^Anzeigen. PARTS iw L“Ä&? W 'irl*8Ü S*i grslch ?Ss?f 5L*®«. ’gf a Sippen. <1i '"nWeriina teil 'rtacttflittimn W SSä® “ 2wi«-Mzwlm Hrtc M««LZ71lto< ütafti •* Lack, welche sich v mit mbmtn, metb- U-rftijw iS itfthlM nnb mit ftfttt -S-girt Cffrdeo ante t't fptb. b U. ihr). Ü 1*1 1I1J ifU l»k«M Nr. 18 ErstesBlatt A'Samstaq den 2? Januar T8Ä8 Hrfcheiit ILgNch mit Ausnahme dcS Montags. Di« Gießener Mamltieubtälter werde« dem Anzeiger wöchentlich viermal beigclegt. Gießener Anzeiger Aezugrprels '»iertcljährlich 2 Mark 20 Pfg- monatlich 75 Pfg. mit Bringerloh». Bei Postbezug 2 Mark 50 Pfg. vierteljährlich. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Vorm. 10 Uhr. E-enerat-Hlnzeiger Alle Anzeiqen-VermittlungSstellen dcS In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger mtgegeu. Amts- unb Anzeigeblcttt für den Tkreis Grefzen. Rebaction, Expedition und Druckerei: Kchutstraße Ar. 7. Gratisbeilage: Gießener Familienblätter. Adresse für Depeschen: Anzeiger chieße«. Fernsprecher Nr. 51. Anrtlitche»» Tbeil. Das Verzeichniß über die Culturveränderungen in der Gemeinde Gießen, welche seit der vorigen Steuerregulirung eonstatirt worden sind und deren Wahrung bei dem Steuer» rommissariat zu beantragen ist, sowie das Verzeichniß der seit der vorigen Steuerregulirung ganz neu erbauten, sowie der durch Bauveränderungen im Werth erhöhten oder verminderten und der ganz abgegangenen Wohnhäuser und Gewerbsanlagen liegt von heute ab vier Wochen lang auf Großherzoglichem Ortsgericht zur Einsicht offen. Gießen, den 18. Januar 1898. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Gros. Zur Einberufung der Zuckereonferenz. Die Meldung, daß Belgien die betheiligten Zucker producirenden Staaten zu einer Conferenz etngeladen habe, ist durch den englächrn Staatssecretär Chamberlain tu seiner Liverpooler Rede bestätigt worden, indem er ausführte, daß England die Absicht gehabt habe, eine solche Conserenz ew- zaberuseu, daß ihm aber Belgien ziworgekommen sei. Zu dieser demnächst also in Brüssel stattfindenden Versammlung sollen übrigens nicht nur die den Rübrnzuckerbau cultivireudeu Staaten, sondern auch die Länder, welche Rohrzucker fabrt- eireu, eine Einladung erhalten. Da Deutschland za denjenigen Ländern gehört, welche einen ausgedehnten Zuckerbau betreiben, so find wir natürlich an jener Conferenz ganz besonders interesstrt, nnb wette Kreise erhoffen von einer inter- oarionalrn Verständigung eine Brstrrung der jetzigen Ber- hältuiffe. In den ersten acht Moiaten des laufenden EtatSjahrS hat die Zuckerfteuer bet uns über 20 Millionen Mk. weniger eiugebrocht, als im Vorjahre, und zwar macht der Rückgang im November allein den Betrag von 14 Millionen aus. DaS ist freilich zwar zum größten Theile nicht aus der Gestaltung Ser Einnahmen des laufenden, sondern aus der des Vorjahres zu erklären. Bevor die Derbrauchöabgabe durch das neue Zuckerfteuergesetz von 18 auf 20 Mk. erhöht wurde, ist nämlich behufs Ersparung der höheren Steuer eine große Menge Zucker zur Versteuerung angrmcldet worden unter Benutzung des sech-monatlichen CreditS, sodaß die Beträge erst im November 1896 zur R tchSkaffe flössen und ein plötzliches An- schwellen der Einnahmen veranlaßten. Außerdem aber hat zu der erheblichen Differenz auch noch die ungewöhnliche Ausfuhr tu dem ersten Viertel dieses Etatsjahres beigetragev, welche höher war, als die gesammte Ausfuhr in den drei rrfien Vierteln des vorigen Jahres. Dadurch haben sich im laufenden Jahre natürlich auch die Ausfuhrprämien erheblich gesteigert und zur Verminderung der Verbrauchsabgaben, beigetragev. Vor der Einführung der Dtnglehbtll tu den Ber- «tvigteu Staaten von Nordamerika wollte Jeder noch die kurze Frist benutzen und in derselben noch möglichst viel Zucker nach Amerika exportken. Die Regierung hat bereits bei der Aufstellung des 1897er Etats mit einer Mindereinnahme aus der Zuckersteuer gerechnet und dieselbe um 12 Millionen Mk. niedriger augesetzt. Soweit sich jetzt übersehen läßt, wird der Etats- ousatz voll erreicht und sogar noch um einige Millionen überschritten werden. Wenigstens geht das aus der Etatsrede des StaatSsecretärS Frhrn. v. Thielmanu hervor, der jedenfalls schon die Mindereinnahmen pro November mit in Berechnung gezogen hat. Jedenfalls, auch wenn die Etu- »ahmrschätzung ter Regt^ung zu hoch ist, würde fich nur eine Verminderung des für das laufende Jahr tn Aussicht zu nehmenden UrberschuffeS in der RetchSkaffe und damit eine entsprechende Verminderung dieses Einnahmepostens im 1899er Etat ergeben. Irgendwelche Besorgntffe auf einen bauernden Rückgang der Einnahmen braucht man nicht zu hegen, da — wie schon oben auSgesÜhrt — nur dir ausnahmsweise starke Ausfuhr anläßlich des Inkrafttretens der Dtugleybtll die normale Gestaltung der Einnahmen unterbrochen hat, was wieder für die Richtigkeit der Auficht ein Beleg ist, wie ungünstig die Nothwendigkeit der Gewährung von Ausfuhrprämien in finanzieller Hinsicht etnwtrken kann, ba hierdurch die Eingänge aus der Verbrauchssteuer nicht nur erheblich vermindert werden, sowie daß durch die Zoll- verhälruiffe anderer Länder eine Beeinfluffung der Einnahme des Reiches stattfiudet. Infolge seiner immer weiter steigenden Zuckerproduction — dieselbe ist in den letzten zehn Jahren von 10 Millionen auf 18 Millionen Doppelcentner gestiegen, wovon die Ausfuhr 6 bezw. 12 Millionen betrug — ist Deutschland an s einer iuternatioualeu Verständigung über die Contingentirung j der Production besonders stark betheiligt, da die ZuckerauS- | fuhr die wichtigste LebenSbedinguug für unsere Zuckerindustrte bildet. ES steht deshalb zu erwarten, daß die Reichsregie- ruug auf der angekündigten Brüffeler Conferenz die In- tereffen unserer Zuckeriutereffenten nachdrücklich vertreten wird. Die Laudwtrthschaft ist mit dieser Industrie eng verbunden, und eine Förderung der letzteren bildet gleichzeitig ein Mittel zur Hebung der ersteren. (xx) Deutscher Reichstag. 21. Sitzung vom DouuerStag, den 20. Januar 1898. Präsident Frhr. v. Buol erbittet und erhält die Ermächtigung, anläßlich des Geburtstages des Kaisers die Glückwünsche des Hauses zum Ausdruck zu bringen. ES folgt Fortsetzung der Berathung der Etats dcS ReichSamtS oeS Innern, Titel Staaissecretär, und der dazu vorliegenden Resolutionen. Abg. v. Stumm drückt lebhaft den Wunsch aus, daß die arbeitswilligen Arbeiter gegen den Terrorismus der strikenden Kameraden geschützt werden möchten. Daß der Wegfall des Sozialistengesetzes einen ganz auffallenden Auf- schwung der Sozialdemokratie im Gefolge gehabt habt, sei zweifellos. Gegen den Terrorismus, der auf Arbeitswillige auSgeübt werde, reiche das Strafgesetzbuch nur aus, insoweit es sich um Mord und Todtschlag handle. Aber wegen weniger weit gehenden Behelligungen werde nur auf Geldstrafe erkannt, und daS nütze Nichts, denn daS Geld werde auS der Strlkrkaste bezahlt. Urbrigen« kamen die evangelischen Arbeitervereine zu großem Theile in ihrer Agitation den sozialdemokratischen sehr nahe. Eine Anzahl evangelischer Geistlichen gebe den Sozialdemokraten an verhetzender Sprache Nichts nach, wie eine Stelle aus Herrn NaumanuS Reden beweise. Schließlich warnt Redner vor der Annahme der Resolution Pachnickc. Abg. Fischer (Soz.) wendet sich vornehmlich gegen die Ausführungen deS Abg. v. Stumm. Daß Ausschreitungen bei den Strikes vor kämen, sei richtig, zu bestreiten sei aber, daß Ausschreitungen tn solchem Umfange vorgekommen seien, daß beßhalb neue Maßregeln uothweudig erschienen. Ein Mann, der zwei Millionen jährliche Einnahmen habe, bezeichne eS als maßlos, wenn ein Arbeiter 1500 Mk. Einkommen fordere. Nach dazu ein Arbeiter, der täglich und stündlich sein Leben für die Dividenden der Actionäre in Gefahr bringen müsse. Herrn v. Stumm, der von blutsaugerischen, fich mit den Arbeitergroschen mästenden Agitatoren gesprochen habe, erinnere cr an freiconservative Parteisecretäre, welche wcgen Wechselsälschuvg säßen, wie Scho,lewer, ferner an Herrn v. Lützow und Herrn v. Hammerstein. Das seien lauter Edelste der Nation. Ferner erinnere er cn den Prozeß Leckert-Llitzow, wo fich herauSgestellt, wie sogar Polizei- beamte Urkunden sälschten. Immer und stets sei die Re- gterung Sachwalterin lediglich der Unternehmerklaffe. Eine Regierung, der es ernst sei mit der Soztalreform, sollte die Sozialdemokraten im Kampfe gegen das Unternehmer- und Drohnenthum vielmehr unterstützen. Die Arbeitgeber rühmten fich deffen, was fie bet der sozialen Verficherung für die Arbeiter leisten müßten, aber wie viele Arbeiter büßten auf dem Schlachtfeld der Industrie ihr Leben oder mindestens ihre Gesundheit und Erwerbsfähigkeit ein: seit zehn Jahren allein 51000 Todte! Redner geht sodann auf die Rechtsprechung gegen Arbeiter ein, die er eine scandalöse nennt. Präsident Frhr. v. Buol bezeichnet verschiedene AuS- drücke deS Abg. Fischer als unparlamentarische. Er ruft ihn dafür zur Ordnung. Abg. Fischer (fortfahrend) zählt eine Reihe von Richtersprüchen auf, die sich namentlich in ihrer Begründung ganz offen gegen die Sozialdemokratie wendeten. Die Sozial- demokratie werde, so schließt Redner, den Kampf aufnehmen gegen eine Regierung, welche gegebene Versprechungen hinter- her mit einem Advokatenkniff hinfällig mache. (Beifall bei den Sozialdemokraten.) Staatssecretär Graf PosadowSky: Wer geglaubt, die Sozialdemokratie mausere fich und sei im Begriff, eine bürgerliche Partei zu werden, den werde die Rede des Abg. Fischer eines Anderen belehrt haben. Nicht wahr sei, daß die kaiserlichen Erlaffe unersüllt geblieben seien. WaS den Berrath des ErlaffeS anlange, so glaube er (Redner), daß die Sozialdemokraten selber gegen Leute in ihren Reihen, die eines BertraueoSbrucheS schuldig seien, unerbittlich seien. Nachdem der Staatssecretär Details über die Ausschreitungen bei dem Strike in Torgelow gegeben und auf die Bemerkung des Abg. Fischer über den Lauschprozeß fich geäußert, betont er ausdrücklich, er billige Nichts bei den Behörden, was fich nicht mit den strengen Gesetzen von Recht und Moral vertrage. (Beifall.) Er fordere alle bürgerlichen Parteien auf, Schulter an Schulter gegen die sozialdemokratische Sturm- fluth zu stehen. Abg. JornS (ul.) spricht seine Freude aus über den Posadowsky'schen Erlaß, während Abg. Beckh (srf. Vp.) den ungeoflgenben Vogelschutz beklagt. Staatssecretär Graf PosadowSky erklärt, die Regierung iympathifire mit den Wünschen des Vorredners. DaS Haus vertagt fich auf morgen 2 Uhr. Fortsetzung der Etatsberathung. Sch'nß 5% Uhr. Deutsche» Reich Berlin. 20. Januar. Im Abgeordnetenhause gab der Ministerpräfident Fürst Hohenlohe bei der ersten Lesung der Novelle zum AnfiedelungSgesetz eine Erklärung ab, in welcher er auSsührte: Die Vorlage sei daS Ergebniß politischer und wirthschastlicher Erwägungen. In wirthschast- licher Beziehung halte die Regierung an der Auffassung fest, daß eß der Wohlfahrt in den betreffenden Provinzen sörderlich sei, wenn die Gründung selbstständiger Bauerngüter gefördert werde. WaS die politische Seite der Frage betreffe, so sei Thatlache, daß in den national gemischten LandeStheilen die polnische Nationalität fich verbreite aus Kosten der deutschen. Dieser Entwickelung entgegenzutreten, sei der Zwrck dieser Vorlage. Daß die Regierung von feiner feindlichen Tendenz gegen b?e Polen auSgeht, sei selbstverständlich. (Widerspruch im Centrum und bet den Polen.) An die Polen müffe die Forderung gestellt werden, daß dieselben ihre Pflichten alS Preußen kennen und außsühren. (Ruf: Thu.c wir auch.) ES gibt, so betont Fürst Hohenlohe, eine großpolnische Pro- paganba. Noch immer werde mit Gedanken gespielt, würden Hoffnungen erregt, die sich nicht erfüllen könnten, Hoffnungen von polnischer Selbstständigkeit. Für föderative Tendenzen gebe eS aber in Preußen keinen Boden und niemals werde eine Trennung der Provinz Posen von Preußen eintreten. DaS würde die Existenz des Staates bedrohen. Die Regierung könne und werde dlc Provin» Posen nicht aufgeben. Fürst Bismarck habe ganz recht gehabt, als v. gesagt: Wir müssen unS den Weg ooa Königsberg nach BreSlau freisten. (Beifall rechts.) Die Gefahren der polnischen Propaganda für die preußische Monarchie seien so groß, daß er, Redner, keine Freundschaft und kein Cowpromiß kenne. Die Polen sollten sich nicht unerfüllbaren Hoffnungen hingeben, sie sollten ehrliche Preußen bleiben, dann werde man friedlich miteinander leben. (Beifall rechts und bei den Natioualliberalen, Zischen bei den Polen.) Berlin, 20. Januar. Die „Nordd. Allgem. ßtg* sagt: Die srüher schon von der „TimeS" und jetzt auch von der „Morning Post" vertretene Anschauung, daß die Persönlichkeit beß Canbidaten sür den kretischen Gouver- neurposten eine gewisse Sicherheit sür bie Wahrung oer Interessen bet mohamedanischen Minderheit bieten müffe, schließt die Wahl eineß Gouverneurs durch die kretische Nationalversammlung auß. Deßgleichen laste fich, wie die „Nordb. Allg. Ztg." glaubt, bie Canbidatur eineß griechiso en Prinzen mit jener Ansicht nicht vereinen. Die Einsetzung eines griechischen Prinzen als Gouverneur würbe bie Annexion Kretas durch Griechenland einleiten, welches gewiß nicht den Grundsätzen der Gerechtigkeit gegen die mohamedanische Bc- völkernng der Insel und den FriedenSintereffeu im Orient entspreche. DuiSburg, 20. Januar. In dem Restaurant der Ge- treidebörse Hierselbst explobitte gestern Abenb während bet Plobuction einer Serpentintänzerin ein GaSballon. Durch die heruwfliegenden Glassplitter wurden sechs Personen verletzt- ein Diener erlitt einen Beinbruch. DuiSburg, 20. Januar. Neben dem Canbidaten der nationalliberalen und conservativenPartei, Möller, hat die deutsch-sociale Reformpartei Dr. König-Witten für bie ReichStagSwahl im Kreise Duisburg Mülheim-Ruhrort aufgestellt. Srstei«, 20. Januar. Amtlich wird gemeldet: Heute früh 2 Uhr fuhr der Güterzug Nr. 1202 auf den auf dem Bahnhose Gestein haltenden Güterzug auf. ES wurden hierbei zwei Güterwagen zertrümmert, sowie bie eine Maschine nnb 13 Güterwagen mehr oder weniger beschädigt. Personen wurden nicht verletzt. Die beiden Hauptgeleise waren gesperrt, doch konnte vormittags 7 Uhr 40 Min. eingeleifiger uub 9 Uhr der volle Betrieb ausgenommen werden. Die Frühschnellzüge von Straßburg nach Basel Nr. 18, 2 und 96 würben über Mo-Heim geleitet und erlitten Verspätungen von P/a bis 2'/r Stunden. Die übrigen Züge erlitten keine «enaenSMertheo Verspätungen. Der Unfall wurde dadurch veranlaßt, daß die Station Fegeuheim den Zug Nr. 1202 abfohreu lieh, ehe er von Gestein angeuommrn war. Der schuldige Beamte war nach zwölfstüudigrr Ruhepause seit gestern Abend 7 Uhr im Dienst. Leipzig. 20. Januar. Da- »Leipz. Tagebl." veräffent« licht eine Erklärung, die die sächfischen Conservativen, die Natiooalliberaleu und die sächfische Fortschrittspartei veröffentlichen werden in Bezug auf ein gemeinsame- Borgeheu bet der Reichstag-wähl im Königreich Sachsen. Diese Erklärung eröffaet die Aussicht darauf, daß auch in denjenigen sächfischen Wahlkreisen bezüglich der Candidaten eine Einigung erzielt werden wird, wo eine solche bisher nicht erreicht werden konnte. ArrrUrrrd. Prag. 20. Januar. Landtag. Berathung des SpracheuantrageS Bouquoy. Der Abg. Fournier erklärt, der Landtag sei nicht der geeignete Boden für die Verständigung. Der Großgrundbesitz habe da- Recht verwirkt, die Vermittlerrolle zu übernehmen infolge seiner Haltung im ReichSrathe. Redner glaubt, Sylva Tarouka habe vollständig die Vermittlerrolle des Großgrundbesitz'.- zerstört. Der Antrag Bouquoy fei überflüssig geworden. Redner giebt für seine Person zu, daß die letzten Erklärungen de- Statthalter- einen Schritt zurück bedeuten vom Abgrunde, zu welchem die Sprachenverordnungen führten. Die Deutschen haben im Landtage genug Erklärungen gehört. Redner wendet sich gegen Herold und Paxak, deren Reden Aufforderungen zum Haß gegen die Deutschen seien und erklärt, nachdem der Statthalter das statutarische Recht der Studenten, Farbrn zu tragen, anerkannt habe, müffe er als erster Beamter des Lande- für den nöthigea Schutz der Studenten sorgen. Redner wendet sich gegen die Bedrohungen deutscher Profefforen und Studenten und weiht den Vorwurf der Provokation feiten» letzterer zurück, weißt auf die schweren Schädigungen Prag- durch die Vorfälle im Drcember hin und schließt: Die Deutschen find zum Frieden bereit, jedoch ohne da» Opfer der deutschen Ehre und des deutsche- Rechts. (Beifall links.) Abg. Podlipny erklärt, das tschechische Volk werde die Ruhe bewahren und da- Geschäft der Hetzer nicht fördern. Bummel und Couleur seien nicht im Staatsgrundgesetze enthalten- der Statthalter müffe Ordnung schaffen. Die Pro- vocation feiten- der Studenten müffe aufhören. Man möge da- Militär bet Seite laffen, die Polizei möge rücksichtsvoller Vorgehen. Bezüglich der Angriffe auf die Stadtvertreter erklärt Redner, da-Verhalten der Stadtvertretung sei correct gewesen. Er als Bürgermeister habe die Deutschen in ihren kulturellen und wirthschaftlichen Bestrebungen niemals gehindert. Redner beschwert sich über das ungleichmäßige Verhalten der Polizei und de- Militär- und schließe, Prag sei dir gerechte Hauptstadt im ungeteilten Königreiche Böhmen. (Beifall bet den Tschechen.) Darauf wird die Berathung geschloffen. Zu Generalrednern werden von den Deutschen WerunSky, von den Tschechen Paxak gewählt. WerunSky führt au-, zwei Grundsätze trennen die beiden Nationalitäten. Die Tschechen betonen immer da- König, reich, die Deutschen kennen nur die Provinz Böhmen. Er erinnert an das Projekt des Grafen Stadion betreffend die Eiwheilung Oesterreich- in Departements- wäre die- Projekt ausgeführt worden, so wäre viel Unglück von Oesterreich abgewendet worden. Die Deutschen weisen die Vermittelung drS Feudal-AdelS zurück, welcher fich vollständig im Lager der Feinde befinde. Trotz allem in der letzten Zeit Geschehenen lodere in dem deutschen Volke Böhmen- ein heißer Patriotismus. Redner bespricht die Prager Vorfälle und hebt hervor, daß die tschechischen Minoritäten tu den deutschen Gebieten ganz un- behelligt blieben. Ein Unglück für Prag fei eS aber, daß da- Haupt der Chauvinisten an der Spitze der Stadt stehe. Der Statthalter habe gesagt, er werde den Deutschen in Prag nach Maßgabe der vorhandenen Mittel Schutz gewähren, der Schutz müffe aber nach Maßgabe der vorhandenen Gefahr gewährt werden. Redner erhebt keinen Vorwurf gegen die Polizei, aber eS sei vielleicht der Unzulänglichkeit der Kräfte zuzuschreibeu, daß die Potizei nicht wirksamer einschreiteu konnte. Redner zollt der socialdemokratischen Partei Anerkennung, welche die Prager Vorfälle verdammte. Bezüglich der Regierungs-Erklärung sagt Redner, diese leide an dem Fluche der Halbheit. Die Regierungs-Erklärung nehme übrigens den Standpunkt de- BedürfniffeS ein, welcher auch der Standpunkt der Deutschen sei, aber da bestehe die Frage, wo ist die Grenze deS BedürfniffeS. Mir selbst erklärt Redner, hat eS nicht geschadet, daß ich die tschechische Sprache erlernte, da- ist aber meine persönliche Meinung, nicht die Memung deS Clubs. Die Deutschen gelobten am BolkStage, vor Zurückziehung der Sprachenverordnungen sich nicht in Verhandlungen einzulaffen- diesen Standpunkt halten fie noch immer fest. (Lebhafter Beifall bei den Deutschen.) Prag, 20. Januar. Die Menschen-Ansammlungeu dauerten bis spät in die Nacht hinein. Trotzdem ist e- zu keinen ernsten Zusammenstößen gekommen, da das gesammte Militär aufgeboten war, welches die Polizei bei der Säuberung der Straßen energisch unterstützte. Im Laufe des Abend- und der Nacht wurden vier Verhaftungen vorgenommen. Für heute find umfaffeude Sicherheit-Maßregeln getroffen. Prag, 20. Januar. Wie nachträglich bekannt wird, find Nachts bei der Säuberung de- Wenzel-platzeS durch Cavallerie drei Personen schwer verletzt worden. No«, 20. Januar. In Jmprun eta in der Nahe von Florenz kam eS gestern wegen der Brodvertheuerung zu einigen Ruhestörungen, doch herrscht jetzt vollständige Ruhe. Ja Jesi bei Ancona versuchten Socialisten und Anarchisten gestern eine Kundgebung zu veranstalten, fie wurden aber sofort zerstreut. Im Uebrtgen wurde die Ruhe nicht gestört. Paris, 20. Januar. Der Proceß gegen Emile Zola findet cm 7. Februar statt. Der Vorsitzende gedenkt an einem Tage fertig zu werden. Pari», 20. Januar. Nach einer Meldung deS „Radikal" fall Präsident Faure mehrmals darauf gedrungen haben, die Klage gegen Zola nicht anzustrengen. Der Kriegs- Minister habe fich auch erst zur Klage entschloffen, als General Boisdeffce drohte, feine Entlaffuog als Generalstabschef zu nehmen und die Gründe hierfü. anzugeben. Paris, 20. Januar. Im Ministerrath wies der Minister des Innern, Barthou, auf die in Paris und der Provinz vorgekommenen Kundgebungen hin und gab bekannt, daß Maßnahmen zur Verhinderung künftiger Straßenkund- gedungen getroffen feien- namentlich fei dies der Fall für die am Sonntag angeküudigte Kundgebung, die verboten werden wird. Weiter hob der Minister hervor, werde die Regierung einen Credit von 1,200,000 Frcs. zur Linderung des NothstavdeS in Algier verlangen. Pari«, 20. Januar. Wie der „Figaro" meldet, unterbreitet die Regierung der Kammer einen Gesetzentwurf, welcher bestimmt, daß der „Pavillon de FleurS" genannte Flügel der Tuilerien, in welchem sich da- Ministerium der Colonien befindet, im Jahre 1900 den fremden Sou» veränen als Refidenz dienen soll. Cannes, 20. Januar. Der Zustand Gladstones gibt bei feiner Umgebung Anlaß zu einer gewissen Besorgniß. Obwohl Gladstone keinerlei Beschwerde fühlt, ist seine Schwäche doch sehr groß. Madeid, 20. Januar. Nach Meldungen auS H avauah schlug General Luque die Aufständischen bei San Martin (AquerraS), 30 von ihnen wurden getödtet. Auf Seilen der Spanier wurden ein Mann getödtet und 21 Mann verwundet. Washington, 20. Januar. Im Repräsentanten- Hause brachte gestern Brücker (Demokrat) eine Resolution ein, in welcher der Ausschuß der auswärtigen Angelegenheiten ersucht wird, über dir bekannte Resolution de- Senat-, welche die kubanischen Insurgenten als kriegführende Macht anerkennt, unverzüglich Bericht zu erstatten. Der Präfident de- Hauses erklärte Bmcker- Resolution für nicht ordnungsmäßig. TS wurde hierauf gegen die Entscheidung de- Präsidenten an da- HauS appellirt, welche- die Entscheidung mit 168 gegen 126 Stimmen aufrecht erhielt. Bombay, 20. Januar. In der vergangenen Woche sind hier 651 Personen der Pest erlegen. Die Gesammtsterb. lichkeit ia dieser Zeit belief fich auf 1540 Todesfälle. Die Auswanderung an- der Stadt ist in der Zunahme. Die Geschäfte stocken. , Locales «nd j-rovlnzlelle». Gießen, den 21. Januar 1898. • • Auszeichnung. Se. Kgl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, dem Z-mmermelster Albert Hofmann zu Ober-Wöllftadt das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift „Für treue Arbeit" zu verleihen. Ernennungen. Se. Kgl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, den Ingenieur Han- Engeln zu Mainz zum Sffiftenten de- Fabrikinsprctorats für den zweiten Auffichtsbezirk, — den Gericht-Vollzieher mit dem Amtssitze zu Wald-Michelbach, Johann Hefner, zum Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitze zu Grünberg, — und Adam Schäfer in Vilbel zum Gefangenwärter am Haft- local daselbst zu ernennen. • • Berichtigung. Im gestrigen Blatte muß eS unter den zum Empfang bei Sr. Kgl. Hoheit dem Großherzog zu« gelassenen Personen aus Zeile 5 heißen: Pfarrer Gußmann in Kirchberg, nicht Heßmann. • •Gr. Uebtrgobe der Fahueubauder. Wie den Lesern des Blattes noch in der gestrigen Nummer mltgetheilt werden konnte, sollen die von Sr. Majestät dem Kaiser dem hiesigen Regiment verliehenen Fahnenbänder demselben kommenden Montag Vormittag IO1/* Uhr auf Oswald- Garten durch einen Adjutanten de»Kaiser- feierlich übergeben werden - es werden dazu ein Vertreter des Großherzogs, der commanbitenbe General beS 11. Armeecorps und die übrigen Vorgesetzten beS Regiments erwartet; auch bie Spitzen ’ er hiesigen Behörden haben Einlabungen zu dem Festact erhalten. Der zur Parade gewählte Platz bietet aber auch der Einwohnerschaft unserer Stabt gute Ge- legenheit zur Beiwohnung bei dem seltenen Vorgang- seit Jahrzehnten mit dem hiefigen Regiment verwachsen uub ge* wohnt, an Freud und Leib im Leben derselben herzlichen Antheil zu nehmen, hat bie Gießener Bürgerschaft auch tiefe neue hohe Auszeichnung de- Infanterie-Regiment- „Kaiser Wilhelm" mit aufrichtiger Fceube begrüßt- wir glauben Meter Stimmung richtigen Ausdruck zu geben, wenn wir hierburch an die Einwohnerschaft Gießens die Aufforderung richten, ihrer Gesinnung an diesem Ehrentag unsere- Regiments auch durch eine Beflaggung der Stabt AnS- druck zu geben. — Die auswärtigen Teilnehmer an der Parade werden fich von der Bahn direkt auf Oswalds Garten und von da ins Offizierscasino begeben, und mit den Mittag-- schnellzügrn Gießen wieder verlaffen. ♦ ♦ Der «erkauf der Platzkarten zu den V-Zügen hat irn Jahre 1896/97 Mk. 2420131 eingebracht für 1745330 Starten. Bahnsteigkarten wurden 17464436 für Mk. 1746 489 verkauft. ♦ ♦ Rach der Statistik de» Sroßh. Ministeriums des Zuaera für das Jahr 1897 betrug die Zahl der Todesfälle excl. Todtgeboreneu in diesem Jahre in Mainz 1445 (auf 10000 Einwohner 185), davon 456 im ersten Lebensjahre, in Darmstadt 1170 (176,5) refp. 294, in Offenbach 725 (177,7) refp. 268, in WormS 596 (192,2) resp. 227, in Gießen (einschließlich der erheblichen Zahl der in den Universitätskliniken verstorbenen OrtSfremdev) 506 (215,3) resp. 112. Die Stadt Darmstadt stand demnach bezüglich der Zahl der vorgekommenen Todesfälle am Günstigsten. Gewaltsamen Tod (durch Verbrechen, Selbstmord uub Un- glücksfalle) erlitten in Mainz 71 (von 10 000 Einwohnern 8,9), Darmstabt 48 (7,2), Offenbach 26 (6,4), WormS 30 (9,7), Gießen 25 (10,5). • • Richt Ladeureia. Zu ben vielen schlechten Fleisch- unb Fettwaaren, mit welchen wir seit Jahrzehnten von Amerika überschwemmt werden, hat fich in letzter Zeit cuch sog. Dauerwurst unb gesalzenes Rindfleisch gesellt. Der Rath ber Stadt Dresden ist Meiern fraglichen gesalzenen Rindfleisch, welches ebenfalls in gewaltigen Quantitäten elnge» schleppt wird, auf ben Leib gerückt. Die Untersuchung ergab, baß dieses Fleisch sehr gefahrdingend für die Gesundheit ist, unb ber Rath der Stabt Dresbeu warnt vor beffen Genuß und wirb gegen bie Verkäufer strafrechtlich vorgehen. — WaS haben alle fanitartn Verordnungen im Jnlande für einen Zweck, wenn aus Amerika, wo eine geordnete Fleischbeschau nach deutschen Begriffen einfach fehlt, dieses Schundzeug von Fleisch- und Fcttwaaren in unglaublich großen Quantiten eingeschleppt wird? Auffallend ist es immerhin, daß Deutschland von allen übrigen Staaten Im Verhältnis am meisten importirt- die anderen europäischen Staaten bringen diesen höchst fraglichen amerikanischen Er- zeugniffen schon lange große Bedenken entgegen, indem fie die Einfuhr erschweren. • • Wetterbericht. Der Norden Europas steht unter bem Einflüsse einer gegen Norbosten abziehenben Depression, währenb ganz Central- unb Südeuropa fortwährend von ungewöhnlich hohem Druck bedeckt ist. Dementsprechend hält auch das ruhige Wetter bei uns an. Im Flachlande treten vielfach, zumal Morgen- unb AbenbS, Nebel auf, während bie Hochstationen anhaltend wolkenlose- Weiter melden. Das Frostgebiet reicht vom Südosten Europas über Süddeutsch» land und baß Alpengebiet bis nach Central-Frankreich, während ber Norben und Nordwesten, ber Luftdruckvertheilung entsprechen!), bei westlichen Wiuben heitere-, milbeß Wetter haben. — Voraussichtliche Witterung: Fortdauer de-> herrschenden Witternng-character-. + Büdingen, 20. Januar. Heute erfolgte hier die Verlobung I. D. ber Prinzessin Emma, ältester Tochter zweiter Ehe S. D. deS Fürsten Bruno zu Vsendurg- Büdingen, mit S. E. dem Erb graf en zu Solms- Laubach. Die Stabt ist aus Metern Anlaß beflaggt. X Darmstadt, 20. Januar. In heutiger Sitzung bei Stadtverordneten wurde ber Errichtung einer Wartehalle am Böllenfallthor (Sübende ber elektrischen Bahn) zu- gestimmt. Ferner sprach man sich für bie Bestellung von vier Schulärzten zur hygiemschen Ueberwachung des Schüler- Gesundheitszuftanbe-, bei Schullocale usw. zunächst auf zwei Jahre au-- pro VerwaltungSjahr werden hierfür 1500 Mk. eingestellt. DeS Weiteren genehmigte die Versammlung eine neue MilchverkaufSorbnung für Darmstadt, welche eine Reihe strengerer Bestimmungen bezüglich Milchzufuhr, Controle u. bgl. m., al- bie alte Ordnung von 1880 enthält. Der Antrag des Polizeiamts auf Neuanstellung von elf Schutzleuten unb Beförderung zweier noch zu Wachtmeistern wurde nach mehrstündiger Debatte zur Erlangung größeren In- formlrungSmaterialS an die Finanzcommiffion zurückoerwlesen; der jährliche dauernde Mehraufwand ist darnach auf über 15000 Mark, der städtische Zuschuß zur Polizeikaffe pro 1898/99 überhaupt auf rund 193000 Mk. veranschlagt. • • Die Bank für Süddeutschlaud setzte gestern b:n Wechseldiskont auf 4 pCt., den Z'.n-futz für Lombard» barleben auf 4i/, unb 5 pCt. herab. Darmstadt, 19. Januar. Die Ersatzwahl im 11. Landtag-Wahlbezirk der Provinz Oderheffen für ben Abg. Weidner (christlich-social), beffen Wahl bekanntlich für uugtltlg erklärt würbe, ist auf ben 28. Januar anberaumt. VorauSfichtlich wirb, bo der Antisemit Mettenheimer zurück- getreten ist, Bürgermeister Wetbner von Herchenhain wieder- gewählt werden. Darmstadt, 20. Januar. An Stelle des kürzlich verstorbenen Landtags-Abgeordneten des 3. Heff. Wahlkreises (Wöllstein), Herrn Bürgermeister- Pitthan In Zotzenheim, wurde bei ber gestrigen in Wöllstein stattgehabten Neuwahl Herr Beigeorbueter A. Pitthan in Wöllstein gewählt. Darmstadt, 20. Januar. Eine sowohl wegen der Verschiedenheit der Rechtsanschauungen ber Gerichte unb für kaufmännische Kreise interessante Privatklage spielte fich gestern vor ber Strafkammer ab. Der in vorzüglichen Ber- mögensverhältniffen unb im besten Rufe stehende Kaufmann Eduarb Gröbel von Frlebberg hatte von der Firma George PorgeS, der ersten in Hamburg, Wolle bezogen. Da die. Waare nach Anficht des Käufers mit ber Probe nicht über- einstimmte, entspann sich eine Corresponbenz, bet welcher der Verkäufer lediglich sein Gelb verlangte und schließlich eine« Brief mit ben Worten schloß: „Sie scheinen mir entweder ein Chicaneur oder in VermögenSschwierigkeiten zu sein." Herr Grödel beantwortete diese bet vnS noch nicht übliche Tonart mit einer Privatklage wegen Beleidigung und bewirkte am Schöffengericht Friedberg die Berurtheilung deS vom Erscheinen entbundenen Hamburgers zu 50 Mark Geldstrafe. DaS Landgericht der Provinz Oderheffen, an welcheS die Berufung verfolgt wurde, hob diefcS Unheil auf und sprach den PorgeS unter Verfüllung des Grödel in die Kosten frei. Als RevifionSinstanz caffhte baß Dberlanbeigertdjt wiederum diese Entscheidung als rechtSirrthümlich und verwies die Sache diesmal aber nicht nach Gießen, sondern an das Landgericht der Provinz Starkenburg zurück. Diese- »4, it, offl“?'’ ” Sch teVr ^?L »St 26 (6fl 5ni« ’4’' Doitzz Ä“ *1"* l*11 ‘Itaßllt Olrt “ sefoljraen ringt, liitnudiuai tt|al "' bl! ®«lunbbtit ®’w b« ich« r ^chechtlich vor, ' dr^rdvllllzta im «atnh tt0 eine 1 ”e* ttnht ^tuwaaxin fe **>* NM eQtn ^ngtn 5iQailB ' Mbtrro taropSiftm u URrlfantlttn Sr- 1 “Htgaii iobtn fie «Ml stlht untn btm Mmbcn Dtpnfilon, 'M fomrahreod ton Vememsprechkob HD )■ F.achliwbr tritt» Ktbd auf, vühnub Bitt« mdbtn. Dar ul fibtr Säbbtutfd)» d’Bratrd^ roibxtut ibrufttnbtüMg tut* ’.nel, mtlbti Setter Tung: Fsrtbaun it? nm erfolgte hin ble Itn Emma. Llttstrr u Bruno |U Kitutmg' raftn zu Solmt- &N br flaggt. -tunger Sitzung btt echwrg einer ffiartt« ilccnWn 8oty) $.* x bit 8Muug to* imatung bt6 vtbn vsw. puachsl auf jed itn bierfiz 1500 ®l btt BtrfamntuBg tim lobt, neide eine Sich vdltzustchr, Lsunele lC 1880 enthält. ®w flung von elf BW ’u BaiiBtiflnn »«bt lasgung größ'-ltn 3a' mtfiicn gutWotzwW«; ift bamach auf u”,r , inr Palizttkaße pw ) Ak. vtzanslhiagt. ,ri fi|« !<ß«° b'° fär L°°d-» ■> O>* * S ,.=,, «ch l» 3*5*25 . toi«» ■* Ä, S«-M" Ä*« göHne n 8<«*8(„ f»®**’' ®'1'° uob I«' -» ®“'* V »* »mH* ®'” V-- “’S R«f' W^Lg,, »titl1 --- D. blt It kN $t0” w(l(git ktr ipooteik btLll4 ttntf «sSÖ5 A-.|iM trat deu Ausführungen des Anwalts de» PrivatklägerS, Rechtsanwalt Dr. Löd, welcher betonte, daß daS Einreißen der hier gewählten Ausdrucksweise eine Verrohung des ganzen kaufmännischen Verkehrs bedeuten würde, bei und bestätigte daS Urtheil des Schöffengerichts Friedberg unter Belastung des Privatbeklagten mit allen Kosten. Das Gericht nahm an, daß eine Ueberschreituug der Wahrnehmung berechtigter Jutereffen vorliege, da aus Form und Inhalt des Briefes die beleidigende Absicht hervorgehe. N. H. B. Mainz, 20. Januar. Die Stadtverordnetenversammlung hat kürzlich eine Summe von 5000 Mark zur Beschäftig- ung Arbeitsloser bewilligt,- die Zahl der Arbeitslosen, die sich bis jetzt bei der Polizei gemeldet hat, ist nicht so bedeutend, wie tu früheren Jahren. Die Arbeit, die im Stetoklopsen besteht, wird mit dem morgigen Tage ihren Anfang nehmen. Vermischtes. ♦ Aßlar, 20. Januar. Gestern verunglückte auf der Aßlarer Hütte der Maurer Peter Diehl UI. von hier. Beim HerauSnehmen einer alten Fachwand fiel ihm ein Stück derselben derart auf den Kopf, daß der Tod sogleich eintrat. Der bedauernSwezthe Mann hinterläßt Frau und Kinder. ♦ Wiesbaden, 20. Januar. DaS Comite für die Nationalfestspiele auf dem Niederwald bei RÜdeS- hetm war heute Nachmittag im Rarhskeller zu einer Sitzung vereinigt, um tu eine nähere Berathuvg der Sache ewzu- Inter. Es wurde ein Finanz-Ausschuß gebildet, bestehend aus Rechtsanwalt Bojanowskl, Bürgermeister Heß und Ghmnafialdirector Dr. Fischer, mit dem Auftrage, mit allen Gemeinden von Frankfurt bis Köln in Verbindung zu treten, um fie zu bewegen, Beiträge zu einem GarantttfondS zu zeichnen für das Capital zur Erwerbung des Geländes, dcffen Berziusuog und Amortisation. Der Finanzausschuß wird sofort in Tätigkeit treten. Biceadmiral z. D. Meusiug wurde zum Ehrenvorfitzenden des ComitäS ernannt und Buch» druckeretbefitzer Metz in Rüdesheim zum Vorsitzenden gewählt. Der Finanzausschuß wird, wenn die Garantiezeichnungen erfolgt sein werden, mit hm Arbeitsausschuß bchufS Aufnahme von Darlehen und Beschaffung des erforderlichen Geländes in Verbindung treten. Dir in Betracht kommenden Grundbefitzrr haben zum Theil schon ihre Bereitwilligkeit zur Abtretung des Geländes erklärt und die Gemeinde hat daS ihr gehörige Gelände unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Demnächst sollen überall OrtSauSschüffe gebildet werden. ♦ Erfurt, 18. Januar. Wegen Vergehens gegen das NahrungSmittelzesetz und wegen Betruges wurde ein Bierverleger G. Arnold von hier zu fünf Monaten Gefängniß verurrheilt. ES wurde ihm nachgewiesen, daß er einfaches und Lagerbier einer Actienbrauerei mit Kulmbacher Bier mischte und als auswärtiges Exportbier verkaufte. Der GtaatSanwa'.t hatte neun Monate Gefängniß beantragt. • Wien, 20. Januar. Wie die Blätter melden, ist der wegen mehrfacher Raubmorde, darunter an dem Bankier Kohn in Pleß, znm Tode verurtheilte Wlodarski aus dem Kerker in Wadowice entsprungen. • 6t. John s, 17. Januar. In verschiedenen Flüssen Labradors soll Gold gefunden worden sein. Die geologische Bildung Labradors ist dieselbe, wie die von Klondhke. Ost'Labrador gehört zu Neufundland. Die Grenze zwischen dem kanadischen Labrador und dem neufundländischen ist niemals bestimmt sestgestellt worden. * Al» Rational-Festspielort dürfte der Niederwald wohl die meiste Aussicht haben. Denn bei der Abstimmung am 16. Januar über den Feftort der Deutschen Nationalfeste erhirlt der Niederwald 27, der Kyffhäuser 21, GoSlar 16 Stimmen. Wie gemeldet, findet die engere Wahl am 15. März statt. Kchiffsmrchrichten. Norddeutscher Lloyd, in Gießen vertreten durch dis Agenten Carl LooS und I. M. Schulhof. Bremen, 20. Januar. sPer transatlantischen Telegraph! Der Postdampfev Oldenburg, Capt. H. Gathemann, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist gestern 2 Uhr Nachmittags wohlbehalten in Baltimore angekommen. Bremen, 20. Januar. sPer transatlantischen Telegraph.! Der Postdampfer H. H. Meier, Capt. C. Steen cken, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist heute 6 Uhr Morgend wohlbehalten i» Newyork angekommen. Bremen, 20. Januar. sVer transatlantischen Telegraph.! Der Postdampfer Ellen Rickmers, Cap-. Langreuter, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist gestern 12 Uhr Nachts wohlbehalten in Baltimore angekommen. AiVchliche Anzeigen bcr Stabt Gietzen. Evangelische Gemeinde. GotteSdtenst- Sonntag, den 23. Januar (3. Sonntag nach Epiphanias). 3» der AohK«neStt»cho. Vormittags OVs Uhr: Pfarrasstftent Dr. Heußel Vormittags um 11 Uhr: Kinderkirche für die Lucas- gemeinde. Pfarrer Dingeldey. Nachmittags 6 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Montag, den 24. Januar, Abends 8 Uhr, Bibelftunde im Confirmandensaal der Johanneskirche Epheserbrief. Cap 3 von Vers 13 an. DlS Apostels Fürbitte für die Gemeinde. Pfarrer Dr. Naumann. I« der FriedhofSeapelle. Vormittags 9 Vs Uhr: Pfarrer Ding eldey. Im Eonfirmandeirsaal, Neustadt 61. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Marcusgemeinde. Pfarrer Dr. Grein. Dann:rS1ag den 27. Januar, Abends 8 Uhr: Videl stunde. Evangelium Marci Cap, 13. Pfarrer Dr. Grein. Sstöolische Gemeinde. Samstag den 22. Januar. Nachmittags um 4 Uhr und AbendS um 8 Uhr Gelegenheit zur hl. Beichte. Sonntag den 23. Januar. 3. Sonntag nach Epiphanie. Vormittags von 6Va Uhr an Gelegenheit zur bl Beichte: , um 7 Uhr erste hl. Messe; vor und in derselben Aus- theilung hr heil Communion; „ um 8 Uhr: zweite heil. Messe; „ um 9Vs Ubr Hochamt mit Predigt. Nachmittags um b'/, Uhr: Cbristenlebre, darauf Andacht- Abends um 8 Uhr auf Lonys Bierkeller: General Ber- sarnmlrrrra deS «irchenchor» Donnerstag de» 27. Januar, am Geburtstage Sr. Majestät des Kaisers, um 9V1 Uhrr MiritärgotteSdtenst, Hochamt «it Predigt und Te Denin. Neueste Nachrichten. Depeschen deS Bureau „Herold". Berlin, 21. Januar. Ueber den Grund seines Austritts auS dem Comite für Errichtung eines National Denkmals für den Fürsten Bismarck schreibt Profeffor Wallot der Zukunft, daß er bei jeder sich bietende» Gelegenheit, so auch in der letzten entscheidenden Sitzung deS ComitsS dafür ein* getreten fei, den Künstlern freiere Bewegungen zu ermögl chen nnd daS Devkmal auf einen größeren Airstaud vom ReichS- tagSgebäude abzurücken. Er sei der Aaficht gewesen, daß die Platzfrage ganz besonders hätte erwogen werden müffen, wen» auch eine kleine Verzögerung in der Errichtung des Denkmals eingetreten wäre. Auf diese Anschauungen sei daS Comttv nicht eingegangrn und es habe den Beschluß gefaßt, an dem Platz unmittelbar vor der Treppe deS Reichstags- gebäudeS feftzuhalten. AuS diesem Grunde habe er, Wallvt, zu seinem größten Bedauern fich genöthigt gesehen, auS dem Comitö zu scheiden. Kiel, 21. Januar. Der bei Linderum gestrandete Aviso „Pfeil" ist laut amtlicher Drahtmeldung glücküch wieder abgebracht und konnte die Fahrt fortsetzen. Hamburg, 21. Januar. In den Kreisen der Großkaufleute Hamburgs plant man für 1901 eine große Colonial- Ausstellung. Hamburg, 21. Januar. Die „Hamb. Nachr." besprechen die kretensische Gouverneurfrage und sagen, es könne Deutschland ganz gleichgült'g sein, wer auf Kreta Gouverneur sei und eS sei nicht Aufgabe der deutschen Politik, Rußland, wenn eS einen griechischen Prinzen auf Kreta als Gouverneur haben wollc, dabei irgendwie hinderlich zu sein. Wien, 21. Januar. In Abgeordnctenkreisen verlautet, daß Baron Gautsch beabsichtige, auf 1. Februar den Reichs- rath einzubetusen und daß er hofft, durch weitgehende Con-, cession an die Deutschen fie friedlich zu stimmen, so daß wenigstens die allerwichtigsten Geschäfte erledigt würdrn. Prag, 21. Javuar. Die Führer der jungtschechischen Partei verständigten die Regicrung, daß sie mit der neuta Sprachen-Verordnung einverstanden sind, nach welcher Böhmen in drei Sprachgebiete, tschechisch, deutsch und gemischt sprachlich getheilt und dementsprechend die Sprachen- fragr innerhalb der Behörden geregelt werden soll. Prag, 21. Januar. Im böhmischen Landtage wurde gestern noch in vorgerückter Stunde der Antrag des Grafen Bonquoy angenommen, der bekanntlich die Einsetzung einer Commiifion bezweckt, welcher alle auf die Sprachen- frage bezüglichen Anträge zugewiesen werden sollen. ES scheint festzustehen, daß die deutschen Abgeordneten j'tzt noch nicht aus dem Landtage auMretcn, sondern erst nach der Debatte, über die den Antrag Schlesinger betreffende Aufhebung der Svracheuverorduungeu endgültig über ihr weiteres Vorgehen entscheiden werden. Prag, 21. Januar. Der gestrige Abend ist ziemlich ruhig verlaufen. Militär und Polizei hatten wenig Gelegen- heit, einzuschreiten. Nur nach 8 Uhr Abends versuchte eine Rotte tschechischer Barschen in ein Haus im Stadtpark einzudringen, in welchem fich die Wohnung deS Rectors b1- 363 In einem Godesberg a. Rh Villa Flora. Stellen-Angebote 10, U I Nr. 47463 773 Turnverein Haltend offstratze3. te =(E^Musche.-CoctKenJ' Antons Erden. W. -kimdurg. t»r,uzplatz 6. 61 29 Vermiethungen. 4 8MH an bto. höflichst ein Der Vorstand ar 0 63 000.00 I Cctterr VrtWW'* D-rmd. -8ctim Herr sucht mSblirle» Zimmer mit Penfiou. Offerten unter A. H. Nr 759 mit Preisangabe an d. Exp. d. Bl. 4 4 8 3 unserer Gascokee auch in Meng-n. Karten der Kaffe: Es ladet 20 Fr«ckeo-S1. 6ngL Sovereigns Dollars in Sold Stabt WormS uni. b. 1901 Oesterr. TtaatSbechn o. 1886 3tcL ftaatsgoc. Siseno. GEGR: 1346 Dir Sttitkaffe ul Meret zu» l IhüfflDger Ttist-soi find zrhörigtn, in Ilgen« GklllldM Darmstadt, Der gt M Ritters, S'k — wissenschaftlich, mit Haushaltung wenn gewünscht, — finden IkHdvn, Kenten oeficherung So genloS gestaltet sich die Zukunst Stück-Cokes ............. Nuß-Cokes in zwei verschiedenen Korngrößen für Stuben- heirung und sür weite unb enge Ofenschachte paffend zerkleinert: Größe Nr. I, etwas größer als durchschnittliche Korngröße des Anthracit, gangbarste Sorte . . Größe Nr. 2, kleiner als durchschnittliche Korngröße des Anthracit ........... der Carnevalgefellfchaft „Victoria" NB. Sofern das Verbringen der CokeS auf die betr Lagerplätze (Äefler, Stall rc) mit keinem außergewöhnlichen Zeitaufwand verbunden ist, geschieht dies ohne besondere Vergütung Eine Preisermäßigung bei Entnahme von Wagenladungen erfolgt schließlich 5 Ceutuer findet bis auf Weiteres im Gaswerk nicht mehr statt, und werden daselbst nur Quantitäten von über ötbaction: B. Echryda. — Kniet mit Berlag brr Brühl'schen UniverfttätS-vuch. und Stänbruderci (Pietsch & Scheyda) bl Gießen. Joh. Fischer, Alicestraße 19, Jakob Kahl, Frankfurterstcaße 151, Ed. Klinket, Bahnhofstraße 10, Emil Pistor Nachfolger, Malkistraße Gustav Nuppel, Schlllerftraße 5, Georg Schäfer, Licherstraße 2, Georg Unverzagt, Kaplansgafle 5. Diese Firmen berechnen die gleichen Preise sammt Anfuhr wie das Gaswerk und schicken dieselben unter 5 Centner zu Gießen, 29. Octbber 1897. stnd zu haben bei Herrn Wirth Seifert, und Abends Herrenkarten 50 Pfg., Damenkarten 20 Pfg. Städtisches Gas- und Wafferwerk Gießen. Otto Bergen. ___ Aöonnementspreis der „Harierlaube" 1 War! 75 Zkf. vierteljährlich. Zn beziehen durch die Buchhandlungen und Postämter. Für Gießen und Umgegend 776 ist > in selten lucrativeS, concurrenzloseS, durch Reichspatent geschütztes Geschäfts Unternehmen, welches ohne j gliches Risico und ohne Brarchenknmtniß mit einer Anzahlung von etwa SOU Mark zu betreiben, an einen soliden Herrn zu übertragen Nachweislich fixerer Verdienst mivdestcns 2—800 Mk. monatlich! Vertrieb ist sehr leicht und erfordert nur einige Stunden bequeme Arbeitszeit täglich. Außergewöhnlich günstige Gelegenheit zur Selbständlgmachung. Angebote unter Nr. 776 an die Exped- d Bl 80.80 169 86 4.17V, Btoecl 3*/t Deutsche Reich ranl. 3 Preuß. EonsolsI 8ctt.: vir Fein Mhklmr Sonntag den 23. Januar 1898 findet auf dem ac • um 4 Uhr M Kri an bit t Sir btaüfra I stpa-ea Stalin ae schütze. Ich versende .Flotter Schnurrbart! Franz.Haar-u.Bert- Elixir, schnellstes Mittel z.Erlang.einstart^aar- u. Bartwuchs. — Ver- hlnderg- v. HaarauSsall- Dies. GH^ir, taufnbf. ben>„ ist all. Pomaden, Tinct. u. Bals, entschied, vorzuziehen. ®rfalß garantirt! & Lose M.1,- u. 2,— nebst Gebrauchs, u. ®a» ranttesch. Bers.dtscr.p. Nachn. ob. Tins. «. Betrag, (a. i-Ärtefm. aLÄtud«- Allein echt i» beziehen durch P&rrumerteiabr. F. w. A. Bayer, >>.->« te. 728) Für ein .v Manmaciur- waaren-Äeschäst witb eine tüchtige Verkäuferin christlicher Confesston ,um baldigen Ein'- tritt gesucht. Offerten Photo' gropbte und G haltsansprü' intcr v. 29627 an D. »rett| in Mo -z erbeten. Das diesjährige Winterfest findet 62- am 22. Januar d. Js. in der Turnhalle statt. Der Vorstand. m in ReiSttk»nFirtk>!udk- für 1898: Theaterbührre. Die dem Verein.Concordia" gehörige Theaterbühne. bestehend aus fünf verschiedenen Dekorationen (3 Zimmer, Wald und Küche), sehr schönem Vorhang rc- rc. ist, da der Eigenthümer deS Saales eine eigene Bühne angcschafft hat, preis» werth zu verkaufen 767 Bad-Nauheim Hartmann Stoll, Vorsitzender.^ Gas-Cokes. Durch Stadtverordneten-Beschluß vom 30. September bezw. 28. Oe- tober d. I. wurden die Preise unserer Gascokes bis auf Weitere» festgesetzt, sowie die Verkaufsweife eingerichtet, wie folgt: Für den Gentner ab Verkaufsstellee. | Kriegerverein Hießen. . W 24. Stiftungs-Feft Feinste Gothaer CervelatwnrK, la. Frankfurter Würstel, la. neue Hellerlinsen frisch eingetroffen bei 260 A. & G. Wallenfels, Markt 21 — Telephon 46 Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Geilshaufeu pro 1898/W liegt vom 25. Januar bis :um 2. Februar auf hiesigem Bürgermeistere»- Bureau zu Jedermanns Einsicht offen. Gellshausen, den 20. Januar 1898. Großh. Bürgermeisterei Geilshausen. Ä. MlaGhavs. Freibank. 741 Heute und morgen: ivchfenfieifch nicht ladenrein, per Pfd. 56 Pfg. Ist da» anerkannt einzig bewirkende Mittel Batten und M&uso schnell und sicher zu tobten, ohne für Menschen, HnuSthiere und beflügel ichädltch zu sein. Packele i 60 Pfg. M«h i Wik. Verkaufsstelle: C. Bieler, iüalerialwaartnljMg, 1^0000 MarmoniSisifi mit meiner fdbftertun- hrnen, garantirt unzr, brcchlichen Spiral-Ei» viakurscderung habe ich bereit» seit kurzer Zeit verkauft. 9iid>t eine einzige Neklaina tion wegen Brechen oder Lahrn- toerbenmeiner neuen Tastenfederung ist in b efer Zeit eingegangen. Dieie Federung ist in verschiedenen Ländern patentirf, Tavs- und Gummischuhen sowie fämmtliche Tchuhwaareu empfiehlt zu den billigsten Preisen L. Bernhardt, Neueil'Sälle 15. 7, ut Deutschland ™', unter «oSds»eß4«» ir.ir 77u | 5um 1. Februar wird ttn Mädchen | von I für Kücke und Hausarbeit bet gutem Appetitlosiqke Lohn gesucht Zu melden bei Dr. Seuuebera Ludwiastr. 1. __Sonntag den 23, Januar, Abends 8 Uhr: bt^tch g»" b-'r'-NwG-N'K" K Vortrag d-S Herrn Gymnasiallehrer Dr. Baur äbet Medtcin noch Geheimmittel) «nentgelt«; Eine Reise nach Italien, tich namhaft zu machen, welches mich' , ( . / V-.., , . r , .n, ' l langjährigen Magenbeschwerden, । Auch die werblichen Angehorrgen unserer Mitglieder sind willkommen, klosigkcit und schwacher Verdauung Der Vorstand. befreit bat. Th Dreyer» Hannover,! '----- Die arme Kleine. M.». cmttMenbadj. t LH DasLlhvieigkn drsUaldes. ?. Ganghoftr. 3i/i Gr. Heffifche Ool. Stadt Darmstadt v. 1881 Elegante Maskenanzüge zu verleihet^. 408 Brandgaffe 6, 1 Tr. fit de« he iint ganze ida •oititntuxl non fi l'kmbng^a Mc ön Menschheit wer dir eigentlich gar । Irinen» Inhaber mai aal OenoerneDT von R p"l-°h°st zu erst * «llsopserung ihr Reich d°«r Veise ihr W Eliaisi nub IU ® ttbeschrM^vA Ngnlftn - »ton nicht 1Blt I» viele taufe M znm Opfer ®11 NW d-,°z ötoig ^^nöoi WW schien z e,i*«nttxu, batz » «in» tyX» bl /l Hhi| 8,,, e 7781 «ine sä,Sn« Wohnung mit Wafferleitung olSbald zu vermteihen Leihgesternerweg 3. 771] Schöne Parterrewohnung, drei -roße Zimmer mit Zubebör, in neuem Hause, ©rflnbergerftr. 3, zu vermiethen. Nug Monianns I, Babnhofstr. k»4. "3301 Wegen Versetzung des Herrn Landgerichtsrath Kullmann ist der 2. Stock von k» bis 6 Zimmern vom 1. April ab zu vetmietbcn. A» Georg Wwe , Eder- straße 2, Ecke der Nordanlage__________ 350] Wohnung: Nebenhaus, vier Zimmer unb Zubehör, part, per 1. Fe. 5ruar zu verm. Näh. Lndwigstr. 14. ll. 10.00 I 16.17 Franz. Banknoten 00.00 1 20.86 Oesterr. 120 | 4.16 Ämeric. Samstag den 22. Januar 1898, Abends 8 Mr im Saale des Cafe Leib. Nur Mitglieder mit ihrer eigenen Familie und oom Vorstand bereits eingeladcne Gäste haben Zutrut. Wegen der bekannten starken Betheiligung Seitens der Mitglieder wird das Einführen anderer Personen streng untersagt. 64$ Vereinsabzeichen, Orden und Ehrenzeichen find auzulegeu. Coursbericht l#a J. Kurz <& Co., Giessen, KahllhMaße 63. Frankfurter Börse von 20 Januar 1888. selbstständige Arbeiter, bei dauernder lohnender Beschäftigung fofort gesucht. 782 Friede. Krogmann, Kaffafchrankfabrik. einen braven Jungen sucht in die Lebre 598 Ludwig Kling, Steinhauermeister, _______Wtescck, Gießener W^g 1._______ 780] Junge zum Auslragen von Wecken für Morgens gebucht ___________________LRtnstadt 47. 7231 Ein junger, eh.ltcher Laufbursche wird gesucht. Näheres in der Expedition d. Bl. junge Mädchen ans gmen Familien freundliche Aufnahme. 5 Ceutuer verabfolgt. — Dagegen ist bei folgenden hiefige« Schönes, frei gelegenes Haus; gross.Garten f ^sjxnleu ein mit Spielplätzen; angenehmes Heim. Beste' # . Kleinverkauf unserer Gascokes Frau Dr« Brown, eingerichtet worden, nämlich bei den Herren: für nur 5 Mark! geqen 9ZadmaI)mc, als defondere öpr- riolitöt, eine elegant» Loncert-3 ig ?tk WLL 97.90 4 Ung. Gold-R