1855, Poliriy. b#n'Ch, Üiftfr. 201 •••••Hu ! ' ^halb sämwtliche | i« M nur annehm- j 7261 i LChf, I Petri. hiwih! en sich tsrämc I« Keör. Siheel tetol iS HD. R.-O.Z Ar. 28». nt die Kopfcchuppen. jie Haare echön seidenweicti r mit PfeÜ. 55! ,00 A. w. KUbipger^ ,’scbe Verzinkerei eußen) iiontu iln M Ausführung- 5h. 50827) «■ $er.Äö*u- 200,70! Laura ■ • ■ w«*1” I><» sous.sg ÄqS 88.60 107.10 SS.70! Jj« rs^iN M- afii Donau Kern. W-860 D^'&O Oldenb-^ JtofiPjoG Iflrl. M- 88 Nr. 173 Erstes Blatt. Mittwoch dm 27. Juli 1898 Gießener Anzeiger General-Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gieszen | Gratisbeilage: Gießener Fmnilienbliitter 1 Lllk Anzeigen-Berminlung-stellkn bei In- und Äuilonbe» nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger tntgtgte. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag- für den Heißenden Tag «scheinende« Nummer bi- Dorm. 10 Uhr. Redaktion, Expedition und Druckerei: SchnlSrazr Ar. 7. Adresse für Depeschen: Anzeiger Fernsprecher Nr. 5L hat im Auftrage feiner Regierung angezeigt, daß diese ben am 4. April 1896 zwischen dem Deutschen Reiche und Japan abgeschlossenen Handels- und SchiffsahrtS-Vertrag vom 17. Juli 1899 ab in Kraft zu setzen wünscht. — Ein internationaler Ar beiterschutz-Congreß, der während der Weltausstellung in Paris statifinden sollte, war von der Regierung des EantonS Zürich beim schweizerischen BundeSrath angeregt worden. Der BundeSrath wöge bei der französischen Regierung die nöthigeu Schritte thun, zumal eine solche Tagung dazu beitragen würde, das Werk des Arbeiterschutzes wieder etwas aus dem Stillstand herau-zu- bringen. Der schweizerische BundeSrath hat die Anregung abgelehut. Wenn die Zeit gekommen sei, werde eS der Schweiz bester anstehen, Schritte zur Abhaltung eines in der Schweiz tagenden CongresteS zu thun und selbst als einladender Staat aufzutreten. Der schweizerische BundeSrath hat eS auch ab* gelehnt, dqF umfangreiche Gebiet bei schweizerischen Arbeiter- schutzeS in Paris auSzustelleo. Für eine solche Ausstellung fehle in Paris ber Raum. Sobann habe ble Sache auch eine große finanzielle Tragweite, bo bte gewerbe-hygienischen Sammlungen beS Fabriken-JnspectoratS, bte am Polytechnikum zugleich Lehrzwecken bienten, ausgestellt werben müßten. Bloße Drucksachen unb graphische Darstellungen beS Arbeiter- schutzes sänben nur geringe Beachtung. DaS AuSlanb sei übrigens über ben schweizerischen Arbeiterschutz genügenb unterrichtet. Deutschlaub bürste, wie schon bet bett Weltausstellungen in Chicago unb Brüssel, wieber einen „Leit- faben zur Arbeiterverficherung beS Deutschen Reiches" ausstellen. — Für bte Parabe-Aufstellung eine! ArmeecorpS ist ein neues Schema ausgegeben worben, baS bet btm btefl» jährigen Kaisermanöver zum ersten Male zur Anwendung gelangen wirb. Danach besteht baS erste Treffen aus ben fünf Infanterie-Brigaden, bann am linken Flügel betfelbtn Jäger- batatllon, Unterosfijierschule, Fußartillerie unb Pioniere, während baS zweite Treffen wie bisher bte bclben Cavallerie- Brigaben unb die Feldartillerie umsaßt. Eine weitere Aende- rung ist eingetreten, indem die auf dem rechten Flügel stehende Brigade die Ehrenbezeugung nur einmal im Ganzen erweist und nur olle übrige« Brigaden erst tw Ganzen unb barauf brtgadewetse noch einmal. Auch gehen die Mufikcorps ber Flügelbrigabe bet Annäherung bei Kaisers in bte National- Hymne über, während die übrigen Beigaben beim zweiten Präsentiren finngemäß folgen. Auch ist eine Anzahl 93er« anberungen ber Felbbienstorbnung eingetreten, ble fich nament- Uch auf btn Marsch auf Behelfsbrücken unb Brücken auS bem Material beS KriegßbrückentratnS, sowie auf bte größeren Schußweiten ber Felbartillerie unb bte Hanbitzbatterien ber schweren Artillerie beS Feldheeres (Fuhartillerie w't Be- spannung) beziehen. — D ie Her ab setzung ber Altersgrenze für den Eintritt in den Genuß ber Altersrente, bie von einzelnen Regierungen gewünscht wirb, bürsten, wie bie osficlösen „Verl. Pol. Nachr." auSsühren, für bte nächste Revision beS JnvaliditätS- unb AlterlversicherungSgesetzeS große Aussicht auf Erfolg kaum haben. Bekanntlich waren diese Wünsche schon vordanben, als bal Gesetz ausgearbeitet würbe, unb man hat sie bamalS hauptsächlich auS dem Grunbe nicht berücksichtigt, weil man erst bie finanzielle Tragweite ber ganzen neuen Einrichtung kennen lernen wollte. Ob baS in ber Zeit seit 1891 schon geschehen konnte, ist doch sehr zweifelhaft. Ganz gewiß ist eS aber, baß mit einer Herabsetzung ber Altersgrenze gewaltige Beitragstetgerungen etntreten müßten. Amtlich ist berechnet, baß bet Herabsetzung ber Altersgrenze von 70 auf 65 Jahre jede Marke 5y4 Pfg. unb bei einer Herabsetzung auf 60 Jahre 13 Psg. mehr kosten würbe. Die Zahl ber jährlich zugehenben Altersrenten würbe bet Herabsetzung auf 65 Jahre von 30 234 auf 66140 steigen bei Herabsetzung auf 60 Jahre von 30 234 auf 80 760. Die Belastung würbe fich danach um 30 ober 60 pCt. erhöhen. Mau ersteht baraue, tote beträchtlich fich bte Leistungen von Arbeitgebern, Arbeitern und Reich steigern müßten. Ob eine Steigerung aber angängig ist, das ist doch sehr fraglich. Graf von PosadowSky hat denn auch in der ReichStagSfitzung vom 24. Januar b. I. erklärt, baß auf btesem Gebtete bte größte Borsicht angebracht fei, unb baß man zur Zeit an eine Herabsetzung ber Altersgrenze wohl nicht benkeu könne. Kiel, 25. Juli. Ein im Hafen von einer Seesoldaten- Patrouille festgenommener Ulan floh und wurde von ber 1 Patrouille, welche feuerte, schwer verletzt. 3lneg»freU virrkkliährllch 2 Mark 20 Pfg. monatlich 75 Pfg. mit vringerloh«. Bei Postbezug 2 Mark 50 Pfg. vierteljährlich. Deutscher Reich. Berlin, 25 Juli. Norblanbreise bef Kaiser!. Dal Wetter ist aobauernd gut, aber kühl. SamStag Nacht traf bte „Hohenzollern" im HmlandSsjord ein unb ging boxt nor Anker. Der Kaiser unternahm nach dem Gottelbienst am Sonntag ben Ausflug zum Swarteifenglerscher. Berlin, 25. Juli. D. Dryauber, ber bisherige Pfarrer an ber Dreifaltigkeitlkirche unb Generalsuperintenbent der Kurmark, ist laut „Berl. Corresp." zum ersten Hof- unb Domprebiger, unter Verleihung beS Characterl all Ober# hoiprediger, mit bem Range eine! RatheS erster Klaffe unb ber Befuguiß, ben feibenen Talar zu tragen, im Nebenamte ernannt worden. Ihm ist zugleich bal durch den Tod del bisherigen SchloßpfarrerS, OberhofpredigerS D. Sögel, erledigte Amt bei Schloßpfarrerl für baS Schloß In Berlin erscheint tägllch mit Ausnahme deS MontagS. Dir Girßener Hlamitlenktätter -werden dem Anzeiger -w-chcntl'.ch viermal beigelegt. Gewährsmann bereit! genannt. er ihn aber erst bann übergeben, wenn Zola bie« verlangt, dr, Bjönfon, glaube feinem GewShrSmanue, ber übrigen» rein Geheimniß au» ber Sache mache unb ben Retchlkanzler enbgtltig übertragen worben. Berlin, 25. Juli. Björnf on telegraphirt ber „vosfifchen Zeitung" au» München, er habe dem Reichskanzler feinen Der Oeffentlichkeit werbe gut kenne. Berlin, 25. Juli. Der erste Borsitzenbe bei Bunbe» der Lavdwirthe, ber Reich!» und Landlagl-Abgeorbnete v. Plötz ist an Brustfell-Entzünbung gestern Adenb gestorben. Die „Deutsche Tageszeitung" widmet bem Ber- stordenen einen äußerst herzlich gehaltenen Nachruf. Berthold v. Plötz war geboren am 9. August 1844, besuchte da! Kadettenhaus, war 1862 dis 1864 achter Offizier, bann Lanbwirth, Kreilbeputirter unb LanbtagSadgeorbneter für ben Wahlkreis Ltebenwerda Torgau. Im Reichstage vertrat er in der vorigen Tagung Frankfurt-Soran- bei ber letzten Wahl würbe er in Pyritz-Satzig gewählt. Berlin. 25. Juli. Die nächste ReichStagStagnng. In ben Kreisen, die unterrichtet sein müffen, nimmt man an, daß ber Reichstag in ber zweiten ober dritten^ Woche be« November eröffnet werben wird. Selbstverstänblich liegt heute barüber noch kein binbenber Beschluß vor. Eine wesentliche Aenberung beS in Aussicht genommenen Zeitpunktes ist indessen sehr unwahrscheinlich. Den BundeSrath erwartet diese! Mal nach seinem Wiederzufammentritt im Herbst ein sehr umsangreiches Arbeitspensum, da» eine frühere Einberufung bei Reichstag! ausschließt. Zunächst wird ihn -ine ganze Reihe größerer Vorlagen beschäftigen, die in den Reichsämtern bereit» fertiggestellt sind ober ber Fertigstellung entgegen gehen. Bor Anfang October kann ber BundeSrath ben Etat auch diesmal nicht erwarten. Noch find bie Aufstellungen ber einzelnen RcffortS nicht im Reichsschatzamt eingegangen,- vor Anfang Stptember wird dieses daher schwerlich seine viel Zeit und viele Verhandlungen de- anipruchende ausgleichende Arbeit beginnen können. Unter diesen Umständen darf e» al» sicher gelten, daß zwischen Wahltag unb RetchstagSeröffnung fünf Monate verstreichen, eine erheblich längere Frist, als je seit bem Bestehen be« Deutschen Reiche». Daß bte Reichstage, bie nach ber in den c^hren 1873, 1878, 1887 unb 1893 erfolgten Auflösung lörer Vorgänger, innerhalb 90 Tage von btm Datum der Steren einberufen werben mußten, war in ber Verfassung vorgesehen. Aber über ben Zusammentritt eine» Reichstag», ber nach bem ordnungsmäßigen Erlöschen be» Manbat« seines Do„Lngerö gewählt ist, enthält biese keine Bestimmungen. Sie sieht nur vor, baß ber Reichstag sich nicht versammeln unb seine Thätigkeit beginnen bars, ohne vom Kaiser berufen und eröffnet zu f irrten sie fich gewaltig. Man ließ ihre Darstellung der Thatsachen gar nicht gelten und verurtheilte sie zu empfindlichen Geldstrafen. Anstatt eine Rettungsmedaille für feine muthige That zu erhalten, mußte der Mann noch baare 40 Schillinge aus seiner Tasche bezahlen. * Das Grab David». Nach der Meinung der Juden und Mohammedaner befindet sich da» Grab de» zweiten Königs der J»raeliten an der südlichen Seite Jerusalem», auf dem Berge Zion, außerhalb der Stadtmauer und nicht weit vom ZionSthor. Unter den vor diesem Thor liegenden Häusern befindet fich ein einstöckige» Gebäude, da» da» sogenannte Cönakulum enthält, den Raum, in dem Christus mit seinen Jüngern das Abendmahl abgehalten haben soll. DaS Cönakulum befindet fich im oberen Stockwerk deS Hause» uud ist vou einer Dachterrasse und einer hohen, steinernen Treppe au» zugänglich- der Zugang zum Erdgeschoß, in dem Christus die Fußwaschung vollzogen haben soll, ist Jedermann streug verboten, da sich unter diesem in einer tiefen, kellerartigen Gruft angeblich daS Grab Davids be» finden soll, und die Mohammedaner glauben, daß die dem Könige einst wahrscheinlich abgegebenen großen Schätze noch immer darin enthalten seien. DaS ist aber wohl nicht mehr der Fall- wenigsten» finden wir in verschiedenen, theilweife auch glaubwürdigen Quellen Berichte über stattgehabte Be- raubungtn be» Davidsgrabes Der jüdische Geschichtsschreiber JosephuS erzählt in seinem 93 n. Ehr. verfaßten Werk „Dir jüdischen Alterthümer" (antiquitatum judaicarum libri XX), daß David mit großen Schätzen begraben worden sei- später hätten aber Hyrkan I. und auch Herode» die Gruft wieder öffnen laffen und die dort vorgefundenen Schätze geraubt v Hyrkan habe dem Grabe 3000 Talente entnommen. Bon Herodes erzählt eine Sage, daß er die Gruft heimlich in der Nacht, damit im Volke nicht» davon bekannt würde, durch einige Vertraute habe öffnen lassen und mit diesen dann da» Gewölbe betreten habe. Beim weiteren Vordringen jedoch seien plötzlich Flammen au» dem Boden hervorgeschoflen, wodurch zwei der Leute getöbtet würben. Erschreckt $abe barauf ber König mit ben übrigen bas Grab verlassen und später am Eingang zur Sühne ein Denkmal au» weißen Steinen errichten lassen. In späterer Zeit scheint bie Grab- stelle wieber in Bergeffenheit geraden zu sein - ein Mischer Palästinareisenber, Benjamin von Tubela, bet im zwölften Jahrhunbert lebte, berichtet, wie fie burch Zufall wieber ge- funben wurde. Um» Jahr 1100, so erzählt er, stürzte eine Mauer ber Zion-kirche ein- um fie zu repariren, wollte man Steine au» bem Funbament ber alten Stadtmauer nehmen - die hiermit beschäftigten Arbeiter erblickten, nachdem fie einige Steine herauSgebrochen, die Oeffnung einer großen Höhle^ Zwei von ihnen wagten sich hinein. Sie fanden ein hohes, reich au-gestattetes Gewölbe, in dessen Mitte ein Tisch stand. Auf diesem lagen eine Krone und ein Scepter- ring» an den Wänden standen Sarkophage. Plötzlich habe, berichtet die Mythe, ein heftiger Sturmwind die beiden Leute angeblasen- fie seien zu Boden geworfen, und eine Stimme habe ihnen zugerufen: „Stehet auf und gehet von hinnen!" — Auf den Bericht der erschrockenen Männer ließ der Patriarch von Jerusalem die freigelegte Oeffnung sofort wieder zu-- Ä JrtlU «' lD1 Ä>°b° •«» |o|a«£ JU» epraie bet* bießW ob' U Meu zur üb flad|ba*on. mb * @$pibitl«. M »M," VMiff m» ,° aufWüt", Schnalle. »ls mit rothern San. ♦ Sin eigen btt FLHchtll, angefettet iß- ■ aa», m tiefen ei bineiPudefördero. SW ftiMn MM versehen ' Inrifti W Blatter: Boa anrstellung ist ein höchst ersrtllliche «chiigte AnSstellunMog' Bereich des Unter Elysees säumt' Invalides sarnrn: Champ de Mai Plätze um einer bereichert Word DaurneSnil ein bahll« Tramwat schauung gebrc Programm entsp universellen Uel wldlung gew/m Mt @ruppt IV, uitaulidM Bert tvird. Uebrtgent hintltot^ mit ti die yrattiiche Bri sührea. dort aus dir ver Übrigen Berühr Vincennes nnti bie besagte N Gunsten Bei bringen. Er | beigestellt von Waggonfabriken * Die ben: Leitung „Go< Die Zlitnng wi Skgeben und bi JM($el versandt Jl * Bon 8tt Meinet «Menen. b,6N«8 aus 12 fr* W gleichen Elh W. v°lge batte. boa Siiuredän M stiner Q' ,rt?6 doll 45 a KAI- Nrl 7 Mavll am ff761« 8 > 130; «y * ^'de 6 U6t. s., rar-Sr ÄSj raten und QÖB äfts« fsSs ■sÄÄV, SäS Zr^Z Untersuchung. M v neun Monaten die M ^großen wissenschastlichi- . N in den häudi- w einer Jmediateingai! Ee. Dem Gelehrten zur Dar Schiff fuhrt CapiA 'ckch». In einer kleiner solgender sch unglaublich, rs Licht auf die dortiger Overmägen der Polizei, junge Dame machte ihrer eines Kanals, der gnade ' und an dessen niedriger nchen prangten. In der rlor die Dame das Gleich lasser. Der Schchmmen» ^nsgesahr. Ihre lauter leit eines vorübergehender ne» Roäes entledigte, der rettete. Ein in der Mhe f den kühnen Retter zu, ifel am Ufer aufmerksam, ie Worte prangten: „Dai nd besaht dem erstaunter men. Da aller Protestir« em pflichteifrigen Vertrete! . Doch, wenn dir Leutcha : fortgelaffen zu werden, se ließ ihre Darstellung der rollte fit ju tmpW ?ettungsmedaille für J» der Mann noch im zahlen. der Meinung der W daö Trab bei jweittD jtt südlichen Seite Jrrck tüalb der Stadtmauer uni ltr den vor diesem Th« i ,|n|W« ®lli* “ »tu R»m, i« »iMl «W«““ ’" 4 im oieicn SUiMil'« taffe ml ‘l»„ W.M'' „ 311111 >M - feff** SLK KSgjfS mit» S»-d" b^5e(11tiil> fsundenen S«atz « 8on Talente rnta°« jn er davon be an bQnn dak -N NNd MtN 'N weiteren ^„n^aeschoste»/ ft wurde". ' «en nnb " daS ®!flV «I * jn Denkinat flb, Bii l«|m fi- B„.t- jlten tiadibe® p . n“U“®lef** j 4 A ftM* . W** 5 ,1 f*S«*fll** 1 mauern. Auf der ©teile bei Grabes wurde im dritten Jahrhundert eine Kirche erbaut, die ursprünglich Apostelkirche, bann Ziouskirche genannt würbe. Im Jahre 1333 kam bet Ort in ben Besitz ber Franziskaner, bte bem Gebäube beS Löuakulum seine jetzige Gestalt gaben; 1547 bemächtigten sich ble Mohammebaner beS GebäubeS, tu bereu Häubeu eS dis heute geblieben ist. • Tarnen all Bahnhofs Jnspettoren. Weibliche Staats, beamte im Eisenbahn, und Poftdieast gibt es im Lande der Mitternachtssonne schon lange; seit einigen Wochen aber hat man sogar weibliche StationSmeister angeftellt. An ver- schiedeuen Stationsgebäuden im norwegischen Holzstil kann man jetzt Damen in Unisorm als StationSmeister amtirev sehen. Sie nehmen den Bericht der Zugsührer entgegen, ertheileu den sragelnftigen Fremden in deutscher und englischer Sprache dereitwilligst alle nur denkbaren Auskünfte, rufen die Züge ab, geben mit der Dienstglocke daS vorschriftsmäßige Zeichen zur Abfahrt und signalifiren die Züge auf der Nachbarstation. Daneben verwalten sie den StaatStelegraphen und fungken zumeist noch als Postmeister und Gepäck- Expediteur. Die Damen tragen, wie die »Köln. BolkSztg. erzählt, ein eng anschließendes Kleid aus blauem norwegischem Wollstoff mit goldenem Litzenbesatz an Kragen und Aerrnel- Aufschlägen, sowie einen dunklen Ledergürtel mit goldener Schnalle. Als Kopsbedeckung dient ein blaues Filzhütchen mit rothem Band und der norwegischen National-Cocarde. • Ein eigenartiges „Amt". Als „Warnt" fungirt in der MagelyaeuSstraße ein kleines hell gestrichenes Fäßchen, das an die äußersten Felsen des CapS frei schwimmend angekettet ist. Jedes vorbeifahrende Schiff setzt ein Boot aus, um diesen eigenartigen Brieskasten zu leeren oder Briese binehuubefärbern. Noch stets soll bieses „Amt", bas den Schutz sammtlicher Flotten ber Welt genießt, seinen Dienst pünktlich versehen haben. • Pariser Weltausstellung. Aus Wien berichten boitige Blätter: Bon Seite ber Generalbirection der Pariser Welt« ausstellung ist eine Mittheilung hierher gelangt, die als eine höchst erfreuliche bezeichnet werden unb aut der man berechtigte Schlüffe auf eine willkommene Vergrößerung des AuSstellungSprogrammS ziehen darf. Bisher waren in ben Bereich des Unternehmens fünf Plätze einbezogen: die Champs Elysees fammt bem rechten Seine-Ufer, ble Esplanade des Invalides sammt dem linken Seine-Ufer, ber Trocadero, bas Champ de Mars, die Avenue de Breteuil. Nun sinb biese Plätze um einen sechsten, nämlich um baS Bois de Vincennes, bereichert worben. Daselbst wirb in ber Nähe beS Lac DaumeSnil ein großes Gebäube errichtet, in welchem Eisenbahn« Tramway«, Automobile« nnb Rabfahrwesen zur An. schauung gebracht werben, natürlich — dem Gesammt- Programm entsprechenb — als Weltgruppe, sodaß man einen universellen Ueberblick über biese» Gebiet technischer Ent« Wicklung gewinnen wirb. DaS Champ de Mars, resprctivr die Gruppe IV, erfährt badurch eine Entlastung, bie ber anschaulichen Bertheilung bet Objecte erheblich zugute kommen wirb. UebrigenS wird man sich in dieser neuen Abtheilnng keineswegs mit einer bloßen Schaustellung begnügen, sondern die praktische Verwendung de» Material» den Besuchern vor Augen führen. Die Eisenbahnzüge werden probeweise von dort auf die verschiedenen Bahnlinien übersührt und mit den übrigen Verkehrsapparaten werden Probefahrten im Bois de Vincennes unternommen werden. Für Oesterreich bedeutet die besagte Neuerung die Gewißheit, einen seiner intet« kffantesten Beiträge zur Ausstellung zu voller Geltung zu bringen. El ist die» ein 350 Meter langer Eisenbahnzug, beigestellt von sämmtlichen österreichischen Locomotiv« und Waggonfabriken. • Die deutschen Interessen in Lhina sollen durch eine Zeitung „Go - Goa - Chien«Weng" vertreten werden. Die Zeitung wird in Berlin in chinesischer Sprache heraus« gegeben und bann an einflußreiche Söhne des himmlischen Reiche» versandt. (| * Bon Berlins Feuerwehr. Der Verwaltungs-Bericht der Berliner Aeuetw:hr für da» verfloffene EtatSjahr ist erschienen. Danach bestaub da» Activ-Personal am Schluffe de» Jahre» auS 6 Brandtnspectoren, 9 Brandmeistern, 7 Feld, mtbeln, 76 Oder Maschinisten und >Feuermännern, sowie 731 Feuer« unb Spritzenmännern; ba» Bureau-Personal au» 12, ba» Telegraphen Personal aus 32 Beamten. Der Ge« sunbheitszustand war ein befriedtgenber, wenn man von ben zahlreichen Erkrankungen absieht, bie ber Branb ber @(bering’* scheu Fabrik, Fennstraße 11/12 (SnsangS Juni v. I.) zur Folge hatte. Bei demselben erkrankten infolge Einathmen» von Säuredämpfen außer bem Branbbirector Ginsberg unb zwei seiner Offiziere 57 Mann, von benen einer starb, während von 45 Mann jeder durchschnittlich 65 Tage lang ärztlich behandelt wurde. Der Krankenrapport weist sonst im Ganzen 503 Mann auf, von denen 5 starben, 34 penfionirt wurden und 75 in Behandlung biteben. An Dienstbeschädigungen (Raucheinathmuvg, Hitzschlag, Brandwunden, Verletzung durch GlaSsplitter usw.) kamen etwa 270 vor. Der Pferdedestand betrug 130; für den Feuerdieust genügten 60 Gespanne zur gleichzeitigen Mobilmachung sämmtlicher Fahrzeuge (14 Personenwagen, 18 Handdruckspritzen. 9 Dampfspritzen, 19 Schlauch« wagen, 3 mechanische Leitern, 4 Geräthewagen, 10 Tender). Die Zahl der Alarmirungen betrug im Berichtsjahre 1835, von denen 1765 Brände betrafen; in 364 Fällen handelte es sich um blinden Alarm, in 31 Fällen waren die Melder böswillig in Thätigket'. gesetzt worden. Die meisten Alar- mirungeu (15) fanden am 2. September v. I statt, 14 bezw. 13 Alarmirungen kamen an je vier Tagen vor usw.; ohne Alarmiruog verlief nur ein Tag. Zur Rettung ge« fährdeter Menschen ist bte Feuerwehr sechsmal auSgerückt, in 35 Fällen würbe ihre Hilfe bei WafferSnoth verlangt, in 52 Fällen waren Pferde ans Gräben, Brnnneurc. (einmal sogar ein Wagen aus bem Norbhafen) herauSzuschaffrn, enblich mußte die Feuerwehr einmal ein Pferd, ba» zur Abwechselung eine Treppe hinaufgefallen war, herunterschaffen, eine Taube aus den Fernsprechdrähten befreien, einen Bienenschwarm empfangen, lose Gesimse, Firmenschilder entfernen, gefahr« drohende Gerüste, Bäume niederlegen, offene Gasrohre verschließen und Hundertjahrfeier-Decorationen auS großer Höhe herabholen. * Ansicht,.kostkarten all HeirathSvermittler. Ein junger Baumeister Paul M., der Sohn eines reichen Hausbesitzer» aus dem Nordwesten von Berlin, wollte im Laufe dieses Frühjahrs und Sommers die verschiedensten Modebäder be. suchen, um den neuesten Bill en bau zu studiren. Kurz vor feiner Abreise sand er im Thiergarten einen Brief von Damenhand. Jn dem Schreiben bat ein Fräulein Else S. ihren „lieben alten Onkel Curt", ihr doch von seiner Reise nur ja recht fleißig Ansichtskarten zu senden und dies nicht, wie das letzte Mal, zu vergeffen. Im Uebrigen erfuhr der Finder dieses Briefes aus diesem, daß Fräulein Else leider diesen Sommer in Berlin zubringen müsse und daß sie vor einem Jahre die höhere Töchterschule verlassen hatte. Onkel Curt, so dachte nun der Architect, scheint ein recht zerstreuter Herr zu sein, und er beschloß, für den Onkel einzuspringen. Jn den nächsten Wochen ergoß sich ein wahrer Regen von Ansichtskarten über Fräulein Else. Onkel Curt schien seine rühere Vergeßlichkeit gut zu machen. Als er aber nach einigen Wochen von der R.ise zurück kam, bestritt er zur großen Verwunderung seiner Richte Alles und erklärte, er habe ihr auch nicht eine Ansichtskarte gesandt, wohl aber ihren Bries verloren. Anfangs lächelte Else ungläubig, ward aber bald eines Besseren belehrt, als nach wie vor Ansichts- karten einliefen. Natürlich ward sie jetzt neugierig, den Absender der Karten kennen zu lernen. Endlich sollte ihr Sehnen in Erfüllung gehen. Der Architect fühlte nach seiner Rückkehr die Verpflichtung, sich bei der Empfängerin seiner Karten wegen seines Scherzes zu entschuldigen und ihr gleichzeitig den gefundenen Brief wieder zuzustellen. Es siel dem „falschen Onkel Curt" nicht schwer, die Verzeihung der kleinen Sammlerin zu erlangen und heute sind Paul M. und Else S. Bräutigam und Braut. * eine neue Notenschrift. Die Schriftstellerin Frau Anna Claud-Saar in Nizza ist im Begriffe, eine neue Noten,Notirungsmethode zu veröffentlichen, die nichts Geringeres bezweckt, als die Vorzeichen überflüssig zu machen. Die Sache erscheint auf den ersten Blick verblüffend einfach, denn die Ersinderin benützt statt des üblichen sünflinigen System» ein siebenliniges, bestimmt für die unterste Linie die Note C, für die folgenden D, E und so aufwärts steigend bis zu C in den Octaven auf der letzten Linie. Erhöhungen und Erniedrigungen der Notenwerthe, die halben Töne werden durch Noten in den Zwischenräumen dargestellt, sodaß eine Note im ersten Zwischenraum Cis resp. Des, im zweiten Dis resp. Es repräsentirt. Frau Claud Saar hat bereits als Kind, um den Nöthen zu entgehen, die ihr die lästigen Vorzeichen schufen, ihr System erdacht, das sie jetzt zum Vortheil kleiner und großer Lernenden zu publiziren gedenkt. Ein vergleichendes Urtbeil hierüber wird erleichtert werden durch die bevorstehende Ausgabe einiger bekannten Musikstücke in der neuen Notirung. Es fei jedoch darauf hingewiesen, daß m alten Notirungen (Tabulaturen) schon sechs- und sieben« linige Systeme zur Anwendung kommen und daß man sich später allgemein auf das heutige fünflinige der leichteren UebersichlUchkeit wegen geeinigt hat. Verfett, taub* tmb vsttOwirthschast- eirtt#, 28. 3ult. Marktbericht. Auf bem heutig« Wochenmarkt kosteten: Butter pr. Pfd. X 0,90—1.00, Hühnneier pt.6L 6-7 A, 2 St. 11—13 4, Enteneier 2 St. 14—15 A, Gänfe- eier pr. St. 12—Oo A. Käse 1 6t. 6-8 A. Käsematte pr. St.3 A Erbsen pr. Liter 20 A. Linsen pr. Liter 32 A, Tauben pr. P«' X 0,70 bt» 0 90, Hühner pr. Stück 0,90 bi» 1,20, Hahnen pr.SLö X 0,70-1,20, Enten pr. Stück X 1,60-2,00, Gänse pr. $fmij X 0'00-0,00, Ochsenfleisch pr. Psb. 66-74 A. Kuh-und Rindfleisch pr. Psb. 62—66 A, Schweinefleisch pr. Pfd. 64 bi» 72 A, Schweint- flrisch, gesalzen, pr. Pfd. 76 A, Kalbfleisch pr. Psd. 60-00 4, Ammelfleisch pr. Psd. 60—70 A. Kartoffeln pr. 100 Kilo 10,00 bi 12,00 X, Weißkraut pr. Stück N-00 ^. Zwiebel- pr Center 9 00—1 X0 X. Milch vr. Liter 16 A, Kirschen pr. Pfd. 18-2( 4. Dauer der Marktzeit von 7 Uhr Morgens bis 1 Uhr Nachmittags. Während der ersten 3 Stunden der Marktzeit darf im Umherriehen nicht feilgeboten werden. — 9lad) den statistischen Ermittelungen des Vereins deutscher Eisen- und Stahlindustrieller belief sich die «oheisenprodnetw« des Deutschen Reiches (einschließlich Luxemburgs) im Monat «lunt 1898 aus 595 245 Tonnen, darunter Puddelrobeisen und Spiegeleisen 123 542 Tonnen, Bessemerroheisen 48 616 Tonnen, Tbomasrohetsen 322569 Tonnen und Gießereiroheisen 100518 Tonnen. Die Production im Mat 1898 betrug 610553 Tonnen, im -runi 1897 542 303 Ton»-n. Vom 1. Januar bis 30 3uni 1898 wurden productrt 3 598741 Tonnen gegen 3341815 Tonnen im gleichen Zeiträume des Vorjahre» Temperatur der Lahn und Luft nach Reaumur gemeffen am 26. Juli, zwischen 11 und 12 Uhr Mittags Master 16°, Luft 19°. Rübsamen'scke Badeanstalt. Neueste Nachrichten. Depeschen de» Bureau .Herold*. Berlin, 26. Juli. Der Kaiser spendete, wie au» Cassel gemeldet wird, der Gemeinde Buergeln ein Gnadengeschenk von 10000 Mark zum Neubau eines Schulhauses. München, 26. Juli. Die letzte Nummer der hier erscheinenden humoristisch-satyrischen Wochenschrift „Der Pfifft- ku»" wurde wegen Beleidigung des Kaisers confiscirt. Wien, 26. Juli. Nach einer »lättermclöung hat Graf Thuu bet Bekavntmachuvg feines Sprachen-Dorschlages einem deutschen Abgeordneten außdrück.ich erklärt, bah, sowie biese Böhmen betreffe, jebe A-nderung ausgeschlossen sei. Wien, 26. Juli. Der Pariser Corresponbent ber „Neuen Fr. Pr." ist von bem Prinzen Fürstenberg ermächtigt, zu erklären, baß ber vom »Jour" veröffentlichte Brief, in welchem sich der Prinz als Deutschenhaffrr bekannt haben soll, vollstän big erfunden sei. Budapest, 26. Juli. Au» Groß Wardein wirb tele« graphirt, daß bort der Vertreter des Deutschen Kaisers, Oberst Schwartzkoppen. von der Bevölkerung mit den Rufen: Hoch Schwartzkoppen! Hoch Dreysul! Hoch Zola! begrüßt tooiben sei. Oberst Schwartzkoppen war durch diese Ovation peinlich berührt. Luzern, 26. Juli. Don Carlos ist mit seiner Gemahlin und seinem Adjutanten hier eingetroffen. Rom. 26. Juli. Die „Jtalie" behauptet, daß der Papst gestern Mittag zwischen 12 und 1 Uhr von einer Ohnmacht befallen worden sei. Im Vatican bestreitet man ües auf das Entschiedenste. Thatsächlich war bi» um 1 Uhr der Präsident von Brasilien im Vatican und um 1 Uhr 10 Minuten verließ Cardinal Rampolla den Vatican, um dem Präsidenten einen Gegenbesuch zu mvchen. Wäre dem Papste ein Unfall zugeftoßen, so hätte der Cardinal wohl nicht so sehr mit dem Gegenbesuche geeilt. Rom, 26. Juli. Der italienische Militär-Attache i« Paris, Oberst Panizzardi, ist nach einer hiesigen Blätter« Meldung von seinem Posten abberufen worden. Neapel, 26. Juli. Der über bte Provinz Neapel verhängte Belagerungszustand ist aufgehoben worden. Brüssel, 26.Juli. Don EarloS soll, wie die Blätter melden, Belgien nicht freiwillig, sondern auf Ansuchen der belgischen Regierung verlassen haben. Pari», 26. Juli. Der Abgeordnete Baudriasson wird die Regierung beim Wiederzusammentritt der Kammer Über bte Flucht Zola» tnterpelliren. Pari», 26. Juli. Der Romancier Paul Alexis, von bem „Petit Journal" erzählte, er sei mit Zola in verueul gewesen, hält die im Anschluß an Zola» dortigen Aufenthalt erzählte Geschichte für erfunden. Andauernd ctrculiren bte widersprechendsten Nachrichten über Zola» Aufenthalt. Heute liegen Depeschen au» London, Rotterdam, Kopenhagen, Havre und Hamburg vor, wo Zola überall gesehen worben sein soll. Pari«, 26. Juli. Im Justiz-Palast verbreiteten bte Freunde bt» Untersuchungsrichter» B ertulus ba» Gerücht, Esterhazy habe, nachdem er von seiner Geliebten verrathen wurde, ein Geftändniß abgelegt und dem Major Pathy du Clam als ben Urheber bei ganzen Dreysul-ScanbalS bezeichnet. Parti, 26. Juli. In militärischen Kreisen glaubt man, daß Cavatgnac angesichts ber immer mehr wachsenden DreyfuS-Affäre besonder» aber wegen der von Esterhazy compromittirten Offiziere des Generalstabes mit einem Schlage bie Zola-Affäre au« ber Welt schaffen will, unb zwar indem er bie Betheiligten im ersten Drthfus Prozeß sowie General Mercier ihres Amtsgeheimnisses entbinbet unb fie zu einer offenen Erklärung verlaßt, ob Dreysus gesetzlich ober ungesetzlich verurtheilt worben ist. London, 26. Juli. Der „Standard" meldet au» Rom, der Papst habe einer Großmacht die Friedensbedtngungen unterbreitet, die wahrscheinlich von den Krieg führenden Parteien angenommen werden dürften, und zwar folgende: 1) Abtretung von Cuba unb Portorico an bie Bereinigten Staaten, 2) Spanien behält bie Philippinen, 3) soll ein Zolltarif für bte abgetrtenen Inseln aufgestellt werben, ber für Spanien günstig ist. London, 26. Juli. Wie au« Cap Haitten gemelbet wirb, hat sich bie spanische Besatzung von Guantanamo unb der benachbarten Festung Caimanera den Congreßtruppen ergeben. Die Amerikaner haben hiermit außer Santiago einen weiteren wichtigen Hafenplatz in ihre Gewalt bekommen, der ihnen den gesicherten Besitz beß Ostens ber Insel gewährleistet. London, 26. Juli. Die Kubaner verlangen, baß Cuba in zwei Hälften getheilt werden soll, wovon die eine ihnen al« Republik Überiaffen, die andere amerikanische Colonie werden soll. Die Junta von San Juan auf Portorico bereitet eine Botschaft vor, worin fie bie Annexion durch bie Amerikaner begrüßen. HaU^‘,“^‘“mZ=ich,en d«r 9bes',tzen' ///- Pr°bn Olie° ////A ,, ,, 1898 I 'T^IIaS |HAND3?..... Unterfertigter 8.0. gibt sich die Ehre, seine lieben E.M.E.M. A.H.A.H. und auswärtigen i.a.l.B. i.al.B., sowie die Angehörigen des auswärtigen 8.0.8.0. zu der Donnerstag den 28. d. Mts. 5h auf dem Gleiberge zu Ehren des x Herrn Provinzialdirectors Freiherrn von Gagern von dem cubiculum latinum zu Giessen und unterfertigtem 8.0. veranstalteten S.€>.-Hocke ganz ergebens! einzuladen. Der S.C. zu Giessen. Das präsidirende Corps Starkenbnrgia. I. A.: Bräunig (X X X»X) X- B ■* guinab"’' jgoniafl4, •i,,w brigtl'fl11 HnMlllllstt'N Stabt. Sdjladjttjana. Freibank. 7602 Heute und morgen: Riubfleisch 50 pfg. Zchweineßkisch 50 vfg. Kausötirsche gesucht Marktplatz 17. 7492 Dienstmädchen gesucht empfiehlt 7495 Ludwigstratze 10, I. 7395 H. F. Nassauer Thörel, Restaurateur. Eintritt 20 Pfg. 7501 von 135 Mk. an empfiehlt 7504 Zahlung für ihn leiste. 7409 Marktftratze 17 ist eine schöne Wohnung, sowie Man- ; Pension erhalten. 7272 I Off, unter Nr. 7488 an d. Exv- d. Bl. UerstchNW einer KaGemdrennerei engagirt stets und überall bei höchster miethen. Neuen-Bäue 2. und 7484 Dir. Pet. Krug. empfiehlt 7491 Programme kostenlos. 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