lg. llE’ p,ei»kM ^Eilllahme tm btm V«. Wtter, Echwietztmuttn Pfatter heppding für rble rahlreichen Blumen. 12488 lilie Wehrum. 9. December 1898. Umm LÜMtz. MM. Seltersweg 2. aWgeschenke uüwahl: liir, tmoilliilt Mam deaeräthc jebtt An taten. >* will«, |)ww 20. äh beim OmM- Störungen im Bezug nufere verehrlichen iie Emeuerung ihres ffenbcn Postanstulteu 3OS.5° ,IW0k n. Sankn°^ Z. dlo- en- ric- Jt. General-Anzeiger Ht lned|m.®■* MtaM eeNeen Lazci-r» Mr ben •irfmcr l*|rte« *NW* Amts» nnd Anzeigeblatt für den K«i» <6i«s;en. Gratisbeilage: Gießener FamM uiirni KWcfft ftr Drpdch«: <<«•«■- Ker«fPrechtr Nr. kl. ■**••*, epfbrtie* ul Mmi: »ch.kchr«»« Jk. 1. Fettilleton an ihren Meister wachzuhallen. Aber dabei ist e« gat nicht uöthlg, nnt an Liebig allein zu denken. So mancher alle Apparat, so manche« alle Buch, die heute keine Beachtung «ehr ftaden und in dem Inventar so vieler Hochschullabora- torien nur noch ihren Platz Haden, weil fie noch nicht ganz zerfallen find, fie könnten alle dort in de« Liebig. Mus en» einen Platz finden al« Zeugen vergangener «pochen unserer Wissenschaft, al« reiche Quelle für die zukünftigen Historiker der Thernie. Erst in der Betrachtung der Geich chte einer Wissenschaft »eitet fich der Blick. Lasier nn« de«halb Alle, die Ihr noch Herz und Sinn habt sür die Vergangenheit, sür die Männer, ans deren Schullern wir Alle stehen, nnser Lheil dazu beitragen, daß die Erinnerungen an die alten Meister unserer Wissenschaft nicht nntergehen, sondern fortleben zu Nutz nnd Frommen derer, die fich nach nn« noch der edlen Kunst der chemischen Wissenschaft widmen. Ihr, die Ihr noch im «efitze so manchen Schriftstücke« von hervorragender Hand seid, wollet dasselbe nicht engherzig der Allgemeinheit vorenthalten. Denn nur dann, wenn Ihr da«, wo« noch in Eurem Besitze ist von historischen Denkwürdigkeiten, de« neu zu gründenden Musen« schenkt, könnt Ihr verhindern, daß e« nicht doch schließlich vergehe, indem e« tu Hände gelangt, die, mit der chemischen Wistenschaft nicht vertraut, den Werth de« Gegenstände« nicht zu schätzen wffen. Aber nicht nur an die direkten Schüler Liebig« nnd die Besitzer historischer Denkwürdigkeiten richtet fich dieser Aus. ruf, sondern auch an alle dir Chemiker, die noch späterhin in de« allen Laboratoriu« ihre Au«btldnng genvstea haben, viele derselben, die j.tzt in hervorragenden Stellungen fich b,finden, »eiben wohl auch gern in pekuniärer Hinficht dazu beistenern, u« die Mittel zulammenzubringen, btm allen Institute ein würdige« Ansehen zu verschaffen. Sicherlich werden and) der hessische Staat und die Stadt Gießen gern da« Ihrige thun, um da« Andenken an ^Uu seren Justu« Liebig" in dieser Hinficht vor der vergestenhett zu be- wahren. Möchten deshalb Alle, die dazu berusen find, hier ein Werk schaffen, da« der chemischen W'stenschast zur Ehre ge- reichen wird, da« nn« zeigt, an« welch mühseligen Anfängen heran« nach jahrhundertelangem R-ngen fich die Lhemte zn dem jetzigen Glanze durchgekämpft bat. Die Univeifität Gießen, die Herren Professoren der Ehemie daselbst, Staat und Stadt, fie werden sicherlich gern der hier gegebenen Aufsorderuug Folge leisten und die Angelegenheit der Be- grüuduug eine« Liebig«Museum« für die Geschichte der chemischen W'ffenschaft tn thatkräftige Hände legen, damit da« Noihwendige bald geschehe. Rach der Niederschrift dieser Anregung ersetzen wir au« schein schwelgten, ihren Slopstock bet alle« Rheinwein feierten und Bild und Werke de« al« Stttenverdrrber gehaßten «Irland tn« Fener warfen. Aber ihre Empfindungen, wenn auch überschwänglich, waren lauter und edel. Ihre Begeisterung für die Poste war eine ächte, uachholltge, de« höchsten künstlerischen Streben entlproffene, nnd gestallete fie zu den verdienten Vorläufern der klassischen Blüth p riode unserer D chtung. verdanken wir nicht Bürger, tem be- demendsteo unter ihnen und eine« der bedeutendsten dentschen Dichter überhaupt, jene nuvergäagltchen Balladen, die noch heme in Aller Mund leben? Und Boß neben den lieblichen Idyllen ^Louise" nnd ,®et 70 Geburtstag" die vorzüg. Lieben Üebersetzungen de« Homer, durch welche da« Oetginal förmlich in deutscher Sprache »iedergegeben wird? Und Höllh eine Reihe volksthümlicher Lieder und herrlicher Elegien, deren hoher poetischer Reiz de« Wechsel der Mode und dem Fortschritte der Zeit Trotz geboten hat» Auch Le sewttz, Miller, Stolberg n. s. w. erfreuten fich ihrer Zeit v'cht geringen Ansehen«. Bürger zählte nicht zu den eigrut- lichrn Mitgliedern, er «ar nur Buodesfreuud, aber er pflegte seine neuen Schöpsnugen tn den Bundesversammlungen vor- zutragrn, und die Abende, an denen rin Besuch und ein vor- nag de« .Amtmann«" aogekündigt war, bildeten hohe Feste i« Leden de« Hainbünde«. Ludwig Heinrich Ehrtstoph Hölty ist eine der reinsten uub sympathischsten Erscheinungen de« Göttinger Dichter- kketse«. Am 21. December 1748 zu Mariensee im Hannoverschen al« Sohn eine« Prediger« geboren, soll er bi« in sein neunte« Jahr zum Bewundern schön gewesen sein, da wurde er in derselben Woche, tn der seine Muller an her Schwindsucht starb, von den Blattern befallen, so daß er 'n Gefahr schwebte, gänzlich zu erblinden, und erst nach Liebig-Laboratorium irr Gietze«. T Die „Ehemiker-Zeltung" erhält, obige« Lhema^betreffend, folgende Zuschrift: ZV__ Bereit« seit de« Herbste 1888 befindet fich da« Gießener chemische Univerfitätsladoratortum tn einem Neubau in der Röhr de« Uaiverfität«gebä2de«. Mittlerweile hat da« ehemalige Laboratorium Liebig« verschiedenen Zwecken gedient. Rad) der Urberfitdelung de« Unioerfi'äi« Institute« in da« »tuerbaute Laboratorium erhielt Profestor Gaffkh den größten Thetl de« Ladoratorinm« von Justu« v. Liebig al« Lehrstätte sür Bakteriologie und Hyzieue, während da« ehe- «alige Auditorium sür «üchenzweck- der benachbarten Uni- verfilät«klinik eingerichtet wurde. Au« den Händen von Proseffor Gaffky ging die der chemischen Untersuchung geweihte Stätte in den Befitz de« Untersuchungsamte« der Provinz Oberheffen über. Gegenwärtig steht da« Labora- torium unter dem Direktorat von Proseffor Elb«, der dort sein physikalisch-chemisch-s P octicum nebst Vorlesungen abhält. Mit dem Frühjahr 1899 wird aber auch diese« Institut an« de« eiten Liebig'ichm Laboratorium scheiden und in eine« imposanten Neubau übersiedeln, den e« aUbonn mit de« physikalischen Institut theilen wird. fBa« aber wird aus de« allen, auch tn seinem schmuck- losen Gewände ehrwürdigen Laboratottnm von Jnstu« v. Liebig, der hier al« Erster in Deutschland einen für die damalige Zett al« Musterfiätte gellenden Bau für den prae- scheu Unterricht tn der Ehemie schuf? Schon wird ein Thetl zu Süchenzwkckm verwendet. Soll nun auch da« ganze Gebäude der prosaischen Gegenwart zum Opfer fallen? Da« Haus selbst entspricht weder im Innern noch im Aenßeren der Neuzeit, e« wird daher wohl in nicht allzu langer Zeit dem Niederreißen geweiht sein, wenn nicht — und darauf hinzowetsen, ist der Zweck dieser Zetlrn — alle berufenen Brüste fich bei Zeiten regen und eine so denkwürdige historische Stätte vor dem Untergänge retten. Al« Bauplatz für ein neue« Gebäude, al« Van selbst befitzt da« alte Lleblg'iche Laboratorium keinen nennenswerthen Geldwerth, al« daß nicht der Staat e« verschmerzen könnte, wenn dasselbe anderen Zwecken dienstbar gemacht wird. Roch gibt e« trotz de« Brande« vom Februar 1893 im neuen chemischen Laboratorium hinreichend Gegenstände, die von Justu« v. Liebig benutzt worden find, und die dazu geeignet find, den »asang zu bilden zur Einrichtung eine« Liebig- Museums. Und ficherllch findet fich noch da und dort Manche«, »a« an Liebig erinnert und in dem alten Laboratorium von Liebig eine Heimstätte finden würde, die e« vor dem Unter- gange bewahrt. Noch weilen Schüler von Liebig unter nn«, bie gern ihr Scherflein betsteuern werden, nm da« Grdächtniß Ludwig Keinrich ßyristopy Kötty. «in «rinnernngSblatt |* seine« 160. Geburtstage. (21. December.) Don Dr. Gruft Wilm«. (Nachdruck verboten.) Bor mir liegt ein littst«, dünne« Heftchen, — e« ent- Mit Alle« wo« Hvl.y uns an Gedichten hioterlofftn hat. «in früher Tod raff.e den jugendlichen Barben dahin, ehe „ auch nur den geringsten Thetl seiner Poetischen P!äne hatte verwirklichen können. .Wenn mir nicht bald geholfen wird/ äußerte er in einem «riefe vom 2- Mat 1775, .so werde ich wohl in Mariensee meine Ruhestätte staden, nnd olle luftigen Träume von Traumb Idern und Nachrubm werden dahin fein.' Der bescheidene Jüngling hatte Unrecht - irldst da, Wenige, «as er geschaffen, 8,n®8tud) für Weihnachten 1898 ihrer prachtvollen Ausstattung <2^ kommt in den hiesigen Nieder- und Eleganz wegen als ein Gelagen die allbeliebte Aoerings- schenk erweisen, daS nicht minder Seife mit i, ytK|u#uiiwi, u« strumente. — Umtausch, Zahlungserlerck- lerung. Neue grosse Automatenausstellung. Papier- und Kunsthandlung, Selteraweg 36. 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(Nr. 253$ orbntmg. Boa (Nr. 253! Ufyn MilitSrjo derselbe» In tin 1. Decrmber IS Nr.tt bei enthält: (Nr. 2534 führnngsvorichri (Reichsgesetzblatt der zu Frirdeui 12. December 1 (Nr. 2535. für dir Geflügel Gießru, ®n Benuhli Von de 9» dem B fasse» strafrechtli M üdrr bta [ e* dieser - d» Zeitung«, mioister Lockroh 8«t als Map 'ungeu verdient mußte», als ii Uebnvgeu abhol als sch b?ur- -mückkthl Krtu-er Seignei °pp°rat versagte "lldmiral Bauds, m S-Hre 1893 hl Seschtvader nWv gttir ^löirt»f,b7, alislaufeo, einest H 1 cs dort berfi uehmeii, doch \ ä 4« ^st tert »-t &•£ der ®7?We ■*»s*