h le 8 baar Geld. Phrs.u« 1227« Üka Heu! eben 8Wt) stet«.... q X“ "nb 2 Mk. 80 Pfy. g,j “"’S- 11« »bert, Rostock. iedarf V ermählungsanzelgen, karten, Trauerbriefe, itszeitungen etc. Ausführung die Erben), Schulstrasse 7. '▼vWtvt -icht '.essen, Lrcr^n M« .stm. Silbemnte tg. Sold-Rente Mgiesen ,£poH3* von 188T 85L5 101.60 24.» 08.65 49.30 lsenb. ReMb. DH. ’JJJ uderus DbL 100.00 KÄZü«''««» Banknoten , bto. itid ®t[t 80.70 __169.20 -.44.18*1, 802.00 iba^' K.6Wlon Princ henr? - |ll|t tn^* Layer-^. L^/i°° **>0 E^.40 nibiitb. rück- P' zlstsblicher st- ? il-ZA?20 8rfö.i° sgs ä-ti 35.30 2350 "C 119- ** “■««« 29-lj 22-20 22'3 23.20 Ber. MB-"- goiira - ■ ’ Nr. 298 Drittes Blatt.Dienstag den 20. December trf4^d ttgNch ■nt U«s»ahmr bfl »intofl«. DU W*ntr »eerttleeiriHct »Ktm km Anzeiger »ßchnttltch *i er di al htedegt. Gießener Anzeiger Pr»»,.»retZ Dirvtrliährhd) 2 Mark 20 Piz manall'ch 75 Pta mit Bnngerlobn. Bei Poftdeztttz 9 Mark 50 Uff. vierteljährlich I»OchM< Nnzeiße« zu bet Nachmi'lag« für trn Mfcatai £ag td*fleenben Nummer btl Bonn. 10 übt. General-Mutiger Alle Anzeigen-BermiNlungSfteklen bei 3* und Äuiüxnbd nehmen Anzeigen für ben Gießener Anzeiger entgegen Aints- unb 2lnzeigcblatt für bat Ttvcis (üiefeen. Rebectten, Expebition und Dtndrret: Ach tßr.tzi Nr. 7. Gratisbeilage: Gießener Familien blätter. Abreffe fÜT Depeschen: A>zet-«r (Mette. Fernsprecher Nr. 61. Amtlicher Theil. Gieße«, den 15. December 1898. Betr : Die Aulführung de» Gesetze» vom 10. September 1878 über den Schutz der in fremde Verpflegung gegebenen Studer unter 6 Jahren. Das Grotzherzogliche Kreisamt Gieße« au die Bürgermeistereien der Laudgemeiude» deS KretseS. Unter Bezugnahme auf unsere Sulschreiben vom 14. November 1893 — Amt»blat1 Nr. 10 —, 28. Februar 1896 — Gießener Anzeiger Nr. 51 — und 26. Februar 1897 — Gießener Anzeiger Nr. 50 — sehen wir der Einsendung der In rubr. Betreff erwachsenen UeberwachnugSbogen bezw. der Ihnen obliegenden Berichterstattung, im Falle in Ihrer Gemeinde solche Studer nicht verpflegt worden find, bis zu« 10. Januar k. Jahre» entgegen. v. Bechtold. Deutsche» Reich. Steoßtnrg, 17. December. Fortifikationsbauten. Die Militärverwaltung hat der Stadt gegen Erlag von 2500000 Mk. für den Bau eine» erweiterten Hafen» i« Rhein militärische» Areal abgetreten und Baufreiheit gewährt, obwohl hierdurch da» bisherige System der Fortifikation in einzelnen Beziehungen eine Einbuße erleidet. Zur Tompen« sation soll nun die von der Stadt gezahlte Summe zur auS» gleichenden Wiederherstellung der fortlfikatortscheu Sicherheit verwendet werden, so daß in Straßburg mit diesen Fortist« kationSbauten, der Hafeyanlage und dem beabfichtigtru Au»- bau der Bahnhof-Anlagru eine Z it umfangreicher Bauthätigkeit beginnen dürfte. AusU»«-. Bruck, 17. December. Da» hiesige Stadttheater ist heute irüh niederqebrannt. Budapest, 17. December. Die heutige S'tznng de»Ab- geordneeenhanse»ist infolge de» taktvollen und energischen Anstreten» de« AlterSpräfideuten Mada,a»z ruhig verlaufen. Der Alter»präfideut forderte sowohl den Minister Perezek al» auch den Abgeordneten Rakac-t, welche wegen der Inter- pellation über die angeblich stattgehabte Einschränkung de» Jnterpellation»rechte» hart an einander gerathen waren, kategorisch auf, nicht den parlamentarischen Anstand zu verletzen. E» wurde beschioffen, auf die Tagesordnung am Montag die Debatte über die Anberaumung der Präfideuten- Wahl zu setzen. In seiner Rede forderte der Alter»präfident auf, tu der vertheidiguog der verfaffung zu wetteifern, daun werde die Achtung vor der verfaffung keinen Schaden leiden. Pari», 17. December. Gestern fand wiede-um eine Versammlung zu Gunsten der Fretlaffung Ptequart» statt. De Versammlung selbst nahm einen ruhigen Verlauf. Beim verlaffen de» Versammlungslokale» kam e» zu einem Handgemenge zwischen Rationalisten und Driylu« Auhängeru. Die Polizei schritt ein und nah» mehrere Verhaftungen vor. Pari», 17. December. Wie e» heißt, hat der Advokat Auf fr ah die an ihn ergangene Aufforderung zur ver« theidigung der Madame Henry nur deshalb zurückgewtesen, weil ein früherer Vorsitzender de» Advokaten Orden» sich geweigert habe, die verthridiguug zu übernehmen. Pari», 17. December. Der Schriftsteller Gohter hatte von einem Osficier eine Forderung zum Duell erhalten, weil letzterer sich wegen der Broschüre Gohier'» beleidigt fühlte. Gohter nahm da» Duell au und bestimmte seine Zeugen. Diese aber erklärten, der Osfizier habe kein Reche, wegen der Broschüre Gohier zum Duell zu fordern. London, 17. December. ,Dailh New»" meldet über New-Kork: Den letzten Nachrichten au» Peking zufolge habe die chinesische Regierung von Rußland 500 000 Gewehre sür die chinesischen Truppen in der Mandschurei gekauft. Soustautiuopel, 17. December. Ja Folge de» O-kan» im Schwarzen Meere ist der Großfürst Niko lau» erst um Mitternacht hier eingetroffen. Er wurde von den Abgesandten de» Sultan» begrüßt. Heute Mittag wurde er vom Sultan empfangen und überbrachte diese» ein Hand« schreiben de» Ezareu. Sauea, 17. December. Die Schiffe der vier Lreta- «ächte werden nach der am 21. d». Mt». erfolgenden Ankunft de» Prinzen Georg die kre-euische Flaqge salut ren. • Ueber die Vernichtung der Luccheui-Mordvasfe wird au» Genf berichtet: ,(5in feierlicher Act muß voch vollzogen werden. In Gegenwart de» österreichischen Gesandten und seiner Beamten wird die Feile, mit der die unglückl che Kaiserin ermordet ist, sowie die Instrumente, die der Arzt i« Hotel B-au Rioage zur Feststellung de» F^lle» brauchte, sorgfältig vernichtet werden, damit auch nicht ein Stück davon übrig bleibt. Dies geschieht cv» doppelten Gründen. Elsten» ist die Möglichkett nicht ansgeschlotz n, daß, io sorgfältig diese Sachen auch anfbewahn werden wögen, doch einmal Unfug damit getrieben werden könnte, um die Sensationslust de» Publikum» durch eine Ausstellung dieser Gegenstände zu befriedigen. Dann herrscht aber auch ein Aberglaube, wonach daS Vorhandensein der We'k,euge, m t denen die Herrscher dieser Erde gemordet wurden, ihren Nachkommen Gefahr bringt. Bi» zum «ttentat»versnch auf dir Königin Isabella von Spanien (1852) find alle solche Mordwaffen derart vernichtet worden, daß die Holztheilc verbrannt, die Metalltheile zerschlagen wurden. Der Dolch, den Merino der Königin von Spanien zugrdacht hatte, war iudeß so hart, daß er jedem Zerstörun-Svcrsuch widerstand uud nur auf chemischem Wege, »it ätzenden Säuren, vernichtet werben konnte. Unb so geschah e» künftig mit allen Waffen, die fortan auf fürstliche Personen gerichtet wurden. Der letzte Fall, wo solche» stattfand, betraf die Pistole, die vor eine« Jahre auf den König von Griechenland adgefeuert wurdet • Wie »an Porto spuren kau«. Für die Absender von Ehristfefi-Gabku dürfte e» von I« ereffe fein, zu erfahren, wie man Po-to sparen kann Bet Sendungen über 20 Meilen — 3. bi» 6. Zone — lasten fich durch zweckmäßige Verpackung resp. durch Einthetlung der zu versendenden Gegenstände in mehrere Pack te nicht unerhebliche Porto-Ersparniffe bewirken. S» beabfichtigt beispielsweise Jemand, mehrere Gegenstände im Gewicht von zusammen 10 Kilogramm zn versenden, uud formirt hiervon nur ein Packet, so zahlt er an Porto innerhalb der 3. Zone — bi» 50 Meilen —- 1 50 Mk., innerhalb der 4 Zone — bi» 100 Meilen — 8 Mk. innerhalb ber 5. Zue — bt» 150 Meilen — 2,50 Mk und innerhalb bet 6. Zone — über 150 Meilen — 3 Mk., währeub, wenn die Gegenstände in zwei Packeten versandt werden, da» Porto für alle — zwei Mal fünfzig Pfennige — 1 Mark betragen würde. Die geringere Mühe, zwei Packete anzufertigen — man kau« auf eine Begleitadreste bt» drei Packete dringen — würde fich im vorgesührten Fall« betspiel»wetse bet einer Sendung au» der 6. Zone mit 2 Mk. Po,to E'sparniß bezahlt machen, und e» wird leicht sein, unter Benutzung dieser Porto-Labelle eine vortheilhaite Packet Einthetlung zu treffen. Schließlich sei noch bemerkt, baß vom Publikum vielfach versäumt wirb, an» Sparsamkeit» Rücksichten Packete «erthvollrn Inhalt» unter Werthangabe zu verseuben. Dabei w ffeu viele nicht, baß bie Gebühr hierfür bt» zu 600 Mk. nur 10 Pfg. b t'ätt. Meyers Konversalions- Lexikon (auch in Umtausch gegen filtert Werke) sowie alle andern Bücher jgtr liefert gegen Teilzahlungen von monatl. 3 M. an H. 0. Sperling, Buchhandlung, Stuttgart VII. ■ Feuilleton. Nlthesfische Landtage. (Mit Benutzung von Aeien des Archivs ber Stobt Kietze« ) Bon Dr. Karl Ebel. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Wir kommen nun zu ber Frage, was wurde auf den Laudlagen verhandelt? Da tritt uns denn als vornehmstes Recht der Stände das SteuerverwilligungSrecht entgegen. Der Landesherr konnte ohne Zustimmung deS Landtags nur die vom Reiche bewilligten Steuern ausschreiben und bei diesen hatte noch der Landtag die Verkeilung und Erhebung zu bestimmen. Dagegen hing das Ausschreiben aller Landessteuern von der Bewilligung der Stände ab, die auch die Erhebung selbständig durch eigene Beamte, die Obereinnehmer zu besorgen hatten, lieber die Verwendung der Gelder mußte die Regierung später Rechenschaft ablegen. Die Bewilligungen trugen den Charactcr der Freiwilligkeit, wenn auch der Landgraf in seiner Proposition bestimmte Summen forderte. Die Verhandlungen über die Höhe der zu gewährenden Steuer bieten oft ein ergötzliches Bild. Es ist ein richtiger Handel, der abgeschloffen wird. Der Fürst oder sein Bevollmächtigter verlangt eine gewiffe, nicht allzu bescheidene Summe: die Stände bieten darauf die Hälfte und nach einem ost mehrere Tage dauernden Hin und Her kommt man schließlich durch Nachlassen von Oben und Zugeben von Unten in der Mitte zusammen, gerbet fällt manch scharfes Wort von Seiten der Stände über die Finanzwirthschast des Hofes. Einmal kam es vor, daß der Landgraf gelegentlich der Verheirathung eines Familiengliedes eine Summe zur Anschaffung „ftlbemer menbles1' verlangte. Die Stände bewilligten ihm zwar ein Bedeutendes, aber mit ber Bedingung, daß nicht „silberne meubles“ gekauft, sondern Schulden mit dem Gelbe bezahlt würben. DieBewilligung besteuern geschah gewöhnlich nach„Schrecken- bergern", b. h. es würbe t/K, */,, „Schreckenberger" bewilligt. Nach Lebderhose kommt diese Benennung von einer Münze her, die im Bergwerk Schreckenberg in Meißen geprägt wurde. Ein „Schreckenberger" betrug bei landschaftlichen Steuern 4 Albus 6 Heller von je 100 Steuer- guldcn Steuerkapital, bei den ritterschaftlichen nur die Hälfte. Es bedarf keines weiteren Beweises, baß aus biesem Recht bie Stäube einen großen Theil ihrer Macht herleiten konnten. Der Lanbesherr war genöthigt, mit ihnen auf gutem Fuße zu bleiben, wenn er sich nicht Seine Gelbquelle verstopfen wollte. Außergewöhnliche Forberungen würben jebenfalls nur nach bem Grundsatz von Leistung unb Gegenleistung bewilligt. Im Allgemeinen besaßen auch bie hessischen Stäube wie biejenigen anberer Territorien noch bad Recht, bei Veräußerung ober Verpfädung von Landes- theilen, bei Berathung neuer Gesetze, Aenderung ber Erbfolge, Vormunbschaft unb Regentschaft u. s. w. gehört unb mit ihrer Meinung berücksichtigt zu werden. Hierdurch erlangten sie einen nicht geringen Einfluß auf die Gestaltung der Geschicke des Landes. Ein paar Beispiele aus der hessischen Geschichte mögen dies erläutern. Schon oben haben wir von dem Einfluß ber Ritter- ' schäft auf bie Erbfolge bet Brabanter Linie nach Heinrich RaspeS Tode und von der Rolle der Städte in dem Kampfe Heinrichs II. undHetmanns des Gelehrten mit den Ritterbünden gesprochen. Hier wie dort war es die Erkenntniß vom Vorhandensein gemeinsamer Interessen, die den Zusammenschluß bewirkte. Aber noch bei bem oben angeführten Auftreten Iber Stäbte stehen wir vor ber bemerkenswerthen Thatsache, daß es nur die oberhessischen Städte waren, die nachdrücklich bem Landgrafen ihre Hilfe liehen. DaS von ihnen ; im October 1375 bewilligte Ungelb auf viele LandeSer- i zeugnisse*) lehnten bie nieberhessischen Stäbte in einer • Versammlung auf bem Nachhause zu Kassel 1376 ab. Dieses Verhalten führte halb barauf noch zu unerquicklichen Reibereien mit Heinrichs Nachfolger Herman», ber ben Bunb ber nieberhessischen Stäbte 1381 sprengte. Kassel zeichnete sich bei biesem Streit burch Wiberspenstigkeit besonbers aus; eS hat auch später unter Lubwig dem Fried- fertigen dieselbe Gesinnung bethätigt unb dadurch bem Land- grafen Gelegenheit geboten, bie Stäube, b. h. Abel und Städte zu Schiedsrichtern zwischen ihm und ber Hauptstabt zu berufen. Seitbem läßt sich ein immer stärkeres Hervortreten ber Stäube beobachten. Lubwig ber Friebfertige starb 1458 mit Hinterlassung von vier Söhnen, von benen bie beiben ältesten, ber zwanzig- jährige Ludwig (II.) und der achtzehnjährige Heinrich (III.) das Erbe einstweilen unter sich theilten. Der Erstere erhielt Niederheffeu, der Letztere Oberheffeu. Die jüngere* minderjährigen Brüder kamen noch nicht in Betracht. Im Jahre 1464 sollte diese vorläusigeTheiluug durch eine endgültige ersetzt werden. Aus einet Zusammenkunft der beiden Landgrafen, deren Räthen und ber Abgeorbneten von Ritterschaft unb Stäbten zu Hersfelb wurde beschlossen, im folgenden Jahre durch acht Schiedsmänuer unter Zuziehung der Laudstäude die Erbtheilung vornehmen zu lassen. Dieser Landtag trat auch 1465 am „Spieß" zusammen, kam aber auch nicht zur Entscheidung, sondern beschloß, das Land zunächst abschätzeu zu laffen. Erst nachdem dies geschehen, wurde die Theiluug zwischen Ludwig und Heinrich (bet brüte ©ruber, Hermann, war Geistlicher geworden, der vierte, Friedrich, schon früher gestorben) 1467 wiederum *) Ls intertfftrt vielleicht diese zu erfahren. LS warm: Weizm, Korn, Gerste, Hafer, Wein, Bier, Fleisch, Leder, Leinwand, Tuch, ®e« wandschnitt, Wolle, Wachs, Kupfer, Zinn, Messing und Lrz. auf einem am „Spieß" abgehaltenen Landtage vollzogen. Leider war damit der Bruderzwist in die landgräfliche Familie getragen, ohne daß die Landstände im Stande gewesen wären, das Unglück zu verhüten. Im Gegentheil, auch sie spalteten sich in zwei Lager. Da trat Prinz Hermann, der unterdessen Domherr in Köln und Propst des Peterstifts in Fritzlar geworden war, als Vermittler auf, indem er einen feierlichen Aufruf an die Stände erließ. Er las ihnen derb den Text und forderte sie zur Ruhe und Rückkehr zu ihren Pflichten auf. Auf einem gemeinen Landtag am „Spieß" wurden 1470 alle Streitigkeiten geschlichtet. Das Jahrhundert sollte nicht zu Ende gehen, ohne die Landstände noch einmal zu einem Acte zu vereinigen, der dem hart bedrängten Vaterland für einige Zeit Ruhe verschaffte. Es war dies der Abschluß des Schutz- und Trutz- bündnisscs zwischen Landgraf Wilhelm dem Mittleren und seinem Oheim Hermann, jetzt Erzbischof von Köln, der 1498 zu Kassel unter Mitwirkung und Zustimmung der Stände zu Stande kam. Bemerkenswerth ist dieser Landtag auch noch besonders dadurch, daß an ihm zum ersten Male in Hessen die Prälaten theilnahinen. Das neue Jahrhundert brachte den Ständen erhöhte Macht und Bedeutung. Der obengenannte Landgraf Wilhelm II. oder der Mittlere starb 1509. In seinem drei Jahre früher errichteten Testament hatte er für seinen zweijährigen Sohn Philipp, nachmals der Großmüthige genannt, für seine Gemahlin Anna und andere Verwandte eine Regentschaft eingesetzt, die alljährlich vor zwölf geschworenen Abgeordneten der Stände Rechenschaft ablegen sollte. Dieser Geschworenen- AuSschuß bestand aus vier Prälaten, vier Rittern und den Bürgermeistern der Städte Kassel, Marburg, Eschwege und Gießen. Auf dem Todtenbette jedoch hat Wilhelm wahrscheinlich seiner Gemahlin die Vormundschaft übertragen und ihr einen Beirath zur Seite gestellt. Als er todt war, versammelte sich ein großer Landtag wiederum am Spieß. Dort wurde zunächst der von der Landgräfin erhobene Anspruch verworfen, dann scharfe Kritik geübt an den letzten Regierungshandlungen Wilhelms: „wie ohne gemeiner Landschaft Rath und Verwilligung Krieg und Fehde geführt, neue Münze aufgerichtet, das ganze Land wider löbliches Herkommen getheilt, zuletzt auch alle Gerechtigkeitspflege vernachlässigt worden" (nach Rommel). Hierauf schließen die Stände untereinander eine Einung zur Schutz- und Rechtsgenossenschaft gegen das Ausland und, wenn es sein muß, gegen den eigenen Landesfürsten. Schließlich wählen sie eine neue Regentschaft „im Namen gesummter Landschaft" und senden Abgeordnete an Kurfürst Friedrich den Weisen, seinen Bruder Johann und die Herzoge Georg und Heinrich von Sachsen, um ihnen die Obervormundschaft zu übertragen. Man sieht, wie weit sich bis jetzt die Befugnisse der Stände ausgedehnt haben und wie mächtig ihr Selbstbewußtsein gewachsen ist, man sieht aber auch, daß sie thutsächlich die Macht besaßen, ihrem Auftreten den nöthigen Nachdruck zu geben. Denn der gekränkten von ihrem Sohne getrennten Landgräfin nützte aller Protest nichts, selbst die Vermittelung des Kaisers Maximilian konnte ihr nur in unwesentlichen Punkten helfen. Ihr Wittum wurde erhöht und statt Gießen und Grünberg, wo sie sich seither abwechselnd aufgehalten hatte, wurden ihr die Städte Felsberg und Rotenburg als Residenzen zugestanden. Das geschah 1511. Doch nur drei Jahre wartete die thatkräftige Frau, dann konnte sie mit begründeten Anklagen gegen die Regentschaft, die sich selber in Parteien gespalten hatte, zu Treisa vor den Landtag treten und dort umso eher Gehör finden, als die Regentschaft, insonderheit der Landhofmeister Boyne- bürg, große Unzufriedenheit im Lande erweckt hatte. Die Städte fielen zum größten Theil der Landgräfin zu und 1514 durfte sie als Regentin vor den versammelten Landtag treten. Diese Skizzen mögen genügen, um ein Bild von der Bedeutung der Stände in althessischer Zeit zu geben. Wir wollen nur noch Weniges von der Stellung, welche die Städte unter Hessen-Darmstädtischer Hoheit im Landtage einnahmen, berichten. Philipp der Großmüthige hatte zum letzten Male die gesummte hessische Hausmacht in seiner Hand vereinigt. Er beging — obgleich er der erste moderne Regent genannt werden darf — den verhängnißvollen Fehler, sein Land unter feine Söhne zu vertheilen. Aber dennoch hat er die Interessen des ganzen Landes für solidarisch gehalten und demgemäß in feinem, auch von den Ständen untersiegelten Testamente, das Fortbestehen gemeinsamer Landtage bestimmt, eine Einrichtung, die leider bald außer Gebrauch kam. In Hessen-Darmstadt, das damals so ziemlich das Gebiet der heutigen Provinzen Starkenburg und Oberheffen mit dem 1866 preußisch gewordenen Hinterlande umfaßte, setzte sich der Landtag aus den Prälaten (Ordenskommen- thur zu Schiffenberg, Obervorsteher der adligen Stifte und Landes-Univerfität Gießen), der Ritterschaft (42 Familien^ Zahl veränderlich) und den Vertretern folgender Städte zusammen: Darmstadt und Gießen mit je zwei Stimmen und Mendorf a. d. Lumda, Alsfeld, Battenbergs Biedenkopf, Braubach, Butzbach, Eppstein, Grünberg, Großgerau, Grebenau, Großenlinden, Homberg a. d. Ohm, Hatzfeld, Königsberg, Lichtenberg, Nidda, Reinheim, Romrod, Rüsselsheim, Schotten, Stauffenberg, Lißberg, Ulrichstein, Umstadt und Zwingenberg mit je einer Stimme. Zeitweise gehörte auch Marburg dazu, das im Verlaufe des Streites um die „Marburger Erbschaft" bald Kassel bald Darmstadt zuge- sprachen wurde, ehe es endgültig an das nördliche Erblond' fiel. Die drei Stände bildeten zwei Kurien, Prälaten und Ritter die erste, die Städte die zweite. Eine der Städte mußte bei deren großer Anzahl die Leitung übernehmen,, die darin bestand, daß sie die von Regierung oder Erb- marschall bei ihr eingelaufene Einladung zu einer Session den übrigen Städten übermittelte. Diese Stadt, die- aus- schreibende genannt, führte während des Landtags eine Art Vorsitz in ihrer Kurie, indem sie den Vortritt beanspruchen durste und die Vollmachten der Vertreter einsammelte und prüfte, sowie überhaupt den Verkehr mit ber anderen Kurie und der Regierung besorgte. Diese Rolle fiel der Residenz Darmstadt zu, wenn der Landtag in ihren Mauern zusammentrat, dagegen der Stadt Gießen, sobald ein Landtag im Oberfürstenthum abgehalten wurde. Dieses Ehrenamt ließ sich Gießen nicht nehmen. (Schluß folgt.) Aufgebot. Für den Johannes Benner, geboren am 9. Mai 1810 zu Alten« Buseck, als Sohn bee Johann Thielmann Benner und der Anna Marie geb. Schön, lange Jahre unbekannt wo abwesend, wird bei dem unterzeichneten Amtsgericht eine jetzt etwa 900 Mk. betragende Einlage bei dem Spar- und Vorschußverein Alten-Buseck curatorisch verwaltet. Auf Antrag des Curators Heinrich Ford ach von Alten-Buseck ergeht an Johannes Benner, sowie an Alle, welche von beffen Leben ober Tob Äunbe haben, hiermit bie Aufforderung, dem unterzeichneten Gericht spätestens bis zum 4. März 1899, Vormittags 10 Uhr, hiervon Nachricht zu geben, desgleichen werden die nächsten Verwandten des Benner, sowie alle sonstigen Personen, die Ansprüche an das fragliche Vermögen bilden zu können glauben, aufgefordert, ihre Ansprüche und Rechte spätestens im sbigen Termin anzumelden und durch den Nachweis ihrer Ecbeneigenschaft zu begründen, widrigenfalls der Johannes Benner für tobt erklärt und das fragliche Vermögen oen sich meldenden (und dem Gericht bekannten) legitimirten Erbberechtigten überrotefen werden wird. Gießen, den 14. December 1898. Großh. Amtsgericht Gießen. Neuenhagen. 12405 Versteigerung. Dienstag den 20. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, versteigere ich Neustadt 65 dahier gegen vaarzabluna: I. 1 Waschtisch, 2 Bilder (Kaiser und Kaiserin) und mehrere Bücher wissen- schaftlichen Inhalt«; 2. 8 Fahrrüder, 1 Kassaschrank, 1 Break, 1 Partie Filzschuhe, mehrere Del« gemälde, 1 Berticow, 1 Sopha, zwei Spiegel, 1 Schrcibsecretür, 1 Wasch« eommode, 1 Nachttisch, 4 Tische, ein 4onsol, 12 geschnittene Eichenstümme, 1 goldene Brache, 1 deögl. Medaillon und 2 Armbänder. Die Versteigerung zu 1 findet bestimmt, zu 2 theilweise statt. 12450 vorn, Gerichtsvollzieher. Eine große Auswahl ikss- Christbäume traf ein. 11826 Dienstmann Böckncr, EelterSthor. fassendes Weihnachtsgeschenk für 12860 Zager u. Iouristen A. Schuster & Co. tiO cs C8 CK S Kaken Sie schon Ihren Bedarf in Ghristkaumschmuck für Weihnachten gedeckt? Wenn nicht, so versäumen Sie nicht, sich ein Kistchen mit 10 CartonS feinsortirt, alS Fisohe, Leuchtkugeln, Uebersponnenes, Naturfrüchte, Vögel, Glocken, Weihnachtsmann, Perlen, Tannen- und Eiszapfen, eine schöne Baumspitze u. s. w. für nur 5.30 Mk. bei franco Zusendung zu sichern. Auch aiebt eS Sortimentskistchen zu 10 Mk. bei franco Zusendung. Zur Weiterempfehlung lege 1 Packet Lameta- schäum und 12 Lichterhalter bei. Lauscha in Thg. 10980 Carl Köhler, Schm. M. tzttttil- nub Dam». Rtnmtoir-Wrkn mit Goldrand von 15 Mk. an. Georg Koch IN Uhrmacher 5 Neuen-Bäue 5 To NÄ Daioen-Rtmontoir-Nhttn in Gold von 25 Mk. an. Nilkel-Uhrrn nun 10 Mli. an. Cämmtlichc Uhren werden bei mir abgezogen und genau geprüft, sowie zwei Jahre Garantie geleistet. 12419 Gugl. Gummischuhe, unübertroffenes Vdtub. Fabrikat, billigst bei 12436 PH. Schlatter. Aachener Badeofen 11950 D. R.-P. Ueber 50 000 Offen im Gebrauch. In 5 Minuten ein warmes Bad! Original Houben’s Gasöfen * J K. Honten Sohn Carl Aachen. * Weihuchts-Meut. Cigarren in eleganten Kistchen von 25, 50 und 100 Stück von 1,25 Mk. an bis zu den feinsten empfiehlt 12390 Louis Lind, 10 Kirchenplatz 10. Wollene Schlafdecken, Banmw. Schlafdecken, Reisedecken, Tischdecken, Tischtücher und Servietten, Bettdecken, Bettvorlagen, Flanell-Betttücher in großer Auswahl. 11888 C. Röhr & k«. WkllllW Mkscheilkk in großer Auswahl zu billigen Preisen empfiehlt 12312 Karl Krebs, Buchhandlung, Schnlstr. 10. Ausführliche Kataloge gratis und franco. Ieuerwerkskörper für die RenjahrSnacht, alS Frösche, Schwärmer, Lady-KrackerS, 70 Mal knallend, u. s. w.. empfehle billigst. Wiederverkäufern Hoyer Rabatt. Richard Buchacker, Gießen, 12220 Neuen-Büu» 11. Waarenhaus EL Seuling Wetzsteiustratz« 45. Wetzsteiustraße 45 Neu eingetroffene var 1 Waggon Porzellan nnd Steingut, ten Größte Auswahl in 12155 Tellern, Tassen, Schüsseln, Salj- und Weylmehen, Kkeisch- platten, Dorratystonnen, Suppenterrinen, Kaffee- und Milchkannen außerordentlich Billig, empfehle ganz besonders: 250 Dtz. Taffen m. Uutertaffeu, per Paar 1Ä Pfg. 300 Dtz. glatte Speiseteller, per Stück 8—10 Pfg. 300 Dtz. gerippte Speifeteller, per Stück 11-13 Pfg. 100 Stück Waschgaruitnrev, 4theilig, decorirt, von Mk. 1,80 an. 100 Stück Kaffee-Serviee, s theilig, decorirt, von Mk. 2,45 an. Küchen-Etagöreu, von 45 Pfg. an. Zu haben in Glessen bei J. M. Schulhof, Marktstrasse, B. Schlabach Nchf,, Ludwigsplatz, und K. Bender, Wallthorstr. 14. | A. Welz, Seltersweg 2 Special-Geschäft für modernsten Haarschmuck und Toilette-Artikel Seifen und Parfümerien der besten in- und ausländischen Firmen. 11562 Sämmtliche Bürstenwaaren, Thürvorlagen etc. Iür Weihnachten empfehle in nur besten la. Qualitäten: 1245T Anis und Butter-Gebäck, Zimmtfterne Frankfurter Breuteu, Pfeffernüsse BaSler, Nürnberger und Honig-Lebkuchen Banm-Coufeete Kaufladen- und Puppeukücheu-Artikel Marzipan-Torten ff. BoubouS nnd BonbouuiöreS Cacao, Thee, Chocolade re. :c«- Conditorei H, Hettler Gcke Fraukfurterstraße-Südaulage. I r es : ft billtflfte und feinste Seeliieibfl ■ The#* tische ■ Hocker Sessel iriseyf - «ff- fesset 11977 in jeder Lage ohne Luftzehen verstellbar. ;renM lieh sich Gießen nichl (Schluß folgt.) sQlb ®«*kl8e en Ui b??°rdlicheManh en. zwei Kurien, Prälaten unb ?eio ®ne Städte ? Leitung übernehmen, ?°??Mrung oder Erb, Ladung zu einer Session ttelte. Diese Stadt, die aus- agrenb des Landtags eine «rt sie den Vortritt beanspruchen der Vertreter einsammelte W btn Verkehr mit der Regierung besorgte. Diese Darmstadt zu, wenn der zusammentrat, dagegen bet öanbtag im Oberlürsienthum r 9berlnnot(b!.tin 2anb J? solidarisch?2? et die °eu Stands gehalten unb '*> halb ‘»»SeJ da- 'en d-rftihn btr ««'*”®'”' 6. Ä K mI*., Hmbm imVerl»n?^.7^?veis. STäh* jiecben F,raie°' e^C‘ ^Tbarvorl^/ «» ■rtfW*L. Vfefier”6ffe -AK-" wattier E. Seuling Wetzsteivstraße 45. (fern und Steingut. « jl in 12155 Md MMeha, NM' ■entart w#, M«- unb >Ml? bilig, wbetl: I W-schg°-°"«'^ i[;fl -ttorirt, von M. 10 Stütf u. ili, wwki,*"?1** _ w45JM5____ *Se5eSS^ i$k. 8,60,8»-' 1 k >°"I Qualität. 11850 Eämmtliche 12042 Singer Go. Act-Oes. Bahnliofstr. 4 Giessen 12288 Arüyere Airma: O. Ueidtlnger. in Flascben und Faß 12180 Gestrickten Kerren-Westen Auhllach. Fahrrädern und Iuvehörlheiten 11890 11808 Neuenweg 15. D. Schmall 11886 feinste Auswahl. A. Welz, Seltersmg 2. Taschentücher Spiele 12165 empfiehlt I. Kickn'sche Suchhandlunz l Stidanlage 8. C. Röhr & Oo rnephon 27. Ph. Herrmann. Gustav Walter. Chr. Wallenfels. Otto Schaaf. sind mustergillig in Tonstruction und Ausführung, sind unentbehrlich für Hausgebrauch und Industrie, sind in allen Fabriksbetrieben die meist verbreiteten, sind unerreicht in Leistungsfähigkeit und Dauer. sind für die moderne Kunststickerei di« geeignetsten, sind daher die besten und nützlichsten Weisse Reinleinen Weisse Halbleinen Weisse Baomwolltnche Weisse Damaste Weisse Piqu6s Satin-Angnsta W. Kilhlnger, Löwen-Drog. Wilh. Haas. L. Kalkhof. Emil Orbig. Eberhard Metzger. Gebr. Michel. H. F. Nassauer. Singer Nähmaschinen Singer Nähmaschinen Singer Nähmaschinen Singer Nähmaschinen Singer Nähmaschinen Singer Nähmaschinen Hosenträgern, Unterzengen, Corfets Gestrickten und. Krimmer-Kragen ✓ sind wieder in großen Quantitäten vorräthig und werden zu erstaunlich billigen Preisen abgegeben. 11889 Ausstellung München 1808 König!. Bayr.Staatbmedaille. MU bti Tiottoinmg: Vorzüglich und vielseitig Mustergillig. Tb. Brück Schlohgafse 16. Rohrsessel und Fr. Krogmann Lindenplatz 5 Gießen, Wetzsteingasse 33 empfiehlt seine äußerst solid gebauten Oarantirt reiner ZZienenhonig per Pfund 70 Pfennig, feinster weißer Hafelhonig per Pfund 1 Mk., feuer-, fall- und diebesfesten Kaffen in Schmiedeeisen und Stahlpanzer. Ferner bringe mein Lager in Prämiirt: Mdingeu, Alsfeld Schuhgeschäft, lü Schlotzgaffe IS, empfiehlt 12440 alle Sorten SchuhwMku in nur gediegener Waare. Waschechte Bettzeuge; „ Kleiderzeuge feinsten deutschen Kunsthonig, bester Ersatz für Bienenhonig, per Pfund 50 Pfennig, empfiehlt 11896 Emil Fischbach. Nbll- und GmSle-eonlcrvku, neue Julienne,Knorrtz Suppensachen st. Nudeln, echten itol. Mnecar-ui, alle Sorten 11891 Baumwoll-Flanelle Betttuch-Biber Schürzenzeuge Schnrzendrucks Handtuchdrelle eto. billigst bei 11926 C. M ft Co. jeder Art in seinen, Halbleinen und Paumwrlle. Die so sehr beliebten weihen, reinleinenen Parthie - Taschentücher Ungarisches Weht (Weizenpuder) bestes Eonfeetmehl, sowie alle 11891 Backzuthaten empfiehlt in bekannter Güte ®T,r- I. W. Sdjulljof. Iele,p9bon | Kasskltkn, NSHMüslhiiten, Wasch- und WmMschivkU, Waschmangtln zu Weihnachts-Geschenken geeignet, in empfehlende Erinnerung.__________12^68 X fr Weihnachtsgeschenke. Der stetö zunehmende Absatz, die hervorragenden Auszeichnungen auf allen Ausstellungen. daS über 40jährige Bestehen der Fabrik und der Weltruf, den sich unsere Maschinen erworben haben, vielen die sicherste und vollständigste Garantie für deren Güte. Kostenfreie UnterrichtSkurse auch in der modernen Kunststickerei. Goldene Trauringe in allen Weiten stets am Lager. Ferner unterhalte ich stet» großes Lager in den bekannten feinen Glashütter Union-Uhren. Reparaturen werden wie bekannt gut und billig au-geführt. LhrMmlmschmnlti Große Auswahl in Kravatten, Wäsche, Haschentüchern Backzuthaten empfiehlt in bekannter Güte billigst Aug. StaO, Bahnhofstraße 51. Kulmbacher Vier, für schwächliche Personen, Wöchnerinnen und Blutarme ärztlich empfohlen, empfiehlt Georg Spies, Uhmchn Zihren- und Koldwaareu-«Handlung 14 Kirchenplatz 14 12070 empfiehlt zu Weihnachten sein reichhaltiges Lager in goldenen nvd silbernen Taschenuhren. Weckern, Regulaten»» sowie siimmtllchkll Gold- und Granatwaorkn, maffio gelbtnrn Kette«, Medoillooo, Krotlhen, Ohrringen nnd große Auswahl in Zinsen » y Alex. Salomon & Co Heiur. Kempf, Ludwigstraße 26. Oarantirt reines Lchulkineschmal! (besitzt alle Eigenschaften, die an ein feine» Tafelschmalz gestellt werden) per Pfund 45 Psg- bei 12230 Ph. Herrmann. Frische, ger. Kieler Kücklinge und ger. Zchellßschc empfiehlt 11652 ö. Dort, Wallthorstraße 45. Jur TonsecUMerei empfehle sümmtliche Zuthaten in nur feinsten Qualitäten billigst. 12037 GnstavWalterIimstmrgiz. Süßrahm- Tafelbutter 'mPliebn Emil Fischbach Gier bayerische Landeier, sowie 12170 schwerste Italiener in stets frischer Waare und billigstem Tagespreise empfiehlt H. F. Nassauer, Reuenweg 15. in nur feinsten Qualitäten empfiehlt SDlaThftr. y g| Arisch eingetroffen: Femke Obst-Marmklllde, Melange ans frischen Früchten, ausgewogen per Pfund 30 Pfg., per 10 Pfund-^imer 2,50 Mk., per 25.Pfund'Eimer 5,75 Mk. H. F. Nassauer, Zum Backen und Kothen mit Zackor foin verrieben, in den »eit 26 Jahren bekannten Päckchen zum HaUHgobraach. 1 Pkckchon 30 Pfg. 6 Pickchon 76 Pfg. Koch- und Backrocopto, Torfaaet von Lina Morgenstern, gratis, D, R. 6. M. Neu! Kugel-Vanille in Kugeln, doairt, da»» eine Kugel 1 Tasao Thee/Milch. Kaffee, Cacao aufs feinete vamllirt, wodurch deren Wohlgeschmack überraschend gehoben wird. Beutel mit 16 Kugeln 10 Pfg. Bestreuzucker zum Boetreuen dos Gebäcks an Stelle von Vanülo-Zucker, in Beuteln h 10 Pfg. Alle diese Packungen echt und unter Garantie dee Originalproductoe der Erfinder de» Vanillin, wenn mit Namen Haarmann & Reimer versehen. WM- Haarmann'N Vanillin ist MM- abeölut frei von den schädlichen nnd WM- norvenaufregen don Bestand.theilen, "WM WM- die in der Vanille enthalten sein ~W WM- können, dabei wohlschmeckender -MW WM- und unendlich viel billiger als riWM WM- Vanille-Schoten. 'M Generalvertreter: Max Elb in Dresden. Zu haben in Giessen bei: Carl Schwaab, Hofl. Emil Fischbach. G. Herbordt. A. * G. Wallenfels. Hassans Kaffee hat sich durch feine vorzügliche Qualität und feinen stets gleichmäßigen Wohl- gefchmack unzählige Freunde erworben. Derselbe ist zum Preise von Mk. 1.—, 1.20, 1.40, 1.60, 1.70 und 1.80 zu haben bei 6007 Eberhard Dort, «teste«. 5$ Kille achten Ke ach meine Schaufenster. Hernmim Alltz- Möilsbiilg 5, Mümsllltiir und MsdkwNM. Rein-Nickel-Kochgeschirre Miel Met- ml Wime Mim »Melle Met- ml Wenite M-leid Met- und WMee letztere bedeutend schwerer, solider und nicht theuerer 11516 Wir empfehlen als passende Specialität: Veilchen-Parfüms. 12399 Weihnachts-Ausstellung. ”98 12167 Neu! Metallputztinktur Neu! Alleiniger Fabrikant: 12366 REIN NICKEL 4b PATENT Ay als nickelplattirte Service in grosser Auswahl. Flasche, für lange Zeit ausreichend, 50 Pfg. W. Kilbinger, Inhaber der Löwen-Drogerie in Giessen. Emil Bender, Speciatgeschäft irr Seife«, Lichter« «nd Parfümerie« 5 Lchulstraße 5. Reisedecken Reiseplaids Reisemützen Reiseschuhe Schirme für Damen und Herren Stöcke mit imit. und echt- Silbergriffen Cravatten Kragenschoner Handschuhe Hosenträger T aschentücher Cachenez Oberhemden Nachthemden Chemisetten Kragen Manschetten Unterzeuge in diversen engl. und deutschen Fabrikaten Strümpfe und Socken Ang.HoatmsML Inh.: Rob. & Max Imheuser, Markt 9—10. 12054 der Löwen-Drogerie von W. Kilbinger 52 Selters weg 52. Christbaumschmuck und Christbaumlichte empfiehlt in großer, schöner Auswahl zu äußerst billigen Preisen »ne der Berndorfer Metallwaaren-Fabrik in Berndorf bei Wien als bestes und dauerhaftestes aller existirenden Fabrikate bekannt! Alpacca- und Alpacca-Silber-Besteoke. Grossartige Auswahl in Parfüms, Seifen, Sachets nnd Cartonnagen der renommirteeten deutschen, französischen und englischen Firmen. Practische Weihnachts - Geschenke für Küche und Haus in nur soliden Qualitäten. Schlittschuhe, Laubsäge- und Werkzeugkasten, Schlitten, Sportwagen. Brüder Schmidt, Seltersweg 83. WEIHNACHTS- pgstWM GESCHENKE 1-------- sw Fulmenol gesetzlich geschützt ist das beste Putzmittel der Welt schmiert nicht wie Putzpomaden und putzt Blech, Messing, Köpfer, Nickel, Silber etc. überraschend schnell spiegelblank. Unübertroffene Neuheit! Der bequemste, practischste und solideste Herreustiefel ist der Stiefel „Kercutes" «tt Schuürverschluß „Rapid". Derselbe öffnet sich von selbst und schließt sich durch Anwendung von Rollen auf einen Zug, sodaß das lästige Aus- und Einnesteln vollständig, wegfällt. Der Stiefel ist aus bestem Material nach neuestem Good- Aear-Weltfystem gearbeitet und auch als Winterfußbekleidung besonders zu empfehlen. 7431 Wilh. Herbert, Marktplatz 2. Hüte und Mühen in schöner Auswahl zu billigen Preisen empfiehlt 12434 > Rudolf Richter Qn I Marktstraße 9670 Julius Schulze Kreuzplatz empfiehlt: KlWttOMM empfiehlt in schöner Auswahl 12290 Wilhelm Orbig Marktplatz 7. Prof. Jaeger’sche nnd Dr. Lahmann’s Unterkleidung sowie alle sonstigen wollenen, halbwollenen und baumwollenen Hemden, Unterjacken und Hosen. Herrenkragen, Manschetten und Shüpse in den neuesten Fa^ons. Handschuhe, Strümpfe nnd Socken. Herren-Moden. Glace-Handschuhe mit und ohne Futter, Militär-Handschuhe extra feine Marken. 11215 Kug. Moutauils UM., z,h. R & M. MtMftr, Markt 9 uu> 10. S-ttialhans crUrn Ranges. inderwagen! Alle hervorragende Neuheiten in größter Auswahl und ge-° schmackvoller Ausführung zu bekannt billigen Preisen; ca. 100 Stück Kinderwagen auf «Lager. Schöne Wagen mit Verdeck von Mk. 9.50 an. [4428 A. Kilbinger, SkltersMg 19. * Dr.KleinsFleischsaftpreseee * Carl Hensel 10 Wallthorstrasse 10. Schlitten Schlittschuhe | ^^Christbaumständer * * | Blumentische, Schirmständer j * --—————J. * Ofenschirme, Ofenvorsetzer Heerde und Oefen, Kohlenkasten ^Küchenwaagen,Reibmaschinen.Fleischhackmaschinen^ J^>aubsägekasten^Werkze^ka8ten^Documentenkaate^^ Vogelkäfige, dec. Waschgarnituren, Messer u. Gabeln, Bügeleisei Eier! Prima frische Laudeier zum Sieden und Rohaustrinken, Prima bayerische und ausländische Eier, stet» frische Sendung, empfiehlt zum billigsten Tagespreis 9928 Heinrich Arnold. II. Telephon 115. Marktftratze 28. ■***»; 1. GarVtzarbt - Snut mH gtrteg her SfrcftNW* WiirWiij w* ftimWrTri (Pie^ch ®r6en) bi Gieß«. 1 1 JeS' grs Ei Serliv, 19. in du,Nat-«Zti SSlkuog du 3n ilfo solchen mit sondern den star Thril sogar bei nochmals unb jw Sanzen sollen l (660) unb IS k 573) gebracht m 18S7 neu anfgkst znv vttstälkten Zuwachs von 16 19 schwache 8ati stLrlm sich um ' Lbriz 57 Datail Berlin, 19. In der SeschLsi Stellvertreter d unb ihre Stellv Dr. Kruse (na: plüfungscornrnis der Rechnungßc Die Budgktcorn sitzender ist b« Lentruwsabg. I sreiflnvigen Pai dnrch bk 8bg. ble konservative KiivSvwström, ( Will, somie dar Lrutrnmspartri Frhr. v. Hertli die naiionalliber Graf Oriola, «tbel, Meister, die Avtis»m!ten Berlin, 19 iveisnngen. ttzt olle Semei WwM Laut tu Sonderburg Danistrnvgs.Sch M» wenn sie || l^rnseg, alle b ««Inben ausgeiv Leblich anmhi WW. Jede ™ «lt itnttn «ou wfcltat ergeb! dtrschiebeury j der ffppn, u°d Widerst^ pro Stück 40 1 ... - Ein 8 b* Eerstaiist *»■*' SKs* In de 'ivem 6i ?S51S «ft 7' Ä 7b8ti ass 6g5n7H9|«l '«ep. OY,