18»8 Mittwoch den 24. August Erstes Blatt Nr. 197 Gießener Anzeiger ser. 831J ellung General-Anzeiger 79lf Zlints- und Zlnzeigeblatt für dsn Nreis Giefzen vikNeltLhrlich 2 Mark 20 Pf«, monatlich 7b Pf^ mit vringerloh». Bei PostbrjUg 2 Mark 60 Pf«. -nrrlkltShrlich. Allr Anzeigrn-Dermittlung«ftststter ■erben dem Anzeiger Wöchentlich viermal betflrie«L I««. Krr- mb« i898 9,eil KW S"u°° 7LUlb | Gratisbeilage: Gießener Familien blätter. Kcbacttea, Expebitton unb Srndrrti: * ?l->resse für Depeschen: Anzeiger chietze«. Fernsprecher Nr. 51. 12452 normalen HP, ick. MO HP mitt. ' ^d^knechltreigeg u- l, Mannheim; Deutsches Reich. Berlin,22. August. Da« Kaiserpaar weilte Samstag nab Sountag io Cronderg zu Bksnch bei der Kaiserin Friedrich. Sonntag um 12 Uhr besuchte der Kaiser die alte Burg, in der die Kaiserin Friedrich ein AlterthumSmuseum einrichten läßt. Nachmittags 4 Uhr 20 Mio. traf das Kaiser, p-ar tu Nauheim ein. Der Ort hatte reichen Flaggenschmuck angelegt, io den Straßen und auf den Tribünen der Hotel- gärten hatten fich Tausende zur Begrüßung eiogefuoden. Die Majestäten wurden bet der Ankunft auf dem Bahnhofe von der Badedirection, dem Bürgermeister und dem Poltzeicomistar einpsangrn. Der Kaiser trog die Untsorm seines österreicht- scheu Infanterieregiment« mit Generalsabzeichen. Nach Begrüßung der zum Empfange Erschienenen bestiegen die Maje* stiten den offenen Wagen- das Gesolge blieb auf dem Bahnhöfe zurück. Auf der Fahrt zur Villa »Kracht", in welcher die Kaiserin Elisabeth Wohnung genommen hat, wurden Ihre Majestäten von der Bevölkerung stürmisch begrüßt. Am (Sartenthor der Villa wurde das Katserpaar von der Kaiserin Elisabeth empsaogev. Kaiserin Auguste Victoria küßte Kaiserin Elisabeth aus beide Wangen und überreichte ihr einen Strauß mit schwarzgelber Schleife. Kaiser Wilhelm küßte Kaiserin Elisabeth die Hand. Die Herrschaften begaben fich hierauf in die hinter der Villa gelegene Laube, wo fie bis nach 5 Uhr in angeregtem Gespräche verweilten. Kaiserin Elisabeth geleitete die Majestäten sodann wiederum bis zum Gartenthor. -Nach herzlicher Verabschiedung begaben der Kaiser und die Kaiserin fich nach der Villa „Goswin" zum Besuche der Prinzessin Christian von Schleswig-Holstein und von dort nach kurzem Aufenthalte nach dem Bahnhöfe. Die Abreise nach Wtlhtlmshöhe erfolgte gegen 51/, .Uhr. — Ueber die Ortentretse de« deutschen W>! ter Auswahl und g» Preisen, auf -lager. 50 an. [4423 $5.70 35.95 38.- 38. 24.30 äjj! 167'„ 11250 S» < tiV«:ad* -Donau-* S-d^'iöö «u^*5j'tt2O SrlMio Freiburg ' j0 SZ S' 2650 13.60 Lrr.MigS-u. Lama ■ • ■ tzsktt-'M' nrft. Staatsb. Mardbah"' Princ henrf - 20/8. [UL, , 208.40 207.5< Kaiser « theUt die „Frkf. Ztg.- aus Eonstantivopel mit: Namens des SultavS wird nicht Schakir Pascha, sondern werden Abdullah Pascha sowie der türkische Botschafter in Berlin den Kaiser begleiten. Die kaiserliche Yacht „Sultanie" txtt einem Gefolge von 60 kaiserlichen Adjutanten wird für diese Reise io Dienst gestellt. Der Landungsplatz Haisa wird nlt einem Kostenaufwand von 50000 Mk. fertiggestellt- die drei Brücken zwischen Jaffa und Jerusalem sind bereits fertig. Der Bau der Straßenbahn in Palästina, der zuerst stockte, rimmt jetzt raschen Fortgang. Kleinere Aenderungen des Srogramms fiod wahrscheinlich, da der Flugsand dem Straßen- tau zwischen Haifa und Eäsarea die größten Schwierigketteo bereitet und für Wagen, da die Kaiserin die ganze Reise in Feuilleton. Wetterschießen und künstlicher Wegen. Sine brennende Frage der modernen Wetterkunde. Von Rudolf CurttuS. (Nachdruck verboten.) In Frankreich, nicht gar weit von den Küsten des Atlantischen Ozeans, wandelt eine feierliche Prozession von Wallfahrern unter Vorantritt ihrer Geistlichen durch den Wald zu einer wunderthätigeu Quelle. Dort angekommrn, schöpften die Gläubigen mit geweihten Gefäßen das Wunder wirkende Nah, um es auf großen, flachen Steinen auS- zugießen, und die Gebete, welche während dieser seltsamen Eerewooie zum Himmel emporsteigro, flehen um Regen, den die vom Sonnenbrände ausgetrockaeten Gefilde schon gar zu lange entbehren wüsten. Wir fiod bei Barrodon io der Bretagne, an der heiligen Reger q uelle im Walde Breziliane, um welchen die Dichtungen der wtttelalterlicheo Heldensagen von König Artus und Jweio vnd Gawein einen magischen Schleier weben, an einer Stätte, wo die religiösen Gebräuche der alten heidnischen Kelten, deren Nachkommen noch jetzt diese« Land bewohnen, ein christ. liches Colorir angenommen und fich bi« in unsere, aus ihre Ausklärung so stolzen Zeiten erhalten haben. WaS dort der fromme Glaube vom gütigen Himmel erhofft, finden wir io den Naturreligiooeo fast aller Völker, und man könnte ein dicke« Buch zusommrnschreibrn, wollte man die Cerrmontell oufzeichnen, welche zu diesem Zwecke bei den Ureinwohnern Afrika« und Amerika« ebenso in Uebuog warea oder noch sind, wie bei den alten Germanen nvd noch jetzt bet den slavischen Völkern. So verwegen e« nach allen Erfahrungen und nach der Geringfügigkeit unserer menschlichen Hilf«wtttel im vergleich mit den gewaltigen Kräften der Natur erscheinen muß, da« Wetter beeinflvffeo zu wollen, das wir trotz hunderter voo solchem zurücklegt, kaum pasfirbar sein wird. In Merasfim ist der Kiosk fertiggestellt und wurde kürzlich vom Sultan ein- gehend befichtigt. In der kaiserlichen Tepptchfabrik arbeiten hundert Personen seit Monatsfrist buchstäblich Tag und Nacht an der Herstellung eine« Rieseoteppich«,- doppelt so viel Frauen find beschäftigt in der kaiserlichen Weberei und Stickerei io Pankaldi, um die kostbarsten, vom Harem deS Sultan« der Kaiserin zugedachten Gewebe anzusertigeu. Berlin, 22. August. Der Heere«-Ltat für 1899 soll, wie der „National-Zettung" zufolge zuverläsfig verlautet, sehr beträchtliche Mehrforderungen aufweisen. Die Neubildung eine« Armee-Lorp« mit dem Sitze in Mainz, von der schon mehrfach die Rede war, scheint von der Militär- Verwaltung endgültig in Ausficht genommen zu sein. Ferner find erhebliche Neu Organtsationen bet der Artillerie zu erwarten und auch die Bildung der dritten Bataillone bet den neuen Jnsauterie-Regimentern, welche anläßlich der Um- Wandlung der Eaprivi'schen Halb-Bataillone in Ganz-Bataillone zunächst nur auS zwei Bataillonen zusammengesetzt wurden, soll beabsichtigt sein. Berlin. 22. August. Eisenbahnen in China. Nach Meldung eine« Blattes neigt die chinesische Regierung dem Vorschlag de« deutschen Gesandten von Hrhktng zu, daß die bedingungsweise dem Doctor Yang Wing gewährte Loncesfion zum Bau der Tientfio-Tschinkiang-Bahu einem englisch-deutschen Syndikat überwiesen werde. Der deutsche Loncesfionär Carlowttz und die britische Firma Jardine Natheson und Lompagny, unterstützt von einflußreicher Kapitalkraft, find bereit, ans den Plan einzugehen, falls Wing dazu unfähig sein sollte. DaS britische und das deutsche Element ganz Chinas ist der neuen Idee entschieden günstig. Die Nachricht wird auch von anderer Seite auS London bestätigt. Berlin. 22. August. Schulärzte. Die in Wiesbaden dargebotene Gelegenheit, an der Vervollkommnung der Schularzteinrichtung mitzuarbeiten, hat fich die Unterrichtsverwaltung zu eigen gemacht; auch wird von ihr anerkannt, daß die Anstellung von Schulärzten geeignet ist, die Behörden in den ihnen pflichtgemäß obliegenden Bestrebungen für die gesund- heitsgemäße Gestaltung des Schulwesens zu unterstützen. Unter Hinweis auf die Unterschiede zwischen den höheren Schulen und den Volks- und Mittelschulen wird aber eine naheliegende Verpflichtung zum behördlichen Eingreisen sÜr I dte ersteren zur Zeit nicht angenommen. Dagegen wird für Volks- und Mittelschulen die Nachfolge in der Schularzt- einrichtuvg zunächst bei Städten mit gleichen oder ähnlichen meteorologischen Stationen noch immer nur sehr ungenügend und nur nach seinem allgemeinen Charakter für große Landstriche, aber keineswegs in seiner Besonderheit sür einen einzelnen Ort Voraussagen können, so deuten doch verschiedene Umstände darauf hin, daß unter gewiffen Umstanden da« atmosphärische Gleichgewicht ein so labile« ist, daß nur ein kleiner, von unseren Kraftanstrengungen erreichbarer Anstoß erforderlich, um einen gewiffermaßen schon von der Natur vorbereiteten Umschlag deS Wetters in beschränkten Distrikten herbeizusühreu. Es find nun zwei, für den Laudwirth allerdings hochwichtige Punkte, in welchen man fich mit der Hoffnung trägt, den launischen Wettergott den menschlichen Zwecken dienstbar zu machen, nämlich die künstliche Herbetsührnog eines Regen« nach langer Dürre und die Verhinderung deS vom Laudwirth mit Recht so gefürchteten Hagelschlage«. Jo der südlichen Steiermark, deffen gesegnete wein- districte fast alljährlich von vernichtenden Hagelwettern heim- gesucht werden, fing man vor zwei Jahren an, bei heran- nahenden Unwettern aus die hageldrohenden Wolken an« Mörsern blinde Schüsse mit starker Pnlverladnng abzngebea und glaubte feststtllen zu können, daß statt de« erwarteten Hagel« fich jedesmal an« den Wolken nur ein starken Regen- gnß entlud, dessen Jntenfität nach jedem Schüsse vorübergehend zunah«, ebenso wie man dies nach jedem Donnerschlage eine« Gewitter« beobachten kann. W e so die Erschütterung der Luft durch die Schallwellen die Entstehung der Hagelkörner verhindern könoe, blieb dabei gänzlich unaufgeklärt und der Spott Über da« Unterfangen, die Wolken zerschießen zu wollen, blieb nicht au«, umsomehr, al« man in wissenschaftlichen Kreisen die Sache ziemlich ignorirte. Unter den Interessenten fand bi« Wetterschiehen dagegen großen Anklang und in den österreichischen Kronländern südlich der Alpen find jetzt an« öffentlichen und privaten Mitteln auf den Anhöhen Hunderte von Böllerbatterien er« Verhältnissen wie Wie«baden angeregt und weiterhin be abfichttgt, die Unterlagen für die Beurtheilung einer Ein- führung de« Schulärzte« in ländlichen Orten auf dem Wege der praktischen Erprobung in den verschieden gearteten Lande«, theilen zu beschaffen. Den Schulärzten ist die Wichtigkeit deS Gelingen« oder Mißlingen« der ihnen zugefallenen Aufgaben an« Herz gelegt und der Rath ertheilt, fich in weiser Mäßigung in dem zugewteseuen Pflichtenkrei« zu halten und fich da« vertrauen der Lehrer als gern gesehene Mitarbeiter zu erwerben. Berlin, 22. August. Soziale Thätigkeit der Geistlichen. In der Pfalz hat fich vor einiger Zett ein Verein gebildet zur Errichtung und Erhaltung einer für die Pfalz, das Saargebiet und Elsaß Lothringen bestimmten Arbettercolonie. Zu thatkrästiger Förderung diese« Unter* nehmen« will ein soeben ergangener Erlaß de« Confiftorium« Speyer die protestantische Geistlichkeit der Pfalz heravgezogen wiffen. Es heißt u. A.: ,®or Alle« ist es Sache unserer Geistlichen, die fich gerade in den letzten Jahren der sozialen Nölhe einzelner Stände so warm und so wacker angenommen haben, auch diese« jüngste Kind der inneren Mission in der Pfalz liebevoll zu pflegen unb den Pfälzer Arbeitercolouie- Verein ihren Gemeinden dringend zu empfehlen." An diesem Erlaß ist zweierlei erfreulich, einmal die Weitherzigkett, mit der den Geistlichen von Amt«wegeu die Betheiligung an einem interkonfessionellen Ltebe«werk empfohlen wird, und sodann der warme Ton der Anerkennung sür die bt«herige soziale Thätigkeit der Geistlichen. Bon den antisozialen Le- laffen norddeutscher Kirchenbehörden sticht da« Vorgehen be« Pfälzer Confistorium« wohlthuend ab. Berlin, 22. August. Die innere Lage Spanien« wirb in einer Drahtmelbung aus Mabrib besprochen. Dortige unterrichtete Kreise erklären, so heißt es darin, die Nachrichten vom Auftreten earltstischer oder republikanischer Banden für vollkommen unbegründet. Unwichtige Ereigniffe würden unverhäitnißmäßig aufgebauscht. In Spanien herrsche voll- kommene Ruhe. Don Carlo« habe seinen Parteigängern jede« ausrührertsche Vorgehen untersagt. Die Republikaner seien durch Spaltungen zur Ohnmacht verurtheilt. — Etwa« spricht bei dieser rosigen Schilderung sicher der leicht begreifliche Wunsch mit, den finanziellen Credit Spaniens, das demnächst ein sehr starkes GeldbedÜrsniß zeigen dürste, dem Auslände gegenüber zu steigern. — Recht geheimnißvolle Truppenübungen werden sür diesen Herbst in der Nähe der deutsch-sranzöfischen richtet, auS welchen lustig aus die gelbgrauen Wetterwolken kanonirt wird. Um die Wirksamkeit deS Wetterschießen« glaubhafter zu machen, berief man fich auf die Jahrhunderte alte Gewöhn- heit der Alpenbewohuer, bei schweren Wettern mit den Kirchen- glockeo zu läuten, denen man ja, wie die häufige Glockeninschrift „fulgura frango* beweist, fett jeher und überall eine wetterbrechende Kraft zutraut, obwohl jedes Jahr gar mancher Glockenthurm durch Blitz tu Flammen aufgeht. So- gar die Chinesen, welche allerdings seit Jahrtausenden eine Art Wetterschiehen betreiben, wurden als Gewährsmänner herbetgezogen, obwohl man fich sagen muhte, daß dieses Volk, welches bei Mond- und Sonnevfiasterntffen mit Tam Tam- schlagen und Schießen den genannten Gestirnen zu Hilfe zn kommen sucht, die es durch einen Drachen bedroht glaubt, nicht gerade auf dem Gipfel logischer Naturerkenut- utß steht. Wichtiger als dieser blinde Autorttätsglaube find physikalische versuche, mittelst welcher man einen Hagel in kleine« Maßstabe irn Laboratorium erzeugen kann und die eine ge* wichtige Stütze für die Nützlichkeit des Wetterschießens find. Wenn man nämlich die beiden Poldrähte einer starken elektrischen Kraftquelle so anordnet, daß der eine von unten in ein Wasserbecken eintritt unb bis nahe an die Oberfläche reicht, währenb der anbere dem Wafferspiegel von oben ge- nähert wird, und nun einen Strom von außerordentlich hoher Spannung durchsendet, welcher die Lücke zwischen den beiden Polen überspringen muß, nm fich mit dem entgegengesetzten Strome auszugleichen, so entsteht an der betreffenden Stelle des Wasserspiegels eine Anfangs kleine, später fich mehr einsenkende Vertiefung, au« welcher kleine Waffertröpfchen hervorspritzen - binnen kurzer Zeit aber bildeten fich die fortwährend emporspritzenden Tröpschen durch die zwischen beiden Polen anftretende Abkühlung zu ächten Hagelkörnchen nm. (Schluß folgt.) Grenze augeküudigt. Wie nämlich der halbamtliche „TemPS meldet, wird keine besondere Erlaubuth erthetlt werden, den großen Mavövern des dritten und sechsten Corps beiwohnen zu dürfen, da diese einen vertraulichen Character haben sollen. Unter der Oberleitung der General- Jarnont stehend, haben fie nämlich den Zweck, die neuen Einführungen vorzuberetten, welche im Felddtenste den Veränderungen in der deutschen Artillerie Rechnung tragen sollen. Lediglich aus technischen Zwecken veranstaltet und ohne Feierlichkeiten werden fie keine anderen Zeugen haben, als die Spitzen der betreffenden Militärbehörden. AuS der Mittheilung läßt fich die Bestätigung entnehmen, daß unsere Artilleriewaffe mit ihrem neuen Geschützmaterial einen außerordentlichen Fortschritt gemacht hat. ___________ Ausland. Wien, 22. August. Die Staatsanwaltschaft erließ einen Steckbrief gegen den reichsdeutschen Touristen Passe«, welcher dringend verdächtig ist, seine junge Frau in Posfitano bei Sorrent von einem Felsen ins Meer gestürzt zu haben, wo die Frau ertrank, um die BerficheruugSsumme von 250000 Francs zu erlangen. Preßburg, 22. August. Der Marktflecken Lupina im Waabthal ist vollständig nie d er gebrannt. 100 Wohn» Häuser find eingeäschert, mehrere Kinder in den Flammen vmgekommeu. Prag, 22. August. Zu dem heute hier beginnenden tschechisch-slawischen Katholikentag, welcher vier Tage dauern soll, find zahlreiche tschechische Aristokraten eingetroffen. Die Katholiken erlaffen Aufrufe, in welchen erklärt wird, daß die Katholiken an der Schwelle großer Thateu und Kämpfe stehen, tu welchen über Sein oder Nichtsein im ganzen Reiche entschieden werden wird. Die Kirche würde die Führerin der christlichen Völker gegen die unterirdischen Mächte fein. Rom, 22. August. DaS NameuSfest der Papstes wurde von seinen Anhängern ohne Aufsehen gefeiert. Der Papst war bei dem allgemeinen Empfang zwar schwach, sodaß ihm der Arzt öfters Stärkung reichen mußte, sah aber sonst ziemlich gut aus. Mit mehreren Gästen, besonders mit dem Cardinal Maffella, sprach er ziemlich lange über den römischen Ptlgerzug nach Palästina. Große Freude bereitete dem Papst dar Geschenk einer Regensburger Firma, bestehend aus drei prächtigen Miffalen. Von dem Empfang war die gefammte, auch die katholische Preffe, auSgeschloffeu. Konstantinopel, 22. August. Heute früh fand in einer Vorstadt von Stambul tu einer Pulverfabrik beim Entladen alter Patronen eine Explosion statt, bei der eine große Anzahl Prrsoneu getödret und verwundet wurden. Washington, 22. August. Die Beziehungen der Spanier zu den Insurgenten auf Cuba verschlimmern sich mit jedem Tage. In Ponce wurden die Kaufläden der Spanier, die seit der Unterzeichnung des FrtedenSprotocolleS geöffnet waren, wieder geschloffen, aus Furcht, die Insurgenten würden dieselben plündern. Die Josurgeuten find erbitterte Feinde der Spanier und haben geschworen, sich an ihnen zu rächen. Die Behörden thun ihr Möglichstes, um Leben und Gut der Spanier zu schützen. New-Nork, 22. August. ES bestätigt fich, daß die amerikanische Regierung ein imposante- Geschwader nach Europa senden wird. Daffelbe wird englische und fravzö- fische Häfen aulaufeu und den Winter im Mtttelmeer verbringen. CocaUs und provinzielles. Vietze», den 23. August 1898. •• Ernennung. Seine Königliche Hoheit der Groß- Großherzog haben Allergnädigft geruht, den Lehrer an dem Gymnasium zu Mainz, Professor Arthur Frederking zum Lehrer au dem Gymnafium und der Realschule zu Worms zu ernennen. •* Ordens-Verleihung. Seine Majestät der Kaiser hat dem Hauptmann Müller vom hiesigen Jusanterte-Regi- ment den Rothen Adlerordeu 4. Klaffe verliehen- die gleiche Auszeichnung erhielt Hauptmann Klößner vom 168. Infanterie-Regiment. ** Industrie- uud Gewerbe-Ausstellung in Butzbach. Zu unserem Bericht über den Besuch der Ausstellung durch Ihre Königlichen Hoheiten den Großherzog und die Großherzogin köoneu wir noch mtttheilev, daß auch das Töchterchen des Herrn Möbelfabrikanteu Brück hier unter Ueberreichuug eines Strauße- Marschall Niel-Roseu in poetischer Form au der Ausstellung ihres Vaters Ihre Königlichen Hoheiten begrüßte. Die Frau Großherzogin war sehr entzückt von der kindlichen Unbefangenheit und dankte wiederholt. — Unter den Einkäufen, die Ihre Königlichen Hoheiten in der Ausstellung wachten, befanden fich auch verschiedene Päckchen des von Herrn Backer Strobel hier ausgestellten NährzwiebackS. * • Unfall. Am OswaldSgarten scheute heute Morgen das Pferd de- Herrn Premierlieuteuaut v. Bursztiui uud ging mit dem Reiter durch. An der Neustadt kam da- Pferd zu Fall, wobei Herr v. BurSztiui derart verletzt wurde, daß er zur Klinik gefahren werden mußte. • • Für Radfahrer. Die Nummerplatten zu Fahrrädern find eingetroffeu und können bet Großh. Polizeiamt tu Empfang genommen werden. * • Wegen Trunkenheit und Ruhestörung wurden in ver- floffener Nacht etu Dteustmanu und ein Fabrikarbeiter zur Haft gebracht. Beide wachten fich derBeamrenbeletdigung uud de- Widerstaude» gegen die Staatsgewalt schuldig uud wurde Anzeige erhoben. • • Mit gebrochenem Rückgrat wurde gestern Mittag etu Arbeiter von Als selb in die hiefige Klinik gebracht. Beim Verladen von Holz war ein Eichenstamm gerutscht uud auf den Arbeiter geschlagen. * • Das Infanterie-Regiment 167, auf dem Marsche von Kaffel nach Mainz, wurde gestern Mittag auf dem hiefigeu Bahnhofe gespeist uud nach kurzer Rast mit Extrazug weiterbesördert. • • Radfahrsport. Den großen Preis von Deutschland (8000 Mk.) gewann Willy Arendt am letzten Sonntag zu Berlin mit seinem Opel-Rad gegen die besten Fahrer der Welt mit P/i Längen Vorsprung. Ferner gewannen zu Magdeburg Ludwig Opel uud Derosst, Mitglieder der „Wanderer", zwei erste und zwei zweite Preise. • * Truppen Transporte. Morgen uud die nächsten Tage treffen auf dem hiefigeu Bahnhöfe Mtlitär-Souderzüge mit zu den Mauöveru fahrenden Truppen eiu uud zwar am Mittwoch den 24. August um 10,53 Borm., 12,12 uud 12,47 Nachm., am Freitag den 26. August um 5,22 uud 6,05 Borm., am 29. August um 9 Borm., am 1. September um 12,12 Nachm., am 6. September um 9,30, 10,53, 11,40 Borm., 12,12 Nach«. * * Die Ziehung der Hessischen Veld-Lotterie zum Besten des Baufouds eines heffischeu Waiseuhause» mußte bis zum 15.—17. September verlegt werden, weil nicht alle Loose Absatz fanden. Da aber uur ein kleiner Rest Loose unverkauft blieb, garautirt das Comitä für unbedingte Etu- haltung des neuen ZiehungStermins. *• Wetterbericht. Der bisherige Witterung» Charakter hält unter der fortgesetzten Herrschaft eine- ausgedehnten barometrischen Maximums au. Im Westen Irlands liegt eine flache Depreffton, welche den Nordwesten des ErdtheilS beeinflußt. Ueber dem ganzen übrigen Europa herrscht dagegen zumeist wolkenloses Wetter. — Voraussichtliche Witterung: Heiter uud warm. A Aus dem Ohmthal, 22. August. Heller Souuenscheiu und klarer Himmel zur Zett der Ernte find deS LaudmaunS Wunsch- aber eine solche afrikanische Hitze, wie sie nun schon tu der -weiten Woche ununterbrochen herrscht, läßt die ohnehin sauren Erntearbeiten gar zu viel Schweiß kosten. Diese tropische Hitze, die schon in den Vormittagsstunden fich geltend macht, wird nachgerade zu einer Plage. Im Felde peinigt ein Fliegenschwarm aller Arten von Bremsen und Stechfliegen das Vieh, daß das Blut fließt und Ackerarbeiten in den Mittagsstunden unmöglich find. Schweißgebadet, nur mit der nothdürftigften Kleidung versehen, arbeiten die Leute im Feld. Da-Schriftwort: „Im Schweiße deines AugefichtS sollst du dein Brod essen" trifft bei solch sengenden Sonnenstrahlen nicht nur wörtlich bei den Erntearbeitern, sondern für Jedermann zu. Bei einer Zimmertemperatur von 24° R. schreiben wir diesen Bericht, uud da- in unserem kühlen Ohmthal l Wie mag es erst sein in der Ebene oder tu den Straßen der Großstätte? Die nachtheiligeu Folgen dieser nngewöhn- lichen Augusthitze machen sich bereits bemerkbar. Auf Triften und Bergeshalden geht da- GrummetgraS zurück und beginnt zu verdorren. Bohnen und Gurken laffen welk die Blätter hängen und müffeu fleißig begoffen werden, sollen fie anders nicht verderben. DaS noch grünende Sommergetreide wird zur verfrühten Reise getrieben. Da- Gruudwaffer ist zurückgegangen und in den hochgelegenen Ortschaften ist Waffer- mangel zu befürchten. Gewitter find gestern in weiterer Umgegend aufgetreten, aber von einer Abkühlung ist nichts zu spüren. § Vom Vog'ttberg, 22. August. Die Staate, die sonst im Sommer zur Zett der Kirschenreife in großen Schwärmen die Vogel-ktrschbäume überfielen und hier zum Leidwesen von Kindern und Erwachsenen die Bäume gründ- ltch plünderten, fehlten gänzlich in diesem Sommer. Seit gestern find fie mit einem Male in rtefigen Schaaren gekommen. Ihr Besuch galt wiederum den Ktrschbäumen, aber hier kamen fie diesmal zu spät, die Kirschen find gepflückt, nur noch von der jetzigen Tropensonne gedörrte Früchte trafen die Kirscheuvertilger au. Butzbach, 21. August. Gelegentlich der Oberhesfischen Industrie- und Gewerbe-Ausstellung findet am 28. August von dem Landespferdezucht-Verein hier eine Ver- sammluvg statt, die verbunden wird mit einer Pserde-Fohlen- Schau und Prämitrung von in Oberheffeu gezüchteten Thteren. ES find verschiedene Ehrenpreise gestiftet worden, so von der Stadt Butzbach, von dem Landwirthschaftltchen Bezirk-Verein Friedberg rc., außerdem gibt der Pferdezuchtverein zahlreiche Geldprämien. Wtr machen die Fohlenbefitzer hierauf auf- merksam, damit fie Zett finden, ihre Thiere, wenn nöthig, von der Weide holen zu laffen und sich im Allgemeinen dar- nach etnzurichten. Der 28. August ist ja ein Sonntag und da ist in den Ernte-Arbeiten nicht» zu thun, für die Pferde- befitzer wird e- fich gewiß lohnen, der Versammlung und Prämitrung betzuwohnen. Die Spitzen der Behörden haben ihr Erscheinen zugesagt, ebenso ist auf Mithülfe verschiedener angesehener Persönlichkeiten und Kenner der Pferdezucht be- stimmt zu rechnen. Herr Oberamtmann Hofmann in Hofgill führt als besondere Augenweide seine Hengste eigener Zucht vor, die jedoch bet der Prämitrung außer Concurrenz treten. Dieses allein ist für den Pserdeltebhabrr schon eiu Grund, herzukommeu, zugleich hat man Gelegenheit, die Gewerbe- anSstellung zu besuchen, die in Wagen, Geschirren und landwirtschaftlichen Maschinen viel Interessante» uud Neue» bietet. Kr. Sambach, 22. August. Gestern wurde im hiefigeu Walde das 50jährige Erinnerung-fest der Befitz- erlangung des Gemeindewaldes abgehalten. In dem Dorfe wurde ein Festzug, bestehend aus den vier Schulen, dem Krieger-, dem Gesang- und Arbeiterverein und fast sämmt- lichen Einwohnern aufgestellt. Dieser imposante Zug zog nach dem schönen, herrlich gelegenen Walde. Dort auf dem von gewaltigen Eichen und Buchen umrankten und von einem grünen Laubdach überzogenen kühlen Festplatz angelangt, hielt der Bürgermeister der Gemeinde, Herr R euh l die Begrüßung und brachte ein Hoch auf Sr. Königl. Hoheit den Großherzog aus. Herr Lehrer Bock von hier ergriff hierauf das Wort zu der eigentlichen Festrede. Er schilderte in klaren.und beredeten Worten, wie die Gemeinde im Jahre 1848 in den Besitz des Walde- gelangte. Er gedachte hierbei der Männer, die bei der Erwerbung des Waldes fich große Verdienste erworben, in erster Linie deS damaligen Lehrer» Bernhardt und de» Bürgermeister» Repp, ohne deren Einfluß, Besonnenheit und Rechtlichkeit die Erwerbung nicht zu Stande gekommen wäre. Eine Deputation hätte auch heute am Grabe dieser Männer Kränze niedergelegt. Redner sührt noch au», wie durch die Einkünfte aus diesem Walde die Gemeinde zu einem gewissen Wohlstände gelangt sei. Sein Hoch galt der tüchtigen Gemeindeverwaltung. Auf dem Festplatze, auf dem aus allen umliegenden Orten die Leute herbeigeströmt waren, entwickelte fich ein frohes Treiben. Gegen 5 Uhr zog der Krieger« und Gesangverein mit flatternden Fahnen an die in der Nähe vorbeiziehende Matn-Weser-Bahn- kaum hatten fie an dem Bahndamme Aufstellung genommen, so sauste der mit der Kaiserlichen Majestät von Mainz kommende Hofzug vorbei. Ein kräftiges „Hurrah" ertönte ihm entgegen. 8. Inheiden, 21. August. Gestern Abend stieg der hiesige Polizetdtener in seine Scheune, um Stroh herunter zu werfen. Er fiel herunter und brach da» Genick. Derselbe ist erst 36 Jahre alt und war in der Gemeinde sehr beliebt. Er hinterläßt eine Frau und mehrere Kinder. Darmstadt, 22. August. In vergangener Nacht ist eia Theil der Wtrthschaftsgebäude auf dem beliebten Ausflug»- punkte Ludwigshöhe bet Darmstadt abgebrannt. Wassermangel erschwerte die LöschungSarbeiten. Mainz, 24. August. Der gegenwärtig bet dem Weingut»- befitzer Frowetn in Oppenheim zum Besuch weilende Eisen- bahnmintster Thielen hatte heute Vormittag in dem Eisen- bahnadministratton-gebäude hier eine längere Conserenz mit dem Präsidenten der Etsenbahndirect'.onMainz, Oberregierung»- rath Brettenbach. Wie verlautet, drehte e» sich bei der Besprechung, welcher außer OberregierungSrath Brettenbach noch mehrere M tglieder der Eisenbahndirection Mainz an- wohnten, hauptsächlich um die Vorkehrungen, die getroffen worden find, um eine Wiederholung der Verkehrsstörung de» verfloffenen Herbstes zu vermeiden. In einer Zuichrift an die hiefige Handelskammer hat die Eisenbahndirectlon Mainz schon vor einiger Zett tn dieser Beziehung die beruhigendste Zusicherung ertheilt. — Eine hiesige TaglöhnerSfrau versuchte vorgestern Abend, ihrem Mann mittelst eines Taschenmessers aus Eifersucht den Hals abzuschneideu. Schwer ver- letzt, wurde der Mann ins Spital verbracht. — Während der deutsche Kaiser fich über seinen Empfang hier und über die Decoratton von Mainz überaus lobend ausgesprochen hat — in welches Lob auch die zahlreichen, am SamStag hier vertretenen Blätter mit eingestimmt haben — hat die „Frauki. Ztg." aus freundnachbarltcher Zuneigung dieSchwückuug der Stadt im Vergleich zu Frankfurt al» sehr ärmlich bezeichnet. Die Mainzer Blätter quittiren diese Liebenswürdigkeit mit der bitteren Bemerkung, daß Mainz zwar nicht so reich wie Frankfurt sei, daß eS fich aber nie zur Zahlung von Verbindlichkeiten, die durch einen Katserbesuch entstanden, erst ans gerichtlichem Weg zwingen laffen werde. Worms, 21. August. Heute Vormittag badeten oberhalb der Stadt zwei Männer im offenen Rheine und wollten von einem Schiffe nach dem Ufer schwimmen. Hierbei verließen den einen seine Kräfte und er fand tn den Flutheu des Stromes feinen Tod. Der Verunglückte ist verheirathet und hinterläßt eine Frau und vier unmündige Kinder. — Oberhalb der Station Rosengarten ertrank heute ebensall» beim Baden ein Erwachsener. Arrr der Kett für Me Kett. Vor 139 Jahren, am 24. August 1759, starb zu Frank- furt a. O. in Folge feiner in der Schlacht von Kunersdorf als preußischer Major erhaltenen Verwundung Ewald von Kleist, ein Dichter voll warmen Gefühls und tiefen Natursinns, ausgezeichnet in feinen Liedern und Elegien, berühmt als Sänger des Frühlings und als einer der tapfersten Kriegshelden aus der Friedericianischen Zeit. Kleist wurde am 7. März 1715 zu Zeblin bet Köslin geboren. vermischtes. * Der „praktische Rathgeber im Obst- und Gartenbau" beginnt soeben mit der Veröffentlichung eines Verzeichmsses der in Deutschland bestehenden Muster-Obstanlagen, das möglichst vervollständigt werden soll, und bittet Obstsreunde, ihm nach Frankfurt a. O. solche namhaft zu machen. Es handelt sich sowohl um öffentliche (auch musterhaft gepflegt an Chausseen und Wegen) als private, — sowohl um Hochstammanlagen, wie Anlagen von Spalierobst, — alles natürlich in größerem Umfange. * Erfrischung in dieser Hitze. Mit Recht späht die sorg- same Hausfrau umher nach paffenden kalten Dessert- speisen, besonders, wo Kinder sind. Leicht sollte sie finden, daß eine der angenehmsten und kühlsten Speisen, Jung und Alt stets willkommen, eine Blancmange ist, hergestellt mit Brown & Polson's Mondamin — 35 Gramm kalt angerührt mit y2 Liter Milch, etwas Vanille oder Citrone rc., zehn Minuten gekocht und dann gestürzt. — Etwas reichlicher wird dieses nahrhafte Dessert durch Beigabe von geschmortem Obst oder eingemachten Früchten. Auch läßt sich ein köstliche» Gelee durch einfaches Kochen des Mondamin mit jedem Obst- saft statt der erwähnten Milch bereiten; dasselbe kühl gestellt, bietet vorzüglichen Ersatz für Fruchteis. Alle mit Mondamin gekochten Speisen werden leichter verdaulich, und ist es daher unschätzbar für Kinder und Kranke. Für die gute Qualität bürgt am besten Brown & Polson's 40 jähriger Weltruf. * Das Ideal einer Ehefrau. Auf obige Bezeichnung dürfte wohl kein weibliches Wesen größeren Anspruch erheben können, als die Gattin eines angesehenen Farmers Namens David Walter im Staate New-York. Der beneidenswerthe Gemahl dieser musterhaften Ehefrau, von deren Tugenden jetzt die Welt erfahren soll, feierte vor Kurzem seinen vierzigsten Geburtstag und da es gleichzeitig die fünfzehnte Wiederkehr der Hochzeitstages war, hatte das in seltenem Glück und größter Einigkett lebende Pärchen beschlossen, eiu Tafel; doch ^iioinfflen, taSfflW Uhr nebst l oaren weil lenden An; beobachtete. 6ete#rti' verschwend Geschenken Verwögen ihr hatten fragenden blauen 8' nicht zu : gerathM nad)bent(u bet W eine Herde würbe, die den Worte hab auch beschlich if | ein Wort hasten S gekleidete Tablett, i aufgeschic blickte siö fast vers fammtlich . fünfzehn l er in der : grau al geringe: wandten tyrgdaufe. Menschen, ÄM ei' al» ftets her gebenen : monatlid [ Gatten i •9 I am Äie \ neben be ; auck Pa || in Bau German weilt, b: *( bolm, . Wtktechi - Men, dlofantt ! Wtn Rin ’ bleiben, n den ®tnD MW ' yhtn it scheint e Farm g Mrnng trogslved Riri- «Ä *« H. saufe« ®at ul it«1 etl Me W°n Ulli** «d in d" aorbenS“ ,u ben m Mi’* 5"Mt '«®L Ich “?&£ 0en 5 Ubr l0” ' ,tnMutt an Ratten fl, ltD' f° fauste bu mH K;*™ " ^ru^vrrstlbe Ä"*“* >°°Sk°n Nacht ist ei» ” belirbtru «niflagi. ^brauut. W-ffn. f>rf btm ffitlnguii» 'M tociltnbt 61I111, »wütag in btm Wo« längtrt Honititnj mit ^nlnji Dbttttgittingi. |te et sich bd btx Bi* ungriaih «ldtenbach inbirtcdon Mainz an. r-wgeii, die cenofftn r Bttkehrlstölllng bil i tlnn Zuichiist an nbahnbiltttian Mainz mg blt %HUbntx6^ax L Meist einet Tsschra- chneiben. Tchivtt Dti« erbracht. - WLHrtab itn Empfang hier nnb li lobend antgefprochen lreichen, am Camitag imt haben - hat btt großartige» Fest zu arrangiren. Mehr als fünfzig Personen waren mit einer Einladung bedacht worden und auch pünktlich erschienen. Bevor man sich jedoch zur reichbestellten Tafel niedersetzte, wurde der Hausherr heimlich hinausgerufen und die neugierig an die Fenster eilenden Gäste konnten Zeuge einer höchst rührenden Scene sein. Vor das Portal des ? Hauses war soeben ein elegante», nagelneue», mit einem i prachtvollen jungen Schimmel bespannte» Gig gefahren, das man dem erstaunten Mr. Walter al» Geschenk seiner Gattin präsentirte. Mit vor Freude glühenden Wangen trat die hübsche blonde Hau»frau jetzt in die Thüre, wo ste von ihrem rusjubelnden Eheherrn wie ein Kind in die Höhe gehoben und in da» neue Fuhrwerk gesetzt wurde. Ihr nachspringend kutschirte der glückliche Gatte einmal um den freien Platz vor dem Hause und trug dann seine bessere Hälfte in Triumph zu den im Speisesaal versammelten Gästen, die das Paar mit enthusiastischen Hochrufen begrüßten. Nun setzte man sich zur Tafel; doch kaum hatte das Geburtstagskind ebenfalls Platz genommen, als eine neue Ueberrafchung seiner wartete. Unter der Serviette des Hausherrn lag nämlich eine schöne goldene Uhr nebst Kette und ein Ring mit prächtigem Solitär. Beides waren weitere Geschenke der liebenden Gatttn, die mit strahlenden Augen die Freude und da« Erstaunen ihres Mannes ^beobachtete. Da» Staunen des guten Farmers war um so gerechtfertigter, als er sich garnicht erklären konnte, wo seine verschwenderische Frau das Geld zu derartig werthvollen Geschenken hergenommen haben mochte, da sie kein eigenes Vermögen und auch keine reichen Verwandten besaß, die es ihr hätten geben können. Als Antwort auf feine verwundert fragenden Blicke, blinzelte sie nur listig mit ihren treuen blauen Augen. Die Ueberraschungen waren aber noch immer nicht zu Ende. Kaum hatte man sich von dem vorzüglich gerathenen Diner erhoben, als Mrs. Walter den Arm ihre» nachdenklich gewordenen Gatten ergriff und ihn, gefolgt von »der fröhlichen Schaar der Gäste, in den Hof führte, wo eben eine Herde von zehn stattlichen Holsteiner Kühen angetrieben wurde, die sämmtlich an der Stern ein weißes Täfelchen mit bm blauen Schuster". Humoreske von Zdenko Änderte, K u. K Ob. Lieutenant d. R. — Der erste gefangene Turko. lBildertext.) — AuS dem Dienstleben deS Eavalleristen. Don Oberstlieutenant der Eav. a. D. v. Sanden. — Aus den bay-rischen Bergen. Don I. Huber. — Ein preußisches Postgcnie und ein PosthauS vergangener Tage. — Ein FriedhosSbesuch. Bon I. N. Vogel. — Vaterländische Gedenktage. — Vermischtes. — Splitter und Funken. — Räthsel. — Briefkasten. — Inserate. — Poftkarteu-Grütze. 120 Originaltexte in Reimen zur Abfassung von Ansichtspostkarten, elegant geheftet 40 Pfg., gegen Einsendung von 45 Pfg. in Marken Franco Zusendung vom Volksund Jugendschriften-Verlag von Otto Manz In Straubing. — Das hübsch auSgestatl-te Büchelchen enthält, wie schon der Titel sagt, 120 gereimte, sehr originelle unb zum Theil recht witzige Trxte für Ansichtspostkarten unb zerfällt in folgende Abschnitte: 1. Allgemeines, 2. Zärtliches, 3. Kunst und Wissenschaft, 4. Gasthäuser und 6af6B, 5. Statur und Landleben, 6. Städte, 7. Vereine und Sport. Den vielen Anhängern und Freunden deS PostkartensammelsporteS fei die Broschüre hiermit bestens empfohlen. «in sehr geringer, und e« ist wirklich traurig, zu sehen, wie bk armen Thiere In ihrer Hilstostgkeii fich im Geschirr drehen, winden, stampfen und vsll Ungeduld davonrasen möchten, aber doch in an» erzogener Geduld an Ort unb Stelle bleiben. Dian kann habet beobachten, wie gütig unb thierfreunblich gesinnte Kutscher unb Fuhrleute unter solchen Umständen Geduld mit ihren Thieren haben unb sie besonber» rücksichtsvoll behandeln: aber leider gibt e» auch solche, die auf die Noth der ihnen anoertrauten, vielgeplagten Thiere gar keine Rücksicht nehmen, sondern übet deren Unruhe zornig werden und sie durch Fußtritte, rohe» Zerren am Zaum unb Peitschenstiel- hkbe dafür züchtigen, daß sie nicht still stehen und durch ihre Unruhe die Kelten in Unordnung bringen ober baS G-fährt verschieben. Wir richten an die Leute, die so handeln, die eindringliche Frage, wie ihnen selbst zu Muthe sein würde, wenn sie in der Haut de» von ihnen so behandelten ThiereS steckten? An alle unsere Mitbürger aber richten wir die Bitte, auf ihren AuSgängen und von ihrem Fenster auS jetzt und auch sonst ein schützende» Äuge auf die Thiere zu haben, sowie nötigenfalls einzuschreiten. (Um Nachdruck wirb gebeten.) Ein Thiersreund. verkehr, Land- un6 volkswirthschaft. Gießen, 23. August. Marktbericht. Aus dem heutige« Wockenmarkt kosteten: Butter per Pfd. JL 1.00—1.20, Hühnereier per St. 6—7 H, 2 St. 11—13 H, Enteneier 2 St. 14—15 H, Gänseeier per St. 12—00 Käse 1 St. 5—7 H, Käsematte per St. 3 Erbsen per Liter 18 H, Linsen per Liter 30 Tauben per Paar JL 0.80—0.00, Hühner per St. Jt 0 85—1.20, Hahnen per Stück Jt 0.65—1.00, Enten per St. v4L 1.50—1.80, Ganse per Pfund 0 00—0.00, Ochsensteifch per Pfd. 66—74 H, Kuh- und Rindstersch per Pfd. 62—66 4, Schweinefleisch per Pfd. 68—76 H, Schweinefleisch, gesalzen, per Pfd. 76 Kalbfleisch per Pfd. 60—64 Hammelfleisch per Pfd. 80—00 H, Kartoffeln per 100 Kilo 6.00 btS 8.00 v*L, Weißkraut per St. 0—00, Zwiebeln per Ctr. X 5.00—6.00, Milch per Liter 16 H. Dauer der Marktzeit von 7 Uhr Morgen- bi- 1 Uhr Nachmittags. Während der ersten 3 Stunden der Marktzeit darf im Umherziehen nicht feilgeboten werden. •rfitlfrttt, 20. Äug. Fruchtpreise. Weizen 15,24—00,00, Korn X 13,00-00,00, Gerste X 16,60 -00,00, Hafers 16,50-19,00, Erbsen X 00,00-00,00, Linsen X 00,00, Wicken X 00,00, Letn X 00,00, Kartoffeln X 6,00-7,00, Samen X 22,00—00,00. SS Ober-Seemen, 22. August. Auf dem ersten diesjährigen Viehmarkt waren ca. 600 Stück Rindvieh aufgetrieben. Einjährige Stiere wurden einzeln und im Paar viel gesucht und kostete ba» Stück 120 bis 160 Mk., baS Paar (wovon nur wenige vorhanden) 230 bis 280 Mk. Zweijährige Stiere wurden bezahlt mit 350 bl» 400 Mk., dreijährige mit 500 bis 600 Mk. da» Paar. ES wurden hierin nur wenige verkauft. FetteS Vieh war wenig da, und kostete der Centner 54 bis 56 Mk. Frischmelkende Kühe wurden bezahlt mit 300 biS 350 Mk., gewöhnliche Kühe mit 150 bi« 250 Mk. In Rindvieh war der Handel gut, weniger gut dagegen in Schweinen. ES waren etwa 350 Stück aufgetrieben, meistens gute Einlegeschweine, welche auch viel verkauft wurden, daS Paar gewöhnliche 80 bi» 90 Mk., bessere 90 bis 110 Mk. Sommerferkel, 6 bis 8 Wochen alt, kosteten 30 bis 40 Mk. Einige fette Schweine fanden raschen Absatz, da» Pfund Schlachtvieh 68 bis 62 Pfg. Auch einige Mutter- schweine wurden verkauft daS Stück zu 70 bi» 80 Mk. Der nächste Markt hier findet in drei Wochen statt. Temperatur der Lahn und Luft nach Reaumur gemessen am 23. August, zwischen 11 u. 12 Uhr Mittag-: Wasser 20°, Luft 25». Rübsamen'scke Badeanstalt. Neueste Nachvichten. Depeschen de» Bureau „Herold*. Hamborg, 23. August. Die Brauereien von Hamburg unb Altoua wollen mit ben Brauerei-Arbeitern gemeinschaftlich bieLohuverhältuisfe reg eln unb einen Arbeit»- nachlnet» einrichten. Die Vorbereitungen würben einer Commisfion von sech« Mitgliedern übertragen. Hamborg. 23. August. Der hier eingetroffene Dampfer „Hamburg" hat 45 Seemeilen von ber Mündung der Themse entfernt bei dichtem Nebel den Dretmast-Bchoooer Catharina au« Harburg, der mit Briquett» beladen und nach Porto Cabello bestimmt war, überrannt. ES gelang nur zwei Manu fich zu retten, die übrigen sieben ertranken. Die Catharina blieb kaum eine Minute über Wasser. Die Hamburg erlitt nur geringe Beschädigungen. Glauchau, 23. August. DaS verschwinden deS Bezirk«- arzteS Mebictnalrath Dr. Menzler auS Bautzen in der Sebnitzer Gegend, wo vor einiger Zeit erst ein Mord verübt worden ist, erregt hier große« Aufsehen. Wien, 23. August. Erzbischof Dr. Angerer von Wien ist gestern Abend gestorben. Rom, 23. August. Pelloux unterbreitete heute in Turin dem Könige eine Verordnung behuf» Aufhebung de» Belagerungszustände» Über Mailand. Pari-, 23. August. Picquart und Lebloi» kommen vor da» Polizeigericht, ersterer wegen Mittheilung militärischer Geheimnisse, letzterer wegen Mithilfe. Loudon, 23. August. Alle Blätter greifen die Stadt- dehörde wegen der gestern in Kraft getretenen Verfügung an, wanach die Einwohner der Stadt nur während dreier Morgen- und Abendstunden die Trinkwasserleitung benutzen dürfen. Die Presse fordert die Stadtverordneten auf, die nöthlgeo Geldmittel zu beantragen, um ausreichend trinkbare» Wasser liefern zu können. London, 23. August. Gestern wurden hier 50,8 Grad Celsius coustatirt. In Häusern und Straßen namentlich der Vorstädte find zahlreiche Personen vom Sonnenstich befallen worden. Pari», 23. August. Au» glaublicher Quelle wird berichtet, der Marineminisier Lockroh gehe mtt dem Vorhaben um, alle älteren SchlffSthpen der fravzöfischev Flotte au» dem Geschwader heranSzuuehmeu und in den Colonien zu verwenden. Die Schiffe sollen durch vollständig moderne S iegSschiff: ersitzt werden. Santiago, 23. August. Gestern Abend haben die spanischen Behörden in Santiago die cudänische Flagge auf dem Rathhaufe aufhisseu lassen. Der amerikantsche General ließ dieselbe iudeß sofort wieder eiozieheo. Auf zahlreichen andern öffentlichen Gebäuden und Privathäusern, sowie dem Verein»- Hanse Don Carlo» weht die eubanische Flagge. Bekanntmachung. Die Hafer-Cresceuz von verschiedenen zu dem neuen Friedhof erworbenen Grundstücken an der Marburgersiraße soll Donnerstag, 25. August, Nachmittags 6 Uhr, an Ort und Stelle meistbietend versteigert werden. Zusammenkunft auf der Marburgerstraße an dem Gasthaus „Zur Stadt Marburgs. Gießen, den 23. August 1898. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. I. V.: Wolff.8401 und Raupte Genien für eine alte, solide Lebensversickerungs- Gesellschaft, welche auch Aussteuer- und Bolksversicherungen betreibt, gegen hohe Provisionen, Reisespesen und Fixum gesucht. 7398 Offerten sub Älr. 7398 an die Exped. d. Bl. Seklmntmllchmlgeil Kaisergarten. Heute Mittwoch Abend: 8402 Grußes Abschieds-Coiilnt der hiestgen Regiments-ßapesse. SME" Salon-Feuer werk. *XE Eintritt 20 Pfg. Anfang 8 Uhr. Eintritt SV Pfg. Zum 2. September! Der Tod unseres großen Kanzlers hat die Erinnerung an den Krieg 1870/71 und an die daraus erwachsene Gründung des Deutschen Reichs mächtig wachgerufen und die Herzen bewegt. Und so kommen wir, sicher freundlichen Gehörs, wie in den vorderen Jahren, auch in diesem Jahre zum 2. September mit der Bitte um Gaben für die Invaliden und die Hinterbliebenen gefallener Soldaten jenes Krieges. Ueberall wo man an jenem Tag, in Gotteshäusern oder bei sonstigen Vereinigungen, dieses Fest feiert und sich desien erinnert, was vor achtundzwanzig Jahren geschah, möge man auch der Opfer des Krieges dankend gedenken und durch Gaben je nach Vermögen dazu beitragen, daß ihr Loos auch weiterhin bester gestaltet werde, als Reich und Staat allein es vermögen. Wenn wir uns auch von jener großen Zeit mehr und mehr entfernen, so darf doch unser Dank sich nicht mindern. Wir bitten insbesondere, wie früher, die evangelischen Pfarr« ämter und Kircheuvorstäude gemäß der ihnen von Grobherzoglichem Ober-Consistorium ertheilten Erlaubniß, bei den betr. Gottesdiensten Collecten für jenen Zweck zu erheben. Unsere Zweigvereiue ersuchen wir, wie seither möglichst für die Verbreitung dieser Ansprache und Durchführung unserer Idee zu wirken, insbesondere an geeigneten Orten Sammelbüchsen aufzustellen. Alle, welche uns Demnächst die Erträgnisse von Sammlungen zu übermitteln haben, bitten wir, dieselben durch Posteinzahlung an unseren Schatzmeister, Herrn Minister! alcalculator Lang dahier, einzusenden. Darmstadt, den 9. August 1898. Der Vorstand des «Hessischen Landesvereius vom Notherr Kreuz, aks -Laudesverein der Kaiser Wilhelms-Stiftung für deutsche Invaliden. A. Buchner, Geh. Oberconsistorialrath, Vorsitzender. Ein Wink für die Hausfrauen! Während der inaiiuvei wird man nicht nur durch Einquartierung, sondern sehr oft auch durch unerwarteten Besuch überrascht, wo es dann gilt, rasch ein gutes und kräftiges Mahl zu bereiten. In solchen Fällen leistet „Maggi“ unschätzbare Dienste: es ermöglicht binnen kürzester Frist, selbst ohne Fleisch, eine vorzügliche, kräftige Suppe herzustellen. „Maggi“ wird daher allen Haushaltungen auf das Wärmste empfohlen. 7708 Die Lieferung von 100 Stück Piastavabesen soll vergeben werden und sind Angebote unter B ischluß von Mustern bis Dienstag den 30. d.Wts., Bormittags 9 Uhr, im Amtszimmer des Unterzeichneten einzureichen. Gießen, am 23. August 1898. Der Großh. Kreisbauinspector. ___________Stahl._______8397 Die Mrrmite voll 60 Nornllll-MolM der Chr. Nebe'schen Grundstücke soll Donnerstag den25.August an Ort und Stelle in Abtheilungen von 2 bis 3 Morgen meistbietend versteigert werden. Die Versteigerung beginnt Morgens 8 Uhr auf der Marburgerstraße in der Wanne, geht von da nach der Lichtenau bis an den Felsen. Nachmittags 3 Uhr von der Schönen Aussicht aus nach der Drahtseilbahn und Ohleberg, wo noch 10 Morgen zum Ausgebot kommen. 8386 Die Coneursverwaltung. Grummetgras- Versteigerung. Das diesjährige Grummelgras von den Domanialwiesen wird Dienstag den 30. August ds. Js. versteigert und zwar: 1) Nachmittags Vr2 Uhr im Schloßhof zu Grünberg von 17,20 Hectar Wiesen der Gemarkung Grünberg. 2) Nachmittags 5 Uhr bei Herrn Gastwirth Heinr. Eck epp V. in Saasen von sämmtlichen in eigener Verwaltung befindlichen Domanialwiesen der Gemarkungen Göbelnrod, Harbach, Lindenstruth, Queckborn und Saasen. Die betreffenden Wiesenwärter sind beauftragt, auf Verlangen die Grasloose vorher vorzuzeigen Grünberg, den 22. August 1898. Großh. Oberförsterei Grünberg. Schober. 8389 EmpfelümlM ML Schlachthaus. Freibank. 8373 Heute und morgen: Zchmineßeisch 15 Pfg. Prima ZchmherKSfr, Edamer-, Rahm- und LimdurgerKäse stets frisch im Anschnitt bei 844 A. & G. Wallenfels, Markt 21.Telephon 46. MAGGI — zum Würzeu der Suppen — ist soeben wieder eingetroffen bei 7708 ___________L. Kalkhof, Westanlage. Miegenhüte (D.R.G.M. Nr. 57655) bester Fliegenfänger 15 Pfg. Ernst Balser. Alleinige Niederlage. Wohlfahrts- Lotterie zu Zwecken der Deutschen Schutzgebiete. Allerhöchst genehmigtd. Deutschen Kolonial- Gesellschaft und dem Deutschen Frauenverein für Krankenpflege in den Kolonien. K8JO Geldgewinne zusammen 575,000 JK 100,000 JKx 50000, 2.5000.15000, 2 ä 10,000 = 20,KS 1150 ä 100 = 15,000 4 ä 5,000 = 20,000 600 ä 50 = 30,000 10 ä 1,000 = 10,000! 16,000 ä 15 Mark - 100 ä 500 = 50,0001 240,000 Mark. Ziehung im Saale d. Kgl Preuss. Staats-Lott. Loose dieser Kolonial-lotterie i O 0/1 eiuschl.Eeichsstemp.,Porto d Jflj. U.OU und Liste 30 Pfg. extra, ' ________ allerorts zu haben und zu beziehen durch das General-Debit: Ludwig Müller & Co.. Bank-Geschäft Berlin C., Breitestrasse 5. München — Nürnberg — Hamburg. llmnictlpnuicn 8396] Wohnung, 5 bis 6 Zimmer, Balcon rc., gegenüber Steins Garten, an ruhige Leute für Anfang October oder später zu vermiethen. Große Gartenanlagen zur Verfügung.^ Zu erfragen in der Exp. d. 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