Sn B - t! kimblnyiyr). c Z tö/ir/f frei). ji nnptfbli tiüftt twh 5 e 5 u agr ,iti HM Umgebung unb ?frbeiienmg unb Doflfänbig miQb< ibtrettUU. Da Znlertioii' olangoi ®irb rat, Gaüra i W-i-r, to M rfapcDlabr unb bi«* itiffi |i ieta iW nimmer. rel ^6*11 Bitte HW* eben ledarf ennäblang»»“”** irten, TraoerbH* itneittnge» et«. «»• H 5 tfll Nr. 144 Erstes Blatt. Donnerstag den 23. Juni 1898 Erscheint tägNch mit Ausnahme dcS Montags. Die Gießener Kamlkiendkätter werden dem Anzeiger wöchentlich viermal beigelegt. Gießener Anzeiger Aezugspret» vierteljährlich 2 Mark 20 Pfg. monatlich 75 Pfg. mit Bringerloh». Bei Postbezug 2 Mark 50 Pf^ vierteljährlich. »«nah me von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Norm. 10 Uhr. General-Unzeiger Alle Anzeigen-Bermittlung-stellm deS In- und Ausland«» nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. Amts- unb Anzeigablatt für den Ureis Giefzeir. Redaction, Expedition und Druckerei: Schnkstratze Ur. 7. Gratisbeilage: Gießener Familienblätter. Adrefle für Depeschen: Anzeiger chietze«. Fernsprecher Nr. 51. Uhonnements - Einladung. Zum Bezug des „Gietzener Anzeiger" für das 3. Vierteljahr 1898 laden wir hiermit ergebenst ein. Wie bisher, wird der „Gießener Anzeiger" die Tagesereignisse in kurzer den Thatsachen entsprechender Weise zur Kenntniß seiner Leser bringen. Die neuesten Rach richten zuverlässiger telegraphischer Nachrich ben- Bureaus sowie zahlreiche Mittheilungen aus dem engeren und weiteren Vaterland halten den Leser stets über die Vorkommnisse in demselben aus dem Laufenden. Unterstützt durch umsichtige Berichterstatter in allen Orten Oberhessens und in den bedeutenden Städten der anderen hessischen Provinzen, ist der .Gießener Anzeiger" ferner in der Lage, die interessanten Vorgänge innerhalb unseres engeren Vaterlandes und der Nachbargebiete so frühzeitig wie möglich zur Kenntniß seiner Leser zu bringen, desgleichen wird den Begebenheiten in der Stadt Gießen bte gebührende Besprechung im localen Theile des Anzeigers zu Theil werden. Der in der Provinz Oberhessen betriebenen Landwirthschast wird der Anzeiger durch Veröffentlichung von allem Wissens- merthen aus dem Gebiete derselben besondere Berücksichtigung zu Theil werden lassen, daneben aber auch bte Beobachtungen und Erfahrungen in Kunst und Wissenschaft, Litteratur, Hauswirthschaft, handel, Gewerbe und Industrie in den Kreis seiner Besprechungen ziehen. Ein gelegenes Feuilleton wird neben besonderen Artikeln ernsteren und heiteren Inhaltes den erwünschten Unterhaltungsstoff bieten. Die „Gietzerrer Familienblätter" werden dem Anzeiger wöchentlich 4mal (Dienstags, Donnerstags, Samstags und Sonntags) beigelegt und neben den Erzählungen, Romanen und Novellen beliebter Schriftsteller anziehenden Unter- holtungsstoff aus dem Gebiete des Familienlebens uwd der Hauswirthschaft bringen, und somit namentlich in» Kreise der Familien eine beliebte Beigabe bieten. Wir ersuchen nun namentlich auswärtige Leser, ifce Bestellung bei der Post baldgefl. aufgeben zu mllen. Neuhinzutretende erhalten vom Tage der Stellung bis 1. Juli den Anzeiger kostenfrei zu- Mellt, wie wir auch gerne bereit sind, Probe- Ammern nach auswärts postfrei zu versenden. Den Lesern in hiesiger Stadt werden wir, wie seither, int Anzeiger weitersenden und den ALonnements- ittrag durch Quittung erheben lassen, falls nicht aus- inickliche Abbestellung erfolgt. Hochachtungsvoll Verlag des „Gießener Anzeiger" Brühl'sche Univ.-Buch- u. Steindruckerei (Pietsch Erben). Amtlicher Theil., Bekanntmachung. Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß die Msrckbrücke im Zuge der Bismarckstraße von heute ab bis m'j Weiterer auch für dc . Fußgängerverkehr gesperrt wird. Gießen, den 22 Juni 1898. Großherzogliches Polizeiamt Gießen, v. Becbtold. Betrachtungen über die Organisation der deutschen Feldartillerie. Ein Blick in die soeben erschienene Rang, und Quartier- Ist« der preußischen Armee zeigt die Organisation der deutschen ffL»artillerie im Vergleich zu der sehr einfachen Kriege- irgunisation in buntester Mannigfaltigkeit. Während das mobile deutsche Armeecorps 20 Batterien zählt, die zu je sechs als Divistonsartillerie auf die beiden Infanterie- Divisionen vertheilt sind, und der Rest (6 fahrende und zwei reitende Batterien) zur Verfügung des commandirenden Generals als Corpsartillerie zurückgehalten werden, sehen wir im Frieden mit Rücksicht auf die erst bei der Mobilmachung aufzustellenden und mit Artillerie auszustattenden Cavallerie-Divifionen und Reserveformationen erhebliche Verschiedenheiten. Eine Sonderstellung nehmen drei schon im Frieden au« drei Divisionen bestehende Armeecorps (11., 12. und 2. bayrisches Armeecorps) ein, von denen zwei 32 und eins 31 Batterien besitzen. Von den übrigen Armeecorp» haben zwei 18 fahrende und 4 reitende, eins 20 fahrende und 2 reitende, neun 21 fahrende und 2 reitende, vier 23 fahrende und 2 reitende, schließlich eins (13.) nur 23 fahrende Batterien. Eine Ausgleichung nach oben hin erscheint vor der Hand weder durch das Stärkeverhältniß unserer Nachbarstaaten, noch durch die Jntereffen der Waffe geboten. Weit erstrebenswerther erscheint die Herbeiführung einer größeren Gleichförmigkeit in der Organisation der Abtheilungen, wobei naturgemäß diejenigen unberücksichtigt bleiben, die gewissermaßen nur als Stämme für neu aufzustellende Reserveformationen dienen. Ein Blick in die Friedensbesoldungsvorschrift zeigt die Abtheilungen zu 2, 3 und vier Batterien formirt und in wechselnder Stärke, sodaß der Sollbestand einer fahrenden Abtheilung von 3 Batterien sich bewegen kann zwischen 216 Mann, 88 Pferden und 476 Mann mit 300 Pferden. Zweifelsohne ist ein derartiger Zustand der Ausbildung wenig förderlich- ohne Erhöhung des Etats zu fordern, ist, wie vorgreifend bemerkt werden soll, ein Ausgleich nur durch Umwandlung einer Anzahl reitender Batterien in fahrende möglich. Die Kriegserfahrung hat gezeigt, daß reitende Batterien für Cavalleriedivisionen unumgänglich nöthig sind, daß die durch aufgefeffene Bedienungsmannschaften mehr beschwerten fahrenden Batterien auf die Dauer den Schwadronen nicht zu folgen vermögen. Für diese Zwecke dürften zwanzig reitende Batterien genügen. In der Corpsartillerie sind hingegen die reitenden Batterien nicht unbedingt nöthig; was man von den zwei reitenden Batterien an Marschleistungen verlangen kann, müssen unbedingt auch die fahrenden Batterien leisten. Die Tage sind dahin, wo ein Ssnarmont oder Drouot im Galopp mit seinen reitenden Batterien bis auf Kartätschschußweite an den Feind heranfahren konnte, um den Angriffsstoß der Napoleonischen Jnfanteriemassen vorzubereiten. Noch im Jahre 1870 beabsichtigte Prinz Friedrich Karl die reitenLen Batterien seines Armeecorps nach Art einer Napoleonischen Reserve - Artillerie zu vereinen. Die Ereignisse waren mächtiger, die reitenden Batterien fochten Schulter an Schulter mit den Feldbatterien. Glaubten wir damals noch ein leichtes und ein schweres Caliber in der Feldartillerie besitzen zu müssen, so fordern wir jetzt ein gleichmäßig wirksames Geschütz von gleicher Beweglichkeit für alle Batterien. Die Gründe, die nach dem Feldzuge für Abschaffung des leichteren, beweglicheren Geschützes geltend gemacht wurden, sind auch jetzt noch maßgebend und sprechen für die Umwandlung der reitenden Batterien, die nicht für die Cavalleriedivisionen bestimmt sind, in fahrende. Gewiß wird man auf Uebungsplätzen nur ungern die flott im Galopp auffahrenden reitenden Batterien vermissen. Wichtiger muß es aber jedenfalls sein, den Pferde-Etat unserer Batterien, ohne Mehrbelastung der Budgets, im Interesse unserer Ausbildung zu erhöhen, als neue Batterien aufzuftellen. Zeit muß sein, daß jede Batterie schon im Frieden sechs Geschütze und zwei Munitionswagen bespannen kann. Die Frage, ob es zweckmäßig sein wird, die für die Cavalleriedivisionen bestimmten Batterien nur vier Geschütze stark zu machen, ist, trotz aller augenscheinlicher tactischer Vortheile, noch nicht spruchreif, anderseits ist aber die Ansicht, die Geschützstärke der fahrenden Batterien auf vier Geschütze zu vermindern, schon jetzt unbedingt zu verwerfen. Die Geschützzahl einer Batterie wird durch die Feuergeschwindigkeit bestimmt, derart, daß jederzeit ein Geschütz feuerbereit sein muß. Mit Einführung der Schnellfeuergeschütze und Festhalten an dem Grundsätze, daß stets von einem Flügel ausgehend gefeuert wird, kann es vorkommen, daß mehrere Geschütze geladen unthätig werden müssen, bis an sie die Reihe kommt, daß somit die Feuerkraft bei einer Batterie von sechs Geschützen nicht voll ausgenutzt wird. Wollte man aber dieser schießtechnischen Forderung zuliebe die Stärke der Batterie um zwei Geschütze vermindern, so würde die Batterie als Gefechtskörper an Werth einbüßen, außerdem würde diese kleine Batterie fast denselben Verwaltungsapparat, fast die gleichen Kosten erheischen, wie eine Sechsgeschütz-Batterie. Die ^steigerte Feuergeschwindigkeit kann — rein mechanisch betrachtet — wohl eine größere Zahl langsamer feuernder Geschütze aufwiegen, es wäre aber unklug, die Wirkungssteigerung, die mit dem neuen deutschen Schnellfeuergeschütz verbunden ist, durch Verminderung der Geschützzahlen wieder aus der Hand zu geben. Wir glauben daher, daß es zweckentsprechend sein wird, im Armeecorps dieselbe Geschühzahl und auch dieselbe Gliederung in Divisions- und Corpsartillerie beizubehalten. Die von den Gegnern dieser Gliederung hervorgehobenen Schwächen find keineswegs derart, daß sie sich nicht heben ließen. Die Einwürfe gipfeln vor Allem in den Bedenken, die mit Aufstellung eines dritten Regiments bei der Mobilmachung, als Corpsartillerie-Regiment, ohne eigenes, sich zusammengehörig fühlendes Offiziercorps, ohne eigene Ersatzabtheilungen verbunden find. Dieser Nachtheil ist nicht zu leugnen, läßt sich aber durch entsprechende Friedensgliederung, durch Theilung unserer schon recht starken Friedensregimenter ausgleichen. Nehmen wir die rheinische Feldartilleriebrigade, so bedarf es wohl keiner übergroßen Com- binationsgabe, zu erkennen, da nur das eine Regiment einen Oberstlieutenant beim Regimentsstabe hat, daß dieser im Kriegsfälle zur Führung des neu aufzustellenden Corpsartillerie- Regiments berufen sein wird. Das Bedenken, daß durch Ausscheiden einer Corpsartillerie das rechtzeitige Eintreffen der Batterien auf dem Gefechtsfelde verzögert werden könne, ist richtig, wenn die Truppenführung nicht versteht, die zweckmäßigen Maßnahmen zu treffen. Da vermag die Organisation allein nicht zu helfen, da muß die Tactik eintreten. Die Corpsartillerie bleibt bei unserem in zwei Divisionen getheilten Armeecorps das wirksamste Mittel in der Hand des commandirenden Generals, um den Kampf der beiden Divisionen zu beeinflussen; wo diese Artilleriemasse auftritt, da macht sich auch in kurzer Zeit im weiteren Umfange ihre Wirkung geltend. Für Beurtheilung dieser Frage ist es nicht ohne Werth, festzustellen, daß artilleristische Autoritäten mit wenigen Ausnahmen die V^rthetlung der Corpsartillerie auf die Divissionen fordern, daß unsere Truppenführer hingegen, insoweit sie literarisch hervorgetreten sind, die doch alle drei Waffen gleichmäßig verwenden sollen, gerade für Beibehaltung unserer jetzigen Organisation eingetreten sind. Die Sonderinteressen der Artillerie sprechen entschieden für Verthellung der Artillerie auf die Divisionen, während die Truppenführung nur ungern auf den gewichtigen Krofteinsatz, den die Entfaltung der Corpsartillerie an entscheidender Stelle bietet, verzichten wird. Dies der gegenwärtige Stand einer äußerst wichtigen Fruge, die in außerdeutschen Armeen bisher nur in Rußland zu Gunsten der artilleristischen Partei entschieden ist. Die mangelnden artilleristischen Erfolge der Russen im Feldzuge 1877/78 liegen in der erst im Bedarfsfälle improvisirten und häufig zur Unthätigkeit verurtheilten Reserve (Corps-) Artillerie, dann in den geringen Treffleistungen gegen Schützengräben. Diese Plewna-Erfahrungen zwangen uns zu einem Zeitpunkte, als Einheitsgeschoß und Einheitsgeschütz glücklich verwirklicht waren, für Sonderzwecke die Sprenggranate und die Haubitze einzuführen. In wenigen Stunden vermag die Infanterie in der Vertheidigung fich vollen Schutz gegen das Shrapnelftuer zu schaffen. Da nun die Sprenggranate der Flachbahngeschütze, bei ihrer geringen Tiefenwirkung, nur bei sehr genauem Einschießen die geforderte Arbeit leisten kann, so war Einführung eines Steilfeuergeschützes, in Gestalt der 15 Centimeter-Haubitze, eine nicht zu umgehende Nothwendig- feit. Bis jetzt tritt die Fußartillerie mit Bespannung nur im Rahmen der Armee auf, da aber einem jeden Armeecorps die Aufgabe zufallen kann, eine befestigte Feldstellung zu bewältigen, so wird schon, um rechtzeitiges Eintreffen auf dem Schlachtfelde zu ermöglichen, die Einreihung von Steilfeuerbatterien in die Corpsartillerie nicht zu vermeiden sein. Deutsche- Reich. Berlin, 21. Juni. In Marinrkreisen circulixt dem „Localanzeiger" zufolge mit großer Bestimmtheit das Gerücht, daß der jetzige Oberwerstdirector in Danzig, Capitän zur See v. Wietersheim, ein überseeische» Commando erhalten werde. Er fei zur Ablösung de» Prinzen Heinrich ausersehen. — Zn den Stichwahlen. Die „Rat.-lib. Corresp." bringt folgende Mmheilung: Wie wir mit Genugthuung vernehmen, haben ans Grund von Vereinbarungen hervorragende parlamentarische Führer der CeutrumSparlei in denjenigen Wahlkreisen, in welchen das Centrum in den Stichwahlen den Ausschlag gegen die Sozialdemokratie giebt, die Parole anSgegeben, daß überall die Centrumswähler energisch zur Bekämpfung der Sozialdemokratie aufgefordert werden. In der Erwartung, daß dies auch befolgt wird, hat die Central« leituog der nationalliberaleu Partei ihrerseits besondere Der« aulafsnvg genommen, die Gesinnungsgenossen tu solchen Wahlkreisen, wo das Centrum mit der Sozialdemokratie in der Stichwahl sich befindet, zur entschloffenen Unterstützung der CentruwScaudidatev aufzuforderu. Hiernach darf angenommen werden, daß die Nationalliberalen in Köln, Düffeldorf, Bielefeld, Höchst a. M., Mainz, Würzburg und Kronach zu Gunsten der CentrumScandidaten in der Stichwahl den Ausschlag geben. Dagegen werden, wie andrerseits fich erwarten läßt, in Dortmund, Solingen, München I, Speier, Eßlingen, Tübingen, Mannheim, Karlsruhe und Pforzheim die CentrumS- wähler eß an der nöthigen Unterstützung für die Candidaten der liberalen Mittelpartei nicht fehlen laffen. Hat diese verständige Uebereiukunft hinreichenden Erfolg, so dürfen Centrum nab nationalliberale Partei für sich in Anspruch nehmen, den Sozialdemokraten drei weitere Wahlkreise (Solingen, Dortmund, München I) entrissen zu haben, nachdem es durch das Zusammengehen in Straßburg und Reicheubach-Neurode bereits gelungen ist, zwei Wahlkreise den Sozialdemokraten im ersten Wahlgange abzunehmen, und jedenfalls bleibt auch in den übrigen, oben genannten, von der Sozialdemokratie bedrängten Kreisen der bürgerliche Besitzstand erhalten. — Bersicherungsgesetzgebung. Die Meldungen über Einzelheiten aus dem Eutwurf betreffs Revtf^n der JnvaliditätS- und Altersversicherung dürfen, wie offictöS bemerkt wird, nur als vorläufige Mittheilungen aufgrfaßt werden. ES ist selbstverständlich, daß bei dem gegenwärtigen Stande der bezüglichen Vorarbeiten die endgiltige Feststellung des Inhalts der Vorlage noch nicht erfolgt ist. Fest steht gegenwärtig nur, daß die Vorlage dem Reichstage in der nächsten Tagung unterbreitet werden, daß fie eine ganze Anzahl von Aendrrnngen bestehender Bestimmungen bringen und in ihrem Aeußern demnach dem Entwürfe gleichen wird, welcher in der vorletzten Tagung den Reichstag beschäftigt hat, von diesem aber nicht über die erste Lesung gefördert wurde. Hanau, 21. Juni. Auf sämmtlichen Baustellen find die Zimmergesellen heute Morgen in den Strike getreten, da die Arbeitgeber den vorgelegten Lohntarif (zehnstündige Arbeitszeit und 40 Pfg. Stuvdenlohn) nicht bewilligten. Elbing, 21. Juni. Der Norddeutsche Lloyd bestellte bei der Schtchau-Werft einen Schnell-Passagter-Dampfer für die New Aorker Fahrt. Der Dampfer soll, wie die „ölbinger Ztg." meldet, ein Deplacement von 20 000 Tonnen erhalten und noch bedeutend größer werden als der Dampfer Kaiser Friedrich. DaS neue Schiff soll im Jahre 1900 fertig werden und den voraussichtlich großen Personenverkehr zwischen New« York nnd der Pariser Weltausstellung vermitteln. Karlsruhe, 21. Juni. Die Zweite Kammer des Landtages beschäftigte fich heute in mehrstündiger Debatte mit dem socialistischen Anträge auf Einführung von Unter- Fabrikinspectoren in den größeren Judustriebezirken, denen auch die Ueberwachung der Gewerbe der Handelsbetriebe und der Hausindustrie unterliegen sollen, sowie auf Anstellung weiblicher Fabrikinspectoren und Wahl der für die Erweiterung der Fabrikinspeetion benöthigteu Beamten direct durch die Arbeiter. Auf den Antrag der Commisfion wurde in den Antrag auf Ausdehnung der Fabrik-Jnspection auf Handel und Hausindustrie nicht eingetreten, weil der Landtag hierfür nicht zuständig ist. Angenommen wurden dagegen die Anträge auf Einführung von Unter-Fabrikinspectoren, auf Anstellung zweier weiblicher-Juspection»- Aisiftentinneu und auf Anerkennung des Vorschlagsrechtes der Arbeiterschaft für nicht akademisch gebildete Beamten der Fabrikiuspection. Deutsch-öylau, 21. Juni. Bei einer heute Vormittag hier erfolgten Truppenschau durch den commandirendeu General v. Lentze fiel plötzlich ein scharfer Schuß, der den General« Major v. Rabe in den Unterschenkel traf und diesen zerschmetterte sowie das Pserd des Generalmajors tödtete. Ueber den Vorfall, der hier große Aufregung verursacht, ist eine eingehende Untersuchung eingelettet. An-Ur«d. Lemberg, 21. Juni. Wie au» Prag gemeldet wird, wurde von der Polizei-Direction dem General Komorow verboten, dort seine Generalsuniform zu tragen. Rom, 21. Juni. Sonnino wurde gestern wiederum in den Qutrinal berufen. ES heißt, daß Visconti Benosta für den Fall, daß Sonnino die CabinetSbildung übernimmt, wieder das Portefeuille des Aeußern übernimmt. Paris, 21. Juni. Der Gemeinderath nahm eine Resolution aa, tu welcher die Regierung ersucht wird, alle Hinrichtungen in Zukunft innerhalb der Gefängnisse und nicht mehr auf öffentlichen Plätzen vorzunehmen. Loudon, 21. Juni. Wie aus Madrid gemeldet wird, erhielt die Regierung die Nachricht, General Augustin werde mit den Befehlshabern der europäischen Kriegsschiffe die Besetzung Manilas vereinbaren, da die Stadt bis zur Ankunst der amerikanischen Truppen nicht Stand halten könne. London, 21. Juni. Auf den Marschall Blanco hat rin Freiwilliger Namens Salva geschaffen. Der Marschall wurde leicht am Bein verletzt. Salva ist verhaftet und wird erschoffeu. Die Menge rief bei seiner Verhaftung: Nieder mit Blanco, hoch Wrhler. Konstantinopel, 21. Juni. Zwischen Rußland, Frankreich, England und Italien wurde ein Einvernehmen erzielt bezüglich der provischen Verwaltung Kreta». Die Pforte ist verständigt worden, daß ein Comits der kreteufischen Nationalversammlung unter Obrraufficht der Admirale die Verwaltung der Jasel demnächst übernehmen werde. Rew dort, 21. Joni. Infolge der Zunahme des gelben Fiebers unter den Truppen des Admirals Sampson soll der Angriff auf Santiago beschleunigt werden. 600 Fieberkranke wurden nach Key West tranSportirt. Rew«Vork, 21. Juni. Inmitten des kriegerischen Treibens bereitet man in Washington einen Plan vor, der gerade mit Rücksicht auf die jetzigen Zeitverhältuiffe seine politische Be- deutung besitzt. Der SenatSauSschuß zur Borberathuug des Nicaragua-Canal«Plaue» nahm einen Bericht über die Canalbauvorlage an, welcher von den bisherigen Plänen stark abweicht. Die Vorlage bestimmt im Wesentlichen, daß der Canalbau durch die Bereinigten Staaten ausgeführt und daß da» ganze Baugeld von den Vereinigten Staaten übernommen werden soll. Letztere sollen fich also das alleinige Besitzrecht de» durch Mittelamerika zu legenden nächsten WafferwegeS zwischen dem Atlantischen und dem Stillen Meere sichern. Auch dies ist wieder ein Schritt znr Verwirklichung des Satzes: „Amerika für die Amerikaner." Localer und provinzieller. Gießen, 22. Juni 1898. ** Höheres Lehramt. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 15. Juni den von Seiner Durchlaucht dem Herrn Fürsten zu Isenburg- Birstein präsentirten LehramtSaffefforvr. Jacob Dingeld eh und den LehramtSaffeffor Dr. Wilhelm HeräuS, beide zu Offenbach, zu Lehrern am Gymnasium und der Realschule daselbst zu ernennen. *• A uszeichnung. Seine Königliche Hoheit der Groß- Herzog haben mittelst Allerhöchster Entschließung vom 11. Juni der Pflegerin de» Alice-Fraurn-DereiuS Fräulein Bertha Schneider, Pflegerin des Zweigvereins Mainz, das DienstauSzeichnungSkreuz für Krankenpflege (in Gold) Allergnädigst verliehen. ** S erichtßperfonalien. Ernannt wurden: Am 16. Juni der Hilfsgerichtsschreiber am Amtsgericht Fürth Theodor Wa aS zum Hilfsgerichtsschreiber am Amtsgericht Lorsch, der Hilfsgerichtsschreiber am Amtsgericht Ulrichstein Friedrich »leyensteuber zum Hilfsgerichtsschreiber am Amtsgericht Seligenstadt, der Hilfsgerichtsschreiber am Amtsgericht Oppen« heim Johannes Schäfer zum Hilfsgerichtsschreiber am Amtsgericht Mainz, die Gerichtsschreiber - Aspiranten : Georg Neunobel tu Hirschhorn, Heinrich Dilling in Darmstadt, Ernst Weisel in Hungen, Franz Jacob Zahn in Lauterbach, Johann Jacob Ambach und Georg Friedr. Schmuck, beide in Mainz, Carl Keil manu in Darmstadt und Johannes Weitzel in Worms zu HilfSgerichtSfchreibern bei den Amtsgerichten Darmstadt II, Fürth, Gießen, Ulrichstein, Mainz, Oppenheim und WormS, sowie die GerichtSschreiber« Aspiranten Heinrich Thoma» in Seligenstadt, Emil Nie» in Grünberg und Philipp Benz in Offenbach zu zweiten TtaatSanwaltrgehilfen an den Landgerichten der Provinzen Starkenburg, Oberheffen und Rheinhefien, alle auf Widerruf. ** v ewerbeaufficht. Da» am 20. Juni auSgegebeue Großh. Regierungsblatt enthält: Die Verordnung, die Gewerbeaufficht betreffend. Dieselbe lautet: Mit Allerhöchster Ermächtigung Tr. König!. Hoheit de« Großherzogs wird, unter Aufhebung der Verordnung vom 22. September 1894, die Fabrikaufficht betreffend (Regierungsblatt Nr. 28), mit Wirkung vom 1. Juli d. I. daS Folgende bestimmt: § 1. DaS Großherzogthum wird in vier Aufsicht»- bezirke eingetheilt, welche nachstehende amtliche Benennungen führen: Gewerbeiuspection Darmstadt, n Offenbach, „ Gießen, ,, Mainz. § 2. Die Gewerbeinspection Darmstadt nmfaßt die Provinz Starkenburg mit Ausnahme des Kreises Offenbach, die Gewerbeinspection Offenbach umfaßt den Kreis Offenbach, die Gewerbeinspection Gießen umfaßt die Provinz Oderheffen, die Gewerbeinspection Mainz umfaßt die Provinz Rheinhessen. § 3. Jeder Gewerbeinspection steht ein Gewerbetnspector vor. Der Gewerbeinspection Darmstadt wird ein Assistent beigegebeu. Nach Bedürfuiß können auch den übrigen Ge- werbeinspecioren Assistenten beigegeben werden. Für die Dienstobliegenheiten der Gewerbeinspectoren und ihrer Assistenten ist bis auf Weiteres die Jnllructiou für den Fabrik« inspector vom 22. April 1879 in der Fassung des Miuisterial- Erlaffes vom 3. Mat 1892, sowie die wettere Dienstanweisung für die GewerbeaufstchtSbeamten vom 26. September 1894 maßgebend. § 4. Den Gewerbeinspectoren für die ÄuffichtSbezirke Offenbach und Mainz wird außerdem je eine Assistentin beigegeben, deren Aufgabe eS ist, vornehmlich diejenigen der Gewerbeaufficht unterstellten Betriebe, neben den Aufsichtsbeamten, zu besuchen, in welchen Arbeiterinnen in erheblicher Zahl beschäftigt werden. Die Asfistentinnen haben selbstständige Anordnungen nicht zu treffen, sondern über ihre Wahrnehmungen dem zuständigen AuffichtSbeamten regelmäßig Berichte zu erstatten. Im Uebrigen bleibt Vorbehalten, die Obliegenheiten der Asfistentinnen durch besondere Dienstanweisung zu regeln. § 5. Die GewerbeaufstchtSbeamten unterstehen bis auf Weiteres unmittelbar dem unterzeichneten Ministerium. Demselben steht eS auch zu, die ersorderlichen Anordnungen wegen Vertretung verhinderter Beamter zu erlaffrn. § 6. Der Amtsbereich der Gewerbeinspectoren erstreckt fich regelmäßig auf alle Geschäfte de» AuffichtSbeamten in dem Bezirke, für welchen fie ernannt find. ES kann jedoch durch daS unterzeichnete Ministerium angeordnet werden, daß eine bestimmte Art von Geschäften ohne Rücksicht auf die Bezirkszugehörigkeit einem Beamten ausschließlich übertragen oder daß die Geschäfte in anderer Weise, als nach den Auf- fichtSbeztrken unter mehrere Beamte vertheilt werden. § 7. Dem unterzeichneten Ministerium steht eS zu, den Gewerbeinspectoren auch andere, als dir ihnen nach der Gewerbeordnung obliegenden Geschäfte der gewerbepolizeilichen Aufficht zu übertragen. § 8. Die Gewerbeinspectoren führen die ihnen verliehenen Dienstfiegel. § 9. In Betreff der Tagegelder und Reisekosten ver« bleibt e» bei den Bestimmungen der Großh. Verordnung vom 9. September 1879. Die Asfistenten werden in Beziehung auf Tagegelder und Reisekosten in die Klaffe § 3 Ziffer 5 die Assistentinnen in die Klaffe § 3 Ziffer 7 der erwähnten Verordnung eingereiht. Darmstadt, den 15. Juni 1898. Großherzogliche» Ministerium de» Innern. Finger. vr. Wagner. •• Ko schat Soueert. Wir haben wiederholt in unseren Spalten auf da» in Aussicht stehende Coucert des Com« ponisten Thomas Koschat hiugewtesen. Heute können wir Definitive» mittheilen. Da» Concert findet bestimmt am Donnerstag den 30. Juni, Abends um 8 Uhr, in Stein» Garten statt. Weitere» bringen wir in den allernächsten Tagen im Jnseratentheil. •* Bo rttag. Auf den Vortrag de» Herrn Welko- borSky im kaufmännischen Berein»hause über Acetylen, al» — wie un» berichtigend mitgrtheilt wird — „höchst aus- fichtSvolle Zukunstsbeleuchtung" machen wir hiermit noch rin« mal besonders aufmerksam. •• Se verbeschuliofpeetor. Wie wir von zuverlässiger Seite vernehmen, ist die neugeschaffene Stelle eines Ge« werbeschulinspector» (zur regelmäßigen Vifitativn aller ge« werblichen Fortbildungsschulen des Landes, soweit fie mit der > Centralftelle für die Gewerbe in Verbindung stehen, Herrn Hauptlehrer Mayer' an der erweiterten Handwerker« schule in Nidda übertragen worden, der als sehr tüchtiger Fachmann im Gewerbeschulwesen gilt. Um die Stelle war» viele Bewerbungen au» unserem und den benachbarten Ländern eingelaufen. ♦* Li ehansstellung. Für die am 16. und 17. Juli hirr iu Gießen stattfindende BerbandS-AuSstelluog von Vogelsberger Rindvieh fiad über 300 Ausstellung»- thiere, worunter 80 Bullen, angemrldet, während bei ter landwirthschaftlicheu Ausstellung im Jahre 1895 nur etwa» über 100 Thiere dieser Rindviehraffe hier vertreten waren. Der Vergleich der Zuchtleistungen in den verschiedenen vr- zirken de» Verbandsgebiete» wird fich bei einer so großen Zahl von AuSstellungrthteren zu einem sehr interrstanten gestalten und da» Zuchtgebiet des genannten Höheosäsiagr» scheint fich noch immer auSzudehuen, da dem Vernehmen nach sowohl im Kreise Fulda, al» auch im Ober-Westerwald Kre it diese Zuchtrichtung eingesührt wird. — Für die mit der BerbandSauSstellung verbundene Lotterie ist nun auch dir Genehmigung der Königlich preußischen Regierung zum Btr- triebe der Loose in den Kreisen Wetzlar, Marburg, Kirchham, Biedenkopf und Dillenburg eingetroffen. Versammlung. Vom 28. Juni bi» 2. Juli tagt li Nürnberg die 38. Jahresversammlung des Deutscher- Verein» von GaS« und Wasserfachmännern. Dit Vorträge handeln über Oefen mit geneigten Retorten, übn Wafferbeleuchtung, «cetylenbeleuchtung, electrische Beleuchtuig. den Dieselmotor u. a. m. Unser städtische» GaS- nnl Wasserwerk wird durch Herrn Director Bergen ver« treten sein. *• 15 . Deutscher Feuervehrtag. Seine Köutgl. Hohen Prinz Friedrich Heinrich von Preußen hat dal Protectorat über den vom 9. bi» 12. Juli ds». IS. 'i Charlottenbürg stattfindenden 15. deutschen Feuer« wehrtag übernommen- Die Ausstellung des 15. Allge« weinen deutschen Feuerwehrtages wird, wie sich jetzt schot übersehen läßt, außerordentlich reichhaltig beschickt werden- Von Seiten fast aller ersten Firmen der einschlägigen Brarnte liegen bereits Meldungen vor. Sämmtliche ausgestellt! Apparate und Materialien gelangen zur Prüfung. Besonder« intereffant versprechen die Brandproben zu werden, welche in einem bisher noch nicht geübten Umfange stattfiader werden. *♦ Da» Feldbergsest hat auch am Sonntag wieder sein- unverwüstliche Anziehungskraft bewährt. Schon ao> , Samstag Abend hatte die Crovberger Bahn zahllose Hu»- ! flügler nach Cronberg befördert, von wo aus der eigeoarch reizvolle Aufstieg im unsicheren Schein zahlreicher Lampion« angetreten wurde. Auch der kurz nach 4 Uhr von Franksnr abgehende Sonderzug war bereits stark besetzt und die erst» fahrplanmäßigen Frühzüge waren trotz ihrer respektabler Länge geradezu überfüllt. Der Himmel war am Morgt: ziemlich bedeckt, ein paar Helle Streifen und die gelegeotliä durchbrechende Sonne ließen jedoch die Hoffnung berechtig: erscheinen, daß der Himmel ein Einsehen haben und den Ver lauf de» Feste» nicht stören werde. Allerdings — der 8ü" könig hatte eine dichte Nebelkappe auf und der Feldberg ver« ■ schwand so vollständig in einer Regenwolke, daß von Croo berg aus auch nicht eine Spur von ihm zu entdecken war Ausflügler sind nun aber einmal in Wetterangelegenhritr: unverwüstliche Optimisten und so rief der Eine dem Ander«: । die frohe Hoffnung zu, daß es schon bester werden würd' - bis man hinauf käme — die höher steigende Sonne wen mit Nebel und Wolken schon aufräumen. Aber je höher M- Ausflügler kamen, desto schlechter wurde dar Wetter, vereid am Bergschlag hinter Falkenftetn wurde der naßkalte, 8‘ legentltch mit Regen untermischte Nebel recht unangenehr fühlbar und nun kam man in immer dichter werdende Neve. ‘ masten hinein, die jeden Ausblick hemmten. Und al» ®ö • endlich auf dem Gipfel angekomwen war, da ließen fich ■ Feldberghäuser erst undeutlich wahrnehmen, nachdem e®' ihnen auf zehn Schritte nahegekornmen war. Dabet machte- fich der regenschwere Nebel und die empfindliche, durch etof' । heftigen Nordwest verstärkte Kühle so sehr bemerkbar, Mi der Aufenthalt tm Freien geradezu unmöglich wurde. $'• Häuser und die Hütten — die letzteren allerdings nur toi’’ weit, als fie gegen Wind und Wetter nothdürftigen boten — waren über füllt und recht Viele entschloss» P 1 wieder zum Abstieg, ohne auch nur einen Bisten geuofski <5? a« -ödere > * besser w *42? zllsauiatt sä.«1- 5 Sy» «Mitt, ” 28' tgg dir anaafilt« M« t«»*'0 61 die verdorbene ift btnn wohl »er,er Saha bo SakH-lt M laj tf m Deutsche t fanb In Mainz t ba deutschen 0 Angelegenheiten de gegenständ der Ta band-organ» „^ai funailuag nach ein, jfD RrdacllontanSs SeverbrgerichtS au Glossen, daß Stut anllN stellen n verbandet, dem ge gehören, erging e 20 M auf 30 M Liberalität der grö tiuzudämmen. Von Abstand genommen iu Arnberg tagen »eise, bei weichen i ,lieber der Gewerb jiaugloseBesprechni auch dir Frage, e' gesichte und dem itobnng stattfinden zogen werden soll. Lotzbach, 21. stattsiadrndr Obe ginnt man jetzt di< Markthalle ist au« theilt Ober-, thell, derselben wird dnr Der Vlafithmptl u kiehwarkiplatz ach lvelche» der Winh^ »erden eben die F denselben zu schließe liefe enthaltende 8 and neue» Bereinth in bringen, wird ■ r-rohallestraße 6ea: Erstellung fich in Darmstadt, 20 hkisifcherLehrei L«°te J.K.h.de allerhgchstderer 'bergeben werden. «Jj« nnd derwa Wfltn Bestehen ™ hatte, würde S 'J418">6t au< ’ bit Roumoerhü! Städtisch, Mining von Bi be, ä'äs's- h0l. J'W »41**» I ?■ 'Oö&fc ,#l k Stt« I«len $1 5 ÄS "' K H, lllkl s. N. •*» CVÖ. SJÄJ? 8"k ■*• * fr*Sj S? 6»*t !t* «"»<«, lirt** ta ™ [n' Ü litt ä),. 1 «“'• ui hi saft n66ei 'k « 16. mb ll^jk hnbl.|nieeihMIII ^°d übn 300 Imfcn Ditmlttt, »ihmb Hic «Mn 1895 ms:! Wt bi« Dttttttaetf, ® in bin vrW»k rl fit bei tinn ipin i° trat® Ich taM !U genannten HS^i du, ta bte 8mitiiai;: t « Oda-SchttM^ ent - Für bk ni: Lßittrik itz W icji :?i'tin SRegiemrg in K Bt^Iar, Baibarj, kt1,; Mtfia. i. 3*>i bil 2. Juli tir. liaeelmi btf Dtotli iflirMmmmi. ‘ rt ftndgtn Ättomo, t btnrf, ürctüsch delenchtr WM W» : i Dittttt i m|. 6t®t Mni|L i- : rin Prinhin b=- . M 12.3dl *> ?t: 16 btntschroSl« adfttflmg bet 16. t tl »hb, ®it 64 i‘P ittM di'W * T(n bn MW1* T gisetilit °°i^ ,,<» l«< ®* Ii;»m I« **‘*5 HW Ulf"!' C4 -- -°°°"! trift toW' ®*t ?Ä>*S 11* s rZSi*« »IN btt ,LM 9^1 nur Kr-Ä »Ijf itt't !• 16* ; SS^fe aber einen Tropfen getrunken zu haben. Natürlich war unter Ziesen Umständen auch an das Turnen nicht zu denken. Zahl- letche Vereine hatten sich schon um 9 Uhr aus den Heimweg gemacht, andere blieben, weil sie hofften, daß es am Ende 2och noch beffer werden könnte. Um 10 Uhr trat der Fest- ocusschuß zusammen, um über das Wettturnen zu berathen. iks wurde beschlossen, zunächst bis 12 Uhr zu warten und Sann bekannt zu geben, ob geturnt werden solle oder nicht. Aber um 12 Uhr hatte sich die Zahl der Turner bereit» so gelichtet, daß an eine Abhaltung deS Turnens nicht hätte gedacht werden können, auch wenn das Wetter beffer geworden wäre. Um 12 Uhr wurde dann bekannt gegeben, daß da» Fest auf den 28. August verlegt sei. Die Turner und die Ausflügler waren es zufrieden und nun begann der Abmarsch lron der ungastlichen Höhe in hellen Schaaren. Je tiefer man kam, um so beffer wurde das Wetter und in den Taunus- «orten, besonders in Falkenstein und Crouberg, suchte man fich fih die verdorbene Festfreude schadlos zu halten. Und da» iii denn wohl auch gelungen. Die letzten Züge der Cron- lrrrger Bahn waren geradezu beängstigend überfüllt und nach dcer Ankunft sollen Biele zu der Erkenntniß gekommen sein, d'rß e» zum Nachhansegehen doch noch viel zu früh sei-- •• Deutsche Gewerbegerichte. Am Sonntag Vormittag s»nd in Mainz eine Sitzung der Ausschußmitglieder d'tr deutschen Gewerbegerichte statt, um verschiedene Angelegenheiten des Verbandes zu berathen. Der erste Gegenstand der Tagesordnung betraf die Redaction de» Ver- diandSorgans „Das Gewerbegericht", hier beschloß die Der- swmmlung nach eingehender Besprechung, daß in den bestehen- S«n RedacitonSanSschuß auch ein Mitglied eines süddeutschen Akwerbegerichts anfgenommen werden möge, und wurde beschlossen, daß Stuttgart einen Vertreter zu dem Redaktion»- awsschuß stillen möge. Bezüglich der finanziellen Lage des NrrbaudeS, dem gegenwärtig mehrere hundert Mitglieder au- gehören, erging ein Beschluß dahin, daß der Beitrag von 2® Mk. auf 30 Mk. erhöht wurde, ohne damit aber die Liberalität der größeren Städte, die dem Verband avgehören, kiwzudämmen. Bon der Abhaltung eines VerbandStages wurde ässtand genommen und soll bei Gelegenheit deS im September !ir Nürnberg tagenden VerbandStages deutscher ArbeitSnach- oiise, bei welchen vorauSfichtlich auch saft alle BerbandSmit- lieber der Gewerbegertchte gegenwärtig sein werden, eine Ivanglose Besprechung abgehalten werden, bei welcher Gelegenheit a»ih die Frage, ob zwischen dem Verbände der Gewerbe- zeüchte und dem Verband der Arbeitsnachweise eine Verödung stattfinden soll, einer eingehenden DiScussion unter- loten werden soll. Mainzer Anz. Butzbach, 21. Juni. Für die im Monat August hier Kcuttfindeude Oberhessische Gewerbeausstelluug be- jiwnt man jetzt die nöthigen Bauten auszuführen. Die große vkurkthalle ist aus diesem Grunde mit einer Anzahl Fenster, >4«slS Ober-, thetls Seitenltcht, versehen worden. Der Boden derselben wird durch eine Art Cementirung staubfrei gemacht. Der Mufiktempel ist bereit» seitlich de» HaupteingangS zum kiehmarktplatz aufgestellt. Für da» oberhesstsche Bauernhau», reiche» der WirthschaftShalle gegenüber zu stehen kommt, »eiben eben die Fundameutirungsarbeiten auSgefÜhrt. Nach knfelben zu schließen, scheint der 16 Mtr. Länge und 10 Mtr. tiefe enthaltende Bau stabil zu werden. Um Biehmarktplatz lai neue» VeretnShauS (Turnhalle) in direkte Verbindung |a bringen, wird jetzt fleiß'g an der Herstellung der neuen iwrohallestrahe gearbeitet, damit selbige bei Eröffnung der lwSstellung fich in bestem Zustand befindet. Darmstadt, 20. Juni. Da» Heim des Verein» sesfifcher Lehrerinnen, KieSstraße 101, unter dem Pro- ücEorate I. K. H. der Großherzogin, soll am 25. d». Mt». in llLtrhöchstderer Gegenwart eingeweiht und seiner Bestimmung ibergebtn werden. Der großen Zahl der Angehörigen de» SmeinS und der warmen Theilnahme, deren er fich seit seinem Whrigen Bestehen in allen Schichten der Gesellschaft zu er- (reinen hatte, würde e» entsprechen, der bevorstehenden Feier «iii't recht große Ausdehnung zu geben. Dies verbieten je- loch die Raumoerhältuiffe de» Hause», das, wie sein Zweck e» verlangt, meist kleine Zimmer enthält. Der Vorstand de» Verein» har mit gewissenhaftester Auswahl feine Einladungen erlassen, und macht hierdurch alle Interessenten darauf aufmerksam, baß in diesem und dem nächsten Monat baß Hau» jeden Mittwoch und SamStag Nachmittag für freundliche Besucher offen fein wird. Darmst. Ztg. Mainz, 20. Juni. Die Freie Vereinigung von Kranken- kaffen im Großherzogthum Hessen hielt gestern zu M i ch e l st a d t im Odenwald ihre sechste ordentliche Generalversammlung ab. KreiSrath Fey begrüßte die au» 99 Delegtrten bestehende Versammlung, welche gegen 50 Krankenkassen repräsentirte. Der Bereinigung gehören zusammen 67 Krankenkassen an. Von Seiten deS geschäftSführendeu Ausschüsse» lag ein Antrag vor auf Festsetzung einer Vergütung, welche die Gemeinden an die Krankenkassen zahlen sollen für Ausstellung, Aufrechnung und Umtausch der Invalidität»- und Alter»- verficherungSkarten. Gegenwärtig ist d ese Vergütung der freien Vereinbarung überlassen. ES wurde beschlossen, an die Lande»verficherungSanstalt da» Ersuchen zu richten, die Vergütung für diese Arbeit selbst und zwar mit 3 Procent Zuschlag zu übernehmen, welche den Kassen zu Gute gerechnet werden sollen. Ein weiterer Antrag auf Festsetzung eine» von den Krankenkassen an die Versicherungsanstalt abzuführenden Einheitssatzes in Fällen der Urbernahme de» Heilverfahren» auf Grund de» § 12 de» JnvaliditätSgesetzeS fand dahin Erledigung, daß der geschäftsführende Autschuß beauftragt wurde, auf Grund deS durchschnittlichen TagelohneS im ganzen Großherzogthum einen Einheitssatz herauSzurechoen. Die Berficherungsanstalt soll ersucht werden, diesen Einheitssatz an Stelle der jetzt herrschenden Verschiedenheit zu acceptiren. Weiter wurde beschlossen, an die Eisenbahndirection ein Gesuch zu richten um Fahrpreisermäßigung für alle Personen, welche von den Krankenkassen, UnsallberufSgenoffenschafteu und JnvaliditätSverficherungSanstalten in auswärtige Heilanstalten geschickt werden. Zum Ort der nächsten Generalversammlung wurde Nierstein gewählt. Arrr der Zeit für die Zelt. Vor 140 Jahren, am 23. Juni 1758, schlug im siebenjährigen Kriege der Anführer des Bundesheeres und umsichtige Feldherr Ferdinand von Braunschweig die Franzosen in der Schlacht bei Creseld. Mit Erfolg schützte er später Norddeutschland den ganzen Sommer hindurch vor ihren räuberischen Ueberfällen. Dtrmifdyits* • Der in Bonn verstorbene Professor der Rechte Baron hat sein mehrere hunderttausend Mark betragendes Vermögen der Stadt Berlin zur Errichtung eines vegetarischen Kinder- hauseS vermacht. * Amerikanische Generale. Bei seinen Offiziers- eruennungen scheint Präfident Mac Kinley zuweilen eben so zu denken wie sein größer Vorgänger Lincoln, der ebenfalls Generale und Obersten in schwerer Menge ernannte, um Politikern gefällig zu sein. Als nämlich Lincoln eines Tage» gemeldet wurde, daß ein neugebackener General mit seinem ganzen Stab gefangen genommen war, bemerkte er nur trocken: „Schade um die schönen Pferde". Und al» seine Umgebung verwunderte Gesichter machte, fügte er hinzu: „Solche Generale kann ich schockweise machen, aber die Pferde find rar und kosten 200 Dollar» da- Stück." Verkehr, Caub* unb vsU-wirthschaft^ — Nach den statistischen Ermittelungen des Vereins deutscher Eisen- und Stahlindustrteller belief sich die Roheisinprodrretiori des Deutschen Reiches (einschließlich Luxemburgs) im Monat Mat 1898 auf 610 553 Tonnen, darunter Puddelroheisen und Sptegeleisen 129 583 Tonnen, Bessemerrohetsen 47 166 Tonnen, Thomasroheisen 331805 Tonnen und Gteßereiroheisen 101999 Tonnen. Die Production im April 1898 betrug 583 418 Tonnen, im Mai 1897 579 613 Tonmn. Vom 1. Januar bis,31. Mai 1898 wurden producirt 3 003 496 Tonnen gegen 2799512 Tonnen im gleichen Zeiträume des Vorjahres. Wöchmtüche Ueberftcht der XodeSMe in Girier 25. Woche. Vom 12. Juni bis 18. Juni 1898. Einwohnerzahl: angenommen zu 24100 (incl. 1600 Mann MilitLr)- SterbltchkeitSziffer: 17,26, nach Abzug der Ortsfremden 8,63 Kinder Es strrben tu: Zusmmve«: Erwachsene: tm vorn Altersschwäche 1 1. Lebensjahr: 2.- 1 — -15.3*: Krebsgeschwulst 1 (1) 1 (1) — — Lungenentzündung 1 (1) 1 (1) — — Herzleiden 2 (1) 2 (1) — — Nierenentzündung 1 1 — — Tuberkulose der Gehirnhäute 1 — —— 1 Tuberkulose des Bauchfelle» 1 (1) — — 1 (1) Summa: 8 (4) 6 (3) - 2 (1) Anm. Die in Klammern gesetzten Ziffern gebe« an, wie viele der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gieße» gebrachte Kranke komme«. ilroefte Uad?richten. Depeschen de» Bureau „Herold". Berlin, 22. Juni. Die Anwesenheit deS StaatSsecretärS v. Po0btel»ki in Wien soll nach hier eingelaufenen Meldungen mit neuen Fernsprechanschlüffen mit Deutschland, darunter Hamburg, Frankfurt a. M. und München, zusammenhängen. Hamburg, 22. Juni. Eine Versammlung der Bäcker- unb Eonditor-Gehilfeu von Hamburg, Altona und Waudsbeck beschloß, heute früh den Strike zu beginnen. Prag, 22. Juli. Große» Aufsehen und abfällige Be- urtheilung findet in hiesigen deutschen Kreisen der Befehl deS Statthalters an baß Rtctorat der deutschen Universität, während der Palacki Feier baß UniverfitätSgebäude zu be» flaggen. Ein Recur» an da» Ministerium wurde abschlägig beschieden. Trotzdem wurde die Universität nicht beflaggt. Lemberg, 22.Juni. Die antisemitischen Tumulte haben nunmehr auch den Sanoker Bezirk ergriffen. Paris, 22. Juni. Man denkt an die Schaffung eine» zwölften Portefeuille», eine» VerkehrS-Ministeriumß, statt de» bisherigen StaatSsecretärS. Dadurch wäre eine Theilung in sechs gemäßigte und sechs rabicale Minister möglich. Frehciuet, Dupuy und Peytral beabsichtigen, diese Idee zu unterstützen, um damit ein ConcentrationS-Ministe- rtum zu ermöglichen. Paris, 22. Juni. Barrien theilte dem Präsidenten Saure gestern Nachmittag 5 Uhr mit, daß eß ihm nicht möglich fei, ein Cabinct zu bilden. Man glaubt, daß nunmehr Dupuy oder Freyciuet berufen wirb. London. 22. Juni. Beim Stapellauf deß Panzerkreuzer» „Albion" im Londoner Stabtthetl Blackwall, dem der Herzog von Aork beiwohnte und wobei btffm Gemahlin die Taufe vollzog, wurde durch daß schnelle Abgleiteu deS Schiffeß eine Riesenwelle emporgetrieben, die eine Zuschauet- ttibüne vollständig überschwemmte und etwa 300 Personen in die Themse schleuderte. Bi» jetzt find 40 Leichen geborgen. Mau fürchtet, daß die Zahl der Tobten 100 erreichen wird. London, 22. Juni. Bei dem gestrigen Unglück auf der Themse find etwa 60 Menschen um» Leben gekommen p die Leichen derselben find zum größten Theil geborgen. Petersburg, 22. Juni. In den großen Fabriken ir Sablina in der Nähe von Petersburg ist ein Streik außgedrochen. 700 Arbeiter wurden wegen Betheiligung an der sozialistischen Bewegung verhaftet. New-York, 22. Juni. Avmtral Dewey erhielt den Befehl, die Proclamtrung der Republik nicht zu gestatten und Manila durch amerikanische Beamten verwalten zu lassen. Havanna, 22. Juni. Au» Santiago wird gemeldet, die Ausschiffung der amerikanifchen JnvafionStruppen hat gestern nach vorhergegangener Beschießung der Küste in der Nähe von Bargiri, acht Meilen östlich von Santiago, begonnen. Daß Küstengebiet von Santiago wurde von 24 Kriegsschiffen und Hilfskreuzern beschossen. In kurzer Zeit werben die Truppen de» General» Shafter versuchen zu landen. Wissmann und Unglaublich meine beliebten 5-Pfg. C garren, bringe in empfehlende Erinnerung. L. Kalkhof, 6309 Weftanlage. Äennn'tssmigon. Seltersweg 52 6328 im Nebenhause der 1. Stock mit Aussicht auf die Straße, 4 Zimmer, Küche, großer Speicher rc., per 1. August zu vermiethen. 6317] Frankfurterftr. 90 ist der mittlere Stock, 5 Zimmer, Küche nebst Zubehör, per 1. October zu vermiethen. Städtischer Arbeitsnachweis Gießen Garteustraße 58. Angebot der Arbeitnehmer r 2 Buchbinder, 1 Küfer, 1 Maschinen- oder saürradschlosser, 1 Schuhmacher, 2 Taglöhner, 1 Mann für leichtere Arbeit, 1 Haus- iuriche. 1 Dienstmädchen, 1 Lauffrau, 1 Taglöhnerin, 1 Comptorist für Beischreiben i?p. Führung von Büchern. Nachfrage der Arbeitgeber! 1 Drechsler, 2 Eisendreher, 1 Krankender, 2—3 Gerber, 1 Anstreicher, 2 Bauschlosser, 2 Schmiede, 4 Schuhmacher, I Lauschreiner, 2 Handlanger, 1—2 landwirthsch. Arbeiter, 2 Taglöhner für dau- tnie Beschäftigung, 2 tzausburschen, 12 Dienstmädchen für Küche und Hausarbeit, 1 Sindermädcken, 2 Lumpensortirerinnen. Vergebung Ion Streu und Futter. Die für die Riudvieh-Aus- fe.Ilung in Gießen am 16. und 17.. Juli erforderliche Streu- und l^tttermenge und zwar: a 100 Centner Stroh, b. 100 Centner Heu in Büscheln zu 10 Pfund gebunden, cc. 20 Centner Kleie 6310 Indien im Submissionswege vergeben Heden und sind Angebote hierauf bis Hmkistag den 30. Juni I. Is., Vormittags 11 Uhr, llki Großh. Kreisamt Gießen, wo- ‘ fftbtft die Lieferungsbedingungen be- llimwt gegeben werden, abzugeben. Per Kau- und Plahausschuß. Königliche Oberförsterei Krostorf. Verdingung Samstag den LS. d. M., Nachmittags 7 Uhr, werden auf dem Waldhause die Chaussirungs arbeiten aus der durch den Forstort Lindenschied verlegten Strecke der Schmelzer Straße in einer sLäuge von 400 lfdm. an den Mindest- fordemden vergeben werden 6298 Der Königliche Oberförster. Vergebung Die Entleerung der Abortgruben auf Bahnhof Gießen soll vergeben werden. Angebote mit entsprechender Aufschrift versehen sind bis zum 25. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, einzureichen. 6325 Gießen, den 21. Juni 1898. Großh. Eisenbahn-Betriebs-Jnspection 1. -Veisteignmlgeit Samstag den 25. Znni, Nachmittags 21/? Uhr, sollen auf dem hiesigen Ortsgericht die den Erben der Dietrich Wilhelm Weidt- mann Eheleuten in Gießen gehörigen Immobilien: Flur 25 Nr. 76'/io — 1274 qm Hofraithe an der Chaussee auf der Warte, Flur 25 Nr. 76 a = 20 qm Straße da- sebst, freiwillig Meistbietend mit dem Anfügen versteigert werden, daß bei annehmbarem Gebot der Zuschlag sofort ertheilt werden kann. Gießen, 22. Juni 1898. Großh. Ortsgericht Gießen. I. A.: Vogt. 6324 EmpMnnM ÄL MMlhavs. Freibank. 6245 Heute nab morgen: per Pfd. 50 Pfg., bei 6297 Andr. Euler, Steinftraffe 11, II. ******* ^*VR***> ßaölrarr, Schollen, Zander, Kechte etc., Seehecht im Ausschnitt. Lebende Suppen- und Tafelkrebse, lebende Barben, Schleie und Aale. Prompter versandt «ach auswärts. Heute uud folgende Tagei Täglich frische in Eispackung eintreffend. 7351 k a - ■ (F|j|[|frtt|| J. M. Schulhof, Marktstraße 4. Telephon 119. Vorn 30 b. Mts. ab jedes Quantum tägl. frisch gepflückter Heidelbeeren zum billigsten Tagespreis. Bei grüß rer Abnahme Preis nach lieber« einkunft. 6307 Chr. Klein, Altenkirchen (Westerwald). Rindfleisch 45 pfg. Heute Donnerstag sind 6300 iguteSpeisekartoffeln i auf dem Brandplatze zu haben. Couverts mit Firma liefert billigst Nrüyl'sche Univ.-Druckerei. 00 A 6. 8. Thoma». Am Anfang 8 Uhr. Eintritt SV Pfg Giessen, im Juni 1898. 6319 Mehr als 147,100 Artikel il Verweisungen. cn Abends an der Kasse zu haben 6311 CO gesucht. Liebigftr. 71 Dienstmädchen gesucht 6299 Neuenweg 30. C. Roth II., Malllhorstraste 5 Der Fest-Ausschuh 6306 4 1887 neuem, ausgewähltem Programm. 6162 Erwachsene pro Person 20 Hkfg., Minder 10 H^fg. — Näheres durch Anschlagzettel. Oesterr. Staat»bahn v. 1886 9015 4 68.46 4 Jtal. staa1»gar. Lisa»-. dto. Frts.Ldw.Lred^t.«r.h.1S« 102JW S>/, DeutschrGrdsch.B.unk.b.ISO« 99 60 4 Anfang präcis 7*/3 Uhr. Eintrittspreis 50 Pfg. Krausse, Großh. Mofikdirertor. 9C6» (Offene Stellen KONVERSÄTIONS Slkllen-Geluchk 3it ueukiiufeu Perslhltdellts Gefunden Vereine 3 3 Stadt Darmstadt v. 1891 Stadt Worm» uni. b. 1901 3 6 80« 169'3 417'i'i 102 76 96.26 1C1 20 101.(0 102.60 v. Henrton. v. R. Wagna. v. Ziehrer. 86 JD 102.» 19« 96» 44» 101» 101» 99.« Donnerstag: Männerchor Ung. (Sold-Rente Portugiesen Mepicaner Monopol-Griech« von Ltsenb. Rentenb. DM. Buderu» DbL Vtccon 41/i Oesterr. Silberrentr brtrtsirnd: £ ölr hingen Samtnih, daß fick I lon Mittwoch den 2 in Wägtest befiadi Gießen, den ! Grohhi — Vollständig liegt uor — in 5., neubearbeiteter und vermehrter Auflage: 17 97 er Modell, gut erhalten, zu verkaufen. 6326 Thiele, Liebigsttaße 35. 6327] Ein Sonnenschirm gefunden. Abzuholen bei Wilh. Hildebrand, Wieseck. Mittwoch den 22 Juni 1898, Nachmittags 5 Uhr, im Museumssaale. Eintrittskarten ä. 1 Mk. sind ebendaselbst zu haben. Anna Rinn Carl Bourgeois Verlobte. Deferent: Deichstagsabgeordneter Vlried-Hffenöach Alle Wähler sind zu dieser Versammlung eingeladen. Das socialdemokratische Wahlcomite 3Vi Deutsche ReichLanl 3 Preuß. Consol» y/e Sr. Hessische 061. Fest-Ordnung: Samstag den 25 Juni, Abends 7 Uhr: Gedächtnißfeier zu Ehrm des Begründers des deutschen Schulturnens, Ad. Spie«, bei deffe» Geburtshaus. — Abmarsch nach dem Festplatz; daselbst Concei^ turnerische Aufführungen (Marmorgruppen, Leiterpyramiden). Sonntag den 26* Juni, Morgens 7 Uhr: Beginn des Einzel Wev« turnens auf dem Festplatz. Von 10 Uhr ab: Covcert auf bee Festplatz. Nachmittags 2x/2 Uhr: Aestzng. — Nach Ankunft ach dem Festplatz: Begrüßungsrede, Freiübungen, Turnen der Mster» riegen, Concert. nachher Tanz. Abends 8 Uhr: preisverthkilni ZLei eiutretender AuuKetheit großes AeuerwerL. Montag den 27. Juni, Morgens 6 Uhr: Weckruf. 7ya Uhrr Zusammenkunft auf dem Feftplatz. 8 Uhr: Abmarsch zu gemeir-> schaftlichen Spaziergängen (Hainig rc.). Nachmittags 21/, Uhr:: Festzug. — Schülerturnen, Kürturnen, Turnspiele, Volk^ belustigungen, Tanz. Kunstarena Rosenberg mif OsmidsMleu giebt nur noch einige Tage Grosse Vorstellungen. Großartige Productionen der Kautfchuckdame, sowie der Decken- läuferiu. Besteigen des Thurmfeils. Jede Vorstellung mit L ittrifftnb: 34 gibt Hirn Hifi« Jnterefirote onb Simmeothaler i Dank erschienen find P'o Sxewplar für 5 Poger durch die E Directoren der laad, brtnffenden Zachive kismeuthaler Herdi -em S. Roth tn ß »erden. Die Herdbücher $ W97 emgekölt fischen verzeic ^lchschlagebücher fü, Rtboction: L. Burkhardt. — Druck und Verlag der Brühl'schen Universitätt-Buch- und Steindruckerei (Pietsch Erben) in Gießen. Die Heutige Dummer «mtaßt 10 Seilen. «. Fantasie a. d. Op. .Der Eoangelimann 7. Mimosa-Walzer a. d. Op. „The Geisha* Michtseuerwehr. Uebuug der Rotten 1 und 2: Montag de» 27. Juni, Abends 87t Uhr pünktlich, im Hofe des Thurmhauses am Brand. Gießen, den 21. Juni 1898. 6305 Der Branddirektor: Traber. junM f 8itt: gouragel Hanau. ras Wßhei e* 6*1* 1 Da- llöntgliche fnbactnttn, also oh jtftmbtl Roggenfltgi in bki gutem Wut, 61t woßtn die ich tntsprtchend btd Steins Garten. Donnerstag den 2L Juni: 3. Abonnements-Concert Nach hier oder auswärts sucht ein im Kochen und Führung des Haushalts erfahrenes, tüchtiges Fräulein mit guten Zeugnissen per alsbald in gutem Hause Stellung. Offerten unter M. A. 6329 an die Expedition d- Bl. Jirjlt te?» jRontofl«- K. w» w"< Fensterbänke, Gesimse, Treppenstufen und alle anderen Bauwerkstücke, Dachziegel, Cemeutplatteu, Thonplatteu, Krippen und Tröge liefert sehr billig 1644 Emil Horst, Giessen, Kunststein- und Cementwaareusabrik. ani' Oeffentliche ahlerversammlung heute Mittwoch Abend 8‘|» Uhr ». Sonst. v. 6. TL v. Web«. v. Ziehrer. v. Jenö Huba*. v. RofflnL i. Kienzl. v Etdnnp Ionel. v. Berdi. 6,n 6 ui “»»IS!; 'S*M » i- ®!«iß'* *$’* ' .„7 °" b>'ib, tat».. „ 3m jLi1 d<- tenn Steins Garten. Freitag den 24. Juni 1898: Großes Miiitär-Conrert ausgeführt von der t!$t Cs-ele des Köuigl. Zachßschkll 6. Zufallterik-Kezmests. Ar. 105 Köllig Wilhelm II. voll Piirttemderg unter persönlicher Leitung ihre« CapellmeisterS O. Dangel. Programm: L Akadem. Concert-Verein Marburg. Donnerstag den 28. Juni 1898, Abends 7>/, Uhr, im Museumssaale: 6. CONCERT Beethoven-Abend unter Leitung des Universitäts-Musikdirectors Herrn Gustav Jenner. Programm: Coriolan-Ouverture. *— C-dur-Messe. — Vierte» Symphonie. Eintrittspreise: Numerirte Karten ä 3 Mk,, nichtnumerirtn ä 2 Mk., sind in der N. G. E1 wer fachen Univ.-Buchhandlung ml Garantirt reinen Bienenhonig empfiehlt die Niederlage des Oberheff. Bienenzüchter-Vereins: «3011 Tüchtiges Dienstmädchen gegen hohen Lohn gesucht. Wo? sagt die Expedition d. Bl.______ 6302] Lauffrau sofort gesucht. Näheres in der Expedition d. BI. Probehefte und Prospekte gratis durch jede Buchhandlung. Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig. Mit 1088 Bildertafeln u. 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Sovereign» Dollar» in Gold 16.19 20 38 16.15 2(134 Franz. Banknote» Oesterr. dto. 4.20 4.17 «meric. ■ tmteitenel» t 165 ÖO | Oesterr. Lredtt-Actie»