Blustigung. ganzen Sestplahes. !ages 20 Pfg. Das Comits. per Glas 10 -fg. ibrnint). ve besindm sich von hmtr m Besitzkhuin ind Leinölen, , Hui- und !tC. vigflr. 29. ind Fett-Fabrik tombpti. [65$ uplaitz 5. Mchmstail. WttWWj eines 8adens M 6986 । [fett Preisen. • «i ist m ß LS S- | § J HO-ssssss e-Achli. $311 jonn^1 Karte- ,6»i»cl,e ,hnh° SSw"3®*" ieMdel b Je#** “ ,.>*'*** jien- ein 1S9S DieilstG den 19 Juli Erstes Blatt iRr. 166 Wefiener Anzeiger Heneral-Anzeiger Bei Postau, 2 Mark 50 oitrttljäVM Alle Anzeigen-BcrmittlungSstcllkn M In- nnb Bu0(oab«f nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger mW» Vierteljihrttch 2 Mark 20 Pfg manatUch 75 Ißfc. mit vringcrl»-«. frftdnt tiflfit» mit Ausnahme deS Montags. Die Sießrner Mgmtttenßtitter werden dem Anzeiger Wöchentlich viermal brigelegt. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag- für den ß^geuden Lag erscheinenden Nummer bil Lorm. 10 Uhr. Zlints- »end Anzeigsblatt für den Nrrir (Hießen. Gratisbeilage: Gießener Familicnblättcr (Spanien gehen. Aednction, Expedition »nd Druckerei: Achnkeratz« Mr. 7. Locale- und PvovinzrelleO. Sietzev. 18. Juli 1898. ** Au» de« Verwaltungsdienst. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben AllergnLdigst geruht, den Pro- vinztaldtrector der Provinz Oberhessen und KreiSrath de» Kreise» Gießen, Geheimerath Maximilian Freiherr« v. Gagern mit Wirkung vom 1. August d. I. zum Pro- vinzialdirector der Provinz Rheinhessen und Kreisrath de» Kreises Mainz, sowie mit Wirkung vom gleichen Tage an den Mtnisterialrath im Ministerium des Innern Hermann v. Bechtold zum Provinzialdirector der Provinz Oberhessen und KretSrath des Kreise» Gießen zu ernennen. ♦* Ernennungen zum BnndeSrath. Seine Königliche Hoheit der Groß Herzog haben Allergnädigst geruht, den StaatSminister und Minister der Innern Carl Roth e und den Minister der Justiz Dr. Emil Dittwar zu Bevollmächtigten zum BuudeSrathe de» Deutschen Reiche» zu ernennen, sowie die Ertheilung de» Commissorium» al» stellvertretende Bevollmächtigte zum BundeSrath an den Präsidenten deS Ministerium» der Finanzen Wilhelm Küchler und den Mtnisterialrath im Staatsministerium und Ministerium -erlegt. Gießen, den 18. Juli 1898. Großherzogliches Kreisamt Gießen, v. Bagern. Adrefsr für Depeschen: Anzeiger »l<|tt. Fernsprecher Nr. 51. Getäuschter Optimismus. ‘ Die Spanier sind im Allgemeinen ein sehr genügsame» Volk, womit selbstverständlich nicht die oberen Zehntausend gemeint sein sollen. Aber da» eigentliche Volk hat da» mit drm italienischen gemein, daß es seine Bedürfnisse auf da» denkbar niedrigste Maß beschränkt. Davon ist auch der große Optimismus herzuletten, der die Spanier beherrscht - denn da er ihnen im Großen und Ganzen nicht viel schlechter ergehen kann, so sind sie leicht davon zu überzeugen, daß ihre Situation besser wird. Aber ein allzu großer Optt- mirmuS hat seine Gefahren, die besonder« in der Sorg, lofigkeit bestehen. Den Beweis hierfür liefert der ganze verlauf deS Aufstande» auf Cuba und den Philippinen. Ware e» da» erste Mal gewesen, daß die Eingeborenen dieser Inseln sich erhoben hätten, so würde man den Spaniern keine großen Dorwürfe machen können, daß sie nicht genügend vorbereitet waren. Aber bekanntlich haben schon mehrfach Aufstände gewüthet, von denen einzelne nur unter Aufgebot besonderer Kraftanstrengungen unterdrückt werden konnten. Man mußte In Madrid sehr gut wissen, daß die Insurgenten nicht schlafen würden, wenn da« System, in welchem die Spanier thre Colonien verwalten, nicht eine gründliche Aendrr- ung erfahre. Und daß die Bereinigten Staaten von Amerika schon längst eine Gelegenheit gesucht hatten, um auf Cuba und die übrigen Antillen die Hand zu legen, mußte in spanischen Regierungskreisen ebensogut bekannt sein. Aber die Sorglosigkeit ging eben zu weit- man glaubte, insbesondere auf Cuba eine genügende Armee zu haben und auch eine hinreichende Flotte zu besitzen, um allen Eventualitäten zu- Vorkommen zu können. Da» genügte nach Ansicht der Spanier- höchsten» schickte man im Falle eme» im größeren Maßstabe tnscenirten Aufstande» einen bewährten General ab, dem außtrordeutliche Vollmachten ertheilt wurden. So hat Marschall Martinez Campo» diesen Auftrag bereit» einige Male auSgeführt, aber die jetzige Jnsurrectton hat er doch nicht zu unterdrücken vermocht, wenigstens berief ihn die spanische Regierung vorzeitig ab, wa» vielleicht der größte Fehler war, den man in Madrid im Laufe der letzten drei Jahre gemacht hat. ES ist noch in frischer Erinnerung, mit welchem Optimismus die Spanier den General Weyler auf Cuba landen sahen und sein erstes schneidiges Auftreten bereits als einen Erfolg begrüßten. Aber wie bitter ist man in Madrid enttäuscht worden! Als e» bereit» zu spät war, glaubte man die unterdrückten Eingeborenen auf Cuba und den Philippinen wieder versöhnen zu können- es konnte nach Ansicht der Spanier ja gar nicht fehlen, daß die Insurgenten schleunigst die Waffen von sich warfen und den kleinen Finger, den ihnen die spanische Regierung reichte, sofort ergreifen würden. Aber auch da» war eine trügerische Hoffnung gewesen- der Aufstand gewann immer mehr an Ausdehnung und wuchs schließlich den Spaniern, al» die Bereinigten Staaten sich der Insurgenten annahmen, über den Kopf. Aber auch da noch hielt der Optimismus tn Madrid an, und wir können denselben bi» in die jüngsten Tage verfolgen, selbst nachdem die spanische Flotte bereits vernichtet war. Wenn wir die Nachrichten un» in- Gedächtniß zurückrafen, welche noch unmittelbar vor der Capitulation Santiago» von spanischer Sette verbreitet wurden, so war gar nicht daran zu denken, daß der Platz jemals sich ergeben könnte. Um so schmerzlicher muß die Nachricht von dem Fall Santiagos in Spanten wirken und um so nachhaltiger muß der Eindruck sein, daß eß nutzlos ist, noch länger Widerstand zn leisten. Jedoch auch jetzt noch ist der Optimismus nicht Regentin. _ „ „ Madrid, 17. Juli. Man versichert, Sag ast a wünsche jetzt selbst schleunigst den Frieden herbei. Er sehe ein, daß jeder Widerstand unnütz sei. Madrid, 17. Juli. Mehrere Zeitungen erscheinen mit theilweise unbedruckten Blättern, weil die Censur alle zum Kriege aufreizenden Artikel als ein Auflehnen gegen die Re- gierung betrachtet und streicht. , Washington, 17. Juli. In Folge der eingelettete« FriedenSverhandlungen erhielt Admiral Watson Contr^ ordre und wird dessen Geschwader vorläufig noch nicht nach Budapest, 16. Juli. Auf die Initiative der Führer der DolkSpartet ist in Ungarn eine christlich-sociale Arbeiterpartei tu der Bildung begriffen. Gestern erschien bereit» die erste Nummer des Parteiorgans. Brussel 17. Juli. Don LarloS hat eine Erklärung erlassen, in welcher e» heißt, e» sei unrichtig, daß er eine Note an Spanien gerichtet habe. LariS, 17. Juli. I« Auperre verursachte ein un- vorsichtiger Raucher die Explosion eine» eben nieder- Deutsches Reich. Berlin, 16. Juli. Die Kaiserin traf SamStag früh 8 Uhr mit dem Kronprinzen und den Prinzen Ettel Friedrich und Adalbert auf der Station Wilhelmshöhe ein und begab sich alSbald unter dem Jubel der Bevölkerung ins Schloß. Zum Empfange am Bahnhofe waren die Prinzen August Wilhelm und OScar, der Commandirende des 9. Armeecorps General der Infanterie v. Wittich, der Regierungspräsident Graf Clatron d'Haussonville und der Landrath Frhr. v. Dörnberg anwesend. „ Berlin, 16. Juli. Die Ferienzeit der Minister. Fürst Hohenlohe weilt in Schillingsfürst, Graf PosadowSky in Karlsbad und Herr v. Miquel in Wildbad. Auf dem Gebiete der inneren Politik herrscht also ein völliger Still- stand. Jedoch nur scheinbar, denn in den Ministerien und ReichSämtern wird, wie der „Rh.-Westf. Zig." au» Berlin geschrieben wird, eine lebhafte Thätigkett für die bevorstehende Parlamentszeit entfaltet. Die Thätigkett entbehrt auch nicht der Aufsicht und Oberleitung der BerwaltungSchef», die sich die wichtigsten Actenstücke zusenden lassen und sie mit den nöthigen Weisungen versehen. Ueberdie» ist die Anordnung getroffen worden, daß mindesten» ein Staat»secretär und zwei Minister immer tn Berlin anwesend sind. Berlin, 16. Juli. Zum deutsch.russischen Tarifllreit wird osfictöS geschrieben: Ueber die Herstellung ermäßigter Getreidesrachtsätze im Verkehr mit Rußland haben, wie wir mit Bezug auf dir in zohlreicheu Blättern hierüber verbreiteten Nachrichten bemerken, ebensowenig wie über sonstige Etsenbahntariffragen, zwischen der preußischen und russischen Regierung Verhandlungen in letzter Zeit stattgefunden- da- gegen haben die betheiligten Etsenbahnverwaltungen über die Einführung regelrecht gebildeter, directer Getreidesrachtsätze von russischen nach deutschen Btnuenftattonen verhandelt und die preußischen Eisenbahndirectionen sind bereit» vor mehreren Wochen ermächtigt worden, den Anträgen der russischen Eisenbahnen grundsätzlich zuzustimmen. — Zur Bemannun g»irage tn bet deutschen Flotte, «nknüpsend an einige Berichte über den Fortgang der deutschen KriegSschiffSbanten und den höheren Bemann- ungSetat der neuen Linienschiffe gegenüber den allmählich ausscheidenden kleineren alten Panzerschiffen ist in der Presse wiederum die Befürchtung ausgesprochen, daß ein Mangel an Mannschaften zur Besetzung der neuen Kriegsschiffe ouftreten fönne. Die» ist aber vollständig ausgeschlossen, denn der Ersatz für die Marine kann, wie die Praxi» gezeigt hat, zum groß-n Theile auS der Landbevölkerung genommen werden, ohne daß irgend welche Beeinträchtigung de» Dienstes da- durch erwächst. Auf Kriegsschiffen, auf denen die Mann- schäften einen systematischen Ausbildungsgang durchmachen, stehen der Verwendung der Landbevölkerung auch tn großer Zahl Bedenken nicht entgegen. Da die deutsche Handel»- marine fich von Jahr zu Jahr schneller uw Dampfer der- mehrt, während die Segelschiffe zurückgehen, so ist die Zahl der seebefahrenen Matrosen in Deutschland seit 1873 geringer geworden, weil der Bedarf geringer ist- aber dafür ist die Zahl der Heizer und Maschinisten (die auch zum Marinedienst herangezogen werden), von 1873 auf 1898 ganz riesig gewachsen. Außerdem hat fich die Zahl der ^dienstpflichtigen Fischer inzwischen etto-a verdreifacht infolge der Fürsorge für die Hebung der Seefischerei. Wa» den Ersatz von Mann- schäften betrifft, so können die Torpedoabtheilungen und die Werftdivifion fast ihren ganzen Bedarf, die Matrosendtvision etwa zwei Drittel ihre» Bedarf» an» dem jährlichen dienst- pflichtigen Ersatz der seemännischen Bevölkerung decken- an Freiwilligen auS der Landbevölkerung ist bisher aber kein Mangel gewesen und auch in Zukunft nicht zu befürchten. gegangenen Luftballon». Neun Personen erlitten schwere Amtlicher Theil. Bekanntmachung, betreffend: AuSsühruug de» südöstlichen Stadterweiterung», -laue», hier: der Querstraße Qu.—Qu.1 de» Plane», bezw. Antrag der Stadt Gießen auf Enteignung von Gelände der Peter Kennel Eheleute daselbst. Der auf Mittwoch den 20. Juli d. I., Vormittag» 9 Uhr, In dem BÜrgermeistereigebäude anberaumte Termin zur Tagsahrt vor der Local-Commffsion wird auf Mittwoch, den 27. Juli d. I., Vormittag» 9 Uhr, Pari«, 17. Juli. Frankreich übernimmt offiziell die Frieden»vermtttelung. Delcaffö conferirte mit dem amerikanischen Botschaster und erklärte, die übertriebenen Frieden»bedingungen Amerika» seien gleichbedeutend mit dem Sturze der spanischen Dynastie. m v London, 17. Juli. Nach einer Meldung au« Madrid erwartet man dort jeden Augenblick eine Proclamation von Don Carlo», welcher bereit» al» Herr de» Lande» gilt. General Weiler hat seine Sommerfrische verlassen und ist in Madrid. Im Volke wünscht man eine Regentschaft der beliebten Infantin Isabella. London, 17. Juli. Nach einer Meldung des General» Shaster nach Washington ist nunmehr die Capitulation von Santiago unterzeichnet worden und zwar unter folgenden Bedingungen: 20,000 Flüchtlinge kehren nach Santiago zurück, die amerikanische Jnsanterie bewacht die Straßen ring» um die Stadt. Die amerikanischen Sanität»- colonnen verpflegen die spanischen Kranken und Verwundeten. Alle Truppen auS der Provinz Santiago de Cuba werden sich nach der Hauptstadt begeben, um die Waffen zu strecke«, außerdem 10,000 Mann von der Festung Holgule. Die FeftnngSgeschütze von Santiago werden den Amerikanern in gutem Zustande übergeben werden. Die Amerikaner sollen die Eisenbahn nach Juraguna zur freien Verfügung erhalten. Alle Spanier werden nach Spanien gebracht, nachdem fie die Waffen au»geliesert haben. Spanier und Amerikaner werden gemeinsam die Hafenminen unschädlich machen. Madrid, 17. Juli. Der englische Botschaster in Madrid legte in Gegenwart de» Ministers Gamazo And de» Minister» de» Aeußeren baß Concept einer Depesche vor, welche auf diplomatischem Wege nach Washington ab- gehen soll. Diese Depesche enthält die äußersten Zugeständ- nisse, welche nach Anficht deS englischen Botschafter» Spanien den Vereinigten Staaten machen kann. Die Minister wollten einige Punkte abgeändert haben, aber der Botschafter erklärte, dieses unnütze Feilschen werde eher schaden. Ohnehin könne er nicht dasür etnsteheu, daß in Washington die Concesfiemen al» ausreichend befunden würden. Sollte die Bevölkerung Cubas über ihren Willen auf dem Wege der Abstimmnug befragt werden, so würden die Vertreter England» und Frank- reich« die Volksabstimmung leiten. Madrid, 17. Juli. L» unterliegt keinem Zweifel, oafc die Regierung auf baldigen Friedensschluß loSsteurrt. ES verlautet, ein Theil de» LabinetS erachte fich für ungeeignet zur Bewerkstelligung de» Frieden». Sehr besprochen wird der gestrige Besuch de» General» Weiler bei der Königin- gebrochen - weint man doch in Spanien, erst sei Santiago ge- fallen und der weitaus größte Theil der Insel noch in spanischen | Verletzungen, fcänbcn! (xx) ' Les Innern Geheimerath Gustav Krug von Nidda zu genehmigen. *♦ AnS dem Großh. Ministerium. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, den Mtniftertalraih im Ministerium des Innern Geheimerath Dr. Juliu- Usiuger auf sein Nachsuchen, unter Anerkennung seiner langjährigen, mit Elser und Treue geleisteten ersprießlichen Dienste in den Ruhestand zu versetzen und demselben zugleich die Krone zu dem Comthurkreuz 2. Klaffe bei Verdienstordens Philipps del Großmüthigen zu verleihenden Vortragenden Rath bei der Abtheiluog del Ministerium! del Innern für Schulangelegenheiten, Geheimen Oberschulrath W i l h e l m S o l d a n zum Mintsterialrath in diesem Ministerium und zum Borfitzenden von deffen Abtheilung für Schul- angelegeuheiteu, den Kreilrath bei Kreisel WormS Dr.Andrea! Breibert unb den Kreisrath bei Kreisel Lauterbach Ernst Braun mit Wirkung vom 1. August I. I. zu Ministerial- räthen im Ministerium bes Innern zu ernennen und letzteren mit dem Vorsitze der Oberen Landwirthschaftlichen Behörde zu beauftragen- den Dtrector de! Ludwig-Georgl-GymnasiumS zu Darmstadt Dr. Peter Dett weil er zum Vortragenden Rath im Ministerium bei Innern, Abtheilung für Schul- angelegeoheitev, unter Verleihung bei Amtstitels Oberschulrath — zu ernennen. Kirchliche Dieustuachrichten. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, dem Pfarrer Wilhelm Bogel zu Dieburg eine evangelische Pfarrstelle an der Stadtgemeiude zu Darmstadt, Decanat Darmstadt, zu übertragen. BrandverficherungSkammer. Seine Königliche Hoheit der Grotzherzog haben Allergnädigst geruht, den Rath bei der Provinzialdtrection Rheinheffen, Geheimen Regieruuglrath Dr. Karl Wolf in Mainz zum Vorsitzenden der Brand- verstcherunglkammer, unter Belassung bei Eharacterl als Geheimer Regieruuglrath, mit Wirkung vom 1. August 1898 au, zu eruenueu. El hat in allen Kreisen der Bevölkerung aufrichtige! Bedauern hervorgerufen, daß unser verehrter Provinzial- director Freiherr v. Gagern unsere Stadt verlaffen muß. Nur sehr selten findet man in einem Beamten die Eigenschaften vereinigt, die dem Scheidenden innewohnrn. Neben umfaffeude« aulgezeichueteu Keuntniffen im Berwaltuuglfache, die ihm schon all jungem Manne nachgerühmt wurden, besitzt er eine überraschende Gewandtheit tu der practischeu Behandlung der Geschäfte feine! Amt!- er trifft, wie man zu sagen Pflegt, fast immer den Nagel auf den Kopf. Seine ltebeulwürdtge Bereitwilligkeit, Jeden anzuhören, der ihn zu sprechen wünschte, hat ihm die Dankbarkeit Aller, die mit dem Kreilamte zu thun hatten, gesichert. Mau darf getrost sagen, daß die amtliche Thätigkeit bei Herrn v. Gagern sür Oberheffen und besonder! den ganzen Shell Gießen ein Segen gewesen ist. Unsere Stadt verliert in Herrn v. Gagern auch einen eifrigen und verständnißreicheu Förderer und Freund aller künstlerischen, wiffeuschaftltcheu und gesundheitlichen Be- stv Übungen. Die Vereine, die diese Bestrebungen Pflegen, zählten ihn zu den fleißigsten und wohlwollendsten Besuchern ihrer Veranstaltungen. Hierbei sei auch hervorgehoben, daß seine Gemahlin eine Reihe wohlthätiger und gemeinnütziger Einrichtungen in! Leben gerufen und durch ihre Thatkrast am Leben erhalten hat. Ihre Thätigkeit wird nicht vergessen werden und der Dank der Bielen, denen fie geholfen hat, wird sie begleiten. Möge el Herrn v. Gagern und seiner Gemahlin ein gute! Zeichen für den neuen Lebenlabschnitt sein, daß dem jetzt abgeschloffenen aufrichtig dankbare Anerkennung nicht gefehlt hat! * • Die Verbandlaulstellvng bei Vereins zur Züchtung von Vogelsberger Vieh wurde bereit! am Samstag so zahlreich besucht, daß aus einen enormen Besuch am Sonntag gerechnet werden konnte. — DaS nach der Eröffnung der Ausstellung veranstaltete Festmahl zählte gegen 100 Teilnehmer. Dasselbe verlies äußerst lebhaft und wurde durch zahlreiche Triuksprüche gewürzt. Se. Erlaucht Graf zu Solms- Laub ach eröffnete den Reigen mit einem zündenden Hoch auf Se. Majestät den Deutschen Kaiser und Se. Köuigl. Hoheit den Großherzog von Heffen, indem er darauf hinwieS, wie die Ver- bandlausstellung mit vereinten Kräften Hervorragendes geleistet habe. Landrath v. Heimburg feierte die Landwirthschaft all Grundlage jeder ersprießlichen gewerblichen Thätigkeit, unter Anerkennung aller erfahrenen StaatShilfe betonend, daß die Landwirthschaft sich die ureigne Arbeitlfreudigkeit bewahren müffe. Provinzialdirector F r h r. v. G a g e r n hob anerkennend hervor, daß die Ausstellung die Landesgrenzen überschritten habe und daß Hessen und Preußen zu ersprießlichem Vereine in ihr sich die Hand gereicht haben. Sein Trinkspruch gipfelte in einem Hoch auf die preußischen Gäste. Gutsbesitzer Schlenke-Hardthof wie! daraufhin, wie dieLandwirthschaft seit zehn Jahren bestrebt fei, sich selbst zu helfen, sich dabei aber dankbar der Hilfe bei Staate! und der Regierunglorgane wie der Behörden erinnere. Ministerialrath v. Bechtold brachte unter der Devise: „Kurz und bündig" da! Wohl der Stadt Gießen au!. Herr v. Ne g elein, Landrath de! Kreisel Marburg, stattete den Dank der Preußen ab. Se. Erlaucht Gras Solm! wehrte die ihm um die Ausstellung zugeschriebenen Verdienste auf Herrn Geheimrath Frhr. v. Gagern ab, während dieser wieder solche dem Comitv zuschrieb. Oberbürgermeister Gnauth sprach Namen! der Stadt Gießen den Dank sür die ihr widersahrene Ehre ans und gedachte anerkennend der Thätigkeit der Preilrtchter. Den Schluß bildete dann ein Überau! freudig aufgenommener Trinksprnch des Herrn Regierunglassessor! v. Alten auf die Frauen al! Diejenigen, welche um Braten unb Milchwirthschaft die größten Verdienste hätten. — Endlich dürfen wir wohl erwähnen, daß da! „Einhorn" mit dem Zweihorn erfolgreich in Wettbewerb trat unb daß da! Festmahl vielfach lobende Erwähnung erfuhr. — Den Glanzpunkt im Programm des Samltags bildete da! Erscheinen Ihrer König!.Hoheiten de! Großherzogs und der Großherzogin. Die höchsten Herrschaften trafen gegen 5 Uhr in der Ausstellung in Begleitung der Herren vom AulstellungleomitL ein. Vom Eingang an bildeten die am Vormittag bereits eingetroffeuen Landmädchen in ihren malerischen Trachten Spalier. All Ihre König!. Hoheiten den AuSstellunglplatz betraten, wurden fie von einer Großen- lindeneriu mit folgendem Huldigungsgedicht begrüßt: Laß Dich grüßen, laß Dich grüßen, Geliebtes, theure! Fürstenpaar, Sei willkommen hier in Gießen, Wie bei dem Feste vor drei Jahr, Wo unsere alte Tracht wie heute Dich, hohe Fürstin, so erfreute, Auch dann — Prinzeß Elisabeth. Sieh', d'rnm sind wir heut' gekommen, Wir Mädchen in die Stadt vom Land, Und wir haben mitgenommen Die Blumen hier in uns'rer Hand, Die jetzt die Erntefelder tragen Zum Schmucke in des Sommer! Tagen, Auch Rosen, schöner Gärten Zier. Schlicht in Sträußlein festgebunden, Der Treue und der Liebe Bild, Sollen Sie den Sinn bekunden, Der un! und unser Volk erfüllt: Daß wir in Treu' zu allen Zeiten, In Glück und Unglück, Freud' und Leiden, Zu unsrem Fürstenhause stehn. Reiche! Glück und Gottelsegen, Froher Tage Sonnenschein Möge Euch auf Euren Wegen Vom güt'gen Gott beschieden fein! Laßt diesen Gruß Euch Wohlgefallen, Er kommt von Herzen, von uns Allen: Heil, Heil Dir, heff'sche! Fürstenpaar! Hierauf nahm Ihre König!. Hoheit die Großherzogin aus den Händen der schmucken Landmädchen einen großen, kunstvoll gebundenen und mit bunten Bändern verzierten Strauß Feldblumen entgegen. Herr Landrath v. Heim- b ur g-Biedenkopf Übernahm hierauf die Führung der hohen Herrschaften und erläuterte der Frau Großherzogin da! Characteristischste an der bäuerlichen Tracht. Ihre König!. Hoheiten zeichneten einige der Mädchen durch Anrede unb Hänbedruck au!. Wie man un! weiter mittheilt, unternahmen die Mädchen auf Wunsch be! Großhrrzogs, welchem bieser Theil der Veranstaltung besonber! zu gefallen schien, eine gemeinschaftliche Carouffelfahrt und wurden auch mit Waffeln bewirthet. Nach Besichtigung der Ausstellung begaben fich Ihre König!. Hoheiten mit Begleitung in das Schulhaus be! Alice-Bereinl, woselbst in einem der Säle der Theetisch gedeckt war. Die hohen Herrschaften sprachen wiederholt ihre Befriedigung über die Einrichtung der Schule au! unb lobten da! von Schülerinnen der Anstalt bereitete Getränk und Gebäck. Gegen V26 Uhr verließen die hohen Gäste die Ausstellung, unternahmen noch eine Fahrt durch unsere herrlichen Anlagen, auf dem ganzen Wege freudig begrüßt von dem zahlreich anwesenden Publikum und reisten dann um 6 Uhr wieder nach Darmstadt ab. — Die auf 4 Uhr angesetzt gewesene Generalversammlung des Verbandel der Herdbuchgesellschaften konnte infolge der Anwesenheit de! Großherzogltcheu Paare! erst nach 6 Uhr ihren Anfang nehmen. Herr Landrath v. H e i m b u r g - Biedenkopf erstattete in derselben Bericht Über die Thätigkeit de! Vorstände! und da! abgelaufene Geschäftsjahr. Wa! die Ausstellung betreffe, so theilte er mit, daß Se. König!. Hoheit der Großherzog ihm den Philippsorden verliehen habe. Er betrachte diese Auszeichnung als eine Anerkennung sür die Leistungen des ganzen Verbände-, al! eine jedem einzelnen Mitgliede zu Theil gewordene Anerkennung und Ehrung sür dal, wa! er geleistet. Der Vorsitzende ertheilte darauf dem Landwirthschaftl-Jnspector Kaiser-Wiesbaden, einem bei der Sache nicht behelligten Fachmann, das Wort zur Berichterstattung Über die Erste Verbands-Ausstellung in Gießen. Derselbe erklärte, daß er im vergangenen Jahre die Ausstellung des Bezirks Biedenkopf gesehen habe, und wenn er die heutige Veranstaltung mit derjenigen von Biedenkopf vergleiche, so sei er erstaunt Über die große Anzahl bei zur Ausstellung gekommenen durchschnittlich ganz vorzüglichen Zuchtmaterials der Vogelsberger Raffe. Besonder! die Bullen seien wundervoll und tadellos, und er habe fich gesreut, für den Wielbadener Bezirk einige Stück de! schönen Zuchtmaterials erwerben zu können. Was die zur Schau gestellten Kühe anlange, so vermisse er bei völlig gleichalterigen Thieren noch eint gewisse Ausgeglichenheit in der Größe. Bei den Rindern sei die Färbung noch vielfach zu hell, doch zweifele er nicht daran, daß, wenn man so weiter arbeite wie bisher, auch hierin vortheilhaft Wandel geschafft werde. Der Sachverständige erklärte, daß die selbst von Fachleuten vielsach aufgellellte Behauptung, es gäbe überhaupt kein Vogelsberger Vieh mehr, durch da! bei der Berbandl-AuSstellung Vorgesührte glänzend widerlegt sei. ES fei unbestreitbar, daß der Kleinbauer dieses Nutzvieh, weil es genügsam im Futter, auldauernd in der Arbeit und er- giebig in der Mrlch sei, nicht entbehren könne, und diesen schwer um feine Existenz ringenden kleinen Landwlrth könne der Staat als Bürger nicht entbehren. Landwirthschaft!- lehrer Leithiger-Alsfeld schloß fich im Allgemeinen dem Urtheil des Vorredner! über die Ausstellung an. Die hervorgehobenen Mängel aber hielt er für nicht sehr bedeutend in Rücksicht darauf, daß an die Regenerirung der Rasse erst vor einigen Jahren herangegangen sei. Jedenfalls sei der Erfolg ein über alle! Erwarten guter. — Bei der Berichterstattung über die Dresdener Ausstellung bedauerte der Vorsitzende v. Heimbmg, daß die Züchter aus dem Groß- herzogthum nicht ihre volle Schuldigkeit gethan, dadurch sei dem Verbände der große VerbandlprelS verloren gegangen, und machte Vorschläge, wie dies für die Folge zu ändern sei. Provinzialdlrector Frhr. v. Gagern erklärte, der Vorwurf, der hier erhoben, sei voll und ganz gerechtfertigt, man müsse auch in unser« Kreise intensiver arbeiten, wenn etwa! erreicht werden solle, man dürfe nicht wie bisher es dem Züchter allein überlassen, ob unb mit wa! er eine Ausstellung beschicken wolle. Der Bericht über die Rechnung ergab eine Unterbilanz von co. 600 Mk. für das abgelaufene Jahr. Bei der Frage wegen der Deckung dieser Summe erklärte Frhr. v. Gagern, daß die Gießener Ausstellung voraussichtlich mit einem Heber- schuß abschließe, und daß dieser in die Verbandskasse fließen werde, um das Deficit zu decken. — Die Versammlung beschloß, die nächstjährige Generalversammlung in Wetzlar abzuhalten, eine VerbandS-AuSstellnng aber nicht damit zu verbinden, weil diese mit der in Frankfurt a. M. stattfindenden Ausstellung der Deutschen Landwirthschaftl-Gefellschaft zu- sammeufallen würde. Die nächste BerbandS-AnSstellung soll im Jahr 1900 stattfinden. Der Ort soll aus der nächste» Generalversammlung bestimmt werden. — Der gestrige Sonntag trug das Gepräge eines Festtages. Die lang ersehnte Sonne warf ihre warmen Strahlen auf die in reichem Flaggenschmuck prangende Stadt Gießen. Schon am frühen Morgen begann der Zuzug der Gäste, worunter besonder! das weibliche Element vom Lande in den mannigfaltigen bunten Trachten die Innenstadt belebte. Von 11 Uhr ab concertirte die Capelle bei 166. Jnf.-Regtl. (Hanau) auf dem Festplatze. Bon Mittag an, al! die Bor-- führung der prämiirten Thiere, die Preilvertheilung, sowie der Umzug von Mädchen in hessischer Volkstracht ftattfauden, entstand auf dem Festplatz ein förmliche! Gedränge, so daß Viele el aufgaben, den Festplatz zu besuchen. ES zeigte fich hier deutlich, daß OSwald! Garten al! Festplatz nicht mehr geeignet ist. Selbst al! die auswärtigen Besucher bi! gegen 10 Uhr Abend! die Aulstellung verlassen, hielt da! Ge- woge auf dem Festplatz noch lange an. Wie man uns mittheilt, hat da! Fest einen ansehnlichen Ueberschuß ergeben. • * Polizeistrafgesehbuch. Zu dem von dem 3bg. ßöljler (Langsdorf) unb Genossen bei der Zweiten Ständekammer eingebrachten Antrag, das Polizeistrafgesetzbuch vom Jahre 1865 betr., hat die Großh. Regierung einen ablehnenden Standpunkt eigenommen. Nach dem von dem Abgeordneten Dr. Frenah erstatteten Bericht de! vierten Ausschusses vermag der Ausschuß der Ansicht der Großh. Regierung nicht betzupflichten, und beantragt: Hohe Zweite Kammer wolle dem Antrag des Abg. Köhler (Langsdorf) und Genossen zuftimmen. * * Kreil- und Provinzialorduuug. Ein von dem Abg. Dr. Frenah erstatteter Bericht de! vierten Ausschusses über den Antrag der Abgg. Köhler (Langsdorf) und Genossen, die Kreis- und Provinzial-Ordnung vom 12.Juni 1874 betr., gelangt zu dem Antrag: Hohe Zweite Kammer wolle dem Anträge der Abgg. Köhler (Langsdorf) und Genossen mit der Modificalion zustimmen, daß dem vorgeschlagenen einzigen Artikel nachstehende Fassung gegeben wird: Dem Artikel 80 der Kreil- und Provinzial Ordnung vom 12. Juni 1874 wird folgender Schlußsatz angesügt: „Auf Grund der Artikel 79 und 80 dürfen Anordnungen nicht erlassen werden, welche ein vorheriges Verbot der Abhaltung von Versammlungen im Sinne des Gesetze! vom 16. März 1848 betr. das Petition-- und Versammlung-recht bezwecken." * * Getteidezoll bett. Ein von dem Abg. Frhrn. v. Köth erstatteter Bericht de- vierten Ausschüsse- der Zweiten Kammer über den Antrag der Abgg. Brunner und Genossen, die Aufhebung derZollcredite für eingeführtes Getreide betr., schließt mit dem einstimmigen Antrag deS Ausschusses: Hohe Kammer wolle beschließen, Großh. Staat!- regierung zu ersuchen, die Herren Bundelrath-bevollmächtigteu für Hessen dahin zu instruiren, daß dieselben bei der Verhandlung über bett Beschluß des Reichstag!, betr. die Aufhebung der Zollcredite für eingeführtes Getreide, für den Beschluß des Reichstags eintreten. * * Radsport. Franz Verhetzen, der gestern um bet? Großen Preis in Mainz startete, wurde Zweiter. Sein Gegner war Willy Ahrend, der mehrfache Meisterfahrer. Derossl machte da! Hauptfahren als Zweiter. Verhetzen mit Cisotti waren Sieger im Mehrfitzerfahren, während Dulll und Donge- im Mehrfitzer-Herrenfahren Dritte wurden. ** Umgestaltung des juristischen Studiums. Wie das „Franks. Journal" hört, werden schon seit längerer Zelt zwischen dem Großh. hessischen Justizministerium und der juristischen Facultät der Landeluniverfität Gießen Verhandlungen über die Aufstellung eine- neuen Studien- planes geführt, die nunmehr dem Abschlüsse nahe find. Während seither der Besuch der practischeu Uebungen den Studierenden freistand, soll als wesentliche Neuerung der Besuch einer gewissen Anzahl von Hebungen obligatorisch werden. Die Neuerung ist auf die Initiative des Justizministers Dittmar zurückzuführen, welcher hierin dem namentlich von Professor Stammler in Halle angeregten Beispiele Preußens folgt. Die Gießener Facultät war der Einführung obligatorischer Uebungen, wie verlautet, weniger geneigt und mir Recht muß man sie als eine Einschränkung der akademischen Lernfreiheit bedauern. Eine weitere Neuerung wird sein, daß die Militärsemester nicht mehr al- Studiensemester gezählt werben. * * Entgleist. Bor dem Bahnhofe Butzbach entgleiste heute Bormittag eine Güterzuglmaschine, wodurch dem von Frankfurt kommenden Schnellzuge die Einfahrt versperrt wurde. Der Schnellzug mußte von Osthelm nach Nauheim zurückfahren unb bort auf ein anbere! Geleise gebracht werben, wodurch natürlich eine erhebliche Verspätung eintrat. • • Meldungen und Nennungen zur 8. Ruder-Regatta am 31. Juli in Gießen. 1. Einer für Junior!: Frankfurter Ruder-Beretn- Rudergesellschaft „Rhenania", Coblenz- Ruder- Club „Franken", Schweinfurt- Ludwig-Hafener Ruberverein. — 2. Vierer, Wanderpreis der Stadt Gießen: Frankfurter Ruder-Gesellschaft „Germania"- Frankfurter Ruder-Club; Mainzer Rndervereiu. — 3. Doppelzweier ohne Steuermann r NN v WVn -ch rzrn BrMsi. Dmi in btt Mtntu slir 26600 M Heinrich Naidfl rich Schotte (i die 111 Qm heim zum P»| eine« 2106 ß Net VI. erwähnen. fWtg,. strike, weil IMunbtn böber «aww; Toebe, Postkarte ml Mt, deren In X Sie l°l JWrg. Hut! 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I vierten AutschusseS über mg-dorf) und Genossen, die nung vom 12.Juni 1874 )ohe Zweite Kammer wolle 'Lang-dors) und Genossen daß btm vorgeschlagenen ing gegeben tclrb: Dem al Ordnong vom 12. Juv! gefügt: M ®tunb de: WvM n^en werden, MMng von Bersaoi^ vorn 16. Marz 1818 Mr. »recht bezwecken.« idem Abg. Frhrn.v.M ichusset der Zweiten Kamme' veiner und Genoßen, die . fi, ilnitfiSr««®'; ejillejtn, SlA ,® “* gunbifro**^“ >ai dl-l-lbm i-t b » SieWltaj., b® b'( ’ ' G-tt-lt-, f1' *' ■Ä«-: *?S« «• ÄÄ Abschlüße nahe @tn, tischen Uebnnge^^ Gesuch itliche Neuerung öerbtD, äugen °^°Jllstiz«inifterr Mänkung d" |(fo, 11 „Ist- SÄ'I’ä»" für 3S 6obU" AhkKner 3???.Slub> ; v ohne „IW"1“ auf der Terrasse. Bet gutem Wetter Abends 10 Uhr: Feuerwnk am Fuß der Terrasse. Bet schlechtem Wetter findet das Feuerwerk am folgenden Abend statt. Freitag den 22. Juli, NachmtttagS von 4