Mittwoch den 20. Juli USOS Erstes Blatt Nr. 167 Merei Amts- und Anzeigsblatt für den Ureis Giefzen Gratisbeilage: Gießener Familtenblätter 10 u 250 // n 10 n ii 10 II II 10 ff n n 10 ff 200 m ii i. Verweisungen. ii Gemeinde Amönau ff n h ff V. Kleine Wullen. mit 10 n mit ff 10 ti mit 10 n n 10 ff 10 ff ff 10 Preußische eiserne Staatsmedaille Gustav Winter, Elmshausen. ff H 10 ff 200.10 IS"" ff 10 ii 100 ff 1. ff 101.6° Laubach 161.5° Jacob 126.6° ff 35.55 ff 35.55 10 ff mit ii 10 i# 10 ff NS- LEXIKON 100 50 ii M ff ff n 75 75 50 50 20 20 tt ff ff n Preußische Preußische n 100 100 75 75 50 50 50 50 50 50 20 20 20 50 50 20 20 Alle Anzeigen-VcrmiNlmigSstkllrn M In- und nat’nW nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger eatgy 3. 4. u ii 150 150 100 100 120 120 90 120 120 90 90 60 60 40 25 90 60 60 50 50 10 10 10 10 150 75 75 50 50 50 50 ff n h ii n n n ff n n 100 100 100 75 50 75 50 50 50 50 ff n n tt ff >«n,hme von Anzeigen zu der Nachmittag- für den jBlfenten Tag erfcheinenden Nummer bis Herrn. 10 Uhr. n ff tt ii ff ff ff ff ff ff ff ti n n n n 11 ii ii ti ff ff n ff ff ti ff ff ff n h ff ti ff ff ff ff ff tt ff 8 Mannheim. bu|,g» Köln a. Rh. Kreises Biedenkopf. eiserne Staatsmedaille Herbuchsgesellschaft des Kreises Wetzlar. 113.5° 25.5° 13.35 23.05 23-70 Zuchtviehhof Bingmühle Johann Feiling Wittwe, Atzbach Heinrich Harbach VI., Großen-Buseck Zuchtviehhof Bingmühle Johannes Lang L, Hörnsheim Friedrich Eisthen, Münchholzhausen Ehrenpreis der Stadt Gießen, Jacob Pfaff, Großen-Linden desgl. Adam Pfeifer, Wiesenbach Georg Ludwig, Krofdorf Theodor Adam, Eschenrod Zuchtviehhof Bingmühle Gottlieb Schupp, Königsberg Ludwig Lenz, Hörnsheim Zuchtviehhof Zwiefalten Johannes Faber X, Hülfsbahnwärter, ReUctien, Lrpedition und ®ruderet: Kchulßr.ße Vr. 7. II. Kleine Sammlungen. 1. Preis: Theodor Cellarius, Schotten Anstatt eines 2. Preises von 150 Mark wurden 2 Anerkennungen mit je 75 Mark Wegvergütung zuerkannt. a. Johs. PH. Kröck, Heuchelheim b. Wilh. Hartmann II., Heuchelheim III. Kamillen. Vergütung G.meinde Großen-Linden mit Wegvergütung Peter Zörb, Groß-Rechtenbach mit Wegvergütung Heinrich Staden, Leun mit Weg- Vergütung VI. Keltere Kühe. Anerkennung: Johannes Kolmer, Griedelbach mit Wegvergü'.ung VII Jüngere Kühe. Adresse für Depeschen: Anzeiger Pietz«». Fernsprecher Nr. 51. 24.90 114-9° 13.1° 23.2° 23.15 22^° mit Wegvergütung Bürgermeister Leun, Großen-Linden mit Wegvergütung Johannes Eckhardt, Hochelheim mit Wegvergütung Johannes Gnau III., Frohnhausen mit Wegvergütung VIII. Binder. Deutsches Reich. Berlin, 18 Juli. Nordlandreise bei Kaiser!. B, M. Yacht „Hohenzollern" ist Samltag Nachmittag 48/4 Uhr ia Dronrheim eingetroffen. S. M. S. ^Moltke" sowie dal ebenfalls dort liegende britische Geschwader und die Festung gaben Salutschüße ab. Die Sch'ffe im Hafen und die Straßen der Stadt tragen Flaggenschwuck. Abends hatte der Kaiser 48 deutsche und 40 englische Sercadetteu zu einem Glase Bier auf die „Hohen-olleru" geladen, wo die jougeu Leute ia gehobener Stimmung und hetter mit einander verkehrend bi! nach 11 Uhr auf dem Promenadendeck verweilten, wahrend Se. Majestät Re durch Ansprachen auszeichnete, am Sonntag nahm der Kaiser das Frühstück bet dem deutschen Lousul Jensen in befien Billa Grillstad bei Drootheim und einer Einladung des Commavbanten Poe vom englischen Scholgeschwader folgend, da! Mittagessen auf dem Flaggschiff „Roletgh". Der Kaiser brachte den Trinkspruch aaf die Königin Victoria aus, bet durch Eommodore Poe erwidert wurde. Berlin, 18.Juli. Anläßlich der diejährigeu Berliner Ausstellung haben die große Medaille für Kunst erhalten: Bildhauer Carl van der Stakkeu in Brüffel und Archt- tect Profrffor Bruno Schmidt in Charlotteuburg. Berlin, 18. Juli. Die Nachricht der »Franks. Zig.", Ehrenpreis des Gießener Zuchtvereins: Zuhtviehhof Bingmühle öligen Preiwn di. niT..Druekerel - 3. 4. 4. 1. 2. 1. -2. -2a. 2b. der russische Finanzmtnister habe bereit! gewiffe Regressiv- Maßregeln gegen Deutschland zur Anwendung gelangen lasten, erscheint der „Rordd. Allgem. Ztg." zufolge mindesten! verfrüht. E! bestätigt fich aber, daß mau stch in Rußland über die von der preußischen Behörde erlastene Bet- ügung bezüglich der Art und Weise bei Gänse-Tranlporte! beschwert fühlt und gewiffe Rfgresfiv-Maßregeln in Aulficht genommen hat. Jndtsteu schweben über die Angelegenheit noch Verhandlungen und es ist nicht aulgeschlofleo, daß diese ein beide Theile besriedtgende! Ergebniß haben werden Berlin, 18. Juli. Finanz« nistet Miquel wttd nach hier eingeloufeneu Meldungen bi! nächsten Monat wieder in Berlin zurückerwartet. Da! Bestadeu bei Minister! ist ein andauernd günstige!. Berlin, 18. Juli. Reich Stag!.Präsidium. Zu der Mittheilung, daß der bayerische Centrumlabgeordnete Baron Ptof. vr. Hertling zum Retchltags-Präfibenteu aulersehen sei, wird au! zuverläistger Quelle au! München berichtet, daß Herrn v. Hertling allerdings diese Ehrevstelle angetragen worden ist und zwar in voller Uebereiusttmmung bei preußischen Centrum! mit dem bayerischen. Herr von Hertling hat stch jedoch noch nicht eudgiltig entschieden, da er seinem ihm ltebgewordenen Berufe al! Universität!- Profestor nur ungern auf so lange Dauer entsagen möchte. Seine Schüler würden ihn ebenso ungern misten. Auch Henltngl Stellung al! Reichlrath der Krone Bayern! tritt hinderlich in den Weg, da in der kommenden Landtaglsefstoa höchst wichtige Fragen in der Reicklrathskammer der Erledigung harren, wobei ti. Hertling! Stimme mit in die Wagschale fallen dürfte. Man ist der Meinung, daß schließ- lich die Stimmen sich doch noch aus Gras Ballestre« — wenn auch entgegen dem Wunsche Dr. Lieber! vereinigen werden. Berlin, 18. Juli. Arzneitierkauf durch Schrank- Drogisten. Der „Reichlauzeiger" enthält eine vom preußischen Cultulmioister, dem Minister bei Jauern uud dem Minister für Handel und Gewerbe aulgeheode Anweisung au die Regierunglpräfibeoten, wonach der Arzueiverkauf der sogenannten Schrank-Drogisten schärser zu überwachen ist. Die Polizeibehörde soll die Beantragung der Untersuchung bei Handel! schon dann in Erwägung ziehen, wenn nach ihren Ermittlungen bet Schrank Drogist auch bei schweren, einen Arzt unbedingt etfotbetnben Krankheiten Arzneien verkauft. Ausland. Paris, 18. Juli. Zum Zola-Prozeß wird noch gemeldet : Nachdem bet Vettheiotger Labort seine Anträge vor« getragen, antwortete bet Staatsanwalt etwa Folgende!: Wenn Herr Zola hofft, seiner Sache dadurch zu dienen, indem er die Zwischenfälle vermehrt, so verkennt er da! Genie Frankretchl. Wenn er die Männer, welche die Ehre der Armee bilden, auf einen Zweikampf fordert, so hat er v cht da! Recht, sich zurückzuziehen und fich mit einem Maune zu schlagen, wie Andere. Er verkennt daun eben dal Genie Fravkreichl. Der Geoeral-Staatlauwalt verwarf hierauf die Anträge bei Advocateu Labori, welche bieser utedergelegt hatte, um den Prozeß all ungiltig zu erklären. — Die Pariser Zeitungen verbreiteten die Nachricht von der Beruf theilvng Zola! in Extra-Blättern. BersailleS, 18. Juli. Der Zola-Prozeß ist wider alle! Erwarten bereit! beute Nachmittag beendet worden. Da der Borfitzende bei Gerichtshöfe! e! ablehute, daß Zola und seine Bertheidiger den WahtheitSbewri! antretru, zogen fich Zola und Labori zurück und da! Gericht verurtheilte nach eiostüudiger Berathung Zola uud Perrievx zu je einem Jahr Gefäugntß uud 3000 Franc! Geldstrafe, außerdem zur Tragung säwmtlicker Kosten. Nach Beendigung der Der- Handlung wurden Rufe laut: „Nieder mit Zola!" und „ES lebe die Armee!" Loadou, 18. Juli. General Shafter hat fich geweigert, den Posten eine! Militär-Gouverneur! von Santiago eiuzuuehmeo. Wahrscheinlich wird General Macciubbia mit diesem Amte betraut werden. London, 18. Juli. Dal Krieg! - Departement in Washington ist eifrig bemüht, die Vorbereitungen zur Expedition nach Portorico zu beschleunigen. — Nach Meldungen aul Stboney breitet fich da! gelbe Fieber in verheerender Weise aul. Madrid, 18. Juli. Aos Algecira! flüchten viele FamUien au! Furcht vor einem Besuch de! Geschwader! Sawpsonl. Die Postdampfet von Ceuta laugen mit Flüchtlingen an. Jo Laliuen herrscht ebenfalls große Besorguiß 1. 2. 2. 3. 3. 4. 4. 1. 2. 2. 3. 3. 3. 3. 3. 3. 3. 4. 2. 2. 3. 3. 3. 3. 3. Gießener Anzeiger General -Anzeiger 2. 3. 3. 3. Wegvergütung Ludwig Lenz, Hörnsheim mit Wegvergütung Wegvergütung Karl Binder, Rodheim a. d. Bieber Liste der bei der Verbandsausstelluug von Vogelsberger Rindvieh in Gießen verheilten Preise. I. Große Sammlungen. 1. Großer SammlungSpreiL: Zuchtviehhof Bingmühle 500 JL desgl. Adam Pfeifer, Wiesenbach 4. Preis: Johann Feiling Wittwe, Atzbach 4. „ Theodor Krauskopf, Königberg Anerkennung: Christian Rühl, Burkhardsfelden Wegvergütung M Theodor Cellarius, Schotten Wegvergütung „ Gustav Winther, Elmshausen wagen! er Auswahl und ge- reiseu. tuf ota-er. ) an. I4423 Mw & 1. Preis: Derselbe Jacob Becker, Dexbach Martin Reichhold, Babenhausen II. Derselbe Ehrenpreis Sr. Erl. des Herrn Grafen zu Solms Laubach mit Wegvergütung broncene Staatsmedaille Herdbuchgesellschaft des rr. Königs-u. Laura • - 1 ü^-M- Vft. Staats/- 5 Südbah" pS Princ tyM fl! Sad-^'njO IR^'ioö ^7'188° AreibulS-.', jo srM ?. i xL-rL IV. Alte Mussen. 1. Preis: (Siegerpreis) Heinrich Luh, Lützellinden 1. „ Zuchtviehhof Engelrod 2. Gemeinde Grünberg Derselbe Bulle Ehrenpreis des Zuchtvereins Gießen •SÄ 88.ro 1 Preis: (Siegerpreis) Zuchtviehhof Bmgmühle Heinrich Simon II, Hochelheim, derselbe Ehrenpreis Sr. Erl. des Herrn Grafen- Großen-Linden 3. Anerkennung: Theodor Cellarius, Schotten 1. Preis: Zuchtviehhof Bingmühle Georg Thomas II., Oberdieten ? * MniWts u, Nr. 50827) tc. 1 pferdekräfte 1. Preis: (Siegerpreis) Zuchtviehhof Zwiefalten Anton Schwarz. Hörnsheim 2. Preis: Johann Jost Schmidt VI., Dautphe Gemeinde Beltershain 3. „ Johannes Krug, Lixfeld Ehrenpreis der Stadt Gießen: Konrad Schäfer Wwe., Großen-Linden Philipp Jung, Hochelheim Georg Schmidt, Lützellinden 4. „ Georg Thomae II., Oberdieten Anerkennung: Hieronimus Herzberger, Queckborn Zuchtviehhof Zwiefalten Ludwig Leib, Krofdorf Heinrich Haas XIII., Steinbach Gutsverwaltung HofBeinhardS Georg Thomae II., Oberdieten Adam Thomae, Oberdieten Ehrenpreis der Stadt Gießen: Haas III., Steinbach desgl. Gemeindevolsteher Ludwig, Krofdorf Johann Meißner, Niederhörlen 4 Adam Pfeifer, Wiesenbach Anerkennung: Georg Hofmann, Großen-Linden mit Wegvergütung Johann Ph. Kröck, Heuchelheim // Peter Kinzenbach, Münchholzhausen 5. „ Anton Schwarz, Hörnsheim Anerkennung: ZuchtoiehhofBingmühle mitWegvergütung Jacob Dietz, Eschenrod Heinrich Mack, Höckelheim Ludwig Gerlach, Bieber 1. Preis: (Siegerpreis) Adam Schwarz, Niederhörlen Zuchtviehhof Zwiefalten Wilhelm Kunkel, Eschenrod Vorsteher Jung, Hochelheim Zuchtviehhof Bingmühle Peter Opper, Wehrda August Stremel, Biedenkopf Heinrich Schmidt, Frankenbach Anerkennung: Gemeinde Großen-Linden mit Weg- 2. a. Ehrenpreis des Gießener Zuchtvereins Zuchtviehhof Zwiefalten 300 b. Zuchtoerein Großen-Linden für Sammlung a 250 in Halb- Udergeb. je 10 > ns.- 131-85 H 5g •* Ehrung. Herr Regieruugsrath Nover tu Darm- I stadr, welcher fich um die Gründung und Wetterentwickelung I de- Verein- zur Züchtung und Veredelung der Vogelsberger I Rindviehrosse im Kreise Gießen hervorragende Verdienste er- I worben, wurde tu Anerkenuuug dieser Verdienste zum Ehren- I Präsidenten des Verein- ernannt. •• Auf dem Ausstellung-Platze fand gestern Abend eine I Nachfeier start, vet welcher die Capelle Gröntnger den I musikalischen Theil übernommen hatte. ES ging noch recht I lebhaft zu und wurde noch mancher Topf de» durchgängig vorzüglichen Stoffe» der verschtedeueu Bräue verzapft. Wie I da» Gesammiunternehmen, so dürften auch die Wtrthe finanziell I gut abgeschoitten haben. •• Nachträgliches von der Hundeausstellung. Wie uu- der AusstellungsauSschuß der am 18. und 19. Juni statt- gehabten Hundeausstellung mittheilt, haben die Ermittelungen bezüglich der Vergiftung des auf der Ausstellung hoch- prämiirteu Hundes des Herrn Förster Lüthje zu Bösensell ein positives Resultat nicht ergeben. Herr Förster Lüthje hat am Tage nach der Ausstellung den Hund selbst in tue Kiste gethau und dieselbe verfchloffeu, doch kam der Hund als bereit- stark tu Verwesung übergegangeu an seinem Bestimmungsorte an. Die vorgenommeue Sectiou ergab eine acute Magen- und Darmentzündung. Dagegen ist mcht fest- gestellt, daß die Krankheit durch Gift hervorgerufen wurde, da eine chemische Untersuchung nicht stattfaud. Pariser Weltausstellung. Die Kgl. Preußische und | Großh. Hessische Eisenvahu-Direction Mainz hat folgende Frachtbegünstigungen für die Pariser Weltausstellung im Jahre 1900 festgesetzt: Für Gegenstände, die zu der vom 16. April bis 5. November 1900 tu Paris ftattfindenden Weltausstellung besördert werden, ist bet der Hinbeförderung I via Elsaß-Lothrtngen die halbe tarifmäßige Fracht zu be- rechnen, sofern vom Versender eine Bescheinigung der Reich-- comm sston darüber deigebracht wird, daß die betr. Gegen- stände für die Au-stellung bestimmt sind. Die Güter sind mit einer Bezeichnung zu versehen, woran» ihre Bestimmung für die Ausstellung ersichtlich ist,- auch müssen die Frachtbriefe den Vermerk enthalten, daß die Sendung durchweg aus Ausstellungsgut besteht. •# Alice-Deukmal. Der von den Frauen HeffeuS gefaßte Gedanke, der hochseligeu Großherzogin Alice tu Darmstadt I ein Denkmal errichten zu wollen, ist von dem günstigsten Erfolg begleitet gewesen. AuS allen Kreisen des Landes, aus I den kleinsten Landgemeinden find reichliche Gaben geflossen I welche bis jetzt zusammen die Summe von ca. 33000 URL I erreicht haben. Gewiß ein Beweis dafür, wie hoch das Ge- I dächtniß dieser herrlichen Fürstin und Frau in allen Schichten I der Bevölkerung unseres Laude» noch heute geehrt wird. Die I letzte Gabe ist nach den „N. Heff. VolkSbl." von der früheren russischen Gesandttn tu Darmstadt, der Frau des jetzigen Bot- schafterS in Berlin, der Gräfin Osten-Sacken eingegangen, welche das pietätvolle Eintreten der hessischen Frauen für eine der Edelsten ihre» Geschlechtes nicht hoch genug zu rühmen wußte. Man gibt sich der Hoffnung hin, daß die in der Kaffe des Comite» für die Errichtung des Denkmal» für weiland Ludwig IV. vorhandenen Überschüsse dem Fond für daß Alice-Deukmal überwiese« werden können, damit da» Alice- Denkmal dem LudwigS-Denkmal würdig an die Seite gestellt werden kann. *• «egen die Versagung von Gehaltszulagen au Beamte, die fich im Dienste Verletzungen zugrzogeu und dadurch ihre volle Dieustfähigkeit eingebüßt haben, hat der preußische Minister der öffentlichen Arbeiten den zuständigen Ber- waltungsstellen seine» Ressorts eine bemerkenSwerthe Rund- Verfügung zugehen laffeu. Einem Eiseubahubeamten, der fich zur Zufriedenheit geführt hatte, wurde eine Gehaltszulage voremhalteu mit der Begründung, daß seine fernere Dienst- fähigkett wegen einer im Dienste erlittenen Verletzung aus- geschloffen sei. Der Minister hat iudeffeu ein derartige» Verfahren für ungerechtfertigt erklärt. Die unverschuldete Abnahme der Leistungsfähigkeit berechtige an fich nicht zur Versagung einer zulässigen Gehaltszulage, unbeschadet der pflichtmäßigen Prüfung, ob der Beamte in seiner Stellung zu belaffen sein werde. ** Unlauterer Wettbewerb. Für den Handwerker wie für den Kaufmann ist die Erläuterung einer bestimmten Art de» unlauteren Wettbewerbs wichtig, die kürzlich in einer Entscheidung des Reichsgericht» gegeben worden ist. Danach wird das Heravztehen von Kunden durch unwahre Angaben zum Schaden einer Concurrenzfirma al» Betrug im engeren Sinn des Strafgesetzbuchs künftig aufzufaffeu fein. E» heißt in der Entscheidung: „Ein unbefugter Eingriff in den VermögenSstand der betr. Firma findet statt, wenn mau mittel» Täuschung deren Kundenstand abwendig zu machen sucht." Dabei ist nach derselben Entscheidung nicht nölhig, daß ein etwaiger Schaden nachgewiesen wird, sondern e» kann schon der fragliche Nutzen, der der betr. Firma unter Umständen entgangen fein kann, geltend gemacht werden. •• Für Aufichtspostkarten-Sammler. Herr Jac. Boettcher, Pfarrer in Bethlehem versendet zu Gunsten des dortigen deutschen Waisenhauses Ansichtspostkarten von Bethlehem. I Wie der Genannte jetzt mittheilt, ist zu Gunsten des erwähnten wohlthätigen Zweck» die Zahl dieser Karten ver- | mehrt worden. E» kommen durch Herrn Pfarrer Boettcher zur Versendung acht verschiedene Ansichtskarten von Beth, lehem, zu denen in nächster Zeit noch weitere drei mit Typen au» dem Volksleben Palästina» hivzukommen werden. An Jerusalemer Ansichten werden fünf verschiedene, und au» Nazareth zwei verschiedene versendet. Jede Karte wird mit einem handschriftlichen Gruß versehen uuo postfrei mit Stempel von Jerusalem versandt. Um dem Publikum die Bestellung und Einsendung des Betrages zu erleichtern, hat Herr Pfarrer Boettcher zwei Vertrauensmänner gewonnen, die für die gute Sache die Bestellungen und Geldbeträge unentgeltlich nach Bethlehem vermitteln. Für Norddeutschland Herrn Hofliefe- rant Ludw. Bertram, Hannover, Theaterplatz Nr. 13; für | Süddeutschlaud Herrn A. Renglh fr., München I, Süddeutsche Bodencreditbank. E» werden gegen Einsendung de» Betrage» die Karten zu folgenden Preisen verschickt: Je eine Karte zu 40 Pfg., sechs Stück für 2 Mk. 20 Pfg., zwölf Stück für 4 Mk. 20 Pfg. Sobald die neuesten Muster eingetroffeu find, wird der vollständige Satz von 18 Stück zu 7 Mk. versandt. ** Ueber falsche Fünfmarkscheine theilt die Altonaer Polizeibehörde mit, daß in den letzten Wochen eine Anzahl falscher ReichSkaffenscheiue zu 5 Mk. in Umlauf gesetzt wurden. Die wesentlichen Merkmale find folgende: Da» Papier ist kein Faserpapier mit Wafferzeichen, sondern gewöhnliche» Schretbpapier, in welchem die Fasern durch Tinteustriche nachgebildet find. Die Rückseite ist Handzeichnung. Die Worte „Fünf Mark" und die Nummer find in schmutztg- rother Farbe hergestellt. Auch halten die Ziffern und Buch- staben der Nummerreihe nicht Linie. Sämwtliche Falsifikate tragen die Nummern I. Nr. 159 383 Berlin, den 13. Ja- nuar 1882, und die blaue Farbe auf der Rückseite läßt fich leicht abwaschen. ’♦ Erledigte Lehrerstellen. Erledigt sind: eine mit einem ev. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Lauterbach. Mit der Stelle können die Functionen eine» Oberlehrer» an gedachter Schule verbunden werde»; die Remuneration derselben beträgt 300 Mk. jährlich. Be- Werber, welche die im Artikel 33 des Volksschulgesetzes vorgesehene erweiterte (Oberlehrer-) Prüfung bestanden haben, erhalten den Vorzug, — die mit einem ev. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Ebers berg, Kr. Erbach. Dem Herrn Grasen zu Erbach-Erbach steht das Präsentation-recht zu derselben zu, — beide mit dem gesetzlichen, nach dem Dienstalter fich bemeffenden Gehalt. | ganz Deutschland in Königsberg i. Pr. angekommen, immer | und immer noch sein liebeS „Hotel" prangen steht, fragt I sarkastisch: „Wann kommen wir denn nach Deutschland?" Im obgenannten Artikel ist aber zugleich noch ein sehr zweck- I mäßiges Verfahren — und, wie wir glauben, das allerzweck- mäßigste — gegen französische Speisekarten in deutschen Gast- Höfen angegeben, nämlich, daß von jedem Deutschen die Höfe mit deutschen Karten bevorzugt werden möchten. So sollte es aber nun auch noch mit dem „Hotel“ gemacht und gesagt werden: „Kein Deutscher geht in deutschen Landen in ein Hotel, Restaurant usw." Wenn das allseitig geschähe, mit I welch wunderbarer Emsigkeit sollten da die Franzosen weg- gepinselt werden! Diese leidige Nachäfferei des Ausländischen, des Französtschen, tst eine alte deutsche Untugend, der ein höchftbedauerlicher Mangel an nationalem Sinn zu Grunde liegt. Wie muß man da doch vor den Franzosen Respect haben! — Nach und durch 1870/71 war man iw AuSlande stutzig geworden und begann eifrig, namentlich die gewohnten Badegäste, das Deutsche zu studiren; aber sie konnten fich gar bald von ihrem anfänglichen Schrecken vollkommen erholen und ihrem Deutschlerneifer Zaum und Zügel anlegen--I die compläsantea Deutschen in den Hotels parlirten nach wie vor französisch und englisch und verfaßten ebenso ihre betr. Anzeigen in den Bläüern und die Anschläge an den Säulen: nun gehe du hin, guter Deutscher, wenn du Etwas willst und lerne Französisch oder Englisch, je nach Belieben! — Natioualgesühl!--Die Gasthofschtlde fallen zunächst in die Augen und drücken dem Orte so zu sagen da- äußere Gepräge aus: deßhalb erscheint uns die eben berührte Sprach- reform noch dringender und wichtiger, als die Verdeutschung der Speisekarten. Friedberg, 18. Juli. In der gestern im hiesigen I Saalbau abgehalreneu General - Versammlung der „ObstverwerthungS-Genoffenschaft Wetterau e. G. m. b. H." wurde mit 17 gegen 2 Stimmen die Auflösung beschlossen. Rechtskräftig wird dieser Beschluß indessen erst dann, wenn die nach den Statuten innerhalb 14 Tagen abzuhaltende zweite Generalversammlung mit mindesten» drei Vierteln der anwesenden Mitglieder ihm beitritt. Bei der unter den Genossen herrschenden Stimmung ist indessen kaum auzuuehmen, daß die zweite Abstimmung von der ersten abweichen wird. Die genannte Genossenschaft wurde im Jahre 1895 gegründet. Sie wurde nunmehr von demselben Schicksal ereilt, da» bi» jetzt noch alle ObstverwerthungS-Genossmschafteu, mit Au»- nähme der in Oberndorf in Bayern bestehenden, die fich namhafter Geldunterstützungen erfreuen kann, getroffen hm. Optimisten wagen zu hoffen, daß fich bald wieder eine neue OdstverwerthungSgenoffeuschaft hier gründen würde. — Nach den Mittheilungen der aus verschiedenen Orten zusammengekommenen Genossen haben wir in der Wetterau eine sehr gute Zwetschen-, dagegen eine geringe Aepfel- und Birnen- ernte zu erwarten. — Sellnrod, 18. Juli. Gestern fand hier da» Bezirks- kriegerfest des Bezirks-Krieger-Berbandrs Vogelsberg in Verbindung mit der Fahnenweihe des KrtegeroeretnS Sellnrod statt. Ein stattlicher Festzug mit 24 Vereinen, wovon 19 dem Bezirk angehörten, nahm gegen 2 Uhr Aufstellung an dem vor dem Eingang des Ortes luftig und frei gelegenen Festplatze und durchzog die OrtSstraßeu. Auf dem Festplatze au- gelangt, begrüßte der BezirkSpräfideut, Herr Bürgermeister Biehl von Rainrod die zahlreichen Krtegerkameraden und Festgäste mit markigen Worten. Herr Lehrer Schmidt sprach sodann nochmal» herzlichen Willkommeogruß im Namen de» KriegervereinS und der Gemeinde Sellnrod. Zu dem nun folgenden Wetheact hielt Herr Pfarrer Medert die eindrucksvolle Weiherede. Redner betonte die Aufgabe der Krieger- Vereine, die Vaterlands- und religionslosen Elemente auch bet einem solchen Feste liegen zu lassen. Nach Enthüllung und Ueberreichung der neuen Fahne nahm daS Fest bei Musik, Tanz und GesangeSvorträgeu verschiedener Gesangvereine seinen wetteren Verlauf. (§) Groß-Eichen, 18. Juli. Der hiesige bejahrte Land- wirth Rühl bestieg am vorgestrigen SamStag das Gerüst M *«*5 * Ä«» Vor 32 Ja Seeschlacht v' einen glänzende» -stündigen SeA nichts WM «Berfano M w Wie Lenedek in dem Unwillen de üntechchnng unte * Bismarck Weitem größten S v.-Poschinger stuilles" (SM anftalt) nehmen 1 Krieges mit Ko Einzelheiten men Kanzler und der 21. October U verfehlte schon Wirkung aus dei heißt es: „®r Gemalt, von au kaum fünfzig , Kürassirobersten solchen. Unter Militärcostüm, Diplomaten M fommen^eit 2ii Art Kappe Überz Kommode lag ei er W mar mi Papieren VM\ hauptsächlich nn und die alldem dem Maire z' weigerte sich । werden Sie si sagte dann der Ä haben m ich in meinem druck vermeigei ich ihn jemals der zweiter GWrafe von: Verwaltung von Uhrwerkes auj ‘önne keine St ? Gkineindevel Nachlässigkeit öl Mng des N ^Msse dieser 1 eil Seite; d-r ®ewi, Sage I t ei” ’M ®a9en gefalle 7 ®Wi ft ’e ™ N P, f» t? ®“6e fN In»." * bt" zu ernennen. ** Der eene Proviuzialdireetor für Oberheffen, Herr v. Bechtold, steht tm 63. Leben»jahre; er gehört dem Ministerium de» Innern tu der Eigenschaft eines Ministerin!- rath» feit dem 16. Juli 1894 an. Bis zum Jahre 1884 bekleidete derselbe in diesem Ministerium die Stelle eine» Ministerialsecretär» und wurde am 16. August 1884 als fRatö an die Provinzialdirection in Gießen versetzt, später zum KreiSrath in Bensheim ernannt und von letzterer Stelle aus in da» Ministerium berufen. •• veffentltche Anerkennung edler Thaten. Seine König- l-che Hoheit der Großherzog haben dem Steuermann Friedrich Erdmann zu Bingen in Anerkennung der von ihm mit Muth und Entschlossenheit, sowie unter eigener Lebensgefahr ausgeführten Rettung der vierjährigen Margarethe Flrck, de» dreijährigen Johann Nikolaus Fleck und de» Steuermann» Theodor Brillmayer IV., sämmtlich zu Bingen, vom Tode de» Ertrinkens die Rettungsmedaille, dem Steuer- mann Theodor Brillmayer IV. zu Bingen, in Anerkennung de» von ihm bei der Rettung der vorgenannten Kinder bewiesenen besonnenen und muthvollen Verhaltens, j fcem Jakob Embach zu Mainz, in Anerkennung der von ihm mir Muth und Entschlossenheit, sowie unter eigener Lebensgefahr anSgeführten Rettung de» Reinhold Lander-Heim tn Mainz vom Tode be» Ertrinkens, eine Geldprämie zu verleihen geruht. •• Handwerkerkammern. Ueber die Vorstellung des Vorstande» bt» Ort-gewerbeverein- Darmstadt, bie Durchführung de- Reichsgesetzes vom 26. Juli 1897 betr., welche bahin geht: 1. Es möchten drei Handwerkskammern I — je eine für jede Provinz — mit dem Sitz in den drei I Provinzial-Hauptstädten errichtet werden; 2. die durch die I Einrichtung dieser Handwerkskammern entstehenden Kosten I feien mindesten» zur Hälfte auf bie Staatskasse zu über* I nehmen, der Rest auf bem Wege ber Umlage burch bie I Commuval-Berbäude aufzubringen; 3. ber Großh. Central- I stelle für bie Gewerbe fei gegenüber den Handwerkskammern he Befugniß ber Aufsichtsbehörde gemäß § 103 be» erwähnten Gesetzes zu übertragen unb bie genannte Behörbe fernerhin I ulcht mehr al» Vorstanb unb Geschäftsstelle beS Laubes- gewerbevereinS fungiren zu lassen, — hat ber Abg. Weidner Namens be» vierten Ausschusses Zweiter Ständekammer Bericht erstattet. Darnach gelangt der Ausschuß im Etn- verstäudniß mit ber Regierung zu bem Antrag: „Hohe I Kammer wolle bie Vorstellung beS Vorstandes des OrtS- I gewerbevereinS Darmstadt zur Zeit für erledigt erklären." I *♦ Eomert. Am nächsten Sonntag wird baß bekannte I Kromer-Septett vom Hoftheater in Stuttgart an nur I einen: Abend conccrtiren. Eine Verlängerung ist leider nicht I zu ermöglichen, da die Sänger anderweitig verpflichtet find. I Eß dürfte von großem Interesse fein, zu erfahren, baß bei dem Coucert der Componift des Liede»: „Grüße an die I Heimath", welches jetzt, gleich Koschats „Verlassen diu ich", I von allen Gesangvereinen mit besonderer Vorliebe gesungen I wird, persönlich mitwirkt. ** Dünsberg-Thurm. Durch bie Erbauung ber Bieber- I tyalbahn wirb nufer höchster Berg unb umfassendster Aussichtspunkt der Umgegend, der DünSberg, unserer Stadt so nahe gerückt, daß er bald ein vielbesuchter Ausflugspunkt I werden wird. Eine lohnende Rundficht vom DünSberg bietet I stch jedoch nur, wenn ein solider AuSfichtSthurm auf dem Gipfel errichtet wird. Die Erbauung eine» festen, für Jeder- I wann erreichbaren, steinernen Thurme» tst daher geplant. I Es find hierzu, da ein kleiner Stock au» früheren Jahren vorhanden ist, noch ca. 2500 Mark auszubrtugeu unb wenben wir uns baher an unsere Mitbürger mit ber Bitte um ihre Beihilfe zur Verwirklichung beS Projecte». Jeder Freund unserer schönen Umgebung, alle die, welche den Werth einer W-nderung durch Berg und Wald zu schätzen wissen, werben gerne einen Beitrag stiften. Ji ben nächsten Tagen werben EinzeichnungSltsten in ber Stabt circuliren; eß wirb jeder I Betrag gerne angenommen, unb hofft man bei günstigem I »ußfatt bet Sammlungen noch in diesem Jahre mit dem I Bau beginnen zu können. Daß fertige Werk wird gewiß jedem Spender Freude bereiten. Diejenigen Freunde der Sache, welchen etwa die Listen nicht zugehen sollten, werden höflichst gebeten, fich in die bei ben Herren I. KurzLCo,! Bankgeschäft, Fabrikant A. Zur buch ober Papierhandlung KSH» oufhe0enben Listen -inzuzeichnen. " Stimtoötht. Man schreibt uni: Im „Siegener Huje Bet" v°m 14. dl. Mtl. ist auch vom „Allg-mein-n D-u'!ch°n Spracho.rein«, insond-rh-i. seinen Bemühungen um endliche Hulmet jung der Fremdwarte, im Be- 1 *" ’m deutschen Gafthösen, di- Rede. Dal ist sehr : "blich und jeitgemaß, daß endlich einmal gegen diese greuliche 1 Unsitte in deutschen Landen Etwas geschieht «ber nicht blas aus die Speisekarte sollte fich, unsere-Erachten- die Resorm ! erstrecken, sondern ebenso auch aus die sranzöfischen Be- ' "-nuungen der Gasthöfe uito,: Hotel, Cafe, Caf6 Royal , Restaurant, Restaurant et Cafe und was el sonst ist Aber ' i°lch° Franzöfireret klingt und däucht dem guten Deutschen I ' mit seiner alten, leidigen Vorliebe für alle! Fremdländische 1 in Sprache, Sitten, Mode, Gebräuchen so gar herrlich und > "haben! Der in 1870 nach Deutschland »erbracht- gefangene franzästsch- Offizier, der endlich glücklich und wohlbehalten durch ' 3- Ä BsdevhkM' hi.ß,-« Mibirt °°« 8 nkiäagmß nach Sbtn z mit flink« Tag ko««rn tonn«. für den Fall der Ankuuft deS Geschwaders Sawpsou». Mau mißtraut dort der Haltung der Eogläuder. Die hiesigen Zeituugeu erscheinen wieder wie früher ohne Lücken. Locale, und provinzielles. Gießen, 19. Juli 1898. Ernennung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 16. Juli den seither mit der Wahrnehmung der Functionen be» RheinschifffahrtS- bevollmächtigten beauftragten Oberfioauzrath Maximilian Freiherr« v. Biegeleben zum Großherzoglichen Bevollmächtigten bet ber Centralcommission für bte Rheiuschifffahrt "»« ‘het hm, s-S“> ta "'“'fuitei s?" l6> VW» " * »‘Itaun. *.!" W :(l“ 8.S brtr, n,t< *öq b-4 LZZ sVftft Ä.a: '”»«»/ »le fOr In 1#l '2' "«“lültllt * .«ttlmb Hm« H-jllel« Jh. 13. i Slnltnbuug btiBehaid 'IW: 31 eine 0 $(«■/ Bis SM flh :“ra Muster eingettvffn von 18 Stück zu 7 M « thellt blt aitonaer Sten 9Bod)tn eine Anzahl . In Umlauj giltst tombin. iolgtnbt: Dat Papin isi en, lonbtra MiMrl aitin durch Tiuttustrich« ist Handjkichuuvg. Die immer find in schmutzigen dir Ziffern und Such- t. EämmlÜche Falfifikatt 383 Berlin, den 13. Jarus der Rückseite laßt fit tilgt sind.- eine mit ein« 1 an btt Gemeindeichule können blt Fnuctionu iule verbunden tnttäeo, M M. KM- ®f' ul M^chulgesetzeS vor- tzrüsuag destaudeu hsbeu, einem ev. Lehrer zu de- beschule zu Ebersberg, i >n Erbach-Lrbach steht en zu, - beide mit deich bemeffendeu Gehalt. i der gestern im hlefizeit ^Versammlung brr getteran e. G. m- M- blt SiMW beschM abtffta erst bann, mm 14 Tagen abzuhalrenb- beften« »«' «^1“ B-l bit ml" bei®« ».gen h»® W“*™' „ften «btitWttt * •Ä-g i!ä* w»»»i9r l W'JÜe»« a«‘? und fr" v «.»platze a° , auf b'”Xr»* 111/ ®*?(Wno««b^ ,le,""«L,U B«* Äh«' Ken« w «etU«i *31 bi® »® AK-.«- 111 &ss> . s«1*5. felntt Scheuer, um es abzukehren. Hierbei glitt der 70jah- Tine Maua aus, stürzte tu die Tiefe der Scheuerteuue uud blieb tobt auf der Stelle liegen. NeuZseubarg, 16. Juli. Ein bedauerlicher Unglück»- fall ereignete sich heute Früh bei einer Feuerwehrüduug. In gewohnter Weise wurde auch der RettuogSsack benutzt. Drbei fiel plötzlich der Feuerwehrmann Klein au» einer Oeff- rung de» Sack«, der fich gewendet hatte, auf die Straße. D:r Verunglückte wurde vom Platze getragen und sofort m ärztliche Behandlung gegeben. Welche Verletzungen sich der Mann zugezogen hat, ist noch nicht zu bestimmen. Badenheim. 14. Juli. Der seit einem Jahre bei der hiesigen Poststelle verwendete, 22 Jahre alte Briefträger Schubert au» Beerfelden wurde heute verhaftet, weil er amtliche Gelder in Höhe von etwa 230 Mk. nach und nach unterschlagen hat. Er wurde noch Abend» io» Untersuchung»- gesäagniß nach Mainz eingeliefert. Man bedauert hier all- gemein den Manu, der fich sonst ganz wacker gehalten, aber mit seinem Tagelohn von - 1 Mk. 70 Pfg. nicht aut- kommen konnte. Aur ver Zeit für die Seit» Vor 32 Jahren, am 20. Juli 1866, errangen in der Seeschlacht von Lissa die Oesterreicher unter Tegetthoff einen glänzenden Sieg über die Italiener. Nach einem met-- rtünbiaen Seekampfe, wie man in den europäischen Gewässern nicht» Aehnliches erblickt, sah sich der italienische Admiral Persano zum Rückzug in dm Hafen von Ancona gezwungen. Wie Benedek in Oesterreich wurde Persano in Italien von dem Unwillen des Volkes betroffen und einer gerichtlichen Untersuchung unterworfen. vermischte». * BiSmarck und der Maire von Versailles. Den bei Weitem größten Theil des zweiten Bandes des von Heinrich v.-Poschinger herausgegangenen „Bisrnarck-Porte- feuilles" (Stuttgart und Leipzig. 1898, Deutsche Verlagsanstalt) nehmen Unterredungen mit Bismarck während des Krieges mit Frankreich ein. Einige davon sind in ihren Einzelheiten weniger bekannt, so die beiden zwischen dem Kanzler und dem Bürgermeister von Versailles am 7. und 21. October 1870. Nach den Versailler Communalacten verfehlte schon die gebietende Erscheinung Bismarcks ihre Wirkung auf den Bürgermeister nicht, denn in seinem Berichte heißt es: „Graf v. Bismarck ist ein Mann von großer Gewalt, von augenscheinlich außerordentlicher Kraft; er scheint kaum fünfzig Jahre alt u^d nicht in die Uniform eines Kürassirobersten zu gehören, er besitzt aber die Allüren eines folgen. Unter einem großen Schlafrock erschien eine Art Militärcostüm, und diese Verbindung des Soldaten und Diplomaten zeigte sich überall mit einer gewissen Zuvorkommenheit. Auf dem Kamin stand sein Helm mit einer Art Kappe überzogen, welche er manchmal hochhob; auf der Kommode lag ein Revolver. Der Schreibtisch, an welchem er saß, war mit über einander liegenden Zeitungen und Papieren bedeckt." Am Schluß der Unterredung, die sich hauptsächlich um die in Frankreich vorzunehmenden Wahlen und die allgemeine politische Lage drehte, streckte Bismarck dem Maire zum Abschied seine Hand entgegen. Dieser weigerte sich anfangs, sie anzunehmen. „Aber persönlich werden Sie sich doch nicht weigern, monsieur le maire," sagte dann der Kanzler, worauf der Bürgermeister entgegnete: „Sie haben mich zu höflich empfangen, Herr Graf, als daß ich in meinem Character als Privatmann Ihnen den Händedruck verweigern könnte - doch hätte ich nimmer geglaubt, daß ick ihn jemals einem Feinde meines Landes erwidern würde." Bei der zweiten Unterredung am 21. October kam auch eine Geldstrafe von 100 Franken zur Sprache, welche der Gemeinde- Verwaltung von Versailles wegen verzögerter Lieferung eines Fuhrwerke» auferlegt war. Der Bürgermeister erklärte, er könne keine Strafe für einen Hergang zahlen, bei welchem die Gemeindevertretung sich weder bösen Willen, noch eine Nachlässigkeit vorzuwerfen hätte, da ihr die rechtzeitige Beschaffung des Wagens tatsächlich unmöglich gewesen sei. Am Schluffe dieser Unterredung sagte nun Bismarck: „Ich freue mich, Ihnen ein doppeltes Beispiel dafür geben zu können, daß trotz der Heftigkeit des Kampfes die Menschlichkeit auf beiden Seiten noch nicht ihr Recht verloren hat. Eben heute hat der Gemeinderath eine Belohnung von 50 Franken für einen preußischen Serganten (Namens König) ausgesetzt, der dieser Tage beim Löschen eines Brandes in Versailles den rühmlichsten Eifer an den Tag gelegt hatte. Kurz zuvor war ein preußischer Soldat, der aus Versehen von einem Wagen gefallen war und ein Bein gebrochen hatte, von einem Einwohner von Versailles (Namens Poidevin) aufgehoben und verbunden worden. Nun, wenn dieser Poidevin in Noth ist, so geben Sie ihm 100 Franken, welche Sie uns als Buße schuldig sind, und die Sache wird damit erledigt sein." So geschah es auch. — Bei diesen Worten erhob sich der Kanzler und bot dem Bürgermeister wieder dir Hand, der sie auch annahm, indem er sagte: „Aber immer nur Ihrer Person, Herr Graf." Bismarck entgegnete lachend: „An den Vorposten reichen sich die feindlichen Soldaten oft Drucksachen, Yechnuuge», Iacturen, gircataw, ^riefßogen, Amschliig« mit AirmkvdrulL fertigt billig Krühl'sche Wv.-Such- u. Ztkmdruckmi, Dchulstraße 7. Neueste Nachrichten. Depeschen de» Bureau »Herold*. Berlin, 19. Juli. Wie au» Petersburg gemeldet wird, macht die ruffische Regierung im Finanz-Anzeiger bekannt, daß die Deutschland im vorigen Jahre gemachten Eon- cessio neu wegen Verzollung von Lederwaarm und Wasche, auch Zelluloid, mit Wirkung vom 3./15. Juli d. I. rückgängig gemacht worden find. Diese Waaren werden tu Zukunft nach Artikel 57 Punkt 3 bezw. Artikel 215 Punkt 2 de» Zolltarif» verzollt. „ floht, 19. Juli. Bon dem von Kalk nach Frankfurt abfahrenden Personenzuge stürzten zwei auf der Plattform eine» Wagen» 4. Klaffe stehende Männer. Der eine war sofort tobt, ber zweite liegt im Sterben. die Hand." - „Ich wollte wohl Soldat fein'', erwiderte )tt Maire, „dann wäre meine Stellung eine einfachere." • Welche» war die blutigste Schlacht des neunzehnten Zahrhondettt? Die absolut blutigste Schlacht, d. h. jene, wo die größte Anzahl Todter und Verwundeter auf der Wahlftatt blieben, war die Völkerschlacht bei Leipzig mit einem Verluste von zusammen etwa 90000 Mann. Dieser zunächst Aspern mit 66000, dann folgt Borodino mit 62000 Mann. Zum Vergleiche seien die größten Schlachten der neuesten Zeit, Königgrätz mit 32000 Mann, Gravelotte mit 27 000 Mann dagegengehalten. Die relativ blutigste große Schlacht, d. h. jene, in welcher es die höchste Procentzahl an Todten und Verwundeten gab, war Aspern mit einem Durchschnittsverlufte von 38 pCt. der Gesummt- streiterzahl. Dann kämen Borodino mit 25 pCt., Eylau und Waterloo mit 24, Leipzig und Jnkjerman mit 21 pCt. Hingegen betrug der durchschnittliche blutige Verlust bei Königgrätz 71/ pgt., Wörth 13VspCt. MarS-la-Tour 16pCt., Gravelotte 8pCt., Sedan 12 pCt., Plewna (III) 14pCt. Die großen Schlachten der letzten Kriege waren demnach weniger blutig als jene. Die hier angegebenen Procentzahlen sind Durchschnittszahlen, und zwar für beide Gegner zusammen. Nur in äußerst seltenen Fällen sind aber die procentueUen Verluste auf beiden Seiten die gleichen, sondern in der Regel verliert der Eine mehr, der Andere weniger. Es ist nun von Interesse, zu wissen, daß die höchsten Verluste einer Armee in den großen Schlachten der jüngeren Zeit em Viertel ihrer Stärke nirgends überschritten haben. (Deutsche bei MarS-la-Tour 22 pCt., Franzosen bei Wörth 16pCt., bei Sedan 19pCt.. Oesterreicher bei Königgrätz 11 pCt., Russen bei Plewna (III) 17 pCt.) „ ♦ ueber das zähe Leben bet Schildkröten wird der „Zonst. Ztg." von einem Leser aus Ellwangen berichtet: Im Mai 1873 besuchte ich Venedig und auch das We^enbad in bei Adria am Lido. Hier bot mir ein Junge als „Mitbring für meine zwei Knaben eine Schildkröte an; ich erwarb das Thierchen um den geforderten halben Franken. Es mochte 9 Zentimeter lang fein. Auf dem Heimwege fütterte ich es mit Salatblättern. Der Fremdling wurde von meinen Buben mit großem Jubel empfangen; er erhielt tm Hofe einen Zwinger aus Stäben. Bald aber machte die Gefangene Ausbruchsversuche mit großer Kraft-Entwickelung, indem sie zwischen zwei Stäben sich drängte und diese auseinanderbog. Nach einigen Monaten gab ich dem Thiere die Freiheit, indem ich es in den nahen Fifchweiher setzte, wo es sofort fortruderte. Nach zwei Jahren wurde die Schildkröte aus den angrenzenden Wiesen beim Heumachen entdeckt und nur überbracht. Ich schenkte ihr abermals die Freiheit. Nach weiteren 4 Jahren wurde sie abermals auf dem Damm des Weihers bemerkt; sie maß jetzt 15 Zentimeter und ich schnitt mit einem Messerchen die Jahreszahl in ihren Schild. Im Frühjahre 1896 - also 23 Jahre nach ihrer unfreiwilligen Einwanderung in unsere nordischen Gefilde — wurde nur die Schildkröte, nun 22 Zentimeter lang, abermals von Arbeitern überbracht, welche das Thier beim Froschfang am Auslauf eines anderen Fifchweihers gefunden. Daraus erhellt, daß diesen Schildkröten selbst Kältegrade, wie sie der grimmig kalte Winter von 1879/80 hatte, auch bei uns wenig anhaben können, wenn die Thiere im Sumpfe sich verbergen. Nahrung finden sie hinlänglich im Pflanzenleben; während des Winters und der Erstarrung bedürfen sie ja keiner, wie die Frösche und Kröten. Verkehr, ««d V-lk-rvirthschafi» •ittm, 19. 3ult. Marktbericht. Auf dem heutige» ®o4tttm«rh kosteten: Butter pr-Psb. ^ 1,00-1,10, Hühnereier vr. Et. 6—7 X 2 St. 11—13 4, Enteneier 2 ©L 14—lb H, Gwse> dnpr.et. 12-00* «feiet. 6-8 4. pr. ®t.3 * Erbsen pr. Liter 20 A, Linsen pr. Liter 32 A, I«ubcn pr. X 0,70 bi» 0,90, Hühner pr. Stück 0,90 bi» 1,20, Hahnen pr. ®tüd X 0,70—1,20, Enten pr. Stück X 1/0—2,20, Gänse pr-Murü £ bi» 72^, Schweim- Dauer der Marktzeit von 7 Uhr Morgens bis 1 Uhr Nach- mittags. Während der ersten 3 Stunden der Marktzeit darf im Umherziehen nicht feilgeboten werden. Treibt», 19. Juli. Die Hälfte der hiefigen vau- arbeit er hat gestern die Arbeit niebergelegt, »eil eine Lohnerhöhung von Setten ber Arbeitgeber abgelehnt würbe. Glauchau, 19. Juli. In Hohenstetn-Grnstthal brannten vier große Wohnhäuser unb ein Hotel ab. Die Abgebrannten finb theil» gar nicht, theil» wenig versichert. E» liegt Braud- stiftnna vor. Der Thäter ist unbekannt. München. 19. Juli- Hier ctrcnlirt neuerding» bn» Gerücht, ba» Befinden de» König» Otto habe fich bebenlcnb verschlimmert. Wien, 19. 3alt. Die in West-Galizien mühsam unter- brückten antisemitischen Unruhen scheinen nunmehr in Ostgalizien eine Wiederholung zu finden. In Burßtyn und Bescteczow kam e» zu furchtbaren «xcessen gegen die Juden. 300 Arbeiter drangen in die Geschäfte unb Wohnungen der Juden ein unb bemoltrten Alle». Dem Rabbiner von Burßtyn wurde ein Arm gebrochen. Die Genbarmen stellten nur mit Mühe bte Ruhe wieder her. Die Beranlaffnng zu ben Er- reffen war ein Streit zwischen einem Bauern unb eine« Mischen Metzger. Der Schaben ist bedeuteub. Die Um- gebung ber betben Oite ist burch bte Exceffe schwer beunruhigt. Den Lemberger zionistischen Blättern ist ba» Post- debit für West-Galizien entzogen worben. Paris, 19. Juli. Der Gesammteiudruck ber gestrigen Zola-Berh anb lun g ist ber, baß eine gründliche Bn- theibigrmg vor dem Asfisenhofe unmöglich sei. 8ola hofft, baß die Esterhazy-Unt'riuchung neue» Material für die Ber- haublung vor dem Cassttion»hofe bringen wird. Parts, 19. Juli. Gestern war hier ba» Gerücht verbreitet, Zola und Perreux seien verhaftet worben. Da» „Echo de Part»" melbet, ber Haftbefehl gegen die beiden Genannten sei bereit» unterzeichnet, bte Verhaftung aber noch nicht au-geführt. Diese werde erst bann erfolgen, wenn den Berurtheilten ba» Uctheil zugestellt sei. Paris, 19. Juli. Au» Anlaß bet gestrigen Vorgänge ia Versailles stehen zwei Duelle bevor, unb zwar zwischen Hubarb unb Deroulöde und zwischen dem Redacteur der „Libre Parole", Guerin, und dem Dreysu»-freundlich« Journalisten Henry de Bruchard. In dem Gedränge, da» fich nach Schluß de» Zola-Processe» vor dem Gericht» geb äude abipielte, erlitten mehrere Personen Verletzungen. Zola, dessen Wagen von Gendarmen escortirt wurde, ist unbehelligt in Pari» angekommen. Er wird heute die Nichtigkeitsbeschwerde gegen da» Urthetl etvrtichen. Madrid, 19. Juli. In militärischen Kreisen ist mau Ü6ir dic Uebcrgaie S°r>U°g°« äuffnst teilt. Man hofft inbtfc, daß blt ttfultotlo* bleiben unb daß Mailchall Blanc- S-legenh-tt findm werbe, die Ehre der spanischen Armee vor der Welt glanzend zu verthetdigen. _ Madrid, 19. Juli. Ein amerikanischer vor San Ina» de Portorica liegender Kreuzer bombardtrte ba» in der Nähe festliegende Schiff „Antonio Lopez bi» dasselbe w Flammen stand. Madrid, 19. Juli. Die Situation hat fich etwa» gr« bessert. Die bitecten Frteben»verhanblungen sollen, wie eine hochstehenbe Persönlichkeit verficherte, binnen «entgeu Tagen beginnen. Man will wissen, Amerika werde fich m der Abtretung von Cuba und der Insel Ponape begnügen. Madrid, 19. Juli. Der Minister be» Innern empfing gestern zahlreiche Petitionen au» Cadix unb Barcelona, in welchen bte Regierung ersucht wirb, bte g tu Den»- verhanblungen zu beschleunigen unb e» nicht auf bte Beschießung bet spanischen Küste ankommen zu laffen. Auf der höchsten. Stufe. Durch Zusatz von wirkungsvollen Ingredienzien, wie sieun» von ersten medicintschen Autoritäten neuerdinas an die Hand gtSedm worben finb, ist die Doerings Seife mit der Eule, bekannt unter der Devise' Die beste der Welt“, abermals verbessert uno durch diese Verbesserung in ihrem Einflüsse auf die ^Haltung der Schönheit der Haut wesentlich erhöht worden, so daß sich keine S^e zur Toilette mehr eignen dürste als die in ihrer Art unubertE ch Doerings Seife mit der Eule. Wir ersuchen alle Damm Mutter, wie Jedermann, dem die Pflege der Haut ernst ist, u a[[ suche Der Preis ist nicht erhöht worden, für 40 Pfg üvE erhältlich. — — ■ ■■ iUr Notiz, daß meine Kuren gegen ATVÖSGH hwangsgedanken,Angst,Schlaflosigk., ____ Asthma, Herzerreg.,Schwäche,Magen- Dcn.mmund, L-imttd,», Sicht --. Wt-d-r °°N O-t°b« in Auerbach, h.ii SBer8ftr., ftaMftnbm. u und Wtrlung gratis. [2133] Dr. Borcnerm. 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Zuschlagsfrist 2 Wochen. Gießen, den 18. Juli 1898. Großh. Hochbauamt.. Ein Bernhardiner weiß mit schwarzen Flecken, zugelaufen. Abzuholen gegen Futter- und Jnseratkosten Die Beerdigung findet Donnerstag den 21. Juli, Nachmittags 3 Uhr, von Gartenstrasse 1 aus statt. 7238] Mädchen zum Wecktragen ge- suckt.Bahnhofstraße 58. Tüchtige, cautionsfähige, erfahrene Leute sacken 5K5S" Wirthschaft, -MA womöglich auf Hecto. Offerten unter L. K. 7236 an die Expedition dieses Blattes. Wanderer KießenerWadfahrcr-Oesellsch. Vergebung von Bauarbeiten. Nachstehende zur Herstellung einer Dampfheizung für das pathologische Institut, von Vorfenstern und Fenstergittern für versch ebene Räume der neuen Kliniken und der psychiatrischen Klinik und einer Einfriedigung zwischen dem früher Greiner'schen und dem früher Mattheiß'schen Hause nöthigen Arbeiten nebst Materiallieferungen, nämlich: Verdingung. 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