Knaben Anzüge :itun9 hergchch. n Hinterbliebenen: Roth, "ahme bei bttn berben auWigm Tank. »««««SOM NÜlk. J sphake. « 10447 • emmei b Merkvck in der großeo Auia tegel (Im)' biHtrt m fttato- *U N 0.50 für Shibenta areSs'schen W* Huß!«. abcnb« $ w,; Nttllung MiN1161, 3,MlWene* ! ttfW s Ilütx. «A W Abends 8 > i-Wc« die Herren « iu wollen- ?SUv User W Wt uni® Ausföbro.n’ die Er*’ ««® . zpjetscn v Nr. 247 Zweites Blatt Freitag den 21 October 1898 Orschct»t ILgsictz mit Nusnahmr tk« Moniags Die Gießener > « m I ft t ■ 6 f d (t e r »erden dem Lujeiger Wöchentlich viermal ßeitzele^t. Gjchencr Anzeiger vierkeljährlich 2 Mark 2U Plg. monatlich 75 Pfg. mit Brtttgerloh». Bei Postbezug 2 Mark 50 Pfg. vierteljährlich. Annahme von Anzeigen zu der Nichmiiraqs für den folgenden lag erlch die Großh. Bürgermeistereien de- Kreises. Die vorstehende Bekanntmachung wollen Sie ta Ihren Gemeinden ortsüblich bekannt machen. v. Bechtold. Bekanntmachung. Der im Kalender auf den 16. November l. I fest» gesetzte Alsfelder Jahrmarkt ist auf Dienstag den 16. November verlegt. Alsfeld, den 13. October 1898. Großherzogliche» Kreisamt Alsfeld. Dr. Meltor. Bekanntmachung. Herr. Feldberrtoigung in der Gemaikung Ringelshaulen. Ja der Zeit vom 19. Ociober l. Js. bis einschließlich 1. November I. I*. liegen auf dem Amtszimmer der Srohh. Bürgermeisterei RabertShauseu die Arbeiten de» zweiten Abschnitte» rubr. Feldberetotgung, nämlich: 1. 6 Boauirungskarten, 2. Das Gütergejchoß, 3 Dle Zuiammenstrllaag der Geschosse, 4. Da» Vefitzüandsverzetchaiß, 5. Da» Prorokollbuch, zur Eivficht der Bltheiligten offen. Lagfahrt zur Eitgegeonahme von Einwendungen hiergegen findet statt: Mittwoch, der, L. November 1898, BormittagS 10 biS 10‘/3 Uhr ib Amtszimmer der Großh. Bürgermristerei Rabertshausen, »ozu ich dir Betheiligtea unter dem Safügen einlode, daß btt Nichrerscheiaeaden mir Einwendungen ausgeschloffen find. Einwendungen find schriftlich abzufaffeo, zu begründen und auf Papier tu Aetengröße (mindesten» Vi Bogen) ein- zur eichen. Friedberg, 13. October 1898. Der Großh. Beretotgung».Eommiffär. Merck, Kreisamtmaoa. Tie Vorlage zur Abänderung der Invalidität-- und Altersverficheruug. Ueber die Vorlage, die eben dem Buade»rathe zuge- gangen, machen die ,8. Politischen Nachr." folgende Mittheilungen: Es wird in ihr zunächst eiu neuer Weg znm finanziellen Ausgleich der verschiedenartigen Belastung der einzelnen Versicherungs-Anstalten gesucht. Unter der Herrschaft der reich-gesetzlichen Fleizügigkeit ist nach den untrüglichen Ergebniffea der letzten Volkszählung ein bkstäodiger und umfangreicher Wegzug von jüngeren Persouen aus einzelnen deutschen Landrstheileu nach den großen Städten und industriellen Levtren eiugetrrtea. Diese Erscheinung mußte selbstverständlich aus dem Gebiete der Jnvaliditäts« und Alrersverficherung eine stärkere Belastung derjenigen Bezirke herbeisühren, denen infolge dieser Wanderungen die alten der Invalidität nahen Leute verbleiben, während fie die jüngeren kräftigen Arbeiter abgeben müffeu. Eine Reihe von Berflcheruagsaostalten würde bei der jetzigen D:rtheiluog der Lasten unbedingt zu einer Erhöhung der Beiträge übergehen müssen, während in den industriellen Bezirken deren Herabsetzung erfolgen könnte; die Versicherungsbeiträge würden hiernach tuuerhalb Deatschlauds von der am 1. Januar 1901 begtuaeadea Veitrazsperiode ab -wischen dem 2’/4fad)tn Betrage der jetzigen Sätze und einem Betrage schwanken, welcher fich etwa nur auf 10 v. H. der jetzigen Sätze belauscn würde- mit anderen Worten: bet unveränderter Gesetzeslage hätte infolge der verschiedenartigen Entw ckluug, welche die Altersgruppiruag der verficherungspfltchtigen Bevölkerung in den Anstaltsbezirken genommen hat, vom Jahre 1901 ab der durchschnittliche Wochenbeitrag für eturu ver« sicherten zu betragen in dem uugünsttgst gestellten Bezirke etwa 38Pfennig, tu dem günstigst gestellten etwa 2s/i Pfeun'g. Als Eorrelat der Freizügigkeit ergtebt sich hiernach da» unabweisbare Bedürfoiß, die unter der Verschiebung der Bevölkerung zu Gunsten anderer Lavdestheile schwer leidenden Bezirke vor einer weiteren Beuachtheiliguag auf dem Gebiete der Juvalidenverficherung thunlichst zu schützen, wenn diese gemeine Retchslast eine gleiche für alle Retchs- angehörige bleiben soll. Ja dieser Maßregel liegt auch die unerläßliche Voraussetzung für die etwaige spätere Gewährung weiterer oder größerer Stiftungen auf dem Gebiete der Arbeiterverstchervnx. Irgendwelche Erhöhungen oder Eweiterungen dieser Leistungen find finanziell ausge- schloffen, so lange die Lasten der jetzigen Einrichtungen in so . verschiedenem Maßstabe aus die einzelnen Anstalten zurück- I wirken. Winn hiernach an der Nothwendigkeit eines baldigen I finanziellen Ausgleich» zwischen den einzelnen Verficherung»- \ trägern zur Wahrung des Eharacters der Jnvaliden-Verficher- ung als einer einheitlichen Einrichtung des Reichs sestgrhalten werden soll, so ist doch sür die Durchführung dieses Ausgleichs ein Weg gewählt, welcher die Einwendungen zu beseitigen sucht, die der früheren Vorlage entgegengehalteu wurden. Bekanntlich ging letztere dahin, daß die gelammte Rentenlast ohne weitere Unterscheidung von allen Trägern der verficherung zur Hälfte gemeinsam getragen und auf dieselben nach verhältniß ihres vermögens verthetlt werden sollte- für einzelne Bundesstaaten sollte i« Falle des Be- dürfniffes der gemeinsam zu tragende Antheil bis auf ’/* der gelammten Rentenlast erhöht werden können. Da hterbei alle Träger der Versicherung an der gesammten Vermögens- Verwaltung jedes Einzelnen unter ihnen ein lebhaftes Interesse hatten, so war in Folge dieser Gestaltung de» finanziellen Ausgleich» zugleich eine wesentliche Verschärfung der Ausficht»- befugniffe vorzusehen. Demgegenüber will zwar auch der neue Entwurf das vermögen sämmiltcher Anstalten zur gemeinsamen Tragung der Reichs-Verficheruog»last In Anspruch nehmen und rechtfertigt diese» Vorgehen durch einen noch zwingenderen Beweis dafür, daß die hervorgetretenen Un» gletchhetten ausschließlich oder doch ganz überwiegend in den natürlichen, der Einwirkung de» einzelnen verficherung»träger» entzogenen Verhältnissen begründet find. Aber zu bttfer Ausgleichung soll nach de« jetzigen Entwurf uicht mehr das ganze verwögen, sondern nur ein entsprechender Theil des vermögens eines jeden Träger» der Berficherungspflicht herangezogen werden, während der Rest jeder Austa'.t zur freien Verfügung verbleibt. von großer Bedeutung ist ferner die io der Vorlage vorgesehene Errichtung örtlicher Rentenstellen für kleinere Bezirke. Nach der jetzigen Organisation ist de« bureankratisch eingerichteten (Sentralfteüen für die räumlich ausgedehnten Anstatsbezirke die Wahrnehmung aller Obliegenheiten übertragen- die Rentenseststelluog, die Eontrolle der Rentenempfänger und der Beitragsentrichtung, die Beitrags- erstaitungen, die Rentenenrztehung, Alle» wird von jener entfernten Eentralstelle aus besorgt, welche für die beteiligte Arbeiterbevölkerung so gut wie unerreichbar ist. Insbesondere bei der Rentenfestsetzung oder Rentenentztehung wird das thatsächliche Material von den örtlichen Staats- und Eom- maualdehörden gesammelt, welche bei ihrer bekannten Ueber« lastung selten in der geschäftlichen Lage fein werden, den einzelnen Reutenfall io zu individualifiren, wie dies sowohl im LedenSlntereffe des Rentenempfängers wie iw Hinblick auf die finanzielle Verantwortung der Versicherungsanstalt erwünscht ist. Der räumlich entfernte Versicherung-Vorstand entscheidet hiernach über die Gewährung und Entziehung von Renten lediglich auf Grund der Acten. Findet fich der versicherung-pflichtige durch diese Entscheidung benachtheiltgt, Feuilleton. Zur ßinweihungsftier nach Jerusalem. IV. Konstantinopel, 13. October 1898. Meine Absicht war e» gewesen, etwas über die Vorbereitungen zum Ewpsauge de» Kaisetpaares zu schreiben. Als ich «ich aber deßhalb gestern nach dem Selamlik nach Zniorwation umsah, antwortete «ir der betreffende »maß- lebenbe Beamte": .Was wollen Sie für Vorbereitungen? »ir iu der Türkei find gewohnt, Alle» im letzten Augenblick in wachen. Wenn Sie jetzt nach Dolma-vagische kämen, »ürden Sie keinen guten Eindruck davon bekommen. Aeußer« '.ich bemerkt man denn auch nur wenig, und das Wenige -ird sicherlich auch nicht zur rechteu Zeit fertig werben. Vie öffentlichen Gebäude werden mit einer gleichmäßigen ,eiben Farbe frisch angestrichen und die in der Umgebung ter kaiserlichen Residenz befindlichen chausfirteu Straßen haben tur Aufschüttungen erhalten, davon deren noch nicht fest« lefahreue Steine aber den Hoftquipagetr ebenso unbequem »« »MtthktloehNnzi^^. WH im Bereu. otn ble Dauer tu q» " hnchrich tto.biD. a, '°) vor dieser ft. "15« (ta« W"®“4« «1^ „ ©onn«,t“a‘ ,, in üil - * w*6S^> M I»®, «Kb . fein. “""Sutiii» Ai « B b» gieatnl. j git «• J«’®^<,‘^ g>**' dne Beipflichtung besteht, den Vrfitzern der Prtvatschlacht- HSaser eine Entschädigung zu leisteu. Trotzdem nach richterlicher Entschriduog der Stabt eine derartige Beipfl ch- tu-ifl nicht obliegt, halten die Metzger an dem Standpunkt ftft, baß fie eine Entschädigung beanspruchen Manen, doch bat die Metzgerinnung der Bürgermeisterei jetzt ein Schreiben zuzehen lasten, worin mitgetheilt wird, daß man die Frage der Ersatzpflicht der Stadt nur unter der Bedingung auf fich bk ruhen lasten will, daß der neue Schlacht« und v ehhof all eine dem Jntertste der gefaetmtcn Bevölkerung dienende Anlage behandelt und nicht za einer Seldqaelle für den Stadt« fädel auf Kosten der Metzger aulgenützt werde. — Zar Ehrung bei im verflisteuen Jahr verstorbenen, verdienstvollen Stade» daameiftrrß Krehfsig, der in Mainz Große! geschaffen, bat die städtische Verwaltung brich osten, eine der großen Berbindungsstraßen zwischen der SU» und Neustadt Krth'fig- S'taße zu benennen. Einer weiteren Straße in der Neustadt nebst eine« darangreuzenbru Platz soll der Name Sömwe» ring-Ttraße und Söwmermg-Platz gegeben werden. Stimme- rng war einer der letzten Prosefforea der Mainzer Naiver» sität und brachte dal anatomische Wissen der damaligen Zelt zu eine« großen Aufschwung. Dertnif * Englische kanknotensäischrr. Aul Budapest, 17. Oct., wird gemeldet: Am Samltag wurde die hiefige Polizei von der Troppauer Polizei davon verständigt, daß dort etn Ja» dividuum Namens Manpuette verhaftet worden fei, bei dem man 28 gefälschte englische Psnndnoten gefunden habe und dal ein Postlagerudel Telegramm nach Budapest gesandt habt. All fich nun auf dem hiesigen Postamte ein Mann nach dem Telegramm erkundigte, wurde er verhaftet. Nach längerem Leugnen gab er an, er beiße Leopold Schwalbe und wohne tn der Aodrastystraße. In feiner Wohnung fand öle Polizei eine junge elegante Dame, die sich geborene Gräfin Westerfield, verebelichte Jokiug, nannte unb ta der Nähe von Oxford ein Majorat zu besitzen behauptete. Bet dec Durchsuchung btl Hauses wurden 200 Pfund Sterling tn falschen Noten, mehrere noch unvollendete andere Falsifikate, Platten und Werkzeuge vorgesnndef. Die Polizei stellte lerne: fest, daß Manguette, Schwalbe und besten Geliebte, Fran Joking. in der die aus Ptllau gebürtige, unverehelichte Iosefine Iobsch ermittelt wurde, tn einem Hanfe an der Dembtnskygafle eine vollkommen eingerlchteie Notenfabrik hatten. Btt Schwalbe wurde etn geladener Revolver, bet der Iobsch ein scharfgefchliffener Dolch vorgesuaden. Beide Personen sagten aus, baß fie längere Zeit in London, Berlin und München gelebt hätten. Unter den bet Schwalbe bc» schlagnahmten Schriftstücken wurden mehrere Artikel gefunden, die den Anarchismus verherrlichen. • Eine seiterte Jagdbeute. I» Jagdgebiete bei Baron Lichtenberg zu R «schttz in Krain erlegte kürzlich der Forst» wart Alesch ein Thier, dal Niemand kannte. Durch Sachverständige wurde nun constatirt, daß dal erlegte Wild eine gefleckte Hyäne sei, eia Thier, dal In der Regel nur in Nordafrika und Wkstafien vorkommt, in den krainschen Forsten aber bis jetzt noch niemall gesehen worden ist. I« Magen del erlegten Thierei wurde eine Menge Federn, aber auch Kuknrutz nnrgefunben. Wie nun constatirt wurde, ist die Hyäne im April laufenden Jahres von der Menagerie Schulze in Laibach aulgekommen und trieb fich demnach sechs Monate in der Umgebung von Laibach herum. Baron Lichtenberg hat bal seltene Wild de« Landesmuscu« In Laibach geschenkt. • Auch Dir de« Gerichtsvollzieher soll man bei Humor nicht verlieren; Etn poetisch veranlagter „Steuerzahler" in Klein«Lindow, der mit feinen Gemeinde-Abgaben rück ständig geblieben war und infolge besten den Besuch dc- GerichtsVollziehers erwartete, hatte dem unliebsamen Besuch zum Gruße m seinem Zimmer auf einem in die Augen fallenden Zettel folgende Verse niedergeschrieben.- „34 weiß, Du kommst, um mich zu pfänden — Du strammer Bote des Gerichts! — Ich kenn die Leute, die Dich fcnbtn, — Doch diese Leute kriegen nichts; — Zwar Dein Bestreben scheint mir löblich, — Pflichteifer treibt so früh Dich her; — Doch glaub mir, Freund, Du kommst vergeblich, — Denn hier ist Alles öd und leer. — Sieh hier ehmalgen Reichlhuml Reste; — Ein Portemonnaie mit nichts darin, — Dort an der Thür hängt eine Weste — Wenn sie Dir ansteht, nimm sie hin! — Sonst bieten nichts Dir diese Räume, — Die suchend jetzt Dein Blick durchirrt; — Denn Stiefelknecht und Gummi- bäume — Gehö en meinem Z>mrnerwirth.— Du siehst: hier ist nichts fortzuschleppen, — Mich dauert, daß Du Dich bemüht! — Es sind hier unbequeme Treppen! — Geh hin, wo Pracht unb Luxus blüht. — Noch ist cs früh, — genieß den Morgen! — Was nützt es, daß Du länger wellst? — Doch kannst Du, Freund, mir etwas borgen, — Leg- hin, eh' Du von bannen eilst!" • Mancherlei Regen schilderte schon der alte Hebel in seinem Schatzkäftlein, neuerdings aber sind solche von ungewöhnlicher Form an mehreren Orten beobachtet worben. So trat am 30. Juni 1897 bei Nether Priors in Esiex ein Wirbelwind auf, der eine große Menge Heu in die Lust hob unb völlig aus dem Gesichtskreise der Anwesenden forttrug. Die Heumafle machte durch die Luft einen Weg von 6 Kilometer. Zu Belchamp St. Paul im nördlichen Esiex erschien plötzlich die ganze Atmosphäre mü Heu erfüllt, bal herabfallend Bäume unb Häuser in phantastischer Art verzierte. Unangenehmer war ber Regen, der an bem nämlichen Tage in ber Vorstabt Moselty von Birmingham einlrat. Dort fiel nämlich ein Schauer von weißen Fröschen in verschieben er Größe nieder. Diese Thiere waren unzwctselbast von einer Wasierhose cmporgezogen unb vorn Sturmwind über Birmingham geführt worben. Anderer Art war cm Regen ober richtiger Schneefall, der in ber Rächt vom 16. zum 17. Februar b. I. zu Tragöß sich ereignete. Nachdem Tags vorher der Föhn die Schneedecke fast zugleich we-igesegt, fiel bei Südwind neuer Schnee, dessen Oberfläche Morgen! mit zahlreichen lebenden Insekten, vermuthlich im Laiven- zustande besät war. Dieser Inseklenfall dauerte sogar noch Morgen! an. Der Beobachter beschrieb die Insekten all 2 bis 3 Ceniimeter lang, von kaffeebrauner Farbe, vier Millimeter breit, von gegliedertemKöip.rbau unb eigenthum- lich sammtähnlicher Oberfläche. Em ähnltcher Insektenfall zusammen mit Schnee wurde einige Tage früher in Zwischen- wässern (Krain?) beobachtet. rvifteirschast, Citeratur und Kttwft. — Katechismus der Petrographie (G. steint kuvde) von Pro!. Dr. I. BlaaS. Mit 86 «ddUdungm. Zweite, vermehrte Auflage. In DrlginaUdnenbanb 3 Mk. Brrlag von 3 I Weder in Leipzig. Die Petrographie, die Lehre von brr Besch»ffenbett, Lagerung und BU"ungSwetse ber Gesteine, ist eine roch junge W'ssen- Ichaft. Aber gerade hier batte sich di-her der Anfänger od bauliche Speise, regt durch seinen eigenen Wohlgeschmack Kinder wie auch Kranke an, solche Milchspeise yäufigrr zu erbitten. Beliebige Zuthat von Vanille, Eitrone k., Beigabe von Fruchtsauce, gekochtem Obst erhöhen den Geschmack unb liefern zugleich für den Familien- iisch ein nahrhaftes und köstliches Deffert. Ausführliche- auf den Mondamin-Packeien ä 60, 30 und 15 Psg. erhältlich In allen einschlägigen Geschäften. Engros bei Türk u. Pabst, Franksur! a. M Städtischer Arbeitsnachweis Gießen Garte«str«he 8. «ngebot der Arbeitnehmer r 1 Heizer, 1 Maschinist. 1 Bauschlosser, 1 Mechaniker, 1 Bauschreiner, 2 Packer, 1 ftaffircr, 1 Mann für einen Vertrauens, posten. 1 Hausdursche, 2 Laussranen, 1 Kleibermacherin. 1 Näherin, 2 Büglerinnen, 1 (jonrptorrift, 1 Schrcibgehülfe, 1 Büreaugehülse. Nachfrage der Arbeitgeber: 1 Dnchüler, 3 tückt. Spengler, 1 Jnftallateur, 1 tücdt. Glaser (Rahmcnmacher) bei hohem Lohne, 3 Weißbinder, 1 Küfer, 4 Bauschlosser, 2 tricht. Schmiede, 1 Wagner, 8 Bauschreiner, 3 Fuhrknechte, 12 Tag. jähner. 1 Ausläufer, 1 Maschrnenputzer, 2 Hauöburschen, 4 Dienstmädchen für Kücde und HauSarbeit, 8 Laufmädcken. Bekanntmachung, betr.: Das Einhalten der Tauben während ber Saatzeit. Die Besitzer von Tauben werben unter Hinweis auf Art. 79 des Feld straf gefetzes aufgefordert, ihre Tauben vom 20. bis Ende d Mts. in bin Schlägen eiuzuhalten. Uebertretungen dieser Vorschrift müssen nach Maßgabe bei Feldstrafgesetzes zur Anzeige und Bestrafung gebracht werden. Gießen, den 17. October 1898. Grobherzogliche Bürgermeisterei Gießen. 10409 _________________Gnautb._______________________ Bekanntmachung. Da» 4. Ziel Gemeindesteuer für 189N/99 ist innerhalb acht Tagen bei Meidung des BeitreibimgSverfahrens anher zu bezahlen. Zahltage: Dienstag, DonnerNag und Samstag. Gießen, den 19. October 1898. Stadtkaffe Gießen: Doepfer. 10423 Verdingung. Dietz^rd- und Planirarbeiteu, sowie die sChaussirarbeit zur Herstellung einer Zusuhrstraße zum künftigen Friedhose werden hiermit wiederholt ausgeschrieben, da die bei ber erstmaligen Verdingung ein» gereichneten Forberungen die Ansätze des Voranschlags erheblich über- schrellen. E» wird Termin auf Dienstag, 25. Kct. d. I., Vormittags HVs Uhr, festgesetzt, mit dem Anfügen, daß die Verdingungsunterlagen auf Zimmer Nr. 7 bei uns zur Einsicht offen liegen. Angebote find verschlossen bis zur genannten Stunde einzureichen. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 18. October 1898. Da- Stadtbauamt. Schman dt. 10420 -NrrßeigrrnnM Versteigerung. Ein der Gemeinde Wiefeck gehöriger fetter Jasetochs soll Dienstag deu 25. October l. I., Vormittags 11 Uhr, auf bem Bürgermeistereibureau dahier an den Meistbietenden versteigert werden. Wiefeck, am 18. October 1898. Großh. Bürgermeisterei Wiefeck. 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Tüchtiger Kausöursche Kutscher auf sofort gesucht. 10382 _____ Diezstratze 7. 10266] Ein tüchtiges Dienstmädchen gesucht.__Grünbergerftrahe 8, II. 10381] Eine Frau zum Brödchentragen gesucht.____________Ludwigsplatz 3. 10406] Eine brave Lauffrau oder Mädchen für einige Stunden des Morgens gegen guten Lohn gesucht. __________________ 34. 10428] Eine reinliche Lauffrau oder Mädchen gesucht. Bahnhofftr. 12, II. 10298] Tüchtiges Dienstmädchen gesucht. ________________Sonnenstratze 12. 10361] Frau oder Mädchen zum Wecktragen gesucht. G. Keil, Neustadt 6. 10377] Gesucht zum baldigen Eintritt ein tüchtiges Mädchen für Küche und Hausarbeit bei hohem Lohn. _______Frau Bankvorftand Lauster. 10372] Lauffrau oder Mädchen gesucht. welche sich für eine Lotterie-Gesellschaft 20 Franken-St. interessiren, wollen sick 10279 Engl. Sovereigns Samstaq. 22. Cctober d. I. m G°Id Abends 8«/a Uhr in der Restauration „Zur Liebigs- halle“, Liebigftratze 64 einfinden, t Darmst. 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Rothschild, Schillerstraße 13, II. 8733] Freundliche Mansardenwohnung, bestehend aus 6 Piecen, ist wegzugshalber an ruhige Familie zu vermiethen. ____________Marburgcrftratze 20. 8737] Parterrewohnung, 5 Zimmer, per sofort zu vermiethen. ______________Bismarckftratze 22. 8759] Freundliche Mansardenwohnung, 3 Zimmer nebst Zubehör, per sofort oder später zu vermietben. ___________________Löberstratze 26. 9020] Der zweite und dritte Stock, je 5 Zimmer nebst Zubehör, auf sofort wegen Wegzug zu vermiethen. Heinr. Faß, Grünbergerstr. 22. 9102] Kleine Wohnung mit Zubehör 9660] Schön möblirte Zimmer, mit oder ohne Pension, zu vermiethen. _______Ederstr. 2, Ecke Nordanlage. 10393] Für Studenten großes, Helles neumöblirtes Zimmer im Neubau Bleichftratze 18, I. 10304] Möblirte Zimmer zu ver- miethen. Ludwigftraße 26, pari. 10353] Gut möbl. Ztmmer zu ver- miethen. Schulstr. 11, Postneubau, II. 7731] Möblirtes Zimmer zu vermiethen __________________Bleichstr. 31, ID. 4444] Möbl. Ztmmer zu vermiethen ___ Grünbergerstratze 31. 10273] Schön möblirtes Zimmer mit separatem Eingang zu vermiethen. __Dammstratze 28, part. 8194] Schön möbl. Zimmer zu ver- miethen. I. Weinert, Neuenweg 9. 10349] Möbl. Zimmer zu vermiethen ____SelterSweg 85, II. 10387] Ein freundlich möbl. Zimmer zu vermiethen. Blcichstraße 33, I. 10162] Schön möblirtes Zimmer zu vermiethen. Ludwigstratze 30, II. 10424] Ein hübsch möblirtes Zimmer billigst zu vermiethen. Seltersweg 6. 10430] Möbl. Zimmer zu vermiethen. _______________Westanlage 41, II. 8822] Gut möbl. Zimmer zu ver- nnethen._______Löwengaffe 22, IV. 10399] Möbl. Zimmer zu vermiethen. _____________ Löberstratze 2, I. 9431] Zwei 3 - Zimmer - Wohnungen, parterre und 1. Stock, zu vermiethen. _____________Grünbergerftratze 3. 9758] Ein kleines Familienlogis per 1. November oder früher zu vermiethen. Brüder Schmidt, Seltersweg 83. Grabenftratze 12 Wohnung von 3 Zimmern mit allem Zubehör, eine Treppe hoch, per ersten c S [WSTLf 5