J Detaillitzen, ^^ten-Wahleu 5 * den allgemeinen tottbe bet $ot, 118-2 Seiten bor md fimmtliche ser tinptreten, wrftneti offenen iGangchonger, bat. en-Bereins. ittmg! neu SoMemohaten nd ganz den Wahl Uvik n Wchvo^chläge. die znet, die Stimmen zu chtuogen. Nr. 277 Zweites Blatt Freitag den 25. November L8S8 trf^det U|f14 ■u Ausnahme btt Mantag«. Tn« •irgenrr »•■IClteiriltcr »erben brm Änjrtgcr wSchcuilich viermal bngtkgl. Gichener Anzeiger A,»ug.pr,t« vieneljihrlich 8 Mark SO Pf,, menatltd) 75 Pf,, mit vringerloh«. 8« Poftdetzu, 3 Mark 50 Pf,, vierteljährlich. U«»»hme »en Nnzeigen zu der NachmniagS für beit Mfü« Iq er14eraenbrn dkurnmer bil Norm 10 Nhr. Heneral-Nnzeiger ÄUf Anzeigen.vermtttlun,«ftkllni bei I«- anb «ullanM nehmen Anzeigen für den Gtehenrr Anzeiger entgegni 2ln»ts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gieszen. ÄAecttea, Upebition und Drudern: >4»tHrejt »r. 7. Gratisbeilage: Gießener Familienblätter. Adresse für Depeschen: Anzefger fritg«». Fernsprecher Nr. 51. Amtlicher Theil. Bekanntmachung. Unter der Schafherde zu Hof Leustadt, örtil Büdingen, ist die «Sude fest,»stellt und für diese Herde die Gemarkuug»iperre ungeordnet worden. Gießen, den 28. November 1898. Großherzogliche« KreiSamt Gießen, v. Bechtold. Bekanntmachung. Nachdem dir Maul- und Klaueusenche in Htm- dach ausgrbrochen und eine größere Berbreilung erfahren hat, ist über Himbach, Krri« Büdingen, Orts- und Ge- »aikungssperre verhängt worden. Zugleich ist der Seuchenort und dessen Gemarkung gegen da« Durchtreibrn von Wiederkäuern und Schweinen abge'prrrt and bestimmt morden, daß die Au«führung von Thieren dieser Nrt an« dem Seuchenort und btffen Gemarkung nur auf Grund eine« krri»veterinärärztl chen Zeugniffe« und nur zn« Zwecke sofortiger Abschlachtung rach zuvor rtnzuholender polizeilicher Erlaubniß erfolgen darf. Gießen, den 21. November 1898. Großherzogltche« Krei-amt Gießen. ____________________v. Bechtold.____________________ Bekanntmachung. W gen vorznnehmeuder GaSrohrverlegungSarbriterr wird der Echlffeubergerweg zwischen Berg- nud Licher- strafte ton heute ab bt« auf weitere« für den Fuhrwerk«- vrikrh' g-sperrt. Gießen, den 22. November 1898. Grobherzogliche« Polizeiamt Gießen. ___________________I. V.: Roth.___________________ ZÜm^Äbschlutz des italienisch-französischen Handelsabkommens. Während e« noch vor einigen Tagen schien, al« ob durch den Raheita Zwischenfall eine ernste Verstimmung zwischen Italien und Frankreich Platz greifen würde, trifft die überraschende Meldung ein, daß ans handelspolitischem Gebiete zwischen beiden Staaten ein U.berewkommen erzielt worden ist, da« schon lange der Wun ch weiter Kreise bildete. Wir haben früher bei Btsprechung der Beziehungen Italien« zu Frankreich wiederholt darauf hingewiesen, daß beide romamscheu Länder in Bezug auf ihre Handel«intereffeu viel- fach auf einander angewiesen seien, und daß der fett Aufhebung bei Handel«vertrage« bestehende Zustand auf die Dauer nicht aufrecht erhalten werden könne. Aber verschiedene politische Zwischenfälle trugen dazu bei, die Annäherung der stammverwandten Staaten zu verhindern. Bor Allem war r« da« Vorgehen Frankreich« In Nordafrika, welche« in Italien tiit« Blut «achte und eine Verständigung hinan«schod. Sodann waren r« die Kartätschen, welche im Sommer vorigen I hre« von franzöfischer Artillerie gegen italienisch»« Grbiet abg-feuert Morden waren, die die Spannung zwischen beiden Ländern wieder anfachten. Zwar suchte man de« Vorfall j de Bedeutung abzusprecheu und ihn ans ein versehen zuiückzu'ühren- aber «an blieb in Italien der Anficht, daß die Sctüffe ad- sichtlich abgefeuert worden seien, o« die P ode anzustellen, wa« franzvfischersrit« im Ernstfall grthan werden milfie. Auch da« Duell zwischen dem Herzog von Tarin und de» Prinzen Heinrich von Orlean« wegen der von Letztere« geübten Kritik der italienischen Armee war geeignet, die Gegensätze zu erweitern- aber schließlich hat denn doch die Bedürsntßfrage den Sieg davongetragen, und da« Handel«- abkommen ist jetzt zur Thatsochr geworden. Die vielfach hervorgetretenen Diff reuzen, die manchmal tu einen Zollkrieg augzuarteu drohten, find nunmehr beseitigt worden. Ja Frankreich träumt «an davon, daß nach Regelung de« wtrthschaftlichen verhältniffe« zu Jtaliru auch einmal die politischen Beziehungen zu diesem Lande fich beffer gestalten werden. And auch tu Italien gibt r« eine starke Partei, welche einem solchen Auichluß an da« Nachbarland gar nicht abhold ist. Aber btt maßgebenden rvmiichen Persöu- ketten wissen sehr wohl, daß Italten für seinen Freund nur die Kastanien au« de« Feuer holen soll. Alle Reg erungen Italien« während der letzten Jahrzehnte haben eikannt, daß da« Heil ihre« Lande« einzig und allein im Festhalten a« Dreibünde, in einer aufrichtigen Freundschaft zu Deutschland und Oesterreich liegt. I« Verein mit diesen Staaten ist Italien ein Machtfactor, während e« im Bunde mit Frankreich erst an zweiter Stelle stehen würde und fich ton seinem Alliirteu am Gängelbande führen laffen müßte. Veßhalb glauben wir auch nicht, daß der Abschluß de« italienisch- franzöfischeu Handel«vertrage« irgend welche Aenderung In der großen Politik Italien« nach fich ziehen wird. Wir Deutsche werden auch künftig in de« schönen südlichen Lande Trumpf bleiben, wie wir e« jetzt sind. Hat doch unser Kaiser erst jetzt wieder Tympaihiekundgebungen daselbst erfahren, welche einzig dastrhen und zeigen, wie hoch da« Deutschtham tn der Werthschätzung de« Halt etlichen Bo ke« steht. (xx) Deutscher Reich. Berlin, 23. November. Wie au« Po la gemeldet wird, ist da« Einlaufen der »Hohenzolleru* «it dem Kaiserpaar an Bord für heute früh 8 Uhr angesagt gewesen. Doch wird die Ankunft vielleicht durch die stürmische See und durch die herrschende Bora verzögert werden. Da» Katserpaar wird durch den Admiral Erzherzog Karl Stephan, der mit seiner Familie in Pola lebt, den Marine Eommandanten Admiral Spaun und den Statthalter Grafen Göß empfangen werden. Für den kurzen Aufenthalt de» Kaiserp'are« ist folgende« P-ogram« vcrgesehen: Rundfahrt durch die Stadt, Vifichri- gung der röm'ichen Arena und der Altertdümer, Besuch der Familie de» Erzherzog» Karl Stephan und Frühstück an Bord der ^Hobenzollern*. Die Abfahrt de» Katserpaare» mit der Bahn «oll um 1 Uhr 20 M>n. Nachmittag» erfolgen. Berlin, 23. November. Dem ,®ed. Togedl." zufolge berichiet ein Madrider Blatt, Don Jaime, der Sohn de« Piätendenien Don Earlo«, werde am 26. November an« der russischen Armee au«ireten und nach seiner Verabschiedung von den Kameraden durch ein Banket Rußland verlaffen. — Nach einer Meldung de« ,Kleinen Journal- an« Pari« überreichte der amerikanische Delegirte Day den spanischen Eomw'ffaren ein Ultimatum bt» Ende November. Amerika «erde kein weitere« Zngeständniß machen. Berlin, 23. November. Da« vesoldung«gefetz für die Unterbeamten ist vom Staatdministrrium genehmigt worden und soll de« Landtage zugleich mit de« Eta» zugehen. AttsUnrd. Wien, 23. November. Die Demission de« Kriegs- Minister« von Krieg«hawmer wurde bt«her nicht angenommen. Die Gerüchte, daß Fürst Lobkowitz zu seine« Nachsoloer ernannt sei, find unbegründet. Brüssel, 23 November. Die belgische Preffe fiehi tn de» Adiattuß eine« Handel«bündnisse« zwischen Frankreich nnd Italien da» Vorzeichen einer allgemeinen politischen Annäherung zwischen beiden Staaten, deren Folge eine Abschwächung de« Dreibunde« sein dürfte. Port« 23. November. Der Eassation«hof setzt seine Untersuchung sowohl innerhalb wie außerhalb der Ertminalkawmrr fort. Die Hau«suchungen, von denen mehrere Blätter zu berichten wiffen, haben thatsächltch stattgefunden. Wir können, so sagt der „Watin*, an« bester Quelle berichten, daß da« Resultat ein solche« gewesen ist, daß nicht der geringste Zweifel bleibt über die Rolle, welche Esterhazy in der Dreyfu«-Affaire gespielt hat. E» «ar am vorigen Fre'tag, an welchem die letzten Han«snchungen stattgefunden haben. Der Untersnchung»richter, begleitet von vier Agenten, nahm tn einem Local de» Hanse« de« Lredtt Lhonnai« die Hau»snchnng vor nnd fand daselbst 43 Briefe, von denen einige ans da» bekannte schrasfirte Papier niedergeschrteben waren, welche« auch zu dem Bordereau verwandt wurde. Wir können verfichern, so sagt da« Blatt weiter, daß darunter fflnf Briefe waren, welche direeteu Bezug auf die Dreyfu«- Affatre haben. London, 23. November. Der Abschluß de« französisch- italienischen Handelsverträge« hat hier peinlich überrascht. In Regierungskreisen behauptet man, daß der Abschluß den großen Bemühungen Nelidow« zuznschreiben Feuilleton. Kreuz und Schwert. »in vedenkblatt zur Stiftung de» IohanuitrrsrdtN» vor 850 Fahren. Don Dr. Ludwig Wald. (Nachdruck verboten.) Der Orden de« heiligen Johanne« von Jerusalem war der älteste geistliche Ritterorden. I« Beginne senfkornartig, wie alle« christliche Beginnen, und so wie diese« mit Mängeln behastet, «ar die Bereinigung barmherziger Brübtr nur darauf gettch'er, ihre Dienste den Elenden, Stechen und Kranken zu widmen. Doch, so lange der Orden da« Statut hochhielt und nach ächt christlichen Prtneipten lebte, wurde er mächtiger »nd mächtiger und wuch» schließlich zu e-ne« souveränen Staate an, der seinen E.vfluß durch ganz Europa geltend »achte und fühlen ließ. So oft der Orden im Brrlause seine« Jahrhunderte langen Bestehen« fich auch seiner Auflösung nahte, reffte er fich doch immer wieder auf, ging an« jeder Demüthtgung desto ruhmvoller wieder hervor, bi« er endlich tn unser»» Zeitalter de« Kampfe« de« Modernen mit de« Alten sank, gänzliche Zertrümmerung zwar nicht, doch arge Zerstückelung trittt und jetzt nur tn einzelnen Zweigen und zu verschiedenen Zwecken noch al« ein liebliche» — Schattenbild feiner einstigen Größe, Heldenhaftigkeit und Herrlichkeit sortlrbt. Gastfreundschaft und Menschenliebe ließ ihn entstehen und immerdar wird er eine der merkwürdigsten historischen Erscheinungen bleiben, rin leuchtende« Denkmal de« mächtigen Einfluss.« christlicher Sinne»art. Au« allen Reichen der abendländischen Ehristenheit waren um die Mitte de« 11. Jahrhundert« Wallfahrten zu« heiligen Grabe nach Jerusalem, da« damal« unter der schmachvollen Herrschaft der ägyptischen Khaltfen stand, üblich. Die Khalisru sahen diese Wallfahrten übrigen« ganz gerne, denn sie hatten durch fie gerate die beste Gelegenheit, hre Einkünfte zu vermehren, indem fie fich sür den Eingang in Jerusalem Geld und GeldeSwerth darreichen ließen. Dennoch fiel e« den fanatischen Mohamedaueru nicht «tu, die Pilger, deren Geschenke fie bereitwilligst angenommen, nun auch vor den Bedrückungen, welche sie auf allerlei Weise von den Griechen und Ungläubigen erleiden maßten, zu schützen. Diesem Elend vorzubengea und diese» Uebrl ein Ende zu machen und die Lage und da« Schicksal der ftommen Pilger zu verdeffrrn und za sichern, vereinten fich eine Anzahl Kaufherren in der neapolitani'chen Stadt Amalfi, welche i» 11. Jahrhundert den syrisch-ttaliemtschen Handel beherrschte. Diese Vereinigung, welche im Jahre 1048 zu Stande kam, hatte die Gründung de« Johanniterorden« zur de»- nächstigen Folge. Die Kaufleute nämlich hatten jährlich Ursache, nach Aegypten zu reifen, und wußten fich durch reiche Geschenke an Waarrn nnb köstlichen, europäischen Erzeugnissen am Hofe de« Khalifen nicht nur ungehinderten Zutritt, sondern auch die Erlaubuiß zu verschaffen, nicht fern vom heiligen Grabe eine Herberge und einLazareth für die abendländischen Ehristen zu erbauen. So gelang e« et°em der reichsten Kaufleute unter ihnen schließlich, fich von dem Khaltfen Mostaufir Villah tn dem fett 1064 adgegrenzten Ehrtstenvtertel von Jerusalem einen geräumigen Bauplatz anweisen zu laffen und aus demselben ein Kloster, St. Maria latina gerannt, zu errichten, da» zugleich den nach Jerusalem kommenden Geschäft«leuten an« Ama fi al« Herberge dienen sollte. Daneben war denn auch ein zur Ausnahme von Pilgerinnen bestimmte» Nonnenkloster zur St. Maria Magdalena ent- stanken. Bald daraus wurden noch zwei Herbergen oder Hospitäler für Pilger beiderlei Geschlecht« dabei aufgebartt, deren jede« eine Capelle erhielt, von denen eine den Namen d»« heiligen Johanne» führte. Die Benedictinrr, welche die Pflege der Kcanken übernommen hatten, nannten sich später Diener de» heiligen Johanne« oder Johanuitter, woher der Name dr« ganzen Orden« eotstand. In dem Hospiz wurde jedem Pilger zu« heiligen Grabe gastfteuudliche Aufnahme und jede Art von Hilfeleistung und, wenn er erkrankte, die beste Pflege zu Theil. Viele Abend- läuder zogen au« Reltgion«eifer hin nach diesen Orten, fich der Beipflrgung ihrer Land«leute zu widmen. Andächtige Ehrifien beschenkten die Brüder und die stetig wiederkehreuden Sausherren von Awolfi brachten ihnen jedeßmal reiche, in Italien gesammelte Spenden mit. Bei dem auf diese Weise fich bald außerordentlich steigernden Verkehr waren beide Stiftungen genvthigt, ihre Thäkigkeit auf olle römischen Katholiken überhacpt aus- zudehnen. Den erhöhten Ansprüchen ober, welche die Steigerung de« Verkehr« nach den Kreuzzüge» verursachte, genügten sei, da Raßland eine Anvährrung -wischen Frankreich und Italien für nothwendtg erachtet. London, 23. November. „Morniug Post" meldet au» New Aolk, daß der cubantsche General Garcia in New- Dir! etngetroffen ist. Ja einem Interview erllätte er, daß Euba unter der Herrschaft der Bereinigten Staaten zu bleiben gedenke. Die Cabaner wollten eine starke Nation werden. London, 23. November. Die „World" meldet, die Königin werde im März nach Cirnterz und Wire reisen und auf der Rückreise im April wahrscheinlich in Darmstadt oder Loburg verweilen. London, 23. November. Die Nachricht de» Pariser Blatte» „Soleil" über die Haltung Rußland» beziig- ltch der Faschodafrage hat hier sehr ernüchternd gewirkt. Man wird sich erst jetzt klar, in welch großer Gefahr sich Europa zu Anfang diese» Monat» befunden hat. Ein früherer englischer Minister, dessen Beziehungen zum Auswärtigen Amt sehr eng find, erklärte, e» sei in der That richtig, daß am 4 November Abend» die osficielle Note über den Beschluß der französtschen Regierung bezüglich der Räumung Faschoda» veröffentlicht wurde und die französische Regierung sich zwölf Stunden vor Ablauf eine» ihr von England zugegangenen Ultimatum» befunden hat. Die englische Flotte hatte Befehl, nach Ablauf der Frist die französischen Häsen zu bombardiren. Der deutsche Kaiser, welcher von seinem Londoner Botschafter genau über den Stand der Dinge inforwirt war, kürzte an demselben Tage angeblich wegen der Hitze seine Reise ab, und ohne die Wei»heit der französischen Staatsmänner wäre heute vielleicht Europa in den furchtbarsten Krieg verwickelt, den e» je gesehen hat. tecakf unb prooinsielUs» e. Au» dem Kreise Gießen, 28. November. Am 22. No« vember wurde durch den Abg. Bürgermeister Köhler zu Langsdorf ein Ziegenzuchtverein für Langsdorf und Umgegend begründet, dem sofort 21 Mitglieder beitraten. Der Verein nahm die Statuten de» Hessischen Landwirthschaft»rathS al» für ihn verbindlich au und wird, wie e» scheint, in kurzer Zeit eine große Au»dehuung in Laug»dorf selbst und der näheren Umgebung gewinnen. Al» Vorstand wurden gewählt: Bürgermeister Köhler zum Director, Heinrich Weber al» Stellvertreter de» Direktors, Heinrich Hardt als Schriftführer und als AuSschußmitglieder Heinrich HeilU., Adam Pauly V. und JohS. Weber. In den Verein sollen vorerst aufgenomwen werden: L-ch, Hungen, Bettenhausen, Mulchenheim, Birklar, Nonneuroth und Ober- und Nieder-Beisingen. X. Darmstadt, 22. November. Gestern Abend fand unter dem Vorsitze deS Herrn Finanzministers a D. Exc. Weber die Generalversammlung deS Jnvaliden-Unter- stützungsvereins von 1 866 statt. Nach dem Rechenschaftsbericht für das Vorjahr wurden in diesem für Unterstützungen an Invaliden und Hinterbliebenen zusammen rund 5000 Mk. auf gewandt, da» Kapitalvermögen deS Vereins hat einen Nominalwerth von circa 20000 Mk. An 36 Invaliden wurden 2348 Mk., an 10 Hinterbliebene (OsfizierS- vud Unteroffizier» Frauen) 2535 Mk. gegeben- vom Kapital wurden im Vorjahre 2191 Mk. verbraucht. Die Anzahl der Invaliden ist in den letzten Jahren stabil geblieben. Die Beiträge der Sparkaffen sind letzthin nicht unerheblich zurückgegangen. Die allmählige Herabminderung de» verwögen» wurde al» nicht bedenklich bezeichnet, vom Vorsitzenden aber zu erwägen gegeben, ob nicht der Verein, damit fein Kapital nicht zu schnell oufgebraucht werde, seine Beiträge etwas vermindern und dahin gewirkt werden solle, daß die StaalSbrilräge etwa» erhöht werden, wobei also die Invaliden künftig da»selbe bekommen würden. Der in diesem Sinne an die Generalversammlung gelangte Antrag wurde einstimmig angenommen. Ferner wurde die sichere Erwartung au»gesprochen, daß die Sparkaffen in der Folge lebhaftere Zuwendungen an den Verein bethätigen möchten. Der Vereins-Voranschlag für 1899 sieht an Unterstützungen im Betrage von 5120 Mk, eine Aufwendung vom seitherigen Kapital mit 2438 Mk. rc. vor- Einnahme und AnSgabe gleicht sich mit 6000 Mk. aus. PA. Darmstadt, 23. November. Da für die Festvorstellung zu« Doppelgeburtsfeste unseres Herr- die durch ihre eigenen Ordenspflichten beschränkten Benedictiuer- brüder nicht. Darum thaten sich neun Jünglinge edler Abkunft, die damals in das heilige Land gekommen waren, unter eine« Obern Namens Gerhard Tovque zusammen und übernahmen die Pflege der Kranken. Unter dem Schutze des heiligen Johannes Elecmon, de» Patriarchen von Alerandria, an btffen Stelle später Johanne» der Täufer trat, ließen sie sich in einem, jenen altern Anlagen benachbarten Ho»pital nieder. Mancherlei fromme Spenden und Schenkungen floffen auch ihnen zu, und bald drang der Ruf ihrer segensreichen Thätigkeit auch nach dem Abendland, wodurch da» fromme Institut der Gastfreundschaft und Menschenliebe immer herrlicher ewporblühte. Gerhard'» Nachfolger, Raymund du Puh stellte zuerst eine umsaffende Ordensregel auf. Er fügte zu den üblichen Klostergelübden noch die Verpflichtung, gegen die Ungläubigen zu kämpfen und entband eben deshalb die Brüder der Horen, befahl ihnen dagegen täglich 150 Paternoster zu beten. Später theilte er die ganze Gesawmtheit in drei Klassen: bie Ritter, die Priester oder Eap:llane (Gehorsamsbrüder) und die rein dienenden Brüder- von denen die erste Klaffe recht eigentlich für den Krieg, die zweite für den geistlichen Dienst und die dritte zur Pflege der Wallfahrer bestimmt war. Doch trat für lange Zeit die Thätigkeit der ersten Klaffe immermehr in den Vordergrund. Bon ihr erhielt der Orden sein wesentliches Gepräge und nur ihretwillen hauptsächlich stieg er auch rasch in Macht, Ansehen und weiterer Verbreitung. (Schluß folgt.) scherpaareS, sowie zur Einweihung de» Landes- denkmalö für weiland Großherzog Ludwig IV. am Freitag, 25. November, von Setten deS OberceremontenmeisteramtS bereit» über die gesammten Plätze des ersten Range» und über einen großen Theil der Sperrsitze verfügt wird, bleibt für den verkauf nur noch eine beschränkte Anzahl von Plätzen übrig. Vorbestellungen daraus find baldmöglichst an die Hof- theater-Hauptkasse zu richten. Al» Frstvorstellung gelangt aus Allerhöchsten Beseh! Richard WagnerS „Rheingold" zur Aufführung, der ein der Bedeutung des Tage» entsprechender Prolog, gedichtet von Freiherrn Karl v. Schenk, vorgetragen von Fräulein EichrlShetm, vorausgeht. Die Festvorstellung,- die außer Abonnement stattfindet, beginnt um 7 Uhr. Darmstadt, 23. November. Zur EnthülluugSfeier be» LandeSdeakmal» trifft, wie die übrige Studentenschaft, so auch der „Gießener Wingolf" hier vollzählig ein. Wie immer, wenn e» galt, in freudigen oder ernsten Tagen die alte Liebe und Treue zum angestammten Fürstenhau» zu bethätigen, so wird auch diesmal der „Wingolf" den Tag der Eu*hüllung des D.'nkmalS für den unvergeßlichen LaudeSherrn, weiland Großherzog Ludwig IV.. zugleich den Geburtstag Ihrer König!. Hoheiten des Großherzog» und der Großherzogin, nicht vorübergehen laffen, ohne denselben nach studentischer Sitte festlich zu begehen. ES findet deßhalb am Abend de» 25. November im oberen Saal der Restauration „Zur Stadt Pfungstadt" ein Festcommer» statt, zu dem die Einladungen au die zahlreichen Philister und Freunde der Verbindung bereit» ergangen find. Darwst. Ztg. L. Darmstadt, 23. November. Die Technischen Hochschul-Borträge, deren Reinertrag für Stipendien- zwecke bestimmt ist, haben, wie der heutige erste Vortrag diese» Winter» bewies, ihre Anziehungskraft beim gebildeten Publikum unserer Stadt nicht verloren. Die Maschinentechnik kam heute zu Wort in Herrn Professor Pfarr, der über „Papierwacherei sonst und jetzt" redete. Er stellte der be- scheidenen, aber in vieler Beziehung schon recht rationell auS- gestatteten Werkstätte eines Papiermacher» vor 150 Jahren, die noch nicht das Bleichen mit Chlor usw. kannte und die pro Tag drei bi» vier Beniner Papier au» Lumpen herstellte, eine moderne Papierfabrik gegenüber, die neben Lumpen mit den verschiedenen Surrogaten derselben, wie Holzstoff, Holzcellulose, Stroh u. dgl. m. arbeitet, und beschrieb namentlich näher die sehr finnreich eingerichteten Papiermaschinen, von denen man jetzt solche von 45 Mtr. Länge hat, die pro Minute 100—120 Mtr. Papier oder im Jahr 40 000 Kilomtr., da» ist der Umfang der Erde am Aequator, liefern. Die deutsche Papierfabrikatiou ist hochbedeutend und liefert jetzt etwa ein Sechstel allen Papier» der Erde. Mit den besten Wünschen für ihre weitere Entwickelung schloß der überaus klare, dem Laien auch für solche schwierigere Maschinen verständniß vermittelnde Vortrag. — Die weiteren CykluS-Vorträge werden aus der physikalischen Geographie, Mathematik, Bolkswirth- schaftSlehre, Kunstgeschichte und Jngenieurwiffeuschast schöpfen. Dermif^te». ♦ Heber einen eigenartigen Unfall, der sich Montag Nachmittag in Hamburg ereignete, berichtet der „Hamb. Ron." : Kurz nach 3 Uhr riß au der Straßenkreuzung der Großen JohanntSstraße und der Schauenburgerstraße beim Pasfiren eine» Straßenbahnwagen» der Hamburg-Altonaer Lentralbahu ein Draht de» Leitungsnetze» und fiel auf die Straße nieder, wodurch drei elektrische Entladungen erfolgten, die to t Schüsse aus einer Pistole knallten. Der zerrtffeue Draht hing an dem Hause in der Schauenburgerstraße herunter und berührte die Etsencoustructton der Außeufenster von van Houtens Lacao-Vtube. Der elektrische Strom ging in die Elsenconstructiou über und wurde dadurch in die Lacaostube geleitet, wo er im Innern der Grube so starke elektrische Entladungen verursachte, daß die dort anwesenden Gäste tu einen unbeschreiblichen Schrecken gerieten. Sie liefen in ihrer Angst wild durcheinander, stießen Stühle und Tische um und zerstörten in ihrer Verwirrung Alles, was ihnen in den Weg kam. Mehrere Damen wurden ohnmächtig. Man brachte fie, nachdem die Ruhe einigermaßen wieder hergestellt war, nach einem nebenan telegenen Geschäfte, wo fie fich bald soweit erholten, daß fie nach Hause befördert werden konnten, von einem tödtlich verlaufenen Falle oder einem sonstigen im Zusammenhang damit stehenden Unfall bedenklicher Art war nicht» in Erfahrung zu bringen. Die elektrischen Entladungen zerriffener Drähte de» StraßenbahnnetzeS find, wie verfichert wurde, nicht so stark, daß fie Menschen tödteu. • Die Beisetzung be» Confnl» H. tz. Meier fand in Bremen unter allgemeiner Betheiligung statt. Der Kaiser war durch den Lhef der Marinestation, Vice-Admiral Karcher vertreten, der einen prachtvollen Kranz am Grabe niederlegte. Der Kranz de» Prinzen Heinrich trug die Inschrift: „Dem treuesten Freunde der deutschen Seeleute. Heinrich, Prinz von Preußen, Ehreopräfident der deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger." Al» Vertreter de» Prinzen war General-Lousul Deüut zugegen. Ferner sandten der Großherzog, sowie der Erbgrofhrrzog von Oldenburg Kranzspenden. Staatssekretär deS Reichspostamts v. PoddielSki ließ durch einen Geh. Oberpostrath deS ReichSpostamtS einen Kranz niederlegen. * Marine-Nachricht. Sm Montag fand in Shanghai bie feierliche Enthüllung des Iltisb enfmal» durch den Prinzen Heinrich von Preußen statt. Eine groß? Anzahl deutscher Seesoldaten, Vertreter der englischen, amerikanischen, österreichisch ungarischen und italienischen Marine und ein F^iwilligencorp» von Shanghai waren anwesend. Pastor Hackwann hielt eine kurze Wetherede, Generalkonsul StÜbel übergab das Denkmal an den Vorsitzenden deS Muntc'pal- rathe», welcher dankend erwiderte. Hierauf hielt Prinz Heinrich eine Ansprache. Mit einem Vorbeimarsch der Truppen schloß bie eindrucksvolle Feier. ♦ Neber eine Sliquettensrage zwischen Japan und Europa berichtet der „Manchester Guard" : Am japanischen Kaiserhofe fühlt man fich über eine gewisse Zurücksetzung, die man Seiten» europäischer Höfe erfahren hat, etwa» gekränkt. Der japanische Hof hat in den fünf Jahren von 1891 bi» 1896 im Ganzen zwölfmal europäischer Fürstlichkeiten halber Hoftrauer angelegt. 1897 starb die verwittwete Kaiserin von Japan, und au» diesem Anlaß trauerte von allen europäischen Fürstenhösen nur einer, der spanische. Die» erregte großes Aergerniß am japanischen Hofe, und eS wurde ein Meinungsaustausch über diese Etiqaetteusrage mit einigen europäischen Höfen eingeleitet. Daraus erfuhr man am japanischen Hofe, daß jedeSmal bann in Europa eine japanische Hoftrauer erwünscht sei, wenn der betreffende europäische Hof fich vorher bereit erklärt habe, auch seiuerseii» bei einer gleichen Gelegenheit für Japan Trauer avzulegeu. AlS jetzt die Kaiserin von Oesterreich starb, wartete nun der japanische Hof auf die Mittheilung, daß in Wien eine Hoftrauer genehm sei, doch erhielt er keine solche Mittheiluvg, obwohl man in Wien an betreffender Stelle von Japan au» hatte bekannt werden laffen, daß der japanische Hof ebentL ofort bereit sei, Hoftrauer anzulegen. Daß gerade der österreichische Hof auf eine japanische Hoftrauer keinen Werth legt, berührt in Japan um so unangenehmer, al» der japanische Hof schon zweimal, und zwar 1889 für den Kronprinzen Rudolph und 1896 für den Erzherzog Karl Ludwig, für Mitglieder der habsburgischen Kaiserfamilie Trauer angelegt hat. • Die Zeichmmg für den Shren Degen, welchen bie norb^ amerikanische Nation dem Admiral Dewey zur Erinnerung an den Sieg bei Manilla schenken wird, ist jetzt von der damit betrauten Congreßcommtsfion endgiltig angenommen worden, und eine New Uorker Goldschmiedefirma hat den Auftrag erhalten, die Waffe auszuführen, deren Preis fich angeblich auf 12000 Dollar» stellt. Gold und Diamanten werden bei derselben reichlich, wenn auch nicht zu auffällig verwendet. Die Hauptvrrzierung befindet fich an Gesäß und Scheide. Um den Knopf de« Gefäßes schlingt fich ein Kranz von Eichenlaub. Der unmittelbar darunter befindliche „Kragen" des Griffe» ist von Gold und zeigt auf dem Rücken das Wappen der Bereinigten Staaten in Gold und darunter da»- enige von Dewey» HeimathtSstaat, Vermont, in Emaille, mit einem Bande, da« al» Inschrift daS Motto Vermont»: „Freedom and Unity“ trägt. Sterne verzieren den freien Theil de» Kragen», sowie den mit Haifischleder umwundenen Griff. Der Bügel de» Gefäße», weicher mit einer Blaue am Kragen ansetzt, läuft in einen Adlerkopf au». Dort, wv die Klinge ansetzt, verbreitet er fich auf der einen Seite in der Form eine» Adlerflügel». Auf der damaSclrteu Klinge au» feinstem Stahl befindet fich folgende Inschrift: „The Gift of the Nation to Rear Admiral George Dewey, II. 8. N., in Memory of the Victory at Manila Bay, May 1. 1898.“ Auch die stählerne Scheide de» Degen« ist reich mit Gold verziert und zeigt die verschlungenen Initialen be» Admiralt. • Die letzte Cigarre be» Admiral» war da» Thema einer ber kleinen Geschichten, die Eapitän Robley D. Evan» zum Besten zu geben liebt. Evan», einer der beliebtesten Offiziere der amerikanischen Marine, in Deutschland von seinem Aufenthalt bei der Canalfeier in Kiel her in gutem Andenken, hatte in der Schlacht von Santiago nach der Zerstörung deS spanischen Schlachtschiffe» Bizcaya die traurige Aufgabe, den Commandauten be» feindlichen Schaffe» an Bord ber Iowa zu begrüßen und durch Abnahme des Säbel» gefangen zu nehmen. Den Bericht, den er davon wenige Tage nach der Schlacht einem großen amerikanischen Blatte gab, hat ber CapitLn dieser Tage im vertrauten Kreise seine» LlubS wie folgt ergänzt. Müde und abgespannt, von Pulver-- staub, Blut und Schmutz bedeckt kam Capitäu Eutate zu mir an Bord. Er that mir leid, nach Allem, wa» er erlitten. Ich ging auf ihn zu, schüttelte ihm die Hand mit einem „Very gl ad to see you, captain, how are you?“ und gedachte ihn etwa» aufzumuntern mit einer guten Ligarrk, bie ich ihm sofort anbot. E» war eine zehn Cent» Cigarre, Key West natürlich (nachgemachte Havanuah). Eutate besah fich da» Ding, zögerte, griff bann in feine eigene Tasche und zückte eine prächtige echte Havanuah, herrlich gewickelt und höchst verlockend. „Darf ich Ihnen diese hier anbteten? E« ist meine letzte, fünfzehntausend davon hatte ich an Bord" sagte er. „Und da» sagen Sie jetzt erst?" rief ich aus. „Warum haben Sie das nicht gleich gesagt? Hatten wir da» geahnt, wir würden uns noch ganz ander» angestrengt haben, Ihr schöne» Schaff zu ritten". Wöchentliche Ueberstcht der Todesfälle in Gießen. 47. Woche. Vom 13. November bis 19. November 1898. (Einwohnerzahl: angenommen zu 24100 (tncl. 1600 Mann Militär). SterblichkeitSziffer: 12,95, nach Abzug der OttSsremden 8,63°/». Kinder ES starben an: Zusammen: Erwachsene: hn wm 1. Lebensjahr: 2.-15. Jahr?. Lungenentzündung 2 (1) 1 (1) — 1 Leberentzündung 1 (1) 1 (1) — Wassersucht 11 — Lebensschwäche 1 — J Unbekannte Krankd. 1_________—__1~ Summa: 6 (2) 3 (2) 2 1 »nm. Die in Klammern gesetzten Ziffern ged« an. wie viele ber Todesfälle in der betreffenden Krankheit aus von auSwärt» nach Gieß« gebrachte Kranke komm«. 10 Alammris je für 4—6 Personen laffen stch aus 1 Packet Mondamin ä 60 Pfg. he. stellen. Erscheint der Preis auch etwa« hoch, io ist wiederum Mondamin dermaßen ergiebig, daß sehr wenig davon zu einem Flammri gehört. Der durch Mondamin erlangte zarte und köstliche Geschmack ist unvergleichlich, weil frei von jedem Beigeschmack. Dietz wolle die Hautzfrau besonders beachten. Im U-brig.n bürgt für die gute Qualität Brown und Polson's 40jährtger Weltruf. Mondamin ist in allen etnschläg. Geschäft. -. hab. Engros bei Türk u. Pabst, Frankfurt a. M — 8‘u‘*"n/ Oll öer «apQ. “ 1889 btn Rron. Mwfaillit Ixaun an- Btotn, teelttn die oerb 'kiveh zur iriflntrnng bM/ Ift Ml von brr mW angenommen lchmirbrfikm hat btn lhm, beten Prriz sich ®olb nnb Diamaotrn M M w uffifllg nbn an TM unt 8 klingt fich ein Kranz lntrr befindliche,R(ajtnti gt auf dem Mckcn das ®olb unb baxunitx boi- i SÖtimont, In t bar Motto Bnaontl ine vnzirrrn den freien haifischleder nmmuabtncn »eichrr mit einer Rlant blrrfops anS. Dort, »o 3 ans der einen Seite in der domScirten R'N< olgenbe Jnschriit: „The iral George Dewey, U. ’tory at Manila Bay, - Schrirr drt Dezre" ist ctifölimitnni * Ä& fn har, Hm,,. •' ®it «“Ä dtttvitttveee rT? do» ,1(1* il, 8,b1“ »S L*1* Vn»1W|ra ' - d«"iI>Ül to„ tat,“*to,®‘’1 II w ktiHim»*® ,, »«Ulk ®. 6»*nl ul, dnn btt Mdttßtt In tWlW^ “• In In «lei i« I» l1'™ i Unntlnl» nnt o1’’ ,-I SW« M« «“"»J Abnohwe des Sibell in er davon n)enigtloif «nroiito 8,llllAn, J» «-> * *5 rtZ 4iiat"' LZ-SÄ ’Ä«'1,661 ” ä i«*? ? rod-M V* ■00(i’Äff’'5s’* -- dl 0TS»«'Hf ult* 11612 Gnauth. Kindermöbeln etc. 11128 11618 Gnauth. ▼on Dirigent: Herr Franz Bauer. 11571 Gn auth. 11617 Zwei Bitee MmmtiiliOliWi r Moritz Gregori A Sohn 2 Kreuzplatz 14. Giessen Seltersweg 9. 1. Februar f. I». jur Unterstützung bei Materiilverwalteri ein tüchtiger, in der Gas- nnb WasserleitnugSbraoche vertrauter, in ein» schlägiqer Buchhaltung und Correspondenz gewandter jüngerer Mann gesucht. Fertigkeit in der Stenographie (am liebsten Gabelsberger'schen) ist erwünscht. Der Anfangigehalt beträgt 1200 Mark Die Annahme erfolgt zunächst auf Probe und ist bei zufrieden- stellenden Leistungen Aussicht auf dauernde penstoniberechtigte Anstellung nach Maßgabe der „Satzungen, betr. die Dienstverhältnisse der Gemeinde- beamten der Stadt Gießen" gegeben. Bewerber wollen ihre Meldungen unter kurzer Darlegung ihres Lebensgangel, Vorlagen von Zeugnissen und Gesundheit*-Bescheinigung, bis zum 1. December an bae städtische @ai- und Wasserwerk Gießen einreichen. Gießen, den 19. November 1898. Großherzoglich Hessische Bürgermeisterei Gießen. KrauRse aus Giessen (Mezzo-8opran\ Fräulein Koch aus Wiesbaden (Alt) und Herrn Hubert Dletzsch, Mitglied des Giessener Stadttheaters, sowie der Capelle des Infant.-Regts. Kaiser Wilhelm. Bekanntmachung. Aul der Friedrich Büeking'schen Stiftung stnd für dal Jahr 1898 an zehn bedürftige und würdige Bewohner Gießens, Familien Häupter ober einzeln stehende Personen, Unterstützungen zu vergeben und zwar zwei mit je 150 Mark und acht mit je 100 Mark. Bewerbungen haben bil längstens 30. November d. I. bei der unterzeichneten Behörde, Zimmer Nr. 3, zu geschehen. Gießen, den 21. November 1898. Grobherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Bekanntmachung. Unter Hinweis auf das Ausschreiben Großh. Kreisamtes Gießen vorn 3. November 1898 in Nr. 258 des „Gießener Anzeiger" fordern wir hierdurch die Baumbesttzer der hiesigen Gemarkung zur Vertilgung bee Frostnachtspanners burch Anlegung von Kleberingen unter bem Anfügen auf, daß der Stadtqärtner und die Feldfchützen zur Ertheilung von Au» kunst und dis Geschäftsstelle des Oberhessischen Obstbauvereins in Friedberg zur Vermittelung de» Bezuges der erforderlichen Materialien bereit find. Gießen, am 23. November 1898. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Bekanntmachung. Wir bringen hierdurch zur öffentlichen Kenntniß, daß auf Beschluß der Stodtoerordneten-Versammluna und mit Wirkung vom 24. d. Mts. die Leitung unserer gejammten Schlachthausverwaltung einschließlich der dortigen Fleischbeschau dem seitherigen Schlachthofthierarzt Liebe al» Schlachthofdireczir übertragen worden ist, welch letzterer dabei im inneren Dienst von dem seitherigen Schlachthausverwalter Möhl unterstützt «erden wird. Gießen, den 22. November 1898. Grobherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Programm: Oavertare za „Iphigenie“ von Gluck. Lieder für Sopran und Alt. für das geeammte Streichquartett: a) Molto Lento (Sphärenmusik) von Rubmeteie; b) Variationen a. d. Kaiserquartett von Haydn; ferner Sängerkranz. Sonntag den 27. November. Nachmittags 5 Uhr, Concert — in Steins Garten unter gefälliger Mitwirkung Frau Hainer - Landmann aus Hanau (Sopran), Fräulein Musik zur ,, Athalia 66 von Racine, für gemischten Chor, Soli und grosses Orchester von Mendeleaohn. Hauptprobe: Sonntag Vormittag pünktlich um 10 Uhr in Steins Garten. Karten hierin k 50 Pfg. sind in der Musikalienhandlung des Hrn. Challier zu haben. Unsere verehrlichen inactiven Mitglieder machen wir aufmerksam, dass unser Concert ein Stuhlconcert und der Anfang pünktlich nm 5 L'hr ist. Die Saalthüren werden zu Beginn einer jeden Nummer geschlossen. Submission ; Für die psychiatrische Klinik soll für das Rechnungsjahr 1899/1900 auf dem Wege öffentlicher Submission die Lieferung von hl 9000 6tr. PatkiMoaks vergeben werden. Die Bedingungen liegen an den Wochentagen Nachmittags von 3 bis 5 Uhr in dem Verwaltungsbureau offen. Offerten sind versiegelt und mit entsprechender Aufschrift versehen bi»! zum 29. November d. IS, Vor»! mittags 11, in dem erwähnten Bureau abzugeben Der Zuschlag erfolgt bis zum 13. December d. II. Gießen, den 11. November 1898. Großhrrzogl. Verwaltung». Direktion der psychiatrischen Klinik. s Unsere grosse Weihnachts - Ausstellung r in Kinder-Spielwaaren ® bietet Hervorragendes in: • Puppen jeder Preislage, Puppenwagen, Pnppenzimmern, Köchen, • Herden, Läden, Festungen, Ställen, Sportwagen, Leiter- und • Kastenwagen, Schlitten, Schaukelpferden v. 3 bis 50 Mk. p. Stück, 11616____________________Gnauth.____ Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Geilshaufen für das Jahr 1899/1900 liegt vorn 25. November d. I. an acht Tage lang zur Einsicht der Interessenten auf hiesiger Bürgermeisterei offen. Geil »Haus en, den 23. November 1898. Großherzogliche Bürgermeisterei Geilshausen. I. V.: Hofmann, Beigeordneter.11651 Sommer. 11329 Permietsinngen Schöne 3-ZillMrmhllllllg pari., mit allem Zubehör, zu vernnethen. ___________________Stetnftratze 45. 11441] Kleine Wohnung zu vermiethen. Reueu-Bäue 6. Settersberg herein. Donnerstag den 24. d. Mts., Abends 8 Uhr: Außerordenlt. Generalversammlung bei Restaurateur Brunner, zur TeltershShe. Tages-Ordnung: 1. Bericht de» Vorstandes über seine Thätigkeit im laufenden Geschäftsjahr. Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Holzheim für das Jahr 1899/1900 hegt vom 26. November d. I. an acht Tage lang zur Einsicht der Interessenten auf hiesiger Bürgermeisterei offen. Holzheim, den 23. November 1898. Großherzogliche Bürgermeisterei Holzheim. Klotz. 11657 Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Lindeuftruth für daS Rechnungsjahr 1899/1900 liegt vom 28. November d. I. an acht Tage lang auf unterzeichneter Stelle zur Einsicht offen. Lindenstruth, den 25. November 1898. Großherzogliche Bürgermeisterei Lindenstruth. Scheid. 11656 Ehlistbeschttrung der Klkillkmdtt-KrwnhrMall. Am Tonntag den 18. December d. I. soll die Christ' bescheeruog für die Kinder unserer Anstalt stattfinden. Wir haben für 235 Binder — diesmal eine ungewöhnlich große Zahl — die Be- scheerung herzurichten und den Weihnachtstisch mit Gaben zu decken. Um die» zu können, wenden wir un» wieder an die Liebe unb bev »ohlthuenden Sinn der Freunde unserer Anstalt und ihrer Kinder und bitten, uns Gaben an Kleidungsstücken, Stoffen, Garn u. bergt., besonder» aber auch an Geld, bas un» die gleichmäßigste Bescheerung für unsere Kleinen ermöglicht, zuwenben zu wollen. Eine Liste zur Erhebung von Beiträgen wird nicht herumgegeb-n. Vielmehr bitten wir, die um zugebachten Gaben recht balb an eine ber nachbenannten Borstanb»bamen gelangen zu lassen: Frl. Amalie Bansa, Diezstraße 15, Frau Dr. Brüel, Molttestraße 3, Frau Amt»gericht»rath Gebhardt, Bergstraße 3, Frau Rechnung-ralh Kalbfleisch, Ludwig, straße 7, Frl. Emilie Langermann, Südantage 21, Frau Pfarrer Naumann, Südanlage 8, Frau Luise Otten», Bismarckstraße 11, Frl. Luise Wortmann, Asterweg 16. Auch die Schwestern unserer Anstalt find bereit, Gaben in Empfang zu nehmen. Gießen, den 9. November 1898. Der Vorstand der Kleinkinder-Bewahranstalt. Dr. Naumann, Pfarrer. 11191 7553] 8. Stock, 4 Zimmer mit allem Zubehör, per sofort zu vermiethen. ______________Arant surterftr. 59. 11101] Größere Wohnung im ersten Stock, 5 Zimmer mit allem Zubehör, per 1. Februar 1899 zu vermiethen. 8738] Freundliche Mansardenwohnung, bestehend auS 6 Piöcen, ist wegzugshalber an ruhige Famtlre zu vermiethen. ____________Marburgerftratze 20. 8737] Parterrewohnung, 6 Ztmmer, per sofort zu vermiethen. __Btömarckstrahe 22. 9Ü20] Der dritte Stock, 5 Zimmer nebst Zubehör, auf sofort wegen Wegzug zu vermiethen. Heinr. Faß, Grünbergerstr. 28. 9*31] Zwei 3. Ztmmer - Wohnungen, parterre und 1. Stock, zu vermiethen. __«rünbergerftratze 8. Mansardenwohnung, schöne, freie Lage, 4 Zrmmer, 1 Cabinet, Küche mit Wasserleitung, abgeschlossener Lorplab, per sofort oder spater zu vermiethen. 10044 WUH. SUiber, Bahnbosstr. 63. Neubau Scke KallMr.-WkdratM. mehrere Wohuaugen, vier Zimmer n. Küche, mit Prachtvoller Aussicht tus Lahuthal, per sofort oder später zu Vermietheu. Näheres Weft- aulage 19, Part. 10567 «radensrrahe 12 Wohnung von 3 Zimmern mit allem Zubehör, eine Treppe hoch, per sofort *u rermietben.__________________ 4986 iübSÖ] Wohnung, bestehend aus vier Zimmern und Küche tm 2. Stock, per jefert »u vermtetben._______Kreuz 15. U134] Kleine Famtltenwohnung per sofort zu vermiethen. Wageugaffe 5. 2. Die Stadtverordneten-Wahlen. Um zahlreiche» Erscheinen der Mitglieder wird gebeten. 11602 Der Vorstand. Gießener Ruder-Gesellslhast. Donnerstag den *24. November, Abends 9 Uhr, Außerordentl. Heneratversammtung im Kaiserhof. Tages-Ordnung: 1. Geschäftliches. 2. Stiftungsfest. 3. Statutenänderung. 11584 Der Vorstand. Großer Ausverkauf. Eme Parthie zurückgeseyter Stickereien in Filz, Leinen nnb Ttramiu al«: Pecke«, Atufer, Kiffe», Keppiche, Pürsten- und Stnudtnch- taschen, Kragen- und ZLanschetteukasten, Geschnitzte Holzsachen etc. empfiehlt bedeutend unter Prets 11527 J. H. Fuhr, Sollllkllüraße 25. g o o oo o o OOODO OO OO OOOOOOOI o Deutsche Bekleidungs-Akademie 113,1 ° C Frankfurt a. H. M. ti. Martene. Zoscbneide Lehranstalt U 2 8tellenzuweif-ung. Pension. Ausbildung ffir Familien-Bedarf. * Q Corse von iO Mk. an. Mode Journale, Prospecte kostenfrei. V Q Inserat erscheint Dienstag und Freitag. Vertreter für Journale überall gteucht. Q ■0000000000000000000000008 H. liefert sehneU n MIMgei Preisen die antcouverts Brühl’sche Univ.-Druckerei (I^ietacK Exlouxi.) mit Firmendruck Bchulstrasee 7. gCentofl*' ItW* AM, 22. piQatloa btl Z-otscheafa Seußera Saorv ba bfll Recht 1 strittru »erde, rtve kleinr Gre nnb Italtmischr tttttll anb HStt nnb znfrtedmste London. 21 die bülWll G 8abitM i Tanzen bttatfj Der letzte fixe Eindruck Hinte viel über etnei in der Lhat sich eia vorlS bandet de hatte nun jfl tret» folgen Iifirnieure, Spinner, BI Kohlen« nnb Werften, Ity tintto, Sattle; meister,Londit! nnb nertvand BarMesitzn Jnveltrrr, Q Gewerbe. ri nach der »n1 derbände de einen parlan einigten Kö über Ml, 1 Verben, zu b soweit fti bi, -u>d brr freie llßt erkennen tli aut beu f, Lewit, Tir l der der gflj lhanptlrttrr d (P'Grnt di Ardeitfirbrr, i vrister), C. g »Dfl«n|piWn ^^rnipinnr, Berdavd der d» Blicker» Irland), » Damit still valtige Ma Varii, Hlb$en । 281 //Matti ?aJ die R Mn«n und ®pölltt QQ 2? bauten ?ft den Re 7® vorn v S.Ntn । Onn Uöb dir Liü au > ob C orankr Stet llt 8,e,tcn ju’ Itiitbiuitcr! In wenigen Tagen werden die Wahlen zur Stadtverordneten-Versammlnng geeinigt Stadt- 10228- Selteraweg 53, Ecke der Goetheetrasse 11340 Der Vorstand. 11650 y, Frankftr. Hyp. Bk unk. b. 1906 99.00 31/, Hambrgr. Hyp Bk. unk. b. 1908 */, Frkf.HyP.Ered.B.unk.b. 1906 98.40 4 Preuß.hyp A.Bkunk.b.lvOO dlv. »rttf I 20 Franken-St. Enal. Sovereigns ! Dollars in Gold 20.39 Oesterr. dto. Americ. 4.17 Äefctiction: A. Burkhardt. — Dred nab BerUfl Irr Vrühl'schen ll»i»ertztitr-Buch- imb Sterndruckern (Pietsch *rbtny in ^«gen. 100.90 94.16 100.05 000.00 100.80 3 31/, 4 4 8 3 Brief 16.19 20.43 4.20 80.86 69.40 . . F. Chopin. . . B. Schumann. . . E. d’Albert. . . Fr. Schubert. . . Schubert-Liszt . . Fr. Liszt. Gemeindevertretung ebenso wie jede parlamentarische das Eirrzelinterefse vor den Interessen der und gestärkt durch die Erinnerung an den vor drei aller liberalen Bürger Gießens errungenen 1. a) Präludium und Fuge G-moll b) Sonate op. 81a..... 2. a) Fantasie op. 49 F-moll 1 b) Nocturne op. 9 No 3 > e) 2 Etüden aus op. 26 j 3. Carnaval op. 9...... 4. a) Scherzo op. 16 Nr. 2 ) b) Intermezzo op. 16 Nr. 3 * c) Walzer op. 16 Nr. 1 J d) Impromptu op. 90 . . . . e) Soir6e de Vienne Nr. 6 . f) Etüde „Mazeppa* . . . 81/ 3\ 4 Prorenk 31/, Deutsche ReichSanl. . . Bach-Liszt. . . L. Tan Beethoven. stattfinden. Getreu dem Grundsätze, der die Körperschaft beherrschen muß, daß stets Gesamurtheit zurückzutreten hat, Jahren durch das Zusammengehen verordneten-Versammlung die bewährte Arbeitskraft seitheriger Mitglieder zu erhalten, andererseits derselben neue, tüchtige Kräfte aus den verschiedenen Ständen und Berufsklafsen zuzuführen. Industrie und Handwerk, Groß- und Kleinhandel finden unter den Genannten ihre Vertretung, und dem Interesse der städtischen Verwaltung wird die Wahl eines Arztes, eines bewährten Juristen und eines Sachverständigen vom Forstfache zweifellos dienlich sein. Wenn es uns auch nicht gelungen sein wird, alle Wünsche der einzelnen Bürgerknise zu befriedigen, so bitten wir doch, solche vielleicht wohlberechtigten Einzelwünsche zurücktreten zu lassen und mit aller Entschiedenheit für die Wahl der genannten Herren einzutreten, damit eine Stimmen-Zersplitterung vermieden werde, die nur den socialdemokratischen Eandidaten zu Gute kommen könnte. In DiilßMd des intimlliMtn Demus Monopol-Griechen von 1887 Eisenb. Rentenb. DM. Buderus Obl. Preuß. ConsolS Gr. Hessische Obl. Stadt Darmstadt v. 1891 Stadt WormS unk. b. 1901 86.1« 101.20 23 66 97.8® 46.10 100.20 00.00 99.00 100 AO 100.60 100.75 Gießen, den 14. November 1898. Der Dorßliiid dks ftkißmizki Vereins. Procenl 4'/» Oesterr. Silberrente 4 Ung. Gold-Rente 3 Portugiesen 6 Mexikaner Concertflügel von Stein way * Sons, New-York-Hamburg. Eintrittskarten für Nichtmitglieder zu Mk. 2.50 (Sperrsitz Mk. 8.60) sine bei Herrn Ernst Challier (Rudolphs Nachf.), für Btudirende bei Herrn Hausverwalter Stork in der Aula zu ermässigtem Preise zu haben. 11491 Programm 10 Pfg. Concert-Verein. Zweites Concert Sonntag den 27. November 1898, Abends 5 Uhr, im grossen Saale des Gesellschaftsvereins. Klavier-Abend des Herrn Eugen d’Albert Programm: Herren-Moden. Hemden, Kragen, Manschetten. Specialität: Anfertigung nach Mach Ang. Montanus Nachfl , M S. & M. Zmtzruser, Markt 9 und 10. 11215 «eldfortenr (Selb 16.15 Franz. Banknoten Erfolg haben sich die unterzeichneten Vereine wiederum zu gemeinsamem Vorgehen und schlagen hierdurch folgende Herren zur Wahl als Stadtverordnete vor: Euler, Philipp IV., Sägewerköesther. Dr. med. Fuhr, Ferdinand, Professor. Helm, Friedrich, Weinhändler. HeyligenstLdt, Ludwig, Stadtverordneter. Leib, Heinrich, Schneidermeister. Löber Wilhelm, Stadtverordneter. Lotz, Louis, Kerkermeister. Dr. Schäfer, Wilhelm, Stadtverordneter. SchaMädt, Heinrich, Aabrikant. Scheel, Richard, Stadtverordneter. Schiele, Friedrich, Stadtverordneter. Dr. Wimmenauer, Karl, Professor. Bei der Aufstellung dieser Candidaten haben wir uns bemüht, einerseits der 11572] Der zweite Stock Bahnhof« kratze 62, 4 Zimmer und Küche, alsbald zu vermiethen. Wmcr-Tillmrem Gieße» Samstag den 26. November: Stiftungsfestkneipe im Kaiserhos. Sonntag den 27. November: SNF* Ausflug nach der LieöigsWe. *1WK unt 6.1907 102.30 81/, Pomm. Vyp.A Bk. unk. b.l 90« 4 Frkf.Ldw.Ered.Bk.unk.6.1900 Akademische Vorträge. Im Laufe des "Winters werden in der Universitäts-Aula folgend« fünf allgemein verständliche Vorträge ab geh alten: 1. Professor Dr. Bartholomae: Die Heimath der Indogermanen. 2. Privatdocent Dr. Sticker: Ueber die körperliche Erziehung des Kindes. 3. Privatdocent Dr. Koppe: Ueber das Wasser. 4. Universitäts - Musikdirector Trantmann: Entwickelung der klassischen Musik seit J. S Bach, mit Erläuterungen am Klavier,. 5. Professor Dr. Biermann: Das älteste Recht. Der Ertrag ist zu gemeinnützigen Zwecken bestimmt. Abohnementskarten (für 1 Person zu 4 Mk. 1 für 2 Persone* derselben Familie zu 5 Mk, für 3 und mehr Personen derselben Familie zu 6 Mk.) und Einzelkarten zu Mk. 1.50 sind in der Ferber’schen, Frees’schen und Bicker’schen Buchhand- lung, Studentenkarten beim Universitätshausmeister zu haben. Am 30. November erscheint: Gedanken und Erinnerungen von Otto Fürst von Bismarck. 2 Bände in Leinwand gebunden Preis Mk. 20. Bestellungen nimmt schon jetzt entgegen: Fehsenfeids Univ.-Buchhandlung Äug. Frees Coursbericht W« J. Kurz & Co., Giessen, Kahvhsfjtlljk 63. Frankfurter Börse vom 23. November 1898. Oesterr. StaatSbahn v. 1885 oo.oo 4 Jtal. staatsgar. Eisenb. 59.00 4 4 Deutsche Grdsch.B. unk. b. 1904 102.00 2. Die Stadtverordneten-Wahlen. S-maWs frfltn Ranges. i.5o5Um 6tfd,elnen ber rat£1Iiebet KestrksvereinNord Kst Donnerstag den 24. November 1898 Abends 8*/8 Uhr, Außerordentliche General-Versammlung in der Brauerei Htögrle. Tages-Ordnung: 1. Bericht des Vorstandes über seine Thätigkeit im laufenden Geschäftsjahre. Kathreiners Kneipp-Malchaffee wird von Vielen noch verkannt, die gewohnt sind, als Kaffee-Zusatz irgend ein gewöhnliches Färbemittel, wie Cichorie oder Kaffee-Essenz zu verwenden. Wer auf einen guten, wohlschmeckenden und bekömmlichen Kaffee etwas gibt, sollte nur Kathreiner’s Malzkaffee als Zusatz gebrauchen. Es