1898 Donnerstag den 21. April Hießener Anzeiger General-Anzeiger Amts- und Airzeigeblatt für den Kreis (ßiefeen | Gratisbeilage: Gießener Familienblätter^ 7. Bellersheim 14. Climbach 82. ungen Summe 474.52 Struve im Wteseuthal angekommeu, in der Alle Anzeigen-DermittlungSstcllen deS In- und Auslands nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. Annahme von Anzeigen zu ver Nachmittags für den ■folgent-m Tag erscheinenden Nummer bis Vorm. 10 Ubv. 30. Heuchelheim 11 Holzheim 4. 5. 6. Allertshausen Alten-Buseck Annerod Beltershain BerSrod Bettenhaufen Beuern Birklar Burkhardsfelden 1. Albach 2. Aklendorf a. d. Lahn 3. Allendorf a. d. Lda. Redaction, Expedition und Druckerei: Kchukstraße Ar. 7. einzelnen LandeStheile maßgebend sind. So werden z. B. von den Reichs- und Staatskasse« innerhalb des Großherzogthuw» Hessen die Scheine der Bank für Süddeutschland als Zahlungsmittel anerkannt, wahrend Scheine der Sächsischen Bank zurückgewtesen werden. Umgekehrt werden im Königreich Sachsen die Scheine der Suchst« scheu Bank angenommen, die der Bank für Süddeutschland dagegen nicht. Giltig al- Zahlungsmittel im gesummte« Reichsgebiet find nur die ReichSbanknoten. Außer den verschiedenen Banknoten giebt es nun de- kauntlich auch noch Scheine zu 5, 20 und 50 Mark. Die Ausfertigung dieser Scheine ist der ReichS-Schuldeoverwaltung übertragen. Diese hat für Rechnung des Reiches für be- ZahluugSauSgleichuugen zu erleichtern und für Nutzbarmachung verfügbaren EapitalS zu sorgen. Sie hat ihren Hauplfitz i« Berlin, ist aber berechtigt, au allen Orten des Reichsgebiete« Zweiganstalten zu errichten, desgleichen kann der BuudeSrath die Errichtung solcher Zwetganstalten an bestimmten Plätzen anordven. Die Reichsbank hat das Recht, zur Erleichterung bei GeldverkehrS nach Bedürfutß an Stelle der Münze Scheine, Noten auSzugeben. Diese Scheine zu 100 und 1000 tot führen, weil fie von der ReichSbank verausgabt werden, bnt Namen ReichSbanknoten. Ihre An- und Ausfertigung, Ein« ziehung und Vernichtung erfolgt unter Eontrole der Reichs« fchuldevcommtsfiov, die Verausgabung auf Grund des Bank- gefetzeS- nach demselben ist die ReichSbank verpflichtet, für den Betrag ihrer in Umlauf befindlichen Banknoten jederzeit mindestens ein Drittel in IcnrSfähigem deutschen Gelbe oder tu Gold io Barren, oder ausländischen Münzen, das Pfund fein zu 1392 Mk. gerechnet, und den Rest in dtSeouttrten Wechseln, für welche mindestens zwei, als zahlungsfähig bekannt, haften, in ihren «affe» als Deckung bereit zu halte». Auf Verlangen ist die ReichSbank verpflichtet, ihre Noten bei ihrer Hauptkaffe in Berlin sofort auf Präsentatiou und bet ihren Zwetganstalten, soweit es deren Baarbestände gestatte», gegen curSfähtgeS deutsches Geld etnzulöfev. Für beschädigte Noten hat fie Ersatz zu leisten, sofern der Inhaber etueu Theil der Note vorzeigt, der größer ist als die Hälfte oder den Nachweis führt, daß der Rest der Note, von der er nur die Hälfte oder einen geringeren Theil präsentirt, vernichtet sei. Für vernichtete oder verlorene Noten Ersatz zu leiste», ist die Bank nicht verpflichtet. Die Befuguiß zur Ausgabe von Banknoten kann nur durch RetchSgesetz erworben werde». Diese Befugniß befitzeu, neben der ReichSbank noch ver« schiedene Privatbanken, so die Bank für Süddeutschland, die Sächsische Bank, die Frankfurter Bank u. a. Eine Berpstich- tung zur Annahme von Banknoten bet Zahlungen, die gesetzlich ia Geld zu leisten find, besteht nicht. Judeffen werden dir Noten der ReichSbank von allen öffentlichen Staats- und Ge« meindekaflen jederzeit |tn Zahlung genommen, während bezüglich der Noten der Privatbanken besondere Bestimmungen für die Mittlerweile marschtrte der Feind, d. h. der General v. Gagern, mit badischen und hessischen Truppen herbei und wandte sich rheinaufwärtS über Schliengen auf «ander». Statt non in Schopfheim zu bleiben und den Anmarsch der Sigel'scheu und WeiShaar'schen Solonoen abzuwarten, beschloß Hecker, allein auf Kandern zu marschtreo. Unterwegs sandte er wohl Eilboten an die Beiden, in Eilmärschen heravzukonnue», allein die Voten kamen nicht zur rechten Zeit au. Am 19. April um 2 Uhr Nachmittags rückte die Schaar Heckers in der Stärke von höchstens 900 Manu über Steine* gegen Kaudern vor. Die Absicht diese« Marsches war, fich deu Thalweg nach Freiburg zu öffnen. Abends jedoch erhielt General v. Gagern davon Meldung und beschloß, am folge» den Morgen mit seinen Truppen, zusammen 2400 Mau», eine Angriffsbewegung auf Kaudern zu machen. Kaum war Hecker hier augelangt, al« ein KriegSrath gehalten wurde/ denn man hatte durch zwei gefangene Dragoner über de« Stand der Sachen Kunde erhalten. Während der Berathung Adresse für Depeschen: Anzeiger Hieße«. Fernsprecher Nr. 51. Daubringen Dors-Gill Eberstadt Ettingshausen Garbenteich Geilshausen Gießen Göbelnrod Grotzen-Buseck Großen-Linden Grünberg Gröningen Harbach Hattenrod Hausen AlS man am 15. April, Mittags, Eugen verließ und auf Donaueschingen zu marschirte, um fich mit den laut Aufruf dorthin beorderten Verstärkungen zu vereinigen, erfuhr man, daß dieser Ort bereits vou würtembergischen Truppen besetzt war. Nach kurzer Berathung entschied man sich dafür, den Feind zu umgehen und gelangte nach einem äußerst ermüdenden Nachtmarsch bei heftigem Schneegestöber nach Riedböhriugeo, wo die Schaar durch Desertion auf 800 Manu zusammengeschmolzeu war. Bet entsetzlichem Wetter ging eS Wetter nach Stühlingen und vou da über Bonndorf nach Lenzkirch. In Bonndorf verließ Struve die Schaar, zu welcher er bei Donaueschingen gestoßen war, und machte fich zur Eolonne WrtShaarS auf, um diese aus der Gegend von WaldShut und Säckiugen zur Bereinigung mir der Hecker'scheu herauzubringen. In der Nähe von Menzenschwand holte ein Bote auS Lenzkirch die Eolonne Heckers ein und meldete, es seien zwei Abgeordnete des in Frankfurt ragenden Fünfziger- AuSfchuffeS angelangt, welche mit Hecker zufammenzukommru verlangten. Die Zusammenkunft fand am Abend des 17. im Gasthause zu Bernau statt. Die Abgesandten forderten im Namen des Au-schuffe-, daß die Insurgenten von der Rebellion abstehen sollten und verhießen ihnen in diesem Falle für alles Geschehene volle Amnestie. Die Verhandlung verlief resultatloS und am folgenden Morgen, den 18., war- fchirte man auf steilen Pfaden hinab nach Schopfheim. Hier wurde Hecker von dem Fabrikanten Gottschalk inständig ermahnt, von einem Vorhaben abzusteheu, welches ihm, dem nüchternen GeschästSmann, auSfichtSloS erschien. Er hatte Recht, wurde aber vou Hecker auSgelachr. Der bekannte Banknoten-Diebstahl in der Reichsdruckerei hat naturgemäß zahlreiche mündliche und schriftliche Erörter- ungen zur Folge gehabt, die tudeß io ihrer Mehrheit erkenueu laffen, daß ein großer Theil der Bevölkerung fich nicht genügend klar ist über ReichSbank, Banknoten und Kaffenschetne. Die Einen verwechseln Kaffenschetne mit Banknoten, Andere halten Kaffenschetne und RetchSbauknoten für Schulden des Reiches und wieder Andere, die höchst .selten die persönliche Bekanntschaft der blauen Scheine machen, wissen weder wa« von Banknote noch von Kassenschein, fie kennen eben »nur Papiergeld und dieses wehr von Hörensagen. Daß nun gar die deutsche Reichsbank kein eigentliches ReichSinstitut, wie dir Reichspostverwaltung, sondern eine Privatbank ist, daS leuchtet nur den iwentgsten ein. Und doch verhält eS fich so. Die ReichSbank ist ithatsächlich rin Privatinstitut, fie steht indeß unter Leitung und Aufsicht deS Reiches. Diese Leitung und Aussicht deS Reiches wird aus- geübt vom Reichskanzler und unter diesem vom ReichSbank- dtrectorium. Dieses ist die ausführende, verwaltende und die Bank nach außen vertretende Behörde, während der Reichskanzler dir Geschäftsordnung für daS Dtrectorium und die Dienstiustructton für die Beamten erläßt. DaS Dtrectorium besteht aus einem Präsidenten und der erforderlichen Anzahl von Mitgliedern, diefe sowie der Präsident werden auf Dor- schlag deS BundeSrathe« vom Kaiser auf Lebenszeit ernannt. Die Beamten der Bank haben die Rechte und Pflichten der ReichSbeamten, fie beziehen jedoch ihre Gehälter, Pensionen rc. nicht vom Reiche, sondern von der Reichsbank. Antheilscheine der ReichSbank dürfen Reichsbankbeamte nicht besitzen. Den Inhabern der Antheilscheine (den Actio- väreu) kommt nämlich in erster Linie der Reingewinn der Bank zu gut, während da« Reich für Aufsicht, Leitung rc. eine bestimmte Provision bezieht. Die Rechnungen der Reichs« bank unterliegen der Revision durch den Rechnungshof de« Deutschen Reiches. Die ReichSbank selbst wurde errichtet auf Grund deS Bankgefetze« vom 14. März 1875. Sie besitzt die Eigen- ! fchaft einer juristischen Person und hat die Aufgabe, deu | Geldumlauf im gesammten Reichsgebiete zu regeln, die Uezngsprei» vlerteljährtich 2 Mark 20 Pfg monatlich 75 Psg. mit Bringcrlohn. Bei Postbezug 2 Mark 50 Psg. vierteljährlich. Wünsche, daß Hecker sofort umkehre und fich dort mit ih« vereinige. Unglücklicherweise brach Hecker aber am 20. April erst nm 8 Uhr Morgens rückwärts nach Steinen zu auf. ES war die allerhöchste Zeit/ denn früh Morgens hatte Gagern seine Truppen gegen Kandern in Bewegung gesetzt und erreichte den Ort gerade, als die Fretschaar ihn am anderen Ende verließ. Den Soldaten vorauf eilte der badische Nr. 92 Zweites Blatt 8. 3. 10. 11. 12. 18. 15. 16. 17. 18. 19. 30. 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 2ä. 29. Erscheint täglich mit Ausnahme deS Montags. Die Gießener Aamilleubtätter werden dem Anzeiger Wöchentlich viermal beigelegt. traf eine Dtpefche von Sigel ein, daß er mit Weibhaar Mtd Nähe fei und Feuilleton. Aüsitirte Ideale. Zu« 50. Jahrestage der Gefechte bet Kandern und Freiburg in Baden. Am 20. und 24. April 1848. Von Dr. A. Born. . (Nechdruck »erbot«.) K. 0. Im sollen" Zehre find gar viele Ideale vor die Flinte grkowwen, um kurzer Hand füfilirt zu werden. Auch im schönen Großherzogthuw Baden hatten fie dasselbe traurige Schicksal. „Mitbürger! Brüder und Freunde! Der Augenblick der Entscheidung ist gekommen I Worte können unser Recht und unsere Freihett nicht erobern; darum fordern wir Euch, alle waffenfähigen Manner, auf, Freitag den 14. April, 12 Uhr Mittags, tu Donaueschingen auf dem Marktplatz mit Waffen und Munition, geordnet und mit Lebensmitteln auf sechs Tage versehen, zu erscheinen. Gegeben zu Constauz, den 12. April 1848. Hecker. Sigel. WeiShaar." So lautete der Aufruf zum Kampfe für die Freiheit, und Heckers Schaar als Vorhut setzte fich am 13. April in Marsch. Allen voran schritt Hecker selbst mit lange« roth- blondem Bart, in blauer Blouse, Pistolen im Gurt, einen Schleppsäbel umgeschnallt, die Hahnenfeder auf dem grauen Schlapphut und lange Flößerstiefel au deu Beineu. Gießen, den 18. April 1898. Betreffend: Die Vertilgung der Raupenuester. Das Grotzherzogliche Kreisamt Gießm a* die Großh. Bürgermeistereien deS Kreises. Diejenigen von Ihnen, welche noch mit Erledigung anferer Verfügung vom 18. Februar d. I. — Gießener Anzeiger Nr. 43 — im Rückstände find, werden hieran mit sFrtft von drei Tagen erinnert. v. Gagern. 33. Znbeiden 34. Kisselbach 35. «lein-Linden 36. Langd 37. Lang-GönS 38. Langsdorf 39 Lauter 40. Leihgestern ___ Zu übertragen 376.84 Bekanntmachung. betreffend die Einsendung der für die LandeSwatseuavstalt zu erhebenden Eollecten und Büchsengelder. Im Kreise Gieße» sind in der Zeit vom jl. Februar 1897 biS dahin 1898 in den einzelnen Gemeinden die nachstehend verzeichneten Beträge für die LandeSwatsenkaffe ein« gegangen. Man bringt dies wit herzliche« Danke für die Geber hierdurch zur öffentlichen Kevntniß. Gießen, den 19. April 1898. GroßherzoglicheS Kreisamt Gießen, v. Gagern. verzeichnest -er im «reife Gießen in der Zeit vom 1. Februar 1897 bis dahin 1898 eigrgangenen Waifevbüchsengelder. X 1 X 1.13 Uebertrag 376.84 147 41. Lich 15.37 1.88 42. Lindenstruth 1.60 43. Lollar 5.44 2.37 44. Londorf —.25 12 — 45. Lumda 125 4 — 46. Mainzlar — 3.02 47. Münster 2.50 3.35 48. Muschenhrim — 83 — 36 49. Rieder-Bessingen —.46 2 51 50. Nounenroth —.70 -.40 51. Obbornhofen — 20 -.60 52. Oder-Bessingen —.50 3.50 53. Ober-Hörgern 19.15 —.53 54. Odenhausen — 1.65 55 Oppenrod — 4 85 56. Queckborn —.54 18 44 57. Rabertshausen 1.36 2.20 58. Reinhardshain 4.— 1.20 59. Reiskirchen —.80 226.23 60. Rodheim 1.24 61. Rödgen —.51 9.54 62. Röthges — 4.80 63. Rüddingshausen —.30 14.45 64. RutterShausm 1.35 1.24 65. Saasen 1.— 1.41 66. Stangenrod 1 10 —.60 67. Staufenberg 117 1.28 68. Steinbach 4 88 5.10 69 Steinhetm 8.— 1.20 70. Stockhausen — 11.10 71. Trais-Horloff 2.75 2.88 72 Treis a d. Lda. 2 — 1.68 73. Trohe — 8.69 74 Utphe 1.38 12.38 75. Villingen 1.81 4.40 76. Watzenborn m.Steinberg 9.öd 77. Weickartshain — —— 78. Weitertzhain 3«— 4.40 79. Wieseck 1.95 schädigte oder unbrauchbar gewordene Exemplare Ersatz za leiste«, wenn da» vorgelegte Stück zn eine« echten Scheine gehört und mehr al» die Halste eine» solchen beträgt. Die Scheine selbst werden bet allen Kassen de» Reiche» und sämmtlicher Bundesstaaten nach ihrem Renowerthe tu Zahlung genommen. Ihre Verausgabung erfolgt I« Auftrage und für Rechnung de» Reiche». Sie bilden also da» eigentliche StaatSpaptergeld und werden Reichskaffenscheine genannt. Die Ausgabe derselben erfolgte auf Grund de» Gesetzes be- treffend dieAuSgabe vonReich»kassenschetuen vom30.Aprtl 1874. Aach diesem wurde der Reichskanzler ermächtigt, zur Erleichterung de» Geldverkehrs ReichSkaffeuschetne zu« Gesammt- betrage von 120 Mill. Mark in Abschnitten zu 5, 20 uad 50 Mk. ausfertigen zu lassen und unter die Bundesstaaten «ach dem Maßstabe ihrer durch Zählung festgrstellten Bevölkerung zu vertheileu, während die Bundesstaaten ihr früheres StaatSpaptergeld bis zu« 1. Juli 1875 etuzu- ziehen hatten. Wenn also der schetoegterige Oberfactor sich nur Scheine zu 5, 20 und 50 Mk. widerrechtlich »»geeignet hätte, so würde dies ausschließlich zum Nachtheile des deutschen Reiches geschehen fein. Hat er dagegen nur Scheine zu 100 und mehr Mark unterschlagen, so tst eS zunächst zum Nachttheile der Deutschen RetchSbank bezw. deren Actiooären geschehen. Die RetchSbank selbst wird sich u. U. suchen schadlos zu halten, indem fie Ersatz vom RetchSfiScu» verlangt, weil die ReichSbankuoten tu der RetchSdruckerei unter Controle der RetchSschuldeocommisfion an- und ausgefertigt werden. Ob dies indeß geschieht und der FiScu» von Rechtswegen ersatzpflichtig gemacht wird, bleibt abzuwarten. Daß derartige Unterschletfe überhaupt Vorkommen konnten, ist um so auffallender, weil gerade in der RetchSpost- und Telegraphen-Verwaltuog der Dienstbetrteb mehr wie tu irgend einer anderen Verwaltung überwacht und controlirt wird, selbst wenn eS sich um geringfügige Sachen handelt. P. Deutsche» Reich Berlin, 19. April. Im Abgeordnetenhaus wurde heute die Interpellation von Brockhausen und Genossen be- rathen. Dieselbe lautet: Welche Maßaahmeu hat die Staat»- regterung tu Aussicht genommen, um die Schäden und Gefahren, welche dem gewerblichen Mittelstände durch dir im Detailhandel mit Maaren verschiedener Gattungen betriebenen großcapttalisttschen Unternehmungen entstehen, thunlichst ein« zuschränkeu. Im Laufe der Debatte erklärte der RegierungS- Lommtffar, General-Steuer-Director Burghardt, die Regierung habe in voller Würdigung der großen Wichtigkeit dieser Frage die Angelegenheit geprüft und umfassende Erhebungen veranlaßt- sie bedauere, daß es ihr nicht gelungen sei, einen Weg zu finden, der mit der Reichsgesetzgebung nicht im Widerspruch stehe und daß ihr auch ein solcher Weg von btn Interpellanten nicht angegeben sei. Die bisherige Steuerreform hätte sich nach den Beobachtungen und Erfahrungen, welche die Regierung gesammelt habe, nicht wirksam erwiesen. ES fet nicht gelungen, das Großmagaztn-Weseu durch Steuern wirksam etnzudämmen. Nach Erledigung der Interpellation vertagte sich daS HauS auf morgen 11 Uhr. Tagesordnung: Interpellation Szmula betr. Dienstbotenmangel tu den öft- ltcheu Provinzen. Berit», 19. Aprtl. von einem hiesigen Blatte war heute gemeldet worden, daß infolge des Grüneuthal'schrn Verbrechens neue Bestimmungen für die Controlle in der RetchSdruckerei angeordnet worden feien und es waren auch diese Maßregeln tm Einzelnen angegeben worden. Wie die National-Zeüuug auf Grund von Erkundigungen an zuständiger Stelle mittheileu kann, ist diese Meldung unzutreffend. Wie daS Blatt weiter erfährt, wird daS Grünen- thal'sche Verbrechen voraussichtlich tm Monat Jult, also jedenfalls noch vor den GertchtSferten, daS Schwurgericht beschäftigen. Die immer noch tm Gange befindliche Voruntersuchung hat irgendwelche neue Momente nicht ergeben. Berlin, 19. April. Dem „Berliner Tageblatt" wird gemeldet: Der Gesandte in Madrid meldet hierher, daß alle RegterungScommtssar Stephani durch einen Trompeter als Parlamentär figualtsirt. „Kann ich Hecker sprechen?" rief er dem Nachhut- stthrer zu. »Der tst schon vorauSmarschtrt!" erwiderte dieser. „Darf ich denn zu Ihren Leuten reden?" fragte dann Stephani. „Nach Belieben!" Dann stellte sich der Commiffar vor die Front, verlas die Aufruhracte und rief den Freischärlern zu: »Ihr seid dem Gesetze verfallen« Doch Alles wird vergeben, so Ihr die Waffen streckt! Wollt Ihr?" „Nein! Nein!" donnerte e» im Choru» zurück, die Schaar schwenkte und marschirte ihren vorauSgegangeoen Kameraden nach, welche mittlerweile hinter dem Städtchen, jenseits der Kanderbachbrücke, von Wtllich tu Schlachtordnung gestellt wurden. Die Truppen debouchirteu aus Kaudern und ordneten sich zum Angriff. Nur wenige hundert Schritte trennten sie von der Freischaar. In der vorderrethe ritt General v. Sägern gegen die Brücke heran. Er entsendete den Lieutenant Kieffer mit dem Auftrage, Hecker zu einer Unterredung auf der Brücke einzuladen. Dieser nahm an, trat in Begleitung von Willtch, Mögling und Kaiser auf die Straße hioau», lieh seine Be- gleiter etwa 20 Schritte von der Brücke zurück und ging allein vorwärts. Dasselbe that General v. Sagern, er ließ seinen Stab halten, stieg vom Pferde und schritt auf die Brücke zu. „Sie müssen die Waffen niederlegeu! Ihre Schaareu auflösen! Ich fordere Sie auf, sofort die Waffeu zu strecken!" rief er Hecker zu. „Da» lehne ich natürlich ab!" versetzte der Auge- rufeue kurz. in Amerika wohnenden Spanier i« Laufe der Woche da» Land verlasse» werden, viele gehen al» Freiwillige nach Cuba. Weiter berichtet der Gesandte, daß da» amerikanische Krieg»- amt die Uuterwinirung aller große» Häfen, insbesondere de» Hafen» von New York, angeorduet habe, so daß die Schifffahrt daselbst gefährlich werde. Der Gesandte wird wahrscheinlich morgen nach Spanten abreiseu, die österr.-ungartsche Botschaft übernimmt die Vertretung der spanischen Interessen in Washington. Berit«, 19. Aprtl. Zu de« gestrigen Beschlüsse de» amerikanischen C o n g r e ss e S schreibt die »Rordd. Allg. Ztg.": Da Präsident Mac Kinley mit ausdrücklichen Worten die Entscheidung über die Frage de» Einschreiten» auf Euba dem Congreß überlassen hat, so kann man sagen, daß mit der Ab- sttmmuug der letzten Nacht da» EntscheiduogSwort bereit» gesprochen ist. Berlin, 19. Aprtl. Wie au» Shangai gemeldet wird, machten die auswärtigen Eonsuln dem Prinzen Heinrich von Preußen nach seiner Ankunft ihre Aufwartung. Kiel, 18. April. Bei Skager wurden vom Panzer Kurfürst Friedrich Wilhelm drei Matrosen durch eine Sturzwelle über Bord gespült. Einer derselben ist ertrunken. Braunschweig, 19. April. Den „Brauuschw. Neuesten Nachr." zufolge wurden der Prinzessin Albrecht von Preußen anläßlich der heutigen Frier der silbernen Hochzeit pu» Staatsmitteln 50,000 Mk. für milde Stiftungen des HerzogthumS zur Verfügung gestellt. Wien, 19. April. Hiesige diplomatische Kreise bestreiten die Richtigkeit Pariser und Londoner Meldungen über neue BermittelungSversuche der Großmächte in Washington, bezeichnen vielmehr die Situation al» eine derartige, daß an eine friedliche Lösung nicht mehr zu denken sei. Da» Fallen- lassen de» Passus über die Unabhängigkeit Euba» bei der Sompromiß-Refolution wird al» ein Hinterthürchen der Amerikaner für die Annexion der Insel bezeichnet. Auf Mac Kinley hat man nunmehr wenig Hoffnung. Mit oder ohne sein Veto wird der Krieg unvermeidlich sein. Triest, 19. Aprtl. Die hiesige Arbeiterschaft plant, fall» den hiesigen streikenden Küfern die Forderungen nicht bewilligt werden, die Veranstaltung eine» Generalstreik». Warschau, 19. April. In der Stadt Nowgorod im Gouvernement Lomscha ist eine fnrchtbare Feuer»- brnnst auSgebrochen. 150 Häuser find eingeäscherr, fünf Personen verbrannt. DaS Feuer soll an verschiedenen Stellen gleichzeitig gelegt worden sein. Madrid, 19. April. Der Correspondent der „Times" wurde ans Havanna auSgewiesen. Er ist bereits nach Keywest abgereist. Loudon, 19. April. „Daily Chronicle" meldet au» Washington, Mac Kinley habe beschlossen, an Spanien ein Ultimatum zu richten, sobald die Resolution de» Con- gresse» von ihm nnterzeichnet worden ist. Er werde Spanten nur 48 Stunden Zett zum Entschluß geben. Loudon, 19. April. Hier wird allgemein angenommen, daß der Zusammentritt der spanischen Sorte», der für morgen angesetzt ist, daS Signal zum Bruch zwischen Spanien und Amerika sein werde. London, 19. Aprtl. In etnem Bergwerk zuWhttewick brach et« Feuer au», fünf Bergleute wurden getödtet, 30 bt» 40 eingeschlossen, deren Rettung für unmöglich gilt. Nevyork, 7. Aprtl. Der „Newhorker StaatSzeitung" wurde gestern au» Berlin telegraphtrt: „Eine Anzahl deutscher Offiziere int Dienst und außer Dienst haben bei der amerikanischen Botschaft angefragt, ob ein Eintritt in da» amerikanische Offiz ier» corpS möglich sei. Man legt hier zwar nicht viel Gewicht darauf, weil man annimmt, daß ein Thril der Kriegslustigen auS privaten Gründen eine Luftveränderung wünscht, betrachtet eS aber als ein Symptom, daß fie sich der Sache der Bereinigten Staaten zuwenden wollen." Hente läßt sich dasselbe Blatt „Herr Hecker! Sie find ein gescheiter Manu, ein braver Manu, aber ein Fanatiker!" „Herr General!" antwortete Hecker ruhig. „Wenn die Hingabe an die Befreiung eine» großen Volke» Fanati»mu» ist, dann wögen Sie «eine Handlungsweife also bezeichnen! ES gibt aber auch einen Fanatismus auf der anderen Seite, dem Sie dienen! — Haben Sie mir sonst noch etwa» mit- zntheilen?" „Rar diese», daß ich sogleich mit aller Strenge gegen Sie einschreiten werde." „Nun wohl, wir werden dem Angriff zu begegnen wiffen. Sie werden «ich und meine Osfiziere doch wohl ungesährdet zu unseren Leuten zurückkehren lassen?" „Allerding»! Ich gebe Ihnen zehn Minuten Zeit dazu!" — Nach Ablauf dieser Frist setzte der General seine Truppen in Marsch, verbot ihnen aber, da er immer noch hoffte, die Rebellen würden sich zerstreuen, ausdrücklich, von der Schußwaffe Gebrauch zu wachen. Inzwischen hatten sich die Frei- schaaren jedoch zum Angriff bereitet und ließen die Truppen ungehindert anrücken. Al» dieselben auf Sprechweile heran waren, erscholl e» von drüben her: „Schießt nicht, deutsche Brüder! Komwt in unsere Reihen! Wir wollen ja da» Gleiche, da» Eure Väter und Brüder wollen!" „WaSk Brüder! Gesindel seid Ihr!" rief Sagern. Al» er die schwankende Haltung seiner Soldaten bemerkte, feuerte er sein Pistol auf die Mitte der Freischaar ab, zog seinen Säbel, gab seinem Pferde die Sporen und schrie: „vorwärts! Ja Gottes Namen! vorwärts!" (Schluß folgt.) auS Berlin melden: „Ja Verbindung mit der Kriegsfrage sind bei den Beamten der hiesigen vereinigten Staaten- Botschaft i« den letzten Tagen zahlreiche Anfragen eigen- thümlicher Art eingelaufen. Man ist da einem Schwindel auf die Spar gekommen. Ja den Anfragen heißt es, ob eS wahr fei, daß die vereinigten Staaten-Regieruag kriegserfahrene Männer anzuwerben suche, und ob fie Agenten mit derartigen Anwerbungen beauftragt habe. Eine Anzahl Leichtgläubige find die Opfer von Schwindler-Agenturen geworden. Die Polizei sucht der Schwindler habhaft zu werden; einen hat fie bereit» erwischt." S» wäre doch interessant, zu erfahren, wa» e» mit dielen Mittheilungen auf fich hat. Dmnifdytes* • Berlin, 14. April. Ueber eine kleine Epidemie von Kahlköpfigkeit unter Schulkindern weiß ein hiesiger Speeialarzt in der letzten Nummer der „Berliner Klinische« Wochenschrift" zu berichten. Die Epidemie umfaßte i» Ganzen acht Quintaner einer hiesigen Schule. Sämmtliche Schüler zeigten auf dem Kopfe die ausgesprochenen Erscheinungen einer umschriebenen Kahlköpfigkeit, die Mehrzahl in Form eines runden Fleckes,- drei von ihnen wiesen sogar zwei und drei kahle Stellen auf — bei dem jugendlichen Alter von 12 bi» 13 Jahren ein recht eigenartiger Anblick. Genauere Nachforschungen ergaben mit Sicherheit die Aa- sttckuugSfähigkeit des liebelt. Der ersterkrankre Knabe, der die Affection bereit» vom Sommer her hatte, war der Sohn de» Magistratsbotenmeister» uad wohnte im Magistrat»- gebäude, wo viel vagabondirende» Volk, Kranke und Almosenempfänger zusammenströmen. Nach einiger Zett nun meldete sich fein Schulnachbar mit der gleichen Erkrankung, bald darauf kam ein Dritter, der auf der anderen Seite de» Erst- erkrankten faß, und später folgten drei Knaben, welche gleich- fall» in der Nachbarfchafr saßen. Endlich erkrankten noch zwei Schüler der Parallelklasse und hier lag die Wahrscheiu- "chkeit vor, daß die Ansteckung entweder in der gemeinsamen Turn-, Siug- oder Zeichenstunde erfolgt war. E» ist damit der untrügliche Beweis von der Uebertragbarkeit der Kahlköpfigkeit geliefert. * Ein verbesserter Lademechanir«u» soll an dem deutschen Gewehr Modell 1888 angebracht werden. Der bisherige, der Aufnahme der Patronen dienende Kasten soll fortfallen und anstatt seiner ein Ladestreifen von Stahlblech zur Anwendung gelangen, auf welchem die Patronen umschichtig derart Übereinander fitzen, daß sowohl bisher vorgekommenen Ladehemmungen durch Einladen zweier Patronen vorgebeugt ist, wie auch denen infolge des verschmutzens de» Patronenkasteu» durch Erde, Sand rc. Auch soll da» Gewehr ein Trrppenvifir, ähnlich dem de» schweizerischen Gewehr», jedoch nicht mit 50 Meter-, sondern mit 100 Meterabstufungen erhalten. Ferner soll bei Neuanfertigungen de» Gewehr» der fich nicht bewährende Laufmantel fortsallen und der Lauf eine hölzerne Hülle, wie die der im versuch befindlichen kleinkalibrigen Gewehre, erhalten. Auf eine verbesserte Reiuigung»«ethode be» Gewehr» wirb fortan ba» größte G wicht gelegt, da die Gewehre unter der bisherige« erheblich litten. Diese besteht darin, daß eine stählerne Reinigungsplatte, die ein mit Filz au»gefütterte» Gewehr- lager enthält, zur Reinigung benutzt wird, indem «a« fie auf den dazu bestimmten Tisch legt und da» Gewehr hineia- legt und mittelst einer Hebelvorrichtung befestigt. SlSdarn wird eine besondere Kammer in die Hülfe eingeschraubt und vermittelst ihrer ein stählerner Wischftock sicher durch btn Lauf geführt. • 3® Zweifel. Oeconomierath (dem der Bürgermeister bei einem Feste zugetrunken): „Jetzt weiß ich nicht, hat er zu mir gesagt: Pros't oder Protz?!" e Immer Geschäftsmann. „ . . Du, bei der nächsten Bilanz könnte Freuno Wörkel seiner Frau nach zehn Jahre« ab schreiben." • Kasernevhafblnthe. Unteroffizier: „Kerl, wen« Sie mit dem Arwschwung 'ne Semmel au» dem Ofen hole« wollten, würde fie Ihnen Unterweg» alt!" Ciitraiur mnd Ar*»ist — Dem Komponisten Albert Lortzing soll in Berlin ein Denkmal gesetzt werden. Bisher wurden zu diesem Zweck 2000 Mk. gesammelt und die Königliche Cpet wird demnächst zu Gunsten de» TenkmalsfondS eine Vorstellung veranstalten. Parfc^r, — Lebenoverficherungobank für Deutschland in (»otlnu Die vorgenannte filterte uno größte deutsche ÜedenSoerficherungS« anstatt, welche, wie bekannt, ledtgttch mrt der LedenSoeriicher ung auf den Todesfall sich beschäftigt, hat auch im Jahre 1897 wieder recht befriedigende GefchLitSerge! n sie n zielt. Der Zugang an neuen Velsicherungen war noch um 2389000 INf. größer al» im Jahre 1896 Er belief sich auf 42217800 M'. Der BersicherungSbestand stieg auf 89059 Personen mit 730978000 Mk. Versicherungssumme. Für eingetretene Sterbefälle waren 13109748 Mk. zu zahlen während rechnungsmäßig eine Sterdefall-AuSgade von 15539278 Mk. zu erwarten war. Die wirkliche Ausgabe für Sterbeffille ist atso wieder sehr erheblich — um mehr al» 2,4 Millionen Mark — hinter der rechnungsmäßigen Erwa-tui g zurückgeblieben. Bei Uebzeiten der Versicherten wurden 2271100 Mk. Dersi-rerungdsumme fällig und zur Ausiahluna gebracht. — Dee reine Iadre» lleberschuß bezifferte sich auf 8681506 Mk ! Dieses Ergedniß ist außer dem günstigen Verlauf der Sterblichkeit hauptsächl'ch dem Umstande zu verdanken, daß die Bankfonds ungeachtet de» niedrigen Stande» de» Zinsfüße» immer noch einen den rechnungsmäßigen Bedarf überftdflenben Ertrag lieferten, und daß die Verwaltungskosten auf dem außerordentlich niedrigen Satze von nur 6,02 Piocent der Jahre» Einnahme gehalten werben konnten. Die Fonds der Bank erreichten die Höhe von 231166238 Mk. Darunter sind 37 534 398 Mk. reine Heben fchüsit enthalten, die im Larsie der nächsten Jahre voll und un»er- kürzt al» Dividende an die Versicherten zurückgewfihrt werden. I» Jahre 1898 beziffert sich diese Dividende inSgeiammt auf 8151011 Mk. und stellt fich für die einzelnen Velficherten je nach der Art und de« Älter ihrer Versicherungen auf 30 bi» auf 136 Procent der im Jahr» 1893 eingezahlten JahreS Ronnalprfimie. -andwirihschaftl. KeMg-Aerkm. Kadischer Kmvkreii 2367 billigst 3055 Materialien, empfiehlt 1151 billigst 3466 Fr. leo llachf. (6. Hklber) cht, hat er t nMP« J°hreo wen» ®’c )fcn halt» n deut« en. Der -stell lol Stahlblech ueu mn« n tiOtgt* Panoviu atzeuS de» das Ge« iichell Ge« 00 Meier- löge» bet -offen mb ersuch be- -lue Dtv ttan dat Wchne Mrm Gewehr- : wo» ste ihr hloeia« Altdar» ,raubt »lld durch dl» Laoten. :tl dgtQi itolnbtl ‘ «. ob 8 kriegt, eilte« Bit Berlin ei» j 2000 Mb Zünften des »reu ge. torbtn; ^effam, W hat. Vergebung von Bauarbeiten. Unter Hinweis auf den Ministerial* Erlaß vom 16. Juni 1893, das Verdingungswesen betreffend, werden hiermit die bei Vergrößerung des Kreisamtsgebäudes zu Alsfeld vorkommenden Maurer«, Gement*, Steinhauer- (43,54 cbm 1758,61 kg I-Träger frei Baustelle zur Vergebung ausgeschrieben. Die Verdingungsunterlagen sind bei unterfertigter Stelle von Donners* tag, den 21. d. Mts. ab einzusehen und können Arbeitsbeschreibungen gegen Entrichtung der Copialgebühren daselbst bezogen werden. Termin zur Einreichung postfreier und gehörig bezeichneter Angebote ist aus Donnerstag den 5. Mai l. Js., Vormittags 11 Uhr, festgesetzt. Zuschlags frist 4 Wochen. Alsfeld, den 18. April 1898. Großh. Hochbauamt Alsfeld. Kranz. 4120 Mischobst, Türk. Zwetschen, Aprikosen, Apfelringe (lose u»d in Packeten), Datteln, Feigen rc. :t. empfiehlt in nur besten Qualitäten Hämatogen, Dr. med. Ad. Hommel's, empfiehl! 4076 Emil Fischbach. Mobiliar-Versteigerung. Donnerstag deu 21. d. 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