T «* Ä"”'* heu 7k Md°M»dW»W^,ki.» to| ®0«tn, Sigot(ta K Schott, '- Wolkeagoffr ü,, t! i und RohaMünlen, |e Eier, ftetl ftistze Salbung, 9928 Arnold II. raße 28. tonika Keal lusik ■— ton, extra starke Decken, ronüg- nur 2 Mk. 80 Pffl. Bei vorheriger iusendang. 12374 Irabert, Rostock. MUtk UNd «lichte ätiierü Mil« W01 Bender, MM «0 W«™* ;r Pferde n u. Reden ien ^r. 303 Erstes Blatt. Sonntag den 25. December L8D8 frf4H«t lLgsick bi: «»«nähme M Montag«. Die •irftenrr Aamitleastätter »erben t>rm «njeizer »Lchentlich eitrmel beigelegt. Gießener Anzeiger We»»,«»rels virrkNjitzrltch 2 Mark 20 Pf,, monatlich 75 Piß. eit vrmßerlah«. Bei Posthezog r Mark 50 Psß. vterteljätzrlich. L»»ahmr von Anzeigen zv her Nachmittag« jckr ko folgenden Tag erscheinenden Nnmmer bi« Barm. 19 Nhr. General-Nn^eiger Ält Anzeigen-Ber»ittlung«ftelea de« In« und «»«laobas nehmen Anzeigen f*r den Gießener Anzeiger entgega». Aints- und Anzeigeblntt für den ICreis l8iefzen. Nedaction, Expedition und Druckerei: -chnkftrnße Nr. 7. Gratisbeilage: Gießener FamilienbliMer. «breffe für Depeschen: Anzeiger Hieße». Fernsprecher Nr. 51. Amtlicher Theil. Bekanntmachung. Das Befahr«, der Hollerg ffe wird bll auf weiteres üut dea Eigeothümern der an sie grenzenden Grundstücke, Soweit ste der Hollergaffe als Zuluhrweg benöthig«, gestattet, für alles übrige Fahrwerk ist tal Befahren der Hollergaffe verboten. Gießen, den 22. Deeember 1898. Großherzogliches Polizeiamt Gieße«. _________________Mubl.__ Bekanntmachung. Da Rt erfahruug« gemäß in der Neujahrckuacht und am Neujahr-tage häufig Ruhestöiungen und Unglücks- fälle erciguen, dr na*n wir zur Berhülung von solchen in Gklnnerung. daß das Schießen, sowie das Ab' trenne» von AeuerwerkSkörperu innerhalb der Straßen nnd Hofraithen der Stadt verboten ist. Zuwiderhandlung« find in § 367 und § 868 des Rttchstrafges tzbuch» mit Geld« oder Haftstrafe bedroht. Auch tritt W-gnahme der Schußwaffe ein. Gleichzeitig mach'« ®«r die Händler mit explosiven Stoffen, FenerwerkSkSrpern re. darauf aufmerksam, daß da« Abgtben ivlwer Stoffe au Personen, von denen ein Mißbrauch zu befürchten ist, insbesondere an alle Personen unter 16 Jahren, verboten ist (Verordnung für bas Großher,ogthu« Hess«, betr. den Verkehr mit Gprengstrff n, vom 21. Dkcemder 1893, § 26). und daß Zuwiderhandlungen gegen diese Vorschrift nach § 867 des Retchsstrafgesetzduchs mit Geldstrafe bi- |n 150 Mark oder mh Haft bestraft werden. Gießen, den 24. Deeember 1898. Grobherzogliches Polizeiamt Gieße«. Muhl.______________ Gefunden: 2 Portemonnaies mit Inhalt, 1 Geldstück, 1 Lerzrrol, 1 Lafchenmeffer, 3 Zigarrenspitze«, IPaar Handschuhe, 1 Filzhut, 1 schwarzes Tuch, 4 raschemücher, 1 «tndermütze, 2 Schürzen, 1 Handschuh, 1 Bügeleisen und 1 Pferdeteppich. Gießen, den 24. Deeember 1898. Großherzogltches Polizeiamt Gieße«. Muhl.___________________ Iroye Weihnachten. ,DaS Wort w*tb Fleisch.' Job«. 1, 1*. »un ist es uns geboren — Das thruerwerthe Wort, Seit Ewigkeit erkoren Zu uasrrm Heil und Hort. Das Wort, wodurch geworden Das ganze weltenall, Das Wort, dos allerorten Ertönt mit frohem Schall. Das thenre Wort, das büßet Der Menschheit Sünd und Schuld, Das alles Leid versüßet, Das Wort voll Gnad und Huld. Run ist es uns geboren Dort in dem hetl'gen Land, Und Jeder unverloren, Der dieses Ktndlein fand. Es ist der Völker Sonne In dunkler Erdennacht, Bringt Friede, Freud' und Bonne Durch seiner Klarheit Macht. — O, nimm mit Htilsverlang« Dies Sindlein in Dein Herz, — Dann ist die Rächt vergangen, Geheilt der tiefste Schmerz!-- H ellwt g «Wieseck. “ Weihnachten Liebes, trautes Fest! Heilige Zeit, wo die Gottes- Liebe engelfrrundlich ihren Einzug auf die arme Erde!hä' «ud mit holdseligen L pp:n vom Vchooß einer geringen Magd uns grüßt — selig', frohe Zeit, wo auch untereinander die Menschen der uralten Schuld gedenken, eluander zu lieben und Brüder zu heißen. Sein anderes Fest gibt es, das gleicherweise göttliche Herkunft und menschlich schöne Gestalt an fich trägt, als das Shristfest. von der ersten kommt die zweite her. Denn was legt uns in dieser Weihnachtszeit die wohlthnende, beglückende Sprache der Liebe auf die Lippen? Was öffnet mit goldenem Schlüffe! die Thür zu den verborgenen Schätzen tu den Herzen, daß fie fich in Liebesdiensten aller Art nicht genug thun können? Es ist der gnädige Gott und Vater, der uns heute aufgesucht, es ist die frohe Botschaft von der Leutseligkeit des Herrn, dem heute Gockenklang nub Orgeltou ihr Gloria fingen, von der göttlichen Liebe stammt das menschliche Lieben in dieser Festzeit her, womit wir uns erfreue«. — In der Dresdener Gemäldegalerie hängt die Rächt" von Correggio. Es lohnt fich, den Blick hiuetazutauchen in diele wunderbare Mt'chung herrlicher Farben, denen btr gottbegnadete Sünstler redende Sprache verliehen, vom Engelretgen in der Höhe strömt Lichtfülle über das göttliche Gehetmaih, das da vor einigen Hirten enthüllt wird. Das heilige Kind liegt ganz uwfloffen von diese» wunderbaren Licht, und über die Gruppe der anbeteuden Menschen, die dahinein sehen, liegt ein unbeschreiblicher Ausdruck seliger Freude autg breitet: Uns ist heute der Heiland geboren! Wahrlich, wer das Bild an- steht und nur eine Ahnung empfängt von der göttlichen Liebe, die unser Elend in Freude gewandelt, der glaubt auch, daß auf Erden die Liebe kein Wahn ist, und verspürt ein heiliges Sehnen, tot L eben und im Dienen wahre Menschrngröhe zu erreichen. Wenn drum die lieblichen Weihnachtsbräuche, zu lieben, zu erfreuen und zu schenk«, ein Widerschet» von dem Lichte in Bethlehem find, fo müflen Re unser ahnendes Herz immer wieder in den Schein dieses Lichtes zurückziehrn, und aller Festjnbel, Dank, Freude, Anbetung muß fich an der heiligen Krippe sammeln. Wer schenkt, otx nehme von dem Reich, thum, der in dieser Krippe liegt, .hier find alle guten Gaben, und das Gold, da ihr sollt euer Herz m.t laben*. Wer empfängt, der danke der ewigen ß ebe, die uns Leben und Seligkeit gibt, »er tos geöffaete Vaterhaus eilt, der hebe feine Angen zu de» Vater auf, der uns seine lieben Kinder sein heißt, und wer Barmherzigkeit erfährt, der wiffe, daß heute t» Reich des Himmels auch für den elendesten Sünder eine Thür anfgethan ist. Weihnachten, o du selige, fröhliche Zeit! «der der tiefste Quell der Freude, der stärkste Reiz der L'ebe, der schönste Glanz des Festes liegt darin beschloss«: .Christus ist geboren!* ____________________________________________ Deutsche» AeieH. Berlin, 23. Deee«ber. Au der gestrigen Frühstücks- täfel beim Katserpaar nah« auch der Operprästdent Graf v. Zedlitz Theil. Berlin, 23. December. Ueber diegeheimenDretzsns- Acten äußert fich heute anscheinend osstc'ös die .Post*, obwohl bereits an die hundertmal von deutscher Seite ver- fichert worden ist, daß weder die deutsche Reichsregterung noch Preußen irgendwie mit Dretzfus in Verbindung gestanden, werden doch immer wieder die lächerlichst« Andeutungen gemacht, als ob das geheime Dosfier höchst dedenkllche Papiere enthalte, die auf Deutschland und den Kaiser Bezug hätten, die jedenfalls geeignet wären, einen Keteg zwischen beiden Ländern hervorzurnf«. öit erklären deshalb noch einmal auf Grund bester Jnformattoneu, daß solche Papiere nicht ksistiren und niemals exstirt Haven, und wenn fich ans jene Dinge bezügliche Aktenstücke trotzdem vorfiad«, diese gefälscht sein »Affen. Deutschland fieht deshalb den von Frankreichs Patrioten befürchteten »Enthüllungen* mit der größten Seelen- ruhe entgegen. Berli«, 23 December. vom 1. Januar 1899 ab sollen laut einer Verfügung des Staatssekretärs des Reichs»Post- amtet vom 19. December Postanweisungen mit eingedrucktem Werthzeicheu zu 10 Pfg. eingeführt und zu« Renuwerthe verkauft werden. Diese Postanweisungen find zu« Gebrauch bei Sendungen von Beträgen bis zu 6 Mark bestimmt Wettere Anordnungen in Postweseu, die ebenfalls vom 1. Januar in Kraft treten, find: Das Metstgewicht einer Waareuprobe ist von 250 auf 850 Gramm erhöht. Durch Druckiachentoxe befördert »eiben auch hectographitte oder durch ein ähnl'ches Verfahren hergestellte Schriftstücke. Ausgenommen find nur noch die mittelst des Durchdruckes, der Copirpreffe und der Schreibmaschine hergestellt« Schriftstücke. Berlin, 23. December. Der bisherige Geueral-Cousul für Schweden, Legatiousrath v. Saldern, ist der »Kreuz, zeitung* zufolge zum kaiserlichen Minister-Refidenten in Bangkok (Siam) ernannt worden. — Zur braunschweigischen Frage wird dem ,Hann. Corr.* aus Braunschweig geschrieben: Die auf eine Einigung der beiden welfilchen Parteigruppen Braunschweigs abzielenbeu Bestrebungen find definitiv als gescheitert zu de- trachten. Bei der letzten Reichstagswahl wurden bekanntlich gegen 11000 Stimmen für die »elfischen Candidaten im Herzogihum abgegeben, eine bis dahin nie gekannte Ziffer für die altbraunschweigische Bewegung, lleber die Partei« selbst ist zur Erläuterung Folgendes zu bemerken: Die die scharfe Tonart vertretende Landrechtspartei geht durchaus parallel mit der hannoverschen Bewegung, fie fieht ihre Aus- gäbe keineswegs als gelöst an, wenn ein Prinz aus dem Welsenhause den braunschweigischen Thron besteigen sollte, fie glaubt auch dann noch ihre letzten Zele nicht erreicht zu haben, wenn einstmals der Hrrzog Einst August selbst sei« braunschweigisches Erbe thatsächlich antreten sollte, sie würde vielmehr, selbst nach einer solchen Gestaltung der Dinge im Herzogthnm, als eiu G'ied der deutschen Rechtspartei fortbestehen bleiben. H'erin liegt der nicht genug hervorzuhebende fundamentale Unterschied zwischen der hiefigen Landesrechts. Partei und den .Brnuonen*. welche ihr Zel sür erreicht erklären, wenn die Selbständigkeit des Herzogthnms gewahrt bleibt unter der Herrschaft des angestammten Fürstenhauses, einerlei, ob Herzog Ernst August selbst oder Prinz Georg Wrlhelm den Herzogsstuhl besteigt. Aus diesen AussÜhrung« erhellt, daß sür Aufrechterhaltung der auf Grund des Bundes- rathsbeschlnffes von 1885 im Herzogthnm bestehenden probt« syrischen Zustände die LandesrechtSpartei, »eil fie ihre Ziele so »dt gesteckt hat, daß deren verwirklichnng zu den poli- tischen Unmöglichkeiten gerechnet »erden «nß, als die weniger gefährliche Partei eingeschätzt wird. Einer practischen Lösung der sog. öraunschtoeigischen Frage, wenn eine solche Überhaupt möglich ist, stellt gerade die Laudesrechtspartei die größt« H'uderwffe entgegen. AmWUnsH. Bien, 23. December. Baron B ansstz ist hier ein- getroffen. Er conferirte vormittags mit dem Grasen Thun, Nachmittags wurde er in Audienz vom Kaiser empfang«. Der Eisenbahnzug, welcher Banffy nach Wien brachte, wurde ans der Fahrt auf offener Strecke entzwei gerissen. ES wurde jedoch nicht der geringste Schaden ungerichtet. Prag. 23. December. Für die Stelle deS ober ft tu Landmarschall-Stellvertreters in böhmischen Landtage wird die Regierung neuerdings einen deutsch« Abgeordneten in Vorschlag dringen. No», 28. December. In Süd-Italien ist starker Schneefall eiagetreten. In den Appruinen find zahlreiche Eisenbahnzüge t» Schnee stecken geblieben. Pattö, 23. December. Die »Agence Rationale* ver- fichert, der Caffationshof werde heute in den Besitz des geheimen Dossiers gelangen. Die Grneralstabsblätter drücken die Hoffnung ans, daß der Gineralstab die Änl* Lieferung des geheimen Dossiers an Madame Dretzfus nicht zulaffen werde. Partö, 23. December. Die Deputirtenkammer genehmigte einstimmig und debattelos einen Credtt von 60 Million« Franken für die Vervollständigung des waffe«- «aterials u. s. w. in Jahre 1899. Die Kammer begann sodann die Berathnvg deS Handelsabkommens mit Jtali«. Firmin Fanre (Rationalist) bekämpfte das ftanzöstsch halten. Ische Abkommen, weil es Italien ermöglichen werde, Kanone« gegen Fronkreich anzukaufen. Der Minister des Auswärtigen, DelcaffL sagte: „Bit müssen unS darüber sreuen, daß j-tzt so herzliche Beziehungen zwischen Jtali« und Frankreich bestehen. Es ist für unS von Wichtigkeit, vor unseren Thor« ein befreundetes Volk zu haben, daS von guten Aoficht« beseelt ist. (y-ifall.) Die Vorlage wurde schließlich an» genommen.* Tonlntse, 28. December. Gestern Abend sand hier eine Versammlung zu Gunsten Dretzfus statt, zu welcher u. A. Pieffevsä und Mirdeau erschienen waren. Gleich btt Beginn der versammluog wurde von den Gegnern ein derartiger Tumult in Scene gesetzt, daß der überwachmde Polizeibeamte sich genöthigt sah, die Versammlung auszulöse«. ■ Bet» verlass« des Saales trugen mehrere Person« in de» Gedränge Verletzungen davon. Die Ruhestörer verfolgt« ; Mirbeau, zertrümmerten die Schaufenster jüdischer Geschäft». I leute und brachten Hochrufe auf die Armee aus. Die Poliztt Aahm mehrere Verhaftungen vor. Die Freunde DrehsnS i veranstalteten eine Gegendemonstration und riefen: „Hoch | die Revision. , London, 28. Deeember. An den Barerlavdrfiuu seiner Landsleute wandte sich der Erste Lord des Schatze-, Balfour, all er auf einem Bankett äußerte, er würde eS gern sehen, daß man sich im Unterhause bei Anfragen über auswärtige Angelegenheiten, die nicht vorher augrküudigt feien, auf kurze Erklärungen beschränke, damit weder fremde Mächte «och Interessen del Reichel dmch die Antwort de- Minister! in G-fahr geratheu könnten. Die gegenwärtigen Meinung!» Verschiedenheiten zwischen den Parteien bezüglich der au!' wärtigen Politik seien übrigen!, so fügte der Minister hinzu, nur nebensächlicher Art, in den Havptgruodsötzen herrsche völlige U'bereiostimmuvg. Loudon, 23. Deeember. „Standard" meldet au- Neu» York, in Havanna herrsche große! Elend. Mae Kinl'h hat Befehl gegeben, sofort Leben-mittel dort hin abgeheu zu laffen. RewYork, 23. Deeember. Seit einigen Wochen herrscht über Stadt und Hafen ein undurchdringlicher Nebel, wie mau ihn hier noch nicht gekannt. Der Schifffahrt-' und E'senbabnv-rkehr leidet schwer darunter.____________________ Loeales uttfc LrovknzieUes. Gießen, den 24. Deeember 1898. • • Sitzungen Großherzogi. Handelskammer am 2. und 16. I. MtS. Anwesend waren die Herren: Koch, Scheel, Balser, Heichelheim, Katz, Klingspor und Wortmann. Der Vorsitzende berichtet über die am 23. November a. c. stattgefundene Sitzung der Bezirks»Eisenbahnraths Frankfurt a. M. Als von allgemeinem Interests führen wir Nachstehendes an: Die Vorlage der vertretenen Direktionen „Mehl- und Mühlenfabrikate aus dem Spezialtarif I. in die allgemeine Wagenladungsklasse zu versetzen", wurde mit großer Majorität abgelehnt. — Die von Michel und Genossen beantragte „Frachtermäßigung für Häute und Felle", sowie der Antrag v. Schenck und Wüstenfeld auf „Ermäßigung der Lagerplatz Gebühren für minderwerthige Maffenproducte" wurde mit großer Majorität vom Plenum befürwortet. — Für den Sommerfahrplan 1899 find Erwägungen im Gange wegen Einlegung je eines Schnellzugpaares Gießen Betzdors.Hagen und Frankfurt-Gießen-Caffel- Hannover»Hamburg. Dem Vernehmen nach ist in Aussicht genommen, letzteren Zug Vormittags 8 Uhr in Frankfurt abgehen zu lassen, wonach anzunehmen ist, daß der Gegenzug Nachmittags Gießen paffiren würde. — Wegen dieser für uns ungünstigen Lage hat die Kammer eine erneute Eingabe an Königliche Eisenbahn-Direction Frankfurt a. M. gerichtet. Es ist in ihr — wie schon so oft geschehen — die Verkehrserschwerung beleuchtet worden, daß wir zwischen 5 Vormittags und 6 Uhr Nachmittags keinen Schnellzug mit 3. Klasse nach Frankfurt haben und in gleich deklagenswerther Weife einer solchen Verbindung vice versa zwischen 12 Uhr Mittags und 11 Uhr Nachts entbehren. Wir befürworteten, daß man die Abstellung dieses Uebelstandes im Auge haben und demgemäß die Lage des erwähnten Schnellzugpaares bestimmen möge. — Infolge Verfügung Großh. Ministeriums hatte sich die Kammer gutachtlich zu äußern über den, dem Landtage vorliegenden Antrag Haas und Genossen, die Errichtung von Kornlagerhäusern mit Siloeinrichtung auf Staatskosten betreffend. Wir erklärten uns in einer sehr eingehenden Berichterstattung als grundsätzliche Gegner jeder Begünstigung von Genossenschaften mit Staatscredit. Die Waarenbewegung müsse im Interesse der Allgemeinheit der freien Concurrenz überlassen bleiben, die Markt-Versorgung und Preisbildung könne sich nur auf diese Weise am richtigsten vollziehen, und dies Verhältniß dürfe ebensowenig beim Wett» bewerb zwischen Handel der Einzelnen und der Genossenschaften durch staatliche Subvention beeinflußt werden. Dem Staat könne nicht die Aufgabe zufallen, auf Kosten der Allgemeinheit einer einzelnen Ecwerbsgruppe Vortheile zuzu- weisen und damit zugleich eine gefährliche Verschiebung wtrth- fchaftlicher Interessen und Vernichtung berechtigter Aistenzen zu bewirken. — Verschiedene der Kammer vorliegende Beschwerden über die Beschaffenheit und Einrichtungen der hiesigen steueramtlichen Niederlageräume, sowie das Bedürfniß, in den durch die große Entfernung zwischen Zoll» schuppen und Hauplsteueramt erschwerten AbfcrtigungSver- hältnisse eine Erleichterung herbeigeführt zu sehen, geben in der Sitzung vom 15. October l. I. Veranlassung, zur Prüfung dieser Angelegenheit eine Commission zu ernennen. Diese Herren erstatteten heute auf Grund einer eingehenden Besprechung mit dem Vorstand Großh. Hauptsteueramts, welcher in zuvorkommender Weise persönlich sich der Führung bei der nölhigen Augenscheinnahme gewidmet hatte, ausführlichen Bericht. Die gemachten Wahrnehmungen bestätigten die hauptsächlich auf die Ungunst der räumlichen Verhältnisse zurückzuführenden Unzuträglichkeiten rc. Doch ließ sich in erfreulicher Weise zugleich constatiren, daß nach Fertigstellung der derzeitigen Neu» und Umbauten eine wesentliche Verkehrs- rrleickterung eintrrten wird; auch bezüglich der Abfertigungen am Zollschuppen ist bei dem der Commission amtlicherseits bekundeten ernsten Bestreben, die durch äußere Umstände erschwerte Lage nach Möglichkeit zu erleichtern, eine Besserung zu erwarten. Die auf Grund dieser Berichterstattung noch zu berücksichtigenden Wünsche sind Großh. Hauptsteueramt in einer Eingabe bezeichnet worden. — Die Handelskammer Verden beleuchtet in einer an den preußischen Herrn Minister für Handel und Gewerbe gerichteten Vorstellung die vielfältigen Benachtheiligungen der Handeltreibenden in Folge der mit ihnen concurrirenden Thätigkeit von Beamten in Genossenschaft«», Consum- und anderen Vereinen, als Vertreter von Versicherungsgesellschaften u. s. w. — Jene Schwesterkammer begründet sehr eingehend ihre Anschauung, „daß es eine Pflicht des Staates sei, mit aller Entschiedenheit gegen jene Thätigkeit der Beamten einzuschrriten, dies umsomehr, weil sie in der Mehrzahl der Fälle nur unter der Billigung der Aufsichtsbehörde erfolgen könne." Unsere Kammer beschloß, im Interesse der seßhaften Detailgeschäfte, im gleichen Sinne eine Eingabe Großh. Ministerium zu unterbreiten. — Eine Holzhandlung Oberheffens reichte bei der Kammer eine Beschwerde ein, über mangelhafte Ladevorrichtung der Station Ranstadt und beklagt sich ferner über die Handhabung beim Großherzogthum eingeführten Submissionswesens für Bau» und Nutzholz, lieber beide Angelegenheiten wird in einer späteren Sitzung berathen werden. — Die Verwaltung der belgischen Staatseisenbahnen hat in Elberfeld eine Agentur errichtet, um die Entwickelung des Handels zu fördern, und soll diese Einrichtung auch den Industriellen, Kaufleuten und Spediteuren unseres Bezirks zu gute kommen. Die genannte Stelle — Elberfeld, Prinzenstraße 7 -, ertheilt kostenfreie Auskunft über Transportkosten, Zölle, Fahrpläne u. f. w. soweit dieselben den Verkehr nach, von und über Belgien per Bahn oder per Dampfer betreffen und sichert prompte und coulante Erledigung zu. Minder belebend für die Handelsbeziehungen zu Belgien erscheint die Zoll-Novelle, welche der belgische Finanzminister am 29. November l. I. der dortigen Kammer zur Genehmigung vorgelegt hat und nach welcher künftig bei der Tarifirung nicht allein, wie bisher, der Facturenwerth maßgebend sein soll, sondern wie sich dieser Betrag zuzüglich Verpackung«-, Transport-, Versicherung«' und Verkaufsspesen bi« zum Einfuhrort darstellt. Diese von der Deutschen Handelskammer in Brüssel aus zugegangene Mittheilung ist Großh. Ministerium mit dem Ersuchen unterbreüet worden, einen beschleunigten Einspruch der Deutschen Reichsregierung gegenüber einer solcher unerhörten Zollmaßregel zu befürworten. — Die Kammer besitzt Mit» thetlungen über die Absatzfähigkeit deutscher Jndustrieartikel in Süditalien, Kenntnißnahme ist Interessenten gestattet. — Eine aus Verkehrskreisen der Strecke Stockheim« Gedern unvorliegendes Gesuch — Zugverbindung betreffend — wird der demnächstigen Sitzung überwiesen. — Die Bibliothek hat eine sehr werthvolle Bereicherung erfahren durch Ueberweisung: a. der ersten Ausgabe des deutschen Reichs-Adreßbuchs für Industrie, Gewerbe und Handel, von Seiten de« Verlags, b. Der Denkschrift über den neuen Mannheimer Industrie- Hafen, nebst erläuternden Skizzen und Plänen, übersandt vom Mannheimer Stadtrath. — Der Vorsitzende gedachte bei dieser letzten unserer diesjährigen Sitzungen mit Bedauern des Umstandes, daß Herr College Gail in Folge Ablehnung feiner Wiederwahl aus unserer Körperschaft scheide. Derselbe habe stet» ein reges Interesse für die Aufgaben der Handelskammer bekundet, verständnißvoll seine Mitarbeit eingesetzt und fei durch ächte Collegialität uns Allen lieb geworden. Der Vorsitzende wurde beauftragt, Herrn Commerzienrath Gail diese aufrichtige Anerkennung der Handelskammer zu bekunden. Settiou Oberhessen de» Deutschen und Oesterreichischen Alpeuverein!. Am Mittwoch, dem 21. d. M., hielt die in stetem Emporblühen begriffene Section Oberhessen des großen Central- verbande- ihre diesjährige Haupt» und zugleich 12. Monat-- verfammlnng in ihrem mit alpinen Emblemen, Bildern u. s. w. prächtig au-gestatteten Berein-lokal im „Hotel Kaiserhof" dahier ab. Wie in den vorangegangenen Sitzungen waren auch in der Hauptversammlung wieder zahlreiche Mitglieder erschienen. Nach Erledigung der Rechnuog-ablage, die einen günstigen Saffenbestand feststillte, erstattete Herr BerlagS- buchhäadler Otto Roth Bericht über die Thätigkeit der Srctiou im letzten Bereintjahr und war in der Lage, ein recht erfreuliche! Bild vor den Augen der Bersawmeiten zu entrollen. Die Aufgaben, die sich die Sektion bei ihrem Eintritt in da! nunmehr verflossene BereinSjahr gestellt hatte, löste sie auf da! Beste. Sie hielt 12 MonatSversawm'ungen ab und förderte in ebensovielen Vorträgen da! wiffenschaft- ltche und alpine Jntereffe der SeetionSgenoffen, welche sich allmonatlich zu Ausflügen in die nähere uud weitere Umgebung zusawwenschloffen. Die Touren befriedigten die Theil» nehme» stet! auf da« beste und ist de-halb zu hoffen, daß auch der nächste Ausflug, der am Freitag „zwischen den Jahren" statlfindet, emen fröhlichen Verlauf nehmen wird. Während der Reisezeit wurden die bedeutenderen Gebirgl- gruppen im Deutschen und Oesterreichischen Alpengebiet von SectionSmitgliedern durchwandert, welche von den mannigfachen BortheilenGebrauch machten, die die Mitglieder deSGrsammtver» bandel genießen. N cht unerwähnt soll bleiben, daß die Section bei ihren Veranstaltungen stet! willkommene Gäste häufig begrüßen durfte. Mit 89 Mitgliedern tritt sie in da- neue Jahr ein, auch liegen bereit- wieder einige Neuanmeldnngeu vor. Drei Mitglieder hat die Section durch den Tod verloren: die Herren Redakteur Scheyda»G eßen, Rechner Glock- Schotten, sowie den nm die Förderung der alpinen Sache anerkannt hochverdienten Herrn Stab-arzt Dr. Kiew itz- Gießen, dem e- leider nicht beschieden war, im sonnigen Süden die ersehnte Genesung zu finden, der jedoch bi- zuletzt der von ihm mitbegründeten Section ein treue! Gedenken bewahrte. Der auljührliche Jahresbericht de! Verein! wird in den nächsten Monaten erscheinen- von einer öfteren regelmäßigen Berichterstattung sük da« große Publikum fieht die Section statutarischer Satzung gemäß ab. Nach diesem beifällig aufgenommenen Bericht hielt Herr Dr jur. Arnold — Mitglied der Schwester»Section Darwstrdt — einen Vortrag über „Wanderungen im Zillerthal". Ungeteilte* und wohlverdienter Beifall wurde dem fesselnden Redner gespendet. Zum Schluffe fand die Wahl de! Vorstandes für 1899 statt- in denselben wurden nahezu einstimmig gewählt die Herren: Berlag-buchhändler Otto Roth, Amtsrichter Neuenhagen, Staat-anwalt Zimmermann, Kaufmann Friedrich Heimer. Der Section ein herzliche- „Frisch auf!" -s- • • Vortragscur« für praktische Landwirthe. Wie wir vom Bureau de« Höfischen Lanbwtrthschast-rath- in Offenbach a. M. erfahren, find für den BortragScnr- für Proc» tische Landwirthe in Gießen (vom 4 bi- 7. Januar 1899) bi! jetzt schon ca. 70 Theilnehmerkarten gelöst worden. Bei der Reichhaltigkeit de- vortrag-program«! und der Mitwirkung erster Autoritäten und Sachverständigen ist ein sehr zahlreicher Besuch Seiten! der Landwirthe namentlich an6 der Provinz Oderheffen und den angrenzenden preußischen Landeitheilen mit Sicherheit onzunehmen. Beim vorjährigen Cur! in Darmstadt waren 272 Theilnehmerkarten anlge- geben worden. • • Stadttheater. Clara Drucker vom Lkffingtheater in Berlin beginnt ihr Gastspiel im hirfigen Stadttheater am Dien-tag den 27. d«. Mt-. mit Sardou's „Dora". Di- Künstlerin zählt diese Rolle zu den besten ihre! Repertoire und hat damit auf ihren aulgedehnten Gastspielreisen die größten Trsolge erzielt. Frl. Drucker spielt außerdem hier noch die „Grethe" und den „Bieomte von Lötoriöre!". Die noch ausstehenden Abonnementbillet! haben sür dal Drucker Gastspiel Gültigkeit, allerding! mit Zuzahlung, da diese- Gastspiel bei erhöhten Eintrittspreisen stattfindet. Der große künstlerische Erfolg, den Frl. Drucker bei ihrem vorjährigen Gastspiel hier errang, läßt erwarten, daß diesmal auch der pecuntäre Erfolg mit dem künstlerischen gleiche« Schritt hält. — Die für heute angezeigte Aschenbrödel- Aufführung fällt au! und ist auf den Neujahr-tag Nachmittags 4 Uhr verschoben worden. • • Kaiserpanorama. Im Panorama Photophlastik gelangt von Sonntag ab eine neue Serie zur Ansicht. Da! Kaiser-Manöver von 1896 und 1897 und bringt uni dieselbe nicht unr Manöverbilder, sondern e! werden nnl auch eine ganze Reihe von Dörfern und Städten au! de« schönen Sachsen vorgeführt u. A. Zeitfein, Wawitz, Bilitz, Meschwitz, LanSke, Hochkirch, Wrtsfing, Särk«, Bautzm. Görlitz mtt Hauptplätzen und Kirchen, Kaiser Wilhelm Denkmal, Heilige! Grab, Denkmal deS Prinzen Friedrich Karl und da! der ersten eroberten französischen Kanone. Sodan» Breilau mit Denkmal Friedrich dei Großen, Fahnen und Standarten des GardeeorpS auf der Rückkehr, an der Spitze der Kaiser und Nikolanl, Erbprinz vou Meiningen sowie di- fremden Offiziere und Gesandten. * • Eissport. Wie mau uni mittheilt, besteht die Abficht, bei andauerndem Frost aus dem Sportplatz an der Hardt, die Eisfläche im Innern der Rennbahn für den Ei-sport freizugeben. ES ist die Einrichtung getroffen, bet eintretender Dunkelheit die Eisbahn elektrisch zu beleuchten, sodaß auch Dirjeuigen, welche bet Tage geschäftlich behindert find, in den Abendstunden sich dem Vergnügen dei Schlittschuhlaufen! hingrben können. • • In der weiteren Ziehung der Rotherr Kreuzlotteri^ fielen 50000 Mk. auf die Nummer 346391, 25000 Mt. auf die Nummer 160740, 10000 Mk. auf die Nummer 110639, 5000 Mk. auf die Nummer 154810 und je 1000 Mk. auf die Nummern 8021, 228989, 246972 und 361641. • • Die Zahl der $obelf8He, einschließlich der Todt- geborenen, betrug in der Woche vom 11. bi! 17. Deeember in Mainz 17, in Darmstadt 15, in Offenbach, in Worms ünd Gießen je 8, zusammen 64, davon 23 im ersten Leben!- jahre. Todelfälle pro Jahr und 1000 Einwohner lauten auf Mainz 11, Darmstadt 11,5, Offenbach 20, Worm! 12,5 und auf Gießen 17,8. — Die Todesursache anbelangend, verstorben an Rachenbräune (Diphtherie) 2 (je 1 in Offenbach und Gießen), an Unterleibstyphus 1 (Offenbach), an Diarrhöe und Brechdurchfall 2 (je 1 in Darmstadt und Gießen), an Lungenschwindsucht 7 (je 2 in Mainz und Offenbach, 3 in Worms), an acuten entzündlichen Krankheiten der AthmungS- orgaue 10 (4 in Mainz, je 2 in Darmstadt, Offenbach und WormS), an Gehirnapop »xie 4 (3 in Mainz, 1 in Darmstadt), an sonstigen Krankheiten 84 (7 in Ma'nz, je 10 in Darmstadt und Offenbach, 3 in WormS, 4 in Gießen)- gewaltsamen Tod erlitten 4 Personen (je 1 in Mainz und Darmstadt, 2 in G eßen). ♦* Vergeßt die Briefträger, Post» und Depeschmboterr nicht. Weihnachten naht! Jung und Alt freut sich schon, was wohl das „Chriftllndchen" bringen wird. Wir möchten hier gerade für Einen beim „Christkindchen'' sürsprechen, für Einen, der Euch stets immer das Neueste bringt, der Allein einem Sack beisammen landauf und -ab trägt, Leid und Freudbringendes — nämlich den Postboten. Ob» regnet oder schneit — ob die Sonne brennt! — er thut seine Pflicht Weihnachten ist nur einmal im Jahr! Die Zeit, da Alles sich an den Weihnachtsgaben erfreut, ist für den Postboten und Briefträger mit so viel Mühsalen verbunden. Ueberal harrt man des Mannes, der die Gaben des Christkinde« ins Haus bringt. Aber Wenige denken, von der Festfreude zu sehr eingenommen, daran, daß der Mann nM den Weihnachtigaben bei Schnee und Wind und oft noch auf schlecht oder gar nicht gangbaren Wegen seine Runde machen muß, um Jedem seine Bescheerung zustellen zu können. Darum sei e» an Weihnachten ober sei es an Neujahr, man vergesse nicht des Postboten bezw. Briefträger«, aber auch nicht de« Depeschenboten, der trotz aller Unbilden des Winterwetters sogar bei Nacht im Dienste strenger Pflicht steht. Auch die Postillone der Packetwagen, welche ebenfalls um Weihnachten sehr in Anspruch genommen sind und dabei im Freien warten müssen, wolle man nicht ganz vergessen. * • Oberheffische öetoetbe. und Industrie-Ausstellung zv Butzbach 1898. Die Großherzogliche Centralstelle für die Gewerbe veröffentlicht folgende Bekanntmachung: Da! im Grwerbeblatt Nc. 39 v röffentlichte Berzttchniß bet anläßlich der Butzbacher Gewerbe-Ausstellung mit An!» zeichnungen bedachten Aussteller hat einige derselben veranlaßt, sich mit Beschwerden an die unterzeichnete Stelle zu wenden. Diese Beschwerden find Seiten! der BeurtheilungS- Commisfion unter unserer Mitwilkuug eingehend geprüft worden. Auf Grund der bei nochmaliger Berathnng ge- i toounenen neuen Anschauungen Haden nunmehr auf Vorschlag, l de! Bo,fitzenden der Beurtheilungi-Commisfion die nachstehend ■ erwähnten Gewerbetreibenden folgende Auszeichnungen er- i halten: a) Eine Preismedaille anstatt eine! Anerkennung! *»55s,* m * bin aaoreni, ani S** ft !’2 *ÄS* •11 r.,ü' * »««-b'hniin Äfr* 1D'-«-, ä* ui 8itoai-»«8 ;'iTwr “"'•i’ibltm 6 6, " °,"! ' adtiblnoi mi» o bat X 1 IM- '** *** ii. ji? 6“e»« «üficht. Da, Wh mf 1897 °°d bringt nnl WJ«i lonbun l6 Huben nnl ®Ww Mb Ötibten aul hot «-Mein, öittij, Sllitz, Witffivg, Alk, Daniil. 1 ^Wt, Ralf« Mlhtlot-Dwr, ml -es Prinzen Friedrich Rail franzöfifchen fanont. (iobann ri< bti Großen, Fahnen nnb fflf -er Mkrhr, an -er Spitze Prinz von Meiningen sovir die ittn. uni MM, Wt die W aui bim Sportptatz an bn Innern der Rennbahn für den i die Einrichtvnz getrrffen, bei Eisbahn elecirüch zu belenchren, ii bei Lage geschäftlich behindert ich de» Vergnügen del Schlitt. . Ziehung birfatfafriiNtrk Rnmmer 346 891, 25000 M. 10000 Mk. auf die Strati die Nammer 154810 unb ,mirn 8021, 228989, 246972 Wfalt, einfchließlich der Tobt* w« 11. bll 11. 115, ta £)$'M 1® ®’™* ,n 64,6aeon28 lm*8tb«l' i, UBb 1000 „*■ 15, Cffutat 20, 8«™i 12,5 . C|, IibUiiHi (Clpjtbiili) 2 (h * • itlilWWl8* 1 CTffiSs i 2 (|ilio®««?al'"" x'sta . L m MiKI ««‘Dü*4'®! Ma «'*"!" SÄ» , 2 In DimO-bi, DffiW”' , 4 (3 In 11 ’S ». f* gfigS. 3118 11116 St »** srttmW” «sw tSM ** Ä’ W * ich den P'sti» WiM •Ä' iitd und oft Zachen ® L el S'ä«ffÄl« S-Ks-s» Ad d«b-i wo jä*__Z lff/a5 Uhr. Eintritt 50 Pfg. 3. Feiertag Anfang Abends 5 Uhr. Eintritt 30 Pfg. Liederkranz. Am 2. Weihnachts-Feiertag, Abends präeis 8 Uhr: Mnterhattung im Iestsaale des Haft Leiö , 12606 Der Vorstand. Wiener Hof Am 3. Weihnachtsfeiertag: Lehrling gesucht Für ein größeres kaufmännisches Bureau in Gietzeu wird zum 1. April, eventl. auch früher, ein junger Mann als Lehrling gesucht. Selbstgeschriebene Offerten wolle man unter „Lehrling" an die Bnnoncen-Expedition von Haasem stein & Vogler, A.-G., Gießen, senden.12,92 im Saale des Cas6 Leib. Anfang 8 Uhr. Herren-Karten ä 1 Mk. sind an der Kaffe zu haben. Damen ohne 'Karten haben keinen Zutritt.Der Vorstand. Bruders Rudolf Kreiling mit und bitten um stille Theilnahme. Lich, den 23. Deeember 1898. Stadt Cassel Am 3. Feiertag: . »F Früh-Concert. “WS Frühstück: Leberklös mit Sauerkraut. ie«o, Concordia. Am 2. Weihnachts Feiertag: W Bescheernng im Vereinsloeal. 12599 12615] Ein 21 jähriges Fraulem,! welches perfect kochen kann und auch etwas Hausarbeit mit übernimmt, wünscht Stellung als Köchin Anfangs Januar. Zeugniffe stehen nebst Photographie zu Diensten. Offerten bittet man zu richten unter M. N. 100 postlagernd Siegen in Alle Exemplare unserer heutigen Ausgabe enthalten einen Prospect über die „Kurmethode Weidhaas", die bei Asthma,Brustleiden,Athemnoth,Lungenbluten und Magen- 12623 leiden laut den Attesten von Aerzten und Privatpersonen, sich vorzüglich bewährt hat. 12584 —^Großes Concert. L. e aus . Eintritt 30 Pfennig. I2SI8 i Männer-Turnverein Giessen. p Eingetretener Hinderniffe halber findet die Weihnachts-Aeier Unsere diesjährige Weihnachtsfeier mit Berloosung findet am 2. Feiertag, AbendS 8 Uhr, im Lenz'schen Felsenkeller statt, wozu ergebenst einladet 12598 Der Vorstand. Zill verkaufen Neuen Baue 1. 12014 Kaiser Manöver von 1896 und 1897. A. A.: Manöverbilder. Dörfer u.EtädteSachsens. Görlitz mit Hauptplätzen, wÜF' Straßen u. Denkmälern. floett*111 #*w M.P.O. ter Sacaoj Ernennung l Henn Mag dar brstLti-t Lochen btxei -alt von jkh> Ttnsenleiter itt «ehr odl bcstächtliche i seiner bedenk seine» Wesen tvt-rhrn ton der Spitz', d »st de« Rat höhe, in 8t beliebt und ta der Shei ort de« H> folger bei Vtaütutni worden; de vnglücken 1 Sensen Ze> ihm gegeni nah«, um Ernennung W. 1 höchsten Ve eine recht l KP.( Presse bi scheu Rai deutschen fl Seite wir Vreden, sc drusrlben 5 8ui»ärdg{ t>- BüIob i 5)er$ Mocken toi M stU. walte Echt Ein $]önd er da- P tat Sami drüben tu wandelt Schneefall Beerten i Der umfriedet; taH Mi« „ läutete ee , N ‘“"fte @e Wi feiern Nd an ‘Äalt ft »butte N tata ^Stetr E0®« Wei: fe*