1898 Nr. Ul Sonntag den 19. Juni Drittes Blatt Gießener Anzeiger General-Anzeiger Amts- und Anzeigeblntt füv den Tkveis Gieszen Gratisbeilage: Gießener Familienblätter tkKlhch Umtlicbcr Lbsii leimten i$en. ns-Lexicon (XX) wirksam zu schützen. WM elegant. J Lei Postbezug 2 Mark 50 Pfg. vierteljährlich. Aezug-preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pfg. monatlich 75 Pfg. mit Bringerlohu. Alle Anzeigen-Bermittlungsstellen deS In- und ÄuSlaadr» nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger »ntgegea. R»«hme Den Anzeigen zu der Nachmittags für den fnlßeudeu Lag erscheinenden Nummer bis Sonn. 10 Uhr. Erscheint ILgNch mit Ausnahme des Montags. eine Verständigung der Parteien und damit an eine frucht- singende parlamentarische Thätigkeit war nicht zu denken, «ad so kann die Unterbrechung der Verhandlungen deS Ab- Gelegenhrtt, wie auch unser Bildchen an der mangelhastr» Seitenbrüstung zur Genüge beweist. DaS Bild der Kaserne, jetzt alte Klinik, stammt au» einer Zeit, wo diese» mächtige, aber unzweckmäßige Gebäude noch in stolzer Emsamkett allein auf dem SelterSberg stand. Wie hat fich auch der alte Felsenkeller von Vater Lenz verändert! DaS Bild de» Ltndenplatze» zeigt noch die offene Sradtbach, und auch der Braud hat fich seit 1775, wo ein kleine» au-gestellteS Oel- bildchen gemalt wurde, wesentlich verändert. Auch au» der Umgebung find einige Bilder vorhanden, so die Heuchelheimer Mühle, noch mit der großen Linde, ArnSdurg, Münzenberg, Staufenberg rc. Geschichtlich von Jntereffe find einige ältere Stadtpläne au» verschiedenen Zeiten. Auch die Porträts stammen aus sehr verschiedene« Zeiten, von dem Anfang deS 17. Jahrhundert» an bi» tn die Jetztzeit, wo das Photographtealbum den Schluß macht. Da erscheint zuerst tn fortlaufender Reihe von 1663 bi» 1814 die stattliche Reihe der alten Rathsschöffen, Anfang» auf Blechtafeln, dann auf Holz, dann auf Leinwand gemalt, mehr oder weniger kunstvoll, zum Theil ausgezeichnet künstlerisch auSgeführt. Gar Manche find unterdeß aus der Reihe genommen und der Familie überlassen worden, aber immer noch finden wir die ehrwürdigen Vertreter alter einges-ffeuer Gießener Familien, die noch j.'tzt hier leben oder auch verzogen oder auSgestorben find. Der Name Wormser findet fich fünfmal, Kempf, Müller und Schiffer je viermal, Vogt dreimal, Kröcker, Schmidt, Verdrieß, MagouS, Schenk, Tasche, Feuerbach, ASmuS, Reiber und S e i p p je zweimal. Unter den nur einmal vertretenen Name» gehören Ebel und Ptstor, Oswald, Löber, Bersch, Stein berger,Kohlrrmann, Rumpf, Flett, Franz, Betzberger, Busch, u. A. gerade zu den ältesten und alten Familien unserer Stadt und ist wahrscheinlich, daß Die Gießener PamtkleuvrLtter verden dem Anzeiger vSchentlich viermal beigelegt. ÄAecttea, Expedition und Druckerei: -chukstratz« Nr. 7. Adresse für Depeschen: Anzeiger Hieße». Fernsprecher Nr. 51. Nr. 26 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben den 14. d. M., enthält: (Nr. 2491 ) Gesetz, betreffend die electrischen Maßeinheiten. Bom 1. Juni 1898. Gießen, den 17. Juni 1898. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. Geltung und erfreut und belehrt die Allgemeinheit. Sehr oft ist e» nur die leidige Biquemltchkett, die den Besitzer hindert, sich seines Besitze» zu Gunsten de» Museum« zu entäußern. Gewiß! Auch diesmal wird der Oberhessiiche GeichichtSverein die Beihilfe der Gießener zu seiner Ausstellung „Gießener Bilder" nicht vergeben» aurufen. Der MuseumSwart, Herr Hauptmann a. D. Kramer, und die einzelnen Vorstandsmitglieder find gerne bereit, Beiträge tn Gestalt von Schenkungen oder von leihweisen Ueberlaffungen entgegenzuoehmeu. Um wa» e» fich handelt, kann Jeder leicht der folgenden Schilderung der Bildersammlung de» Alterthumsmuseum» entnehmen, die vor acht Jahren aus berufener Feder au dieser Stelle erschienen ist. „Wir finden Del- und Pastellgemälde, Aquarells, Kupfer- und Stahlstiche, Litho- und Photographien und nicht wenige Handzeichuungeu. Unter diesen zeichnen sich vor Allen die vortrefflichen Aufzeichnungen von H. v. Ritgen von den ältesten Gebäuden der Stadt au», namentlich vom alten Kanzleihof, dem Hetdenthurm und anderen Theilen de» „Alten SchloffeS", sowie des Zeughauses, und dann einige vorzügliche Federzeichnungen (Neuenweger Thor zweimal), v. Rttgen war sein ganze» Leben lang ein warmer Freund unserer Stadt und erwarb sich um die Geschichte derselben und ihrer Umgegend die größten Verdienste. ES war billig, daß sein Porträt, von PH. Uhl vorzüglich au»geführt und dem Verein gewidmet, an bevorzugter Stelle einen Platz fand. Auch mehrere größere Aufnahmen der Stadt und einzelner Thetle von derselben zeigen, in wie kurzer Zett fich Viele» schon wesentlich geändert hat. Mehr noch fällt die» bei noch älteren Bildern auf. An die alte bogenförmige Lahnbrücke erinnern fich nur noch ältere Leute,- bei Hoch- waffer war fle nicht zugänglich und Nacht» gab fie in Ermangelung von Straßenlaternen zu gröblichem Unfug reiche VeEMischteO. • Odevkircheo, 13. Juni. Bor Jahresfrist hatten die hiesigen Stadtverordneten, um da» freche Spatz?nvölkchea etwa» zu vermindern, beschlossen, für jeden getödtete« Spatz eine Belohnung von 5 Pfg. zu zahlen. Nunmehr beklagen fich die Bezirksvorsteher darüber, daß fie durch die steten BelohnungSforderunqen sogar in der Ruhe ihrer Häuslichkeit gestört würden. Obgleich also die Spatzevjaqd ziemlich lebhaft gewesen sein muß, hatte fie doch keine nennens- werthe Wirkung, weil die Nachbargemeindeu zu Belohnungen für die Spatzemödtung nicht übergingen und auch im Spatzen- rrtche Freizügigkeit herrscht. Von diesem Gesichtspunkte au» beschloffen die Stadtverordneten, die Belohnung wieder abzuschaffen. • AuS E erlitt wird vom 16. Juni berichtet: In der Ausstellung „Indien" ist heute früh ein indischer Knabe geboren worden. Die Eltern sind Tamulen au» Tanjore; Anawee Peri Maniande ist der Name de» Vaters, Selamaa Sandanaa der der Mutter. Der Knabe wird die Namen Berlin Maniande erhalten. Bet seiner Geburt, die um fünf Uhr Früh erfolgte, eilten sofort die indischen Muükanten herbei, um das Tam-Tam zu spielen und den eanka dhani, den Klang brr heiligen Muschel ertönen zu lasten. I« Tempel der Dorfstraße wurden bald darauf dem Schicksals- gotte Btdhata Opfer dargebracht, im Z'mmer der Wöchnerin mtels » Kichtzlatz 2] Wnta bet itndj, 1 Pich, Arrslarrdo Lindo», 17. Juni. „Morning Post" meldet au» Washington, General Mtle sei zur Theilnahme an den militärischen Conferenzeu etngetroffen, welche wegen der Expedition nach Portorico ftattfiuden sollen. Deutscher Aeich. Berlin. 17. Juni. Nach einer Meldung au» New- Uork hatte der deutsche Botschafter in Wahington eine längere Confereuz mit dem amerikanischen Staatssekretär de» Aeußeren. Der Botschaster soll versichert haben, die Entsendung von Kriegsschiffen nach Manila bezwecke lediglich den Schutz der deutschen Unterthaneu. Der Staatssekretär erklärte osfictell, er sei vollständig überzeugt, daß eine deutsche Einmischung außer Frage sei und daß Deutschland keinerlei feindliche Absichten hege. Graz, 17. Juni. Au» Unter-Steiermark kommen HiobS- posten über Hochwasser. Die Sau und viele Nebenflüsse find ausgetreten. Die Stadt Ctlli ist zum Theil überschwemmt. „Hießener Milder." Die tu erfreulichster Weise steigende Theilnahme sür (ein Museum legt dem Oberhessifchen GesLichtSverein die Verpflichtung nahe, dem Bedürfniß unserer Mitbürger nach Belehrung über die heimische Vergangenheit noch mehr eut- z.rgrnznkommen al» seither. Leider können in die beschränkten »äume deS RathhauseS, mit denen fich die Sammlungen bi» ja ihrer hoffentlich im nächsten Jahre erfolgenden Ueber- ßtdelung in die würvig refiaurirten Räume des Landgrafen- fchloffts behelfen wüsten, nicht alle Thetle zur verdienten Geltung kommen. Die» gilt namentlich von der werthvollen Reihe „Gießener Bilder", die in ihrer Mehrzahl in Mappen «ad Schränken vergraben liegen. Wie ist da zu helfen? Schon einmal, im Sommer 1890, hat der Verein eine Sonderausstellung seiner „Gießener Bilder" veranstaltet. Lei Gelegenheit der Enthüllung de» Liebigdeukmal» ist fie d»m Seiner Königlichen Hoheit dem Grohherzog eingehend b.ifichtigt worden. Ein zahlreicher Besuch legt Zeugniß von bfim großen Jntereffe ab, daS Gießen» Einwohnerschaft dem lLnternehmtn entgegen? achte. In rühmlichem Wetteifer Huben damal» Behörden und Private dem Museum werth- d»lle S Ücke überwiesen oder leihweise überlafieu. Neuer- ISihe Schenkungen — ich erinnere an die von Herrn Ehr. Leo gestiftete Serie von Aquarellen — bewetfeu, daß der Verein noch weit davon entfernt ist, eine auch nur annähernd d'-llständige Eollectiou der Gießener Bilder zu besitzen. Heraus denn mit den Aquarellen, Zeichnungen u. s. f., die meistens doch nur von anspruchsvolleren modernen Kunst- mzeugniffen verdrängt und vergeffen in den Winkeln hängen! Ha einer großen Sammlung gewinnt oft das Kleinste, an- scheinend Unbedeutendste Wrrth. Hier kommt es erst zur Politische Wochenscham Die Wahlschlacht ist geschlagen, wenn auch dteWahl- Sewegung Anfang» recht lau war, so gestaltete fich der Kampf schließlich doch noch sehr hefitg, sodaß Sieger und Besiegte erschöpft die Wahlstätte verließen. Ueber die künftige Zusammensetzung de» Reichstags jetzt schon urtheilen zu wollen, wäre vermessen, da die zahlreichen Stichwahlen noch eine wesentliche Verschiebung in den Parteiverhältniffen herbetzu- führen vermögen. Da» zehnjährige RegierungSjubtläum des Kaiser» ist still verlaufen. Dasselbe hat zahlreiche Veränderungen in der Armee und Marine, sowie eine reiche Anzahl Orden»« und Rangverleihu-igeu gebracht. Bemerkenswerth ist die Verleihung de» Großkreuze» deö Rothen Adlerordens an den früheren Staatssekretär im RetchSmarineamt, Admiral Hol- aiann. Damit wird auch da» Gerücht widerlegt, daß derselbe tu Ungnade gefallen sei. Reichskanzler Fürst Hohenlohe ist wieder nach Berlin zarückgekehrt und hat sich sofort den Geschäften gewidmet. Bon ArbeitSmüdigkeit merkt man ihm nicht» an, und auch Itln vielbesprochener Brief an den Prinzen Carolath dürfte kaum die Klippe werden, au der der Fürst scheitert. Vorläufig liegt nicht der geringste Grund für einen Kanzler- wechsel vor, die Zusage wegen Einführung einer den modernen RechtSanschauuugen entsprechenden Mtlttärstrasproceßordnung ist erfüllt, und dem Reichskanzler dürfte eß nicht allzu schwer werden, im Laufe der nächsten Parlameotssesfion auch seinem weiteren Versprechen bezüglich de» Vereins- und Bersamm- laiugSrechtS nachzukommen. Recht bewegt sah eß ia letzter Woche im AuSlande au». Da» man schon länger voraußgeseheu hatte, trat ein: die «er tagung de» österreichischen Reichsrathß. An ssige, deutsche irräder edener Systeme ren und Damen n) Wfih. gcordnetevhsuies nur al» die beste Lösung angesehen werden, die Gewüther zu beruhigen. Freilich hat dieseß Mittel schon einmal versagt, aber mau sollte annehmen, daß die Regierung inzwischen klüger geworden ist und den Deutschen nicht länger vorenthält, wa» diesen doch einmal gewährt werden muß. E» fieht im österreichischen Kaiserstaate auch sonst recht 6e- wegt auß. In Galizien stehen antisemitische Exzesse auf der Tagesordnung, welche zu schweren Ausschreitungen Veranlassung geben und Verluste an Menschenleben und Eigrnthum zur Folge haben, und in Brünn kam es anläßlich der Pa- laczkh Feier zu heftigen Zusammenstößen zwischen Ezecheu und Deutschen. Man fieht, e» ist Vieles faul im Staate Oesterreich. Endlich hat Frankreich wieder einmal eine Minister- crifis, Meline hat die Dernisfion des Gesammicabioets osficiell gegeben, und dieselbe ist vom Präsidenten Fan, e angenommen worden. Man nahm zuerst an, Meline würde sein Cabinet nur reconstrutren, aber nach der Karnmerfitzung vom letzten Dienstag sah er doch ein, daß seine Zett gekommen war. Die Regierung wird vorausfichtlich die Farbe nicht wechseln, insbesondere wenn Ribot mit der Neubildung des CabinetS betraut wird. Die Convention zwischen Frankreich und England wegen der Nigerfrage, ist nunmehr abgeschlossen und damit eine Angelegenheit aus der Welt geschafft worden, welche viel Staub aufgewirbelt hat und sogar zu ernsten Conflicteu die Aussicht eröffnete. Die englischen Blätter führten vor einiger Zett eine sehr kriegerische Sprache, wogegen man in Frankreich verhältntßmäß'g ruhig blieb. Auf dem spanisch-amerikanischen Kriegsschauplätze steht noch Alle» beim Alten. Bi»her find auf beiden Setten keine großen Thaten zu verzeichnen. Die Lage der Spanier auf den Philippinen soll sehr ernst sein, da die dortigen Insurgenten in gewaltiger Ueberzahl die Stadt Manila umzingelt haben. ES ist kaum aozuuehmen, daß die Spanier fich dort halten können, und man rechnet bereits mit der Uebergabe Manila». Biel commentirt ist die Entsendung der deutschen Kriegsschiffe nach den Philippinen, und in Amerika wurde bereits von einem Eingreifen Deutschland» gemunkelt, falls die Yankees diese Inselgruppe besetzen würden. Da» erscheint aber ganz ausgeschlossen, die deutsche Regierung hat jedenfalls nur Fürsorge treffen wollen, um ihre Unterthanen und ihre Handelsinteresseu auf dem malahischen Archipel •häfl .allere * 1,4 v*** * ter meiner persönliche . J Leitung. w eehrten Damen wird sd s di von einer Dame Unter ■» ncbt enheilt 8tück 6,0«ei u ions-Lexicon a 10 Mark rf coaplet, gegen ' - « Jignigfll. , M., Moselßrck^ ailein «her legte man ein Palwblait, eine Feder mit Tinte, eine Schlangenhaut, einen Ziegel aui einem Siwatempel, atmore und reyla, zwei Arten Früchte, etwa- Wolle, Gold und Silber nieder. Alle diese Gegenstände find nothweudig, damit der Schicksalsgott dem Kinde seine Zukunft auf die Stirne schreibt. * Elberfeld, 14. Juni. Eine schnurrige Urtheils- begründung verkündigte vor längerer Zeit hier der damalige Vorfitzende der Strafkammer. Einem Angeklagten, dem nichts zu beweisen gewesen war, sagte er: „Angeklagter, Sie find freigesprochen; gehen Sie nach Hause und thun Sie es nicht wieder." Mit einer ähnlichen Begründung wurde heute der Fuhrmann Friedrich Sonnenholz von Solingen entlüften, der einen Ueberzieher gestohlen haben sollte und dieses Diebstahls verdächtig war, weil er schon oft wegen Diebstahls bestraft ist und in dem Hause des Bestohlenen wohnte. Zu ihm sagte der Vorfitzende bei der Freisprechung: „Sie find freigesprochen worden, wenn so was aber noch mal vorkommt, wandern Sie ins Zuchthaus!!" • Au» der Pfalz, Cowmodore Sch leh, der Führer bei amerikaniichen sogen. „Fliegenden Geschwaders", stammt von pfälzischen Borfahren ab. Sein Urgroßvater, Thomas Schlry, wanderte 1745 aus der Rheinpfalz nach Amerika aus und gründete dort das Städtchen Fredrik Ctly in Maryland. Seine Nachkommen waren angesehene Pflanzer Der Eommodore Wtvfield Scott Schlry wurde am 20. Oktober 1840 auf der väterlichen Pflanzung geboren. * vlickenSderfer ist das weitaus beste einfachste System aller Schreibmaschinen. 23000 Maschinen wurden davon innerhalb zwei Jahren abgesetzt. Die VlickenSderfer ist bei höchsten Staatsbehörden des In- und Auslandes, sowie bei vielen tausend Rechtsanwälten, Schriftstellern, Geschäfts und Privatleuten rc. vortheilhaft eingeführt. 1200 VlickenSderfer Schreibmaschinen befinden fich allein im amerikanischen Telegraphendienst im Gebrauch. (Alleinvertrieb für das Großherzogthum Hessen Brühl'sche Universitäts-Buch' und Steindruckerei, Gießen.) * Farbige Wappeupostkarteu. Aus der geradezu unübersehbar gewordenen Menge der Ansichtspostkarten ragen die im Verlage von Bareiß, Wieland & Co. in Stuttgart erschienenen Farbigen Wappenpoftkarten besonders hervor. Die soeben erschienene Serie II enthält die Wappen der Deutschen Bundesstaaten, 27 Karten in eleganter Mappe, Preis 3.90 Mk. per Sammlung und 15 Pfg. per einzelne Karte. Die Karten bringen in heraldisch richtiger, muster- giltiger Weise das Wappen des deutschen Reiches, der Bundesstaaten, der Städte Hamburg, Lübeck und Bremen sowie das Wappen von Elsaß-Lothringen, alles in leuchtenden, reinen Farben, im Sinne und nach den Regeln der ächten alten Heraldick entworfen mit originellen stilvollen Schildhaltern, Umrahmungen rc. Diese heraldischen Karten bilden ein äußerst interessantes kleines Wappenwerk und bieten dem Sammler ein spezielles Sammelobject, das eine Fülle des Belehrenden in sich birgt. Serie I enthält in 24 Karten die Wappen der Schweizer Kantone, 2.60 Mk. per Sammlung, 12 Pfg. per einzelne Karte, von denen einzelne Prachtstücke genannt werden dürfen. • Die Kohlenpreife. Mit Bezug auf die innerhalb des Rheinifch.W-stfältschen KohlenshndtcatS stattfinbeuben Erörterungen über eine Preiserhöhung erfährt die „Frankfurter Zig." aus Kreisen der an ber rheinischen Kohlen- induftrie hervorrageub interesfirten Financiers, baß allerdings im Syabicat vielfach eine Ausnutzung ber günstigen Marktlage burch eine Preiserhöhung gewünscht wirb,- demgegenüber werbe aber von einflußreicher Sette, unter Anberem von ber Gelsenkirchener Bergwerksgesellschaft, bie Ansicht vertreten, baß ber gegenwärtige Preis vollauf befriebigenb sei uvb eine weitere Erhöhung bie Kohlen consumirenbe Industrie schäbigen gerabe von biesen alte Porträts dem Familienbesitz Überlassen würben. Diese Zeugen einer früheren Zeit waren leiber lange sehr vernachlässigt und in ungeeignetster Weise an ber Wanb befestigt. Ja bei zweien war ber Nagel mitten burch dal Bild in die Wand geschlagen. Jetzt ist sür eine würdige Aufbewahrung Sorge getragen. Auch noch andere hohe Beamte der Stadt find durch Porträts vertreten. Bon Bürgermeistern konnten leider nur Ferber und Ebel auf- getrieben werden. Zahlreich finden fich auch die Professoren unserer Hochschule vertreten. Unter ihnen sei der erste Rector Joh. Winkelmann genannt, dann aber auch der alte Joh. Jak. Rambach, HunniuS, Liebenthal, Gg. Horst, Ehrph. Frdr. Ayrmann, dessen Grabstein von dem Friedhöfe der früheren Burgkirche durch den Verein vom vertrödeln gerettet wurde, der berühmte JustuS Sinold, gen. Schütz, der vortreffliche Anton Wolf von Toten- wart, der die sonderbare, noch bis heute bestehende wohl- thäiige Stiftung hinterließ, und viele andere, stattliche alte Herren mit mächtigen Bärten und radsöcmigen Halskrausen, später mit riefigen Perrücken, bis fie bann burch bie Zopfzeit in unsere Zeit übergehen, von ben durchweg glattrafilten Gefichtern wieder zu den Bärten in allen Formen bis zu« wildesten Bollbart. Die Bilder der Professoren der letzten Jahrzehnte find im Photographtealbum untergebracht. Bom berühmten Zoologen Karl Bogt ist aus 1848 nur ein Porträt auf einem Bogen Tabakeinschlagpapter vorhandener war damals ReichStagScandidat und wurde auf diese Weise Reklame für ihn gemacht. Nicht der Hochschule gehörten an der auf der Ober- mühle im Bieberthal geborene berühmte Kupferstecher Wille, dessen Porträt von ihm selbst gestochen ist, ferner der alte Buchhändler Heyer, der Gründer der bedeutenden Buchhandlung dahier, sowie die Glieder der Stadtcapelle, darunter Bauer und Schierholz, eine unvollendete Skizze von Bieler. Erwähnung verdienen noch eine Anzahl von Bildern und das Ansehen des KohlenshndieatS schwächen könne. (Ob , trotz dieser Einwendungen nicht dennoch die auf eine Preiserhöhung gerichtete Strömung im Syabicat bie Oberhand behalten wird, erscheint vorläufig noch zweifelhaft.) • Gelegentlich ber diesjährigen Generalversammlung des Deutschen und Oesterreichischeu Alpeuverein» in Nürnberg soll auch ein Ausflug nach Rothenburg unternommen werden. In dieser durch Lage und mittelalterliche Architectur intereftamen Stadt wird baß, eine Episode au8 dem dreißigjährigen Krieg behandelnde Festspiel: „Der Meistertrunk" von den Rothenburger Bürgern aufgeführt. Da dieses Festspiel seit vielen Jahren schon fich der besten Kritik erfreut, so ist zu erwarten, daß eine große Zahl von Thetlnehmern für den Ausflug fich aawelden. Weil aber die Festspieleitung schon Anfangs Juli wissen muß, ob der geplante Ausflug mit genügender Betheiligung stattfinden wird, so ergeht auch auf diesem Wege an die Mitglieder des Deutschen und Oester- reichtschen Alpenvereins das Ersuchen, bi» längstens 6. Juli dem Festausschuß zur Borbereitung der Generalversammlung ihre Behelligung an dem Ausflug nach Rothenburg anzeigen zu wollen. * Einziehung der goldenen Fuufmarkstucke. Es ist bei ben Landesregierungen beantragt, den Vorrath der Reichsbank an halben Kronen (goldene Fünftnarkstücke), welcher einen erheblichen Bruchtheil der von dieser Münzsorte überhaupt geprägten Stücke repräsentirt, inKronen umzuprägen, da an diesen letzteren Münzen unausgesetzt Bedarf bestehe. Der Antrag wird damit motivirt, daß die halben Kronen fich für den Verkehr ungeeignet erwiesen haben; der größere Theil derselben befinde sich bei der Reichsbank, im Verkehre seien die Münzen äußerst selten, auch sei ein Wunsch aus dem Publikum nach ihrer Wiederverbreitung nicht laut geworden. Wie bekannt, hat der Bundesrath bereits beschlossen, von dem Vorrathe der Reichsbank 22 Millionen Mark halbe Kronen in Kronen umprägen zu lassen. • Eine ganze Familie vergiftet. In Monte Scalari bei Florenz lebte die aus sechs Personen bestehende Bauernfamilie Forni. Bor einigen Tagen erkrankte daS Ehepaar Forni und der älteste Sohn unter heftigen Schmerzen, und ehe ihnen Hilfe gebracht werben konnte, waren bie brei Personen gestorben. Bald darauf wurden auch die anderen drei Kinder der Foruischen Eheleute krank- man brachte fie in dal Hospital von Greve, wo fie bald nach ihrer Einlieferung starben. Durch die ärztliche Untersuchung wurde festgestellt, daß die ganze Familie in Folge einer Vergiftung umS Leben gekommen ist - über die Natur dieser Vergiftung konnte jedoch nicht- Sicheres ermittelt werden. Man nimmt an, daß die Leute Polenta gegessen haben, die in einem unsauberen kupferen Kessel gekocht war. • Gute Ausrede. Nach dem Fallen des Vorhangs stürzt der Theaterdirector SchmierinSky wüthend auf die Bühne und schreit den Darsteller des Attinghausen im „Teil" an: „Mensch, wie können Sie sich erlauben, in der Sterbescene so tmpertinent zu lächeln?" — „Na, Herr Direktor — bei den Gagen, die Sie zahlen, ist ja der Tod eine wahre Erlösung!" ♦ Angenehme Folge. „Sieh nur, wie Commerzienraths Frieda in der Nähe des Lieutenants in Flammen auf- geht." — „Das wird Jenem äußerst angenehm fein, denn er kann — Asche gebrauchen." • Merkwürdige Höflichkeit. „Der Rath soll ja sehr grob fein und einen Gruß oft gar nicht erwidern." — „O, im Gegentheill Als ich ihn neulich besuchte, hat er zu mir sogar wiederholt „adieu!" gesagt, bevor ich eß ausgesprochen." * btndeutennlk. Polizei - Commissar: „Was wünschen Sie?" — Student: „Ach, sehen Sie, Herr Commissar, da ist ein Räthsel im Wochenblatt, wo ich nicht darauf kommen von Studentenverbindungen aus älterer und neuerer Zeit, doch ist diese Sammlung sehr unvollständig- einzelne derselben, namentlich solche, die gelegentlich verschiedener Stu- denrenauSzüge gezeichnet wurden und an diese erinnern, find sehr gut. Auch der Photographien des Tilberschatzes der Hochschule sei noch gedacht, der prachtvollen Humpen, die vom land- gräflichen Wohlwollen und fürstlicher Milde gestiftet nur beim Stiftungsfeste der Hochschule aus dem feuerfesten Schranke entsteigen, um thatsächltch benutzt zu werden. Seit 1890 find diese Sammlungen des Oberhesfischen GeschichtSvereinS fast aufs Doppelte angewachsen. Tine CollecttvauSstellung wie damals verbietet fich bet der Beschränktheit des Raumes von selbst. Die „Gießener Bilder" werden deshalb vom nächsten Sonntag ab in nachstehender Reihenfolge ausgestellt werden: 1) Mitte Juni bis Mitte Juli: Porträts Gießener Professoren (mit Sus- Wechselung)- 2) Mitte Juli biß Mitte August: Bilder hessischer Fürsten- 3) August: Alte Gießener Ansichten (mit Auswechselung)- 4) September: Porträts berühmter Persönlichkeiten (mit AuSwechselnng)- 5)Oktober: Umgeg end von Gießen (mit AuSwechselung)- 6) Anfang bis Mitte November: Porträts nicht- hessischer Fürsten- 7) Mitte November bis Decemder: Grundrisse und Pläne von Gießen und von Gießener Gebäuden- 8) December: Ansichten von Denkmälern und Kunst gegenständen (mit Auswechselung). Aendernugen im Einzelnen behält sich die Museumsverwaltung vor. Die Ausstellung ist während der üblichen Museumsstunden, Sonntags von 12 bis 1 Uhr, zugänglich. Der Oberhesfische GeschichtSvereiu, der am 15. Juni auf die Arbeiten und Erfolge von zwei Jahrzehnten zurückblicken konnte, gibt fich der Hoffnung hin, daß auch dieser seiner neuesten Veranstaltung von Gießens Bürgerschaft daß Berständntß und die Theilnahme entgegengebracht werden wird, die er bei ihr schon so oft und in so reichem Maße gefunden hat. kann und da möcht' ich schön bitten, das Räthsel mal polizeilich aufzulösen." Citeratar rin- Xuttfi. — Unter dem Titel „Handbuch der Geschichte der Weltliteratur von Eduard Nascher" beginnt soeben tm Verlage von Fischer 8c Franke zu Berlin ein LieserungSwerk zu erscheine», daS in elf Lieferungen zum Preise von je 50 Pfg. vollständig werden soll und somit verspricht, ein billiges handliches HtlfSbuch zu werden über einen Gegenstand, über welchen bisher ein solches immer noch fehlte. Zwar gibt eS verschiedene Werke, welche die Weltliteratur tm Ganzen behandeln, aber diese find entweder zu umfänglich und mit zu vielem kritischen Ballast beladen, als dah sie dem bilbungs- bedürfttgm Laten, der ohne besondere Dorkenntntffe an den Stob herantrttt, dienlich sein könnten, oder zu theuer, alS daß fie in weile» Schichten deS Volkes Verbretiung finden könnten. Prof. Eduard Naschör beschränkt sich in seinem trefflichen Werke darauf, an der Hand der besten Quellen in großen Zügen eine Ueberficht über die Entwickelung der Literaturen der Völker vom Alterthum bis zur augenblicklichen Gegenwart zu geben, nur das wirklich Bedeutende zu berühren und zu sagen, waS für Jemanden, der kein Fachstudium daraus macht, nothwendig ist, waS der Gebildete von beute wisse» muß. Es ist dies ein Unternehmen, für welches viele Wssfinsbursttze dem Versaffer, der seine Aufgabe mit seltenem Geschick gelöst Hai, und der Verlagshandlung, die trotz deS niedrigen Preises dem Werte eine wirklich glänzende Ausstattung gegeben hak, Dank w.ssen werder. Das Buch sollte daher auch in der Bibliothek keines deutsche, Hauses fehlen; kein Vater sollte unterlassen, es seinen Heranwachserden Kindern in die Hand zu geben, da eS wie dazu geschaffen iß, ben KreiS der in der Schule gewonnenen Kenntnisse zu er weiten. Die Art des Erscheinen« in Lieferungen und der geringe Preis om 50 Pfg. legt überdies Niemandem beim Erwerbe ein Opfer auf. — Zolas Romane sind bis jetzt in 2 Millionen 39000 Exeu« plaren erschienen. Davon entfallen auf „La D6bacle® 190000, auf „Nana“ 182000, auf „Lourdes“ 143000 und auf „L’Assommoir* 136000 Exemplare. Die klemste Auflageziffer haben „Excellenee Rougon“ mit 30000, „La ConquSte de Plassans“ mit 33000 und „Le ventre de Paris" mit 40000 Exemplmen. Don „Paris“, dem letzten Roman Zolas, find bereits 100000 Bände verkauft worben. — In der Form eines Separathcstes über L. van Beethovm ist soeben von dem Werke: „Das neunzehnte Jahrhundert in Bildnissen", herausgegeben von Karl Werckmelster, Photographische Gesellschaft, Berlin, die achte Lieferung erschienen, wdie ganz dem größten deutschm Tondichter gewidmet ist. Die Ergebnis!« der mustkhtstorischen und biographischen Forschungen sind von Lupoid Schmidt in einem schönen Aufsatze über Beethovens Leben uno Werke verwerthet, während der bekannte Kunsthistoriker Theodu von Frimmel den Werth der unS öon dem Meister erhaltenen gleiä- zeitigen Bildnisse erläutert. Zahlreiche Textillustrationen und die acht großen Bildnißtafeln bilden eine Beethoven Ausstellung i» Kleinen, wie sie werthvoller nicht gedacht werden kann. Mit da größten Gewissenhaftigkeit sind die Originale (aus dem Beethovn- Hause in Bonn, aus Wiener, Berliner und Leipziger Prioatbefitz) zu Grunde gelegt und zum TheU zum ersten Male direkt nprobuchl Die ganze Erscheinung BeethovenS, der als Vollender eine jahc- hundertlange Entwickelung ber Tonkunst zum Abschlüsse gebracht Hit, und aus dessen Werken nicht nur der Künstler, sondern auch da große Mensch zu unS spricht, rückt unS durch diese kleine Mon» araphie nahe, und es ist der Verlagshandlung gegenüber wohl dankend anzuerkennen, daß man dieses Hsst de« Gesammtwerket auch einzeln zum kreise von 2 Mk. (Subskriptionspreis 1.50 Ml? durch jede Buchhandlung beziehen kann. — Preis-Ausschreiben. Dr. Ottos Universal Hau» Lexicon, dieser prächtige Hausschatz, welcher in Berlin 1896 mit dem ersten Preise ausgezeichnet wurde, liegt nunmehr komplett b»i. Das ganze Werk, zwei elegante Bände, kostet gebunden 6 Mk. Dias für jede Familie unentbehrliche Hand- und Nachschlagebuch ist ein Rathgeber in HauShaltS-, WohnungS-, Küchen- Garten- und Rechts- angelegenheiten, bei Festlichkeiten und in Krankheitsfällen; AnstandS- und Schönheitsregeln, Totlettengegenstände und kosmetische Mittal Pflege der HauSthiere. Der Verlag deS Universal-HauS-Lexlc»o (O. HemflerL Berlin N. 37, Belforterstr. 13, veranstaltet für lit Käufer des Werkes, welche ihre Bestellungen direkt bei dem genanntes Verlage machen, ein Preisausschreiben in der Art, daß, wer von je hundert Käufern den schönsten häuslichen Sinnspruch (gleichviel v>i welchem Autor) nennt und einsendet, erhält nach eigener Wahl cü elegantes Herren- oder Damenfahrrad ober eine sehr seine Äüditn» einrtchlung vollständig umsonst. Die Entscheidung liegt in hi Händen von drei unparteiischen Preisrichtern. — Der Versandt np folgt nur gegen Einsendung deS Betrages ober Nachnahme. — Pi* specte gegen Einsendung des Portos umsonst; bei etwaigen Anfrage ist Ruckporto beizusügen. •» 5° «t '<*** fronen L i ^ti>s HaNDA k^ten IN' l30Nebe,.„^ I I u I ili1 in Sonnt nimtrirte kr tielen, gebrauche galmiaMerpenhit- jß baß Beste und «Den SrsäMrunge r» Pack- Emil I Schul Seifen» und i Haai zspse, eStette fertigt I H.Ti nur allerbeste Fa Sictoria, Sirius; iheilhast bei Grii Unterricht in Le- eingerichtete H __hiesige Seit 20 Ji Alieu Jean Df Gii leieisiiueifiirii i ___ Westa Fertig! von Metall, Ei< vmäthig aus La ^Hofmav ciiebjg «aschinen k8u) _ Pr*>sllsie Nc Aohnenstangen empfiehlt 4931 I Happel, Neustadt 56. 4016 A. & G. Wallenfels. Telephon Nr. 46. Marktplatz 21. Ausverkauf! miethen. Ludwigftr. 4. zu vermiethen. Schillerstr. 7. co Für jede Hausfrau 6130 Pension, zu vermiethen. 6060 fetiiflt billigst an 1625 1533 von H.Tichy,Aklterswrg43 Joh. Gottl. Hauswaldt Firma gegründet 1786. miethen. Wetzsteinstr. 42 UUSWM01 Iheilhaft bei 3701 Vermiethen. Steinstraße 67 V. G. Goldstein, HAUSWALDT. am SCHUTZ-MARKE. Käuflich in den meisten Colonialwaaren-Geschäften. L 4 Berger’s Germania Cacao igd° vermiethen. Neustadl 30. Ederstr. 13 vermiethen. J. Pfeifer. wietheu sofort zu vermiethen. 5985 Salze bereitet. 3972 Lieöigstraße 13 llrrmictlimriV'iL Empskülungen M, MMMsuche Robert Berger, Pössneck i. Th. Nur allein aecht mit beistehender Schutzmarke „Hau*“ Fahrräder Nähmaschinen, Haushaltungs- maschinen,landwirtschaftliche und Schuhmachermaschinen kaufen Sie am besten und dabei am billigsten bei S. Rosenau in Hachenburg. Auf Wunsch Teilzahlungen. Preisliste No. 39 kostenfrei. Wohnung von 5 bis 6 Zimmern in guter Lage von ruhigen Miethern zum 1. October gesucht. Offerten mit Preisangabe unter R. X. 6022 an die Expedition dieses Blattes erbeten. Grünbergerftr. 3. Unterricht im Fahren gratis. Best eingerichtete Revaraturwerkstätte hiesigen Platze. Bade-Verwaltung in Salzschlirf (Station der Bahn Fulda-Gießen). Badearzt: Sanitätsrath vr Gemmel. Niederlagen des Bonifacius-Brunnen in den Mineralwasserhandlungen. — NB. Das im Handel vorkommende angebliche Salzscklirfer Salz ist nur künstliches werthloses Fabrikat; aus den hiesigen Quellen werden keine Fabriken in Magdeburg- Neustadt, Braunschweig, Eickendorf, Eger, Z Nieder- Bucio q (Böhmen.) 6120] Alleinstehender, älterer Herr suckt 2 unmöblirte Zimmer und Cabinet mit Bedienung. Gefäll. Offerten unter 6120 an die Exped. d. Bl. erbeten. übtt 8. bot 8«tr ^datr ZahrhuM xerl Leickinristcl, &• •(tu tutmmg nftttttB, r. !'er pstbsfl iß. Li-Kip: 4«n Kvtituagm ftnbws. WtoMmS&ta; v rwiß-iftonln Qt »drsMster nMaiuiu i «cht tntilluthtiionffl m! d» Lutboom^Mll^i ! vadev tonn. ftk '1 Crtgtatlt (aus btm Sttfc ÜB« _unb Lchzign a aüa Halt dincl wptote L da dl Lollaida eint c daß M Mlofft ztbich t L da tinftltr, fonbttn cci k V I uni bc:6 dich llckt 8b r.«|6kr^ng gtgtnübc k | Kui-r h'h bt* StiinnmhK1.' L (SuM"nt$!!0ttoid81.50 K sä» L Pfund: 1.-, LIO, 1.60, 1.70, 1.80, 1.90. Bei größerer Abnahme Preisermäßigung. Der unerreicht beste, billigste Kaffee- Zusatz Umzugshalber verkaufe ich meine sämmtlicheu Manufactur-Waaren u. fertigen Kleider zu bedeutend herabgesetzten Preisen. Auf einen g oben Posten SW Bettzeuge "WW mache ganz besonders aufmerksam. 5658 W. Katz, SllhuhHraße 4. Was ist Aecht Hauswaldt-Kaffee? Um eine feine weiße Wäsche zu er- sielen, gebrauche man nur Benders Salmiak-Terpentin-Seifenpulver. Dieses ist das Beste und Billigste, ist frei von allen Erschwerungen und Betrug. a Packet 15 Psg. Emil Bender. Neuheiten in Sonnenschirmen in großer Auswahl eingetroffen. 3604 A. Fangmann, Bahnhofstraße 29. Fertige Sarge von Metall, Eichen, Tannen stets vorräthig auf Lager. 4312 Aug. Hofmann, Wetzfteinstr. 40. Laden, mit oder ohne Wohnung, zu vermiethen. Näheres Bleichstraße 15, II.6103 Bad Salzschlirf. Saison-Eröffnung 15. Mai. Sool- und Moorbäder. BonifaciuSbrunnen, stärkste Lithiumquelle. Ferner 3 Stahl-, Schwefel- und Bitterwafferquellen. Vortreffliches Klima. Größte Heilerfolge gegen Gicht-, Nieren- und Blasenleiden, Harngrieö, Nieren-, Blasen- und Gallensteine, Rheumatismus, Leber-, Magen- und Unterleibs leiden, Bronchial-Katarrhe, Blutarmuth, Nerven« Dr. CiM aniitifabNj er. Dtlcba in 1896 c H, litgt vMM'ht complttt w h. Itüd itbmbtn b M. Dr »Y wd MWM W ° < .z toitc- Aanw- unbM1 j 'm Ink ,-fiinbe unb coimdijit Im bd IloiwA-hwl-Ls- r tttnftr. 13 cnonMct Io> i tdflBgobhtdbdbflngmr:! 16a c da Irt, [Ulis stanfpmi S bd, vM Md) dgcntt Äk; jno. ob« emt W i-tve 4 rclnttnr. - ttxw«- sc.t:rt eba rÄe; bet iWfr- 5eit 20 Jahren bewährt. Alleinverkauf: 3260 Jean Bern & Cie., Giessen, etmtnlwaartnfabrib n. Kallmattrialieuhalldlllvg Westanlage 15. verschiedener Systeme zu sehr billigen Preisen. 5702 18monatliche Garantie — Eigene Neparaturwerkstätte. ZLesier Jahrunterricht am hiesigen Matze. Zubehörthüle in großer Auswahl. Fahrräder auch stets zu verleihen. . __________ N /kvenarius ® Carbolineum Gießen, Nordanlage 29 Solide und eleganteste Fahrräder l'illHTillllT nur allerbeste Fabrikate, wie Wanderer, Victoria, Sirius rc. rc., bezieht man vor- Specialität: Fertige schwedische Zimmer-Thören Futter und Bekleidungen Emil Funcke Frankfurt a. Main Niedenau 15. Ueber 135 verseh. Thürsorten stets auf Lager. Illus tri rte Preislisten gratis. 4117] Stallung für zwei Pferde nebst kleiner Wohnung, Lager- und Hofraum im Mittelpunkt der Stadt per sofort zu vermiethen. Näheres in der Expedition d. Bl. 6117] In der früheren Lony'schen Besitzung in der Mühlgasse ist ein größerer Keller, z. Z. als Weinkeller dienend, per 1. Juli anderweitig zu vermiethen. _________________H« Schaffstaedt 4^ 5850] Zwei bis drei unmöblirte Zimmer in schöner Lage zu vermiethen. Näheres Kirchstr. 2, Werkstatt. 3446] Einfach möblirtes Zimmer zu (Künflifl» gröSrrt Einkäufe in Knh.Knffek, v/uiuiiyt fotoie eigeixe Brennerei ermöglichen uns, den höchsten Anforderungen zu genügen und selbst den verwöhntesten Kenner zu befriedigen. Wir empfehlen unter voller Garantie für absolute Reinheit und gleichmäßige Röstung r Notz-Kaffee L Pfund: 80, 1.—, 1.20, 1.40, 1.50, 1.60, 1.80. Frisch gebrannten Kaffee ä Pfund: 80, 1.-, 1.20, 1.40, 1.60, 1.80, 2.-. Mit Zucker gebr. Kaffee (nach Bonner Art) Eckladeu mit Wohnrnig. Näheres Lindenplatz 5, 2 Tr. 5903 5841] Scheuer zu Lagerräumen zu schwäche, Hämorrhoiden und Verstopfung. Pro- specte und Wohnungs-Nachweis durch die Brunnen- u. SSSpsS b». 1 elektrischen Element nur Mk. 1,20. Heul Doppel-Volta-Krein ob« Loppel-Voita-Uhr, bestehend au» 8 elektrischen Elementen, daher dreifach rasch« Wirkung. PreiS pr. Glück Mk. 3,- ®egtn Einsendung de» Betrage« und 20 Pf. für Porto tauch Briefmarken) postfrei. Nachnahme 30 Pf. mehr. Warnung! »« gleit werihlose Nachahmungen; man bestelle nur bei der g-richtltch eingetragenen Firma: | M. Feith, Kerlin N.0.18. Kaiserstr. 35. Amerikaner Gras- u. Getreidemäher, Mflbiiüitt Deutsche, griechische, französische Weine. — Gute Küche. — , Vorzüglicher Mittagstisch — (im Abonnement billiger) — Beiohhaltige Abend-Karte. Vertreter: J. Schmitz, Bahnhofstr. 23 mit besonders einfacher Handhabung, vorzüglich leichter und sauberer Arbeitsleistung (durch die neuesten Verbesserungen), empfiehlt unter Garantie Gg. Schieferstein, sich. Schreibmaschine. 225M. die MauplVi säi Einzige ohne Farbband arbeitende lllaschin« mit sichtbarer §chri ft u. automatischer Abstandhersleftua^. >o,N!5-160Mk. wlicher Systeme vereinigend. Allein-Vertrieb für das Grossherzogthum Hessen: Bruhl’sche Univ.-Bach- und Steindruckerei, Gleesen. 5828 GlobllS-Putz-Extract mehrfach preisgekrönt 46M Nur ächt mit Schutzmarke: Rother Streifen mit Globus. x^GLOBU S* / PUTZ-X5 'EXTRACT^j BestesPutzmitzz tcIFürallc /V • Alleiniger^ Sv 1-AZNeoeste y/x Erfindung Nur ächt mit Z ^^^tzmittel AZTritz SchüizjjnjZfjrma u-Globoy/i ^'-n rolhemSlreihjizZpj; ist das garantirt beete Metall-Piilzmitiel der Gegenwart und viel besser als Putzpomade! Jeder Versuch führt zu dauernder Benützung. Dosen h 10 und 25 Pfg. überall vorrtthig. Fritz Schulz jun., Leipzig. Q 8 ZN UW Telephon TH. BRÜCK, Giessen Brand—Kanzleiberg— Schloeegawee-Ecke Möbelfabrik ■‘bÄSST* Durch Neubau und 8 Schaufenster bedeutend vergrössert. •ressartig assortirtes Lager u. Verkauf einzelner Möbel Polsterwaaren, Spiegel ete. zu den billigsten Preisen. Stets wechselnde Ausstellung compl. Zimmer nach neuesten Entwürfen im Renaissance-, Empire- und Rooeoe-Styl. = LAGEB = vollständiger Betten Bettfedern and Daunen Vorhänge, Teppiche, Linoleum Bambun- u. Korbmöbel. Lieferung franco jeder Bahnstation. Mr. 27. r Neckarau Imer ahrräder Erstklassige deutsche Marke. Herren- u. Damen-Rader liefert zu den billigsten Preisen unter, reeller Garantie He Kraft, Mechaniken I 46 Neuenweg 46. Eigene Reparatur-Werkstätte für Fahrräder und Nähmaschinen. Zubehör- und Ersatztheile stets vorräthig. Fahrenlernen gratis. 3570 Fensterbänke, Gesimse, Treppenstufen und alle anderen Bauwerkstücke, Dachziegel, Cementplatten, Thonplatten, Krippen und Tröge liefert sehr billig 1644 Emil Horst, Giessen, KauststeiN' und Se«enivaareufabrik. | |i a ■ | ■ in jeder beliebigen Schriftart nxd KasNwN Visitkarten . " ■VltsiMi * wee e-baletrae»» ** Rebectun: S. Burkhardt. — Druck und Brrlag der vrühl'schen UniverfitStE-Buch- und Steindruckerei (Pietsch Erben) in Gießen. ^ki»t tigliö eit guinabmt o ülontaflS. — Die Gichknrr »ekdtN btM ilnzk' .ichtllM beigdtflL onoöB’t »»n « «etacti-ii - Cetr.: Dir Strti Das Groß! ob die Groß Wir »inner Rücküalld sind, ai - Anzeiger Nr. Gefunden 1 Mesfingkrahnen, tuch, 1 Taschenw hüte, 2 Regenschü pstil, 2 Peilscher 1 Lotterie-Lootz. Gietzen, Gros -t»< E"«», 17. - n\ Kilt#13; Zu bei schreibt die ft Zerspltuerui geahnt starkes Ai find bisher baß t blt nod) nhfct bag ttaa 150, ist Sie Wahlgang verschob eiazelnen Partrirn selbst toenn es gel an denen dir Soz Parteien zu bereit °bzuweifen, mit ei Reichstagsabgeordi a-eoisistevs dürfte demokratischen Fü! b'e Sozialdewokra a° bie vereinigten StnUum, M h Berlin, wo abe Kimmen erheblich »U der bürgerli "vhenden Gefahr "gelingen, den § °°ch den dritten S ^Partei hm Ml ^er aufgestellten S dt nl0t Sitze gewin ° ^«Scht in de P14 hat die [übt J ’ ®'«"‘ «na einlM gSS Erster unx m,. haben. Die rs b* tz-r? •b>(»4 V” ’ »trd. ®*1 dein