Nr. 11« Viertes Blatt. Sonntag de» 22. Mai 1898 Gießener Anzeiger Heneral-Anzeiger Anrts- Anzeigeblcrtt für btn Ureis (Sieben Gratisbeilage: Gießener Familienblätter. Bei Postbezug 2 Mark 50 Pfg. vierteljährlich. Nezugsprei- vicrtcljährlich 2 Mark 20 Pfg. monatlich 75 Pfg. mit Bringerloh«. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Dorm. 10 Uhr. Alle Anzeigen-VerminlungSstcllen deS In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. Erscheint tägNch mit Ausnahme deS MontagS. Die Gießener Mamikieuvkätter werden dem Anzeiger wöchentlich viermal beigelegt. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schukstraße Ar. 7.. Adresse für Depeschen: Anzeiger Hiehe«. Fernsprecher Nr. 51. Amtlicher Theil. Gefunden: 2 Portemonnaie- ohne Inhalt, 1 Bor« stecknadel, 1 «rille, 1 Rosenkranz, 1 Notizbuch, 1 Uhrkette- Anhänqsel, 1 Regenschirm, 1 Arbeittbeutel und 1 Wagenkette. Zugeflogen: 1 Kanarienvogel. Gtegen, den 21. Mai 1898. Großherzogliches Polizetamt Gießen. I. 23.: Roth. Die Cigarre in Gefahr. In der Tabakindustrie scheint sich augenblicklich ein Umschwung vorzubereiten, welcher eine gewisse Aehnlichkeit hat mit der Wandlung, welche sich im zweiten Drittel dieses Jahrhunderts vollzog. Am Anfang des zweiten Drittels dieses Jahrhunderts entstand nämlich in der bis dahin wenig verbreiteten Cigarre der bi» dahin ziemlich allein herrschenden Pfeife — das Schnupfen war schon vorher in das Hintertreffen gekommen — ein ernsthafter Concurrent, und seitdem hat sich das Cigarrenrauchen ganz gewaltig ausgedehnt, trotz aller Anstrengungen, die die Rauchtabakfabrikanten dagegen durch Verbesserung der Pfeifen und ihrer Reinigung und durch Hinweis auf die größere Billigkeit machten. Wie ernsthaft man in Berlin den Kampf nahm, zeigt der 93er« such, den der alte Geheimrath Prätorius machte, um die Berliner von der Vortrefflichkeit des Pfeifenrauchens zu überzeugen: er ließ sich vor seinem Laden in der Königstraße einen Stuhl auf das Slraßenpflaster stellen und setzte sich darauf, behaglich seine lange Pfeife rauchend. Er erreichte damit nichts, die Berliner gingen doch schaarenweise zur Cigarre über. Mit dem Uebergang zum Cigarrenrauchen vollzog sich aber — und das ist beachtenrwerth — in der Tabakindustrie gerade der entgegengesetzte Proceß, den wir im Laufe des 19. Jahrhunderts in allen anderen Industrien beobachtet haben: man ging nämlich von der Maschinenindustrie zur Handindustrie über. Während die Herstellung des Rauchtabaks durch Maschinen bewirkt wurde, fabrizirte man die Cigarren mit der Hand, und diese Art der Fabrikation ist auch so ziemlich bis jetzt beibehalten worden. Selbst die sogenannten Formen-Cigarren sind Handarbeit und die auf Maschinen hergestellten Cigarren oder Cigarrenwickel bilden nur einen kleinen Bruchtheil des Gesammtconsums. So ist es durch die Ausdehnung des Cigarrenconsums gekommen, daß die Tabakindustrie in Deutschland jetzt etwa 150 000 Fabrikarbeiter beschäftigt, während, wenn dieselbe Menge Tavak als Pfeifentabak verraucht werden würde, zu seiner Herstellung nur 25 bis 30 000 Arbeiter nothwendig sein würden. Natürlich hat es bei der ungemein schnellen Zunahme der Cigarrenfabrikation — und wir sprechen dabei nicht nur von Deutschland — nicht an Versuchen gefehlt, Cigarren durch die Maschine herzustellen, und solche Versuche sind von den Fabrikanten mit großem Jntereffe verfolgt worden; denn ein wirklicher Erfolg hätte eine gewisse Unabhängigkeit von den Arbeitern gebracht. Bis jetzt aber ist der Erfolg ausgeblieben, und es hat den Anschein, als ob fürs Erste die Cigarren noch mit der Hand gemacht werden müssen. Aber es ist der Cigarre seit etwa zehn Jahren ein anderer Feind entstanden, der sie wohl ebenso depossediren wird, wie sie einst die Pfeife depossedirt hat: es ist dies d e Cigarette. Dieses kleine, unscheinbare Ding, einst nur ein Luxusartikel für die Lebemänner der oberen Zehntausend, hat allmählig ganz gewaltigen Boden gewonnen, wozu wohl wesentlich die vervollkommnete Technik bei ihrer Herstellung beigetragen hat. Wie schnell der Cigaretten-Consum gestiegen ist, zeigen folgende Zahlen: In Deutschland wurden im Jahre 1875 nur 152 440000 Stück Cigaretten fabrizirt, 1892 schon 600000000 Stück, im Jahre 1896 eine Milliarde, und es ist anzunehmen, daß im Jahre 1897 die Production auf 1200000000 Stück gestiegen ist. In gleichem Tempo bewegt sich die Steigerung des Cigaretten. Consums in Oesterreich-Ungarn; 1890 betrug er 1048 Millionen Stück, 1891 1211 Millionen und 1896 war er auf 2040 Millionen Stück gestiegen. Noch schneller ist die Steigerung in den Vereinigten Staaten; dort wurden im Jahre 1887 1 865 287 082 Stück fabrizirt, und hat im vorigen Jahre zum ersten Male die Zahl der fabrizirten Cigaretten die Zahl i der fabrizirten Cigarren überstiegen, und zwar um 6 213 600 Stück. Wenn man nun noch zu diesen Verbrauchsziffern hinzurechnet, daß die Zahl der Cigarettenraucher, die sich ihre Cigaretten selbst anfertigen, keine geringe ist, so erkennt man, daß es sich hier um Verbrauchsmengen und um Steigerungen handelt, die einen allmählichen Sieg der Cigarette erwarten lassen. Giebt es doch heute sehr viele Menschen, die zu einer Cigarre, woran man eine volle Stunde raucht, keine Zeit haben I Schon aus diesem Grunde wächst nach der „Deutschen Warte" die Zahl der Cigarettenraucher täglich. Citeratur unb Arrnst. — Von Mtttelbachs Verlag in Leipzig geht uns das soeben in neuer, ganz veränderter Ausgabe erschienene Blatt Frankfurt der anerkannt vorzüglichen Deutschen Stratzenprofilkarte für Radfahrer zu. Diese nach bem neuesten amtticven Material und mit Unterstützung deS Deutschen Radfahrerbundcs und der Allgemeinen Radfahrer Union bearbeitete Karte ist für jeden Radfahrer geradezu unentbehrlich geworden, enthält ste doch Alles, waS für den Radtouristen wissenwerth ist. Nicht nur alle fahrbaren Wege, alle Steigungen (in Metern), alle Entfernungen (in ganzen und Bruchtheil- kilometern), alle nur irgendwie nennenswerthen Orte, die Etsen- bahnen, Flüsse usw. sind auf der Karte angegeben, sondern sie zeigt auch auf den ersten Blick das für den Radfahrer Wichtigste: die Beschaffenheit der Straßen, sowie gefährliche Stellen. Als eine wichtige Neuerung, die den Werih der Karten noch wesentlich erhöht, wird es jeder Radfahrer begrüßen, daß jetzt allen Secttonen für ihren Bezirk ein kurz gehaltener Reiseführer gratis beigelegt wird. Von den maßgebenden Setten sind dem Herausgeber glänzende Anerkennungen ausgesprochen worden. Die Karte umfaßt Deutschland und Oesterreich in 82 Blättern, aufgezogen in Taschenformat h 1 50 Mk., sowie Schweiz, Tyrol, Steiermark, aufgezogen L 2 Mk. — Das englische Tailormadklcid. Wer kennt nicht den wunderbaren r auerhaslen Sltz der englischen Schneiderkletder? Wenige aber mögen nur wissen, daß dieser unoerwüstltche schöne TaiUensitz vorzugsweise erreicht wird durch Anwendung der neuen Bictoria und Prinzeß Haken und Oesen von dem Welthause William i Prym. Dieses Welthaus, das auch in London im belebtesten Theil ! der Euy eine eigene mehrere Etagen einnehmende Fabltkniederlage ! besitzt, lieferte d r englischen Confeclion allein in den letzten Monat-n ! für 187 000 Mk. Victoria und Prinzeß Haken und Oefen. i Feuilleton. A Rattejagd. In ewe hiesige Angro-Geschäft iS neulich amol a merk- werdig Beschicht basstrt. Da fitze nehmlich uff dem Contor net weniger als wie fiewwe Manu, die sich nu in da- bische Arweit dahle solle. Daß dabei inner zeviel tritt, leiht uff de flache Hand. Eweso finn noch drei Arweiter do, von dene als aner dem annern im Weg erumläuft und dann noch zwa Gäul, die vor lauter Langweil alSewol die Kripp mm die Brerrerwand korzkrimmelklaa kaputschmeiße. Unn last not least iS noch an Mordskerl von ema Hund ze erwehne, dem sei Hauptufgab dadrin bestitt, daß er alsemol en nixahnende Bauerschmann, der sich gern a schic Pullfaß aus dene im Hof lijende große Fäßer eraussuche mecht, derwaße angauzt, doS sich der pullfaßsuchende Bauerschmann vor Schreck uffr erschte beste Faß setzt unn sich die Hose ganz gehertg voll Oel schmiert. ES war grad uff en Montag Morjend, wie die Beschicht bafirn deht. MontagS hat mer ja bekannterweiS iwerhaupt nie ka Lust zum schaffe; wamer awer aach noch net amol Arweit hat, dann iS nadterlich ganz unn gar dr Deuwel los. Unn so warsch aach in dem besagte Geschäft. Um nu doch wenigstens an Zeitvertreib ze hawe, hat nu der Hannes, der ahne von dene drei Arweiter a Fall gestellt unn hat a Stick Seuohr antnn gedha unn de freundliche Wunsch gehegt, es ging a Ratt in die Fall, weil er schond seit a paar Dag a Spur hat von so em miserawele Nagethier. Unn richtig, gleich nach em Frihstick guckt er nach de Fall unn kam triumphirend mit em Prachtexemblar von ere Ratt wider. Nu war nix eiltg-reS ze dhu, als des ganz Covtor ze alla- mtrn. Wie die ganz Gewand um die vergnigt erumguckend Ratt versammelt iS, mecht ahner von dene junge Herrn de Vorschlag, mer sellt die Ratt dem Hund gewe. De Nero war nu aach en pasfionirte Rattejäger, der vermege seine kollosale Datze unn seim ungeheuere Maul gleich a halb Dutzend von dene langschwänztge Dierchen hätt zum Frihstick verdilge kenne. Also gesagt, — gedah. Alles gitt dorch, de Hannes nimmt die Fall in die Hand, um die Ratt in der Arena ufftrete ze lasse. Wie er nu die Dhier uffmecht, fällt ze erscht des iwerig gebliewene Stick Seuohr une dann die Ratt erauS. Nadirlich schnappt de Nero erscht nach em Seuohr unn unnerdesse macht die Ratt in große Sätz unner a Paar Fäßer unn war spurlos verschwunne. Sofort begann nu e Mobilifirung, wir fie noch in kaam Krieg schneller vor fich gange iS. DaS ganze Personal war mit de ferchterlichste Mortinftrumende bewaffnet. De jingste Stift hat en Reiser- tiefem so lang, als wie er selwer; de zwaate hat en Beutsche- stiehl; de älteste war mit ema schwere Hammer auSgertft, während de Buchhalter a Miftgawel und de CommiS sogar an klane Revolver als Bewaffnung hatte. De Procnrift hat fich als General en chef uff de Rollwage etablirt unn war bemiht, während de ganze Jagd die Verfolgung von hier owe aus ze leite. Nachdem an jedem Faß gehörig gerappelt worde war, guckt aach richtig die Ratt ganz seelevergnigt unner dem letzte von de Fässer erauS. Sofort HSgt nu aach de älteste Stift, was e bische an kurzsichtiger Mensch ts, mit seim schwere Hammer nachere, daß die Funke flöge unn de ganze Blasterftah korzkrimmelklah verhage warn. Im selbe Aageblick ertehnt awer von dem Rollwage her a ferchterlich Jammergeheul unn mer könnt seh, wie de kommandirende General als uff am Bah erumgehippt iS unn mit de linke Hand fortwährend ganz gewaltig geschlenkert hat. ES war em nehmlich en Fetze von dem verhagene Blasterftah ganz ekl'.ch wider die Hand gefloge unn er zog deshalb aach vor, sein lustige Standort mit de bombefichere Lagerränm ze wechsele. Unnerdesse bat de CommiS sei Mordgewehr mit "e Kugel gelobe unn wie er so zwische de Fässer eninguckt, mahnt er so ebeS wie e Ratt ze seh. Gezielt unn losgedrickt war ans. Unn die Wertung war a doppelt: uff de ahne Seit vom Faß hippt die Ratt erauS und iäft unner de gegeiwerlieende Schoppe, unn uff de annere Seit last aach waS- nehmlich des schönste Ribehl in em ftrohhalmsdicke Strahl. De Schade, den die Kugel angericht hat, ward schnell mit eme Helzche rebarirt unn nu fing des Kessel- tretwe an. De Buchhalter sah die Ratt ze erscht laafe unn wollt ere so e recht sastig mit seine Miftgawel steche, traf awer in seim Eifer dem Hannes sei Schirz unn spießt en uff die Art an die Erd. Nadirlich war die Ratt unner dehne Um- ftänn wider unner die Fässer gemacht, awer unner welchem faß se nu? ES blieb nix anerscht iwerig, als wie die semt- liche 28 Fässer aus em Schuppe erauS ze fchippele unn des Dhier uff die Art ze erlege. 27 Sück warn endlich hauS, also mußt se unneim letzte fitze. Alles ftann mit erhowener Waffe in de furchtbarste Spannung, wie de Hannes des letzte Faß erauS dhat. Unn richtig, mit eme riefige Satz hippt die Ratt erauS. Wie e Gewitter faust e awer ach die verfchiedene Befem, Hämmer und Bevtfchestiehl erunner, awer leider immer da hin, wo kah Ratt war. Nehmlich de Commis, der fich vorneiwer gebickt hat, um ze schieße, krag mit em erumge- drehte Beutschestiehl dermaße ah uff die Batterie gehage, doS er de lange Weg hinschmiß. De ahne Stift hieg dem annere mit seim Besem so in die Kniekehle, daß des Kerlche wie e Daschewksser zesammegeknickl unn uff den bereits uff de Erd Ittenbe Commis gepozelt iS. Aach de Hund hat so en Jagd- eifer entwickelt, daß er de Hannes, de Buchhalter unn die Stifte iroern Haase getrennt hat, wobei de Buchhalter mit ahm Bah in en Ahmer voll Wasser gedapscht is, sodaß de ganze feuchte Inhalt uff die Erd unn uff den Kneul Mensche zugtflosse is, die da uff em Bodem läge unn fich kunstgerecht eppelte. Daß die Ratt lengft in des schrene Gefilde ihrer Heimath verschwunne wor, läßt fich denke. Die Gewehre wurde demgemäß wider abgeliwert nun eS Word Appell gehahle. Bollzehlich warn se jo noch, awer in waS for rer Verfassung? De Procurist hat die Hand verwickelt, de Buchhalter hat e naß Hosebah, de CommiS hat Ehifl^cke an de Klaader unn rippt sich fortwährend en gewisse Körperdeil. Dann erscht die Stifte. Der Aeltste hat en kabutene Zwicker, de Zwaat heckelt uff am Bah, unn de fingst hat en Knäul am Aag wie e Kreppel. Wie nu Alles soweit wider in de Reih war, finn se fortgesterzt, um fich des wohlverdiente Frihstick ze hole unn bahlt könnt wer sche seh, wie de ahne set Suck warm Lewer- worscht, de annere sein SchweizerkeeS mit dem frohe Be- wnhtsei geffe hat, daß er e Heldedhat vollbracht hat, wonach er fich set Futter mit Recht verdient hat. Reichstagswahl! Sonntag* den 22. Mai, Nachmittags 4 Uhr, im Saake des Cafe Ebel: VcttraumMänmr-Vkchmmlung zwecks Beschlußfassung über die Aufstellung eines gemeinsamen Candidaten. Die Mitglieder unserer Vereine beehren wir uns mit der Wtte um zahlreiches Erscheinen höflichst einzuladen. Der Dorßmd des frrifiiinigrn Dklkiiis. Der Dilßmd des nationallilictnku Vereins. Nermkethuugeu. 229K] Die Parterre.Wohnung meines HaufeS ist per 1 Juli er. event. auch früher an ruhige Familie zu vermiethen. _________________ gjtbiflCrafte 'S. 3485] In meinem Neubau Bleich- straße 33 sind 4 Wohnungen, je fünf Zimmer, per 1. Juli zu vermiethen. _______________________I. Kinkel. 3506] Wohnung, 4 Zimmer u. Küche, per 1. Juli. Näheres Hammstraße 14. 5084] Bersetzungshalber eine Parterrewohnung von 4 Zimmern und Zubehör per 1. October, eventl. auch früher, zu vermiethen. Näheres Steinftr. 35, II. 465v] Die 3. Etage in meinem an der Nordanlage belegenen Neubau, bestehend aus 6 Zimmern mit allem Comfort, nebst Bleichplatz, ist per 1. Juli eventl. auch für später zu vermiethen' desgl. eine Mansardenwohnung von 3 Zimmern an ruhige Leute. I. Rothschild, Sckillerstr 13. 5176] Mansardenwohnung zu ver- mietben. I. Kinkel, Bruchstr. 4. 1873] Eckhaus Stephanstraße und Bleichstraße, pari.: 5 Zimmer, ein Laden mit Zubehör, zu vermiethen. Näheres _______H. tSitin, Frankfurterstr 62. 5003] 3 Zimmer, Küche, Corridor nebst Zubehör im 1. Stock, sowie zwei Zimmer, 2 Cabinette, Küche nebst Zubehör in der Mansarde, beides mit Wasserleitung, zu vermiethen. ______Jacob Ronstadt, Germania. 3597] Eine Wohnung von 2 bis 3 schönen Zimmern nebst Küche und Zubehör per 1. Juli an ruhige Leute zu vermiethen.____________Moltkeftr. 2. 489] In meinem Hause Ostanlage 88 ist der 3. Stock, 6 Zimmer mit Zubehör, eveotuill auch noch 1 Zimmer in der Mansarde, per sofort zu vermiethen. « Keller. Ostanlage 39. 2610] Mansard -Wohnung 5 Zimmer, per 1. Juli zu oerm. LudwigNr. 46. 5235] 2, Stock, 3 Zimmer und Küche, allem Zubehör, und ein großes Mansarden- zimmer sofort zu verm. Wetzsteinaasie 8. 5223] Wohnung zu vermiethen. ________________LSwengasse 23. 5222] Bleichstratze 18 sind drei I Familienwohnungen mit je 6 Zimmern und allem Zubehör per 1. Juli zu ver- miethen. Wilhelm Haas. 5212] Westanlage 39 Wohnung mit Balcon und Veranda sofort zu vermiethen. 5209] Dammstraße 46 ist der dritte Stock, 3 Zimmer nebst allem Zubehör, per 15. Juni zu vermiethen Andr. Euler, Steinstr. li, II. Das Häuschen Maigasse 7 ist zu vermiethen. Nähere Auskunft er. theilt das Armenamt dahier. [5203 5195) Kl. sreundl. Familienwohiiung an ruhige Leute zu vermiethen. __Tiesenweg 10. 5178] Der mittlere Stock meines Hauses, Schillerstraße 14 (Nordanlage), bestehend aus 5 Zimmern und sonstigem Zubehör nebst Garten, per sofort oder später zu vermiethen. Jacob Grünewald, Bahnhofstr 50. 5139] Ein kleines Logis zu vermiethen. Wallthorftratze 13. Stephanstr. 12 | Wohnung von 3 Zimmern sofort zu verrn. 5074] Kleine Wohnung per 1 Juli zu vermiethen. Teufelslustgärtchen 20, ll. 5051] Mansardenwohnung Selters- weg 21 zu vermiethen. Näh, im Laden. Settersweg 81, ll, eine Wohnung von 5 Zimmern mit Zubehör und Garten an ruhige Leute zu vermiethen.4733 4971] Kleine freundl. Wohnung nur an ruh., kl. Familie zu verm. Asterweg 44. 4632] Schönes Mansardenlogis an kleine Familie per 1. Juni zu vermiethen. _________________Seltersweg 53. 4272] 4-Zimmerwohnung mit Zubehör per 1. Juli er. zu vermiethen. ___________Franksurterstraße 59. 4522] Die von Herrn Professor Bosfius bewohnte mittlere Etage meines Hauses LudwigsPlatz 9 ist zum 1. October anderweitig zu ver- miethen.___________H. Jlylias. 4211] Schöne Mansardenwohnung, 2 Zimmer, Küche mit allem Zubehör, sofort an ruhige Leute zu «vermiethen. __Westanlage 42, I. 4207] Dammstratze 48 ist die Mansarde mit 3 Zimmern und Zubehör per 1. Juni a. c. zu vermiethen. __________A. Euler, Steinstraße 11. 4013] 5 Zimmer nebst Zubehör, per 1. Juli zu vermiethen. Ebelstraße 13. 3037] Ebelstr. 14 2. Stock, 5 Zimmer mit Zubehör, sowie ein Mansardenlogis, 4 Zimmer rc., per 1. Juli l. I. zu vermiethen. Näheres Ebelstratze 12, II._________ 3494] Logis, 3 Zimmer nebst Zubehör, zu vermiethen. Bahnhofftr. 26. Zwei Zimmer zu vermiethen. 5108 __Marktplatz 8. 4329] Möbl. Zimmer zu vermiethen. Wilh. Montanus, Marktstr. 34. 5255] Schöne Schlafstelle zu vermiethen. ____________________Asterweg 9. 3446] Einfach möblirtes Zimmer zu vermiethen. Steinstraße 67. 5196) Ein schön möblirtes Zimmer zu vermiethen Riegelpfad 40, I. 5018] Einfach möblirtes Zimmer zu vermiethen. Mäusburg 1. 5129] Zwei unmöblirie Zimmer Diez- straße pari, per 1. Juli zu vermiethen. Näheres Neuenweg 39.__________ /Citi -umLagern oder als 12/111 '5’MUl Werkstatt zu ber= miethen. Wo? sagt d. Exp._______5237 Ein Mereinstocat | zu vergeben. Wiener Hof. 4912] Ein Laden, mit oder ohne Wohnung, in guter Lage per 1. Juli zu vermiethen. Wo? sagt die Expedition d. Bl._______ 9473] Der seither von Herrn Spruck inuegehabte große Lagerraum in meinem Hinter- hause, Wageugasse, ist Per 1. Juli anderweitig zu ver- mietheu. J. Pfeffer. 4117] Stallung für zwei Pferde nebst kleiner Wohnung, Lager und Hos- raum im Mittelpunkt der Stadt per sofort zu vermiethen. Näheres in der Expedition d. Bl. Mietgo suche 5136] Möblirtes Zimmer mit voller Pension auf einige Semester gesucht. Näheres Westanlage 1, pari. (Offene Stellen Tapeziergehülfe gesucht. Dauernde Beschäftigung. 5205 Adolf Noll, Tapezier, Grünbergerstr. 3. 10 bis 15 lischt. Httdschlofftt gesucht. 5239 Eisenwerk Herborn, Herdfabrik, Hessen-Nassau. Cigarren und Wickelmacher für dauernde Beschäftigung gesucht; auch werden 5233 Lehrlinge zum Anlernen angenommen. Rinn & Cloos, _______Heuchelheim._______ 5105] Schreiner gesucht. Louis Beil, Grünbergerstr 16. 5224] Junger Hausbursche gesucht. _______________MäuSburg 13. 4783] Ein Hausbursche vorn Lande gesucht. H. Krämer, Kreuzplatz 11. Kausöursche gesucht. Eintritt sofort. 5214 _______________Mäusburg 14. 5124] Für mein Herren- und Kinder- Confeclionsgeschäft suche ich einen Lehrling. ______Marcus Bauer, Seltersweg. 5082] Lehrling sucht Ed. mann, Kupferschmied, u. Jnstall.-Gesch. Schmiedet'ehrt'ing gesucht von 5050 Gottfr. Sames, Melbach (Wetterau). Z Arbeiterinnen auch jugendliche, finden dauernde Beschäftigung in der Tabakfabrik von Georg Philipp Gail. Tüchtige unabhängige Waschfrau oder Mädchen gesucht. 5234 Vordere Lahnbleiche. Ein tüchtiges Dienstmädchen gesucht. 3884 Franksurterstraße 59. 5257] Ein tüchtiges und erfahrenes Dienstmädchen wird nach Essen a. d. Ruhr gesucht. Frau Hochstätter, Schloßgasse. 5254] Ein reinliches Laufmädchen ges. Näheres in der Expedition d. Bl. 5244] Frau zum Wecktragen gesucht. Gg. Keil, Neustadt 6. $1rlhn=(5i1mlH' Till IW. erfahr. Kaufmann empfiehlt sich zum Beiträgen der Bucker, Aussckreiben von Rechnungen und allen schriftlichen Arbeiten. 5'97 Asterweg 12, pari. Pei'slhiedenes 5231] Zwei Schüler können noch Halbpension oder nur guten Mittags- tisch erhalten im Privathaufe. Auch können daselbst Nachhilfestunden er- theilt werden. __Bruchstratze 6, I. 5166] 1. Hamburg. Eigarr.-F. sucht e. Vertreter b. Gastw. u. Priv. Vergüt, b. Mk. 250 p. Mon. u. Provis. Bew. u. .Eigar" an H. Eisler, Hamburg. Der Kaufmännische Verein In Frankfurt (Main) empfiehlt für Besetzung 3678 offener Stellen seine für Mitglieder und Geschäftsinhaber kostenfreie Vermittlung. Bisher wurden rund 40000 Stellen jeder Art besetzt. Generalversammlung des Freisinnigen Vereins für den 1. hessischen Reichstagswahlkreis. Hierdurch laden wir unsere Mitglieder zu einer außerordentlichen General-Bersammlung auf 5260 Samstag den 21. er., Abends 9 Uhr, in die Restauration Feidel am Kanzleiberg ein. Tagesordnung: Reichstagswahlen. Um zahlreiches Erscheinen ersucht Der Vorstand. Zn dem am 27. Mai ds. Js. stattfindenden israelitischen Pfingstballe auf Burg Staufenberg ladet ergebenst ein (3973 Das Comite. Anfang 3 Uhr Nachmittags. furtcrstraße 1, Ecke Südanlage. 4536 Tüll Vorhänge MAGGI Hausfrauen, die bestrebt sind, sparsam und dennoch gut und schmackhaft zu kochen, sollten nie versäumen, zur Vollendung sowohl der einfachsten Gerichte wie Wassersuppen, als auch ni allen Saucen und Gemüsen einige Tropfen anzuwenden, da damit ein wirklicher Wohlgeschmack erzielt und bei der Zubereitung theures Suppenfleisch und das übliche Legiren mit Eiern erspart wird. Maggi in Originalfläschchen von 35 H an empfiehlt Eberhard Metzger, Neustadt 8 u. AranK- Spachtelgartlinen und Stores, schmale Vorhangstoffe und bunte Vitragen, Ronleauxstoffe und abgepasste RouleaUX sind in neuer grosser Auswahl eingetroffen. Reste und vorjährige Muster bedeutend unter Preis. P. P. 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