Freitag den 28. October 189S Nr. 253 Erstes Blatt. Hichener Anzeiger di! General-Anzeiger 11rmti;oen Nummer dis Sonn. 10 Ubr. monail.ch 75 Pfg. mit tPringtrlobn. der Lage fein, in erfreulichem Sinne dem Zar zu berichten. Prag, 26. Oktober. Dem ^Prager Tageblatt" zufolge Dr. Lola infolge einer Infektion mit Antitoxin, welche» qö einer an Wundstarrkrampf erkrankten Patienttu tu der AezngNffreiA uirrtcitäbr'.ut) ist er fich quer über die Schienen, sodaß der Verkehr vollständig gesperrt wurde. Menschenleben sollen nach den bi» jetzt vorliegenden Berichten nicht zu Schaden gekommen sein. Sämmt- liche Züge müffeu umgeleitet werden und erleiden mehrstündige Verspätungen. Grschetml ttßtkck ■nt Kusnahmk t's Montags. Die Vikhenn M«»ikie»»l»1t,r Werden dem Anzkigrr Wöchentlich viermal beigelrgt Wrboction, (tjpfbition und Drucker ei: AchulNrahe Ztr. 7. Adrefse für Tcveichcn Znzetger chietze». Fernsprecher Nr. 51. i unb RohrnMM, he Eier, fielt frische Senk. M Arnold II. fräße 28. An-Urnd. Wien, 26. October. Da» Befinden der Wärterin Pecha war heute Mittag etwa» besser. Ihre Körper- Temperatur betrug 39,3, Pal» 102, klein aber regelmäßig. Die Diagnose lautet: Drüseuschwelluug, gelbliche Hautfarbe, theilweise blutig au Brust und Rücken. Die Wärterin Hochegger klagt über Ohreuschmerzen. Ihre Temperatur beträgt 39,5. Tie erbricht eine grünlich gallige Materie. Die Wärterin Gösch! klagt über Kopfschmerzen. Temperatur 87,2. Alle Uebrtgen befinden fich wohl. Wien, 26. Del ober. Nach dreitägigem Aufenthalt hat Graf Murawiew die österreichische Hauptstadt verlaffen. Unmittelbar vorher hatte er noch eine abermalige längere Unterredung mit seinem österreichisch-ungarischen Collegen, Grafen Goluchowski, gepflogen. — Von halbamtlicher Wiener Seite wird hervorgehoben, die Reife fei auf ausdrücklichen Wunsch de» Zaren erfolgt, nachdem Graf Murawiew schon früher dem Präsidenten der französtschen Rupublik und dem deutschen Kaiser seine Aufwartung gemacht. Der Zar lege da» größte Gewicht auf eine weitere Pflege der seit seiner Thronbesteigung bestehenden ausgezeichneten Beziehungen zu Oesterreich «Ungarn. Auf irgend welche brennende Fragen hätten sich die Gespräche des russischen Ministers mH den maßgebenden Personen in Wien nicht bezogen, immerhin sich über olle Vorgänge verbreitet, die jetzt in der internationalen Politik spielen und die Jnteresien Rußland» und Oesterreichberühren. Dabei habe sich eine Übereinstimmung der Anschauungen zwischen den leitenden Staatsmännern Rußland» und Oesterreich-Ungarns ergeben. Graf Murawiew nehme den besten Eindruck von dem Wiener Aufenthalte mit und werde Deutsches Reich. Donustabt, 26. Oktober. Ihre Großherzogliche Hoheit die Prinzessin Elisabeth ist gestern Nachmittag von Jagdschloß wolssgaiten hierher zurückgekehrt. Ihre König- lt-en Hoheiten der Großherzog und die Großherzogin, Ihre Kaiserlichen Hoheiten der Großfürst und die Großfürstin Sergiu», sowie die Großfürsten Kyrill und Bort» von Rußland werden morgen früh kurz nach 7 Uhr h'er eiotreffen. M.P.C. Berlin, 26. October. Die Verhandlungen der preußischen und bayrischen Regierung wegen der Fortführung der Maincanalifattou werdeu voraussichtlich erst dann In ein wirklich ernst zu nehmende» Stadium treten, wenn fich die AuSfichten der großen Laualvorlage im Ab- ztordutteuhause Üdersehiu laffeu. Eine große Rolle wird bei bitten die Abgabeusrage spielen. Berlin, 26. Oetober. Neuer Civilsenat beim «eich»geeicht. Nachdem der Reich»tag in der letzten Tagung die zur Entlastung de» Reich»gertcht» von der Re- gitrung vorgeschlagene Herabsetzung der Revtfion»summe ab- «»lehnt hat, ist nunmehr die gefürchtete wettere Vergrößerung de» ohnehin fchou allzu zahlreichen Gericht»hos» im Hinblick auf die Gefchäst»ver«ehrong, welche durch da» bürgerliche S'.ietzbuch eintreten wird, unvermeidlich. E» ist nach den Münchener »Reuest. Nachr." die Errichtung eine» weiteren (fabenten) Etvilseaat» beim Reichsgericht in Aussicht ge- ncoimen und demzufolge die Ncueiustellang von sieben Raths- sirllen und einer Senatspräfidentenstelle in den Etat der ökkichgjustizverwaltung vorgesehen worden. — Brief de» Kaiser» an den Zaren. Die ,Söln. Zig." meldet au» Pera, Kaiser Wilhelm habe den wsfischen Botschafter besonder» au»gezeichnet und ihm in ÜScgenwart anderer Diplomaten einen Brief, enthaltend seine Photogrcphie, sür oen Zaren überreicht- die Aufschrift lautete: Recht muß Recht bleiben. — Lu» Deutsch Südwest.Afrika wird der ,8. gewöhnlichen Mehrkosten führt. Haupewerth ist auf Gleichförmigkeit in den verschiedenen Schiffsklaffen zu legen. Marseille, 26. Oktober. Der heute hier eingetroffene Abgesandte Marchand», Baratt er, wurde heute vormittag von der geographischen Gesellschaft und der Eolonial-Gesell- schuft empfangen und ihm die Insignien de» Großkreuze» der EhrenLegion mit Brillanten überreicht. Der General Kttchener, welcher fich in demselben Zuge befand, wurde von dem Präsidenten der geographischen Gesellschaft ebenfall» begrüßt und ihm seine Bewunderung ausgedrückt über die Thaten, welche er begangen habe. M.P.C. — Auf der Anarchtstenconferenz, die demnächst in Rom zusammentreten wird, soll in erster Linie mit auch die Frage der Unterdrückung der anarchistischen Preffe verhandelt werden. M P C. — Ueber die Reife de» Grafen Murawiew nach Pari» unb namentlich nach Wien cursiren die wunderlichsten Commentare. In Pari» kam e» nach Annahme gutunterrichteter Kreise dem russischen Minister de» Auswärtigen darauf an, die Gemüther dahin zu dt»pontren, daß Rußland bei seiner Alliavce mit Frankreich nach wie vor aus seinen vortheil bedacht bleiben darf. In Wien aber versuchte der Graf Stimmung sür die Eandidatur de» Prinzen Georg von Griechenland al» Gouverneur für (Kreta zu machen. London, 26. Oktober. Ja dem morgen stattfindenden Mtuisterrathe werden die von dem Botschafter Baron Eourcel überbrachten Vorschläge Frankreich» in der Faschoda- Frage besprochen werden. Die Vorschläge werden im Aus- wärtigen Amt al» lehr entgegenkommend bezeichnet. London, 26. Oktober. Die Meldungen au« Portsmouth über die Kriegsbereitschaft der britischen Marine gehen nach einer doppelten Tonart: die eine Art Depeschen sagt, daß dort eigentlich nichts Ungewöhnliche» sich zuträgt, während die andere erklärt, daß die halbe oder ganze britische Marine im Zeitraum weniger Ta.^e mobilistrt werden könne. In Liverpool werden jetzt schon höhere Betsicherung»-Prämien für Schiffe verlangt, die nach Frankreich gehen. Einige Rheder schicken überhaupt keine Schiffe mehr nach französischen Häfen. Trotzdem glaubt man in unterrichteten Kreisen, wie in der gesummten öffentlichen Meinung nicht an einen kriegerischen Au»gang. — Wa» die Vereinigten Staaten betrifft, so ist die dortige Preffe im Allgemeinen England freundlicher gesinnt, al» jemal«. Die „New York Tribüne" erklärt, Frankreich muffe den Rückzug antreten. Die Meinung der gefitteten Welt sei gegen Frankreich. In einem Seekriege würde Frankreich außerdem gewiß den Kürzeren ziehen. Auf russische Hilfe könne e» sich nicht verlaffen. Madrid 26. Oktober. In der Regierungskrifi», die emm Kampf des Parlamentarismus mit der Militär- dictotur bedeutet, ist vorläufig ein Stillstand eingetreten. Der Rücktritt de» Generalcapitän» von Madrid, Chinchilla, ist zwar angenommen worden, der Krteg»minister Correa dagegen hat die Verwirklichung feine» Rücktritte» auf unbestimmt« Zeit hinauszefchoben. — Zur Krankheit de» Kaiser» von Ehtna. Die „Rat.-Zig." erhält au» Peking folgende Meldung: Der Arzt der französischen Gesandtschaft, welcher in Begleitung eine» Dolmetscher» den Kaiser besuchte, erklärt, er habe deu- selben krank, aber nicht sterbend gefunden. Darüber htnau» indeß ist absolut nicht» über diesen ärztlichen Besuch in Gr- fahrung zu bringen. Der Arzt schützt da» Prosesfiovs-Ge- heimntß vor und gibt nur zu, daß die Art der Krankheit de» Monarchen ihm neu und gänzlich unbekannt, weshalb er diesmal mit den uöthigen „Instrumenten" dem Kaiser einen zweiten Besuch machen werbe, um die Natur seiner Krankheit festzustellen. ntt» mit Sicherheit voraussetzen. — «u» dem Eolouialrath. Bei der gestrigen Besprechung drückte der Eolouialrath noch der Eolonialverwal- tung seinen Dank für die Einstellung ausreichender Mittel in bm Etat de» südwestafrikanischen Schutzgebiet» cm», nahm »ch einen Antrag an, die Regierung möge sobald wie wög- llh Mittel für die Anlegung landwirthschaftlich er Versuchsstationen, für die Errichtung eine» da» ganze Schutzgebiet umfaffeuden meteorologischen Dienste», ferner für die Anstellung eine» tüchtigen Fachmanue» der Thier- nznetkunde und eine» oder mehrerer Regierung»tngenieure zur Förderung der Bewäfferung»aulagen, Wegebauten and anderer Eulturarbciten vermitteln. Sodann wurde nach kurzer Debatte die von der Regierung für Kamerun be- ftiarmte Postordnung angenommen. Auch die telegraphische Anbindung von Kamerun und Victoria wurde befürwortet. Shließlich wurde die Vorlage betreffend den Erlaß einer Verordnung zur Beschränkung der Einwanderung mittellos» Personen in da» Schutzgebiet von Ostafrika an einen fünf- ^edrigen Ausschuß verwiesen. Frankfurt a M., 26. October. Der um 6 Uhr 48 Min. Morgen» hier fällige Schnellzug Berlin-Frankfurt- Sasel, welcher Berlin Abend» 9 Uhr 5 Min. verläßt, ist bei der Station Jüterbog! entgleist. Die Maschine legte tocalc» und provinzielle». Wietze», 27. Oetober 1898. •• Auszeichnung. Seine Königliche Hoheit der Groß- h erzog haben mittelst Allerhöchster Entschließung vom 5. Oetober d. I. geruht, de« Handweber David Weiß I. zu Frtschborn da» Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift ,Füe treue Arbeit" zu verleihen. •* Das Ehrenzeichen für Milglieder freiwilliger Feuerwehren wurde verliehen durch Allerhöchste Entschließung Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs vom 8. October dem Mitgliede der Freiwilligen Feuerwehr zu Michelstadt, Emanuel Frank. *• Stadttheater. Freitag geht da» Lustspiel ,3« weißen Rößl" zum vierten Male in dieser Saison, diesmal bei gewöhnlichen Eintrittspreisen, in Scene. — Die Klinik anwaudte, gestorben. Sern, 24. Oktober. Bet Eröffnung der außerordentlichen Session der Bundesversammlung sprachen die Präsidenten beider Räthe ihre Entrüstung Über da» Attentat Luccheuis aus. Beide Räthe erhoben fich zum Zeichen der Sympathie mit dem österreichischen Kaiserhause und dem Volke von den Sitzen, voraussichtlich wird im Nattonolrarh ein Antrag eingebracht, der Baudesrath solle den Niederlassung»- vertrag mit Italien kündigen, damit durch einen neuen Vertrag der Schweiz da» Recht etngeräumt werde, von Italienern in der Schweiz die Beibringung eine» Leu«uud»zeugniffes zu verlangen. Paris, 26. October. In polttischen Kreisen spricht man außer von einem neuen Eabinet Brisson auch von eine« Sadtuet mit Ribot oder Dupuy an der Spitze. In beiden Kombinationen würde jedenfalls DelcassL da» Portefeuille de» Auswärtigen behalten. Paris, 26. October. ,Petit Journal" veröffentlicht ein Interview mit dem bisherigen Kriegs min ist er Chauvi ne, worin dieser erklärte, daß bereits seit längerer Zeit Meinnugsverschiedenheiten zwischen ihm und seinen Miuister-Lollegeu bestanden und er nur eine Gelegenheit abwarten wollte, um mit denselben zu brechen. Part», 26. Oetober. Präsident Fanre empfing heute vormittag die Präsidenten des Senats und der Sammer. Nachmittags empfing er die BiceprSfidenten der Kammer. Man glaubt allgemein, Präfideut Faure werde versuchen, ein Eabinet Ribot oder Freyeinet zu bilden. M.P.C. Paris, 26. October. Die franz. Marine- Ausgaben für 1899 werden fich auf 310 Millionen Frcs. belaufen, also etwas mehr, als in diese« Jahr. Die Mehrkosten entstehen durch die vom M nister Lockroh beabsichtigten Reformen in der Verwaltung. DaS Schiffsbau-Programm kommt erst später. Lockroy e«pfiehlt 3 Administrattouen, eine sür die in Dienst gestellte Flotte, eine für die bn Bau oder Reparatur befindlichen Schiffe und die Dritte, welche fich nicht allein mit den Kosten der Bauten, sondern auch mit den Pensionen zu defaffen hat. ES soll peinlich darauf hiogehalteu werden, daß die einaal für ein Schiß aus geworfen en Kosten nicht wie bisher jedes Mal erheblich überschritten werden, und daß ferner während des Baues keine Abänderung hn Typ staitfiudet, da dies zu ganz außer- J»»”’ «i«i‘T . Nr-111 chmiät, Nr. 83. 'Wen. ***«, tat ,v£** »Ud Wnchknn Din. ! Hochachtungsvoll Ui« Fischer. >ooooooooooi Mrchr. S." vom 15. September geschrieben, daß nach etner Meldung vom Bezirk KeelminuShop die Boudelzwart-Hotteu- retten aufständisch sein sollen. Jufolgedeffen tst die Windhoeker Feld Truppe wieder mobil und erwartet jeden Tag das Signal zum Abmarsch. Der Gouverneur Major Lunt wein beabsichtigte mit fünf Geschützen und der ganzen ütrfügbaren Feldtruppe nach Keetrnannshop abzurücken. Nach den bisherigen Erfahrungen werden dort im Süden besondere Schwierigkeiten nicht entstehen- sobald die Ausständigen von dßisr« Anmarsch hören, werden sie wohl, wie in den ftüheren Killen, ausreißen, über den Oranjefluß in» englische Gebiet ß!«rgeheu und dort verbleiben, bi» sie sicher find, daß die Schutztruppen nach Windhoek zurückgekehrt sein werden. Süd- Ech KeetmaonShop ist für Europäer ein KriegfÜhren wegen h« unzulänglichen Gelände», dann wegen WaffermaugelS und . brnnit verbundener bisheriger gänzlicher Uukeuntuiß de» Ge- RahntiM W Labes In hohem Grade erschwert. Dazu kommt, daß seit ds**r btm im Frühjahr beendeten Feldzuge tm Norden gegen die Swartboi-Hottentotten die Malaria noch immer sehr heftig tifUÜt, was unter oben beschriebenen verhaltu ffen doppelt ie» Gewicht fällt. — Die inzwischen über Eapstadt hier einzig angenen englischen Depeschen, die anfänglich vom Beginn tat Ausstandes berichtet hatten, laffeu seine Beendigung be- llittagstisch i L—, sowie Hübel538”"', Stb,«K»» *•*&&'*+ pr,iKl Be**„ in, Wringmaschinen, vanbettstellen etc. Direktion des Stadttheaters -heilt uns mit, daß Omnibus- Fahrscheine für die nach Schluß des Theaters verkehrenden Wagen au den Spieltagen auch im Vorverkauf bei Herrn Ernst Challier auSgegebeu werden. •• Eissport. In der gestern Abend 8Vg Uhr im Hotel „Victoria" abgehaltenen, verhältnißmäßig gut besuchten Hauptversammlung des Gießener Eisvereins erstattete der Borfitzeude zunächst den Geschäfts« und Kaffen« bericht. Der Mitgliederbestand ist augenblicklich 640. Die Eisbahn konnte infolge des wilden Winters 1897/98 nur au dreizehn Tagen benutzt werden und zwar im Decernber au fünf, im Januar au acht Tagen. Die Einnahmen betrugen 2713 Mk. 93 Pfg., denen alS Ausgaben 1609 Mk. 33 Pfg. gegeuüberfteheu, so daß pro 1898/99 ein Kaffen- saldo von 1104 Mk. 60 Pfg. zu verzeichnen ist. Die Fertigstellung der Moltkestraße wird zwar in absehbarer Zeit eine Verlegung der Eisbahn nicht zur Folge haben, dagegen bedingt dieselbe einen Um«, bezw. Neubau der ohnehin sehr primitiven Gebäudeanlageu deS Vereins. Es wurde be- schloffen, einen der Neuzeit, der Lage und deu Bedürfnissen deS Vereins in weitgehendster Weise entsprechenden Neubau aufzuführen und sollen daselbst zweckentsprechende Räume für Garderobe, WirthschaftSbetrieb, Geräthe, Abortanlageu u. f. w. geschaffen werden. Die wiederholt angeregte Beleuchtung der Eisbahn, wodurch vorläufig zwei« bis dreimal die Woche auch Abends Gelegenheit zum Schlittschuhlaufen geboten werden soll, wurde eingehend beratheu und beschlossen, daS hiesige Gaswerk mit der Ausarbeitung eines Planes zu beauftragen und die Beleuchtung mit dem Neubau zugleich Herstellen zu lassen- auch die Anlage eines dritten Hydranten wurde in Aussicht genommen. Die Entwürfe zu diesen Projecten find bereits in Auftrag gegeben und wird nach Durchberathung derselben mit der Ausführung der Neuanlage bereits zu Anfang des nächsten Jahres begonnen. Unsere Stadt wird alsdann um eine Einrichtung reicher werden, die noch viele andere und größere Städte entbehren müffeu und die auf die Gesundheitsverhältniffe und daS öffentliche Berkehrsleben den besten Einfluß anSüben wird. — Mit der Geschäftsleitung wurden folgende Herren wieder resp. neu beauftragt: Jean Kirch, 1. Borfitzender, Professor Or. Netto, Stellvertreter- Geheime Hofrath Professor Dr. Laspeyre», Eiswart- Stadtbaumeister Schmandt, Geräthewart, Bauinspector Stahl, Stellvertreter- Gymnasiallehrer Dr. Neßling, Laufwart, Beigeordneter Wolff, Stellvertreter- Amtsrichter Wiener, Kartenwart, Ernst Balser, Stellvertreter. In den Vorstand wurden weiterhin gewählt die Herren: Provinzialdirector v. Bechtold, Director Otto Bergen, Oberbürgermeister Gnauth, Lommerzieurath S. Heichelheim, Oberst und Regiments- eommandeur v. M a d a t, Polizeiamtmann Muhl, Landgerichts- Präsident Freiherr v. Ricou. Rechner: W. Fritsch. — Der Jahresbeitrag beträgt 2 Mk. Eintrittsgeld 1 Mk. — Neuanmeldungen find vorläufig schriftlich an den Borfitzendeu zu richten. ** Zu Worms hielt der Verein hessischer Zahnärzte am vergangenen Sonntag seine 16. Hanpt-Bersamm« lung ab. Es wurden Fachvorträge gehalten und interne Angelegenheiten behandelt. ♦* Eine Versammlung der Znuuugeu des deutschen Kleischerverbaudes für Niederhessen, Nassau, die Regierungsbezirke Coblenz und Trier beschloß gestern in Darmstadt Absendung einer Massenpetition an die Reichsregierung zur Aufhebung der Grenzsperre. Die Petition soll in allen Städten des Verbandes in Umlauf gesetzt werden. Ferner wurde beschlossen, eine Ceutralifirung des Arbeitsnachweises bei dem Metzgergewerbe vorzunehmen, um das „Vaganten- rhum" zu beseitigen. Weiter wurde beschlossen, in allen Städten des Verbandes zur besseren Verwerthung der Fett- theile Fettschmelzereieu auf genossenschaftlichem Wege zu errichten. Diese sollen aber weder zur Fabrikation von Margarine noch zur Seifensabrikatiou, sondern lediglich zur Erzeugung von Speisefett verwendet werden. •• Danerwaaren-Ausstellung in Frankfurt a. M. Die Deutsche LandwirthschaftS'Gesellschaft erläßt sür ihre vom 8. bis 13. Juni 1899 in Frankfurt a. M. stattfindende 13. Wanderausstellung u. A. in Gruppe 6: Obst- und Weinbau, ein Preisausschreiben sür Obstwaaren sür Schiffsbedarf und Ausfuhr, für frisches Obst 1898er Ernte, für eingemachtes Obst, getrocknetes Obst, Obstwein und Beerenobst. Die Anmeldungen mÜffen bis zum 1. Decernber 1898 bei der Hauptstelle der Deutschen Landwirthschafts« Gesellschaft, Berlin SW., Kochstraße 73 eiugeretcht werden, die auch nähere Mitiheilungen über die Bedingungen macht. ! Die zur Prüfung angemeldeten Gegenstände müssen in seefester Verpackung bis zum 10. Decernber 1898 in Bremen eingeliefert sein zu einer Prüfungsreise nach Australien und zurück, um dann im Jahre 1899 der Beurtheilung der Preisrichter in Berlin unterworfen und zur Ausstellung in Frankfurt a. M. gebracht zu werden. ** Nachdem für das vroßherzogthum Hessen eine neue Verordnung, die allgemeinen Staatsprüfungen für das Hochbau«, Ingenieurbau- und Maschinenbaufach betreffend, erlassen worden ist, die sich im Allgemeinen den Vorschriften Über die Ausbildung und Prüfung für den königlich preußischen Staatsdienst im Baufach vom 15. April 1895 anschließt, ist von der preußischen mit der hessischen Regierung eine Vereinbarung über die gegenseitige staatliche Gleichstellung und Anerkennung der vor einer der beiderseitigen PrÜsungSämter bestandenen Vorprüfung und der ersten Hauptprüfung im gesammten Baufach getroffen worden. — Demzufolge hat nach einer Bekanntmachung des Ministers der öffentlichen Arbeiten die Ablegung einer der letzrgedachie« Prüfungen vor dem Grobherzoglichen technischen PrÜfungSawt in Darmstadt für den die Prüfung Bestehenden in Preußen bei der späteren Zulassung zur ersten und zur zweiten Hauptprüsung, sowie bei der Zulassung zum höheren preußischen Staatsdienste die gleiche Wirkung, als wenn die Prüfung vor einem der königlichen technischen Prüfungsämter in Berlin, Hannover und Aachen abgelegt worden wäre. Umgekehrt soll das Bestehen ! der Vorprüfung oder der ersten Hauptprüfung vor einem 1 der letztgenannten Prüfungsämter für die Zulassung zu der hessischen ersten und zweiten Hauptprüfung, sowie bei der Bewerbung nm Zulassung zum höheren hessischen Staatsdienst ebenso angesehen werden, als wäre die Prüfung in Darmstadt abgelegt. Nach bestandener erster Hauptprüfung haben sich diejenigen Baubefliffenen, welche in Preußen zum Regierungsbauführer ernannt zu werden wünschen, an die in den preußischen Prüfungsvorschriften bezeichneten Behörden, und Diejenigen, welche in Hessen zum RegiernngSbaufÜhrer ernannt zu werden wünschen, an das Großherzoglich hessische Ministerium der Finanzen zu wenden. ** Wen darf der Briefträger als erwachsen betrachten? Hebet diese Frage, die alltäglich bei der Bestellung von Postsachen berührt wird, hat daS ReichSpoftamt in einer Entscheidung sich solgendermaßru geäußert: Eine allgemeine Bestimmung darüber, voa welchem Jahre ab ein Familieu- glied als erwachsen im Sinne der Postordnung anzusehen ist, ihm also gewisse Postsendungen für ein anderes Familienglied auSgehändigr werden können, läßt sich nicht treffen. ES bleibr dem bestellenden Boten vielmehr Überlassen, sich nach dem Gesammteindruck, welchen er von der jugendlichen Person gewinnt, zu richten. ** Wetterbericht, lieber der Nordhälfte deS Erstheils besteht die Herrschaft des niederen Druckes fort und hat das Lentrum desselben an Tiefe noch zugenommrn. In Central« Europa ist das Barometer etwas gestiegen. Auch hat sich ein kleinerer Maximalkern über der Nordschweiz und dem Süden Bayerns ausgebildet. Auf unserem Gebiete trug die Witterung am Morgen noch trüben Character und fielen stellenweise Niederschläge. Im Laufe des Tages hat die gestrige Bewölkung bereits wieder etwas abgenommen. — Voraussichtliche Witterung: Im Allgemeinen etwas besseres, aber noch nicht beständiges Wetter. Alsfeld, 26. October. Zur Angelegenheit der Errichtung eines Electricitätsw erkes in hiesiger Stadt beschloß die gestrige Stadtverordnetenversammlung, zwecks Feststellung der Rentabilität der Anlage demnächst eine Liste innerhalb der Bürgerschaft circuliren zu lassen behufs Zeichnung fester Anschlüsse. Zugleich soll für hinreichende Ausklärung im Publikum über Wesen und Bedeutung der Anlage, Kosten derselben rc. Sorge getragen werden. Es besteht die Absicht, das Werk auf eigene Rechnung zu errichten und in eigene Verwaltung zu übernehmen. Für Ausarbeitung von Plan und Koftenvoranfchlag ist Herr Geheimrath Prof. Dr. Kittler- Darmstadt in Aussicht genommen. Bad Nauheim, 25. October. Die vielbesuchte „Pension Victoria" des Fräulein Marie von Ditfurth wurde für 200000 Mark an zwei aus Frankfurt a. M. stammende Wiener Damen verkauft. Die Uebergabe erfolgt am 15. März 1899. Freimersheim, 25. October. In einem unbewachten Augenblick gerieth das etwa 6 Jahre alte Knäbchen des Metzgermeisters Salm an die Häckselmaschine, das Rad mit den Messern kam in Schwung und dem armen Kleinen wurde die linke Hand glatt am Gelenk ab» geschnitten. (Mzr. Tagbl.) Ares ter Leit für Mt -ett. Vor 111 Jahren, am 28. October 1787, starb zu Weimar der beliebte humoristische Schriftsteller Musäus. Er schrieb mehrere, theils gemüthlich-humoristische, theils komisch-satyrische Erzählungen und Romane, die zu ihrer Zeit vortreffliche Wirkung thaten, und mit außerordentlichem Beifall ausgenommen wurden. Der Dichter wurde am 29. März 1735 zu Jena geboren. PeraHM^ * Köln, 25. October. Der „Köln. Ztg." wird aus Pera gemeldet: Die Dankesworte der Kaiserin für die Blumenspenden der deutschen (Kolonie wurden im Vereins- Hause Teutonia angeschlagen und lauten: „Ich freue mich ganz außerordentlich Über diese Aufmerksamkeit der (Kolonie. Danken Sie ihr in meinem Auftrage und sagen Sie, daß ich daS beste Andenken mitnehme an Alles, was ich von ihr gesehen habe, namentlich von den Kindern." * Siv Offizier als Räuber. In der Pariser und Nizzaer Gesellschaft erregt die Verhastung deS angeblichen russischen Marineoffiziers Nicolaus Gurko, eines Sohnes des Generalgouverneurs von Warschau, dar größte Aufsehen. Gurko hatte in einem Nizza» Hotel seinen Zimmernachbar, den StaatSrath Polowzow, zu ermorden versucht. Er war NachtS in dessen Zimmer eingedrungeu, aber bei der Ausführung des Verbrechens gestört worden. ES gelang ihm, 100,000 FrcS. zu rauben, mit denen er nach Paris flüchtete. Dort wurde er verhaftet. • Die ersten ausführlichen Nachrichten über die im Laufe des Sommers auSgeführte wiederholte Untersuchung des Deutschostafrikanischen vergrieseu Kilimandscharo durch Dr. Haus Meyer bringt die Zeitschrift für Länder- und Völkerkunde „Globus" in einem am 16. September in der deutschen Station Moscht am Abhänge des Berges geschriebenen langen Briefe des Reifenden. Gegenüber den früheren Karten, die auch vorzugsweise auf Dr. Hans Meyer'S Aufnahmen beruhen, erhalt die neue Karte des Kilimandscharo ein wesentlich veränderter Aussehen. Zum ersten Male wurde die Nordseite des Berges erforscht und von hier au» eine mühevolle Ersteigung der höchsten Spitze deS KiboktaterS unternommen, der von anderer Seite her schon vor neun Jahren von Hans Meyer erstiegen war. Die Urwaldgrenzen und Lavaströme im Nordwesten des Berges find nun bekannt, dort ist ein großes Plateau, Galuma genannt, und die Entdeckung von drei großen Gletschern zu verzeichnen, die bei 5200 Meter । an die Eishaube des Berges anfchließen und deren einen Meyer „DrhgalSktgleticher" nannte. ES folgte eine Untersuchung des nach Westen dem Kilimandscharo vorgelagerten SchiragebirgeS, die Entdeckung anderweitiger Gletscher im Westen des Kilimandscharo, von denen einer bis 4200 Meter abwärts reicht. Nachdem der Reisende sich und seinen Leuten in den gesegneten Landschaften an den Flanken deS Riesenberges einige Erholung gegönnt, stieg er zum zweiten Male bis zur höchsten Spitze, dem Kibo (5860 Meter) auf- begleitet von einem katholischen deutschen Missionar, Pater Rohmer, der fich als vorzüglicher Bergsteiger erwies. Hans Meyer schildert die gewaltigen Moränen, die er bei diesem Aufstiege zu untersuchen Gelegenheit hatte, und klärt in vieler Beziehung Über die geologischen Verhältviffe deS Kllimaudscharo auf, der nun, Dank seiner Thätigklit, im Großen und Ganzen als erforscht gelten kann. Der Reisende bringt nicht nur zahlreiche photographische Ausnahmen, sondern auch Zeichnungen des ihn begleitenden Malers Platz, sowie große botanische, zoologische und ethnographische Sammlungen mit in die Heimath zurück. • Zu den Pestfälleu in Bien. Neue Pesterkrauk- ungen find in Wien seit SamStag nicht vorgekommen, sodaß die Hoffnung begründet ist, die Krankheit werde fich über das streng bewachte bacteriologische Laboratorium nicht hinaus verbreiten. Zur BesÜrchtung, daß die Matter des Laboratoriumsdieners Bartsch, die deffen Kleider an fich nahm, zur Ausdehnung der Pest beitragen könne, liegt kein Anlaß vor, da die iuficirten Kleider verbrannt sind und bet Fran Bartsch keine KraukheitSzetchen fich bemerkbar machten. De« verstorbenen Dr. Müller will man in Anerkennung an seine entsagungsvolle Haltung zum Besten der Wiffenschaft ein Denkmal errichten, deffen Kosten ausschließlich von österreichischen Aerzten aufgebracht werden sollen. Das Denkmal soll im Arcadenhof der Universität, der für die Denkmäler verdienstvoller Hochschullehrer bestimmt ist, Aufstellung finden- Nach einer Mittheilung deS Franz Josef-Spitals an das Stadtphhfikat von 8% Uhr Vormittags hatte die Wärterin Pecha eine Temperatur von 40,1 Grad, war bei Bewußtsein und hatte Nachts 60 Cubikcentimeter Serum erhalten. Die Schwester Wilfrieda hatte eine Temperatur von 37,8 (gegenwärtig 37,2) Grad und befindet fich etwas mott; sie erhielt Nachts 20 (Kubifcentimeter Serum. Die neu angetommenr Wärterin Gösch! hatte Mitternacht 37,4, früh 37,3 Grad und erbrach zweimal. HustenauSwurf war nicht Vorhanden- Allen Anderen geht es gut. Ueber den Verlauf der Krankheit des Dr. Müller finden fich in Wiener Blättern noch folgende Einzelheiten: Am Donnerstag, nach seinem Einzug in den Prstpavillon alS behandelnder Arzt der erkrankten Wärterinnen Pecha und Hochegger, fühlte Dr. Müller fich noch ganz wohl, und jeder Zettel, den er an das Fenster hielt und worauf er mit großen Buchstaben feine Aufträge an die Apotheke, an die Küche, sowie an die Direktion des Hauses hinschrieb, enthielt nebst dem Bericht Über da« Befinden der beiden Wärterinnen auch einen Vermerk, der von feinem eigenen Wohlbefinden und dem der miteingeschloffenen barmherzigen Schwestern Kunde gab. So ginge» bis zum Freitag Morgen. An diesem Tage hielt er einen Zettel an das Fenster, der den denkbar schauerlichsten Inhalt hatte. Der Zettel lautete wie folgt: „Ich bin an Pestpneumonie erkrankt. Bitte mir keinen Arzt zu senden, da eS mit mir in vier bi» fünf Tagen ohnedies zu Ende fein wird." Nach dem von Beginn der Jnternirung an eingehaltenen Vorgang benachrichtigte der Diener, der gerade draußen die Wache hatte, als er des Zettels ansichtig wurde, sofort die Direction, von der au» bann ein Arzt unter der nöthigen Vorsicht zum Pavillon hineilte, um den Zettel abzuschreiben. Man kann sich denken, von welchem Entsetzen der betreffende Arzt erfüllt war, al» er so plötzlich die von Dr. Müller über fich selbst gestellte Diagnose, daS über fich selbst gefällte TodeS- nrtheil las..... Die Direction wurde alsbald verständigt. Sofort wurde mittels Klopfens an das Fenster eine der Schwestern herbeigerufen und, immer durch Vorhalten eines Zettels, befragt, ob denn die trostlose Nachricht fich bewahrheite. Sie nickte traurig. Trotz des bestimmt ausgesprochenen Wunsches des unglücklichen Arztes erstattete aber Director Klimesch an das SanitätSdePartement doch sofort Meldung von der neuen tragischen Wendung unter Hinzufügung der dringenden Bitte, daß Dr. Poech zur lieber« nähme der Behandlung seines unglücklichen Freundes hinauS- gesendet werden möge. Die» geschah und man weiß, daß dieser zweite junge Arzt an bewunderungswürdigem Opfermuth hinter seinem Freunde nicht zurückblieb- ehe der Vormittag verging, war er ebenfalls im Jnfeciionspavillon. BIS zu de« Augenblicke, wo er die Befinuung verlor, hatte fich Dr. Müller seines Zustandes ganz klar bewußt gezeigt. Er hörte nicht auf, an seine Umgebung zu denken, wenn er hustete, kehrte er fich zur Wand um, um die Schwester nicht mit dem gefährlichen Auswurf zu gefährden- er hustete in carbolifirte Watte, die er dann in trockene hüllte und der Schwester reichte. Einige Stunden vor Eintritt der Katastrophe bat er die Schwester, einen Brief, den er ihr für die Familie dictirte, zu schreiben. Er sagte ihr mit ziemlich lauter Stimme seine letzten Wünsche vor. Die Schwester dictirte ihrerseits den Brief einer zweiten Schwester, die fich in einem Nebengemach befand, und diese sührte ihn der Bestimmung zu. An seinen Bruder, den Polizeicommiffar Dr. Otto Müller, hat der Sterbende noch Freitag Vormittags selbst einen Brief geschrieben, der im Spital desinficirt und bann erst abgesenbet wurde. Es verlautet, daß Hofrath Prof. Nothnagel vor- fichtShalber veranlaßt wurde, feine Wohnung vorläufig nicht zu verlaffen. Der Abgeordnete Steiner wird im Abgeordnetenhaus einen Antrag einbringen auf schleunige Verlegung des Allgemeinen Krankenhauses au einen Punkt der Peripherie der Stabt. Er wirb weiter beantragen, es sei der erforderliche (Krebit für einen ben modernen Ansorberungen ent« sprechenben Neubau zu biesem Zweck zu bewilligen - baS jetzige Spital solle lebiglich zur Krankenaufnahrne fernerhin beiaffen werben. Weiter sei eine Trennung ber Kliniken vorzunehmen, der Art, baß keinesfalls bakteriologische Stubien im Bereich bichtbevölkerter Bezirke vorgenommen werden dürfen. — von *!, •’m U»a >‘«420fr’’* *VJft* « HU« ? ',üi>|5« :?äs«r zahlrriLr Mm? 8tlt. i»-r Q1. P'llii «ifejien J1* 81 «>Ä 1 bltl