MW! er Auswahl unb gr- lreiseu. auf jaget. 0 an. [4423 Statt I laraten I eigenartigen, vA vollkommensten actreichen, wohl- 0, 1,60, 1,70, 1,80, 2,- per Vi langen. t Schutzmarke bei: 6815 Giessen. aten Agilen Mlitz r «Ä* . »»g IjgSÄ und , PM Samstag den 23. Juli 1898 Nr. 170 Gießener Anzeiger General-Anzeiger Anrts- und Zlnzeigeblutt für den Kreis Giefzen Gratisbeilage: Gießener Familienblätter Nllk Anzeigrn-BermittlungSstkllen M In- unb WeMoebdl llrhmkn Anzeigen für den Gießener Anzeiger tnt^e» ■eeebmt von Anzeigen |u der Nachmittag« für den (bM pHogeoeu Unterhandlungen haben zwar auch jetzt noch nicht zv einer al- allgemein giltig anerkannten Begriffserkläruog des Wortes „Geheimmittel" geführt, sodaß es der Recht- s^rechuug überlassen bleiben dürfte, die Frage, ob ein Mittel wls Geheimmittel anzusehen ist ober nicht, von Fall zu Fall |U entscheiden, inbessen ist doch eine übereinstimmende rügemeine Auffassung darüber augebahut, unter welchen Voraussetzungen ein Mittel als Geheimmittel angesehen «erben soll. **. Berlin, 21. Juli. Ein russisches Urtheil über die deusche Cavalierie. Der „Grashdanin" erhält von einem russischen Cavallerie-Osfizier einen Artikel, in dem die Bewunderung der deutschen Cavallerie einen Hauptbestand- dheil bildet. Er sagt u. A.: „Ohne dabei gewesen zu sein, Emn man fich keine Vorstellung machen, bis zu welcher Voll- c-mmenheit und Jongleurgewandtheit die Laozenübungen in Sen Eavallerie-Regimenteru unseres nächsten Nachbar- gelangt |nb. Der deutsche Cavallerist und die Lanze — da- ist rin Danze». Sitzt der Mann einmal zu Pferd, so muß in seiner Liechten die Lanze sich befinden,- das ganze Manegereiteo, ob »nzelu oder gemeinsam, alle Au»rttte der preußischen Kavallerie geschehen nie anders als mit der Lanze in der «Hand. Die deutsche Lanze besteht au- einem mit Papier- machs gefüllten Stahlschaft, waS einerseits eine wirksame Abwehr der Säbelhiebe möglich macht, andererseits die un- gemeine Leichtigkeit io der Handhabung erklärt. Kaiser Wilhelm hat seine ganze Ausmerksamkeit der Entwickelung Btt Cavallerie zugewandt,- gegenwärtig legen Cavallerie- 'Abtheilungen in ununterbrochenem Galopp eine Strecke von »sechs Werst zurück, woran vor einigen Jahren Niemand auch :nur zu glauben fich entschloß. Dem rusfischen Offizier geilen, nach dem „Grashbanin", die Pferde der deutschen Kavallerie außerordentlich gut. Ein Hauptgewicht legt sein Newährsmann auf den auffallend gleichalterigen Typus der Pferde. „Wohl bedurfte es zur Erreichung dieses schwierigen Lrgebuiffes nahezu 17 Jahre, während welcher Zeit in Preußen verschiedine StaatSgefiüte angestrengt, systematisch, Schritt vor Schritt, vorgtogeu, aber dafür muß man auch zesteheu, daß daS System der Deutschen „langsam" und sicher die „deutsche" Cavallerie dahin gebracht hat, daß sie hinfort auf einem starken, ausdauernden, fußfesteu Pferde sttzen wird." ArrsUnrd. Madrid, 21. Juli. Angesicht- der gebesserten Lage auf bea Philippinen ertheiltr die Regierung den Generalen klugustiu und Rio- die Erwächtignng zur Gewährung weit- ,'hendstcr Reformen. Auch eine Reorganisation deS schnelleren Nachrichtendienstes zwischen Manila und Hongkong ist in» üuge gefaßt. Washington, 21. Juli. Die Blättermelduog, daß General Riles um die Erlaubniß gebeten habe, mit seinen Truppen rach der Einnahme von Portorico nach Spanien etorücken zu dürfen, wird im weißen Hause al- lächerliche Erfindung bezeichnet. Die Expedition nach Portorico wird Mitte nächsten Ronats erfolgen. New-York, 21. Juli. „Jetzt erwarte ich keine Friedens- Vorschläge von Spanien mehr, bis Havanna gefallen ist , hat Mac Kinley zu einem Senator gesagt,- General MileS bittet um die Ermächtigung, seine siegreichen Truppen nach „rrtkltstzrttch 2 Mark 20 Wt- meeatli^ 76 mit vnngfttsh» ©d Postau, 2 Matt 60 WH oirNklistztrltch. die Interessen deS Eissports) der öffentlichen Lesehalle zu überlassen, umso, seinen Mitgliedern sowohl, als auch anderen Interessenten die Fachzeitschrift zugängtg zu machen. Die sämmtlichen Exemplare früherer Jahrgänge liegen ebenfalls in der Lesehalle zum Nachschlagen auf. Ein Beschluß, der auch anderen Bereinigungen zur Nachahmung empföhle« werden kann. * * Kromer Loncert am Sonntag den 24. Juli, Abends 8 Uhr. Ein neuester äußerst günstiger Bericht geht un» soeben aus Achern zu- auch dieser beweist, daß daS Sextett vorzüglich ist: Ein schöner Kunstgenuß ward gestern unserer in dieser Hinsicht etwa- vernachlässigten Stadt zu Theil. Das Stuttgarter Hofsänger-Sextett unter Leitung des königl. HofoperusängerS Herrn C. Kromer gab in der „Rathskeller- halle" ein Cvncerr, dessen Aussührung den ausgezeichneten Ruf, der dem Sextett vorau»ging, voll und ganz rechtfertigte. Der Dortrog jeder einzelnen Piöce ließ eine feine Schule, gepaart mit großem Berständuiß und herrlichem Stimm- material, erkennen. Besonders hervorgehoben zu werden der- dient eine Compofitiou Kromers: „Mein letzt gut Nacht", wie auch ein al- da capo gesungenes schnurriges Liedchen: „Hott, Hü!" Den zahlreichen Besuch, wie auch den aus- giebig gespendeten Beisall haben die Sänger mit vollem Recht verdient und dürsen dieselben bei einem späteren Loncert der sreundlichsten Aufnahme bei dem hiesigen Publikum versichert sein. •• Hohe Auszeichnung. Unserem Landsmanne, dem Hof- opernsänger Buff-Gießen wurde die seltene Auszeichnung zu Theil, in Anerkennung seiner echt künstlerischen Leistungen von Sr. Königl. Hoheit dem Großherzoge von Sachsen-Weimar, gelegeutlich befftn 80. GLbttttStageS mit der Goldenen Verdienstmedaille für Kunst und Wissenschaft bedacht zu werden. Diese Nachricht wird jedem Gießener zur Freude gereichen. — Der „Rh. Kurier" meldet über Buff, daß derselbe vor einigen Wochen in Wiesbaden in der „weißen Dame" mit ausgezeichnetem Erfolge gastirte bei Gelegenheit des S. C. Festes daselbst, sowie daß er mit Generalmusikdtrector Laßen und andern Künstlern in Geisenheim für daS dortige KlankenhauS ein WohlthätigkeitSconcert veranstaltete und auch hier reiche Lorbeeren erntete. Herr Buff, welcher seither dem Verbände der Wiener Hosoper angehörte, fiedelt Erde August 1. I. nach Dresden über, wo er an der Dresdener Hosoper vom September l. I. ab engagirr ist. •• Diejenigen Studirenden bei Finanz- und des Forst' faches, weiche fich zu Anfang deS nächsten Semesters der Vorprüfung ober der Facbp üsung zu unterziehen beabfich- eigen, haben spätestens Freitag den 14. Oktober bei dem Vorfitzenden der cameralistischen PrüsungS - Cowmisfion, vr. Laspehre« in Gießen, ein Gesuch um Zulassung einzureichen. Dem Gesuche find die ersorderlichen Belege beizufügen. Die einzelnen Termine sür die schriftliche unb die mündliche Prüfung werden durch Anschlag im Universität»- gebände zu Gießen bekannt gemacht. Die schriftliche Vorprüfung beginnt Montag den 17. October. AnS dem Verwaltungsdienst. Die „N. H. VolkSbl." schreiben: Die Thatfache, daß Herr Geh. RegterungSrath Haas zu Offenbach bei den jüngsten Personaiveränderungen in den hohen Verwaltungsämtern nicht betheiligt ist, hat zu mannigfachen Gerüchten unb Erörterungen Anlaß gegeben, welche auch ihren Weg in die Presse fanden, aber größten- theil» nicht das Richtige treffen. So wußte der hiesige Correspondent eine» auswärtigen Blatte» zu melden, daß Herr Haas wegen seiner bekannten, in der Zweiten Kammer gehaltenen Ansprache zur Erinnerung au die vor 50 Jahren stattgefundene Eröffnung deS deutschen Parlaments, in welcher der Redner den Passu» gebrauchte: „De» Volke» Wille ist daS oberste Gesetz", in Ungnade gefallen unb deßhalb bei den Beförderungen nicht berücksichtigt worden sei, woraus er nun „die Consequenz ziehe" und ans dem Staatsdienste aus- treten wolle. Da» trifft nun hier Alle» nicht zu. Wie wir nämlich an« zuverläsfigrr Quelle erfahren, ist Herrn Haa», wie bereit» früher, auch neuerdmgS wieder der Eintritt in da» Ministerium nahegelegt worden unb auch die Beförderung zum Provinzialbirector von Oberhessen wäre Herrn Haa» wohl sicher gewesen, wenn er fich ernstlich darum beworben hätte. Eine Veränderung seiner gegenwärtigen Stellung hätte ihn aber vorau»fichtlich genöthigt, die Stelle de» Generalanwatt» des Verbandes der landwtrthschastlichen Genossen- schasten auszngeben und auf seine parlamentarische Thätigkett ganz ober mindesten» theilweise zu verzichten. DaS lag jedoch nicht in der Absicht des Herrn Haas, deßhalb wollte er in Offenbach bleiben, und yolenti non fit injuria. Da es so der Wunsch des Herrn Haas war, kann von einer „Zurück- der Eiobernng von Portorico nach Spanien sühren zu dürsen, und die New Yorker DienStagSblätter geben ganz offen zu, die Vorbereitungen für Portorico und Spanien würden mit solcher Hast betrieben, weil man rasche Ersolge noch erzielen will, ede da» erste amtliche Wort vom Frieden gebrochen wird. In Madrid wird nach einer Aeußerung des General- capitän» von Madrid, Chinchilla, wie sich die „Morutng Post" telegraphiren läßt, zwar wirklich am Frieden gearbeitet und sogar eine CabiuetSfrage daraus gemacht- angeblich wird Sagasta, wenn seine Bemühungen nicht in wenigen Tagen einen ehrenvollen Frieden ermöglichen, sein Entlassung nehmen und dem Herzog von Almodovar daS dornenvolle Amt eine» spanischen Premiers vererben. Aber was werden alle Anstrengungen der Madrider Regierung nützen, wenn die Amerikaner von vornherein entschlossen find, den Spaniern unannehmbare Bedingungen zu stellen und firti aus keinen Frieden einznlassen? Bor Kurzem, al» da» Auftreten de» gelben Fiebers den hochgtmuthen^ Unternehmungsgeist des Kriegsdepartements doch etwas gelähmt hatte, hätte man in Washington ohne Zweifel gern ein Friedensangebot Spaniens erörtert. Jetzt ist mit dem Falle Santiagos die Hauptsorge von den verantwortlichen Männern genommen - dem Fieber glaubt man genügend zu begegnen, wenn man die Truppen einstweilen in die gesundem Höhen der Sierra Maestro schafft und zu ihrem ErsatzNegerregimenter au» den Südstaatenaufbringt, und so kann e» dennlustigweitergehen. Zunächst gilt eSBergeltungzunehmen an einigen widerspenstigen Orten. GuavtLnamo und Caimanera, wo die Landung-truppen des Obersten Huntingdon nach arger Bedrängniß wieder zurückgezogen werden mußten, werden genommen. Manzanillo, dessen kleine Kanonenboote einen Kreuzerangriff der Amerikaner zurückgt'chlagen hoi'ev und \ Santa Cruz werden von Neuem, bis jrtzt mit nicht viel besserem I Erfolg, beschossen. Die anderen zahlreichen Häfen, die ner- geblich bombardirt worden find, wie MatanzaS, Cardmas, Nnevitas, werden wohl demnächst drankommen, bi» der große Strafzug gegen Sau Juan de Puerto R co beginnen kann, der da- Vorspiel zur Einnahme von Havanna werden soll. setzung" desselben keine Rede sein und liegt für ihn auch nicht der mindeste Anlaß vor, au» dem Staatsdienste auSzuschetdeu. Dies hiermit zur Aufklärung. ** Radsport. Die hiesigen Rennfahrer beabsichtigen, in der nächsten Woche ein internes Radwettfahren zu veranstalten, sofern ihnen vom Euratortum hierzu die Rennbahn zur Verfügung gestellt wird. — DaS große Herbstrennen auf unserer Rennbahn ist auf Sonntag den 25. September verschoben worden. Außer der bereits gemeldeten 25 Km.-Metfterschaft SüddeutschloudS für Amateure wird auch die gleiche Meisterschaft bet 10 Km. für Professionals dabet ausgefahren. DaS Rennen wird weiter dadurch tu- tereffant werden, daß ein Vorgabefahren und ein Tandem- fahren für Berufsfahrer in Aussicht genommen find. *• vieberthalbahu. Die erste Probefahrt eines Zuges wurde gestern, nachdem man Tags zuvor eine Maschine die Strecke hatte pasfireu lasten, zwischen Abendsteru und Rodheim unternommen. *♦ Nach Hamburg. Zu dem morgen beginnenden deutschen Turnfest in Hamburg werden heute Abend verschiedene Sonderzüge mit Turnern unsere Stadt pasfireu. Don Gießen begeben fich 12 Turner nach dem Festort. •* Laudwirthfchaftlicher Genoffeufchaftstag tu Karlsruhe. Der Anwalt des Allgemeinen Verbandes der deutschen landw. Geuoffenschaften Geh. RegierungSrath H aa S - Offenbach a. M. ruft den diesjährigen Vereins tag der landwtrthfchaftlichen Geuoffenschaften für die Tage vom 25. bis 27. August nach Karlsruhe ein. Auf der Tagesordnung stehen u. A. Be- rathungen über die Haftpflicht der Vorstandsmitglieder von Genoffeuschafteu (Referent der pfälzische Verbandsdtrector Bangratz-Landau), über die verschiedenen organisatorischen Aeuderungcn, die tm Genossenschaftswesen durch Einführung des bürgerlichen Gesetzbuches nöthig werden (LandgerichtSrath Dr. Meisel-Darmstadt). Ueber die Creditgewährung au Kornhausgenoffenschafteu wird LandeSöcouomierath v. Mendel- Sreinfeis-Halle, über die Buchführung der Molkereigenoffen- schäften Oeconomterath Dr. Havenftetn-Bonn refertren. Außerdem sollen die Grundsätze für eine gleichmäßige Umsatzbe- rrchoung festgelegt, über die Organisation de» ButterverkaufS uud über Wtuzerveretne verhandelt werden. Mit dem Ge- noffeoschaftStag gleichzeitig findet am 25. August die erste Generalversammlung der neugegründeteu BerficherungSkaffe der deutschen landwtrthschaftlichen GenoffenschaftSbeamten statt. Die beiden großen Verbände der badischen Genoffeuschafteu rüsten zu einer glänzenden Aufnahme des GenoffeuschafiStagS. Ausflüge nach Baden-Baden und in den Schwarzwald (Triberg), Concerte uud eiu Gartenfest der Haupt- und Residenz- stadt Karlsruhe stehen tu Aussicht. •• OrtSgerichte. Für die in Starkenburg und Oberhessen im Amt befindlichen Ortsgerichtsvorsteher ist die Frage von größter Wichtigkeit, ob mit der Einführung de» bürgerlichen Gesetzbuchs diese Behörde allgemein durch da- viel theurere Notariat ersetzt oder beibehalten werde. Um hierüber Genaueres zu hören, sprach gestern Vormittag eine Abordnung von OrtSgertchtSvorstehern im Justizministerium vor, wo denselben die bestimmte Antwort wurde, daß in ganz Hessen daS Notariat eiugeführt werde. ES geschehe die» im Interesse der Einheitlichkeit, Jedem könue man eS bei Neu- eiurichtungen nicht recht machen, daher möchten die Herren Bürgermeister nach Möglichkeit Mitwirken, die Gemüther zu beruhigen. Die „N. H:ss. 8bL* bemerken hinzu: Wir nehmen auf Grund früher tu der Zweiten Kammer abgegebener Erklärungen vom Ministertisch an, daß e» fich bet dieser allgemeinen Einrichtung deS Notariats nur um ein solches al» beurkundende Behörde handle, daß aber als beglaubigende neben demselben OrtSgerichte bestehen bleiben oder, wo solche noch nicht find, in» Leben treten. Sollte eS fich anders verhallen, wäre eine genaue Darlegung Seitens der Regierung dringend zu wünschen. *• Die Kartenbriefe bei der ReichSpost finden, wie der „K. V." zuverlässig berichtet wird, immer noch nicht denjenigen Absatz, welchen man vorausgesetzt hat uud voraus- setzeu mußte. Während nach dem ersten Andrang fich der Verkauf an größeren Orteu uur tu sehr mäßigen Grenzen hielt, werden dieselben an kleineren Orteu kaum noch gefordert. Man hat angenommen, daß in der jetzigen Reisezeit eine größere Verwendung eiutreten würde, jedoch ist daS bis heute nicht der Fall gewesen. Da wird denn doch die maßgebende Stelle auf Mittel sinnen müffen, die neueste Errungenschaft etwas mehr beliebt zu machen. Will man daS Porto für Karteubriefe nicht auf fünf Pfennige herabsetzeu, dann versuche mau e» wenigsten» mit der Herstellung einer besonderen 5 Pfg.-AuSgabe für den OrtS-Berkehr. ♦* CigarreuVerkauf an Sonntagen. Nach den Mit- thetlungen verschiedener Fachblätter beavstchtigen die Tabak- uud Cigarren Händler Deutschlands dem neuen Reichstage eine Masseupetition zu unterbreiten, in der Protest dagegen erhoben werden soll, daß, während die Cigarren- Händler gezwungen seren, am Sountag mit Ausnahme von wenigen Stuudea die Läden ^u schließen, in Gast- uud Schank» wirthschafteu den ganzen Sonntag hindurch ungehindert Tabak uud Cigarren verkauf» werden dürfen. •* Die Einstellung der Rekruten wird für das Jahr 1898 in der Zeit vom 11. bl» Incl. 15. October erfolgen. Die genauere Festsetzung de» Rekruteu-EtnstellungSterminS für die einzelnen Bezirke ist den Geueral-ComwautoS überlasten. ? AnS dem Kreise AlSfeld, 21. Juli. Wie'» schon manchem Anderen pasfirte, der nicht zur rechten Zett seine Verkauf»- objrcte absetzrn konnte, weil er immer mehr zu erzielen gedachte, so erging es in diesem Jahre einem Laudwtrth in einem Oite unsere» Kreise». Bekanntlich erreichte der Wetzenpreis vor einiger Zeit eine Höhe, auf der er seit einem Jahrzehnt nicht gestanden. Gar mancher Laudwtrth hätte gern feinen Weizen mit 27 Mk. für den Doppelcentner abgelafleu, wenn er ihn nicht früher hätte billiger verkaufen müffen. Ander» dachte aber uuser Landwirth uud hoffte sicher auf weitere Steigung deS WrizeupretseS. Der aber hatte die höchste Stufe erreicht, uud der Rückgang kam. Diese Woche hat nun der betr. Laudwtrth setneu Weizen, 100 Centuer, für 20 Mk. den Doppelcentner verkauft. Da» macht ein Weniger von 350 Mk. Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen, der in diesem Falle wohl auch am Platze ist. Diese» Vorkommntß erinnert un» an ein andere» ähnlicher Art, da» fich vor längeren Jahren auch thcusächlich ereignet hat. Ein Bauersmann hatte viel Korn auf seinem Speicher lagern. Trotz der gangbaren Preise verkaufte er e» nicht, sondern hoffte, im nächsten Jrhre mehr dafür zu erzielen. So blieb da» Korn uuverkaust liegen. Wer beschreibt aber da» Entsetzen de» Bauern, als er im nächsten Sommer eine» Tages seinen Speicher leer fand? Wo war da» Korn htngekommen? E» war buchstäblich zu den Speicher- thüren htnauSgcflogen, indem eS von Jnfecten lebendig geworden, die bann mit ihm weggeflogen. Aus der Zeit für die Seit. Vor 336 Jahren, am 23. Juli 1562, starb zu Hornberg der tapfere fränkische Ritter Götz von Berlichingen, der 1504 vor Landshut seine rechte Hand verlor und sie durch eine eiserne ersetzen ließ. Unter seiner Führung durchzogen die Bauern aus dem Odenwald, Neckar und Franken sengend und brennend das Land, zerstörten Klöster und Burgen und nahmen blutige Rache an ihren Widersachern. Götz von Berlichingen wurde 1480 auf Jagsthausen geboren. Vermrifchte». A. Wiesbaden, 21. Juli. Die General-Versammlung des Central-Verbaude» deutscher Kaufleute findet vom 14. bis 19. August hier nach folgendem Programm statt: Sonntag, den 14. August. Empfang der Gäste an den Bahnhöfen. Nachmittag» 5 Uhr: Vorbesprechung deS Central- Vorstände» tm Hotel Taunus. Abend» 8 Uhr: Begrüßung und Commers tm Saale der „Walhalla-. Montag, den 15. August. Vormittags 8 Uhr: Beginn der Verhandlungen der Generalversammlung im Saale der „Loge Plato", Friedrichstraße 27. Nachmittag» 5 Uhr: Festtafel mit Musik im Saale der „Walhalla". Dienstag, den 16. August. Vormittags 8 Ugr: Spaziergang nach der Griechischen Capelle, sowie Besichtigung derselben. Von da auf den Neroberg zum Frühschoppen. Nachmittags von 3 Uhr ab: Gartenfest im Kurhaus. Abends: Illumination de» Kurparke» und des Weiher-. G (£onponl ek>/ ____ ightt und 5.U—»■**■ •'“'‘"‘Ärim* jonntaj««» In" teuft. vtkirche. ■ au8 Dr. er1'.",. jJatcuSl'®1'**1' t* . wplg,* jor1,81 littet!^ * [leSbtenft 'aul SAtütbie** H^en# t“ §UI" ach E sSi-^ (auch in Umtausch gegen älter« Werke) sowie aue a°ucru ™ liefert gegen Teilzahlungen von monatl. 3 M. an h, o. Sperling, Buchhandlnng, Stnttgart VII. Kausöursche gesucht Mäuoburg 12. 7362 7348 empfiehlt empfiehlt ZLankmäßig^AtaL Der Borstand. 7372 Hklangverein Heiterkeit. Sonntag den 24. Juli 1898: Iamitim -Abend auf der Schönen Aussicht. N. B. Freunde können eingeführt werden. Bekanntmachung. Dre Gestellung von Vorspann zur Fortsckaffung der Derpflegungs- und Älwaksbedürfniffewährendderdiesjäbrigen Herbstübungen der 21. Division in den Kreisen Frankenberg, Gießen, Ziegenhain und Kirchhain soll an mindestfordernde Unternehmer verdungen werden. Zu diesem Zweck ist Termin auf den 29. d. Mts., Vormittags 9 Uhr, in dem Geschäftszimmer der unterzeichneten Intendantur, Hochstraße 18, anberaumt. Cautionsfähige Unternehmer, welche genügenden Ausweis der Ortsbehörde über ihre Leistungsfähigkeit vorlegen können, werden ersucht, ihre Angebote versiegelt mit der Aufschrift: „Angebote auf Vorspanngestellung während derNebungen der 21 .Division" versehen, bis zu dem gedachten Termin bet der Intendantur, woselbst auch die Bedingungen zur Einsicht aufliegen, ein- ^ureichen. 7360 Frankfurt a. M, den 20. Juli 1898. König!. Intendantur 21. Division. darauf um entsprechende Weisung an den Kaiser gewandt und I von diesem den Befehl erhalten, die für Mitglieder regierender | Familien vorgeschriebenen Honneur» wohl dem Prinz-Regenten- paar, nicht aber drsien Kindern erweisen zu lafien. Gleichwohl habe die Detmolder Commandantur nur einfachen militärischen Gruß angeordnet. Daraufhin sei denn die Beschwerde de» Regenten an den Kaiser erfolgt. Um da» Zer- würfn'.ß habe man in Detmold übrigen» schon vor der Veröffentlichung de» bayerischen Blatte» gewußt. Königsberg, 22. Juli. Die Strafkammer verurtheilte den RegierungS-Hauptkaffen-Boten Hellwig, welcher au» dem Haupttresor in mehreren Fällln zusammen 32000 Mk. in Goldrollea stahl unb dafür Rolle«, mit mtnderwerthigen Geldmüvzen unterschob, zu fünf Jahren Gefäuguiß. Gins, 22. Juli. Wegen der durch den Aufstand her- vorgerufenen Unruhen find vier soctaltstische italienische Arbeiterführer au-gewiesen worden. Pari», 22. Juli. Wie gerüchtweise verlautet, hat der gestrige Ministerrath, welcher sich mit dem Ergebntß der Untersuchung gegen Esterhazy befaßt, der Verhaftung de» Obersten Henry zugestimmt. Pari», 22. Juli. Der Minister de» Aeußern, Delcas se, läßt mittheilen, daß Frankreich geneigt sei, ia Konstantinopel tme energische Sprache zu sühren, weil der Sultan alle materielle Entschädigung der französischen Opfer der Konstantinopeler Maffacre» von 1896 verweigert. Pari«, 22. Juli. Die hiesige Au-gabe de» „New York Herold" meldet au» Madrid, daß dieKÜstenbewohner sehr beunruhigt sind durch die erwartete Beschießung der Küste durch die Amerikaner. Sie haben bei der spanischen Regierung Petitionen eingereicht, in denen fie dringend um Eröffnung eer FriedenSoerhandlungen bitten. Pari», 22. Juli. Zola traf, wie jetzt bekannt wird, mit seinem Freunde Dumonlin» am Dienttag in der Schweizer Grenzstation Porrentruy ein, frühstückte im dortigen Jura- Hotel unb fuhr balb nach Basel weiter. Pari», 22. Juli. Einem Gerücht zufolge ist Pathy bu Elam gestern v erhaftet worben. Pari», 22. Juli. Nach einer Privatmelbung au» | Washington beabsichtigt bie Union»regieruug, die Ein- Giessener Radfahrer-Verein 1885. Sonntag den 24. rr., Mittags 12 Uhr, Abfahrt vom Wallthor zum Bezirksfest nach Lollar. Montag Abend 8. »er >m Iah« 1896 entrichteten Prämie. -».«r ^ortheithaste Anssiattnngs- und Aentea-^erstchernngen. 7355] Eine schöne Mansardenwohnung von 4 bis 5 Zimmern mit allem Zubehör an ruhige Leute zu vermiethen- _______________Bahnhofftratze 41. 737u] fti. Wohnung nebst Zubeh. an einz. Frau zu verm. Gr. Mühlgasse 21. 7361] Möbl- Zimmer per 1. August zu^vcrm. Mühlich, Dammstr. 24, I. 7375] Möbl. Zimmer, Monat 8 Mk., zu vermiethen. Schützenstr. 8. 7381] Schön möblirtes Zimmer, auf Wunsch mit Pension, zu vermiethen. _ __ Bahnhofstratze 80. 7369] Eine unmöbl. Stube zu ver, miethen. Grotze Mühlgaffe 21. Vergebung von Dachdeckerarbeit. An dem Kirchendach sollen circa 140 qm neu geschiefert werden und wird diese Arbeit mit Materiallieferung hierdurch unter Hinweisung auf den Ministertalerlaß vom 16. Juni 1893 zur Vergebung auf dem Submisfionswege ausgeschrieben. Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen bei dem Unterzeichneten offen, woselbst die Offerten bis zum 29. d. Mts., Vormittags IO Uhr, portofrei einzureichen sind. Großm-Linden, am 21. Juli 1898. Für den Kirchen-Vorstand: DaS ausführende Mitglied Leun, 7359 Bürgermeister., an eingetragene Firmen in Fällen vorübergehenden Bedarfes, nur höhere Beträge, streng reell, discret, ohne Sicherstellung. Offerten unter C. Z. 750 an Haaferrstein & Bögler, Slct.-Ges., Köln._____ 7358 7351] Einem stadtkundigen, jungen Manne ist sehr günstige Gelegenheit geboten, ein Flaschenbiergeschäft zu betreiben. Näheres in der Erpedrtton d. Bl- Gottesdienst der israelitischen Keligionsgesellschast. Sabbathfeier am 23. Juli 1898. Freitag Abend 7« Uhr, Samstag Vormittag 8 Uhr Predigt, Nachmittag 4 Uhr, Sabbathausgang 9“ Uhr. Nachmittag 3« Uhr Schrifterklärung in der Synagoge. Wochengottesdienst Morgens 6»> Uhr, Abends 8 Uhr.________ verkehr. £au6* nnö voNrkvirthichast 20 Juli. Fruchtmorkt. Rother Weir« X 17,33, weißer Wetzen X 00.00, Korn X 12.88, Gerste X 10 50, Hafer X 8.73. fuhr vo» deutschem Kinderspielzeug za verbieten, weil e» angeblich mit gesnudhettSschädlicher Färbung der- ehrn sei. London, 22. Juli. Wie au» Washington gemeldet wirb, beschloß bie Regierung, bie Entsendung de» Watson-Geschwader- nach Spanien anfzugebeu. Dieser Schritt geschähe, nm Spanien in die Lage zu versetzen, um Frieden nachzusnchrn. General Shafter erließ Befehl, die Waffenvorräthe nicht unter die Eubaner zu ver- theilen. Diese sollen entwaffnet werden, wenn sie Beweis» von Insubordination zeigen unb bie Amerikaner sollen in Zukunft keine Rücksicht auf bie verwuabeten Eubaner nehmen. London, 22. Juli. „Standard" meldet au» Washington, bie Kriegsschiffe, welche nach San Juan und Portorico abgehen sollen, sind gestern in See gestochen. Ebenso ist General Mtle» abgereist. Havanna, 22. Juli. Marschall Blanc o veröffentlicht eine Proclamation an die Truppen, worin er Wider- stand bi» zum letzten Athemzuge fordert. Washington, 22. Juli. Der Martneminister Long erhielt ein Telegramm von Admiral Dewey, wonach die Lage in Eavite sich nicht geändert habe. Der Zustand der Truppen sei vorzüglich- er habe keine Kranke. Santiago, 22. Juli. Der Erzbischof von Santiago hat anonyme Drohbriefe erhalten, in welchen er beschuldigt wird, freundschaftliche Beziehungen zu Amerika gepflogen zu haben. Gießen, 28. Juli. Gegen Flöhe, Scknaken, Schwaben, Russen, Wanzen und Fliegen kauft nur Lahr's Dalma. ES tobtet m 10 Mrnuten alle Fliegen rm Zrmmer. Nicht fltftxfl. Hunderte "on Dankschreiben. Nur ächt zu haben rn versiegelwn Flaschen zu 15, 30 und 50 Pfg., Staubbeutel 15 Pfg. in Gießen m der Hirschapotheke. 7368] Ern Junge zum AuSlragen von Wecken für Morgens gesucht. Neustadt 47. 7350] Ein Lehrling wird in ein Photographiegeschäft gesucht. Näheres in der Expedition d. Bl. Eine Lauffrau oder Mädchen für den Vormittag sofort gesucht. 7376 __________Bahnhofftratze 40, HL 7382] Zuverlässige Laufsrau oder Mädchen gesucht.Neustadt 41. 7346] Ein fast neues Fahrrad Umstände halber billig zu verkaufen Näheres Neustadt 41, Laden._________ 2 zrveispänn. Wagen in gutem Zustande, und ein lljähriges Pferd zu verkaufen. 7349 Näheres in der Expedition d. Bl. 7356] Neue Kartoffeln verkauft ft. Räuber, Löwengasse 2. Stnbt. Schlachthaus. Freibank. 7231 Heute und morgen: üllhßcisch 50 pfg. Kchwcinkßeisch 50 Psg. Hafer-Cacao vorzügliches Nährmittel, per Pfund 1 Mark, bei Mehrabnahme billiger, Meyers Konversations-Lexikon J _ ■ ■ _ -----——— ■ ... IM Empfehlungen MannUllltzlngell In verkaufen Uermiethungen Nerschjedenes Vereine Wietgeluche Offene Stellen Aie Versetzung de« Herrn Geheimerathes Freiherrn von Gsgern bat lebhaftes Bedauern hervorqerufen bei allen Denjenigen, welche mit dem derzeitigen Provinzialdirector der Provinz Oberhesten während seiner zehnjährigen Gießener Wirksamkeit dienstlich wie außerdienstlich im Verkehr gestanden haben; dieselben find einig in dem Wunsch, ihre Gesinnungen Herrn von Gagern vor fernem Weggang in einer gemeinsamen Veranstaltung zum Ausdruck ruDringen. ^rschiedensten Kreise aus Stadt und Land haben fick zu diesem Zweck verständigt und dafür die Form eines am 29. SnH d.J., Mittags R Nhr pünktlich, in Steins Garten zu veranstaltendcn einfachen Mittageffeus in Aussicht genommen; der mir erteilten Ermächtigung entsprechend, beehre ich mich, auf diesem Wege eine allgemeine Aussorderuug rur Theilnahme an der geplanten Festlichkeit ergehen zu lasten. ,n . m Anmeldungen werdtn bis spätestens den 26. d. Mts. entgegengenommen bei Herrn Ernst Balser, Mäusburg 11, auf der Bürgermeisterei (Zimmer Nr. Io), im Gesellschaftsverein, im Kaufmännischen Vereinshaus und in Steins Garten. Gießen, den 21. guli 1898. „7365 Gnauth, chöerönrgermeister. Gjkßkil. Sonntag d. 31. Juli und Montag d. 1. August 1898: Preis-Schießen und Feier des 20 jähr. Stiftungsfestes ans den Schießständen des Schühenvereins. An beiden Tagen von Nachmittags 4 Uhr an: Concert “7^8 ausgeführt am Sonntag uon der Capelle des Iäser-Kataillons in Marburg, „ Montag von der Kaaer'schea Sivilcapelle, hier. Hanz und Volksbelustigung ans dem Festplatz am Schützenhans. Montag den 1. August, Abends 8 Uhr: Gesangsvorträge des Bauer'scheu Gesangvereins (Lieder von Dorn, Hegar, Silcher, Zöllner und Rietz). Siutrittspms an beiden Sagen: 20 M pro Person. Bier im Glas 10 Pfg. Karoustel — Kippodrom — Schießbude — Photographie Jucker- und Waffelöälöerei. 73ee (7380 Gladenbach u Giessen, den 22. Juli 1898 Die Beerdigung findet Samstag Nachm. Uhr vom Trauerhause, Weserstrasse 8, aus statt. Die glückliche Geburt eines Töchterchens erlauben 7363 Todes-Anzeige Frau Bertha Sattler geb. Köhler Robert Sattler Giessen, den 21. Juli 1898. Die Beerdigung findet Samstag den 23. Juli, Nachmittags 5*/z Uhr, von den neuen Kliniken aus statt 7353 heute Mittag 1 Uhr nach schwerem, mit Geduld getragenem Leiden sanft verschieden ist. Verwandten, Freunden und Bekannten hierdurch die schmerzliche Mittheilung, dass unsere liebe Gattin, Schwester, Tante und Pflegemutter sagen hierdurch herzlichsten Dank Die trauernden Hinterbliebenen. Die glückliche Geburt eines gesunden, kräftigen Töchterchens zeigen hocherfreut an 7374 Gustav Kuppel und Frau Lina geb Demuth. Sonntag den 24. Juli 1898 Abends 8 Uhr, im Caf6 Leib (Wallthorstr.): Einmaliges Concert des Kromer-Sextett vom Königl. Hoftheater in Stuttgart, unter Mitwirkung des Compo- nisten C. Kromer. Eintrittspreis: Mk. 0,75; im Vorverkauf bei Ernst Challier fRudolph’s Nachf.) Mk 0,60. 7255 Todes-Anzeige. Gestern Abend verschied nach langem, schweren Leiden unser treuer Mitarbeiter, der Schriftsetzer Albert Köclilin. Derselbe war während seiner 16jährigen Thätigkeit in unserer Officin nicht nur ein in jeder Hinsicht tüchtiger und strebsamer Berufsgenosse, sondern auch seines biederen Characters wegen hochgeschätzter College Wir werden demselben ein dauerndes Angedenken bewahren. Giessen, den 22. Juli 1898. Geschäftsleitung und Personal der BrühFschen Univ.-Bach- und Steindruckerei (Pietsch Erben). sich anzuzeigen Conrad Dietz und Frau Marie, geb. Faß. Gießen, 21. Juli 1898. Todes-Anzeige. Theilnehmenden Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mittheilung, dass unser lieber, unvergesslicher Gatte, Vater, Sohn, Schwiegersohn, Schwager und Onkel Herr Albert Köchiin nach langem Leiden gestern Abend ^9 Uhr im noch nicht vollendeten 39. Lebensjahre sanft entschlafen ist. Um stille Theilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen. Giessen, den 22 Juli 1898 Danksagung. Für die zahlreichen Beweise herzlicher Theilnahme bei dem Ableben unserer unvergesslichen Schwester, Schwägerin und Tante Frl. Mathilde Roth 7367 7307 billigst bei Das Commando Hercnles-Frisirkämine Garantie- Zahnbürsten Badehanben Montag den 25. Juli 1898, Abends 81/« Uhr: H. Tichy I Selters weg 43. U'dactiov' $. Burkhardt. — Druck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Strindruckerei (Pietsch Erben) in Gießen. beigk^S^ gjlonioS®' Rrdarv- Ja Mea brr dMt rast giljMWn t trottblNtheI jtbtt U-ilerthao iß. Sekanntltch setznug 1 und tl bedutstr lrtztetrn, m di, Sanz Io ichlivm Mi wtibtn, bn laub W1' > Lause ton Jutnplllu bezüglich btt 3 Hörden btn vi Einschleppung' die Batfichtlmo an du Grenze Regierung die ans politische < erst dar Sätzen darauf elozugej Srlnntrnng zu, ßtliaubin für vnsprach. Darc tdücht die yteutz Äet b\t mW nnb vvbntch f leit einitzit politische Busi bot uni in oj direü Mu S den Weg gei ®tunb nnschn Alß die lanbi in die Mißltane beeilte sich, t lstchoeu, wenn bh Bon bin bezüglich der i Ule und gttt habe. S(e y lchmrbenbin £ Tkgrbnitz ^l°tt abu sch Mw schiss K°°z»nzilg "M givach ®Qattn unb 3/l5. IM c Et ist Wien Regst °u°S auf i Nr Anoldni 'M«, i 116,1 «m tl«, ji M i® att pw !^°bteu ($L ioQr K <4?