Da» Geschäft ging flott und warf ihm einen bedeutenden Gewinn ab, einen viel größeren al- sein einstiges Unternehmen in Holland. In diese Zeit füllt auch die Herausgabe seines ersten großen Verlagsunternehmens, de- Taschenbuches „Urania", welche- während der ganzen langen Zett seine- Bestehen- bis zum Jahre 1848 sich außerordentlich großer Beliebtheit erfreute und für welche- Brockhau- die tüchtigsten Mitarbeiter zu gewinnen wußte. So ist z. B. Ernst Schulze'- „Bezauberte Rose" im Jahre 1818 darin zuerst erschienen. Zu seinen besten Unternehmungen au- jener Zett zählt da- „Handbach der deutschen Litteratur" von Ersch, welches Brockhau- schon lange zuvor, 1809 in Amsterdam, vorbereitet hatte, jetzt aber 1812 bi- 1814 zur Ausführung brachte. „Auf Befehl" de- Fürsten Schwarzenberg hatte er im Jahre 1813 die sogen. „Deutschen Blätter" in- Leben gerufen, welche bi- zum Jahre 1816 erschienen und bi- auf den heutigen Tag dem Geschicht-forscher eine Fundgrube historischer Tharsachen und dem Leser intereflante Mittheeluugeu au- jener politisch großartig bewegten Zeit bieten. Ferner fällt in die Jahre 1812 bi- 1819 die Umarbeitung des „Conversattons Lexikons", meist von Brockhaus selbst ausgeführt oder doch redactiouell geleitet, welche» später so ungemein bedeutsame Berlagsuuternehmen Brockhaus in der Anfangs sechs Bände umfaffenden ersten Auflage 1808 in Leipzig erworben hatte. Der riesige, vorerst gar nicht so sehr erwartete Erfolg diese- Werke- hat nicht nur feinen Herau-geber zum reichen Mann, sondern auch den Namen Brockhau- in der gesummten civillfirten Welt für alle Zellen berühmt gemacht. Behuf- Erwelleruug seine- rapid wachsenden Geschäfts entschloß sich Brockhaus 1817 nach Leipzig überzufiedeln, wo er im folgenden Jahre auch eine eigene Druckerei errichtete und nun zu deu großartigsten Unternehmungen überging. Neben mehreren, schnell aufeinander folgenden Auflagen seine- ConversationsLexikonS waren e- hauptsächlich Zellschriften, denen sich Brockhaus zuwandte, wie z. B. da» „Litterarische Tonversationsblatt", dann „Hermes oder kritische- Jahrbuch "J* «*■ , ‘1** Weg, U • Baumann "7 Leiden, nm ien' die ihr die ttr fdr ' LariW »«’tthtr erwach. 8269 trbliebeuev. Wiibtn 'tOBDalcii, bei 8 VaS Uhr, sicht": Lvmrl i 116. 3nf. SRegt«. cht-Feuerwckk. ll. Obeisechlerei abgesührt. ßifl:8224 ihe usen. L Mqjujt d. Js ,nn, ftlrt --- m Auswahl der vers-bieSensl" cben ä 10 Psg- Geisse, Ä^^w***”* ipif«rtiri i» ickerei - Mniit l — sht lst 1898. dlv.' Silbenente olb-^ente efen oV@rie*en von 86V: I 1016« | 19 Ü 97.2! 1887 I 101.5t ■ , Renlenb. ü»1, ooo« ns Obl- SS-»:-i0°16,1 7o.so iknoten >10. —-4 30»«* Nr. 194 Zweites Blatt. Samstag den 20. August 1898 Gießener Anzeiger General-Anzeiger Bei Postbezug 2 Mark 50 P,g. vierlkljLhrllch. Difrtcljäbrltd} 2 Mark 90 monatlich 75 Pf^ mit Bringerloha. ■■■•»■« ■ ■geigen zu der Nachmittags fir deu Tag erscheinenden Nummer bis Bon». 10 lltzr. Alle Anze,gen-BermiNlungsft«llen des In» und »uslandes nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger -nlgege» Grscheiut ttgNch ■U Ausnahme des Montags. Du Gießener Pa»1kt«»s kttter »erden dem Anzeiger Wöchentlich viermal bagriegt Asnts- unb Anzeigeblcrtt füv den Uveis Gieszen. ÄAedtoe, Erpedition uud Dredmi: Och»,ratze Mr. 7. Adresse für Depeschen: Anzeiger Kietze». Fernsprecher Nr. 51. Gratisbeilage: Gießener Fmnilienblütter. Amtlicher Theil. Bekanntmachung. In der Kürze wird eine Zusammenstellung der da» Schornsteinfegergewerbe und die Feuervisitation im Groß- berzogthum betreffenden gesetzlichen und reglementären Bestimmungen, herau-gegeben von dem Secretär bei der Großh. Centralstelle für die Gewerbe, Reuter in Darmstadt, erscheinen. Da diese Publikation sowohl den Schornstein- fegermeistern und den Gesellen, welche sich der Meisterprüfung unterziehen wollen, Vie Kenntnißnahme ihrer Aufgaben wesentlich erleichtern, al» auch den mit der Ausführung und Ueberwachung der einschlägigen Gesetzesbestimmungen betrauten Organe eine gute Handhabe bieten wird, so machen Jntereffenten auf da» Schriftchen aufmerksam und empfehlen dcffen Anschaffung. Die Sammlung wird 4>/, bi- 5 Druckbogen umfassen und ist von Secretär Reutec drrect zu beziehen. Der Preis stellt sich auf 1,50 Mk. das Exemplar, bei Abnahme von mindesten» 10 Exemplaren bi» spätesten» Mitte September d. I». auf 1,20 Mk. Gießen, den 17. August 1898. Großherzogltche- Kreisamt Gießen. v. Bechrold. Gießen, 17. August 1898. Das Grokherzogliche Kreisamt Gießen au da» Grofth. Polizeiamt Giefteu und die Großh. Bürgermeistereien der Landgemeinden deS Kreise». Wir empfehlen Ihnen, sich das vorerwähnte Schriftchen -um Dienstgebrauch zu beschaffen. v. Bechtold. Preußische und französische Eisenbahnpolitik. Am Ende einer Intendanten Studie über die Eisenbahn- Politik Frankreich- in der Zeitung de- Verein- deutscher lisenbahnvermaltungeo kommt A. v. d. L. zu einer Vergleichung der staat-finanziellen Erfolge der franzöfischen und der preußischen Eisenbahvpolitik. Er stellt fest, daß heute in Frankreich noch eine Eiseubahncapitalschuld von etwa fünf Milliarden Franc- vorbanden ist, deren Zinsen, zu 3pEt. gerechnet, jährlich 160 Millionen Franc-, von den Steuerzahlern aufgebracht werden müssen. Wie stellen fich diese verhältniffe in Pceuhtn? Nach de« Berichte de- Finanz- Minister- über seine Verwaltung betrug, so führt der Ber« faffer wörtlich au-, Ende März 1898 die gesummte preußische Staatsschuld rund 6 466 000000 Mk., d. i. etwa- wehr alber viene Theil der franzöfischen Staatsschuld. In den Jahren 1890/96 hat fich die Staat-schuld durch Aufnahme neuer Anleihen um 842000000 Mk. vermehrt und durch Tilgungen um 137 600 000 Mk. vermindert. Die Anleihen find, außer 113 400000 Mk., die zur Deckung von Fehlbeträgen im Staat-Hau-Halt flüsfig zu machen waren, zu productiven Zwecken, allein 608000000 Mk. für den Bau neu-.r Eisenbahnen, ausgenommen. — Eine wirkliche Schuldentilgung hat bis Ende März 1896 in Höhe von 159600000 Mk. stattgefunden, im Etat-jahr 1896/97 werden voraussichtlich weitere 100000 000 Mk. getilgt sein, für 1897/98 ist eine Tilgung von über 34000000 Mk. vorgesehen. Der gesummten preußischen Staatsschuld von 6 466 000000 Mk. steht nun gegenüber ein Staat-eisenbahnnetz, dessen Anlagekapital Ende März 1896 mit 7 003 000000 Mk. über 600000000 Mk. größer ist als die Staatsschuld. Die preußische Staatseisenbahncap talschuld belief fich nach Abzug ber auf Grund des Gesetze- vom 27. März 1882 vor- genommenen Abschreibungen Ende März 1896 auf nur 5 230000 000 Mk. Die Verzinsung der gelammten preußischen Staatsschuld erfordert einen Betrag von 225000000 Mk. jährlich. Der Reinertrag au- dem werbenden Staat-Vermögen (Domänen, Forsten, Bergwerke, haupisächlich aber Eisenbahnen) belief fich 1897/98 auf 547100000 Mk. Die Reineinnahmen au- dem gesummten Staaisftnanzverwögen überstiegen die Zinsen der Staatsschuld um 322100000 Mk. Allein bte Reineinnahmen der Eisenbahnen mit 435000000 Mk. im Jahre 1897/98 haben die Zinsen der Staatsschuld um 210000000 Mk. Überstiegen. In Preußen tragen mit anderen Worten die Steuerzahler zur Verzinsung der Staatsschuld einschließlich der ganzen Eisenbahnschuld nicht nur nichts bei, sondern eS kommt aus den UeberschÜffen der Betrieb-- Ferrilleton. ßin Buchhändler. Zn» 75. Todestage Friedrich Arnold BrockhanS, gestorben am 20. August 1823. Don Dr. P. Vogel. (Nachdruck verboten.) Leipzig im schönen Sachsenlande ist in mehr ul- einer dlvficht eine der berühmtesten Städte Deutschland-. Die gewaltigste aller Feldschlachten zum mindesten de- 19 Jahr- Junbert» wurde vor seinen Thoren geschlagen. Der Sitz der »bersten Gerichtsbarkeit de» Deutschen Reiche- ist Leipzig. ^Leipzig bildet seine Leute," sagt Altmeister Goethe, nod bat wahr sein, denn von keiner Stadt de- Deutschen Reiches geht alljährlich so viel Wiffenlchaft in Buchform au-, als serade von der Pleißestadt. Leipzig ist da« Centrum des vuchhandels — man dürfte, ohne zu prahlen, behaupten — ie- ganzen europä scheu Contioent-, und wenn London fich /die Stadt der Welt" nennt, so verdient Leipzig den gewiß bedeutsameren Namen der „Stadt de- Geiste-", denn was Selehrsamkeit, Forschung, Kunst und Literatur irgendwo Bleibende- geschaffen, e- ist zum allergrößten Theile erst von Leipzig aus durch die civilifirte Welt gegangen. Eioe der größten, noch heute bestehenden, weltberühmten Buchhändlerfirmeu Leipzig- ist die nach ihrem Begründer beannte Firma F. A, Brockhau-, dem wir zu seinem heutigea 76. Tode-tage in Anerkennung und Hochachtung feiner Verdienste um die Verbreitung de- deutschen Wissen- nrd deutschen Können- diese schlichten, aber gewiß warm empfundenen Zeilen widmen wollen. Friedrich Arnold Brockhaus wurde als Sohn dtS Kaufmanns und RathSherrn Brockhau- am 4. Mai 1772 in Dortmund geboren. Sein für die größtmögliche geistige Ai-bilduog seine- talentvollen Sohne- begeisterter Vater ließ ihn das dortige Gymnafium besuchen und nach bestandenem Examen von 1788 bis 1793 in Düsseldorf die Handlung «lernen. von hier ging der junge Friedrich Arnold, begierig, die vielfachen Lücken seiner geistigen Bildung auszufüllen, nach Leipzig, wo er währeno zweier Jahre mit emsigem Eifer akademische Studien trieb, wohl wissend, daß wiffeuschastliche Bildung auch einem Kaufmanne nur von größtem Nutzen sein kann. 1795 errichtete er in seiner Vaterstadt Dortmund in Gemeinschaft mit einem verwandten zuerst ein Manufactur- grfchäft, welche- zu dem benachbarten Holland sehr bald so enge und ergiebige Beziehungen gewann, daß die Inhaber der jungen Firma 1801 nach Arnhem und 1802 nach Amsterdam Überfiedelteu, wo al-dann Brockhau- alleiniger vefitzer wurde. Anfang- pro-perirte da- Unternehmen ungemein, und der junge Brockhau- gelangte gar bald zu ansehnlichem Capital, doch wirkte die von Napoleon I. auch auf Holland au-gedehnte Contineutalsperre schließlich dermaßen nachtheilig auf den Fortgang seine- Geschäft-, daß er dasselbe aufgab und beschloß, fich nunmehr seiner LieblingSidee, einer Buchhandlung, zuzuwendeu. Er hatte von jeher da- lebhafteste Interesse für Literatur empfunden, war überdie- nur dem Willen de- geliebten Vater-, nicht dem eigenen Triebe gehorchend, Kaufmann geworden und hatte in Leipzig jedenfall- ttefc e Einblicke in da- Wesen und die mögliche Zukunft deS deutschen Buchhandel- gewonnen. So errichtete er im Jahre 1805 in Amsterdam unter Beihilfe deS Buchbrucker- I. G. Rohloff eine Sortiment- und Verlagsbuchhandlung unter der Firma „Rohloff u. Co.", welche er aber bald „Kunst- und Jndustriecomploir" nannte. Doch auch dieses Unternehmen litt unter der Ungunst der Zeitverhältnisse und der Zerstörung von Credit und vertrauen in der Geschäftswelt, so daß er fich entschloß, seinen Buchhandel nach Deutschland zu verlegen. Unter Zurücklassung seine- Geschäftsführers Bornträger, der den Vertrieb der vorhandenen Bestände des Lagers an die beiden Amsterdamer Firmen Joh. Müller und I. C. A. Sülpke vermittelte, begab er fich 1810 nach Leipzig und im folgenden Jahre nach Altenburg, wo er seine Amsterdamer Firma wieder ausnahm, aber im Jahre 1814 in die noch heute bestehende „F. A. Brockhaus" umäoderte. Verwaltungen auf den Kopf der Bevölkerung ein Betrag von jährlich 10.11 Mk. Deutsches Reich. Berlin, 18. August. Die „Nordd. Allgern. Ztg." hört von zuständiger Stelle, daß der Kreuzer „Kaiserin Augusta" zu Manila den General Augustin mit ausdrücklicher Genehmigung der amerikanischen Behörden an Bord genommen hatte. Berlin, 18. August. Man schreibt der „Nordd. Allgem. Ztg." auS Loudon, daß in den dortigen deutschen Kirchen am Sonntag den 7. dS. durch die Geistlichkeit mit warmen Worten und tiefer Empfiadung des HinfcheidenS de- Fürsten Bismarck gedacht wurde. Die Londoner Solonie beabsichtigt ferner eine Ged Schtnißfeier zu Ehren des Fürsten BiSmarck zu veranstalten. Die Mitglieder des deutschen Clubs Germania in Birmingham sandten einen Kranz nach FriedrichSruh. Berlin, 18. August. Wie der „Boss. Ztg." geschrieben wird, dürfte überhaupt kein Antrag vorliegen, die freie Beförderung und Unterhaltung des Salonwagens, denFürstBismarck seiner Zeit geschenkt erhielt, auch auf den Fürsten Herbert BiSmarck zu übertragen. Kiel, 18 August. Die russische Regierung beabsichtigt bei der Krupp'schen Gerwauia-Wrrft Panzerkreuzer und Torpedojäger bauen zu lassen. Der Direetor der Werst weilt augenblicklich in Petersburg, um Aufträge entgegenzunehmen. Ar-Staud. Budapest, 18. August. Bei dem Zusammentritt des ReichSrathes wird der Finanzminister ein Börfengefetz einbringen, welches am 1. Januar 1899 für Ungarn in Kraft treten soll. Rom, 18. August. Da- Befinden deS Papstes ist andauernd ein günstiges. Pari», 18. August. Dem „Eclair" zufolge beschäftigte fich der gestrige Ministerrath mit der DrehfuS-Angelegenheit. ES fand eine heftige Auseinandersetzung -wischen einigen Ministern statt, nur da» Eingreifen Brissons konnte die Minister wieder beruhigen. Ha növer 1898 8192 empfiehlt billigst die 8028 Wcht. Maurer 6481 00 Kausöursche gesucht Mäusburg 12. 8195 Rittergasse 7 (im Lagerhaus). H ess. Geld-Lotterie «. ®url|«rbt. - Druck uni «erleg ter vrü^l'scheu ««»«MA «»ch- ©ttrnbrudttei (Pietsch «rtea) t* Gieß«. 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Er liebte, zu reifen und unterhielt mit vielen hervorragenden Männern eine lebhafte Eorrespondenz, au» welcher sein beständig anregender, fruchtbarer Geist er- sichtlich ist. Auch gegen den, damals einer Pestpflanze gleich wüthenden Nachdruck trat er energisch auf uad wirkte noch Kräften für eine entsprechende Regelung der deutschen Preß- gesetzgebuog. Er hat den Besten seiner Zett genug gethau — So lebt er für alle Zeiten. 8252] Ein Lausmüdcherr für einige Stunden am Tage gesucht. Bahnhofstraße 23. Großer Laden sofort zu vermiethen. Näheres Marktstraße 2V. P. H. Sehrauth, j^euwied Grösste Dampfseifenfabrik mit electr. Betrieb. Gegründet 1830. Versuchen Sie flep. VSjr den vielfach preisgekrönten-WH Rittergasie 7 (neben dem Wildprethändler weiter verkauft. in großer Auswah empfiehlt zu billigsten Preisen M. Hof- Wenzel Bahnhofstraße 33. Verlag» anordnete, wa» ihm seine Thätigkett sehr erschwerte und die letzten Jahre seine» Leben» derart verbitterte, daß er am 20. August 1823, erst 51 Jahre alt, da» Zeitliche segnete. Da» Geschäft wurde bi» 1829 für seine Erben fortgesetzt und ging dann an seine beiden Söhne Friedrich und Heinrich über. Beide gaben dem damal» schon blühenden Hause einen neuen Aufschwung, so daß unter ihrer Leitung und später unter der Leitung zweier Söhne und zweier Enkel von Heinrich Brockhau» die Firma F. A. Brockhau» einen über Europa hivauSreichenden Weltruf erlangt hat. Schon in Amsterdam kennzeichnete alle Pläne Brockhau»' eine kühne, großartige Auffaffuug, ein weiter Blick, verbunden vorzüglichen Moselwein- Essig in drei Gualitäten, sämmtl. Gewürze, Zucker etc. Hrmll- ClMltkll Für ein hiesiges Fabrikgeschäft wird ein zuverlässiger junger Wann mit schöner Handschrift autzhülfsweise zum Beischreiben der Bücher alsbald gesucht. Offerten unter „Comptoir 8136“ an die Expedition i> Bl. Mcht. Tüncher sofort für dauernd gesucht 8087 PH. Wagner, Landmannstr. 12. Schreinergeselle für dauernde Arbeit sofort gesucht. 8183 W. 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Senerslagentur August Berbenich, Waldstr. 201. Gieße«: Gebrüder Zülch, Alicestraße 22, Haupt-Agenten; die Agenten: Heinrich Tichy, Friseur, SelterSwea 43; «roßen-Bufeckr Salomo« Berlin. Große««Lindenr Heine. Weiß, Bauunternehmer. Lanbach r Wtlh. Klipstein. Der Aestöestand des SllMM'l«'» ügers der Litteratur" u. a. m. Daneben verlegte er Raumer'» Meisterwerk ^Geschichte der Hohenstaufen" im Jahre 1823, Ebert» „Allgemeine» bibliographische» Lexikon" und noch eine ganze Reihe anderer Werke, welche heute noch in verdientem Ansehen stehen. In seinen politischen Anschauungen neigte sich Brockhau» mehr und mehr der liberalen Richtung zu, waS in jernr Zeit freilich manche schwerwiegende Unannehmlichkeiten im Gefolge haben mußte. Sein unabhängiger Sinn zog ihm in der Zeit der Preßwaßregeln mehrfache Verweile sowohl al» auch Verfolgungen von Setten der Behörde zu, welche schließlich im Jahre 1821 in Preußen eine Gesammteensor feines ganzen ess- fteld-f.oose Stück 1 Mark 11 Loose für 10 Mark Porto und Liste 25 Pfennig. Ziehung 22.-24. August 1898 Haupttreffer Mk. 85,000 baar ohne Abzug bei L. F. Ohnacker in Darm*tadt. 5743 Mimmlmffcr, sowie hochfeinen Kimöeersast, lose gewogen und tu Flasche», empfiehlt die 8191 Wen-Drogerie. W. Kilbiuger. 6442] Möbl. Zimmer zu vermiethen. , „ x J Neuen Büue 2. für Accordarbeit bei gutem Lohn für 7974] Schön möbl. Z.mmer. mit °->°r einen 0x°B£ Ä'SÄJ ohne Pension, per 15. August oder 1. Sep-1 HeiNkilH tember zu Perm. Bahnhofstr. 2.. I Baugeschäft, Frankfurt a. M. Ketten 11'/- Mark (Oberbett u. 2 Sifieu) mU Prima Barchent roib bunt oder rosa gestreift u. neuen, gereinigten Federn gefüllt. Oberbett 2 m lang 130 cm breit. In besteren Qualitäten Mk. 15,—. 19,—. 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I., Bormittags 11 Uhr, öffentlich verdungen werden. Arbettsbefchreibung und Bedingungen liegen während der Dienst-^ stunden auf unserem Bureau zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck sind bis zum genannten Termin verschloffen und mit entsprechender Aufschrift versehen bei uns einzureichen. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, 15. August 1898. Das Stadtbauamt. ________I. V.: Gerbel. 8149 Beim 3. Bataillon Jnf.-Regts. Kaiser Wilhelm (Nr. 116) soll die Lieferung der in dem Kückentriebe erforderlichen Bietualieu vom 1. November l. I. auf ein Jahr vergeben werden. Vertragsbedingungen liegen auf dem Geschäftszimmer des Bataillons zur Einsicht offen. Offerten sind verschloffen mit entsprechender Aufschrift versehen der Küchenverwaltung bis zum 1. October I. Js. einzureichen. 8022 Die Küchenverwaltung 3. Bataillons Jnf.-Regts. Kaiser Wilhelm. 8227] Pferdeknecht gesucht. Chr. Haubach 1., Westanlage 25^ 8243] Braver Hausbursche von 16 bis 18 Jahren sofort gesucht. Wo? sagt die Expedition d. Bl. Zmerlässtger Hanslinrlche sofort gesucht. 8244 ________________SteinS Garten. 8059] Sauberer Junge als Hausbursche zu Anfang September gesucht. Seltersweg 14. 5555] Wegzugshalber ein Logis, drei Zimmer mit allem Zubehör und Wasserleitung, sowieGartenantheil, zu vermiethen. ____________Grünbergerftraße 31. 7760] Kleine Wohnung an nur ruhige Leute zu vermiethen. Kirchenplatz 6. Marktstratze 17 ist eine schöne Wohnung, sowie Mansardenlogis, sofort zu vermiethen. Näheres Marktstratze 29. 7272 5875] Mansardentoqis zu vermiethen __Wiefenstratze 4. 6672] Mansarde — zwei größere Zimmer und drei Kammern — auf 15. October zu verm. Df. Kübel. 7701] Em Logis zu vermiethen. Ang. Hofmann, Wallthorstr. 13. 7122] Schöne Wohnung, 4 Zimmer, I Küche und Zubehör, per 1. October, I eventuell früher, zu vermiethen. Ecke Neuen-Bäue und Weidengasse. I 7287] Manjardenlogts, 3 Zimmer uno I Zubehör, zu vermiethen bei Louis Hellmold, Steinstr. 31. 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