!cert eins 8 W Abends, Vereins ■Jicihana« Q n Pw. »kt der Tbeo '& ihen riMbi ' ’ ’i*?*- • S.Vi.lh»:'4' iuee ik. g, den 14. November, u. s. id.) anmdbungrn zer Samitag unb 6on» n L. Morset. 1» ' 1 • G B.Viwti. • J- Hibaj. Mondes Silber • • . R. Kierilf sommerinüde ’S* ■ ■ 1. (HM lahende Rosen H. Sommer. meBurscbeozeit F Lindner. Mör niclitnummerirte Pli tu Herrn ErDlt Cb.l/ier z: eechlieiMlich farüit. gegen Vorzeigiwg ihr« Mit- für em Glied ihrer engeren b für Nlchtmitglieder m für den Verein entgegen- 110 0 )N-§kVchchLlt. r d. I. soll die Christa staltsmben. Wir habm tür ch große' Zahl - die Stunt Gaben zu btdtn. lieber an bie Liebe und den statt und ihrer Kinder und n, Garn u bergt, besonder» gste Sefcheerung für unsere wird nicht herunigegckn. >en recht bald an eine btt tor ^ti.ÄwaVn Bansa, U > ich K«'bsl->14. »»* •Sm M- 3'"*” )tuni, SwdfttaB? u, h die Schwester» unserer nehmen. Äewahranstalt. ■arten_______ mgen bezieh« der »Ä.Ä ten Ausföhrapc erei (Pietsch Erben) | pützle, r w ,chs° igaUr Denkinal' ^i^and» I«’ 1 , Rr. 272 Erstes Blatt. Samstag den 19. November 2S3>8 ♦mn 9*ein«el(4rt|m *^r Hn Gieheon le^tt Aints- und Zlnzeigeblutt fflr den Ttveis Gietzen. Gratisbeilage: Gießener Familienblatter WiifÜH, tT»eMliew wwb Wcedmi:». Hbtrflt für Depetchru: >w|ie Zwischendecken unserer Wohnungen. Sine gesundheitliche Betrachtung. Bon Dr. W. Rullmann-München. (Schluß.) Eme folgende gründliche Desivfeetion der «oho- und Schlafräume nebst deren Inhalt, wie die Schließung des Brunnens, der übrigens bet stattgehabter Untersuchung nichts verdächtiges zeigte, fand statt. Aber bereits 1878 nnd 1879 traten wieder drei sehr schwere ThphnsfLlle auf. Nun ließ der Hofbesitzer auf Bntter's Rath den Boden des Erd- grschostes auf einen Meter Tiefe ausheben und mit reinem, trockenem Sand füllen und diesen mit einer 15 Eeutimeter garten Betonschicht überdecken, die blohgelegten fenchten Grundmauern mit Statut ausfugtn und darüber starke Dttlen, dicht gefugt, gut geölt und nrtt Oelfarbe und Lack »verstrichen, legtn. I« Jahre 1884 enthielt bann ber Mtdicinalbericht die Bemerkung, baß bas in ftühtren Be- richten erwähnte Gehöft in Hohburg nun fett einer Reihe von Jahren typhnsfrei geblieben sei, obwohl bas Dienst- personal mehrfach gewechsett habe. 3n diesem Falle konnte etber bas Trinkwaffer, da der Brnnuen grschlosten worden, noch die Wohnung selbst, Mobiliar und Kleider, da solche dtstnficirt, die Ursache des Typhus gewesen, sein und es bleibt als Erreger dieser Krankheit nur der Untergrund übrig, da ja nach Beseitigung der vorhandenen Fehlbodensüllung und rtuer sorgfältigen Renherstellung deffelben keine Typhus- nkravknngen «ehr vorkamev. Auch das Auftreten von astatischer Cholera kanu durch den Fehlbodeo leicht herbeigrführt werden. Bei der Eholera- epidemie in Laufen in v-yent, so schreibt Prtteukofer, er- krankten nur solche Sträflinge, welche den gleichen Schlaf- und Arbettssaal tune hatten, von jenen, die in denselben Sälen schliefen, nur solche, die den Tag über in inficirten Sälen arbeiteten, und von denjenigen, welche tu gesunden Sälen arbeiteten, Wiedern« nur solche, welche in inficirten Sälen schliefen, a« «eisten aber hatten jene zu leiden, welche Tag und Nacht in eine« inficlreud wirkenden Thelle des Hanfes znbrachten. Ebenso tritt auch die Diphtherie epidemisch auf, und es lassen fich mehrere Hauiepidemien ausühren, bei welchen die Jnfeeiionen aller Wahrscheinlichkeit nach von den Zwischen- decken auSgingen, auch ist uachgewiesru worden, daß die größte Sterblichkeit au Diphtherie in den Monaten herrscht, In welchen die Menschen Tag und Nacht fich zu Hause in den geheizten Wohnungeu aufholteu, und daß im Frühling nud Sommer, also außerhalb der Heizperiode, die Kraukhett diel von ihrer Gefährlichkeit verliert. Bestimmt wurde in eine« Dorfe bet Schweiusurt der Frhlbodeu als Träger des Diphtheriebazillus uachgewieseu, als in der Thurmstube des Glöckners drei Kinder destrlbru an genannter Krankheit ge- storben waren. Nachdem daS Zimmer desinficitt, die Wände abgekratzt und getüncht, der Fußboden gut gereinigt war, zog ein armer Ortsbürger mit seiner Familie ein. Trotz dieser vorfichtsmaßregrlu erkrankten auch wieder die neuen Jnsaffen, und da sonst keine DtphtheriefSlle im Otte vor- kcmei, Möbel, Betten u. s. w. der früheren Bewohner «eggeschafft waren, so blieb nur der Fehlbodrn und der zwischen den Dieleu lagernde Schmutz als JnfectioustrSger übttg. Auch vou der der häutigen Bräune folgenden Lungen- entzüadung ist bekannt, daß die i« Freien lebende Bevölkerung «eit seltener daran erkrankt als die in ihren Häusern vor Zug und Kälte geschützte Stadtbevölkemug. Diese Einzelheiten, die fich für die angeführten Er- krauknugssormeu noch bedeutend vermehren ließen, »ögeu genügen. Wir «ollen nun zu deu wirklich i« Fehlboden nachgewiesenen krankheitserregenden Bakterien übergehen, van welchen Prosefior Hüppe in Prag uns eine Zusammenstellung gibt. Hierbei ist von Stteren Uutersuchungsresulateu, Id welchen es fich u« Ausfiadong des Typhusbazillns handelte, abgesehen, da noch vor zehn Jahren eine Unterscheidung dieses von dem bekannten Darminsaffen, dem Solonbazillus, unntsg lich und ersterer daher öfter wohl mit Unrecht als vorhanden angenommen worden war. So wurden zweifellos die häufig in der Erde vorkommeuden Bazillen des »aligveu Oebems *) unb bes Tetanus nachgewiesen. Einer ber interessantesten Fälle ist ber folgeube: Als im Jahre 1887 in Bajord, (Riviera) die Kirche einstürzte, wurden hierbei 70 Menschen verwundet, von diesen starben acht an Starrkrampf-Erscheinungen - Booome züchtete aus de« Schutte TetauusbazMen. Emmerich fand reichlich TttauuSbazilleu i« Frhlbodeu eines Schlafzinnneri, auf welche! durch Diphtherie Erkrankungen die Auftnrrklawkett gelenke «ar. Hetvzel«anu fand neunmal Tnannsbazilleu t« Zwischendeckernnaterial alter Gebäude, in denselben waren in 6 Jahren drei Todesfälle an Wund- Starrkrampf vorgekowmeu. Schreiber dieser Zellen sand in eine« Falle die Bazillen des malignen Oebems unb Uipadel l) VSSattige Sasiergeschwulst. Veröffentlichung internationale Verwickelungen entstehen könnten. Pari», 17. November. Oberst Ptcquart veröffentlicht tm „Rappel" eine Erklärung, in welcher er bittet, von der geplanten Ueberreichung eine- Ehren säbel» an ihn Abstand nehmen zu wollen. Pari», 17. November. Der bisherige Chefredacteur de» „Tempi", Depreuse, erklärt tu der „Aurore" bezüglich de» Decrete», durch welche» ihm verboten wird, die Abzeichen der Ehrenlegion zu tragen, e» sei ihm eine große Geung- thuuug, constatiren zu können, daß er von den Feinden de» Licht» al» Opfer gebraucht werde. Pari», 17. November. Der Berichterstatter über den Haushalt »etat, der radikale Abgeordnete Pelletao, hat in der Budget Commission erklärt, daß der Finauzminister vergeffen habe, in dem Etat die Ausgaben für die Weltausstellung 1900 aufzustellen und daß zwischen den Ausgaben und Einnahmen ein Deficit vou 40 Millionen Mark bestehe. Paris, 17. November. Gerüchtweise verlautet, daß zwei Secretäre der Advocaten Demange und Labort sich nach Cayenne begeben, um einem BerhörDrehfu»' beizuwohneu. Der Advocat Moruard wird dem Caffationshofe neuerdings ein Gesuch um Zurückberufung DrrhfuS' überreichen, mit der Begründung, daß es unerläßlich sei, daß Drehfu» mit seinen vertheidtgern verkehre und vou den Ereignlffeu der letzten vier Jahre unterrichtet werde, welche er so wenig kenne, daß er noch immer auf feine Rehabtlitiruug durch den vormaligen Generalstabschef BoiSdeffre hoffe. England. Der englische Colouialminister Chamberlain, dessen Birmingham-Rede noch in gutem Gedächtniß, hat sich gestern in Manchester über die allerlei Bedenken erregenden englischen Militär- und Marine-Rüstungen ausgesprochen und dabei die Versicherung abgegeben, sie bezweckten nicht Drohungen gegen irgend eine Macht und dürften überhaupt nicht al» Drohung ausgelegt werden. Sie seien nur Vorsichtsnahmen, die sehr natürlich waren tm Augenblicke schweren Couflicte» mit einer anderen Nation. E» wäre wtderfiuutg, sie etuzustelleu, bevor jede Gefahr geschwunden sei. Der Minister fuhr fort: „Ich bin überzeugt, alle Frieden»freuude hoffen, daß die Entscheidung Frankreich» tu der Faschoda-Frage auzeige, daß Frankreich da» Priucip anerkennt, welche» wir verfechten. Wir beanspruchen tm Namen Aegypten», welche» wir unter größten Opfern dem Ruine, der Anarchie entrissen und wieder tu eine günstige Lage gebracht haben, die volle Herrschaft über alle jene Gebiete, die jemal» ihm gehörten oder in die Hände der Derwische gefallen find. Die Frage der genauen Lage der Grenzen zwischen den ägyptischen und französischen Besitzungen kann zu historischen und geographischen Untersuchungen und freundschaftlichen Erörterungen führen- wir können bereit sein, Frankreich alle möglichen Garantien für den Zugang seine» Handel» zum Nil zu gewähren; aber e» kann keine DtScusflon über da» Priucip geben, da» ich soeben dargelegt habe." — Da» energische Betonen de» englischen Standpunkte» tu der ägyptischen Frage — volle Herrschaft über Aegypten und den mahdisttscheu Sudan — wird zweifellos an der Seine Eindruck machen. Ohne au» dem für Deutschland maßgebenden Standpunkt strengster Objectivität herauSzutreteo, können wir dem oben ausgesprochenen Priucip England» nur zusttmmen und iu gegenwärtig noch unabsehbarer Zeit wird auch Frankreich dem undi»cutirbareu fait accompli eine» englischen Aegypten» gegenüber stehen, ohne diesen unfreundlichen Act seine» britischen Nachbar» tu einem europäischen Kriege zu ahnden. Konstantinopel, 17. November. Auf Auratheu einer befreundeten Großmacht hat nunmehr die Pfort.e doch eine Protestn otr gegen die Ernennung de» Prinzen Georg von Griechenland zum Gouverneur von Kreta au die Mächte abgesaudt. Spanien und Nordamerika. Znm Abbruch der Berhaud- langen de» iu Pari» tagenden FriedeuS-Ausschusse» ist e» * nun doch noch nicht gekommen. Die Spanier legten eine! Denkschrift vor, welche die Suveränetät über die Philip- j pineu aufrecht erhalten, übrigen» die Auslegung de» auf diese bezüglichen Artikel» de» Friedensprotocoll» einem Schiedsrichter Vorbehalten wissen will, Die nächste Sitzung findet Sonnabend statt. — Inzwischen wird aus Washington außer 8 Flottenrüftnugen gemeldet, im KriegSdepartemevr der Vereinen aeroben1) Bazillus, welcher bet Thiereu ähnliche El- kraukungeo wie der vorher angeführte hervorruft. Ferner fanden Diphthertebaztllen Wright und Emerson im Fußbodenstaube des Ciihhospital» tu Boston- ebenso verhält e» sich mit deu Tuberkelbazillen, welche, durch auSgehusteres, vertrocknete» Sputum vielfach zerstreut, nicht selten gefunden wurden. Solche Nachweisungen würden viel häufiger sein, wenn bei deu iu denselben Wohnungen fich wiederholenden gleichen Erscheinungsformen die Fehlböde« untersucht würden, leider aber geschieht solche» saft niemals. Wie schon am Anfang unserer Betrachtung hervorgehoben wurde, dient der Frhlboden, wenn auch nicht al» Ber- mehruugs-, so doch al» Conservtrungsmaterial, und e» ist lct$t begreiflich, daß die durch da» Gehen hervorgerufene Erschütterung bei den älterru, undichten Dielungsarteu die feine Bertheilung de» inficirten Material» in Staubform ermügltcht und so die pathogenen Keime auf und in den Menschen gelangen. . , r?E ,^kannter solche Thatsachen werden, desto mehr wird da» Publikum selbst gegen Verwendung alten, verunreinigten ^"bauten Verwahrung einlegeu, e» wird schließlich verlangen, daß das ganze Zwtscheodeckeumaterial durch Erhitzen keimfrei gemacht werde und praktische Dielung»- Methoden ein Feuchtwerden desselben unmöglich machen. Auf diese Weise werden wir einen großen Fortschritt iu der Gesunderhaltung unserer Wohnhäuser machen. Bakterien, welche sich nur bei Sauerstoffzutrilt entwickeln. t einigten Staaten zeigte fich in deu letzten Tagen eine leb- j hafte Thatigkeit zur Vorbereitung vou Truppen für deu überseeischen Dienst, wenigsten» hätten zehn Regimenter regulärer Truppen, die zum größten Theil nach dem cabauifcheu Feldzug in die nordwestlichen Staaten zurückkehrten, den Befehl erhalten, fich zum Dienste unter deu Tropen bereit zu halten. Asten. Einiges Neue berichtet man brieflich au» China. Der Kaiser wird tu seinem Palast gefangen gehalten. In den „westlichen Gärten" befindet fich eine Insel, die früher durch eine Brücke mit dem Gestade verbunden war. Nach dieser Insel hat mau den unglücklichen jungen Monarchen geschafft. Die Brücke ist zerstört worden, und um dem Gefangenen das Essen zu bringen, wird eine Planke über da» Wasser gelegt, welche dann wieder weggezogen wird. — Da» nächste Ergebniß, welches die Regierung der in den Händen der rückschrittlichen Maudschu-Clique befindlichen Kaiserin- Wittwe für da» Land haben wird, dürften Geldschwierigketteu sein. Die alte Frau ist habgierig und bi» zum Unsinn verschwenderisch. Sir hat namentlich die Bauwuth und hat für Ausbau und innere Einrichtung von Palästen schon Millionen verausgabt. Einen Theil ihrer Einnahmen hat sie oft Li-HungrTschanz zu verdanken gehabt. Wenn er nur irgend konnte, hat Li-Hung-Tschaug der Kaiseriu-Wittwe etwa» zugesteckt. So erklärt fich die, neuerding» freilich iu die Brüche gegangene große und standhafte Freundschaft zwischen den Beiden. Die Provinzen find au der Grenze ihrer Steuer- kraft angelaugt und in deu diplowattscheu Kreisen vou Peking glaubt man, daß die Einsetzung einer internationalen Finanz- Aufsicht in China bald, vielleicht schon im nächsten Frühjahr nothwendig werden wird. — Die europäische Diplomatie in Peking hat betreffs der in bedrohlicher Haltung tu der Nahe der Hauptstadt anwesenden chinesischen Streitmacht endlich einen Erfolg davongetragen: die Truppen Kang.su» begannen vorgestern den Abmarsch. Fünf Regimenter find nach Tschi-tschau, da» 100 englische Meilen nordöstlich von Peking liegt, abgerückr und bedrohen daher die Eisenbahn nicht mehr. totale» und provinzielle». Gieße», 18. November 1898. * ♦ Parade. Zur Feier de» Geburtstage» Seiner Königlichen Hoheit des Groß Herzogs und Ihrer Königlichen Hoheit der Frau Großherzogin findet Freitag den 25. d. Mts., 117, Uhr Vormittags, auf dem Hose der neuen Kaserne Parade statt. Im Anschluß au dieselbe spielt die Musik. Bon 11 Uhr Vormittag» ab steht der Zutritt znm Kaseruenhof allen Zuschauern frei. • * Aus dem Verwaltungsdienst. Durch Entschließung Großherzoglichm Ministerium» de» Innern vom 31. Oktober ist der Großherzogliche Regierungsassessor Lauer in Heppenheim mit der Aus Hilfeleistung bei dem Großh. KreiSamt Benöheiw beauftragt worden. • * Das Ehrenzeichen für Mitglieder freiwilliger Feuerwehren wurde verliehen durch Allerhöchste Entschließung Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs vom 5. Oktober dem Mitgliede der Freiwilligen Feuerwehr zu Offendach, Julin» Zenker. * * Kirchliche Dienstvachrichteu. lieber den Besitz der nach Art. 1 und 4 des Gesetzes vom 5. Juli 1887, die Vorbildung und Anstellung der Geistlichen betreffend, zur Uebernahme eines Kirchenamtes notwendigen Eigenschaften ist der Nachweis erbracht worden 1) bezüglich der Cavdrdaten der evangelischen Theologie: August Seriba au» Alteu'Buseck und Ludwig CH untre aus Bubenheim, 2) bezüglich der katholischen Geistlichen Joseph Schneider aus Hechtsheim, Carl Brunueugräber au» Albig und Carl Rauch aus Mainz. • • Postuachricht. In Limburg a. d. Lahn ist am 14. November eine Stadt - Fernsprecheinrichtung eröffnet worden. Die Gebühr für ein gewöhnliches Gespräch bi» zur Dauer vou 3 Minuten zwischen Gießen und Limburg beträgt 25 Pfg. Schuldienst - Nachrichten. Am 22. Oktober wurde der SchulamtsaSpirantm Amalie Friedmann au» Bauschheim eine Lehrerinnenstelle an der Volksschule zu Daimstadt Übertragen- — am 29. October wurde der von dem Herrn Grafen zu Erbach Erbach auf die 4. Lehrerstelle an der evangelischen Schule zu Erbach i. O. präsrntirte Schullehrer Leonhard Falter zu Lauterbach, — au demselben Tage wurde der von dem Herrn Fürsten zu Löwenstein Wertheirn- Rosenberg und dem Herrn Grafen zu Erbach-Schönberg auf die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Wallbach, Kreis Erbach, präsentirte SchulamtSarpirant Carl Ludwig Heyl au» Kleiu-Umstadt sür diese Stelle bestätigt- — am am 2. November wurde dem Schullehrer Peter Berk zu Erlenbach die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Malcheu, Krei» Darmstadt, — an demselben Tage wurde dem Schullehrer Franz Schwalb ach zu Aschbach rine Lehrerstelle an der kathol. Schule zu Hirschhorn, Kreis Heppenheim, übertragen. Erledigte Lehrerstellen. Erledigt find: Eine mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Grmeindeschule zu Walldorf, Krei» Groß-Gerau. Drei mit evangelischen Lehrern zu besetzende Lehrerstellen an der Volksschule zu Wvrm». Eine mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindcschule zu Mörfelden, Kreis G.oß Gerau. Eine mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschnle zu Neu- Isenburg, Kreis Offenbach. Die mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Kaulstoß,, Krei» Schot!en. Eine mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerftelle an der Gemeindeschule zu Jugenheim, KrerS Bensheim. Mit der Stelle ist Organistendienst verbunden. Die mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Helpershain, Kreis Schotten. Mit der Stelle ist Organisten- und Lectoreadienst verbunden. Die mit einem evangelische« Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Unter* Seibertenrod, Kreis Schotten. Mit der Stelle ist Organisten- und Lectorendtenst verbunden. Die mit einem evangelische« Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu HöckerSdorf, Kreis Schotten. Mit der Stille ist Organisten- und Lectorendienst verbunden. Sämmtlich mit dem gesetzlichen, nach dem Dienstalter sich bemessenden Gehalt. * • Der 7. Sladtetag für das Großherzogthum Hesse« findet am 12. December in Offenbach statt mit nachfolgender Tagesordnung : 1) Mittheilungen über die Ergebnisse der Verhandlungen de» 6. Städtetag». Oberbürgermeister Momeweg, Darmstadt. 2) Gesuch der Stadt Bensheim um Zulassung zum Städtetag. 3) Die GehaltSverhältniffe der Bolksichul« lehrer. Berichterstatter: Oberbürgermeister Guauth, Gießen» Mitberichterstatter: Beigeordneter Dr. Kahler, WormS. 4) Antrag des Stadtverordneten Heile» zu Offenbach, die Uebernahme und Ausführung von Privatarbeiten und Lieferungen Seiten» städtischer Betriebe und Anstalten betr. 5) Antrag de» Stadtverordneten Heiles zu Offenbach, die Milderung oder Aufhebung der Grenzsperre betr. 6) Bestimmung der Vorort» für den nächsten Städtetag. Namentlich find e» die Punkte 3, 4 und 5, welche lebhafte» Interesse in den be- theiligten Kreisen Hervorrufen. ♦♦Pr. Der Saalbau-Vereiu hat in diesem Jahr die Kammermusik-Coucerte, mit denen er fich bei seiner Gründung so erfolgreich einführte, fallen lassen und durch andere Aufführungen ersetzt. Wenn auch diese Thatsache im Interesse dieser vornehmen Kunstgattung und ihrer Verehrer lebhaft zu bedauern ist, denn e» hat fast den Anschein, als ob regelmäßige Chklen solcher Covcerte in Gießen überhaupt nicht zu halten seien, so muß doch zugestanden werden, daß der Vorstand sichtlich bemüht ist, die Darbietungen diese» Jahre» auf gleich künstlerischer Höhe wie bisher zu halten» Da» gestrige e«ste Concert dieser Saison vermittelte un» die Bekanntschaft der jugendlichen Violinvirtuosta Fräulein, Theresa Verse! au» Frankfurt a. M., einer talentvollen Schülerin Heermann», die zwar noch nicht völlig auf bet Höhe künstlerischer Reife steht, die fich aber gestern durch ihr gediegene» Spiel viele Sympathien hier erworben hat und wohl im Staude sein wird, dereinst eine hervorragende Stellung unter ihren Colleginnen einzunehmen. Alle ihre Darbietungen ließen eifriges Studium erkennen, und dem entsprechend erntete die junge Künstlerin sowohl nach der Jutrodnction und dem Adagio desv-woU-ConcerteS von Vieux- ternps wie nach dem Adagio von Biotti und dem Bravour- stückchen „La fileuse* von Hubay reichen Beifall. Den gesanglichen The:! hatte unser geschätzter Landsmann Han» Buff-Gießen, momentan Mitglied der königlichen Oper in Dresden, übernommen, über den wir schon mehrfach an dieser Stelle zu berichten hatten und von dem wir auch heute wieder gern erzählen, daß er die hiesigen Musikfreunde hoch entzückt hat. Sein weicher, leicht ansprechender Tenor entbehrt zwar in der Tiefe der Kraft, zeigt aber in der Höhe eine große Ausgiebigkeit und strahlenden Glanz, die unsere» Erachten» sich gegen früher noch gesteigert haben. Die verschiedenen Lieder von Beethoven, Brahm», Schubert, Rubinstein, Lassen u. s. w. fanden rauschenden Beifall, sodaß der Künstler fich zu zwei Zugaben verstehen mußte. Bei aller Anerkennung seiner Leistungen können wir uns indessen der Anficht nicht verschließen, daß Herr Buff manchmal bei größerer Berücksichtigung der Deklamation und der Aussprache noch bedeutendere Erfolge erzielen wird. Die Klavierbegleitung hatte Herr Univerfitäts-Mufikdirector Trautmann Übernommen, und wir berichten nicht» Neue», wenn wir melden, daß er dieselbe in bekannter vorzüglicher Weise durchführte- • * Die zweite Vorstellung de» Theatervereins brachte un» eine Neuheit, Thilo» vou Trotha Hofguuft. Da» Stück gehört zu deu vielen dilettantischen Erzeugnissen ohne tiefer« Gehalt, die lediglich den Zweck verfolgen, den Zuschauer zu unterhalten. Wer möchte da so pedantisch fein, einen strengen Maßstab anzulegen! Man läßt schon von selbst seine etwaigen ästhetischen Bedürfnisse hübsch zu Hause. Der Bersasser hat allerdings nicht die Fähigkeit, lebensvolle Gestalten zu schassen- auch dir Kunst de» Motiviren» liegt ihm einigermaßen fern, auf eine Reihe Unwahrscheinlichkeiten kommt e» ihm gar nicht an, aber dafür entschädigt ein so wirksames Thema, wie e» der Gegensatz zwischen konventioneller Gesellschaft und Natürlichkeit ist, besonder» wenn er fich auch noch im Hofleben zeigt, das man dann im Lichte einer loyalen Satire bar= stellen kann. Und dabei ist, was Trotha unter Natürlichkeit versteht, so amüsant. Seine Heldin plaudert und benimmt fich so reizend in dem geschmackvollen Ton einer gewisse« männlichen Jugend, wie man ihn auch in bea Romanen einer berühmten Schriftstellerin findet, die ebenfalls großen Beifall hat. Man könnte e» daher beklagen, daß die Baronesse Btcky von Hohenstein, vom Lande an den Hof versetzt, ihr natürliches Wesen etwa» bet Seite läßt und fich leidlich correct benimmt, weil fie über ihre Gegner, die ihr so etwas nicht zutrauen, triumphiren möchte- ja, fie entpuppt fich sogar al» gewiegte Diplomatin und Intrigantin. Aber durch ihre Künste erweist fie ihrem Lande einen großen Dienst, indem fie die Ehe zwischen dem Fürsten und der Prinzeß Elisabeth stiftet- Dadurch gerüth fie allerdings in den Verdacht, selbst die Geliebte de» Fürsten zu sein. Aber Alles klärt fich schließlich zur Zufriedenheit auf, und damit kein Mlßton bleibt, nimmt Btcky noch rasch den Flügeladjutanten, dem sie Anfangs einen Korb gegeben hatte. Der Erfolg des Lustspiels hängt von der Darstellerin der Hauptrolle ab. In Fräulein Anna Walther vorn Hoftheater in Darmstadt lernten wir eine Schauspielerin kennen, die e» versteht, durch ihr liebenswürdige» und frische» Spiel den Glauben zu erwecken, al» habe die Heldin de» Stückes wirklich diese Eigenschaften. Mau konnte seine ungetrübte Freude haben an ihrer natürlichen, von Uebertreibungen fich fernhaltenden Art, die den Beifall verdiente, den fie fand. Frl. Walther ist e» wesentlich zu danken, baß fich ein großer Theil de» zahlreichen Publt- u tum» offenbar vortrefflich unterhielt trotz einiger ermüdenden „ k,i -Ms- ffih W\. 114« HW gut SuV»"”; brutto «0- Mo eitw ..pgWMfjtl Ito w Btttt». ihätertn Vwvsiaden, Ellkbu der 9amllU- verschiedene SM diese Slust zu fl' scheitern. Währen giebt, den Soha Vorderhaus/ fiel aflein allen ander folgt, daß fie füll ctonimmt. DieDc gabt zu Mtn. fr sehen von i^ta l dritte große Mor hatte. Uv so höh Leistung. Freilich I gerecht, denn die spr lichkelt, die rrforde Künstlerin fern. Das die einen stärkeren tra> war in Auslassung, । aber nicht überall a so daß der Lharakte durchaus würdiger l und versöhnende Gesi Die uuerqnMche? machte Herr Merl Schattenseiten so ai schien all Gattin fr gewöhnlich, darf a Fortschritte machen dn Tante Frünzch Paar, Ma; und ! Fräulein Pauli »ar diesmal bis ai bit D/lectton du Ä Zeitlichem &dße gtti neveotSvorstelluog z> " vbechMi «öffnet der O. G. 1 derthe Sntgrgrukom Mser Wilhelm" , vorgeschichtliche sachgemäßer Weise j flacher Grabhügel I öit dis vor wenigen haben die A Ltitung betraute «r l»ei Graber bloßle M^MaM ft Ml Schloß) tvie-e Zungen über bin Funde wer! In der am 2e 56,1 M bis 1 die »tl n * tntnessmer Dr. $en otU* Vedieie Ma Awde von der Jj Ä > 'M ft «ItleiVf? 8I' ÄÄÄ Mu Jetten k»i ^iher Monika lauten. fc!"4 toten“ ®,lb) DK ’’»-- 0S1IT?" : L1« stiütTft n*'«. a$«wiit a u1811»1"' sä* •*£■•*»• Hm*. d- »°l"- 3"«q? i7.» t * t» Mfa Ich m, . ,y* b,i ltto« i slillt« lassen und dut (nn N diese Lhais^e -B S°"Mg und ihrer Lerehrer fast hm ifaldjrin, all m In Gießen ü-erhanpt * ^gestanden werden, daß / die Darbietungen diese» »it bi»hn zu Halter. Saison vermittelte uni dir dtolillviltuosia Frinlein a. M., einer tglenivollen noch nicht völlig anf der stch ader gestern durch ihr en hier erivvrden hat und »errinsi eine herdmagende en eivznnrhmen. M ihre 'lubtüm erkennen, und bti kkllnstlertn sowohl nach der iv-wAToncrrtelvon Liens» n Biotti und de» Vravvln« >h reichen Seisall. Den |i» eschiitzter Landlniaao Han» lted der königlichen Oper in vir schon mehrsach an dieser von de» wir auch heute 'e htestgen Mufikfrennde hoch Hk ochrecheoder Tenor tnfr ift, jtlgt aSer In der Höhe hlenden Glan,, die uusrn» »esieigrrt Haden. Die w- Brahrnd, Schubert, Rubin- >uschrubku Leisall, sobatz bn verstehen nicht. Lei alln iioatn »i> ««• j9**" on u«i btt aml,* ,l,b. Sk eialWM xictot Irautnann »»' tf R--ch »'°° ®k “! r-s-Lsr ’tt* 1'f«8 ’Äi’J» Sfesx -S- •fSl fcH* , fich auch «* «X dal' t <1”». l0£ toti-lH’111 ’• ter °»>6,aW“ 51161» m out *" 7. a,ijin8* , bll <6«f“a* S, »«# r^gt ,bk,n8«bo*,'ftll#1* , »W,l8" 111 ’19” Äh’i'“ %?V- ®Ä*5**5 •SST* tfS »irktm flB rrudr ^ b(a »hielt trotz Längen des Stückes. Die Mitglieder unseres Stadttheaters Gaben sich im Allgemeinen redliche Mühe, den Gast zu unter- stützen. Wir neunen nur Herrn Dtetzsch, der den Fü'steu gewandt und sicher spielte- auch Herr Merker, (Leo ». Halden) fand sich gut mit seiner Rolle ob. Herr Lied« scher, dem das Schlichte und Herzliche deffer liegen, versuchte nicht ohne Glück, den glatten und intriganten Hofmann (Kammerherr v. Rodeo) darzustellen. Die Rollen der Damen waren weniger dankbar- es war ihnen schwer gemacht, den groben Umriffen mehr von der Karbe des Lebens zu geben. Die Ausstattung der fürstlichen Zimmer im zweiten und dritten Acte gaben Zengniß von dem einfachen, gut bürger- licheu Sinne Sr. Durchlaucht. -n. •* P ktadtthealer. Gin zweites Schauspiel Saderwauns ^Dte Hei ma th-, ging gestern Abeud als Bolksvorstellung über die Bretter. Ebenso wie in der „Ehre" wird in diesem späteren Werke des Berfaffrrs das Problem ausgestellt: Die Giuzelpersöultchkeit trennt sich durch Bildungsgang, Begabung, Empfinden, Erlebniffe und taosrud andere Dinge völlig von der Familie. Man versteht sich nicht mehr, man spricht zwei verschiedene Sprachen, und jede noch so ernste Bemühung, diese Kluft zu überbrücken mutz mit Naturuothweodigkeit scheitern. Während es aber in der „Ehre- zwei Ausgestoßene girbt, den Sohn des Hinterhauses und die Tochter des Vorderhauses, steht in der „Heirnoth" Mazda Schwartze allein allen anderen als die Fremde gegenüber. Daraus folgt, daß sie für das ganze Stück die beherrfcheode Stellung eiuntmmr. Die Darstellerin hat demgemäß keine leichte Aufgabe zu lösen. Für Fräulein Würdig war es — abgesehen von ihrem Auftreten in Theater verein — schon die dritte große Heldenrolle, die sie io dieser Woche zu bewältigen hatte. Um so höhere Anerkennung verdient ihre tüchtige Leistung. Freilich wurde sie dem ersten Theil nicht ganz gerecht, denn die sprudelnde Leichtigkeit und graziöse Beweglichkeit, die erforderlich sind, liegen der Begabung der Künstlerin fern. Dafür entschädigt sie in den späteren Sceuen, die einen stärkeren tragischen Accent verlangen. Herr Liebscher war io Auffaffung, Erscheinung und Spiel vortrefflich, hielt aber nicht überall au dem einmal angeschlagenen Ton fest, so daß der Charakter etwas verwischt wurde. In schlichter, durchaus würdiger weise gab Herr Dtetzsch die vermittelnde und versöhnende Gestalt des Dramas, den Pfarrer Hrfterdingk. Die unerquickliche Figur des Regieruozsrathes von Keller machte Herr Merker durch die nur leichte Betonung der Schattensritrn so annehmbar wie möglich. Frau Helm erschien als Gattin des Oberstlieutenants etwa» vornehmer wir gewöhnlich, darf ober nach dtejer Richtung hin immer noch Fortschritte machen. Frau Kruse kehrte die komische Seite der Taute Fränzchen stark heraus. Das jugendliche Liebespaar, Max und Maria, wurde von Herrn Köhler und Fräulein Pauli recht befriedigend gegeben. Das Haus war diesmal bis auf den letzten Platz besetzt- wöge das für die Direktion ein Wink sein, die wodlabzerundete, von ein« heitlichem Geiste getragene Aufführung recht bald als Adon- urmentsvorstellung zu wiederholen. •• Obrrhesfischer SeschichtSvereiu. Nach längerer Pause eröffnet der O. G. B. seine Wintercampagne. Das dankens- werthe Eotgegenkommen des Cowmandos unseres Regiments ^Kaiser Wilhelm" ermöglicht rS ihm, einige noch unberührte vorgeschichtliche Gräber auf dem Militärrxercirrplatz in fachgemäßer Weise zu öffacn. Es handelt sich um eine Gruppe flacher Grabhügel hinter der großen Schanze am Euleukopfe, die bis vor wenigen Jahren mit Wald bestanden waren. Heute früh haben die Ausgrabungen begonnen. Der mit deren Leitung betraute Ausschuß hofft bis morgen, SamStag, Abend zwei Gräber bloßlegen zu können, dir dann später genau in dem Fundzustande in künftigen Provinzialmuseum am Brande (altes Schloß) wieder aufgebaut werden sollen. Nähere Mtt- theiluogen über den Verlauf der Ausgrabungen und die etwaigen Funde werben den Mitgliedern und Freunden deS Vereins tu der am 24. d. M., nächsten Donnerstag, im Cafö Ebel stattfiadenden Generalversammlung gemacht werden, auf die wir hier nochmals (s. Inserat in Nr. 270 d. Bl.) aufmerksam machen wollen. Außer der Erledigung wichtiger BereiuSangelegenheiten steht ein für die weitesten Kreise tntereffanter Vortrag auf dem Programm. Herr Professor Dr. Wenck anS Marburg, der erste Kenner auf diesem Gebiete unserer Geschichte, wird über den Sern ter Legende von der heiligen Elisabeth, der Stammmutter unseres Herrscherhauses, sprechen. Freunde des Vereins find, wie immer, willkommeu. O. An» iOberhefseu. 17. November. In Nr. 268, 1. Blatt, Ihrer Zettuug vom 15. ds. Mts. wird darauf hiugewieseo, daß die „Spionstuben" verderblich wirken, weil keine Aufsicht »der nur sehr geringe Aufsicht grführt wird. Das hat seine volle Richtigkeit- es find uns Fälle bekannt, wo sich die Ettern sofort zurückziehen, wenn die jungen Leute kommen, und wenn mau darauf hinweist, daß daraus nichts Gutes erwachsen kann, erhält man die Antwort: So sei es immer gewesen, und es ließe sich Richt- daran ändern. — Hier ließe sich aber noch vieles befferu, und besonders müßte gegen das Wirths- Hausleben durch Darbietung nützlicherer Uuterhattung tüchtig gearbeitet werden. Ein wahre- Unglück sind die Ziehharmonika-, nach denen allsonntäglich zttauzt zu werden pflegt. Bekannt- lich ist diejenige Musik, die sich die Leute selbst machen, stempelfrei. Seit Jahren tanzen die jungen Leute nicht mehr blo- auf Kirchweihen, Jahrmärkteu, Verein-abeoden und anderen Gelegenheiten, sie tanzen auch, sobald eine Ziehharmonika zur Hand ist. Das Tanzen macht durstig, und der Durst kostet Geld, denn er muß gestillt werden. Unsere Jageud vertauzt eben Im Laufe eine- Jahre- mehr Geld und Schuhwerk beim dem Gegreiue der Ziehharmonika, als unsere Eltern und Großeltern bei einer Mufikkapelle au sämmtlicheu Tauzgelegenheiteu während eines Jahres. Daraus folgt, daß dir jaogeu Leute nie genug krregeu können. — ES ist schon viel über die Genußsucht der Menschen tu jetziger Zeit geschrieben worden, und vor 6 bis 8 Jahren haben wir auch in dieser Zeitung wiederholt unsere Siimme erhoben, ohne t daß es nützte. Trotzdem muß man immer wieder einmal darauf Hinweisen, vielleicht findet sich doch Gelegenheit, Einrichtungen auf dem Lande zu treffen, die die Jugend zum Brffereu letten. W. An- der Wetter an, 17. November. Der gestern in Friedberg adgehaltene Schwetuemarkt brachte mäßige Preise. Für 17—20 Mk. konnte man schon ein Paar recht hübsche Ferkel erstehen, während die Preise auf den Vogelsberger Märkten um 50—60 Proceut höher gemeldet wurden. — Seit einiger Zeit ist Nachfrage nach Korbweiden, die früher ganz vernachlässigt waren, die Leute zogen nur, was fte in der Haushattung nöthig hatten. Jetzt wird Alles aufgekauft, was erhältlich ist, und mit der Bahn versandt. Da- Aopflanzru von Korbweiden ans Wiesen, die sooft wenig einträglich sind, ist sehr zu empfehlen, nachdem jetzt Adsatzqurlleu aufgefundru wurden. Die Pflanzungen müssen jedoch mit Sachkenntniß angelegt werden, dann kann auf gute Erträge ohne sonderliches Ristes gerechnet werden. Sderstadt (Starkenburg), 17. November. Die Errichtung eine- Gaswerks mtt AuerGa-glühlicht hat unsere Gemeindevertretung in ihrer gestrigen Sitzung einstimmig beschloffeu. Die Eröffnung des Werkes muh laut Eontract spätestens im Herbst 1899 erfolgen. A Mainz, 17. November. Morgen (den 18. November) find es 41 Jahre, daß über Mainz eine große Katastrophe hereiubrach. Am 18. November 1857, Nachmittags 38/4 Uhr, fand nämlich die Explofion des militärischen Pulvermagazins statt, wobei zahlreiche Menschen ihr Leben verloren haben und der obere Stadttheil in einen Trümmerhaufen verwandelt wurde. — Die Frage der Verstaatlichung der Volksschule und der Gehaltsregulirung der volkSschullehrer beschäftigte in seiner letzten Satzung den Vorstand des hessischen Landeslehrervereins. Das Ergebuiß der Berathunz wurde in folgenden vier Sätzen zvsammengefaßt, die der Regierung in einer Denkschrift unterbreitet werden sollen: 1) Die Schulunter- Haltungspflicht hat von der Gemeinde auf den Staat überzugehen. 2) Bis zur Durchführung dieser Reform bezahlen die Gemeinden die Lehrergehälter. 3) Die Gehälter find auf dieselbe Höhe zu bringen, wie fie für die an den höheren Schulen wirkenden VolkSschullehrer festgesetzt find. 4) Den BolkSschullehrern find dir Rechte der Staatsbeamten bti- zulegen. A Ans dem Großherzogthum Hesse», 17. November. Seitens der preußischen Etfendahnverwaltung ist anf den Bahnhöfen der vormaligen Htsfischeu Ludwtgsbahn der Ber- kauf der Zeitschriften „Zukunft" und „Simplicisflnms" verboten worden. Diese Thatsache hat dem Abgeordneten Köhler veranlaffung gegeben, eine Interpellation an die Rc gierung zu richten, in welcher derselbe aussührt, daß in dem verbot eine Beeinträchtigung der hesfischen Rechts-und Landeshoheit zu erblicken, da e» sich hierbei nicht um eine Frag' des technischen Betriebes, sondern um eine Maßnahme Polizei lichen Charakter- handele, zu deren Ausübung in Hessen allein die hesfischen Behörden berechtigt seien. Xu» bti »eit für die leit. Vor 128 Jahren, am 19. November 1770, wurde auf der See zwischen Island und Kopenhagen der berühmte dänische Bildhauer Bertel Thorwaldsen geboren, der wie kein anderer Künstler mit Ehren und Auszeichnungen überschüttet wurde. Er gilt al» Wiederbeleber der Antike. Besonders bekannt sind: „Die Jahreszeiten", „Nacht und Morgen", „Grazien" und „Alexanderzug". Thorwaldsen starb schmerzlos im Theater zu Kopenhagen am 24. März 1844. Gingesandt. den 18. November 1898. An wohllöbliche Sladtoeriretung GirßmSl Leffentliche Bitte. Dor einigen Tagen brachte der „Gießener Anzeiger" einen Bericht über die Sitzung Grohherzoglichcr Handelskammer Gießen vom 4. November, in welchem die Kammer dem Ersuchen Großh. Ministeriums der Justiz um eine gutachtliche Aeußrrung über verschiedene Punkte, welche in den hessischen AuSsührungSgesrtzen zum neuen Handelsgesetzbuch ihre Regelung finden sollen, Folge leistend, bittet, daß die Stadt Gießen mtt den Orten Kletn-Linden, Heuchelheim und Wiefeck als ein Fttmevort im Sinne des Gesetzes erklärt werden möge. — Im Anschluß hieran erlaubt sich Einsender diese- Namens Vieler die Bitte an wohllöbl. Stadtveitretung Gießens zu richten, nunmehr auch ihrerseits einmal der Frage wegen Eingemeindun g des der Stadt Gießen zunächst gelegenen Ort« Klein-Linden näher zu treten. Die umfangreichen Bahnhofs. Erweiterungs-Arbeiten in der Klein-Lindener Gemarkung, an deren Fertigstellung fett Mitte dieses JabreS viele hundert Arbeiter thättg find, sowie die Verlegung der Etstnbshn SuSladevlätze für Waggonladungrn in die Nähe Klein Lindens weiden sicherlich einen großen Verkehr und damit Hand in Hand gehend, einen vermehrten Zuzug nach diesem Ort bringen. Rechtfertigt das vorstehend Gesagte allein schon ein Nähertreten zu dieser Frage seitens der Gießener Stadtvertretuna, fo kommt noch weiter der Umstand tu Bettacht, daß gegenwärtig Verhandlungen zwischen den evang. Kirchengemeindm Gießen—Klein-Lmden im Gange find, wonach die Jnsasien der Neuen Kliniken mit den evang. Bewohnern Klein-LtndenS eine j Kirchen gemeinde bilden sollen. Zum Schluß sei noch darauf hinge- ! wiesen, daß in der Gemarkung Klein Linden in schöner, gesunder Lage noch sehr viel recht gutes und dabei billiges Baugelände zur i Errichtung von Arbeiterhäulern vorhanden ist und daß die Einge- I meindung Klein-Lindens vielleicht auch im Jnteresie der demnächst < für Gießen zu erwartenden Eanalisatton, soweit dieselbe sich auf den , südwestlichen Theil der Stabt bezieht, von großem Dottherl sein , würde. - ALrchlicbe Anzeigen der Stadt Giehen evangelische •tetiili. gonntag den 20. November. 24. Sonntag nach TrrmtatrS. ' Todttnfett« Gottesdienst. I« der St«»dtttrche. Vormittags 9«/, Uhr: Pfarrer Schlosser. vormittags 11 Uhr: Kinderkrrche für. die MatthäuSgemernde. Pfarrer Schlosser. Nachmittags 5 Uhr: Liturgische Andacht. Pfarrer vr. Grein. Nächstkünfttgen Sonntag, den 27. November, 1. Advent, findet Beichte und heil. Abendmahl für Matthäus- und MarcuS- gemeinde gemeinsam im Lormlttagsgottesd'enst statt. Anmeldungen werden zuvor bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. 3n der Johannedkirche. vormittags 9‘/e Uhr. Pfarrer Dr. Naumann. vormittags 11 Ubr: KindergotteSdienft für die Johannes- gemeinde. Pfarrer Dr. Naumann. Montag den 21. November, Abend» 8 Uhr: videlstunde im Eonfirmandensaal der IohanneSkirche. Koloflerbrief Cap. L von Bers 24 an: DeS Apostels Freude in seinem Leiden und Wirken. Pfarrer Dr. Naumann. Nächsten Sonntag, 1. Advent, den 27. November, Beichte und heil. Abendmahl für die Luca»- und JohanneSaemeinde im BormittagSgotleSdienst. Anmeldungen zuvor bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. Am Sonntag, den 1. Advent, wird eine Eollecte erhoben für die Kirchenkaffe zur Vermehrung deS Capitalvermögen» der Gemeinde. Ariedhofdcapelle. Nachmittag» 2 Ubr: Pfarrer Euler. Im Eonfirmandensaal, Neustadt 61 x Donnerstag den 24. November, Abends 8 Uhr: videlstunde. 1. Cor. 13. Pfarrer Schlosser. klttz,lischt eteiiibt SamStag den 19. November. Nachmittags um 4 Uhr und Abend» um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte. Sonntag den 20. November. Letzter Sonntag nach Pfingsten. vormittags von 6*/i Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beichte. , um 7 Uhr: Die erste heil. Messe; vor und in derselben AuStheiluna der heil. Eommunion; „ um 8 Ubr: Die zweite heil. Meffe; MilitärgotteSdienst mit Predigt. , um 9>/i Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 5*/i Uhr: Christenlehre; darauf sacramentalische BruderschaftSandacht. Verkehr, Cond» und Vstkswirthschäft -ttndnrg, 17. November. Fruchtmarkt. Rot-er Weih« X 14,19, weißer Weizen X (.0.00, Korn X 11.22, Gerste X 000, Hafer .* 6.70. Neueste Nachrichten. Dn-eschc» dcS Bare« ,&aalb'. Berlin, 18. November. Drm „Berl. Tagebl." zufolge wurde der all Herausgeber der „Berliner Wiffenschastlichen Correspondevz" in ltterarifchen Kreisen bekannte Schriftsteller Arthur Kirchhoff auf veranlaffung der Crimioalpolizet verhaftet. Kirchhoff wollte in den nächsten Tagen nach Kiautschon überfiedeln, um dort im Auftrage der Reichsregierung die Leitung der für das deutsche Schutzgebiet geplanten Zeitung zu übernehmen. Berlin, 18. November. In der gestrigen Sitzung der Stad!verordneten'Versammlung wurde der Vertrag milden ElectricitätSwerkeu iu dritter Lesung eudgüttig genehmigt. Wien, 18. November. Infolge der kritischen Gestaltung der Hentzi-Denkmal-Affatre gilt es in hiesigen militärischen Kreisen für sicher, daß der ReichS-krtegSminister v. Kriegs Hammer demissiouiren wird, weil er bei Mittheilnug des kaiserlichen Armeebefehls über die Versetzung des Denkmals an den CorpS Commavdanten Fürsten Lobkowitz riaige Bemerkungen und Commeutare beifügte, wodurch die Kundgebung des Kaisers einen andern S nn erhielt. Budapest, 18. November. Im OperatiovSsaale der hiesigen Klinik wurde der Profeffor Dr. Dezeofog plötzlich von Unwohlsein befallen und verstarb nach wenigen Minuten. Temelvar, 18. November. Gestern Abend fand im Albrecht-Schacht bei Reschitza eine Explosion schlagender Welter statt, bei welcher 9 Bergleute schwere Verletzungen erlitten. Die übrigen im Schacht befindlichen 110 Mann konnten gerettet werden. Rom, 18. November. Zauardelli wurde gestern mit 190 gegen 128 Stimmen zum Kammerpräsidenten gewähtt. Loudon, 18. November. Nach einer Meldung aus Peking habe Li-Hung'Tschaug die Kaiserin gebeten, iHv wegen seines hohen Atters und seiner schwachen Gesundheit von der Sendung zum gelben Flusse zu entbinden. Die Kaiserin empfing Li-Hung Tichang mit großen Ehren, bestand aber darauf, daß er seine Mission ausführe. Pari», 18. Novrmber. Nächste Woche erscheint hier die von Esterhazy verfaßte Broschüre über die Drehfns- Angelegenheit. In der Einleitung bespricht Esterhazy die Gründe, welche ihn zur Veröffentlichung der Broschüre veranlaßt haben. ^Erstens materielle Gründe, um sich und die Seinen erhalten zu föaaen, zweitens moralische Gründe, um sich wegen der Maßregeln zu rächen, die man gegen ihn zur Anwendung gebracht habe. Ersterhazy sagt unter Andnm: Man hat mir meine Ehre geraubt und meine Epauletten ab- gerissen, deßhalb w ll ich j'tzt sprechen. Ich bin fest ent» schloffen, die Jntriguea der politischen Parteien aufznd-cken, welche die Dreyfus-Angelegenheit dazu benutzen, die französtsche Ehre und meinen guten Ruf in dea Schmutz zu ziehen. Es ist mir lieber, ins Gefangniß gesteckt zu werden, als vor manchem französischen R'chter zu erscheinen. --Todesfall -------- 10 Procent extra Rabatt auf alle schon reducirten Preise während der Inventur- Liquidation. Halter auf Verlangen franco. 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Bk unk. b. 1900 7, Pomm.Hyp A.Bk.unk.b.1906 Frkf.Ldw.Cred.Bk.unk.b.1900 Ein ruhiger Herr, Lehrer an einer höheren Schule, sucht mm 1. Januar ein oder zwei möblirte Zimmer in ruhigem Hause. Offerten unter L. G. 11452 an die Expedition dieses Blattes. IerKauf einer Mühteinrichtung. Die nachstehend verzeichneten, zur Einrichtung der an der Lahn gelegenen Untermkhle gehörigen fast neuen Maschinen und Gegenstände sollen im Ganzen oder getrennt verkauft werden: 1. Eine Turbine (60 Pferdekraft) mit zugehörigen Winkelrädern, Hauptwelle, Hauptantriebrad und selbstthätigem Schleusenwerk. 2. Sechs vollständige Mahlgänge mit Riemenantrieb, Vorgelege mit Winkelrädern (Mühlsteine 1,52 Meter Durchmesser). 8. Eure Fruchtputzerei mit vier stehenden und sechs liegenden Putz- cylindern, den nöthigen Becherwerken, Exhaustoren, Transmissionen rc. 4. Eine vollständige Griespntzerei. 5. Transmissionswellen, Cylinder mit Kasten und Vorgelegen, Riemenscheiben, Kammräder, Treibriemen (102 Stück verschiedener Länge und Breite), Becherwerke, eiserne Schnecken mit Antrieb-werten rc. Angebote sind bis spätestens 10. Deeember b. I , Bormittags 11 Uhr, verschlossen und mit entsprechender Aufschrift ve>sehen bei der unterzeichneten Stelle einzureichen. Die nahe der Stadt gelegene Mühle und deren Einrichtung kann an den Wochentagen von 8 bi- 12 Uhr Vormittags und 2 bis 4 Uhr Nachmittags eingesehen werden- nähere Auskunft ertheilt unser Stadtbauamt. Gießen (Hessen), den 14. November 1898. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Herren-Moden. Grosse Auswahl gott Trohe, den 18. November 1898. Großherzogliche Bürgermeisterei Trohe. Schmidt. Monopol-Griechen von Eisenb. Rentenb. DM. Buderus Obl. Die Firma Antonie Buch zu Hungen, sowie die der Louis Buch Wittwe, Johanna geb. Ehrmann Maurer und Handlanger sucht 11455 Fritz Schneider, Maurermstr., Wetzlar. Sitzung ai Morsend.' He geordneten Georgi, Stadtverordneten di Pr. Gaffly, Dr. Gn Hrhligeostoebt, Ingi Schmoll, Schiele, Sc Hur MarcnS bckgong einer Laterv Dal Sesnch wird nfd Da» Gesuch deS satiao wegen Anlage bksürwv'trt. Alltnahmiweisr hnm Gotthilf $ einer FeunnuMl Hansel qq btt Warb ferne- Flaschenbtetge Gesuch Röhrles ranal- von seiner $ sammlnug spricht f der Bedinzung ans, brittLgt. Der Schütze MWrigen Mitte eine neue «chießhai § 6 nod 18 bei 1 wird bifUmortii n i'Wplt, daß sowol Oberst chnei anb b hbrenbev Sachdn Gegen dir pa Gebünbe brr Ttabta hat bie BersanMlm Dir wegen Q glichen Stab! zwischen $ ©tlänbei m|t find vor Be Kaufvemag zu« k ;al, w« Straß, M auf 48Q Harne, «pargelavla ^'lamvlnng stitnm J°fche Gesuch- 7«" Benannte Straße bm Bismarckhei Berliner R jn t rassische ____ Em,, f ®elt> 80.60 169.40 -<4.187. Wilh. Herbert Marktplatz 2. Cravatten,Schirmen Stöcken, Hosenträgern. Aug. Msnilluus Nach-., M S. 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G Ich halte mich zur Herstellung aller Druckarbeiten bestens f 2 empfohlen und zeichne f d Mit vorzüglicher Hochachtung D - Wilhelm Sell. • Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Weitershaiu für das Jahr 1899/1900 liegt vom 19. November v. I. an acht Tage lang auf dem hiesigen Bürgermeisterei-Büreau zur Einsicht der Interessenten offen Weitershain, den 17. November 1898. Grobherzogliche Bürgermeisterei Weitershain. Verdingung von 2000 cbm Kleinschlag aus Basalt oder Grünstein. Verdingungsunterlagen sind im Geschäftszimmer der unterzeichneten Betriebs- Jnspection einzusehen, auch können dieselben gegen porlo- und bestellgeldfreie Einsendung von 0,50 Mark von da bezogen werden. Angebote sind postfrei, verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum 26. November 1898, Vormittags 10 Uhr, hierher einzusenden. 11470 Gießen, den 17. November 1898. Großh. Eisenbahn-Betriebs-Jnspection 1. Bekanntmachung. Die Rechnung über Einnahme und Ausgabe der israelitischen Religions-Gemeinde Gießen pro 1897/98 liegt acht Tage lang auf dem Büreau des Unterzeichneten zur Einsicht der Bethelligten offen. Gießen, den 18. November 1898. Der Vorstand der israelitischen Religions-Gemeinde Gießen. Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Dors-Gill sür das Jahr 1899/1900 liegt vom 21. November d. I. an acht Tage lang zur Einsicht der Interessenten auf hiesiger Bürgermeisterei offen. Dorf-Gill, den 18. November 1898. Großherzogliche Bürgermeisterei Dorf-Gill. 16- bis 18000 Mark erste Hypothek für ein gutes Object in Gießen gesucht. Offerten an Haasen- stein & Vogler, Sl.-G., Gießen, unter B. 270. H461 Procent 4% Oesterr. 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November 1898 an acht Tage lang zur Einsicht der Interessenten auf hiesiger Bürgermeisterei offen. Geldsortenr Geld m 16.14 Franz. Banknoten Ki Damen und Lleidermacker- trnton zum Schube ve4 AL.-ibrriamnes nabt öie al« innen unveriDüftlid) beiväDrb' Dortpcrf s Vclourr-- Schutzborde vcxivenfcn. loui>ern hir Dictclbe eme der vielen ivinderwcrthlgcn 91artiabmungcn taufen. Letztere stellen sich uni kaum 10 T-'fl billiger für em Me»d. als die echte Dorwerilchc Borde und eriordern nach kürzer «eit ein lästiges (Erneuern währens dic Lor.verl lehr Borde ein Kleid überdauert — Im eigenen ijnterefie achte man daher beim Einlaus daraus, datz die echte Borde durch den ausgedruckten Namen de« Erfinders „Vorwerk" kenntlich ist. Filzschuhe und Filzstiefel in allen Größen und Ausführungen, Gummischuhe in den neuesten Formen und besten Fabrikaten, Wagners patentierte Schwammsohle, sowie alle sonstigen Einlegesohlen, Tanzschuhe in elegantester Ausstattung em- 20 Franken-St. Enal. 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