ktnurti V-- <'gke«t»-Bere>,). «ßi derA-HNHätigtck. j Mmms«- SOlj! ltsdefcheerung gen Mnn 7 Uhl Stein; Saakka«. gt9 er«1 I 86,8» sr.^ toi." g5H »8.H 50.6* 100.H 00.H cam- esten- ilenc- ^oschneideschule ässtachfolgerm )t"? ftfrr Silber«^ PortUg^" f -< <. Aesttenb- L>bl- 6*.*01 „ fl« rirt«SS'S $: '.DW^ 23, Decevl^ ^munabObUg»tlonen ObllgatloneLe und am*1* scb« Phndbri^!^ ’’ »benbä 8 Uhr: ptvelstlMluna. «eich. ----Der Vorst-,z -Wch. ^8, Abeuds 8 Uhr: slheerung doru. . Der Vorstand. vardt, L ndenplatz, zy h,^. lsten der armen Sieder. rg?benst eil Der ßorftaob. nrawne an der J?offe i 10 tM W. lbkümtilhM« ifl, Ab-°dS 8 Uhr, xbel. ,, , „ Wr. 304 Erstes Blatt. Mittwoch den 28. December 1898 5$#iufl#prrl» Gießener Anzeiger General-Anzeiger Amts- und Zlnzeigeblutt füv den TiveiZ Gieszen Gratisbeilage: Gießener Familienblätter am am llt Anzkigen.Bkrmittluog-ftellen >e« In- und flnllonbtl nthrnrn «nzeigea für bcn ©icßencr «njcigcr entgegen. ■ nee|*e »ob ämjeigtn |u der Nachmittag- für den feigenlag «scheinenden Nummer bi- Sonn. 10 Nhr. Mut ^r.ngerlohn. t*et Postbezug S Mark 50 Ptg. vierteljährlich. Redaktion, Expedition und Dnidrrtic Schukstraße Nr. 7. SihL'ßtg-* wird daran erinnert, baß drr Lnltusmivister nach dem Abschluß der Bornnttifucbung berechtigt ist, auf die Fortführung de» Disziplinarverfahrens -« verzichte». aratt bet 6otecl»r:«bencn Steinigung (^oUgetbetitbanng »,■14. Dec «der 1888) für bie «itehl»°!len in bcn Lutd- ..meinten be» «reife« einem giallficiiten rechn'kee jU »et. rtaaen. Die Zabl bet jn coattolirenben «pp-teue bettSgt »«*Reit ttea 260. Bewerbet wellen stch miet Hogabt ttret Hn'p.a»e an «ednl. ölet Sebfibten nnb erntet »et- ffigung non ßengnifien übet ihre eech^che Befähigung Ichrist' lieb bet oo» melde«. Gieße«, de« 24. December 1898. Sroßherzogliches Kreisamt Gießen. W. Bechtold. Der Ortsvorüand zu Friedberg brabsicht'gt mit de» 15. F brnar 1899 stat'fiidenden Frühjahr«- nnb 25. Oetober 1899 stattfindendrn Herbst Pferde- nnb Fohlen- »aekre je eine verloofnng von Pferden, Fohlen und land- wirihschaftlicheu SegenstSaden zu verbilden. — ------ t n Durch Totfchl eßung Großh. Ministerium» de» Innern macht, al» ob Herr Delbrück in ber Zwischenzeit felbst zu vom 16. b. Ml» ist die nachgesuchte Trlaubniß zur veran« der Arsicht gelangt fei, bah er i« Decemberheft bie Grenzen staltung beiber verloosungen unter ber Bebtugung ertheilt der fachlichen Kritik überfchritten habe. In ber «Verl ner worben, baß bei jeder derselben nicht mehr al» 12 000 Loose ~ .......‘ kA<* h,r zu 1 Mark da» Stück ausgegeben werben dürfen unb mindesten» 60 pLt. be» Bruttoerlvse» aus bem verkanfe ber Loose zu« Ankauf von Gewinngegenstänbeu zu vermache werden könnte.___________________ ____ Prag, 26. December. ,Narobnh Listt* zufolge verfügte der Haaoelsmiatster, daß in ben Post- und Telegraphen- Aemrern in Böhmen und Mähren im internen D.enst bi« tschechische Sprache etnzuführen sei. Budapest, 26. December. Da» angrkünbtgte Dnell zwischrn oe« Mmtsterprästbenten Baron vanfftz nnb be« Abgeordneten Horanskt stabet nicht statt, weil ber Letzter» sich zwar zu dem Duell bereit erklärte, jedoch mitthetlte, er betrachte eiu solches von Seiten Vavfftz» nicht als ritterliche Geungthuung. Nunmehr wollen mehrere jüngere liberale Abgeordnete Horanskt fordern. Andererseits verlautet, baß stch Horaatki selbst ber Dtseretton entbunben betrachtet und weitere Suthüllungeu machen wolle, für bie er Zeugen aufzubringen tu ber Lage sei. Der am DienStag statlfiadenden Abgeordnetenhaus Satzung steht man deshalb mit Beforgniß entgexen, da man thäll'che Jafulirn für Vai ffh besürchtet. Budapest, 24. December. Bon oppositioneller Seit» wird gewrldrt, daß ber frühere Präfidenr des Abgeortueteu- Hause-, Sztlagyt, sofort nach ben Feiertagen eine energische Act on ehidttn werbe behufs Stürzurg Banffy'S. Ma« glaubt, baß auch eine weitere Anzahl liberaler ttbgeorbnetrr sich dieser Action anschlteßen werde Al» zukünftiger Minister- Präsident ist ber Honvedmtu strr Fejervarh ober brr bcrzeitige Ackcrbauminifter Darar Pi an»ersehen, währenb ein Mitglieb ber Natior-alpartet bas Portefeuille beS Innern übernrhme« soll. Nach Zustaubekommeu btese» Labtnets wird baffeldt die dringendsten Vorlagen zur Erledigung bringen. Sodann soll da» Hau» aufgelöst und die Neuwahlen ausgeschrieben werden. Krakau, 26. December. Wie bekannt, verbot bie rusfische Regierung bie Nieberlegung einer großen Anzahl « Lnze in Warschau am Fuße bes neuen Mtcktewtez-Denkmal«. Diese Kränze würben in ber Nacht nach Warschau geschmuggelt nnb von Socialisteu unter Abfingung ber Arbeitrr- Marse'lleile am Denkmal niebergelegt. Preßburg, 26. December. Gestern früh fuhr bet ber Station Neuhäuiel etu aus Preßburg kommender Persouenzug tu den Wener Personenzug, infolge falscher Weichen- stellung. Fünf Wagen wurden total zertrümmert, zwei Reisende tödtlich, sieben schwer, neun leichter verletzt. Brüssel, 26. December. Au» de« Modai-Gebiet kommt au» zuveriäifiger Quelle die Meldung, baß 62 belgisch» Soldaten von den Aufstäubtschen getödtet und verzehrt worden seien. Antwerpen, 26. December. Die christlichen Demokraten hielten gestern hier ihren Parteitag ab. Der Priester Dhän» sowie bie übrigen Führer ber Partei ergr ffen bat Wort unb beklagten sich heftig über bie Art nnb Weise, wie Dhän» von ben eonservaiiven Katholiken behandelt würbe. Besonber» beklagten sie sich barüber, baß Dhän» da» Meffe- lesen verboten worben ist Mehrere Redner stimmten für die Vereinigung ber Soetalisten mit ben Liberale« nnb für bie gemeinsame Forberuug bet gleichmäßigen Vertretung t» Parlament. Abends fand eine zweite Sitzung statt. wenden find. Zugleich ist der Vertrieb der Loose im Großherzogthu« gestattet worden. Gießen, den 24. December 1898. Großherzoglickres KreiSamt Gießen. v. Bechtold. _________________ Deutsches Aetch. Berli«, 24. Dteember. I« Potsdamer Stabtschloß fand h.me Nachmittag das Weihnacht«.Diner statt, zu welche« wie alljährlich die Umgebung de» Katserpaare« Ein- labangen erhalten hatte. Hieran schloß fich die Bescheeruug. Berli«. 24. December. Die ,Poft* schreibt zu der Blätter»etduug, wonach die Aoti-Auarchisteu-Eouf»- re uz M tte Januar wieder zur Berathurg zusammeutreteu soll, daß nach ihren Informationen die Regierungen zunächst auf Grund der vorltegendeu Lonferenz v:sch üffe ihre Stel- lungnahme fistirt haben. Ob nun ein nochma tger Zusammen- tritt der Lonserenz zur Besprechung der Regierung»beschlüffe nvthig sein wirb, läßt fich zur Zeit nicht best'««en. Berli». 24. December. Hebet bie «u»weisungen in Schleswig gehr bet ,Äat.-8 b. Lorresp." eine Zuschrift beten verfaffet ein burch unb burch Übtralet deutschet Patriot ist, unb bet, in «ordschleswig behei«a,het. vermöge seiner verufsstellnng in desonberm Maße als sochkunbig angesehen zu werben verdient. Diese Zuschrift wendet fich mit bttterer Klage gegen die Haltung der freifinnigen Organe, soweft fie gleich bereit waren, die Ausweisungen als nnbe- rechtigt zu behandeln und durch eine weit über das Ziel hinausschießende «ritt? der dänischen Preffe Vorwände zu einer maßlosen Hetze gegeben haben. Die Zuschrift schließt mit folgende« Unheil über den gegcnwä.tigen Stand der D'ugr: »Ruhige dänisch-gesinnte Leute sangen an, ihren Unwillen über die dänische Agitation kund zu geben, nnb bie aniäsfischen bänischen Untertanen belogen fich bitter über da» Auftreten vieler in den preußischen Staat»verband auf- genommenen Optanten, die »ach ihrer Aufnahme wider Streu und Glauben sofort fich bet beutschfeinblichen bänischen Agitation anschloffen nnb daburch bie Ex sten- bet ruhigen bäni- scheu Haterthaoen gefährdeten. S» mag sein, baß hier unb Dort geschäftliche Slörungen eivgetreten finb, bieselden finb aber tut Wesentlichen verschuldet burch bie Unterstützung, welche bie Dänen burch bie regiernngSfelubliche Preffe er- halteu. Solche Störungen werden aber sehr bald vorüber- gehen. Wir finb btt Meinung, baß, wenn bie Regierung conftqaent unb unentwegt ihr pfl chtmäßige» Ziel verfolgt, bie bäoische Agitation an bet Rordgtenze «tt allen dazu ge» eigneten Mitteln zu'bekämpfen, halb Ruhe nnb Frieben einkehren wirb. _ Da» neue Abgeordnetenhaus. Sämwtliche Minister mit Ausnahme be» vou Berli« abwefenbeu Reichskanzler», fanbru fich heute vormittag 11 Uhr itu Abgeorb- netenhanse, Prinz Slbrechtstraße, ein unb besichtigten io ein- gehenbet Weise, unter Führung be» Baumeister» Schulz, sämmtliche Räume be» neugtbanten Hause». Die Anlage unb bie Abführung sanden allgemeine Anerkennung. Besonder» wurde lobend hervorgehoben, daß die Aufgänge, Treppen, Flure und Lotribore, im Gegensatz zum Reichs- tagshause durchweg Tageslicht haben nnb nicht wie bort zum Theil völlig bnnkel erscheinen. Der S'tzuvgssaal, bie Fractionszimmer, bie vnreauräume, Bibliothek nnb Lese- .immer — Alle« wmbe zweckcutsprechenb gefunden, ge- schmackvoll nnb ohne überflüisigen Luxus. Namentlich hob Herr Dr. v. IRigntl auch bie zwtckmäßige Anlage der Zimmer für die Preffe hervor, für welche überhaupt vor- züglich gesorgt ist, ganz hu Gegensatz zu ben nngenflgeiben, guappen unb uuveuttlirbare« Räumen iw Reichstage. Pari», 26. December. Frankreichs auswärtige Politik am Scheidewege. Unter dieser Ueberschrift läßt sich der „Hamburger Correspondent" aus Paris schreiben: Die französische auswärtige Politik ist an einem jener für die Geschicke der Völker verhängnißvollen Scheidewege angelangt. Die Beziehungen zu Spanien, zu Italien, zu der Türket rc. kann man füglich bei Seite lasten- das sind für die große französische Politik Fußwege, die sich an den großen Heerstraßen entlang ziehen. Der Straßenknotenpunkt, an dem die französische Politik angelangt ist, zeigt uns eine dreifache Gabelung. Sozusagen in der Mitte führt der W g nach Petersburg weiter; er ist glatt und schön und bequem, aber er führt in die Abhängigkeit; es steht über seinem Eingangs- thor wie über der Dante'schen Hölle: „Lasciate ogni speranza voi eh’ entrate". Zur Linken liegt der Weg nach London, zur Rechten der nach Berlin. Frankreichs diplomatische Truppen können entweder, wie während der letzten Jahre mit so viel Selbstverleugnung und mit so wenig Erfolg geschehen ist, auf der russischen Alltanz-Straße weiter mar- schiren; dann muß Frankreich sich aber gefallen lasten, auch wenn es darauf verzichtet, weiter „unfreundlich" gegen England zu sein, daß die Engländer die begonnene Abrechnung mit ihm fortsetzen Deutschland befindet sich in diesem Falle Frankreich gegenüber in der Lage eines Corsen, dem ein lieber Landsmann mit der bekannten Formel: „Garde-toi, je me garde" die Vendetta angesagt hat: es bleibt „Gewehr bei Fuß" stehen, „pour se garder". Will die französische Diplomatie hingegen darauf verzichten, ausschließlich aus der russischen Bündnißsiraße weiter zu marschiren, so wird es angesichts der großen Schwierigkeiten, die es haben dürfte, gleichzeitig den Weg nach London und den nach Berlin eiu- zufchlagen, entweder die Straße nach London oder die Straße nach Berlin wählen müsten. Vor beiden freilich steht — die Schuld daran trifft Frankreich allein — wenn auch kein „eandinisches Joch", so doch nicht gerade ein „Triumphbogen". Der Bogen, der den Weg nach London ziert, zeigt die Inschrift „Faschoda" und zügt damit an, daß die Annäherung an England nur zu haben ist um den Preis zahlreicher Demüthigungen, großer materieller Opfer, unter denen die Preisgabe aller Ansprüche auf Aegypten sowie noch manches Andere, was namentlich den französischen Colonialpolitikern lieb und werth ist, obenan steht, und über dem Eingongsthor nach Deutschland ist zu lesen: „Verzicht auf Elsaß-Lothrtngen für alle Zett und ohne Vorbehalt". Wie man sieht, ist die Wahl weder leicht noch angenehm. Es handelt sich um eine Entscheidung, die ein hohes Maß politischer Einsicht und sittlicher Kraft erfordern würde. Namentlich von letzterem Artikel aber ist in den leitenden politischen Kreisen Frankreichs nicht viel zu finden, „und thät man auch hundert Laternen anzünden". Loudon, 20. December. Hebet die Delagoa-Bat- Frage will die hier erscheinende „Fiuanzchronik" von „ausgezeichneter Seite" Information erhalten haben, die Im Wesentlichen Folgende» besagt: Da» Abkommen mit Portugal ist im Grunde nur eine Erneuerung einer Vereinbarung, die Im Jahre 1842 zwischen England und Portugal auf 50 Jahre abgeschlossen wurde und 1891 ablief, ohne erneuert zu werden. Nun ist — und zwar trägt die Acte da» Datum eine» Tages im März 1898 — jener Vertrag auf wettere 50 Jahre wieder in Kraft getreten. Laut der Best mmuog oder Abmachung garaurirt England, Portugal sowohl gegen eine etwaige Jnvafiou Spanten», wie auch tu allen seinen colonialen Jntereffen zu decken. ES erkiä't sich bereit, die vöthigen Mittel, die Portugal au» dem Berner Schiedsspruch in Sachen der Delagoa- Bat- Bahn zu zahlen verpflichtet ist, vorzuschießeu, Portugal verpachtet dagegen den Hasen und die Bahn von Delagoa Bai au England. Der Vertrag tritt sofort nach seiner Genehmigung durch die zwei Parlamente iu Kraft. E» wird nicht bezweifelt, daß die EorteS, denen er tm Februar zngeheu wird, ihn mit erheblicher Majorität genehmigen werden, und der Versuch de» Herrn vr Leyd», ein Tyadicat zusammen zu bringen, um Portugal die erforderlichen Mutel gegen Ueberlaffang de» Hasen» und auf Grund anderer Eon- cesstoueu vorzuschiehen, darf deßhalb schon heute al» gescheitert gelten. Daß der Berner Schiedsspruch noch immer auf sich warten läßt, liegt vornehmlich au der von England Portugal gegebenen Instruction, die Sache hinauszvzögetn, bis alle anderen Borbedingungrn de» Vertrages complett find. Die Entscheidung ist erst im Frühjahr, d. h. zu derselben Zeit zu erwarten, da die portugiesischen (Sorte» den Vertrag rat-ficireu Manen. Die Unterhandlung, die zu dem deutsch-englischen Abkommen führte, ist unmittelbar im Anschluß an jenen englisch portugiesischen Vertrag gepflogen worden. Die Initiative ging von England au» und mußte umsomehr al» ein deutlicher Beweis de» Wunsche» der britischen Regierung, mit Deutschland in ein freundliche» Verhältniß zu gelangen, aufgefaßt werden, al» eine Verpflichtung England» schlechterdings nicht vorltegt. Für die Zustimmung zu dem Abkommen hat die deutsche Regierung sehr werthvolle Zngeständuiffe erlangt. Da» Blatt glaubt in der Lage zu fein, darüber demnächst weitere Informationen zu veröffentlichen. M. N. N. Konstantinopel, 26. Decemver. Die Gerüchte von der angeblichen Flucht von vier Palast-Secretären nach Genf beruhen auf E findung. Locales unb Provinzielles. Gießen, den 27. December 1898. • * Ernennung. Seine Königliche Hoheit der Groß- Herzog haben Allergvädigst geruht, am 14 December den provisorischen Lehret an der Höheren Mädchenschule zu Gießen, vr. Ferdinand Markert, zum Lehrer au dieser Schule zu ernennen. * • Ordens-Verleihung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben «üergnädtgst geruht, am 23. December bem Redakteur Rudolf Ramspeck zu Darmstadt das Ritter- kreuz 2. Klaffe de» Verdienstorden» Philipp» de» Großmüihigen j« verleihen. * • Stadttheater. Fräulein Clara Drucker vom Lesffngtheater tn Berlin spielt morgen (Mittwoch) al» zweite Gastrolle die „Grille" in Birch - Pfeiffer» fünfactigem Characterbilde gleichen Namen». Am Freitag den 30. d». verabschiedet sich die Künstlerin vom hiesigen Publikum in der Rolle des Vicomte tn dem Lustspiel „Der Vicomte von LvtotiAce»" von Blum. * • Glaser arbeit. In der Samstag-Nacht wurde ein Arbeiter adgefaßt, al» er seinem Arbeitgeber in böswilliger Absicht eine Fensterscheibe einschlug. Die Biergeister. Am ersten Feiertage ging e» in den hiesigen Wirtschaften recht lebhaft zu, an mehreren Stellen fanden Raufereien statt, wo die Polizei einschreiten mußte. ♦ * Einen schauerlichen Tod fand in der Nacht vom 24. zum 25. d. Mts. der al» Handwerksbursche umherziehende, taubstumme Ernst Kettler aus Schönhagen. Derselbe war am 23. l. Mts. hier zugereist, bi» zum 24. auf der Herberge zur Hetmath verpflegt worden und hatte dann an diesem Tage die Richtung nach Marburg eingeschlagen. Abends ober erschien er wieder in angetrunkenem Zustande in hiesiger Stadt, und da er in den Straßen da» Publikum belästigte, dmch Hervorstoßen unartikulirter Laute einen Mcuschen- avflauf verursachte, mußte er in Polizeigewahrsam genommen und in einer Zelle de» alten Arresthauses untergebracht werden. Am anderen Morgen fand man die verkohlte Leiche des Kettler in der Zelle vor. Die Holzpritsche, der Strohsack, Polster und alles Mobiliar in der Zrlle war zu Asche verkohlt. Durch die gut schließende Thürs der Zelle war nicht der geringste Rauch ober Geruch hrrauSgedrungev, so daß nicht einmal die direkt der Zelle gegenüber schlafenden sechs Insassen beS Filial-AebeirshauseS etwas von dem Brande b-merkten. Wie das Feuer entstanden ist, darüber haben die etugeleiteten Ermittelungen keinerlei Anhaltspunkte ergeben. Wahrscheinlich hat Kettler ein in einer versteckten Stelle seiner Kleider verborgenes Streichholz eivzuschmuggeln gewußt. W. Bad-Nauheim, 27. December. Am 1. Januar 1899 feiert der Vorsitzende der Badedircction zu Bad-Nauheim, Geh. Bergrath Otto Weiß, sein 50jährige» Dienst- jubiläum. Der Jubilar ist 1825 zu Altengronau in Kmhrffen geboren. Sein Vater kam 1826 an bie Saline Bad Nauheim, wo er im Jahr? 1833 die erste Anregung zur Gründung der „Soolbad-Anstalt Nauheim" gab, die auch 1835 gegründet wurde. Der Jubilar war kurze Zeit an anderen Salinen al» SalzamtS-Affeffor und Inspektor thätlg, und kam am 28. August 1856 als Inspektor hierher. In den 70er und 80er Jahren weilte er abermals an anderen Salinen und kam am 1. März 1891 als erster Beamte des Salinen- und Bergamts, sowie als Vorstand der Badedirection wiedrum nach Nauheim. Am 25. November wurde ihm der Charakter al» Geheimer Bergrath verliehen. Der Jubilar hat tm Jahre 1868 den KarlSbrunnen, eine beliebte Trink- qurlle, zu Tage gefördert, und im Jahre 1872, nach Auf- Hören der französischen Spielbank, mit Erfolg dafür gewirkt, daß aus dem Üeberschuß der Badekaffe ein CurfondS gebildet wurde, aus dem alle Ausgaben für die Erhaltung und Vergrößerung de» Bade» bestritten werden. Auch einige Werke über Nauheim hat er verfaßt. Die meisten Kurgäste kennen Herrn Weiß durch die Sprechstunde, die er täglich im Bade- hause I abhält, und wo der liebenswürdige alte Herr allen Wünschen in freundlichster Weise eutgegenkommt. + Büdingen, 24. December. Bei den tm Laufe dieser Woche vorgenowrnenen Ersatzwahlen zum Kreistag des hiesigen Kreise» wurden die Herren Bürgermeister Erk zu Nidda und Reitz zu Echzell wieder- und Herr Bürgermeister Wolff zu Daueruheim neugewählt. -e- Stockheim, 25. December. Der hiesige Bürgermeister | May hat sein Amt ou» Gesundheitsrücksichten niedergelegt, | und versieht bis auf Weiteres der Großh. Beigeordnete die 8 Dirnstgeichäftt. j r. Nieder-Wollstadt, 25. December. Gestern Nacht um c t/,3 Uhr, tönten bte Allarmglocken durch unfern friedlichen 3 Ort. Ein großes Bauerngehöfte war in Brand ge- 8 rathen, es brannte au allen vier Ecken zugleich, sodaß '« mit Recht Brandstiftung vermuthet wird. Zwei Scheuern, ein Kuh- und ein Ziegeustall find Flammenraub geworden, j und nur durch energische» Eingreifen unserer Dorfbewohner ä und deren rühmliches Verhalten ist mit aller Anstrengung da» Wohngebäude gerettet worden. Ein Schwein und zwei Schafe sind in den Flammen umgekommen. A Mainz 26. December. Die am Samstag Vormittag aus dem hi.sigen Friedhöfe vorqenommeue gericht»- ärztliche Sektion der Leiche de» KtudeS der Kastelet Familie, welche in ihren sämmtlicheu Mitgliedern unter den Symptomen einer Vergiftung erkrankte, ist resultatloS geblieben, bezw. e» konnte vorerst nicht ermittelt werden, auf welche Ursache die Vergiftung zurückzuführen ist. Eine Aufklärung de» räthfrlhasten Falle» läßt fich jetzt nur noch in der noch ausstehenden chemischen Unterfuchung an den Exkrementen des verstorbenen Kinde» erwarten. Die durch das Vorkomwniß hcimgefuchte, mit itbif len Gütern durchaus nicht gesegnete Familie ist indeß wieder vollständig genesen, doch ■ wendet sich derselben noch immer das allgemeine Mitgesühl \ zu, was vielfach au Geschenken an bte mtterkrankteu Ge- / schwister des verstorbenen Kinde» zum Ausdruck gebracht wird. : A Mainz, 26. December. Der nochmalige versuch, die . Liquidation deS Mainzer Schleppjch'fffahrtSveteiuS durch s eine Sautruug der Gesellschaft abzuwenden, ist alS gescheitert \ zu betrachten, und zwar hauptsächlich, um deßwtllen, weil ' man allgemein zu der Ueberzeuguug gekommen ist, daß, um ; daS Unternehmen wieder lebens- und coocurreuzfähig zu machen, bedeutende Geldmittel erforderlich find, zu deren Beschaf- - fuug die Neigung der Jnterrffeuten fehlt. ES wird jetzt tn > Kürze eine zweite General Versammlung stattfinden, in welcher ■ man fich definitiv entscheiden muß, ob man da» Kaufangebot j de» Mannheimer FinauzconsortiumS änuehmeu will, ober die L quidation auf anderem Wege bethätigt werden soll. Mainz, 22. December. Neuerdings gibt e» auch „Möbels chwl udler". Ein junger Mann mit günstigem Aeußereu, etwa 25 bis 28 Jahre alt, erschien in hiesigen Mödelhandlungen, gab fich daselbst für den nahen verwandte» geschäftsbekannter Persönlichkeiten aus dem R^eiugau au» und wußte durch genaue Angaben von Verhältnissen fich da» Zutrauen derjenigen Leute zu erringen, die er zu betrügen gedachte. In einer hiesigen Möbelhandlung kaufte er für einen ziemlich hohen Betrag eine Partie Möbel, ohne dieselbe zu bezahlen- einige Tage später erst machte der Möbelhändler die Erfahrung, daß er betrogen wat. Bei einem anderen Möbelhändler hatte et weniger Glück, dieser „pumpte" nicht) um aber nicht als Schwindler zu erscheinen, ließ er fich bie Möbel nach Biebrich senden, wo natürlich der Besteller unbekannt war, so daß der Möbelhändler seine Maare mit bedeutenden Kosten zurückerhielt. ES hat den Anschein, al» ob auch der Schwindler in unseren Nachbarstädten sein Unwesen treibt. Ams bew fctU fOv Me Seit, Vor 100 Jahren, am 28. December 1798, wurde Stettin der Psychiatriker Heinrich Philipp August Damerow' geboren, der sich auf dem Gebiete der Seelenheilkunde namhafte Verdienste erworben hat und den Kranken ein vortrefflicher und humaner Arzt gewesen ist. Damerow war seit 1836 Director der Provinzial Irren-Anstalt zu Nietleben bei Halle a. S., wo der Tod am 22. September 1866 seinem segensreichen Wirken ein Ziel setzte. Vermischtes. * Bamberger über Bismarck. In der neuesten Nummer der „Nation" setzt Ludwig Bamberger seine eindringliche Analyse der Bismarck'schen Persönlichkeit fort. Dabei sind wieder allerlei intereffante Reminiscenzen aus eigenen persönlichen Beziehungen zu Bismarck eingestreut. Ueber die Busch'fchen Momentphotographien urtheilt Bamberger folgendermaßen: „Gegenden rücksichtslosen Naturalismus, mit dem er vorgeht, hat man mit Recht eingewandt: Welcher Mensch könnte es vertragen, daß Jeder Alles erfahre, was er in Anwandlungen des ersten Augenblicks über sich, über Andere, über feine besten Freunde über die Lippen brachte? Es wäre nicht auszuhalten in der Welt, wenn dies allgemeiner Brauch würde. Und nun gar, wenn es fich um eine vulkanische Natur wie Bismarck handelt! Man denke erst, wie schrecklich es wäre, wenn wir die Monologe der von uns bewunderten oder geliebten Menschen, die laut oder nur im Gehirn ausgesprochenrn, vernehmen könnten! Der Phonograph, der diesen Dienst leisten wollte, würde mit Recht in tausend Stücke geschlagen. Und die allgemeine Empfindung, die deutsche wenigsten», soweit sie verlautete, kam ungefähr auf ein solches Urtheil gegen Busch'S Werk hinaus. Und dennoch: Empfindung bei Seite! wenn heute ein Phonograph entdeckt würde, in dem Bismarck'» Selbstgespräche aufgespeichert lägen, wäre es nicht ein Verbrechen, ihn zu zerstören, und wer würde der Lust widerstehen, ihm zu lauschen? Hier liegt eben der Unterschied. Gerade die Bedeutung des Manner macht, daß für das Studium seiner Persönlichkeit und seiner Handlungen nicht» klein ist. Die dem Kanzler bei Busch nachgesagten Aeußerungen tragen durchweg bett Stempel der Echtheit. Sie widersprechen auch durchaus nicht solchen, die anderen näheren Beobachtern längst nicht neu waren. Man kann nicht einmal sagen, daß sie dem Prestige von Bismarck» gewaltiger Persönlichkeit in der Hauptsache Eintrag thun. Ihre störende Wirkung trifft nur die banale unbedingte Schwärmerei, die mit der historischen Würdigung nicht» zu thun hat... So wenig im Großen und Ganzen alle neueren Beiträge für den genaueren und unbefangenen Kenner neue Aufschlüffe über Bismarck'» Character geliefert haben, so wenig haben sie im Grunde auch selbst seine nicht kritiklosen Bewunderer an ihm irre machen können. In der Hauptsache steht die Größe seiner Persönlichkeit nicht auf dem Postament psychologischer Werthschätzung, sondern vollzogener Thatsachen. Was unter seiner Führung geworden und wie es geworden ist, das ist es, was ihn zu einer Heroengestalt geschaffen hat. Wieso und warum, ob mit Recht ober Unrecht, ja, ob er Alles, was man ihm zuschreibt, wirklich so vollbracht, oder nur in letzter Form vollendet hat, da» Alles ist nebensächlich. So, wie es nach außen in der Geschichte dasteht, muß es behalten werden. Alles hinterherkommende Wenn und Aber fällt dagegen ohnmächtig zu Boden. Wird doch sogar die Legende eine Wirklichkeit, wenn sie sich fest in die Vorstellung der Menschen eingewurzelt hat. Mose», Buddha, Mohammed — von Anderen nicht zu reden — find rückwirkend lebendig geworden, so wie die Legende sie gestaltet hat, und die Schweizer haben recht gcthan, sich ihren Wilhelm Tell und sein Geschoß nicht von den Philologen nehmen zu lassen. Die fable convenue steht über der Thatsache. Qu’est ce qu*il y a de plus mtiprisable qu’un fait? (Was ist verächtlicher als eine Thatsache?) — lautete der Ausruf de» Philosophen Royer Collard. Bamberger legt diesen vorur- theilslosen Maßstab auch an die Bismarck'sche „Lästerzunge". „Bismarck", so heißt es, hatte immer einen malitiösen Ge- danken auf der Zunge, und wa» er auf der Zunge hatte, konnte er im unbewachten Augenblick nicht hinunterschlucken, im bewachten um so besser. Busch, dessen naiver Cynismu» ein dem Original für solche Zwecke wohl angepaßter Sptegel ist, berichtet unzählige Male, wie er rectificirt wurde, weil er tn seinem Diensteifer wörtlich das verbreitete, was der „Chef" zwar in Wirklichkeit geäußert hatte, aber doch später bedenklich fand, wenn es gedruckt dastand. Trotzdem er ein Junker war, hatte er gar keine aristokratischen Vorurtheile. Er kannte nur einen Unterschied zwischen den Menschen: ob sie fich ihm anpaßten oder nicht; daher war er Jedem gegenüber, wenn er ihn nicht als verdächtigen Feind behandelt», rückhaltlos gesprächig und unbedacht, feinen kaustischen Witz mit mit 15 88 30 mit rm und der 12650 Gn aut h. abzugebe«. RäLeree» 12639 12649 kann, gesucht. J. K. Spies, Mineralwassergeschäft. Rodheimerftraße 6. 10567 aulage 19, pari. Mietgesuche Eapitulien Offene Stellen Zu verknusen versihitdenes Vermiethnngen 32 102 150 166 Paulmier, welche auf einen Redacteur Schwurgericht frei- eine Entschädigung»- 28 110 7 3 1100 2670 210 Fichten Derbstangen mit 3,07 Festrntr., Fichten - Rei stangen Gießen, den 27. Decernber 1898. Großh. Bürgermeisterei Gießen. mit 0,55 Festrntr., Eicken • Nutzscheitholz 6,30 Festrntr., Buchen Schritholz, Eichen« h Erlen „ Buchen-Knüppelholz, Eichen- , Erlen- „ Buchen Stockholz, Eichen- , Erlen- „ Radel- Zvvkrl. bravrr Kmslhk, der auch mit Pferden umgehen Holz-Versteigerung tm Gießener Stadtwald. Montag, den 2 Januar 1899, Vormittags 9'/, Uhr beginnend, sollen im fternewalb versteigert werden: 1. März. Ttellen-Vüreau L. Hofmann, Dammftrasse 22 I. schreiben entgegen zu nehmen. Pari!, 27, Deeember. Madame im September mehrere Revolverschüffe abgefeuert hat, wurde gestern vom gesprochen. An den Redacteur hat ste summe von 15 000 Franc» zu zahlen. itischi»,. varch Sn der neuesten Nimm amerger feine eindringliche scheu Persönlichkeit fort, interessante Rerninircenzen ans lNM zu einzestreut. ientphotozraHen urteilt Km« W den rüSstWosenNMM- hat man mit Recht eingeroanbi: erttagen, daß Jeder Alles erfahre, des ersten Augenblicks über stch, reften Freunde über die Lippen szuhalten in der Welt, wenn bitt Und nun gar, wenn er stch um ! Bismarck handelt! Man denk wenn wir die Monologe der von bten Menschen, die laut oder nut Einige Wagenladungen gute Haferspreu anzubriugen. Da» war so zu sagen ein reiner Sport für ihn. An einem seiner Sam»tag»abende sah ich einmal neben ihm aus dem Sopha. Ein Herr tritt grüßend ein und schreitet an ihm mit ehrfurchtsvoller Verbeugung vorüber. „3il da» nicht Staat»secretär v. Thiele?" fragte ich ihn.— .Ich hab e» schaudernd selbst erfahren!" antwortete er mir leise. Wir hatten un» im Uebrigen gar nicht mit dem Mann beschäftigt. In anderen Fällen lief freilich Berechnung mit unter. Eine» Tage», e» war zufällig auch ein Samstag, hatte ich Stephan wegen seiner Leistungen in der Organisation der Feldpost im R ich»tage gelobt. Al» ich de» Abend» -um großen Empfange kam, nahm mich Bismarck bei Seite: „Sie haben mir heute Stephan zu sehr gelobt, der Mann ist ohnehin zu eitel. Eitelkeit ist wie eine Hypothek auf ein Grundstück; sie entwerthet e» um ihren Betrag." Er hat später den Spruch auch sonst noch gebraucht. Am größten war seine Melsterschaft in der Kunst, scheinbar unabsichtlich dem Zuhörer eine Meinung beizubringen, damit er sie weiter oerbreite. Bekanntlich sagte er einmal von Jemand: „Der Kerl ist so dumm, man kann ihm nicht einmal ein Geheimniß anvertrauen, damit er e» weiter erzähle". Wie die meisten großen Machtvirtuosen war er auch ein ausgezeichneter Schauspieler, wo e» darauf ankam. Neubau Sckk siaudlßr.-WrdralldSr. zwei Wohnnogeu, vier Zimmer u. Küche, mit prachtvoller Aussicht ins Lahnthal, per sofort oder später zu Vermietheu. Näheres Weft- Die Zusammenkunft ist auf Licherstraße, 8. Schneise. Schöne Wohnung, sechs bis sieben Zimmer, in der oberen Bahnhof-, Liebig-, Frankfurter-, oberen Ludwig oder Alicestratze per 1. April 1899 zu miethen gesucht. Gefl. Angebote sub A. Z. 12636 an die Expedition d. Bl. 12638] Gesucht, ein junger, fleißiger Hausbursche. Bismarckstr. 6—8. der über Lagerräume und Fubrwerk verfügt. Offerten unter 8. W. 989 an die Annoncen Expedition Haasenfteiu Sf Vogler» AG, Rmii. Thurm-Uhr, | neu und kräftia, mit Viertel« und Smndenschlag, steht vorräthig bei Gottfr. Kirchner, Thurmu'yrmacher in Bad Hornburg. Zahlung»bedinqungen nacb Belieben. Neueste Nachrichten. Devesch« de» Bure« .Herold". Berlin, 27. Deeember. Nach einer Meldung au» Rom wird der P^pst heute den neuen preußischen Gesandten, Frei- Herrn v. Rothenhahn, empfangen, um beffen Beglaubigung»- Versteigerung. Donnerstag den 2V. d. Mts., Nachmittag» 2 Uhr, versteigere Neu- stabt 55 gegen Baarzahlung: mehrere Ballen Beltzeuge (Flanell und Nessel), sowie ein Fahrrad. Versteigerung voraussichtlich bestimmt. 12641 Born, Gerichtsvollzieher. Drehfn» Angelegenheit zu verhören. Nach Beendigung bei rtwa zweistündigen verhör» halten Dupuy und Löw noch eine halbstündige Unterredung. Heule 'flf’te Audattn dem Taffationlhofe den Bericht über d', Uhr: Aschenbrödel. Abends 7 Uhr: Fledermaus. Donnerstag dm 29. De- aember, Nachmittags 3*/i Ubr: Aschenbrödel. Adendö 7 Uhr: Der Barbier von Sevilla. Freitag dm 30. Deeember, Nachmittag» 3«/,Uhr: Aschenbrödel. AbendS7Uhr: Opernball. GamStag dm 31. Deeember, Nachmittag» 3'/>Uhr: Aschenbrödel. Abend- 7 Uhr: Fra Dtaoolo. Sonntag den 1. Januar, Nach- fin tndjtigrr Sdjmiföegcfell i kann fofort eintreten bei 9. Walther. Möglichst per sofort wird ein tüchtiger, mit der amerikanischen Buchführung vertrauter junger Mann mit scköner Handsckrifl gesuckk. Offenen unter M. 12648 an die Expedition. vmchMN könnten! Der Phono- listen wollte, würde mit Recht m Und die allgemeine Empfindung, oeit sie verlautete, kam ungefähr ien ßuft'i Werk hinaut. Unb >M wM W üv UmM Marck'» SelWsMche W* it ein Verbrechen, ihn zu zerstören, 'M i« 5mb( bie Stbeuturg dii w »- im feiner i» $ie d« Ranjler bei W Iwgen bi*8 den Wl ter aui) buri»«« ni«t (*'b“ ■Ä'As$ m, fo«W’*£ rtMiotten g geworben w ® jal. “Ä Qn'e*1 * »alte der .„schied jDflt y»*(,w Heute Nachmittag 2 Uhr verschied sanft nach langem Leiden mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Grossvater, Bruder, Schwager und Onkel Commerzienrath Eduard Silbereisen im Alter von 67^ Jahr en. Die trauernden Hinterbliebenen. Giessen, den 26. December 1898. Die Beerdigung findet statt: Donnerstag den 29. December, Nachmittags 3 Uhr, vom Sterbehause, Alicestrasse 14, aus. 12635 Berlin, Büdingen, den 24. December 1898. n 12634 Die Beerdigung fand am Dienstag Nachmittag 3 Uhr in Büdingen statt KcheiliMi obtt Kmf eeeeooeeeeoeoeeeeeeeeeoee mit vorläufig 20 Mille suckt tüchtiger Ich habe mich in Grimberg als Kaufmann per bald. Offerten erbeten ISB ___ _ _ ’ _ . d! Kaufmann per bald. Offerten erbeten Rechtsanwalt unter G. N. 12643 an die Expedition. 12631 12479 12633- hält am 27. d. Mts., Abends 7 Uhr, seine Mm ffmkilcheil M Klkppkl 12457 Ecke Frauksurterstraße-Südaulage. W I W per Flasche Mk. 2.60, Punsch-EssGnzQn s,,m’ T-s«ac, de-W«. ■ ****ue*M empfiehlt in bekannter Güte 12652 : ♦. Önrtberbt. — Druck im> etr Vrühl'scheu Uwi>crfttitB*®u(N» nab €tdsbrudcrei (Pietsch Erben) in Gieß«. ‘/•i Kevloven Agathe Hoffmann, geb. Westernacher. Ernst Hoffmann. Hermann Hoffmann. Betty Hoffmann. Rauchclnb Borussia (Aestaurant zur «Lahnlust, Kammstraße 16) Nach langem, schwerem Leiden entschlief sanft heute Früh ^22 Uhr in der Königlichen Klinik zu Berlin mein geliebter Mann, unser theurer Vater und Bruder Tages.Ordnung: Sterbekasie. Der Vorstand. Fr. Leo Macht-, C. Herber, SelterSweg 71. niedergelassen. Mein Bureau befindet sich Bahnhofstrasse Nr- 8, Christbescheerung mit Berloosung wozu alle Mitglieder, sowie Freunde und Bekannte freundlichst ein- geladen werden.Der Vorstand. g Th. Beilstein, Rechtsanwalt J Allgmkme RenteuMaltStuttgart. Versicherungsgesellschaft ans volle Gegenseitigkeit. Die mit Ablauf des 31. December l. I fällig werdenden Rente« können von da an gegen Uebergabe der mit Lebensbestätigung des Mitglieds und mit Quittung versehenen Coupons ohne jeglichen Abzug bei dem unterzeichneten Vertreter der Anstalt erhoben werden. . Soweit ein Dividendenanspruch besteht, entfallen auf je eine volle Mark Rente 2 Pfennig Dividende. Beitrittserklärungen werden jederzeit entgegengenommen. In Gietzenr die Hauptagentur Wilhelm Haustein, Liqueur- fabrikant, Ludwigstraße 4, in Darmstadt: die Generalagentur August Berbenich, Waldstraße 20 I. [12632 Dienstag de« 587. December, Abends 8 Uhr: Außerordentliche Hauptversammlung Kaiser-Panorama Neuen Baue 1. 12614 Kaiser Manöver von 1896 und 1897. U. A.: Manöverbilder. Dörfer u.StädteSachsens. Görlitz mit Hauptplätzen, Straßen u. Denkmälern. Anfang 8 Uhr. Ende 10V, Uhr. Brosche mit 3 kleinen Militär-Orden von der Sonnenstrabe bis zur Brandgasse verloren. Abzugeben gegen Belohnung in der Restauration Wießner, Sonnenstraße. 12653 Giessener Stadttheater. Mittwoch de» 28. December: Zweites Gastspiel von Clara Drucker vom Lesfing.Theater in Berlin. Die Grille. Charakterbild in 5 Acten von Charlotte Birch-Pfeiffer. Dr. Karl Hoffmann Professor am Gymnasium zu Büdingen. ferner Pil«sih-Sffe«!ki,RW,Aml uni vM Conditorei H Hettler Zum Sylvester-Abend empfehle meine bekannt guten ~ in jeder beliebigen Schriftart und Kartonsorte worden IflA 1*1/ft rinn ™ mässigen Preisen angefertigt in der V101IKui lull Brfihl’schön UnkrDmkerei(Pietsch Erben)