Nr. 224 Erstes Blatt. Samstag den 24. September 1SOS fcHrhd U|fi* ■ü Uusaahmr bt» Montag». Die Oirfcrnrr »emUtteHitttr ■►er km txm Anzeigrr Wöchentlich viermal bogdcgt. Kießener Anzeiger yqMfleyrd» oietitljiVrlül 2 Mark SO Bf* monatlich 75 mit vrmgerlstz». 8fi a Mark 60 BH- vierteljLhrttch. ■e«e|mt een Anzeigen jn brr Nachmittag» für btn ^olgcnbe» Lag «scheinende» Nummer bi» Benn. 10 Uhr. Keneral-Hinzeiger Alle Anzeigen.Berminlung»vekIen bt» In- enb ■ullcaM ntbrnrn Anzeigen für den Lietzener Angeiger celgtye. Zlints- und Zlnzeigeblutt für den Ureis Metzen. Wfbermwi, Expeditton »nd Druckerei: Achatßckg» Ar. 1. Gratisbeilage: Gießener Familienblätter. Adresse für Depeschen: Anzeiger $< unb Römhild. Wir mad)tn bit Stelle daraus auj- nk nur 14 lagt i über tieft Frist öenutzunMftlwM' S. Jnserti.) Bti ehallt zu «fitutn selber, wenn btt werben. Säumige btt Post zu va- üchsall» zu tragen lüdjtr auszesordert «eittifiM* Wffor e-a. big. n 28. tzepltvber '• v. unb tzaftiur \ betrüge- Mn. Bit an. ,D/ dttthtiti-tt; lutlliild, nnl Klein Ku! en ^er^Staalballwilt ltMenbelsvho. «ittazr 8»/4 Uhr, Elbach nob ^n- WD Slttli^eitt. alsanwolr Kot- und RtchtlzitvLll wir m Sllsoahnit atntillfit eil' itereffenten, btnai bin \M toubtn AnMrvi>anbtung !n, (jj wirb bann und btt P aa der )it Dirtetion thtilt sitlsachtn wünschen ig vtrsuchlveist n» iollegiunr ber AZ- nnb für 8»°«" 4 u. Gltitnantr [{inirtannt. Das Hitz, Selms-tS, ^trb,vrmM mb oa /i9 Eurngang «« beßnM VW* tfitn. »W» eint -a-l't'»k Se .<» -''"L Sh" --V.S' , w <*£ Noch •iQ‘t i " mi ®e»tnntr* so" 6t* ijtfojiDt, । «och w 73 J, I ’• itn ••’S-nl’ “Än* *!*»«*•*« nicht bU zor laKW.flbo W* gco01180 ttotztM - Ä--»L Ä*1“* [g P‘r8 »-bl p, Mnlt,gh.Itö K St,u". Ä"fi ’täe ’Mnbi. n «tiant tärischen CotttroUe* in der freudigen Stimmung über die wiebererlangtr Freiheit und das Wiedersehen der verwandten und Freunde nur zu oft erst gedacht, wenn die Vorschrift«- mäßige Meldefrist verstrichen ist. Uad die Folge davon ist, daß den Schuldigen schon bei der ersten, im November statt- findenden Lontrollversammlung eine — Arrestftrafe zudicrtrt wird, die in letzter Zeit wegen der Häufigkeit der Control- entziehungen mit größter Strenge saft stets aus drei Lage lautet. Es dürfte daher nicht überflüsfig sein, die jetzt wieder zur Reserve Entlassenen vor Ablauf der vierzehntägigen Meldefrist an die einschlägigen Bestimmungen zu erinnern. Alle entiafirnen Reserviften müfien sich innerhalb vierzehn Tagen beim Bezirktfeldwebel schriftlich oder müubltq aumelden. t Bin der Ohm. 22. September. Die Nachzügler kommen vielfach bet der Ernte in das Mißgeschick- in diesem Jahre bringen sie d'e Ernte Ergebnifie meist bester heim, wie die Allzueisrigen. Man hat nicht selten Haser heimgesahren, der in der Scheuer nicht trocken wurde. In der Wrtteran hat man es nicht so eilig gehabt. Dort hat man den Haser in Serben gebunden, in Haufen gestellt unb auf dem Feld gehörig ausziehrn lasten. Ja der U-bereiligkeit, mit der bet 4in« viele Landwirthe handeln, göante man sich hierzu ost keine Zeit, allerdings zum eigenen Schaden- denn solch uaffes Stroh verfault in der Scheuer, nnb bie Römer gehen beim A Sdru'ch nur schwer ab, ja bleiben zum Theil ganz sticken. Obgleich man schon vor drei Wochen mit ber Grummeternte begonnen, so fieht man boch noch Nachzügler mit bem Grummetmachen beschäftigt. Auch ihnen ist rS möglich, trotz später Jahreszeit recht gutes Grummet einbringen zu können. Friedberg, 21. September. Der voraussichtlich am 1. Januar 1899 ins Leben tretenden Handelskammer für den Kreis Friedberg (der siebenten im Großhrrzoothom) gchören an die Herren W. Fertsch, H. Langsdorf, E. Oppen- Ulmer und H. Blndewald in Friedberg, Ferd. Sprengel in Bad-Nauheim, Herrn. Küchel und Bürgermeister Joutz in B itzbach, Martini und Müller Siröbel in Vilbel. Darmstadt. 22. September. Die bisherige Handwerker- fchule in Darmstadt soll in eine Gewerbeschule um- gewandelt werden, und zwar plant man schon sür den bevor- st-henden Herbst Fachcurse sür Schuhmacher, Schneider, P^rrückenmacher und Fisrure, Schloster, Tapezierer und Gartner. Die bereits seit einer Reihe von Jahren mit gutem Erfolg thätige Wiatertazesklaste für DecorationSmaler wird bttbtbalten. Die übrigen Eurse sind als Nachmittags- und Adendcurse gedacht. Ars» ber Kell für bie Seit« Vor 192 Jahren, am 24. September 1708 wurde August II. (der Starke) durch Karl XII von Schweden gezwungen, in den Frieden von Altranstädt zu willigen, der August den Starken verpflichtete, für sich und seine Nachkommen der polnischen Krone zu entsagen, sein Bündnis mit dem Zar aufzulösen, die Söhne Sobieskt's in Freiheit zu fetzen und den am sächsischen Hofe weilenden Livländer Patkul dem Schwedenkönig auszuliefern, der ihn eines grausamen Todes sterben ließ. Vermifcbics. • beemannshan« für Unteroffiziere nnb Mannschaften bei Kaiser!. Marine. Im Jahre 1895 wurde in Riel auf An- i ranp Ihrer Königi. Hoheiten des Prinzen und der Fran Prinzessin Heinrich von Preußen die gemeinnützige Gefellfchaft „ Seemannshaus für Unterossiziere und Mannschaften der Kaiser!. Marine* begründet. Die Gesellschaft hat es sich zur Aufgabe gestellt, Seemann-Häuser für Unteroffiziere und Mannschaften der RatfcrL Marine zu betreiben. Die Seemann-Häuser find mit gut eingerichteten Erfrischung»-, Villard-, Lese- und Schreibzimmern unb Bibliothek versehen unb bitten den Mannschaften außerhalb des Sch ffes unb der Kaserne ein Heim, um fich vor ber Einförmigkeit unb von dem Zwang bei Sch'ffSlebens zu erfrischen nnb zu erholen. Die Besucher finben dort gesunde körperliche unb geistige Nihrvng unb werden den de- woxabfirenben Einflüssen beS Stmß-nlebens, schlechter Locale und schlechter Gesellschaft entzogen. Da« erste Seemanns- Lau« würbe am 1. November 1895 in Kiel von Ihren König!. Hoheiten bem Prinzen unb der Frau Prinzessin Heinrich von Preußen eröffnet und geruhten die hohen Hcrrfchaf'en, das Protectorat über die Gesellschaft zu Übernehmen. Die Hoff- nuugen und Erwartungen, welche au dieses SeemanuShau« geknüpst wurden, haben fich erfüllt Sehnlichst gewünscht wird in Wilhelmshaven, daß auch dort bie Thore eines Teemannshauses sich öffnen. Deutschlands Vorgehen in Ostafien nnb die dauernde Verwendung unserer Marinetruppen daselbst macht die Schaffung einer Zweigniederlassung in Kiautschou zur Pflicht. So treibt die Entwickelung der Dinge dazu, da« Gute, das zum Wohl unserer braven Marinemannschasten bereits geschehen, auszubauen und zu erweitern. Die Gesellschaft hat deschloffen, zu diese« Zweck Mittel zu sammeln, unb bie hohen Protectoren haben diesen Beschluß genehmigt. Ein öffentlicher Aufruf ist nicht beabsichtigt, dagegen wendet fich die Gesellschaft mit der Bitte, einen Beitrag zu leisten oder Mitglied zu werden, an einzelne Personen, die ihr von befreundeter Seite als solche bezeichnet find, die fich für die Bestrebungen der Gesellschaft interesfiren. Sollte Jemand bereit fein, die Gesellschaft zu unterstützen und ihm noch kein Thätigkeitsbericht zugegangen sein, so wird gebeten, einen solchen vc« Aussicht-rath der Gesellschaft, deffen Adresse das Hosmarschollawt Seiner König!. Hoheit des Prinzen Heinrich von Preußen in Kiel ist, einzufordern. Er wird von dort unentgeltlich und portofrei verabfolgt. Der voefitzende des AusfichtSrarhs ist Frhr. v. Seckendorff. Sd?iff»nacbrid>tent Norddeutscher Lloyd, in Gießen vertreten durch die Agenten Earl LooS unb I. M. Schulhos. Bremen, 22. Sepibr. sPer transatlantischen Telegraph.] Der Postdampfer Mürchm, Capitän H. Bruns, vom Norddeutschen Lloyd hi Bremen, ist gestern, 7 Uhr Abends, wohlbehalten in Baltimore angekommen. Der Postdampser „Noordland" ber „5leb Star Line" in Antwerpen ist laut Telegramm am 20. September wohlbehalten in New- Bork angekommen. Anzeigen der Stabt Gieszen. Evangelische Gemeind,. Sonntag den 25. Sevtember. 16. Sonntag nach Trinitatis. Gottesdienst. In ber Stadtkirche. Vormittags 7®/< Uhr: Pfarrer Dr. Grein. Zugleich Christenlehre für die Reuconfirmirten aus der Marcusgemeinde. Vormittags 91/, Uhr: Pfarrassistent Dr. Heußel. • In der JohanneSkirche. vormittags 91/» Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die Johannes- gemeinde. Pfarrer Dr. Naumann. Kittzslif che Gemeinde. Samstag den 24. September. Nachmittags um 4 Uhr und Abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte. Sonntag den 25. September. 17. Sonntag nach Pfingsten. Vormittags von 6Ve Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beichte. , um 7 Uhr: Die erste heil. Messe; vor und in derselben Ausiheilung der heil. Communion« , um b Uhr: Die zweite heil. Messe; , um 9Vs Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 5*/s Uhr: Christenlehre; darauf Andacht für die Abgestorbenen. Gottesdienst in der Synagoge. Montag den 26. September 1898: VersöhnungSfeft. Vorabend 6 Uhr Predigt, Morgens 7" Uhr. Predigt mit Seelenfeier 11 Uhr. Nachmittags-Predigt 515 Uhr. Festesausgang 7 Uhr. Gottesdienst der israelittschen Keligionsgesellschast. Montag den 26. September: Bersöhnungsfest. Sonntag Nachmittag 3 Uhr, Abends 6» Uhr Predigt. Montag Vormittag 6*> Uhr, Predigt 11 Uhr, Festesausgang 7“ Uhr. Neueste Nachrichten. Depesche» des Bureau ,<>erolb*. Berlin, 23. September. Die Stadtverordneten setzten gestern tu brr geheimen Sitzung bem scheibeubeu Oberbürgermeister Dr. Zelle ein Ruhegehalt von 20000 Mark fest. Berlin. 23. September. Nach dem „Berliner Tageblatt* hat ber Regierungspräsident von Brauch itsch in Erfurt seinen Ab chieb e ngere'cht. Berlin, 23. September. Dem „Kleinen Journal" wirb aus Paris gemeldet, daß bie Lage dort von Stunde zu Stunde kritischer wirb. Der Grneralstab befinbet fich tu offener Revolte gegen die Regierung. Die Revision«- preffe verlangt unbedingt den Rlicktritt des Präsidenten Faure, ber ber Verschwörung beschuldigt wird. Man erwartet einen Zusammenstoß ber Regierungsgewalt mit ber Militärgewalt. Oberst Picquart bepoairte vor seiner Abführung in bas Milttär-Sesäogniß bet Bertnlns, brrn Laffationsrath unb einem Notar ein Exemplar seiner Denkschrift über bie »nt- hüllunaen im Geoeralstabe und den ganzen Dreysus Rummel. Berlin, 23. September. Der „Local-Anzeiger" melbet, bie Königin von Dänemark hatte in den letzten Tagen verschiebeoe Anfälle von Seistesstöeungeo. Die «ranke will Niernanben um fich sehen. Wien, 23. Sept-mder. Der Reichsrath wirb am Montag burch eine kaiserliche Botschaft, welche Graf Thun verlesen wirb, eröffnet werben. Entgegen anderweitigen Meldungen wirb von unterrichteter Seite verfichert, baß bei Rücktritt bes Hrobelsministers Baernreither erst bann erfolgen wirb, wenn jebe Ausficht auf parlamentarische Er- lebtguag des Ausgleichs mit Ungarn ausgeschloffen erscheint. Budapest, 23. September. Die Polizei wies neuerdings mehrere, dem Handwerkerstände angehöreode Anarchisten aus bem Territorium ber Hanptstabt aus. Nom, 23. September. Bisher hat bie Regierung noch keine Veschlüffe gegen baß aggressive Vorgehen Columbiens gefaßt. Man hofft, baß die Angelegenheit sitz friedlich er- lebigen laffe und baß die Absendung eines Kriegsschiffes nach dort nicht nothwendig sein werbe. Paris, 23. September. Der Senator Trarieux hat einen Brief an Picquart gerichtet, worin er beufelben ver- sichert, baß alle feine Freunbe für ihn einstehen würben. Parts, 23. September. Der „Sotr" melbet, bie von Picquart beponirte Denkschrift lasse bie Generale Botsbtffre, Gonse unb Mercier sowie Dupaih be Clam als wahre Staatsverbrecher erscheinen. Das Blatt verfichert, die Denkschrift werbe bie Jntriguen bes Generalstabs schonungslos auf b cf en. Paris, 23. September. Die Abführung Ptcquarts nach bem Militär-Gesängniß ruft allgemeine Entrüstung hervor. Die republikanischen Blätter forbern bat Kabinett Brisson auf, ben Umtrieben bes aus Fälschern bestehenden Generalstabes ein Ende zu machen. Ganz Frankreich fei heute auf Seiten Brissons. Man erwartet für morgen wichtige Entschlüsse von Seiten des Cabinetts. In den Casös unb auf ben Boulevarbs werben bie Eretgn sse des gestrigen Tages lebhaft besprochen. Die Gemüther find äußerst aufgeregt. Antwerpen, 23. September, vollständiges Stillschweigen wird über die vor einigen Tagen erfolgte Verhaftung von sechs Spaniern beobachtet. Man vermuthtt, daß es fich um Anarchisten handelt. Die Blätter sordern Aufklärung hierüber. London, 23. September. „Daily Graphic" erklärt, daß bie Nachricht über die Machlübertragung ber kaiserlichen Gewalt an die Kaiserin-Mutter in China nicht mit großer Verwunderung aufgenommen zu werben brauche, ba die Kaiserin Mutter stets einen vorwiegenben Einfluß auf die Orffentlichkeit auSgeübt habe. Die Kaiserin fei eine Fran von großem Charakter und würbe fich jeber Maßregel enthalten, die für dos Land schädlich sein !ö inte. London, 28. September. „Globe" meldet ans Hongkong, auf Grund einer geheimen Abmachung, gezeichnet in Peking am 27. März, schloß ber Gesanbte Hsu einen Vertrag In Petersburg über Port Arthur unb Talienwan mit Rußlanb. Rußland hat ausschließlich bie Leitung bei inneren Halens von Talienwan unb bie alleinige Beuvtzuna des abgetretene» Gebietes. Chinefi che Soldaten bütfea xuff sche Gcbierstheile n'cht betreten. Seidensto^g§?S Dcrlange iDlufttr mll Nngcibc d. Okwünfdjtcn. von Elten & Keussen, Crefeld. Gegen Fliegen, Ä ben, Russen und Wanzen kaust nur „Lahr's Dalma". Es töbtet in 10 Minuten alle Fliegen im Zimmer. Nicht giftig. Hunderte von Dankschreiben. Nur allein echt zu haben in versiegelten Flaschen zu 30 und 50 Pfg. Staubbeutel 15 Pfg. in Gießen in der Hirsch-Apotheke. 5454 Kunstgewerbeschule zu Cassel. Beginn des Winterhalbjahres am 10. October 1898. Schulgeld für das Winterhalbjahr 30 Mark. Wegen des Programmes und der Anmeldeformulare wende man sich an das Secretariat der Anstalt. 9403 Der Director: C. Schick, Professor. Schutzmarke. Der Herr Kanzleirath an dem Pulte Klagt, daß ihm seine Füße naß Und kalt im Regen find geworden; Fürwahr, das ist ein schlechter Spaß l „Kein Wunder, haben Sie das Mittel, Das allerbeste nicht probirt? — Stets, wenn es regnet, sei'n bie Stiefel Mit Gentner’s Schuhfett eingeschmiert!" Zu haben in den meisten Geschäften! Fabrikant: 951 Carl Gentner in Göppingen. i OckiuintiiiQiljiniiieii MU dem 1. October b. Js. tritt ein neuer Eisenbahn-Personen- und Gepäck- Tarif, Theil II, enthaltend: Besondere Bestimmungen für den Personen- und Gepäckverkeyr zwischen Stationen unseres Bezirks, sowie für den Verkehr von denselben nach den Stationen der übrigen Königlich Preußischen und GroßherzogUch Hessischen Staatseisenbahnen, in Kraft. Gleichzeitig werden für einzelne Stationen neue Preistafeln herausgegeben. Das Nähere ist schon jetzt in unserem Verkehrsbureau(Sachsenhausen),Hedderich- straße 59 zu ersehen. 9412 Frankfurt a.M., 19. September 1898. Königliche Nfenbahndirection. Empfelliungen Ä. Schilchlhlllls. Freibank. 9313 Heute nnb morgen: RiMM 50 plz. Athletenclub Einigkeit. Tamstag den 24. b. M., Abenbs 9 Uhr: Monats-Versammlung. Wegen wichtiger T-geSordnung wird um zahlreiches Erschetnen, besonders der activen Mitglieder gebeten. 9349 Der Vorstand. □oooooooooooooaooa । Joppen für Jagd und Kaus, sowie Kavelocs und Mäntel empfehlen 9397 in großer Auswahl A. Schuster & Cie. 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Wietgesuche Offene Stellen Zu verkaufen Nerslhiedenes Vereine. o o 1906 99.30 31/, Hambrgr.HypBk. unk. b. 1908 1906 99.80 3'/, Preuß.HyP A.Bkunk.b. 1905 omm.Hyp.A.Bk. unk. b.1906 rkf.Ldw.Cred.Bk.unk.b.1900 101.50 100.20 99.75 99.60 100.00 101.70 eine erstklassige, überall gut eingeführte Versicherungsgesellschaft einen strebsamen und intelligenten Herrn als Inspektor gegen sesten Gehalt. Offert, eub F. K. O. 8275 an die Ex- Klklneres Mmloral auf sofort oder später zu miethen gesucht Offerten mit Angabe der Lage und des Preises an die Expedition ds. Bl. erbeten. Druck und Verlag der Brühl'fchen UniversttätS-Buch- und Steindruckerei (Pietsch Erben) in Gießen. Alle Benutzer der Lesehalle, welche die von ihnen entliehenen Bücher länger als 14 Tage in Händen haben, werden zu deren alsbaldiger Rücklieferung mit dem Hinweis ausgefordert, daß nach den Benutzungsbestimmungen für jeden Tag nach Ablauf der Leihfrist eine Strafgebühr von je 3 Pfennig zu erlegen ist. 9402 9238] Eine Anzahl alte und junge Hühner, sowie junge, deutsche Doggen zu verkaufen Lindenplatz 4. 9409] Zum 1. October Drei-Zimmer- Wohnung versetzungshalber zu vermiethen. Hammstratze 14. d Hierdurch beehre ich mich anzuzeigen, daß ich zur Rechts- W anwallschast zugelaffen bin und mich in Friedberg nieder Q gelassen habe. Friedberg, den 23. September 1898. • Dr. Wilhelm Bernbeck, Rechtsanwalt. Ludwig Seyd, Rechtsanwalt. Dr. Wilhelm Bernbeck, Rechtsanwalt. 24. September 1898, Abends 8*/9 Uhr: Generalversammlung im Vereinslocal. Außer der Tagesordnung Ersatz- wabl des Vorftandes.s9394 4. Fabrikdirector Joseph Wehner daselbst, 5. Bergwerksdirector Fritz Roderbourg in Aachen, 6. ® ar fier Albert Zobel in Straßburg i. E., 7. Rechtsanwalt Wilhelm Grünewald in Gießen. Zur Prüfung des Gründungshergangs waren: 1. Geheimer Bergrath Riemann in Wetzlar, 2. Grubenrepräsentant Ad. Marx in Gießen, 3. Bankvorstand A. v. Jungenfeld daselbst, 4. Handelskammersecretär F. Gros daselbst bestellt, deren Prüfungsberichte sich bei unseren Acten befinden und Publikum zugänglich sind. Gießen, den 21. September 1898. Großherzogliches Amtsgericht. ____N euenhaa en. i 20 Franken-St. Enal. Sovereigns Dollars in Gold Oesterr. Staatsbahn v. 1885 90.15 I 4 Eisenb. Rentenb. Obl. | 4 Buderus Obl. Gute, sichere Existenz. Für Gießen und dessen Bezirk 1. Fabrikant Karl Stollwerk in Köln a. Rh., 2. Fabrikdirector Joseph Wehner daselbst, 3. Bergwerksdirector Fritz Roderbourg zu Aachen, 4. Bankier Albert Zobel in Straßburg i. E., 5. Rechtsanwalt Wilhelm Grünewald in Gießen. Zum Vorstand der Actiengesellschaft ist Bergwerksdirector S. P a s c o e in Gießen ernannt, während zu Mitgliedern des ersten Aufsichtsraths gewählt sind: 1 Geheimer Bergratü a. D. Heusler in Bonn a. Rh., 2 . Großhändler Friedrich Zöllner in Köln a. Rh., 3 Fabrikant Karl Stollwerk in Köln a. Rh., 9392] Ein angehender Commis zu sofortigem Eintritt gesucht von Gg. Rühl, Hirzenhain. Concordia. Heute Samstag: Familienabend im Wiener Hof. 9395 Bürgergesellschast. Sonntag den 25. September, Nachmittags 4 Mr: Ausflug nach Textors Terrasse. Die Unterzeichneten geben hiermit bekannt, daß sie ihre Büreaus unter dem Heutigen vereinigt haben. Bekanntmachung. Laut GefellschaftSvertrag vom 2. Juli 1898, welcher am 21. September 1898 in unser Handelsregister eingetragen worden ist, hat sich unter der Firma ,,Actiengesellschaft Gießener Braunsteinbergwerke, vormals Fernie" mit dem Sitze in Gießen eine Actiengesellschaft gebildet. Gegenstand des Unternehmens der Gesellschaft ist nach § 3 des Statuts der Betrieb der in ihrem Eigenthum befindlichen, im Deutschen Reiche belegenen Bergwerke, insbesondere der in den Gemarkungen Gießen, Großen-Linden, Leihgestern, Schiffenberg, Herrnwald, Klein-Linden, Allendors a. d. Lahn, Heuchelheim bestehenden vormals Fernie'schen Gruben, ferner die Erwerbung, der Betrieb und die Weiterveräußerung von Bergwerken, deren Pachtung und Verpachtung, die Errichtung und der Betrieb von Anlagen, welche zur Gewinnung und zum Transporte von Bergwerksproducten dienen, sowie die Betheiligung bei anderen Berg- Werksunternehmungen, endlich der Erwerb und die Veräußerung von Immobilien und von Bergwerksproducten, insoweit dieselbe mit dem Be« trieb der der Gesellschaft gehörigen Bergwerke im Zusammenhänge steht. Nach § 7 des Statuts wird das Grundcapital auf 3,500,000 Mk. estgesetzt und zerfällt in 3500 auf den Inhaber lautende Actien zu je 1000 Mk. Der Mitgründer Albert Zobel in Straßburg i. E bringt in die Actiengesellschaft die von ihm laut gerichtlichen Kaufvertrags vom 31. März l. Js. erworbenen vormals im Eigenthum des C. W. B Fernie in Keithorpe stehenden beweglichen und unbeweglichen Objecte und Rechte, belegen in den in § 3 bezeichneten Gemarkungen ein. Der Einbringungswerth wird auf 6,996.000 Mk. festgesetzt. Hierbei wird der Werth der Immobilien auf fünf Millionen Mark und derjenige der Mobilien auf zwei Millionen Mark bestimmt. Die Actiengesellschaft übernimmt, abgesehen von dem Kaufprei und den Zahlungsbedingungen, den Vertrag vom 31. März l. Js. an Stelle des Herrn Albert Zobel, sodaß das Geschäftsjahr der Gesellschaft am 1. Januar 1898 begonnen hat. Der Einbringungswerth wird dem Herrn Albert Zobel in der Weise vergütet, daß von der Actiengesellschaft errichtet wird eine in 3500 Theilschuldoer- schreibungen zerlegte zu 4% verzinsliche Hypothek über 3V2 Millionen Mark und daß er außer diesen 3500 Partialobligationen empfängt 3496 als vollbezahlt geltende Actien A 1000 Mk; die übrigen 4 Actien sind von den Mitgründern übernommen worden und voll einbezahlt. Ein Gründungsaufwand fällt der Gesellschaft nicht zur Last. Die Actien lauten auf den Inhaber. Der Vorstand besteht aus einem oder mehreren vom Aufsichtsrath zu gerichtlichem Protocoll zu ernennenden Mitgliedern. Mit Zustimmung des Aufsichtsraths ist derselbe befugt, einem oder mehreren Bcamten der Gesellschaft Procura zu ertheilen. Zur rechtsver- bindlichm Zeichnung für die Gesellschaft ist, wenn der Vorstand aus einem Mitglied besteht, dessen Unterschrift ober diejenige zweier Procuristen erforderlich, wogegen wenn der Vorstand aus mehreren Mitgliedern besteht, die Unterschrift zweier Mitglieder des Vorstandes oder eines derselben in Gemeinschaft mit derjenigen eine» Procuristen oder diejenige zweier Procuristen erforderlich ist Die Zusammenberufung der Generalversammlungen, in welchen der Vorsitzende des Aufsichtsraths oder ein sonstiges Mitglied desselben den Vorsitz führt, erfolgt durch den Vorstand oder Aufsichtsrath, soweit nicht nach dem Gesetz noch andere Personen dazu befugt sind, und zwar unter Angabe des Zwecks durch einmalige öffentliche Bekanntmachung im „Deutschen Reichsanzeiger", dergestalt, daß zwischen der Bekanntmachung und dem Tage der Generalversammlung eine Frist von mindesten» 18 Tagen liegen muß. Die Bekanntmachungen geschehen in der Weise, daß, wenn dieselben vom Vorstand ausgehen, dessen Mitglieder, wenn die Bekanntmachungen aber vom Aufsichtsrath ausgehen, dessen Vorsitzender oder sein Stellvertreter der Firma der Gesellschaft ihren Namen beifügen. Die Gründer, welche alle Actien übernommen haben, sind: Jtal. staatsgar. Eisenb. 58.35 Hofhund guter, preiswerth zu verkaufen. [9290 Näheres in der Expedition d. Bl. Tüchtiger Spengler gesucht. 9411 Georg Marx, Marktstraße 12. 9400] Tüchtiger Schmiedegeselle und Lehrling kann eintreten bei E. Pfaff, Kinzenbach, Schmiede, Schlosserei und Dreherei mit Dampfbetrieb. J?1 9408 Montag den 26. Septbr. 1898, Abends 81/a Uhr: IMF* Uebung. ~W| ___________DaSEomm and o. a Vertreter' Aerr Dr. Klein, Gstanlage, IX ficrr Dr. Markwald, f Coursbericht m Je Kurz & Co., Giessen, Bahnhofstraße 63. Frankfurter Börse vom 22 September 1898. Geschäfts-Eröffnung Wir eröffnen Samstag den 24. September, 5 Uhr Nachmittags, in unserem Hanse 4 dlo. unk. b. 1905 102.00 87, 37, DeutscheGrdsch. B.unk. b. 1906 99.20 4 ein Special-Geschäft für elegante Herren-Moden und halten uns bei Bedarf bestens empfohlen. DEontanus Nachfolger Inhaber: Robert und Max Imheuser w* 9—10 Marktplatz 9—10. -sc 8 3 87, Frankftr. Hyp. Bk unk. b. 87, Frkf.Hyp.Cred.Vunk.b. Freiwillige Gail sche Feuerwehr. Montag den 26. September, Abends sy2 Uhr: Ausserordentliche General-Versammlung bei Kameras Sauer. 9232 T.-Ord.: Ersatzwahl des Borstandes. — Stiftungsfest. Junger kräftiger Arsche ß gesucht. Bierhandl. Kempf, Ludwigstr. 20. 9393] Jüngere, zuverlässige Frau für Hausarbeiten auf Vormittags gesucht. ____Bahuhofstr. 63, III. 9399] Dienstmädchen gesucht. _______________Aeuenweg^O. 1W Wer schnell u. billigst Stellung finden will, verlange per Postkarte die Deutsche AaKanzenpost in Eßlingen, sn- 0 aoooooooooooDooooooooooooa Procent 37, Deutsche Reicksanl. 101.85 3 Preuß. Consols 94.30 37, Gr. Hessische Obl. 100.20 4 Stadt Darmstadt v. 1891 000.00 4 Stadt WormS unk. b. 1901 000.00 Procent 476 Oesterr. Silberrente 85.55 4 Ung. Gold-Rente 101.85 3 Portugiesen 2310 6 Mexicaner 97.90 4 Monopol-Griechen von 1887 44.20 Brief Geld m . »rief Geld 16.18 16.15 Franz. Banknoten —.— 80.60 20.38 20.34 Oesterr. dto. — 169.65 4.20 4.17 Americ. —.— 4.187, A bendeourse: 000.00 | Oesterr. Credit-Actien 300.37