ii>n! s L £ E C- M 3>_ et 3 5 « K E * h = L v V E - a» b L a C £ ti A « Q K C S 3 K a L v E ZL ü t I Q iah« t» 3 u v SSL s sT A Sß V a «4 - 6 72 Hitk lder zu und unter ssen) ineralwaeaer. ilelwasser. gegen Catarrhe » - Grippe - i-Anetalten etc. Erfrischung ; Sect, Cognac, 6694 iseen. ® ® 7432 rauchen? «11 .ed-E ment biHi6«r> ihof»trJ D isch-«Lcen«' Reco''"'" >i4t cttentobrlk «rt«•%» Nr 195 Drittes Blatt. Sonntag den 21. August 1S98 HgH4 •tt LuSnahme brt Äentogl. Die Sttßenrr »eet(t4*fitet< »r- 7. I Gratisbeilage: Gießener Familienülätter. Abreffe für Depeschen: Anzeiger Kietze«. Fernsprecher 1h. 51. Politische Wochenschau. Mehr und mehr wendet fich die allgemeine Aufmerksam- ketr den bevorstehenden preußischen Landtagswahlen zu, die insofern ein besondere» Juterrffe beanspruchen, al» ja die Soeialdemokraten sich diesmal netto an dem Wahlkampf detheiligen wollen, dem fie bisher gleichsam als völlig Un> briheiligte au» der Ferne zugeschaut haben. Wir haben schon früher, gleich nach der Beschlußfassung de» Hamburger PattU- tag», unserer Anficht dahin Au»druck gegeben, daß da» Ein« greifen der Socialdemokratie in die preußischen Wahlen dem Sbgeordnereuhause kaum ein andere» Gepräge geben werde, wenigsten» vorläufig nicht. Die englische Prrsie fignalifirt mit großer Bestimmtheit eine bevorstehende Zusammenkunft Kaiser Wilhelms mit dem Ezaren auf russischem Boden. An und sür sich hat-diese Meldung nicht» Ausfällige», wenn auch die von dem betr. Londoner Blatt gebrachte weitere Nachricht, daß diese Entrevue auf dem Schloß de» Fürsten Hohenlohe in Werk! stattstndeu werden, nicht sehr wahrscheinlich und die Meldung ganz unbegründet ist, daß Kaiser Wilhelm dem Czaren beruhigende Erklärungen wegen seiner Palästinafahrt geben wolle. Dem Ezareu Erklärungen zu geben, dazu liegt kein Grund vor, unb wären dieselben nothweudig gewesen, um etwaige Ber- siimmungen zu hintertreiben, so würde auf diplomatischem Wege da» Erforderliche sicher schon längst veranlaßt wordru sein. I« Uebrigen scheinen die Türken den größten Borihetl au» der Reise unsere» Kaiser» ziehen zu sollen, denn die Behörden de» o»wanischeu Reich» find sehr unsanft aus ihrem Schlaf geweckt worden, um die Vorbereitungen für den Empfang b » deutschen Herrscher» zu treffen. In der Türkei liegt viele» im Argen, wa» man den Augen de» sremdeu Monarchen nicht gern enthüllen möchte. Wege und Stege in den Pro« vlnzeu find höchst lodderig und müffru nun schleunigst in Ordnung gebracht werden, so daß die Bewohner dauernde Üortheile darau» ziehen. In Portugal gab e» im Laufe dieser Woche eine Mlnisterkrtfi», welche jedoch bereit» gehoben ist. Da» kleine Land hat stark unter den ungünstigen Finanzen zu leiden, and die Unzufriedenheit hat daselbst weite Kreise gezogen, so daß die Monarchie auf schwachen Füßen steht und bei einem heftigen Anprall tu Trümmer zu gehen droht. Da» angrenzende Spanien steht nunmehr vollständig unter dem Eindruck de» Frtedensschluffe». ES scheint, als lütte das Land den Kelch der Demüihtguug bi» zur Neige kosten sollen, denn auch Manila hat fich den Amerikanern noch ergeben müffen. Mangel an den norhwendtgfien Nahrungsmitteln ist auch hier der Grund, weßhalb die Spanier capitulirt haben. Den Amerikanern kommt die Uebergabe Manilas natürlich sehr recht, insbesondere angefichtS der so unbestimmt lautenden Bestimmungen bezüglich der Philippinen der Friedenspräliminarien. Schon fordert ein Theil der amerikanischen Preffe, daß man nun die malahlsche Inselgruppe nicht wieder herauSgrbe, nachdem die Unionsarmee Befitz von der Hauptstadt genommen habe. Wie wir schon mehrfach auSgesührt haben, dürfte denn auch die Philippinen- frage zum Stein de» Anstoße» sür den günstigen Verlauf der Frieden»verhandlungen werden. Wir wollen vorläufig mit unseren Erörterungen zurückhaltrn bi» eine Klärung der Angelegenheit eingetreten ist, umsomehr, als jetzt auq die Insurgenten in Action zu treten scheinen und den Amerikanern die Früchte de» Steges streitig machen oder wenigsten» mit ihnen die Beute theilen möchten. All' die Lonflict» gerüchte, die bezüglich England» und Rußlands in Umlauf waren, sollen nicht wahr gewesen sein, wenigsten» versichert jetzt die Londoner Preffe, daß Alle» in schönster Ordnung sei. Aber die Ernennung deS neuen Vice- könig» von Indien läßt doch darauf schließen, daß England auf seiner Hut ist und seinem Rivalen stark auf die Finger sehen will. In Frankreich steht die Drehfuß Hydra noch immer im Vordergrund de» JnterefftS, aber etwas Neue» hat fie noch nicht wieder hervorgebracht. Esterhazy ist au» der Untersuchungshaft entlasten worden, was übrigen» nach dem ganzen Gang der Untersuchung kaum noch zweifelhaft war, ebenso wie e» höchst zweifelhaft ist, daß dem Obersten Picquart der Prozeß gemacht werden wird. Damit Waffen aber die französischen Chauvinisten die DrtysuS-Affaire nicht au» der Welt! (xx) Deutsches Reich. Berlin, 19. August. Da» „Berliner Tageblatt" meldet aus Pari»: Da» Profefforen-Eollegium der Sorbonne hat eine Adreste an den Unterricht»winifter Bourgeoi» gerichtet, um gegen die Maßre g e lu n g de» Professors Stapfer zu protestiren. 35 Professoren von 43 haben die Adresse unterzeichnet. Berlin, 19. August. Bon einem Misfionar tn Süd- Shantung geht der „Germania" ein ausführlicher Bericht über die Verfolgung ber Mörder der dortigen I deutsch en Missionare zu. Aus demselben ergibt fich die Bestätigung der Beschuldigung gegen Eugen Wolff, wonach er fich al» Vertreter de» deutschen Gesandten in China aus- gegeben und den Misfionaren geholfen hat, unschuldig Verfolgte unter stillschweigendem Zugeständnis de» chinesischen Mandarinen au» der Haft zu befreien. Berlin, 19. August. Die „Post" berichtet, daß betreff» de» von dem Reisenden Eugen Wolff in Shantung verübten Falle» autokratischer Gerichtsherrlichkeit eine eingehende amtliche Untersuchung eingeleitet ist. Wie die „Post" erklärend auSsührt, würde Wolff» Handlung fich im Sinne unsere» Strafgesetzbuches zunächst darstellen, al» unbefugte Ausübung eine» öffentlichen Amte» bezw. unbefugte Vornahme einer öffentlichen Amtshandlung, welche mit Ge- fängniß bis zu einem Jahre oder mit Geldstrafe bis zu 300 Mark bestraft wird Außerdem habe fich Eugen Wolff der vorsätzlich widerrechtlichen Befreiung von Gefangenen schuldig gemacht, wa» mit Gesängnih bi» zu 3 Jahren bestraft wird. Berlin, 20. August. Aus Kamerun berichtet da» Commando des Habicht, daß da» LandungScorp» de» Habicht einen erfolgreichen Streifzug gegen die Mpaugwe» unternommen habe, die die Station Kampo unweit Kribi (Kamerun) bedrohten. Seit dem 7. Juni versuchte ein Stamm der Mpangwe, die Mbasfis, die Gegend um die Station Kampo zu beunruhigen. Sie plünderten eine Karawane, verübten verschiedene Diebstähle und bedrohten den Verwalter der dortigen Cacaoplantage mit Gewalt, sodaß er fich genöthigt sah, von seiner Schußwaffe Gebrauch zu machen. Später wurde ein schwarzer Arbeiter von den Mbassi» schwer verwundet, sodaß er am Tage nach der Verwundung starb, worauf alle schwarzen Arbeiter, etwa hundert Mann, an» Angst die Plantage verließen. Auf Bitten de» Leiters der Station wurde während der Nacht zum Schutze eiuLaudungS- zug de» Habicht an Land geschickt. Dieser hatte den Befehl, Station und Plantagenhau» zu besetzen, am nächsten Tage den Versuch zu machen, den Hauptanführer der Aufständischen sowie einige von ihnen gefangen zu nehmen und die Dörfer der Mbasfis, die etwa zwei Stunden von Kampo entfernt im Busch lagen, niederzubrennen. Erstere» ist dem Expedition»- corp» nicht geglückt, da alle» au» den Dörfern in den Busch geflohen war, wohin eine Verfolgung unthunlich erschien, da die» von der am nächsten Tage zu erwartenden Schutztruppe gründlicher auSgesührt werden konnte. Die feindlichen Dörfer wurden indrffen niedergebrannt. Auf dem Marsche dahin wurden al» Seitendeckung gegen plötzliche Uebersälle im Busch Feuilleton. ♦ Wanderöitder aus dem Spessart. Bon Carl Geißler. I. Trotzdem da» Fahrrad fich längst die Welt erobert hat, habe ich noch immer eine Vorliebe für da» Wandern. Eine Reise um die Erde zu Fuß ist heute noch «ein Ideal, dessen Verwirklichung ich al» da» schönste Ziel meine» Leben» betrachten würde, wenn Ich über da» nölhigr Kleingeld und die erforderliche Zeit verfügen könnte. Da ich aber nur in geringem Maße über diese beiden Dinge gebiete, so muß ich »ich bescheiden und mit kleineren Fußwanderungen vorlieb nehmen, die ich nicht allzu laage auSdehne, damit ich nicht »ft in die Lage komme, in Gasthäusern übernachten zu „üffeu. Ich gestehe, ich habe eine Abneigung gegen daS Logiren In Gasthöfen - der Anblick eine» bepackten Reisekoffers flößt «r Entsetzen ein und befrackte, auf Gummisohlen einher- gleichende Kellner und andere Bedientengefichtrr find meine erklärten Feinde. Ich weiß e», man ruht am besten l» eigenen Heim- wenn der Abend naht, will ich schlafen in «einen ,m Grün verborgenen Häu»chen, wo die Tanne vor »eine« Fenster rauscht und fröhliche Vogelstimmen den iahenden Morgen verkünden. Erdrückende Hitze ist die Signatur der letzten August, tage. Wir — d. h. mein Freund Zacharia» Tröppelweier rud ich — find heute frühzeitig aufgebrochen, nm mit der Eisenbahn die Station Sulzbach am Main zu erreichen unb von boxt au» unseren Streifzug in den lieblichen Spessart zu beginnen. Mein wohlbeleibter Freund bedarf dringend der Stärkung seiner durch anstrengende geistige Thätigkeit etwa» herabgekommenen Nerven und will die» erreichen durch den Aufenthalt in den stillen Thälern und herrlichen Wäldern de» Speffart». Al» Grundbedinguog für daS Wohlgelingen einer jeden Fußwanderung dünkt meinem Freunde ein kräftige» Frühstück, wehhalb wir ein solche» in der „goldenen Sonne" zu Sulzbach in doppelter Quantität eivnehmen, wobei wir natürlich nicht unterloffen, die in Anbetracht der übergroßen Hitze unbedingt noihweudige Befeuchtung mit Pfälzer Rothem eintreten zu laffen. Daun führt unser Weg in der Sounengluth de» Morgen» hinan» nach dem eine Stunde von Sulzbach am Fuße de» vorspeffart» in einem schönen Thälchen gelegenen Bad Sodenthal. Diese freundliche Heilstätte — früher eine Saline — besitzt einige jodbromhaltige Qulllen, deren Heilkraft gerühmt wird- da» Bad erfreut fich einer jährlich wachsenden Frequenz seitdem Herr Proseffor Hoffer au» Würzburg Eigenthümer deffelbru geworden unb durch Herstellung zeitgemäßer Neueinrichtungen auch höheren Ansprüchen genügen kann. Da» alte Kurhau» hat durch den Anbau einer Restauratton»halle eine nicht unwesentliche Vergrößerung erfahren- ein neu erbaute» stattliche» Blockhau» neben dem Kurhau» unb eine prächtige Villa am jenseitigen Bergabhange finb zur Aufnahme von Kurfremden bestimmt. Wer fern vom Getriebe der Menschen Heilung, Ruhe und Erholung suchen will, der findet in Sodenthal hierzu Gelegenheit- die friedliche Stille de» Orte», der hübsche Park mit den schönen Waldspaziergängen genügen allein, eine wohlthätige Wirkung auf den Mengen hervorzubringen. Wir ließen nn» nieder, um an» zur Weiterwanderung zu stärken und wanderten bann nach dem Genuß von Frankeu- unb Moselwein, den wir sür gut unb prei»würdig befanden, weiter bergan nach der Hohen Warte, die wir nach etwa anderthalbstündigem Marsche auf schönen Waldwegen erreichten. Leider laffen ans diesem Wege die von dem vereine der Speffartfreunde hergestellten farbigen Wegzeichen viel zu wünschen übrig, da dieselben zum größten Theile verblaßt und erneuerungSbedürftlg find- wir gingen dehhalb auch öfter» fehl, doch gelang e» nn» immer wieder, den rechten Weg zu finden. Auf dieser langen Wanderung begegnet man in der R:gel keiner Menschenseele, doch ba gerade Feiertag war, so hatten wir da» Glück, mit Speffartbewohnern zusammenzutreffen, die unS, besonders aber zu meine» wohlbeleibten Freunde» Beruhigung, verkündeten, daß tn dem nicht mehr fernen Hohewarthäu»chen eine Erfrischung zu haben sei. Wir verdoppelten nun unsere Schritte und fanden zu unserer Freude inmitten de» herrlichen Walde» ein Häu»chen, da» die müden Wanderer anfntmmt. Der Förster von BolkerSbrunn betreibt dortselbst au Sonn- unb Feiertagen eine Wirthschaft, wo man für wenige» Veld eine anständige Verpflegung erhalten kann. Da» HohewarthäuSchen liegt in einer der Stadt Aschaffeu- bürg zu Eigenthum gehörigen Waldung. Im vorigen Jahr- hundert al» Schutzhütte für den Förster erbaut, wurde e» vor Jahrzehnten durch Ausbau eine» zweiten Stockwerk» vergrößert und bietet jetzt für eine große Anzahl Personen Raum. Da» freundliche WirthSzimmer ist getäfelt und theil- weise mit Wandbildern auf» Schönste geschmückt, die altdeutsche Ausstattung läßt nicht» zu wünschen übrig, und zwei ausgestellte Feldbetten laden den Wanderer zur Rast ein. Alle», wa» ba» Auge hier fieht, ist von Freunben de» Walde» und der Hohen Warte gestiftet worben, um den Besuchern ben Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen, von dem Frembenbnche, der Tischdecke und der Guitarre bl» zu den Feldbetten, den Wandschränken und den Butzenscheiben. Ein Ofen tn der Ecke de» Zimmer» deutet au, daß da» WarthauSchen selbst im Winter Besuche empfängt. Um da» Häuschen befinden fich teraffeaförmige Anlagen, die mir Tischen und Bänken versehen find und auch größeren Gesellschaften Gelegenheit geben, hier eine Festlichkeit zu veranstalten- ja, selbst eine Kegelbahn und ein großer Pferdestall ist vorhanden. Zu unserer Freude trafen wir gute Gesellschaft. Ein Herr au» Aschaffenburg hielt fich mit seiner Gattin einige Tage hier auf, um der Jagd auf Rehböcke obzuliegen. die Polizeisoldateu und einige befreundete MpangweS der« wendet. Der Hin- und Rückmarsch verlief ohne Zwischenfälle, auch die Zerstörung der Dörfer selbst, obgleich die Bewohner kurz vor dem Eintreffen des LandungßzugeS erst die Hütten verlaffeu haben mußten, was au- den noch glimmenden Feuern zu schließen war. Am Nachmittag jener Tager wurde von dem Commaudo des Habicht ein zweiter LandungSzug zur Ablösung nach dem Laude geschickt. Am Vormittag der 23. Juni kam die Nachtigal auf die Reede von Kampo mit der Meldung, daß der Commandeur der Schutztrupp« mit 1 Offizier, 1 Arzt, 4 weißen Unteroffizieren und 130 Sol- baten eiugetroffeu sei, um nunmehr den Schutz der Station zu übernehmen. Hierauf wurde die Laudunglabtheilung der Habicht an Bord zurückgezogen. Berlin, 19. August. Die Gehetmmittelfrage. Die Frage, die bei dem bestehenden Verbot der Ankündigung von Gehetmmitteln nicht nur die bethetligten Apotheker, Drogisten, Zeitungsverleger u. s. w., sondern auch daß kaufende Publikum beschäftigt, nämlich die: »WaS ist ein Geheimmittel?" ist für den Umfang der preußischen Monarchie nunmehr gelöst und entschieden durch einen anfangs dieses Jahres von dem Eultusministerium, dem Ministerium des Innern und dem Ministerium für Handel und Gewerbe er- gegangenen Erlaß. Der in der „N. A. Z." mitgetheilten Verfügung entnehmen wir Folgendes: DaS angeregte Verbot der öffentlichen Ankündigung von Geheimmttteln findet nicht überall einen gleichmäßigen Vollzug. Namentlich werden Arzneien, die in der einen Provinz als Heilmittel angesehen werden, in einer anderen nicht als zu den Geheimmitteln gehörig betrachtet und deshalb nach wie vor unbeanstandet daselbst öffentlich angepriesen. Die Abstellung einer derartigen RechtSungleichheit muß deshalb ins Auge gefaßt werden. Hierbei ist der Weg, durch eine authentische Feststellung des Begriff- „Geheimmittel" Abhilfe zu schaffen, bei der Schwierig, leit, eine für alle Fälle zutreffende und nach jeder Richtung befriedigende BegrtffserklSruug zu geben, kaum gangbar. Da iudeffeu Hauptursache deS in Frage stehenden UebelstandeS die anscheinend vielfach verbreitete Auffaffung ist, daß ein Arzneimittel nicht mehr als Geheimmittel zu betrachten ist, sobald seine Zusammensetzung in irgend einer Weise bekannt gegeben wird, so läßt sich eine wesentliche Befferung deS gegenwärtigen Zustandes schon dadurch erreichen, daß eine übereinstimmende Auffaffung darüber herbeigeführt wird, unter welchen Voraussetzungen die Beschreibung eines Geheimmittels in der öffentlichen Ankündigung seine Eigenschaft als Geheim- mittel auszuschließen geeignet ist. In dieser Beziehung kann von dem Grundsatz ausgegangen werden, daß ein Heilmittel seiner Eigenschaft als Geheimmittel höchstens dadurch entkleidet wird, daß seine Bestaudtheile und Gewichtsmengen sofort bei der Ankündigung in gemeinverständlicher und für Jedermann erkennbarer Weise vollständig und sachentsprecheud zur öffentlichen Keuutuiß gebracht werden. Angaben, auS denen nur ein Sachverständiger ein Urtheil über das Mittel sich bilden kann, sind als ausreichend nicht zu erachten, insbesondere nicht die Bestandtheilr des Mittels In lateinischer Sprache. Hiermit steht im Wesentlichen auch im Einklänge die Rechtsprechung, nach welcher ein Geheimmittel jedenfalls daun vorliegt, wenn die Bestaudtheile und das Mengen- verhältuiß der Zubereitung „nicht ausreichend", „nicht deut- lich für das Publikum", „nicht für Jedermann zweifellos" bei der Ankündigung erkennbar gemacht find. Daß auch die Bereitung-weise eines Mittels aus der Veröffentlichung ersichtlich zu sein hat, wenn es nicht als Geheimmittel gelten soll, wird nicht gefordert zu werden brauchen, da mit dem Erlaß deS in Frage stehenden AnkÜudtgungsverbotS nur be- abfichttgt gewesen ist, bei den zur öffentlichen Ankündigung zugelaffenen Arzneimitteln dem Publikum die Möglichkeit zu bieten, ein eigenes Urtheil über Heilkraft und Geldwerth der einzelnen Mittel sich zu bilden, nicht aber auch die Möglich- Bald war die Bekanntschaft des liebenswürdigen Ehepaares gemacht und es entspann sich eine lebhafte Unterhaltung, die mit jeder weiteren Flasche des trefflichen Weines anziehender wurde. Die Becher klangen, — baß Saiten, spiel wurde von der Wand herabgeholt, und Lieder erklangen durch den tiefen Frieden deS Waldes. Ich nahm das Fremdenbuch zur Hand und schrieb zum Preise der Hohen Warte: Im stillen Waldesrauschen Steht hier ein Häuschen fein; Es blinket freundlich die Sonne Durch den schönen Buchenhain. — Im trauten Stübchen beim Weine Sitzen der Zechgesellen drei, Sie sangen zum Klang der Guitarre Manch Liedlein von Lieb' und Treu'. — Sie tranken der Flaschen viele Bon dem trinkbar edlen Wein, Bis die letzten Strahlen der Sonne Durch die Scheiben fielen herein. Dann brachen sie auf zum Wandern Tief in des Spessarts Nacht .... — Wenn nur auf ihren Pfaden E!n Engel steht zur Wacht! So saßen wir, bis die Strahlen der scheidenden Sonne durch die Butzenscheiben lugten — fie körnten nur coustatiren, daß eß um da» Weiterwandern nach unserem Ziele, dem durch Hauffs „Wirthshauß im Speffart" bekannt gewordenen Rohr- bruuu, für dießmal geschehen war. Mit Hilfe der freundlichen Försterstochter wurden zwei Feldbetten herangefchleppt, auf denen wir unsere müden Glieder ausstreckten, nachdem die feuchtfröhliche Sitzung beendigt war, und bald ruhte wieder stiller Friede über dem einsamen Walde; kein Laut war hörbar — nur daß Schnarchen meines Freundes Zacharias. (Fortsetzung folgt.) keit, solche Mittel nach dem veröffentlichten Rezepte sich selbst anzuferttgen. n v Köln, 19. August. Heute Nacht starb der Landtags- Abgeordnete, Geh. Regieruugsrath Karl Knebel im Alter von 58 Jahren. Köln, 19. August. Die „Köln. Ztg." läßt sich aus Sofia berichten: Ein sonst verläßlicher Gewährsmann behauptet, daß bei dem letzten Besuch in Cettinje zwar kein formelles Bünduiß zu Staude gekommen fei, iudeß hätten beide Fürsten in längerer Berathung ein durch Handschlag bekräftigtes persönliches Einvernehmen dahin abgeschloffen, daß Montenegro sich verpflichtet, bei eine« Streit Bulgarien» mit der Türkei Bulgarien sich durch sofortigen Einfall an der Grenze beizuftehen. Dafür sei Montenegro eine Gebietserweiterung zugesprochen. Att-Urud Rom, 19. August. In ganz Italien find furchtbare Gewitter niedergegangen. Mehrere Küstenstädte stehen unter Waffer. Viele Häuser sind eingestürzt. Soweit bisher I festgeftellt, find sieben Personen bei dem Unwetter ums Leben gekommen. Rom, 19 August. Der Jesuitengeneral PaterMartin hatte in den letzten Tagen mit dem Papste eine Unterredung, in welcher, wie von informirter Seite versichert wird, wichtige Beschlüffe für daß nächste Conclave gefaßt worden find. London, 19. August. Nach einer Meldung auS Honkong ist die Unterzeichnung der Uebergabe von Manila durch den spanischen General Guadenem und den amerikanischen General Merrit erfolgt. Ein aus Manila zurückgekehrter englischer Offizier berichtet, daß die Einnahme der Stadt Manila spielend vor sich gegangen sei und für die Amerikaner ein förmlicher Spaziergang war. Die Spanier hätten fich so gut wie gar nicht vertheidigt. London, 19. August. „Daily Mail" berichtet aus Odessa, daß Rußland mit Spanien in Unterhandlungen stehe behufs Abtretung einer Kohlenstation auf den Philippinen an Rußland. Madrid, 19. August. Aus Biarritz wird gemeldet, daß Don Carlos ein Manifest an feine Anhänger vorbereite | und dasselbe demnächst veröffentlichen werde. In offiziellen । Kreisen glaubt man, daß Don Carlos die Ausführung seiner Pläne bis zum Frühjahr verschieben werde, obgleich Alles für eine revolutionäre Bewegung vorbereitet sei_____________ Locales und Krovlnzielles. Sieben, 20. August 1898. ♦♦ Fleischbeschau. Die Vorarbeiten für die Einführung der obligatorischen Fleischbeschau von Reichswegen find im Reichsamt des Innern so weit gefördert, daß eine darauf bezügliche Gesetzvorlage dem BundeSrath im Herbst zugehen dürste. DaS Bedürfniß einer gleichmäßig im ganzen Reiche nach übereinstimmenden Grundsätzen einzusührenden Fleischbeschau ist im Jntcreffe deS Schutzes von Leben und Gesundheit der Bevölkerung wiederholt von den Regierungen wie von den Volksvertretungen verschiedener Bundesstaaten anerkaunt wordeu. ES ist ein durchaus unhaltbarer Zustand, daß in einzelnen der deutschen Staaten eine solche obligatorische Fleischbeschau bereits existirt, in anderen nicht, sowie daß alle anderen GefichtSpunkte maßgebend find. Daß in dem Reichsgesrtzentwurf dieselben ober wenigstens gleichwertige hygienische Vorschriften für Fleischwaarev, die au» dem Auslände eingeführt werden, vorgesehen werden, wie für die inländischen, darf als selbstverständlich gelten. Zugleich soll aber das Reichsgesetz auch die Frage einer zweckmäßigen Verwendung der ConfiScate regeln, eine Frage, der bisher bei Weitem nicht die nothwendige Aufmerksamkeit geschenkt wordeu ist. ES scheint, daß weiter auch der Punkt der zwangsweisen Schlachtvieh-Versicherung mit in Erwägung gezogen wird. Bekanntlich hat diese letztere, wenigsten» so weit das Schwarzvieh betroffen wird, schon vor mehreren Jahren das preußische Abgeordnetenhaus beschäftigt. Dem Gedanken einer Entschädigung für Verluste von Schlachtvieh standen damals fast alle Parteien sympathisch gegenüber. Trotzdem lehnte das Abgeordnetenhaus den Regierung», j Gesetzentwurf ab, und zwar weil einerseits die Coutrole zu große Schwierigkeiten zu verursachen schien, andererseits die Besitzer durch die Versicherungsprämie zu drückend belastet wordeu wären. Mau wird gespannt sein dürfen, wie das Reich die Klippen, an denen damals die Angelegenheit in Preußen scheiterte, umgehen wird. ** Bahubefördetuug von Fahrrädern. Ein Gesuch deS „SchutzverbandeS deutscher Radfahrer" an den Eisenbahn- Minister um Abänderung der am 1. September in Kraft I tretenden Bestimmungen über die Abfertigung der der Bahn zur Beförderung übergebenen Fahrräder, wonach diese nicht I mehr mit Schnellzügen befördert werden dürfen, für jede» I Rad 50 Pfg. zu entrichten find rc., ist abschlägig beschiedeu I worden. In dem Bescheide heißt eß, daß die Bestimmungen nach reiflicher Prüfung und nach Anhöreu von Sachverständigen aus den Kreisen der Radfahrer erlassen wordeu feien. Eß gelte, Uebelstände zu beseitigen, die durch daß massenhaste Aufgeben von Fahrrädern der Ausflügler uameut- lich im Nah- und Vorortverkehr größerer Städte fich fühlbar gemacht haben. Siu Anlaß zur allgemeinen Aenderuug der neuen Bestimmungen liege daher nicht vor. Ars» Ser Zeit für die Jeit Vor 60 Jahren, am 21. August 1838, starb zu Berlin der Dichter Adalbert von Chamisso, der von Geburt Franzose, feiner Sprache und Gesinnungsart nach aber ein Deutscher war. Er ist Verfasser de» weltberühmten Märchen- Peter Schlemihl, vieler Balladen, Romanzen und anderer Gedichte. Zu der berühmten Erzählung „Salas y Gomez" wurde er durch seine dreijährige Reise um die Welt angeregt. Chamisso erblickte am 30. Januar 1781 auf Schloß Boncourt in der Champagne das Licht der Welt. Vor 34 Jahren, am 22. August 1864, kam das humane Werk der Genfer Convention zur allgemeinen völkerrechtlichen Geltung, wonach alle zur Wartung und Heilung der Kranken und Verwundeten nolhwendigen Personen unter den Schutz de» Völkerrechts gestellt und gegen die Wirkung des Krieges gesichert sein sollen. Aeußeres Abzeichen: Rothes Kreuz auf weißem Grunde. Vermischter. • Das englische Eisenbahnwesen ist baß entwickeltste und vollkommenste der Welt- in keinem anberen Lande wird aber auch soviel gereist wie in Großbritannien. In einem Jahre werden durchschnittlich tausend Millionen Passagiere auf den englischen Eisenbahnen befördert- im Durchschnitt macht also jeder Einwohner der Vereinigten Königreiche jährlich fünfundzwanzig Reisen, und die Anzahl der an einem Tage in sämmtlichen auf dem Jnselreich verkehrenden Zügen befindlichen Reisenden ist etwa so groß wie zusammen die Einwohnerzahl der sechß Städte Liverpool, Manchester, Glasgow, Dublin, Birmingham und Bradford. — Interessant ist ein Einblick in die Organisation be» gewaltigen Betriebe» und den Etat einer der größten englischen Eisenbahngesellschaften, der „Midland Railway Company". Da» Eisenbahnnetz, auf dem die Züge dieser Gesellschaft verkehren, hat eine Länge von viertausend englischen Meilen- den größeren Theil davon hat die „Company" allerdings mit anderen Gesellschaften ge- weinsam, doch hat fie trotzdem nicht weniger als 1300 Mellen allein angelegt. Der Bau dieser Strecke kostete 50 Millionen Pfund Sterling, also ungefähr eine Milliarde Mark. Die zur Anlage verwandten Schienen ruhen auf über zwei Mill. Schwellen, die allein einen Werth von fünf Millionen Mark repräsentiren. Die theuerste Linie der „Midland Company" ist die von Leicester nach London- ihre Herstellung hat pro Zoll sechzig Mark gekostet. Ueberhaupt sind die großbritan- Nischen Eisenbahnanlagen im Durchschnitt erheblich theurer al» die des Continent», da die englischen Gesellschaften die Kosten nicht gescheut haben, ihre BahnhosSanlagen in die Mitte der großen Städte zu verlegen - das erforderte zwar den Ankauf und die Mederreißung von ganzen Stadtvierteln, rentirte sich aber dadurch, daß die Gesellst aften auch den Verkehr in die Hände bekamen, der sonst im andern Fall ohne ihre Vermittlung zwischen den Städten und den Bahnhöfen stattgefunden hätte. DaS gesammte rollende Material der „Midland Railway Company" beläuft sich auf 120000 Waggons und 2 500 Maschinen. Eine Locomotive kostet ungefähr 40000 Mk. - inßgesammt repräsentiren alle Maschinen der Company 750000 Pferbekräfte. Die Güterzüge bet Gesell- schäft befördern im Jahre durch daS ganze Königreich Frachten im Gewicht von zusammen 34 Millionen TonS- der Personenverkehr beläuft fich auf siebzig Millionen Reisende, die Abonnenten eingeschloffen. Die Fahrkarten werden in einer Fabrik zu Paisley hergestellt und in Packetrn von je 50 000 Stück abgeüefert. 56000 Personen find im Betriebe, 2300 in den Bureaus der Gesellschaft angestellt. Sie vertheilen fich auf 600 Stationen, auf denen zur Sicherheit des Verkehrs 13 000 Signalmasten und 20000 Welchen vorhanden find. Die Länge der die Stationen verbindenden Telegraphendrähte beträgt 24000 englische Meilen- zur Lieferung beß galvanischen Stromß finb 90000 Elemente unb Batterien erforber- lich. Die Kosten der Beleuchtung der Züge waren so enorm, daß fich die Bahngesellschaft entschloß, achtzehn eigene Gaß» werke anzulegen- diese liefern jetzt jährlich 300 Millionen Cubikfuß Ga» im Werth von 800 000 Mk. Zum Schluß sei noch angesührt, daß die Gesellschaft fünf Eisenbahnhotels besitzt und zwar in London, Leeds, Bradsord, Derby und Bolton. Alles in allem giebt die „Midland Railway Company" zu Unterhaltung ihres coloffaleu Betriebes m jeder Minute 200 Mk. ans, dem aber wieder eine durchschnittliche Einnahme von fast 380 Mk. gegenüberfteht. (Romanwelt). * Zur Erklärung der electrifcheu Ladung der WoUen liefert Brillonin in „Clel et Terre", wie das „Archiv für Post und Telegraphie" mittheilt, einen beachtenswerthen Beitrag. Nach den Untersuchungen des berühmten Physiker» Professor Heinrich Hertz aus dem Jahre 1887 springt bet electrlsche Funke unter bem Einfluß ultravioletter Strahlen leichter über, als in der Dunkelheit. 1888 zeigte Prof. Wiedemann, daß sich diese Wirkung auf die negativ geladenen Körper beschränkt. DaS Studium dieser Er- schettuligen ergab, baß jebe negativ geladene metallische Oberfläche ihre Electrlzltät verliert, wenn fie ben ultravioletten Strahlen beß Sonnenlichtß ausgesetzt ist, unb daß fich dieselbe Wirkung zeigt, wenn ein Ei-block als Verdichter negativer Electrizität dient. Beginnt aber die Oberfläche beß Elseß zu schmelzen, so verringert sich bte Wirkung beß ultravioletten Lichtß sehr stark, bis sie verschwinbenb klein wird, wenn eine Wasserschicht ben EiSblock bedeckt. Während somit Els sehr empfindlich gegen ultraviolette Strahlen ist, bleibt Wasser dagegen unempfindlich. Auf diese Ergebnisse beß Versuch» i gründet Blillouin seine Erklärung der Lustelectrizität. Wenn In irgend einem Augenblick in der Lust ein electrische» Feld vorhanden ist, werden fich die Eisnadeln der Cirru-wolken durch electrische Vertheilung laden, an dem einen Ende negativ, an bem anderen positiv. Sobalb aber die negativ I geladenen Enden der Etsnabeln von ultravioletten Strahlen getroffen werben, verlieren fie ihre negative Electrlzltät, der Zustand der Eisnabeln und damit bas Verhalten ber ganzen Cirruswolke wirb pofitiv elektrisch. Die aus ben Eiknadelu stammende negative Electrlzltät verbleibt auf ber umgebenden Luft, welche, wie Untersuchungen erwiesen haben, auch bei ultravioletter Bestrahlung als Isolator wirkt. Die atmosphärische Electrizität erklärt fich hiernach als eine Wirkung ber Sonnenstrahlung auf die Cirruswolken. Uöt L Sh* A JS»* s£ esM*:}lo^ '««•IMftt u» Ä" &,ni' ‘hi Mku °»tii« J WlthMlv M|(| Ltott, *»tn Mt 'Mavchesttt,Wz°i, *JNmfiant th ,t° ialt*0‘D Bthkbtl uni Wvbch,Winsln. Ttsrnbahunktz, ans hlkv, hnt eint An,e fl»ö§«en Thkil bnton 3«id ©tltmtüfin g(. °igtt qU 13003Rttltn kr kostete 50 MWn» Killtarde Maik. Die aof über zwei M fünf Milltooea Mail »Mlblaod Lompnrh' ! Herstellung hat pro : N dir yo^bittan« t txtjibUi) ihrmrr all irsriischnstrn dir Kost» agrn in dir Mine bn dertr zwar den Avkus adtviertelu, rentirte uch den Verkehr In blt n Fall ohne ihre Ln- den Bnhnhösen statt- ide Material der „Mid- ans 120000 Wnggoct uotive kostet ungrsSH, ren alle Maichturn drr i Güterzüge der Geiell- anze Lönigreich Fracht» innen M; der Per- Mionen Welfinbe, die Uten »erben in einet MMirbOMTM MW, «W Sir vrrihriirn sich °°i Mltsllt »■' Stichen vorhanden > tnbta Teltgraphendrahtl Lteserung de» galvui- und Batterien ersorder. 6, elg«ne l 9«* wA E «j* 000 Vit 8™*, **** Ml°°t r,Ä-s erst"'- fgoUcn •ws*: \‘“STä l" ff riW N . 1888 i-ll" «M* itI «" ■t dn°b"' <*■** #JÄ*’ Zirkung ' ? @(nn tio' ,nb kieto tvtrd, 8(| irhr 'Wt ß* "KL * "tf ' , fltgflfl gut«1“ ’yua etff! 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