•w* n,"8en« M b„ 'E Lettin. nifli l« wB» * K?r: tr ,QU$ lll biefern ^Qhrt Spendung rGichn |e lodern zu wollen. $tmieiwereiN: öchriftfühw; 10283 llnaou, Pfarrer. 1 bei dem Hinscheiden !T । und Familie. 10320 Herrn Psarrer HeNwig Schwester, sowie sür die HHime [d. (*m • jsan^9en ei" * W« b-< id de en Sarg trugen, verließ Freitag Abend 9 Uhr Bernstorff und ging nach Roeskilde. Auf dem Bahnhofe war ein prachtvoller Baldachin errichtet, der ganze Weg mit Blumen und Trauerfahnen geschmückt. Nach der Ankunft in Roeskilde wurde der Sarg in den Dom gestellt und ein kurzer Gottes- dienst abgehaltrn, dem nur die KönigSfamilie beiwohnte. ♦ 3n Petersburg hat es vorgestern tüchtig geschneit- Der zahlreich nbbergegangene Schnee hat in Petersburg und Umgebung Störungen in den Telegraphen-, Telephon- und electrischen Beleuchtungs-Leitungen verursacht. Am Mittwoch Abend war dort die Telegraphenstation zeitweilig vollständig vom telegraphischen Verkehr mit der Außenwelt abgeschnitten. — Der Schnellzug Petersburg - Wirballen stieß Mittwoch Abend um HUH'- zwischen Mischinskaja und Preobraschenska auf einen leeren Güterwagen. 4 Wagen entgleisten. Zwei Packmeister und ein Conducteur wurden leicht verletzt. * Eine Kundgebung zur Ehre Schiller». Au« St. Louis wird geschrieben: Das von dem Brauer und Millionär Charte« Stiefel gestiftete prächtige Schiller-Denkmal für St. Loui« wird im Laufe dieses Monats enthüllt werden. Der Schiller-Verein, dem die Elite unsere« DeutschthumS angehört, will die Feier zu einer patriotischen Kundgebung de« gesammten deutschen Elementes machen, und hat alle deutschen Vereine von St. Louis und Umgegend eingeladen, fich in corpore zu betheiligen. Da» Ganze soll den Anstrich eines „deutschen Tages" haben, zur Ehre de« großen Dichter«. ES dürfte die größte Kundgebung seit Jahren werden. • «ugeschossene Schnellzüge. Mau meldet der „N. Fr. Pr." au« TemeSvar: Auf den Bukarest Wiener Schnellzug wurden in letzter Zeit wiederholt Attentate verübt, deren Urheber man bisher nicht ermitteln konnte. Vor der Station Balkavy, zwischen Temesvar und Szegediu, wo die Linie nach Nagy-Szent Miklo« abzweigt, wurden, wie es scheint, immer von derselben wuthwilligen Hand, SchÜffe abgegeben. Vorige Woche durchbohrte eine Kugel da« Coupe de« Teme«- varer Tafelrichter« Burian, pfiff neben seinem Ohre vorüber und bohrte fich in da« Sitzpolster ein. Nach dem Projectil zu urtheilen, bediente fich der Attentäter eine« Flaubert- Gewrhre«. Am 11. October stand der Director der Teme«- und Bega-RegulirnugS'Gesellschast, Nicolaus v. Jankovich, in demselben Zuge auf dem Corridor eine« Waggon«, al« eine Kugel die Gla«scheibe zertrümmerte und, den Hut Janko- vichS durchbohrend, in den Plafond eindrang. In beiden Fällen wurden Anzeigen erstattet, aber bisher ohne Erfolg. Die „TemeSv. Ztg." erwähnt bei dieser Gelegenheit, daß auf denselben Schnellzug am Morgen deS 16. September In ganz gleicher Weise ebenfalls geschaffen wurde. Mit diesem Zuge reiste Fürst Ferdinand von Bulgarien zur Leichenfeier der Kaiserin nach Wien. Der Schuß traf jedoch nicht den fürstlichen Hof-Salonwagen, sondern ein Coup«, in dem die TemeSvarer Deputation zur Leichenfeier reiste. * Ei« mächtiger SiSberg wurde kürzlich in der Nähe von Island beobachtet. Der isländische Postdawpfer „Skalholt" hat nämlich am 23. vor. Mt». im Jsasjord unter 66 Grad 23 Miu. n. Br. und 21 Grad 36 Min. westl. Länge einen Eisberg angetroffen, der in einer Wasiertirfe von 49 Faden auf Grund stand und fich 200 Meter Über die Meeresoberfläche erhob. Sein Umfang betrug mindesten« 6000 Meter. Als das Schiff den Eisberg pasfirte, fiel die Temperatur um 5 Grad. Der Eisberg bildet natürlich eine große Gefahr für die Segelschiffe, um so mehr, da zu befürchten ist, daß er eine« Tage« von Wind und Wogen iu'S Meer hinauSgetriebeu wird. • Radfahren uud große Fuße. Nach der Erklärung eine» bekannten Fahrer« haben die Fahrräder mehrfachen Einfluß auf da« Schuhgeschäft. E» ist zweifello« bewiesen, daß der Fuß durch baß Radfahren in einer einzigen Saison 1—2Vi Zoll größer wird. Hunderte von Radfahrern haben diese Thatsache bestätigt. Bei Männern macht da« zwar nicht» miß, denn diese machen fich mit sehr wenigen AuS» nahmen nicht so viel auß der Größe ihrer Füße, al« ander Bequemlichkeit. Bei den Damen ist jedoch die Sache ganz ander«. Sie tragen Sportschuhe zum Radfahren, erfahren aber zu ihrem Kummer, daß fie nach einer Saison dieselbe Schuhgröße nicht mehr tragen können, die fie benutzten, ehe fich ihre Füße entwickelten. Durch da« Rad- fahren wird der Fuß nicht nur länger, sondern auch breiter. Die Schuhfabrikanten machen daher jetzt viel mehr größere Damennummern al« früher. Thatsächlich thut e« ja einem hübschen Mädchen durchau« keinen Schaden, wenn sein Fuß etwa« länger ober breiter wird, und dagegen kämpsen läßt fich allerdings nicht. Wer die schönen Seiten, die der Radfahrsport hat, genießen will, muß auch die Folgen tragen — oder die Folgen müssen den Sportliebhaber tragen. * Bjorusou und die Ehrenlegion. Bekanntlich hat Bjö rnstjerne Björnsou schon vor Jahren da« Kreuz der Ehrenlegion erhalten, allein man hat lange darüber gestritten, ob er diese Dekoration wieder zurückgeschickt oder jemals angelegt hat: denn Björnsou ist ein abgesagter Feind de« OrdenSwesenS. Jetzt endlich ist festgestellt worden, daß Björnfon ein einzige» Mal in seinem Leben, feinen Prinzipien zum Trotz, da» rothe Band angelegt hat. Die» geschah zu Pari» am 11. October 1878. In dem Hause, in welchem der nordische Dichter und sein jetzt in Rom ansässiger Landsmann Dr. med Munthe wohnten, war drei Tage zuvor die Tochter des Portier» gestorben. Dieser war noch einer von der alten Schule und hielt viel auf Titel und Orden. So kam e«, daß Munthe am Vorabend der Beerdigung Björnfon erklärte, er würde den Portiersleuten die größte Freude machen und sie in ihrer Trauer nm den Verlust de« einzigen Kinde« am besten tiösteu, wenn er zum Begräbniß da« rothe Band anlege- bann würden doch zwei decorirte Ritter dem Sarg folgen. In dieser Thai- fache würden die armen Eltern eine große Ehrung der Tobten erblicken. Björnfon würbe gerührt, und so kam e», daß am 18. October 1878 zwei decorirte Ritter dem Sarg der Madeleine Turbot folgten. Der eine derselben war Björnsou, der bei dieser Gelegenheit zum ersten und letzten Mal einen Orden getragen hat. Wie ein Alphonse Daudet'sche« Idyll klingt die Geschichte von der armen französischen Portier»- tochter, der die beiden becorirten Ritter au« dem Land der Eisbären folgten, und den untröstlichen Eltern, welche durch Munthe« Vermittlung eine so großartige Ehrung ihrer Tochter durchsetzten und selbst Björnsou besiegten. • Gegen die Kurpfuscherei. Von den ärztlichen Bezirks- vereinen im Königreich Sachsen soll eine Sammelforschnug über die Gemeingefährlichkeit der Kurpfuscherei in Sachsen veranstaltet werden. Die Sammelforschung soll fich erstrecken: auf die Personalien de« Kurpfuscher«, insbesondere auch auf früheren Beruf, bezw. Beschäftigung- die Art der Ausübung der Pfuscherei- die Art der öffentlichen Reclame (mit aus- sührltchen Belegen)- die Art der erfolgten Gesundheit», schädigung bei dem Behandelten - kam der Fall zur Anzeige? Ist Bestrafung erfolgt? Welcher Art? Ist Freisprechung ober Einstellung de« Verfahren« erfolgt? Au« welchen Gründen? Nach welchen weiteren Richtungen hin hat der be* * treffende Kurpfuscher al« gemeinschädlich und gemeingefährlich fich erwiesen? — Die au« dem Material der vier Kreisvereine gewonnene Zusammrnstellung und deren Ergebnisse sollen in einer Denkschrift verarbeitet werden, welche dem BundeSrath und Reichstag zu unterbreiten ist, sobald die vov der preußischen Regierung zu erwartenden Anträge auf Wiedereinführung be« Ku'pfuschereiverboteS zur Berathung stehen. Die Kosten der Sammelforfchung, ln«bcfonbere für die etwa benötigten Formulare und für die Denkschrift sollen von den Kaffen der vier Krei«vereiue gemeinschaftlich getragen werden. Wissenschaft, Citerafur und Annft. — Katechismus der Stereometrie, begonnen von JRiefcarU Schurig, vollendet und einheitlich bearbeitet von Ernst Riedel- Mtt 159 Textfiguren. In Ortginalletnenband 3 Mk. 50 Psg- Der- lag von I. I. Weber in Leipzig. Don diesem mit Texlfiguren re ch auSgestatteten Katechismus der Stereometrie lagen die ersten via Abschnitte über die gegenseitige Lage von Ebenen und von Gerade», von den körperlichen Ecken, den eckigen und runden Körpern v« Richard Schurig vor, als nach dem Tode dieses Prtoatgelehrt« Ernst Riedel, Oberlehrer am Ricolaigymnastum zu Leipzig, du Vollendung deS BucheS in die Hand nahm. Dabet kam vor Allem in Frage die völlig neue Ausarbeitung der beiden in der Prax» überaus wichtigen Abschnitte über die Berechnung deS Rauminhalt« der Körper und ihrer Oberflächen, sowie über die Berechnung der Oberflächen und Rauminhalte von Körpern mit Hilfe des Schwerpunktes. Dazu kamen die Anhänge über Maxima und Minima urS über die Lehrm von den Kegelschnitten. Da der zuletzt genannte Verfasser auch die nicht von ihm herrührenden Capitel sorgsälttg nochmals überarbeitet hat, so erscheint das ganze Buch wie einem Guß. Spichluu der ntrtinigftn Frankfurt« StuWeuter. Overrrharr». . DimStag dm 18. October: Carmen. Mittwoch ds 19. October: Margarethe. Donnerstag bm 20. October: D>e Abreise. Vorher: Cavalleria rusticana Zum Schluß: Da» Versprechen htnterm Herd. Freitag dm 21. October: Mtkad-- Ballet-Divertissement. Samstag dm 22. October: Die Abreise. Vorher: A Basso Porto. Sonntag den 23. Octovv, Nachmittags 3*/e Uhr: Mikado. Abends 7 Uhr: Stumme dm Portici. Montag den 24. October: Mignon. MoufpUlbaul. Dienstag dm 18. October: Kaufmann von Venedig- Mittwoch dm 19. October: Im weißen Rößl. Donnerstag dm 20. October: Im weißen Rößl. Freitag dm 21. October Seelenstürme. Hieraus: Die goldene Eva. Samstag w 22. October: Im weißen Rößl. Sonntag den 23. OctoA Nachmittags 3«/»Uhr: Im weißen Rößl. AbmdS 7Uhr: im Winkel. Montag dm 24. October: Jüdin von Toles- "°°'N> «Ä**1 1 «tt I(jt ? Ult 'S« Ä* «■«■ tfftmt 5** M‘ 6:fc i«6 fit k "L?r **Aas „5 b“ «huitiiot "?btt tifWttt», ob „ ikll ■ t'J'u’H*" b» bti Dütnletftm MWtnlon ein DiM« M Trotz, hl iotk $ j« Parts am H.$)ctob* tm drr mW Dich,n tti iblfflann Dr. med 1,1 Tochter bti tyrtitii p von ter alt« Schale m So fam es, ba§ Mmnl-. ömfon erklärte, er »Qrh iudr wache« Itntthibil Vaud anltßt; bann leiröti iatg folgen. Ja bielerTtzib Ine große Ehrung dnTokri hrt, und so kam U, tag u litt Ritter dem Sarg tn eine derselben ttatCjinrioi ersten und letzten Mol tloo Alphonse Danbrt'schi» Mfl rrmea französischen Portterl i Ritter auf dem Land la glichen Eltern, welche dott oßarttge Ehrnng ihrer Tochto befiegten. Von den ärztlichen Lezirks a soll eine SanMliorschm-i r Anrpfnscherei in Sachs» lforschnng soll fich erstreäru Hers, lulbtlonbw M * mg; b\t Art btt W^\ Mchn M«nt (mH» bei ersolgten SW»^ i: kam der gaBi« W 1» 81t? 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