'ct ®eIb.gDh K^r. n.2?. 7ü6 Ää3S®i *«w <M ' a bk ^^s.lWchä ,cht , ».,!*!** 6 M- 188& ... । ul MltkM A'ttÄ’fiS ■TU. nnb fUb- 000 Mk dU a. »i <1 «rt! ui Cftcttm unt«^' • '-VmbA5S^7i 914 96Ü. Hfl ** lOLf IvUi Nr. 22 Erstes Blatt Donnerstag den 27. Januar 18V8 Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Die Gießener Mamtkleubtätter werden dem Anzeiger wöchentlich viermal beigelegt. Gießener Anzeiger Bezugspreis vierteljährlich 2 Mark 20 Pfg. monatlich 75 Pfg. mit Bringerlohn. Bei Postbezug 2 Mark 50 Pfg. vierteljährlich. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den tilgenden Tag erscheinenden Nummer bis Vorm. 10 Uhr. General-Anzeiger Alle Anzeigen-VernzittlungSstellen deS In« und Auslcmde« nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. Amts- und Anzeigeblntt für den "Kreis Giefzen. Redaction, Expedition und Druckerei: Schutstraße Ar. 7. Gratisbeilage: Gießener Familienülätter. Adresse für Depeschen: Anzeiger Hietze«. Fernsprecher Nr. 51. Bestellungen auf den täglich in mindestens zwei Bogen Umfang erscheinenden Gießener Anzeiger (Generak Anzeiger) Amtsblatt für den Kreis Hießen für die Monate Februar und März werden von der Post, den Zeitungsträgern und der Expedition angenommen und den neu eintretenden Beziehern die von jetzt bis I. Februar erscheinenden Nummern kostenfrei geliefert. Anrttichsr Theil. Gießen, den 25. Januar 1898. Betr.: Umtausch von PrioritatSobligationen der Hessischen LudwigS-Eisenbahn von 1868/69 rc. gegen 3pCt. Großh. Hess. Schuldverschreibungen. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien und Kirchenvorstände des Kreises. Nach einer Bekanntmachung der Großh. Staatsschuldenverwaltung vom 7. I. MtS. ist den Inhabern der laut ve- kanntmachung des König!. Preußischen und deS Großh. Hessi- scheu Ftnanzmtuister« vom 31. bezw. 29. December 1897 zur baaren Rückzahlung auf 1. März 1898 gekündigten vter- procentigen Obligationen der Anleheu der Hessischen LudwigS- Tiseobahn-Gesellschaft von 1868/69, 1875, 1876 und 1878 (I. und II. Emission), sowie der im Laufe dieses Jahres ebenfalls zur Kündigung gelangenden 3y3 procentigen Priorität^ obligatiouen derselben Gesellschaft von 1889 an Stelle der baaren Rückzahlung der Umtausch gegen Zprocentige Hessi'che Staatsschuldverschreibungen angeboten worden. Da bet diesem Umtausche für den Inhaber mindesten- die gleich güastigcn Verhältnisse vorltegen wie hinsichtlich der früher gekündigten Anlehen, so empfehlen wir Ihnen, geeigneten Falles von obigem Anerbieten Gebrauch zu machen. v. Gagern. Local-Reglement -da» Herumlaufen der Gänse au Sonu- uud Feiertagen auf den Straßen uud Plätzen zu Birklar betreffend. Auf Antrag des OrtSvorstandeS zu Birklar wird hiermit nach eingeholter Ermächtigung Großherzogltchen Ministerium- des Innern vom 20. l. M. wie folgt verfügt: Wer Gänse auf den Straßen und öffentlichen Plätzen tu der Geweiude Birklar an Sonn- und Feiertagen umherlaufeu läßt, verfällt in eine Geldstrafe von 20 Pfennig für jedes Stück. Gießen, den 25. Januar 1898. Großherzogliches Kreisamt Gießen, v. Gagern. Bekanntmachung, betreffend: die Abhaltung der Biehmärkte zu Gießen. Wegen der zur Zett in Gießen herrschenden Maul- und Klauenseuche wird die Abhaltung des auf den 1. Februar 1898 fallenden BtehmarkteS untersagt. Gießen, den 25. Januar 1898. Großherzogltches KreiSamt Gießen. v. Gagern. Bekanntmachung. Nachdem im hiesigen Kreise die Sch Weines euch e in größerem Umfange au-gebrochen ist, wird zur Abwehr und Unterdrückung dieser Seuche auf Grund deö Artikel 14 Abs. 1 Ne. 2 de- Reich-gesetze- vom 6. August 1896, betreffend die Abänderung der Gewerbeordnung (Reichsgesetzblatt von 1896, Seite 689) mit Zustimmung des Herrn Regierung»» Präsidenten zu Cobleuz vom 17. Januar d. I. für den Kreis Wetzlar die nachstehende polizeiliche Aoordnung getroffen: 1. Der Handel tu. Umherztehen mit Nutzschweinen (nicht Mastschweinen) wird bi» zum 25. Februar 1898 einschließlich untersagt. 2. Zuwiderhandlungen werden gemäß Artikel 21 de» oben bezeichneten RetchSgesetzeS und § 148 der Reichsgewerbe, ordoung mit Geldstrafe bi» zu 150 Mark und tm Unvermögensfalle mit Haft bis zu vier Wochen bestraft. Wetzlar, den 25. Januar 1898. Der Königliche Landrath. Heil unferm Kaiser! Welch Hochgefühl durchkl-ngt un» heute Wie Jubelton und Festgeläute? — Wir wissen, daß in Kaisers Hand Geborgen ist da» Vaterland. Und sand sich auch kein Testameut Der Väter auf Papier geschrieben, Ein rechter Hohenzoller kennt Pie Erbschaft wohl, die ihm verblieben: DeS Volkes Hort, des Reiches Schutz, Beut ihren Feinden kühn er Trutz. Wo feiner Schiffe Wimpel wehu, An fernen, neuerschloss'nen Meeren Darf frei de- Deutschen Hütte stehn In starkem Schutz und hohen Ehren: Wohin der deutsche Aar sich schwingt Und schweifen läßt der Augen Blitze, Dem deutschen Manu er Rechtsschutz bringt vou seines Schirmherrn Herrscherfitze- Ob er daheim, tm fremden Land: Den Deutschen schützt des Kaisers Hand. Heil unserm Kaiser! Rudolf Bunge. Kaiser» Geburtstag. In diesem Jahre feiern wir den Geburtstag unsere» geliebten Kaiser- mit besonderer Bewegung. Wir denken au das große Unternehmen, das tm fernen Oftafieu zu Deutsch» land» Ehre und Wohlfahrt ist begonnen worden und freuen miß, daß das verflossene Lebensjahr das unermüdliche Streben unsere- Kaiser» nach Sicherung und Mehrung des Reiche» mit so herrlichem Gelingen geklönt hat. So blicken wir auch mit freudiger Zuversicht in die Zukunft und erhoffen vou der Fahrt der deutschen Flotte nach China, an deren Spitze unser Kaiser seinen einzigen Bruder auSgesandt hat, die friedliche und glorreiche Festigung deutscher Macht im Osten. Wir wtffen, daß e» unsere- Kaiser- eigenster Ge» danke ist, der deutschen Flagge zur See eine gebietende und deS deutschen Namen- würdige Stellung zu erringen. In unserer Zeit, da die Welt unter dem Zeichen de» Verkehr- steht, ist kein Gedanke berechtigter als der, Deutschlands Antheil an dem Weltverkehr durch den Ausbau der deutschen Seemacht zu schirmen und zu fördern. Und darum wünschen wir unser« Kaiser fürs neue Lebensjahr aus vollem Herzen Glück zu seinem Wirken. Doch beschränkt sich unser Wunsch und unser Gebet nicht auf diese gegenwärtig tm vorder- gründe der Ereigniffe stehende Angelegenheit. Wir verehren in dem Haupte, das Gott der Herr unserm Volke gesetzt hat, den Schirmherrn aller heiligen Güter unseres Baterlande», den Landesvater, deffen Fürsorge da- Gedeihen aller Stände, der Frieden und der Fortschritt nach innen und außen anvertraut ist. Wir fühlen uns dem echt deutschen Herren, der seine Pflichten mit dem Ernst uud der Treue deS rechten Hohenzollern übt, in persönlicher Treue und herzlicher Anhänglichkeit verbunden. Wir wünschen unserm Land Glück dazu, daß Gottes Gnade über unserm Kaiser und seinem Hause tm vergangenen Jahre freundlich gewaltet und ihm, wie der hohen Frau an seiner Seite und der blühenden Schaar der kaiserlichen Kinder Gesundheit und Kraft verliehen hat. Wir erflehen für den Kaiser und sein HauS an diesem Tage den Segen von oben auch für da- neue Lebensjahr, und geloben ihm Treue in guten uud bösen Tagen. Denn die beste Art, Kaiser- Geburtstag zu feiern, besteht darin, daß jeder deutsche Mann an diesem Tage in Dank» barkett und Freude das Gelübde erneut: Allezeit mit Gott für Kaiser und Reich! Deutscher Reichstag. 25. Sitzung vom Dieu-tag, den 25. Januar 1898. Tagesordnung: Fortsetzung der Berathung de- Etat- des Reichsamt- des Innern, Titel Börsenausschuß. Abg. Barth (frs. vg.) erwidert dem Abg. Graf Arnim auf deffen gestrige Bemerkung, die Berliner Kaufmannschaft denke nicht daran, in den Feenpalast zurückzukehren, möge der Spruch deS OberverwaltungSgertchtS ausfallen, wie er wolle. Redner weist dann die Behauptung de- Abg. Paasche, daß die Freisinnigen die Schuld an der Gestaltung de» Börsengesetzes trügen, zurück. Die Schuld treffe vielmehr Nattonalltberale und Regierung. Zweifellos fei, däß die Tendenz zur Conceutratiou de» Bankgeschäfts und Ge- I treidehaudels in einzelnen großen Händen noch durch das I Bölsengesetz verschärft worden sei zum Nachtheil namentlich der Laudwtrthschaft und deS Mittelstände» im Getreidehaudel- Abg. Hahn (b. k. F.) beleuchtet, wie unter der Herrschaft deS Termingeschäft» die Meinungen deS Publikum» Über den Stand des Gttreidemarkte» irre geführt worden und die Preisbildung dadurch künstlich beeinflußt worden sei. DeS Weiteren fordert er eine gleitende Zollskala, schwankende Zölle nach Maßgabe deS Preises deS Getreide», falls sich dabei Abschluß der Handelsverträge ermöglichen lasse. Abg. Paasch e (ul.) tritt nochmals dem Abg. Barth entgegen. Abg. Fischbeck (srs. vg.) geht ausführlich auf die Schwankungen der Weizen- uud Roggenpretse ein. Die jetzigen PreiSnotiruugen seien ganz unzulängliche und unzuverlässige. Da» werde auch von Landwtrtheo zugegeben. Und dafür seien allein Diejenigen verantwortlich, die da» Börsengesetz beschloffen bezw. den Börseuvorständen Landwirtheu als Aufpaffer gesetzt hätten. Redner wendet sich schließlich noch gegen den Abg. Paasche, dem ja auch das Zuckergesetz nicht gefallen wolle. Weßhalb aber lehne derselbe nicht lieber solche Gesetze ab, die ihm zu schlecht erschienen? (Rufe liukS: Sehr richtig!) Abg. Graf Arnim (Rp.) behauptet, der Zweck de» Gesetzes, stetigere Preise zu schaffen, sei jedenfalls erreicht worden- Unleugbar seien die von den Speculanteu verursachten uud durch Mitläufer verstärkten Preisschwaukuogeu. Ebeoso unbestreitbar sei daö jetzige Schwinden der DiSparÜäten zwischen deutschen uud ausländischen Plätzen. Entichiedeu müffe er den Vorwurf zurückwetseu, daß die gegenwärtigen PreiSuottruogeu unrichtige seien. Stetige Preise, Reduction de» Import-, größere Thätigkeit der Provinzhändler, da- seien die Vortheile des BörseugesetzeS. Noch Manches bleibe zu thun, so die Schaffung eines großen GettetdemarkteS in Berlin unter Betheiltgung der Laudwttthe. Abg. Sch wartz e (Crntr,) gibt seiner Befriedigung über die Wirkungen deS Verbot- deS Gktretdetermiuhavdel- Ausdruck. Abg. Hilpert (bayer. Bauernbündler) ist mit den jetzige« Preisen ganz zufrieden, er verlange gar keine höheren uud wolle auch keine künstliche Heraufschraubung der Preise. An der Debatte betheiitgen sich noch die Abg. Fischbeck (frs. Vg.) und Graf Arnim (Rp.), worauf der Titel genehmigt wird. Beim Titel „Statistische-Amt" plaidirt Abg. Werner (Antts.) für Befferstellung der etat-mäßigen Hilfsarbeiter. SraatSsecretär GrafPosadowSky erwidert, er wolle die Sache nochmal» erwägen, er glaube aber nicht, daß er zu dem gewünschten Resultat kommen werde. Der Titel wird genehmigt. Beim Titel „Normal-Aichungscommisfion" constatirt Abg. Müller (frs. Vp.), daß daS Atchverfahren in den verschiedenen Theilen der Monarchie kein einheitliche- sei. StaatSsecretär Graf Posadowsky bestätigt dies und sagt zu, den Ursachen nachforschen zu wollen. Beim Abschnitt „Gesuudheit-amt beantragt Abg. Müller (frs. Vp.) eine Resolution betr. Einstellung eine- neuen Titel» in Höhe von 30000 Mk. noch in diesem Etat zur Errichtung einer biologischen Dersuch-anstalt für wissenschaftliche Erforschung wirthschaftlich nutzbarer LebenSbeziehungeu vou Pflanzen und Thterea. StaatSsecretär Graf PosadowSkh erklärt, der Reichskanzler stehe diesem Verlangen durchaus wohlwollend gegenüber. ES sei bereit- diesbezüglich eine Commission zu- sammeuberufen, deren Verhandlungen abgewartet werde« müßten. Vor 1900 lasse sich aber die Sache nicht erledige«. Nachdem noch die Abgg. v. Kardorf (Rp.), Wurm (Soz.) und Müller (frs. Vp.) zu diesem Gegenstand gesprochen, wird da- Hau» auf morgen 2 Uhr vertagt. Tagesordnung: Initiativanträge Plötz und Paasche, betreffend Sacharinbesteuerung und Auer betreffend CoalttwnSrecht. Schluß 6 Uhr._____________________________________ Aus den Verhandlungen der Zweiten Kammer der hessischen Stände. nn, Darmstadt, 25. Januar 1898. Die Sitzung wird um 9*/2 Uhr eröffnet. Vor Eintritt tu die Tagesordnung widmet Präsident Haa» dem seit der letzten Tagung verstorbenen Abg. Pitthau einen ehrenden Nachruf und erhob sich das Hau» zum Andenken de» Dahtu- geschtedenen von den Sitzen. Abg. Pennrich fragt die Regierung nach dem Stande seine» neuerliche« Antrags auf Errichtung einer Lande»« lotterte uud bittet um Beschleunigung der Sache. Zar Tagesordnung steht nunmehr die Besprechung der Interpellation de» Abg. Dr. Tchmttt und Genossen, die Austeilung von Mtlitärauwärteru imGemeiude- dienst betr. Die Großh. Regierung hat diese Anfrage bereits in ablehnendem Sinne beantwortet. Abg. Schmitt betont, seine Anfrage sei von ihm gestellt, um die AnfiLt der Großh. Regierung kennen zu lernen. Die gegebene Antwort könne ihn im Ganzen befriedigen, nur möge er bitten, daß die Regierung für Erhaltung des Selbst- erhaltuugßrechtS der Gemeinden eintreten möge und in diesem Sinne unterstützend mitwtrke. — Abg. Köhler-Darmstadt hebt hervor, daß die Jaterpretirung de» Gesetzes nach preußischem Muster nicht auf verfassungsmäßiger Grundlage beruhe. Gerade der letzte hessische Städtetag habe sich in demselben Sinne geäußert. Die jetzigen Communalbeamteu seien von der Pike auf im Gemeindedienst groß geworden, wahrend der Militäranwärter als Mädchen au» der Fremde in die communalen Verhältnisse komme. Daher seien diese nicht in der Lage, den hohen Anforderungen, die an den Gemeindedtenft jetzt gestellt werden, gerecht zu werden. — Abgg. Ulrich und HaaS-Mainz erklären, die Annahme deS Gesetze» bedeute einen weiteren Schritt, um den Militärftaat im Deutschen Reiche durchzusühren. Bet Durchführung deS Gesetzes sei dem schon jetzt wehr als genug sich breit machenden Militarismus Thür und Thor geöffnet. Sache der Kammer fei es, hier einen präctsen Standpunkt zu faffeu. Die Militäclaften, die der Bürger tragen müsse, seien schon mehr wie genug. Nun wolle man ihn auch noch in seinem Erwerb durch Militäranwärter in Concurreuz treten lassen. — StaatSminister Finger muß offenen Widerspruch gegen die Worte der Abgg. HaaS und Ulrich erheben. Thatsache sei, daß von verschiedenen Seiten Antrag auf Aufhebung deS Artikels 77 de» RetchSgesetze» bet Großh. Regierung gestellt worden sei. Dazu könne die Regierung nicht die Hand bieten. Wenn im Laufe der Besprechung von Mtlttarismu» gesprochen werden fei, so sei ein» doch sicher, daß Deutschland ein großes, starkes und mächtiges Heer haben müffe. Wolle mau ein solches, so müsse man auch für Diejenigen sorgen, die ihr Leben dem Dienste des Vaterlandes widmeten. Dazu gehöre aber, daß man den Leuten auch Gelegenheit gebe, im eigenen Vaterlande Verdienst und Unterkunft für sich und ihre Familie zu suchen. — Abg. Köh ler-Langsdorf wendet sich ebenfalls gegen den überhandnehmeuden Militarismus. Dagegen müsse Jeder sein Veto einlegen, daß nicht alle Stellen in die Hände der Militäranwärter fallen. Geschehe dieses, so sehe er die Zett kommen, wo an Stelle des jetzigen SraatSmiuisterS ein peusiontrter Oberst die Geschäfte de» hessischen Staate» leiten werde. — Mtnisterialrath Usinger bittet, der Sache ruhig in» Auge sehen zu wollen. Befürchtungen in dem augedeuteten Maße seien nicht stichhaltig. — Damit ist die Besprechung der Interpellation beendigt. E» folgt die Berathung der Interpellation der Abgg. D avid und Haas-Mainz, den Ladenschluß der rhetn- hesstscheu Städte au Sonntagen betr. Die Großh. Regierung hatte seiner Zeit ihre Ansicht in dieser Sache dahin geäußert, die ganze Sache sei auf eine starke Agitation der Ladevbefitzer der betreffendes Städte zurückzuführen, während au» den Kreisen der Geschäft»augestellteu keinerlei gegen- theilige Kundgebungen hervorgetreten seien. Demgemäß halte die Regierung die von den Abgeordneten beantragte Neuregelung der Angelegenheit für undurchführbar. — Abg. Haa»-Mainz betont, durch den gegenwärtigen Modu» der Durchführung der Sonntagsruhe würden die Ladenbefitzer in Mainz, WormS, Alzey usw. schwer geschädigt, und die Regierung müffe zur Beseitigung diese» unhaltbaren Zustandes die Hand bieten. In den preußischen Städten am Rhein werde die Sonntagsruhe in anderer Weise durchgeführt, und dadurch sei eine fühlbare und schädigende Concurrenz zu Tage getreten. Gr spricht sich für Regelung dieser tief ins kaufmännische Leben einschneidenden Frage durch reich-gesetzliche Bestimmungen auS. Nur auf diesem Wege könne eine bestehende Ungleichheit der Sache beseitigt werden. Dabei sei auch der Gehilfenfiand zu berücksichtigen, in dem noch Manches faul sei. — Abg. Pennrich steht auf dem Standpunkt der Großh. Regierung und ist mit deren Ausführungen einverstanden. In Bingen sei man mit der Durchführung der Sonntagsruhe zufrieden. — Abg. Reinhardt hält ebenfall» den von der Regierung eingenommenen Standpunkt für den richtigen. Ein Unterschied zwischen Stadt und Land liege schon in der Natur der Sache. — Abg. Brentano wünscht die Durchführung einer möglichst ausgedehnten Sonntagsruhe, um den Geschäft»angestellten Erholung au» der Arbeit zu gewähren. Auch müffe man Jedermann die Möglichkeit gewähren, seinen religiösen Verpflichtungen nachzukommeu. Der Ansicht der Regierung, die Frage einheitlich zwischen Stadt und Land zu regeln, pflichte er gerne bei, nur müsse hierbei ein Unterschied zwischen Land und Land vermieden werden. — Abg. Frenay hält an dem Grundsatz^sest, daß da» Grundgesetz unsere» sittlichen und religiösen Lebens die Heilighaltuug der SonntagS-Ordnung sei. Wolle man diesen Grundsatz antaften, so müsse er die» entschieden zurückweisen. Der von der Regierung eingenommene Standpunkt sei der richtige und trage allen berechtigten Wünschen Rechnung. Mit den Anschauungen de» Abg. HaaS über die Hriltghaltung deS Sonntag» sei er nicht einverstanden. — Ministerialrath Emmerling betont, daß eS zwei Gründe gewesen seien, welche die Regierung veranlaßt habe, einen Unterschied zwischen Stadt und Land aufzustellen. Erstens seien eS die besseren Verkehrverbindungen der Städte und die Verschieden- artigkeit der zum Verkauf bedingten Objecte, die zwischen Stadt und Land naturgemäß einen Unterschied bedingt hätten. Im Wetteren wende aber auch die Großh. Regierung dem Aufblühen kleiner Städte ihre ganze Aufmerksamkeit zu und werde diese Thatsache in jeder Weise unterstützen. — Nachdem noch die Abg. Dr. David, Römer u. A. zur Sache gesprochen und ersterer betont hatte, daß durch eine Der- säumutß der preußischen Städte wie Coblenz u. s. w. die Regierung sich nicht abhalten lassen dürfe, der Frage auf einheitliche Regelung näher zu treten, wird die Besprechung der Interpellation um IV2 Uhr geschlossen. Deutsches Reich» Berlin, 25. Januar. In der ReichtagS-Commtsfiou zur Berathung der Militärstrafgerich t»o rdnuvg wurde heute die Debatte bei § 47 fortgesetzt, welcher je nach den verschiedenen Rangstufen der Angeklagten die fünf Offiziere bestimmt, die außer dem KrtegSgerichtSrath da» Kriegsgericht bilden. § 47 wurde angenommen und zwar mit folgendem Zusatz de» Abg. Bafferwann (nl.): Die Berufung der Offi« ziere zu Richtern erfolgt nach einer vorher feftznftellenden Reihenfolge, von der nur in Ausnahmefällen Umgang genommen werden darf. Die §§ 48 bi» 77 wurden unverändert angenommen. § 78 gelangte mit einem Anträge Gröber zur Annahme, desgleichen die §§ 81 und 82. Nach« dem die §§ 83 bi» 103 erledigt, beantragte Abg. Gröber, nach § 104 einen besonderen Abschnitt eiuzusügen, betreffend die Errichtung eines obersten Landesmilitärgericht» in Bayern. KrtegSminister v. Goßler erklärt, diese Frage sei eine Polt- tische. Er bitte, die Behandlung dieser Frage zur Verhandlung über da» Einführungsgesetz zu verschieben. Der bayerische Bevollmächtigte, Graf v. Lercheufeld-Köfering, schloß sich diesem Ersuchen an. Er erklärte sodann, die bayerische Regierung räume dem Reiche die Cowpetenz ein, die Form des obersten Gerichtshöfe» für Bayern zu bestimmen, aber fie halte au dem Standpunkte fest, daß Bayern einen obersten Gerichtshof beanspruchen könne. Die Commission beschloß, die Berathung bis zur Verhandlung über das EtnsührungS- gesetz auszusetzen. Die §§ 105 bis 108 wurden debatteloS erledigt. Damit war der erste Theil der Vorlage, welcher die Gerichtsverfassung behandelt, erledigt. E» folgte der zweite Theil über das Verfahren. Die §§ 119 bis 143 gelangten heute noch zur Erledigung. Hierauf wurde die Weiterberathung auf Freitag vertagt. Berlin, 25. Januar. Laut telegraphischer Meldung an daS Obercommando der Marine ist da» Schiff „Geier", Eommandant Corvetten-Capitän Jacobsen, am 23. d». M. in Port-au-Prince angrkomwen und beabfichtigt, am 28. wieder in See zu gehen. Berlin, 25. Januar. Der „Reichsanzeiger" schreibt: Zur Untersuchung de» Etsenbahnuvfalle» bet Herne begab fich der Vortragende Rath deS ReichSeisenbahnamtS, Geh. RegierungSrath Temmler, an Ort und Stelle. — Die von den Artillerie-Werkstätten zur Ausgabe an die Truppentheile gelangenden neuen Schnellfeuer- Geschütze weisen eine reiche decorative Ctseltr-Arbett auf, die, nach der Ausschmückung deS Randes kurz vor der Mündung, etwa in der Mitte des Laufes, mit der in Stahl etngelaffenen Inschrift beginnt: Pro Gloria et Patria. Dann folgt der eingravirte Reichsadler. Weiter unten umrahmt von Blätterschmuck, erscheinen die Insignien des obersten Kriegsherrn W R II. Den Abschluß der Arbeit bilden die eiugravtrten Worte: Ultima ratio regia. Diese decorative Ausstattung der neuen Kanone ist auf Anordnung de» Kaisers zurückzuführen. Köln, 25. Januar. Amtlich wird gemeldet: Heute früh 4 Uhr 30 Mtn. stieß der Güterzug 957 (Nteder-Lahu- stein—Speldorf) infolge Ueberfahrens des auf Halt stehenden Einfahrtssignal» auf dem Bahnhofe Hönningen auf eine Rangirabtheiluug des Güterzuge» 1905. Ein Loco- motivheizer vom Zuge 957 wurde getödtet, eia Heizer und ein Bremser deffelben Zuge» schwer verletzt. Zwei Locö- motiven und zwei Packwagen de» GüterzugeS 957 entgleisten und wurden erheblich beschädigt. Außerdem wurden von den beiden Güterzügen fünf Güterwagen erhebl.ch und sechs unerheblich beschädigt. Beide Hauptgeleise find gesperrt. Der eingeletfige Betrieb wurde 4 Uhr 30 Min. Nachmittags wieder ausgenommen. Die Aufnahme des vollen Betriebe» wird voraussichtlich gegen Abend erfolgen. Der D Zug 116 wurde linksrheinisch über Coblenz geleitet. Hönningen a.Rh., 25. Januar. Bei dem Eisenbahnunglück wurden vier Beamte vom Zugpersonal getödtet, einer liegt noch unter den Trümmern. Zwei Maschinen find total zertrümmert. Der Verkehr ist gesperrt. Arr-laird. L.'N, 25. Januar. Die „Neue Freie Presse" meldet: Die hier,weilet de Abordnung sächs.ischerFraueuauSSieben- bürgen, welche dem Kaiser Franz Joseph eine Adreffe mit der Bitte, daS ungarische Gesetz über die Ortsnamen nicht zu sanctioniren, überreichen will, wird, wie verlautet, vom Kaiser nicht empfangen, sondern mit ihren Wünschen an die ungarische Regierung verwiesen werden. — Dasselbe Blatt meldet ferner: Der akademische Senat der deutschen Universität in Prag wird auf Verlangen der Verwaltung de» öffentlichen Unterrichts gemäß den Bestimmungen de» Gesetze» so lange im Amte bleiben, bi» der UnterrichtS- mtnister seine Entscheidung getroffen hat. Budwei», 25. Januar. Bet den heute vorgenommenen Gemeindewahlen des zweiten Wahlkörper« fiegteu die Candidateu der Deutschen,- die Tschechen enthielten fich der Wahl. Algier, 25. Januar. Die heutige Nacht ist ruhig verlaufen. Die Truppen kehrten um 2% Uhr in die Kaserne zurück - erst um 5 Uhr früh rückte da« Militär wieder au». Algier, 25. Januar. Hier herrscht Ruhe. Die Er- regung hat erfichtlich nachgelassen. Die Beerdigung der am Sonntag bei den Unruhen Getödteten fand gestern unter großer Betheiligung der Bevölkerung statt. Such die Vertreter der Behörden, sowie der' spanische Consul waren zugegen. Biidah (Algerien), 25. Januar. In der verflossenen Nacht zerschlugen Antisemiten die Fensterscheiben ver- schiedener Läden und versuchten zu plündern. Einer der Ladenbefitzer schoß einen Revolver ab und verwundete I einen Araber. Die Truppen stellten die Ordnung wieder her. Locales und proüittjiefl»». Gießen, den 26. Januar 1898. •• Allerhöchste Cabiuetsordre. Die „Darmst. Ztg." veröffentlicht die Cabinetsordre, durch welche den drei Bataillonen bei Jnf.-RegtS. 116 „Kaiser Wilhelm II." in Gießen zur Erinnerung an die Parade in Homburg am 4. September 1897 Bänder für die ruhmreichen Fahnen verliehen wurden. Der Dank de» Großherzog» schließt mit den Worten: »Wir haben nur ein Ziel: zu sein allzeit bereit für de» Reiches Herrlichkeit! •• Ordensverleihung. Se. König!. Hoheit der Groß- Herzog haben mittelst Allerhöchster Entschließung dem Generallieutenant ä la suite Mootz zum 90. Geburtstage daS Großkreuz de» Verdienstorden» Philipp» des Groß- müthigen zu verleihen geruht und dem Jubilar Sein Bild mit Allerhöchsteigeuer NamenSunterfchrift überreichen lassen. — General Mootz hat, ein gewiß einzig dastehender Fall, unter allen fünf Großherzogen von H'ssen gedient. Er ist, wie da» „Darmst. Tgbl." meldet, am 25. Jarvar 1808 in Gießen al» Sohn eine» Oberfeldwebels geboren nid trat am 1. Juni 1826 in da» 3. Infanterie-Regiment ein. Im Jahre 1830 wurde er zum Secondelieutenant befördert- er war stets eine Zierde des hesfischen OffizierScorp» und gehörte lange Zeit infolge seiner wissenschaftlichen Befähigung dem Generalstab an. B'i der großen Rüstigkeit deS Herrn Jubilar», der noch täglich einen ausgedehnten Spaziergang unternimmt, steht zu hoffen, daß ihm noch vergönnt sein werde, seinen 100. Geburtstag zu begehen. **cT Der Eoacert Verein bringt zwar mit seiner Aufführung am 1. Februar keine Novität für Gießen, jedoch ist mehr als ein Jahrzehnt verfloffen, daß wir da» köstliche Chorwerk Paradier und Peri nicht gehört haben. Robert Schumann ist eine der poetischsten Naturen, die die Musikgeschichte aufweist, der Meister, in deffen Werken die Romantik ihre schönsten Blüthen getrieben, hat eine ganze Reihe bedeutender Chorwerke geschrieben- unter denen, neben „Der Rose Pilgerfahrt" sein „Paradier und die Peri" unstreitig zu dem Bedeutendsten gehört, war überhaupt nach dieser Richtung hin geschaffen ist. „Paradier und Peri", die Bezeichnung opua 50 tragend, ist Schumanns erstes, großes Chorwerk, eS erstand im Jahre 1843 und erlebte seine Erstaufführung unter Schumann« eigener Leitung am 4. August desseibeu Jahre«. Der berühmte Musik-Kritiker HanSlicck in Wien hatte, als sich über die musikalische Form des Werkes Meinungsverschiedenheiten zeigten, den geistreichen Einfall zu bemerken: „Man ver ißt gern de« Streit um eine Bezeichnung, wo das Bezeichnete selbst so unbestreitbar schön ist, wie in der Musik zur Peri." Nicht uninteressant ist es, daß Mendelssohn, ein Zeitgenosse Schumann» und von diesem aufrichtig geschätzt, wenig Ver- ständntß für Schumanns Kunstrichtung zeigte- vergeblich sucht man in Mendelssohn» Briefen anerkennende Urtheile über Schumann, trotzdem beide Meister an dem 1843 in Leipzig gegründeten Conservatorium al« Lehrer wirkten und Schumann in der Zeit grade die schönsten Erfolge mit seinemParadie» und Peri zu verzeichnen hatte. Den Besuchern de» Concerte» empfehlen wir al» vorzügliche Information den Mufikfübrer, in welchem Richard Hauberger in knapper, aber übersichtlicher Form geschichtlich und musikalisch da« Chorwerk erläutert. Da» kleine Merkchen ist für 20 Pfg. im Musikhandel von Herrn Challier verkäuflich. ♦* Bortragscnr» für praktische Landwirthe. Der vom Hessischen LandwtrthschafrSrath in den Tagen vom 31. Januar bi» 5. Februar zu veranstaltende VortragScars für praktische Landwirthe scheint fich großen Anklang» unter den Land- wirthen zu erfreuen. Bi- jetzt sind bereit» 90 Anmeldungen eingelaufen. Sollte der Andrang noch wesentlich größer werden, so dürfte der für die Abhaltung in Aussicht genommene Saal im Gebäude der Centralstelle für die Gewerbe nicht auSreichen und würde die Wahl eine» anderen Local» nothwendig werden. In besserer Anpassung an die Züge soll der Beginn der Vortrage auf 91/4 statt 9 Uhr ge» legt werden. In der BortragSwoche findet auch, Voraussicht- lich Mittwoch, eine Borführüdg der Gestüts-Hengste durch die Großh. Landgestütk-Dirrction statt. E» ist dringend er- wünscht, daß die Anmeldungen, die noch auSstehen, möglichst rasch erfolgen, weil sonst unter Umständen aus Raummangel die Aufnahme von Theilnehmeru vor Beginn deS Curse» abgeschlossen werden muß. • • Detaivisteu-Vereia. Wir machen an dieser Stelle nochmal» auf den heute (Mittwoch) Abend 8'/, Uhr im „Hotel Einhorn" stattfindevden Vortrag deS Herrn Land- gerichtSrath Müller aufmerksam und möchten dessen Besuch empfehlen, zumal dem Verein Gäste willkommen find. Da» Thema lautet: „Bericht über Aenderungen in der Handelsgesetzgebung >m Anschluß an da» geltende Recht." * * Die Bank für Eüddeutschlaud hier bleibt am DonuerS- tag von Vormittag» V3I2 Uhr ab geschlossen. * • lleberfchnß. Zu der gestern über da» KreiSturn- fest Hom bürg gebrachten Notiz bringen wir heute die der Abrechnung beigegebene Bemerkung: „Die von der Einwohnerschaft Homburg» und der Stadtgemeinde Homburg in Baar ge'peudeteu Mk. 4965 find in der Abrechnung unter Einnahmen Ila (Finanzausschuß) mit aufgeführt, sodaß nach Weglassung dieser Baargeschenke da» thatsächliche Ergebniß de» 23. Mittelrheinischen KreiSturnseste« in Homburg eine Mindereinnahme von Mk. 919.85 ergiebt. ♦ Kunstnotiz. Der frühere Tenor de» Wiesbadener Hoftheater«, Herr Buff-Gießen, jetzt am Hofoperntheater in Wien, ist U. Mitteilung der „Frkf. Zig." vom 1. De- cember ab, an daS Hoftheater in Dresden engagirt worden. • • Südliche» Klima. In dem Garten des Herrn Corn- mercienrath Buderu» wurden gestern blühende Veilchen gepflückt. • » Wetterbericht. Der niedere Druck, welcher gestern noch ganz Osteuropa bedeckte, ist verschwunden und hat ei« barometrische» Maximum ueuerdiugö vom größten Theile de» 1 1 (1) Länge und 20—34 cm mitt» 32 16 159 175 84 117 17 587 Heller. 925 46 926 Koeniger. 147 10080 158 Der von und von und 1 3 (2) 1 2 (2) 1 1 1 (1) 1 3~(2) 1 2 (2) 1 1 Mittwoch den 2 Februar 1898 sollen versteigert werden: leien Durchmesser, Birkenstämme (Wagnerholz) 18—30 cm Durchmesser 5—13 m Länge, Kiefernstämme (Bauholz) 15—37 cm Durchmesser 9—15 m Länge, rm Buchen-, Eichm- und Nadel-Scheitholz, rm Buchen-, Eichen- und Nadel-Knüppel, Wellen Buchen-, Elchen- und Nadel-Reisig, rm Buchen-, Eichen und Nadel-Stöcke. * Seltsame Tagen unter den Braunschweig Freitag den 4. Februar, in der Haide bei Münzenberg: Kiefer: 20 rm Scheiter, 29 rm Prü gel, 45,5 rm Stockholz, 300 rm Reiser, Eiche: 5 rm Reiser. Zusammenkunft 10 Uhr bei Nr. 1. Arnsburg, den 25. Januar 1898. Gräfliche Obersörfterei. Holzversteigerung. Dienstag den 1. Februar und Mittwoch den 2. Februar sollen in dem Hattenröder Gemeindewald nachfolgende Holzsortimente versteigert werden: I. Bau-, Werk- und Nutzholz. Dienstag den 1. Februar 1898 sollen versteigert werden: 88 Eichenstämme, Bau u. Wagner holz, in Abschnitten von 5 — 11 m (Kontinent« Besitz ergriffen. Dabei lagert aber ein Kern über Nordweftftankreich und über dem Eanal,- außerdem zeigt die Druckvertheiluug über Centraleuropa selbst verschiedene Ua- regelmäßigkeiten und endlich hat sich auch am Südsuße der Alpen eine flache Theildepresfion ausgebildet. Da« Wetter ist daher über Süddeutschland trüb geblieben und treten vielen- orts Regen- und Schneefälle auf. — Voraussichtliche Witterung: Zunächst Fortdauer deS unbeständigen Wetters mit zeitweisen Regen- oder Schneefällen. Mittel- und Schweinstallsheegschneise, ferner: Freitag den 4. Februar, Vormittags 10 Uhr beginnend, in den Districten Eisenkaute und Mönchköpfe: 189 rm Buchen-, 38,8 rm Eichen-, 4 rm Kiefern- u. Linden-Scheiter, 58 rm Buchen-, 112 rm Eichen- Knüppel, 6388 Buchen-, Eichen- und Weich- Holz-Wellen, 283 rm Buchen-, Eichen- und Weichholz Stöcke Die Zusammenkunft ist auf dem Burkhardsfeldener Weg am Floß. Lich, den 25. Januar 1898. Großh. Bürgermeisterei Lich. Eichenstämme 2. Kl., 1—7 m lang, 40—70 cm Durchm. — 19,94 km, Fichtenstämme (Bauholz) 10 bis 16 m lang, 24 cm Durchm. = 39,42 km, Fichtenstangen (Sparrenholz) = 5,43 km. Holz-Versteigerung am Dienstag den 1. Februar er., von Nachmittags 2 Uhr ab im Gemeindehaus dahier. 17 rm Eichenknüppel, 235 rm Buchen- Scheit- und Knüppelholz, 14 Nadelholz-Stämme — 4,93 km, 36 rm Stöcke, 600 rm Reiser. Das Holz liegt in den Distr. Platte, Steinbusch, Kornstück und Seiles, Gemeindewald Krofdorf-Geiberg. 923 Krofdorf, den 25. Januar 1898. Das Bürgermeister-Amt. Friedberg, 25 Januar. Der frühere hochverdiente Direetor des Predigerseminars, Herr Geheime Kirchenrath D. Hiegel von Friedberg, beging gestern seinen 70. ®e< -urtßtag. Darmstadt, 25. Januar. Gestern Abend fand in den Räumen des Großherzoglichen PalaiS am Luisenplatz der zweite Hofball statt, an welchem etwa 260 Personen theil- uahmeu, u. A. I I. DD. Prinz und Prinzessin Alfred zu Menburg und Büdingen und Prinzessin Tochter. DaS diplomatische CorpS war durch den K. K. Oesterretchischen Ge sandten Grafen Clary und Altringen nebst Gemahlin, sodann Frau ö. Ozeroff, den Röntgt. Großbritannischen Geschäfte traget Mr. Buchanan und Gemahlin, sowie die Legations fectetare v. DoubenSky und v. Sthrcea vertreten. Ihre Königlichen Hoheiten der Groß Herzog und die Großherzogin werden morgen Nachmittag nach 2 Uhr nach Berlin reisen zur Antbeilnahme an den GeburtStagSseierlich- feiten sür Seine Majestät den Kaiser. Im Gefolge werden sich befinden Schlüsseldame Freiin v. SenarclenS-Grancy, Generallieutenant Wernher, Oberbofmeister Frhr. Riedesel iu Eisenbach und Oberst Frhr. v. SrnarclenS Granch. (Darmst. Zig.) Darmstadt, 25. Januar. Der Landesausschuß der freisinnigen Volkspartei sür Heffen in Darmstadt wird sofort zusammentreten, sobald die zweite Kammer zu einer längeren Tagung berufen wird. Das dürfte spätestens bis zum 12. Februar der Fall sein. Aus Abgeordnetenkreisen wird mitgetheilt, daß man, obgleich von anderer Seite Widerspruch dagegen erhoben wird, geneigt ist, die Berathung des BeamtenbesoldungSgesetze« auch dann vorzunehmen, wenn dir Vorlage des SteuirreformgesetzcS nicht erfolgen sollte. Man würde eß überhaupt gerne sehen, wenn die Steuerreform nicht auf die staatlichen Steuern beschränkt bliebe, sondern auch die Communalsteucrn berücksichtigte. Sollte das nicht ermöglicht werden können, würde man lieber auf eine Reform vorläufig noch verzichten. Bingen, 25. Januar. Die von der hessischen Regierung den Stänoel gemachte Vorlage der Umwandlung der Realschule mit Progymnafium zu Friedberg in ein Vollgymnasium mit Realschule hat in weiten Kreisen der hiesigen Bürgerschaft Anregung gegeben, die gleiche Umwand' lung für die hiesige Realschule mit Progymnafium anzustreben. Namentlich wird geltend gemacht, daß die Provinz Oberheffen «it dem projectirten Friedberger Gymnasium vier Gymnasien besitzen werde, während in der bevölkertesten und steuer kräftigeren Provinz Rheinheffen nur zwei derartige Lthrau flalten (in Mainz und WormS) bestehen, Bingen aber, older dringrößten Stadt in Rheinheffen, sicher den Vorzug verdiene. Zur Einleitung der nöthigea Schritte hat sich ei« Lomiie gebildet, auch beschloß eine Bücgervrrsammlung heute eine Eingabe au Regierung und Siände. Die Stadtverordneten sind bereit, die erforderlichen Geldmittel zu be willigen. Ober-Zagelheim, 21. Januar. Die Familie bc8 hiesigen Beigeordneten Herrn Fr. 'Schätze! wurde heute in tiefe Trauer versetzt. Dor mißen Tagen verletzte sich der älteste Sohn leicht an der Hand. Ohne der kleinen, unansehnlichen Wunde zu achten, ging er weiter seiner Beschäftigung nach. Noch in der Nacht schwollen Hand und Arm stark an, und der herbeigerufene Arzt constatirte Blutvergiftung. An seinem Aufkommen verzweifelnd, nahm sich nun heute Morgen der Unglückliche durch einen Schuß das Leben. wie beim Veitstanz, handele. • Für Tischreduer wider Willen. Daß Gesellschaftsleben steht jetzt in hoher B üthe und mit ihm die Tischreden.. Leider werden dieselben ost erzwungen, indem einer gesellschaftlichen Unsitte zufolge harmlose, der Rede nicht mächtige Gäste durch allerlei Zurufe und Gläseranklingen zu Trinksprüchen genötigt werden. Einen Fingerzeig, wie solch ein Angriff auf harmlose Tischgäste zu parireu ist, gibt folgendes Vorkommniß: Ein Herr wird durch allgemeines Zurufen gelungen, einen Toast zu halten. Er steht auf, klingt an das Glaß und spricht: „Ich bitte die Herren, sich zu erheben, einer muß auf meinem Klapphut sitzen." — Ein Seitenftück dazu pasfirte dem bekannten Berliner Poffendichter Kal sch, der in seinen Werken sehr witzig, aber in Gesellschaft sehr einsilbig war. Auch ihn nöthigten seine Nachbarn zu einem Trinkspruch. Er erhebt sich, tiefe Stille und hohe Erwartung. Da spricht Kalisch das große Wort gelaffen aus: „Meine Damen und Herren, eß ist kein Rothwein mehr dal". • Ans dem Album des StudiosaS Bummel. Gerichts- Vollzieher fiad wie kleine Kinder, sie wollen Alles haben, Waste sehen. beim Hattenröder Pflanzgarten. Hattenrod, den 25. Januar 1898. Großh. Bürgermeisterei Hattenrod. Nock. 927 Holzversteigerung im Licher Stadtwald. Donnerstag den 3. Februar, Vormittags um 10 Uhr beginnend, sollen im Licher Stadtwald, Forst- wartei Hinterwald, Distr. Ober- und Unterspeigerlingskopf, Eisenkaute und Fichtenkopf versteigert werden: Bau-, Nutz- und Brennholz. 4 Kiefern Schnittstämme von 33 bis 42 cm Durchm. mit 5 km, 4 Buchenstämme von 37—50 cm Durchm. mit 2,30 km, 50 Fichten-Derbstangenv 10—12cm Durchm. bis 10 m lang, 113 Fichten-Reisftangen, zu Bohnen- (langen geeignet, 131 rm Buchen-, 7 rm Eichen-, 24 rm Birken-, Nadel- und Weichholz- Schetter, 47 rm Buchen-, 94 rm Eichen-, 20 rm Birken-, Nadel- und Weichholz- Knüppel, 1630 Stück Buchen-, 4744 Stück Eichen-, 1526 Stück Birken-, Nadel- und Weichholz-Wellen, 47 rm Buchen-, 94 rm Eichen-, 52 rm Birken-, Nadel- und Weichholz Stöcke. Die Zusammenkunft ist auf der Lungenschwindsucht Lungenentzündung Bösart. Neubildung Gehirnerweichung Lebensschwäche bez. Mißbildung Atrophie Krämpfen Selbstmord Berlin, 26. Januar. Die Einberufung deß Reichs- rathß für Ende Februar wftd der „Kreuzzeitung" in einem Telegramm auß Wie n bestätigt. — Wie demselben Blatte aus Prag telegraphirt wird, gilt die baldige Vertagung des böhmischen Landtages als wahrscheinlich. Berlin, 26. Januar. Der Generalstrike der Schuhmacher ist gestern Abend tu einer von über 1000 Personen besuchten Versammlung proclamirt worden. Wie«, 26 Januar. Der Unterrlch'sminister nahm die Resignation beß Rectors und der Mitglieder des stän- digen Senats der Prager deutschen Universität nicht an und verfügte, daß dieselben in ihren Aemtern zu bleiben haben, bis er eine Entscheidung getroffen habe, ob ihre Resignation begründet kl. Wien, 26. Januar. Die tschechischen Bewohner Wiens beschloffeu, ihre neuen Steuer Erklärungen nur in tschechischer Sprache anSzufüllen, damit auch in Wien tschechische Beamte und Vertrauensmänner in die Steuercommission berufen werden müßten. So soll ein tschechisches Zentral* Wadl-Comits, für die RcichSrathS-, Landtags- und Gemeinde« raths-Wahlen in Wien und ganz Nieder-Oesterreich gebildet werden. Wien, 26. Januar. Von der Gallerte beß Ttephau- thurmes wurden gestern Tausende rother, bedrucker Flugblätter geworfen, mit der Aufschrift: „An die Völker Oesterreich-, an die Arbeiter und an die kleinen Gewerbetreibenden." Die Schrift enthielt heftige Anklagen gegen die Regierung und den ReichSrath. Der Vorfall erregte großes Aufsehen. Als die Polizei den Thurm bestieg, fand man auf der Gallerte Niemand mehr vor. Brüssel, 26. Januar. Nach General Brialmont fallt nunmehr auch der ExkriegSminister General Brasstne ein vernichtendes Urtheil über den DreyfuS prozeß. Die „Jndependance" erklärt, Frankreich könne nur durch eine rasche Beseitigung beß Ministeriums Meline wieder geordnete Zustände und die Achtung beß Außlandß zurückgewinnen. Paris, 26. Januar. Vor dem Correctionßgericht kommt heute der Proceß beß Deputaten Joseph Reinach gegen Rochefort zur Verhandlung. Den Grund zum Proceß gab bekanntlich die Behauptung Rochefortß, Reinach habe ge- wiffe in der DrehfuS-Campagne mitspielende Papiere gefälscht. Der „Soir" erfährt, Rochefort werde gewiße sensationelle Enthüllungen über daß Syndicat machen. Paris, 26. Januar. „Pettt-Journal" meldet, der Vorstand beß Advokaten-Vereiuß hat eins seiner Mitglieder mit der Untersuchung über die Beziehungen beß Advocaten Reb- loiß zu dem Major Esterhazy beauftragt. Paris, 26. Januar. „Petit Paristen" sagt, daß Emile Zola nur noch wenige Personen empfange und still und zurückhaltend lebe. Mathieu Dreyfuß dagegen entfaltet eine sehr rege Tätigkeit. Er geht Morgens auß und kehrt erst spät Abcndß zurück. Zola sowohl, wie DreyfuS stehen unter diScreter polizeilicher Aufsicht. London, 26. Januar. Eine wettere ansehnliche Verstärkung der englischen Flotte in den chinesis.cheu Gewässern wird demnächst erfolgen. Athen, 26. Januar. Sämmtliche christlichen Jnsur- grntenführer und Notablen Kretas sandten dem Prinzen Georg eine Adresse, in welcher dieselben ihre Freude über t fff en Car.didatur zum Gouverneur von Kreta auSdrücken und ibm ihre volle Hingrbung versichern. Sofia, 26 Januar. Der berüchtigte Räuberhauptmanu AthanaS ist von der Polizei in Kußlowitzo, wo er seit dem Ueberfall von Tschrrkrßkoi lebte und den Armen Wohlthateu frroirß, gefangen genommen und unter starker Escorte hierher grdiacbt worden. Etne Anzahl dort ger Bewohner haben an ben Fürsten Ferdinand telegraphirt, um die Freilaffung bei RäuberS zu erwirken. Philippopel, 26 Januar. Der UrtheilSspruch im Proceß Bottscheff und Genossen wurde gestern Abend bekannt gegeben. Ex-tttmeister Bottscheff und der ehemalige Polizeipräfect Novelttsch wurden zum Tode verurtheilt und NicolauS Bottscheff freige'p.ochrn. VelkMißchtes. KrankheiiSerscheinunge» treten seit einigen Schülerinnen der dritten Mädchenschule in auf. Die Kinder klagen plötzlich über bann von einem Zittern am ganzen Körper XUuefte Nachrichten. Depeschen deS Bureau „Herold". Berlin, 26. Januar. Morgen, am Geburtstage beß Kaisers, wird eine große Anzahl Veränderungen und Beförderungen in den höchsten und hohen Com mandostellen erfolgen. Berlin, 26. Januar. Für die künstlerischen An- lagen iu der SiegeSallee wird dem Wuniche des Kaisers entsprechend daran festgehalten, daß am 22. Marz ds. I«. unter besonderer Feierlichkeit die bi» dahin fertigen Gruppen enthüllt werden. Kopfweh, werden befallen, der Kopf finkt auf die Bank uub die Glieder werden steif. In mehreren Fällen mußten die erkrankten Schülerinnen mittelst Sanitätswagens nach der elterlichen Wohnung tränt* portirt werden. Man nimmt in ärztlichen Kreisen an, daß eß sich um einen unwiderstehlichen nervösen Nachahmungstrieb, Fichten-Derbstangen — 6,23 fm Inhalt, Kiefern Derbstangen — 2,09 fm Inhalt, Fichten-Neisstang^n ----- 7,54 fm Inhalt. 2. Brennholz. jedesmalige Anfang ist des Morgens präciö 9f/a Uljr auf der Kreisstraße von Hattenrod nach Lich, t Lal-irthe. Der a tagen com 31. Jaom «nagltm» ft- »“* ■n>psi . bmlll DOtetlW« . eifratM l'tö" LS,« w biM'f iLoiSin« ft-ll*®" t, S4I ft-" " rtI SopaffM QD bl , -Mt-Hlngstr Wöchentliche Ueberficht der TodeSWe i« Gieße« 4. Woche. Vom 15. bis 22. Januar 1898. Einwohnerzahl: angenommen zu 23 700 (incl. 1600 Mann Militär). SterblichkettSztffec: 24,13, nach Abzug der OrtSftemden 13,16 ^tn im. '»lr b,"it ffl, 811 Htit btr 6,, r it IftOQ da« 1826 1830 tsutbc ttQr fa« kioe Zj„^. SÄ* Ä ® ®?'*b an. 8,1 Ä ue4> na iu hoffen, ra^00. TkbnUttag . i®31 seiner Sus- 3- ”8 bai kSSl'che haben. Robert ^nen, bk die Musik- 1« Btrftn die RomM a kwe ganze Reihe bk- vktt ttneo, neben,Der die Peri' unstrittig üttrhanpl nach dirirr ieS unb Peri", bk De- .Manns erste», grober 843 unb erlebte seine • eigener Leitung am bernhme Nnfii Üritiker i übei bk mflkalische iutenbrtttt zeigten, ben ,»an vn izt gern bei tal vezeichoele selbst i bn Musik zur Peri.' rbelSsohn, ein Zeitgenosse ;g gechöxi, wenig Letzi itigtt; vergeblich sucht 'dcEEtnit Urtheile Über n be» 1843 in Leipzig i umhin unb ely e\t \t\nun^axabiil a veivchnn brS Toncerttt nanon ben MvsikfÜbln, j-pper, aber vnfichtlichtt tal Hboiwtri erläutert, dsg, in Vnfikhanbel von ,;.4 anSstehoi, irtiaf f:ifittt^u4 »Mto * $ol t I'^^.Lreista"' ^Vh ute bk btt -t. Sielbabt^ - 8'»'' , »it«» 8(11*” it6< ,(ft- Ja** Bumma: 11 (5) 6 (3) 4 (2) 1 Anm. Die in Klammern gefetzten Ziffern geben an, wie viele der Todeßfälle tn der brttessenden Krankhett aus von auswärts nach Gießen gebrackie Kranke kommen._______________________________ Airchttche Anzeigen der evnng.Gesnein-e. Donnerstag den 27. Januar: GedurtStagSfest er. Majestät des Kaisers. 3« btt IodanueSkir«». Dormittags 91/» Uhr: Militärgottesdienst. Pfarrer Dingeldey. gm Eonstrmandensaal, Neustadt 61. Donnerstag den 27. Januar, Abends 8 Uhr: BibN- stunde. Eoangeltum Marci Cap. 13. Pfarrer vr. Grein. | Versteigerungen. | Nutz- u. Brennholz- Versteigerung in der Eräflilhk» Vberförstcrei Arnsburg. Mittwoch den 2. Februar, beginnend 10 Uhr Vorm. im Kloster, werden aus den Districten: Pfaffev- stein, AeuhereS Chor, Hain, Seeberg unb Hardt versteigert: Scheiter: 220 rm Buchen, 2 rm Eichen, Prügel: 72 rm Buchen, 25 rm Eichen, 12 rm Weichholz, Stockholz: 69 rm Buchen, 74 rm Eichen, 31 rm Weich- u. Nadelholz, Stammreiser: 85 rm Buchen, 225 rm Eichen, Astreiser: 294 rm B"chen, 305 rm Eichen, 57 rm Nadcl- u. Weichholz, Reiserprügel: 28 rm Buchen. Donnerstag den 3. Februar, im Feldheiwrr Wald bei Hungen, beginnend 10 Uhr Vorm. am Pflanz- zarten : 14 Eichenstämme 1. Kl., 3—10 m lang, 42—62 cm Durchm. — 18 fm, Kragen Kronen 659 bei Telephon 119. Marktstraß«- 4. 928 819 empfiehlt Der Vorstand. einzuholen. Größtes Apfelsinen- und Citronen Exporthaus Der Vorstand. 916 907 aus alsbald gesucht. Empselilungen MlWWUW Vereine (Nstene Stellen Verschiedenes Vermiet lsunyen Eine Wagenremife wird fofoit zu miethen gesucht. Offerten unter Nr. 914 in der ffgpebition b Bl Neue Kliniken Küchenbursche )ei Kamerad Bourgeois statt. 938 Zamstag den 29. Jan., Abends 8 Uhr: Arier de» Geburtstages er. Maj de» deutschen Kaiser» im Sereir.SlociI 489] In meinem Hause Ostanlage 88 ist der 3. Stock, 6 Zimmer mit Zubehör, eventuell auch nock 1 Zimmer in der Mansarde, per 1. April zu vermiethen ___________«. 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Das Holz in Tiefesloch wird nicht oorgezeigt. EichelSdorf 22. Januar 1898. Grobherzogliche Oberförsterei Eichelsdorf. Trautwein Kehrichteimer mit Deckel — gesetzlich geschützt — von hiesigem Stadtbauamt als sehr zweckmäßig anerkannt. Im Alleinverkauf zu haben bei 880 Georg Appel, fimugajse 13. Damen-Turnverein. Nächste Turnstunde: Donnerstag imt 27. Januar. in alle« moderne« Favo«s, per >/r Dutzend 2.30 Mk., allein vorräthig bei Tannene Möbel dauerhaft und geschmackvoll gearbeitet, empfiehlt 829 Karl Zimmermann, Schreinermeister, Neuen-Bäue 15. auf dem Comptoir eines hüsigen SabrikaeschLft» offen. 963 W ? sagt die Erv dition d. Bl. Tapezier- u. ZaMeriehrliug und junger Taperier-Gehülfe sofort oder zu Ostern gesucht 823 I Zu erfragen in der Exp'diffon d. Bl selbstständiger Maschinenschloffer Umm inf Wtmg reiner gunöeraffen Gichen General-Versammlung Sonntag den 30. 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Kl Das mit Kolk gespritzte Holz kommt nicht zum AuLgebot. 2. Domanialwalddistrict Hupp (TtefeSloch): Stümme: 59 Fichten von 12—3z cm Durchm, 8—21 m Länge — 15,83 fm. Derbstange«: 11 Fichten von 11—12 cm Durchm., 8—12 m Länge — 1,14 fm* NuhtaÜppel: 11 rm Fichte in 6 m langen Schichten; Scheiter: 13 rm Buche* Knüppel: 80 rm Buche, 15 rm Eiche, 5 rm Fichte (3 rm 3 m lang), 5 rm Aspe; Reistg (D«rchforstu«g»reifig): 4r Firma 'W