frein. ®cert 'Abends 5 ^»h'verel,, ' ;*i'4ftert •v Tan ■ Chopii. 1* Sthmntai •^fAlberl • Jr- Muhen - «hubert-LuM. • ft. Liszt i) *i Bus- 1UI1 ^»■York-Hamlrarg. Mk 8i “ °™^fende bei Hem tom Preiße tl habt*. Mittwoch den 23. November Nr. 275 Zweites Blatt 189S Gießener Anzeiger Genera l-Anzeiger Zlints- und 2lnzeigeblutt für* den Tkveis Gieszen Gratisbeilage: Gießener Familienblätter All, Anzeigen.yermiiiiullgSftellen b<< In- und AuftlcaM nehmen Änjngrn für den Girßtner Än|tigrt cntgtfOL Lavadmr von Anzeigen zu der NachmiitagS für den sntGenden leg eddinutnben Nummer bi» Sonn. 10 Uhr. Sei PostdezuH 2 M-rk 50 Psg. vlerielfthrlich. fr^etat Uflnn Haydn; ferner 16 von Racine, ter ron Mendeliaoha. pünktlich um 10 Uhr sn. ung des Hrn. Challier n haben, er machen wir aufmerksam. Anfang pünktlich um 5 Uhr jeden Nummer geschlossen. Wchü lg eb'«0,itti,;n0r®tab" de Herreu vor- Mmluuss r, Abends 81/, W, Last 6W. enben über da» aW^ ,.rrtnt6 3. Borstandsmhl- V w- ** *««** * ä,ly, Bists» „ d'»'4” Amtlichem Thsil. Bekanntmachung, betreffend: Die Denkmal! Enthüllunglfeier. Die Directioo der WaiuN ckarbahn, die königlich preußische und Großh Heifische Gifenbahndireetion Mainz haben auf Gesuchen btl Vorstands bei LandeSaulschufft! in dankenlwerther Weise die Anordnung getroffen, daß auS Anlaß der Feier der Enthüllung btl Denkmals für beu höchstfeltgeu Großherzog Ludwig IV. eine Fahr. prt'lermSH a"ng allgewt n in ber Art gewährt werbe, datz alle am 25. November d. I. auf hessischen Stationen gelösten einfachen F.rhrkarten für P rsouenzüge 1. bi! 3. Klaffe zur freien Rückfahrt berechtigen. Für die Ma n N ckarbahn ist noch besonders bestimmt, 1. daß die freie Rückfahrt am gleichen Tage stotifiaden muß, 2. daß bet Benutzung von Schnellzügen Schnellzuglzuichlaglkarteu je für Hin- und Rück fahrt besonder! zu löten stad. Der Vorstand del LandesauSschus seS. Bekanntmachung. In Bezug auf die Geschäftsordnung des unterzeichneten Gerichts ist der allgemeine Gerichtstag auf Donnerstag, von 9 bis 12 Uhr Vormittag», fowie von 2 bis 5 Uhr Nachmittag» und die Zeit für die Sprechstunden de» Gerichts« fchreiber» auf werktäglich von 10 bis 12 Uhr Vormittags festgesetzt. Lich, am 18 November 1898. Sroßherzogliche» Amtsgericht. Süffert. Bekanntmachung. Termin zur Ausloofung der Reihenfolge der Schöffen für das Geschäftsjahr 1899 wird auf: DonuerStag, den 8. Deeember, Vorm. 11 Uhr festgesetzt. Die Sitzung ist öffentlich. Sich, am 16. November 1898. Großherzogltches Amtsgericht. Süffert. Zur Lage in Italien. In unserer politischen Wochenschau haben wir bereits «Ügetheilt, daß die italienische Kammer am Mittwoch vom König Humbert mit einer längeren Thronrede eröffnet worden ist. Wir haben auch schon erwähnt daß in der Thronrede dem Volke sehr viel versprochen wird, und daß da» letztere sich glücklich schätzen kann, wenn nur die Hälfte de» Versprochenen in Erfüllung geht Denn schon seit zwei Decennien werden große Pläne angekündigt, um die Lage der Arbeiter und der kleinen Besitzer zu verbessern, aber nach jeder Session blieben solche Projecle al» Ristanten zurück. Insbesondere die Verkehrserschließung der brach liegendm Ländereien in der Campagna und in Sardinien würde nicht nur dem Staate sondern auch hunderttausmden von Bewohnern zum Segen gereichen, jedoch ist e» bisher immer beim Projec- tiren geblieben, da dte Regierung die hohen Kosten scheute. So lange die Finanzen Italiens auf schwachen Füßen standen, konnte man ein solches Zaudern der Regierung, mit großen Kosten verknüpfte Reformen einzuführen, wohl verstehen. j-tzt stehen aber die Staatsfinanzen auf einem gesunden Boden, und wenn sie auch nicht allzu großen Zumuthungen gewachsen find, so ist die italienische Regierung doch in der Lage, die kulturellen Reformen zu beginnen mit der Aussicht, sie im Laufe der Jahre vollständig durchführen zu können. Denn daß für die Hebung der Lage der unteren Volksschichten etwa» geschehen muß, sieht ein Blinder ein; die elenden socialen Zustände, welche in dem uns verbündeten Lande jenseis der Alpen herrschen, begünstigen die Production umstürzlerischer Kreise in hohem Maße und bilden damit auch eine Gefahr für die ganze Welt. Was soll die demnächst in Rom zusammentretende Anarchistenconferenz der europäischen Staaten für einen Werth haben, wenn da» Uebel nicht an der Wurzel erfaßt und dort gleich beseitigt wird! Daß die strengsten Strafvorschriften und UeberwachungSbestimmungen nichts nützen, wird Jeder einsehen, der es erkennen will. Die Aufstände, welche in den letzten Jahren in Italien geherrscht haben, entsprangen zum größten Theile dem Elende, der erbarmungswürdigen Lage der unteren Bevölkerungsklaffen. Wir in Deutschland wissen, wie genügsam der italienische Arbeiter ist, wie er gerade infolge dieser Genüg» samkcit und Bedürfnißlostgkeit mit unserem deutschen Arbeiter in Concurrenz treten kann; wir können demnach auch ermessen, wie jämmerlich seine Lage im Heimachlande sein muß, wenn \ er sich dagegen auflehnt Ist e» vielleicht auf Sizilien schon ' ander» geworden? Ein besonderer Staathalter und Minister ' wurde dorthin gesandt, um namentlich durch Prrrellirung de» verwahrlosten großen Grundbesitzer» die Lage der unteren Schichten zu heben. Der Anfang ist auch gemacht worden, aber da» Interesse an den Reformen verflog bald, und heute ist wieder Alle» beim Alten. Da» italienische Parlament findet also ein reiche» Feld der Thätigkeit vor. Es möge einmal die Fractionskämpfe bei Sette lassen und T hat en zeitigen, welche dem Lande fe noth thun und nicht länger hinausgeschoben werden dürfe». ______________________________(xx) Deutsches Reich. Berlin, 21. November. Dal Rechnungswesen bei Reichl entbehrt noch ber befintliven Ordnung. Al» Rechnung!- Hof btl Reich» fiznrirt provisorisch euf Grund einer von Jahr zu Jahr verlängerten gesetzlichen Vollmacht bit preußische OderrechnunzSkammer, bereu Befugnisse im Jahre 1872 durch etn besonderes Gesetz geregelt worden flnb. D e landet herrliche I stroctiou vom 18. Decemder 1824, dte bisher tu sachlicher Hinficht dte Grundlage für die Thättgketr der Oder- rechuunglkamwer b ldrte, ist j tzt durch dal tu dtefrm Jahre verabschiedete Gesetz über den Staatshaushalt ersetzt. Dte V-rsuche, im Ritch rin Gesetz über den Nechnnnglhof und ein solches für den ReichShauShalt zu Staude zu bringen unb so eine reichsgesetzliche Grundlage für das Rechnungswesen bei Reichs zu gc» nnen, sind gescheitert, weil der Reichstag dte Befugnisse der Regierung einer so weitgehenden Vr» schränkung unterwerfen wollte, wie fie nach der Auflassung der verbündeten Regierungen weder mit der Verfassung!- wäßtgen Stellung des Buudelraths, noch der Kaiser! vereinbar ist. Man hat daher all Nothbehelf dir preußischen Gin- r chtungen und Vorschriften für dal Rechnunglwesen de! Reich» nutzbar gemacht. Hebet die wettere Eutwicklung auf diesem Gebiet schreiben die vielfach zu osfic ösen Aullassuugru beuutzten „Berliner Polit. Nachrichten": Nachdem in Preußen der große Wurf btl Gesetze! über den StaatlhauShalt unter völliger Währu ng ber Rechte ber Krone und ohne ernstliche i Sä-pfe irgendwelcher Art gelungen ist, eröffnet fich die Aul- I ficht, auch im Reich au! »em Provisorium zu einem Defiattivm» ' zu gelangen. GS wäre allerdings verk hrt, zu glauben, baß oaS pceuhilche Gesetz ohne Weiteres auch dte Grundlage ber Rctchlgesrtzgrbung abgeben könnte. Der Charakter des Retch! all Bundesstaat unb bte Verhältnisse von Heer unb Mariae ! bedingen manche Abweichungen und gestateen mehrfach keiue ■ so einfache Lö ung bei gesetzgeberischen Problem!, wie tu bee . E nzeistaat Preußen mit seiner festen monarchischen Tradtetou. i Allein man darf an! dem preußischen Vorgang und Aogeficht! I der Thatsache, daß de« preußischen Gesetz über den Staat!» i haulyalt so ziemlich da» ganze Abgeordnetenhaus zugestimmt 1 hat, b e Hoff ruug entnehmen, baß auch i« Re'chStag jetzt volle! Berftäabntß für bte Auffassung ber verbündeten Re- . gierungen über die Abgrenzung der Rechte der Regierung!- ! gewale und der Volksvertretung besteht und somit d-e voranl- srtznog für di: Wiederaufnahme der vor mehr al! 20 Jahren g-schUt.rten gesetzgeberischen Versuche auf bem Gebiet bei R chnunglwesen! vorhanbeu ist. Daß man dte Vorbereitung blutscheu Reiche waren herbttgeetlt, Zu« ersten bte Panzerung, welche erst späier in Rtd bewerkstelligt werben sollte, fertiggestellt nnb bte ganze Masse repräsentiere dal kolossale Gewicht von 60,000 Gentnern. Dal Schiff, ein Schraubendampfer, hatte eine Länge von 300 Fuß, eine Deckbrette von 62 Fuß und etne Ttefe vom Deck bis zu« ^cutlkhn. ßmancipation zur See. 3oe 15. Zihrettage bei EtapelaufeS bet Fregatte „Preußenaw 22. November 1873. Von Dr. Arm. Winter. (Nachdruck verbot«.) Sau« hatte das deutsche Volk fich eine Kaiserkrone geschmiedet, all e! auch frisch dranging, fich seine eignen Panzerplatten zu schmieden. Der cm 22. November 1873 vollzogene Stapellauf der Pauzerfregatte ,VrcD6en* be« deutete die Gmaneipatiov unserer Flotte von fremdländischen Werften, denen btl bah n der Bau bieser Martneeolosse an!- schließlich übergeben worden war, weil «an, wie el scheine, fich selbst nicht so viel „Schunebrkraft" zutraute. Dal Jahr 1870 aber nnb bie kolossalen, in der Geschichte der Belt einzig dastehenden strategischen wie polttischeu Gefolge btl Jahre! 1871 hatten de« deutschen Michel gründlich die fch äfrtgen Augen geöffnet, et begann fich zu fühlen, fich zu recken, und all er dal lorbrerumkläazte Schwert ntebttlegen durfte, da griff et zu« Hammer, und zwat gleich zu« Dampfhammer, nm dem erstrttttutn Reiche ein eiserne! Funda- mint zu geben. So fand denn am 22. November auf bet Werft bet Maschinen- unb SchtffSbauanstalt.Vulkan* zu Btedow, etwa dteiviettel Meilen von Stettin, etne benkwürd.ge Feiet statt. Wenn ein ,8ultan* riesige Felseo«affrn tu bte Lüfte speit, so kann bei Greigniß keine so falcinirenbe Wirkung auf ein Volk anSübeu, a s wie diese! Greigniß, daß ein ,Vulkan einen gigautischtn Sssencoloß in» Wcffer spie. Tausende und Abertausende au! dem nm dieser ewig denkwürdigen Feier beizuwohoen. Male tu der Geschichte unserer vaterländischen Marine war hier auf deutschem Boden und von devtichen Ingenieuren etn Panzerschiff erbaut, wie fie die Wissenschaft nnb Kunst bei Seekltegrl damaliger Zeit zur furchtbaren Verwendung ge- bracht hat, und dieser Feier nicht betgewohut zu haben, hieß umsonst gelebt zu haben. Um diese! Greigniß würdig zu feiern, war die Kronprinzelfin Viktoria eingeladen worden, in Person zu erscheinen nnb den Act der Tause zu vollziehen und mit ihrem hoh'n Gtmahl, dem unvergeßlichen Kronprinzen Friedrich W lhelm und ihren Söhnen dem darauffolgenden Stop'llauf der Fregatte betzuwohnen. Huldvollst war diese Gin aduog angenommen worden und am bestimmten Tage, dem 22. November, sollte etn von Berlin aogelafftncr Gx ra- zug bte hohen Gäste, beu Marintminiftet, Ihr Gesolge, bte Offiziere der «dmiralttäi unb anbtte Gingeladene nach Stettin bringen. Pommern! Metropole hatte festlichen Schmuck angelegt, Flaggen unb Fähnchen, Wlwpel unb Feston! schmückten bte Häuser vom Funbament btl zur äußersten Dachspitze, und vom frühesten Morgen oi wurde el schon lebendig In den Straßen. Leider jedoch wurden alle diese Veranstaltungen und Bemühungen durch etn abscheuliche! Schnee- unb Regen- werter, verbunden mit eine« eisigen Stmmwtub, fast ganz um Ihre stattliche nnb freubige Wirkung gebracht. Hoch überragte bet gewaltige eilerue Rumpf bet Fregatte alle bte vielen Werkstätten und Schuppen unb bte niederen Baulichkeiten ringsum. Der Koloß lag auf dem ein wenig gegen bte Ober geneigten Balkenlage! am Ufer nnb schien fich an! ben Stückpforten sein neues Glrment anzuschauen. Dir Fregatte war bi! auf die Masten, die Takelage und Kiel von 34,6 Fuß. Zwei ungeheure, mit elizölligen G.seu- platteo gepaozerte Thürme, welche je zwei 26 Gtuitmeter- Geschütze aufnehmen soll en, befanden fich über Deck. Bi! zu fech» Fuß unter ber Wasserlinie reichte der PanzergÜrtel unb zog fich auswärts bi! znm Vatteriebeck. Der T efgang war tm Mittel 28 Fuß. Außer beu eben erwähnten vier Thurmgeschützen erhielt bte Fregatte noch vorn unb hinten je ein kleinere! sogenannte! Jagbgeschütz, welcht! burch ver- schließbare Porten dem Blick bei Feinde! völlig verdeckt werden konnte. Dal Oberdeck war von einer an! Stahl- blech geictm'ebeten Barr ^ .e umgeben, welche im Augenblick der Actton herunrergeklapp: werden konnte, ne den Geschützen möglichst viel bestreichbaren Ran« zu geben. Nur der massive Vorder- und Htnrersteven, bte betben grüßest«, schmiedeeisernen Theile bei Schiffe!, waren in Gnglanb aulgeführt worben. Dal Innere bei Rumpfe! konnte durch finureiche Vorrichtungen tn 20 wasserdichte Abthetlungeu getrennt werden, von denen je zehn zu beiden Seiten lagen. Zur Herstellung bei Stapel! mußte ein rtifige! Balfiu btl 14 Faß unter de« «ittleten Waflerstaub ber Oder an!« gehoben werden, welche! gegen dal Wasser del Fluss«! durch ein fchwimwende! Thor abgeschlossen wurde, da! btl zu« Ablauf vom Stapel liegen blieb, um, sobald die Arbeiten tm Basfiu gemacht waren, dal Wasser wieder ewzolaffen. Auf die tn diese! Bassin eingerammten Pfähle wurden dann die Querbalken gelegt, auf welche daun dte eigentlichen t Stape klötze gebracht wurden. einer so schwierigen Borlage aber nicht überstürzen kann, beweist der mehrjährige Zeitraum, welcher zwischen der Ankündigung und Vorlegung bei ComptabilitätSgesetzel verstrichen ist. Auch weist der preußische Vorgang darauf hin, für die Vorlegung del bett. Entwurf! eine Tagung zu wählen, tu welcher die gesetzgebenden Factoreu mit anderen schwierigen und strittigen gesetzgeberischen Aufgaben möglichst wenig befaßt sind. — De Protectoratlfrage ist, wie die „Wiener Poltt, Nachrichten" melden, nunmehr auch formell geordnet. Die deutsche Regierung hat drm Batican, um diese Angelegenheit, in welcher der päpstliche Stuhl wiederholt eine schwankende Haltung angenommen hatte, eudgtltig zum Abschluß zu bringen, za Händen bei Lardinal-Staatlsecretär! folgende amtliche Mitrhetlung zugestellt: „®ie kaiserliche Regierung bringt zur Kenutuiß bei Heiligen Stuhles, daß sie mit Sr. Majestät dem Sultan die geeigneten Abmachungen getroffen hat, um, wie vorher durch die That, so in der Form Rechten! den Schutz der deutschen Katholiken im ottomauischeu Reich zu übernehmen. Infolge diese! Ereignisse! werden alle Fragen und Angelegenheiten, welche diesen Schutz betreffen und welche der Heilige Stuhl billang ohne Vermittlung der deutschen Regierung regelte, künftig unter beiderseitiger Einvernahme ohne Dazwtscheutreteu einer fremden Macht geordnet werden. Und damit eine gedeihliche Einvernahme zu diesem Ende ficher- gestellt werden könne, ist die Regierung bereit, wenn der Heilig- Stuhl dal für zweckmäßig findet, zu einer besonderen Urberelnkuoft mitzuwirken und überläßt dem Batiean den Vorrang, die Grundlagen der Verhandlung aufzustelleu." Diese Mitthkiluug hat die Angelegenheit kurzer Hand inß Reine gebracht und dem Batican klare und volle Gewißheit Über die Stellung Deutschland! zur Frage de! Schutze! der deutschen Katholiken im Orient geliefert. Im Batican hat mau auch Andeutungen erhalten, daß der Deutsche Kaiser nach seiner Rückkehr tu die Heimath Gelegenheit nehmen werde, wahrscheinlich in der nächsten Reichltagsthrourede, die Beschützung der Katholiken feierlich all Recht und Pflicht del Reichel zu erklären. 2tn»lonÖ« Budapest, 21. November. Ja iuformirten Kreisen verlautet, daß der Rücktritt bei Kriegsminister! v. Kriegs- Hammer uud dessen gleichzeitige Ernennung zum Militär- Eommanbanten Bosniens unmittelbar bevorsteht. Der Landel-Berthetbigunglminister Graf Welserlhetmb soll nach bem 2 Deeewber zurücktreten und an seiner Stelle der F-ldzeugrneister Holl zum Laadelvertheidiguugl'Mtuister ernannt werden. Budapest, 21. November. Für die Indemnitäts-Debatte wird eine zweite Auflage der Heutzi-Affaire vorbereitet, und e! wird der Regierung nicht! andere! übrig bleiben, all den Weg der Nothverordnung zu beschreiten. Prag, 21. November. Die tschechischen Zeitungen fordern den Juagtschechen-Club auf, die Regierung zu zwingen, daß die alten deutschen Beamten peustouirt uud durch junge tschechische Kcäfte ersetzt wcrdeu. Antwerpen, 21. November. Bis heute früh um 3 Uhr war beim Norddeutschen Lloyd noch keine Bestätigung über den gerüchtweise gemeldeten Untergang bei Dampfer! „Cob lenz" etugettoffeu. Man glaubt infolge deffeu, daß die Nachricht unbegründet sei. Lüttich, 21. November. Die Anwesenheit der beiden Minister Beenaert und Schollaert gelegentlich der Kundgebungen zu Ehren bei Professor! Kurth gab Anlaß zu heftigen Tumulten. Beide Minister wurden bet ihrem Erscheinen in der Universität mit Pfeifen uud Zischen empfangen. Pari!, 21. November. Die italienische und französische Regierung find dahin übereingekommen, einen Handelsvertrag zwischen den beiden Ländern abzuschlteßen. Der Vertrag soll bereit! im Laufe dieser Woche unterzeichnet werden. Paris, 21. November. Das Blatt „Jnttanfigeani" meldet, die Regierung wtffe aus bester Quelle, daß die Lrimtuolkammer des CaffartonShofel den Mtnisterpräfidenten Dupuy unö den früheren Präsidenten der Republik, Casimir Per ter,' auf nächsten Mittwoch zum Verhör vorgeladen hat. Paris, 21. November. „Soleil" versichert, Gonse werde heute verhört werden. Wie es heißt, soll bei dieser Gelegenheit eine Kundgebung vor dem Gebäude des Caffationshofe! durch die Nationalisten stattfiudeu. Paris, 21. November. Gestern Nachmittag 5 Ubr er« eignete sich in den Kellerräumeu bei Restaurant! von Cham- peau am Börsenplatz eine furchtbare Explosion. Die Fußböden bei Restaurant! würben aufgertffeu, Gläser, Teller und andere Wirthschaftsgegevstände gegen die Wand geschleudert. Etwa 50 Gäste waren anwesend, welche zum Thetl schwere Verletzungen erlitten. Zwei vorübergehende Personen wurden durch Glalsplitter so schwer verletzt, daß sie bald darauf ihren Verletzungen erlegen find. In einem Nachbarcafä wurden ebenfalls große Verwüstungen angerichtet. Locale» und provinzielle». Gieße», 22. November 1898. •* Für die Weihuachtseinkäufe bittet uni der Deutsch, nationale Handlunztgehilsen'Berdand in Hamburg, unsere Leser und ganz besonder! unsere lieben Leserinnen darauf hinzuweiseu, daß el eine auherordeutUche Erleichterung für die Geschäftsinhaber und ihre Angestellten bedeutet, wenn die Einkäufe nach Möglichkeit nicht in den späten Adenbstuuden und den letzten Tagen vor Weihnachten besorgt werden. Wenn man bedenkr, wie sich die Angestellten der meisten Ladengeschäfte die letzten vierzehn Tage vor dem Feste bi! in die finkende Nacht hinein plagen müffru, wie durch die unvermeidliche geistige und körperliche Abspannung nach solcher Uebrrarbeitung da! Weihnachtlfest für fie nur bebtngungl* weise dal schönste Fest genannt werden darf, wird mau die herzliche Bitte del Handlunglgehilfeu-Berbaude! verständlich finden und fie — davon find wir überzeugt — auch gern erfüllen. Also nicht am spaten Abend uud nicht im letzten Augenblicke die Geschenke et laufen I • Für Turnvereine. Ein interessanter Recht!« streit ist nach einer M-ttheilung der „Darrnst. Tgl. Anz." augenblicklich au dem Landgericht zu Lorsch anhängig, auf deffeu Aulgang man namentlich in Turnerkreisen gespannt sein dürfte. Der Turnverein Heppenheim hatte f. Z. auf seiner Generalversammlung den Beschluß gefaßt, au! dem Main-Rhriugauverband auszuscheiden. Nachdem dieser Beschluß zur Ausführung kam, zogen sich verschiedene Mitglieder vom Turnverein zurück und holten sich ihre im Versammlungs- local aufgehängten Ehrentafeln für beim Wettturuen errungene Preise ad. Daraufhin hat der Turnverein Heppenheim diese Mitglieder wegen Diebstahls augezrigt und gleichzeitig auf Herausgabe der Ehrentafeln den Klageweg beschritten, indem derselbe die Behauptung ausstellte, diese Ehreodlplome seien unantastbare! Eigenthum bei Heppenheimer Verein!, während die Mitglieder diese all ein von ihnen erworbene! Etgenthnm betrachten. Dal Bewelsver- fahreu ist bereit! emgeleitet uud in zwei Terminen auf dem Amtsgericht Lorsch wurden bereit! eine Reihe von Zeugen vernommen. Neuerding! wurde Termin auf dem Amtlgericht Darmstadt aubrraumt, in welchem Sachverständige ihr Gutachten dahin abg-ben sollen, „ob e! in der deutschen Turnerschaft üblich oder patutengemäß sei, daß die von Mitgliedern der Turnvereine errungenen Preise von den Erwerber» den Vereinen, denen sie augehören, all Eigeuthum überlasten bleiben müssen." Der Turnverein H-ppeoheim hatte die Ehrentafeln auf seine Kosten einrahwen lasten. § Rudingshain (Kreil Schotten). Gestern Abend gegen 7 Uhr ertönte in unserem sonst so stillen Ort der Rus: „Feuer!" E! bräunte in der Hofraithe eine! hiesigen Landwirthl. Die Hofraithe, bestehend aus Scheuer, Stall und Wohnhaus (im vorigen Jahr neu erbaut), brannte bis auf die Wohnstube im unteren und zweiten Stock nieder. Es wird Brandstiftung vermuthet. § Ruppertenrod, 21. November. (Blutiger Ueber. fall unter Zigeunern) Während de! gestrigen Nach- mittaglgottesdienstel durchzogen zwei Wagen mit Zigeunern unsere Ortschaft und nahmen ohne Aufenthalt ihren Weg nach dem benachbarten Wettsaasen. Nur drei ihrer Kinder mit einem Handwägelchen bettelten vorübergehend in dm Häusern uud blieben so hinter den Wag n zurück. Da kam plötzlich eine junge Zigeunerfrau die Ortsstraße her mit schrecklich zugerichtetem Kopse. Dal Fleisch hing ihr in Fetzm vom Haup'e und dicke! geronnenel Blut klebte zwischen dm schwarzen Locken ihre! Haares. Al! die genannten Kinder diese Frau erblickten, geriethen fie in Helle Verzwe flung uni schrien entsetzt: „Dal sind unsere Feinde, die bringen uns um!" Die verwundete Frau verlangte nach der Gensdarmerie und erzählte, daß unmittelbar vor Wettsaasen ihre Wagen den oben genannten begegnet seien. Die Mitglieder letzterer Bande, zu deren auch genannte Kinder gehörten, hätten nun sofort mit Flinten nvd Säbeln auf die Angehörig-n der Frau geschoffen und auf sie selbst eingehauen- zwei männliche Mitglieder ihrer Familie lägen mit Schußwunden im Chaussee- graben bei Wettsaasen. Sofort wachte sich unsere Gensdarmerie auf den Weg zur Verfolgung der Attentäter. Inzwischen langten hier drei Wagen der Ueberfallenen au, mit sich die zwei durch SchÜffe Verwundeten führend. Der eine dieser Beiden hatte einen vollen Schrotschuß in den Rücken erholten, der Andere in da! Becken, dazu noch einen Säbelhieb über Stirn und Nase. Die durch Säbelhiebe schwer verwundete Fran war inzwischen zusammengesunken und Mitglieder ihrer Baude betteten sie neben ein angezündete! Feuer. Weh-' klagend erzählten die Ueberfallenen, sie feien von Angreifern eines alten Zwiste! wegen ohne alles Weitere gleich mit Waffen angefallen worden und hätten sich nicht vrrthridigen können, da sie keine Waffen besäßen, auch seien ihre mäan* lichen Mitglieder nicht beieinander gewesen. Zu den ver- wundeten rief man telegraphisch den Arzt von Groß Felda hinzu, der noch in der Nacht die Wunden verband. Im Laufe der Nacht trafen noch vier Wagen mit Z gennern hier ein, die zu der Baude der Ueberfallenen zählten. Bor bem Dorfe lagerte so eine Zigruuerschaar von fieben Wagen bei hellflawweudem Feuer. Mit aller Energie hatten nähret I bieser Zeit die hiefigrn Gevldarmrn Dörr uud Graulich die Verfolgung der auf eiligster Flucht befindlichen Horde anf- genommen. Diese war in so raschem Tempo durch die One Wettsaasen, Nieder Ohmen, Atzenhain, Bernsfeld, Büßfeld, Schadenbach, Deckenbach, Rüdtngshansen und Wermuthlhausea geeilt, daß el den Ortsbewohnern ausgefallen. Die verfolgenden Genibarmen hatten rasch die Gensdarmerie zu Homberg herbeige- rufen, uud nun ging el im Verein mit diesen und einer Schaar von Einwohnern au! den genannten D«ten der Fährte der Flüchtlinge nach. Im Walde bet Roßberg im Kreise Marburg traf man um Mitternacht auf bas Lager der Verfolgten, welche aufcheineud im tiefen Schlafe lagen. Man schritt zur Verhaftung der 5 Mann zählenden Baude, eine Frau und ein Manu hatten aber da! Weite gesucht und waren nicht beim Trupp. Dir Gendarmen fanden bei der Durchsuchung der Wagen und bei Lager! unter einem T'PPich eine ge- labene Doppelflinte, ein scharf gelabenel Pistol, zwei scharf geschliffene Säbel unb mehrere andere gefährlichen Waffen. Die Verhafteten wurden in da! Amtsgericht zu Homderg abgelieferr und die Waffen beschlagnahmt. Da man die Namen der zwei Entflohenen weiß, so ist Hoffnung vorhanden, daß auch diese gefaßt werben. Unsere Gendarmerie kehrte erst in den heutigen Morgenstunden von der äufeuft an- strengenden Verfolgung heim- die Bravour und Ausdauer, mit der fie die Attentäter hinter Schloß unb Riegel brachten, verdient in der That Anerkennung. Die Verwundeten liegen hier- ihre Wagen bleiben hier bis zur gerichtltchen Der- nehmung der Verletzten. Fünf andere Wagen der großen Schaar sind wieder wriierpezogen. Unb bie Ursache des blutigen Zigeunerstreitel: „Cherchez la femme I“ Darmstadt, 19. November. Wie der „Darmst. Ztg." mitgetheilt wird, hat die Groß Herzogin Marie von Mecklenburg-Schwerin dem Großherzog ein Exemplar des soeben veröffentlichten Ledensbilde! dcS mit dem Torpedoboot 8 26 vor Jahresfrist in hohen Ehren untergegangene« Herzog! Friedrich Wilhelm zu Meckieuburg durch den «er- faff-r Corvettrnk.pitän Herrn v. Dombrowski Übersend,» lassen. Die Einnahme au! dem Vertrieb de! vortrefflich geschriebenen, reich illustrirten und schön aulgestatteten Buch,! ist für die Errichtung eines Seemannshriml in unlernt oft* Auch mußte man die, im Verhältuiß zur Länge bei SchiffSlumpfe» nur wenig größeren (etwa um 100 Fuß) Brette de! Oderbetts berücksichtigen. Bei völlig ungehemmtem Ablauf der niedergleitenden ungeheuren Maffe wäre ein Hin- eialaufcn der Fregatte in das gegenüberliegende flache und sumpfige Ufer bei Flusses unvermeidlich gewesen. Um nun die Schnelligkeit und Wucht der Bewegung zu verringern und gleichzeitig das Schiff vom Ufer abzulenken, war eine äußerst finnreiche und darum einfache Vorrichtung getroffen worden. Man hatte nämlich zwei, 56 Fuß lange, starke Krile parallel mit dem Sch ffe gelegt- da! allmählich locker werdende iünnere Ende dem Lande zugekehrt. Zwischen zwei sehr starken, durch dicke Eisenbänder fest verbundenen Balken am Ufer waren die Krile festgelegt unb würben am vorberen dicken Ende durch starke Aukrrketten mit bem zuerst in! Wasser tauchenden Sch>ffshintertheil verbunden. Setzte sich jetzt die Fregatte in Bewegung, so muhte fie nothwendiger- weise diese beiden Keile mit fich unter iheem festen Joch hinbucchziehen, damit aber ihre Bewegung selbst bremsen und sich durch die succesfive zur Wirkung gelangenden Ketten ganz von selbst im Fluffe so umlenken, daß fie parallel mit dem Ufer zu liegen kam. In stet! wachsender Zahl stand die Menge der Zuschauer schon seit Tagesanbruch am Ufer der Oder. Auf bem Strome weiter abwärts hatten fich zahlreiche von oben bi! unten beflaggte unb bewimpelte Flußdampfer eivgefunben, bereu Verdecke dicht mit Schaulustigen besetzt waren, welche zitternd und zähneklappernd aber tapfer im Schneesturm aul- selten. Hinter bem Bug ber Fregatte war eine reich im Flaggenschmuck prangenbe hohe Tribüne errichtet. An schwarz. weih-rothem Seidenbande hing von der Höhe del Sch ffe! dicht vor der Brüstung der Tribüne die blumcnnmtounbene Champagnerflasche, mit der der Taufact vollzogen werden sollte. Am Ende der großen Zuschauertribüne, der Mitte bei Schiffes gegenüber erhob fich ein offener Zeltpavillon au! farbigen Stoffen gebildet und darüber auf hohem Mast die gelbe Kaiserflagge. Punkt 1 Uhr dampfte der von Berlin kommende Extra- zng in den Bahnhof ein, wo fich die Spitzen der Stadt- unb Provinzialbehörden bereit! eingefunden batten unb die hohen Gäste empfingen. Unter dem jauchzenden Hurrahgeschrei der Tausende, welche fich auf dem Platz vor dem Bahnhofe und in den angrenzenden Straßen zusammendrängten, war der Kconprinz, seine Gemahlin und ihre beiden ältesten Söhne, begleitet von ihrem Gouverneur General von Gottberg in den bereitgehaltenen Wagen gestiegen. Um zwei Uhr erschienen die hohen Herrschaften auf dem Frstplatz, die vor der Estrade ausgestellte Militärkapelle intonirte „Heil Dir im Stegerkranz" unb zehntausendstimmiger Wtllkommenrus burch- brauste bie, von Schnee und Regen bnrchpeitschte Luft. Mit leichten Schritten stieg bie Fran K onprinzesfiu die Stufen zur Tribüne hinauf, die Ihrigen folgten ihr und mit kühnem Schwünge »ach einer kurz gefaßten paffenden Ansprache, schmetterte ihre feine Hand die Champagnerflasche gegen den Bug bei Schiffes, daß Schaum und Glalsplitter daherflogev. Ein nicht enden wollendes begeisterte! Hnrrah der Menge begleitete den feierlichen Akt. Gleich darauf begab man fich zum Schutze gegen das entfetzliche Wetter in den Zeltpavillon, in welchem bereit! die Honoratioren Stettin! fich versammelt hatten. Nun gingen die Zimmerleute an ihr letzte! Werk, Holzkelle unter de» Bug des Schiffe! zu treiben, um diesen zum Ablauf vom Lager zu heben. Eine halbe Stunde lang hörte man nichts all Hammerschläge, Mufik und Srurmesheuleu. Endlich begann ber Koloß zu gleiten, die Hammerschläge verstummte« und die Arbeiter eilten am Bauche b s Schiffe! hinter der Balkenwand hervor. Sch'ffsdaumeister Haack commandttte laut: „Wippen weg! Hnrrah!" unb langsam fuhr ber Koloß, unterstützt burch ben Druck ber hydraulischen Preffen, unter dem brausenden Tusch der Mufik und dem Hurrah ber Menge vom Stapel. Rasch wuch! die Schnelligkeit seines Laufs, immer begieriger sehnte sich die Fregatte nach ihrem Element. Rauch, Funken unb Flammen schlugen von den Bahnen bei Schüben! auf, alles Holzwerk knarrte, ächzte, krachte, zerbrach und stürzte hinab in dal hochaufwogende, fchaumsprühende Waffrr, die Eifenketten hielte« fest, die riefigen Keile schoffcn vor, und mit leichter Wendung legte fich da! Ungeheuer mitten in den Strom parallel bem Ufer, ein schöner Triumph für bie, welche das schöne Manöver geleitet hatten. Nach einem in der Festhalle eingenommenen solenne« Diner, während deffen der Kronprinz einen Toast auf feinen kaiserlichen Vater, ben Schöpfer von Armee unb Marine und einen zweiten auf diese selbst und auf den deutschen Gewerbe- fieiß auldrachte, fuhren die hohen Gäste unter bem erneuerte« frenetischen Jubel bei begeisterten Volk! um 6 Uhr mit bem Extrazug nach Berlin zurück. Deutschland aber wird diesen Tag feiner Emaneipation zur See stet! in dankbarer und stolzer Erinnerung halten. , Mol" 3««” & Ä'- Verhältnis SfiÄ Atzten Grundsätze S-A SS» Aid!«'», Io6«lh “ flnbtt, »tun artell« fti« 8" Pe°ß°» 1" bitebenen»«?»» ' „ch str bte W-ts- Httbtn. Die Ski hörigen Delegirren Mtzt werden, ößl weit zu toiM * la hilft! fütaßl P gefaßt werden kann Rechnuogtjahres die wohlthätigen Einrichi können. • Kehlae, 21. N ersten Sitzung des S klage gegen den Arde rar Verhandlung. T 4. gatt d. g. w Wetzlar Lollarrr Eise fährduug einet Ütitr üngeklagte wurde s drei gadren Znitthli • Zur Schöllt der hgihstfeligen von H. Hohmann, I |abt eine in neu einer Originalzrichn l. Sutter in Ma! diese Satte gegen 9 dürfte diese/öt für l gegen das I Unter Hinweis tu Gießen* machen tr ^?'»-auöwafst Mderlich ist, die H. entleeren. Dies gesas in ob ber 1 auslettnng offen obererHeildes entleert werden i fa'Wter Entleerung Mnb^^erun7g . . Das ra Ader Richte Ä EZs schon hur* ■ $ welch, Sy/ÄX MS» SÄ SK ' Nü, brti ik 8lnt fi 81« ne . 1 Wlin Ito In u. »,°'°°"° »int« lÄ, Ä""»« ®>w««"n s, * SG-" «SDi®** L"L-L ?Ä M'ebt schlver bnwanbttt unb aRitgiieb« ^Srzüabrtrr §tutr. Tkh. ID' kr Itlen bon 6ninilnn LöDt n8ltld| ■“ ’5tlen M Bitt tintylbigfi B«/ auch feien tye aion, ’ gtlvrfeo. Zn ben &r< 7 N von «roß KM die Öunien üertanb. ®fl8(D mit Z grnnnv tytx allrntll zelten. fBot hm tat bon Rtbtn Lagen bei ix fcntr^e hauea nSijnib itn DSn unb Veaniich He M destadlichen Horde auf« |4em Tempo durch die Om mhain, Bemlftli, Süßieid, Ihansen unb WermnlhdhanieR aufgesallen. $iebex\olgenbti larmerie zu Homberg hexbeige' I lit bleien unb einer kchaar von Dtten bei Fährte der FlStt« lohbtrg im Rttife Marburg da» Läger der verfolgten, lafe lagen. Man schritt zur oben Lande, eine Fran un» ite gesucht und waren nicht fanden bei der Durchsuchung ter einem T-M rlne ge; geladener Pistol, zwei W andere fiWittn Wa- 1 Smtigericht zu ^mwrf chlagvahmt. Da man die ^o^^Eg^bra, Hu\tit Gtnbarmerie «hrte nmbin»°° w b|t 8<»W> mb (tzjlii uni Sltfil triliro, m, tottomlitui U<|n t Hl i« i *t '* * H»- U"1 611 “N‘ srctez la ferome! • M- '^Ä ’V'TS ’Ä« M Ä- SÄ )lt ^a0® riiffef diottl 6,1 „4< » ®5 c»,-*gbhU Ii> unb l°°S " ' «„fit-/ « m »A. ->'7, sfesf-s: ---S: aflattschru Gebiete btftiannt. DaS Cebenlbtlb bei auf so tragische Weise uml Veben gekommener» Herzogs wirb eine willkommene Weihoachtsgabe tnsbrsonbere für ben Theil bet Jugend sein, welcher Jmertffe für die brutsche Marine hegt, da bas Buch nicht nur ein Borbilb treuester Pflichterfüllung giebt, soabern auch bte Schilderung beS Verlaufs ber ersten Dienstzeit eines jeben Seeoffiziers enthält. Mainz, 20. November. Zur Regelung ber Loba« Verhältnisse ber stäbtischen Arbeiter fanb gestern Nach» mittag eine mehrstündige Sitzung statt, in welcher vorerst einmal eine Vorbesprechung ber von ber Bürgermeisterei fest- gesetzten Grundsätze Über bte Regelung Meter Lohnveihältmffe ftaitsaob. Außer ber zur Berathung berufenen Special« cowmisfion wohnten derselben auch je ein Mitglied iämwt« licher städtischen D'patatiooen und die verschtedeneu Rrflort« chess der stäbtiichen Verwaltung bet. Wie «tr vernehmen, wurde bei der gestrigen Berathung ber Grunbsatz festgestellt, bah nicht allein bet fämmtlichev städtischen Arbeitern eine Lohnerhöhung Platz zu greisen habe, sondern daß auch jeder Arbeiter, sobald er 10 Jahre io städtischem Dienste fich be» stabet, wenn derselbe nicht mehr in ber Lage ist, als städtischer Arbeiter seine Functionen zu verrichten, eine grw fit Art Penfioa zu beziehen hat, ferner soll auch für bte Hinter« bltebeneo verstorbener Arbeiter, sowohl für bte Wittwe als auch für bte Waisen in entsprechender Weife Sorge getragen werben. Die Berathung ber Commission und bet bazu gehörigen Delegirreu werben im Laufe ber nächsten Woche fort« gefttzt werben, nob erwartet «an mit ben Berathuugen so weit zu kommen, bah noch im Dtcember dtfiatriver Belchluh in bteser für alle städtischen A-beiter wichtigen Angelegenheit gefaht werden kann, so dah mit dem Beginn des neuen Rechnungsjahres die Lohnerhöhungen unb auch bte übrigen wohlthätigen Einrichtungen für bte Arbeiter in Kraft treten können. Aoz." Oovxnischtes. • Wetzlar, 21. November. In ber heute stattgefuubenea ersten Sitzung des Schwurgerichts Limburg gelaugte die Au« klage gegen ben Arbeiter Heinrich Best von Waldgirmes zur Verhandlung. Best hatte in der Nacht vom 3. auf den 4. Juli d. I. Eisenbahnschwellen auf bte Bahnschieueu ber Wetzlar Lollarer Eisenbahn gelegt und fich dabarch ber Ge« fthrbuug eines Eisenbahntransport» schuldig gemacht. Der Angeklagte wurde für diese verbrecherische That heute mit drei Jahren Zuchthaus bestraft. • Zur Euthüllnugsfeier bei Denkmals Er. Kgl. Hoheit bei hochstieligen »rotzherzogl Ludwig IV. erscheint im Verlage voo H. Hohmann, Hoi Buch- uuk> Steindrockeret in Darmstadt eine in neun Farben auSgetührte Künstlerkarte nach einer Origiualzetchnuog des rühmlichst bekannten Archttecten E. Sutter in Mainz. Die Firma H. Hohmann versendet diese Karte gegen Einsendung von 20 Psg. in Marken, und dürfte dieselbe für die Sammler umso mehr von Jarerefie fein, als die Karte den Poststempel des Enthüllung»« tage! trägt. • Langlebigkeit in spanischen Klostern. Man schreibt aus Madrid unter« 8. November: »Jüngst hat der spanische Justtz«toister an alle BtichSte des Landes ein Rundschreiben gerichtet, um den hochwürdigen Herren nachstehende merk« würdige Thatsache nahezulegen: daß nämlich im spanischen Königreich bte Klosterfrauen fich einer gerabezu erstaunlichen Langlebigkeit erfreuen. Das 1837 erlassene Gesetz betr.ff'nd 'Tilgung der öffentlichen Schuld bestimmt, dah bte Jnsaffeu verschiedener in Text bezeichneten Ronoeuklöster zeitlebens eine tägliche Pevfiou von ein Peseta erhalten sollten. Run aber hat mau festgestellt, bah seit 1861 bte von den geist« ltten Behörden tm Justizmtntstertum eiogeretchten Zusammen« stellongev keinen einzigen Sterbtsall verzeichnen. Gemäß der 1837 ausgestellten Peufionsltste war damals die jüngste Nonne 17, die älteste 78 Jahre alt, woraus hervorgeht, baß die «eisten bet in Betracht kommenden Nonnen zur Zeit das Alter von 100 Jahren erreicht ober überschritten haben. Wie zuträglich nun auch bte mäßige und friedliche Lebensweise der «losterleute sein mag, so sällt es de« Muttster doch schwer, anzuoehmeo, dah fämmtliche spanische Nonnen bas Glück haben, fich so lange bem harten Gesetze bet Natur zu ent« zilhen. Da der Unterhalt der Klostersraueu bislang ben Staat sehr viel Geld gekostet hat, so hat ber Minister be« schloffen, alle 1837 gewährten Pensionen aufzuheben, tnbe« et es den Jutereffevttuneu fretstellt, ihre Ansprüche auf Grund unanfechtbater Belegstücke geltend zu machen. • Die Einwirkung lon Bakterien auf photographische Platten. Es giedt verschiedene Bcktcrien-Srteu, die eigenes Licht ausftrahlen und dadurch auf die photographische Platte wirken, allein Profiffor Franklaad in London hat dem „Amateur-Photograph" zufolge nunmehr bte Entdeckung ge« macht, bah es auch Bakterien giebt, bte ohne jede bemerkbare Leuchtkraft bte lichtempfindliche Platte tu merkltchew Grade beete flnffen. Diese Einwirkung tritt sogar auf, wenn die Bakterien sich in einet gew ffen Eatfernung von ber Platte befinben. Hiernach könnte man schließen, baß biese Bakterien ein gewiffes, für uns unsichtbares Licht ausstrahlen, das gleichwohl, wie bte chemischen Strahlen, auf bte Platte wirkt. Indessen meint Profeffor Franklanb, bah dies unannehmbar sei, weil dann, wenn eine Glatplatte zwischen bte Batterien unb bte photogrophtsche Platte geschoben wirb, bte Wirkung aulbleibt. Man könnte tubeffen annehmen, daß in diesem Falle bte von ben Bakterien auSgestrahlten Ltchtwellen beim Durchgang butch die fchützenbe Glasplatte absovttt ober wenigstens so geschwächt würden, bah sie bie lichtempfinbliche Schicht nicht mehr zu beeinflussen vermögen. Jebenfalls ist bte Franklanbsche Entdeckung von großem Jnteteffe unb kann, wie ber Entbecker hervorhebt, vielleicht auch zur Unter- fcheibung verschiedener Bakterieu-Arten dienen. • Auch ein amerikanisches Dnell. Im sogenannten Mos« kitoftaat Neu Jersey gettetyru am Abend des 2. November zwei Mitglieder des angesehenen Larteret-Eluds tu Eamde» wegen der müßigen Frage in Streit, ob Hodson, der Held der »Merrimac*, oder Roosevelt, der Oberst bes »Rauh« Reiter", ben größeren Anspruch ans den Titel eines Kriegs- Helden besitze. Schließlich k-wen die Streitend.n zu der Ueberzeugnng, bah nur ein Duell die Frage entscheiden, sowie die vorletzte Ehre wieder Herstellen könne. Bei der Wahl der Waffen wuhteu, laut „Auzsb. Abendztg.", die aus einen un« blutigen Ausgang bedachten S cunbanten die Sache so zu lenken, dah man fich auf einen Kampf mit rohen Eiern eiu'gte. Noch an demselben Abend wurde dieser aus einem nahe« gelegenen fielen Platz zum Austrag gebracht. Nachdem die Streitenden zehn Schritt Abstand genommen unb bte Zeugen fich vorsichtig hinter einen Zaun gestellt hatten, erscholl bas Eommando: »Fertig l Feuer \“ Beide Wurfgeschosse faßen: da aber die Stcuntanteu bet deren Beschaffung »recht oben* ben Vorzug gegeben hatten, so verbreitete fich tu ber unmittelbaren Nachbarschaft der beiden Gegner ein höllischer Gestank, der bte vorficht der Secundanteu, fich hinter den Zaun zu verkriechen, sofort erklärte. Erst nachdem die Kämpfer den ganzen Vorrath ihrer Stinkgranaten erlchöpst hatten, wagten sich die Sekundanten hervor, um aus respektvoller Entfernung zu entscheiben, bah ber Ehre Genüge gethau und der vertheidiger Hodsons als Sieger ans dem Kampfe hervorgegangen sei. wistenschaft, CUcratur «nd Ktmft. — »Dee «teilt ber Weisen". Da« fürtltd) erschienene 6. Heft ber povuiLr.wiflenschaiilichm Halbmonalschiist bteicv Namen« hat folacnben Inhalt: Dav Alter btr 6rbe; Au« modernen Ndntqm« Laboratorien (mit 9 Abbildungen): Der Seidenbau in Japan; Die Wolken (mit 6 Abbildungen); Die Eisenbahnen Aüens; Der Ao«0U (mit 2 Abbildungen); Ein B-ggerschiff (mit 2 Abbildungen); Die Wagen zu Sportzwecken unb ihre Bespannung (mit 13 Abbildungen); Die Eisenbahn bind) ba« Jtter-Defi^e in Bulgarien (mit Bilbern). Außerdem Diele Notizen für H-uV und Hoi. Büche, besprechunge» u. «. „Der Stein der Weisen" (A. Hartleden« Verlag. Wien) bet in den »ebn Jahren seine« Erscheinen» -I« führende« Organ auf popu. lär-wiffenschastlichem Gebiete Diel RüdmenSwerthe« geleistet und Hunderttaufenden, denen die Fachliteratur nicht zugänglich ist, ben reichen Stoff moderner Forschung in ansprechender und leicht Der» stündlicher Form „ermittelt. Halbmonatlich erscheint ein Heft oon 32 Qu.riseUen Umfang und mit 40 bi« 50 Abbildungen ,um Preise oon 50 Pfg. Speciell für die Damen. Durch Zusatz oon wirkungöoollen Ingredienzien, wie sie uns oon ersten medicinischen Autoritäten neuerdina« an die Hand gegeben worden find^ist die Doerings Seife mit der Eule, bekannt unter der Denise: „Die bemte der Welt“, obermal« oerbeffert und durch diese Verbefferung in ihrem Einflüsse auf die Erhaltungl der Schönheit der Haut wesentlich erhöht worben, so baß sich keine Seife zur Toilette mehr eignen bü.fte als die in ihrer Art unübertrefflich« Doerings Seife mit der Kale. Wir ersuchen alle Damen, Mütter, wie Jedermann, dem die Pflege der Haut ernst ist, um erneute Ver- suche. Der Pret« ist nicht erhöht worden, für 40 Pfg. überall l erhältlich. Bekanntmachung. Vorkehrungen i gegen das Einfrieren der Hauswasserleituugen. Unter Hinweis aus die.Bestimmungen über Anlage ber HauSwafferlettungen tu Gießen^ machen wir daraus aufmerksam, dah, um dem Einfrieren de» SSaffer» in de« -answasterieitnnge« bei eintretender Kälte vorzudenge«. e« er» forderlich ist, bie Ha»Swafferleitungen be« Abend« für die Dauer der Nacht zu entleeren. Die« geschieht dadurch, daß zuerst der vor dem Waffermeffer befindliche Haupiabsperrhahn geschlcfien und dann das seittich defftlben befindliche Entleerung«. Hähnchen, nachdem ein paffende« Gesäß untergestelll, geöffnet wird und bie« so lange fleSffnct gehalten wird, biS daS in der HauSleitung stehende Waffer oollständig abgelaufen ist, woraus bezeichn-teS Hähnchen wieder geschloffen wird. Um eine oollnändige Entleerung zu erwirken, ist es geboten, wahrend derselben 'aß in dem obersten Etockwert de» Hause» befindliche Aapfventil ber ’ auslettung offen ju halten, damit bie Lust Zutritt in die Leitung erhalle.— Em größerer Theil de« Wasser« kann auch schon durch das ZapfDentil der untersten Küche entleert werden, wodurch die Entleerung im Keller orretnsacht wird- — Nach stattgehabter Entleerung sind bie beiden Zapfoentile, welche dem Eintritt der Lust und der (.Entleerung deS WafferS dienten, wieder zu schließen Da« SMli-tze» de» Hauptadsperrvahn» erfolgt durch Aufsetzen des beigegedenen Schlüssel« auf den DierkanttgenHahnzapfen und Drehung in ber Richtung oon links n-ch rechts — im Sinne eines Uhrzeiger« — bi« Widerstand erfolgt. — DaS Oeffnea de» Hauptabfperryahne» geschiebt durch Drehung in entgegengesetztem Sinne, dis Widerstand erfolgt, vebuss Wasserentnahme muß deS Morgens der Hauptabsperrhahn wieder vollständia geSffuet werden. «bzweigleitungen nach Waschküche«, Badezimmern, Hofräume«, «arte« u. s. w. find während b<« Winter« mittelst ihrer besonderen Borrichtungen auf ähnliche Weise zu entleeren und erteilt hierüber im Besonderen am besten derjenige Installateur Auskunft, welcher die betreffende Leitung gefertigt hat. 5 Bei anhaltender außerordentlicher Kälte empfiehlt es sich, die Waffer- entrahme auch während de» Tage» auf kürzere festgesetzte Zeit zu b^ schränke« und während ber übrigen Tageszeit bte HauSwafferlettungen gleichfalls in oben angegebener Weise abzusteiien. ,, . , . Dem Einfrieren solcher Wafferleitungen. welche durch Küch.-n unbenutzter Wonnuuacn geführt sind, kann man durch Unterhalten eine« kleinen HeerdfeuerS vo-beugen Auch empfiehlt es sich, in kalten «loset- ober sonstigen ungeheizte« Räumen, burch welche bie Wafferle.tung führt, sofern ba,elbst die Leitung mcht schon durch tine Umhüllung gegen Kälte geschützt in, die Tenweratur durch em Oefchen oder geeigneten Fall« etwa burch etne Gasflamme auf genügender Hohe zu 'rboltem «^b^be, inSbesonbere auch abgesteMe unb vorübergehend nicht in Gkbiaud) befindliche Etoset» (wie in BereiaShäusern u- s. w) werden durch etn®r?uen*o^ etwas eal3(«ie6fal.) in baS Schlvbwaffer bei Eaadani (Kaffee. Theil »« leit««» sind während de« Winters mit Stroh, Säcken oder ähnltchen L>chutzmrtt In !7gen Lite ,u umfieibtn. au» namentlich die dete «elleefenfteeaeichloff-n,u Helten. — ®ie Herstestuaa aller Waffermeffer, die i« Kolge unge«üge«de« Schutze»^g^gen Kälte Schade« erleide«, erfolgt auf «echnuug der *“"*$^rbie empfohlenen Bart brungen ^^em Kaff erabnebmer bie Siefentnj bei Kaffeti m-gllchst gewährleistet, dtm Har^efitzer aber wnber v«l»Lbigoog^ a« Leitung und Sebäude 'ern gehalten- Wir empfehle« daher vorstehende vorfichtsmahregcln allen vetheiligte« zar ganz besondere« Beacht««». Reparaturen und «ufthauung von Hauswafferleitungen werden am schnellsten von denjenigen Installation» GeschLftea besorgt, welche die betr. Haudwafferleituugeu s. Z. ausgefuhrt haben. Gießen, ben 21. Nooember 1898 Städtisches Gas- und Wasserwerk Gieße». .11568] Otte Bergen. 11448 Zimmer Nr. 2 — zu geschehen. Gießen, den 15. Nooember 1898. Großherzogliche Bürgernteifl. ei Gießen. I. 93.: Wolfs. Bekanntmachung. Au« der Stiftung der Kinder und Grben deS Commerzieu- raths Georg Karl Gail und au« der Stiftung eiueS Uuge. nannten sind für da« Jahr 1899 an drei bedürftige, dahter wohnende Familien oder alleinstehende Personen Unterstützungen von je 300 Mark zu vergeben. Bewerbungen haben bi« zum 15. k. Mt«. bei dem Armenamt Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Langsdorf für das Jahr 1899/1900 liegt vom 21. November d. I. an acht Tage lang zur Einsicht der Jntereffenten aus hiesigem Bürgermeisterei-Büreau offen. Langsdorf, den 20. November 1898. Großherzogliche Bürgermeisterei Lang-dorf. Kohle r. ________N639 Alice-Kochschule. girr Mkjhstfifhts-emsiis beginnt Montag den 2t. öonrmber. Mt Neujahr nimmt ein neuer Koch'Cursu» seinen Anfang. Anmeldungen bei ffd. Renner in der Schule._______V4 U: in p fr Ii hinnen Wohlfahrts■ oemberinBerlin Geldgewinne J.nnQP ohne Abzug. UUUmVj 100,000,50,000 M5 000, 2 k 10,000, 4 k 5000, 10 b 1000 JL u.'s. w. Loose b 3,30 X incl. Steuer, ijifte 25 Psg , empfiehlt, fo lange Lorrath, Richard Bacbacker, Gießen, 11012 Neuen-Bäue 11. Haarketten l werben gut unb bauerbait angefertigt von _____Max Rüger, Walllborstraße 6 dass meine Fahrräder . q. Zabehortheüe —. 'diebriten anddabei -/■x die »llerb lhCTte» «ind Wtederv7rääü<*r-i?MicML Haapl-Katalcg gratii * franco August Stukenbrok. Einbeck Dcetachland-i grcesU« ial-Fahmvl-VersMd-HM». Uermietsiungen Zchöne 3=3immtrniolinung pari., mit allem Zubehör, zu üermtetben. Steinstratze 45. 11441] Kleine Wohnung zu pernnethen Neuen-Bäue 6. 11390] Wohnung zu Dermietben. __Schlotzgaffe 17. 11101] Größere Wohnung im ersten Stock, 5 Zimmer mit allem Zubehör, per 1. Februar 1899 zu Dermietben. PH. 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Die Mitglieder des Vereins, die nach dem Vortrage wisienschaftliche Mittheilungen zu machen wünschen, werden ersucht, unter Angabe des Gegenstandes ihre Absicht drei Tage vorher dem Vorsitzenden anzuzeigen. Während des Vortrags und der geschäftlichen Verhandlungen ist Rauchen und Speisen untersagt. Gießen, den 16. November 1898. Der Vorstand. Tüchtige Knechte und Kutscher, Melker, Kleinkneckte, Dienst- ungen rc., ausgewählte deutschredende Leute, vermittelt in Jahreslohn seit über zwanzig Jahren unter günstigen Bedingungen überall hin Riebenstahl, Berlin, Große Hamburgerstr. 16. gflT* Proviffonsfreier Ersatz bei etwa frühzettigem Abgang. Zahlreiche Anerkennungen. — Näh. kostenfrei auf gefl. Anfrage. [9169 11428] Gin Laufmädchen öder Frau gesucht. Wo? sagt die Expedition d. Bl. In ein feineres Ladengeschäft in Gießen wird ein junges Mädchen aus guter Familie in die Lehre gesucht. Offerten unter H. F. 11530 an die Expedition dieses Blattes. BefirksvereinNord M Donnerstag den 24. November 1898 Abends 81/z Uhr, Außerordentliche General-Versammlung in der Mrauerei Myrte. Tages'Orduuug: 1. Bericht des Vorstandes über seine Thätigkeit im laufenden Geschäftsjahre. 2. Die Stadtverordneten-Wahlen. Um zahlreiches Erscheinen der Mitglieder wird dringend gebet«. 1505 Der Vorstand. ru» ».mpftehtt sein reichhaltiges Lager in polirteu und lackirteu Möbeln, Polsterwaareu,eompletteu Veiten, Spiegeln, Korbwaaren, Teppichen, Bettvorlagen u. s. w. billigst gestellten Preisen. 11328 B71 11551] Nach auswärts wird ein tücht. Dienstmädchen per sofort oder Weihnachten gesucht. Näheres Westanlage 26. 11549] Braves Dienstmädchen auf Weihnachten gesucht. Marktplatz 2. Großes Geschastshaus in Herborn, Knotenpunkt verschiedener Bahnlinien, in bester Lage, an zwei Straßen gelegen und sür jedes Geschäft einzurichlen, ist vorgerückten Alters wegen unter günstigen Bedingungen zu 11363 verkaufen. Anfragen an den Besitzer Joh. Fr. Meckel, Herborn, Landesproducten und Weinhandlung. 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Eisenb. 100.85 93.80 100.15 000.00 100.80 47, Oesterr. Silberrente 4 Ung. Gold-Rente 3 Portugiesen 6 Mexikaner 4 Monopol-Griechen von 00.001 4 Eisenb. Rentenb. Obl. 58.35 | 4 Buderus Obl. 1887 37, Frankstr. Hyp. Bk unk. b. 1906 99.00 37, Frkf.Hyp.Cred.B-unk.b. 1906 98.40 4 dlo. unk. b-1907 102.30 4 DeutsckeGrdsch.B.unk.b.1904 102.00 37, Hambrgr.HypBk.unk.b.1908 4 Preuß.HvP A.Bkunk-b. 1900 87 Pomm. Hyp.A.Bk. unk. b.l 906 4 Frkf.Ldw.Ered.Bk.unk.b.1900 85.10 101.80 23 80 97.30 45.00 100.20 99 SO 99.00 100.5' 100.0* 100.75 20 Franken-St. Engi. SovereignS Dollars in Gold Darmst. Bk.-Actien Geldsortenr Geld 16.15 20.30 4.17 Brief 16.19 20.43 4.20 Franz. Banknoten Oesterr. bto. Amerrc. Abendconrser 150.70 | Oesterr. Credit-Actien Brief 297.88 Geld 80.65 169.40 4.18’,, tfUöucuwti; L. vurthacdl — Druck unb »er «rälrt'fchru Umversitäro-Uuch. uni Srnndruckerei (Piersch Lrt»en,' ui