L MinsW ' to als i mit kn tct. Neu! rrad auswechselbaren ürt in bergreicher @e«tnb sch einer jeden Fahrn« ist ifer Uebelstcmd |bt|eiiigt ist. rrad. ;nb jeder Meck, vor en Vortheil zu über- ts ein rrad Function. 2727 iegler, raße 24. tße Acharatte'Strrstatt cjibi Erinnerung. _ l itoffe MÄ- ihffl" io cc KiKA schick *u ^„der. Wrer Preis M- ' er Garantre. vwack 8g5S-ti j^ndermekl «■sg-’’* Nr. 7* Erstes Blatt.Freitag den 25. März INONt Erscheint täglich mit Ausnahme de- Montags. Die Gießener MamilieuolLtter »erden dem Anzeiger Wöchentlich viermal beigelegt. Gießener Anzeiger vierreltLhrlich 2 Mark Ä Pf,. moaatNch 75 PfK. mit vrvGrrlah«. Bei Paftbezu, Mark 50 Vfg. ierteltährlich. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag- für den feiflmbtn Tag erscheinenden Nummer bis Norm. 10 Uhr. General-Anzeiger Alle Anzeigen-Bermittlung-stellm S In- tmb AuSlantze» nehmen Anzeigen für en Gießener Anzeiger ntgegm. AintS- unb Anzeigeblutt füv den Tlveis Gieren. Rebaction, Expedition und Druckerei: Zchnlstratze Ar. 7. Gratisbeilage: Gießener Familienblätter. Adrrffe für Depeschen: Anzetger Fernsprecher Nr. 51. Abonnements - Einladung, i Zum Bezug des „Gietzener Anzeiger" für \ ms 2. Vierteljahr 1898 laden wir hiermit ergebens! j ein. Wie bisher, wird der „Gießener Anzeiger" die i Tagesereignisse in kürzer den Thatsachen entsprechender i Weise zur Kenntniß seiner Leser bringen. Die neuesten ’ Nachrichten zuverlässiger telegraphischer Nachrichten- Bureaus sowie zahlreiche Mittheilungen aus dem engeren und weiteren Vaterland halten den Leser stets über die Vorkommnisse in demselben auf dem Laufenden. Unterstützt durch umsichtige Berichterstatter in allen Orten Oberhessens und in den bedeutenden Städten der anderen hessischen Provinzen, ist der „Gießener Anzeiger" ferner in der Lage, die interessanten Vorgänge innerhalb unseres engeren j Vaterlandes und der Nachbargebiete so frühzeitig wie ; möglich zur Kenntniß seiner Leser zu bringen, des- - gleichen wird den Begebenheiten in der Stadt Gießen : die gebührende Besprechung im localen Theile des ■ Anzeigers zu Theil werden. Der in der Provinz ; Oberhessen betriebenen Landwirthschaft wird der ; Anzeiger durch Veröffentlichung von allem Wissens- 1 werthen aus dem Gebiete derselben besondere Berücksichtigung zu Theil werden lasten, daneben aber auch ; tfe Beobachtungen und Erfahrungen in Kunst und Wissenschaft, Litteratur, Hauswirthschaft, Handel, Gewerbe und Jndustrie m den Kreis ? seiner Besprechungen ziehen. Ein ge negenes Feuille- i ton wird neben besonderen Arnkeln ernsteren und heiteren Inhaltes den erwünschten Unterhaltungsstoff bieten. Die „Gießener Familienblätter" werden dem Anzeiger wöchentlich 4 mal ^Dienstags, Donnerstags, Samstags und Sonntags) beigelegt und neben den Erzählungen, Romanen und Novellen beliebter Schriftsteller anziehenden Unter- \ Haltungsstoff aus dem Gebiete des Familienlebens \ and der Hauswirthschast bringen, und somit namentlich im Kreise der Familien eine beliebte Beigabe bieten. . Wir ersuchen nun namentlich auswärtige Leser, j chre Bestellung bei der Post baldgefl. aufgeben zu ■ wollen. Neuhinzutretende erhalten vom Tage der | Bestellung bis 1. April den Anzeiger kostenftei zu- \ gestellt, wie wir auch gerne bereit sind, Probe- ? Nummern nach auswärts postfrei zu versenden. Den ’ Lesern in hiesiger Stadt werden wir, wie seither, 1 den Anzeiger weitersenden und den Abonnements- Letrag durch Quittung erheben lasten, falls nicht ausdrückliche Abbestellung erfolgt. Hochachtungsvoll Verlag des „Gießener Anzeiger" Brühl'sche Univ.-Buch- u. Steindruckerei (Pietsch & Scheyda). Deutfd?« UeidjXag* 68. Sitzung vom Mittwoch den 28. Marz 1898. Am BundeSrathstssche: die Staatssekretäre Graf PosadowSky, Tirpitz, v. Thielmanu und v. Bülow. Tagesordnung: Zweite Lesung deS Flottengesetzes. Das HauS ist sehr gut besrtzt. Abg. Lieber (Centr.) berichtet als Referent über die Verhandlungen der Commssfion und deren Beschlüsse. Die Vorlage sei dem Reichstage mit einem so reichen begründeten Material vorgelegt worden, wie dies noch niemals geschehen litt. Ja feinen weiteren Ausführungen geht Referent auS« - jährlich auf die Budget«, bezw. Berfaffungsfrage (die Bindung ‘ Mf Jahre hinaus) ein. SS sei nur zu bedauern, daß die ' WrrfaffavgSfrage nicht schon früher so k.ar gestellt gewesen stt, tote dies in der Commission geschehen sei. Die Mehr« f blitt der Commission habe sich überzeugt, daß die Bindung ' »licht nur eine verfassungsmäßig, sondern auch eine sachlich - wohldrgtündete Fotderung sei. (Inzwischen ist Reichskanzler Fürst Hoh enlohe erschienen.) Referent Lieber berichtet sodann über die Deckungsfrage und die vielen dazu in der Commission gemachten Vorschläge, dabei auch die Erklärung deS Staatssekretärs Grafen PosadowSky verlesend, wonach Bedacht darauf genommen werden solle, eventuell nur die stärkeren Steuerkräfte heranzuziehen. Endlich empfiehlt er den § 1 zur Annahme. Abg. Graf Hompesch (Centr.) erklärt NamenS der Mehrheit seiner Freunde, daß dieselbe die Flottenvorlage occcptire, weil letztere durch die Beschlüsse der Commission in Bezug aus Organisation/ Bmdnng und Deckung, sowie durch die hinsichtlich der letzteren von den Regierungen abgegebenen Erklärungen eine annehmbare Gestaltung erfahren habe. Eine Minderheit deS CentrumS fühle sich zwar in den Zielen mit der Mehrheit einig, halte aber bezüglich der Wege, auf welchen diese Ziele zu erreichen seien, an ihrem ursprünglichen Bedenken fest. Abg. v. Levetzow (cons.) erklärt die Zustimmung seiner Fracttou zu der Vorlage. Abg. Schöulauk (Boc.) steht in dem heutigen Tage nicht eine Aera deS Abschlusses, sondern nur einen Anfang, das dicke Ende komme noch nach. Auf der Reise nach Kiaotschau sei der Prinz nicht von Steg zu Sieg geschritten, sondern von Havarie zu Havarie. Sein Schiff hübe fich schon im Nord-Ostsee-Canal ein Loch in deu Bauch gestoßen. (Große Heiterkeit rechts. Ruf: So bewilligen Sie doch bessere Schiffe! Stürmische Hetterkeit.) Selbst das Hamburger Organ BiSmatckS habe gemeint, Kiaotschau sei nur der Strick, der dem Reichstag um den Hals gelegt werde. Seine Partei lehne § 1 ab. Abg. v. H ertltn g (Centr) führt au8, wenn jetzt das Centrum in großen nationalen Fragen den Ausschlag zu geben habe, so sei eS fich auch der damit verbundenen Verantwortlichkeit bewußt. ES habe stets bewilligt, was nothwendig gewesen sei. Redner weist sodann darauf hin, wie sich die Verhältnisse seit 1880 geändert haben, welchen Aufschwung der deutsche Handel seit Beginn und in Folge der Schutzzoll- Politik genommen. Bet solcher Entwickelung des Seehandels müsse man fich fragen, ob denn auch unsere Flotte damit Schritt gehalten habe. Selbstverständlich bewillige das Centrum Nichts, damit man fich in abenteuerliche Pläne verwackele, fand rn die Flotte solle den Hintergrund bilden, um zu beweisen, daß unsere Deutschen im AuSlande, unser Handel im AuSlande einen mächtigen Schutz hinter fich haben. J>nd Dir, ^ihal, hgt Eft 30ufln N $e«8tae' - Unter in Karl hey Summer uns L-rwaliungsbeo beamten, einen mb Fortschritt Herausgeber, P gelungen, für l Sretsen der fl!bl winnen. gröfjn durch dntn Ar! Nm Utbttbliä letzten iwanflg A publictstilchm P dicht. Frrnn e üiton tu kleine Fehler in Bro, der LebmSmittes KZ 05 ft 11 Ä ilbfa ta« 'wn $e| ^lejhe < bet Men, ’ SSäs.. LS'L ■“»'S ’MptClor $ an ,i ^tQ^‘ 5KMtnffflr ri ^«latitn . ed)röt« ’la bon Mödjtnt, iuif*d)ttn Qn( « . “arips i?ta' m*“** a,'n «itifiifin $ttln Mi «4 " ®trti MM» * »"« 29, äSär| «| * M E i« 1 >u MMwbtt Prrts. ?<«• unb S>„hs„t,, marft lalbtn ftnhnbfnt Saromtttt Jt unttgM&tg geworden, ntn drS Trdthkils, ferner tiü bohell SaromitetflQnbti '/ Orfteneich nab Ungarn Iftonicentra liegen bagrg» 11 Ostsee, fotole über dem « Kat Wetter zawrist noif bfm Barometer ber otedrre [ft gelangen. - Lorant« M ber Bewölkung unb gem Wetter. Llllsührnvg ber vierte« der vormalige» foWtn ontto^untixrittittt Teile mit bet Tommeri folgen, nng in Anstrag gegebenen Min, als erwartet würbe, ber vierten Klaffe bei ber $ verlautet, auch die 8tr« ahn die Absicht haben, ii njühren. rz. I« Binger GE' ebrocheo, bim ein größerer Itl. Din blttiottn 8n- umliegenden Ortschaft«« t hm 1« «nbev. .ter. eigenartiger Unglück^' mittag in l>em oW* Men wollten sich als Pg» und einer alt SÄ“Ä S.TT** WÄ-- je, ein Banerasoh",-"^ M * ft® '«'■ 4 folti In Ha! M) ta* 6ä ^“JnsgrafeN r-igtes Qenge: _ Zeuge- ? cyhr Berits tzbNil $: E f'W /w ffl. «*£ rieffl^ Olion^d wl#: al« 4 :K^s ” ’Ä H» Hinnip- am späten Abend noch nicht zurückgekehrt war. GS soll gegen sie der Verdacht der Beihilfe an Mitnzverbrechen ansge- Die Prinzessin Heinrich wurde stiegen fein. Kiel, 24. Marz. sagte aber, er habe Ihnen seine That gebeichtet? — Zeuge: „Das ist Beichtgeheimnis" — Richter: „Ich werde Sie jetzt 14 Tage einsperren lasten." — Zeuge: „Warum, wenn ich fragen darf?" — Richter: „Das ist mein Geheimniß." • Folgende wenig geschmackvolle Familienanzeige finden wir im G'audenzrr „Geselligen" : Statt jeder besonderen Meldung. Heute Nacht 12 Uhr erfreute mich „Nina" mit einem reizenden Stutfohleu. Besichtigung gern gestattet. Hauptmann von Blottuitz. mit der Vornahme der Taufe des am 31. d. Mts. auf der Germania-Wrrst vom Stapel laufenden Kreuzers zweiter Klaffe G beauftragt. Kiel, 24. März. Gestern hat in ganz Schleswig-Holstein die Halbjahrhundert-Feier der Erhebung Schleswig-Holsteins gegen Dänemark begonnen. In den fest- lich geschmückten Städten und Dörfern sanden Fackelzüge statt. In Kiel, wo 1848 die Unabhängikeit von Dänemark proclamtrt wurde und jetzt eine Landesfeier stattfiudet, find viele Mitkämpfer der vormaligen schleSwig holsteinischen Armee eingetroffen. Auch aus Amerika find einzelne Veteranen gekommen. Herzog Ernst Günther ist zur Feier in Kiel ein» getroffen. Wien, 24. März. Man hat im Palais Coburg keine Ahnung, wo sich die Prinzessin Louise gegenwärtig aufhält, und glaubt nicht, daß sie sich in Monte Carlo befindet, wohin sie sich daS Geld schicken ließ, und zwar an die Adreffe deS Haushofmeisters, der dorthin fuhr, um eS in Empfang zu nehmen. Die Scheidung ist eingeleitet auf Befehl delegierenden Herzogs von Coburg. Der Scheidungsprozeß wird in Gotha durchgeführt. Wien, 24. Mä;z. Die Deutschen aus Böhmen, welche bekanntlich unter Bade ui ablehnten, in die Delegation zu Aearfte Nachrichten. Depeschen des Bureau „Herold". Berlin, 24.jMSrz. Einen Aufruf an die Frauen beabsichtigen die Führerinnen der bürgerlichen Frauenbewegung aus Anlaß der bevorstehenden Reichstagswahlen zu veröffentlichen. ES soll darin an die Frauen aller Berufsstände die Aufforderung gerichtet werden, Angesicht- der directen Unmöglichkeit einer Wahlbetheiliguug mittelbar ihren Einfluß zu Gunsten einer Erweiterung der Frauenrechte bei den Wahlen geltend zu machen. Berlin, 24. März. In der Angelegenheit de- Oberfactors Grünenthal berichtet der „Local-Anzeiger", daß bei einer nochmaligen Haussuchung in der Wohnung der Wittwe Eng deren Enkelin, die Geliebte Grünenthal-, den Criminal- beamten einen Schlüssel einhändigte, der zu einem Tresor in der Dresdener Bank paßt. Hier hatte Frl. Golz ihre Brillanten und einen Theil ihrer Papieredie letzteren wurden schon vor einiger Zeit abgehoben, während die Juwelen von der Polizei beschlagnahmt wurden. Die gestern auS der Untersuchungshaft entlaßene Frau Eng wurde wiederum zu einer Vernehmung aufgefordert, von der sie GottsMmS in fest Symgog« Samstag den 26. März 1898. Vorabend 6" Uhr, Morgens 9 Uhr, Nachmittags 3 Uhr SchrfftertlLrrmg, Sabbathautzgang 7 86 Uhr. CHeratnr «nd t9,(Yx24‘ Mörz. Der Schriftsteller Hans Wachen- ?P2,Ctt gestern Vormittag, wie wir bereits gestern mitthellten, nach schwerer Krankheit verstorben. Hofrath Hans Wuchenhusen, der seinen Wohnsitz in Wiesbaden hatte, ist nicht viel über 70 ^ahre alt geworden. Am 31. December 1827 zu Trier geboren, studtrle er moderne Sprachen und Literatur und widmete sich so- dann °Er Publicisttk. Er machte im türkischen Lager den Kitmkrteg m i» t ^®rujcr in vtelgelesenen Schilderungen, ging dann nach bereiste Spanten und Nordamerika, folgte dem preußisch- neuenburgischcn Conflict in der Schweiz und nahm nacheinander der Eroberung von Kabylien, an dem Ssterretchisch- rtattentfchen Krieg von 1859, an dem Zug Garibaldis gegen Neapel, an dem Einmarsch der Piemontesen in Umbrien und die Marken, ?",»^r^oinischen Ausstand unter Langiewicz, an dem schleswig- hoistetnischen und dem deuischen Krieg von 1866 und schlteß- Itch auch noch an dem deutsch.französischen Krieg von 1870, überall y,. flinken Feder in lebendigen Bildern die Ereignisse festhaltend. Wachenhusen, ein Thatzeuge der Zeit, wie eS wenige gibt, hat auch zahlreiche Romane geschrieben, die ein großes Publikum ge- ae ■ ^"es seiner interessantesten Werke sind seine Memoiren „Aus bewegtem Leben", ein Buch, worin er Erinnerungen auS dreißig bewegten Kriegs- und Friedensjahren sammelte. . Unter dem Titel »Technische- «emdnbeHatt* erscheint to Karl Heymanns Verlag eine neue Zeitschrift, deren erste Nummer uns vorliegt. Die Zeitschrift stellt sich die Aufgabe, dem Berwaltungsbcamten, in erster Linie dem communalen Verwaltungsbeamten, einen Ueberblick über die für ihn bedeutsamen Leistungen wrd Fortschritte der Technik und Hogime zu verschaffen. Dem Herausgeber, Professor Dr. H. Albrecht in Groß Lichterfelde, ist es gelungen, für daS Unternehmen die namhaftesten Kräfte aus den Kreisen der städtischen Verwaltungsbeamten und Hygieniker zu gewinnen. Eröffnet wird die erste Nummer von dem Herausgeber durch einen Artikel „Communale Ziele und Aufgaben", der einen kurzen Ueberblick über die Fortschritte der Städtehygtene in den ^dtenzwonzig Jahren bietet und die Nothwendigkeit einer besonderen publicistischen Vertretung der einschlagenden Gebiete nachzuweisen Ducht. Ferner enthält die Nummer Abhandlungen über die Canali- iarton in kleineren und mittleren Städten von Ober Ingenieur Metzger in Bromberg, über die Wichtigkeit und Art der Ausübung ber Lebensmittelcontrole von Professor Dr. König in Münster i. W. — Katechismus der Bergbaukuude von G. Köhler. Zweite, vermehrte und verbefferte Auflage. Mit 224 in den Tert gedruckten Abbildungen. In Originallrinenband 4 Mk. Verlag von A I. Weber in Leipzig. Diese gedrängte Darstellung des Wich- Agsten auS dem großen Gebiet der Bergbaukunde wendet sich nach kurzer Einleitung über die Lagerstätten dem Aufsuchen der letzteren, den Schürf- und Bohrarbeiten zu. Nach Erörterung der Hüuer- »nd G-winnungSarbeilen gelangt der Abbau der Lagerstätten zur Darstellung mit dem ihm vorausgehcnden Abteufen von Schächten «nd Treiben von Strecken unb Stollen. Die weiteren Abschnitte haben es mit der Förderung unter und über Tage, der Führung ohne und mit Maschinenkraft, dem Grubenausbau, der Wasserhaltung und der Wetterlehre zu thun. Der Verfasser, Kgl. Ober- vergralh »nd Director der vereinigten Bergakademie und Bergschule in Klausthal, hat die Brauchbarkeit dieses Lehrbuches durch Beigabe zahlreicher Illustrationen und Besprechung alles Neuen und in der Praxis Bewährten wesentlich erhöht. w. Sietzen, 24. März. Der gestrige Ochsenmarkt hatte einen verhältnißmäßig sehr starken Auftrieb: eS waren etwa 250 bis 300 Stück aufgefahren. Schweres Fahrvteh fehlte indeß gänzlich unb mußten Käufer aus der Magdeburger Gegend, welche hierauf reflectirten, unverrichteter Sache den Markt verlassen. Käufer auS dem Siegerlande, die leichtere Waare brauchten, machten gestern den Markt, der auch vollständig geräumt wurde, obwohl das Geschäft von Mitte des Marktes an nur langsam vor sich ging. Die durchschnittlich erzielten Preise waren sehr hohe. Gezablt wurde für die besten am Markt befindlichen Ochsen 800 bis 850 Mk., für mittlere Waare 700 bis 750 Mk. pro Paar; das Paar junge Stiere zum Anlernen wurde zwifchen 400 bis 500 Mk. verkauft. — Auf dem Schweinemarkt waren etwa 400 bis 500 Thiere, darunter der vierte Theil Ferkel, vorhanden. Der Handel war flau, es fehlte an Käufern, aber trotzdem behaupteten die Verkäufer für ihre Waare sehr hohe Preise. Gezahlt wurden für Ferkel, 8 bis 10 Wochen alt, 50 bis 60 Mk., 12 bis 14 Wochen alt 60 bis 70 Mk., für Läufer 4 bis 5 Monate alt, 80 bis 90 Mk., 5 bis 6 Monate alt 100 bis 120 Mk. pro Paar. Fettvieh war weder am Ochsen- nach am Schweinemarkt vorhanden. ßiMlmtg, 23. März. Frachtmarkt. Rother Wezv, vtL 17,80, weißer Weizen Jfc 00.00, Korn X 11.84, Gerste vtt 10 66, Hafer JL 7.79. — Nach den statistischen Ermittelungen des Vereins deutscher Eisen- und Stahlindustrteller belief sich die Roheiseuproduetio« des Deutschen Reiches (einschließlich Luxemburgs) im Monat Februar 1898 auf 557 524 Tonnen, darunter Puddelroheisen und Spiegeleisen 123 658 Tonnen, Beffemerroheisen 35 341 Tonnen, Thomasroheisen 294468 Tonnen unb Gießereiroheisen 104057 Tonnen. Die Probuction im Januar 1898 betrug 626 871 Tonnen, im Februar 1897 519 959 Tonnen. Vom 1. Januar bis 28. Februar 1898 wurden probuctrt 1 184 395 Tonnen gegen 1084323 Tonnen im gleichen Zeiträume deS Vorjahres. Verkehr, Caub* unb Vottrwirthschaft- _ 24. März. Marktbericht. Aus dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Butter pr. Pfd. «4 0,85—0,95, Hühnereier pr.Et.0-6H, 2 St. 11—12 4, Enteneier 2 St. 12-13 H, Gä-ffe eier pr. St. 11—12 H, Käse pr. St. 5-8 4, Käsematte pr. St. 3 H Lrbfen pr. Liter 18 4, Linsen pr. Liter 30 H, Taubm pr. Paa. ** 0,80 bis 1,00, Hühner pr. Stück 1,30 bis 1,80, Hahnen pr. ©tu. •* 1,40-1,80, Enter- pr. Stück JL 2,00—2,20, Gänse pr. Pfunl •£ 0,00—0,00, Ochsenfleisch pr. Pfd. 66—74 H, Kub- unb Rinbfleis^ Pt. $fb. 60—66 4, Schweinefleisch pr. Pfb. 68 bis 72 Schweine- fieisch, gesalzen, pr. Pfb. 76 Kalbfleisch pr. Pfd. 60-00 4. Hammelfleisch pr. Psh. 50-66 H, Kartoffeln pr. 100 Kilo 6,CO Bit' <,00 **, Weißkraut or. Stück 0—00 4, Zwiebeln pr. Eenine, 8,50—9,50 •£, Milch pr. Liter 16 gehen, faßten gestern den Beschluß, sich an der Delegation wieder zu betheiligen. Ein gestern Abend publizirteß Corn- muniqne erklärt, die Deutschen aus Böhmen und Mähren acceptiren eine Reihe von der Majorität angebotener Eom- promiffe bezüglich der Beschickung der Delegationen, wie solcher bis zum Schluffe der 11. Session bestand. Vielfach sieht man diesen Entschluß der Deutschen als einen Erfolg de- neuen CabinetSchefS au. Preßburg, 24. März. Gestern Abend 10'/, Uhr ist die Erzherzogin Natalie, Tochter de-Erzherzog-Friedrich, gestorben. Madrid, 24. März. Spanien hat die amerkanische Regierung telegraphisch um die Erlaubniß ersucht, die Reste der Maine in die Lust zu sprengen. Loudon, 24. März. Lord Sali-bury hat auf Anordnung seiner Aerzte seinen Lollegeu mitgetheilt, daß er sich von der Geschäftsführung des Auswärtigen Amte-, sowie von dem Posten als Premierminister zurückziehen werde. Nagasaki, 24. März. China weigert sich, auf die Vorschläge Rußlands einzugehen. Man glaubt hier allgemein, daß, wenn China bis Sonntag nicht auf die russischen Vorschläge eingeht, Rußland einfach zur Annexion von Port Arthur und Talienwan übergehen werde. Konstauttnopel, 24. März. Wegen der Ermordung eines katholischen Priesters in Volo ist ein französisches Kriegsschiff dort eiugetroffen. Von Konstantinopel wurde eine Special-Tommisfiou unter Führung des SlaatSrathS Nazim Bey zur Untersuchung der Angelegenheit nach Volo gesandt. WB. Dresden, 24 März. Einem hiesigen Blatte ging ein Schreiben eine- jungen, als Taucher in amerikanischen Diensten stehenden, da- Wrack deS Panzer- ^Maiue" untersuchenden Dresdener- zu, wonach festgestellt wurde, daß ein Attentat vorliegt, bi? Explosion fei durch Unterseeminen erfolgt. = Empfehlenswerte Werke für die Hausbibliothek. = Meyers Konversations-Lexikon. Fünfte, gänMch neubearbeiteie und vermehrte Auflage. Mehr ale 130,000 Artikel an4 Verwehungen mit ungefähr 10,000 Abbildungen im Text and eaf über 1000 Bildertafeln. Karten und PUnen. 17 Bände in Halbleder gebunden zi je 10 Mk. (Im Ericheinen.} Meyers Kleiner Hand-Atlas. Mit 100 Kartenblättern und 9 Textbeilagen. In Halbleder gebunden 10 Mark. Meyers Hand-Lexikon des allgem. Wissens. In einem Band. Fünfte, neubearbeitete Auflage. In Leinen gebunden 6 Mark. Das Deutsche Reich zur Zeit Bismarcks. Politische Geschichte von 1871—1890. Von Dr. Hans Blum. In Leinen geb. 6 Mk. Geschichte der Englischen Litteratur von den ältesten Zeiten bis zur Gegenwart, von Prof. Dr. Richard Wtilker. Mit 162 Abbildungen im Text, 25 Tafeln in Farbendruck, Kupferstich und Holzschnitt und 11 Faksimile - Beilagen. In Halbleder gebunden 16 Mark. Geschichte der Deutschen Litteratur von den alterten Zeiten bis zur Gegenwart, von Professor Dr. Fr. Vogt und Professor Dr. Max Koch. Mit etwa 170 Abbildungen im Text, 25 Tafeln in Farbendruck. Kupferstich u. Holzschnitt und 23 Faksimile-Beilagen. In Halbleder gebunden 16 Mark. Probehefte liefert jede Buchhandlung zur Ansicht. — Prospekte grätig. = Verlag des Bibliographischen Instituts in Leipzig. = Hervösen und chron. Leidenden zur Notiz, baß meine Kur auch d. Jahr vom 1. April bis 1. October in Auerbach, Hffsm, statlfindet — Näheres im GratiSprospect. [2133] Dr. Borcherdt. Bekanntmachung. Dar Abfallholz, sowie eine Anzahl Linden-, Aepfel- und Birubaumstämmcheu aus den städtischen Anlagen vor dem Friedhof, «n der Grünberger- und Licher-Straße, im Bürgermeistereihof, in der Ostanlage. Südanlage, im Wiener Hof, im Garten der früher von Rabenau'schen Besitzung, in der Westanlage und an der Marburgerstraße sollen Montag, 28. März 1898, Nachmittags 3 Uhr beginnend, an Ort und Stelle meistbietend versteigert werden. Die Zusammenkunft ist an der Kreuzung der Licher- und Grün- iergerstraße. Gießen, den 23. März 1898. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. 3099 Bekanntmachung. Anleihe der Israelitischen Religions-Gemeinde Gießen vom Jahre 1865. Bei der diesjährigen planmäßigen Verloosung wurden die Schuld Verschreibungen Nr. 31, 41, 90 und 115 zur Rückzahlung am 1. Juli 'rs. Js. bestimmt, an welchem Tage deren Verzinsung aufhört. Gießen, den 23. März 1898. Der Vorstand der israel. Religions-Gemeinde Gießen. S. Heichelheim. 3100 Knabenhandarbeit. Sonntag den 27. März, von Vormittags 11 bis Nachmittags 3 Uhr, soll in dem Conferenzzimmer der Stadtknabenschule eine Ausstellung der von den Schülern im diesjährigen Unterrichts- cursus für erziehliche Knabenhandarbeit gefertigten Gegenstände stattfinden, zu welcher wir hiermit einladen. Gießen, den 23. März 1898. 3088 Gnauth, Hahn, _______Oberbürgermeister.____________Oberlehrer.__________________ Nur noch Freitag und Samstag bis 4 Uhr Nachmittags: faüfi Aiisiirttaf emaMrter Waaren hauptsächlich in allen Größen Deckel, Kaffeekannen, sowie Suppen- und Schaumlöffel ä 20 Pfg, zu billigsten Preisen auf Lonys Bierkeller, Schanzeustratze 18, und ladet ergebens! ein 3087 Carl Dorp, Elberfeld. Uermiethungen I 3096) Mansardenlogis, 2 Zimmer, sofort zu vermietben. Sonneuyr. 3. 3097) Lottis, 3 Zimmer, Kücbe nedft ollem Zubehör, im 1. Stock sofort zu d rmtethen.__________Sonnenftr. 8« 3090] Wohnung, 2 Zimmer, Küche und Zubehör, desgleichen 5 Zimmer, bdbc mit Wasserleitung, per 16. 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Allen Denjenigen, ine sich bei den Angaben des Grundbuchs rückstchtlich des Besitz stavdes und der GrSßenangaben für beschwert erachten, steht es frei, binnen einer unerstrecklichm Frist von sechs Monaten ihre Anstände entweder auf gütlichem Wege bei dem OrtSgeri't tS-Borsteher zu Staufenberg, vor den sie ihren etwaigen Gegner vorladen lasten können, zu beseitigen und, insofern dieses nicht von Erfolg ist, ihre Ansprüche bei dem für Besitzstreitigkeiten zuständigen (Bericht gellend zu machen. Ist dieses Gericht ein anderes, als das unterzeichnete, so haben sie davon, daß Letzteres geschehen, binnen eben dieser Frist die Anzeige zu machen. Dieselbe Anzeige liegt ihnen binnen derselben Frist alsdann ob, wenn sie vor Offenlegung de» Grundbuchs gegen den daselbst eingetragenen Besitzer eine Bcsitzklage angestellt hatten. Nach Ablauf dieser Frist wird der Besitz, wie ihn das Grundbuch an« giebt, in Bezug auf die Personen der Besitzer und die Größenangaben in allen den Fällen für richtig angenommen, in welchen weder eine gütliche Beseitigung bei dem Orts gerichtö-Vorsteher zu Protokoll gegeben, noch eine gerichtliche Klage deshalb erhoben und erforderlichen Falls bei dem unterzeichneten Gericht zur Anzeige gebracht worden ist. Zugleich werden alle Diejenigen, welche die in Gemäßheit des Art. 30 des Gesetz« ö vom 21. Februar 1852 betreffend die Erwerbung des Grund- eigenthums pp. beigefügten Erwerbtitel berichtigt zu sehen wünschen, aufgefordert, die erforderlichen Anträge binnen der festgesetzten Frist von sechs Monaten bei dem zu- ständigkn Gericht zu stellen, und, Schellfische «adttaa Za»der, Hechte, Schollen rc. etngetroffen bei 735 J. M. Schulhof. Theater-Verein. Siebente Vorstellung Mittwoch den 30. März 1898, Abends 8 Uhr, UoOöertroffßi ■le ScbiBhiitiuittil dar Musikalienhandlung Ernst Challier (Rudolph’s Nacht), sowie an der Abendkasse: Erstes Parquet Mk. 2,—; Zweites Parquet Mk. 1,50. verkauft 2984 Näheres in der Expedition d. Bl Carl Bieler, Kreuz 6, Freiwillige Gail'sche Feuerwehr. Gamstag den 26. März, Abends 8 Uhr, bei Kamerad Arnold (SchipkaPaß): General - Versammlung. Tagesordnung: 1) Bericht. 2) Rechnungsablage. 3) Etwaige An- träge. 4) lieber Spritzenconstructwn. 5) lieber Acetylengas. In Uniform (Arbeitsrock.) [2752] Der Vorstand. Festsaal (Leib’scher Saal) Wallthorstr. Niobe in 3 Acten. Deutsch von Oscar Blumenthal. Bekanntmachung die Offenlegung b<ö Grundbuchs und der Parzellcnkarten von der Gemarkung Friedelhausen — Krttses Gießen — betreffend. Er wird hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß das neu errichtete G undbuch der Gemarkung Friedelhausen nebst den dazu ge- hörigen Parzellenkarten in dem Bureau des Ortsgerichts zu Staufen- berg offen gelegt worden ist. Turnverein. Die regelmäßigen Turnstunden finden statt: Dieostags uud Freitags: Riegenturnen. Mittwochs: Kürturnen und Fechten. Donnerstags: Turnen der Damenriege. Gamstags: Turnen der Männerriege. Anfang jedesmal Abends 8 Uhr. Anmeldungen werden auch in der Turnhalle entgegen genommen. Der Vorstand. Gießen, den 21. Mürz 1898. Großh. Hess. Amtsgericht. Langermann. 3069 MMM k Toilelte-Cream I Gin fehlerfreies Pferd -MM Grundstücke kleinere und größere, auch mit tragfähigen Obftbäumen, in schönster Lage Darmstadts, nahe herrlicher Waldung, Fernsicht nach dem Rhein, von electrischer Straßenbahn berührt, für Brllas eventl. auch Waldhotel t sehr geeignet, zu mäßigem Preis und geringer Anzahlung vom Btsitzer zu verkaufen. Offerten an Lösch, 2 Zungen 100 Ctr. 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