em lade iigs, Berlin. liß die GMdbedinglmg i gebrochen, woraus’ e sind sich über die ifticitöt derselben ist MM iRtr in , Ltickemen solidt Fabrikat in Stück» Srttjtn.__™ W/M »L t UvtzwaK fo***’ 119«" $«6«' Melung bei z? erz, Gießen, -7. ----- «ft p? j t «? * s ‘ l. £ c L 5 5 f •iS- ? 3 L !f t W 145 i> 168.1' 10 Ver.M^ 183 7f ,tr‘ Laura - • 1 r A Sta-tf' .g ,, 69.3' zuse 145.9° ! °r r Wr 69 Erstes Blatt. Mittwoch dm 2». März«SOS ftf4eint täglich mit Ausnahme bei Montags. Die Gießener y«mUien6f6tter werben dem Anzeiger Wöchentlich viermal beigelegt. Gießener Anzeiger VWWVttl* ««-^jährlich 2 Mart W Psg. monatlich 75 Pfg. mit vrirchrrtohm Bei Poftbezug Mark 50 Pfg. terteljährlich. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag- für bc* felgtnbcn Tag erscheinenden Nummer bi- Norm. 10 Uhr. General-Anzeiger Alle Anzetgen'BerinittlungSstellen 1 In« und Auslandes nehmen "lnzeigen für en Gicßener Anzeiger itgegeu. Anrts- unfc JlnjeigeWatt für bat Tireis Gieren» Gratisbeilage: Gießener Familienblatter. Abonnements - Einladung. Zum Bezug des „Giehener Anzeige^ für das 2. Vierteljahr 1898 laden wir hiermit ergebcnst ein. Wie bisher, wird der „Gießener Anzeiger" die Tagesereignisse in kurzer den Thatsachen entsprechender Weise zur Kenntniß seiner Leser bringen. Die neuesten Nachrichten zuverlässiger telegraphischer Nachrich en- Bureaus sowie zahlreiche Mittheilungen aus dem engeren und weiteren Vaterland halten den Leser stets über die Vorkommnisse in demselben auf dem Laufenden. Unterstützt durch umsichtige Berichterstatter in allen Orten Oberhessens und in den bedeutenden Städten der anderen hessischen Provinzen, ist der „Gießener Anzeiger" ferner in der Lage, die interessanten Vorgänge innerhalb unseres engeren Vaterlandes und der Nachbargebiete so frühzeitig wie möglich zur Kenntniß seiner Leser zu bringen, desgleichen wird den Begebenheiten in der Stadt Gießen die gebührende Besprechung im localen Theile des Anzeigers zu Theil werden. Der in der Provinz Oberhessen betriebenen Landwirthschaft wird der Anzeiger durch Veröffentlichung von allem Wissens- werthen aus dem Gebiete derselben besondere Berücksichtigung zu Theil werden lassen, daneben aber auch die Beobachtungen und Erfahrungen in Kunst und Wissenschaft, Litteratur, Hausnirthschaft, Handel, Gewerbe und Industrie in den Kreis seiner Besprechungen ziehen. Ein ge ücgenes Feuilleton wird neben besonderen Arnkeln ernsteren und heiteren Inhaltes den erwünschten ünterhaltungsstoff bieten. Die „Metzener Familienblütter" werden dem Anzeiger wöchentlich 4 rn a l (Dienstags, Donnerstags, Samstags und Sonntags) beigelegt und neben den Erzählungen, Romanen und Novellen beliebter Schriftsteller anziehenden Unterhaltungsstoff aus dem Gebiete des Familienlebens und der Hauswirthschast bringen, und somit namentlich im Kreise der Familien eine beliebte Beigabe bieten. Wir ersuchen nun namentlich auswärtige Leser, ihre Bestellung bei der Post baldgefl. aufgeben zu wollen. Neuhinzutretende erhalten vom Tage der Bestellung bis 1. April den Anzeiger kostenfrei zugestellt, wie wir auch gerne bereit sind, Probe- Nummern nach auswärts postftei zu versenden. Den Lesern in hiesiger Stadt werden wir, wie seither, den Anzeiger weitersenden und den Abonnementsbetrag durch Quittung erheben lassen, falls nicht ausdrückliche Abbestellung erfolgt. Hochachtungsvoll Verlag des „Gießener Anzeiger" Brühl'sche Univ.-Buch u. Stemdruckerei (Pietsch & Scheyda)._________ Deutscher Reichstag* 66. Sitzung vom Montag den 21. März 1898. Das Haus ist überaus schwach besetzt. Aus der Tage-, orduung stehen sämmtliche tu der zweiten Lesung noch zu erledigenden Etatsreste. Beim RetchSamt des Innern ist noch rückständig der Titel für den Bau eines PrästdtalgebäudeS für den Reichstag. Der Titel wird bewilligt. Zum Etat veS allgemeinen PenstouSfondS beantragt die Commission eine Resolution, den Reichskanzler zu ersuchen, über die Gründe der auffallenden Zunahme und Ungleichheit der in den einzelnen Coutiugenten gewahrten Invaliden- Pensionen dem Reichstage eine nähere Darlegung zugehen zu laffeu. Geuerallieutevaot v. Die bahn sagt die erwünschten Auskünfte zu, desgleichen der sächsische Bevollmächtigte Graf Vitzthum. — Die Resolution wird angenommen. Zam Etat deS JavalidenfondS beantragt die Commsfion eine Resolution bett, einen Rachiragsetat, um allen nach dem Gesetz von 1895 als Anwärter anerkannten Beterauev die Beihilfe von 120 Mk. zu gewähren. Abg. Graf Ortola (nl.) beantragt eine weitere Resolution betr. Vorlegung eines Gesetzes behufs Entschädigung für Nichtbenutzung deS CioilversorgungSscheineS und Belassung der vollen Mtlitäcp-nfiou neben dem Etvildienstetnkommea bezw. der Civtlpeufion Auch solle für die Relikten besser gesorgt werden. — Der Antragsteller befürwortet seine Resolution. Abg. Baumbach (Rp.) stimmt beiden Resolutionen zu. Abg. Werner (Amts.) empfiehlt die Resolution der Commission. Abg. Graf Roon (cons.) führt auS, die Unzufriedenheit sei keineswegs stets eine berechtigte- eS werde vielfach übertrieben. Ec stimme ja d-u Wünschen der beiden Resolutionen gern zu, aber erkenne nicht an, daß die Mittel deS JnvalidenfondS dafür nicht auSreichten. Jedenfalls müßten erst die Invaliden berückfichtigt werden, daun die Veteranen und Wittweu. Abg. Fritz le (Centr.) plaidirt für beide Resolutionen, desgleichen Abg. Förster (Amts.). Abg. Prinz Caro la th (Hosp. Nat.) meint, die Ungleichheit, daß die Mil'tärpevfioneu beim Commuualdienst auf daS Gehalt angerechnet werden, beim Staatsdienst nicht, wüffe unbedingt beseitigt werden. Bor Allem aber bedürfe es neuer wohlwollender Bestimmungen darüber, inwieweit Krankheiten und Gebrechen als Folge der Anstrengungen im Kriege auzusehen seien ober nicht. Zu erstreben sei auch die Entschädigung Derer, die sich durch Landwehrübungeu Leiden zuzögen. Abg. Rickert (frs. Bz.) bittet die Regierung um Er- kläruugeu, wie sie sich zu der Sache stellen wolle. Auch empfehle er dringend eine Revision der einschlägigen Gesetzgebung. Aus die von anderer Sette erfolgte Anregung einer Wehrsteurr bemerke er, wenn die Regierung ein solches Gesetz vorlegen wolle, dann würde er das gar nicht so ungern sehen, denn wenn die Regierung eine W-Hrsteuer Vorschläge, so sei daS von grundsätzlicher Bedeutung auch hiafichtlich einer RetchSeinkommensteuer. Hierauf wird dieser Etat nebst den beiden Resolutionen einstimmig genehmigt. Beim Etat der retchSländischeu Eisenbahnen beantragt die Commission, durch Resolution den Reichskanzler darum zu ersuchen, daß die Beseitigung der BetriebSsecreiär- stellen nicht durch Ernennung neuer BetriebSsecretäre verzögert werde. Abg. Bebel (Toc.) bringt zur Sprache, daß Betriebs- sccretäre wegen einer Petition bestraft worden seien. DaS sei eine Aufhebung deS PetttionSrechtS. Geh. Rath Wackerzapp erwidert, die Bittschriften würden regelmäßig von der PetitiouScommisfion zur Kenntniß der Verwaltung gebracht. Das müsse geschehen. Die Bestrafung sei erfolgt wegen Disziplinwidrigkeit in dem Tone der Bittschriften. Abg. Hammacher (ul.) wünscht, daß die Petitionen fortan tu Abschrift, ohne die Unterschriften, mitgetheilt werden. Abg. Rickert (frs. vg.) bezeichnet eS als durchaus verfassungswidrig und absolut ungehörig, daß die Verwaltung sich aus den Acten deS Reichstages das Material verschaffe, um gegen Petenten vorzugeheu. Da müsse unbedingt Vorsorge getroffen werden zum Schutze der Beamten und der Berfaffung. Abg. Gröber (Centrum) bemerkt, die Regierung habe kein absolutes Recht auf Einsichtnahme in die dem Reichstage gehörigen Acten. Der Reichstag habe selbstständig zu befinden, was er den Commissionen mittheileu wolle oder nicht. Das Centrum werde zur 3. Lesung einen Vorschlag dahin einbringen, daß auch in den PetttionSverzeichniffen bet den Petttiouen von Beamten der Name des Hauptpetenten beseitigt werde. Abg. Graf Roon (cons.) erkennt der Regierung daS Recht zu, bet solchen metallographirteu Petitionen daS Original eiuzuseheu. Damit schließt die Debatte. Die Resolution der Com- Mission und der Etat werden angenommen und die vorliegenden Petitionen nach den Vorschlägen der Commission erledigt. Bet dem Etat Bankwesen (Reichsbank) erwähnt Abg. v. Arntm (Rp.) die kürzlich ermittelten Malversationen mit ReichSbankschetaen in der Re'chSdruckeret. StaatSsecretär v. PodbielSkt erwidert, eS handle sich nm einen vereinzelten Fall- durch etue Verkettung von Umständen fei eS einem Oberfactor gelungen, aus dem Ausschuß Noten von echtem Papier und Druck zu entwenden. Die Nummern feien aber erst mit einer Handpresse aufgedruckt worden. In der Debatte betont Abq. Hammacher (nl.), die Controls müsse doch eine sehr mangelhafte gewesen sein. Der Etat wird genehmigt. Morgen l Uhr: RtchuungSsachen, dritte Lrsung der Post- dampfervorlage. Schluß 6 Uhr. Deutsche» Leich» Berlin, 21. März. Die zur RetchSkasse gelangte Ist ein nähme beträgt, dem „RkichSanzeiger" zufolge, bi» Ende Februar 1898: Zölle 403 789 395 Mk. (+ 6 244728), Tabaksteuer 11379595 Mk. (+ 238 842), Zuckcrsteuer und Zuschlag zu derselben 75 213 704 Mk. (— 14 510101), Galzstemr 42573522 Mk. (+ 399 557), M^schbotttch- und Brauntwrtumaterialsteuer 14991 416 Mk. (+ 2 311 818), BerbrauchSabzabr von Branntwein und Zuschlag zu derselbeu 93 013 784 Mk. (— 437111 Mk), Bcenusteuer 386 874 Mk., (— 278 973), Brausteuer und IDbergangkadgabe von B er 26833066 Mk. (+ 1 135932), Summe 668181356 Mk. (— 4895 308 Mk.). Splelkartensttmpel 1294421 Mk. (+ 17 688 Mk ). Berlin, 21. März. Den Abendblättern zufolge ist dem BundeSrathe ein Nacht rag Setat für Kiaotschau zu- gegangen. Karlsruhe, 21. März. Gestern begaben sich mehrere Hundert Socialdemokraten von Karlsruhe und Umgebung, Baden-Baden rc. nach Rastatt, um au den Gräbern der Märzgefallenen Kränze uiederzulegen. Auf dem Bahnhofe wurden die Kranzträger von der Gendarmerie empfangen, die ihnen verbot, sich im geordneten Zuge nach dem Kirchhofe zu begeben. Die Thore des Kirchhofes waren mit Ketten geschloffen und wurden jeweils von einem Gendarmen mit Gewehr für die Kranzträger geöffnet, während die Uebrigen das Innere deS Kirchhofes nicht betreten durften. Der Amtmann, sowie der Polizeicomm flar wohnte dem Acte an. Mehrere Schleifen, deren Inschriften Beanstandung fanden, wurden von den Kränzen abgeschnitten. Ein von dea Genossen an Li bknecht ausgegebenes Telegramm wurde von dem Telegraphenbureau zur Beförderung nicht angenommen, da es angeblich die Staatsau.orttät gefährde. DaS Telegramm lautete: „Die heute in Rastatt au den Gräbern der standrechtlich Erschossenen zahlreich versammelten Genossen von Karlsruhe und Umgebung senden ihrem alten Freiheitskämpfer beste Grüße. Unter starkem Aufgebot von Gendarmerie Eintritt zum Friedhof verboten. Deputation 12 Kränze uiedergelegt. Hoch dem Alten, hoch die Social- demokratte." In Karlsruhe wurde das Telegramm unbeanstandet ausgenommen. — Ja Renchen fand gleichfalls eine große öffentliche Märzfeier statt mit Zug nach drm Grabe Arnand GoeggS, an welchem Kränze niedergelegt und Reden gehalten wurden, u. A. vom Landtagsabgeordneten Geck. Att-land. Wien, 21. März. Die „Neue Fr. Pr." meldet au» Prag: Der akademische Senat der deutschen Universität zog infolge der nunmehr geänderten Sachlage und mit Rücksicht auf das Bedürfniß drr schleunigen Ordnung der Berhältn ff- der Universität seine Resignation vom 22. Januar d. I. zurück. Antwerpen, 21. März. Der Dampfer „HabSburg* de» Norddeutschen Lloyd, welchen man in Lowestoft für verloren glaubte, ist gestern wohlbehalten in Rotterdam angekommen. Man glaubt jetzt, daß da» Schiff, welches infolge einer Collifion mit einem Kriegsschiff in der Nähe von Lowestoft untergegangen ist, die „Reverfina" sei. Christiauia, 20. März. Der 70. Geburtstag Henrik Ibsens wurde heute hier mit großen Festlichkeiten gefeiert. Ibsen empfing Glückwünsche vom StorthtngSpräfl- denten Ullmann im Namen des StorthingS, sowie von zahlreichen Deputationen, Bereinigungen und Privatpersonen. Biele Glückwunschtelegramme liefen ein von Theatern de» Nordens und Deutschlands. König Oskar sandte solgende» Telegramm: und die Königin senden herzlichen Glückwunsch auS Anlaß Deines 70. Geburtstages. Dein Ehrentag ist auch der Ehrentag des norwegischen Volkes. Nevyork, 21. März. Wre der „Newyork Herald" au» Washington meldet, soll Präsident Mac Kinley positive Kenntniß davon befitzen, daß der Bericht der Commission »achweise, die Zerstörung der „Maine* sei durch Süßeren j Einfluß erfolgt. Eß werde gegenwärtig eine Note über dielen Gegenstand an Spanten und eine Botschaft an den (Kongreß vorbereitet.__ CocaUs *ttö ptwinjicflet Gteben, 22. März 1898. ** Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordneten- Versammlung Donnerstag den 24. März 1898, Nachmittags 3V, Uhr pünktlich, nötigenfalls mit Fort- fetzung am Freitag den 25. März. 1. Gesuch des August Rohm um Erlaubniß zur Abtragung eine« Rain« am Diebs- weg. 2. Gesuch drS L. Seultng um Erlaubniß zur Erbauung eine« Fabrikgebäudes in der Nähe der Margarethenhütte. 3. Baugesuch de« Heinrich Wtnn für den SelrerSweg. 4. Bau- gesuch deS W. Steinbach für die Bergstraße und den Schiffen- bergerw'g, hier: Geländeaustausch. 5. Gesuch des Ingenieur« Georg Koch «egen Erwerb städtischen Gelände« Ecke der Wilhelm- und Ludwigstrahe. 6. Anlage und Au«bau von Straßen trn Feldbeztrk Hamm. 7. Ausbau der Lrednerstroße, hier: speeteller Voranschlag. 8. Desgleichen der Hillebrand- straße, hier: desgleichen. 9. Desgleichen de« Mittelweg«, hier: desgleichen. 10. Dergleichen de« Wetzlarer WegS, hier: desgleichen. 11. Bebauungsplan sür den südöstlichen Stadtteil, hier: Gesuch de« Gärtner« Pfeiffer wegen kheilweiser Aenderung de« Plane«. 12. Verpachtung von Gelände an Heinrich Winn au« dem früher von Rabenau'ichen Gut. 13. Pachtvertrag mit Christian Petri V. wegen der Wiese hinter der Burg. 14. Pachtvertrag mit Bleicher W. Schwall wegen der W,eir hinter den Eichen. 15. Errichtung eines BoikSbade«, hier: Vermehrung der Actten und Wahl eine« vorstnuoSmitgliedc«. 16. Erweiterungsbau für oafl Realgymnasium. 17. Decretnr von Kostenrechnungen, hier: a) des Eurt v. MUnchow für Formularteu für die Alter«- und JnvaltdttäiSverficherung- b) der Firma Htligenstädt & Co., die Bedienung der Pumpmaschine bett. 18. Die am 7. März in den Dlstricten Brauhof und Wanne abgehaltene Holzversteigerung. 19. Vertilgung der Blutlaus, hier: Wahl der Sachverständigen. 20. Gesuch de« Anton Koch um Erlaubniß zum WirthschaftSbetrieb im Hause SelterSweg 79. 21. Gesuch de« Ludwig Weber um Erlaubniß zum An«schank von Branntwein im Hause Grünbergerstraße 50. 22. Gesuch deS Lout« Lenz zu Gießen um Erlaubniß zum WirthschaftS- betrieb im Hause Liebigstraße 5. 23. Desgleichen der Bruno Hoheisel Ehefrau im Hause Hammstraße 16. •• H. Stadttheater. Eines der characteristischsten dramatischen Werke A l e x. D u m a « de» Jüngeren ist seine „(Kamelienbame", damit begründete er erst seinen Rahm und Ruf. Der berühmte Dramatiker hatte die Eigenart seine Stoffe zwar aus dem dankbaren Gebiet de« Frauen- lebenß herauözuholen, aber er wählte mit Vorliebe jene« Franenleben, da« im steten Kampfe um die Erhaltung des Dasein« seinen Leib, feine Ehre den Herren der Schöpfung willenlos preiszugeben gezwungen wird. Ja der Form seiner Wiedergabe hält er mit brutaler Wirklichkeit unerbittlich Gericht nicht nur Über die Verführer, fondern auch umgekehrt Über solche Weiber, die durch ihre Dirnennatur Liebe und vertrauen de« Gatten entwürdigen und die Ehre demorali- firen. In der „(Kamellendame" ist da« Sujet au« dem Leben der DemiMouoe entnommen und behandelt die wahre, aufrichtige Liebe der mit ihrer Vergangenheit nicht makellos dastehenden Marguerite Gauthier, wegen ihrer besonderen Vorliebe für Eamelien in ihrem Bekanntenkreise die „(Kamelien- tarne" genannt, zu einem sie wahnsinnig liebenden jungen Manne, Armand Duval. Doch sie kann ihm nicht angehören, da dessen Vater au« Gründen der Moralität und Ehre seine« Hauses eine Verbindung seine» Sohne» mit ihr nicht zugibt. ES kommt zur Trennung der Liebenden, der nach Jahresfrist erst ein Wiedersehen folgt, leider nur von kurzer Dauer, denn Marguerite ist lungenkrank ohne Hoffnung auf Genesung und bte Freude de« Wiedersehen«, der Traum künftigen Glücke» mit dem einzig geliebten Manne erregt sie so heftig, daß sie in seinen Armen stirbt. — Gestern Abend wurde diese« bedeutsame tragische Werk zum erstenmal hier aufgeführt, wofür wir der Dtrection Dank wiffen, umsomehr, al« sie auch für die Titelrolle eine hervorragende Künstlerin, Fräulein Nina Sandow vom Deutschen Theater-Berlin, gewonnen hatte. Die geschätzte Gästin verkörperte ihre Marguerite lebenswahr und characteristisch. Ste verstand den feinen stimmungsvollen Reiz der einleitenden Dcenen ebenso wirkungsvoll wiederzugeben wie die, von vielen Darstellerinnen dieser Rolle meist abstoßend gegebenen, Semen deS letzten Acte« in einer aller Unnatürlichkeit und Uebertreibung fern bleibenden weise, dadurch sympathische« Jntereffe bi« zum Schluß erweckend. Der verehrten Künstlerin wurde lebhafter Beifall zu Theil, der sich von Act zu Act steigerte, ja am Schluffe enthusiastisch sich kundgab. Bon unserem Ensemble kommt hauptsächlich der Partner von Marguerite in Betracht, der Liebhaber Armand. Herr Janson war damit betraut und bot damit anerkennenSwerth Gute«. Die Wiedergabe der übrigen Rollen befriedigte, weniger da« Zusammenspiel bei den ersten Acten. Bedauerlich ist, meiden zu müffcn, daß für die Darbietung diese« hervorragenden Drama« und dem Auftreten einer solch bedeutenden Künstlerin, wie Frl. Sandow, unser kunstverständige« Publikum so wenig Inte esse und Anerkennung zeigte, wie der schlechte Besuch der Vorstellung bettle«. E« ist lebhaft zu wünschen, daß da« weitere Gastspiel von Fräulein Sandow gewürdigt, sowie den paar letzten Vorstellungen der Saison da« früher gezeigte große Jnlereffe bekundet werden möge. •• Stadttheater. E« ist der Direction unsere« Stadt- ttzeaterS gelungen, unsere gefeierte Gästin Nina Sandow nach ihren außerordentlichen Erfolgen noch zu einem weiteren Gastspielabend zu vetpstichten. Die Künstlerin hat al« Äb- schiedSrclle die „Hero" von Grillparzer gewühlt. Die Theaterfreunde werden diesen hochintereffanten Abend nicht versäumen, an dem die vielseitige Künstlerin eine ganz eigenartige Leistung bietet. ••cf Soaldan-Covcert am Sonntag, 27. März, Nach- , mittag« 5 Ihr im (Klubfaal. Ungewöhnlich weit hinan«- geschoben, fast zu weit, um noch die nöthige Theilnahme zu finden, ist da« vierte Loncert des Saalbau-Veretn« am kommenden Sonntag. Aber trotzdem wird und muß grade diesem (Ko cert die größte Theilnahme entgegen gebracht werden, nicht allein seine« Zwecke«, sondern vor allem seine« Programm« wegen. Wir Alle wiffen e« längst, daß unser jugendlicher UnioersitSt-mufikdirector eine besondere Verehrung für den Altmeister Brahm« hegt- stand doch Gießen mit seiner erhebenden Trauerfeier für den Meister mit in vorderster Reihe. Am 3. April wird nun ein Jahr ver- strichen (ein, seit Johanne« Brahm« sein Haupt zur ewigen Ruhe niederlegte und in Hinblick auf den, für die deutsche Kunst so schwerwiegenden Tag, kann und soll wohl auch da« vorliegende Concert in feinen ersten Theilen em Gedenken an den unsterblichen Meister und eine Ehrung desselben bedeuten, liebe» die erste Nummer de« Programm« de« Quintett in F-dur für Pianoforte und Streichinstrumente lesen wir in dem schönen Werke von Heinr. Reimann: „Tiefer empfunden, geistvoller ausgestattet ist da« (Klaoierquintett, op. 34 (1865). Der pathetische Ton, den diese» Werk alß Hauptmerkmal trägt, erinnert an Beethoven. In der ursprünglichen Form war baß Werk alfl Duo für zwei (Klaviere gedacht. Tiei empfunden und absolut ohne Reflexion auß dem Innersten strömender Gesang klingt an» der Melodie de« Andante rc." Derselbe Schriftsteller äußert fich über die zweite Nummer, wie folgt: „Nach einem anderen Goethe- scheu T>xt, ein Fragment au» der Harzreise, hat Brahmß in jener Zett in Tönen nachgedichtet (op. 53, 1870). Aber entschieden mit weit größerem Gelingen. Wie Tag und Nacht stehen fich beide (Rinaldo ist gemeint), in der idealen Anlage verwandten Werke, fern. Die schwermüthige Klage deS selbstquälerischen Jünglings, der, erst verachtet, dann ein Verächter, in dumpfer Abgeschiedenheit fich der Welt verschloß, erweitert und vertieft fich in der Brahm'schen Compofition zu ergreifender Klage der Menschheit rc.* — Die erste Nummer wird durch Mufikdirector Trautmann und seine un« wohlbekannten Frankiurter Freunde auSgeführt, die zweite hat das Kronbauer Quartett freundlichst übernommen und wird dieselbe unter der Leitung de» talentirten und fleißigen Herrn Geller sowie Mitwirkung der Altistin Frl. Schaum in schönster Weise ausführen. — Wir wollen hoffen, daß der März am nächsten Sonntag ein recht böse« Gesicht mache und sein Frühlingslächeln, der schwerste Concurrence für ein Concert, noch einmal vergeffen wöge. • • Al» Beisitzer für da» Gewerbegericht find für da« kommende Vierteljahr bestimmt: April: für die Arbeitgeber Bauunternehmer Winn, für die Arbeitnehmer Schneider Diehl- Mai: für die Arbeitgeber Buchbindermeister Steinhäuser, für die Arbeitnehmer Eisendreher Krüger- Juni: für die Arbeitgeber Fabrikant EwmeliuS, für die Arbeitnehmer Müller Dill mann. * • Die Prüfung für da» höhere Justiz- uud Verwaltung«, fach, an welcher sich diesmal 16 (KanDlboten betheiligen, hat heute Im Justizgrbiiude zu Darmstabt ihren Anfang genommen. • • Freisinnige «olttpartei. Am Sonntag vormittag fand in Frankfurt a. M. eine Sitzung de« Lande«- auSfchuffeß der Freisinnigen volkrpartei für da» Großherzogthum Hessen statt. Die Versammlung war au» allen Theilen deS Lande» gut besucht und nahmen an derselben auch die hervorragenden Frankfurter Parteifreunde Theil. E« stand die Frage der Organisation und der kommenden ReichStagSwahleo zur Verhandlung, wobei fich ergab, daß bis jetzt nur eine d- finitive Candidatur der Partei in Hrffen feststeht, die de« RrichStagSadgeordnetrn Schmidt für den auch bisher von ihm vertretenen Wahlkreis Alzey- Bingen. In Aisfelb-Lauterbach-Schotten ist die (Kandidaten- frage nach Ablehnung de» Herrn Rechtsanwalt« Grünewald- Gießen noch zu keinem Abschluffe gekommen und in den übrigen Wahlkreisen de« Großherzogthum» ist dieselbe überhaupt noch nicht über da« Stadium der Vorverhandlungen gediehen. Spectell für den Wahlkrei« Gtehen-Grünberg Nidda konnte darum eine BertrauenSmänner-Bersammlung noch nicht berufen werden. ** Reichstag»-Candidatur. Rechtsanwalt Dr. Gut fiel ich hat ebenfalls bte ihm von den Freifinnigeu angetrageue (Kan- bibatur für ben 3. oberhefstfchen Wähltet« (AlSseld Lauter- bach-Schotten) für bte kommende Reichstagswahl abgelehnt und außerdem entschieden erklärt, überhaupt nicht canbibiren zu wollen. Dem vernehmen nach wird für Alsfeld Lauterbach-Schotten Rechtsanwalt Reh-AlSseld alß (Kandidat aufgestellt werden. Kaufmännischer Verein. Heute DienStaz Abend findet eine außerordentliche Generalverfammlung im BereinShause statt, auf welche die Mitglieder aufmerksam gemacht seien- •• AusfichtSthnrm auf dem DünSberg. Am Montag den 21. d«., übend«, wurde eine Sitzung de« provisorischen AuSschuffe» zur Errichtung eine« AuSsichtSthurmeS auf dem DünSberg abgehalten, zu welcher auch zwei Herren au« Wetzlar alfl Vertreter ben,ofJl 40 5h. 152* nithe tir a« der ( 40 !h. 153» garten bi , IT Rr. 221 dem Wal , 48 !lt. 73 ■ Lahn ne! 48 Jh. 75,3 43 St. 75,5 . 48 Jh. 76 - , 43 üt. 77 - . 43 «r. 78 , 43 Ar. 148 Etemka , 43 157 , 44 «r. 141 Wiese rechts, , 44 fRt. 20 Lichlenc , 44 !h. 201 , 46 Nr. 4 grünen . 46 Rr. 5 - , 46 Nr. 202 Lichtenar , 46 Nr. 203- , 46 Nr. 204 , 46 Nr. 230 , 46 Nr. 231 , 46 Nr. 281 Lichtenm , 18 Nr. 47 Altensel . 3» Nr. 15 Tauben , 19 Nr.löa , 89 Nr. 16 . 89 Nr. 16a , 89 Nr. 17 . 89 Nr.llo , 89 Nr. 18 , 19 19- , 39 3h. 20- . 89 3h. 20a ■ • Nr. 49 2! Laldbrur , il 105 • ® Steinl wih, ' Rt. 106 - . «Ä.107- - Ur. los— » «fr. 109_ ' «fr. 116~ • « fr. 117- ' « fr-118- ' j2 fr-U9- ' 42 fr-120- • « fr. 121 - ' « fr. 122 - ' «fr.25- . Oft",* ' M fr. 14 - ' U fr-147. , u ? kleinl - ”fr 76- , ja tj'iinft 8 fr-378 . : K • rs • slk-mirchschaft< richt, «ns dm heutige * 0,90-1,CO, JW» mein 1 St. M4. m 8 4, Memtte pr.St.8ä ta 30 4, Tnllbm pi. N 30 bii 1,89, Hihnto pr.rm 2,00—2,20, Sitose pr.W» 5-744, -üh'wd MM .Pst. 68bi?724, Schwele MM PrÄ,60^?^ rtofidn pr.M W kMl lü 4, Zwiebel» PT. Gfrtfrtt 1 ,hnvtd°. > „®«t. 14*' •*' „M, 2,‘; :S«: „B Ml* lga"S ÖV jinüfi” ® „j iv Ile SRabifalen <> , « »fW “*'«» Steil 1 8,,‘f jS**" "‘•'«hn» W ■js%s« der 14 B Her »««'"“Tw ei«» !Lerl“”S S Ätf: 80 ff'®”" Versteigerungen |BehördlicheAnzeigenj Die am 18. b M aut ben Bahnhöfen Reiskirchen unb Großen-Bufick, sowie am 19- b- M am Bavnübergang Schiffen- bergerweg abgehaltenen Schunllenoerstei- gerunaen wurden genehmigt. Gießen, 21. M3 z 1848. 8017 Gr Betriebs Inspektion 1 Mittwoch, beit 4. Mai, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dem hiesigen Ortsgericht die den Christian Nebe Gdettrrterr in Gießer» gehörigen Immobilien: Flur 40 Nr. 152«/, — 1266 qm Hof- raithe im Garffeld bei der Schoor an der Stadtmühle, „ 40 Nr. 15328/iqo — 559 qm Grabgarten daselbst, ■ 17 Nr. 221 — 688 qm Wiese hinter dem Waldbrunnen und den Aeckern, ■ 43 Nr. 73 — 631 qm Acker an der Lahn neben den Wiesen, , 43 Nr. 75,3 — 619 qm Acker daselbst, „ 43 Nr. 75,5 — 615 qm Acker daselbst, , 43 Nr. 76 — 1238 qm Acker daselbst, w 43 Nr. 77 — 825 qm Acker daselbst, „ 43 Nr. 78 - 825 qm Acker daselbst, „ 43 Nr. 148 - 713 qm Acker links am Steinkauterweg, „ 43 Nr. 157 — 387 qm Acker daselbst, , 44 Nr. 149 bis 152,4 — 4331 qm Wiese in der Lichtenau am Weg rechts, * 44 Nr. 200 — 981 qm Acker in der Lichtenau auf die Wiesey, , 44 Nr. 201 — 1000 qm Acker daselbst, e 46 Nr. 4 — 1594 qm Acker am grünen Weg, „ 46 Nr. 5 — 1594 qm Acker daselbst, v 46 Nr. 202 — 1006 qm Acker in der Lichtenau, , 46 Nr. 203 — 1006 qm Acker daselbst, , 46 Nr. 204 — 612 qm Acker daselbst, , 46 Nr. 230 — 1725 qm Acker daselbst, „ 46 Nr. 231 — 1725 qm Acker daselbst, „ 46 Nr. 281 — 731 qm Acker in der Lichtenau im Römcrsloch. „ 28 Nr. 47 — 1900 qm Acker im Altenfeld auf das Bruch, „ 39 Nr. 15 — 3437 qm Acker bei der Taubentränke am Waldbrunnen, „ 39 Nr. 15a — 1013 qm Wiese daselbst, , 39 Nr. 16 — 3438 qm Acker daselbst, „ 39 Nr. 16a — 1012 qm Wiese daselbst, , 39 Nr. 17 — 2238 qm Acker daselbst, „ 89 Nr. 17a — 2212 qm Wiese daselbst, , 89 Nr. 18 — 256 qm Wiese daselbst, g 39 Nr. 19 — 256 qm Acker dasrlbst, , 39 Str. 20 — 669 qm Acker daselbst, , 39 Nr. 20a — 450 qm Acker daselbst, „ 39 Nr. 49 2269 qm Acker hinter dem Waldbrunnen, „ 43 Nr. 105 — 650 qm Acker links am Steinkauterweg an der Gäns- weide, „ 43 Nr. 106 — 650 qm Acker daselbst, , 43 Nr. 107 — 1306 qm Acker daselbst, „ 43 Nr. 108— 1306 qm Acker daselbst, , 43 Nr. 109— 1219 qrn Acker daselbst, , 42 Nr. 116—4800 qm Acker über dem Schäferbrunnen an der Steinkaute, „ 42 Nr. 117 — 4850 qm Acker daselbst, „ 42 Nr. 118— 1400 qm Acker daselbst, „ 42 Nr. 119— 1400 qm Acker daselbst, , 42 Nr. 120 — 1450 qm Acker daselbst, „ 42 Nr. 121 — 806 qm Acker daselbst, , 42 Nr. 122 - 825 qm Acker daselbst, n 43 Nr. 25 — 894 qm Acker an der Gänsweide, „ 43 Nr. 74 — 631 qm Acker an der Lahn neben den Wiesen, er 43 Nr. 147 — 1675 qm Acker links am Steinkauterweg, r 43 Nr. 102 — 938 qm Acker daselbst, „ 43 Nr. 130 — 262 qm Acker am Lahn- fluß an der Gänsweide, , 28 Nr. 48 - 1888 qm Acker am Altenfeld auf das Bruch, M 83 Nr. 76 — 812 qm Acker im Altenfeld, links stößt auf den Weg, ,, 33 Nr. 77 — 812 qm Acker daselbst, „ 36 Nr. 378 — 2275 qm Wiese am Gänseacker bei dem Waldsteeg, „ 36 Nr. 376,8 — 337 qm Wiesedaselbst, „ 36 Nr. 377,8 — 25 qm Wiese daselbst, „ 43 Nr. 79 — 825 qm Acker an der Lahn neben den Wiesen, , 43 Nr. 80 — 1263 qm Acker daselbst, , 43 Nr. 83 — 1194 qm Acker daselbst, er 43 Nr. 104 — 1306 qm Acker links am Steinkauterweg an der Gänsweide, w 43 Nr. 146a — 825 qm Acker links am Steinkauterweg, „ 39 Nr. 176 — 256 qm Wiese unter dem Wieseckerweg, n 39 Nr. 210 — 4344 qm Acker auf die Chaussee, W 38 Nr. 211 — 4175 qm Acker daselbst, w 89 Nr. 320 — 1075 qm Acker am Wingert rechts der Chaussee, , 39 Nr. 321 — 1075 qm Acker daselbst, , 39 Nr. 322 — 5330 qm Acker daselbst, , 39 Nr. 326 — 2300 qm Acker daselbst ft 39 Nr. 327 — 944 qm Acker daselbst^ , 39 Nr. 328 — 1312 qm Acker daselbst, , 39 Nr. 329 — 2431 qm Acker daselbst, „ 41 Nr. 179 — 2550 qm Acker zwischen der Marburger und Kaffelischen Straße, , 48 Nr. 43 — 438 qm Acker an der Gänsweide, , 43 Nr. 24 — 587 qm Acker daselbst, w 43 Nr. 26 — 894 qm Acker daselbst, „ 43 Nr. 103 — 931 qm Acker links am Steinkauter Weg, Flur 43 Nr. 110 — 1219 qrn Acker links am SteinkauterWeq an der Gänsweide. „ 43 Nr. 111 — 1719 qm Acker daselbst, „ 43 Nr. 112 - 1719 qm Acker daselb t, , 43 Nr. 113 — 3369 qm Acker daselbst, „ 43 Nr. 114 — 544 qm Acker daselb t, er 43 Nr. 114» — 544 qrn Acker daselbst, „ 43 Nr. 115 — 544 qm Acker daselbst, H 43 Nr. 116 — 543 qm Acker daselbst, „ 43 Nr 117 — 1087 qrn Acker daselbst, n 43 Nr. 118 — 519 qm Acker am Lahnfluß an der Gänsweide, „ 43 Nr 119 — 525 qm Acker daselbst, „ 43 Nr. 120 — 262 qm Acker daselbst, „ 43 Nr. 121 u. 122 — 262 qm Acker daselbst, „ 43 Nr. 123 — 719 qm Acker daselbst, , 43 Nr. 124 — 719 qrn Acker daselbst, „ 43 Nr. 125 - 719 qrn Acker daselbst, „ 43 Nr 126 — 281 qm Acker daselbst, „ 43 Nr. 127 — 281 qm Acker daselbst, „ 43 Nr. 131a—188 qrn Acker daselbst, „ 43 Nr. 132 u. 133 — 450 qm Acker daselbst, „ 43 Nr. 134 — 825 qm Acker links am SteinkauterWegand. r GänSweide, „ 43 Nr. 137 — 825 qm Acker daselbst, „ 43 Nr. 151 — 738 qm Acker links am Steinkauter Weg, „ 43 Nr. 161 — 2325 qm Acker daselbst, „ 43 Nr 162 — 1150 qm Acker daselbst, „ 43 Nr. 162a — 1175 qrn Acker daselbst, „ 43 Nr. 163 — 2319 qm Ack,r da'elbst, „ 43 Nr. 164 — 1150qm Acker daseltst, „ 43 Nr. 164a —1175 qm Acker daselbst, „ 43 Nr. 165 — 4287 qm Acker daselbst, „ 43 Nr. 166 — 1262 qm Acker dasell st, „ 43 Nr. 167 — 625 qm Acker daselbst, „ 44 Nr. 129 — 1819 qm Acker am grünen Weg in der Pfannlach, „ 44 Nr. 202 — 2912 qm Acker in der Lichtenau auf die Wiesen, „ 44 Nr. 203 — 2906 qm Acker daselbst, „ 44 Nr. 212 — 2887 qm Acker daselbst, „ 46 Nr 2' 5 — 612 qm Acker in der Lichtenau, „ 46 Nr. 210 — 550 qm Acker daselbst, „ 46 Nr 210a — 550 qm Acker daselbst, „ 46 Nr. 211 — 688 qm Acker daselbst, „ 46 Nr. 215 — 1019 qrn Acker daselbst, „ 46 Nr. 219 — 694 qm Acker daselbst, „ 46 Nr. 220 — 694 qm Acker daselbst, „ 46 Nr. 221 — 694 qm Acker daselbst, „ 46 Nr. 222 — 700 qm Acker daselb t, „ 46 Nr. 223 — 1388 qm Acker daselbst, „ 46 Nr. 225 — 550 qm Acker daselbst, „ 46 Nr. 227 — 550 qm Acker daselbst, „ 46 Nr. 228 — 550 qNi Acker daselbst, „ 46 Nr. 229 — 3612 qm Acker daselbst, „ 43 Nr, 101 — 937 qm Acker links am Steinkauter Weg, „ 43 Nr. 149 — 712 qrn Acker daselbst, „ 43 Nr. 150 — 738 qm Acker daselbst, n 46 Nr. 218 — 1137 qm Acker in der Lichtenau, M 43 Nr. 129 — 262 qm Acker am Lahnfluß an der Gänsweide, „ 43 Nr. 128 — 263 qm Acker daselbst, „ 43 Nr. 12 — 437 qm Acker an der Gänsweide, p 46 Nr. 224 — 1138 qm Acker in der Lichtenau, „ 43 Nr. 71 — 631 qm Acker an der Lahn neben den Wiesen, „ 43 Nr. 171,5 — 1075 qm Acker links am Steinkauter Weg, „ 43 Nr. 171,1 — 1075 qrn Acker daselbst, , 39 Nr. 44 — 2944 qm Acker hinter dem Waldkrunnen, „ 39 Nr. 45 — 2969 qm Acker daselbst, „ 39 Nr. 46 — 2175 qm Acker daselbst, „ 39 Nr. 175 — 263 qm Wiese unter dem Wiesecker Weg, „ 39 Nr. 175a—131 qrn Wiese daselbst, „ 43 Nr 143 — 1200 qm Acker links am Steinkauter Weg, „ 42 Nr. 22>/,o — 707 qm Hofraühe auf dem Sandfeld, „ 42 Nr. 24710 — 1274 qm Wiese daselbst, „ 46 Nr. 217 — 1138 qm Acker in der Lichtenau, „ 42 Nr. 115 — 4738 qm Acker über dem Schäferbrunnen an der Steinkaute, „ 43 Nr. 81 — 1263 qm Acker an der Lahn neben den Wiesen, „ 43 Nr. 82 — 1181 qm Acker daselbst, „ 44 Nr. 106,8 — 1375 qm Acker rechts am grünen Weg öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, 22. März 1898. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. I. A.: Bogt. 3012 Mobiliar-VkksteMrung. Donnerstag den 24. d. M., Nachmittags 2 Uhr, werden Große Mühlgasse Nr. 40 dahier nachverzeichnete Mobilien Gegenstände im Auftrag gegen Baarzahlung versteigert : " 1 vollst. Bett, 1 Kleider- schrank, 1 Sopha, 1 Tisch, 1 großer Spiegel, Bilder, Vorhänge, 1 Küchenschrank mit Glasaufsatz, Haus- und Küchen« geräthe, Uniformstücke eines Bahnbeamten u. f. w. 3015 Schneider. NeilkMMMelil empfiehlt 3001 W. Haas, Kltichßraße 18. | Holzversteigerung. Es werden versteigert: 1. Montag den 28. d. MtS. in den Districten Niederseilbach, Oberseilbach und Aspenstrauch (links der Lumda): 83 Eichenstämme mit 25,84 fm, 2 Nadelstämme mit 2,45 fm und 3 Buchenstämme mit 2,98 fm, 36 rm Buchen-, 22 rm Eicken« und 11 rm Aspen - Scheiter, 21 rm Buchen-, 28 rm E chen- und 6 rm Aspen-Knüppel, 1070 Buchen-, 230 rm Eichen- und 530 rm Aspen Ne sig. Zusammenkunft Morgens um ^/z9 Uhr am District Niederseilback, wo der Gießener Weg von Treis a. d. L. aus in den Wald führt. 2. Dienstag den 29. d. M. in den Districten Todtenberg, Zipseuwald, Alteunuer und Scheid (rechts der Lumda): 34 Eichen stämme mit 14,65 fm und 44 Nadelstämme mit 10,65 fm, 36 rm Eichen Scheiter, 19 rm Eichen- und 12 rm Nadel-Knüppel, 95 rm Eichen- und 145 rm Nadel- Reisig. Zusammenkunft Morgens um 9 Uhr am District Busch, zunächst de» Steinbruchs. Treis a. d. Lda., den 17.März 1898. Großh. Oberförfterei Treis a. d. Lda. A mendt. 2989 Cmpfklilimgen Ät. SlWOtyW. Freibank. 2959 Heute and morgen: Orbfenfldf» nicht ladenreln, per Pfd. 45 Pfg. SchrmMessmsch aidjt tabenrein, per Pfd. 54 Psg. MAGGI Echte Suppenwürze ist soeben roieber eingetroffen bei 2126 ®. Herbordt, Marktplatz. Original Fläschcken Nr u werben zu 25 Nr. 1 zu 45 Nr. 2 zu 70 H mit Maggi nachgesüllt Echten Nürnberger Gchsenmautsal'at empfiehlt 3002 W. Haas, SleMttße 18. 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