Nr. 221 Erstes Blatt. Mittwoch den 21. September 1SOS Ufln4 mu Luloahme M Äentogl. Die Gießener yeetrteeirattcr •crbm dem Anzeiger «Schnttlich viermal beigelegt. Gießener Anzeiger AktvAvpreiB vierleljüdrlich 2 Marl 20 W monatlich 75 PfA. mit vringerlOtz». vei Pc fldezaß 2 Mark 50 P^. »ikNeltthrüch. «»nah m» von Anzeige» zu der Nachmittag» für den gvlgenden Tag erscheinende» Nummer des Barm. 10 Ufer. General-Anzeiger Alle Lnzeigen-Vermittlunglfteklen M In- and Äiiilaatt! ntbmtn Anzeigen für den Giehener «ngeiger eat^G». Amts- und Anzeigeblcrtt für den lireis Gieren. Gratisbeilage: Gießener Familienblätter. Rr*omon, L^editton und Druckerei: Ach»sßratze Ar. 7. Adresse für Depeschen: Anzeiger Gietzs«. Fernsprecher Nr. 5L Abonnements^ Einladung. Zum Bezug des „Gieszener Anzeiger" für >xi6 4. Vierteljahr 1898 laden wir hiermit ergebenst ein. Wie bisher, wird der „Gießener Anzeiger" die Tagesereignisse in kurzer den Thatsachen entsprechender Weise zur Kenntniß seiner Leser bringen. Die neuesten Nachrichten zuverlässiger telegraphischer Nachrichten- Bureaus sowie zahlreiche Mittheilungen aus dem engeren und weiteren Vaterland halten den Leser stets über die Vorkommnisse in demselben auf dem Lausenden. Unterstützt durch umsichttge Berichterstatter in allen Otten Oberhessens und in den bedeutenden Städten der anderen hessischen Provinzen, ist der ^Gießener Anzeiger" ferner in der Lage, die interessanten Vorgänge innerhalb unseres engeren Vaterlandes und der Nachbargebiete so frühzeitig wie möglich zur Kenntniß seiner Leser zu bringen, desgleichen wird den Begebenheiten in der Stadt Gießen die gebührende Besprechung im localen Theile des Anzeigers zu Theil werden. Der in der Provinz Oberhessen betriebenen Landwirthschaft wird der Anzeiger durch Veröffentlichung von allem Wiffens- werthen aus dem Gebiete derselben besondere Berücksichtigung zu Theil werden laffen, daneben aber auch die Beobachtungen und Erfahrungen in Kunst und Wissenschaft, Litteratur, Hauswirthschast, Handel, Gewerbe und Industrie in den Kreis seiner Besprechungen ziehen. Ein ge negenes F e u i 11 c ton wird neben besonderen Artikeln ernsteren und heiteren Inhaltes den erwünschten ünterhaltungsstoff bieten. Die „Gietzener Familienblätter" werden dem Anzeiger wöchentlich 4mal (Dienstags, Donnerstags, Samstags und Sonntags) beigelcgt und neben den Erzählungen, Romanen und Novellen beliebter Schriftsteller anziehenden Unterhaltungsstoff aus dem Gebiete des Familienlebens und der Hauswitthschaft bringen, und somit namentlich im Kreise der Familien eine beliebte Beigabe bieten. Wir ersuchen nun namentlich auswüttige Leser, ihre Bestellung bei der Post baldgefl. aufgeben zu wollen. Neühinzutretende hiesige Abonnenten erhalten vom Tage der Bestellung bis 1. October den Anzeiger kostenfrei zu gestellt, wie wir auch gerne bereit sind, Probe-Nummern nach auswätts postfrei zu versenden. Den Lesern in hiesiger Stadt werden wir, wie seither, den Anzeiger weitersenden und den Abonnementsbettag durch Quittung erheben laffen, falls nicht ausdrückliche Abbestellung erfolgt. Hochachtungsvoll Verlag des „Gießener Anzeiger" Brühl'sche Univ.-Buch- u. Steindruckerei (Pietsch Erben). Deutsche* Reich. Darmstadt, 19. September. Au» Jagdschloß Wolfs, garten, 18. September, wird der „Darrnst. Ztg." berichtet: Seine Kaiserliche Hoheit der Großfürst Michael von Rußland traf heute Mittag zum Besuch der Höchsten Herrschaften hier ein und kehrten Abends nach Wiesbaden zurück. Berlin, IS.Septenber. DaS staats Ministerium trat heute Nack-wiltag 3 Uhr unter dem vorfltz de» Finanz« Ministers Dr. Miquel in seinem Dienstgebäude zu einer Sitzung zusammen. Berlin, 19. September. Wie die «ittheilt, hat sich der Kaiser über die Strikevorgänge in Spandau telegraphisch berichten laffen. Oberbürgermeister Soltze hat als Polizetchef an den Kaiser berichtet. Auch der RegierungS« Präsident in Potsdam hat eingehenden Bericht verlangt. Die i)o« Regierungspräsidenten angebotene Unterstützung durch uuSwärlige Polizeikräfte wurde als nicht erforderlich erachtet. ' । Die Ordnung ist nicht wieder gestört worden, tudeß werden ! die Maßnahmen der Polizei zum Schutz: der italienischen Maurer aufrecht erhalten. Auch werden die Bauplätze, auf denen Italiener arbeiten, Nachts bewacht, darunter der Bau bei Lastno für dal Offizier LorpS des Garde.Fuß«Artillerie. SegimentS von einem Militärposten. Man befürchtet nämlich, daß Versuche zur Schädigung bei Mauerwerks und der Rüstungen gemacht werden könnten. Die von dem EinigungS- amt del Gewerbegerichts angestrebte Vermittelung zur Bei« legung del StrikeS ist gescheitert, weil die Arbeitnehmer socialistische Agitatoren zu den beabfichtigten Verhandlungen entsandten, die von den Arbeitgebern aber nicht all die be« rechtigten Vertreter der Gesellen anerkannt wurden. Die Meister-Deputation lehnte eS daher ab, mit den Delegirteu der Strikenden zu verhandeln. Berlin, 19. September. Die „Nattonal-Zettnng* schreibt: Um den in gewissen Blättern immer wiederkehrenden willkürlichen und übertriebenen Schätzungen deS vom Fürsten Bismarck hinterlassenen Vermögen! und den dazu beliebten Kommentaren entgegenzutreten, find wir von best- unterrichteter Seite zu der Mittheilung ermächtigt, daß da! ganze Kapital, und Baarvermögen deS Nachlasses noch nicht 2y8 Millionen Mark beträgt. An Pretiosen find nur mehrere Orden und Brillanten und eine Anzahl unveräußerlicher silberner Schaustücke vorhanden, deren Geldwerth inSgesammt erheblich unter 160000 Mark angenommen ist. M.P.C. Berlin, 19. September, von dem preußischen UnterrtchtSminister wird in den ersten Tagen des October die längst in Aussicht genommene Konferenz der Rectoren der preußischen LandeS-UniversitSten abgehalten werden. ES steht zu erwarten, daß im Anschluß on die neuerdings geschehene Neuregelung der GehaltSverhältoiffe der Universitätslehrer neue, gemeinsame Bestimmungen über die Höhe der vorlesungShonorare, sowie auch betreffend die Stundung, bezw. den Erlaß d«S Honorar! für alle preußische Universitäten beraten und dann eventuell eingefsihr» werden. M P.C. Die Wichtigkeit einer besseren Regelung bei Arbeitsnachweise! wirb immer mehr erkannt. Zu der am 27. September in München sttttfiabenden ersten Verbandlversammlung de! verbandel deutscher Arbeitsnachweise werden nicht nur die preußischen Minister für Handel und Gewerbe, sondern auch der österreichische Handels« Minister offizielle Vertreter entsenden. — Rechnungshof für das Deutsche Reich. Dem vernehmen nach wird ein Gesetzentwurf vorbereitet, der einen besonderen Rechnungshof für das Deutsche Reich vorfieht. Bekanntlich beschäftigte eine solche Vorlage bereit! in der Tagung von 1872 den Reichstag und scheiterte damals, ebenso wie ein in der Tagung von 1874 vorgelegter Entwurf vornehmlich an dem Widerspruch deS Ministers Delbrück gegenüber den »zu weit gehenden Forderungen- des da- maligen Abgeordneten Dr. M quel. Man hat sich bis jetzt damit beholfen, daß alljährlich durch besonderes Gesetz die Vollmacht für die preußische Oberrechnungskammer verlängert wird, dte Obliegenheiten eines Rechnungshofes für da! Reich wahrzunehmen. Mit der Länge der Zeit haben fich aber die UnzutrSglichkeiten dieser verhältniffe gesteigert, und der preußische Ftnanzminister drängt darauf, in Wahrung seine! seit 25 Jahren eingenommenen Standpunkt!, auch hier dem Reiche zu geben, wa! ihm gebührt. Deshalb ist auch die Neubesetzung der Khespräfidentenstelle bei der preußischen OberrechnungSkammer, die seit dem Tode de! Herrn v. Wolff erledigt ist, noch nicht erfolgt. — AuS Kiautschou berichtet der „Ostas. Lloyd*: »Erfreulich ist der Zudrang chinesischer Schüler zu der hier errichteten und von einem deutschen protestantischen Miffionar geleiteten Schule- die Fortschritte, welche die Jungen im Deutschsprechen machen, find ganz erheblich und berechtigen zu den schönsten Erwartungen. Die Schüler werden zugleich praktisch zu dem Dienst bet Deutschen heran« gebildet- die englischen Brocken, die man im Anfang vielfach als Umgangssprache wählte, verschwinden, an ihre Stelle treten deutsche Redensarten, die wenigstens den Bortheil haben, daß fie bei einer Seite verständlich find, viel benutzt wird die von der Garnison unterhaltene Poliklinik, in der Khinesen zu bestimmten Stunden am Tage gegen geringes Entgelt Arzneien und ärztliche Hilfe gereicht werden. ES ist allenthalben Fortschritt bemerkbar; wer die ersten Wochen nach der Befitznahme Tfintau! diese! durchwandern konnte und nach längerer Abwesenheit jetzt wieder hierher zurück« kehrt, wird über da! gänzlich veränderte Aussehen er« staunt sein. Att-Uruo toten, 19. September. Heute Mittag find unter dem Vorsitz deS Kaiser- in der Hofburg ein Ministerrath statt. Wien, 19 September. Die „Wiener Zeitung" ver- öffentlich ein aus Schönbrunn vom 16. September battete* Handschreiben des Kaisers Franz Josef an den Ministerpräsidenten Grafen Thun, worin derselbe beauf« tragt wird, seine an die geliebten Völker gerichtete Danksagung für die in rührender und erhebender Weise geäußerte Liebe und Theilnahme sowie für die Pietät für die verstorbene Kaiserin bekannt zu geben. Die Danksagung lautet: An meine Völker! „Die schwerste und grausamste Prüfung hat Mich und Mein Haus heimgesucht. Meine Frau, die Zierde Meine* Thrones, die treue Gefährtin, die Mir in den schwersten Stunden Meines Lebens Trost und Stütze war, an der Ich mehr verloren habe, als Ich auszusprechen vermag, ist nicht mehr. Ein entsetzliche- Verhängniß hat sie Mir und Meinen Völkern entriffen, eine Mörderhand, das Werkzeug des wahn- sinnigen Fanatismus, der die Vernichtung der bestehenden gesellschaftlichen Ordnung sich zum Ziele setzt, die sich wider die edelste der Frauen erhoben und in blindem ziellosem Haffe das Herz getroffen, das keinen Haß gekannt und nur für das Gute geschlagen hat. Mitten in dem grenzenlosen Schmerze, der Mich und Mein Haus erfaßt hat, angesichts der unerhörten That, welche die ganze gesittete Welt in Schauder versetzt, dringt zunächst die Stimme Meiner ge« liebten Völker lindernd zu Meinem Herzen. Indem Ich Mich der göttlichen Fügung, die so Schwere- und Unfaßbares über Mich verhängt hat, in Demuth beuge, muß Ich der Vor. sehung Dank sagen für das hohe Gut, das Mir geblieben ist: Für die Liebe und Treue der Millionen, die in der Stunde des Leidens Mich und die Meinen umgiebt. In tausend Zeichen von Nah und Fern, von Hoch und Niedrig, har sich der Schmerz und die Trauer um die gottselige Kaiserin und Königin geäußett. In rührendem Zusammen, klang ertönt die Klage Aller über den unermeßlichen Verlust, als getreuer Widerhall alles dessen, wa- Meine Seele bewegt. Wie Ich das Gedächtniß Meiner heißgeliebten Gemahlin heilig halte bis zur letzten Stunde, so bleibt ihr in der Dank, barfeit und Verehrung Meiner Völker ein unvergängliches Denkmal für alle Zetten errichtet. Aus den Tiefen Meines bekümmerten Herzens danke Ich Allen für da- neue Pfand hingebung-voller Theilnahme. Wenn die Festklänge, welche dieses Jahr begleiten sollten, verstummen müffen, so bleibt Mir die Erinnerung an die zahllosen Beweise von Anhäng« lichkeit und warmem Mitgesühl die werthvollste Gabe, dte Mir dargebracht werden konnte; die Gemeinsamkeit Unseres Schmerzes schlingt ein neues inniges Band um Thron und Vaterland. Aus der unwandelbaren Liebe Meiner Völker schöpfe Ich nicht nur das verstärkte Gefühl der Pflicht, aus- zuharren in der Mir gewordenen Sendung, sondern auch die Hoffnung des Gelingens. Ich bete zu dem Allmächtigen, der Mich so schwer heimgesucht hat, daß er mir noch die Kraft gebe, zu erfüllen, wozu ich berufen bin. Ich bete, daß er Meine Völker segne und erleuchte, den Weg der Liebe und Eintracht zu finden, auf dem fie gedeihen und glücklich werden mögen. Schönbrunn, 16. September 1898. Franz Josef, (m. p.) toten, 19. September. Gestern Nachmittag fand in bet Brigittenau eine von der socialbemokratischen Parteileitung etnberufene, stark besuchte Protestversammlnng gegen das Genfer Attentat und gegen den Anarchismus Über- Haupt statt. — Anläßlich de- neuen furchtbar erlchütternben Schicksalsschlages, der ben Kaiser Franz Josef jüngst betraf, konnte man nicht selten die Bermnthung hören, baß ber greife Herrscher nunmehr vielleicht zu ernsten RÜcktrittSgebankeu gelangen und unmittelbar nach Abschluß seines Regenten- Jubiläums bie Krone nieberlegen könnte. Diesen Muth- maßuugen entzieht nun aber bie heute veröffentlichte Kundgebung des Monarchen ben Boden. Der Kaiser will den RegierungSgeschäften nicht entsagen, vielmehr Trost für feint Heimfuchung in ber Arbeit suchen. Gleichzeitig hat ber Monarch seine Völker zum Frieden gemahnt. Wiederholt hatte eS ja auch ben Anschein gewonnen, als sollte baS große Unglück, von welchem daS Kaiserhaus und ber Staat getroffen würben, mindestens bie nationalen Gegensätze mildem. So viel ist auch gewiß, an einer einmütigen Trauerkundgebung wird es auch ber ReichSrath nicht fehlen laffen. Aber barüber hinaus, wa! nämlich da- Begraben ber Streitaxt zwischen den Nationalitäten betrifft, werden starke Zweifel noch am Platze sein. Die Tschechen thun, als wollten fie die Versöhnung- in ihren Augen aber sollen die Deutichen eS sein, welche uachgebeu, bann wollen die Tschechen großmüthig wieder gut sein. Auf diese Weise wird eine Versöhnung nicht zu Stande kommen. Am vergangenen Montag begannen die Verhandlungen der Führer der Rechten mit dem Grafen Thun. In dem deutschen Parteilager gibt man fich aber bezüglich einer Aenderuug der inneren Lage keinerlei Hoffnungen hin. Triest, IS. September. Eine Baude slowenischer Bauern überfiel einen einzeln stehenden Bauernhof tu Domtlo und richtete große Verwüstungen an. Sie drohte dem Besitzer, einem Italiener, ihn sammt seiner Familie zu verbrennen. Herbetgerufene Polizei und Militär sprengten die Bande und nahmen mehrere Verhaftungen vor. Rom, 19. September. Der Papst hat den Grafen Murawiew von seinerThetlnahme an der Abrüstungs- Confer enz durch einen besonderen Bevollmächtigten verständigt. Rom, 19. September. CanevaroS Vorschlag hinsichtlich Kreta bezweckt hauptsächlich die Theilnahme Deutschland» und Oesterreich» au der gemeinsamen Action. Zurich, 19. September. Bon der Spitze de» Charmerz stürzte der englische Alpinist Bimu» mit seinen Führern ab. Die Leicbe de» Bimu» ist bereit» aufgrfundeu. Parts, 19. September. Die Rev ision»-Commissiou hat ihre Arbeiten damit begonnen, baß zunächst der Referent Ceuturier da» Aetenwatertal für den mündlichen Rapport durchfieht. Anfang October findet dann unter dem Borfitz de» Justizmtnister» die entscheidende Sitzung statt. Alsdann beginnt die Thätigkeit de» Caffation-Hofe», zu welcher jeden» fall» die Anwesenheit von Dreyfu» erforderlich sein wird. E» sollen bereit» diesbezügliche Ordre» nach Cayenne ab- gegangen sein. Auch die Vernehmung Esterhazy», der fich wieder in der Umgegend von Pari» aufhält und durch die „Libre Parole" sein angebliche» Gespräch mit einem Londoner Journalisten dementtren läßt, soll nothwendig sein. Parts, 19. September. „Soleil" versichert, dte Regierung habe beschlossen, Dreyfu» von der Teufelsinsel zurückzuberufen, ohne den Beschluß ^deS SaffationShofeS abzuwarten. DaS Blatt „Journal" will au» sicherster Quelle erfahren haben, daß Esterhazy fich gegenwärtig tu der Umgegend von Pari» aufhalte. Demselben Blatte zufolge ist der Oberst, von dem die Blätter meldeten, daß seine Verhaftung bevorstehe, nicht der Oberst Berlin Maurot. Letzterer sei im Generalstabe auf dem vierten Bureau thätig, wo man entschieden die Meldung dementirt, daß dieser Oberst jemal» mit der DreyfuS-Sache etwas zu thun gehabt habe. MP.C, Frankreich. Seit 14 Tagen arbeiten zahlreiche Leute auf dem unterseeischen Boote „Gustave Beb6", welches bei dem abermaligen Aufenthalt de» Marineministers in Toulon interessante Manöver auSsühren soll. MP.C. In diplomatischen Kreisen möchte man glauben, daß auf dte neuere Entscheidung de» französischen Ministerrath» eine zuvor stattgefundene Sondirung Rußland» einen starken Einfluß mit auSgeübt habe. Athen, 19. September. Der englische Admiral drohte mit dem Bombardement Kandia», fall» mehrere türkische Notablen, die mehrfache Maffacre» angestiftet haben, nicht ausgeliefert würden.____________________________________ Localer rrird j)ror>inrleller. Sietzen, 20. September 1898. — Unserem nuvergeblichen Grotzherzog Ludwig IV. wird in feiner Residenz Darmstadt ein Denkmal errichtet, zu welchem morgen (Mittwoch) Vormittag 11 Uhr der Grundstein gelegt werden soll. Dieser Act geht ohne besondere Feierlichkeit vor fich, er erhält aber die Weihe dadurch, baß die Herzen aller treuen Hrffeu ihrem geliebten, leider zu früh Heimgegangenen LandrSfürsten noch ebenso entgegen» schlagen, wie zu der Zeit, in welcher er noch unter ihnen weilte. Wa» Großherzog Ludwig IV. al» LandeSsürst ge- thau, wird von seinem Heffenvoike nicht vergeffcn werden, und wie er fich vor dem Feinde anSgezeichnet, al» e» galt, da» Vaterland zu Vertheidigen, wurde oft und laut verkündet von seinen tapferen Kriegern. Möge da» Denkmal glücklich vollendet werden und bis in die fernsten Zeiten sein ein Zeichen der Dankbarkeit und dauernd ehren den Fürsten, deffeu Andenken es gewidmet, und da» Volk, das e» ihm errichtet, (von vorliegender Nummer des „Gießener Anzeiger" wird ein Exemplar in den Grundstein de» Denkmal» mit ein« gefügt werden. D. Red.) • • Erueuuuug. Seine Königliche Hoheit der Groh- herzog haben Allergnädigst geruht, am 7. Septembers. I. den Ingenieur Heinrich Joutz zum Etseubahndirector mit dem Range der RegierungSräthe und zum Mitglied einer Eisenbahndtrrctton in der Hessisch-Preußischen Eisenbahn- Gemeinschaft zu ernennen. * * Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordneten- verfammlnng Donnerstag den 22. September 1898, Nachmittags 31/, Uhr pünktlich. 1. Dte Kretsstraße von Gießen nach Wißmar- hier: Anlage von Abfahrten. 2. Den ordnungswidrigen Zustand der Rittergaffe vor dem Hause de- Hoflohnkutscher» Huhn. 3. Herstellung von Anlagen auf dem vorderen Theil drs Trieb. 4. Ausbau der Hammstraße; hier: Straßenkostenbeiträge der Anlieger. 5. Den Bebauung«, plan für da» Hamm. 6. RechnungSabschlüffe des GaS- und WafferwerkS für da» Jahr 1897/98. 7. Uneinbringliche Posten und Nachläffr. 8. Die Handhabung der Localpolizei- hier: Antrag der Stadt Gießen auf Uebertragung einzelner Theile der Polizei an den Bürgermeister. • • Der diesjährige FortbilduugScursus für Orgauisteu »kd Saulorrn des Großherzogthum» Heffen, an dem fich 18 hessische Lehrer und Schulverwalter betheiligen, wurde heute Vormittag zu Darmstadt in den AmtSriiumen de» OberconststoriumS mit einer Ansprache des Herrn Ober- confistorialrathS Waa» eröffnet. Der CursuS, der von Herrn Ktrchenmustkmeister Mendelssohn geleitet wird, dauert bi« zum 8. October. • * Die WohuuugSverh'ältuisse im Großherzogthum Heffen war da» Thema, welche» Herr Oberbürgermeister Dr. Gaßner- Mainz auf der 28. Versammlung de» „Deutschen Senin» sür öffentliche Gesundheitspflege" in Köln behandelte. Er sagte nach einem Bericht der „Köln. Ztg.": Man hatte e» allseitig als Aufgabe de» Reiche» erachtet, die Verhältniffe zwischen Vermiether und Miether günstiger zu gestalten, den Bau ungesunder Wohnungen zu verhindern und den Bau gesunder Wohnungen zu fördern. Wenn gleichwohl die hessische Regierung ein Einschreiten de» Reiche» nicht abgewartet hat, so geschah da» in richtiger Würdigung der ernsten Gefahr. 1879 wurde mit Ermittelungen begouuev und da» Ergebnih war: die meisten Arbeiterwohnungen genügen zwar, aber immerhin muß Abhilfe geschaffen werden, und eine gesetzliche Regelung ist geboten, um eine wünschenSwerthe Befferung herbeizuführen. Da» 1893 erlaffene Gesetz leidet an Schwächen. So erscheint nicht ganz einwandfrei die Bestimmung über die Frist zur Räumung von ungesunden Wohnungen, die bi» fünf Jahre verlängert werden kann. Da» geschah, um eine WohnungSuoth zu vermeiden. Die Polizeibehörden machen davon umfaffenden Gebrauch, so daß eine Befferung nur langsam eintreten kann. Auch die Anzetgepflicht der Vermiether leidet an Schwäche. Da ist nicht ersichtlich, warum die Bestimmung erlassen ist, daß dir Vermiether sogenannter möblirter Wohnungen von dieser Anzeigepflicht befreit find, wenn und so lange der Miethprei» für da» Zimmer den Betrag von 8 Mk. überschreitet. Auch daß da» Gesetz nur für Gemeinden von mehr al» 5000 Seelen gilt, ist bedenklich. Nur 15 Gemeinden werden dadurch de» Nutzen» de» Gesetze« theilbaftig, obwohl die Verhältnisse auf dem Lande oft noch bedenklicher find al» in den Städten. Wenn daher auch nicht alle Erwartungen in Erfüllung gegangen find, so ist durch da» Gesetz doch ein entschiedener Schritt zur Befferung ge- than und kann ein hoffnungsvoller Versuch zur Hebung der WohnungSverhältniffe der ärmeren BolkSklaffen genannt werden. E» ist kein Zweifel, daß ein anhaltender WohnungS- mangel und eine steigende Theuerung der Wohnungen ein- treten wird, und deßhalb wirb ein reiche« Feld für den Bau gesunder Wohnungen gegeben sein. Zur Durchführung de« Gesetze» in der Stadt Mainz wurde die Stadt in vier Bezirke grthült und in jedem Bezirk ein Armenarzt mit der Besichtigung der Wohnungen betraut. Zuerst waren mit Hilfe der Schutzmannschaft eingehende Erhebungen über Mieth- Wohnungen und Schlafräume veranstaltet. Dann wurde da» Ergebuiß von den Aerzten einer materiellen Prüfung unterzogen, und die beanstandeten Wohnungen wurden unter Zuziehung Bauverständiger besichtigt. Ein Theil der beanstandeten Wohnungen wurden wieder freigegeben, die erhobenen Anstände waren zum größten Theil nicht gesundheit- schädlicher Art. Jedenfalls find die wohlthätigen Wirkungen drs hessischen Gesetze« unverkennbar, aber trotz der Erfolge muß noch bessernde Hand angelegt werden. Daran tragen mehr die Verhältniffe al» das Gesetz die Schuld. Der Bau gesunder und billiger Wohnungen ist hinter den Anforderungen zurückgeblieben, die billiger Weise gestellt werden können. Da« erklärt die Milde der Anwendung de« hessischen Gesetzes. E« ist ein Vorzug des Gesetzes, daß e« die Mittel au die Hand gibt, die kraffesten Zustände bloSzulegen- denn wenn 2683 Wohnungen ermittelt worden find, die nur au« einem einzigen Raum für eine Familie bestehen, in denen diese wohnt, kocht und schläft, so ist e» selbstverständlich, daß an die Ab- stellung solcher Mißstände gegangen wird, da kann nur eine Radicalkur Helsen. Da« Reich könnte bei einer gesetzlichen Regelung nur allgemeine Gesichtspunkte aufstellen, denn am Bodensee sind die Verhältniffe ander« a!« an der Ostsee. Auch ein Land wie Preußen kann die Sache nicht einheitlich regeln, man muß das den einzelnen Verwaltungsbezirken Überweisen. Die DereinSthätigkeit kann bei Schaffung billiger Arbeiterwohnungen nicht allein helfen, da bietet fich für staatliche und communale Socialpolitik ein weite» Feld, da« noch recht fürsorglicher Pflege bedarf, wenn man den bestehenden mißlichen Verhältnissen gründlich abhelfrn will. • • Wetterbericht. Die nördliche Depresfion ist von Schottland her nach dem mittleren Scandinavieu vorgedrungen. Der ihr südlich vorgelagerte Ausläufer hat dabei unser Gebiet gestreift und vorübergehende Trübung mit leichten Niederschlägen gebracht. Ueber Frankreich ist jedoch bereit« der Luftdruck wieder stark gestiegen. Im Allgemeinen dürfte daher bald wieder heiteres Wetter eintreten, welche« aber die frühere Beständigkeit nicht mehr erreichen wird, da fich von Westen her den britischen Inseln neue Depressionen nähern. Die Temperaturen find gegen gestern wenig verändert. — Voraussichtliche Witterung: Zunächst wechselnde Bewölkung und stellenweise leichte Niederschläge, dann wieder Befferung. Bad Nauheim, 15. September. Vom 9. bis 15. September 1898 find 335 Badegäste augekommen- verabfolgt wurden 7391 bezahlte Bäder und 394 Freibäder. Die Zahl der vom 1. April bi« 15. September angenommenen Badegäste beträgt 19,001, der verabfolgten Bäder 233,925 bezahlte und 11,235 Freibäder. Büdingen, 19. September. Die Vorbereitungen zu der nächsten Donnerstag stattfindenden Viehausstellung find fast vollendet, von 137 Ausstellern find 264 Stück Großvieh, 26 Stück Schweine mit Ferkeln, 23 Stück Ziegen und 60 Stück Schafe angemeldet. ES wird mitgetheilt, daß großartige Schaustücke zur Ausstellung gelangen. Mehrere Au«, fieller muhten wegen verspäteter Anmeldung abgewiesen werden. Darmstadt, 19. September. Am SamStag Abend war der 20 jährige Karl Köhler auS Beffungen auf einem Zimmer- Platze beim Ausladen eine« EtchenstammeS beschäftigt, dabei rutschte eine Walze ab, Köhler gerieth unter den Stamm und war sofort tod»._________________________________ Vermischter. • Koblenz, 17. September. Ein in Lützel-Coblenz wohnender Photograph wurde gestern Abend, als er radfahrend einen Eis-nbahnübergang bei Godesberg passirte, von einem Zuge überfahren und sofort get ödtet. Wie festgestellt wurde, war die Barriöre nicht geschloffen. * Genf und die Fremden in älterer Zeit. Auf der letzten Jahresversammlung des Genfer Instituts sprach Herr Universitätsprofeffor Eugöne Ritter über „Genf und Italien". Die „Züricher Post" berichtet über den Vortrag: „Die Stadt der Mißvergnügten" hieß Genf einst in dem Nachbarland, und sehr frühe schon fiedelten Italiener fich daselbst an; noch vor dem Jahre 1535 hatten ihrer vierundachtzig das Bürgerrecht erworben. Sie stammten aus dem Aosta-Thal und aus Jvrea, auch aus Turin, Mailand, Lucca, Bologna und Venedig. Die Reformation hatte zur Folge, daß das italienische Element in der Rhonestadt bedeutend sich verstärkte. An die siebzehnhundert Flüchtlinge suchten hinter ihren Mauern Schutz; kaum eine Stadt, kaum eine Provinz Italiens, welche nicht vertreten war. Es mehrten sich die Beziehungen; zu Anfang des achtzehnten Jahrhunderts etablirten fich auch zahlreiche Genfer in den italienischen Verkehrscentren und in neuerer Zeit wirkte mancher Genfer Theologe in den protestantischen Kirchen der italienischen Diaspora. Jetzt find in Genf wohl siebentausend Italiener, überwiegend Arbeiter, von denen Viele andere Reviere aufsuchen dürften, sobald das seit einigen Jahren herrschende Baufieber sich wieder etwas legt. Daß die Leute beim letzten Strike sich betheiligten, mußten politische Flüchtlinge, welche der Mailänder Aufstand hierher getrieben, büßen; man wies fie rücksichtslos aus, und das unselige Attentat auf die Kaiserin von Oesterreich dürfte die Stimmung noch verschärft haben. Von 1724 bis 1734 erschien in dem calvinistischen Rom sogar ein italienische Bibliothek — eine Art Revue — zur Besprechung aller wichtigeren Bücher, die in Italien herauskamen. Seither haben viele Genfer Autoren^ darunter solche von Rang — Sismondi, Lullin de Chateauvieux, Galiffe, Didier, Coindet, Töpffer, Marc Monnier, de la Rive, Dubois, Melly, Cherbuliez, E. Rod und Andere — über Italiens Kunst, Geschichte und Litteratur, Land und Bewohner bemerkenswerthe Studien und Schilderungen verfaßt. Vor ungefähr sieben Decennien war der berühmte Rechtsgelehrte Rossi — im Revolutionsjahr 1848 zu Rom erdolcht — Professor in Genf und nach dem Friedensschluß von Villafranca suchte Graf Cavour auf Genfer Boden Erholung. Mazzini conspirirte mehrmals von Genf aus; Garibaldi ward im Triumph empfangen, da er 1867 zum Friedenscongreß eintraf. In Schaaren klopften einst die französischen Hugenotten an den Thoren Genfs an. Meist brachten sie nichts aus der Heimath mit als ihre Familien, waren entblößt von Allem und tief erschöpft von der anstrengenden Flucht, auf der sie mit jeder Gefahr zu ringen hatten. Wenn unter den altgenferischen Familien zuweilen ob der Zuvorkommenheit, mit der diese nicht immer bescheidenen, oft etwas stürmisch und prätentiös auftretenden Gäste ausgenommen wurden, Unwillen fich erhob, ließ die gastliche Fürsorge doch nicht nach. Diese Einwanderung dauerte lange. Das Edict von Nantes unterbrach sie während sechzig Jahren; als dasselbe widerrufen ward, hob fie wieder an, um bis in die Mitte des achtzehnten Jahrhunderts hinein nie gänzlich aufzuhören. Viele dieser von Auswärts Gekommenen rückten sehr bald in die patrizische Zone ein; die um Einlaß gefleht, fühlten sich sehr, verstärkten vielfach die Rechen des Herrenthums. Bei der Gewährung des Asyls verfuhr man mit einer Weit- Herzigkeit, die während der Regierung Ludwigs XIV., der keine Mißachtung seines Willens duldete, oft bedenklich war. Mehrmals liefen beim Magistrate drohende Noten ein. In solch kitzlichen Situationen, erzählt Joöl Cherbuliez, ein Con- servativer — „Gendve, ses institutions, ses moeurs, son dtiveloppement“ — „wurde den Refugiss durch einen Erlaß geboten, unverzüglich den Fleck zu räumen. Am Hellen Tage vollzog man das Edict mit erbarmungsloser Strenge, ließ aber nach erngebrochener Nacht die Ausgewiesenen Einen nach dem Andern heimlich wieder ein, ihnen allerdings einschärfend, sie möchten so wenig als möglich sich außerhalb ihrer Wohnungen begeben. Offener Widerstand gegen den mächtigen Nachbar wäre unnütz gewesen; ein Brief, welcher in jenem servilen Ton gefaßt war, den die Etikette des Königs forderte, beschwichtigte deffen Verdruß, und war der Kniff nicht eben sehr würdig, so rettete er doch das Recht der Menschlichkeit, ohne die Unabhängigkeit der kleine» Republik zu gefährden. Die Schwachen sind entschuldbar, wenn sie der Ungerechtigkeit der Gewaltigen gegenüber zur List Zuflucht nehmen." Die Revolution von 1789 fegte au» Frankreich Diejenigen fort, die ehemals Andere hinausgetrieben : Adlige und Kleriker, hernach auch Glieder des dritten Standes suchten Zuflucht in der Schweiz, und Genf beherbergte deren viele, bis spitzige Reklamationen erfolgten und Genf auf eine Reihe von Jahren die Unabhängigkeit verlor. Doch es ward später aufs Neue die Stätte, wo die Verfolgten aus ganz Europa zusammenströmten; es verspürte jede revolutionäre Zuckung des Continents. Vornehmlich unter dem Regimente James Fazys waren Fremde willkommen; man erleichterte ihnen die Niederlaffung und die Erwerbung des Bürgerrechts um so bereitwilliger, als sie durch den Anschluß an den Radicalismus diesen, oder, was eine Weile dasselbe war, die Herrschaft FazyS befestigten. Das waren nun freilich nicht Gäste, wie sie der CalviniSmus fich wünschte; sie halfen vielmehr, ihn an die Wand drücken und untergraben, weshalb auch Cherbuliez ihnen grollte. „Um ein Genf nach seinem Gepräge zu schaffen," schreibt er, „mußte Fazys das alte an Calvin hängende zerstören. Die frühere Sittenstrenge wich, die Polizei drückte die Augen zu. Viele Fremde der schlimmsten Sorte, Jndustrieritter, Vagabunden und gewesene Sträflinge eilten herbei, weil keine Papiere, keine Garantien von ihnen gefordert wurden und ein Auf- enthalt von wenigen Monaten zur Einbürgerung berechtigte." So sprach sich damal» die aristokratische Richtung über die Invasion qu». Heute lautet da» Urtheil beträchtlich mlder; au» den schlechten Kerlen wurden Bürger, die tüchtig in Reih und Glied sich stellten, die ftische» Blut in die Adem brachten und auf die Genfer SouverLnetät so eifersüchtig wie ihre Vorgänger wurden. Und mancher Sohn schaut heute gewisse Zureisende ebenso mißvergnügt an, wie einst sein Vater angesehen wurde, al« er mit leichtem Gepäck kam. • Eine für die Sisenverarbeitaog bedeulsawe Er- fiodung ist nach dem Pariser ,EtinceUe Electrique“ von »wet belgischen Physikern Hoche und Lagrange gemacht worden. So unwahrscheinlich dies zunächst klingen mag, so ist da« Verfahren doch in ietnem Endzweck dadurch richtig gefeunzeichnet, daß eine Eiseostange durch Etmauchen in kalte« Wasser bi« zur Weißgluth erhitzt wird. Selbstverstäud'.tch ist bet diesem Wunder die Electricität im Spiele, die auf folgende Weile wirkt: Die Wände eine« rechteckigen, zur Hälfte mit Wasser gefüllten Metallkübel« werden io Verbindung gesetzt mit einer elrctrischen Batterie, die eine Stromstärke von 60 Ampere abgibt. Auf der andern Seite wird der Strom in die zu behandelnde Eisenstange geleitet vermittelst einer Art von Zange, mir der die Eiseostange an ihrem Ende erfaßt wird- natürlich ist diese Zange, durch die der Strom hiadurchgeht, mit etaem isoltrenden Griff versehen. Wird nun die Etsenstaoge in da« Wasser deS eltctrisch geladenen Metallkübel« eingetaucht, so entsteht zwischen ihr und den Wänden de« Kübel« eine starke elektrische Spannung, durch die da« den Widerstand bildende Wasser rund um die Esseu- stange so heftig zersetzt wird, daß die Temperatur in etwa 20 Sekunden bi« auf 1200 bi« 1600 Grad erhöht wird und die Etsenstange io höchste Gluth versetzt, sodaß sie zum Schmieden bereit ist. Au» der Leit für bU Seit Vor 38 Jahren, am 21. September 1860, starb zu Frankfurt a. M. der Philosoph Arthur Schopenhauer. Der Titel seine» Hauptwerke» „Die Welt al» Wille und Vorstellung" drückt trefflich den Gedanken seiner Philosophie au». Sein größter Haß galt Hegel. Am berühmtesten, weil am populärsten, sind seine kleinen geistvollen Schriften. Schopenhauer« Stil ist vollendet und kräftig, köstlich seine Ironie. Er wurde am 22. Februar 1788 zu Danzig geboren. Univcrfitäts - Nachrichten. — Der preußische Kultusminister hat neucrbtng» in Bezug aus da» juristisch, Studium auf eine an ihn gerichtete Anfrage einen Bescheid ertheilt, der sich auf die neuen Bestimmungen über die Einrichtung der juristischen Studien in Preußen bezieht. E» waren hin und wieder Zweifel darüber entstanden, ob die preußischen Studirenden auch aus ben außerpreußischen Universitäten Deutschland» Gelegenheit hätten, den in Preußen gestellten Anforderungen bezüglich der Theilnahmc an Vorlesungen und Hebungen zu genügen. Diesen Zweiteln tritt der erwähnte Bescheid bestimmt entgegen, indem er teststrllt, daß alle Vorlesungen und Hebungen, welche nach jenen Bestimmungen zur Vollständigkeit de» jurist'schen Studienplane« gehören, gegenwärtig nicht bloß auf preußischen, fordern auch auf allen anderen deutschen Universilätm gehalten werden. — Berlin. Am Seminar für Orientalische Sprachen werden auch im bevorstehenden Winterhalbjabr unentgeltliche Kurse für junge Kaufleute, Bankbeamte und Techniker veranstaltet. — Rostock. Für den nach Tübingen berufenen Professor Dr. Blochmann ist der außerordentliche Prof. Dr. O. Seeliger in Berlin al» ordentlicher Professor der Zoologie an die Universität Rostock berufen worden. — München. Professor OScar Loew hat einen Ruf al» Lehrer für Pflanzenvhyfiologie an da» ü. 8. Department of Agri- culture in Washington erhalten unb wird demselben Folge leisten. — Halle. Der ordentliche Professor der klassischen Philologie und Archäologie und Director des archäologischen Museum» an der hiesigen Univelsität, Dr. 6. Robert, Hal einen Ruf an die Universität BreSlau abgeiehnt. Frankfurter Ltadttheater. Für die im Frankfurter Opernhaufe innerhalb sechs Tagen stattfindende cyclische Darstellung von Richard Wagner» „Ring der Nibelungen"' (Mittwoch den 21. September: „Da» Rheingold", Donnerstag den 22. September: „Walküre', Samstag den 24. September: „Siegfried", Montag den26.September: „Götterdämmerung") werden die normalen großen Opernpreise in Kraft fein. Platzbestellungen werden täglich entgegengenommen. ntrfebr, taub* unb V^Uswirthschäft Gieße«, 20.September. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Butler per Psd. A 0.90—1.05, Hühnereier per St. 0—0 2 St. 14—15 Enteneier 2 St. 00—00 Gänseeier per St. 00—00 Käse 1 St. 5—7 Käsematte per St. 3 Erbsen per Liter 18 Linsen per Liter 30 Tauben per Paar A 0.60—0.70, Hühner per St. A 1.00—1.20, Hahnen per Stück A 0.80—1.20, Enten per St. A 1.80—1.20, Gänse per Pfund A 0.00—0.00, Ochsenfleifch per Pfd. 66—74 4, Kuh- und Rindfleisch per Pfd. 62—66 H, Schweinefleisch per Pfd. 68—76 H, Schweinefleisch, gefallen, per Pfd. 80 Kalbfleisch per Pfd. 62—64 Hammelfleisch per Pfd. 50—70 Kartoffeln per 100 Kilo 6.00 bis 7.00 A, Weißkraut per St. 0—00, Zwiebeln per Ctr. A 5.00—5.50, Milch per Liter 16 Dauer der Marktzeit von 8 Uhr Morgens bis 2 Uhr Nachmittags. Während der ersten 3 Stunden der Marktzeit darf im Umherziehen nicht feilgeboten werden. Neueste Nachrichten. Depesche» de« Bureau »Herold*. Berlin, 20. September. In acht gestern Abend veranstalteten socialistischen Versammlungen wurde eine gleichlautende Resolution angenommen, welche fich gegen eine Einschränkung de« CoalitionSrechte«, besonder« gegen eine Verschärfung der Strafen für den Anreiz zum Strike mit Zuchthaus, ausspricht. Berlin, 20. September. Aus Montreal wird der „Bosfischen Zeitung" gemeldet: Durch einen heftigen Orkan wurden viele Gebäude der Stadt zerstört oder beschädigt. Auf dem Loreuzsee find durch Untergang von Booten viele Personen umgekommen. Aachen, 20. September. Arend gewann gestern den großen Prei« im Betrage von 3000 Mk. Zweiter wurde Grogna au« Lüttich und Dritter Berhey-n-Franksurt. Danzig, 20. September. Ein hiesige« Blatt will wissen, der Zar werde zur Einweihung de« russischen Krieger.Denkmals am 27. d. M. hierher kommen und auch Kaiser Wilhelm werde von Rominteu au« zu der Feierlichkeit eintrtffen. Wien, 20. September. Der gestrige Miuisterrath beschloß die Sanctionirung der Gesetze über die Erhöhung der Beawtengehälter und berieth über die Maßnahmen in Sachen der bevorstehenden Tagung de« Reich«rathe«. Die Erhöhung der Beawtengehälter erfordert jährlich 13 M llionen Golden. Wie», 20. September. Der .Reichswehr" zufolge traten bei der Berathung de« Exrcativ SowitöS der Rechten die polnischen Delegirteu sowie die deutsche Volkspartei energisch für eine Verständigung mit der Linken ein. Die Letztere erklärte sich bereit, die Action zu übernehmen. Wie», 20. September. Der Kaiser begiedt fich dem- nächst zum Besuch seiner Tochter, der Erzherzogin Valerie nach Wallsee und sodann nach Gödöllö. Wien, 20. September. Die Führer der Rechten hatten gestern eine lange Berathung mit dem Grasen Thun. Aos polnischer Seite herrscht Geneigtheit, die Vermittlerrolle zwischen den bestehenden Gegensätzen zu übernehmen. Da aber die Jung- tschechen die Aufhebung der Spracheuverordnungen ablehnen, so ist an eine Verständigung nicht zu denken. Wien, 20. September. Wie au« Genf gemeldet wird, ist seit gestern Luccheoi« Identität sestgestellt. Sein früherer Meister, der Unternehmer Papi« in versoix im Eanton Genf fand Bücher, io welchen notixt steht, daß Luccheoi in den Jahren 1891 und 1892 dort arbeitete. Der Meister erkannte den Mörder sofort Loccheoi verlangte gestern wieder Antwort vom Präsidenten auf seinen Vries, ia welchem er verlangt, in Luzern gerichtet zu werden, weil dort die TodeSstrase exer< miethen. Schulstr. 11, Mans, link». 9311] Zwei Zimmer im Parterre, ein Zimmer in der Mansarde zu vermiethen. Bahnhofftratze 41. (Offene Stollen 9297] Zwei tüchtige Glaser oder Schreiner für dauernde Arbeit gesucht. Hermann Scherss Wwe., Glaserei. Eiu Herrschaft!. Gürtlltt für bald gesucht. Schrift!. Angebote mit Zeugnißabschr. an die Exped. d. Bl. unter Nr 9293. Ein geprüfter Keßer zur Aushilfe gesucht. 9121 Actien-Brauerei Gießen. 9305 wesentlich reducirt. Theilnahme anzeige. 9291 von Giessen, den 19. September 1898. 9319 auf alsbald gesucht. Neue Kliniken Gießen. ••'•©•••••eeeoeeeeeeeoeee des 9296 Der Borstand 9174 unter Zusicherung reeller Bedienung. Procent 1887 87, 37, dro. 4 9306 Der Vorstand Brief Darmst. Bk.-Actien 302.12 9304 Redaction: 1. Burkhardt. — Druck und Verlag der Brühl'schcn UniversitätS-Buch- und Steuidruckerri (Pietsch Erben) in Gießen. verkaufen Gefunden Verschiedenes 20.34 4.17 101.80 94.35 100.45 000.00 101.00 85.65 101.80 24.00 97.40 44.40 101.50 100.20 99.25 99.60 100.00 101.70 4 4 8 3 Stadt Darmstadt v. 1891 Stadt Worms unk. b. 1901 Brief 16.18 20.38 4.20 Geld 80.65 169.75 4.187, Die Einsicht der Liste der Genossen ist während den Dienststunden Gerichts Jedem gestattet. Lich, den 19. September 1898. Abendcourser 000.00 | Oesterr. Credit-Actien tag, Donnerstag, Samstag, Sonntag von 10—1 Uhr, Montag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag von 4—7 Uhr. für Frauen: Mittwoch und Freitag von 10—1 Uhr, Dienstag und Samstag von 4—7 Uhr. 9318] Ein Mädchen empfiehlt sich im Nähen und Kletdermachen in und außer dem Hause. Näheres Gbelstratze 36. Großherzogliches Amtsgericht. Süffert. Die tief trauernden Hinterbliebenen I d. N. Emil Boetticher. Procent 37, Deutsche Reicksanl. 3 Preuß. Consols 37, Gr. Hessische Obl. empfiehlt sich zur Anfertigung von Druckarbeiten aller Art Die Beerdigung findet Mittwoch den 21. September, Nachmittags 5 Uhr, vom Sterbehause, Aster weg 43, aus statt. 9321 • Kofenträger, Portemonnaies, M Toilette-Artikel, D Unterkleider, Strumpfe, Kölke, D Arbeitshemden, ® Handschuhe. 47b Oesterr. Silberrente 4 Ung. Gold-Rente 3 Portugiesen 6 Mexicaner 4 Monopol-Griechen von Eisenb. Rentenb. Obl. Buderus Obl. Der Stadtauflage Kiffer Nummer liegt ein Prospect des Specialiften für Parafiten-Leidende, Th. Konetzky, Billa Christina bei Säckiugen, bei. Jean Dern & Co. Gementwaarenfabrik und Aaumaterialienhandkung. Weetanlage 15. Giessen* An den Bahnhöfen 40. Wetter- «nd frostbeständige, leichte, billige nud dauerhafte Dachbedeckungsart. Lieferungen werden in alter, vorzüglicher Waare prompt ausgeführt. Wiederverkänfer, Schneider, Schneiderinnen @ET* extra Rabatt. “tHl 9253 | Ausverkauf 2 wegen Geschäftsaufgabe • zu bedeutend herabgesetzten Preisen. ® Kragen, Maufchetten, Binden, Giessener Anzeigers Giessen Schulstrasse 7 Die Buchdruckerei des Geldsortenr Geld 16.15 Franz. Banknoten Bekanntmachung. In unser Genosienschaftsregister wurde heute eingetragen: 1. das Statut vom 24. Juli 1898 des „Laudwirthfchaftlicheu Cousum- verein eingetragene Genosienschaft mit unbeschränkter Haftpflicht" mit dem Sitze zu Langsdorf. Gegenstand des Unternehmens ist gemeinschaftlicher Einkauf von Verbrauchsstoffen und Gegenständen des landwirthschaft- liehen Betriebes, sowie gemeinschaftlicher Verkauf landwirthschaftlicher Erzeugniffe. Die von der Genosienschaft ausgehenden öffentlichen Bekannt machungen sind unter der Firma der Genosienschaft, gezeichnet von zwei Vorstandsmitgliedern, in der deutschen landwirthschaftlichen Genosienschafts presie aufzunehmen. Die Willenserklärung und Zeichnung für die Genosienschaft muß durch zwei Vorstandsmitglieder erfolgen, wenn sie Dritten gegenüber Rechtsverbindlichkeit haben soll. Die Zeichnung geschieht in der Weise, daß die Zeichnenden zu der Firma der Genosienschaft ihre Namensunterschrift beifügen. 2. der Vorstand, bestehend aus: 1. Konrad Köhler, Director, 2. Philipp Weller, Rendant, 3. Christian Köhler VII., Stellvertreter des Directors, 4. Johannes Hofmann IV., 5. Heinrich Kneipp V., fämmtlich zu Langsdorf. Oesterr. dto. Americ. EinHausburfche und ein Küchenmädchen Ein Cello vorzügliches Instrument, ist sehr preiswerth zu verkaufen. 9314] Näheres Weserstr. 3. Gabelsberger Äenographen-Verein gegr. 1861. Hiermit gestatten wir uns zur Theilnahme an dem Donnerstag, 23. September, Abends V29 Uhr beginnenden Anfangs-U nt er richt in der Deutschen Einheits-Stenographie (System Gabelsberger) ergebenst einzuladen. Der Unterricht findet, wie bisher, im Kauf wäunifchen Bereiushaufe, Lehrsaal 3 statt. Theilnehmerkarten zu 6 Mark sind erhältlich: I. Ricker'sche Buchhandlung, Südanlage 5, Ferberffche Buchhandlung, Seltersweg 87. Hochachtungsvoll Ferd. Schmidt, Wetzsteingaffe 31. Hofhund guter, preiswerth zu verkaufen. [9290 Näheres in der Expedition d. Bl. Mem Tanzunterricht beginnt Montag den 3. October. Anmeldungen nehme in meiner Wohnung entgegen. Kaute Mist zu verkaufen. 9323 Schitterftratze 19. Oesterr. Staatsbabn v. 1885 90.40 4 Jtal. staatsgar. Eisenb. 58.80 4 20 Franken-St. Engi. Sovereigns Dollars in Gold Gefunden Samstag Abend auf der Wieseckbrücke ein goldenes Armband. Abzuholen am Bahnhof bei Gepäckträger 10. 9322 Weißbinder und Handlanger auf sofort gesucht. 9315 PH. Bauer Hl. Hausbursche im Alter von 14 bis 18 Jahren, für eine Schreinerei per sofort gesucht. [9289 ___________W. Weigel, Löberstr. 9. 9316] Gesucht eine tücht. Lauffrau für die Morgenstunden. Näheres Südanlage 9, II. Ausverkauf meiner sämmtlichen Weitz , Wollen- and Kurzwaareu wegen Aufgabe des Ladeugefchäfts. Da ich bis gegen Ende October meine Geschäftelocalitäten räumen muß, so habe ich die Preise Schürzen, Corsetten, Mnder, Aesätze, Wolle, • Futterstoffe, alle Nähartikel, ieriewaarerr, als: Franre», Cnasteu, Kordel • Coursbericht NN J. Kurz & Co., Giessen, Kahuhofstraße 63. Frankfurter Börse vom 19. September 1898. Gießener Volksbad. Schwimmhalle: geöffnet für Männer: Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag, Samstag von 8—9, 11-1, 5-8i/, Uhr, Mittwoch von 8—9, 11—1, 3—5 Uhr, Sonntag von 8—9, 11—1 Uhr, für 10 Pfennig: Samstag von 5—81/» Uhr, für Frauen: Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag, Samstag von 9—11, 3—5 Uhr, Mittwoch von 9-11, 5-87, Uhr, Sonntag von 9—11 Uhr, für 10 Pfennig: Mittwoch von 5—8*/2 Uhr. Wauneubäder und Brausebäder: geöffnet an den Wochentagen von 8—1 und 3—87, Uhr, Sonntag von 8—1 Uhr. Römisch irische und Dampfbäder für Männer: Montag, Diens- Statt jeder besonderen Anzeige. Nach längerem Leiden entschlief heute Nachmittag 67, Uhr unsere innigstgeliebte Schwester, Schwägerin und Tante Fräulein Wilhelmine Boetticher, was theilnehmenden Verwandten, Freunden und Bekannten, mit der Bitte um stille 7, Frankftr. Hyp. Bk unk. b. 1906 99.30 37, Hambrgr.HypBk.unk.b.1905 7, Frkf.Hyp.Cred.V.unk.b. 1906 99.20 31/, Preuß.HypA.Bkunk.b.1905 unk.b. 1905 102.00 37, Pomm.Hyp.ABk.unkb.l906 37, DeutscheGrdsch.B.unk. b. 1906 99.20 4 Frkf.Ldw.Cred.Bk.unk.b.1900 TW. gmaudt. Mädchen für kleinen Haushalt bei hohem Lohn per bald gesucht. 9324 Wo? sagt die Expedition d. Bl. 9317] EinMädchen für Ausbessern der Wäsche gesucht. Näh. Lahnstraße 11. 9298] Eine zuv. Lauffrau ob. Mädchen, das tägl. zweimal kommen kann, zum 1. Oct, gesucht. Bismarckstr. 20,1. 9307] Tüchtiges Dienstmädchen alsbald gesucht. Südanlage 20, I. Zu verkaufen. Die Gemeinde Rodheim a. d. Bieber hat einen gutgenährten Bullen zu verkaufen. Gebote sind schriftlich bis zum 26. September 1898, Mittags 12 Uhr auf der Bürgermeisterei einzureichen, woselbst Bedingungen zu ersehen sind. 9287 Schlierbach, Bürgermeister. 9286] Eine Partie kl. leere Weinfässer zu verkaufen. Goethestrahe 31, part. 27 Meter Drahtgeflecht, 1,20 Mtr. hoch, sowie 3 Oleander billig zu ver- kaufen bei G. Hotz, Nahrungsberg 9. J. Boeck, lUnlllliorllr. 18 Patent - Cement - Doppetsal^ieget Ki-h M Jahres Jv na verein deß versarvlnni tzrr Ritten aui Dararfl hesfischka Sot M, Mn Tingelei gtfißotniblti eoangelischen Pfann, hi vrnsthtttr 1 Darmstadt telegt daß 1 den ®t|ängi meindevrch drr unter d selben bmd) An V fammlun gehalten toi erste, daß I Borflh in l Wlrni mit timt Ijt Herr Hgspre dem «in in ersrenlich gllrder in £ Hessen 15, ( schastßbnich Eß wurde de wurde dann Orgaulsatio Haupwrrsal Eß fol( Schmidt- Hessen t Bei der dear Zeit tntltblgi und auieror, Kmtltnt übi Wor D. ®t\ Mn dir Ani f , 9n sein, Helden über dar .int 9m Gr '"k°klechen| Zelt' a .77- sse fb. ,0DUt Weber kNer R| J^hbenm 9,;, Bä Olt8QngeneQ B *88?; taufen "“j"4 <'5