1898 Freilag den 29. Juli Amts- und Anzeigebl«att fiw den lirets Gieszen. Gratisbeilaye: Gießener JramiHcnblättrr a i te) 7579 k* 7 Hr: in der Kunst.*) er Annahme een Anzeigen zu bet Nachmittags für bett yriftnben tag erfcheinenden Nummer biß Merm. 10 Uhr. MU irtoöfifr&trofff. lUMctien, Lfpebttten end truderet: Vr 1. Waffrrverdräogvng von 85 Tonnen und eine 1 letstung von 1000 Pferdestärken, während die Geschwindigkeit auf 19 Seemeilen gestiegen war. Nach mancherlei, in Bezug auf die Geschwindigkeit, die Seetüchtigkeit und die Leitung des Torpedos, wie die Abschaffung der vorstehenden Bugrohre und Einführung der Unterwasser« und Breitseitlavcierrohre getroffenen Anordnungen ist daS moderne deutsche Torpedo- boot bet einer Länge von 49 Meter jetzt auf ein Deplacement von 155 Tonnen, auf eine Maschtuenletftuog von etwa 2500 Pferdestärken und eine Geschwindigkeit von 25 Seemeilen tu der Stunde gebracht worden. Die Besatzung dieser Boote besteht aus 1 Offizier, 1 Deckosfizier, 4Uoterosfiziereu das Verständuiß derselben,- wir werden später untersuchen wüffev, ob ein bloßrS Coptreu der Wirklichkeit schon als Kaustthättakeit bezeichnet werden kann. Zuerst jedoch wollen wir uns überzeugen, ob der Begriff des Nachahmens wirklich von dem Kunstschaffen uu- zerrrennlich ist. Ein Blick auf die Entwickelung der Kunst in den verschiedenen Zeiten und bei den verschiedenen Völkern wird uns bestätigen, daß fie wirklich immer und überall auf das Nachahmrn oder sagen wir lieber Nachbtlden der Natur (mit Einschluß des Menschen und seiner Werke) ausgegaugen ist. Da» wirkliche Leben mit seinen wechselnden Erscheinungen und Vorgängen bot und bietet immerfort eine unerschöpfliche Fülle geeigneten Materials dazu dar. Der Künstler braucht nur „hiuetnzugretsen in daS volle Menschenleben": wo er es packt, ist es iutereffaut und reizt zur nachbtldendeo Darstellung. Dabei ist es zunächst gleichgiltig, welcher Mittel der Künstler fich bedient: sein Bestreben, die Natur täuschend Grobherzogliches Polizeiamt Gießen, v. Bechtold. Adresse für Depeschen: Anzeiger Gißte«. Fernsprecher Nr. M. । ein genauer Beobachter der Wirklichkeit, bezeichnet in seinem ’ Werke über die Dichtkunst daS künstlerische Schaffen als ein thiMu ' Krouk Deutsches Reich. Berlin, 27. Juli. Als erste greifbare Folge der Reise deS Fürsten Ferdinand au den russischen Hof stellt fich die Rückkehr der emigrirteu bulgarischen Offiziere in daS Vaterland dar. Wie aus Petersburg gemeldet wird, treten dieselben mit dem Range in die bulgarische Armee V. euds %vli Uhr: Puten vl.Kechl Uradl. j -dia. MhllwD _ Anschluß wiQfominen. Flöten und Harfen im Tanze drehen - v - aber die Weiber Standen bewunderungsvoll vor den Wohnungen, jede betrachtend. -Rr. 175 Zweites Blatt Sodann schauen wir zwei Städte. In der einen geht festlich her, eS wird Hochzeit gefeiert. Die Braut wird beim Sche ue der Fackeln aus der Kammer geführt, der Hymenäus ertönt, während Jünglinge sich beim Schalle der ytVWt* ViertelMettch 2 Mark 20 Gig. menattidj 76 Gßg. mit vmegerlstz«. ©d fotWtu, 2 Mark 50 WH- oierteljUdich. Wen. • b. SR«,. ?,0t6enet Ajitt. t04dnt ttgNG mit Ausnahme de» Montag». Die Gießener Wamilten »tLtter •erben dem Anzeiger •schentlich viermal beigelegt. WG ... .PMM I" ^leidergellhali nachzuahmev, Io daß der Schein der Wtk.ichkeit entsteht, ist daffrlbe, mag er nun als Bildner in Stein, Metall, Holz, Elfenbetn die Gestalten in voller Körperlichkeit uns vor Augen führen oder fie tu halberhabenrr Arbeit aus der Ebene heevortreten lasten- mag er al-Maler durch Zeichnung und Farbe aut der Fläche blühendes Leben hervorzauberu, mag er als Dichter durch die Kraft der Sprache unsere Phantasie erregen, uns im Geiste na» fernen Zeiten und entlegenen Orten entrücken und uns AlltS schauen lasten, was aus dem weiten Lrdeoruvde fich begibt. Selbst die Musik, die innerlichste aller Küuste, ahmt die Wirklichkeit nach, nur daß sie nicht die Außenseite der Er- schetuuugen, sondern ihren inneren Kern, die Welt der Empfindungen und Stimmungen ergreift und zur Darstellung bringt. Daß auch der Baukunst die nachahmende Seite nicht fehlt, liegt auf der Hand- aber da fie nicht reine Kunst ist, sondern zugleich praktischen Zwecken und Bedürfuiffeu dient, dürfen wir sie hier zunächst bei Seite lasten. Bezeichnend für die Fülle besten, was Ausgabe der Darstellung de» Künstlers werden kann, ist schon die bekannte Stelle des alten Homer (Ilias 18, 483 fg.), wo er von dm in Gold getriebenen Bildern spricht, mit denen der Gott der Schwiedekuust, Hephaistos, den Schild des Achilleus verziert. Was läßt uns der göttliche Künstler nicht alles auf der Rundung de» Schildes erblicken! Drauf nun schuf er die Erd' und das wogende Meer und den Himmel; Helios auch, unermüdet tat Lauf, und die Scheibe Selene'S, Drauf auch alle Gestirne . .. und 10 Manu. Weit größer als die Torpcdoboote find die Torpedo- divifionSboote (V-Boote), mit deren Bau im Jahre 1886 begonnen wurde und die als Führerschiffe der etnzelueu aus je sechs Booten bestehenden Torpedobootsdivifiouen fungirev. Ihre Länge stieg von 54 Meter im Jahre 1886 auf 64,6 Meter im Jahre 1898, ihre Größe von 250 auf 350 Tonnen, ihre Maschinenleistuug von 2000 Pferdestärken auf 5500 und ihre Geschwindigkeit von 20 auf 27,5 Seemeilen in der Stunde. An Besatzung führt ein Divifionsboot 4 Offiziere, 1 Ingenieur, 1 Arzt, 1 Zahlmeister, 2 Deckoffiziere, 10 Unter- offizierd und 26 Mann. Im Ganzen besteht die deutsche Torpedoboot-flotte, ein- schließlich der ihrer Vollendung entgegeogehenden Boote, aus 10 Divifionsbooten und 85 Torpedobooten. Dazu kommen noch 20 alte, beziehungsweise veraltete Boote, die seiner Zeit al» Versuchsboote dienten. Das vorzügliche Material und die tüchtige Schulung der deutschen Torpedoflotte haben bet ausländischen Fachkennern größte» Lod und uneingeschränkte Anerkennung gesunden. Hoffen wir denn, daß die geplante Neuerung fich sür die Au-gestaltung der deutschen Wehrmacht zur See vortheilhaft erweisen wird und der deutsche Torpedobootsbau auch in Zukunft die Stellung zu behaupten vermag, die er durch unablässige Arbeit, durch Fleiß und Geschicklichkeit fich im Wettstreit der Seestaattu zu erringen vermochte. M. N. N. befürchten seien. , k _ Berlin, 27. Juli. Bon der rasch fortschreitenden Entwicklung der Kleinbahnen in Preußen grbm folgende Zahlen ein anschauliche» Bild. An Bahnen, welche dem Kleivbahngesetze vom 28. Juli 1892 unterstellt find, warm am «o«ga°g- 1893, allo ftlvsvlntkl Jahre nach dem Inkrafttreten bei Geletzel, 17 mit einer ©ifammtlänge mm 539 6 »Homeler Im Betriebe. Bil ,um 30. September 1895, also in l8/i Jahren, hatte sich die Zahl aus 40 mit einer Gesammtlänge von 2095 4 Kilometer verwehrt. Sie stieg bi» zum 30. September 1896, also in einem Jahre, auf 76 mit einer Gesammtlänge von 2811,2 Kilometer und di» zum 30. September 1897, also tu einem wetteren Jahre, auf 120 mit einer Gesammtlänge von 3948,4 Kilometer. In diesem einen letzten Jahre sind also nicht weniger al» 44 Kleinbahnen mit 1137,2 Kilometer Gesammtlänge de« Verkehr dienstbar gemacht, also beträchtlich mehr wie der Durchschnitt der fünf Jahre mit 24 Bahnen und rund 800 Kilometer Gesammtlänge. Die tu den gedachten sünf Jahren erreichte Gesammtau»dehuuvg der Kleinbahnen von nahezu 4000 Kilometern tritt aber erst in da» rechte Licht, wenn man erwägt, daß in sieben Jahren von Juli 1890 bis Juli 1897 au Nebenbahnen im Ganzen 2650 Kilometer, also im Jahre durchschnittlich 380 Kilometer, dem Verkehr übergeben worden find.____ ArisUnr- Madrid, 27. Juli. Der König von Spanien ist au den Maseru erkrankt. Da» Fieber Ist 'ehr beträchtlich. m Madrid, 27. Juli. Da» amerikanische Geschwader wird wahrscheinlich heute bereits mit dem Bombardement Nachdem der Sturm eine» übertriebenen, nicht selten in unverständigen Naturalismus ausartenden Realismus wieder eiumal an uns vorübrrgebraust ist und bereits Beraolaffuog vorltegt, vor entgegengesetzten Einseitigkeiten zu warnen — ich denke au einen blutleeren Symbolismus und eine phantastische, gemacht kindliche und darum vielfach uuächte Märchen- dtchtuug — so dürfte es an der Zett sein, von Neuem den Werth von Realismus und Idealismus tu der Kunst zu erwägen und ihr gegenseitige» Bethältniß zu bestimmen. Wir werden dabet finden, daß es verkehrt tst, Idealismus und Realt»muS al» unvereinbare Gegensätze zu faffen, daß vielmehr auf der innigsten Bereinigung und Verschmelzung beider Elemente gerade das Wesen der Kunst, die ihren Namen verdient, beruht. Wenn wir diese» Wesea der Kunst, über daS heutzutage so viel Unklarheit herrscht, näher zu erkennen trachten, so gibt uns der Name »Kunst" nur wenig Anhalt, denn er bezeichnet nur ein Können, dessen Art und Weise einer näheren Bestimmung bedarf- nicht jedes Können ist Kunst. Ebenso drücken wir unS sehr allgemein und unbestimmt au», wenn wir vou dem Schaffen etue» Künstler», seinen Schöpfi ungen reden, ähnlich wie die Griechen da» Wort »schaffen gern von der Kuvstthätigkett brauchen- wir ahnen, daß von einem besonder» intensiven Schaffen die Rede ist, erfahren aber noch nichts Näheres über die Art und den Inhalt erste Kunstphilosophe der alten Griechen, Aristoteles, *> Ans der jüngst von uns empfohlenen „Monatsschrift für dramatische Kunst onb Litteratnr". Preis jährl. 10 M. Berlag von Ed. Aveaarius. Leipzig. t nur tn oer veriancDcuytu «n | der angewandten Mittel und der Art, wie nachgeahmt wird. Der Trieb zur Nachahmung aber und die Freude au derselben ist, wie er mit Recht bemerkt, dem Menschen an» geboren- er nennt diesen von allen Geschöpfen da» nach- ahmaogssüchtigste. Gewiß hat Aristoteles hier ein characteristtsche» Merkmal der Dichtkunst wie aller Kunst Hervorgehoden, und die Folgezeit har ihm Recht gegeben, wenn sie da» Wesen der Kunst tu die Nachahmung setzt. Nur ist auch dieser Begriff noch immer nicht bestimmt genug, denn nicht jedes Nachahwen tst al» ein künstlerisches Schaffen zu bezeichnen, sonst würde auch der Affe, nach dem Menschen da» nachahmuugssüchtigste Geschöpf, eine Kunst besitzen. Gerade die Bestimmung, was und wie tu der Kunst nachgeahmt wird, tst entscheidend sür ... "H K i Nachahmen und findet Iden Unterschied der einzelnen Gattungen Alls NerhältUlß Wschen Renusmns nno MllUSMllS ; nUT tn bct Verschiedenheit der oachgeahmteu Gegenstände, icnftikr, •a M: Jes Original. lämen-Orchesters „Gross-Wien“ »ramm. knickt 30 Ps, R im Saale! töhrle örel). Ilds 8 Uhr: rt Maschinen- | ein, den zur Zeit ihre tuzwtscheu avancirten Eollegeu etu- ' “ *■ nehmen. Berlin, 27. Juli. Finanzlage des Reiches. Da« am 31. März abgelausene Rechnungsjahr hat 37»/, Millionen zur Tilgung der Retchsschuld ergeben, und das Jahr 1896/97 ,at gar 50 Millionen sür diesen Zweck zur Bersüguog gestellt. Rechnet man hinzu, daß tn betden Jahren zusammen außerdem die ReichShauptkaffe einen de« Reichsetat de» lausenden und des nächsten JahreS zu gute kommenden Ueberschuß von 54 Millionen Mark auswtes, so wird man nicht zweifelhaft darüber sein, daß die Finanzlage im Reiche ungewöhnlich gut tst. Die „Berl. Pol. Nachr." glauben denn auch versichern zu dürfen, daß Steuererhöhungen au» Anlaß des Flotteu- gesetzes „oder etwaiger neuer Militärsorderungen" uicht zu Eine Wandlung im Torpedobootsbai». Dft neuefttn, von amtlicher Seite b-ftLtigteu M-lbnog-u Uber Aeoderuugen im Bau von Torpedobooten laffrn er- kennen, daß der deutsche TorpedobootSbau au einem Wende- punkte steht. Die bisherigen Torpedoboote scheinen an der Grenze ihrer Leistungsfähigkeit angelavgt zu fein, da nun ab,r sie letztere au» taktischen Gründen, der immer steigenden Geschwindigkeit der großen Schiffe entsprechend, noch erhöht »erden muß, beabsichtigt die Marineverwaltung erheblich größere Torpedoboote zu bauen. Dann dürfte der Fall ein- treten, daß ein Unterschied zwischen den Torpedodivifions- booten und den Torpedobooten, wie er jetzt besteht, aushört nab an die Stelle der großen und kleinen Boote Torpedo- fahrzeuge eines TYPS treten. Ein Vergleich der ältesten deutschen mit den neuesten Torpedobooten läßt erkennen, wie sehr man in den seit der Einführung des Torpedoboots tn die Flotte verfloffenen 37 Jahren bemüht gewesen tst, dte Torpedoboote zu oervoll- tommmn, um etne Hebung de» Werthe» dteser Waffe sür den Zugriff zu erzielen. Die ersten Torpedoboote sür dte deutsche Marine wurden im Jahre 1882 aus der Weserwerst tu Bremen gebaut. ES waren die sieben, jetzt als Wachtboote dienenden „Schütze", »Flink', .Scharf", .Tapfer", .Kühn", .Vorwärts- und „Sicher- benannten Boote von 31,6 Meter -Länge mit einem Deplacement vou nur 57 Tonnen. Die Maschine entwickelte 500 Pferdestärken und verlieh den Booten •tat Geschwindigkeit von 12 Seemeilen (22 Kilometer) tu der Stunde. Die ersten bet der durch ihre Torpedoboote weltbekannt gewordenen Schichau-Werft In Elbing 1883 erbauten (8) Boote hatten bei einer Länge von 36,8 Meter schon eine tcbeo®?.. t-sS***" s^scW' 6;>s 'ligdie 21 mt£xd>c*- Töcit Bekanntmachung. Bor einiger Zeit find bei dem Postamt 1 Frankfurt a. M. nnb in einem Bahnpostwagen in Taffel drei Kaiser Wilhelm- Erinnerungsmedaillen — etue ohne Band, dte anderen mit überzogenem Ordensblech — gefunden worden. Personen, welche Ansprüche auf dte Medaille erheben, wollen fich bet der unterzeichneten Behörde melden. Gießen, den 26. Juli 1898. Gießener Anzeiger ZVzt Y* /Y AV* «Alle Anzetgen-Bermittlung-stellen »e» Je». UN» A-GackM \ l L V V nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger mW» 7. von San Juan beginnen. Heute Nachmittag dürfte eine endgültige Entscheidung über die Frteden-verhandluugen gefaßt werden. Washington, 27. Juli. Auf Ersuchen des französischen Botschafters sicherte Mac Kinley den Waffenstillstand zu, falls Spanten den Minimal-Forderungen Amerikas, nämlich Freigabe Cubas, Abtretung PortoricoS uud einer Kohlenstatiou auf den Philippinen ohne jeden Einwand als Basis der FriedenSverhandlungeu zustimme. Washington, 27. Juli. Ein leitender Diplomat erklärte, eS seien Verhandlungen etngeleitet über die Frage, ob die interelsirtm Mächte KriegSschifse zu schicken bereit seien, um die spanische Regierung gegen die inneren Unruhen zu schützen uud ob sie entschlosien seien, daS Land vor Verwüstungen durch Don Carlos oder andere revolutionäre Umtriebe zu bewahren. General MileS telegraphirre aus Portorico, daß alle im Hafen von Guantco anwesenden Transportschiffe Infanterie und Artillerie rasch auSschiffeu. Washington, 27. Jnli. StaatSsecretär Alger erklärt, daß durch die spanische Note die kriegerischen Operationen nirgendwo eine Unterbrechung erlitten hätten. Ceeelt» wwb □ Langsdorf, 25. Juli. Am Sonntag den 24. d.Mts. wurde die Errichtung eines Landw. CousumvereinS unter dem Vorsitze der Herrn BorschußkaffenrechnerS Roth und in Anwesenheit des VerbandSrevtsorS Lehr-Offenbach, vollzogen. Die Genoffeuschaft bezweckt ausschließlich den gemeinsamen Einkauf landw. Bedarfsartikel als Dünge- uud Kraftfuttermittel für ihre Mitglieder. Als Vereiosbezirk wurdeu außer Langsdorf auch die Orte Bettenhausen, Birklar, Nonuenroth, Ober- und Nteder-Besfiugen tu das Statut ausgenommen, so daß auch den Laudwirthen der Umgegend der Beitritt ermöglicht wird. Zum Director wurde Herr Konrad Köhler, zum Rendanten Herr Philipp Weller, außerdem die Herren Christian Köhler, Heinrich Kneipp und Ph. Hofmann in den Vorstand gewählt. Der Anschluß an den Verband der Hess. landw. Genvffen- schäften, sowie der Beitritt zu der CentraleiukaufSgeuoffen- schäft der hessischen landw. Consumvereine wurde bewerk- stelltgt. Sobald die hiesige Station durch Erbauung des Doppelgeleises und Ausladestelle vervollständigt ist, wird die Errichtung eines Lagerhauses Bedürfntß werden. Büdingen, 26. Juli. Ein Bewohner von Lind heim, der auf dem Heimweg von Heegheim nach Lindhetm begriffen war, äußerte unweit letzteren Ortes zu den in seiner Begleitung gewesenen Kindern, er werde sich in das Wasser stürzen und harte sich zu diesem Zwecke die tiefte Stelle an der Nidder ausgesucht. Seinen Worten ließ er die That folgen. Auf das Hilfegeschrei der Kinder eilte ein des Wegs kommender Manu von Büdingen, Herr Winterling, dem Unglücklichen zu Hilfe uud gelang eS demselben, Letzteren mit Aufbietung aller Kräfte aus dem naffen Element zu ziehen. Später erschienen Leute, die den Lebensmüden nach Ltndheim brachten. Was denselben zur That bewogen, ist nicht bekannt. ♦ Koblenz, 21. Juli. Bestrafte Ehrlichkeit. Einen Hunderrmark-Schein fand am Mittwoch ein Bauersmann aus Lay. Heute Morgen brachte er feinen Fund zur Anzeige, war aber nicht wenig erstaunt, al- feine Ehrlichkeit mit einer Strafe von 3 Mark belegt wurde. Es besteht die Bestimmung, daß jeglicher Fund 24 Stunden nach Auffindung augezeigt sein muß, andernfalls Strafverfolgung eintritt. * Vom Sprachvereine. Ein hübsches Beispiel des Unfug», der so häufig begangen wird, indem man ein nicht recht verstandenes dehnbares Fremdwort tu verschiedensten Bedeutungen anwendet, bietet Profeffor Dr. Dünger zu Dresden tu folgender Geschichte: Eine Partie Menschen macht eine Landpartie, um einige schöne FelSpartteu zu besuchen. Aufgefordert, mit von der Partie zu sein, kaufte ich mir einen gedruckten Führer, den mir der Buchhändler zum Parttepreise überließ. Nach einer tüchtigen Kletterpartie kam die Partie an den Rastort. Hier trug eine junge Frau, die eine reiche Partie gemacht hatte, eine Solopartie vor, wobei sie die Hauptpartie zur besten Geltung brachte. Jndeß spielten die Herren eine Partie Kegel, dabet kam e» zum Streite, in dem ich für Niemand Partie nahm, da mir die Sache partout egale war, uud mit dieser partie honteuse schließe tch meine Erzählung von der Partie. • Blume» im Zimmer. Will mau Blumen, z. B. Rosen, frisch erhalten, so stelle man sie in heißes Waffer. Jeden Morgen gebe man ihnen frisches, heiße» Wasser mit etwa» Salzgehalt, kürze die Stiele mit scharfem Instrument, daß eine glatte Schnittfläche wird und setze die Blütheu dem Lichte zu. Bon mancher Seite wird auch ge- ratheu, da» Waffer nie ganz auSzugießen, sondern nur einen Theil wegzuschütteu und bloß diesen durch frische» Waffer zu ersetzen. Am längsten halten sich die Blumeu, wenn man Vasen mit Scheuersand avsüllt, den mau feucht hält uud die Blumen mit den Stielen htnetusteckt. * Zu« Untergang der „Bourgogne". Fünfzehn österreichische Matrosen von dem untergegangenen Dampfer „Bourgogne" find am Sonntag mit der „Bretagne" in Havre etngetroffen uud nach dem Gefängniß gebracht worden, wo sie Nachmittags vier Reisenden der „Bourgogne" in Gegenwart eine» Dolmetscher» und de» österreichischungartscheu Cousuls gegenübergestellt wurden. Neun Matrosen wurdeu sodann fretgelaffeu, während die sechs übrigen zur Verfügung der Gerichtsbehörde bleiben, doch find die Belastungen nicht schwer. Eine Person, die Drohungen mit dem Meffer in der Hand ausgestoßen haben soll, befand sich nicht an Bord der „Bretagne". • Es wurde schon außerordentlich viel über das neue Nernst'sche electrische Glühlicht geschrieben, daS alle bisherigen Beleuchtungsarten durch seine Schönheit und Billigkeit aus dem Feld schlagen soll. Die soeben erschienene Nummer der „Umschau" (Verlag von H. Bechhold, Frankfurt a. M., Preis vierteljährlich Mk. 2.50) bringt zum ersten Mal eine Abbildung de» neuen Leuchtkörper» nebst authentischer Beschreibung. — In der gleichen Nummer fiadeu wir einen höchst interessanten Aufsatz von G. Arends, dem Herausgeber der „Pharmazeutischen Zeitung" über die Wandlungen der Arzneimittelauwendung in unserem Jahrhundert. — In einem Aufsatz: „lieber da» Pathologische bet Goethe" zeigt MöbiuS, wie fein der Dichter im Taffo einen Menschen charactertfirt hat, der die unverkennbaren Symptome eine» an Verfolgungswahn Leidenden zeigt, wie das Stück sozusagen seine Krankengeschichte wieder- giebt. — Höchst beachtenöwerth ist auch Rußner's Beitrag Ueber den Betrieb von Straßenbahnen mit Accumulatoren und die Fülle kleinerer Beiträge, dir den Leser über die Fortschritte auf allen Gebieten der Wissenschaft und Technik orteutireu. • Nansen» Zwieback ist dtplomirt worden. Unter den Bäckermeistern, welche bei der großen internationalen Brod- coucurrevz auf der Jubiläumsausstellung tn Wien Ende voriger Woche Ehreudiplome erhalten haben, befindet sich, wie aus Norwegen geschrieben wird, auch Haakon Hansen tu Chrtstiavta, welcher 5Vi Jahre altes Knäkkebrod ausstellte, da» Nansen während seiner Expedition (1893 bis 1896) au Bord des „Fram" mit sich führte und das heute noch ebenso vorzüglich mundet wie bei seiner Ablieferung au Nausen. • HauSsprüche im Harz. Vom Harzgebirge, den 22. Juli, schreibt man: Die in der Holzarchitectur der Harzstädte vorhandenen HauSsprüche und Hausinschriften des verschiedensten Inhalts bieten hochinteressante Einblicke in die Culturgeschichte verflossener Jahrhunderte. Deshalb hat man es in neuerer Zeit unternommen, diese Haussprüche u. s. w. zu sammeln und ihren Inhalt wissenschaftlich zu verarbeiten. Bekannt sind in dieser Hinsicht namentlich die werthvollen Arbeiten des Major a. D. Buhlers, die die Zeitschrift des Harzgeschichtsvereins gebracht hat. In Halberstadt, Hildesheim, Goslar, Quedlinburg, ist man auf diesem Gebiete sammelnd und sichtend bei der Arbeit. Jrtzt hat auch der geschichtliche Verein zu Nord hausen mit Erfolg die von Buhlers vorgezeichnete Bahn betreten. • Was die englische Flotte kostet. Zwanzig Mark in jeder Secuud e kostet der Nation der Seefahrer die Unterhaltung ihrer Riesenflotte. Die Summe erscheint uuge- Danu sehen wir eine Volksversammlung- zwei Männer hadern wegen der Sühnung de» erschlagenen Mannes- das Volk nimmt Partei, aber die Herolde besänftigen die Schreienden - die Richter, im heiligen Kreise auf schöngehaueneu Steinen fitzend, entscheiden. Weiterhin erblicken wir Krieg und Städtebelagerung, alles bi» in» Einzelnste ausgeführt - dann folgt eine höchst anschauliche Schilderung der verschiedenen Feldarbeiten, de» Ackern», der Ernte und der Weinlese- wir sehen Heerden, die von Löwen angefallen, von Hirten mit ihren Hunden verthetdigt werden- sodann folgt fröhlicher Festtanz der Jünglinge und Mädchen nnd der Gesang de» göttlichen Sänger» zur Harfe, und schließlich, alle Bilder umgürtend, der Strom de» OkeanoS. So ist die vielgestaltigte Welt, wie schon Homer fühlte, in ihren verschiedenen und wechselnden Momenten der Vorwurf für die nachahmende Thätigkeit de» Künstlers - natürlich wählt sich jede Kunst gern die Gegenstände au», welche dar« zustellen sie nach ihrer Art am meisten geeignet ist. Die bildende Kunst beschäftigt sich am liebsten mit der menschlichen Gestalt- neben der einzelnen Statue finden wir bet fortschreitender Entwickelung die Gruppe, in den Reliefs Darstellung von Kämpfen. Festzügen und dergleichen. Auch Thiere werden nachgebildet, sei e» für sich, sei e» in Begleitung der Menschen ober im Kampfe mit ihnen- dagegen wird die weitere Umgebung, die Landschaft in der Regel nur flüchtig angedeutet. BeachteuSwerth ist dabei, wie die künstlerische Ein- bildungSkeaft wohl nirgend» frei erfindet, sondern auch von ihren fünften Abschweifungen immer wieder zur Nachahmung der Natur zurückkehrt. So erscheinen selbst die Götter gerade tu der hochentwickelten griechischen Kunst durchaus tn menschlicher, wenn auch veredelter Gestalt- die rohere barbarische Kunst gefällt sich hier in Verzerrungen oder benutzt vielfach die Thiergestalt oder Zusammensetzungen von Mensch und Thier- ich erinnere an die vielgestaltigen Götterbilder der Assyrer und Aeghpter, die noch bei den Griechen in den Sphinxen und Centauren ihre Analogie haben. Ueberall ober find die einzelnen Theile bekannten Wesen entnommen und Nachbildungen derselben. Aehnlich steht e» mit den mannichfaltigen geflügelten Gestalten: die Schwingen des Vogels, der Fledermaus, des Schmetterlings werden dem menschlichen oder thierischeu Körper angefügt - e» ist eine Zusammensetzung bekannter Theile, keine eigentliche Neubildung. Wetter al» die bildende Kunst geht die Malerei in der Nachahmung der Natur. Sie zeigt un» die von ihr vorgeführten Gestalten nicht losgelöst von der Umgebung, sondern vereinigt sie mit dieser zu einem Gesamwtbilde- oft wird auch die Landschaft selbst, die Natur, Hauptgegenstand ihrer Darstellung, und namentlich die moderne Malerei schildert un» die belebte, wie die unbelebte Welt in den verschiedensten Erscheinungen, in jeder Jahre»- und Tageszeit, in jeder Abgrenzung und Beleuchtung. Bald läßt sie hochragende, zerrissene Gebirgsketten vor un» ausstetgen, bald die öde Wüste sich unabsehbar aulbreüen; fruchtbare Ebenen, sanftschwellende Hügel, lauschige Waldwinkel, Städte und Dörfer, da» wette Meer in majestätischer Ruhe oder tn wilder Ausregung, nicht» bleibt dem Pinsel de» Malers darzustellen versagt. (Fortsetzung folgt.) heuer, wenn man bedenkt, daß auf diese Weise in jeder Stunde ein Capital verschlungen wird, da» dem jährliche» Gehalt eines Botschafter» oder Ministers gleichkommt. An jedem Tage giebt Großbritannien durchschnittlich 25290 Pfund (505800 Mark) für den Bau von neuen Schiffen auß- 257320 Mark werden täglich an Gehältern gezahlt, und die Verpflegung und Bekleidung der Mannschaften beansprucht 75860 Mark. Für Pensionen werden 120000 Mark gezahlt, während die Armtrung der Fahrzeuge 116700 Mark kostet. Die Unterhaltung eine» einzigen Schlachtschiffe» kostet 190000 Mark mehr, als die Gehälter der neun englischen Cabinetmiuister zusammen betragen. Die Maschinisten eines Schiffes allein beziehen wöchentlich 1820 Mark Besoldung. — DaS find nur die für Friedenszeiten erforderlichen Unterhaltungskosten, im Kriegsfall würden sich diese natürlich erheblich steigern. Die gesammte englische Kriegsflotte besteht aus 632 Schiffen- davon find 61 sogenannte Schlachtschiffe, 157 Kreuzer, 15 dienen zur Küstenvertheidigung, und die übrigen 399 Fahrzeuge umfassen Kanonenboote, Torpedoboote, Torpedobootzerstörer u. s. w. Bon allen diesen Schiffen find nur 95 vor dem Jahre 1880 gebaut worden- die andere« 537 find erst in den letzten 18 Jahren vom Stapel gelassen, ein Beweis dafür, daß dem britischen Volk keine Ausgabe für die Stärkung feiner Seemacht zu hoch ist. * Reiche Frauen. Die größten weiblichen Capitaliste« sollen, tote die englische Zeitschrift „Lady’s Realm“ versichert, folgende sechs Damen sein: Senora Isidora Cousino, die Besitzerin großer Bergwerke in Südamerika, die ein Vermögen von 40 Millionen Pfund Sterling — also über 800 Millionen Mark — ihr eigen nennt, Frau Harriet Green mit 11 Millionen Pfund, die Baronin Burdett-Coutt» uud die Marquise de Roda mit je 4 Millionen, Miß Garrett und die russische Großgrundbesitzerin Madame Woleska mit je zwei Millionen Pfund, — also immerhin noch 40 Millionen Mark Vermögen. DaS tägliche Einkommen, dessen sich diese Damen erfreuen, beläuft sich bei Madame Cousino auf 98620 Mark, Frau Green 27120 Mark, Baronin Burdett und Marquise Roda je 9860 Mark, Fräulein Garrett und Madame Woleska je 4920 Mark. In jeder Sekunde nimmt also die südamertkanische Senora 1 Mark und 14 Pfg. ein, Frau Green 31 Pfennige, die beiden adeligen Damen je 12 Pfennige, Fräulein Garrett und die russische GlückSgenosfin aber nur je 5 Pfennige. — Würden die Damen ihre Vermögen zu einem einzigen Capital zusammen- thun, so würde dieses die ungeheure Summe von 56 Mill. 700000 Mark jährlicher Zinsen einbringen, und wenn dann die weiblichen Großcapitalistm sich mit einer — immerhin noch stattlichen — Revenue von 400000 Mark begnügen würden, so würde der verbleibende Rest noch auSreichen, um 18100 Personen ein jährliche» Einkommen von 3000 Mark auSzusetzen. * Von der Schmucke. Eine wohlbekannte Schnurre de» „alten Jovi" besingt der „Wartburg-Herold" mit folgenden Versen: Der Wirth auf der Schmücke. Mel.: „3$ weiß nicht, was soll es bedeutend Es war einst ein Wirth aus der Schmücke, Dem würben die Stuben nicht leer; Er lebte wie Hans im Glücke Und war viel schlauer wie er. „Dm Mann, den müssen wir steigern!" So sprachen die Herrn des Gerichts, „Er wird sich zwar sperren und weigern, Doch helfen soll ihm daS nichts!" Sie fuhren empor die Straße, Sie zechten im freundlichen Haus, Und bei dem siebenten Glase, Da rückten sie schließlich heraus. „Herr Wirth, nun fei er uns willig, Es kann nicht länger so geh'n, Er hatte die Schmücke zu billig, Das muß er doch selber gesteh'n." Der Alte sprach stolz wie ein König: „Ich sehe eS ein, Ihr Herrn, 's ist wahr, ich zahle zu wenig, Das Doppelte zahle ich gern!" „Brav, Alter! So ist es vernünftig!" Und schriftlich wirds abgemacht: „Der Wirth auf der Schmücke zahlt künftig Das Doppelte von dem Pacht." Dann fuhren die Herren hinunter, Sie kamen sehr helle sich vor, Sie staunten über das Wunder Und über den alten Thor. Drauf schlugen sie auf die Annalen, Da kam der Strahl des Lichts: Er konnte leicht doppelt bezahlen, Denn früher bezahlte er — nichts! So hat sich's wahrhaftig ereignet Und wird noch heute belacht; Doch fand ich's noch nirgends verzeichnet, Drum hab ich's in Reimlein gebracht. Längst ist er geschieden, der Alte, Doch lebt er noch fort im Land, Fragt nur nach dem JoLl im Walde, Da ist noch manch Märlein bekannt. G. S. * Sine Expedition »ach Ostgronland. In den erste« Tagen de» August begiebt sich eine Expedition unter der Leitung de» dänischen Marine.Lieutenant» G. Amdrup an Bord eine» der der grönländischen Handelsgesellschaft gehörigen Schiffe nach Angmagsalik an der Ostküste Grönland», um von hier au» die völlig unbekannten Küsten- und Landstrecken zwischen dem 66. und 70. Grad Nördl. Breite, die bisher kein Europäer und wohl auch kaum ein Eskimo betreten hat, zu erforschen. Die Ostküste Grönland» ist selbst im Sommer der bedeutenden EiSmaffen wegen schwer zugänglich, doch hofft Lieutenant Amdrup diese Schwierigkeit Überwinden zu können und noch vor Beginn de» Winter» von Angmagsalik in Booten so wett al» möglich nach Norden zu gehen, um ein Proviantdepot auzulegen. Der Winter wird in einem Holzhause, zn dem da» Material von hier mitgebracht wurde, bei Angmagsalik LZ LS -HAt-,, ,2'» «•! MtÄ Ulb l« *« 120000 &* Hs,®?' J ;2*»ä lf,h , ötlolböng » mS **» uL sq..K “""‘“i Mi üb», )nti bom Stabil 6.fntrln *>«-L L zu hat ist. w r Capstalist« fi?Jltb,°/a Cvlllivo, eUbamerifa, die ein 8«. »teiling - also über 800 1 vm Harriet 6rttn 0Dln Burdett'Soutt» lt jr 4 Miouea, MH 'bgrunddefitzeritl ^abQme ^funb, — also imMrhia DaS tägliche Nnkoimro, beläuft fich bet Mad°«e )reeu 27120 Mark, 9t> je 9860 Mark, Fräuleiu 4920 Mark. Ja jeder laiche Trvvra 1 Mark 31 Pfivchr, die beidea ffäulrill Tanett unb die : 5 Pfennige. - Mrbeo einzigen (Kapital zosaonotN' nt Summt bau 56 Mill. einbringev, und roter n fich mit einer - immer« n 400000 Mark begoügeo : Rest noch anSreichtll/ an nkommen bon 3000 Mari oohlbekaonte Schonrre bd ng.^rolb' alt folgtoba • Schmücke. ht, war \oU A bibtultn.* der TchMicke, nicht leer; lücke \t er. i wir steigern!' ie§ Gerichts, ■en unb weigern, i nichts!" itraße, >en Haus, )lase, heraus, uns willig, geh'o, u billig, gesteh'n. . ein M: rrn, oeoig, i gern! verrrünMt" kbosiir rächt-" hinunter, vor, Lunder r. ,U Annalen, Ws: j ereignet K «a*4, 5« 8‘* 1°* A . bi» uattt w #< ®' aeilhti ”Ä‘Ä '■•Ä abgewartet werden, unb sobald dal Ti» genügende Festigkeit zeigt, beginnt eine Schlittenreise mit Hunden auf demselben in nördlicher Richtung. Außer dem Proviant für drei Monate — währt die Reise länger, so müssen die Hunde geschlachtet und verzehrt werden — werden Kajakhe mitgesührt, auf denen die Expedition bann eventuell erst im nächsten Bommer zurück« kehren tann. Ja demselben Sommer oder 1899 wird wieder eine Bootfahrt nach Norden, theil» zur Anlegung eine» neuen Proviantdepot», theil» zur weiteren Ausarbeitung der Untersuchungen und Messungen de« Winters gemacht. Nach dieser Bootsahrt kehrt Lieutenant Amdrup im Herbst 1899 zunächst nach Kopenhagen zurück, um schon im folgenden Frühjahr wieder anfzubrechen, und zwar diesmal nach ScoveSby auf dem 70. Grad Nördl. Breite, von wo er in südlicher Richtung nach Angmagsalik vorzudringen gedenkt. Außer Lieutenant Amdrup sind die Herren cand. mag. Ehr. Kruse als Botaniker und Geologe, cand. med. K. Paulsen als Arzt und Zoologe, Unteroffizier A. Jakobien und Seemann und Schmied S. Nielsen Mitglieder der Expedition, zu deren Ausrüstung der Earlsberg'Fonds 150000 Kronen bewilligt hat. • Bismarck Bater und Bilmarck Sohn. Herr v. Poschinger erzählt in der „Deutschen Rcvur" folgende Anekdote. Man war, als Gras Herbert noch da» Amt eine» Staat»secretär« bekleidete, in FriedrichSruh gerade im Begriff, bei der Mittagstafel die Suppe zu effen, al» ein Telegramm au» Berlin Überreicht wurde. Der Fürst erhob sich, nachdem er den schon zur Hand genommenen Löffel wieder zur Seite gelegt hatte, unb rntschulbigte fich seinen Gästen gegenüber bamit, daß da» Telegramm eine sofortige Brantwortung verlange. Al» darauf einer der Gäste sich erlaubte, den Fürsten in scherzhafter Weise zu bitten, doch die Suppe nicht kalt werden zu laffen, ent- gegnete der Fürst mit komisch ängstlicher Miene: „Um Gotte» willen nicht — da» Telegramm ist von Herbert, meinem Sohn, und wenn ich den warten laffe, schickt er mir sofort ein zweite», dringende» Telegramm: in seinen Arbeiten liebt er keine Verzögerung, unb ba» ist gut so- wenn ich in meiner Jugend nur halb so fleißig gearbeitet hätte wie «ein filius, bann wäre au» nir vielleicht noch etwa» ganz Anbere» geworben." Wiffenfcbaft, Literatur und surrst. — Eine literarhistorische Ausstellung. Man schreibt au« Zürich, 20. Juli: Der 200jährige Geburtstag Johann Jakob Bodmer« (geb. 19. Juli 1698), de« literarischen Widersacher« unb Entthroner« de« Leipziger Literatur-Tyrannen Gottscheb, hat xu einer von bet hiesigen Stadtbibliothek im Vereine mit dem ,Lesezirkel Höttingen" veranstalteten literarhistorischen Ausstellung Anlaß gegeben, die einen hübschen Commentar zu einem stet« bemerkenö- werthen Abschnitte der deutschen Literatur de« 18. Jahrhundert« liefert. Aus einer Fülle von Briesen, Bildnissen, Druckwerken, die nicht nur Bodmer unb seinen Mitkämpfer Joh. Jakob Breittnger, sondern auch die große Schaar der Anhänger unb Freunde der beiden Züricher betreffen, gestaltet sich ein belebtes Bild von der Bedeutung und dem Einflüsse, den Zürich als literarischer Mittelpunkt im vorigen Jahrhundert eine Zett lang auSübte. Der Briefwechsel Bodmers läßt un« einen Einblick ihun in die weitreichenden Verbindungen der Züricher Gottsched-Feinde auf andere Literaten Deutschlands. Wir erwähnen aus der Correspondenz Bodmers u. A. Briefe von Haller, Brockes, Hagedorn, Gleim, Rabener, Klopstock, Wieland, Nicolai. Interessant sind einige von einem der berühmtesten Porträtisten des vorigen Jahrhunderts, Anton Graff (von Winterthur), herrübrende Originalbilder LessingS, des Aefthetikers Sulzer, Salomon Geßners, K. W. Ramler«. Unter den Büchern sind die zahlreichen Werke Bodmers und Breitinger« vollständig vertreten. Für jeden Literatur-Freund wird die Ausstellung, welche bis Ende August geöffnet bleibt, genug des Anziehenden bieten. Die Ausstellung befindet sich in der früheren Wohnung Bodmer«, im Hause zum Berg, das so oft literarisch berühmte Leute al« Gäste sah. Wir erwähnen nur Klopstock und Wieland, die längere Zeit bei Bodmer verwellten, sowie Goethe, der drei Mal (1775, 1779 mit Karl August unb 1797) den Züricher Literatur-Patriarchen in seiner Behausung aussuchte. — Die deutsche Tiefser-Expedition wird mit besonder« Ehren am Nachmittag de« 1. August von Hamburg in See gehen. Die bedeutendsten Zoologen Deutschland« werden der Abfahrt der ^Valdivia" beiwohnen. Der Staatßsecretär v. Posadowöki wird mit einigen anderen Herren die Expedition bi« nach Cuxhaven begleiten. Ebenso wird Sir John Murrey, der Leiter der englischen Challenger- Expedition, die Fahrt voraussichtlich bi« Edinburg mümachen. Es heißt auch, daß der Kaiser in Brunsbüttel am Nordostsee-Canal auf der Rückkehr von seiner NordlandSreise mit der „Valdivia' zusammen- tteffen und die Einrichtungen de« Schiffe« eingehend in Augenschein nehmen wird. — Mit dem Büchlein: „Wie schreibe ich meine Postkart«- grüße?' von Redacteur Unterdeck, da« in wenig« Wochen drei starke Auflagen erlebte, hat die ivchwabacher'sche Verlagsbuchhandlung in Stuttgart ein völlig neue« Literaturgebiet erschlossen, auf das sie durch den Ansichtskartensport htngesührt wurde. Run ist In demselben Verlage soeben auch ein humoristische« Bändchen erschien«, da« den bekannten Humoristen und Schriffteller Raimund Fröhlich zum Verfasser hat. Der Titel lautet: Wie schreibe ich humoristische Postkarterrgrüße? 1OO Original-Hilfs Verse unb Muster- texle zur Abfassung humoristischer Ansichts-Postkarten bei den verschiedensten Gelegenheiten. Die lustigen Reime soll« b« Schreiber bet der schnellen Absaffung der Karten unterstützen, müffen also nichs unbedingt wörtlich abgeschrieben werden, sondern erhalten durch kleine Aenderungen und Zusätze (Name, Ort rc.) den Werth eigener Ge- dichtchen deS Absender«, die sicher in allen Fällen freudiger begrüßt werden, als einige bürte prosaische Worte. DaS fein auSgestattete Büchlein kostet nur 40 Pfg. Seiden-Damaste Mk. 1.35 sowie schwarze, weiße und farbige Henneberg-Setde von 75 Pf. bis Mk. 18.65 p. Met. — in den modernsten Geweben, Farben und Dessin«. Ao Private porto- und steuerfrei ins Haas. Muster umgehend. , "9 6. Hennebergs Seiden-Fabriken d k. Ho«.), Zürich, la. neues Grünkorn per Pfd. 35 Pfg., fei Mehrabnahme billiger, empfiehlt Fh. Herrmann, Geltersweg 33. 7498 Städtischer Arbeitsnachweis Gießen Vartenftraße 2. Angebot der Arbeitnehmer r 2 Krankenwärter, 2 Bau- und Möbel- sckrerner, l Gärtner, 2 Taglöhner, 1 Waschfrau, 1 Putzfrau, 1 Büglerin, 1 Flickfrau, 1 Cornptorist zum Bersckreiben von Büchern oder zur Correspondenz. Nachfrage der Arbeitgeber: 2 Drechsler, mehrere Eisendreher, 2 Spengler, 1 Installateur, 1 Barbiergehülfe, 2 Krankenwärter, 1 Anstreicher, 2—3 jüngere Gerber, 1 Messerschmied, 1 Tapezier, 2 Bauschlosser, 4 Schuhmacher, 3 Bauschreiner, 2 Hausburschen, 1 Schweizer, 1 Fuhrknecht, 2 Handlanger, 1 Kutscher, 2 Dienstmädchen._____________ Erstklassige deuische Ltbcllkmfichttullgg - Gesellschaft hat ihre Vertretung für Darmstadt — eventl. mit Bezirk — unter günstigen Bedingungen zu vergeben. — Ausführliche Offerten eub 7514 an die Exp. d. Bl. 7514 Irische Schellfische und Cabliau zu haben im 4465 ________________________„Rebstock". >x EiimUit empfehle la. Zulker im Hut per Pfd. 26 Pfg., la. Zucker ausgewogen per Pfd. 28 Pfg. la. ungebläuten Crystallzucker (bester Zucker zur Weinbereitung) per Pfd. 28 Pfg., bei Mehr- abuahme billiger, sowie alle anderen Zuthaten in bekannt vorzüglichen Qualitäten zu billigsten Preisen. 7828 Fh. Herrmann, ______TelterSweg 33.______ Fränkischer Weinessig in drei Qualitäten, billigst bei 66fl9 Gebrüder Adami, 14 Mäusborg 14. Amebelkuchcn Montags, Mittwochs und Freitags von Morgens 9 Uhr ab. HosbSckkr Holl, 6681 Mäusbura. Gefrorenes verschiedene Sorten, 5793 in anerkannter Güte, Kaffee- u. Theegebäck stets vorräthig, empfiehlt H. Hettler, Conditorei und Wiener Caf6. Ausschank echt Pilsener und Münchener Bier. gy Schöner Gartenaufenthalt. -MU Heilte und folgende Tage in Eispackung eintreffenb. 735 la. Schellfische in allen Hrößen, ßabliau, Schollen, Aander, Kechte etc., Seehecht im Ausfchnitt. Lebende Tappen- und Tafel krebfe, Barben, Tchleie und Aale. Prompter versandt nach a«»«Lrr». J. M. Schulhof, Marktstraße 4. Telephon 119. AmCiimchea: Essig-Essenz, echten Weinessig, Gewürze, Crystallraffinade, reinster Zucker, Tptrituofeu, Citroneufaft, Lalicylsänre, Weinstein, Ailtrirpapier, Pergamentpapier, Aafchenlack, Tchwefelspan, Schwefelfaden, Harz, Paraffin, Sacharin, re. re. re. empsiehlt 7501 Adltt-Nrogmk, Zetterswkg 39, Otto Tchaaf. Houben’s Gasöfen Profpecte jj. J G. Honben Sohn Carl Aachen. ♦ MHHVRHBKWM Aachener Badeofen D. R.-P. Ueber $o 000 Oefen im Gebrauch. In 5 Minuten ein warmes Bad! Original Frisch tingtltoffen: Schweizerkäse, echt Emmenthaler, 1 Mk., Edamer, feinste holl. Maikäse, 90 Pfg., Margarine, Süßrahm-Creme, 60 Pfg., Voll Heringe, neue holländische, sowie zum Einmachen, Zucker, gern, und ganz, zu billigsten Preisen, empfiehlt 7491 Chr. Wallenfels, 17 Marktplatz 17. Neue Kartoffeln 100 Pfd. 4,25 JL, ab Frankfurt a. M. 3,50 7336 I. Hantel, Sckloßgasse 6. Hcsßsche Gkld-loofi Ziehung den 22. bis 24. August d. I. Nur baares Geld ohne Abzug und zwar Hauptgew. von Mk. 25,000, Mk 10,000, Mk. 5000, 2 L Mk. 3000, Mk. 2000, 2 ä Mk. 1000 ufw. Loose ä Mk. 1,11 Stück Mk. 10. Porto u. Liste 25 Pfg. extra empfiehlt die Haupt-Agentur v. Richard Buchacker, Gießen, Reuen Baue 1t. 7421 Einige gebrauchte, sehr gut erhaltene, sowie neue, im Preis zurückgesetzte Fahrräder von 135 Mk. an empfiehlt 7504 Fahrradhandlung Ruppel, Schillerstraße 5. •ALT DELMLNHORSTER Surber, durch HANSA LINOLEUM,)! I Niederlage in Giessen bei Ernst Bloedner, Seltersweg. llcrmictljnnncn 5694] Westanlage 41 ist eine schöne 6-Zimmerwohnung per sofort Preiswerth zu vermiethen. Nähere« Neustadt 78, 1 Tr. 7304] Meine Schrllerstraße 14 (Nordanlage) neu beraerichtete Wohnung, fünf Zimmer nebst Zubehör, eventuell noch zwei Zimmer in der Mansarde, per sofort oder fpater zu vermietben. I. Grünewald, Bankier, Bahnhofftr.50. 7339] Geräumige elegante 8-Zimmer- Wohnung zu vermiethen. Lüdanlage 7. Marktstraße 17 ist eine schöne Wohnung, sowie Mansardenlogis, sofort zu vermiethen. Näheres Marktstraße 2V. 7272 5996] In meinem Neubau^ Nord- anlage, ist noch die Mansardenwohnung, bestehend aus 3 schönen Zimmern nebst allem Zubehör, per sofort an ruhige Leute zu vermiethen. _______I. Rothschild, Sckillerstr 13. 7198] Die Wohnung des Herrn Werk- stätten-Vorstehers Berninger, 5 Zimmer nebst Zubehör, ist per October zu ver- miethen._______Frankfurterftr. 90. 7060] Wohnung, mittlerer Stock, drei Zimmer, zwei Kammern und Zubehör, zu vermiethen.______Wolkengasse 24. 6863] Schöne 3- und2.Zimmerwohnung per 1. und 15. August zu vermiethen. Gebr. Zult, Steinstraße 38. Zu erfragen im 2. Stock._____________ 7507] Neustadt 1 sind zwei schöne Mansardenwohnungen per 1. October zu vermiethen. Näheres Neustadt 78. 7239] 4-Zimmerwohnung im Garten mit Gartenantheil Bahnhofstraße 56 per 1. October zu vermiethen. Näheres Bahnhofstraße 58.______ 5722] (Sine Familienwohnung im 1. Stock, 4 Zimmer mit allem Zubehör, per sofort zu vermiethen. ___________________Asterweg 6. 4146] Mittlerer Stock, 4 Zimmer und Zubehör, sofort zu vermiethen. S. Gröninger Wwe., __________Steinftr. 59, Ecke Ederstr. 6946] Riegelpfad 39 ist der mittlere Stock, bestehend aus 3 geräumigen Zimm. mit allen Bequemlichkeiten, sofort zu verm. 6915] Ein Rtansardenlogis, 5 Zimmer nebst Zubehör, per 1. October zu verm. __Hrch. Fatz, Grünbergerstraße 22. 7427] Eine Parterrewohnung von 4 bis 5 Zimmern per 1. Oct. zu verm. Wo? sagt die Expedition d. Bl.______ 7268] Zimmer und Küche zu ver- miethen._____Auskunft Neustadt 23. 7269] Möblirtes Zimmer zu vermiethen. ____________________Neustadt 21. 7250] Schön möbl. Zimmer zu ver- miethen._________Bahnhofstr. 28,1. 5769] Ein gut möblirtes Zimmer im 1. Stock per sofort zu vermiethen. _______I. H. Fuhr, Sonnenstr. 25. 7066] Ein auch zwei anständig möb- lirte Zimmer zu vermiethen. ________________Schillerstratze 27, I. 7009] Möbl. Zimmer per sofort zu vermiethen. Frankfurterstr. 36. 7497] Schön möDltries Zimmer, vor dem Corribor, per 1. August zu vermiethen._______Ludwigstr. 57, pari. 7500] Zwei nwbhrte Zimmer zu vermiethen.___________Neucn-Bäue 2. Gin Pereinszimmer | abzugeben.___________Wiener Hof. Großer Laden sofort zu vermiethen. 7484 Näheres Marktstraße 29._________ 7058] Möbl. Zimmer zu vermiethen. Ludwigstratze 26. 6117] In der früheren Lony'scken Besitzung in der Mühlgaffe ist ein größerer Keller, z. Z. als Weinkeller dienend, per sofort anderweitig zu vermiethen. ___________________H. Schaffftaedt. 7297] Pferdestall, Burschenstube rc. per 1. October zu vermiethen. Carl Stohr 1., Ludwigsplatz 5 Mietgesuche Wohnung, bestehend aus 2 Stuben, 2 Kammern und Küche mit Zubehör, per 1. September, möglichst in der Nähe ! der Actien-Brauerei Gießen, zu miethen gesucht. Offerten unter N. N. 7312 an die Expedition dieses Blattes. Offene Stellen X Gesucht K 1 Schmied und 1 Maschinenschlosser mit guten Zeugntffen. Dauerftelleu. Aurkuntt: 7429 __________Liebigftrake 26__ 7227] Schuhmachergeselle auf sofort für dauernde Arbeit gesucht. ______________Hainer, Tiefenweg 4. TW. MWr gesucht. 7331___________Gebr. Zutt. Zuverlässiger, cautionsfähiger Kafienöote sofort gesucht. Offerten unter 8. 7462 an die Expedition dieses Blattes.________ Gesucht zum sofortigen Eintntt em fleißiger, tüchtiger junger Mann, der seine Lehrzeit kürzlich beendete, für das Comptoir einer hiesigen Cigarrenfabrik. Schriftliche Anerbieten unter K. Z. Nr. 7384 befördert die Expedition b. Bl. Aushilfskellner für Sonntag gesucht. 7478 Tchützenhaus. 7479] Einen jungen Schmiedegesellen, sowie einen kräftigen Lehrling sucht sofort Wilhelm Schäfer, ________Schmiedemeister in Alten-Buseck. 7535] Einige jüngere Taglöhner «nd Taglöhnerinnen gesucht. Arnold Mueller. 7292] Ein zuverlässiger, braver Heschäftsbursche sofort gesucht. Auch kann ein gut empfohlener Oer« heiratheter Mann stundenweise Beschäftigung finden. H. K. Naflauer. Giessener Ruder - Gesellschaft Bonner Ruder-Verein. Redactic । Sonntag d. 31. Juli und Montag d. 1. August 1898 — — ■ — • (W Preis-Schießen inderwagen! ge- [4423 7395 Lrrdwigstraße 10, I. A. Kilbingerjjtatitt s> zu verkaufen. 7505 Ito W weitergeführt wird. P Wittsack. 7256 Waarenhaus E. Seuting in großer Auswahl, sehr billig. 1203 59 60 4 Jtal. staat-gar. Sisevü bi». 4 v«o> ett«i rea|. 16.22 16.18 Fr 20.38 20.34 Oi Dir. Pet. Krug. »merk. 4.17 4.20 3 4 75 152 80 | Oeftftr. Programme kostenlos. M."Uctie» Rrtertien: E. Burkhardt. — Druck und Verlag der Brühl'schrn UniverfilätS-Buch. und Steindruckerei (Pietsch Erben) in Gießen. 3it uerlmitfcn verschiedenes Kyffhäuser Schule 4 4 3 3 ‘ echtschwarze und lederfarbige Baumwolle und daraus gefertigte Kinder- u. Damenftrümpfe, Socken u. Beinlängen Kl 00 Technikum Frankenhausen am Baugewerk- Tiefbau- Eisenbahnbau- Polier- 20 FruckW-Gt. »aal. Saveretgar Doller« in Gold Etsenb. Sien'eud. DM. Buder«» £)oL ca. 100 Stück Kinderwagen auf Lager. Schöne Wagen mit Verdeck von Mk. 9.50 an. 7325] Ein tüchtiges Dienstmädchen wird für Ende August unter Zusicherung guten Lohnes gesucht. Zu erfragen Schillerstr. S, n. auf der Lahn, unter Betheiligung folgender Vereine: Rudergesellschaft „Rhenania" Coblenz. Frankfurter Ruder-Club. Frankfurter Rudergesellschaft „Germania". Offenbacher Rudergesllschaft „Undine" Ruder-Club „Franken" Schweinfurt. Gießener Rudergesellschaft. Wetzlarer Ruderclub. Louis Faber, Wagnermeister, Wolkengasse 11. Frankfurter Rudergesellschaft „Sachsenhausen". Ludwigshafener Rader-Verein. Mainzer Ruder-Verein. Schon seit Ochentlichkeit, v drr Spanier rel von offizieller kann fich leicht - und die Gründe sind, um die Ac haltlos Hinz ktn Bereinigten Wände auf Ci — mochten fie System die @i A.lche die flegei ji früher schon riefen Gegensta zutückzutomwcU Regierung die S nicht aus der Truppeumaterii ist - eia vor; übrig, und i mangelhafter dem Laude ni ist deshalb fü heikle Bache, mehr, die Hai Der fran Madrider Reg! wegen der Frt aMstagev, uv reW, ivelchi erWch war. tzlatt verlause Meinung iu Opfer derlav schlagen totr die Vernicht drückung dii Und mau i FrirdenSschst beim Kliege idealru Elfi auch Meriel Tiaateo stell $*t, »tti Director der Ingenieurschule zu Zweibrücken. Das ausführliche Programm wird kostenlos eugesandt. Hierdurch gebe ich bekannt, dass die seit 1895 in Zweibrücken bestehende Ingenieurschule zum 1. October d. J. nach Mannheim verlegt and daselbst als Höhere Technische Schule zu Mannheim 31/! Dusche RnchSarü. 8 Preutz. CousolS! 31/! Sr. Hessische DbL Etue vielseitig gebildete Dame, die lange Zeit im Suslande gelebt und mit großem Erfolg-; als Professor! der höheren Fächer gewirkt, wünscht^ Privatstunden in italienischem Gesang (Conservatoire Rom und Florenz), j Photographischem Portrait u. a.Malen, | Neue einfache Lehrmethode Staatl. gel. Abgangsprüfung W- Sem.Änf. 3. Nov.Vorunt. 10. Okt. MDerlroffen als Schönhsitsmittil und zur Hautoflige. Compensatious-Course für Ultimo Juli 1898. Mitgetheilt von J. Kurz & Co., Giessen, Wahn-ofstraße 63. ausgeführt am Sonntag voa der Capelle des Jüger-Kalaillolls in Marburg, „ Montag voa der Kauer'schea Civileapelle, hier. Hanz und JolKsbetusiigung auf dem Aestplatz am Schützenhaus. Montag den 1. Auguft, Abends 8 Uhr: Alle hervorragende Neuheiten in größter Auswahl und schmackooller Ausführung zu bekannt billigen Preisen. Fahrrad, gl prima Qualität, leichter Gang, ohne jeden • Tadel, wegen Mangel an Raum billigst. zu verkaufen.Marktplatz 22. j 20 Mädchen Z vom Lande für Haus und Küche in feine Herrschaftshäuser für dauernd sofort gesucht durch das Bureau Kling, Darmstadt, Kleine Kaplaneigasse 1. Conversation u. wissenscha'tl. Studien We^steinftrahe 45 empfiehlt: We^steinstra^e 45 Gefangvereins (Lieder von Dorn, He gar, Silcher, Zöllner und Rietz). Eintrittspreis en beides Tagen: 20 Pfg. pro Person. Bier im Glas 10 Pfg. Karouffel — Kippodrom — Schießbude — Photographie Zucker- und Waffelbäckerei. 7366 7509] Ein .doppelter Kleiderschrank (Alterthum) und eine neue Zither zu verkaufen. Neuenweg 18, III. 7028] Bier Äück einstügl. Zimmer- thüren, noch neu, sind abzugeden. ________Marburgerstraße 83. r°ch bi 8, Weiner HL ’9nn brdruts »tilgen o M-r Ar? Ä beg g] Lü7. * •«!, tetnbi JIe8j toerbt» iS-; e«r, J?111 ?at w« A' * i« »i? 7350] Ein Lehrling wird in ein Photographiegeschäft gesucht. Näheres in der Expedition d. Bl. 7476] Sohn achtbarer Eltern, welcher Lust hat, die Conditorei zu erlernen, findet Lehrstelle bei W. F. Scharmann, Conditor, Mar bürg. Kurort Villa Donnersberg (Pfalz). Bestempfohlene billige Pension. — Prospekte durch Besitzer 6211 Julius Rotberg. Post Daunenfels. AoE- Di- gffS* Coursbericht m J. Kurz & Co., Giessen, 68. Frankfurter Äürs« vom 27. Juli 1888 und Feier des 20 jähr. Stiftungsfestes auf den SchieMänden des Schühenvereins. An betüen Tagen von Nachmittags 4 Uhr an: Stadt Darmstadt v. 1891 Stabt WormS unk. b. 19)1 Oesterr. Staatßbahn r. 1885 90.80 4 »esterr. bte. 7426] Ein Haus mit kleinem Garten Wegzugs halber zu verkaufen. Zu erfragen in der Exp. d. Bl.______ Liu Lauterbacher Wägelchen 3»/, Fr-mMr.HyP.Bk.mck.b.lS06 99 3 3»/» Hambrgr.Hyp.Bk. «r.b.1905 99.76 3«/. Fei-. Hyp. Sred. B. unk. b. 1906 99 00 3«/, Preuß.Hyv.A.Br.mrk.b.1905 99.60 1 mrf.b.1905 102.00 3«/, Pomm.Hyp.N.Bk.unk.b. 1906 LOOllf 3*/» DeutscheGrdfch.B. ruck. b. ISO« 99.2) 4 Frkf. Ldw-LredBL. mck. t.1900 101.75 ROSSES COKCERT.-K» PROGRAMM. Ä.» g» 8 Nachmittags 4 Uhr: Wegatta, hierauf ^reisvertheilung. Abends 8V2 Uhr am Bootshaus (Festplatz): Concert, grosse Illumination. SBOF Gegen Vorzeigung der Eintrittskarten freier Zutritt, sonst 1 Mk. Entree. Preise der Plätze: Nummerirter Sitzplatz Mk. 2.50, im Vorverkauf Mk. S.—. * ’ V ? Festplatz am Bootshaus Mk. 1.-, im Vorverkauf Mk. 0.80. Kmder halbe Presse. • Schürz'fche Bleiche Mk. 0.20. Eintrittskarte» im V°-v-rkauf bi» Samstag dm 30. Juli. Abends bei den Herren Erust Ba.ser, Mäasbura,Daui-l Adolf G«ffe, und Heinrich Het.ler, Südanlage. - B-ikarte» fllr Angehörige der Metgl.eder sindMn ermäßigten Preise o°n S« Pfg. bei Herrn Albert Scheel, Setl-r-w-g m Empfing ,u 7ehlen. SÄ' Der Zutritt ohne Karte ist Niemand gestattet. ■&£ Nähere» durch d.e Tages-Programme. Ein tüchtiges Hausmö-cheu gesucht. 7531 j Frau Dr. Fahrt, Bismarckstr. 16. - Dienstmädchen gesucht.! Kausbursche gesucht Junger Kausbursche; Gießen _________Gebr. Avami, im Ritter. * Stricken, sowie An stricken wird fchuell und billigst besorgt. Wachstuche. "WME Kinderkleidchen und Damenbloufeu. Einen Posten la. Kleider Barchent, per Mtr. 33 Pfg. Partie Bnxkin-Jüngliugsanzüge enorm billig. Sämmtliche ttücheu- und HauShaltuugrgerathe in Steingut nnd Emaille. Petroleumkochöfen. Wegen vorgerückter Saison verkaufe: Damenbloufeu, Kinderkleidchen und Sommer-Unterröcke zu bedeutend herabgefetzten Preisen. 7417 _______ Julius Schulze, Kmyplah. »rtn e98.— Oesterr. Credit 306.— Disconto Comm. 198.50 Wiener Bankverein 226.— Dresdner Bank 161.— Banque Ottomane 109.— Oester. Länderbank 192.— Ungar. Credttbank —•— Hess. Ludwigsbahn Prince Henri 107.— Lübeck-Büchen 17 .- Italien. Mtttelmeer 97.60 Gotthard 138.- Jtal. Meridional 135.— Nordd. Lloyd 111.- Deloce 82 50 Hamb. Amer. Packt._______ 122.— Türk. Tabak —.— 102 36 Prsccol 4Vi Oesterr. Silberrest« 86 25 96 20 4 Ung. So!d°R«tr 112 70 100.8'1 3 Portugiese« 1915 000.(0 6 Mexicanrr 97 (iß 102 60 4 MonopoGSrircheu vr» 1887 4ö 45