MN WeGemtzrche 45 rbige (fett u. Beittlängen. to, Unterzeuge, und Strümpfen wirb 1203 Hängelampen, Stehlampen, Mchglatschime, Cylinder illig, Targlühlicht-Eylinder chaufeln rc. spS? r° handhaben ' Vei parate: ^alkerzen Mk. 75,_ ' , 150.» OBwünsohten FiaB„enzihl iMUUationen R»? kostenfrei, furter Gesellschaft & 10611 l-, -Vene Zeil 49. ochst a. M.) ’treter gesucht. Steinkoblengaa. 4« St Lüttich in ursel am Tauu-s rgSri: erlin, ZüustriN-s E3® ’jhh Tijonß und poßfrei- nur der s 5 K U. !"°°° Lott.-Directi°n- 5,000,2 , ifMfSS ’Ä1-*’-1 iank-ßeschä? n Nr. 273 Etttcs Blatt. Sonntag dm 20. Novcmbe,1S»8 UgM ■ti lulneNeie bd »entagl. We ei*nrr »eetrtteiraitct Baki km Wngriget mschmUtch »irrmal Mgdtgt Gießener Anzeiger ■tt 8nnflrrt*L ©d 9 Star! 60 wtfrtrtjWrh* »HWtMT* Dirrttljikrl*| 9 War! 90 tfg. ■ eee|mt • In jtigta ja kr N«chm,naq» ftr km jelgmkm t*g erl^nnrabm turnen ki Sam. 10 UH. General -Anzeiger *1t Snjci}tn'9er!mniung4atlen btf Jn- unk tuMuM ■tarnen Lnzctßro für sm Oictzenrr rutgrgfli Asnts- und Anzei^eblutt für den “Kreis Grefzen. IUBmMmx, Erprdlnon unk Trudtrn: V:. 7. I Eratisbeilaye: Gießener Familienblättrr. ' Mmljuj—imu—nnMrr- —— •. - ----- — . - ? u— Amtlicher Lheil. (flefuttben: 1 go.dener Siegelring, 1 Geldstück, 1 Spazierfiock, 1 Fidelvogen von eintr Geige, 1 Regenschirm, 1 Brillenfutteral, 1 Filzhut, 1 schwarzer Shlip», 1 H nkelkorb, 1 Paar tt nberftrlimp't, 1 Pserdetrppich, 1 Wageukopiel, 2 OieuthÜlchen, 1 Stück Ban?, 1 se cene» Halstuch und 1 Mtstqab-l. Zugeflogeu: 1 Hahn. Stegen, 6en 19 November 1898. Sroßherzogliche» Polizeiamt Gießen. Muhl. Hodtenfest. Ja den GotteShäuseln gedenkt »an heute derer, die durch den Tod aus dieser Ztitlichkcit abgeschieden stud. Da mag auch wohl eine Z taug den B >ck ihrer Leser für einige Augenblicke auf den Gedanken des Tode» htoleukeu. Sind doch Zett und Tod unzertrennlich »tt einander verbunden, viele von Denen, die diese» Blatt zur Hand nehmen, werden mit «ehmuth und vielleicht mit tiefem Schmerz der geliebten Menschen gedenken, di« Jahre hindurch ihrem Herzen sehr nahe gestanden haben und mit deren Tod ihnen rin Stück Leben entrissen ist. Ader nicht nur der Einzelne steht unter de» unerbittlichen Gesetze, daß die Zeitlichkeit die Sterblich- fett nach sich zieht, sondern auch ein Volk al» Ganzes hat sich wohl zu hüten, daß es nicht durch die Hingabe au das Ze tliche dem TodeSoerderben anheimsalle. Such ein Volk al» solche» kann sterben. Wo sind fie geblieben, die groß- »achtigeu vö.ker de» AlterthuwS, die Aegypter, die Assyrer, Meder, Perser u. s. w. verdorben und gestorben. Wa» aber hat ihnen die Kraft zum Leben genommen und damit den Tod gebracht? Die», daß fie fich an den Gütern dieser Zeit übernahmen. Sie gingen, um eturn sehr treffenden Ausdruck des großen H-ideuapostels zu gebrauchen, zu Grunde durch den Dienst de» vergänglichen Wesen». Und wa» berichtet man uns jetzt über die Zustände, die in einer großen Nation Europa» herr'chea? Die Zahl der Sterbesälle übertrifft dir der Geburten. Das ist der Anfang vom Sode, die Anzeige von der Todeskrankhett eine» ganzen Volkes. Und forschen wir weiter, woher diese entsetzliche Slscheinuog, so ist daraus zu antworten: Die LlUte wollen dort, ein jeoer möglichst für fich, die Dinge dieser Zett mit vollen Zügen genießen und huldigen tu Tchaareu dem berücht'gten Aus peuche eines franzöfischen König»: Nach uns die SÜudfluth! Daher das Schwinden echter männlicher Thotkeaft für das Gemeinwohl, die furchtbaren Benügereten in den amtlichen Stellungen, die weit- verbreitere Abneigung fich zu verheirarhen und was Alles damit zusawmeuhäogr, alle» genau so, w e e» die letzten Zeiten des alten Römerreiche» aufweifen. Die Dinge der Zett bringen den Tod, uuzerstötbare» Ltbev gewährleistet allein da», was der Ewigkeit angehört. Wie nun die, die heut an den Gräbern ihrer Lieben stehen, durch ein Kreuz oder einen Bibelspruch auf den hin- gewiesen werden, der da» unvergleichliche Wort von fich gesagt har: »Ich bin das Leben I* so dürfen auch die Völker au diese» Lebeosfürsten nicht voniider, wenn fie dem Tode eulrinnen wollen. Unser geliebtes Saiserpaar hat vor Kurzem dort in frommer Andacht geweilt, wo Jesus Christus durch den Tod hindurch das Leben für nus erkämpft hat. Das mag unser deutsches Volk aus» Neue dahin weisen, wo es allezeit seine beste Kraft zum Leben zu schöpfen hat. Versuches Reich. Berlin, 17. November. Die Reichsdruckerei schließt nach nunmehr erfolgter Abrechnung für das Jahr 1897/98 Mit einer Einnahme von 7.067,980 Mk oder einem Ueder- schuß von 2.084 039 Mk., so daß derselben nach Abzug der für 1899 aügeforderten Etaislumme von 5,172,110 Mk. für die fortdauernden und 300,000 Mk. für die eiomaligen Ansgaben noch ein nennenswerther Einnahme - Ueberlchuß bleibt. Zu» Nachweis der fortdauernden, jetzt die Aufnahme eines Erweiterungsbaues bedingenden Entwickelung dient folgende Ueberficht der Leistungen der Retchsdruckerei in den Jahren 1893/94 und 1897/98. In erstere» Jahre stellte bieselbe her 2 269 360 000 Postwerthzeichen und sonstige Wetthmarken, 10,120,000 Reichsbar kootui, Reichskaffen- scheine and sonstige Werthpapiere, 161,000 000 Bogen nicht geldwerther Drucksachen, m Jahre 1897/98 dagegen 2,765,592 285 be;w. 62,270.210 de»w. 210 000.000. Die Einnahmestrigrruug seit 1893/94 beträgt rund 1,400,000 Mk — Kriegshunde in den Schutzgebieten. Mit der Dreffur und Verwendung von Sanitäis- und Kriegs- Hunden haben dir Engländer bei ihren Kämpseu während der letzien Jahre in Südafrika Io gute Rriultate erzielt, daß auch unsere LandeshauptwannichLft in Südwestafr ka seit ver- gangenrmJah e gleiche versuch: angrst'llr hat, die, wie wir , erfahren, zu gleich guten Ergebotffeu g'Iühre Haden, von allen zur Verwendung gekommenen Hunderaffen bewährten fich in Deutsch'Südw-.stafr ka, wa» In lligenz, Ausdauer und Widerstandsfähigkeit anbetrifft, die der Scorch Collies am besten. In den letzten zahlietchen Kämpfen unserer Schutztruppe rhaten diese Collie» ausgezeichnete D'ti.fte in । der Uebermitielung von schriftlichen Meldungen und B-fehlen nach der F-uerliute und zurück, ebenso in der Heranichoffung | von Gewehrpatronen. Mir je drei- di» vierhundert Patronen (in zwei P ckraschen) be'astet, kehrttn die Hunde im schnellsten J Tempo zu ihren als Beodachtungsposten u s.w am weitesten ! in die Feuerlinie vorgeschobenen Führern zurück. Einen er- \ staue.lichen Grad von Spürsinn und F ndigkeit Haden die , Collie» auch de m Aufsuchru von Berwundteten und Todten bewiesen. Durch laute» „verbellen" machen fie die Kranken« ! träger ans jeden gefundenen verwundeten aufmerksam oder kehren zur Truppe zurück und geben durch Winseln zu verstehen, daß man ihnen folgen solle und führen dann den Lazarrthgehilfen unfehlbar zu dem Hilflosen. Der iüdwest- afrikanische Krtegshnud träft neben einer Satteitasche mit Verbandzeug noch eine gr oßr Labeflasche ao» Aluminium und macht auf diese Sachen durch bcfonbere G.'derben die Gefundenen aufmerksam. In Deutsch Südwestafrika verwendet mau jetzt die KriegShunde nicht mehr zugleich al» Sanität»- Hunde, da es vorkam, daß solche zweifach ausgebildete Thiere, anstatt eine eilige Meldung in die Fenerltaie zu tragen, bet einem aufgefundenen verwundeten längere und kostbare Zett [ verweilten und den richtigen Auftrag vergaß'». Erwähnens- werth dürfte noch sein, daß man auch In Deutsch Ostafrika ähnliche versuche anstellte, die jedoch ergebuißlos verliefen, da die dazu verwendeten Thiere — eine tropische Erscheinung — die „Nase" (Geruch) fast ganz verloren. Selbst aeclima- tifirte Hunde und Abkömmlinge von solchen find wegen zu geringer Entwicklung de» G-rnchs- und SpÜrfinv» für so edle Zwecke unbrauchbar und bewähren fich höchstens für Jagdzwlcke. Ja Deutich-Südwestafrika fino von den Schutz- truppen auf den größeren Stationen förmliche Zucht- und Dreffuraustrlteu für Kriegs« und für Sauitätshnndc angelegt, aus denen mit der Zett selbst unserem Heere erprobte Gebrauch» KriegShunde zugewtesen werden dürften. Kiel, 18. November. SeemauuShaus in Sian- »schon. Die unter dem Proteciorat bei Prinzen und der Prinzesfiu Heinrich von Preußen stehende Gesell chaft „See- mannshau» für Unteroffiziere und Mannschaften der Kaiser- licheu Marine- hat auch die Errichtung eines Seemanns- Hanse» im Kiantschou-Gediet in Aussicht genommen, um so den Marinemannschaften das ernste und entbehrungsreiche Leben freundlicher zu gestalten. Die Wahl eines für diesen Zweck geeigneteo, der Landungsstelle der Kriegsschiffe möglichst nahegelegenen Platzes und die Pachtnog des erforderlichen Grundstückes hat der mit den Bauten im Kiautschou-Gebiet beauftragte Hafenbaumeister übernommen. Schwieriger als die Platz- ist tndeffen die finanzielle Frage, bene die Kosten für die Errichtung eines solchen Haases find außerordentlich groß, zumal die Einrichtungen für mehrere tausend Manu ansreichen »Affen. Jodeffen der Plan hat in den weitesten Kreisen Anklang gefunden; aus allen Gauen des Reiches find ja deutsche Söhne im Dienste der Marine im fernen Osten vorhanden, theils al» Landtruppen I« Kiautschou- Gebiet selbst, theils auf den Schiffen des ostafrikanifchen Kreuzergeschwaders. Die allgemeine Zustimmung rechtfertigt die Hoffnung, die gemeinnützigen Adfichreu in absehbarer Zeit verwirk ichk zu sehen. M. N. R. Straßburg, 15. November. Als der Kaiser Ban Rußland seine Aufforderung zur Abrüstung erloffen hatte, da erklärten in Frankreich die meisten Blätter, daß von einer Abrüstung keine Rede fein könne, so lange die Frage von Elsaß-Lothringen nicht zu Gunsten von Frankreich gelöst sein würde. Mehr als 42,000 Eisäffer und Lochringer leben gegenwärt'g in Paris, viele Tausende find tu den anderen großen Städten von Frankreich verchellt, fie alle find einig in der Verwerfung des Frankfurter Frieden». Schon am 15. September hielten die Abgesandten aller elsaß-lothringischen Vereine in Paris eine Versammlung, tu der fie unter ihrem bekannten vo'.sitzeid'N Cuacboeuf unter tosende« Beifall feierlich erkälten: „Die Ellaß Lothringer, unerschütterlich an der Protesterklärung ihrer Abgeordneten auf der Nationalversammlung in Bordeaux im J^hre 1871 festhaltend, stimmen etwaigen Verhandlungen über Abrüstungen nur zu, wenn die ewige Gerechtigkeit wieder hergestellt und demgemäß Elsaß Lothr'nyeu wieder mit Frankreich vereinigt wird. W r fordern alle Franzosen auf, hierzu dehilfl ch zu sein, da die endgiltige Anerke nnug des Frieden» von F ankfurt vor der ganzen Welt Frankreich entehren würde. Au» Feigheit würde alsdann Frar.k.eich odne weiteren Kamps feinen N eder- gang besiegeln.* Um die Regierung zu veranlaff'n, bei den Verhandlungen diesen Standpunkt festzuhalten, wurde für später eine Maffenkuadgebung befdiicfftn. Am 28. Ocioder fano zur Erinnerung aa den vor 250 Jahren abgeschlossenen Frieden zu Ryrwy ck, durch den Lothringen und Elsaß mit Frankteich vereiu'gr wurde, ein F-firffeu der elsä flschen Vereine auf der Höhe de» EffelthutmS state, an dem wehr als 870 Personen theilnohmen. In den hierbei gehaltenen R deu lobte man die angebliche Zähigkeit, mit der die geraubten Proviuz-n die Wtedervereintgung mit Frankreich verlangen, und es wurde die feste Uctergci gang ausgelprochen, daß die Entwaffnungsfrage unmöglich sei, und daß man nur durch einen neuen Krieg diese Provinzen wieder erhalten könne. E» ist gut, so schreibt der „Scvaäb. Merk.", wenn wir in Deutschland nicht vergeffen, daß in Frankreich immer noch viele Tavsende von Männe n vorhanden find, die immer von Steuern wieder zum Kriege httz-n und die in thvrichter Verblendung auch heut« noch den Frankfurter Frieden nicht anerkennen wollen. Diesen Unversöhnlichen jenseits der Vogesen fei denn doch in baS Gedächtniß zurückzeiufen, daß im westfälischen Frieden auch die Städte Toul, Verdun, Nancy an Frankreich kamen und daß ein neuer Krieg vielleicht auch die Folge haben könnte, baß Frankreich alSbovn auch diese Landstriche noch verlieren bürste. Gerade diese offmfanbigee Umtriebe der elsäsfiich loth,Logischen Vereine und der wieder auflebeoden Patrioteultga werden ober al» erste Folge wohl dazu führen, baß Deutschland auch in nächster Z:it fei* Pulver trocken hält und bhpnige Rüstung fich anlegt, die es zum Kriege bedarf. Budapest, 18. Nooemb.r. D e Regierung ist ent- schloffen, alle weiteren Augnffe wegen der Heutzi-Assairje seiteoS brr Opposition, sowe etwaige Straßrn-Demon- stratiouen auf da» Energischste zurückzuweiten. totales mnfr provinzielles. Gießer», 19 November 1898. * • Aus dem GerichlSdieup. Seine Königliche Hoheit bet Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 16. November den Gerlchtsaffrffor Friedrich Dähn aus Worms zu» Amtsrichter bet dem Amtsgericht Wörrstadt zu ernennen. • • Lolkslefehaüe. Die Mnthetluug über die Lesehalle in dem gestrigen Stadtverordnetevfitzungs-Bericht ist dahiu richtig zu stellen, daß Herr Beigeordneter Georgi die Zahl der Bände mit 3 800 (nicht 1800) angegeben. • • Sitzung der Großherzoglicheu Haudelska»er ••» li. November 1898. Anwesend die Herren: Koch, Scheel, Balser, Heichelheim, Kotz, Klingspor und Wortmann. — Bei der Sammer ist von einer hiefigen Firma der Wunsch geäußert worden, an zuständiger Stelle dahin wirken zu wollen, daß an dem Zollichuppen des neuen Güterbahnhofes eine ständige steueramtliche Adferrignvgsst.lle errichtet werde. Da die jetzigen verhältniffe an den hiefigen Vahohöseu in mannigfacher Beziehung einer Sendernng dringend bedürfen, in dieser Beziehung verschiedene B-schwerden der Sammer vorliegen, so ernannte die Sammer e ne Commission zur E nnahtne eines Augenscheines und Prüfung der ihr bis j tzt vorgetragevev Beschwerden, insbesondere auch derjenigen bezüglich der Waggouentladestelltu. — Der Sausrnännische Verein in AlSselb hatte im Vereine mit zahlreichen dortigen Behörden und Firmen eine Erogade an die Eisenbahnbirection Frankfurt a. M. gerichtet, in der fie nm Umwandlung des gemischten Zuges ab Gteßen 6“ Uhr vormittags tu einen Personenzug bat. Auf Ansuchen unterstützte die Sammer diese Bestrebung um Gewährung einer früheren Zugverbiu- dung ab Gießen, deren Berechtigung nicht zu verkennen ist. Es wurde ihr mitgetheilt, baß dem Anträge in Rücksicht auf die zu erwartende nur geringe Freuen- und weil eine solche Maßregel auch die Einlegung eine» Gegenzuges Alsfeld— Gießen bedingen würde, zur Zeit nicht stattgegeben werden könne. Man werde jedoch die Angelegenheit hn Auge 6c- j halten und bei Bearbeitung de» Fahrplane» für den nächsten ; Sommer, auf dieselbe zurückkommen. — Die Königl. Bayerische Dtaat»bahn ist von ihre« vorgesetzten Ministerium beauftragt worden, bet der ständigen Tartfcommisfion der Deutschen Eisenbahnen den Antrag auf Versetzung von Mehl und Mühlensabrikaten au» Specialtarif I in die Wagenladung»- klaffe B. einzubrtngen, also für eine höhere Tarifiruug genannter Producte eiuzutreteu. Genannter Antrag steht auf der Tagesordnung der am 23. I. M. in Frankfurt a. M. stattfiadeudeu Sitzung de» Bezirk»eiseubahnrathe». Die Kammer vermag sich der Annahme, daß die beabsichtigte Tartfäuderung eine Verbesserung der Lage de» Klrinrnüllerei- gewerbe» im Gefolge habe, — gegen denselben hat fich auch bereit» eine große Anzahl laudwirthschastlicher Vereine ausgesprochen — nicht anzuschlteßen, werhalb ihr Vertreter in jener Sitzung den Antrag bekämpfen wird, zumal derselbe sich nicht mit den Jntereffen de» Handel» deckt. — Die deutschen Regierungen find in Erwägungen eiugetreteu, ob fich wirksame Maßregeln etuleiteu laffen könnten, um der drohenden Monopoltfirung de» Petroleumhandel» in Deutschland durch dm Standard Oil Trust zu begegnen und ist demgemäß auch unsere Kammer zur Erstattung eine» Gutachten» ausgefordert worden. Ja diesem sollte besonder» die Frage behandelt werden, ob nicht durch Erleichterung de» Import» de» rusfischm Petroleum», welcher in Händen der deutsch-rusfischen Naphta- Import-Gesellschast in Berlin liegt, vorgenannten Bestreb- ungeu eine erfolgreiche Soucurrenz geschaffen werden könne. Auf Ersuchen berichteten un» die Herren C. W. Nowack L Sohn auf» Brreitwilligste und in sehr eingehender Weise über die Lage de» deutschen Petroleum-Markte»; wir benutzten die» Gutachten al» Grundlage unserer Berichterstattung an Großh. Ministerium. Im Resumä ihrer Darlegung weist jene Firma darauf hin, daß, gegenüber der enormen Preissteigerung Seiten» de»SraudardOilTrust e» der russischen Naphta-Import-Gesellschaft, bei ernstlichem Willen, eine leichte Aufgabe gewesen wäre, ihr Product durch billigere Preise einzusühren. Sie habe indeffen vorgezogen, mit ihrem Preise den steigenden Notirungen der Dentsch-amerikanischen Gesellschaft zu folgen. Ob die Reich»regierung einen wirksamen Einfluß auf da» fernere Verhalten der rusfischm Petroleum-Industrie bezüglich der Prei»notirungeu au-üben könne, hält die berichtende Firma für sehr fraglich, selbst eine Zoll- und Frachtermäßigung werde ohne Einfluß auf die Marktpreise bleiben, und e» sei zu erwarten, daß jene fi-calische Einbuße nicht den Eonsumenten zu Gut kommen, vielmehr in die Taschen der Aktionäre fliehen würden. E» wird n. E. den mit dem Petroleum in zunehmender Weise in Concurrmz tretenden andern Beleuchtnng»arten neben dem elektrischen Lichte namentlich dem Acceiylenga» Vorbehalten sein, da» Schlimmste verhüten zu helfen, die Gefahr zu beseitigen, daß infolge de» amerikanischen Au»beutung»shstems die Handelsbilanz beider Rationen zum Nachtheil Deutschlands in bedenklicher Weise verschoben und unsere wirthschaftlichm Jntereffen allzu empfindlich geschädigt werden. — Der Untersuchungsrichter an Großh. Landgericht Lonstanz — Herr Dr. Küpplin — theilt der Kammer mit, daß gegen dm Kaufmann Friedr. Ferd. Koch in Paris eine strafrechtliche Untersuchung eingeleitet worden sei wegen zahlloser Schwindeleien, welche derselbe seit dem Jahre 1890 bi» zur Gegenwart gegenüber deutschen Geschäftsleuten verübt habe. Nach Mittheilung der Kaiser!. Deutschen Gesandschaft in Pari» seien auch hessische An- gehörige durch Kellerwechsel au» Acceptcredit re. geschädigt worden. Im Jntrreffe der strafrechtlichen Verfolgung wird dringend darum ersucht, daß von Seiten dieser Betrogenen eine kurze Mittheilung an genannten Herrn Untersuchungsrichter gelange. ••cf 6oncert-8erein. Zweites Loncert am Sonntag den 27. November. Unsere Concert-Saison in Gießen ist wesentlich Keiner, al» in vielen anderen Städten von gleicher Bedeutung. Die Univerfität, welche bei un» maßgebend ist, verkürzt durch ihre langen Ferien die Zeit, wo künstlerische Unternehmungen mit Au»ficht auf Erfolg auSgeführt werden können. Au» diesem Grunde drängt fich dann in dm wenigen Monaten eine Fülle de» Schönen und Vornehmen zusammen. Eoncerte reihen fich an Theatervorstellungen, denen fich eine Ueberzahl von Bällen, Gesellschaften und BereiuSfestlichkeiteu anschließen. Eine Folge hiervon ist, daß die immerhin kleine Zahl der Betheiligten kaum zu Arhem kommt, ja nicht im Stande ist, bei allen den verlockenden Anbietungen die Spreu von dem Weizen zu trennen. Da ist eS denn die Pflicht der Preffe, einzugreifen, selbst auf die Gefahr hin, offene Thüren einzuschlagen. E» ist thatsächlich nicht nöthig, einem Künstler wie Eugen d'Albert, den der Eoncert-Berein für den 27. November gewonnen hat, und da» „gewonnen" möchten wir au»drücklich betonen, seinen Künstler-Paß hier noch zu vifiren. Der Name Eugen d'Albert allein ist ein Programm, und sein Kommen für jeden musikalisch Gebildeten ein Ereigniß. P. eiadttheater. Daß Gustav von Moser schon zu den gefallenen Größen gehört, erwies fich wieder gestern Abend. ; Obgleich fein „Stiftungsfest" laut Theaterzettel auf vielfachen Wunsch gegeben wurde, zeigte doch der Zuschauerraum große, klaffende Lücken. Das Stück ist unbedeutend; es । wird nur der schwache Versuch gemacht, die Vereinsmeierei zu geißeln, im Uebrigen aber treten die bekannten Familienfragen, ! eheliche Zwistigkeiten und Verlobungspläne in den Vorder- ; gründ. Außerdem erhält es dadurch ein eigenthümliches ' Gepräge, daß drei Personen nicht im Stande find, einen anderen zu Wort kommen zu laffen, sondern beständig ihren inhaltsleeren Redeschwall über ihre Umgebung und das liebe Publikum ergießen müssen. Diese drei gefürchteten Leute wurden durch die Herren Merker, Wilhelm! und Liebscher mit großer Zungengelenkigkeit gegeben. Daß fich der erstere manchmal versprach, darf man ihm nicht weiter verübeln. Da» junge, den ersten Ehestreit durchkämpfende Pärchen wurde von Herrn Dietzsch und Frl. Würdig gut gespielt, »mn auch der letzteren das Schmollen nicht so ganz glückte. Herr Helm gab wieder einen jener bühnenwirksamen, aber nach der Schablone gearbeiteten Commerzienrath in trefflicher Weise und wurde von seiner Frau bestens unterstützt. Etwas farblos war dagegen das Liebespaar (Frl. Pauli und Herr Casterra.) Der erste, unleugbar langweilige Act fand eine ziemlich kühle Aufnahme, die vielen Spässe und komischen Situationen des zweiten und dritten wurden dagegen herzlich belacht und die Darsteller mehrmals bei offener Scene durch Beifall ausgezeichnet. •• Stadttheater. Wie uns die Direction mittheilt, hat fie Herrn Hofschauspieler Hacker für nächsten Dienstag zu einem Gastspiel in Scribe's „Ein Glas Wasser" gewonnen. Das Stück ist ein unvergleichlich strahlendes Lustspieljuwel, und man muß der Direction Dank zollen, daß fie es mit dem allbeliebten Gaste dem Publikum bietet. „Das ist aber auch ein unwiderstehlicher Held dieser „Vicomte von ; Bolingbroke" des Herrn Hacker, schreibt die „Aschaffenburger Ztg." Und wie „Bolingbroke" als sieghafter Ritter des ' Geiste» dem Jntriguenspiel der „Herzogin von Marlbourough" J Zug UM Zug Schach bietet, wie er alle wider sich gerichteten ! Fäden aufdeckt und dieselben in seinem Nutzen gegen die > genannte Angreiferin ausspielt, wie er dieser mit feinster; diplomatischer Ueberlegenhett und spottender Grazie jeden l ihrer sicher gemeinten Trümpfe aus der Hand schlägt und ! nicht eher ruht, als bis er jene Intrigantin gestürzt, zwei Liebende vereinigt und sich den Ministersessel erobert hat; das ' Alles ist, wie es vom Dichter gezeichnet, von Herrn Hacker > mit bestrickender Liebenswürdigkeit wiedergegeben worden." : *• Wetterbericht. Die Depression im Norden ist mit \ der gleichen Schnelligkeit, mit welcher fie erschienen war, ab- ' gezogen und da» Barometer auf der Rückseite ebenso rasch ' wieder gestiegen. Da» barometrische Maximum hat an In- ? tenfität weiter gewonnen und erstreckt fich sein Kern mit über ! 775 Mm. Barometerstand heute von der ostdeutschen Küste j gegen die Donau-Mündung. Ueber der Westhälfte des - Mittelmeerbrcken» ist dagegen, soweit die heute sehr mangel- ■: haft vorliegenden Nachrichten erkennen laffen, der Luftdruck } seit gestern stark gesunken, von dem barometrischen Maximum besteht daher in letzterer Richtung heute ein große» Gefälle t und herrscht infolge deflen stellenweise lebhafte Laftbewegung. Voraussichtliche Witterung: Je nach derOertlichkett ; theil» heitere», theil» nebelige» Wetter. t* Fahrpreir-Srmäßignng. Bekanntmachung, die! Denkmal»enthüllung»feier betr. Die Direktion der Main- Ntckarbahu, die königl. preußische und Großh. Hesfische Eisen- - bahndirection Mainz haben auf Ersuchen de» Vorstand» de» ? Lande»au»schuffe» in danken»werther Weise die Anordnung / getroffen, daß aus Anlaß der Feier der Enthüllung de» Denk- ' mal» für den höchstseligen Großherzog Ludwig IV. eine Fahr- Preisermäßigung allgemein in der Art gewährt werde, daß ; alle am 25. November d». I». auf hessischen Stationen ge- • lösten einfachen Fahrkarten für Personenzüge 1. bis 3. Klafft ; zur freien Rückfahrt berechtigen. Für die Main-Neckarbahn • ist noch besonder» bestimmt, 1. daß die freie Rückfahrt am j gleichen Tage stattfinden muß, 2. daß bei Benutzung von Schnellzügen Schnellzug»zuschlag»karten je für Hin- und Rückfahrt besonder» zu lösen find. □ Darmstadt, 17. November. In der heutigen Generalversammlung der Odenwaldclub-Section Darmstadt wurde Ministerialrath Braun zum Borfitzenden ernannt und dürfte , auch in der nächstfrühjährigen Tagung de» Gesammtclubs zu ' dessen Präsidenten ernannt werden. — Fräulein Clara ‘ Albrecht vom Stadttheater in Halle hat in der Rolle der ? Naiven soeben ein zweimalige» Gastspiel am Hoftheater: al» i Cyprienne (Sardou) und al» Grille in der bekannten Birch- i Pseifferiade absolvirt. Erstere Partie gab fie viel zu der- ; gröbert, in letzterer fand fie eher den richtigen Ton. Die I Dame verfügt über bedeutende Bühnenroutine und Sicherheit ; des Auftreten», ihr Organ entbehrt aber der nöthigen Modulation und Steigerung, und ihre Gestalten find zu sehr auf den Effect gearbeitet, indem c» ihnen an Innigkeit und Wärme der Ausführung mangelt. Al» vollgültiger Ersatz sür Fräulein Walther kann der Gast nicht gelten. A«s bew Seit fflr die Seit Vor 296 Jahren, am 20. November 1602, wurde in \ Magdeburg der Physiker Otto v. Guericke geboren, der Erfinder der Luftpumpe, Luftwage, der Wassermännchen und \ der Electristrmaschine. Bekannt sind auch die Guericke'schen ; Halbkugeln, die luftleer gemacht, durch die Schwierigkeit des Voneinanderreißens die Stärke des Luftdruckes beweisen. Er starb am 11. Mai 1686 in Hamburg. Vor 180 Jahren, am 21. November 1768, wurde zu Breslau einer der größten Theologen der neueren Zeit, Friedrich Ernst Daniel Schleiermacher, geboren. Von philosophischem Geiste durchdrungen, wirkte er mit echter Frömmigkeit. Seine Kanzel-, noch mehr feine Khatheder- beredsamkeit war hinreißend, tief und klar. Zahlreich und werthvoll sind seine Schriften. Er starb am 12. Februar 1834 in Berlin. Vermischtes. * Eine Quittung über 9/i Milliarden Mark. Am 1. November hat der neue Schatzminister der Vereinigten Staaten Herr Ellis Roberts den Schatzbestand in Philadelphia übernommen und stellte hierbei eine Empfangsquittung über 199231360 Dollars aus. Diese Quittung wurde s photographirt und als Beleg an die Finanzdirection in San > r^ancisco gesendet. ♦ Auf dem Gebiete der Beleuchtungstechnik ist ein neue» Problem gelöst, welche» ein ganz bedeutender Fortschritt \ und eine Errungenschaft von bedeutender Tragweite zu sein i scheint. Der Ruf nach mehr Licht ward zur Aufgabe für ’ die Erfinder unsere» Jahrhundert», und da» zur Neige gehende Säeulnrn, da» auf naturwissenschaftlichem Gebiete mit glänzenden Resultaten aufwarteu kann, bringt nach de« großen epochalen Entdeckungen nun noch eine neue Gabe, die fich mit elektrischem und Aeetylen-Licht auf die Stufe gleicher Leistung»fähigkeit und Bedeutung stellt. Durch die Firma G. Kuntz, Frankfurt a. M., Neue Zeil 39, werden wir mit dem Kindermann'schen Petroleum-Glühlicht-Brenner bekannt gemacht und glauben wir, daß diese neue, ebenso einfache wie praktische, technische Errungenschaft schnell ihren Weg machen wird. Der Kindermann'sche Glühlicht-Brenner erzeugt durch einen über der Petroleumflamme angebrachten, sehr dauerhaften Glühstrumpf und vermittel» einer besonderen Vorrichtung im Brenner ein großartige» Licht von 70 Normalkerzen Leuchtstärke und kostet der ganze, für jede Lampe passende Apparat nur 7,50 Ml. Da» Prinzip einer neuen rationellen Ausnutzung de» Petroleums, verbunden mit den Annehmlichkeiten de» Ga»- und elektrischen Lichte», scheint durch den Kindermann'schen Brenner gelöst zu sein. • Der Phonograph im Ferufprechdetriebe. Um die Arbeit der Beamten auf das geringste Maß zu beschränken, find laut „Deutsch.Verkehrs-Ztg." bei dem in San Francisco und Chicago eingeführten sogenannten „Fernsprech-Expreß- system" von Sabi und Hampton im Vermittelungsamte zwei Phonographen ausgestellt; der eine Phonograph wiederholt beständig den Satz: „Besetzt. Bitte wieder rufen", während' der zweite mit gleicher Regelmäßigkeit wiederholt: „Der gerufene Theilnehmer antwortet nicht". Jeder Phonograph spricht ein Mikrophon, das in gewöhnlicher Weife mit einer Batterie und der primären Wickelung einer Jnductionsspule verbunden ist. Die Enden der zu den beiden Phonographen gehörigen secundären Wickelungen führen zu je einer Klinke-. Wenn der Beamte am Schranke hört, baß die Leitung eines gewünschten Theilnehmer» besetzt ist, so steckt er den Stöpsel der Leitung, mit welcher der rufende Theilnehmer verbunden ist, in die entsprechende Phonographenklinke, und die Mit- theilung „Besetzt. Bitte wieder rufen" wird dem rufenden Theilnehmer durch den Phonographen übermittelt. In ähnlicher Weise theilt der Beamte dem rufenden Theilnehmer mit, daß der zweite Theilnehmer nicht antwortet. Auf den ersten Blick wird der Gebrauch des Phonographen zu diesem Zwecke als das Aeußerste erscheinen, was zur Ersparung von Arbeit erdacht ist; aber die Einrichtung ermöglicht es auch dem Beamten, einen zweiten Theilnehmer zu bedienen, währender dem ersten Theilnehmer mittheilt, daß die Leitung de» gewünschten Theilnehmers besetzt ist, oder daß dieser Thetl- nehmer nicht antwortet. Eingesandt. Gieße«, den 19. November 1898. In der von der freisinnigen Partei ausgestellten Candidaten- Liste zur Sta-tverorbueten-Wahl vermißt mancher einen Namen, der bei der vorigen Wahl mit aus der Liste stand. Es ist dies der Kaufmann Herr Ed. Hanau. Wer diesen Herrn mit seiner echt demokratischen Gefinnung kennt, muß sich darüber wundern, daß er in der Liste fehlt. Herr Hanau, der nicht nur bei hiesiger Ortskrankenkasse ein Ehrenamt bekleidet, sondern auch sonst in jeder Weise die städtischen Interessen wahrnimmt, dürste vieler Stimmen sicher sei». Auszug aus den Standesarntsregisteriv der Etadt Gießen. Aufgebote. November: 12. Friedrich Carl Schlüter, Artist zu Frankfurt am Main, mit Theresia Link daselbst. 12. Dr. Friedrich Fran- Georg Maria Noack, Hausarzt zu Loschmitz, mit Theresia ZakrzewSki daselbst. 16. Johann Jost Aßmann, Bergmann zu Frohnhausen, mit Kunigunde More daselbst. 17. Ludwig Ignatz Bartholomäus Dyrda, Eisenbahnstations-Assistent dahier, mit Klara Anna Elise Schley zu Treptow a. d. Rege. 17. Ignatz Jacob Wrobel, ArtiK zu Dresden, mit Anna, oerwiltweten Ditterich, geb. Althoff, z» Copitz. 18. Johann Adam Kraft, Fußgendarm dahier, mit Eva Eckart hierfelbst. Eheschließungeu. November: 12. Johann Georg Jöckel, Taglöbner dahier, mit Elisabeth Christine Hermine Assauer Hierselbst. 12. Konrad Dürr, Lackirer dahier, mit Margarethe Katharine Heim Hierselbst. 12. Georg Bürky, Obergärtner zu Biedenkops, mit Elifabethe Pseiffer Hierselbst. Geborene. November: 5. Dem Photograph Paul Prinz eine Tochter, Hermine Susanne. 10. Dem Eisenbahnfchaffner Georg Baum eine Tochter. 10. Dem Schlosser Heinrich Barth eine Tochter, Anna Luise Henriette. 10. Dem Kaufmann Aloys Spengler eine Tochter. 10. Dem Weißbindermeister Heinrich Launspach eine Tochter, Emilie Julie Katharine. 10. Dem Kaufmann Paul Glungler zu Mainz ein Sohn, Johannes Alfred Carlo Maximilian. 11. Dem Kaufmann Georg Hrrbordt ein Sohn. 11. Dem Zimmermeister Georg Schubecker eine Tochter, Anna Helene. 12. Dem Fabrikarbeiter Jacob Göbel eine Tochter. 12. Dem Schwimmlehrer Andreas Rödel ein Sohn. 12. Dem Telegraphen-Diätar Carl August Max Rosen- hahn ein Sohn, Erwin Karl August. 14. Dem Bremfer i. P. Emil Gernand ein Sohn, Karl Georg. 15. Dem Kutscher Johannes Erb ein Sohn, Karl. 16. Dem Metzger Johannes Becker VI. eine Tochter, Margarethe. 18. Dem Fuhrmann Johannes Lather eine Tochter, Margarethe. Gestorbene. November: 12. Antonie MülUr, 23 Jahre alt, Putzmacherin zu Bad-Nauheim. 14 Nikolaus Wenzel, 31 Jahre alt, Taglöhner dahier. 16. Margarethe Becker, 9 Stunden alt, Tochter von Metzger Johannes Becker VI. dahier. 16 Johannes Peter Müller, 83 Jahre alt, von Mrrkenbach im DillkreiS. 17. Friedrich Kraft, 5 Wochen alt, Sohn von Metzger und Wirth Georg Kraft dahier. Attszug an» den wrchendüche*« -er Stadt (Sieben. Evaugelifche eemtiele. Getraute. LukaSgemeinde. Den 12. November. Georg «ürcky, Obergärtner zu Biedenkopf, und Elifabeth Pfeiffer zu Gießen. Getaufte. LukaSgemeinde. Dm 13. November. Dem Taglöhner Christoph Gan» eine Tochter, Erna Katharina Maria, geboren den 8. October Denfelbm. Dem Schlosser Marcellus Galinski ein Sohu, Theodor, geboren den 11. August. Denselben. Dem Installateur Julius DickorS ein Sohn, Friedrich Wilhelm Julius EmU LouiS Theodor, geborm de» 10. October. tlxt verkehr, & Kießeu, tö. 91 Sfatf 'S- SÄ? »er Pfd- ^-ss Sss Mch per An 16 * Dauer der M Umljerjieben nicht seit .£55 «ss** Sie Berlin Id. Not aus Paris: Die a semiten veranlaßten Polizei strenge Maas wiederholt mehrere m Mm vorgenomnm zwischen Esterhazy, i nahlllt. Man tyt’v Scandali im Gene geheimen Fonds. Berlin, 19. Nc zugegangene Depesch eine Abtretung der von 500 Millionen bit Mi Montag, bi 10 Uhr bis Abe Meten der Stadt Gn Bürgermeisterei jenigen Slirnrnberec ginnen, im Zimmer Ho-Rh beginnen, den Buchstaben Ri Neben der i neten-Veriammlung ru wählen und m auf die Jahre 189 verordneten, fo daß ott elfte auf bie £ ™ fahren zu m Qttinflßen Stimmenti gelten haben. Alle Stimmber $ermm_ W pexfönliftm> ©iefien. (dbft 12. Dr. Friedrich W KüW Fußgendarm W°- Ärt’SelÄ «M* 6M ** K H •&$#* chahniLaiirrer Gxo SK,L« tSÖfstg rrysSZ Stfs-Ss &sÖ?s Ks-^-" Al. kgiz«t>'7,A»' ÄÄ b Seorg^-----^ ......... aute». _ 6k^ em«,n?obriöStti10 । «M w ließen- jje ^. bis 5«8immerwobnung in der Nähe der Bahn von einer kletnen Beamtenfamilie Gefl. Offerten mit Preisangabe unter A. Z. Nr 11509 an die Expedition d- Bl- erb. 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Die Liste der Wahlberechtigten liegt zehn Tage lang und zwar vom 21. bi- 30. November 1898 aus dem Büreau der Finna A. Heichelheim von 9 bis 12 Uhr Vormittags und 3 bis 6 Uhr Nachmittags zur Einsicht offen. Einwendungen gegen den Inhalt der Liste, welche nur innerhalb der erwähnten zehntägigen Frist zulässig sind, müssen bei der Handelskammer vorgelegt werden. Nur Diejenigen sind zur Theilnahme an der Wahl berechttgt, welche in die sestgestellte Liste ausgenommen sind. Termin zur Wahl ist bestimmt auf Areitag den 9. December d. A, Machmittags von 2 bis 6 Ahr. Als Wahlcommissär wird Herr Ernst Balser sungiren. Gießen, den 19. November 1898. Großherzogliche Handelskammer. Koch. “484 Hotel Schütz. Heute Sonntag: Diners zu Mk. 1.20 SevignS-Suppe Kalbskopf en Tortue Hammelbraten, grüne Bohnen und Kartoffeln Schwedischer Pudding. Diners zu Mk. 1.50 SerignÄ-Suppe Kalbskopf en Tortue Haunnelrückcn, grüne Bohnen und Kartoffeln Hahnen mit Salat und Compot Schwedischer Pudding. Die AbendplMte ist »ehr reichhaltig. Abonnenten erhalten bedeutende Preis-Ermässigung. Meine neu hergerlchtetee Sale empfehle ich für Hochzeiten, Gesellschaften etc. und werde stets bemüht sein, meine werthen Gäste in jeder Hinsicht zufrieden zu stellen. 10286 Hochachtend Phil. Beitzel. Täglich frisch: tbstkuchcn, Gußtuchen, «ästucheu, Radantuchen, Windbeutel, sowie per- fcdiedeneS Kaffee- und Theegebäck, empfiehlt in bekannter Güte 11584 Friedr. Noll, tzosdäcker. llrkgeiiljtitstaf. prima Toilkttk-stttskift, per Pfund 70 Pfg., besonders Leuten mit spröder, empfindlicher Haut zu empfehlen. Gleichzeitig bringe ich meine große Auswahl in 11515 sämwtlichkll Toilkttk-Artilttlll in empfehlende Erinnerung. Emil Bender, _________S chulftraße^. (Offene stellen 11526] Zum alsbaldigen Eintritt wird etn tüchtiger Wickelmeister mit guten Zeugnissen in eine hiesige Cigarrenfabrik gesucht. Zu erfragen in der Exped. d. Bl. 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Das Commando. Kaiser-Panorama 1 Neuen-Bäue 1. 11525 Wegen starken Besuchs bleiben die bayerischen Königsschlösser bis Montag Abend ausgestellt. Von Dienstag ab: San Remo und die italienische Reviera. Giessener Stadttheater. Todes-Anzeige. Freunden, Bekannten und Verwandten hierdurch die schmerzliche Mittheilung, daß unser liebes Töchterchen gestern Abend 6 Uhr sanft verschieden ist. Um stilles Beileid bitten Die trauernde» Eltern 11536 Peter Haus. Gießen, den 19. November 1898. Großer Ausverkauf. Eine Parthie zurückgefetzter Stickereien “aö in Filz, Leinen und Stramin als: Decken, Läufer, Kissen, Keppiche, Würsten- und Stauötuch- taschen, Kragen- und Wanschettenkasten, Geschnitzte Holzsachen etc« empfiehlt bedeutend unter Preis 11527 J. El. Fuhr, Konnkugraßk 25. Empfehlung. Den geehrten Herrschaften, sowie den werthen Dienstbolen von Gießen und Umgegend die ergebene Mittheilung, daß ich in meiner Wohnung Dammstraße 22, I ein 11510 Aellen-Vermillelungs-Bureau errichtet habe. 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Bach-Liszt. b) Sonate op. 81a........L. van Beethovea. 2. a) Fantasie op. 49 F-moll ) b) Nocturne op. 9 No 3 ? . . . . F. Chopin. c) 2 Etüden aus op. 25 ) 3. Carnaval op. 9.........R, Schumann. 4. a) Scherzo op. 16 Nr. 2 1 b) Intermezzo op. 16 Nr. 3 J . . . . E. d’Albert. c) Walzer op. 16 Nr. 1 j d) Impromptu op. 90.......Fr. Schubert. e) Soiröe de Vienne Nr. 6.....Schubert-Liszt. f) Etüde „Mazeppa“.......Fr. Liszt. Concertflügel von Stein way & Sons, New-York-Hamburg. Eintrittskarten für Nichtmitglieder zu Mk. 2.50 (Sperrsitz Mk. 3.50' sine bei Herrn Ernst Challier (Rudolphs Nachf), für Studireude bei Herrn Hausverwalter Stork in der Aula zu ermässigtem Preise zu haben. 11491 Programm 10 Pfg. Verband Deutscher Handlungsgehilfen Leipzig. Donnerstag den 24. November er., Abends 9’/4 Uhr, im Kaufmännischen Vereinshaus, hier, Nordanlage: Vortrag; 11496 des Herrn B. Steuer-Frankfurt über: Der Verband Deutscher Handlungsgehilfen und seine socialpolitischen Aufgaben mit anschliessender Discussion. Eintritt frei. KefirksvereinNord M Donnerstag den 24. Wovember 0898 Abends 8V2 Uhr, Außerordentliche General-Versammlung in der Mrauerei Wöhrle. Tages-Orduung: 1. Bericht des Vorstandes über feine Tätigkeit im laufenden Geschäftsjahre. 2. Die Stadtverordneten-Wahlen. Um zahlreiches Erscheinen der Mitglieder wird dringend gebeten. 11505 Der Vorstand. Sonnen- und Megenschirrne Weitzwaaren und Tricotagen Glace-Handschuhe Gravatten, Weihnachts-Stickereien, Souvenirs etc. empfiehlt S. Abraham, Kahnhofstraßk 2. Aianoforle- und Karmonium-Lager Ang. Förster, Lieh. Reue krruzfaitiae Pianiuos Flügel Harmouiums 7 Octaven, von 400 Mk. an. von 900 Mark an. von 80 Mark an. Aeöer 100 Waninos auf Lager von den verschiedensten Firmen, wie: Bechstein, Blütbner, Lchiedmaper LSöhne, Biese, Lipp & Sohu, Ibach, Schwechten, Ecke, Estey und viele andere. 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