Wertin. Nef*. >rein. U| abends 8 Uhr tllthoritr. :ar ßlnmenthal. eI Uhr, bei Kamerad ilung. ablagt. 3) Etwaige An» n. 5) Uebet Seelengut. Der Vorstand. '*// <4 lchwittags 4 Uhr: amluag 8101 ommerprogramm, 3. oet* Der Vorstand. pfählen. D Etiketten- >0, 4.-, b.- tie Mk-3 " uckerkranke. L Gei**e- „■ Phü. M a.Barg- . C. Weü, Nr. 7i Zweites Blatt Freitag den 25. März trfd)cint ILgNch mit Ausnahme deS Montags. Die Gießener K«mikte«ßtätter e» erben beut Unzeiger »Schenklich viermal beigelegt. (<)icßvm’v Anzeiger ZSezugsprct» HierteljährNch 2 Mark 20 P»- monatlich 75 t(ffr mit Bringerlohn- »ti Postbezug 2 Mark 50 Pf», vierteljährlich. Anna Hine von Anzeigen zu ber Nachmittags für ben Agenden Tag erfcheinenben Nummer bis Lorm. 10 Uhr. Heneral-Anzeiger Alle Anzeigen-BermittlungSstellen be< In» und AuslanseA nehmen Anzeigen für ben Gießener Anzeiger ratgegea, Anrts- tmb Anzeigeblcrtt für ben Kreis Gieren. Bebaction, Expebitton und Druckerei: -chntgraße Ar. 7. Gratisbeilage: Gießener Familienblätter. —————— Adresse für Depeschen: Anzeiger Hieße«. Fernsprecher Nr. 51. Aus den Verhandlungen der Zweite« Kammer der hessischen Stände. G. Darmstadt. 23. März 1898. Die Budget-Berathungen werden heute Morgen um E/,10 fortgesetzt. Zuvor findet für den auS drm FrnanzauSfchuß au» Gesundheitsrückfichten zurückgetretenra Br. Schroeder eine Neuwahl statt, au« der Abg. Köhler- Darmstadt fast einstimmig hervorgeht. Da daS Haus nicht beschlußfähig ist, wird eine Neuwahl für morgen Früh angesetzt. Abg. v. Brentano bringt zum Eisenbahn-Etat eine Reihe von Wünschen zur Kevntntß der Regierung. Er steht auf dem Standpunkt des Abg. Friedrich bezüglich der Vertheilung des BetriebSüberschuffcS aus der preußtsch-hessi» scheu Betriebsgemeinschaft. Bei Abschluß deS Staatsvertrags hätte seine (Friedrichs) Partei vorsichtiger sein sollen. Er richtet sodann an die Regierung die Anfrage, wie fich dte- |dbe zu dem Projekt einer directen Eisenbahnverbindung zwischen Mainz und Wiesbaden stelle, und beleuchtet in eiu- «ehender Weise die Nützlichkeit einer solchen Verbindung zweier großen Städte. Är bringt sodann dar Bahnproject Gau» algeSheim—Langenlonsheim zur Sprache, vor defien AuSsüh- rung er warnt. Diese Bahn sei in einer Weise tracirt, daß eine ganze Anzahl Bewohner Ockenheim-, da die Bahn mitten durch bestes Rcbengeläade geführt ist, schwer geschädigt sei. Auch die Gehalts und Dienstverhältnifle der Elseubahnbe- amten zieht der Redner in den KreiS seiner Betrachtungen und schildert eine Reihe von Ungleichheiten bet diesen ResiortS. — Geh. Finanzrath Ewald gtebt über die Eisenbahube- amten zufriedenstellende Aufklärung, während Geh. Mtutsterial- Rath Michel die Berücksichtigung aller gerechten Wünsche zu- sagt. Er wüfie aber nochmals zur Ruhr in der Durchführung der Nebenbahuprojecte mahnen. — Ftnavzmtntster Weber empfiehlt der Kammer, die Debatten über die Eisen- dahnfragen zu vertagen. Die Fertigstellung des Budgets eile sehr, während für die Etseubahoschmerzen bei der Be« autwortung der verschiedenen Interpellationen Gelegenheit zum Reden genug sei. — Abg. W eirh wünscht die Förde- iung des Ntddathalbahu.Projectes, daS schon vor Jahren vom HauS als nothwendig erkannt worden sei. — Adg. Euler bespricht die verschiedenen Betriebsunfälle auf den Eisen- bahnen. Die Schuld hieran liege hauptsächlich in dem ringe- «Agenden Unterbau der Eisenbahnen. — Abg. Euler bringt noch die Durchführung der NebenbahnprojecteS Bensheim— Lindenfels in Anregung, und ersucht die Regierung, dieses Projekt tu wohlwollende Erwägung zu ziehen. — Abg. Kramer ist mit der Antwort der Großh. Regierung bezüg- ltch der StationSasfistenten nicht ganz zufrieden und wünscht eine eingehende Regelung ihres provisorischen Verhältnisses. Er wird gegen die geplante definitive Anstellung der Monteure der Main- Neckarbahn stimmen, weil hierdurch für die jetzigen Mit- arbeitet dieser Leute die Gefahr einer Lohnherabsetzung nicht auSgeschioffeu sei. Er wünscht noch Förderung deS P ojecteS der Dreietchbahn und event. Berücksichtigung von Isenburg durch Errichtung einer Haltestelle dasellst. — Abg. Bähr und Abg. Weidner besprechen die GehaltSoerhältniffe der Bahnbramten, während der Abg. Erk die Regierung ersucht, daS Project einer Bahn von Friedberg nach Ranstadt tu wohlwollende Erwägung zu ziehen. — Abg. Metz Gießen bespricht die Dienstverhältnisse der Beamten der Oberhrff. Bahnen bezüglich der Berechnung ihres Dienstalters tm preußischen Dienst. Bet einzelnen Beamten sei direct entgegen dem Staatsvertrag verfahren worden. Er bringt sodann noch einen Wunsch der Stadt Gießen auf Errichtung einer Haltestelle für die Bahn Londorf—Gießen zur Kennt- niß der Regierung und ersucht uw Erfüllung dieses gerechten Wunsches. — Geh. Finanzrath Ewald stellt fest, daß die Beamten der Oberhefi. Bahnen bet ihrem Uebertritt am günstigsten, weggekommen seien. Ihr Gehalt sei um 20 Pro- Cent gebessert worden. — Abg. Haas» Offenbach bespricht die Anstellung der Monteure der Main Neckarbah». Eine Regelung der BerkehrSverhältniffe auf der Station Eberbach sei dringend erforderlich. Die Lage des Perrons dort sei absolut unzureichend. Bei Einstellung neuer Eisenbahnwagen wöge die Regierung auf bessere Modelle Brdacht nehmen. Bei den jetzt eingestellten seien die W-gru zu nieder und die Covpvs zu eng. Er regt noch den Ban einer Bahn von Stockheim nach Bilbel an. Später könne hier eine Fortsetzung der Strtcke bis Frankfurt a. M. erfolgen. — Abg. Reinhardt plaidirt für eine baldige Ausführung des Bahn- projcetee Lampertheim—Worms. — Fiuanzmtnister Weber erklärt, die Regierung sei nach tote vor von der Nothwendig- kett und Nützlichkeit dieser Bahn überzeugt, und sie werde diese Vorlage wieder etnbringen, weil der Vertrag mit Baden demnächst hinfällig werde. — Abg. Weidner bespricht die Verschleppung der Vorarbeiten der Nebenbahn Lauterbach— Stockheim—Gedern, für die bereits vor acht Jahren die Zustimmung der beiden Häuser gegeben worden sei. — Abg. Jontz will die Genehmigung der Kammer bei Nebenbahn- bauten eingeholt «nd nicht die Ausführung in das Ermeffeu der Regierung gestellt haben. — Damit ist die Eisenbahn- Debatte beendigt und wird dieser Lapitel nach den Ausschuß- anträgen angenommen. Hiermit wird die Verhandlung abgebrochen. Fortsetzung morgen früh um 9 Uhr. Deutsches Reich» Darmstadt, 23. März. Der Großherzog boa Hessen hat, wie die „Darmst. Zig." meldet, Amalfi bet* lasten und wird fich über Salerno nach Rom begeben. Sellin, 23. März. DaS Herrenhaus hält vor den Ofterferten nur noch Montag und Dienstag Sitzungen ab. Die Commisfion hat die Hochwasser-Vorlage nach den Beschlüssen des Abgeordnetenhauses angenommen. Berlin, 23 März. Das Abgeordnetenhaus setzte heute die Specialberathung des Eiseubahnetats fort und wird dieselbe morgen Vormittag 11 Uhr abermals fortsetzen. Berlin, 23. März. Anläßlich der Unterschleife tu der Reichsdruckerei hat Dr. Hawmacher als Mitglied der ReichSschnldencommisfion beim Präsidenten derselben die Einberufung der Mitglieder zu einer Sitzung beantragt. Soweit dis jetzt ermittelt worden ist, hat Grünenthal in der Reichsdruckerei keine Mitschuldigen. Berlin, 23. März. In der Untersuchung gegen den Oberfactor Grünenthal bestreitet dieser immer noch seine Schuld. Er will Beweise dafür beidringen, daß er sein Vermögen auf rechtliche Weise erworben habe. Die Voruntersuchung ist noch nicht beendet. Die Wirthin Grünenthals ist heute Nachmittag aus der Untersuchungshaft wieder entlasseu worden. Gegen ihre Enkelin ist tat Strafverfahren wegen Mitwisienschaft eingeleitet worden. Berlin, 23. März. Die sechste Eommisfion deS Reichs- tageS hat die Berathung der Novelle zur ConcurS- Ordnung beendet. Abgeordneter Bafferwann wurde -um Berichterstatter bestimmt. Bremerhaven, 23. März. Am Freitag Nachmittag 2 Uhr trifft der Kaiser hier ein und wird auf dem Dampfer „Kaiser Wilhelm der Große" bis Skagen fahren, von wo er SamStag Nachmittag hierher zurückkehrt. 66 Personen werden fich an der Fahrt bethetUgeu. Hanau, 23. März. Die Lonservativen haben in ihrer letzten VertrauenSmäuner-Versammlung beschlossen, für den Wahlkreis Hanau Gelnhausen-Orb den früheren Com- mandeur deS hier garnisouireuden Ulaueu-RegimeutS, Oderfi a. D. Sieg in Wiesbaden aufzustellen. Arr-Urnd. Wien,23.März. Die heutige AbgeorduetenhauS- fttzung ist, da Schönerer fehlte, sehr ruhig verlaufen. Dr. FerjanciS wurde zum ersten Präsidenten gewählt. Wie», 23. März. Die Regierung beabsichtigt die Aufhebung des Zettungs- und KalenderstewpelSund wird diesen Ausfall durch eine Erhöhung der Bier- und Zuckersteuer ausgleichen. Feuilleton. Drr „schlanke Iack". AuS den Erinnerungen eines DetecttveS. Dem Englischen nacherzählt. Von Wilh. Thal. (Schluß.) Zehn Minuten später trat der „schlanke Jack" ein rind setzte fich neben ihn. Ich war nur vier Fuß von ihnen entfernt und Beide waren fest davon überzeugt, daß ich betrunken war und im festen Schlafe lag. Sie stießen fieißig mit einander an, sprachen freundschaftlich einige Minuten von ziemlich gleichgiltigen Dingen, dann sagte Jack tzlötzlich: „Ich habe heute von einem Freunde ein famoses Weinchev geschenkt bekommen, so etwas Haden Tie noch nie gekostet. Ich wollte Ihnen eine Flasche mitbrivgen, habe et aber ganz vergeffen. Wenn ich zufällig heute Abend an ber Bank vorüberkomme, werde ich an die Thür klopfen und Pc Ihnen geben." r,.n „Ich könnte vielleicht schlafen," versetzte der zuverläsfige Wachter treuherzig. . „Dann werde ich recht früh kommen. Wenn ich so gegen acht Uhr komme, dann werden Sie doch wohl noch wach sein?" "®l![l, *Manv; mir machts keine Umstände, wirklich wicht die geringsten. Wenn mir Jemand gefällt, dann thne sich ihm gern einen Gefallen. Ich söge Ihnen, dieser Wein wird Sie um fünf Jahre verjüngen. Ick weiß, Sie handeln eigentlich gegen Ihre Ordre, aber eS ist doch schließlich kein Verbrechen, die Thür fünf Zoll weit zu öffne», *m ein Geschenk von einem Freunde entgegenzunehmeu." Ich hoffte, der alte Mann würde erklären, er denke nicht daran, die ihm ertheilte Ordre zu verletzen, doch nach nur sehr schwachen Protesten gab er noch und als sie voneinander Abschied nahmen, waren sie fich darüber einig, daß der »schlanke Jack- die Flasche bringen sollte. Ich hatte nun einfach in SoSgroveS Wohnung gehen und ihm den Streich mittheilen können, den fein angeblicher Freund ihm zu spielen gedachte, doch ich beschloß nach einiger Ueberltgung, anders zu Werke zu zehen. Ich ging zu dem Chef deS Bankhauses, stattete ihm meinen Bericht ab, und Nachmittags, als die Bank geschlossen war, wurde ich mit drei Policeman hinter den Ladentisch gelassen. Wir waren alle mit geladenen Revolvern versehen. Der TageSwächter blieb bis 7 Uhr bei uns- um diese Zeit trat CoSgrove seinen Posten an und der alte Mann — wenigstens glaubte er es — war allein; denn er hatte nicht die geringste Ahnung, daß vier Mann nicht 10 Fuß von seinem Ruhebett entfernt waren. Im Comptoir befanden fich zwei kleine Gitter, hinter denen die Pulte der Kasfirer standen. Dieselben waren geöffnet, doch es fiel dem alten Mann nie ein, einen Blick hinter den Ladentisch zu werfen. Er setzte fich auf sein Ruhebett, rauchte seine Pfeife und ging dann bis 8 Uhr auf und ab. ES war genau 8 Uhr, al- eS an der Dorderthür klopfte. CoSgrove wartete einen Augenblick, bevor er antwortete, wahrfcheinlich kämpften in feinem Herzen Pflicht und Durst noch ein wenig - doch schließlich ging er zur Thür, drehte den Dchlüffel um und öffnete sie ein paar Zoll. — Mr konnten ein Geflüster hören, doch nach einer halben Minute wurde die Thür aufgeftoßen und drei Mänurr drangen in die ®oat; sie schloffen die Thür hinter fich, verriegelten sie und während der alte Mann protestirte und schrie, wurde er gepackt, gebunden, geknebelt und auf sein Bett gelegt. Die Arbeit war schnell besorgt und aU der Wächter überwältigt war, sagte der ^schlanke Jack" in herrischem, aber durchaus ruhigem Tone: „®o, alter Junge! Jetzt verhaltet Euch ruhig und eS soll Euch nichts paffiren- wenn Ihr aber den geringsten Lärm macht, so zerschmettern wir Euch, ohne wettere Umstände zu machen, den Kopf! — Holt Euer Werkzeug hercmS, Jungens, und macht Euch an die Arbeit!" Er zündete noch zwei Gasflammen an und wir hörten, wie fie einen Kasten öffneten und Brecheisen herauSholteu. Keiner von uns rührte fich, bis daS Trio durch eines der Gitter in den inneren Raum der Bank getreten war. Dann sprangen wir auf, ergriffen unsere Revolver und die Schurken waren so perplex, daß fie unS nicht den geringste» Widerstand leisteten. Ich ließ den Chef holen, und als er kam, fand er die Verbrecher gefesselt, den Wächter geknebelt, während das ^Handwerkszeug" der Einbrecher an der Erde lag. ES lagen 180,000 Dollars in baarem Gelbe in der Bank und die Diebe hätten keinen Pfennig znrückgelassen, hätte ich fie nicht gefaßt. Die drei Verbrecher wurden zu je 10 Jahren Zuchthaus verurtheilt; doch in meine Freude mifchte fich ein WermuthStropfen. CoSgrove mußte fein Zeugniß vor Gericht abgrben, doch am Tage nach der Verhandlung beging er Selbstmord, indem er fich erhängte. I tödtet, fonbern weiter verkauft werden, unb ba in solchen schlecht gelaufen und schlecht gefahren ist auch noch besser als gut gelaufen — darum fahren wir aber doch lieber jetzt in den Eisenbahnen und weinen den Omnibussen und ähnlichen Transportmaschinen keine Thränen mehr nach. Michin! also! folglich! denn und alldieweil, da die jetzige Lage der Grundstücke einen ausgesprochenen Schaden bringen, unnöthige Zeit in Anspruch zu ihrer Bebauung nehmen, auch sonstige Nachtheile bringen, wie ein schlechtes Del* oder Talglicht, wäre man ein Thor und schnitte sich tief ins eigene Fleisch, falls man die alten Grillen nicht fahren lassen wollte. Doch die Kosten! wird oft gefragt. Wenn eine Feldbereinigung zu Ende ist, finden die Leute, daß sie vierzig, fünfzig und mehr Tausend Mark gekostet hat und darüber sperren die Leute, wie man zu sagen pflegt, Mund und Augm auf. Sie machen diese unentbehrlichen Organe aber auch wieder zu, lächeln verständnißinnig und blinzeln recht zufrieden, wenn sie hören, was dabei herausgekommen ist — und zwar: Zum Ersten schießt die Hauptstaatskasse das Geld gegen billige Procente vor und es kann nach und nach sehr bequem abgetragen werden. Zum Zweiten bleibt eine sehr ansehnliche Masse von sehr werthvollem Gelände übrig, das in der Regel sehr hoch bezahlt wird. Beispiele belehren und Zahlen beweisen, sagt ein altes Sprichwort. Kürzlich kam der Schreiber dieser Zeilen nach Reichelsheim in der Wetterau, wo gegenwärtig eine Feldbereinigung ftattfindet. lieber diese wichtige Sache wurde auch gesprochen, wobei sich herausstellte, daß in den Fluren, die jenseits und um b!e neue Eisenbahnstrecke liegen, etliche zwanzig Morgen Geländeüberschuß erzielt worden sind. Diese kamen zum Verkaufe und er wurde erzielt: für Gelände in der Nähe der Bahn zu Bauplätzen geeignet für den Morgen 2000 Mk. und darüber, für Gelände etwas weiter abgelegen 800 bis 1200 Mk. je nach Lage und Güte. Daraus kann jeder freundliche Le'er ersehen, daß die Gemeinde einen sehr ansehnlichen Posten Geld aus der Feldbereinigung zieht. Dar Schönste dabei ist jedoch: Der Veländeüberschuß stammt nur aus denjenigen Fluren, die nach der Bahn zu und darüber hinaus liegen und das ist etwa nur der dritte Theil der Gemarkung, folglich find noch weitere sehr bedeutende Ueberschüsse zu erwarten, die ebenfalls sehr werthvoll sind. Wie es in dem vorgcführten Beispiele ergeht, so ergeht es fast in allen Gemarkungen ohne jede Ausnahme. Der Einsender erinnert sich eines Falles aus den fünfziger Jahren, der sich in der Provinz Starkenburg zutrug. Mit Mühe konnten die Leute zur Feldbereinigung gebracht werden. Das Beseitigen der Raine und Hecken, das Einebenen der überflüssigen Wege wollte ihnen gar nicht in die Köpfe und viele waren so erbost, daß sie drohten, sie würden den Bürgermeister mit Dreschflegeln und Mistgabeln ums L-ben bringen. Jrn zweiten Jahre verstummten die Scheltworte; im dritten Jahre kam der Kreisrath in das Dorf und machte den Leuten (zum Scherzi) den Vorschlag, sie könnten ihre alten Grundstücke in den verschiedenen zerstreuten Lagen wieder erhalten. Das gab ein großes Halloh I Kein Einziger dächte daran, hieß es und sie könnten überhaupt nicht begreifen, daß sie sich früher in einem so unpractischen Zustande hätten wohl fühlen können. Solange man nicht» anderes als Kienspan-, Del» und Talglichter hatte, war man auch mit diesen zufrieden - jetzt, wo man Bessere» besitzt, macht man größere Ansprüche — man sollte es wenigstens! Mit der Feldbereinigung geht er aber trotz aller Vortheile noch sehr langsam, wie folgende Zahlen bewerfen: Die Provinz Dberhessrn besteht, in runder Zahl genommen, aus 500 Gemarkungen. Von biefen 500 Gemarkungen befanden sich im Jahre 1896 53 in der Feldbereinigung, also nur der zehnte Theil. Im Kreise Gießen mit seinen 94 Gemarkungrn waren 2 in Angriff genommen, 3 in Ausführung begriffen, eine war in der Hauptsache beendigt. Am meisten wird im Kreise Friedberg hinsichtlich der Feldbereinigung geleistet; hier find 14 Gemarkungen in der Ausführung begriffen, 3 hatten Antrag gestellt, in 3 Gemarkungen wurde das Verfahren einstweilen um deswillen eingestellt, weil eine Eisenbahn von Friedberg nach Homburg vor der Höhe gebaut werden soll. In der Hauptsache sind 19 Gemarkungen beendigt, dieser Kreis allein hatte also 39 Gemarkungen in der Feldbereinigung, die ganze Provinz nur 53, der Kreis Gießen nur 6, Büdingen 8, Alsfeld 3, Lauterbach und Schotten gar keine. Brüssel, 23. März. Eine mit ihre« Manne in Streit lebende Fran vergiftete sich und ihre beiden Kinder. Tokio, 23. März. Die Regierung votirte 193 Millionen -nm Bau von Kriegsschiffen, wovon 47 in England, Deutschland, Frank e'ch und Amerika bereits bestellt find. Vermischtes. * Lasse!, 22. März. In einem Hause der KöttgSstraß: wollte ein junger Mann heute Abend dem nach Hause kommenden Dienstmädchen einen Schrecken einjagen, indem er sich, mit einem weißen Tuch umhüllt, auf den Borplatz hinter einen Schrank stellte. Durch den erregbaren Anblick fiel da» Mädchen in eine Ohnmacht und liegt jetzt in einem starken Nervenfirber schwer kra-k darnieder. * Limburg t. b. Laho, 20. März. Der Rangirer Wald au» Freiendiez kam gestern Nachmittag zwischen die Puffer und wurde derart gedrückt, daß er kurz nachher verstarb. * Elberfeld, 17. März. Scheu vor der Schule hat hier ein 14jähriger Knabe mit dem Tode gebüßt. Al» er gestern die Schule venäumte und wie schon oft von dem Schuldsten zur Schule gebracht werden sollte, sprang er durch ein Fenster der mütterlichen Wohnung auf die Straße. Er erlitt so schwere Berletzungen, daß er im Laufe de» Tage» starb. • Elbiog, 18 März. Der Besitzer ReiSzie» in Uikscheu ist nach einem Streit mit seinem 22jährigen, nicht ganz zurechuungSfähigen Sohne von diesem mit einer hölzernen Handspritze durch einen Schlag auf den Hinte.kops getödtet worden. • Da eß nicht selten vorkommt, daß Pferde, die unter der Bedingung sofortiger Tobtang verkauft werden, nicht ge Aber bie Felbbereinigung kostet boch riesiges Gelb unb ber Bauer hängt an seinen von Alters her überkommenen Grnnbftücken, wirb vielfach unb — — auch gar nicht mit Unrecht behauptet. Stimmt! lieber Leser, boch jebes Ding hat feine zwei Seiten unb bie müssen wir uns zusammen ein Bischen anfehen; bas Letzte, bie Anhänglichkeit an bas j uns lieb Geworbene zuerst. Wir hatten bie alten Talg, unb : Gutl'cker mit bin Lichtputzscheeren, bie Delkärmchen unb bie ■ ewig schmierigen Dellichter auch r.cht gerne, aber bie Petroleum- lampen haben wir lieber unb wenn bas electrische Licht, bas - fjeute schon in vielen Bauerndörfern eingesührt ist, allgemein \ tooicr, jonoern roetrer ocitauji rocrccn, uuo oa in toiajen bßnufct werben kann, wirb uns bas sehr angenehm sein. Fällen eine gerichtliche Klage zu keiner Berurtheiluvg de» c JL '"hrbn auch «ruher ganz gerne in Dmnibussen unb g wortbrüchigen Käufer» führt, weil nach dem Urtheil der sonstigen Rumpelkasten - benn gut gefahren ist besser al» Gerichte dem ersten Berkäufer bei Pferdei durch den Wieder- CMeles unt prot>ht$tette#<, Grüuberg, 21. März. Bor Jahrelfrist wurde in nuferem Städtchen ein „Verkehrs-Verein" gegründet, der el fich zur Aufgabe gemacht hat, durch Berfchönerung der Stadt und ihrer Umgebung letztere zu einem angenehmen Aufenthaltsort für Fremde zu gestalten. Im ersten Jahre feines Bestehen» hat der Berein, der nahezu 200 Mitglieder zählt, scdon recht hübsche Erfolge aufzuweisen. Der Stadtvorstand hat denn auch — in richtiger Würdigung der gemeinnützigen Bestrebungen de» ,Verk hrS-BereirS" — dessen Kasse ei» u jährlichen Zuschuß von 100 Mk. bewilligt, so daß dem Borstand nunmihr etwa 500 Mk. jede» Jahr zur Berfügunz stehen. ES steht somit zu hoffen, daß unser in reizvoller Gegend gelegene» Städtchen tu Zukunft immer mehr von Fr-mdeu besucht wird, zumal fich von hier au» lohnende Ausflüge nach dem BogelSberge, der Rabenau u. f. w., be- ssaem unternehmen taffen. □ Darmstadt, 23. März. Die Constiluiruug einer, wie berichtet, beabsichtigten neuen (dritten Abtheilung de» Alice-Fraueuverein» fürKrankenpflege, bie fich der Fürsorge schulentlassener Waisen und von in ähnlicher Lage befindliche« (von ihren Eltern vernachlässigten) Kindern widmen will, ist heute in einer unter dem Vorsitze dr» ProviuzialdirectorS Herrn Geh.-Rath v. Marquard tagenden, auch von Herrn Prälot Dr Habicht besuchten Versammlung von Damen und Herren aus den besten Kreisen der Stadt erfolgt. Ein lögliederiger Vorstand, zur Hälfte Damen, zur Hälfte Herren, mit dem R-cht der Cooptation, wurde gewählt. Viele Anwesende erklärten sich bereit, al» ® ziehungSbeisiände, bezw. Fachbeistäade zu fungiren. Der M'.'im»! Verriusbeitraa jährlich wurde zu 1 Mk. bemessen. Lan-rvirthschaftt. Winke u. Ratschläge. A Ans Oberhefsen. Ende März. Allerlei Nützliches oui der Praxi». Für diesesmal wollen wir einige Worte über den Segen der Felbbereinigung miteinanber reben. Es ist ein Gegenstand, ber nur langsam Fortschritte macht; bei ben gegenwärtigen Zeiten jeboch, wo ber Bauer über schlechte Preise ber lanbwirthschaftlichen Erzeugnisse, zugleich aber auch Über hohe Löhne, theuere Maschinen unb Gecäthschaften unb lheuere Kleidungsstücke klagt, muß Alle» in Erwägung gezogen werben, was bie Betriebskosten minbert, überbie» aber noch bie Erträge erhöht. Zugleich soll hier von Neuem barauf hingewiesen werben, baß es Pflicht ber Lanbwirthe, ber Hanbwerker unb ber (Scroerbetreibenben ist, ganz besonbers auf bie eigene Kraft zu vertrauen unb nicht immer »ach frember Hülfe aus« unb umzuschauen. Da ist nun eine Felbbereinigung ein treffliches Mittel zur Besserung ber Landwirlhschast treibenden Bevölkerung, bezw. ihrer finanziellen Sage ein Erhebliches beizutragen unb was bie Hauptsache ist: bas Mittel wirb, sobalb es richtig geleitet wirb, — unb bazu haben wir treffliche Männer — am Enbe nicht viel kosten. Wie bas in ber Praxis gemacht wirb, barüber mögen einige Winke foUen. Die Grundstücke ber Lanbwirthe liegen in nicht bereinigten Gemarkungen zerstreut umher nach allen Richtungen ber Winbrose. Sind in einer Gemarkung fünfzehn Fluren, so hat ein mittlerer Bauer in jeder Flur 4 bis 5 Grundstücke, Aecker und Wiesen liegen, bas macht etwa 60 bis 75 Grund- stücke, jedes hat zwei Längsfurchen, folglich zusammen 120 bi» 150 Längsfurchen, in denen nichts Drbentliches gedeiht. Nimmt man 100 Bauern in einer Gemarkung an, so haben diese viele Tausende von Furchen, bie zusammen eine große Fläche geben, auf benen nichts, ober boch nur blitzwrnig wächst. Soll im Sommer bas Heu gemacht, bas betreibe ge« bunben werden, bann müssen bie Leute in acht ober zehn Fluren herumlaufen unb tritt schlechte Witterung ein, bei ber e» gilt, alle Kräfte zusammenzuhalten, so wird eine Masse Zeit vertrödelt unb bie Ernte wirb in nassen Sommern, wie wir sie in ben letzten Jahren hatten, oerberben, weil bie Kräfte nicht vorhanben sinb, sie zu bergen. Lägen bie (Srunb' stücke beisammen, so könnte bas Doppelte geleistet werben. Beim Abfahren ber Früchte sinb bie Leute gebinbert, weit keine richtigen Wege vorhanben sinb; beim Pflügen geht Zeit verloren, weil bie Grundstücke eine schlechte Form haben und ausgewendet werden muß Das Ve- und Entwässern der Grundstücke ist ohne Felbbereinigung sehr erschwert — unb noch manches Andere. Au» diesen kurzen Andeutungen geht hervor: Grund und Boden, das Hauptcapital des Bauers, bleibt ohne Feld- Vereinigung zu einem beträchtlichen Procentsatze brach liegen; e» wird eine Masse Zeit vertrödelt unb Zett ist Gelb; bie Bebauung ber Grunbstücke ist erschwert unb bas kostet (Selb. Wo man Hinsicht, kostet es (Selb, nichts als (Selb — unb es Hegt doch auf der Straße, man muß eß nur zu finden wissen. verkauf desselben ein BermögeuSnachtheil nicht erwächst, so hat der Borstaud de» Berliner Thierschutz-Verein» einen vertrag entworfen, der e» möglich macht, den Verkäufer eine» Pferde», der dasselbe durch sofortige Tädtung gegen weitere Au»nützung sichern will, vor BertraueuSbruch Seitens de» Käufer» zu bewahren. Nachstehend der Wortlaut de» Vertrages: Vertrag. 1. B. verpflichtet fich, da» Pferd, welchr» ihm A. übergeben hat (wird), binnen . . . Tage« zu tödteu. 2. Da» Pferd bleibt bi» zur Tödtuug Eigeuthum de» A., sobald da» Thier getödtet ist, geht e» in» Eigen- thum de» B. über. 3. B. zahlt für die eigeuthümliche lieber- laffuug de» Cadaver» . . . Mk. an A. 4. Kommt B. der Verpflichtung unter 1 nicht nach, so ist er für jeden Tag Säumuiß dem A. eine Eoavrutioualftrafe von ... Mark schuldig. A. B. (Unterschriften.) * Wie heißt die Frau nach gelöster Ehe! Eine Rechtsfrage, über welche die juristische Lirteratur die wider- sprecheudsteu Ansichten äußert, fand vor dem Strafrichier de» 15. Wiener Bezirk» ihre Entscheidung. Franziska Witetschek, geborene Zamarska, eine 42jährige Frau, deren nach evangelischem Ruu» eingegangrne Ehe im Jahre 1888 vom Wiener Lande»- resp. ObrrlandeSgericht getrennt (gelöst) wurde, kam beim Bezirksgericht um die Bestellung eine» Eurator» für ihre Kinder ein. Ihr vormaliger Mann, wclcher seit 1890 wieder verehelicht ist, verweigert die Zahlung de» Erziehuug»- britrage», muß daher gerichtlich belangt werden. Herr Witetschek erstattete, al» er amtlich davon Kenntniß erhielt, nun bie Anzeige, die Mutter seiner Kinder habe eine Falsch- Meldung begangen, indem sie fich Witetschek nannte, während sie in Folge gänzlicher Lösung der Ehe zur Tragung ihre» Mädchennamens verpflichtet sei. In diesem (Sinne lautete auch die staatsanwaltschaftliche Anklage, über welche GerichtS- fecretär Freiherr v. Wiumann verhandelte. Auf die Frage de» Richter», wie fie heiße, antwortete die Angeklagte: ,34 weiß e» nicht mehr, ich bin eigentlich heimath»- und »amen- los." Gegen die Anklage selbst verantwortet fich Franziska Witetschek Zamarska dahin, daß sie im guten Glauben gehandelt habe, als fie sich sowohl polizeilich al» auch vor Gericht Witetschek nannte. Der vertheidiger, Dr. Fröhlich, führte an», daß die Lösung der Frage, wie fich die Fran nach getrennter (gelöster) Ehe zu nennen habe, einer Preil- ausgabe würdig wäre. Da» österreichische bürgerliche Gesetzbuch enthält keine diesbezügliche Bestimmung, und ia der Fachlitterotur haben hervorragende Juristen diese mangelnde Bestimmung in verschiedener Weise cjmmentirt. Da überdies auch der dolus der strafbaren Handlung fehle, fei die Angeklagte freizusprechen. GerichtSsecretär Freiherr v. Witt« mann verkündete hierauf daS Urtheil: „Franziska Witetschek- Zamarska wird von der Anklage der Übertretung der Falschmeldung freigesprochm, nachdem sich da» Grricht den Ausführungen der Verteidigung vollkommen anzeschloffen bat." * Sher» zwischen Chinesen und Engländerinnen gehörten in letzter Zeit nicht zu den Seltenheiten. Meistens waren eS Mitglieder der chinesischen Gesandtschaft in London, denen eS während der Dauer ihre» Auseathalte» in der eng- lischkv Metropole gelang — so seltsam e» auch klingen mag — Herz unb Hand einer schlanken, blonden M ß zu gewinnen und die bann nach kurzer Zrit die junge Gattin nebst ihrer Mitgift nach dem fernen China entführten. Wie nun aber diese vertrauensseligen, oft kaum 20 jährigen Frauen dort von den Söhnen de» himmlischen Reiche» behandelt werden, darüber giebt jetzt der ^Noith China Herald" klaren Aufschluß. Augenblicklich existiren in Shanghai — so schreibt diese» Blatt — fünf ober sechs, wahrscheinlich aber noch weit mehr junge Engländerinnen, die sich in London mit jüngeren Mitgliedern der chinesischen Grsaudtschaft verhei' ratheten, mit ihren Männern hierher kamen, sehr bald von diesen schändlich verlassen würd'» und nun Gefahren preis- gegeben sind, die nur der in ihrem ganzen Umfange begreifen kann, der mit den Verhältnissen dieses Lande» vertraut ist. Ein blutjunge» Diog von höchster» fiebeuzebn Jahren hat man vor wenig-n Tagen in einem leeren Hause ewgeschlossen vorgefunden. Die Aermste war nur mit einem Nachthemde bekleidet und kauerte, halb ohnmächtig auf dem kahlen Boden de» vollkommen leer aufgeräumten Zimmer». Der ehrenhafte Gatte hotte ihr Alle» abgenommen, w^S fie besessen, ihre sämmtlichen Kleidungsstücke, ihre Schmucksacheo und den Haulraih, ber von ihrem eigenen Gelbe aogesch^fft worben war. Die bedauernSwerthe junge Frau hatte schon 24 Stauben laut jammernd und schluchzend in ben öden Räumen zugebracht, ehe fie von mitleidigen Rachbarn ent- beckt würbe. Man nahm fich ihrer an. so gut e» gehen wollte, unb benachrichtigte bie englische Gesandtschaft in Peking, die Schritte thuu wird, um dem unglücklichen Wesen die Rückkehr in die Heimath zu ermöglichen. ES ist nun im höchsten Grabe zu bewunberu, baß der im chtaefiichen Ge> sanbtschaftSamt tn London angestellte englische Secretär, ber eS ganz genau w ssen bürftc, welchem Schicksale seine Lanbl- männiunen eutgegengeheu, die armen, airnungSlosen Opfer nicht auf da» Eindringlichste warnt, ihre Hand einem Chinesen zum Ehebuvde zu reichen unb gar bleiern in sein Land zu folgen. ES wäre die Pflicht unb Schuldigkeit diese» Manne», solche Heirathen mit allen ihm zu Gebote stehenden Mitteln z, verhindern unb wenigsten» Alle» zu versuchen, den Angehörigen der bethörten Mädchen ein klares Bild von dem ehelichen Leben zu entwerfen, da» die zarten, verwöhnten Geschöpfe an der Seite de» bezopften „Ch-namon" erwartet. • Auch eine Saeriöre. Erster Einbrecher: ,®ie geht'» eigentlich dem Dietrich, Ebe?" — Zweiter Einbrecher: „D, dem geht'» gut; er hat fich io» Privatleben zurückgezogener bezieht nämtich ein Honorarfipam von einer Einbruch»- Versicherungsgesellschaft dafür, baß er nicht mehr arbeitet V* v.E.fcK. Ä Seidenstoffe verlange Mutter mtl Angabe b. Vewituschleu. * von Elten & Keussen, Crefeld. Str 8* iS. März s ^MelllS P 27. Mr Bullt vpm Zochtt Heueral-Ver 1580 toi ^Abfuhr Nörten ofit w i, ,r Nittag üec «r ;-r S«i' ^$5 21 iT d-i ’ Kl L M ' . öle S», ttfo Sm hc,®Sta, ^1(1 in 1 1. Dienst fcnfi um 10 Uh' I ro Buchm-S fteuder-r *0 kvchku Siöcke x imM — 1,95 krügel, 24 rm . 180 rm Buchm»^ botfer Wat- Xunbf^ett (3 w Mn-Stamm' loblrtifer unb L r mitw SdirtlnerSmü unb Prügel 2. & Ullb: 11 rm 8u •q) 0119 Nrtitth rc. Prügel langen = 0,67 o Ntn StWe, 4- 0,71 cbm, 1 Ä 1,18 ebm; 6) ai im Fichien.Pr krttnaurryn 1« rm -Rüst'p Jm; 8) aus I riten» Stammt 1.50 cbm; gj Euchev'Prügelho 10 echoe« Nridm btg fault muttt «i®?"« bi« ,. ..*• »‘««t 8. btt grell' 1 h x °'dme„ch^,,„ 5'»«/ btt« Md, tt ' 3«btt 1888 Mm töIrt lgklöst) wurde, kav “D8 ktoer LuratorS |flr «an«/ welcher seit 1890 WW| bei Erziehung b'Nt werdeu. Herr bation Keuutuitz erhielr, ^inbei habe eine Wch« ^kt'chek nannte, während r«r Tragung threi J« diese« Sinne lautete W über welche Serichtt- ?««delte. Auf die Frage :tete die Angeklagte: ,Jch ich heimathi- und Hamen» rantttortet sich Franzitka e Im guten Glauben ge» polizeilich als auch vor ütheidiger, Dr. Fröhlich, Jiage, tote sich die Fm ennen habe, einer Ni* tichifche bürgerliche Gesetz« öcfti««uug, und in der Juristen diese «angelnde :)«mentlrt, Da überdies inblung fehle, fei die Au« rretär Freiherr v. Witt- :ll: „Franziska Wid)tb >r Uedertremg der Falsch« ch dai Gericht den AuS« iffiwtn angeschlossen Hai.' i Kglaudlriruitt 8^9rtra Mistens ■ @([a!ibtfd)aft In Üonbon, AchMUslnderm« t\am il mA lMto ®Q® iunat Gattin nebst ihm führten. m * 20 Men Fmw b ‘ Reichei brhaodelt »erdea, J sh°°B - ,0( w "4 maUddit * Tm i" 8«61“ ”? •eZtiSV (ieia«®ten sie be« lP atliW-P ,ht ji»l‘ lt» » >WS«*“!? Nttleidlg^ gehe« r» ’Vl««*!« 2flöb f ' bleit® wk>L»äJ?aD«(i' et« f‘“rt Betf^'Xt zariev/ „ dafiil, Die Zuchtschau zu Langsdorf die auf den 28. März, sowie die Versammlung zur Gründung eines Zuchtvereins für Simmenthaler Raffe im Kreis Gießen, die auf den 27. März angesetzt war, ist auf 15* und 16. Mai verlegt. Der Vieh» und Krämermarkt findet dagegen jedoch am 28. März statt. Großherzogl. Bürgermeisterei Langsdorf. Köhler. 2864 Schottener Bullen- und Zuchtvieh-Markt mit Prämiirnng MM am 6 Joui 1898, *W^L Verlockung vou Zuchtvieh, landwirthsch. Maschine» und Gerätheu. — Preis des LooseS: 1 Mark. — Geueral-Vertrieb der Loose durch Herrn Carl Glock in Schotte». 1580 Der Markt-Vorstand. HolzverfteigeruAgen in Gräflicher Oberförsterei Laubach: 1. Dienstag de« 19. März d. I. im Tbiergarten, nach Zusammen- lunft um 10 Uhr Vormittags beim Pflanzgarten daselbst, 1) im LampertSthorr 80 n» Buchen Scheiter und .Prügel, 28 rm -Stöcke, 80 rm Reiser; 2) im Wild franbergr 40 rm Buchrn-Schetter und -Prügel, 10 rm Nadel-Prügel, 20 rm Buchen Stöcke und -Reiserprügel, 465 rm -Stammreiser (Schichten); 27 Ftchten- stangen — 1,95 cbm; 8) Sützekopf (»Wetßerlen"): 35 rm Buchen- und Erlen» Prügel, 24 rm .Reiserprügel, 28 rm Eichen Reiser; 4) im ZiegelhütteKgrabe« r 180 rm Buchcn-Stamnprüael, 15 rm -Stöcke, 48 rm -Reiserprügel; 5) aus JlS« dorfer Waid (Mittags beim Feuer im Taubbaus ausgeboten): 9 rm Kiefer- Rundschett (3 m lang), 25 rm -Prügel, 48 rm Stammreiser, 65 rm Buchen- und Eichen-Stamm« und -Zopsreiser; 6) aus verschiedenen Districten deS Thiergartens: Kohlreiscr und LeSbolz flächenweise; 2 Mittwoch de« 80. März d. I.- von 10 Ubr Vormittags an, auf d-r SchreinerSmüble bei Stetenfeen: 1) aus Kerrdelratrrr 48 rm Bechen-Scheiter xnb -Prügel 2. Kl , 84 rm -Stöcke, 115 rm -Reiserp'.ügcl; 2) aus Baumki CS "3. CD CP "CD 5 Specialität: KIb derbetten u. Erstlings- g ' l"'-A wäsche o» I niußtr. Catal. grat. u. fco. Bringe mein reichhaltiges Lager in alle» Arten von Möbel«, von dm einfachsten Gebrattchs- gegenstäudeu bis zu den elegantesten Ausstattungen, sowieSpie» gel und fertige Betten in empfehlende Erinnerung und sichere reelle Bedienung und billige Preise zu. A. Grünebaum, Möbelgeschäft mit eigener MerKstätte, 2589 Gießen, Bahnhofgraße 31. f , k Hochs. Ware, nur ganz M kl weih.Fcderch.äuberst H < JL VilH volldanntg, vorzügl. ■ Dcckbetts- Psd. 2.65 M. Dieselbe Sorte, eiii ■ wenig kräftiger, nicht ganz so daunig 2 M-M (Sänseschlachtfed., wie sie gerupft werden 1,50. M 'öerissene Fed. grau 1,75, halbweiß 2^0, weih vg 2,75, 3,00, 3,50 M. Jede Ware wird tn mein.» Fabrik faub. aeretnigt; daher vollk. trocken,»» ilar und staubfrei. Garantie: Zurücknahme.« InROHN, Lehrer a. D. 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