General - Eonsul, Kapitän Mason, damit beschäftigt, seine Bücher, Papiere, Habseligkeiten, eia- zupicken. „What’e up?“ fragte Mark Twain. „Meine Zeit ist um,* antwortete Ma'on heiter. „Wir haben einen demokratischen Präsidenten, und da ich R publtkaner bin, so habe ich «eine Stellung an einen guten Demokraten abzugeben, welcher bald für Fravksnrt ernannt sein wird.* „Das ist aber wirklich unerhört 1* rief Mark Twain aas, verließ das Eonsulat und «endete sich nach seinem Hotel, wo er folgenden Brief an btt damals einjährige Tochter des Präsidenten der vereinigten Staaten, Rath Eleve land, schrieb: Meine theure Ruth! Ich gehöre zu den „MugwumpS*, und eint der strengsten Regeln unseres Ordens verbietet »ns, Staatsbeamte um Gefälligkeiten zu bitten oder Freunde für ein Amt zu empsehleu. Es ist jedoch ganz harmlos, wenn ich diese freundlichen Zeilen an Dich richte, am Dir zu sagen, daß Dein Vater im Begriff ist, ein großes verbrechen zu begehen, indem er den besten Eovsul, den ich kenne (and »ch kenne sehr viel-), aus seinem Amte jagen will, nur weil er Republikaner ist und ein Demokrat seinen Platz haben will. Und dann erzählte Mark Twato, was er von Eaptain Ma'oi: uob seiner amtlichen Thätigkeit wußte, neb fuhr weiter fort: ,3b selbst kann mich nicht au den Präsidenten wenden, wenn Da aber nächstens S legenheit hast, mit Deinem Vater über Smtssachen zu sprechen, so bitte ich Dich, den Fall Mason zu erwä-oen und ihm zu sagen, wie ich über eine Regierung denke, die ihre besten Beamten in solcher Weise behandelt.* Drei oder vier Wochen später erhielt Mark Twain ein kleines Eoovert mit dem Poststempel Washington, in welche« ein Brief in Elevelaods eigener Handschrift und folgenden Jahalts steckte: ,Miß Ruh Eleveland bestätigt dankend den Empfang von Mr. Twains Brief und bemerkt, baß fie fich die Freiheit genommen bat, denselben de« Präsidenten vor- zalesen, welcher Mr. Twain bestens für seine Informationen danken läßt und ihm die verfichfung gibt, daß Eaptain Mason auf seinem Frankfurter Posten verbleiben wird. Such wünscht der Präsident, Mr. Twain zu verstänbtgrn, baß, falls Letzterer noch e nige andere Fälle ähnlicher Art wüßte, er ihm umgehend schreiben möchte, wodurch er ihn sehr verdingen würde.* • ein Dollar» Pri«z. Frank I. Gould aus der be- kannten Dolla S Dynastie Ist vor wenigen Tagen großjährig geworden und damit In den Besitz eines vermögens von 70 Millionen Mark gelangt. Es steht ihm davon jedoch nur der Ziasgeruß zur Beifügung, da trotz seiner Wajorenuität die Verwaltung des Kapitals in den Händen der Vormünder bleibt. Frank I. Gould gilt als ein ruhiger, bescheidener junger Mann, der mit einer älteren, ebenso reichen Schwester auf seine« Landgut Lyndhorst bei Jrviugton im Staat New- Uork ein behagliches Dasein genießt. Seine Leidenschaft Ist der Sport und eine Sammlung von — Hunden. Sie besteht jetzt aus 182 Exemplaren der verschiedensten Raffen und Größen, vom cubaaischen Moloffo, dem gewaltigen Bluihund, avgefangen bis hinunter zu dem zierlichsten Schoßhündchen, bas nur für Geld zu haben ist. • Rothe», duukle« und Helle» Haar. Ein englischer Arzt macht baraaf aufmerksam, baß die Haarfarbe bes Menschen mit der Frage Über bte Kahlköpfigkeit eng verdunben ist. Der Gruub hierfür liege in der verschiedenen Stärke der verschiedenfarbigen Haare. Das rothe Haar sei ver hältnißmähiz am stärksten, es genügten daher schon 30000 Haare dieser Farbe, damit der menschliche Schädel vollkommen bedeckt sei und der Eindruck eines üppigen Haarwuchses her- vorgerufen werbe. Bei dunklem Haar sollen bagegen 105000 erforbcrlich sein, um bas gleiche zu erzielen. Am zartesten ist aber bas helle Haar. Hier würde eine Perrückr mit nur 80000 Haaren ben Eindruck starker Kahlköpfizkelt erwecken. Ein dicht besetzter Kopf erfordert mindestens 140—160000 blonde Harre. Mms bew ilit ftlr Vor 728 Jahren, am 29. December 1170, wurde am Altar de» Domes zu Canterbury der Erzbischof Thomas B ecket von vier Kämmerern des Königs ermordet. Diese kirchenschänderische That erregte allgemeines Entsetzen und in Canterbury trauerte man ein volle» Jahr hindurch. Die Thäter wurden bestraft und zur Buße in» heilige Land gesandt, wo fie ihren Tod fanden. ttenefte Nachrichten. Depesche» bei Bert«» ,0c »Ib* Betlt», 28. December. Dem „Locol-Anzeiger" zufolge ist Graf Schaumburg, Sohn des Privzm von Hanau, In Leipzts, «o er ftudtite, an der Jrfluenza geftotben. Berit». 28. December. DoS „R eine Journal* meldet aus Petersburg: Der Hof, welcher am 4. Januar hierher zurückkrhreu wollte, veiläogeit abermals den Landaufenthalt in Livadio, was zahlreiche Eommentare veranlaßt. Gerüchtveise v-rlautet, das V finden der Kaiserin erfordere einen Aufenthalt im Süden. Berlin, 28. December. Den „Berliner Pol. Nachr." zufolge werden die Vorlagen für deu Landtag nach R-äfttn gefiebert, damit dieselben baldigst dem Landtage vor- gelegt werden können. Unmittelbar nach der Eiöffaung bet Lanbtagsslsfion »erben ben Landtag der Etat und eine ganze Reihe von Grsetzentwürfen aus den verschiedenen Refforts beschäftigen, desgleichen eine Denkschrift über die geplante Organisation der Berusteingewinnung in der Ostsee. Za einem späteren Zeitpunkt wirb de« Landtage u. A. eine De klchrist zur Eaval Vorlage zugehen. Bochum, 28. December. Aus der Zeche „Friedrich der Große* ftud acht Bergleute durch eine Explosion schlagender Wetter zum Theil schwer verl'tzt worden. Die Bergwerks-Verwaltung bezeichnet unerlaubtes Oeffae« einer Sicherheitilawpe als Ursache der Exp ofion. Prag. 28. Drcmber. In einer Sons er enz der deuts ch- fortschrittlichen Abgeordneten wurde be- schloffen, sich an den Verhandlungen bes heute zusammen- tretenden böhmischen Landtages nicht zu betheiltgen. vodopep, 28. December. Mehrere Ehren-Asfairsn stob gestern Abenb frleblich beigelegt worben. D e Verhandlungen zwilchen ben Srcundanten Horansk S unb Fejer- varis bauern noch fort. Heute fiidet ein Säbelduell zwischen Fejervari und dem Grafen Stefan Karolhi uab ein Pistolen- dnell zwischen Szemere unb Gajari statt. Pari», 28. December. Die Patriotenliga wirb am Donnerstag tn einer Versammlung ein Manifest beschließen, in welchem bie Regierung wegen der Auslieferung der Geheim- acten an ben Eaffattonshof des Landesverraths angeklagt unb die Nation zum Widerstande aufgefordert wird. Pari», 28. December. D e Passagiere des Dampfers „La France*, welcher ans Eoyenne in Bordeaux eingetroffen ist, erzählen, Drehsus befinde fich in einem derartigen geistigen Niedergänge, daß er die Nachrlcbt von der Proceß- Revision theiluahmslos aufnahm. Außer fortwähreudea Unschuldsbetheuerungen kommt kein Wort über seine Lippen. Er sieht gealtert und sehr gebrechlich aus. Lovdo», 28. December. Wie verlautet, befindet fich Zola tn Bornemomh. Lane», 28. December. Prinz Georg empfing gestern bie (Soniuln der vier Großmächte sowie die Vertreter Oesterreich» und Deutschlands in Audienz, wobei fich der Prinz Über den Stand der Dinge aus Creta sehr befriedigt äußerte. Er sagte, daß er die Einberufung der National Versammlung I beabsichtige. Versteigerung. Donnerstag den 29. d. Mts., Nachmittags S Uhr, versteigere ich im Gasthaus »um Adler, Marktplatz 20 dahier zwangsweise gegen Baarzablung: 1 Bett. 2 SophaS, 1 Tisch, 1 Waschtisch, 1 Nachttisch, 2 Kleiderschrünke u. v. A. Gießen, ben 28. December 1898. 12678_________Seipel, GerichtSvollzteher. Holzversteigerung. Am Dienstag, den 8. Januar 1899, von Vormittags 10 Uhr an, werden folgende Holt- Sortimente aus dem Gemeindewald von Krofdorf-Gleiberg aus dem Gemeindehause dahier versteigert: 1. Wegelinie, Dlstrict Erlenschlag, Dickehau unb Altehau. Eichen: 15 fm Stammholz, 6 mv Nutzholz, 2 rm Scheith., 15 rm Stöcke, 70 nn Reiser. Hainbuchen: 3,4 fm. Buchen: 42 rm Scheit- und 52 rm Knüppelholz, 15 rm Stöcke, 377 rm Reiser. Erlen: 17 fm Stammh., 4 rm Knüppelh. 1 rm Linden-Nutzholz, 45 rm Reiser. Nadelholz: 1,61 fm Stammh., 1361 Stangen 1. bi» 6. Klaffe. 2. Dlstrict Leschewald. Eichen: 2 rm Knüppelholz, 2 rm Stöcke, 5 rm Reiser. Buchen: 87 rm Scheit- und 65 rm Knüppelholz, 27 rm Stöcke, 278 rm Reiser. Nadelholz: 25 Stämme 4. Klaffe mit 3,86 fm, 65 Stangen 1. bis 3. Klaffe, 30 rm Reiser. 3. Ästrict Erlenschlag. Eichen: 1 rm Schelt- und 12 rm Knüppelholz, 13 rm Stöcke, 45 rm Reiser Buchen: 101 rm Scheit- und 70 rm Knüppelholz, 46 rm Ltöcke, 325 rm Reiser. Birken: 13 Stämme mit 3,12 fm. Aspen: 8,5 rm Rollscheit. und 6 rm Knüppelh., 5 rm Stöcke, 25 rm Reiser. Krofdorf, 27. December 1898. Der Bürgermeister. 12668 Bekanntmachung. Die Benutzung des Schweinemarktplatzes und verschiedener anderer Plätze zur Förderung de» in der Lahn gewonnenen Eise» soll für den lausenden Winter Freitag deu 30. December l. I, Vormittags ll’/e Uhr, an Ort und Stelle öffentlich meistbietend versteigert werden. Die Zusammenkunft ist an der Lahnbrücke. Gießen, den 28. December 1898. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. 12691 Euihkdllllg von Gratlllaiionsbksschkn und von 3uftnbnng von Hrailllationskarien jn Nenjahr 1899. Wie in den vergangenen Jahren, so bitten wir auch angesichts de» bevorstehenden Jahreswechsels zur Enthebung von Gratulationsbesuchen und von Zusendung von Gratulationekarten für die hiesige Kleinkinder - Bewahranstalt eine Gabe spenden und einem der Unterzeichneten übermitteln zu wollen. Durch diese Einrichtung wird der genannten Wohlthättgkerts-Anstalt eine beträchtliche wünschenswerthe Unterstützung zu Theil, und durch Ver- öffenUichung der Namen der Geber noch vor Jahresschluß in diesem Blatte möge e» allgemein anerkannt werden, daß Alle, die mit einer solchen Gabe ihren Namen nennen lassen, von Abstattung der NeajahrS- besuche, sowie von Zusendung der Neujahrskarten befreit find und ihrerseits Beides nicht beanspruchen. Gießen, den 27. December 1898. Rendant Doering. Pfarrer Euler. Pfarrer Dr. Naumann. Fabrikant Emil Schwall. (fiiipffhhimicu vorzügliche Punsch - Cffenzen, Arrac de Batavia, Rum de Jamaika, deutschen und front Cognac empfehlen billigst 12683 A. & G. Wallenfels, Deinhandlung. Markt 21.1 ▼ Lsinder str 1899 sind erwünschte, nützliche Geschenke. verHesfischtKansfrenn- (77. Jahrgang, mit einer jntev effanten geschichtlichen, aus hessischem Boden sich abspielenden Erzählung von Pfarrer £). GroS) und der Snüsn-Adolf-Kalender (46. Jahrgang, sehr günstig be- urtheilt) kosten bei reichem Inhalt nur je 25 Pfg. und sind bei jedem guten Buchhändler und Buchbinder zu haben. Volksbad. E» wird hiermit der Jrrthum berichtigt, daß am 31. December da» Bad um 1 Uhr geschloffen würde. Da» Bad bleibt an diesem Tage geöffnet bi« 8V2 Uhr des Abends. 12663_____________________ Der Vorstand. Montag den 2. Januar beginnt der Ztnterricht in meiner Kandaröeitsschule. 12673 Anna Singer, geprüfte Lehreriu. Feinste Gothaer Cervelatwurlt, la. Frankfurter Würstel, la. neue Hellerlinsen frisch eingctroffen bei 260 A. 8t G. Wallenfels, Markt 21. — Telephon 46 Eier Prima frische Landeier per Stück 7 Psg. (garantier für frisch) empfiehlt W. üllriCtl, 12474 Schloßgaffe 5 und Tiefenweg 6. Punsch- Essenzen renommirter Firmen. Maiwein-, Bischof- und Citronen-Essenz, Arrac und Rom ßo wie deutschen und französischen Cognac, Bordeaux- und Südweine empfiehlt in feinen und feinsten Qualitäten 12677 W. Kilbinger, Löwen-Drogerie. Die trauernden Hinterbliebenen. Giessen, den 28. December 1898. 12686 [12689 12685 Lohn. Gießen, den 27. December 1898. 12666 Lich, den 27. December 1898. aus ■ Procent Monopol-Griechen von 1887 Stadt WormS unk. b. 1901 .»4 Sectior Jberhessen »rief Otto Bergen. 12665 306 0< Darmft. Bk--Sctien Uermiethiingen Wretgejuche Offene Stellen Uerloren Vkrsthledents Vereine 101.76 95.25 100.50 100.70 100.40 20.40 4.17 85.50 101 6» 25 05 98.60 50.0® 100.2® 99.OC 99.0® 100 M 100.00 100.56 8 3 Brief 16.20 20.43 4.21 4 3 6 4 @clb 80.95 169.30 4.18V, Berliner HandelSges. Darmft. Bank Deuische Bank Disconio Comm. Dresdner Bank Oester. Länderbank Nordd. Lloyd Hamb. Am er. Packs. Hess. LudwtgSbahn Lübeck-Büchm Gotthard 12669] Eine silberne Dameu- «hr auf der Eisbahn oder auf dem Wege dahin verloren. Geg. Bel. abzug.Marktstr. 14. 31, 4 4 «benbeonrfer 000.00 I Oesterr. Credit-Aetien Schreinergehilfe auf dauernde Arbeit gesucht, bei gutem S 87. 4 4 Junger Kaufmann sucht möblirtes Zimmer per 2. Ja uuar. — Offerten mit Preisangaben incl. Frühstück an die Expedition dieses Blattes unter Nr. 12674. Dio Beerdigung findet statt: Freitag den 30. December, Vormittags 11 Uhr, vom Sterbehause, Sonnenstrasse 14. Heute Nacht 3% Uhr entschlief sanft nach mehrwöchigem Leiden im Alter von 76 Jahren unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Pflegemutter und Tante 3°/o Deutsche Retchtzanl. 3% Preußische ConsolS 4o/o Egypttsche unific. 40/0 Griechen von 1887 5o/o „ „ 1890 3% Italiener Rente 5/v n u 3 /> Mexikaner Für die uns gewordene innige Teilnahme bei dem uns so schwer betroffenen Unglücksfalle sprechen wir hiermit auf diesem Wege unseren tiefgefühlten Dank aus. Rentmeister Kreiling und Familie. CmpkusatiouS'Conrse für Ultimo Decmdtt 1898. Mitgetheilt von J. Kurz & Co., Giessen, Bahnhofstraße 63 Oesterr. EtaatSbabn v. 1885 00.00 Jtal. staatSgar. Ersenb. 58.95 I 4 Eisenb. Rentenb. Obl. I 4 Buderus Obl. Section Oberhessen deS 5>. u. He. Alpenvereins. Freitag deu 30. December: Sections-Ausflug Großen-Buseck — Grünberg Milden Mann). Abfahrt Großen-Buseck 12'° Uhr Oberhessiscke Bahn.12690 Ä^tiction: •. vorttzardr. — ®rxd Wrrla- 5a vrützl'schm a«i»erfltit4»8uu> ur» Stetnknidrtei (Pietsch Erbe«) in Eietzen. Die heutige Mumrner umfaßt 10 Seiten. Geldsorte nr Geld 16.16 Franz. Banknoten Oesterr. dto. Americ. Neue Iicherheits-SelbMnder für Gas'Glühlicht dem chemischen Laboratorium von Müller öf Garets in Berlin KlllhweiMMkhl fri ch eingetroffen. 12664 I. M. Schulhof. m die erfahrungsgemäß beim Quartalswechsel eintreteuden Störungen im Bezug zu vermeiden, ersuchen wir unsere verehrlichen Postabonnenten, schon jetzt die Erneuerung ihres Abonnements bei den betreffenden Postanstalten bewerkstelligen zu wollen. Gießener Anzeiger. 4V6 Oesterr. Silberrente Ung. Gold-Rente 20 Franken-St. Enal. Sovereigns Dollars in Gold Frau Christine Vogt geb. Flett. H. Sack, Große Mühlgaffe 5. 12*84] Tüchtige Eisendreher sowie Maschinenschlosser,selbständigeArbeiter, bei bauernder Arbeit gesucht. H. Hauset, mechanische Werkstätte. Wir bringm hiermit zur gefl. Kenntnißnahme unserer geehrten Gas- consumenten, daß wir für hiesige Stadt den Alleinverkauf vorbezeichneten sog. Neuen Sicherheits - Seköstzünders ür Glühlichtbrenner übernommen haben. Nachdem dieser Gas-Selbstzünder seit einigen Wochen tu Vielen Städten in Tausenden von Exemplaren Eingang gefunden und wir denselben seit 14 Tagen täglich auf verschiedenen Lampen unserer Geschäftsräume geprüft haben, können wir denselben hiermit als denjenigen Selbstzünder von einfachster Eon- truction empfehlen, welchen wir aus eigener Beobachtung bis jetzt als am besten unctionirend befunden haben. Dieser Selbstzünder besteht aus einem Platinadraht- bügel mit zwei Zündpillen an den Enden und ist derselbe einfach in die Gabel des Glühkörper-Trägers so einzuhängen, daß beide Schenkel des Platinadrahtes, sowie beide Zündpillen — letztere in gleicher Höhe — den Glühstrumpf dicht berühren. Wir haben gefunden, daß diese Zündeinrichtung bei noch unbeschädigte« Glühkörpern, welche durch das einströmende Gas aufgebläht und dicht an die Zündeinrichtung angepaßt werden, gut functionirt, während bei beschädigten (durchbrochenen und verschlissenen) Glühstrümpfen die Wirkung des Gases auf die Zündvorrichtung langsamer erfolgt. — Vor der erstmaligen Ingebrauchnahme ist, nachdem der Bügel aufgesetzt, der Glühkörper noch einmal auf gewöhnliche Weise mittels Zündholzes oder dergl. anzuzünden, um dem Bügel durch Erglühen eine an den Glühkörper sich möglichst ansckmiegende Form zu geben. Wir weisen noch besonders darauf hin, daß der betr. Lampenhahn jedesmal wieder zu schließen ist, wenn sich der Glühlichtbrenner etwa innerhalb einer halben Minute durch diese Einrichtung noch nicht entzündet haben sollte und ist dann nachzusehen, ob der Glühstrumpf nicht bereits allzusehr beschädigt ist und daher — für diese Zündeinrichtung wenigstens — durch einen neuen ersetzt werden muß, oder ob der Zündbügel nicht dicht genug anliegt. — Wenn die Flamme beim Anzünden in die Gasdüse des Brenners zurückschlagen sollte, so ist der Brennerhahn zu schließen und die Zündung sofort zu wiederholen. Der Preis dieses neuen Selbstzünders ist Mk. 1.50 für das Stück; — wenn das Aufsetzen und erstmalige Anbrennen des Glühkörpers (siehe oben), was jedoch ohne Schwierigkeit durch die Consumenten selbst geschehen kann, durch uns besorgt wird, so wird hierfür der Zeitaufwand unseres Monteurs mit 25 Pfg. für das Stück berechnet, während beim Anbringen mehrerer Selbstzünder sich das Aufsetzen entsprechend billiger berechnet. Wir überlassen es nach 'Vorstehendem dem Ermessen unserer sich hierfür interessirenden geehrten Gasconsumenten, diesen neuen Gas-Selbst« zünder durch eigene Versuche — namentlich auch hinsichtlich feiner Gebrauchsdauer, welche nach der Empfehlung seitens des betr. Fabrikanten mrhrere Glühstrümpfe überdauern soll — selbst kennen zu lernen. Gießen, den 28. December 1898. 1 Städtisches Kas- und Wasserwerk Hießen. Procent B1/, Deutsche ReickSanl. Preuß. ConsolS Gr. Hessische Obl. Stadt Darmstadt v. 1891 Danksagung Für die vielen Beweise herzlickster Theilnahme, sowie für die Blumenspenden und die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Dr. Naumann am Grabe unserer geliebten Antonie Schäfer Wwe., geb. Wner fagt innigsten Dank Namen der trauernden Hinterbliebenen H. Hansel. Oonrsbericht m Je Kurz & Co«, Giessen, Kahkpsstrijt 83. Frankfurter Börse vom 27. December 1898. /, Frankftr. Hyp. Bk unk. b. 1906 99.00 3*/, Hambrgr.HypBk.unk.b.1908 7 Frkf.Hyp.Cred.B.unk.b. 1906 98.20 4 Preuß.Hyp A.Bkunk b. 1900 dlo. unk. b l907 102.20 B1/, Pomm.Hyp.A.Bk. unk.b. 1906 DeutscheGrdsch.B.unk. b. 1904 101.50 4 Frkf.Ldw.CredL3k.unk.b.l900 11682] Ein Familienlogis, best. aus 2 Zimmern, zu verm- Maigaffe 11. 12687] Den unteren Stock meines Hauses Schanzenstraße 12 beabsichtige ich an eine kleine Familie zu vermiethen. ___________________H. Schasfstaedt. 12688] Bahnhofstraße 24 im Hinterhaus freundliche Familienwohnung, zwei Zimmer, zwei Cabinette, Küche und Zubehör, zu vermiethen. Näheres Schanzenftratze 12.________ 12670] Berietzungshalber per 1. Februar fcböne Mansardenwohnung zu ver- miethen.__Steinstraße 59. 12671] Dammstr. 42, Ecke Steinstr., ist der 2. Stock, 6 Zimmer nebst Zubehör, per 1. April zu verm. Hrch. Plank. 12678] WohNUNg, 2. Stock, bestehend aus 5 Zimmern mit allem Zubehör, gegenüber dem Universitätsgebäude, per 1. Avril 1899 zu vermiethen. __Wilh. 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Credttb. - - - —■ 164.— Nattonalbank f. D. 147.- 205.— Oesterr. Credit 805- 197.- Wiener Bankverein 225.— 161.— Banque Ottomane 110c— 200.— Ungar. Creditbank — Prince Henri 103.- 175- Italien. Mtttelmeer 101.— 148.- Jtal. Mertdtonal 137.- 114.— Deloce 79 — 123.— I Türk. Tabak