1SOS Freitag den 22. Zuli Nr. 16S Zweites Blatt Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis (Siefeett Gratisbeilage: Gießener Familienblätter 2. 3. 4. Juli 1888- -»nähme von Anzeigen zu ber Nachmittag» für den «IqmbfB Tag erscheinenden Nummer biS Norm. 10 Uhr. ? Alle Anzeigen-Berminlung-stellen bti In- und Äullanbti nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger enlgege» Redaktion, Expedition und 2)rüderti: Schnlstraße Ar. 7. e-Iemn. t und ist an den 2Berl Feiertagen von 11-1 Uh, mb Freitag von 6-8 Uhi 7341 Der Borstavd. nnzuläsfig, diesen Termin namentlich deßhalb hinauflzuschteben, um die Rkchnung-abhöruvg durch den Gemeinderath zugleich mit der Berathung des Voranschlags vorzunehmen. Sie wollen sich hiernach bemessen. v. Gageru. ort hat. Die Zulassung zur Prüfung kann nicht vor vollendetem 17. Lebensjahr erfolgen. Das Gesuch muh von dem Betreffenden selbst geschrieben sein. Auch erscheint es zweckdienlich, wenn stets die nähere Adreffe angegeben wird. Dem Gesuche sind folgende Papiere beizufügen: a. Geburtszeugnih; b. Einwilligungs-Attest des Vaters oder Vormundes mit der Erklärung über dessen Bereitwilligkeit, den Freiwilligen während einer einjährigen activen Dienstzeit zu bekleiden, auszurüsten, sowie die Kosten für Wohnung und Unterhalt zu übernehmen. Die Fähigkeit hierzu ist obrigkeitlich zu bescheinigen und must die Unterschrift des Vaters oder Vormundes beglaubigt sein- c. ein Unbescholtenheitszeugnih, welches von der Polizei- Adreffe für Depeschen: Anzeiger Hieße». Fernsprecher Nr. 51. •x A-M- Olt Aezug-pret» vierteliLhrlich 2 Mark 20 Vffr monatlich 75 Psg mit Vringerloh» Bei Postbezug 2 Mark 50 Pf-, vierteljährlich. ect*»w Gießener Anzeiger General-NuZeiger ioij uj 1881 & 1111* «Uh!e. uv. V «tiituuftsfcftes '«eins eint i •6 ?32j _ Der nigketl. svli " M Bi-berih-i) bt l> UWjtzllk ^Tavzbelustiguug. Der Vorstand. iuke ist befleiß gesorgt. 'th- C. Valentin. diesen dreien, welche zu gleicher Zett blühen, geschehen ist. Jaune bicolor ist übrigen- nicht anmaßend genug, um immer einen hohen Stamm zu erlangen- fie ist auch hübsch all Busch, noch hübscher denn al- Hochstamm. Entfernter von diesem Glanzstücke der Wildrosen« abthetlung stehen zwei Rosenhochstämme tu vollster Blüthe. Der eine, rothe, ist Malton, etve alte, ziemlich harte Bengal- kybride, die andere ist eine weiße Prärterose. Und nun kommen wir zum Schluß der lang sich allsdehnendea Pflanzung. Da herrscht wirrer ein Blütheamrer weißer und rother Blumen von vielen Büschen zweier Rugoiasonen, der «e*6en Mme. George Bruant und der rotheu Souvenir de Jeddo. Ste find entzückend schön in ihrer Blüthenpracht und doppelt werthvoll deßhalb, weil fie remontiren und den flauen Sommer blühen. Da- Gleiche gilt von Blanche double de Coubert, deren Blütheu reiuwetß, begontenatt'g find. E- wird schwer, nun von den blühenden Büscheu sich abzuweuden zu den nichtblühenden. Doch es muß sein, und wir gewahren erst jetzt doppelt, wie reichhaltig die Sammlung ist, die nahezu 400 Sorten umfaßt und mit welchem Fleiß fie zusammengestellt wurde. E>n Botaniker würde die Hände über dem Kopf zusammenschlageu über die Verwirrung, welche ich dadurch angerichtet habe, daß ich mich nur mit den am schönsten blühenden Rosen beschäftigte, denn auf diese Weise find die verschiedensten Klaffen der Wtldroseu zusammengewürfelt worden. Al- Gärtner und Rosenltebhaber freue ich mich drffen fast. Die Schönheit geht mir über die Systematik. Trotzdem empfinde ich r- ganz angenehm, daß die Wildrosen zum Theil systematisch zusawmeugepflanzt find, daß die Rngosa, die Lanina, die Kaffanlik, daß die Oel- rosen, die Capuzinerrosen, die Rosa gallica, die Mult'flora, die Leutifolten, die Moo-rosen und wie fie alle heißen mögen, truppweise stehen. Mau kann so bester vergleichen uud von dem Schatze früherer Roseusortimeute sich eine Borstellnug machen. Mit Recht find die meisten dieser Roseu völlig alldem Handel verschwanden. Sie habea nur Werth für den Sammler. Wenn aber erst die Leutifolten ihre dusteudeu Blüthen entfalten, die Mnltiflora ihre Blüthrnstäode ent- wickeln, welche fie über nab über bedecken, dann seheu wir doch, daß außer den frühblühenden, vorhin genannten Wild- rosen noch viele andere im Parke herrlich verwerthbar fia und un- Gelegenheit geben, Rosenduft und Roseuschöuheit Wir gehen an der Westseite hinunter. Ste wird be- greuzt voa Bäumen und Gehölzen und vor ihueu da blüht r- prachtvoll, denn die Wildrosen find hier untergebracht. Wtldroseu, so uenneu wir unsere Rosa canina, auf der wir unsere edlen Roten veredeln, so nennen totr leichthin die vielen ähnlicben Rolenwildlivge, w'e laxa rc>,. so nennen wir auch Rosa rubiginosa, lutea bicolor, laevigata und wie fie alle he ßea n.ögcn. AVer dteier Name ist nicht gerecht fertigt, er macht die Rosen unbeliebt, setzt ihren Werth herab, weil wir Wilde- nicht Lust haben auzupflanzeu. Uud wie schön find einzelne dieser Rosen, wahre Prachtstücke uud kostbar für jeden Pa k! Parkrosen, da- wäre der Name, der diesen Rosen gedüh't'. Zuerst begegnet uu- Rosa rubiginosa, die Rote mit rothgrünem Laube, kräftigem Wuchie. Sie ist iu Masten ang'pflanzt und wirkt al- rothdlätterige- Gehölz. Ihr Laub bleibt den Sommer über gesund, ihr Wach- ist gractöS, strauchsörmig, und ihre Blütheu zieren den Strauch doppelt. BiÜrben hatte fie augenblicklich noch nicht, aber trotzdem fällt fie auf. , Blüihenüberladeu winkt eine Züchtung von Müller- Weingarten zwischen Gloire de Dijon und Rosa rugosa herüber. Sie hat die Farde zwischen Gloire de Dijon, ist halbgefüllt, aber prächtig in ihrer Art. Großartig wirkt Rosa laevigata. Weiße Blumen, die über 7 Ltm. Durch- weffcr habe", stehen auf dem Busch. Die Reinheit der weigrn Farbe ist über alle- Lob erhaben. Die Blumen- blätter besitzen eine edle Form, man glaubt Camelienblü:heu zu sehen. Da- Gelb der zahlloseu Staubfäden contrastirt herrlich mit dem Weiß, uud die Knokpe erscheint m Wehr und Waffen! Ihr grüner, dicker Fruchtknoten macht fie du*ch seine vielen langen, steifen Borfteu zu einem Rötlein Rührmichnichtan, dopp-lt bea'hren-werth iu ihrer Rüstung! Unsere alte Persian Yellow, dieser Veteran mit fetten weithin leuchtenden gelben Blumen, steht ebenfalls Wer tm Gem sch mit ber ihr beinahe gleichen, nur in der B üthe etwa- einfacheren und helleren pimpinellifolia Hamsoni (spinosissima fl. luteo pl.). Beide bilden mit ihrem gelben B.urvenm'er den Untergrund zu unserer herrlich schönen Jaune bicolor mit den broucefarbenen Blumen, die sich al» Hochstawm ttngefunben hat. Eine b'ffere Wirkung kann man, glaube ich, nicht mir Rosen erzielen, al» e- hier mit frf4ehd täglich mit Ausnahme des Montag«. Die Gießener -«mikieuvkStter «erden dem Anzeiger «4chentl'.ch viermal beigelegt. Bekanntmachung. betreffend die Prüfung der Bewerber um die Berechtigung zum einjährig-freiwilligen Militärdienst im Herbst 1898. Diejenigen jungen Leute, welche beabsichtigen, sich der im Herbst 1898 stattfindenden rubr. Prüfung zu unterziehen, werden hierdurch aufgefordert, ihre deßfallsigen Gesuche um Zulassung bei Meidung des Ausschlusses von dieser Prüfung spätestens bis zum 1. August 1898 bei der unterzeichneten Commission einzureichen. Hinsichtlich der Anbringung der Gesuche wird im Spe- ciellen das Folgende bemerkt: 1. Das Gesuch ist bei der unterzeichneten Prufungs - Com- Mission nur dann einzureichen, wenn der sich Meldende im Großherzogthum Heffen seinen dauernden Aufenthalts- Küche -Hlani ha. außerordentlich" Ate Wierial' und »g iben Goppinge»- ttU! jjj ttvn. |et »itterun,: jeM'1®’« I*! Feuilleton. D Mkn-Ausstkllnng in fmnkfurt n. M. 1898. Die Rosen Ausstellung in Frankfurt a. M. ist zum zweiten Male dem Publikum eröffnet worden. In oerbtRerter Form, darf ich sagen, denn die metsten der au»- ,epfl nz'en Rosen standen schon im vorigen Jahre, fie haben deßhalb eine zweijährige Entwickelung hinter fich und zeigen doppelt, was an ihnen ist. Man kann ihren Wuchs, ihre vlüthenwilligkeit prüfen und ist nicht mehr so von Zuiälllg- leiten abhängig, wie bei einjähriger Pflanzung, wo manche Pflanze leidlich, manche zur Zufriedenheit ang'wachsen ist. Die Rolen-AuSstellung ist nicht groß Man könnte fie eigentlich einen Rosengarten von C. P. Siraßheim furt a. M. nennen, denn dieser Herr ist der Haupiau-st. ll-r and dieser Herr ist eS auch, ber unS in seiner AuSsttllung nicht allein mit den verschiebensten neuen Rosen in ptächtiger Lll'w ckelung bekannt macht, sonbern unS die Berwendurg der Rolen im Rosengarten, im Parke vorsührt, wie wir fie auf Ausstellungen di-lang noch nicht angetroffea Haden. Der ganzen Ausstellung kommt da- feuchte Wetter in Frankfurt a. M. sehr zu Statten. D-e Rosen find Prächtig gewachsen. Die kühle Witterung hat ihre Entwckelung e.waS zuiückqehalten. Am Eröffaung-tage (9 Jun,) war ber Rosenflor noch nicht auf seiner Höhe angelangt, er totrb eist In wenigen Tagen bahin kommen, unb F avksurt a. M. stand heuer in ber Frühzeitigkeit ber Rosenblüthe Frank Aber wozu°befitzen wir die gro^e W ber ©orten? Sie beutet un« au, welche Mannigfait gkett im R^che ber Rosen herrscht, wie fie verschieben finb, die herrlichen Blumen, kinder in Form, in ber Farbe, im Dufte, im Wüchse- wie fie auch verschieben find in ber Zeit ber Blüthe Baar aller entwickelter Rosenblüthen ist beßhalb bre Ausstellung nicht. Nein, es gibt m°ffe°haft Blüthen, ober noch mehr «--otpeu. Maa schaut bie Pracht in der frohen Gewißheit, baß fie steigen wirb vorläufig noch von Tag zu T°g und baß fie da- Auge bes Beschauer» in künftigen Tagen noch mehr erfreuen wirb als heute; man schaut fie in ber Gewißheit, daß man alle- genießen wird, w°S die Rose Schöne» deut. Unb heute, wa» gibt fie Schöne-? Obrigkeit ober der vorgesetzten Dienstbehörde auS- zustellen ist- d. ein selbstgeschriebener Lebenslauf. 6. In dem Gesuche ist außerdem anzugeben, in welchen zwei fremden Sprachen (von Französisch, Englisch, Lateinisch und Griechisch) der sich Meldende geprüft sein will. 6. Ist bereits früher ein Gesuch um Zulaffung zur Prüfung eingereicht worden, so bleibt dem erneuten Gesuche nur ein Uubescholtduheilszeuguiß beizulegen. Ueber die Anforderungen, welche an die zu Prüfenden gestellt werden, gibt die Prüfungs-Ordnung (Anlage 2 zur Wehr-Ordnung vom 22. Novbr. 1888 — Regierungs-Blatt Nr. 27 von 1894) Aufschluß. Bezüglich des Prüfungstermius, sowie des Locals, in welchem die Prüfung stattfindet, erfolgt eventuell weitere Bekanntmachung; auf specielle Ladung kann mcht gerechnet werden. Darmstadt, den 9. Juli 1898. Großh. Prüfungs-Commission für einjährig Freiwillige. Der Vorsitzende: Dr. Kayser. Die Situation in Oesterreich. Al» Freiherr v. Gautsch die Ministerpräfidentschaft abtrat, da blickte man voller Erwartung auf seinen Nachfolger unb unterzog denselben einer scharfen Prüfung in Bezug auf sein Wollen unb Können. Groß waren die Erwartungen nicht, welche man dann auf ihn setzte uud groß sind auch die Thaten nicht, welche Graf Thun bisher voll- bracht hat. Der Hauptfehler, den derselbe begeht unb ben er von seinem Vorgänger Übernommen hat, besteht in ber großen Unschlüsstgkeit. Ebenso wie Herr v. Gautsch hin und her schwankte, kommt auch Graf Thun zu keinem festen Ent- schluffe, unb er hat bte ganze bisherige Zeit mit fruchtlosen Verhandlungen mit ben Parteien verbracht. Ein von ihm gemachter Versuch, parlamentarische Zustände in Oesterreich wiederherzustellen, ist bekanntlich kläglich gescheitert unb nach 1 wenigen, ohne Ergebntß oetlauftnen Tagungen mußte da» AbgeorbnetenhauS nach Haufe gesch ckc werben. '*»5» •*' ! am 18> / Amtlicher- CqciL Gießen, ben 19. Juli 1898. 8etr.: Die regelmäßigen Ergänzungswahlen be« Gemeinde- rath». Das Großherzogliche Kreisamt Gießen (Ul die Großh. Bürgermeistereien des Kreises. Di ienigen von Ihnen, welche noch mit der Erledigung anferer Verfügung vom 17. Mai b». IS. Gießener Ao» jtiger Nr. 117 — im Rückftanbe finb, «erben hieran mit Fslist von 8 Tagen erinnert. v. ®ogern. ________________ Gießen, ben 20. Juli 1898. Cttr.: Den Termin zur Einsendung ber Grmeinderechnungen. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Grotzherzoglichen Bürgermeistereien «ab Gemarkungsvorsteher bes Kreises. Nach ben Jbnen burch unser Amtsblatt Nr. 7 vom 28. April 1881 bekannt gegebenen Bestimmungen be» G^obh. Ministerium» be» Innern unb ber Justiz ist ber späteste aermin zur Uebergabe ber Gemeinberechnungen für da- ab» gelaufene State j i&r Seiten» ber Gemeinbe Einnehmer an Sie ber 80. September jeden Jahre». Wir schärfen Ihnen bie» wieoeihvlt nut ber au»brückl chen Weisung ein, etwaige noch rückstänbige Belege an» 1897/98 sofort dem Gemeinde- Einnehmer zu überweisen und diesen wegen der Rechnung»- abiteferuna entsprechend zu bedeuten. Unfl haben Sie dt» zam 1. Oktober b. I. zu berichten, daß die Rechnung cm Sie abgegeben würbe, bejw. aufl welchen Grüvben bie» Vicht geschehen ist. Nur in ganz besonberen Ausnahmefällen werden tmr len erwähnten Termin verlängern. Die Einsendung der Rechnungen an Großh. Ober- nechnunglkammer, Just ftcotur II. «beheilung, hat im Laufe lleS MonatS September durch Sie zu geschehen und eS ist Die Schwierigkeit, welche zur Zett besteht, um wenigstenß angebrachte Verhandlungen mit den deutschen Parteien etozu- letten, ist die Weigerung der Deutschen, vor der Aufhebung der Badent'schen Sprachenverordnungen irgend welche Lon- cesfiooea zu machen. Und in dieser Hinficht liegt e« nur an dem Grafen Thun, das Hluderntß zu beteiligen. Ebenso gut wie jene Verordnungen auf dem Verwaltungswege erlaffeu worden find, können sie in gleicher Weise wieder aufgehoben werden, und eS ist geradezu unbegreiflich, weshalb die Re- gterung immer noch zögert, eine Maßregel zur Ausführung zu bringen, welche allein geeignet ist, die Verständigung mit den Deutschen anzubahneu. Auch die letzten Conferenzen des Grafen Thun mit den Parteien haben zu keinem Ergebnisse geführt,- in keiner Weise haben die Verhältnisse eine Veränderung erfahren. Graf Thun tst um keinen Schritt vorwärts gekommen, weder ist tär die Erledigung deS Staatsvoranschlags noch für die Durchberathung der österreichisch ungarischen AuSgletchSvorlage etwas geschehen. Und ob auf die Dauer Graf Thun mit dem freilich sehr dehnbaren Paragraph 14 weiter regieren kann, erscheint sehr fraglich, denn dieser Paragraph gilt nur sür Ausnahmezustände, und der Gesetzgeber hat niemals aus ihm eine dauernde Institution machen wollen. Jeder wahre Patriot muß wünschen, daß den heutigen Verhältnissen ein Ende gemacht werde, und die Deutschen würden sicherlich gern die Hand dazu reichen, wenn ihnen die Regierung nur ein klein wenig entgegenkäme. Daß Graf Thun seine Haltung ändern könnte, ist nicht leicht anzunehmen- er hat deutlich genug dargethan, daß er dem Deut'chthum kühl und ablehnend gegeuübersteht und auch die von ihm ausgearbettete neuerliche Abgrenzung der Sprachen- gebiete in Böhmen legt dar, was die Deutschen von ihm zu erwarten haben. Graf Thun würde vielleicht anders haadela, wenn die Deutschen geschloffen ihm gegenüberstäaden- so aber ift bei ihnen selbst in dieser so überaus wichtigen Frage keine Einigkeit vorhanden und ein großer Thetl steht den Bestrebungen, sich gegen eine Vergewaltigung zu wehren, kühl gegenüber. Wie es möglich sein soll, normale Zustände in der inneren Politik des KatserstaatS an der Donau wiederherzustellen, vermag Niemand zu sagen, und auch Graf Thun weiß eS anscheinend nicht! (xx) Deutsches Reich. Berlin, 20. Juli. Die „Hohenzollero" mit dem Kaiser au Bord ist am 19. dS. tu Dtgermuleu angekommeu. Berlin, 20. Juli. Ja Bezug auf die amtliche Verfügung des russischen Ftnauzmintsters htnfichtlich der höheren Zoll» anwendung wird gemeldet, daß bis heute Mittag noch keine Meldung vorlag, wonach der erhöhte Zolltarif bisher zur Anwendung gelaugt wäre. Berlin, 20. Juli. Verschiedene Blätter enthalten Mit- 'Heilungen über eine neue Milttärvorlage in großem Stile. Man wird kaum bei der Annahme fehlgehen, daß es fich bet diesen Angaben um Muthmaßungen handelt, wie sie im Sommer regelmäßig augestellt zu werden pflegen. In unterrichteten Kreisen ist von allen diesen umfaffeudeu Plänen nichts bekannt. Rotteuburg, 20. Juli. Domcapitular Dr. v. Lin sen- manu wurde zum Bischof gewählt. noch da zu schaffen, wo die Verhältuiffe eine» Anbau der edlen Rosen nicht mrhr gestatten. Der Reichhaltigkeit, in welcher die Parkroseu beiteten sind, entspricht auch die Vertretung der edlen Rosen, welche m sechs besonderen nebeneinander liegenden Rosengärten zum Ausdruck kommt. In einem oder zwei dieser Gärten finden wir Anklänge an die alte Ausstellung-weise- es find die Hochstämme in Gruppen zusammengesetzt- man hat dort erst »'nen Blick auf die kahlen Stämme und sieht dann ein Wirrwarr von Blüihen und Knospen- in den anderen ist die Rose aber so untergebracht, daß man bittet auf das Blüihen- meer fieht. Die Gärten von C. P. Str aß heim stehen allen anderen voran. Sie -eigen dem Rosenfreunde, wie er seine Rosen verwenden kann. Rosenhochstäwme bilden gewöhnlich da- Ideal de- Rosen- freunde-, Rosenhochstämme die Hauptmaste seiner Pflanzungen. Hier tst er nicht so. Die niedrige Rose herrscht und der Hochstamm ist dazu da, Abwechselung zu schaffen. Die niedrige Rose füllt ganze Beete, die niedrige Rose bildet Hecken, die niedrige Rose bildet FestonS, kurz, sie herrscht. Aber herrschen kann sie nur, wenn man sie richtig verwendet. Wer einen Wirrwarr von Sorten zusammeusetzt — stark- 'oachseude, schwachwachsende — bekommt nie ein einheitliche- Bild. Um niedrige Rosen richtig benutzen zu können, muß mau fich vor Allem klar sein über den Wuchs der einzelnen Sorten. Sehr schön finden wir die- hier. Die Rosenhecke besteht nur au- starkwachsenden Theerofen, Polhantharosen und einigen Theehhbriden, aber nicht au- wenigen Sorten, nein eß find viele, 40 bis 50 Sorten. Die Rosenhecke um« ütebt einen ganzen Rosengarten, alle-, waS kräftigen Wuchs hat, ist hier vereint. Man braucht nur zu schauen und zu votiren, um kostbare Erfahrungen mit nach Hause zu nehmen. Ich bin auf- und abgewandert, habe verglichen und verglichen und bin schließlich zu dem Resultat gekommen, daß von ollen zur Hecke verwendeten Rosen bislang Archiduchesse Marie DorothSe Amelie die schönste ist. Sle fällt immer auf, man kennt fie sofort von Weitem durch die große Rcich- blüthigkeit, durch die besondere Färbung der Blumen. Sie *u beschreiben, ist schwer. Die Knospen find brovcesarbeo, länglich, gestreckt, die Blütheu halbgesüllt, spielen in den verschiedensten Tönen. Vorherrschend ist ein Rosa mit leichtem Stahlschimmer, untermischt mit gelblichen Schattirungen. Gut gefällt mir außerdem Docteur Rouges, eine lebhaft rothe, dankbar blühende Rose mit Kaktusform, Elie Beau- vilain, Mme. Chauvry, gelb. Ferner gut unsere alte Glorie Arrslaird. Wien, 20. Juli. Den clericalen Blättern zufolge haben die bereit-abgeschloffenen Conferenzen mit der katholischen Volkspartei ebensall- ein negative- Resultat ergeben. Wie verlautet, beabfichtigt Graf Thun nunmehr bis zum Zusammentritt des Reichsrathes mit dem § 14 zu regieren. Graf Thun begibt fich in den nächsten Tagen an baß kaiserliche Hoflager nach Ischl, um dem Kaiser Bericht über die innere Situation zu erstatten. Prag. 20. Juli. „Narodnh Listy" kündigt eine bevorstehende MinisterkrisiS an. Die Spannung im Ministerium habe ihren Höhepunkt erreicht. Lemberg. 20 Juli. In Kanizura find antisemitische Tumulte ausgebrochen. Lemberg, 20. Juli. Ju Przemysl erschoß der Osfiziers- Stellvertreter Cadett Stump den bekannten Osfizierß-Wucherer Hopfonger, weil derselbe ihn wegen einer geringfügigen Summe beim Regiments Commandanten angezeigt hatte. Rom, 20. Juli. Visconti Venosta soll, wie aus zuverläsfiger Quelle verlautet, den Pariser Botschafterposten angenommen haben. Pari-, 20. Jali. Präsident Faure sowie die Minister des Handels, der Marine und des Auswärtigen haben fich bei der gestern in der Madelaine-Kirche zu Ehren der Opfer der Bourgogne-Katastrophe abgehaltenen Trauerfeier vertreten laffen. Der Erzbischof von Paris spendete den Segen. Paris, 20. Juli. Zolas Reiseziel soll Genf sein. Die gerichtliche Procedur scheint einstweilen darauf beschränkt, daß man zur Deckung der Proceßkosten Beschlag auf die TautiAmen Zolas gelegt und beim Portier seines Hauses eine schriftliche Mutheilung hiervon hiuterlaffen hat. Von Esterhazy nahestehender ^Seite wird gemeldet, daß fich beim Untersuchungsrichter BertuluS Esterhazy belastende Zeugen gemeldet haben. Auch Esterhazys Neffe Christian wurde vernommen. Madrid, 20. Juli. Man glaubt in hiefigen gut unterrichteten Kreisen, daß FriedeuSverhandluugen osficiell eingeleitet find. Die maßgebenden Stellen beobachten jedoch bte größte Zurückhaltung. ZumGesetz über den unlauterenWettbewerb. Ueber eine Lücke in bem Gesetze zur Bekämpfung beß unlauteren Wettbewerbs betreffs beß Schutzes eines wichtigen ProbuctS, beß Bieres, führen bie „Berl. Pol. Nachr." aus: ,3a unzähligen großen unb kleinen Restaurants finben sich Aufschriften und Placate, durch welche der Berschank von Münchener", „Kulmbacher", ,P lsener" usw. Bier ange- kündigt wird. Doch welchen Enttäuschungen find häufig Diejenigen ausgesetzt, bte im Vertrauen auf biese Inschriften bie Locale betreten. Statt beß einen ober beß anderen dieser echten Biere wird ihnen ein in der Farbe wohl ähnliches, in der Qualität jedoch dem augeküudigten Original meist sehr unähnliches Er- zeugniß vorgesetzt, eine Imitation, die in irgend einem von München, Kulmdach oder Pilsen weit entfernten Orte hergestellt ist und unter dem Deckmantel beß üblichen Preiseß für baß Originalbier verkauft wird, um ben Schein ber Echtheit zu wahren. Eß kann kein Zweifel barüber entstehen, daß hier eine an Betrug streifenbe Täuschung beß covsumirenben de Dijon, auch viele ihrer Kinber, wie Mm. Berard, Belle Lyonnaise, bann Waltham Climber III., bie bunkelste unb bette von ben brei vorhanoenen Waltham Climber. Reine Marie Henriette blühte weniger, manche andere, die reich in Knowen steht, wie Climbing Devoniensis, Climbing Whit Pet, kommt vielleicht später zur Geltung. Innerhalb beß Gartenß sind von der Mitte nach der Seite zu niedriger werdende Hochstämme in einer Reihe angepflanzt. Sie sind sehr hoch, ihre Kronen überragen die Hecke weit und stören nirgends den Blick auf die Hecke, und nun beginnt wieder das Reich der niederen Rosen, die sorteu- weise ganze Beete füllen. — Wollen wir fie nach dem Wüchse ordnen, so finden wir zwei Klaffen: sehr starkwachsende und kräftigwachsende. Ihre Behandlung ist natürlich verschieden. Die sehr starkwachsenden, von denen die reizende William Allen Richardson, Gustav Regis, die neuere Mme. Germaine Trochu, dann von Remoutaatrosen Paul Neyron verwendet wurden, stehen auf ihren Beeten weit. Ihre Triebe dürfen fich im Laufe beß Sommers nicht frei entwickeln. Sie werden stets zur Erde niedergehakt, und so kommt eß, daß sie, bte sonst nur weniger blühen, fortwährend neue Blumen treiben und baß bie Beete ein geschloffeneß, dunkles Rosengewirr bilden, in dem kein Apfel zur Erde fallen kann. — Die kräftig treibenden Rosen dürfen ungehindert wachsen. Sie machen einen ganz anderen Eindruck. Es find alles Sorten mit aufrechtstehenden Blumen und kräftigen Stielen, die sich dem Beschauer offen zeigen. In voller Blü'he steht ein Beet der Monatsrose Mme. Eugenie Rosal. Ich habe fie schon so häufig gelobt, daß ich eß diesmal nicht mehr zu thuu brauche, aber angenehm war es doch doppelt, eine Rose, die kurz zuvor farbig im „Ratbgeber" abgebildet worden ist, in solchen Mafien hier angevflavzt zu sehen. In voller Blüthe ist ferner Grace Darling, diese frübblühende Rose, welche ununterbrochen Blumen brinot, Elise Heymann, Gabrielle Drevet, bie Po yantha Filius Strassheim. Es beginnen zu blühen: Viscountess Folkestone, Marquise Litta, Mme. Caroline Testout, Kaiserin Auguste Victoria, Malmaison, Mme. Pernet Doucher, La France, Danmark, Marie van Houtte, Josephine Marot, Belle Siebrecht, Perle de Feu, Mme. Abel Chatenay, Baronne Henriette de Loew, Beaute inconstante, G. Nabonnand, nie Pc> ya« ihu: Petite LSonie, Marie Pavic, Little Dot, CScile Brunner, Golden Ferry, Montravel, Gloire de Polyantha, kurz, man hat Roien zu । Beeien in reicher Auswahl und alle erfüllen fie ihren Zweck I vollkommen. Publikums und eine Schädigung der berechtigten Brauereien vorliegt. Trotzdem bleibt beides straflos, da baß gegenwär tige Gesetz gegen ben unlauteren Wettbewerb, obwohl eS zum Schutz ber Industrie unb ber Publikums erlafieu ist, keine Hanbhabe zur Bestrafung bietet. § 1, Abs. 3, ber übrigens erst in ber zweiten Lesung burch ben Reichstag eingefügt würbe, besagt nämlich ausbrücklich, baß bie Berwenbuug von Namen, welche nach bem Hanbelsgebrauch zur Benennung gewiffer Maaren bienen, ohne bereu Herkunft bezeichnen zu wollen, unter bte betreffende Gesetzesbestimmung nicht fällt. In bem Regierungsentwurf befand fich biese Klausel, wir gesagt nicht. In ber RetchstagSfitzung vom 6. April 1896 aber, wo bte Sache ausführlich erörtert wurde, bezeichnete der Minister v. Bötticher die Bestimmung als die nothwen- dige Confequenz eines früher vom Reichstage gefaß en Br- fchluffeS. Wie zweifelhaft eS aber mit der Wirkung desselben bestellt tst, zeigt gerade daß Beispiel beß Bieres zur Evidenz Sowohl Münchener, Kulmbacher als auch Pilsener Bier find vollauf begründete HerkunftSbezeichnungen. Verschiedene Brauereien können bet gleichem Rohmaterial und bet gleicher Manipulation kein in der Dualität gleiches Bier Herstellen, weil die örtlichen Verhältuiffe, wie Waffer, geologische Beschaffenheit deß Bodens, in welchem die GähruogSräume und Keller untergebracht find, eine sehr wesentliche Rolle spielen. Solche Factoren aber find unübertragbar und deshalb ist ihre Wirkung anderwärts nicht zu erzielen. Wenn Brauereien in demselben Orte trotz Befolgung gleicher Manipulationen ein gleichartiges Bier nicht zu Stande bringen können, um so weniger wird das bei Brauereien der Fall sein, die weil entfernt, in ganz verschiedenen geologischen Gebieten gelegen find. Die Anficht, daß die Bezeichnungen Münchener Biere, Kulmbacher Biere, Pilsener Biere, nur als solche deS Typus anzuseben, mithin keine HerkunftSbezeichnungen find und daher auch für ähnliche anderwärts erzeugte Producte angewandt werden dürfen, ist in diesem Falle sachlich sicher unhaltbar, und es liegt unlauterer Wettbewerb vor. Da der Mißbrauch in dieser Beziehung täglich wächst und die Sache bet dem Umfange des deutschen Bierconsums von großer Bedeutung ist, wird man bei einer eventl. späteren Revifion deS Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb wohl nicht umhin können, auch diese Frage in entsprechende Erwägung zu ziehen." Vermischter. * Bestraftes Almosengebeit. Für ungültig erklärt wurde vom Landgericht in Kiel eine Anordnung des LandrathcS Grasen zu Rantzau Rastorf im Kreise Plön auS dem Anfang der 90er Jahre, durch die baß Almosengeben an Berticr mit einer Geldstrafe biß zu 30 Mark oder entsprechender Haftstrafe bedroht war. Gin Bewohner des Dorfes Schönberg weigerte sich, bte Strafe zu bezahlen, unb baß Gericht emschteb, baß bte landräthliche Verordnung mit dem freien Versügungsrecht über den eigenen Besitz im Widerspruch stehe. • Ein Jubiläum, bissen bie retsenbe Welt mit großer Gevugthuung gedenken wirb, fällt in biefeß Jahr. Auf ber Wiener Weltaußstellung im Jahre 1873 hat der belgische Ingenieur Nagelmaekers ben ersten in Europa, unb zwar in Berlin erbauten Schlafwagen ausgestellt. Herr Nagel- maeferß, ber heute als Direktor ber Internationalen Schlast wagen-Gesellschaft einen weitgehenben Einfluß au«übt, hatte fich in Amerika bie damals noch unvollkommene Bauart brr Crimson Rambler ist zu Pyramiden unb Festons verwendet. Sie tst dazu wie geschaffen. Als Einsaffnng tst fie auch vorhanden, doch tst ihr Wuchs reichlich stark. Man kann fie zwar als Etnfaffnngspflanze benutzen, muß dann aber ein großes Beet unb eine breite Einfassung haben. In letzterem Falle ift die Wirkung wahrscheinlich ausnehmend schön, da Crimson Rambler alle Blütheu nach oben schickt unb ein beinahe gleichmäßiges bunkelrotheß Biüihenbanv schaffen wirb. Mit mehr Glück ist Rosa Wichuriana zur Einfassung verwenbet. Sie hat ein schöneß, dunkelgrüneß Laub. Rosa Wattsonia eignet fich ebenfalls, diese Rose sieht aber kränklich aus und macht keinen hübschen Eindruck. Eine Neuzüchtung von P. Lambert, Agleia, die ber Züchter selbst ausgestellt hat, machte fich schön. Sie war über unb über mit Blüthen bedeckt. Die gelbwetßen Blumen leuchteten sehr weit. Agleia tst besser als bte gleichzeitig vom selben Züchter in ben Hanbel gegebenen Thalia und Euphrosine. Ihre B üthen sinb größer, wirkungsvoller und autzcrbem haltbarer. Agleia blühte vor ben beiden anderen und war noch schön, als diese schon an fingen abzublühen. Agleia ist eine Rankrose und blüht nur einmal. Wer die Ausstellung auf die Rosensorten hin prüft, findet bald eins heraus: Remontantrosen find in der Minderzahl, Thee und Theehhbriden Überwiegen weit. Nur ein Aussteller hat mehr Remontant- als Theerofen gebracht. Das Fehlen der Remontantrosen tst ein deutlicher Beweis dafür, daß fich allmählich die Anficht durchdringt: Remontant- rosen sinb nicht wehr recht zettentiprechenb. Es flieht unter ihnen einige Sorten, welche wir vorläufig nicht entbehren können, mehr als zehn find es ober kaum. So schön bte Ausstellung tst, sie hat einen großen Nachthetl. Die Rose vermag auf bte Dauer nicht die Anziehungskraft auf bie breiten Mafien auszuüben, um bte Kosten der AuSstellungslettung zu decken. Diese tst in Folge dessen darauf gekommen, Vieles auszustellen, was in eine Rosenausstellung nicht hineingehört und waS die Rose profanilt. Wir finden Automaten, Rutschbahn, Abends find Theatervorstellungen, Vorstellungen von Sängern und Sängerinnen aller Art. Kurz, beß Abendß ist eß nicht schön auf ber Außstellung. Man geht dann mit Groll im Herzen fort. Den Besuchern ist beßhalb nur anzuraihen, bie Ausstellung in aller F>ühe am Morgen zu burchwanbern, da find sie mit den Rosen allein. (Practischer Rathgeber für Obst- unb Gartenbau, Frankfurt a. M-) SA ®»i w e" J Ht sei'1 «S»* itgunfl- fahrt» W * kerMr S.1.9-'« auß si°rr W« veliMtähoE 0 fie no4 nad) ° viele Gräbst^, Pserbtn z» erz Herzogs v°° r ietnen baaen", W I we.bm WM unb baß 8 auf St- W beult stillt» Pl° Jußitllii-ll. pfttb Hl kickt» un6tad)ttt auf it lein Herr in will licht Oifizitr s° hinüber, wo es c letzten Tagt flirt • Dir bim Laagm ’M ist luagtu. Wit tx itt letzte» Nu» ihtili. ist tl ih glücke, mittelst bi» in blt fck blck-n. LÜH' Arzte» nur bil fall» bi» zu bi bte sog. Stone sichtigung bet iich. Pros, ß vorher durch GabelunMlle ÄtDlpfculum tmzüchtbtn un lampt tief hiutivj tritt W stmal Atzre, Durchmfstr bi 9 Mimin, origintlltn Ut fange auch au Besonder» bi Wilern Grai sind unb fich stMreich u vrichr bebenl fitbitebenen ; Ehrend sh« Pros, ß(fl(w btrDoflfominne Unterstützung ■ rrktankvngen. i sJ^tbo .Mner.r 'M ium 2 pezier, i ft« ^geben ist b" »chchch' ließet 7301 § W hl-. den ü r18lt! M dir 8(1» •OtbtQQd) . ban8 Du tn Hrrkllnst “«»««« I M 6,11141,6 ÄH*.b,,|db" £*"ä Lr..L ,(‘ Ö1* 81,t Mit« «Ä;,10l,,lld" «'■ 1«out iPieia ,”8blr “«1 iilfel» Ifl n„ ®«« Broumtah ^onipulatlontn th 61Wngtn fönntn, um i, 7« H fein, die «ei! 'NM Gebieten gtltati $DWn Münchener ©len, i nut alt foiche btft 'kzetchuunzen sind und dchr zeugte Producte angetoanti le sachlich sicher unhaltbar, vor. Da ber Mißdravt st und die Tache bei den nt von großer Ledeuiunx Steren Revision der Tei'hek toot)l nicht umhin könnr Erwägung zu ziehen." hier. Für ungültig erklärt lvurli Anordnung der Landrathrt kreise Plön auS de« Snsani i Almoiengebeu an Bettln O Mark oder entsprechevdü eivohner deS Dorfes ©töt' ii bezahlen, und daß ®eii(t )erordnung mit dem fiel« Srfltz im Merfpruch steh' reisende Weit mit größt lt in dieieö M M br zchk WS W btt beigis' to In Sllrotza, wob Mr 1 i »mW; bet Internationalen Schlei nben Einfluß onlübt, hm unvollkommene Bauart V1. Pyramiden und Fefloo ° offen. mW W Ml nh»M f-'t ® ' .ufl.nie benutzen, muß d°°° " bul« «!”*“’ , 5 i«*1**1? £ tf *htrirrf* S-M'b»"""" fsüffi tBH'ei« tu «*ffwW* itantTof«1 91at " «««*Ml** , , all rur^nos । bt Si» 5'l«1 Diel' «V > t " ichbahv' ® a Käng * (|I 'S« Schlafwagen augesehea unb bann eigene P'.äne ausgearbeitet, aul denen der Schlafwagen mit Küchrvrau« so ziemlich in der heute allgemein bekannten Form hervorging. Gegenwärtig ist die Gesellschaft in allen internationalen Linien mit ihrem vortrefflichen Material und ihrem vortrefflichen Personal vertreten, fie hat zu den Süd-, den Nord- und den Orientexpreßzügen da« ganze Material gestellt, und in einzelnen Läadern Europas werden die Schlafwagen überhaupt nur von ihr geliefert. Wer längere Reifen unternommen hat, wird den Namen de« belgischen Ingenieur« preisen, auch wenn er tu den Schlafwagen fährt, die auf den preußischen Staatsbahnen die Verwaltung eiugesührt hat, Dank der Anregung, die da« Verkehrswesen durch Herrn Nagelmaeker« erfahren hat. * Berühmte Schlachttoffe. Auch die Pferde spielen im Kriege eine große Rolle unb stnb noch bei Weitem größeren Befahren al« ihre Herren ausgesetzt. So k-hreu benn auch au« einer Schlacht von vielen Taufenden Thiereu nur immer verhältnißmäßig wenige zurück. Nicht selten aber ernteten ste noch nach dem Tode die gebührende Anerkennung, und viele Grabsteine, ja selbst Monumente wiffeu von berühmten Pferden zu erzählen. So hat z. B. da« Schlachtroß de« Herzog« von Wellington au« der Schlacht von Waterloo leinen Gedenkstein, der den Namen de« Pferde«, „Kopenhagen", sowie seine Thatev verzeichnet. Da« Skelett de« treten Pferde«, da« Napoleon in vielen Schlachten getragen und da« 8 Jahre, nachdem der Welteroberer seinen Geist auf St. Helena auSgehaucht, io England starb, hat noch heute seinen Platz in der Londoner Royal United Service Institution. „Marengo", so hieß bekanntlich diese« Liebling«- pferd de« kleinen Corporal«, stammte au« Egypten und irrte unbeachtet auf dem Schlachtfelde von Waterloo umher, al« lein Herr in wilder hast die Unglücksstätte floh. Ein eng- li'cher Offizier fand es und brachte e« nach England mit hinüber, wo es an einen General verkauft wurde und feine letzten Tage friedlich beschließen konnte. • Die direkte Besichtigung der Luftwege innerhalb der Lungen selbst tst P-ofessar Ktlliau in Fcetburg i. B. gelungen. Wie er nach einem unlängst gehaltenen vortrage in der letzten Nummer der „Münch. Med. Wochenschrift" mit- iheilt, ist e« ihm in einer ganzen Anzahl von Fällen ge- zltickc, mittelst einer Art röhrenförmigen Splegelinstrument« bi« in die feineren Verzweigungen der Luftwege hioeinzu- bitf-n. Bisher vermochte das Auge des untersuchenden Arzte« nur bi« in den Kehlkopf und in die Luftröhre, allenfalls bi« zu der Stelle vorzudringen, wo die letztere fich in die fog. Bronchien theilt- auch die Beleuchtung und die Be- fichtigung der Speiseröhre ist gegenwärtig recht wohl möglich. Prof. Ktlliau ist e« gelungen, nachdem er die Theile vorher durch Cocain unempfindlich gemacht, von jener BabelungSstelle der Luftröhre au« das vorher angewärmte Röhrenspeculum noch weiter in die beiderseitigen Luftwege oorzufchteben und mittelst einer kleinen electrischen Stirn- lampe tief hiueinzubltcken. Eine Beeinträchtigung der Athmung tritt kaum jemal« ein, da die Kranken sowohl durch die ein geführte Röhre, al« auch an ihr vorbeiathmen konnten. Der Durchmeffer der Röhren betrug bei erwachsenen Patienten 9 Millimeter. Die Bedeutung dieser ebenso kühnen wie originellen Untersuchungsmethode, die in beschränktem Umfange auch anderen Aerzten gelungen ist, liegt auf der Hand. Besonders bei verschluckten Fremdkörpern, wie Knochen- splittern Gräten, Münzen, die tief tn die Luftwege gerathen find und fich dort fest eingekeilt haben, wird diese Methode segensreich wirken. In zahlreichen Fällen hat fich gezeigt, welche bedenklichen Folgen solche in den Luftwegen stecken gebliebenen Fremdkörper für da« Leben gehabt haben, während ihre rechtzeitige Entfernung lebenrettend wirkt. Prof. Ktlltan verfpricht fich von der technisch durch ihn so vervollkommneten UutersuchungSmethode auch eine werthvolle Unterstützung für die Erkenntniß und Behandlung von Lungen- erkrankungeo. * Kur Radfahrer dürfte eine nnS vom Internationalen Patentbureau Carl Fr. Reichelt, Berlin NW. 6, zu- gehende Mttthetlung von Interesse fein, nach welcher vor Ikurzem einem Amerikaner ein Radreifenventil patentirt wurde, welche« selbst dann der im Pneumatikreifeu ringe* chlosseneu Luft keinen Austritt gestattet, wenn der Ventil- örper auch utcht ganz dicht auf den veutilfitz schließt. Dieses überraschende Resultat ist auf die einfachste Weise dadurch erreicht, daß daS ganze Ventil in eine Gummthülse eingehüllt ist, die fich an einem Ende trompetenartig erweitert, und mit diesem Ende zwilchen Luftreifen und Felge festgeklemmt wird, während der bvckelförmige Bentiikörper hierbei eine Stelle deS Luftreifens so nach tonen brückt, baß er ebenfalls ganz mit Gummi umhüllt wirb. DaS Luftloch, burch wrlcheS btt Luft in btn Pneumatikreifen gepreßt wirb, ist jeboch abfeit« von bieser Stelle im Luftreifen aogeorbnet, so baß ihm nur bet Trompetevranb der erstgenannten Gummthülse, aber keinerlei Oeffaung gegenübersteht; burch ben im Luftreifen herrschenben Druck wird nun bie Umgebung beS Luftloche« fest gegen jenen Gummtranb gebrückt, so baß baS Bestreben ber Luft, zu entweichen, nur ein um fo festere« Schließen be« Luftloches zur Folge hat, wenn auch ber venttlkölper nicht genau auf feinen Sitz paßt. Wird hingegen Luft etngepumpt, so hebt der venttlkörper ben ihn llberbeckenben Thetl des Luftreifens etwa« vom Ranbe ber Gummthülse ab, so baß bie Luft eintreten kann. • Debet die Geschwindigkeit von Srbbebeustobeu hat der Leiter der grtechi'chrn Erdbebenforschung Agamemnone wichtige Berechnungen veröffentlicht, die sich auf da« große Erdbeben von Calcutta am 12. Juni vorigen Jahres beziehen. Agamemnone legt seinen Berechnungen die Annahme zu Grunde, baß dieses starke Erdbeben in der Gegend 25 Grad nördlicher Brette und 91 Grab östlicher Länge tn Assam seinen AuSgang nahm. In Culcutta, daS 400 km von jenem Gebiet entfernt ist, traf bas Erdbeben nach einer Beobachtung um 11 Uhr 4 Minuten 6 Secunden, nach der Angabe be« Leiter« der indischen LandeSuntersuchung dagegen um 11 Uhr 7 Minuten ein. Dieser Unterschied erscheint klein, ist aber für die Bemessung der Geschwindigkeit schon sehr bedeutend. Im ersteren Falle wäre der Erdstoß mit einer Geschwindigkeit von 9, im letzteren bon 11 km In der Secunbe von Assam bis Calcutta geeilt. Das Erdbeben begann mit schnell aufeinanderfolgenden Erdbewegungen, die etwa 23 Minuten dauerten, dann folgten Erdbebenwellen mit größeren Paulen, deren Geschwindigkeit etwa nur 2,6 bi« 2,8 km in der Sekunde war. Die Ausbreitung dieses Erdbeben« war eine ungeheure, e« wurde an 19 Warten in Europa verzeichnet, von denen Edinbnrg 7970 km von dem Ausgang«orte deS Erdbeben« entfernt liegt. Zur Zurücklegung dieser ungeheuren Entfernung brauchten die ersten Erdstöße nur eine Zeit von 13 Minuten. • Die größte Kaserne der Welt hat Warschau aufzu- weisen. Der colossale Bau emhätt Räumlichkeiten, in denen 38000 Soldaten, also fast zwei russische Armee-Corp«, beherbergt werden können. Eine nicht minder große Kaserne befindet fich in Aldershott in England. Sie nimmt ein Terrain von nicht weniger al« 1900 Hectar ein. Diese «aserne wurde im Jahre 1856 in Folge deS Keimkriege« erbaut. In letzter Zeit wurden fämmtliche Gebäude au« ©lein aufgeführt, und dieser Bau hat dem Staate da« nteb- lidje Sümmchen von 32 Millionen Franc« gekostet. Die Kaserne von Aldershott kann unter normalen Verhältnissen ungefähr 20000 Mann aufnehmen, wovon noch etwa 5000 Soldaten mit mtlitäri'chem Range in besonderen Zimmern untergebracht werden können. • Die Saalburg-Postkarten, welche auf Wunsch de« Kaisers von Prof.ssor D o epler ausgeführt wurden, find nun auch in den Handel gekommen. Dieselben bilden durch characteristische« (Kolorit und Zeichnung einen außerordentlich werthvollen Zuwach« der fo beliebten Künstlerpoftkarten. Die Karten find mit eingedruckter Briefmarke versehen und er- halten für Briefmarkensammler tu kurzer Zeit einen großen Werth. Da dieselben nur in einer Auflage von 5000 Serien zu sechs verschiedenen Karten erschienen find, dürfte t« den Sammlern und Freunden sehr zu empfehlen sein, fich tu den Befitz einer Serie zu bringen, ehe die kleine Auflage vergriffen ist. Nachrichten über den Saatenstand im Grotzherzogthum Hessen um die Mitte be« Monat« Juli 1898. Zusammengestellt bet der ^oß^rzogttchcn Oberen landwirthschast- Saatenstand. Note 1 = sehr guter, 2 — guter, Provinzen und Q Erhe bungSbezirke L I t 8 2,5 1 4 i 112.81 1,7 1,7 2 2,|l,4!|l 7||2 li2.2 2 3 2.2,1 - —12 ||2 6|2.r>||2 4!|3 3i| 18 1912,2, 1,512 5 1,6 2 2,5 1 - 5 25 2,5|3 1 2 II- 2 2 2 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 B r E 2,5 2 1,5 3 2 2 2 1 1,5 2 2 2 1,5 2 2 2 1,5 2 2 2 2,5 2 2 1 2.5] 1,5 2 2 2 2 1,5 1 3 2 2 B L K i Pros. Starkenburg Kreis BenShrtm. . . „ Darmstadt . . „ Dieburg . . . „ Erbach.... , Groß-Gerau. . „ Heppenheim . . „ Offenbach. . 3 --- mittlerer, 4—geringer, 5 = lehr geringer Stand - 2 5 - 2 - 2 |2.5|2.5| 3 2 3 3 2,5 2 3 3 3 - 2,5 2 2 - 1,5 2 । 2 ! 2 2 5 ! 2 Durchschn. f. Starkenburg Prov. Oberhessen. Kreitz Alsfeld.... „ Büdingen. . . „ Friedberg. . . „ Gießen.... 1 l I 2 2 2 1.5 2,51 2 2 2,5 2 5 2 15 11 2 3 4 5 6 7 2 I s 2 l 25 3 4 3,5 35 2.5 3 4,5 3,5 3,5 2 2 , ■ |2 5|2 HH.5|1.9,|l,8,|2.1j 2,2 |2.1j3,-4 1,^2,2,2 UM Ü2MWÜ rwiM Durchfchnitt f. b. Grotzh. Bemerkungen. Der überaus ungünstigen Witterung wegen konnte mit der Ernte der Körnerfrüchte nur «anz vereinzelt begonnen werden und wird fast aus allen Bezirken über starkes Lagern geklagt, das die Abnahme ungemein erfchwert. Au« einem Bezirk (Offenbach) wird über da« Ueberwuchern de« Unkrautes bei Roggen berichtet. Klee und Wiesen gaben.gute Erträge^ Der Stand der Kartoffeln läßt vielfach zu wünschen übrig. Die schi chte Witte- rung während der Blüthe der Trauben sowie das Auftre en de« HeuwurmeS baben die Entwickelung derselben sehr beeinträchtigt und sind die Aussichten für den Weinertrag recht gering. „ Lauterbach . . „ Schotten . . . Durchschn. f. Oberhessen Prov. Rheinhessen. Landw. Ber.-Bez. Alzey „ „ Bingen . . „ „ Flonheim . , „Ingelheim . „ „ Mainz . . „ „ Nieder-Olm. „ „ Oppenheim . , , Osthofen . . „ _ Pfeddersheim „ „ Wöllstein . „ w Wörrstadt . „ „ WormS . - Durchschn. f. Rheinhessen 1,5 2,5 1 1 Kalte Speisen bei heißem Wetter. Eine kühle und angenehme Speise, stets willkommen Jung und Alt, ist eine Blanc-Mange mit Brown und Polson'« Mondamin (35 Gr. 10 Minuten mit «/, Liter Milch, Zucker, Damlle, wenig Salz gekocht). Derselben kann gekochte« Obst, Fruchtsaft rc^ beigegeben werden. Statt der Milch läßt sich mit Rhabarber, Stachelbeeren oder anderem frischem Obst eine erfrischende und nahrhafte Speise bereiten. Mondamin ist in Pack, ä 60, 30 und 15 Pfg-üb'-rall erhält!. Für die gute Qualität bürgt am besten Brown u. Polson« 40 jähriger Weltruf. EngroS bei Türk u. Pabst, Frankfurt a. M. Städtischer Arbeitsnachweis Gießen Garteuftraffe 2. Angebot der Arbeitnehmer r 2 Bau- und Möbelsckreiner, i Gärtner, 1 Taglöhner, 2 Fuhrknecdte, 2 Hausburschen, 1 Lauffrau, 1 Büglenn, 1 Comp> torift zum Beischreiben von Büchern oder Correspondenz. Nachfrage der Arbeitgeber r 1 Barbiergehülfe, 2—3 Krankenwärter, 2 Drechsler, mehrere Eisendreher, 1 Installateur, 1 Anstreicher, 2 Dachdecker, 1 Tapezier, 1 Messerschmied, 1 Bauschlosser, 1 Schmied, 2—3 Schuhmacher, 1 Bau- und 1 Möbeffcdremer, 5 Hausburschen, 2 Fuhrknecdte, 1 Schweizer, 2—4 Taglöhner, 3 Dienstmädchen, 2 dto. zur Aushülse, 1 Flicksrau. Bekanntmachung. Die Lieferung von 3400 Ctr. Nusskohlen 2. Größe für die städtischen Anstalten für da« Etatsjahr 1898/99 soll unter den auf unserem Bureau, Zimmer Nr. 15, offen liegenden Bedingungen vergeben werden. Offerten, in welchen der Preis per Doppelwaggon franco Bahnhof Gießen anzugeben ist, find bis 1. August d. Js., Vormittags 12 Uhr, mit der Aufschrift „Kohlenlieferung" versehen, im Zimmer Nr. 15 abzugeben. Gießen, den 19. Juli 1898. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. 7901 Gnauth. Gewähr für die Aechtheit des Man verlange nur ™ „Pfeilring“ Lanolin-Cream => und weise Nachahmungen zuruck. s Houben’s Gasöfen Gesetzt, gesch. BLITZ m 7264 EmpfklilMgen BACKPULVER DrWKeim. Oesrrich'Rheingau) backt köstliche Kuchen. Päckchen 10 Pfg. Büchsen ä 50 Pfj. u. 1 Kk Blitz-Vanille Döschen 10 Pfg. VerkaafMtellen QberaU ge.ueht. Enirro» -Verkauf in Oieseen bei | Gustav Walter. | einzureichen. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, 18. Juli 1898. Das Stadtbauamt. Schmandt. * J 6. Honben Sohn Carl Aacheo.» D R.-P. Mit neuem Muschelreflector. Verdingung. k^Die zum Ausbau der Johannes straße erforderlichen Erd- uud Maurerarbeiteu,Tteiuhauer-, Tchreiner-,Schlosser-,Pstaster- uud Chausfirarbeiten, sowie die Lieferung von Steiuzeug- röhreu, sollen Dienstag den 26. §ufi, Vormittags 11 Uhr, öffentlich verdungm werden. Pläne, Arbeüsbeschreibung und Bedingungen liegen bei uns in Zimmer Nr. 7 zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck find bis zum genannten Termin verschlossen Weinessig drei Qualitäten, billigst bei l649 Hebrüder Adami, 14 Mäusburg 14. Irische Schellfische und Cabtiau zu haben im "65 „Rebstock^. Äwiebelkuchm Montags, Mittwochs uud Freitags von Morgens 9 Uhr ab. Hosbäckkr Noll, 6681 Mäusburg. Aachener Badeofen D. R.-P. IMer 50 000 Offen im Gebrauch. In 5 Minnten ein wnnnes Bad! Original la. neue holl. Voll-Häringe und neue Kartoäeln emvfieblt 7263 Wilh. Haas, Sirichür. 18. Fränkischer Gin Mreinszimmer | Wiener Hof. abzugeben. bei 6584 verschiedene Sorten, 5793 inderwagen! // Rendanten in Anspruch. Schriftliche Morktftvabe 4. Televbon 119 7292] Ein zuverlässiger, braver N2 72168. «ff '«... D. R. P. 7235] Möbl. Zimmer mit Pension zu Lindenplatz 7. Vermielhen-W 511 Bestandtheile 93°/ Eiweiss, 7% Eisen. 2 7177 7 ScholNtraeee 7. !/\LT DELMENHORSTER IHietiulmhc Offene Stellen Nermiethungen -W verknnfen *1 Nurw Die Perslhiedenes ; Muster' durc 7009" vermiet! Farben urch In Giessen ächt zu haben bei Carl Schwaab, Hofl., Emil Fischbach, A. & 6. Wallenfels, Ph. Herrmann. HANSA LINOLEUM 7066] Ein auch zwei anständig möb- lirte Zimmer zu vermiethen. Schillerstratze 27, I. Gesucht per 1. October von kleiner Familie schöne Wohnung von 4 bis 5 Zimmern, Mädchenkammer und sonst. Zubehör, nickt zu weit vom Bahnhof. Offerten erbeten unter Chiffre A. R Nr. 7246 an die Expedition d. Bl. In jedem besseren Geschäften q—erhältlich. 5722] Eine Familienwohnung im 1. Stock, 4 Zimmer mit allem Zubehör, per sofort zu vermiethen. Asterweg 6. 3856 Emil Fischbach Fußbodenanstrich: Oelfarben in allen Tönen, rasch und hart trocknend, nicht nach- Kleveud, Stachelbeeren zu verkaufen. 7192 H. Stauh, Frankfurterstr. 95. Hitbttlagt in Giessen bei Ernst Bloedner, Seltersweg. Montag, Mittwoch und Freitag, von 9 Uhr ab: frischer Zwiebelkuchen Essig-Essenz von Max Elb, Dresden zur augenblicklichen Selbstbereitung des besten Speise-Essigs und zuverlässigsten Einmache- Essigs ; empfohlen von den höchsten medicinischen Autoritäten als der gesündeste Essig. In abgetheilten Original- Flacons zu 10 Literflasohen Essig I Mark. 38?o ä l’estragon I Mk. 25 Pf., aux fines herbes I Mk. 50 Pf. 1®=* Man hüte sich vor Nach- auf die Kleider I schutzborde \ /au[gedruckte Marke\ VORWERKS garantiert unbegrenzte Haltbarkeit ßabliau, Schossen, Zander, «Hechte etc., Seeheckt im Ausschnitt. Lebende Suppen- und Tafel krebse, lebende Barbe», Schleie und Aale. Prompter versandt nach auswärts J. M. Schulhof. Dr. Tomms Lattig-Seife besitzt als milde Lanolinseife mit Lattig- saftdie überraschende wohlthuendeWirkung des letzteren zur Conservirung der Schönheit des Gesichtes und der Zartheit der Haut. — Stück 60 Pfg. Lattigmilch, Flasche 1 MK., zu haben in der 7095 Adler-Drogerie, Heltersweg 39. Otto Schaaf. 7252] Kleine 3-Zimmerwobnung , vermietben. MSteinstr. 72. 20 Mädchen § vom Lande für Haus und Küche in feine Herrschastshäuser für dauernd sofort gesucht durch das Bureau Kling, Darmstadt, Kleine Kaplaneigasse 1. ____________ Eine Kleidcrmacherin J Möbl. Zimmer per sofort zu | hat noch Tage frei. ihen. Frankfurterstr. 3«. I Näheres Sonnenstratze 11, II Täglich frische Röstungen. Niederlage von Original - Packeten mit Schutzmarke bei: Emil Fischbach, Giessen. 6845 Wsarenhaus E. Seuling Wetzsteinstratze 45 empfiehlt: Wetzsteiüstratze 45 echtschwarze und lederfarbige Baumwolle und daraus gefertigte Kinder- u. Damenstrümpfe, Socken u. Beiulängen in großer Auswahl, sehr billig. 1203 Stricken, sowie An strick en wird schnell und billigt besorgt. Wachstuche. Kinderkleidchen und Dameublouseu. Einen Posten la. Kleider Barchent, per Mir. 33 Pfg. Partie Buxkiu-Jünglingsanzüge enorm billig. Sämmtliche ttucheu- und tzaushaltuugßgerathe in Steingut und Emaille.. Petroleurnkochöfeu. in anerkannter Güte, Kaffee- u. Tbeegebäck stets vorräthig, empfiehlt H. Hettler, Conditorei und Wiener Cafö. Alle hervorragende Neuheiten in größter Auswahl und ge- chmackooller Ausführung zu bekannt billigen Preisen. ca. 100 Stück Kinderwagen aus «Lager. Schöne Wagen mit Verdeck von Mk. 9.50 an. [4423 A. Kilbinger, Mttmj 19. / UQ DU16Q aiu UOUVU» , r / r: J Forratln iet ein in Verbindung mit Eiweiss hergestolltt: ciscnha - C2 tiges Nährpräparat. — e= regt do= Appetit m wj isj fördert Aio Verdauung. IJeberraschende I^rBoige. 1^ In allen Apotheken und Drogengocchäfton käuflich. yBä C. F. Boehringer & Söhne, Waldhof bei Mannheim. Vg 9 Der • LchtzwUlen-AmelkUs: 9 dauert nur noch 8 Tage und verkaufe deshalb sämmtliche 9 D Schuhwaareu, um damit zu räumen, zu jedem nur annehm- ® d baren Preise. ?261 9 • L. Süss Nachf. • 5 Marktplatz 18, G im Hause des Herrn C. Petri. Ä gflr Dogge, -Mr Bullenbeißer, mit gespaltener Nase, Rüde, 3/4 Jahr alt, sehr preiswerth zu verkaufen. Derselbe ist vorzüglicher Hofhund, sehr sckarf und folgsam. 7147 Näheres in der Exvedition d. Bl. 7028] Bier Stück einstügl.Zimmer- thüren, noch neu, sind abzugeben. Blarburgerstrahe 83. __________________ cheschäftsöursche 7198] Die Wohnung des Herrn Werk-1 jofort gesucht. stätten-Vorstehers Berninger, 5 Zimmer! Äuck kann ein gut empfohlener ver- nebst Zubehör, ist per October zu t>er= I ^eiratbeter Mann stundenweise Besckäf- miethen.Frankfurterstr. 90. tigung finden. H. F. Naffauer. gerostet in Salomon’s Centrifugal - Röstapparaten D. R.-P. 49493 mit 57z 10 Salomons Röst-Apparate liefern in Folge der eigenartigen, auf wissenschaftlicher Grundlage beruhenden, vollkommensten Construction hervorragend feinen, extractreichen, wohlbekömmlichen Kaffee Georg LlhepklttMee-IMport Mk. 1.50,1,60 1 70,1,80,2,- Frankfnrt a. M. Per 1/8 K11°' Bernsteinöllackfarbe, in I Zum l. Oclober oder 1. November wenigen Stunden mit hohem wird für kleine Familie eine Wohnung I von 5 bis 6 Zimmern gesucht. Frank- Glanz trocknend, I furter-, Liebigstraße oder Südanlage be- Leinolsiccativ, zum Emolen, I vorzugt. Gefl. Offerten unter der Adreffe Parquetwachs, iR W. 7296 an die Expedition dieses Fussbodenwichse, I Blattes abzugeben._______________ Schellack, Spiritus und alle sonstigen Ingredienzien, zum Anstreichen und Wichsen der Fußböden, bei W. Amendt, Kahohofstr. 58. Zwiebelkuchen Montags, Mittwochs und Samstags von Morgens 8 Uhr ab. 6441 Carl Spanier, Kreuzplatz. 7250] Sckön möbl. Zimmer zu ver- nnethen.hÄ»^- Bahnhofstr. 28,1. 5769] Ein gut möblirtes Zimmer im 1. Stock per sofort zu vermiethen. _______I. H. Fuhr, Sonnenstr. 25. 6502] Ein sckön möbl. Zimmer zu vermiethen. Bahnhofftr. 58, H. Ausschank echt Pilsener und Münchener Bier. WM- Schöner Gartenaafenthalt. -Mgf Kklltk nnh folgknöe Tagt in Eispackung einlreffend. 735 in 5694] W-s.-nl-g- 41 ist -in- «-such- mit L-b-nslaus smd bei dem schöne 6»Zimmerwohnungper sofort! Vorfitzenden des Vereins, Herrn preiswerth zu vermiethen. IDirector Zschocke«Gießen, Wilhelm- Näheres Neustadt 78, 1 Tr. Ifirnßc Nr. 2, einzureichen. 7247 7304] Meine Sckillerstraße 14 (Nord---- anlage) neu hergerichtete Wohnung, fünf Zimmer nebst Zubehör, eventuell noch zwei Zimmer in der Mansarde, per sofort oder später zu vermietben. --------------------------------------- I. Grünewald, Bankier, Babnhofstr 50.! 7195] Ein anstelliger, braver Tage- ""5996] In metnem Neubau, Nord- arbeüer. der später aud) ba§ Absüüen anlage, ist noch die Mansardenwohnung, übernehmen konnte gesuckt von bestehend aus 3 schönen Zimmern nebst | I* K. Spies, Mineralwasserfabrik, allem Zubehör, per sofort an ruhige Leute zu vermiethen. I. Rothschild, Sckillerstr 13. Kräftiger Junge g 'U °erm. W- Buchst-.», [ » m-w-n inbMeid," mit Gartenantheil und Bleichplatz, zu 6950] Tüchtiges Madcken am liebsten v°» -- °°"' 8atdtÄe368 Äa„8. . ™>J Mädchen -MN Hrch. Fatz, Grünbergerstraße 22. sucht.___________Bahnhofstrahe 58. 7172] Gesuckt eine ältere Frau tagsüber zu einem Kinde. Grüubcrgerftrahe 15. Gesucht t I wirb für den Allgemeinen Knapp- vloiiötits mit f rnm '»«ein Lessen ein IW Jahr. Die Geschäfte nehmen bei Weitem nicht die ganze Zeit des Der stühcre Mmaim'schk Fade«, sowohl Wohnung und Lagerhaus, ist per sofort zu vermiethen. 7272 Näheres Marktftratze SS._________ 6117] In der früheren Lony'scken Besitzung in der Mühlgaffe ist ein größerer Keller, z. Z. als Weinkeller dienend, per sofort anderweitig zu vermiethen. ___________________H. Schaffstaedt. 7297] Pserdestall, Burschenstube rc., per 1. October zu vermiethen. Carl Stohr I., Ludwigsplatz 5 6713] In meinem Neubau Bleichstraße 19 sind zum 1. October zwei Wohnungen von je 5 Zimmern, Veranda und eine Mansarde, sowie das Mansardenlogis von 3 Zimmern und Küche zu vermiethen.«^ _____________A. Siegel, Löberstr. 26. 4146] Mittlerer Stock, 4 Zimmer und Zubehör, sofort zu vermiethen. H. Gröninger Wwe., Steinftr. 59, Ecke Ederstr. Jür 150 Wir. "" fofort ,u Vern. .Fast"-» Umststn»- 7180] Eine scköne Familienwohnung eteragen Liebigstratze 26. von 4 bis 5 Zimmern mit allen Bequem-1 ——----------—------------------- liebfeiten, auf Wunsch auch Stallung oderl A | Lagerraum, zu vermiethen. I xlvUlWliy ■ Näheres Grünbergerftr. 48, II. I ^ür Wirthe als auch für Colonial- 7239] 4-Zimmerwohnung im Garten | waarenhändler sind erbvertheilungshalber mit Gartenantheil Bahnhofstraße 56 per | Tische, Stühle, Bänke, Gläser und 1. October zu vermiethen. | Bierapparate (Kohlensäure), sowie die Näheres Bahnhofstratze 58._______I ganze Ladeneinrichtung mit stehendem 7254] Wohnung zu vermiethen. Petroleumbassin und Pumpe, aus freier Martin Dörr, Nordanlage 18. Hand billig zu v^kaufen. 7228 -----------—-----------------------1 Wo? sagt die Expedition d. Bl. 7193] Sckuhmachergesellen suckt _______Karl Müller, Liebigstr. 64. 7175] Gehülfe sofort gesucht. Th. Erb, Tapezier, Neuen-Bäue 2. Mineralwasser in stets frischen Füllungen empfiehlt 5998 Aug. Noll, Bahnhosstr. 51. Gefrorenes üaeettee: E. vurkhardt. — Druck und Verlag der vrühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei (Pietsch Erben) in Gießen.