---------- 12276 üM Dortmund r Hetzen :erte und LiniM.Mußkin 12185 jeois Ullldt i. l'Kavdluvg. “r Neu! nol -ec rt Bl der Welt it Blech, Messing, Kiffer, chnell eplegelhluk. ir Fabrikant: mit Ibinger, an-Drogerie in Giessen. t Ttück-Ruß I H in [en, iorale Liebgruss der April abzugeben. 12306 isvrlLA'MchR Nhf« 12084 ibetg- iberg ffe W jdB* NewY^ Nr. 297 Erstes Blatt.________Sonntag den 18. December____________________ Utd4 ■* lainafrmt M Kaatagi. ek>mcT »e*iru*e(ltttr Warfrea km Itijnger »4ch«Hich »ictmal kifdegL Äeea|m« Ma In je Mgcafrai tag *14«uei Zlnrts- und Anzeigeblutt für den Tkreis Gietzen. Gießener Anzeiger General-Anzeiger IWt Wnjoqri-^crmii.luMg^tfUrn SH 3n- nnb acbmcn LnznH-» tüt hm Mvfr,rnn 9 Mark 50 eirrVWtle* igee zn fr* Nachmittag» fit frca ibew Shimmrr fr 4» Harm. 10 lltzr. oirrtdjifrrlt* 9 Mark 20 maaatlich 7b mit Bringett»fra Local«» und provinzielle». Gieße«, den 17. December 1898. • • Kirchliche Dieuftuachrichte«. Ernannt wurden: Pfatf vicar Sch weickert zu Rooau zum Pfairvicat in Pfungstadt ett Habel, Dkcavat Eberstadt- Pfarrvikar Heinz zu Off-obach o. M., Decanat Offenba», zum Pfarrverwalter daselbst. m t • • Nachklange zur Butzbacher Gewerbeau»stelln«g. Mehrere htestge größere Firmen, darunter auch die Druckerei de» »Gießener Anzeiger*, welche den ihnen von der Preis- vertheilung» Lommisfion zuerkaonteu zweiten Preis seiner Zett dankend adg,lehnt hatten, erhielten nuf Grund einer eingehenden Schätzung ihrer ausgestellleo Erzeugnisse durch eine aus Fachleuten bestehende Nachprüfongg-Lommiffion den ersten Preis (Medaille) zuerkauut und gelangreu heule iu Bifitz derlrlben. • • btadttheater. Die gestrige zweite Aufführung der Mannfiäde'schen Operettevpoffe .Unsere Marius war nur mäßig besuche, was um so bedauerlicher ist, als die Leiftuvgeu der Darsteller erfreuliche »area. • • eiaditheater. Das hübsche Lustspiel »Eomtesse G ucker l" kommt Sonntag zur Aufführung. — Montag findet blkrnntltch ein einmaliges Gastspiel der Vroßh. Hof- schauspielertn Fäulein Frieda Eichel» he im von Dar«, stadt starr. F äuleiv Eichelshei« spielt die »Claire* in Ohnel» »Hüttenbefitzer*. Za dieser Aufführung, für welche erhöhte Etotrittspreise gelten, sind Abouarmeutsbillet» mit Zazahluna giltig. »• E.V. Oberhesstfcher Veschichtsvereiu. vergangenen Douvrr»tag hielt der Ovrrhesfische Gc,chtch.»oereiu tat Sass Edel seine zweite Sitzung ab, dir, wie die erste de» Winter S, sehr gut besucht war. An Stelle de» durch Un- wohlsein verhinderten vorfitzeadeu, bi» Herrn Prof Höhl- tau«, eröffnete der Schriftführer, Herr Dr. Dieterich, die Versammlung mit einigen geschäftlichen Mutheilungea und Verla» da» Schreiben, in de« der Herr Proviozialdirector, Freiherr vou Gageru, feinen wärmsten Dank ««»spricht für die Ernennung zum Ehrenmitglied de» Verein». Zunächst berichtete dann Herr Prof. Gunbermann übe, die Fort- setzuog der Ausgrabungen auf de« Trieb. Es find iu fünf- tägiger Arbeit drei Gräber geöffnet worden. Ja de« nstea, da» einen Umfang von etwa 20 Meter hatte, fand mau Mwawimi, tfl>efrihen unb Bntdrrd: -chakßr.t« »r. 7. ----->--:— » — --------- Gratisbeilage: Gießener Familirnblätter ÄSi<1|t fix Tkpcschm. -ckjeiger -iitzt». F-rnsprechrr Nr. 6L Verstsche» Neü«tz. MJP.C. Berlin, 17. Dceember. Bei den Etat»beraihuugeu im Reichstag ist auch die bekannte Forderung vertreten Morden, em betontere» R e ich» arb et t»a «t zu errichten. Der Erfüllung de» auf Vermehrung der Zahl der Reichs- Lmter gerichteten Wunsches stehen mehrfache Bedenken entgegen. Ätna man üderdtr» zuglbt, baß die Sommlffiou für «rdeiterstalist'k g-wlffermahen einen Ansatz zu einem Arbeitsamt tarstellt, so wird man nicht verkennen können, daß bereit» iu dieser Borsrncht eine» Arbeitsamte» zeitweise Strebungen die Oberhand gewonnen haben, die sehr einseitig waren. Dieselben find dadurch para hfirt worden, daß schließlich die waßgebende Instanz immer noch der Skaat»secreiär de» Reichsamt» de» Innern blieb, der dadurch, daß er nicht nur die Svctalpolitik, sondern die gesawmie WirthschastSpolink de» Reiches zu bearbeiten hat, vor de« Hiuneigen zu einseitigen wirthschafts oder soc alpolitischen Anschauungen oder «chulmetnungeu bffrr ge chützt ,st, wie eia speeteller Arde'tsw'vistrr i« Reiche sein würde. Weiterhin aber wird fich Niemavd da'üder täu chen können, daß der Errichtung eine» A'beitSamles von Seiten der größeren Einzelstaatea ganz dieselben anttunitarischen Widerstände entgegen gesetzt merdea würden, wie es beispielsweise der Errichtung eine» RetchSzoll Torifami» gegenüber geschehen ist. Daß «an auf de« W-ge der Eir-chtung neuer Rrichsämter möglichst Vvrfichlig vorwärts zu schreiten alle Veraulvffuug hat, geht v. A. auch au» der Geschichte der Entwicklung des Reich»oerficheruugsamte» hervor. Der vorige P.äfibeut desselben strebte mit allen Mitteln dahin, los vo« Retchsamt des Innern zu kommen, und Excellenz zu werden. J'tzt ist hiervon ebenso wenig auch nur im Entferutesteu die Rede w'e davon, daß da» reichsstatistische Amt eine selbstständige Stellung enthält und Heer v. Scheel »xcelleuz wird. Im Zusawmeuhavg mit der Reform der Invaliden-, Alter»-, Unfall- unb Krankeuverficherung wird fich bei Geschäfts- umfang bc» Relch»verficheruog»amte» mit der Zett vielleicht erheblich vermtuberu. Dann kann ja aus ihm vielleicht fich do» emwtck-ln, was jetzt iu den Wünschen, speciell der oationalltderalen Partei, als ReicbsarbeitSamt in epe figurtrt. außer einer Steinpflasterung, Me die ganze Fläche de» Inneren bedeckte, eine b's zur Tiefe von etwa 1,80 Meter unter dem gewachsenen Boden reichende P ckung von Basalt« stetneu aus dem Schiff-nberger Wa'd. Darunter wurde ein breites, zweischneidiges, eisernes Schwert mit Scheide gesunden, das leider beim Graben zerstoßen wurde, und eiue Anocheolagerung. Ja dem zweiten bedeutend kleineren Grab wurde eine dmchlochte, stöne, Weiße Enaillsp rle mit fünf bunten Tupfen gefunden, die wohl an einer Schnur nm de« Hals getragen worden war. Außerdem fand man ver chiedene kleinere Broncegegenstäode, die man noch nicht bestimmen konnte, da man fie, wie Re gefunden wurden, eivpack-e, nm fie nach Mainz zur Ausarbeitung zu schicken. Da» dritte Grad war nicht ein Grubeugrab, ioodern erhob fich al» krei»ruuder Regel über dem Mutterboden. Die Ausbeute war hier, außer kleineren Metall'achen und dem Hauer eine» Eder», der v elleichi hier geopfert worden war, ein leider zerdrückte» Gefäß mit reizender Be z'eruug am «ußeuraud. Herr Prof. Gundermann sch oß mit der Hoffnung, daß bei der Aufarbeitung in Mainz noch manche» Jntereffonte zu Tage gefördert werden möchte. W ffeuschaftltche Schlüffe au» bern bisherigen Ergebviß de, Ausgrabungen zu ziehen, verbiete btc totale versch edenheit bet Anlage der bi» jetzt auf- gedeckten Gräber. Nun gab Herr Hauptmann Rramer eine Ueberficht über die recht beträchtliche Vermehrung der Schätze bc» BeretnSmuseums, besonder» in Folge der Hebet* Weisung bet Lang»torfet Funde durch Hrtru Rrei» Schul- iaspector vr. Lucius, und sprach seine Freude darüber aus, daß auch bet Besuch des Museums fich neuetbing» recht lebhaft gestalte. — Herr Laudgerichtsrath Dr. Schäfer erstattete Bericht über den Besuch, den et mit Hetrn Prof. Gunder«anu dem neugegründeten Alsfelder Verein anläßlich bet Einweihung be» dortigen Museum» abgestattet habe. Dieser Verein sei nicht eigentlich ein historischer, sonberu sein Zweck sei nur bie Sammlung unb Louservirung von Aiterthümeru in Alsfeld und seiner Umgebung. Die Gründung de» Verein», der schon eine recht sehens- werthe Sammlung habe, sei um so mehr zu begrüßen, als fie fast ausschließlich von nicht studirten Alsfelder Bürgern auSgtug. Glue Fühlung mit diese« jungen Verein sei durchaus wünschenswert!,. — Ausgehend von dem alten Spruch: .Es ist ein groß' Ergetzen, fich in den Geist bet Zetten zu versetzens hielt nun Hrtt Geheimetath Profeffor Siebeck einen überaus feffrlnden Vortrag über die Anfeindunge«, unter benen vor etwa 100 Jahren der Gießener Proftflor Wern.r, be« sein Freunb, ber Bergrath von Rnoblauch iu Dillenburg secundirte, zu leiben hatte. Werner, ein geborener Darmstädter, Jugeuteurosfizter und seit 1790 ordentlicher Profeffor bet angewandten Mathematik an naher Universität, ließ 1792 hier bet Rr'get seinen .ersten versuch einet all- gemeinen Aetiologie* erscheinen, eine empitistische Elkenntniß- theotie, die ihm heftige Angriffe vou Setten persönlicher Gegner zuzog. Auf Grund etnig't Stellen, btc aus bc« Zusammenhang gerissen, nicht nubebenklich erschienen, würbe er iu Darmstadt benuncirt. Der Senat ber Univerfität, nm sein Unheil befragt, rieth bem verfaffer nur zu größerer Behutsamkeit, doch setzten die Femde desselben schließlich doch ein verbot des Buches durch. Erst nach einiger Zeit wurde da» verbot von dem groß- denkenden Landgrafen Ludwig X. aufgehoben, „tottl Wahrheit und Aufklärung iu einem gut regierten Staate nie schaden rannten.* In der »Minerva*, der tu damaltger Zett am meisten gelesenen Zeftschrlft, erschien nun bald darauf eint Darstellung des ganzen Berlanfes der Augelegm- heit mit Anführung der schriftlichen Boten der Profefforeu vor bem Senat. Dies hatte eine nochmalige Untersuchung zur Folge, die aber ergebnißlos verlief, weil veröffentlicher, der Eameralist Röster, ein Freund Werners, zur rechten Zeit »krank* wurde. Der kulturhistorisch äußerst intcreffanteu Schilderung dieser Vorgänge und der launigen Darstellung der Verhandlungen des hochwürdigen Senates folgte die ver- sammlung mit gespannter Aufmerksamkeit. Der zwette Vortrag, den Herr Profeffor Strack übernommen hatte, mußte leider ausfaücn, da der Vortragende durch unaufschiebliche Geschäfte verhinbert war. Er wirb in ber nächsten versa««- luug, Mitte Januar, nachgeholt werden. Mit dem Dank der Versammlung, be* der Vorsitzende be« »ebnet ausdrückte, schloß bie schön verlaufene Sitzung. • • Orirgeverbeverei». Auf Veranlassung Grohherzogl. Seutralstelle für die Gewerbe in Darmstadt hatte bet Otts- gewerbeveriia Gießen die verttetet bet zu« Bezirksverband Gießen gehörigen Ottsgewerbevereine Srünberg, Sich, Lollar, Homberg a. b. Ohm unb Loudors zu einer nsttu gemein- sameu Sitzung in ben »Raiserbos* hier eivgeladen, unb hatten säwmtlich' Vereine außer Londorf dieser E'nladuvg in erfreulicher We-se Folge geleistet. Der Vorsitz nde bc» hi.fi;eu Ortsgewerbevereins begrüßte btt Auwesenden auf» Wärmste unb gab bet Hoffnung Ausbrvck, baß diese nent O'ganisatlou fich recht segensrech für die Zwecke unb Aufgaben ber Ortsqewcrbrverclne gestalten wöge. D'e nunmehr vorgenommene Wahl ber vorstandSlnitglledcr de» Bezi'ks- Verbandes ergab folgende» Ergebnß: vorsitz'uder Herr L. Petri II., Gießen, deffen Stellvertreter Herr Eomm-rztcu- rath Heyligenstaedt, Gehen, Schriftführer Herr R-ctor Rrau». müller, Homberg a. d. O., und Rechner Herr Remner D'ppel, Grünberg. — Al» Vertreter be» Bezirksvcrbande» G cßcu hn LandeSausschuh wurde Herr L Petri II. unb als Stellvertreter Herr Eommerzienroth H hligeustaebt gewählt. — Der zur Begutachtung vorgelegte Satzungsentwurf für bie Bezirksverbände wurde eingehend berathen und, abgesehro von einigen unwesentlichen Aeuderungen, gvtgrhclßen. — Die Etntheiluog bet Provinz Odcrh.ffen in vier B zirke, und zwar Gießen, Friedberg, Büdingen-Ridda und Aisfeld, entspricht ben Wünschen und Vorschlägen der betr. Gewerbevereine, und dürste deren Sonstituirung inzwischen überall stattgefunden haben. — Auch wir wünschen blefer neuen Organisation eine recht segen»relche u«d gedeihliche Entwicklung. ••R. Gtistnnglifefl. (verspätet.) Am Samstag den 10. December l. I. feierte der Gießener Männer- gesang-Verein sein 10. Stiftungsfest, verbunden mit Fabneuweihe. Die Feier, welche mit einigen Soncertstückea der Regimentscapelle elngeleitet wurde, erreichte ihren Höhepunkt durch den Vortrag verschiedener Shorlieder, Doppel- Quartette, Duette und Soli», die ganz vorzüglich zu Gehör gebracht wurden, sodaß man nur eine Stimme de» Lobe» darüber vernehmen konnte. Der Verein hat gezeigt, daß er ganz auf der Höhe der Zeit steht, wa» er nur der aufopfernden Thätigkelt feine» Dirigenten, Herrn Musikdirektor Rrauße zu verdanken hat. Nach Schluß der Gesänge wurde eine vou ben Frauen unb Jungsrauen bem Verein gestiftete Fahne überreicht. Die Fahne, welche au» ber Runststickerei bc» Herrn I. H. Fuhr dahier hervorging, fand uvgetheilte» Lod. Der Tanz vereinigte alle Theilnehmer bi» zur frühen Morgenstunde. - Da» Panorama Neue« Säue Nr. 1 erfreut fich fort- während eine» guten Besuches durch btc Ausstellung ber neuen Serien, bie ein ungetheiltes Lob bei bem Publikum gesunden haben. So werben wir nächste Woche nach bem schönen Spanien versetzt. Die Hanptsehcnswürblgkelten, Madrid, Barcelona, San Sebastian, Cordova, Portugal, Liffabon und Gibraltar, werden uns in plastischen Ansichten vorgeführt und geben dem Beschauer ein prächtiges, farbenreiches Bild in geordneter unb bem Auge wohlihuender Reihenfolge (50 Silber). Weiterer allgemeiner Besuch ist recht zu empfehlen, da bie Ansichten fich ohne Ausnahme burch künstlerische Herstellung auszeichnev. •• Unsere Weihnacht8bescheeru*gen tragen vlelUngesunbe» an fich. Sie bienen so oft zur Beschämung der Armen, zur Beräucherung der Gebenden- fie erwecken so oft Neid bei den Empfangenden, Eitelkeit bei ben Gebenden. Woran liegt da»? An bet Oefsentlichkeit der «eschecrungen. Beim Geben soll bie rechte Hanb nicht wiffen, wa» bie Unke thnt. Bei ben öffentlichen Bescheerungen aber weiß sogar ber Nachbar rechts und der Nachbar link» Alles, was wir thaten und gaben. Unb bann ist alle Einfalt bes Geben» und Nehmen» bahin. Wer aber recht bescheeren will, ber trage in aller Stille seine Gabe in de» Atme« Hau» und gebe der armen Mutter die Geschenke, daß fie den Rindern bescheere, unb wache, baß nicht Alle» au» Licht kommt, sondern baß der Batet, bet in da» verborgene ficht, seine Freude au ber Verborgenheit bc» Geben» habe. Damit ist Immer noch nicht jebe Berathung mit Freunden abgewchrt, die ja um der Armen selbst willen nöthig ist- abgewehrt aber ist bf» Armen B-schämung unb btc Eitelkeit be» Gebenden. In dieser Weise wttd z. B. von der evangelische« Rtrchen- gemeinde vnfahren, wie denn überhaupt die sehr reichliche Fürsorge, btc von sämmtlichen Rirchcngemcinben für ihre Armen geübt wird, fich meist ganz in aller Stille vollzieht. M Bo« roher Hand würben heute Nacht fünf vou den neu gepflanzten Bäumchen in ber Frankfurterstraße ab- geknickt. •• Für die Rriegergrüber. Zum Vesten ber Raffe ber Vereinigung zur Schmückung brr Rtiegergtäber bet Metz, und besonder» nm Mittel zur weiteren Verschönerung ber Rtiegergtäber zu Anpflanzungen unb zur Errichtung von Denkmälern auf Massengräbern zu gewinne», hat der Vorstand dieser Vereinigung Ansicht» - Postkarten vom Schiachtfelde bei Metz Herstellen lasten, und zwar: 1) eine bunte Ansichtskarte mit den Denkmälern bet Gravclotte u. s. to., 2) eine Ltchtdruckkarte mit dem franzöfischeu Denkmal in Mars-la Tour, außerdem noch eiue Serie schöner Ansichts-Postkarten von Gorzr-Btouvtlle, St. Privat u. s. w. Arreste sürBestrlluugeu und Geldsendungen: Herrn Iona», Schatzmeister der Bereinigung Metz, Bahnhof. *♦ Wetterbericht. Heute treten zwei Depresfionsgebiete auf, das eine im Osten und theilweife auch im Süden Europas als Rest des gestrigen Minimums ein zweite» neue» über den Shetland. Inseln. Zwischen beiden zieht fich von Südwesten her ein Rücken hohen Druckes über Frankreich und über Nordwest-Deutschland bi» gegen Skandinavien. Auf unserem Gebiete fallen in den südlichen und westlichen Gebietstheilen Niederschläge, welche theils als Regen, theil» als Schnee auftreten, während e» im Norden am Morgen aufgeklart hatte. — Vorausfichtliche Witterung: Un6ePän* dtges und kühles Wetter mit zeitweisen Schneefällen. Schwurgericht. W. Gieße», 16. Decewber 1898. (Schluß der Verhandlung gegen die Aogeklagteu Baer und Dambwauu au» Raiurod wegen Brandstiftung.) Den Geschworenen waren zur Prüfung und event. Be- antwortung 16 Fragen vorgelegt. Staatsanwalt Zimmermann führte aus, daß er voll und ganz unterschreibe, waber als Zeuge vernommene Untersuchungsrichter, Landgerichtsrath Seeger, betreffs der beiden Angeklagten gesagt habe, auch ihm seien in seiner Praxis noch nie zwei Menschen vorgekommen, denen der Stempel de» Verbrechens so auf die Stirn gedrückt wäre, wie dies bet den Angeklagten der Fall ist. Alle die Verbrechen, mit denen die Geschworenen sich in der abgelaufenen Session zu beschäftigen gehabt hätten, sie waren begreiflich und erklärlich, und die Personen, welche sie begangen, sie waren wegen ihre» Thuns menschlich zu entschädigen, denn sie zeigten Reue und hatten au» dem Grunde ein Geständniß gemacht. Die Angeklagten Baer und Dambmann haben aus Lust am Verbrechen den Frieden ihrer kleinen Heimathsgemeinde gestört, sie haben Leuten, die ihnen nie etwas gethan, nur um ihnen einen Schabernack zu thun, den Brand an die gefüllten Scheuern gelegt. Eimr von den Angeklagten fei so schlecht als der Andere, grundschlecht seien sie alle Beide und alle Beide gehörten in'» Zuchthaus und zwar auf möglichst lange. Der Staatsanwalt ist der Ansicht, es seien auch die Geschworenen einig über die Frage, daß der Brand beim Förster, wobei außer der fiscalischen Scheuer die des Dambmann mit niedergebrannt sei, sowie der Brand in der Bechtholdffchen Mühle gemeinsam von beiden Angeklagten gewollt gewesen, und Beide haben diese Brände gemeinsam verursacht. Ebenso halte er für voll und ganz erwiesen, daß der Angeklagte Baer da» Feuer in der Schauermann'schen Wirthschaft vorsätzlich veranlaßt habe. Die Vertheidiger hatten bei dem vorliegenden erdrückenden Belastungsbeweis eine schwere Position. Rechtsanwalt Mendelsohn führte den Geschworenen vor, daß sein Client, der Angeklagte Baer, geständig sei, aber entschiede« bestreite, schuldig zu sein der Brandstiftung bei Schauermann. Rechtsanwalt Engisch, der Vertheidiger des Angeklagten Dambmann, plaidirt für Bejahung der Beihülfe zu dem Verbrechen der Brandstiftung, dieser sei nur der Verführte gewesen, und darum empfehle er den Geschworenen, die Frage nach mildern- den Umständen zu bejahen, um so dem Angeklagten Dambmann, der noch jung und doch nicht so verdorben sei wie sein Genosse Baer, vor dem Zuchthause zu bewahren. Nach kürzet Rechtsbelehrung durch den Vorsitzenden und nach noch kürzerer Berathung der Geschworenen verkündet deren Obmann, Postsecretär i. P. Mayer-Gießen, deren Wahrspruch, wonach die Angeklagten Baer in drei Fällen, Dambmann in zwei Fällen schuldig der Brandstiftung; die Fragen nach mlldernden Umständen aber verneint waren. — Staatsanwalt Zimmermann beantragte, gegen Baer 15 Jahre, gegen Dambmann 10 Jahre Zuchthaus zu erkennen. — Da» Glicht erkannte grg-a Baer unter Einbeziehung einer von demselben noch zu verbüßenden dretmouatttchen Gefängnißftrafe auf 13 Jahre 2 Monate Zuchthaus. Dambmann wurde zu 6 Jahren Zuchthaus verurtheilt. Beiden Angeklagten wurden die bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 6 Jahren aberkanvt. Der Vorsitzende dankte den Geschworenen sür ihre Mühewaltung und erklärte, daß der Gerichtshof die von denselben abgegebenen Urthetle, als ganz in seinem Sinne gefällt angesehen habe. Vermischtes. • Der Mensch in chemischer Lewerthuug. Man hat ausgerechnet, daß die „Stoffe" eine» 68 Kilogramm toteren- den Menschen in der Substanz von 1200 Hühnereiern tut« halten sind. Im luftsörmig flüssigen Zustande würde derselbe Mensch 98 Cubtkmeter Ga» und genug Wafferstoffga» liefern, «m einen Ballon m t einer ausstetgenden Kraft von 70 Klg. fortzubewegen. Im normalen Zustand enthält der menschliche Körper genug Eisen, um sieben große Nägel, soviel Fett, «m 6 Klg. Kerzen, soviel Earbou, um 65 große Bleistifte auferttgeu zu köaoen. Aber da» ist noch nicht Alle»! Der Mensch trägt soviel Phosphor in fich, daß er für rund 820,000 Streichhölzchen ausreichen würde. Außerdem find «och 20 Kaffeelöffel Salz, 50 Stück Würfelzucker, 42 Liter Wasser und einige kleine Prisen wenig bekannter chemischer Substanzen vorhanden. • 3nm ersten Pasteur-Institut in Süd-Indien ist iu H y- derabad der Grundstein gelegt worden. Für die Kranken aller Klassen wird damit ein Krankenhau» verbunden sein, da» sowohl den britischen Unrerthanen al» den Uuterthaneu de» Nizam zur Verfügung steht. Die Anstalt soll nicht nur allen Personen, die von giftigen Thtereu gebissen worden find, schnelle Hilfe ermöglichen und ihnen so Verluste au Zeit und Geld ersparen, sondern auch Gelegenheit zu gründlichen baeteriologischeu, chemischen und pathologischen Untersuchungen geben, die zur Aufklärung und Bekämpfung der wett verbreiteten und gefährlichen Krankheit de» indischen Klima» beitragen können. E-ne der Hauptzwecke der Anstalt war außerdem in der Heranbildung tüchtiger Aerzte und Gelehrter gefunden. Die Studenten der Medicin werden dort Unterweisung in dm allerueuesten Verfahren zur Beobachtung, Behandlung und Vorbeugung von Eptdemieen erhalten, und alle von der Rr- gierung de» Nizam angestellten Aerzte werden diese Schule durchzumachen haben. Tin photographische» Laboratorium wird al» besonder» werthvoll für die neuen Untersuchungen über Pest und Malaria anerkannt. Die Leitung übernimmt ein Stabsarzt in Hehderabad, der kürzlich in Edinburgh, Paris und Berlin feine Ausbildung vollendet hat. Eingesandt. Gießen, 17. December 1898. Die Segnungen unseres VolksbadeS, das der berechtigte Stolz Gießens gewordm ist, empfinden nicht zum wenigsten die geistigen Arbeiter, die durch ihren Beruf den Tag hindurch an Schreibtisch oder Katheder gefesselt sind. Wem von ihnen freilich der ganze Vormittag, wie so Vielen, im Dienste des Berufes vergeht, der wird vielfach mit Sehnsucht nach der Möglichkeit ausschauen, vor Beginn seiner Dienst- oder Comptoirstunden durch ein erquickendes Tummeln im Schwimmbad für die Anstrengungen de» TageS fich zu stärken. Es ist ja bekannt genug, daß ein nach harter geistiger Anstrengung in den Abendstunden genommenes kaltes Bad vielfach, statt wohlthuend zu wirken, vielmehr zur Störung des körperlichen und geistigen Wohlbefindens beiträgt, und daß deshalb für Viele der Gebrauch von Schwimmbädern in den Abendstunden von ärztlicher Seite wtderrathen wird. Unter diesen Umständen gestatten wir unS, darauf hinzuweisen, daß eine frühere Oeffnung des Schwimmbades, etwa um 7»/, oder 7»/§ Uhr die Benutzung des Schwimmbades auch den Vielen ermöglichen würde, deren Dienstzeit (wie da» bei vielen Lehrern, Beamten, Kaufleuten u. s. w. der Fall ist) um 8 oder 8Vi Uhr beginnt, und die bisher von der Gelegenheit zu Vormtttagsbädern meist die ganze Woche hindurch auSgeschlossm £ find. Die Verwaltung deS VolksbadeS würde fich durch eine solche leichte Aenderung dec Badeordnung zweifellos vielseitigen, aufrichtigen Dank verdienen. H. verkehr, Cattb* utt» volk-wirthschaft. Gieße«, 17. December. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Butter per Pfd. JL 1.00—1.10, Hühnereier per St. 7—10 2 St. 00—00 H, Enteneier 2 St. 00—00 Gänseeier per St. tl—13 Käse 1 St. 5—8 Käsematte per St. 8 Erbsen per Liter 20 Linsen per Liter 30 Tauben per Paar JL 0.00—0.60, Hühner per St. 1.00—1.20, Hahnen per Stück JL 0.90—1.40, Enten per St. JL 1.80—2.50, Gänse per Pfund Al 0.48—0.60, Ochsenfleisch per Pfd. 68—74 Kuh- und Rindfleisch per Pfd. 46—58 Schweinefleisch per Pfd. 68—76 H, Schweinefleisch, gesalzen, per Pfd. 80 fh, Kalbfleisch per Pfd. 60—00 H, £ Hammelfleisch per Pfd. 50—66 H, Kartoffeln per 100 Kilo 6.00 bis S 6.50 AL, Weißkraut per St. 10—20, Zwiebeln per Ctr. 5.00—5.50, ? Milch per Liter 16 H. Dauer der Marktzeit von 8 Uhr Morgens biS 2 Uhr Nach- 1 mittags. Während der ersten 3 Stunden der Marktzeit darf im i Umherziehen nicht feilgeboten werden. Aeneste Nachrichten. Depesche« de» Bureau ,HersH". Berlin, 17. December. Die neueste Nummer des „Süddeutschen Postillon" ist auf Veranlassung der Münchener Staatsanwaltschaft wegen de» Gedichte» „Ein WethnachtSlied" eonfiScirt worden. Auch in der hiesigen Buchhandlung de» „Vorwärts" wurden einige Exemplare beschlagnahmt. Da» Gedicht soll gegen § 166 de« Strafgesetzbuches verstoßen, der -ton vergehen wider dir Religion i handelt. Berlin, 17.December. In Madrid circulirtengestern, nach einem Telegramm der „Bosfischen Zeitung", Gerüchte von einem Anschläge gegen Sagasta. To viel von! maßgebender Stelle mitgetheilt wird, ist der Fall folgender: Ein aus Cuba hrimgekehrter Soldat wurde gestern Nach- ' mittag auf einer Bank de» Präfidial-Gebäude» schlafend und betrunken aufgefunden. Al» die Schutzleute ihn hinauSschafften, machte er einen fürchterlichen Scandal. Berlin, 17. December. Die Letzlinger Hofjagd wird nach einer dem „Berliner Tageblatt" au» Salzwrdel j zugegangenen Meldung in diesem Jahre, wie nunmehr fest- • steht, nicht statlfinden. Berlin, 17. December. Wie der Lokal-Anzeiger au» « München meldet, wird da» 3. bayerische Armer-CorpS be- * reit» am 1. April errichtet. Da» erste bleibt in München, das 2. kommt nach Nürnberg und da» dritte nach Würzburg, tz Drm Rath der Stadt Leipzig ist vom sächsischen Krieg»- Ministerium mitgetheilt worden, daß der Sitz de« Gmeral- , CommandoS für da» neu zu bildende 19. Armee-Corp» nach Leipzig gelegt wird. Berlin, 17. December. In Monte Carlo vergiftete l fich dem „Berliner Tageblatt" zufolge ein 36 Jahre alter J Deutscher Namen- v. Schmitz. In einem Brief an den r Hotelbesitzer gibt er Spielverlust al» Motiv zum Selbstmord an. Berlin, 17. December. Au» London meldet da» „Berliner Tageblatt": Der Dampfer „I. Walker" ist bei San Francisco infolge einer Krssel-Explofiou in die Luft geflogen. Der Capitän und 5 Mann find tobt, 15 leben»- gefährlich verletzt. Berlin, 17. December. Mit Unterstützung der Oppo- z fitionS-Parteien wird der Abgeordnete Haussen im pren- 'l ßischen Abgeordnetenhause Ende Januar eine Interpellation M über die Ausweisungen in Schleswig Holstein einbring n. Bien, 17. December. Da» Amtsblatt publicirt eine l Verordnung, nach welcher die seiner Zeit vorgenommene t Sistirung der Gefchworeuen-Gerichte für die Be- * zirke Jaslow und Tarnow aufgehoben wird. Wien, 17. December. Wie von unterrichteter Seite mitgetheilt wird, find durch ein Übetau» herzlich abgefaßte» j Handschreiben Kaiser Wilhelm» an Kaisers Franz Josef alle Verstimmungen, welche durch die bekannte | österreichische Interpellations-Beantwortung de» Grafen Thun ° \ betreffend die Ausweisungen von Oesterreichern au» Preußen zwischen den Regierungen von Berlin und Wie« entstanden^ vollständig beseitigt worden. An maßgebender Stelle hat der Schritt Kaiser Wilhelm», der die Initiative ergriff, große« Eindruck gemacht. Pari», 17. December. Die von der „Libre Parole" für die Bittwe Henry veranstaltete Sammlung ergab bi» jetzt die Summe von 34000 Fr». Pari», 17. December. Der Cassatiuo»hof toitbr wie der „Figaro" meldet, heute Janrö» und einige andere Personen über da» angebliche Geständniß Dreysn» verhören. Am nächsten DieuStag sollen Lebrun Röuauld und einige andere Zeugen verhört werden, während am Mittwoch da» verhör de» früheren Minister» PoiucarrL stattfindet. Der Brief, welchen Esterhazy an den General-Procnrator Manau gerichtet hat ist von diesem dem Caffation»hof vorgelegt worden. E» ist aber noch keine Entscheidung getroffen, ob und in welcher Weise der Brief beantwortet werden soll. Rom, 17. December. Der „Jtalie" zufolge wird die Regierung heute der Kammer den Handel»vertrag mit Frankreich unterbreiten. London, 17. December. Lord Salisbury hielt gestern eine längere Rede über das Verhältniß Frankreich» zu England, in welcher er sagte, daß England nur deshalb nicht den Krieg erklärt habe, weil die Gefahren noch größerer Verwickelungen bestanden hätten. Loudons, 17. December. „Gtaudard" meldet au- Shanghai': Die chinefische Regierung hat die französische und englische Concession auf der Insel Tsai-Tao-Tae zugestanden. Die chinesische Regierung hat ferner erklärt, sie könne den Franzosen keine weiteren Zugeständnisse machen. London, 17 December. „Daily Mail" meldet an» Rom: Ja den Wandelgängeu der Kammer erklärte gestern der Abgeordnete Del Ono, eß bestehe zwischen England und Italien ein Uebereinkommen, w,ltze» einem formellen vertrage gleichkomme anb wonach beide Staate« wegen der Frage de» Rothen Meeres Hand in Hand gehe» werden. Petersburg, 17. December. Sofort nach der Rückkehv be» srauzöstichen Botschafter» Montebello nach Petersburg werben die Verhandlungen, betr. die CultnS-Streitig- feiten bezüglich der Ausübung deSCnltu» feiten» der Katholiken und Griechisch-Orthodoxen in Jerusalem, beginnen. Petersburg, 17. December. Zwischen Rußland und Oesterreich wurde ein Abkommen getroffen betreffend Ermäßigung de» Tarif» für Fleischtransporte von Rußland nach Oefierreich. Touristen und Sommerfrischlern aufs wärmste zu empfehlen ist die bekannte Sammlung von Meyers Reisebüchern, Geschickte und zuverlässige Führung. Vortreffliches und reichhaltiges Kartenmaterial. Handliches Format. 33 Aus führ licht Verzeichnisse gratis in allen Buchhandlungen. — Bibliographisches Institut in Leipzig und Wien. FMM-Mk 95 W. bis Mk. 5.85 per Meter — japanische, chinefische rc. in den neueste« DessinS und Farben, sowie schwarze, weiße und farbige „Herrneberg- Seive^ von 75 Pfg. bis Mk. 18.65 per Meter — in den modernsten Geweben, Farben und Desstns. 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Gießener Anzeiger. 20 Franken-St. Enal. Sovereigns Dollars in Gold 37, Hambrgr.HypBk. unk. b. 1908 4 Preuß.Hyp A.Bkunk. b.1900 37, Pomm.Hyp.A.Bk.unk.b.1906 4 FrkfLdw.Cred.Bk.unk.b.1900 Procent 476 Oesterr. Silberrente 4 Ung. Gold-Rente 3 Portugiesen 6 Mexicaner 4 Monopol-Griechen von 12424 Knabengarderobe in Tuch, Buckskin, Cheviot, Loden, Velours, Kamm- Coursbericht hs J. Kurz & Co«, Giessen, Kahihosjlrsjt 63. Frankfurter Börse vom 16. December 1898. HAPPAIlSIIITIinO in Tuch, Buckskin, Cheviot, Loden, " Velours, Kammgarn, Diagonal etc. Herren-Havelocks, Herren-Ueberzieher, Herren-Pelerinen mantel, Herren-Joppen, Herren-Sportpaletots, Herren-Schlafröcke, Herren- Hosen in allen Preislagen. 87, Frankftr. Hyp. Bk unk. b. 1906 99 00 37, Frkf.Hyp. Cred.B. unk. b. 1906 98.20 4 dto. unk. b. 1907 102.20 4 Deutsche Grdsch. B. unk. b. 1904 101.50 Evaug. Gottesdienste der Method. Kirche Neuenweg Nr. 9, Hinterhaus 1. Stock, Eingang Erlengasse. Sonntag den 18. December, AbendS 8 Uhrr Predigt. 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