MmEen «Ulk unb «lichte Naehf. Ur. # offe in* len -W Schott, äM NM Pwftn Bender, Lilhtnn und ^erfftneiUi Istraße 5. inktur Heu! BllOl "* !8Chübt nittel der Welt d pullt Blech, Messing, Kupfer, ind schnell spiegelblank. njger Fabrikant: itut illbinger, .öwen-Drogerie in Giessen. mm biM." P""" der ,en-Droger.e von w, Kilblnger . Seltersweg •wähl nnd Cartonnagen ?.-««-=*" r"*,i Parfüm8- lichter q6 Freitag de« 23. December 1808 Nr. 301 Erstes Blatt. frtodnt tägtick Bit Ausnahme M Montag». Dir Gießen er Mamtklenö ratter werSen dem Anzeiger Wöchentlich viermal beigelegt. Siebener Anzeiger Sezagapret» vierteijLhrlich 2 Mark 20 Pf,, monatlich 75 Pf«. Uili Brmgerlohn. Bei Postdezag 2 Mark 50 Pfg. vierteljährlich. Annahme van Anzeigen zu der Rachmittag» fflr den folgenden Tag erscheinmden Nummer bi» Sonn. 10 Uhr. Kmeral-Anzeiger AAe Anzeigen-Bermittlung-fteklen de» In- und Nu»laubcA nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger tnlgegOL Zlints- und Anzeigeblntt für den Hveis Giefzen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Scholckraße Nr. 7. Gratisbeilage: Gießener Familienblätter Adresse für Depeschen: Anzeiger cht,tz«». Fernsprecher 9hr. 51. Der preußische Landtag. Die beiden Häuser de« Landtag» der preußischen Monarchie stnd -um 16. Januar nach Berlin einberufen worden. Dieser Termin war schon von verschiedenen Seiten al« der «n maßgebender Stelle festgesetzte bezeichnet worden und et hat der Kritik insofern unterlegen, al« er der letzte verfassungsmäßig zulässige Tag für den Zusammentritt de» preußischen Parlament» ist. Wir wollen hier auf die Er- »rterungen darüber nicht weiter eingehen, da die Regierung natürlich gewichtige Gründe gehabt haben muß, den Termin so weit hinauszuschieben. Bedauern müßte man ja auch, wenn e« wiederum nicht gelänge, den Etat rechtzeitig fertig |u stellen, da dann abermals Provisorien geschaffen werden müßten, die nicht zur Gewohnheit werden dürfen. Soweit sich bis jetzt übersehen läßt, wird der Landtag bei seinem Zusammentritt kein großes Arbeitsmatertal vorfinden ; die hauptsächlichsten Vorlagen werden erst im Laufe der Tagung zu erwarten sein, sodaß die Abgeordneten vorläufig auf die Durchberathung des Etat» ihre Thätigkeit zu beschränken haben. Das mag insofern von Wichtigkeit sein, al» bekanntlich im Reichstage nach Beendigung der Weihnachtsferien die MilÜäroorloge auf der Tagesordnung steht, die heiße Kämpfe und umfangreiche Berathungen erwarten läßt. Die mit Doppelmandaten gesegneten Abgeordnete« werden dann ihre ganze Kraft den Retchstagsfitzungen widmen können. Aber im weiteren Verlaufe der Tagung des Abgeordnetenhauses werden demselben eine Reihe von Vorlagen zugehen, die insbesondere in volkswirthschaftlicher Beziehung von großer Bedeutung sind. Da treten vor allen Dingen die Kanalvorlagen hervor. Da» Project eines Großschifffahrtswege« zwischen Berlin und Stettin erregt besondere« Jntereffe, da die Ansichten über die Linie, welche für den Bau zu wählen sein wird, weit auseinandergehen. „Hie Westproject", „hie Ostproject" bildet jetzt den Kampfruf der einander gegenüberstehenden Parteien. Immer mehr Wahrscheinlichkeit findet die Ausführung des Ostprojects, für welches sich bekanntlich auch der Kaiser ausgesprochen haben soll. Immerhin werden, wenn dem Landtage bereits im Laufe der beginnenden Session eine bezügliche Vorlage zugehen sollte, die Meinungen hart aufeinander platzen. Bor der Erledigung solcher Einzelvorlagen dürfte jedoch die Frage der Concentration der Wafferbauoerwaltung ihren Ausgang finden. Ob auch die hohe Politik in ihr Recht treten wird, kommt ganz darauf an, ob dem Landtage wieder eine Vereins- Gesetzvorlage zugeht oder nicht. Die in letzter Zeit hierüber In Umlauf gesetzten Meldungen find zu unzuverlässig, al» daß daran schon jetzt Folgerungen geknüpft werden könnten. Immerhin wird die Angelegenheit bestimmt zur Sprache kommen, wenn auch der Schwerpunkt der Debatte im Reichstage liegen wird bei der Berathung des Gesetzentwurf» zum Schutze Arbeitswilliger. Da die Zusammensetzung de» preußischen Landtag» vom . Parteistandpunkte au» keine wesentliche Veränderung durch , die Neuwahlen ersahren hat, so dürften auch die Beschlüsse \ besondere Ueberraschungen nicht bringen. (xx) Derrtfche» Reich. Darmstadt, 21. December. Seine Königliche Hoheit der Groß Herzog empfingen heute den Oberst Conze«, den Hauptmann Frhrv. v. Bülow und den Premierlieuteoant Eberhard vom Großh. Feld - Artillerie - Regiment Nr. 25, (Großh. Artillerie«Cotpt), den Oberstlieutenant Frei- Herrn von Rheinhaben, etatSmäßigen Stabsoffizier vom 1. Großh. Infanterie - (Letbgarde-)Rlg'ment Ar. 115, den Sccondlieuteuant Hofmann vom 3. Großh. Infanterie- Regiment (Leib-Regiment) Nr. 117, den Sreoudlieutenavt der Reserve Werneburg vom Großh. Train Bataillon Nr. 25, den Theaterdirector Simon« au» Mainz, den Baurath Renting au« Bentheim, den OberrechnungSrath Dr. Fischer, den Geheimen Justizrath Lavgermann au« Gießen, den Herrn FredrikSson an« Mainz, den Professor Dr. Lang«irvff an« Ben«he m, den Hofrnth Koster, den Oderlande«gericht«rath Keller, den Oberstaatsanwalt Dr. PraetoriuS. Um 10*/< Uhr empfingen Seine Königliche Hoheit der Grobherzog den Königlich Großbritannischen Geschäftsträger Mr. Buchanan in Audienz - zum Vortrag den StaatSmioister Rothe, den Justizmimster Dr. Dittmar, den Geheimrrath Dr. Schäffer, den Mtnisterialrath Milbrand, den OrbevSkaazler Generalmajor z. D. v. Herff, den Mtnisterialrath Deißler, den Oderforstrath Dr. Walther, den CabinettSraih Römheld, den Hoftheaterdirector Werner. — Seine Königliche Hoheit der Großherzog »erden nächsten Samttag, 24. December, weder Audienzen ertheilen, noch Meldungen oder Borträge ent- gegennehmeu. Darmstadt, 21. December. Ihre Königliche Hoheit die Grobh erzogt« empfingen gestern Nachmittag 2 Uhr de« Pfarrer Steiner von Schwanheim. Ihre Königlichen Hoheiten der Grohherzog und die Grobherzogin empfingen heute I. I. D. D. den Prinzen und die Prinzessin Reinhart za SolmS Ltch, welche daranf die Ehre hatten, am Großherzog- Uchen Luncheon theilzunehmen. Ihre Königliche Hoheit die Großherzogin beabsichtigen, heute Nachmittag den Weihnacht«- bescheeruagen in der Kleinktoderschule und im Aiicehospital, morgen Nachmittag 3 Uhr dem KindergotteSdirnft tu der Kirche zu Bessuvgrn beizuwohnen. Berti«, 21. Decewber. Der Kais er hörte heute früh tu Potsdam den Vortrag de« Polizeipräsidenten und de« Branddirector« von Berlin, welche einen Offizier und einige Manu der Berliner Feuerwehr in einer neuen Uniform Vorfahrten. Wetter hörie der Kaiser den Vortrag dl« Chef« oeS Civil-Cabinet«, v. LucanuS, und des Fiuauzmiaister« Dr. M q rel. Später hatte der Kaiser eine Besprechung mit Admiral Hollmann. Berlin, 21. December. Wie die „Berl. Polit. Nacht." Feuilleton. Lenöach-Ausstertung. Berlin, de« 21. December 1898. Am 20. December wurde hier im Kunstsalon Schulte die Levbach-Ausstellung geschloffen, welche während der letzten drei Wochen täglich unzählige Kunstfreunde und Schaulustige lerbcigelocft hatte. Lenbach ist wohl längst allgemein al» der geistreichste Porträtmaler Deutschland» anerkannt gerade diese Ausstellung aber bot überreich Gelegenheit, ihn in seiner Eigenart kennen iu lernen. Gedankenlose Nächster fremder Urtheile wiederholten auch jetzt den oft gehörten Satz, Lenbach sei entschieden bedeutender al» Darsteller männlicher Bildnisse al« in seiner Auffassung der Frau, und doch drängte sich einem gerade «et dieser Sammlung seiner Werke die Ueberzeugung auf, daß Lenbach vor Allen berufen fei, die Frau der oberen Zehntausend unsere« „fin de sidcle» zu schildern. Ich glaube gern denjenigen, welche einige der Dar- gestellten genau kannte« und mir versicherten, e« fände sich Lecht wenig Sehnlichkeit. Trotzdem hoben wir e» hier mit Kunstwerken ersten Ranger zu thun. Lenbach Hot eben seine besondere Auffassung, er faßt einen Punkt in dem Choracter fehte« Modell« besonder« in« Auge und arbeitet e», von diesem Punkte ausgehend, zu einer bedeutungsvollen Persönlichkeit au». Dabei ist Lenbach nicht etwa einseitig, im Gegentheil kann man sich kaum eine verschiedenartigere Gesellschaft vorstellen al» wie sie hier im Bildniß bei Schulte vertreten war: Neben einigen ernsten Männerporträt« Frauenbildniffe, die wie hingehaucht erschienen und in welchen der Künstler doch mit scharfem Blick und großem Ernste da» innerste Wesen der Frau enthüllt hatte. Da sah man neben der Herrscherin mit dem klaren, klugen Antlitz und der herrschgewohnten Geberde Kinder mit nervösen, üderzarten Zügen und großen, fragenden Augen; man sah da» hingebende, anmuthige Weib neben der eleganten, kalten Salondame, die Naive neben der Koketten, die mädchenhaft Schelmische neben der Frau, auf deren edlem Antlitz ein große» Leid seine unauslöschliche« Spure« gelassen hat, die biedere Hausfrau neben dem vornehmen Weibe mit den müden, spöttischen Augen und dem zu wehem Hohn verzogenen Munde. In dem letzteren Gemälde hat der Künstler geradezu einen Typu» für die Frau der dScadence geschaffen. Ein» steht fest: So wenig man in Florenz die Fre»ken Benozzo Gozzoli» in dem stolzen Palaste der Medici übergehen darf, wenn man eine richtige Vorstellung von den Zeitgenossen Cosimo de Medici » haben will, ebenso wenig wird die Zukunft die Bildnisse Lenbach » unbeachtet lassen dürfe«, wenn sie erforsche« will, wie unsere Zett mü ihren reichen Offenbarungen und ihren schneidenden Gegensätzen in der Seele der Frauen au» ben oberen Schichten der Gesellschaft sich spiegelte. -L- hören, hat der Kaiser den Oberpräftdeute« der Provinz Hessen-Nassau, Magdeburg, zum Präsidentin der Oder- Rechnungskammer, und den SraatSminister a. D. Graf v. Zedlitz-Trützschl er zum Oderpiäfideaten vou Hessen- Nassau ernannt. Gras Zedlitz wird morgen bereit« in seiner neuen Eigenschaft vom Kaiser empfangen «erden. Berlin, 21. Decewber. Die .Post" bestätigt, daß der österreichisch ungarische Botschafter v. Szvgh en h Marich In seiner gestrigen Audienz beim Kaiser einen Brief Kaiser Franz Josef« überreichte. Berlin, 21. December. Au« Anlaß de« heutigen Jahrestage« de« Ableben« der Fürstin Hohenlohe wurde heute früh in der Marien-Laprlle eine Seelenmesse gelesen, welcher der Reichskanzler, dessen Familie sowie Angehörige und Freunde de« fürstlichen Hause» beiwohnten. Auch in Schillingsfürst fand in der katholischen Pfarrkirche ein feierlicher Gottesdienst statt. Berlin, 21. December. Die drei kaiserliche« Prinzen find heute Mittag 1*/, Uhr von Plön nach Potsdam abgereist, um da« weihnacht«sest bet den kaiserlichen Elter« zu verleben. Berlin, 21. December. Der Entwurf de« Fleischbeschau-Gesetze« ist, wie die .Nordd. Allgew. Ztg." meldet, soweit fertig gestellt, daß er demnächst de« BundeS- rathe zugehen kann. Der Zweck diese« Gesetze« ist, wie bekannt, die Einführung einer allgemeinen obligatorische« Fleischbeschau für da« Deutsche Reich. ES handelt sich also um eine rein deutsche Angelegenheit, weiche eine Aufgabe stellt, an der«« Erfüllung Deutschland allein dethetligt ist. Berlin, 21. December. Die „Nordd. Allgem. Zig." kommt heute auf ihre neuliche Notiz bezüglich ausführlicher Veröffentlichungen und Mitth eilung en aus geheime« Aktenstücken de« Bunde«rath« zurück und wiederholt nochmal», daß die Verhandlungen de« BundeSraths und damit die ihm vorliegenden Actenfiückc naturgemäß ebenfalls geheime find. Die Veröffentlichung solcher Aktenstücks kann rechtmäßiger weise nur durch den Reichskanzler oder den BundeSrattz veranlaßt werden. Veröffentlichungen von dritter Sette find nicht statthaft. WaS Etats-Entwürfe anbetrifft, so find dieselben sicherlich in erster Linie mit zu de« geheimen Aktenstücken de« BundeSrath« zu rechnen. Berlin, 21. December. Re chskavzler Fürst Hohenlohe ist heute Nachmittag nach Eolmar abgereist, um dort da» Weihnachtsfest bet seinem Sohne, dem Prinzen Alexander zu Hohenlohe, zu verleben. Berlin, 21. December. Die 83 bei« Reichstage ein- gegangenen Wahlproteste vertheilen sich auf die einzelne« Fraktionen wie folgt: 21 betreffen die konservativen, 8 die ReichSpartei, 1 die Reformpartet, 8 da« Lentrnm, 22 die Nationalliberalen, 5 freisinnige Bereinigung, 5 freisinnige BotkSpartei, 1 die süddeutsche BolkSpartei, 2 Socialdemo- kraien und 10 Wilde. Köln, 21. December. Die .Köln. Ztg.* schreibt z« dem Schluß de« österrei ch i s ch en ReichSrathe« und zu der Meldung von de« beabsichtigten Rücktritt de« Ministerpräsidenten Grafen Thnn, e« scheine de« Grafen der Appetit Mit dem Essen gekommen zu sein. Bon RücktrittSgedanke« verlaute jetzt nicht« mehr. Im Gegentheil, trotz aller parlamentarischer Schlappen, deren Folgen sich selbst tn den Beziehungen Oesterreich« zu dem befreundeten Deutschland zeigten, fitze Graf Thun scheinbar fester i« Sattel denn je. Die Anwesenheit de« Grafen Thun an der Spitze der österreichischen Regierung bilde aber je länger je «ehr eine Gefahr für die auswärtigen Beziehungen de« Lande«. Daß e» Oesterreich gedeihlicher sein könnte, eine Aenderung in dieser Beziehung etntreten zu lassen, da« dürfte eine Frage sein, die nicht nur die Dentsch-Oesterreicher sondern auch der besonnenere Theil de« slawischen Oesterreich«, vor Alle« aber die Ungarn nicht tn verneinendem Sinne beantworten werden. Wien. 21. December. Die gestern hn Abgeordneten- Hause mir großer Bestimmtheit anftretenden Gerüchte, daß Ministerpräsident Graf Thun zu demtsfioniren beabsichtige, werde« von competenter Seite al« gänzlich erfunden bezeichnet. Ebenso wird bestritten, daß Graf Thun den Tschechen zngesagt habe, der böhmische Landtag werde mit eine« königlichen Manifest eröffnet werden. Gablonz,21. Decewber. Der hiesige deutsche Volks- Verein wurde behördlich ansgelöst. Bebauet, 21. December. I« Abgeordnetenhaus» wurde heute die OZstruetion«debatte fortgesetzt, von als Gleichberechtigten an feine Seite stellen. Wer hätte diese Entwicklung voraussehen können! In welcher Weise soll j mann'sche Poesie beim hiesigen Publikum möglichst vollständig nun England die Rechte, die ihm der Vulwer-Clayton Ber- ' einzubürgern, denn es wurde gestern Abend bereit» ein dritte» trag einräumt, geltend machen? Da» wird j'tzt in Amerika wie in England lebhaft erörtert. Der Gedanke eine» „(Son* dominium»", einer Mitherrschaft, ist sicherlich ausgeschlossen. Wenn schon dem demokratischen Amerika Mr. Cleveland» die englische Machtentfaltung in Venezuela zu viel gewesen ist, sodaß man e» fast auf einen Bruch ankommen ließ, um wie viel weniger ist vom republikanischen Amerika Mr. Mac Kinley», noch obendrein am Tage nach einem siegreichen Kriege, zu erwarten, daß e» England gestatten würde, sich beim Nikaragua Canal häuslich einzurichteu. Heute ist Blut noch dicker, als Wasier („blood is thicker than water“ ist die Loosuug der Schwärmer für da» Büudmß); morgen kann e» wieder dünner geworden sein. Aaf solche chemische Ungewißheiten können sich die Bereinigten Staaten nicht ein* lassen. Da» also kann al» ausgemacht gelten, daß die Yankees sich den Canal trotz aller Bulwer» und Clahton» in eigener Verwaltung erbauen und in eigener Verwaltung behalten werden. E» kann sich nur um die Frage handeln, worin England Entschädigung finden wird. Der Canal ist für England von noch größerer Bedeutung, als für Nordamerika, das wenigsten» jedem der beiden Meere, in denen es Besitzungen hat, eine langgestreckte Küste zukehrt und beiden nahe ist- England brächte der Canal Ostafien, da» ihm jetzt so weit entfernt liegt und wohin sich doch von Tag zu Tag wehr und mehr der Schauplatz der Geschichte schiebt, erst nahe. Frrie Durchfahrt zu allen Zeiten für Krieg», sow.ohl al» Handelsschiffe und strenge Gleichberechtigung mit Nordamerika bezüglich der Canal-Abgaben find wohl das Mia* beste, bissen sich England versichern dürfte. Dabei dürste die Nikaragua Frage den ersten ernsten Prüfstein für die so viel beredete Freundschaft zwischen den beiden nächstbetheiligten Mächten bilden. Im Senate zu Washington kamen bei der Berathung am Dien»tag Über die Verpfl-chtung der vereinigten Staaten gegenüber der „angelsächsischen Schwester- nation" verschiedene Ansicht n zu Tage. Senator Hoar sprach für einen ungesäumten Bau durch die Union, jeioch Ein- holung der Zustimmung England« zur Beseitigung be» Bulwer.ElahtonBertrage», während ein anderer Redner, Senator Morgan, über den Gedanken, die Berathung der Vorlage so lange hinauSzuschieben, bi» die briiische Einwilligung erfolgt sei, die Schale seine» Spotte« ergoß. Täzl. Rundschau. nur empfehlen. * • Vergällter FeiertagStrunk. von einem Wagen am Neuenweg wurden gestern Abend drei Flaschen Wein gestohlen. Der Dieb wurde in der Person eine» Tag- löhner« von hier ermittelt und zur Anzeige gebracht. • * Streit. In einer Wirthschaft am Asterweg entstand gestern Abend zwischen Gästen ein Streit, der einen Menschenauflauf auf der Straße hervorrief. Die Betheiligten wurden angezeigt. ** Rothe Kreuz-Lotterie. Folgende Gewinne wurden bereit» bei der gestern begonnenen Ziehung gezogen: Nr. 202920 10000 Mk., Nr. 380733 5000 Mk., Nr.375 376 1000 Mk., Nr. 21726, 27 022, 96114 96830, 100349, 110477, 172069, 180713, 236984, 253773, 260010, 267 035, 318838, 323950, 327385, 347 103, 386 645 je 500 Mk. In der weiteren Ziehung fielen 100000 Mk. auf die Nr. 57 459 und je 1000 Mk. auf die Nr. 191569 und 379653. ♦* Renjahrs-Postkarte«. Die ReichSpostanfialien sollen anzewiesen werden, streng darauf zu halten, daß Neujahr«. Postkarten oder andere Druckjachen mit unsittlichen oder nnfläthigen Zeichnungen, beziehentlich solche mit erkennbarem beleidigenden Inhalt, von der Postbeförderung ausgeschlossen bezw. nicht bestellt werden. • * Da» 11. Armeekorps ersähet nicht nur in seiner Au», dehnuug, sondern auch hinsichtlich seiner geographischen Lage eine wesentliche Veränderung. Während fich jetzt der Corp»- bezirk bi« zur badischen Grenze, bi» an den Rhein und darüber hinaus in einem schmalen Bande bi» nach Süddeutschland erstreckt, bildet in Zukunft der neue Bezirk ein geschloffene», abgerundete» Ganze», westlichste Grenze Waldeck, Marburg (Fulda gehört bereit« zur 21. Division), H ldburg- hausen südlichste Punkte, Gera (dicht beim Königreich Sachsen gelegen) östlichster Punkt und der Harz al» Nordgrenze. In dieser neuen Armee-Eintheilung liegt auch ein nicht zu unter* schätzende» politische» Moment. Waffenbrüderschaft und gemeinsame Rekrutirung bringen die einzelnen Volksstämme einander näher, schließen engere Bande um die einzelnen Gaue. Die neue Bildung folgt allerdings nicht mehr der gegenwärtigen polftischen Formation der Provinz Htffen- oppositioneller Seite wurde da« Loosnng»wort ausgegeben: So lange Bavffy MinisterprSfident ist, ist die Wahl be« Präsidenten zu verhindern. Der Abgeordnete Pichler inter- pellirte dir Regierung, wa» dieselbe gegen den Bürgermeister Dr. Lueger zu thnn gedenke, weil dieser fich erboten habe, ein von den ungarischen Rumänen verfaßte» Beschwerdeschreiben zu übermitteln. Rom, 21.December. Die Antt-Auarchisteu-Con- serevz hat die Errichtung eine» internationalen Polizei- Bureau» für die anarchistischen Angelegenheiten und strenge Maßregeln gegen die Anarchistenpreffe beschloffeu. Paris, 21. December. Dem „S.öcle" zufolge erklärten im gestrigen Miuisterrathe mehrere Minister, der Krieg»- Minister und der Ministerpräsident hätten Unrecht gehabt, vor der Kammer zu erklären, daß die Regierung die Auslieferung de» geheimen Dossier« an den CaffationShof nur unter ge- wissen Bedingungen erlaube. Die betreffenden Minister sollen ertätt haben, sie seien nicht gewillt, denselben Fehler zu machen, wie er 1894 gemacht worden ist, weil man Dreyfu« verurtheilte, ohne daß er Kenntniß von dem belastenden Schriftstück erhielt. Pari», 21. December. Gestern Abend fand zwischen dem Präsidenten de» Caffationshofe» und dem Generalanwalt ruerfett» und Dapnh und Freyeiaet anbererfeit» eine Cou- ferenz statt, in welcher die Bedingungen festgesetzt wurden, unter denen da« geheime Dossier drm Caffationshose au»* geliefert werden soll. Der Caffationthof und die Minister erklärten fich damit einverstanden, daß dem Bertheidiger der Familie Dreysn» alle Schriftstücke vorgelegt würden. Pari», 21. December. „Cloche" berichtet: Dupuy habe zwei Adgeordurten gegenüber erklärt, er beginne zu glauben, daß die Regierung bezüglich der Drehfu»*Affaire das Opfer eine« ungeheuren Betrüge» geworden sei. Da« genannte Blatt ist bereit, die betreffenden beiden Abgeordneten ramhaft zu machen. Paris, 21. December. Mit drakonischer Strenge sucht mau der ohnehin schon vom Strafgesetzbuch mit harter Ahndung bedrohten militärischen Spionage gesetzlich entgegen* zutreten. D r Senat nahm in der Berathung der Vorlage betreffend die Verschärfung der Strafbestimmungen für Spionage und Verrath, die von dem Kriegsminister Freycinet und dem Justizminister Lebret befürwortete Faffung an, wie sie von der Commisfion festgesetzt ist und nach welcher Beamte, welche fich de» verrath« schuldig machen, auch in FriedenSzeiten mit dem Tode bestraft werden sollen. Auch hierbei hat die DreyfuS-Esterhazysache ihren Einfluß offenbar nicht verfehlt. Pari», 21. December. Ein auf Verbürgerlichung de« Heere« gerichteter fvcialistischer Antrag ist im Parlamente mit starkem Anschlägen der vaterländischen Saiten zurückgewiesen worden. In der DienStagsfitzung der De- pnlUtentammer brachte Fourniöre (Soc.) einen Antrag ein, den Militärpersonen die Ausübung der politischen Rechte zu gewähren. Fourniöre verlangt für feinen Antrag die Dringlichkeit. Ministerpräfident Dupuy erwidert, er glaube, die DreyfuS-Affaire habe dem Lande schon genug Schaden gebracht (Beifall), der neue Antrag Fonruiöce würde unheilvoll sein. Da» Land wolle eine Armee haben und habe eine Armee, die feine Ehre und feine Unabhängigkeit schütze. Man dürfe einem Offizier nicht die Möglichkeit geben, in» Forum hinabzusteigen (Beifall), man müsse fich um die Armee schaaren, die Socialisten selbst liebten die Armee. Auf den Zwischenruf Fourniöce« „Gewiß" fährt Dupuy fort: „Nun wohl, so ziehen Sie Ihren Antrag zurück." Unter donnerndem Beifall und Rufen: „Oeffent- licher Anschlag" weist Dupuy die Dringlichkeit zurück, die denn auch vom Hause mit 447 gegen 26 Stimmen ab» gelehnt wird. Amerika. Allem Anschein nach find die vereinigten Staaten fest entschloffen, den Bau de« Nikaragua- Can als ohne weiteren Verzug in Angriff zu nehmen. „Der Bau", so sagte die sonst so farblose Botschaft Mac Kinley» sehr entschieden, „ist unerläßlicher al« je, und unsere Politik verlangt gebieterisch, daß wir da« Unternehmen beherrschen." Da» ist die erste Folge des Siege» über Spanien und der Umgestaltung Nordamerika« zu einet Colouialmacht. Zwischen Cuba und den Philippinen muß der Weg offen fein. Im Jahre 1850 schloß der hochbegabte Diplomat, welcher Oamal« Großbritannien in Washington vertrat, Sir Henry Bulwer, mit Mr. Clayton, dem amerikanischen StaatSsecretär, einen Vertrag ab, der jeden künftigen Canal durch die Landenge zwischen Nord- und Südamerika der ausschließlichen Beherrschung durch den einen ober den anderen Theil entzog, ihn vielmehr nach jeder Richtung hin zur gemeinsamen Sache Englands und der Bereinigten Staaten machte. Denn dazumal gab e» noch keinen Chamberlain und folglich keinen Bündnihgedanken. Die Eifersucht, welche da» britische Schutz, recht an der Mokquttoküste und der HouduraS-Bai im Gefolge hatte, erforderte, daß die heiklen Möglichkeiten bezüglich eine« Nikaragua Canal« bei Zeiten durch eine deutliche Urkunde au» der Welt geschafft wurden. Der Bulwer-Clahtou- Berirag war al» eine Beruhigung für Nordamerika gemeint. Selbst der Scharffinn Bulwer» ahnte, al» er feine Unterschrift auf die Abmachung fetzte, dennoch nicht, daß wenige Jahrzehnte später der Nikaragua-Canal al» die unvermeidliche Folge eine» Krieger zwischen Nordamerika und Spanien erstehen werde, der die Vereinigten Staaten zugleich um Cuba und die Philippinen bereichern und ihr Reich im Handumdrehen au» einem selbstzufriedenen Cobdenlande zu einer großen Colonialmacht umgestalten würde. Und Clayton noch viel weniger. Wa» ursprünglich für die Union ein Bortheil war, steht ihr heute im Wege, während England plötzlich auf ein L00S, da« nie zu Geld zu wachen war, einen reichen Treffer macht, denn jetzt, da Nordamerika gezwungen ist, den Canalbau endlich zu verwirklichen, sieht e» fich England Stück diese« zeitgenösfischen Dichter« al« BolkSvorstellung gegeben „Da» Glück im Winkel!" Irren wir nicht, so fand da« Werk weniger Anklang al» seine beiden älteren Schwestern „Ehre" und „Heimath". Nach der Art Ibsen'» nimmt die Vorgeschichte einen breiten Raum ein, wird indessen so stückweise und deshalb schwer verständlich beigebracht, daß der Zuschauer eigentlich erst am Schluffe ganz klar sieht. An den nordilchrn Dramatiker erinnert e« auch, daß nur der innere Conflict gelöst wird, der äußere nicht. Darum befriedigte das Ende nicht, Biele erwarteten, durch einen Druckfehler de« Theaterzettel» darin bestärkt, noch eine Fortsetzung. Die drei beherrschenden Rollen de« Stück-« bieten große Schwierigkeiten, die von den Darstellern nicht völlig bewältigt werden konnten. Frl. Würdig legte den Charakter der Elisabeth im Ganzen richtig an, und doch konnte man schwer glauben, daß diese Persönlichkeit von Allen so bewundert, von Röcknitz so wahnsinnig geliebt wird. Diesen brutalen, aber gescheidten Baron mit der eisernen Energie gab Herr Merker gar nicht Übel. Nur da« Dämonische fehlte, da« ihm die Herrschaft über seine ganze Umgebung verschafft. Herr Liebscher spielte den Rector Wiedemann in den ruhigeren Sceneu gut, in der Erregung aber schien Manches unschön ober gemacht. In den kleineren Rollen find namentlich Frl. Isenburg und Herr Walter zu loben, aber au» Frl. Rux und Herr Casterra waren an ihrem Platze. Biel Beifall ernteten die beiden wackeren Schuljungen (Frieda und Reinhard H-lm) für ihr couragtrte« Auftreten. Sie sprachen verständlicher wie ein Theil der Erwachsenen. •• Postalische». Vom 1. Januar 1899 ab sollen im Verkehr innerhalb de« Reichstelegraphengebiet» vrr* suchsweise Gesprächsanmeldungen für Doppelgespräch; von 6 Minuten Dauer zugrlaffrn werden. Zwischen denselben Corre- spondentkn ist ein länger al» 2 Einheiten dauerndes Gespräch nur dann statthaft, wenn vor ober während ti:|er Zeit keine weitere Anmeldung erfolgt ist. *• Bolksbad. Das badende Publikum weiß, daß die Annahme von Trinkgeldern den Bediensteten dr» Bolk,'- bade» bei Strafe der Entlaffnng verboten ist, daß jedoch Büchsen aufgestellt find, in welche Geschenke für das Personal eingelegt werden können, die bafftlbe unter fich vrrtheilt. DaS bevorstehende Weihnachtsfest und der Jahreswechsel gilbt gewiß recht vielen Besuchern be« Vo k-babe« Veranlassung, den Angestellten durch Einlegen einer Gabe eine Freude zu machen. ♦» tzaushaltunglschnle. Dieurtag den 20. d«. MtS. hat die HauShaltungsschule, in der bi» jetzt 36 Mädchen im Kochen re. au»gebildet worden find, ihren diesjährigen zwecken Cursu« beendet und fand an genanntem Tage, vormittag« von 11 Uhr ab, die Prüfung der Schülerinnen im Beisein sämmtlicher Herren KreiSschuliuspectoren Oberheffen« statt. Dieselbe war eine theoretische und praktische. Erstere erstreckte fich namentlich auf die NahrungSmiitellehre, und zeugten die Antworten der Schülerinnen von recht großem Berständniß in diesem Fach. Um dem praktischen Theil genügen zu können, waren drei Kochherde in Thäiigkeit, auf welchen drei Mahlzeiten in verschiedenen Preislagen für fünf bezw. sechs Personen von den Schülerinnen hergerichtet wurden, und zwar waren die Mädchen im Stande, die gesammte Zubereitung vollkommen selbstständig auszuführen. Die an«- gelegten Handarbeiten sowohl, al« die Arbeiten im Bügeln fanden den ungeteilten Beifall aller Anwesenden, und erweckten die Stopf- und Flickarbeiten noch ganz besondere» Jutereffe. Die Herren KeeiSschulinsPectoreu waren hoch- befriedigt von dem, wa» sie gesehen, und wünschten, daß auch ihnen die Mittel zur Verfügung gestellt werden möchten, um gleiche Anstalten, wenn auch vorerst nur in den Kreisstädten, errichten zu können. — Die in hiesiger Stadt bereit» be- stehende segensreiche Einrichtung aber kann man der vetheiligung totale# mit Provinzielles. Gießen, den 22. December 1898. •* Ernennung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben mittelst Allerhöchster Entschließung vom 17. December l. I». gnädtgst geruht, den Kammerjunkrr Dr. Joseph v. Loehr zum Kammerherrn zu ernennen. ** Mititardieustnachrichtev. von TwardowSki, Oberstlt. und etatsmäßtger StabSosfizier des 4. Großh. H?ff. Jaf.'Regt». (Prinz Carl) Nr. 118, mit der Führung des Inf -Regt«. Nr. 136, unter Stellung A la suite derselben, v. Glaseuapp, Major vom 4. Großh. Heff. Inf..Regt. (Prinz Carl) Nr. 118, unter Entbindung von her Stellung al« Bat.'Commandeur, mit den Functionen be« etatsmäßigen, Stabsoffizier«, — beauftragt. Küchler, Major aggrcg. dem 4. Großh. H ff. Jaf.-Regt. (Prinz Carl) Nr. 118, al« Bat.'Commanbeur tn bo« Regiment einraußirt. Frhr. von Rheinbaben, Major, beauftragt mit den Functionen be« etat«mä&igen StabSosfizier« be« 1. Großh. Hess. Jaf-'(Leib- garbe-)R-gt«. Nr. 115, unter Ernennung zum etatsmäßigen Stabsoffizier, ber Character al« Oberstlieutenant verliehen. Sehrt, Stc.-Lt., bisher vom Inf. Rgt. Kaiser Wilhelm, König von Preußen (2. Würitembergische») Nr. 120, unter Entbinbung von dem Commanbo nach Württemberg, auSge- schieben unb zu ben Reserve Offizieren be« 3. Großh. Heff. Jnf.-RegtS. (Leib Regt».) Nr. 117 übergetreten. Frhr. van ber Hoop, Sec. Lt. vom 5. Großh. Heff. Jaf.-Regt. Nr. 168, zum Pr.Lt. beförbert. Kehrer, Oberst unb Abtheil.-Chef von ber Art.-PrüfungScommission, zum Corn- manbeur be« 1. Bad. Feldart.-Regt». Nr. 14 ernannt. Graf v. S chweinitz unb Ärain Frhr. v. Räuber, Hauptmann unb Batterie-Chef vom Großh. Heff. Feldart.-Regt. Nr. 25 (Großh. Art..CorpS), al« Adjutant zur Jaspeet. ber Feldartillerie commanbtrt. Frhr. v. Bülow, Pr.Lt. vom Feldart.-Regt. Prinz-Regent Luitpold von Bayern (Mägde- burgtscheS) Nr. 4, unter Beförderung zum Hauptmann, vor- läufig ohne Patent, al« Batteriechef tn da« Großh. Heff. Feldart.-Regt. Nr. 25. (Großh. Art. Corp») versetzt. Eber- Hard, Stc.-Lt. vom Gcoßh. Heff. Feldart.-Regt. Nr. 25 (Großh. Art. CorpS), zum Pr.-Lt., vorläufig ohne Patent, befördert. Schulz, Hauptmann ä la suite desJnf. Regt«. Nr. 180 unb commanbtrt zur Dienstleistung bei ber Arbeiter* Adth. in Mainz, mit Betbehalt feiner bisherigen Uniform, al» Vorstand zu dieser Arbeiter-Abth. versetzt. Mittelst raß, Bice-Wachtmeister vom Landw.*Bezirk I Bochum, zum Sec.-Lt. der Reserve be« Großh. Heff. Feldart.-Regt«. Nr. 25. (Großh. Art.-Corp»), Euler, Vicefeldwebel vom Landw.-Bezirk Marburg, zum Sec. Lt. der Reserve de« 5. Großh. H-ff. Jaf.-Regt«. Nc. 168; die Bictfeldwebel vom Landw. Bezirk Weimar: Greiner, zum Sec.-Lt. der Res. be« Jaf.-Regt. Kaiser Wilhelm (2. Großh. Heff.) Nr. 116, Gräf, zum Sec. Lt. der Reserve de« 3. Großh. Heff. Jaf.-Regt». (Leid Regt».) Nr. 117; Spamer, Güngerich, Bicewachtmeister vom Landw. Bezirk Fried- berg, zu Sec.-Lt». der Reserve de« Großh. Heff. Feldart.- Regt«. Nr. 25 (Großh. Att.-CorpS), die Bicefeldwebel vom Landw.-Brzirk I Darmstadt: Müller, zu Sec.-Lt. be« Res. be« Inf. Regt». Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess. Nr. 116, Körper, zum Sec.-Lt. ber Res. de» Juf.-R^gtS. Nr. 132 — beförbert; Werueburg, Sec.-Lt. vom Großh. Heff. Train-Bat. Nr. 25, ausgeschiebeu unb zu ben Reserve- Offizieren be« Bataillon« übergetreten. ’• P. Stadttheater. Unsere Direktion ist bemüht, die Suber- ft'aÄ 1 ,lg, wird il< *> Io (U< 5H gM,6. 41'1«! bit °°«i « w*teJ* ’> d« °ir ttz 11,11 "»«H ta *»’ ’>”w <6 Mln i Al ®"1, d.° D ,L° " b«'™ Innb bot ",5“““ «wiK « Mm find ttamcDtlld) §t|. ”®N;. WBMmii» lliunßto (Frieda unb Mbatb «Hin. Sie Ipradjtn Deiftii* tltntn. Sunuat 1899 ab foUtn le 'ttlegrapheozebiets vn- !n iür Doppel,tsprLihi vov - dtll. 8®l|d)tn benfclbtn Gone. 8 Elchlten baunnbts SefotM) »der wahreob lüietßtit t-ine de Poblikum weiß, baß ble cubea Bebieostetea beiLsik/- g Verbote« ist, baß jeto- 5t fax tai ^ttlooal bafitlbt utitt vnMt. ist uub brr Jahrrßvr^rlihbt bei Bo k-babr» Beravlaffaa,, tn einer Gabe eine Frrnbe zu Dknltag den 20. bl. M bat in bis jetzt 86 Mäb-ra tm find, ihm dieljWtu Mio genanntem Lage, Lorviitazl g der ®iültilnniD iv örlletu linipectorm Oberhtsscal statt. )t und praWe. «H™ «’ ble Nahrnuslwittelltb"/ ul jülttinnm von reiht -roß!» Ud dem praM» M fto^ttbt In WM, Wiuw WW MeriunrahrrsuiW i im Stande, die inblg anlzufühtt». ®*' “ all die «rbeiten te W" t£ "?Si --‘ÄÄ ,yss*«" iM ®’" ÄJfirt’j«* »i«< g”|llsg»( wg nü>“* ücn * «6« ® i«ne lvarbea ssj'25» 022 9611* '2600'0, 3 23698<,Ä66«f‘ l 327385, 347.q0ooO ®»t-B“’ MS»1'“" 0 ink'ÖW| , kosten Vf^R (oltftt el qUI8(' «rtS** jflt merdea- aöT seiner । »i*! ,"i g<«i,a,fihrt soip1' «■ ÄÄ?< L'-ALtj-sL M» S°*,7,l»' staden. Die Stationsdeamten sowie das Zugpersonal haben darauf zu achten, diß von den Reisenden mit Fahrkarten 4. Rlaffe im Allgemeinen nicht mehr G-Päck, als eine einzelne Person zu tragen vermag, in die Personenwagen mitgenommen wird. Bei Zuwiderhandlungen ist die Abfertigung der zuviel mitgenommenen Güter unter « Hebung von Gcpäckfracht zu veranloffen. •• Wetterbericht. Hebet Italien hat stch seit gestern ein tiefes M.mmum auSzed.ldet. Sie chzeitig besteht das barometrische Mox.mum im Nordwesten fort und ist der hohe Druck sogar noch »eiter nach Erntral Europa hereingerück. Ja Folge deffen find vom No dsuße btt « Pen gegen den Süden des Gebirges erhebliche Gradienten entstanden, welche ein Luftdruckzefälle von Nordwesten gegen Südosten bedingen. Dementsprechend ist auf unsere« ganzen Gebiete die Temperatur «etstenorts gesunken und find stellenweise Schneefälle eingetreten. Borausfichtltche Witterung: Zunächst noch trübes Wetter mit stellenweisen Schneefällen. Gießen, Grünbergerstraße 10 und am Bahnbof Grotzen-Linden. und MMillkilwörtkr, möglichst gelernter Maschinenschlosser, wird für eine größere Fabrik in Restaurant Hohenzollern. Mittagstisch von 12 bis 2 Uhr zu 70 Pfg. und 1 Mk. Daselbst zwei Bereinszimmer mit separatem Einaana frei.12527 Echten Emmnlthlllkr ZchwchttKäsk reckt vollsaftig, sowie feinsten Edamer Käse empfiehlt 12544 E. Dort, Walltborstraße 45. frifdjt EhriftbäMe find beute Donnerstag eingetroffen. 12538 Hainer, Bahnhofstratze. Schaumweine von Gebr. Höhl in Geisenheim, per Flasche von 2,40 Mk. an, Punschessenzen. Arrac. Rum, Cognac, Benedictine ftcht) und sonstige feine 12557 Sablin nnb ZchkÜßsche I i frisch im «evftock. 971001 Vor 28 Jahren, am 23. December 1870, wurde btt Schlacht an der Hallue (oberhalb Amiens) iwischen der deutschen und französtschen Nordarmee geschlagen. Die Fran- zosen, die fich nach Arras zurückt'ehen mußten, leisteten zwei Tage den heftigsten Widerstand, sodaß bet ihrem Abzüge auf deutscher Seite 900 Tobte und Verwundete, darunter 34 Offiziere, gezäblt wurden. sowte diverse Roth- und Weissweine empfiehlt 12557 Emil Fischbach. । im Alter von 15 bis 16 Jahren sofort gesucht. I Wo? sagt die Expedition d. Bl. Wie in Baden, so ist auch in Hessen die Fürsorge kir die gefährdeten und verwahrlosten fchnlentlasfeNen Knaben ein gutes Stück weiter gediehen. Die kürzlich zu Frankfurt tagende Generalversammlung des Hk^fi!^ Nassauischen Ret. tungShavSverbandes hat j'tzt den Ankauf der Au-Mühle bei HBirbaufen (VI. Stunde von Darmstadt) einstimmig genehmigt- “. ».Ufpr.te ».trägt 53 000 W! J° b.n B-fltz dt. «». baudes geht dadurch ein stattliches Anwesen, bestehend an- großen wohn- und WirthschastSgebäud n, einem ausgedehnten | Garten, den der Mühlgraben durchfl'eßt, und 20 Morgen gutem Ackerland in nächster Nähe der Mühle. An Ardetts- gelegenheit fehlt es also für d,e Jugendlichen nicht, die hier unter der Aufficht eines Hausvaters-erzogen werden follen Gartenbau und Milchw rthschaft werden befondere Berückfichtt- fluna finden, da die 10 Minuten entfernte Bahnstation W-x« Haufen den versandt landwirthschaftlichrr Erzeugnisse nach Darmstadt und Frankfurt erleichtert. Ferner steht zu erwarten, daß die Zöglinge nach mehrjähriger AuSd.ldung als tüchtige Knechte sehr gefucht find, und gerade das wird ihre fiitliche Energie tn erhebl-chem Maße steigern, um so mehr, als es an gründlich ausgebildeten landw rthschaftlichrn Ar- beitern fehlt. — Da» vom verband gegründete Lehrlings- heim zu Dillenburg hat in seinem nun dreijährigen Bestehen die einstigen Eewartungen weit übertroffen- konnten doch dieses Jahr die ersten Zöglinge nach beendigter Lehrzeit als tüchtige Gesellen entlaßen werden. Gegenwältig find 16 Runden aus Hrffen, 4 auS Naffau im Lrhrlingshelm- jedoch hat fich das Mtethslocal als zu klein erwiesen, obwohl die Zöglinge tn der Anstalt selbst nur Wohnung und Der- köstigung haben, fie arbeiten ja in den Werkstätten Dtllkn- durger Meister. Ein Neubau hat fich als dringendes Bedürf- niß herausgestellt- uatürlich wird dies neue L-hrliugSheim in Dillenburg errichtet, da die dortige Bevölkerung und vorab die Handwerksmeister großes Eotgegenkommeu 8 Uhr WochengotteSdicnst Morgens 7 Uhr^ AbendS 4 Uhr. _ Neueste Nnchviclstcn. Depesche» des »eret» »Herold*. vttlin, 22. Drcewber. Ja der Lipp -'schen Ange I legenheit steht nach der ,Ratl. Lorretp " schon j'tzt fest, I daß drr Bundesrath in der Eompetenzstage fast ein- stimmig fich für die Zuständigkeit ausipsechen wird. Serll«, 22. December. Der .vorwärts* meldet ans Ersfeld: Der Strikt dauert fort, die vereiobarnngen wurden von den Fabrikanten durchbrochen. Uoierstützung ist dringend nöthig. Srrlm, 22. December. Der neutrale Dtst riet Woresnet an der franiöfisch belgtlchtn Grenze wacht wieder einmal von fich reden. Wie dem ^Berliner Tageblatt« an» Biüff'.l trleqraphlrt wird, ist die Meldung belgischer Blätter von einer Eesfion des neutralen Geb etes von Moresnet aa Belgien gegen Abtretung von 1000 Hec-ar Hertogenwald au Preußen verfrüht. Die Verhandlungen dauern tndeß fort, und Preußen zeigt fich bereit, Belgien Moresnet zu über« la^Cnetuttgart, 22. Drcewber. Die Verfaffungsrevifion ist defiotttv gescheitert. Bet der gestrigen Schluhabftimmuug ta der Abgrordneten-Rammer stimmieu 48 dafür, 38 dagegen. Die verfafsungsgemäß erforde>ltche zwei Drittel Mehrheit tft allo nicht zu Stande gekommen. Budapest, 22. December. In parlam'ntarifchen Rretfen verlautet, die Regierung fei ent'ch offen, fämmtltche Vorlagen, ausgenommen die Elotüre, zuiückzuziehen. Budapest, 22. December. Der offene Brief Szilagyt's an seine Preßburger Wähler macht uuge- heureS Aufsehen und wird als wichtigstes Document über die gegenwärtige Rrifis angesehen. Paris, 22. December. Die Subskription der »Libre Parole^ für Madame Henry betagt j'tzt 87,569 Ft. Paris, 22. December. Za Weihnachten wird in Algier ein antisemitifcher Putsch befürchtet. Die vorfichts' maßregeln find deshalb für dir Festtage noch verfchärst worden. Paris, 22. December. Seit gestern geht das Gerücht, der Nationalist D^roulöde fei infolge e^nes Duells ai bo« Bett gefkff'.lt. Er soll eine gefährliche Stichwunde durch d,e Lenden erhalten haben. Niemand erlangt Zutritt zu seiner I Wohnung. Alle Nachfragen über seinen Gesundheitszustand werden mit de« Bescheid abgefertigt, er leide an einer Lungen- krankheii. Paris, 22. December. Die Haussuchung, welche bei einer der fünf verhafteten, der Spionage verdächtigen Personen vorgenowmen wurde, hat zur Entoeckang eines Briefes geführt, der von ehe« deutschen Agenten hertührt, worin dieser fich beklagt, daß man ihm nur Schriftstücke ohne jeden Werth liefere. Paris, 22 December. ^Jntranfigeant^ verfichert, mehrere Mitglieder des Eaffattonshofes seien bereit, Esterhazy einen Geleitbrief zuzufichern, damit er vor dem EoffationShof verhört werden könne. * Zu Die Beerdigung findet Samstag Vormittag 11 Uhr vom Sterbehause, Ederstrasse 4, aus statt. 12551 **./ Der Vorstand. 12549 ♦ * Blumentische, Schirmständer Ofenschirme, Ofenvorsetzer * Bitte Elfenbein- und Hirschhornwaren § Gegründet 1866. ö I (ftipitnlUn VerWedenes la. 200er 8,50 la. 300er 9,50 la. 360er 9,00 bei Abnahme von 50 Kisten billiger. Carl Hensel 10 Wallthorstrasse 10. fl a Heute starb nach langem Leiden unsere liebe Tochter ____-—z SeKersweg-Blockstrasse. Grösstes Etablissement am Platze. Turnverein. Die diesjährige Weihnachts-Feier findet am 26. d. Mts., Abends 8 Uhr, in der Turnhalle statt. Loose ä 20 Pfg. sind in der Turnhalle zu haben. Nach der Verloosung: Tanz. Der Vorstand. Rauchtische und Garnituren Herrengeschenke Holzkasten, Wandschränke Cigarrenkasten Originelle Cigarrenspitzen und -Behälter. Spazierstöcke und Schirme. Dem Verlag dieses Blattes sei für unentgeltliche Aufnahme unserer an die Gemeinde ein besonderer Dank ausgesprochen. Gießen, den 22. December 1898. Der Kirchenvorstand der Jchannesgemeinde: Dr. Naumann. primissima 9,50, 10,50 und 10 Mk., Citronen 800er 10,50 Mk. Versandt nach auswärts jedes Quantum, von einer Kiste bis zu ganzm B'aggonladungen. Gefl. Ordres erbitte an to 6 9 !4 Kl NB. Der Versandt erfolgt unter Nachnahme, bei größeren Ordres gegen la Frankfurter Referenzen Ziel. 12541 Tüchtige Platz • Agenten gesucht. Wussisches Millard gebraucht, hat billig zu verkaufen. 12520 PH. Södler, Nwder-Gemünden. Oeffentliche Bücher- und Lesehalle. Für die bevorstehenden Feiertage treten folgende Veränderungen ein: Das Lesezimmer ist geöffnet: am 25., 26. und 27. d. MtS., Nachmittags 3 bis 9 Uhr, dagegen geschloffen am 24. und 31. d. MtS. Die Bücherausgabe ist geschlossen: am 24., 26. und 31. d. Mt«., sowie am 2. Januar 1899. Weihuachtsbescheerung von 80 armen hiesigen Kindern W* am 1. Weihnachtsfeiertage TBC Anfang Abends 7 Uhr in den Seiden Sälen des Steins Saarbau. Mhttkollmt, Gesänge, Choräle, lebende Kilder, lrom. Korträge etc. Theater: Meihnachtsfreuden oder Im Dienste der Wohlthätigkett. Hierauf: Weihnachts-Berloosuug zu Gunsten der armen Kinder. Zu recht zahlreichem Besuche ladet ergebenst ein 12433 Der Vorstand. Der Zutritt ist Jedermann gestattet. Programme an der Kaffe ä 10 Pfg. Elise Hattenhauer welche Nachricht wir betrübten Herzens bekannt geben- Die trauernden Hinterbliebenen. Giessen, den 22. December 1898. Sortimentskisten L 100 Stück mit 5 verschiedenen Sorten zu billigsten Preisen 12553 Kaiser-Mnorama Neuen Baue 1. 12406 Portugal, Lissabon Gibraltar. Spanien, u. A. Madrid, Barcelona, St. Sebastian, Cordova etc 000000 0000 ooo A. Waltuch, Frankfurt a. M., Trierischegiffe 1. Kirchliche Armen- und Krankenpflege der Johannesgemeinde. Gestern Abend fand die Christbescheerung für die Armen unserer Gemeinde mit einfacher kirchlicher Feier int Confirmandensaal der Johannes- kirche statt. Aus den 90 Familien, die wir vorgesehen hatten, waren bei näherer Prüfung 110 geworden, denen wir die Christbescheernng bereiteten. Allen Freunden und Wohlthätcrn, die durch ihre Gaben es uni ermöglichten, so vielen Familien e‘ne Freude zu bieten, sprechen wir unseren herzlichsten Dank aus. «efcachon: E. Burtberbt — DraU mib »erlag bet BrLhl'schm Umaersilitl-Buch. mtb Stembnilcrd (Pietsch erben) in Gießen. Are heutige Dummer umfaßt 10 Seiten Cigarren und Cigaretten von 25, 50 und 100 Stück in jeder Preislage ▲ sowie Hießener Hot'ksliad. Vom 24. December Nachmittags 1 Uhr, an bis zum 27. December, Vormittags 8 Uhr, sowie am 1. Januar bleibt das Volksbad geschlossen. Am 31. December kann nur bis 1 Uhr gebadet werden. 12561 Der Vorstand. Gamstag den 24. December r Nachmittags 3 Ubr: Aschenbrödel. Dauer der Aufführung ca. 1'/, Stunden. Nächste Abonnement-Dorstellungr Dienstag de« 27. December 1898. Giessener Stadttheater. Freitag den 23. December: Nachmittags 4 Uhr: Weihnachts-Aufführung für Kinder. Aschenbrödel oder Der gläserne Pantoffel. Märchenspiel in 6 Bildern von Görner. Telegramm-Adresse: Waltuck. Telephon 1719. Eigene Fabrikation. Gravieranstalt und Reparaturwerkstätte. Anfertigungen jeder Art nach Angabe. Hießener Iithercl'uli (WohlthätigkeitS-Verein). CnpitalMsltihung. Aus der Universität-kaffe können vom 1. Februar 1899 an 2000 Mk. gegen erste doppelte hypothekarische Sicherheit zu 4 pCt. entliehen werden. Diesbezügliche Gesuche sind bei der unterzeichneten Behörde alsbald einzureichen. Gießen, den 22. December 1898. Großh. Universität- Rentamt. Weimer. 12550 m die erfahrungsgemäß beim Quartalswechsel eintretenden Störungen im Bezug zu vermeiden, ersuchen wir unsere verehrlichen Postabonnenten, schon jetzt die Erneuerung ihres Abonnements bei den betreffenden Postanstalten bewerkstelligen zu wollen. Gießener Anzeiger. Ein Knabenmantct gefunden. Abzuholen 12555 ___Wolkengasse 17. *----------------------------------* Laubsägekasten, Werkzeugkasten, Documentenkasten | ■ ; Vogelkäfige, dec. Waschgarnituren, Messer u. Gabeln, Biigeleisen. * Weihnachtsgeschenken geeignet empfehle meine A geschmackvollen Atrappen ▲ mit »W / Für Wiederverkäufer versende ich Messina- Orangen franco Bahn Frankfurt a. M. Aufklärung! Allen Geschäftsleuten und Interessenten zur Kentnißnahme, daß nicht ich, sondern Bäckermeister Am end meiren Laden an das Wanderlager vermiethet hat, weil derselbe bis jetzt noch Miether meines Ladens ist. Philipp Strack, 12548_______ Bahnhofstraße.______ Wachtelhund, schwarz mit gelber Brust, entlaufen. Abzugeben gegen Belohnung Ludwig» stratze 26, III. 12542 Lor Ankauf wird gewarnt. * * Heerde und Oefen, Kohlenkasten * ————————————— * Küchenwaagen,Reibmaschinen,Fleischhackmaschinen 12552] Der erkannte Herr, welcher am 19. d. Mts., Abends 6 Uhr, einenHundertmarkschein am Selters» weg vor dem Laden des Bäckers Hennings aufhob, wird ersucht, denselben GStheftratze 34 an die Verliererin innerhalb 24 Stunden abzugeben, andernfalls er der Polizei angezeigt werden wird.___________ 12451] Eine Krankenpflegerin empfiehlt sick. Bleichstratze 5 111. gegr: 1846 12659 Kanarienvögel, gute Sänger, zu verkaufen. llk87 ______Ernst Koch, Neuenweg 9, III. Harzer Kanarienvögel, prima Sänger, zu haben. 12495 ________________Sonnenstratze 18. 12540] Eine alte Violine zu ver- kausen.Wilhclmftratze 3, II l. Schlitten Schlittschuhe Christbaumständer Dr.KleinsFleischsaftpressen e Whetet i Bitt.: DI en DasE au tftr | 3'ixtn ®te bat zar flu Alter meid 1. Un-esUni Pnmügia btt Uten 10 8i hm iah Ra« thmol uitzttv tu dü aber xt$t fiete Sri Ilm Mn htm _ Du, ^4el»e l Trübsal. " vch h ^rltzar l»t„ B«“1' Ii, 6® „ Kilt Lebepbigr ®enMim ^brvb p. *94 Herr RI0 wej bani Wir? j U" se^