1 Rhein, Ug; 11 10809 ailthorstr. B,,abri|( taabau und 8 R,k , * «'«« 2^5®*' deiner T*?r*n, Spiegel ete. d6nbiNteo Prebenaili 8t»te wechMlnde *llun9 compl. Zimmer 1 nen68ten Entwürfen i» EmpIrejiBd RoMM-Styl = LA GEB — itand/yer Beton ■tMen and Dau en 9ß. Teppiche, Linoleum iLKerbmCbel. ' frMCO jeder Bahnitation. IWM.'.' ifte. i rt ton. jpfe und KMoid rett. toff und >Mer jpenwäsche. oh IMS MM 112« ’l 3 &Bofr en renner bar. jspckte gratis. & BlH serei lEjBaden)^ alle ndlungen- len tzrchn um Z'MliißliiK 25. 1898 Sonntag den 20. November Gießener A nzeiger Heneral-NHeiger Zlnrts- und Anzeigeblutt füv den Kreti Gieszen. | Gratisbeilage: Gießener Familienblätter Witirtw, En»etz,Non ur.b Drudmi: rtogeladeu. bei 5) 8) 4) ®abl Wahl eee In jcigre zu Wt Hetbmittogl *1H fem )e4|«*ai l*| «r1d)nnrnbn Wuoimrr btl Norm 10 Ubt. 1) 2) Kit ln|ngm»Brrnmr1ungnttflni H I». enb RutUatat ■ rbmm Inyxgcn für den ®w|mtr Inenyr WMM Ugfi4 ■M InJnabw' bei Rentogi. »emtfUe,Utter •erben bem ln|tigrr ■Maitfi4 Viermal bngeltgL Torpedoboot, Div'fion gelangt zum Äbiäjlufe, jene del Liaien- schiffe, .Ersatz Röntg Wilhelm^, des großen Kreuzer, A, bei (Leinen Kreuzer A unb B »iib fortgeletzt, jene bet tilnte»- schiffe A unb B, der (leinen Kreuzer C unb D nnb einer Torpedoboots Division wirb begonnen. Berit», 18. November. Reichsfinanzeu. De» vernehmen nach ist vom BundeSrathe der Ansitz der Einnahme» aus den Zöllen nnb Verbrauchssteuern für bal Rechnungsjahr 1899 auf tvsgesamwt 742,3 Millionen Mar( oder 40,8 M llionen wehr wie im laufenden Jahre festgesetzt worden. Die Zölle, welche insgesamm» auf 442 4 Millionen veranschlagt find, haben eine Erhöhung um 33,7 Millionen Mark erfahren. Würde die Einnahme für die fünf Hauptgetreibe- orten Weizen, Roggen, Hafer, Gerste und Mais ebenso, wie die aus ten übrigen Zöllen nach dem Durchschnitt der letzten 24 Monate berechnet worben sein, so hätte flch bas Mehl noch um 12,6 Millionen erhöht. M.t Rückficht auf die er. hebUcheu Schwankungen bei der G-treide-Linfuhr ist dieser Einnahme doch der Durchschnitt der letzten drei Volljahre zu Grunde gelegt, so daß in Folge dessen die Veranlagung nm die genannte Summe gekürzt werben muhte. Die Tabaksteuer ist ans 12 Millionen oder 0,4 Millionen mehr, die Zuckcrstcuer auf 92,1 Millionen oder 2,6 Millionen veran- schlagt. Die «usfuhrzuichüffe, welche bei der letzteren Steuer von dem B-nttozoll in Abzug zu bringen find, find für 1899 auf 82,1 Millionen angenommen. Des weiteren ist die Salzsteuer mit 47,2 Mtllionen oder nahezu eine halbe Mil« liou mehr, die Blanntweiumoterialsteuer mit 168 Millionen, die Branntweinverbrauchsabgabe mtt 102 4 Millionen oder 1,3 Mtlltoueu mehr und die Vraustener mit 29,1 Millionen oder 0,9 Millionen mehr zum Ansatz gebracht. Auf den Kopf der Bevölkerung der Brnusteuergemeinschaft ergiebt sich darnach ein Nettoertrag von 0,71 Mark. Wie wir hören, ist die schematische Anordnung des Etats der Zölle und Verbrauchssteuern gegen die bisherige abgeändert worden. Es ist dadurch eine beffere Urbetfichtlichkeit und die Möglichkeit einer leichteren Drtentitung erzielt. Die bisher als Anhänge beigegeben gewesenen Darstellungen der Berechnungen der Etnnahmru aus den einzelnen Steuerarteu haben in Folge dessen in Wrgsall kommen können. veriLlscht arabisch. Ihre Sprache ist ein mit IpantiArn unb italiermchen Brocken vermischter arabischer Dialekt, unö die gang» Art, fich zu bewegen, ist, namentlich bt den Männer», von jener wilden Lebhaftigkeit, die den des Reisers i» Orient noch Ungewohnten anfangs Verwunderung uvd Schrecke» einflöht. In vierfitzigen, weißllberschirm en Wägelchen gelangt man durch die lange Hafenstrahe, ein alterthümliches, eng eingebautes Thor und eine steil anstrigente Straße >» bas Innere der Stabt, beten eigenartige Anlage fich von btt Höhe aus leicht Überschauen läßt. Zehn Etraßen führen vou Sau Elmo, erst steil ansteigend, daun fich etwas senkend unb hierauf wieder ansteigend, nach dtm Lande von Lavalttta, der Porta Reale, einer Gruppe von Arkaden, die fich auf durch Äb'prengnrg nnb Ausmauerung geschossenen Bastionen von 200 und mehr Fuß Höhe erheben. Ueder diese zehn Läng'straßen hinweg sühren elf Querstraßen vom »roßen zum Quarautänehafen. Sie fiub weist so steil, daß fir, wie in Ierusai'w und Konstantinopel, richtige Treppen bilde» oder doch wenigstens on den Bürgersteigen mtt Stufen ber- sehen find. 8btr die englische Verwaltung hat hier für so gutes, reinliches Pflaster gesorgt, daß e« fich recht beqie» geht, was man von den Treppengaffen auf Z on oder i» Galata nicht gerade behavpl« kann. Die Archit c:ur der ebenfalls verhältmhmäßig sauber« Häuser weist orientalische Elemente auf unb erinnert an bie der alten Krenzfahrerstädte. Ueberall sieht man Galerie«, b*e den Häusern einen malerischen, oft phantastischen Anblick verleihen unb wohl an die Stellt der Mittelalterlichen Erker getreten find, bie ursprünglich als vertheidizungSpunkte blroten. D'e neuen modernen englischen Gebäude, wie die gothische Kirche, bas mit korintischen Säulen umgebene Theater u. a. fallen aus dem Rahmen dieses alterthümlichen Ttädtebtlbeß vollkommen heraus. Es geht ihnen wie btn Engländer» selbst, die trotz neunzigjähriger Herrschaft noch immer keinerlei Fühlung «st dem «altefischen. Volke zu finden gemocht haben. lOrrflf Nr Dipeschrn: Amzeißsr Aerusprecher Rr 61. Nachmittags 3 Uhr, ans .Lonys BierkellerE Tagesordnung. eines 1. vorfitzenden. eines Mitgliedes des AusschnffeS an Stelle R.casolt la so vortrcsfl cher Weise abgeschloffen, daß man erst ganz nähr davor Überhaupt etwas von einer Emfazn be- ineiff. Und mit der einen Schutzmauer gegen Sturm nno FriudeSwacht hat es d'e Natur hier nicht einmal bewenden taffen. Hinter der vom Fort Ricaioli gehörten Landzunge ragen an der Ostseite noch vier andere Halbinseln in den großen Hafen hinein, io daß dieser w ederum in iünf lang- gestreckte, fiter eine halbe Seemeile weit ins Land ein- schneidende Buchten getheilt wird. Die vierte Landzunge trägt die Höhen von Eorradino mit dem weithin fichtbaren Mtlitärgefaugoiß. Sie umschließt erst den eigentlichen Inneren Hasen, der, durch Sprengungen erwei.ert, ganzen frohen Ran« bietet und so geickfitzt ist, daß selbst der gefürchtete Nordostwind keinerlei Schaan anrichten kann. Hier wimmelt es jederzeit von Fahrzeugen aller Art nnb von hier ans bringen kleine Boote den Ankommenden ans Laub. Bei der Ausbootung genießt «au den ersten Vorgeschmack vom Orient: die wild burcheinanderschreiend«, braun« Gesellen, denen man fich zur Beförderung anoertronen muß, reißen e ne« fast die Kleider vom Leide. Sie pefigtln fich aus Gewöhn- h ft um die paar Fremd«, die ihn« geleg«tlich die Möglichkeit bieten, ihre Leistung« über den landesüblichen Tarif hinaus bezahlt zu wachen, denn die unbezwingliche Sehnsucht nach dtm .vachschiich* Hegt Ihnen noch immer im Blute, ob- wohl ihr «raberthum in den tausend Jahren, bte fie auf Malta hangen, so vielen europä-.schtn Eiuflfiffen ausgesetzt gewesen ist. Kau« 200 Jahre, nachdem bte Araber das alte Melite, bas fie Maitache nannttn, enbgiltlg bem dhzav- tinischkv Reiche entriffeu hatten, nahmen es bie Normanen in Besitz. Dann herrschten belb Stanser, halb Anjou, halb Aragon auf der Insel, dis fie 1625 durch Kaiser Karl V. bc« aus Rho ins vertriebenen Johauniterorden angewiesen wurde, bt» nun wieder seit fast hundert Jahr« England hn Besitze ooü Malta gefo'gt ist. Und dennoch ist bie Be- völ(e«ng des nur etwa 100 Sm. vorn fiellianischtn Sap Paffaro entfernt liegend« Eilandes noch immer fast nn- Dermifc^te». △ An« dem Hinte rlaude, 18. November. In verschie- denen Darstellung« cei Wetzlarer unb Hinterländer Anzeigers ist behauptet worden, der Plan zum Weiterbau der Ottrlrljibih» S »Olt 20 >1 ■watiug 75 K g eü PvmgrdrV* Bei 9 Mark 50 etrrtfljiNn** Detttjche» Reich. Berlin. 19. November. Schiffsdauten und -Ar- ■ trnngen. Auf Grund des Gesetze» vom 10. «pnl 1898, betreffend bie beutsche Flotte, sowie nach Abrechnung der bereits i« Iahte für Erweiterung der Flotte verbrauchten Mittel würden auf jedes der Jahre 1899 dis 1903 durchschnittlich 61,077.600 Mk. für Schiff'bauten und Schiffs- armirungen und 8,841,670 Mk. für sonstige einmalige Ausgaben enifallen. Für 1899 sollen indeffen für Schiff^bauttn und 'Armirungen nur 66,656,000 Mk. unb für sonstige einmalige Ausgaben bet Marine 7,840,500 Mk. ongeforbert werben. Unter ben Ausgaben sür Sch'ffsdaut« nnb -Armir- ungen befinden fich die letzten Raten für den großen Kreuzer »Fürst B'smaick (Ersatz Leipzig)-, sür bas Liuieaschiff .Kaiser Wilhelm II. (Eriatz Friedrich der ©rofoe)*, sowie für die Kanonenboote .Eriotz ®olf* nnb „Ersatz $abtd)t*, enblich für eine Torpedoboors-Dioifiou, bezüglich welcher zu bemerken ist, baß mit Rücksicht auf das leichte Kentern der bisherigen kleineren Torpedoboote bet schwerer See in Zukunft bie Torpedodoots-D v sionen statt wie b sher aus eine« größeren Boote (Divifiousboote) und acht kleineren Booten an- sechs gleichen Bootea etwa von der Größe der bUbertgen Divifions- boote destehtu sollen. Für das Linienschiff »Ersatz König Wilhelm- wird die dritte, für zwei Linienschiffe A und B, einen großen Kreuzer A, unb zwei kleine Kreuzer A und B die zweite Rate in Betracht kommen, während mit Hilfe einer ersten Rate ♦« Jahre 1899 der Bau von drei Lintensch ffrn (C, D unb E) uub zweier kleiner Kreuz'r C und D in Angriff genommen werden soll. Ebenso wird für eine weitere Torpekobootr-Dlvlfion die erste Rate angeforbert. Schluß- raten für die artilleristische Armirung fLd in «nsficht genommen sür das Linienschiff .Kaiser Friedrich HL (Ersatz Preußen)", sür bie großen Kreuzer .Hertha^, »Biciorto fioutie*, .Freya", ,®ineta" unb .Hansa", für bie Kanonen- boote .Ersatz Wolf" unö „Ersatz Habicht", sowie für eine Torpedoboots-Dvifion- btt artilleristische Armirung bes großen Kreuzers .Fürst Bismarck (Ersatz Leipzigs, des Linienschiffes ^Kaiser Wilhelm H. (Ersatz Friedrich der Gtoße)E, des Linienschiffes »Ersatz König Wilhelm^, ferner der Linienschiffe A und B, bes großen Kreuzers A, der kleinen Kreuzer A unb B wird fortgesetzt, jeboch noch nicht vollendet, j«e der Linienschifft C D und E, der tetnen Kreuzer C nnb D unb einer Torpedoboot» D'v fion in Angriff genommen. Die Torpedobooi» »rmirnog des Linienschiff'.» ,»a fer W l Helm II ", des großen Kreuzers »Fürst B'.Smarck- unb rner Rr. 273 Drittes Blatt Aentlichev Theil. Bcsanntmachung. Die Mitglieder des Vereins zur Züchtung der Vogelsberger Rinbviehraffe in Grünberg unb Umgegenb unb alle Interessenten werden hiermit zu einer Hauptversammlung auf Souutag den 4 December 1897, Nachmittags 4 Uhr, h» ast Hause .Zum Sugllfchen Has" in ® rÄnber g tingelaben. Tages»Ordnung: 1. Reorganisation bes Vereins. 2. Vortrag des Herrn Lanbwirthschaitslehrers Sehniger von Alsfeld über die Zucht de» Vogelsberger R ubel. Die Herren Bürgermeister von Gtünberg, Oueckborn, Göbelnrod, Beltershain unb Lauter werben tun Bekanntmachung in Orte ersucht. Gießen, den 17. November 1898. Der Direktor bes Kreiszuchtvereins Gießen. Boeckmanv. Bekanntmachung. Die Mitglieder des landwirthschaftiichea Bezirksvereins Gießen nnb alle Frennbe ber Lanbwirlhschast werden hiermit zur Generalversammlung auf Montag ben 21. November bS. IS., Feuilleton. Jur ßinweiyungsfeier nach Jerusalem, xrn. Malta, 10. November 1898. Ueder die Jusel Molta nab ihre Haup stabt Lavalttta, ta bereu Mauern unftr Kaiserp-ar am Dienstag unb Mittwoch verweilte, ist bet uns nur wenig Näheres bekannt, weil vtrser Hauptstützpuukt der euglischea Macht im Mittelmeere höchst selten von rouristevb^wpfrrn besucht wird. Bet einer O ieoireife, bte ich im Frürjahre dieses Jahres auf dem schcn bama's von ter Firma Earl Stangen gecharterten Dampfer ,Boh«mia" ausiührte, ward: eben auch Malta belügt, nab brr Tag, ben wir damals auf ber Insel Der- g atttn, gehörte »ü ber Fülle ftiner eigenthfimlicheu Ein- brürfe zu reu IntenffanteRtn ber ganzen Fahrt. ®enn man fich, von Worben fommenb, der von mäßig hohen Kalkgebirgen bedeck'en Jniel rähert, erwartet man «icht allzu Diel Don ihr. Um so größer ist aber darn die veberraschung, wenn bte eben noch undurchdringlich scheinende B-rgWocb fich aufthnt nnb, vou weit in das blaue Meer vor- gestellten gelfenatmm u--rahmt, ba« ^notama von 816«. le,!° stq auh-Ot. fteigt b°. »e.fee «.!«. gebtrgedng. «=>».. e»por; e» ,ft dicht bedeckt -it flach bedachten Häusern, über die hinaus und zw schen denen überall die gewaUig«, von Lavalettes Jngeulrurea aus dem Felirn geha.euen Festungswerk- nusragen Die e gemliche Stadt Hgt recht, auf einer weit ins Meer hinausgreifenbeo Ha b- täfel, bte eine mächtige sjarbärtige Meeresbucht in zwei Häfen theilt, den westliche! EQuarantLnehafen und den östlichen .Großen Hafens Das Kaiserliche Geschwader benutzte den .Großen Haftn^, in bim überhaupt ber eigentliche Beu’.gr stch abfpielt nnb in de« immer eine Anzahl englischer Kriegs- schiffe vor Anker liegt. Er wirb nach b « Meere za curch das Fort Sau Elmo und das gegenüber liegende Fort t Odervnwalter« Erb. Feststellung des Voranschlag- für 1898/99. Referat des Herrn Landwirthschaftslehrers Leithiger von Alsfeld über die sogen. FleischDerthenerungsfrag-. Glfchästliche Mitthefiungen. Gießen, ben 17. Noviwber 1898. Der Vorstand bes Btzirk-oereius Gießen. Bieberthalbahn fei anfgegeben. Diese Angabe bedarf der Berichtigung. ES find zwar neuerdings verschie' deue Projekte aufgetaucht, um daß Hinterland mit neuen Bahnlinien zu beglücken, z. B. von Ehringshausen nach Bischoffen oder daS Projrct Wetzlar—Haina—Königsberg— Gladenbach und dergleichen, aber ein Blick auf die Karte zeigt, daß die Strecke Bieber—Bistoffen daS Land wirklich aufschließt und dessen Bewohner dahin führt, wo deren wirth- fchaftliche Bedürfnisse am meisten Befriedigung staden. Die Strecke Gießen-Bieber ist in der kurzen Zeit ihres Be stehens sehr populär geworden- es handelt sich jetzt nur um die Fortsetzung einer bereits im Betriebe stehenden Bahnlinie. In den betheiligteu Kreisen wird an dem Projeet Bieber- Bischoffen festgehalten und gearbeitet. Eifriges Zusammen wirken aller Jateresseuteu auS Stadt und Land wird das Project, welches bei den zuständigen Behörden wohlwollende Aufnahme gefunden und den ungethctlteu Beifall der Br» vö keruna für sich hat, ficher zur Ausführung bringen. * Ueber Analphabeten im preußischen Heer berichtet die „93erl. Corr.": Im Ersatzjahr 1897/98 wurden für daS Landbk er und die Marine im Bereich der preußischen Monarchie insgesammt 151832 Mannschaften aurgehoben. Von diesen hatten Schulbildung in der deutschen Sprache 151398, nur in der nichtdeutschen Muttersprache 264, während 170=0, llv.H. ohne Schulbildung waren gegen 2,30 v. H. im Ersatzjahr 1879/80. • In einem Briefkasten hatten in dem belgischen Dorfe Maxenzeele zwei Meisen ihr Nest aufgeschlagen. Die Vögel habm den ganzen Boden des Briefkastens eingenommen. Das Weibchen, das brütete, verschwand manchmal unter den Briefen und entfloh nicht, wenn der Briefträger den Kasten leerte. Diesen Sommer war der Briefkasten mit einem halben Dutzend junger Vögel bevölkert, die den Schnabel aufsperrten und schrieen, wenn sie die Mütze des Briefboten bemerkten. — Das mag ein sonderbarer Briefkasten sein! ♦ DaS Genfer Zuchthaus, die Evechö, wo der Mörder Luccheni feine Tage beschließen wird, liegt in der Altstadt, im Mittelpunkt der Justiz und Polizeigebäude. Luccheni wird in einem stockfinsteren Kellerraum zunächst sechs Monate Einzelhaft verbringen und alle vierzehn Tage für eine Stunde an Luft und Licht gebracht werden. Die Zuchthausordnung schreibt vor, daß die Zellenhaft sechs Monate nicht überschreiten darf. Indessen ist es wahrscheinlich, daß im be. sonderen Falle Lucchenis eine Ausnahme von dieser Regel gemacht werden wird, besonders da dem Mörder der Kaiserin keine mildernden Umstände zugebilligt worden sind. Man wird jedenfalls die Dauer der Zellenhaft noch verlängern. Die zu lebenslänglicher Zuchthaushaft Verurtheilten können viermal im Jahr Besuch erhalten. Sie sind uniformirt, tragen ein braunes Wollkleid und eine mit gelben Streifen versehene Polizeimütze aus Halbwolle. Ihre Kost besteht aus Suppe und Gemüse und zweimal in der Woche, Donnerstag und Sonntag, empfangen sie 300 Gramm Fleisch. Die Strafe fetzt sich aus den schon angeführten sechs Monaten Zellenhaft und der ihr folgenden lebenslänglichen Zwangs, arbeit zusammen. Die Arbeit, deren Wahl den Sträflingen nicht freigestellt wird, besteht gewöhnlich in Schuhmacher Arbeiten. * Eines alten tznte» halber wird ein Bauer aus Bubenreuth bei Erlangen wohl fein Leben lassen müssen. Er sah am 13. d. Mts., Nachmittags bei der Heimfahrt zum Fenster hinaus und sprang, als der Wind ihm den Hut mit fortriß, die Wagenthür öffnend, dem Hut nach. Dabei gerieth er unter die Räder des Zuges und wurde schwer verletzt. — Schlauer fanden wir einen Rittergutsbesitzer von Sandlack, Namens P. Ihm fiel auf der Fahrt von Königsberg i. P. nach Prllau der neue Cylinderhut beim Heraursehen aus dem Abtheil vom Kopfe. Sofort drehte er sich herum, ergriff die Hutschachtel und warf sie nach. Es stand auf ihr fein das sich nach einer Verbindung mit Italien sehnt, obwohl feine jetzigen Herren ihm mancherlei Bortheile bringen. Selbst in besseren Kreisen wird maltefisch gesprochen und, wenn Fremde dabei sind, italienisch, fast niemals aber englisch, daS überhaupt erst in allerneuester Zeit erlernt wird, seit es all Unterrichtssprache in dm höheren Schulen eingeführt worden ist. Bon den neun Zeitungen Lavalettas erscheinen die vier pelesensten in italienischer Sprache, und alle stehen der briti« scheu Regierung mehr oder weniger opposttionell gegenüber, noch immer del schnöden Berrathel eingedenk, durch den die Engländer sich im Herbst 1800 in den Besitz der Insel setzten. Die britischen Beamtin kommen auch nie dazu, sich auf Malta recht einzuledm. Wegen bei ungesunden Klimas betrachten sie es nur als Durchgangsposten, sodaß alle drei bis vier Jahre ein vollkommener Wechsel eintritt. Ebenso verhält es sich mir den Soldaten, die mit ihren weißen Tropenhelmen, knallrothen Röcken und carrirten Beinkleidern die Buntheit de- Straßenledens überall noch erhöhen. Sie gehören meist irischen ober schottischen Regimentern an und zeichnen sich durch besondere Borliebe für geistige Getränke ans. Am Abende wimmeln die Straßen von Lavaletta von betrunkenen Soldaten, und um fie einzusawmelu, werden regelmäßige Patrouillen ausgesandt. Noch charaeteristischer als die vielen buntuniformirten Soldaten find für das Straßenleben Lavalettas die Er- icheinungen der oft recht hübschen Frauen mit ihrer theils durch orientalische Erinnerungen, theils durch die späteren Ordenlvorschrlftm bestimmten, merkwürdigen Tracht. Diese besteht miß einem enganliegenden schwarzen Gewand, auf dem höchstens etwas Silber filigran- oder Spttzenschmuck getragen wird, und aus der Faldetta, einem schwarzseidenen Kopfüber- wurf, der auf der einen Sette mit Fischbein zu einem sörm- lichen Schutzdach gegen Sonnenbrand und neugierige Blicke abgesteift ist. Man rühmt den maltefischen Frauen Sitt. samkeit, Frömmigkeit und Kinderreichthum nach. Sie heirathen sehr früh, sodaß vierzehnjährige Mütter nicht zu den Selten- Name, und am nächsten Mittag fand er den Cylinderhut in der Schachtel abgegeben im FundbÜreau des Bahnhofs Königs« berg. Probatum est! * Falsche Havannacigarren. Aus Madrid wird berichtet: „In der neuen, von den Nordamerikanern für Cuba aus- gearbeiteten Zollordnung, die demnächst in Kraft treten soll, wird die Einfuhr von Tabakblättern und fertigen Cigarren gestattet, was während der spanischen Herrschaft nie der Fall gewesen ist. Der geringe Zollsatz von 3,60 Pesos pro 1000 Cigarren wird zur Folge haben, daß wohlfelle, minder, werthige Sorten auf Cuba eingeführt, dort naturalisirt und sodann als echte Havannacigarren wieder exportirt werden. Dieser Modus dürfte dem Ruse, den bisher die Havanna- Sorten auf allen Weltmärkten genossen, nicht sehr zuträglich sein." ♦ Neue ägyptische Funde kündigt der letzte archäologische Bericht des Egypt Exploration Found an, über die im nächsten Bande oer Veröffentlichungen dieser Gesellschaft im Einzelnen Aufschlüffe folgen werden. Es handelt fich habet hauptsächlich um griechische Handschriften, die in Oxhrhynchns entdeckt wurden. Unter den klasfischeu Fragmenten ist ein beträchtliches Stück von Menander zu erwähnen. Dazu kommen frühe Bruchstücke von Euripides, Plato, Thuchdibe», Demosthenes und Xenophon und eine Pergamentrolle, ent- haltend fast 300 Berse aus dem fünften Buche der Ilias. Doch nicht bloß die Philologen, sondern auch die Theologen finden in dem neuen Bande manches Jatereffante. Er wird nämlich Bruchstücke des Evangeliums Johannis aus dem dritten Jahrhundert, aul dem ersten Eorintherbriefe des heil. Paulus und ans einem apokryphen Evangelium enthalten. * 15 Kilometer Photographien. Crlluloidstreifen von 15 Kilometer Länge find nach dem „British Journal of Photographh* neulich bei der Eastman Kodak Company in Rochester (New-Mark) bestellt worden. Sie sollen einem amerikanischen Erfinder Namens Dronn zu einem kinetoskopi' scheu Apparat dienen, den er Cellograph genannt hat. L- wurden drei Celluloid-Streifen, auf die wie bei dem Sink' matographen Momentphotographien aufgeklebt werden sollen, hergestellt, Jeder genau 15 250 Meter lang; jeder davon kostete 40000 Mk. Ein echt amerckanischrS Erzengniß! ♦ Eine veamtenwohlfahrtSkaffe für die Beamten der landwirthschaftlichen Genossenschaften und GevoffenschaftSver> bände hat der Allgemeine Verband der deutschen landwirth- schaftltchen Genoffenschafen auf seinem diesjährigen Genoffen schastStage zu Karlsruhe inS Leben gerufen. Ihr sind als speeielle Aufgaben für die Grnoffenschaftsbeawten zugetheilt worden Unterstützungen bei Erkrankung, bei Stellenlosigkeit und Krankheiten in der Familie, Arbeitsvermittlung, Witwen- unb Waisenversorgung. Besonders will die Kaffe auch die Pension!- und Wittwenverfichernng der Beamten unterstützen und erleichtern durch Zuschüsse zu den Leistungen der Versicherung wie zu den Prämien, falls deren Zahlung den Versicherten in Folge von Krankheit, Stellentofigkett oder hohen Alters besonders schwer wird. Bereits im ersten Vier- teljahr del Bestehens der „Bearntenwohlsahrtskafft" kann die „Genoflenschaftsprrffe" 20 Einzelpersonen nennen, die der Kaffe mit einem Jahresbeitrag von 10 Mk. beigetreten find. Eine noch weit größere Anzahl von Landwirthen und Freunden der Landwirthschai< hat durch einmalige Spenden, über die gleichfalls in der „GenossenfchaftSpreffe" quittiert wird, die Zwecke der Wohlfahrtskaffe gefördert und ihr schon für die nächste Zeit ein BrtriebScapital von circa 5000 Mark gesichert. Man hoffe, daß sich diese Summe schon in nächster Zeit durch weitere Spenden (einzuzahlen an die Landwirth- schaftliche GenoffenschaftSbank in Darmstadt, die Zahlstelle der BeamtenwohlfahrtSkassc) vervielfachen wird, und daß auch durch Zuschüsse der verschiedenen deutschen Land- wirthschaftSministerien, Centralvereine rc., ferner durch Zu- Wendungen aus dem diesjährigen JahreSgewinn der Geheilen gehören. Die Männer, die als Seeleute und Agenten überall in der Levante zu finden sind, haben eine eigene Volkstracht nicht. Höchstens wird die calabrestsche Zipfelmütze allgemeiner von ihnen getragen. Im Innern des Lande! treiben fie mit großer Sorgfalt Landwirthschaft. Auf den durch hohe Mauern vor dem Winde geschützten Feldern wachsen besonders Baumwolle, Orangen, Wein, Weizen und jene Kartoffeln, die uns Nordländern alljährlich im Frühling einmal den Namen Maltas in Erinnerung bringen. Das Merkwürdige an diesen Malta Kartoffeln ist, daß fie, rasch degenerirend, nicht zur Aussaat benutzt werden können, sodaß die Ssatkartoffelu alljährlich neu eingeführt werden müffen. Au besonderen „Sehenswürdigkeiten" ist Lavaletta nicht sehr reich, das Sehen-würdigste ist eben die Stadt selbst, ihre unvergleichliche Lage und da! eigenartige Leben und Treiben in ihren Straßen. Man besucht gewöhnlich nur den Großmeisterpalast und die alte Ordenskirche San Giovanni, in der unter einem prächtigen Sarkophage der berühmteste aller Großmeister des Malteserorden!, Jean de Lavalette, begraben liegt. Der im Jahre 1572 nach Entwürfen von Girolamo Ctsaro erbaute Großmeisterpalast ist ein imposanter vierstöckiger Bau, der fich um zwei von Arkaden umgebene und mit gärtnerischen Anlagen gezierte große Höfe gruppirt. Bemerkcnswerth find die herrlichen Gobelin!, mit denen die Wände eine! kleineren Sitzungssaale! bedeckt find, und die Sammlungen des großen Waffensaales. Hier wird unter Anderem auch die goldene Ordenstrompete gezeigt mit der BillierS de l'JSle Adam 1522 das Signal -um Abzug aus Rhodos blasen ließ. Die übrigen Zimmer find mehr oder weniger modern eingerichtet und werden von dem Gouverneur als Refidenz benutzt, der in Gemeinschaft mit neun von der Krone ernannten und acht von der Bevölkerung gewählten Mitgliedern de» Rathes von hier an! die Insel regiert. Die Kathedrale San Giovanni macht von außen einen ziem« lich unscheinbaren Eindruck. Man betritt sie durch eine kleine enge Seitenpforte, ist dann aber überrascht von der Großartigkeit und Schönheit ihrer inneren Anlage und Aus« nossenschasten die BeamtenwohlfahrtSkaffe gekräftigt werde« wird. * Thenere Schriftzuge. Aus London wird berichtet: Ein amerikanischer Sammler hat kürzlich in den Zeitungen 100000 Dollars für einen echten Shakefpeare'schen Autographen geboten. Man kennt bisher nur sieben, von denen drei Überdies von zweifelhafter Echtheit sind. Das Britische Museum hat 3000 Pfund Sterling für den seinen bezahlt. * Annonce in den fravzofifchen Colonialblattern. Die Lectüre der Annoncen der in den französischen Colonien erscheinenden Zeitungen fördert manchmal köstliche Funde zu Tage, die die Lieferanten der Witzblätter neidisch machen könnten. So theilt in dem in Port au Prince erscheinenden „Matin" der Doctor Deveaux, „ehemaliger Thierarzt der Regierung" mit, „daß er bei seiner Abreise nach Europa seine Thierapotheke mit den von dem Publikum von Haiti so sehr geschätzten Specialitäten den Ecuries Centrales Über« läßt." — In demselben Blatte gibt sich das Haus Robert Stark die Ehre, dem Publikum mitzutheilen, „daß es seine Sargfabrikation wieder ausgenommen hat, die sorgfältige Arbeit ist feinen zahlreichen Kunden genügend bekannt, um das Haus zur Hoffnung berechtigt erscheinen zu taffen, in Zukunft ebenso von den Kunden protegirt zu werden, wie irr der Vergangenheit." — Eine köstliche Illustration der Wahl- fittin bilden folgende der „France australe" in NocumLa entnommene Anzeige: „Im Hinblick auf die Wahlkrisis haben wir die Ehre, unseren zahlreichen Kunden mitzutheilen, daß fie bei uns, was auch immer ihre politische Meinung fein mag, stets fnsche Waare erster Güte finden. A. Barrau L Co. NB. Die Candidaten können ihren Wählern ausgezeichnete Liqueure und Burgunderweine des Hauses B., dessen Vertreter wir sind, spendiren." * Gesellschaftsreisen. Das Programm der Gesellschaftsreisen, die vom Schenke raschen Reisebureau in München im Jahre 1899 ausgeführt werden, ist soeben erschiene». Das hübsch ausgestattete Buch enthält Fahrten nach allen vom reisenden Publikum besuchten Ländern. Nach dem Orient werden vier Gesellschaftsreisen abgehen; außerdem zwei billige Sonderfahrten, deren Theilnehmer Ostern in Jerusalem verbringen werden. Die nach Italien gerichteten Gesellschaftsreisen und Sonderfahrten verlassen München am 26. Februar, 23. März, 9. April und 11 Mai. Am 27. August 1899 wird die große Reise um die Welt angetreten, die 178 Tage dauert.________ Wissenschaft, Literatur und Annst. — Zum bevorstehenden Weihnachtsfrst ist im Musikverlag von I. G. Seeltna, Dresden N. eine neue Gavotte von A. Hollstein, betitelt: „Es war zur Weihnachtszeit" für Piano ober Zither mit Text ober Orchester erschienen. Selbige bütffe sowohl als leichtes VortragSstück, wie als Geschenk eine willkommene Neuigkeit für mustkliebenbe Kreise bilden. Hitioerfiiäfs»Nachrichten. — Leipzig. Der Professor der Veterinärmedicin der biestgm Hochschule, Hofralh Dr. Zürn, tritt nach 26jährtger Thätigkeit am 1. April n. I. in den Ruhestand. — Wie weiter berichtet wird, werden es am 13. Decemder fünfzig Jahre, daß der dortige Rechtslehrer Professor Adolf Schmidt zum ordentlichen Professor an der Universität Greifswald ernannt wurde. Seit 1869 gehört er der Universität Leipzig an._______________________________________ „Elephanten-Kaffee" 8506 von der Holl. Kaffee-Brennerei H. Di*qa6 & Co. ist anerkannt die beliebtere Marke und kann besten» empfohlen werden; — wegen ihrer Billigkeit, Ergiebigkeit und besonderen Brennart nach I. von LiebigS Vorschrift (leichte Zucker Umhüllung), wodurch da« Aroma gebunden und daS schädliche, fettige Ausschwitzen der Bohnen unmöglich ist. Diese Kiffte sind nur in verschlossenen Packeten zu haben, — mit Schutzmarke und Firma versehen — und ist damit jede Garantie geboten für einen reinen, unverfälschten, gefunden Kaffee. — Verkaufsstellen sind durch Annoncen bieses.Blattrs brkannt. —■■——■—t stattung. DaS 1573—88 erbaute Gotteshaus ist breischisfig mit rundem Chorabschluß. Die gewö bte Decke des Hauptschiffes schmücken ausgezeichnete Malereien von dem Caladreser Matteo Preti, ©eenen aus der Geschichte des Ordens und seines Schutzheiligen darstellend. Der Altar tst aul verschiedenen Marmorarten nach Entwürfen von Bernini «baut und reich mit Sculpiuren geschmückt. Die Seitenschiffe, bte ebenfalls kostbare btlbaerifche Verzierungen aufweisen, bilden kleine Kapellen, deren jede einer der „dangen* gehörte, in die der Orden getheilt war. Die Herbergen bei einzelnen Zungen in ber Stadt find zum Theil noch vorhanden und bienen jetzt meist als Kasernen für bie nahezu 6000 Mann starke Garnison. In unmittelbarer Nähe ber Kathedrale liegt die reichhaltige Bibliothek, die in Verbindung mit der vorn Großmeister Pinto 1769 gegründeten Universität, zwei Lyceen und zahlre chen Schulen für bie Bildung des maltefischen Volkes sorgt. Das Straßenleben entfaltet fich am lebhaftesten in der von der Porta Reale nach San Elmo führenden, etwa zwei Kilometer langen Strada Reale. Hier findet man stattliche Buden, in denen unter anderen die schönen und verhältn'tz- mäßig billigen Malteserspitzen feilgeboten werden. Von großem Reiz ist der Aufenthalt unter den Arcab n ber Porta Reale. Jeder einzelne Bogen umschließt ein eigenartiges, reizvolles LaudschaftSbild. Man blickt hinaus auf das Meer, auf den Hasen, mit seinen vielen, von zahllosen Schiffen belebten Buchten, auf bie Stadt selbst nnb ihre Vor« orte mit ben vielen, großen, weißen Gebäuden nnb bett gewaltigen Befestigungsanlagen. Wie schade, daß bie Engländer so ängstlich über die strategischen Geheimnisse Lava lettaS wachen, daß nicht einmal der harmlose Amateur Photograph seinen kleinen Apparat mit an! Land nehmen darf. Ob man bei unserer Kaiserin, bie wir bei ber Palästina- fahrt allerorten so ernfig ihre Kamera in THStigkeit setzen sahen, wohl einmal eine Ausnahme gemacht hat? Richard Schott. lachrichieir. r Wnfrmtbkta btt bkflgm na» Mhcha Mt« - ffili mdtcr btW ®W, w. w n oibtnlUditn fcoWl« •" £ Kbt. Seit 1869 SihL.l n bet rtm und Ahnst. achlSsist ist im Mufikvnlig dm uue Givolte von I. HollÜcio, tszeit" fir Pt-mo ober Mc Leidige dm sie lowobl a!8 let^til ine willkommene Neuigkeit l&r ”* «*.... «b'ihl? ' ’ »"'fi-i '«fter Ech,h"s *1 *«l ÄÄ? "■ sw»« Xr1st ü «äV* ff *?■ Ü- E ?t «Ö”b “■* » *"1 >° tafln, ix ?(Ä |U »ndn, ui, „ Wtatiox d;bu(6bd ÄÄ-B gsss ÄftfSSS wstckt- ®‘c „.j-.jieu, d'lbtl> jaji*«“1»'“ ’« yHiiK, '» °« »«°'° Di! °°> ««161 " w «M w" » I11111 ÄirWl‘ »sf«-* int flt18 ‘‘Ä> -K- kll6t;werbe"' ß *Wrs* >ei^" ^»de, iS, ßflW Anlorlirle Kigarren, »eiche in reinen Farben fortirt 60 bis 120 Mb. pro Mille kosten und unter Garantie der Fabrik nur au8 den vorzüglichsten Tabaken der Habana, Ostindiens und Brasilien- gearbeitet find. Im Alleinverkauf zu haben in Päckchen von 10 Stück in verseh. Sorten ä pädchkn 65 fifg., 10 Päckchen 5,80 Mk. bei 11294 Ph. Herrmann, Teltersweg 83. 0 0 0 0 Zur Saison empfehle: 0 ^agbgrwr^rr, “2«’ 0 lagbutrnölirn, 2 grlabrnr Jagbpntronrn q (SeHier & Bellot), gasdicht, sichere Zündung, weit- V tragender, gleichmäßiger Schuß Q mit tadellosem Durchschlag. a Hralis 1000 Freife! Patent Wasche mit lllhllS Ivasch-Erlracl .mit dem rothen Band". Giebt schönste Wäsche! Ueberzeugen Sie sich davon. 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Gänzlich al btr viele Jahre Präfi avoe-nlen würde. Darüber findet jeder Interessent Aufschluss and Rathschläge in den Zeitungs-Katalogen der Annoncen-Expedition Rudolf flösse In allen Büreaux dieser Firma werden gewissenhafte Auskünfte in allen Inseraten - Angelegenheiten ertheilt, geschmackvolle Entwürfe für Anzeigen, sowie Kosten-Anschläge ausgearbeitet und die jeweils geeignetsten Zeitungen in Vorschlag gebracht Bäreaa in Frankfurt a. M.: Kaiserstrasse 1. In Giessen vertreten durch: Heinrich Wallach, Kaufmann. & Gießen, den 14. November 1898. Der öottaii des fttifinoigm Umm. Lebensversicherungs - Gesellschaft zu Leipzig (alte Leipziger) auf Gegenseitigkeit gegründet 1830. Berficherungsbestaud: 70 973 Perfoueu und 534 Millionen Mark Versicherungssumme. Vermögen: 166 Millionen Mark. Gezahlte Berficherungssummen: 113 Millionen Mark. Dividende an die Versicherten für 1898: 48% der ordentlichen Jahresbeiträge. Die LebenSverficherungs-Gesellschaft zu Leipzig ist bet günstigsten Der- ficherungsbeotngungen (Unanfechtbarkeit dreijähriger Policen) eine der größten und billigsten Lebensversicberungs-Gesellschaften. — Alle lleber- schüsse fallen bei ihr den Berficherten zu. Nähere Auskunft ertheilen gern die Gesellschaft, sowie deren Vertreter: 7178 Hüller & Schwarz in Gieße«, Wallthorstraße 25. Theodor Hanbach , „ Bahnhofstraße 40. Concordia Kölnische Lebens-Verficherungs-Gesellschast. Gegründet 1853. g Zientsch-Atat. Sailen, Kccord- und Schlag- Zither«, Saite«, Kand-n.Wund-Hrgeko, Nokypho«-, Symphon- WustKwerKe, Musik- instrumente, Musikalien. Piano«. — Kauf, Miethe. — Reparaturen. — Stimmungen. 1 । trißrlrgl. Su wenigen Tagen werden die Wahlen znr Stadtverordneten-Bersammlnng I stattfinden. Getreu dem Grundsätze, der die Gemeindevertretung ebenso wie jede parlamentarische »Körperschaft beherrschen muß, datz stets das ELnzelinteresse vor den Jntereffe« der iGesammtheit zurückzutreten hat, und gestärkt durch die Erinnerung an den vor drei I Jahren durch das Zusammengehen aller liberale« Bürger Gießens erruugeue» l Erfolg haben sich die unterzeichneten Vereine wiederum zu gemeinsamem Vorgehen geeinigt und schlagen hierdurch folgende Herren zur Wahl als Stadtverordnete vor: Euler, Philipp IV., SägerverKöesther. Dr. med. Fuhr, Ferdinand, Professor. Helm, Friedrich, Weinhändler. Heyligenstädt, Ludwig, Stadtverordneter. Leib, Heinrich, Schneidermeister. Loder Wilhelm, Stadtverordneter. Lotz, Louis, Kerbermeister. Dr. Schäfer, Wilhelm, Stadtverordneter. Schaffstädt, Heinrich, Aaörikant. Scheel, Richard, Stadtverordneter. Schiele, Friedrich, Stadtverordneter. Dr. Wimmenauer, Karl, Professor. 103ei Bei der Aufstellung dieser Candidaten haben wir uns bemüht, einerseits der Stadt. verordneten-Versammlung die bewährte Arbeitskraft seitheriger Mitglieder zu erhalten, ___ andererseits derselben neue, tüchtige Kräfte aus de« verschiedenen Stände« u«d —Berufsklasseu zuzuführen. Industrie und Handwerk, Groß- und Kleinhandel finden unter W den Genannten ihre Vertretung, und dem Interesse der städtischen Verwaltung wird die Wahl I eines Arztes, eines bewährten Juristen und eines Sachverständigen vom Forstfache zweifellos II dienlich sein. Wenn es uns auch nicht gelungen sein wird, alle Wünsche der einzelnen Bürgerkreisc I zu besriedigen, so bitten wir doch, solche vielleicht wohlberechtigten Einzelwünsche zurücktreten z» W lassen und mit aller Entschiedenheit für die Wahl der genannten Herren cinzutretcn, II damit eine Stimmen-Zersplitterung vermieden werde, die nur den socialdemokratischen If Candidaten zu Gute kommen könnte. Rachüm tnit **M d» h h, f ® «tt t ÄÄr S-ÄÄ; ^-fahrbar war n » nt «ladrv, wir \t[\ durch Kolonie ^t »kT fraim »ad «I bie |„ ®’1 »f«6 "SÄ N« mr* b"> Ein großer Posten Normal-Unterkleider, Hosen, Hemden u. Jacken in nur besseren Qualitäten, sowie eia MW»" neuer großer Posten «- Winterhandschuhe zu enorm billigen Preisen. »»s, J. Kaan jr, Krells. .... Welche Ausstattung soll ich derselben geben? Kann ein Gliche mit Vortheil angewandt werden? In welchen Zeitungen lasse ich mein Inserat mit Aussicht auf Erfolg erscheinen? Wie oft und in welchen Zwischenräumen bei jedem Blatte, um die Wirkung auszunutzen? Wie erledige ich meine Annoncen - Geschäfte zweckentsprechend, ohne Zeitverlust u. billig? Billige Prämien, sehr günstige Bedingungen, di