$16 kagen unb KausDhe, le ein. 1: iegev.tumen. chten. menriege. erriege. Uhr. mhalle entgegen genosimu Der Vorstand. Vcksgarten. Ibenbe 8Ubr: Vorletzte letzter Tag, Nachmittag» DorsteÜuug, zu halb« a. M läusburg 7. I Mäusburg 7. 5* *« < c. •l/' M! 1898’ «tlberr^ ?&s* !*>” L 8 M «• mgen .ei (Pietsch« -- !?**♦* i Aii ::: Nr. 6S Zweites Blatt» Mittwoch den 23. März 189S frf4ei*t ttgNB mit AuSnahmc bei Montag-. Die Gießener I«»itie«skätter »erden de« Anzeiger Wöchentlich viermal beigelegt. Gießener Anzeiger Aezugspreis vierteljährlich 2 Mark 20 Pfg. monatlich 75 Pfg. mit Bringerlohn. Bei Postbezag 2 Mark 50 Pfg. vierteljährlich. Annahme van Anzeigen zu der Nachmittag- für den fügenden Tag erscheinenden Nummer bi- Bonn. 10 Uhr. General-Anzeiger Alle Anzeigen-VermittlungSstellen de- In- und Au-lcmde- nehmcn Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen, Amts* und Anzeigeblatt für den Areis Gieren. Rctaction, Expedition und Druckerei: Schntßraße Nr. 7. ................. Gratisbeilage: Gießener Familien blätter. Adresse für Depeschen: Anzeiger Kietze«. Fernsprecher Nr. 51. Bekanntmachung. Amt-tage de« Großherzoglichen KreiSamts Gießen betreffend. Die unterzeichnete Behörde whb Samstag den 2. April 1898, von Vormittag« 9 Uhr an, einen Amt-tag h* Rathhause zu Grüuberg abhalte» und wird den Kreis-Eingeseffenen aus den Amtsgerichts-Bezirken Grünberg, Homberg und Laubach anheimgestellt, etwaige An- liegen tu diesem Termine vorzubrtngen. Gießen, den 21. März 1898. Großherzogliches KretSamt Gießen, v. Gagern. Gießen, den 21. März 1898. Betr.: Wie vorher. Das Grobherzogliche Kreisamt Gießen au die Gr. Bürgermeistereien der in den Amts- gerichtsbezirkeu Grüuberg- Homberg und Laubach gelegenen Gemeinden deS Kreises Gießen. Vorstehende Bekanntmachung wollen Tie auf ortsübliche Weise zur öffentlichen Kernttniß bringen laffen. v. Gagern. Bekanntmachung. In dm Voranschlag des landwirthschaftlichen Bezirks- verein« des Kreises Gießen sind pro 1897/98 Mittel zum Bezug von Baatkartoffelu aus fremden Gegenden vorgesehen. Es werden die Kartoffelsorten: Profeffor Märker, Brüce, Angeboten zu 3 Mk. pro Centner, blaue Magnum bonum, angeboten zu 6 Mk. pro Centner. zur Anschaffung empfohlen. Außerdem sollen noch nachverzeichnete Kartoffelsorten: Schneeflocken, angeboten zu 3 Mk. pro Centner, Magnum bonum, angeboten zu 3 Mk. pro Centner, bei Bestellung von 200 Centner 2 Mk. 75 Pfg. pro Centner, Weltwunder, blaue Riesen, Sächsische Zwiebelkartoffel und Imperator, angeboten zu 3 Mk. pro Centner, bei Bestellung von 200 Centner zu 2 Mk. 50 Pfg. pro Centner, Früh-Rosa, angeboten zu 3 Mk. pro Centner, auf Wunsch bestellt werden. Bestellungen auf andere Kartoffelsorten sollm jedoch auf Wunsch der Landwirthe auch, aber nur dann ausgeführt werden, wenn ein Waggon (200 Centner) Kartoffeln von den verschiedenen Landwirthen bestellt werden sollten. Es wird dies unter dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß gebracht: 1) daß Anmeldungen bi« Ende dieses Monats bei dem Unterzeichneten einzureichen sind. 2) daß bei Bestellungen von Vereinsmitgliedern, welche den Betrag von 40 Mk. nicht übersteigen, die Kosten des Transportes der Saatkartoffeln bis zur Eisenbahnstation Gießen, Grünberg, Hungen und Lang- Göns auf die Bezirksvereinskaffe übernommen werden. Bet größeren Bestellungen haben die Lereinsmitglieder die Kosten des Transports der Saatkartoffeln insoweit zu übernehmen, al» die Bestellung den Betrag von 40 Mk. übersteigt. Bei Bestellung eines Waggon» Kartoffeln werdm sich die Kosten des Transports bis Gießen auf ca. 1 Mk. 50 Pfg. pro Malter berechnm. Da sich die Transportkosten bei Bezug einzelner Malter wesentlich höher belaufen, so können Bestellungen, welche erst einlaufen, wenn bereits zwei Waggon« Kartoffeln (400 Centner) bestellt sind, nicht mehr berücksichtigt werden. Ich ersuche daher die Herren Landwirthe um möglichst baldige Einreichung ihrer Bestellungen. 3) daß Bestellungen von Landwirthen, welche nicht Mitglieder de« landwirthschaftlichen Bezirksvereins sind, ebenfalls ausgeführt werden. Dieselben haben aber, wenn sie nicht noch vorher Mitglieder des landwirthschaftlichen Bezirksverein» werden und sich zu diesem Behufs bei dem Unterzeichneten anmelden sollten, den vollen Kostenbettag für Ausführung ihrer Bestellungen zu vergüten. 4) daß die Zahlung bei Empfang der Saatkartoffeln zu erfolgen hat, und daß für den Sack noch 30 Pfg. pro Stück zu vergüten ist. Die Herren Bürgermeister werdm hierdurch ergebenst ersucht, vorstehende Bekanntmachung veröffentliche» zu laffen, Anmeldungen entgegen zu nehmen und umgehend an den Unterzeichneten einzusenden. Gießen, den 7. März 1898. Der Director de» landwirthschaftlichen B^irkSverein«. C. Jost, Regierungsrath i. P. Verstsches Leiich» Berlin, 21. März. I» ReichSmartneamt ist bi« heute ein ofstcteller Bericht zu der Bläitermelduug über Zusammenstöße zwischen deutschen Soldaten und Ttugeboreuen in Kiaotschau nicht eingegangen. Man ist dort überzmgr, daß e« sich höchsten« um eine gewöhnliche Spitzbüberei und Schlägerei gehandelt hat. Berlin, 21. März. . Dem „Local-Anzeiger" wird au« Dar-eS-Salam gemeldet, daß die Nachricht, die W ah ehe seien im Aufstande und hätten eine deutsche Expeditton uiedergewacht, sich bestätigt. Nach den au der Küste ein- gelaufenen Meldungen wurde im vergangenen Monat die Expedition eine« deutschen Forftbramten von den Wahehe plötzlich überfallen und uiedergewacht, wobei außer dem Führer ein deutscher Lazarethgehilfe, ein Unteroffizier sowie mehrere A-kartS und Träger ums Leben kamen. Dem Auswärtigen Amte find die Namen der Gefallenen noch nicht bekannt. Stu Gerücht, Haup-mavn Pctoce nebst Gatttn seien uwS Leben gekommen, hat fich nicht bestätigt. Nach einer vorgestern in Berlia eingettoffeueu Meldung aus Dar-eS-Salam überbrachten Araber Ende Februar die Hiobspost von dem allgemeinen Aufstand der Wahehe. General Lieber befand fich gerade auf einer Reife nach dem Dßzhagga-Lande, doch wurden ihm Boten uachgeschickt, sodaß man annahw, er «erde umkehren und sich selbst nach Uhehe begeben. Vom Commau- dauteu der Schutztruppe wurde sofort die ExpedttiouS-Com- paguie der Schutztruppe ausgerüstet. 951», 21. März. Laut der „Köln. VolkSztg." spricht man in hohen Bcamtevkreisen von einer für die höchsten Stellen bestimmten Darlegung, die dahin geht, die Katholiken von allen höheren Aemtern mit selbstständiger Verantwortlichkeit fernzuhalten, weil man ihnen nicht trauen könne. Da« Blatt fordert Angeficht« der Haltung des Centrnms bet allen wichtigen Vorlagen, daß man demselben in Preußen mit zu viel Mißtrauen entgegentrete. Da« Centrum werde diese« zweierlei Maß fich nicht lange gefallen laffen. Freiburg i. v., 21. März. Bei der heutigen Wahl wurde Bischof Dr. Komp auS Fulda einstimmig zum Erzbischof von Freiburg gewählt. Wie», 21. März. Die Eröffnung des Abgeordnetenhauses erfolgte heute ohne besonderen Zwischenfall. Graf Thun stellte da« neue Ministerium mit wenigen, da« Programm der Regierung enthaltenden Worten vor. Bet der dann folgenden Präfidentenwahl enthielten fich die deutsche Volkspartei, die Christlich-Socialen und die Schönertaner der Stimmenabgabe. Der verfaffuugStreue Großgruvlbesitz gab weiße Stimmzettel ab, die Rechte wählte Dr. v. Fach« zum Präfidenten. Nach der Bekanntgabe de« Wahlresultats und nachdem Fuchs den Präfideutenstuhl eingenommen und eine Begrüßungsrede gehalten, schrie Schönerer, secundirt von Wolff und den übrigen Schönertanern: „Da« ist eine unerhörte Comödte, Hochverräther gehören ins Zuchthaus, der neue Präfident ist ein Gauner. Wir verwahren un« dagegen, daß ein Zuchthäusler ein Hoch auf den Kaiser auSbringt." Darauf rief Wolff dem Grafen Thun zu: „Thun, Sie neuer Präsident, kommen Sie nur mit Ihren intensiven Mitteln." Sodann brachte Abg. v. Vergelt Namens der deutschen Fortschrittspartei einen Anklageantrag gegen das frühere Ministerium Badent, sowie einen Antrag auf Aufhebung der Spracheu- verordnuug und Regelung der Sprachenfrage auf dem Ge- srtzgebungswege ein. Diesem Antrag schloß fich Dr. Lueger Namen« der Christltchsocialeu an, was von der Linken mit Bravorufen begleitet wurde. Paris, 21. März. Präfident Faure wird nächste Woche das Grubengebtet von Leu« und Umgegend besuchen. Paris, 21. März. Admiral Brenard gab heute Morgen 8Uhr den Befehl, das Nordgeschwader mit der Marineinfanterie mobil zu machen. Mit der Ausführung de« Befehls wurde General Fournier betraut. Londo», 21. März. Em Expreßzug ist tu der Nahe von London mit einem von Cambridge kommenden Zuge zusammeugestoßen. 3 Personen wurden getödtet, 30 verwundet, darunter 10 schwer. Feuilleton. Erimunmgen aus dem Kaisermsnöuer. Don W. L. Wer etwa« aufschreibt für die Geschichte, der thue e« gleich, wenn er e» erlebt har, wenn ihm noch alles ftisch and klar vor Augen strht und Licht und Schatten wie auf einer photographischen Plate sefihuften. Wer aber seinen Mitmenschen etwa- erzählen will, ihr Herz zu erfreuen, der «arte, bl« daS Erlebte, rofig überhaucht von der Abendsonne der Erinnerung, fich zu einem lieblichen, farbenreichen Bilde gestaltet. Wenn ich jetzt zurückdenke au daS Kaisermavöver de« vorigen Herbstes, daS ich in einem hesfischen Infanterieregiment mitmachte, daun ist mir das Ganze eine schöne 'Erinnerung, und Allen, die dabei waren, geht e« so. Aber sich hätte nie geglaubt, daß auch der giftigste Türke so läster- lich fluchen könnte, wie wir es alle weidlich und mit Genuß sihaten in jener erste« eigentlichen MaLöoeruacht. ES regnete ;ja nicht eigentlich sehr, ich kann mich sogar erinnern, gelesen iw haben, daß eS in den Tropen manchmal viel ärger regnet, । aber man brauchte nur einmal den Arm gen Himmel zu trecken und mau war in der Lage, acht Tage lang seinen ;vnrst au« dem Rockärmel stillen zu können. Da wir aber I Heine Wüsteureise vorhatten, so kam uns da« Vortheilhafte | dieser Einrichtung nicht zum Bewußtsein. So goffen wir denn die GotteSgabe immer wieder au«. Den Durst hatten wir am Abend vorher auch schon reichlich gestillt. Wir hatten Abschied genommen vou dem trauten N-bach, wo «an un« mit Speise und Trank tresflich geatzt hatte und wo wir herbergten idyllischer nab einfacher, als e« der überzeugteste Laadschwärmer hätte verlangen können. Fünfzehn Mann stark lagen wir unter der Obhut eines Gefreiten in eine« Bauernhof. E« war hier wie überall i« Leben. Da« Glück muß auf steiler Bahn erklommen werden, da« Gewöhnliche liegt auf ebener Straße. Es waren un« nämlich zwei Gemächer angewiesen worden- daS eine lag zu ebener Erde unb war in seiner Jugenb ein Schwetnestall gewesen. Jetzt stiegen, wenn es dunkel wurde, fünf wackere Krieger hinetu und schwelgten im leicht erworbenen Glück der Ruhe. Einer aber von ihnen, der von feinen Sinnen war, meinte, eS röche nicht gut darin. Diese Behauptung fand keinen Widerspruch. Und mit de« Gefühl, eine unbestreitbare Wahrheit zuerst ausgesprochen zu haben, streckte fich der Culturmeusch an der Thür nieder, nm hier die freie Luft au« erster Haud zu genießen. Diese Ueppigkcit sollte ihm zum Fallstrick werden. Denn in der ersten Nacht, al« Alle« in tiefem Schlummer lag, kugelte er von dem saust fich abdachenden Strohlager herab, stieß einer Lawine gleich die Thüre ein, und der Culturmeusch rollte bi« zu einer Stelle im Hof, wo alle Cultur aufhört. Er pflegte nachher zu sagen, wenn er fich unterwegs irgendwo hätte halten können, wäre e« soweit nicht gekommen - davon waren wir denn auch Alle überzeugt. So war e« unten. Die aber von un«, die noch Sinn für etwas Höhere« hatten, die stiegen an einer Leiter hinauf, rannten zunächst mit dem Kopfe gegen einen Haken, der lediglich diesen Zweck zu haben schien, da fich fein anderer entdecken ließ, klemmten im Schweiße ihres AngefichtS eine Schiebcthür auf und bargen fich in einem luftigen Heuboden. Hier wark schön. Es stand auch ein Tisch in dem Gemach. Seine practische Bedeutung war nicht in die Augen fallend, denn er reichte mit der Platte bis an« Ziegeldach, so daß man nichts darauflegen konnte. Aber es war doch schön, fich in einem möblirttn Zimmer zu wiffen, und außerdem konnte man fich Nachts nach ihm orientiren. ES war gar nicht möglich, seine Lagerstätte zu verfehlen, wenn man wußte, ob fie südlich, nördlich oder westlich vom Tische lag. DaS muhte mau aber natürlich genau fich" eiuprägen. E« waren etliche rohe, unzufriedene Gemüther da, die die Räum- lichkeiten für etwas eng erklärten. Wir aber verwiesen ihnen da-. Und Mancher hat im wetteren Verlaufe de« Manöver« lüstern an daS warme Ställchen in N-bach gedacht als tie Kinder Israel an die Fleischtöpfe Egyptens. Kit dem Gründ« ki«fben2? hjtDtteinß P 2 März ange Der Li IS. März fr Gie Mittwoch 1 G Tages fjaades. 3) 8 Gieße, . 6 Die Bi! Surtau des! Beteiligten o| □ Ruppertenrod, 21. März. Die Geflügel- Ausstellung zu Gieß en ließ recht deutlich erkennen, wie das Bestreben, die Geflügelzucht im Allgemeinen zu verbesiern nnd zu heben durch richtige Sortenwahl, reine Zucht und rationelle Behandlung immer weiter Platz greife und auch auf dem Lande schon recht gute Resultate zeitige. AuS unserer Gemeinde hatten drei G flügelzüchter ausgestellt. Bon ihnen erhielt Herr Heinrich MauS auf Hamburger Goldspreutel einen ersten Preis, auf Hamburger Stlberlack und glattbeinige LangSdau je einen vierten Preis, Heinrich Finkernagel auf Hamburger Stlbrripreukel einen zweiten Preis, und Konrad MauS auf geiperberte Plymouth-Rok- einen dritten Preis. Zwei der Aussteller verkauften je einen Stamm ihrer Hühner zu dem ansehnlichen Preise von 32 bezw. 30 Mk. Die hiesigen Aussteller können soweit mit dem Ergebniß recht zufrieden sein. Eine besonders ausgedehnte und mit Vie ec Sachkeontniß durchgeführte Geflügel- zücht betreibt der Gastwirth Herr Södler zu Nieder- Gemünden. Auf allen Ausstellungen, die er beschickte, errang er Anerkennung und erste Preise. Auch auf der Gießener Ausstellung war Herr Södler durch eine große Anzahl von Geflügel vertreten, das durchweg als erftklaifig anerkannt »ud prämiirt wurde. Nichts vermag auf dem Lande mehr zur Hebung der Geflügelzucht beizutragen, als solche Muster- züchtereien. Die Nachfrage nach Eiern aus Remstämmea ist denn auch eine stets zunehmende- selbstredend erzielen die Züchter auch sür derartige Eier einen beachtenSwertheu Erlös. Freiensteinau, 18. März. Dieser Tage versammelte sich eine große Zahl von Jnteresienteu auS preußischen und hessischen Orten zu Radmühl, um über Schritte zu beratheo, die eine Fortführung der im Bau begriffeneu Bahn WächterSbach-Birstein in nördlicher Richtung bis an die projectirte Bahn Gedern-Lauterbach herbriführen könnten. Man faßte folgende Resolutionen: 1) Die Bewohner des südlichen und südöstlichen BogelsbergeS begrüßen die Bahn WächterSbach-Birstein mit Freuden, halten aber die Fortsetz ung derselben über Btrstetn hinaus sür eine Lebensfrage des hohen BogelsbergeS, wie auch nothwendig mit Rücksicht auf die Frage der Rentabilität- 2) die Großh. Hessische Regierung ist zu bitten, die Ausarbeitung spezieller Pläne von Grebenhain bis Völzberg vornehmen zu laffen, damit der geeignetste Punkt sür den Anschlag der Bahnen ermittelt würde. Eine aus preußischen und hessischen Mitgliedern zu sammengesetzte Commission hat den Auftrag erhalten, das Nöthige io die Wege zu letten. Darmst. Ztg. Vermischtes. * Die PotSdamar Riesengarde that am SamStag Dienst al» — SchtfsSball ast. Der Besitzer eines HavelkahnS, welcher früher bet der Leibcompagnie des 1. Garderegiments z. F. gedient hatte, war in der vorigen Woche mit einer Ladung Kohlen nach Potsdam gekommen und hatte am Kiewitt die Ladung gelöscht. Nun stellte sich heraus, daß der leere Kahn bet dem hohen Wafferstaad nicht durch die Eisenbahn- brücke beim Lustgarten ging. In seiner Noth wandte sich der Schiffer au seinen ehemaligen Hauptmann, den jrtztgeu Major v. PlySkow, mit der Bitte, ihm Soldaten alS Ballast für seinen Kahn zu geben, damit derselbe um 6 Zoll tiefer gedrückt würde. Der Major willfahrte dieser Bitte und am SamStag Abend gegen 6 Uhr wurde daS 2. Bataillon des 1. GarderegtmentS z. F. nach dem Potsdamer Schlachthos geführt, wo e» den dort liegenden Kahn bestieg. Wenn dieser auch an der Spitze noch etwas beschädigt wurde, so konnte er doch nunmehr die Etsenbahnbrücke pasfiren, am Etsenbahuhotel bet der Langenbrücke stiegen die Grenadiere wieder ans Land. • Caviar. Wenn alle Liebhaber des „russischen CaviarS" stets wüßten, woher dieser GauwenschmauS stammt, so würde er seinen aristokratischen Rang wohl fast ganz einbüßen. Bor noch nicht vielen Jahren gab eS fast keinen anderen Caviar, als den aus Rußland eingeführtev, und der war fast ausnahmslos ein Erzeugniß de« russischen Stör» oder Hausen«. Aber schon seit längerer Zett hat sich der artstokrattsche Ruf de» Caviar» verschlechtert und böse Zungen murmelten schon früher davon, daß der ganz gemeine amerikanische Hering sozusagen „KukukSeier" in die russischen Cavtarbüchsrn lege. In Amerika besonder» gab man immer mehr zu, daß auch einheimischer „echter Caviar" im Felde sei- doch glaubte man, daß er nur tu proletarische Mägen wandere, während die oberen Klaffen nach wie vor da» echt russische Erzeugniß genöffen. Doch auch dieser Glaube wird jetzt in bedenklichem Maße erschüttert. Ohne die unzweifel- bafte Beglaubigung durch Stempel kann jetzt kern Mensch sicher sein, daß er russischen Caviar vor sich hat, und selbst dann ist eS noch die Frage, woher der Rohstoff ursprünglich gekommen ist. Jetzt pfuscht sogar ein anderer amerikanischer Fisch noch viel wehr al» der amerikanische Hering in da» vornehme Cavtar-Handwerk: nämlich der biedere Katzeu- Hatfisch, der einigermaßen für eine verkleinerte Ausgabe de» wirklichen Hai» gehalten werden kann. Die Meisten glaubten bisher, er sei ganz ungeeignet zum Esten. Es ist tndeß ein Jrrthum, wie man tu Amerika schon längst weiß. Aber erst in neuerer Zeit haben sich unternehmende Amerikaner darauf verlegt, diesen Fffch tausendwetse zu sangen, um den Rogen rtozuorachrn resp. „russischen Caviar" daraus zu machen und auch da» Fletsch tu geräucherten „russischen Stör" zu ver- waudelu. Nur der allergewiegteste Kenner soll tu beiden Fällen im Staude sein, durch den Geschmack die Nachahmungen vou den echten Grzeugvtsten zu unterscheiden. * Der BacilluS des Sauerkrauts. Da heute jeder natürliche Gegenstand, der etwas auf seine Würde hält, seinen be- sonderen Bacillu» haben muß, so ist es nicht verwunderlich, daß sich auch daS Sauerkraut einen solchen zulegt. Bi» jetzt hat mau im Sauerkraut zuweilen nur einige Schimmelpilze oder seltene säuluiherregende Baeterieu gesunden. Nun ist es, wie die Pariser „Revue Sceutiflque" zu melden weiß, einem Herrn Conrad gelungen, tu einem Faste, in dem da» Kraut , erst seit 24 Trundeu eingepreht war, einen Bacillu» zu entdecken, den er als wirklichen Erreger der sauren Gährurrg an- spricht. Dieser Bacillu» gedeiht auf gezuckertem Agar und erzeugt eine reichliche Gasbildung. Fügt man eine künstliche - Bacteriencultur in eine Kohlsuppe, so entsteht alsbald der eigeuthümliche Geruch des Sauerkrautes. Der neue Bacillus hat den stolzen Namen bacterium brassicae acidae erhaltener ist beweglich, mit Haaren besetzt und ist dem bacillus coli außerordentlich ähnlich. (Absit omen!) • Der verhexte Wald. Aus der Lahngegend wird berichtet: In dem Orte W. hat sich die Sage erhalten, daß tu früheren Zetten tu einem Proceß mit der Gemeinde N. wegen des ElgeuthumSrecht» au etnrm großen Waldkomplex ein OrtSeiuwohner einen falschen Eid geleistet habe uud der Wald infolge desteu zu Unrecht der Gemeinde al» Etgeuthu« zugesprochen worden sei. Seit jener Zeit soll nun der Geist de« Meineidigen, der keine Ruhe finden könne, in diesem Walde Hausen uud vou Zeit zu Zeit seinen Spuk treiben. Namentlich in der letzten Zeit hatte fich der Geist, wie viele Einwohner auf dem Nachhauseweg in später Abendstunde beobachtet hatten, wieder sehr bemerklich gemacht, indem er an verschiedenen Stellen de» Waldes in feuriger Gestalt Umgang hielt. Der ganze Ort k,.m in große Aufregung und e» wagte kau« mehr Jemand des Abends allein den Wald zu pasfiren. Da» Wirthshausgespräch drehte sich fast auSschlteß- lich um den böse« Geist und e» wurde deßhalb hin und her berathen, wie demselben beizukommeu sei. Mau beschloß, | eine Drputatiou au den Herr» Pfarrer zu senden und mit diesem zu berathen, wie der Geist zu bannen sei. Der Beschluß wurde auSgeführt uud der Herr Pfarrer sagte seine Hilfe zur Vertreibung de» Geiste» zu. Etwa 20 entschlossene wnthige Bürger versammelten fich eine» Abends in einer bestimmten Wirthschaft und diese zogen dann, mit dem Herrn Pfarrer und dem Herrn Lehrer au der Spitze, bewaffnet dem Walde zu. ES dauerte auch gar nicht lange, so sahen fie au einer entfernten Stelle deS Walde» Feuerschein fich hin und her bewegen- der Grift ging also in der That wieder glühend nm. Muthig ging'« voran, und al» mau in die Nähe de» Geiste« kam, war mau nicht wenig erstaunt, zu sehen, daß dieser nicht mehr umherirrte, sondern an einer und derselbea Stelle feurig wie gebannt verblieb. Mit Hurrah nahmen die Beherzten den feurigen Punkt ein, und wa» zeigte fich ihnen? Einige noch brennende Pechfackeln, die am Verglühen waren, lagen zusammengeworfen da! ES trat nun TodeSsttlle ein, und dadurch konnten die beherzten Männer in der Ferne im Walde noch daS Rascheln des dürren Laubes vernehmen. ES hatten fich einige halbwüchsige Burschen vou W. zusammengefuuden und heimlich diesen Spuk getrieben, bi- sie an jenem Abend gestört wurden und schleunigst davonliefeu. • Moderne Wiegen. Ja Zukunft werden e» die vielgeplagten Ghtmänner, Mütter und Kindermädchen nicht mehr nöthtg Haden, den Schlaf halber und ganzer Nächte zu opfern, wenn ein unvernünftiges Baby durchaus gewiegt fein will, sobald andere Menschen die Augen schließen möchten. England ist daS Eden, wo die erften „Motor-Wiegen" er- schienen stad. @ ne energische Mutter, die stch sofort in den Besitz einer solchen gesetzt hat, erklärt, daß eS garnichtS Vollkommenere» geben könne, und wenn die Wissenschaft fortfährt, ähnliche für einen jungen Hausstand unentbehrliche Gegenstände derart zu verbesiern, so würden die Ehemänner nächsten« überhaupt nicht- mehr zu thun haben und schließlich ganz überflüssig werden. Diese Motorwiege kann entweder durch Electricität oder Petroleum in Bewegung gesetzt werden. ird dmMnnichi ft > R«nst to^Ä*S« NM nb L MdnerjledM olc®ti? Su5hinfl; str 8lbl ° tth und 2‘u:ln,i r\i|ad)al)mut; reiche Gebieten W Hebt» Äk)!» g der erschtene Lerlag Anleitung l"3 W*5 'geben üb«®' - (je 35 bk in leint» j btI SparsmkA^is, In d° -Ss--- SS»** . :;s>. b Quab.^P-r’ 'ßiottaeDS100*0 Kleid0/’ AaBffabl paU! 1 ^M^-tsro ^^Vsrgsoäd tn^1T1 \ m S.?ü KK'Z: :W zhi o'l,,D Slhasmarkt ju Grünberg. Mit dem am .31. d. Mts. dahier stattfindenden Viehmarkt soll wieder ein Schafmarkt verbunden werden, worauf wir die Interessenten hiermit aufmerksam machen und zu zahlreichem Besuche einlade». Grünberg, am 21. März 1898. Großh. Bürgermeisterei Grünberg. _______________________Zimmer.__________________2979 Die Zuchtschan zu Langsdorf die auf den 28. März, sowie die Versammlung zur Gründung eines Zuchtvereins für Simmenthaler Nasse im Kreis Gießen, die auf den 27. März angesetzt war, ist auf 15. und 16. Mai verlegt. Der Vieh- und Krämer markt findet dagegen jedoch nm 28. März statt. Großherzogl. Bürgermeisterei Langsdorf. ________________________Köhler.___________________280 Gießener Omnibus-Gesellschaft <£. G. m. b. H. Mittwoch den 30. März 1898, Abends 8»/, Uhr, Cafe Bavaria (Felbel): Holzversteigerung in der frribrrrl. Anförstmi Sabruan. Freitag den 25. März, nach Zusammenkunft im District Eichwald beim Pflanzgarten Vormittags 10 Uhr, aus d n Diftrtctcn Eichwald, Anlrkffcrkopf. Buchkopf, Ammenhäuserh cke und Köppcrnhölle: Stämme. E chen 8 Stück von 23 bis 34 cm mittl. Durchmesser mit 4,56 fm, 6 Stammabichnitte von 35 bis 47 cm mittl Durchm. mit 3,81 fm; Fichttn 23 Stück mit 3,81 fm; Derbstangen: Fichten 268 Stück mit 19,89 fm; Neisstangen: Fichten 20 Stück mit 0,20 fm; Scheiter rm: Buchen 335 1. Kl., 9 2. Kl., E chen 30, Nadel 6, Aspen 2 2. Kl; Knüppel rm: Buchen 77, Eichen 20, Nadel 41 1. Kl., 20 2. Kl., Aspen 2; Reiser rm: Buchen 514, Eichen 306, Nadel 106; Stöcke rm: Buchen 61 1. Kl., 2 2. Kl., Dillenburg. Montag den 28. Märzr Viehmarkt. Generalversammlung. Tagesordnung: 1) Vorlage der Bilanz. 2) Wahl des Vor« standes. 3) Wahl des Aufsichtsrathes. 4) Allgemeines. Gießen, 19. März 1898. 2858 Der Vorstand: . E. Hanau Helfrich. Jean Kirch. Die Bilanz liegt während der üblichen Geschäftsstunden auf dem Bureau des Bankhauses A. Heichelheim in Gießen zur Einsicht der Betheiligten offen.D. C« l1' clui niitntndjiuiy. Concursverfahren. Ueber das Vermögen des Specerei- händlers und Wirthes Konrad Genguagel zu Grosten-Bufeck wird auf Antrag desselben heute, am 21. März 1898, Nachmittags 3*/a Uhr, das Concursverfahren eröffnet. Der Kaufmann Jean Böck In Gießen wird zum Concursverwalter ernannt. Concursforderungen sind bis zum 14, April 1898 bei dem Ge richte anzumelden. Es wird zur Beschlußfassung über die Wahl eines anderen Verwalters, sowie über die Bestellung eines Gläu« digerausschusses und eintretenden Falls über die in § 120 der Concurs- ordnung bezeichneten Gegenstände und zur Prüfung der angemeldeten Forderungen auf Freitag, den 22. April 1898, Vormittags 9‘/2 Uhr, Verdingung von Eisenconstructions- arbeiten. Die zur Melioration der Schwrlm- wiesen in «twai Itme Badenrod er forderliche Herstellung von tt Wtnlatz« schleusen soll öffentlich vergeb, n werden. Zeichnung und Gewichtsberechnung nebst den allgemeinen und besonderen Bedingungen liegen auf der unterzeichneten Culturinspection — Bleichstraße 3 während der Bureaustunden zur Einsicht offen. Verschlossene und mit der Aufschrift „EisenconftrucitonSarbriten für Vadenrod" versehene Angebote sind dis zum 26. d. Mts., Nachmittags 5 Uhr, postfrei an die unterzeichnete Culturinspection e'nzusenden. Später einlaufende Offerten können nicht berückstchiigt werden. Die Angebote sind mit Angabe deS Preises für 1 Kig fertig und con- üructionSgerecht bearbeiteten EisenS und Lieferung der vorschriftsmäßig bergestellten und angestrichenen Einlaßschleusen frei V-rwmdungSstelle auf Bogensormat ein- zureichen. Zuschlagsfrist 10 Tage. Gießen, den 19 März 1898. Gcoßh Culturinspection Gießen- Miß mann- 2932 Eichen 29, Nadel 2. Da« Holz aus den Districlen Antrefferkopf, Buchkops Ammenhäuser Hecke und Köppernhölle, sowie die Fichten-Derb- und Neisstangen roerten nicht vorgezeigt, sondern kommen von 1 Uhr ab beim Feu?r im D'strict Eichwald 9 b zum Ausgebot. Steigliebhaber wollen sich da« selbe vorher ansehen. Nähere Aus« fünft ertheilt auf Verlangen Forst- wart Leier er-Climbach. Papiermühle, den 2l. März 1898. Freih.'rrliche Oberförsterei Rabenau. Schw örer.2995 Mittwoch Öen 23. Märs rr., Nachmittag» 1 Ule, werden im Bieler'schen Saale versteigert : Sophn«. ©umwoben Kleiderschränke, 1 Kassnschrunk, 1 Büffel, 1 Verticow 1 Nähmaschine, 1 Trumeaux mit (Spieß I, 1 nußbaumener Secretär, 1 Herrenschreibtisch, 1 GlaSschrank, 1 Parthie Oeliilder und Stahlstiche, 1 Parthie Steinkohlen u. a tu .968 »tiftlet, Gerich!«vslljiehcr >tal. liothmciii ---- garnntirt rein ---- per Flasche <50 Pfg. bei 12 Fl. SÄ Pfg. empfiehlt Louis Lind, 485 Kirchenplatz 10. vor dem unterzeichneten Gerichte Termin anderaumt. Allen Personen, welche eine zur Concurrmasse gehörige Sache In Besitz haben oder zur Concursmasse etwas schuldig sind, wird aufgegeben, mchls an den Gemeinschuldner zu verabfolgen ober zu leisten, auch die Verpflichtung auferlegt, von dem Besitze der Sache und von den Forderungen, für welche sie aus der Sache abgesonderte Be« frledigung in Anspruch nehmen, dem Concursverwalter bis zum 6. April 1898 Anzeige zu machen. Großherzogl. Amtsgericht zu Gießen, gez. Schmidt. Bekannt gemacht: 2994 Orth, Gerichtsschreiber. Ankauf von Streumaterial. Die zur Ausschüttung kommende au«- gelagerte Holzwolle wird Samstag de« 16. d MtS., Vormittags 10 Uhr, tn unserem Geschäftszimmer versteigert, woo Die Bedingungen liegen daselbst aus. Garnison verwalt««- Gieße« • Fchloihg-Verkauf. Die Gemeinde Lauter beabsichtigt, einen angekörten 3 jährigen und gut genährten Faselochs (Vogelsberger Raffe) zu verkaufen. 2988 Lauter, am 19. März 1898. Großh. Bürgermeisterei Lauter. Feldmann. Versteigerungen Mittwoch den 20. April, Nachmft ags 21/« Uhr, sollen aus dem hiesigen OrtSgericht die den Martin Müller Gtzeleatrn in Gieß n ßchörtßen Immobilien: Flur 17 Nr. 14676/io — 144 qm Ho - rallhe in der Scheppeneck, Flur 17 Nr 14678/j o — 188 qm Grab garten dasellsi öffentlich meistbietend versteigert werden Gießen, 8. März 1898. Großh. OrtSgericht Gießen- I. A.: Bogt. 242 Chinesischen Thee Frische Schellfische inw Oablia« von Mittwoch bis Freitag; jeden Mittwoch Abend: gesottene Schell« stsche, jeden Donnerstag gebackene Leestsche 296 im „Rebstock", Westanlage SihkMe nah Zunder jeden Mittwoch, Donnerstag und Frellag frisch zu babm. 2224 LiefenU»ey 4 Ecke Babnhofstr. Holzversteigerung. Dienstag den 89. März d. IS werden aus den Distrtcten Molkenborn, Neuwiesenkopf, Oberstube, Langerberg, Kasparswald, Hirschtränke, Kalteck Seif- waid, Pstnastwcide, Gebrannter, ASpen« bang, Einfürst, Gretenberg und Hölzchen der Forstwartet Weickartshain versteigert: Stämme: 22 Eichen mit 8 fm, 89 Fichten mit 24 fm, 7 Buch n mit 6 fm, 3 Eschen mit 0,34 fm; Derbstangen: 20 Buchen mit 0,68 fm, 71 Eschen mit 1,64 fm, 414 Fichten mit 23 fm; Reisstangen: 30 Fichten mit 0,36 fm; Scheiter rm: 126 Buchen, 4 Birken, 9 Eichen, 40 Nadelholz, 1 Asven, Knüppel rm: 90 Buchen, 26 Eich n e4 Nadelholz, 11 Aspen rc; Reisig rm: 26 - Buchen, 118 Eichen, 66 Nadel hol, (hierbei zerstreut liegendes Reisig ans verscht-denen Schlägen); Stöcke rm; 33 Buchen, 9 Nadelbolz. Zusammenkunft Vormittags 9 Uhr out der Kellerschneise im District Molken« born bei Brennholz Nr. 693. Stur bafc Hotz im District Molkenbonr wird bei der Veisteigerung vorgezeigt. — Die Stummem deS zur Versteigerung kommen« den Holzes sind roth unterstrichen. Grünberg, am 19. März 1898. Großh. Obersörsteret Grünberg. | Schober. 2961 | Souchong, Congo, Pecco, in feiner und hochfeiner Qualität per Pfd. Mk. 8.00 bis 5.50 Consum-Thee n „ 2.00 Haushatt-Thee „ „ „ 2.40 engl. Misohung „ . n 8.00 u. 4.00. Special-Geschäft Geschw. Altenpohl, Flockatr. 2. 2627 Besten Medicin. Leberthran empst hlt die Adler - Drogerie, L Uersweg 89. Otto Schaaf. 2666 PU T Z - ’INCTUR BlechMessings w ä flasche 50nh Zu heben bei W Kilbinger, Löwen -Drogerie, Selterawec 5Ä. 706 Futterartikcl, Wrßfiilisch S Saat-Hafer, Crbfen u. Wicken, Chilisalpeter billigst zu haben bei M. Romenthal, 2295 ^iedigstrnste 1J<. feinster %isat^ ^um(golinenJaffee. "WotYlsc^mecKend^räftig, gesund Überall käuflich. In Gießen bei den Herren: 2274 Gebrüder Adami, tlbolf Geisse wttd.»»a«ber,« LG.Wallenfrlb. Zur Saat empfohlen: Heine’ertragroichnten Hafer Erbsen BeMalblien 160 (Zentimeter breit, in vorzüglicher Qualität, für den vllligen Preis non IMark Per Meter emp'ehl^n 1319 C. Röhr & Co. 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