Nr 41 Krschcint ILgNch mit Ausnahme deS Montags. Die Gießener AsamikieuölLtter «erden dem Anzeiger «Schentlich viermal beigelegt. Erstes Blatt.Freitag dm 18. Februar 18»8 Gießener Anzeiger A«uq» preis vierretjäbrlich 2 Mark ÄJ Yfg. monatiufi 76 Pf», mit Brrvtzerloh«. Bei Postbezug Mark 60 Pf», ierteljährlich. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Norm. 10 Uhr. General-Anzeiger Alle Anzeigen-BermittlungSstelle» be» In- und Auslande» nehmen Anzeigen für >en Gichmer Anzeiger ntgegm. Anrts- unb Anzeigeblatt für den Ktets Gieren» Aedaction, Expedition und Druckerei: zq»rßr«tze Zlr. 7. Gratisbeilage: Gießener Familienblätter. 1 ■ ■——9 Adresse für Depeschen: Anzeiger Fernsprecher Nr. 51. Amtlicher Theil. Bekanntmachmg, betreffend: Bildung einer öffentlichen Waflergenoffmschaft iür die Fluren I—VII der Gemarkung Feldhetm und Flur VUI der Gemarkung Beller-Heim. Nachdem Großh. Ministerium de» Innern durch Der« fügung vom 3". Februar 1898 zu Nr. M. d. I. 2094 dem Statut der rubrtcirten Waffergenoffenschaft die Genehmigung ertheilt hat, wird in Gemäßheit deS Art. 38 des Gesetzes vom 30. Juli 1887 nachstehender Auszug aus demselben unter dem Anfügen zur öffentlichen Kenntntß gebracht, daß daS Statut mit seiner Verkündigung in Kraft tritt. 1. Name der Genossenschaft: Waffergenoffenschaft Feldheim. 2. Sitz derselben: Uiphe. 3. Gegenstand des Unternehmens: Ent« und bezw. Be- Wässerung der Fluren I—VII der Gemarkung Feldheim und Flur VIII der Gemarkung Bellersheim. 4. Die von der Genoffeuschaft au-gehenden Bekannt« machuugen werden unter der Bezeichnung: „Wasser« genoffeuschaft Feldhetm" im KretSblatt für den Kreis Gießen bekannt gemacht und vom Vorsteher unterzeichnet. Gleichzeitig wird Tagfahrt zur Wahl des Ge- uofsenschaftsvorstands auf Montag den 7. März 1898, Nachmittags 3*/g Uhr, in oar Gemeindehau- zu Utphe anderaumt und zu derselben die Geueralver« fammluug der Genossenschaft- Mitglieder hierdurch eiu- bernfen. Gießen, den 14. Februar 1898. GroßhrrzoglicheS Kreisamt Gießen. v. (Sagern. Bekanntmachung. betreffend: die Vtehmärkte zu Gießen. Die auf den 22. und 23. l. M. für die Stadt Gießen auberaumten Vtehmärkte finden unter den seither üblichen Bedingungen statt. Gießen, den 17. Februar 1898. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern.__ Gießen, den 15. Februar 1898. Betreffend: Die Aufsicht über das dienstliche und außer- dienstliche Verhalten der Schuloerwalter und Schulgehtlfen. Die Großh. Kreis-Schulcommission Gießen au die Schulvorstände des Kreises. Diejenigen von Ihnen, welche mit unserer Auflage vom 1. Februar 1898 — Gießener Anzeiger Nr. 28 — noch im Rückstände find, werben an deren umgehende Erledigung erinnert. v. Gagern. Deutscher Neich.tag. 42. Sitzung vom Mittwoch den 16. Februar 1898. Tagesordnung: Zweite Lesung des Antrages Auer auf reich-gesetzliche Regelung des Verein-- und Dersammlungs« rechtes. Der Antrag fordert schrankenlose CoalitionS« und Bersammlung-freiheit. Abg. Geyer (Soc.) befürwortet den Antrag unter Hinweis auf die Entwickelung des öffentlichen Leben-, auf die Schulung aller Parteien, namentlich auch der Arbeiter- Partei. t Abg. Rickert (frs. Vg.) erinnert an da« Versprechen des Reichskanzlers bezüglich der Aufhebung des Verbindungs- Verbots. Noch immer sei dieses Versprechen in Preußen nicht eingelöft. Selbst in Sachsen habe man anders gehandelt, und in Bayern hab» man neuerdings ein Gesetz vorgelegt, welches zu der preußischen Vorlage in schroffstem Gegensatz strhe. Ex plaidire dafür, den vorliegenden Antrag an eine Commission zu verweisen. Wolle man dies nicht, dann schlage er vor, in § 1 lediglich das Versammlung-recht unbeschränkt freizugeben, desgleichen das VeretnSrecht, aber mit rtuem Zusatz, welcher den Vereinen auch erlaube, mit anderen inländischen Vereinen in Verbindung zu treten. Abg. Singer (Soc.) beleuchtet da- völlige Fernbleiben deS BundetrathS von der heutigen Verhandlung über diesen Gegenstand. Außerordentlich bezeichnend sei auch das beredte Schweigen aller übrigen Parteien, sogar de- Centrums. Redner kritifirt sodann da- Verhalten Preußens in Sachen der Aufhebung des Verbindungsverbots und wendet sich noch gegen das Verlangen nach Ausschließung Minderjähriger von der Theilnahme an Vereinen und Versammlungen. Schließlich wünscht er sofortige Erledigung im Plenum und keine CommisfiouSberathung. Abg. Bass er mann (nl.) erklärt, auch seine Freunde wollten ein Vereins- und Versammlung-recht auf liberaler Grundlage und hielten eine CommisfionSberathung für überflüssig. In Bezug auf die Minderjährigen sei er anderer Ansicht als Herr Singer. Der Antrag sei in der vorliegenden Faffung unannehmbar. Abg. Lieber (Centr.) führt auS, auch seine Partei könne den Antrag, so wie er ist, nicht annehmen. Die Hauptsache für daS Centrum sei die Beseitigung der drei Haupterschwerniffe für die Arbeiter, und zwar erstens die vom Ceutrum und auch von dem Fretfinntgen Schneider beantragte Anerkennung der Berufsvereine, zweitens Abänderung deS § 152 der Gewerbeordnung behufs Sicherung des CoalitiouSrechtS der Arbeiter für wirtschaftliche Zwecke, dritten- die vom Abg. Bafferwann beantragte Aufhebung deS BerbindungSverbotS. Würden diese drei Forderungen ange- nommen, dann werde damit mehr erreicht, als mit der ja doch fruchtlosen Annahme des Antrages Auer. Abg. Rickert (sts. Bg.) wendet sich gegen die Abgg. Dr. Lieber und Singer, worauf Abg. v. Massow (conb) erklärt, seine Partei werde weder für den Antrag Auer noch für CommissionSberathung stimmen. Sie wünsche, daß diese Materie im preußischen Abgeordnetenhause geregelt werde. (Aha! und Gelächter). Abg. Stolle (Soc.) ist für den Antrag Auer. Abg. Lieber mann v. Sonnenberg (Antis.) wünscht eine reichsgesetzliche Regelung der Materie, der gegenwärtige Zustand sei unhaltbar. Der Antrag Auer sei aber unannehmbar. Er sei für commiffartsche Berathung. Der Antrag Rickert (frs. Bg.) auf commiffarische Berathung wird abgelehnt, ebenso alsdann § 1 des Gesetzentwurfes Auer, sowie auch § 1 der Faffung Rickert. Damit ist der Gegenstand erledigt. Es folgt die Berathung des Antrages Müller-Wal- deck (Antis.) auf Vorlegung eines Grsrtzis betr. staatliche Prüfung und GenehmigungSpflichtigkeit der Versicherung«- bedingungen von PrioaiverficherungSgesellschaften. Abg. Müller-Waldeck (Antis.) schlden, wie sich mehrfach unsolide Versicherungsgesellschaften der EntschädigungS- pflicht zu entziehen gewußt hätten, wie aber auch bei soliden Gesellschaften die VerficherungSbedingungen theilweise das Jntereffe der Versicherten zu kurz kommen ließen. Abg. Vogtherr (Soc.) stiriwt für den Antrag. Eine reichsgesetzliche Regelung deS Versicherungswesens sei jeden- falls sehr erwünscht. Abg. v. Saltsch (cons.) ist gleichfalls für den Antrag. Ministerialdirector v. Woedtke erklärt, der Entwurf eines ReichSverficherungSgesetzeS sei bereit» ausgearbeitet, und er hoffe, daß der Entwurf in naher Zeit den gesetzgebenden Körperschaften vorgelegt werden könne. Nachdem noch die Abgg. Gröber (Centr.) und Ham- wacher (ul.) für eine reich-gesetzliche Regelung deS Versicherungswesens platdirt, wird der Antrag Müller mit Rücksicht auf die Erklärung vom BundeSrathStische zurückge- zogen. Morgen 2 Uhr Postdampfervorlage. Etat des ReichS- eisenbahnamt«. Schluß nach 5!/a Uhr. Versuche- Reich Berlin, 16. Februar. Gestern Abend hat beim Kaiser- paare ein Diner zu 22 Gedecken stattgefunden, zu welchem u. A. der Großherzog von Sachsen, Prinzessin Heinrich von Preußen, der Herzog von Ratibor und Gemahlin und Pro- feffor v. Eßmarch Einladungen erhalten hatten. Berlin, 16. Februar. Herrenhaus. Der Gesetz- eutwurf betreffend Aufhebung der AmtScautionen wird in der vom Abgeordnetenhause angenommenen Faffung ohne Debatte genehmigt. Desgleichen nach längerer Berathung mit einigen Abänderungen der Gesetzentwurf betreffend daS Anerberecht bei Landgütern in der Provinz Westfalen re. Berlin, 16. Februar. Die WahlprüfungS-Com- misston deS Reichstages hat die Wahl des Abgeordneten Schmidt (Bayern), der an Stelle des verstorbenen Abgeordneten Marquardsen in den Reichstag gewählt worden ist, für giltig erklärt. Berlin, 16. Februar. Die Commission deS Reichstages zur Berathung des Branntwein steuer gesetzeS hat die Vorlage erledigt und an derselben zwei Aenderungen vorgenommen: 1) da« i»)esammtcoutingent muß nicht herabgesetzt werden, sondern kann herabgesetzt werden,- 2) sür Erhebung und Verwaltung der Brausteuer wird vom 1. October ab eine besondere Vergütung an die Einzelstaaten n chl wehr gezahlt. — StaatSsecretär Frhr. v. Thtelmann gab die Erklärung ab, die Regierungen ständen diesem Anträge sympathisch gegenüber, eS sei aber noch kein Beschluß gefaßt worden. Berlin, 16. Februar. DaS Abgeordnetenhaus überwies nach längerer Berathung die Anträge Weyerbusch und Mies, belrtffenb Abänderung de- Commuualabgaben- gesetzeS, an eine Commission von 14 Mitgliedern. Berlin, 16. Februar. Die Budget-Commission des Reichstages setzte heute die Berathung de« Militär- etatS fort. DaS Capitel „Höhere Truppeubefehl-haber" wurde erledigt. Berlin, 16. Februar. Da» So mite zur Errichtung eine» Denkmal« für die Märzgefallenen hat jetzt in einer Eingabe an den Magistrat und die FriedhofSoer- waltung die Erlaubniß zur Errichtung eines Denkmals vachgesucht. Der erforderliche Baufonds soll gesichert sein. Ansland. Wien, 16. Februar. In Laibach beabsichtigt die Polizei, für die Studenten das Farbentragen zu ver- bieten, da die Angriffe der slovenischen Bevölkerung auf deutsche Studenten fortdauern. Pari», 16. Februar. In der Umgebung des Justiz- palafte« und in den Wandelgäogen deffelbeu herrscht heute Ruhe, auch beim Eintreffen ZolaS ereignete sich keinerlei Zwischenfall. Die Sitzung wurde um 12»/, Uhr eröffnet. Der Saal ist wieder überfüllt. Loudon, 16. Februar. „Daily Chrovicle" meldet au« Rom, der russische Gesandte habe verkünden lassen, daß der Zar die Candidatur de« Prinzen Georg von Griechen- land als Gouverneur noch nicht aufgegeben hat. Petersburg, 16. Februar. Dte russische Regierung wird demnächst ein Ministerium für öffentliche Gesundheitspflege errichten. Zum Chef diese- Ministeriums soll Senator Lichatschew bestimmt sein. Konstantinopel, 16. Februar. Die Pforte beantwortete den letzten Schritt der Botschafter dahin, daß die Occupation der betreffenden thessalischen Dörfer die Steuer-Ein- treibung bezweckt habe, die berechtigt gewesen sei, da die betreffenden Dörfer innerhalb deS Occupation-gebiete« liegen, wie auch die offiziellen Athener Blatter aneitrnnen. Newyork, 16. Februar. Nach Anficht eines Matrosen des untergegangenen Kriegsschiffe- „Maine" soll die Explosion in dem zur Aufbewahrung von Schießbaumwolle für Torpedo- benutzten Magazine stattgefunden haben. Washington, 16. Februar. Nach einem weiteren Telegramm de» Capitän« der „Maine" find 23 6 Manu- schäften und zwei Offiziere umgekommen. Havana, 16. Februar. Der Verlust an Menschenleben beim Untergang de- „Maine" ist noch nicht genau ermittelt. E« dürften über 100 Mann von der Besatzung tobt oder verwundet sein. Um 11 Vs ^fjr brannte die „Maine" au-. Der Capitän sagt au-, die Explofiou habe im Bug stattgefunden. Er wurde am Kopfe leicht verletzt. Er befahl den anderen Offizieren, fich zu retten, so gut wie fie könnten. Der spanische Admiral Manterole beorderte eine Anzahl Boote zur Hilfeleistung. General Blanco beauftragte die anderen Generale, die Hilfeleistung eiozuleiteu. Feuerwehrleute standen den an daS Ufer gebrachten Verwundeten bei. Locales uitfc provinzielles. Sieben, den 17. Februar 1898. Empfang. Seine Kgl. Hoheit der Großherzog empfingen am 16. Februar u. A. den Oberst v. Madai, Commandeur deS Infanterie-Regiments Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess.) Nr. 116 und den Oberbibliothekar Professor Dr. Haupt von Gießen. Schwurgericht. Verzeichniß der Hauptgeschws- renen für dte am 7. März 1898 beginnende Sitzung«- Periode des Schwurgerichts der Provinz Oberhessen: 1. Diehl, Karl, Bürgermeister in Rainrod bet Schotten. 2. Vogt, Karl, Gemeindeeinnehmer in Bingenheim. 3. Döring, Ernst, Privatier io Gießen. 4. Kleberger, Ernst, Landwirth io Melbach. 6. Sehrt, Johann Georg L, Rrchner in Ober - Besfiogen. 6. Momberger, Konrad IV., Landwirth in Unter-Seibertenrod. 7. Scheid, Christoph IV., Landwirth in Großen - Buseck. S. Fertsch, Wilhelm, Kaufmann in Friedberg. 9. Schudt, Georg, Müller tu Hof-Schwalheim. 10. Bierau, Karl, gräfl. Oberkammerrath in Friedberg. 11. Schreiner, Heinrich III., Landwirth in Ruttershausen. 12. Küchel, Heinrich Johann, Gerber in Butzbach. 13. Schäfer, Heinrich, Rentner in Lich. 14. Kalbfleisch, Christian, Müller in Billertshausen. 15. Klemm, Ludwig, Kammerossefsoc in Lich. 16. Schrimpf, Heinrich, Bürgermeister in Schlechtenwegen. 17. HarreS, Adam, Land- wirth in Ehringshausen. 18. Mondigler, Heinrich, MechaotkuS in Friedberg. 19. Lutz, Eduard, Landwirth in Elpenrod. 20. Bender, Karl Otto, Kaufmann in Hungen. 21. Ammer, Konrad Johann Wilhelm, Landwirth in Klein-Eichen. 22. Dieffenbach, Heinrich L, Beigeordneter in Berstadt. 23. Schäfer, Heinrich II., Bürgermeister in Eschenrod. 24. Laug, Heinrich, Gemrindeetnnehmer in Wieseck. 25. Hirz, Balthasar V., Landwirth in Steinberg. 26. Feuerdach, Georg Philipp, Gemeindeeivuehmer in Ockstadt. 27. Btndernagel, Karl, Buchhändler in Friedberg. 28. Fischer, Adolf, Kohlenhändler iu Meßen. 29. Fieser, Valentin, Fabrikant in Gießen. 30. v. Münchow, Kurt, Privatier in Gießen. e*H Stadttheater. Die gestrige Aufführung des Suder- «auu'schru Schauspiels „Da» Glück im Winkel" fand vor schwach besetztem Hause statt, waS recht bedauerlich, denn auch dieses Stück bekundet das bedeutende Talent des berühmten Dramatiker« und verdient vollste Würdigung. Mag fein, daß da» seit 1895 bis jetzt alljährlich hier auf dem Sptelplao erschienene Werk schon allzu bekannt ist, so daß selbst die Gewinnung eine» GaftrS nicht mehr als Anziehungskraft zur Erzielung eines gutbefuchteu Haufe» ausreicht. Offenbar hatte unter solcher TheilnahmSlofigkeit deS Publikum» die gestrige Wiedergabe des Drama» in mancher Beziehung zu leiden, denn sie stand nicht auf gleicher Höhe der früher gebotenen. Herr Iarttz als Gast erfreute in der Darbietung de» Röcknitz wohl durch lebhafte», flotte» Spiel, ließ jedoch jeueu heißblütig verführerischen Zug vermiffen, der dessen „ganz niederträchtige Sorte von Blut" offenbart und ihm die Weiber rutgegentreibt. Diese» charakteristische Symptom, das iu ollen Fasern dieses nur auf Raffe bei Pferden und Weibern sehenden sie herrlichen Don Juans steckt, offenbarte sich weder mimisch noch sprachlich. Doch bekundete im Uebrtgen das Spiel de» Gaste» große schauspielerische Routine und Sicherheit, und ließ erkennen, daß Herr Jaritz in anderen Rollen bet guter DiSpontruug Bedeutendes zu leisten vermag. Immerhin drängt sich uns die Frage auf, warum nicht unter den einheimischen Kräften dem für diese Rolle besonders geeigneten Herrn Janson Gelegenheit gegeben wurde, damit fein Können zu zeigen und sich einen Erfolg zu holen. Herr Fritzschler als Rector Wiedmann, sowie Fräulein Würdig al» Elisabeth befriedigten. Fräulein B e r u e r blieb mit ihrer Bettina tu der Auffaffung manches schuldig, desgleichen Herr Forsch, der den Charakter deS KreiSschulinspectorS gerade tuS Gegentheil verkehrte, so daß deffeu anmaßende, perfide, ironische Aeußerungen gar nicht zur Geltung kamen. Wir hätten gern Herrn Liebscher mit dieser Roll- betraut gesehen. Fräulein v. Winterstein bewährte sich als Leuchen, desgleichen Herr Böhm als Hilfslehrer Dangel. Nicht ver- geffen feien die Geschwister Helm, welche die beiden Kinder des RectorS gut tu Sprache und Spiel repräfenttrteu. — Die Regte zeigte sich eiwa« nachlässig, was besonder» im dritten Act ausfiel. Das Publikum bekundete keinen von inneren Impulsen getragenen Beifall, denn sonst wäre er »och lebhafter gewesen. • • 3« der Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde sprach am Dienstag Herr Dtrector Bansa über „Sociale- au» Japan". Der Vortragende, der mehrere Jahre tu Japan »hStig gewesen ist, wußte, au» dem retcheu Schatze seiner eigenen Beobachtungen schöpfend, au» dem Leben de» intelligenten JuselvolkeS interessante Mttthrilungen zu machen. Er beschränkte sein Tbema auf die fünf menschlichen Beziehungen (vom Japaner „Go-rin“ genannt), die den Kern der Lehre de» Coufuctuö bilden, nämlich die Beziehungen zwischen Manu und Frau, Vater und Sohn, Geschwistern, Freunden und Herr und Diener. Jyeyasu (f 1616) erklärt daS Zusammenleben von Mann und Frau für ein Grundgesetz der menschlichen Gesellschaft. Die Frau ist tu Japan so gut wte rechtlos, wenn ihr auch im Kaiserhause der Weg zum Thron beim Mangel eine» männlichen Erben offen steht. Schon von früher Jugend an wird sie zum Gehorsam erzogen. Er ist zunächst der Vater, dann der Mann und — wenn sie Wittwe wird — der älteste Sohn, dem sie Gehorsam schuldet. Dafür ist die Behandlung der Frauen von Seiten der Männer eine sehr gute. Die Ehe wird nur al» Geschäft betrachtet. Der Mann darf Nebeufrauru haben. Braut und Bräutigam lernen sich erst nach vollzogener Eheschließung naher kennen, nachdem sie sich vorher nur flüchtig gesehen und gesprochen haben. Die Erziehung der Ktoder pflanze diesen vor Allem Ehrerbietung gegen die Eltern, besonder» gegen den Vater, rin- sie ist im Uedrigen nicht allzustreng. Die Pfl chten der Freunde unter einander werden sehr erust genommen. Sie gehen sogar so wett, daß ein Freund deu andern unter ge- wtffen Voraussetzungen durch Kopfabschlagen tödten muß. Da« verhältniß zwischen Herr und Diener zeichnet sich durch milde Behandlung von der einen und außerordentliche Treue von der andern Seite aus. Der Vortragende erläuterte diese Grundzüge durch Beispiele, wobei er intereffante Streiflichter auf die Geschichte Japan» fallen ließ. Dazwischen flocht er ausführliche Einzelbeschreibungen ein, wie z. B. über die Gebräuche bei der Eheschließung, Bemerkungen über Kinder- erztehuvg u. dgl. w. Zum Schluß trug er zur Charaktrr siruug der japanische Volksseele eine uralte Legende vor. Der Beifall der Gesellschaft dankte ihm für seine eben so lehrreichen al» feffelndeu Ausführungen. * • Ritzsche' Bortrage. Der zweite Vortrag de» Dr. Horueffer beschäftigte sich mit dem Begriff deS Uebermenschen. vr. Horneffer betrachtet feinen Geiste»- Helden, wie wir schon am Einleitungsvortrage sehen konnten, tm geschtchtSphilosophischen Zusammenhaoge, nicht lo»gelöst von der voranfgegongeneu Bewegung, dir der gestrige Vortrag noch einmal karz iu ihren Wendepunkten characteristrte. Der letzte große versuch, W ffen und Glauben zu versöhnen, liegt in Letbuitz vor. Auf die christliche Metaphysik waren einerseits die tiefsinnigen pantheistischen Systeme gefolgt, welche den Gedanken der Tranßcendenz Gotte» mit dem der Immanenz vertauschen, und andererseits die einfacheren, aber dürftigeren deistischen, welche die Welt al» vollendetes mechanisches Kunstwerk ansehen, in da» kein auherweltlicher Wille mehr etngreifeu kann. Kaut» KriticiSmuS, feine Unter- fcheidung von „Ding an sich" und „Erscheinungen" halte überhaupt alle Metaphysik beseitigt, anderersett» aber wiederum dem Glauben Thor und Thür geöffnet. Die „practische Vernunft" gtebt bei Kant zurück, waS die „theoretische Vernunft" zerstört hat. Die Nachfolger tonnten sich nun entweder an da» kritische, auslösende Element anlehnen, dasselbe weiterführen oder auch zu dem Glauben in seinen kindlichsten Formen zurückkehren. Beide- geschah. Schopenhauer ist daun der Erste, welcher, ausgehend von dem Kant'schen Gedanken: — daß wir die Dinge nur immer al» unsere Vorstellungen begreifen — ein Neues fügt, indem er hinzusetzt: aber der Mensch, der diese Vorstellungen hat, ist selbst doch ein Gegenstand der Welt, die er begreift, und daS Wurzelhafteste seiner Vorstellungen ist daS Fühlen und Wollen. Wa» der Mensch in seinem Grundwesen ist, da- ist schließlich auch die Welt: nämlich Wille. Dieser blinde, planlose Wille, der auf allen Stufen, auf den organischen wie unorganischen in» Leben drängt, gebärt den großen Kampf und das große Leiden der Welt. Schopenhauer, der zum ersten Mal die Welt entgehet schaut, der, anstatt des „Logos", den man bis dahin immer in irgend einer Form hiuein- interpretirt hatte, den unvernünftigen Weltwillen con» statirt, einen Weltwillen, dessen höchste Leistung e» schließlich ist, sich zu verneinen, sobald er auf dem Punkt angelangt ist, wo er sich über sich selbst klar geworden, — Schopenhauer konnte au» seiner Erkenvtviß nur einen trostlosen Pessimismus davontragen, der zur Askese, zur Weltentsagung führt. Nietzsche nimmt die Schopenhauer'sche Metaphysik auf, ergänzt sie indeß durch den Darwin'schen Entwicklungsgedanken. Wohl ist die Welt Wille, aber Wille zur Macht. Jede Macht zieht ihre letzten Consequenzen. Da» Leiden und der unaufhörliche Kampf wird von Nietzsche nicht übersehen, aber durch diese Leiden wird etwa» erreicht, durch diese Kämpfe etwa» erkämpft, nämlich: die Erhöhung de» Sein». Die Menschheit hat die Tendenz, über sich hinaus- zu schreiten, sich über sich hinau» zu entwickeln, den „Uebermenschen" zu erzeugen. Dieser „Uebermensch" ist natürlich nicht ein speciell gearteter Individuum, etwa im Sinne eine» außergewöhnlichen, rücksichtslosen Kraftmenschen, sondern eine neue Art, eine neue Rasse, zu welcher die gegenwärtige MenschheitSstuse die Brücke, den Uebergang bildet. Die Perspective auf die Möglichkeit einer solchen Erhöhung, einer solchen Ueberschreitung unseres Seins soll uns Trost, ja Glück geben. Es ist dies allerdings ein rein selbstlose», von allen Schlacken de« Egoirmu» befreites Glück. Nitzsche kann garvicht verstehen, wie man für seine Tugend noch einen Lohn begehren könne. Ewige Wirkungen sollen von un» auSgehen, mögen sie uns selbst auch nichts eintragen. Der Stern kann schon erloschen fein, wenn sein Licht noch immer unterwegs ist. So kann da» Werk der Tugend längst gethan fein, wenn ihre Wirkung noch immer unterwegs ist. lieber den Weg zu dieser neuen Ethik wird am Montag der dritte und letzte Vortrag handeln. Wenn auch alle drei Vorträge zu einander tu innerem Zusammenhang stehen, so ist doch jeder ein in sich geschloffenes Ganze», weshalb wir auchDie- jenigru zum Besuch animiren können, welche nicht in der Lage gewesen sind, dem vollständigen Cyclu» beiwohnen zu können. — Druckfehlerbertchtigung. Natürlich muß e-in unserem ersten Referat „We rth e" (nicht Worte) heißen. • • Mit dem 9-UhrLadenfchluß und der Abschaffung des sog. Neujährchens beschäftigte sich eine gestern Abend im Casü Ebel stattgehabte Versammlung de» Detailliftev-Berein-, zu der auch Nichtmttglteder eingeladen waren. Herr Ernst Balser führte nach Begrüßung der Erfchieneven bett, de» ersten Punkte» aus, daß die Idee, einen allgemein Abends 9 Uhr etntretenden Schluß der Ladengeschäfte herbeizusühreu, bereit» in einer Anzahl von Städten verwirklicht sei und stellte au die Versammlung die Frage, ob sie den 9-Uhr-Laden- schluß auch in Gießen durchzuführen wünsche. — Herr Wilh. Herbert sprach sich für Bejahung dieser Frage au», hielt es indeß für nöthtg, daß vielleicht an den Samstagen und einer Reihe von Tagen vor Ostern, Pfingsten und Weihnachten die Verkaufszeit bis 10 Uhr ausgedehnt werden könne. — Herr Wohlmuth erklärte überzeugt zu fein, daß die Idee allgemeinen Anklang finden werde, Diejenigen, die nicht oamit einverstanden feien, würden schon durch die Verhältnisse gezwungen, ebenfalls um 9 Uhr zu schließen. — Herr Lehrer Knauß begrüßte da» Vorgehen im Interesse der kaufmännischen Fortbildungsschule, dieselbe werde dadurch, daß die jungen Leute zu lange im Geschäft thätig sein müßten, ungemein in Erfüllung ihrer Aufgaben gehindert. — Herr Balser würde sogar für den 8 Uhr-Ladenschluß stimmen, erklärt aber, im Interesse der allgemeinen Einführung vorläufig sich für den 9,Uhr Schluß au-sprechen zu sollen. — Herr Buchacker ist gegen den 9 Uhr-Schluß, und zwar im Interesse de» Cigarrenhandel», da in diesen Läden besonder« im Sommer nach 9 Uhr noch viel verkauft werde. — Herr Orbig bezeichnet cU Ideal der kaufmännischen Fortbildungsschule den Tageßuuterricht, doch habe derselbe viele Gegner gesunden, so daß au dessen Einführung vorläufig nicht gedacht werden könne. Er wendet sich gegen die Annahme deS Herrn Buchacker, daß den Eigarrenhandlern durch deu 9-Uhr-Ladenschluß ein Ausfall entstehe. — Herr Balser bemerkt, daß die Ladenbefitzer da» Publikum daran gewöhnen müßttn, sich bei Zeiten mit Waareu zu versehen, auch die E!garr:ukänfer würden sich daran gewöhnen. — Herr Bräutigam ist im Interesse der Aagestellten für den 9 Uhr-Ladenschluß, glaubt aber au« dem schwachen Besuch der Versammlung die Befürchtung abletten zu tnbffen, daß mit dem 9-Uhr-Ladenschluß nicht alle Ladenbefitzer einverstanden find. — Nachdem die Versammlung sich mit allen gegen eine Stimme für die Einführung deS 9-Uhr- Ladenschlüsse» auSsgeprochen, stellte Herr Balser dieFraze: Welche Mittel find zu ergreifen, um alle Ladenbefitzer zum 9 Uhr-Schluß zu veranlassen? Herr Jughardt ist dafür,, daß Fragebogen in Umlauf gesetzt werden. — Herr Nassauer empfiehlt, den Beschluß nebst einer Ltste bei dem Ladenbesitzern cnrculhren zu lassen, bleibe die» ohne Erfolg, so müsse man suchen, auf gesetzlichem Wege zum Ziele zu gelangen und iu diesem Falle sei er für 8 Uhr Schluß. — Herr Balser spricht sich gegen eine vorgeschlagene Eonvcn- tionalstrafe au». — Herr Wohlmuth bringt folgende Resolution ein: „Die heutige Versammlung von Gießener Detaillisten erkennt den allgeoetnei freiwilligen 9 Uhr Ladenschluß all ein zeitgemäße! Bedurfoiß an, vnd beschließt dea 9 Uhr-Ladenschluß in Gießen an Wochentagen, mit Ausnahme bei Bamltagl, ferner des Monats Deeember, 8 Tage vor Ostern vnd 8 Tage vor Pfingsten und beauftragt den Borstand den Deiaillisteu-Bereins eine Liste rirculireu zu lasten, worin diejenigen Inhaber von Geschäften, welche heute nicht erschienen find, ihr Eiuverstandniß zu diesem Beschluß erklären mögen, und daß bann weiter, nachdem diel geschehen, der Borstand des Vereins alsbald eine Versammlung eioznberufen habe." Die Resolution wird nach kurzer D batte, an welcher sich die Her ren Herbert, Rübfamen, Orbig, Nassauer, Bräutigam und Baiser betheiligen, angenommen. — Hierauf trat die Bersawml.ng ia die Berathung über eveutl. Abschaffung de» „Neujährchen-." Herr Balser bezeichnete dasselbe all ein überkommenes Erbe, da» in Unfug ausgeartet fei, de- fonder» in der Colonialwaarenbrauche. — Herr Raffauer bezeichnete es a'.s erfreulich, daß in dieser Angelegenheit eine Anregung erfolgt fei; es sei besonder» die Landkandschast, welche ihr Neujährchen in Erinnerung bringe. — Herr Rüb- fernen bittet, angesichts der Schwierigkeiten, die einem Vorgehen gegen da» Neujährchen entgegenfiehen, den Borstaad / de« Detaillisten Vereins zu ermächtigen, das Nöthige zu ver- onlaffen. — Herr Siel rl erklärte, fich für Abschaffung de» Neujährchev» nicht verpflichten zu können, da die Concurrenz ihr Einverständniß damit noch nicht erklärte. — Gegen den Vorschlag de» Herrn Balser, gleichzeitig mit der Resolution de» 9-Uhr°LadenschlusseS eine Erklärung gegen da» Neujährchen in Lircnlation zu fetzen, sprach sich Herr Herbert au», da er befürchtet durch eine Verquickung beider Fragen die erstere (den 9 Uhr Ladenschluß) zu gefährden. — Herr Wohlmuth sprach fich entschieden gegen do» Neujährchen au» und ist dafür, daß eine Special Versammlung derjenigen Branchen, die besonders unter dieser Unsitte zu leiden haben, einberuftn werden möge. — Herr Bräutigam ist dafür, daß daS Versprechen, kein Nevjahrchen mehr zu verabreichen, auf Ehrenwort gegeben oder eine Eonventionalstrafe aus Umgehen deS Versprechen» gesetzt werden solle. — Die von den Herren Salomon und Bräutigam gestellte Frage, ob daS Verschenken von Kalendern oder daS Rabattgeben al» ein vergehen gegen einen in Betreff des Neujährchen» zu fassenden Beschluß aufzufaflen sei, wurde verneint. — Eine hierauf angenommene Resolution besagt, daß die Gewohnheit de» NeujahrSgeben» al» eine tm höchsten Sraie zu verurtheilende Uafitte zu bezeichnen und auf Abschaffung derselben hinzuarbeiten fei. Der Vorstand de« Detaillist n- BereinS wurde beauftragt, die geeigneten Maßregeln dagegen zu ergreifen. — Unter Geschäftlichem brachte Herr Balser eine Reihe von Angelegenheiten zur Sprache, u. A. die Bieberthalbahn und deren beabsichtigte Fortführung über Hohensolms bi» zum Anschluß an die vollbah^ bei Bilchoffen da» Project soll seitens des Verein» (unter Berücksichtigung dessen, wa« bereit» von der Stadtvrrtretung Gießen» geschehen) nach Kräften gefördert werden. — Herr Nassauer spricht sich gegen den verkauf von Postwerthzeichen durch die Ladeninhaber au», so lange denselben nicht eine geringe Vergütung gewährt werde. — Herr Orbig erwähne die Zustände am Güterbahnhof, besonder» den Mangel ein » directen Verbindungsweg- zwischen Personen- und Eilgut- bahnhof und dem Stückguibahnhof; er bezeichnet eine Unterführung ober Ueberbrückung de» Tchienengeleise» für uneiläßlich. — Herr Wohlmuth bezeichnet die Zustände am Personenbahnhof, besonder» die Uederfchreitung deS Geleise», um zu den nach Fraakfurt fahrenden Zitzen zu gelangen^ für unhaltbar und gefährlich. — Die Versammlung beschloß, tm Einvernehmen mit der Handelskammer eine Eingabe an die Eisenbahn-Direktion behufs Abstellung der Mißstände za richten. Theater Lereiv. Soeben geht uns die Nachricht zu, daß der Theater-Verein für feine 6. Vorstellung Montag den 7. März auSerfehen hat. Wieder ist ein bedeutender Gast, Frau Prasch-Grevenberg vom Berliner Theater in Berlin, gewonnen rooibftt, dazu eine hochinteressante Novität, Max DreyerS neueste» Lustspiel: „In Behandlung", zur Aufführung bestimmt. Wir kommen demnächst auf diesen ieterrffunten Theaterabend zurück. • • Pnpprv für Priozeffinuev. Im Erker de» Herrn Fuhr (Sonoenstraßr) find sechs in oberhessische Tracht (drei männliche und drei weibliche) gekleidete Puppen ausgestellt, welche in den nächsten Tagen an ein hochfürstliche» Hau» gesandt werden sollen. • • R. Sarveval. Au« unserem Lefertresse gebt un» (etwa» verspätet) folgende Notiz zu: Daß e» der Gießener Männergefangverein versteht, Feste zu feiern, haben wir atn Sonntag Abend bei dem Maskenbälle in Stein» Saaldan gesehen. Der große Saal war fast überfüllt. Zwei exact aufgeführte Gruppen, sowie verschiedene Schaubuden, mit u. A. da» rofenfarbige Wunderpferd, der fliegeode »4 s > kwj, * MW«, "jl'llUl«, ig-to 4t . '° «° »ife, ""Hin». ? ®it 'ttbtn & ^üt.. ■"*Ä- A ä' ö* "4. Ä SäÄ 2»» ^8^ t btui!” !?tn' Woti8 '77° nklllttk niatL *«• btt $0S ,l eiBJnbttiifen ^kl-hnstchdkrhttre» exautigom unb 8C;fti tie Btrjammlang. • ’Maffung bei Wutt balftlbt all D8 Mlgtartet sei, bt« • ■“ Herr Nassauer t'tr Lngelegeoheit eine :I< öie Laabkaobschgft, dmgk. - Hm Rüb. ikeirev, die einem Bor» beu BoxftaO- n- bai NSlhlge pe der« h str %b|iafiang bei nen, ba blt Covcnncnz tillktt — Gegen b» jtiiig mit btt SRejolniion ug gegen bal Ntvflht- b fiÄ Hm Herbert iqaitfiing beiher Fia-en zu gefLhrdtn. - Herr gegen bas Ntojährüiea Btvaamlung btrjtnigu In Rite ju tätet bat in, läuügam Wx, \ rnch zu veradreichen, teintionalflTafe aal erben solle. — Die von iam gtftelte Frage, ob r baS Rabattgeben eil Mess Ul MMchtal lei, surbe verneint. — un besagt, bah die @tf eint im hbchüta öro't ata unb ans Äbschassnnz lorftanb bei Detaillist t" Dttcu Mahregeln bagegen m brachte Herr 8aller ar Spracht/ u. 8. Jtt ittgre Fortsührmig über evollbatza briMW- (cDtrr SeMcht'gv--S tvertrettmg ®^f0,ßC' e 8tI|aT Eingabe an L»' ■** a*u tint oa Kf r'7, ob«T^ 1 Lptnflu/ *hJ?JS*** tt« 8'l"finl‘@i‘61"" » 8B,i 7»l schovbnb^ ’ -re'ch"bttk „ (Cbt Holländer, sowie das Raritätevcabiuet, hatten im Verein mit den vortrefflichen Leistungen eine» Theile» der Regiment«, eaprlle für reichlichen UnterhaltungSstoff gesorgt. Die Stimmung war so aniwirt, dah der Tanz die vielen Besucher bi» zur frühen Morgenstunde vereinigte. Wünschen wir dem rührigen Verein ein recht kräftiges Blühen und Gedeihen. • • «hlward. Wie uns von zuständiger Seite mitgetheilt wird, hält am Sonntag, 20. Februar, Nachmittag» */,4 Uhr Herr Ahl ward in der Restauration Luft einen Vortrag über „Die Judeufrage und der Fall Drryfu«." • • Ein Flngjahr der Maikäfer soll da» heurige sein- wo man jetzt ans Rasenplätzen, Wiesen und Brachäckern gräbt, findet man in geringer Tiefe zahlreiche Maikäfer, die vollständig au-grbildet find und nur des Frühling» mit seiner Laubfülle warten, um ihre verderbliche Thätigkeit zu beginnen. • • Besondere Postkarte« mit Anfichten von der Orient- fahrt mit dem Schnelldampfer „Bohemia" vom Oesterreichi- scheu Lloyd hat Earl StaugenS Reise. Bureau, Berlin "W, den Theilnehmeru dieser Fahrt kostenfrei zur Verfügung gestellt. Eine solche hübsch auSgestattete Karte ging uns qu» Kairo zu. W. Beuern, 16. Februar. „Mit dem Herrn fang Alle« au!" Mit diesem vertrauensvollen Liede begann der im Jahre 1869 durch Herrn Lehrer Funk, nachmaliger Lehrer in Marienschloß, gegründete hiesige Gesangverein „Polyhymnta" seine BereinSthätigkeit. Seinen Namen „Polyhymuia", zu Deutsch „Die Gerufiugeudeu" hat der Verein nicht nur auf seine Fahne geschrieben, sondern stets hat er es verstanden, durch echte deutsche GesaugSpflege, fich daS zu bewahren, was einst durch den Gründer de» Verein» hiueiugelegt wurde. So hat fich denn der Verein nach seinem jetzt 29 jährigen Bestehen stet» deffeu würdig gezeigt, was al» Symbol in goldenen Lettern, auf dem Zeichen der Treue steht. Wie alljährlich, so auch am vergangenen Sonntag, hatten e» die GesangeSbrüder nicht unterlaffeu, diesen Tag festlich zu begehen. Den geräumigen Saal der Restauration „Germania", welcher zu diesem Zwecke äußerst prachtvoll b-corht war, hatte fich der Verein als AbhaituugSort aus. e wählt, doch vermochte der Raum die erschienenen Gäste nicht alle zu faffen. Nachdem der ehemalige Borfitzend: des Vereins, Herr Lindenstruth, im Namen seiner Brüder die Versammelten herzlich willkommen geheißen hatte, gedachte er in kurzen Umrisieu, des WertheS des deutschen Gesänge«, sowohl in cth.scher, alS in patriotischer Hinsicht- seine kurze, aber in markigen Worten gehaltene Ansprache klang in einem Hoch auf Se. Mas. den Kaiser unb Se. Kgl. Hoheit den Großhevzog au», in welche» die Anwesenden auch begeistert einstimmten. Nach Abfingen de» Siebe« „Wenn der Frühling auf die Berge steigt" konnten die Theateraufführungen ihren Anfaug nehmen, welche auch in lobenSwerther Weise vor fich gingen, oftmals von dem Beifall der Menge unterbrochen. Diesem Programm, welche« nach 10 Uhr sein Ende erreicht hatte, konnte der fich kurz darauf anschließende Tanz folgen, welcher denn auch unsere Gäste noch bi» zur frühen Stunde zasammenhielt, mit dem Bewußtsein, einen genußreichen Abend verlebt zn haben. Roch lange sei es dem Verein vergönnt, . solche und ähnliche Feste inmitten einer treuen Gemeinde feiern zn dürfen. F. Bon der Feldkrücker Höhe, 16. Februar. Unsere Vogelsberger Fichten fangen an, in der Rheiopfalz die Schwarzwälder Nadelhölzer aus dem Felde zu schlagen. Zwei Pfälzer Großhandlungen, aus Landau unb Kaiserslautern, haben bei un» Ankäufe gemacht unb loben die guten Eigenschaften der Vogelsberger Waldproducte. Die Preise der Nutzhölzer steigen langsam weiter, unsere Rein- ertrüge gehören zu den besten Deutschlands — unb dabei wollen manche Leute ben Vozel»derg auch noch mit schiefen Augen ansehen. Die Hatweiben, die in ben letzten Jahren verbessert wurden, zeigen bereit- ein viel vortheilhafteres Ansehen unb daß unsere einheimische Viehzucht von Jahr zu Jahr mehr Ansehen erlangt, soll hier noch einmal hervor- gehoben werden. B. Berstadt, 16. Februar- Auch die Gemeinden fangen nach unb nach an, bte Wohlthaten unb Bortheile zu begreifen, die die LandeSkreditkasfe bietet. Unsere Gemeinde erhält demnächst ein Darlehen von 31,000 Mk, daS mit 3*/z pCt. verzinst unb mit 1 pEt. getilgt wird. Gegen Zahlung von 41/« PEt- (io viel mußte man vor nicht langer Zeit allein an Zinsen zahlen) wird ba» Capital nach einem Menschenalter totebn beseitigt sein. Obgle ch dies die Leute wiffen, viel« toiffen es auch nicht, wird doch noch zu wenig Gebrauch von der sehr zeitgemäßen Einrichtung gemacht. E Echzell, 16. Februar. Obgleich die Jagd seit dem 1. bl. Mts. geschloffen ist, hat eS hier doch Jagbluftige gegeben, benen aber bte Liebhaberei balb gelegt worden ist. Ein thturer Hasenbraten, den der Schütze nicht einmal erlangen konnte, dürfte da» Nachspiel zu dem unbefugten Jägtlen fein. -s- Büdingen, 17. Februar. Die Frauen unb Jungfrauen unserer Stabt beabfichtigen, Ihrer Durchlaucht der Prinzessin Emma zn Asenburg-Büdingen ein hübsche» Hoch- zeitsgeschenk zu der am 14. April stattfinbenben Vermählung mit Sr. Erlaucht dem Grafen von SolrnS Laubach zu bediciren. — Der hiesige Fechtclub hält sein dieS- jährige» Stiftungsfest in Form eine» Maskenballes am nächsten Sonntag im Rathhaussaale ab. Darmstadt, 16. Februar. Ein heutzutage besonder» actuelles Thema hatte fich der Profeffor der Maschinenbau- künde, Herr Gutermuth, heule im Hochschul-Cyclu» gewählt, indem er nach eigenen Erfahrungen unb Erlebnissen jenseits bes „großen WafferS" über ben Einfluß bet Technik auf amerikanische Lebens- nubVerkehrS- Verhältnisse sprach. Er erinnerte an ben großartigen Eisenbahn- unb Wasserstraßen-Verkehr in Amerika, demzufolge z. B. daS 1000 Meilen vom Oc-an entfernte Chicago ebenso viel verschifft, alS New York, Boston unb Baltimore zusammen, zeigte bann bie Bewältigung bes Localvtrkehr» durch Dampf , electrische unb Seilbahnen, fernerhin bte Gr- dändecoloffe in ben großen Städten mit dis zu 20 Stockwerken, ganz in Eisen und Stein gebaut, die zum Theile I Wasserwerks- »sw. Anlagen haben, bte umfangreicher als bie von ganzen Städten sind usw. Von der Leben-mittel- usw. Versorgung wurden namentl ch die großartigen Einrichtungen Neueste Nachsicht««. WB. Bochum, 17. Februar. Auf brr Z-che „Bereinig e Carolinenglück Hanne" fanden heute früh schlagende Wetter statt. Bi» 11 Uhr 37 Tobte, viele schwer ve - wundet. Drrmnthliche Todtenzahl 50. WB. Teneriffa, 17. Februar. Der Dampfer „Flach t", bon Marseille nach Colone unterwegs, der „Compagnie Generale Tranlatlantiqae" gehörend, ist heute früh 1 Uhr am Anagakay gänzlich verloren gegangen. Der Capita , bet erste Offizier unb 11 Sch ff Heute find gerettet, 49 Paffa- giere, 38 Sch'ffrleute umgekommeu. Schiff-nachrichten. — Der Postdamvfer „Berlin- der „Red Star Linie- ta Antwerpen ist laut Telegramm am 15. Februar wohlbehalten in Newyork angekommen.__________ Verkehr, Land- V»lk»a»trthschaf^ LUnbnra 16 Februar. Fruchtmarkt. Rother Weiz« X 17,29, weißer Weizen X 00.00, Korn X 11.09, Gerste X 1107, Hafer X 7.16. zur Beschaffung von Eis, dann mächtige Brauereien und Schlächtereien, einzelne darunter mit 4000 bis 5000 Arbeitern, erwähnt und schließlich der Erziehung der Jugend, namentlich der technischen Erziehung gedacht, auf deren Gebiet fich bte Opferwilligkeit der Amerikaner besonders glänzend bewährt (Millionen-Siiftungen find drüben nicht» Ungewöhnliche-). Der Redner, der seine reichhaltigen Darlegungen durch Lichtbilder veranschaulichen konnte, meinte zum Schlüsse, eö werde demnächst die Zeit kommen, da auch in Amerika die ideale Seite de» menschlichen Dasein- mehr Würdign- g erfahre und die Kunst habet ganz mächtige Förderung erleben werde. Mainz, 16. Februar. Galdi' ector H e s s e m e r ist gegen eine Caufon von 5000 Mk. au» der Untersuchungshaft entlassen worben. ___________________________ Vermischte». • Schnee auf dem Vesuv Nach einem mehrwöchentlichen Frühlingswetter ist der Vesuv wieder mit Schnee bedeckt. Zahlreiche Fremde eilen herbei, um da- seltene Schauspiel zu sehen, tote die Lava über den Schnee kahivfließt. * Lakonisch. A.: „Wa- treibt denn jetzt Schulze?" — B.: „Sich rum!" Gottesdienst in der Lyuugog« GamStag den 19. Februar 1898 m „ Vorabend 5°° Uhr, Morgen- 9 Uhr Predigt, Nachmittags 3 Uhr, »chrifterklär««g, SabbathauSgang 6»° Uhr. ©otteSbtettfl der israelitischen Religionsgesellschaft. Sabbathfeier am 19. Februar. Freitag Abend 5« Uhr, Sam-tag Vormittag 8" Uhr Predigt, Nachmittag- 3 Uhr, SabbathauSgang 6«° Uhr. Nachmittag 2« Uhr SchrifterklLrtmg Bahnhofstr. 50. Wochengottesdienst Morgens 7 Uhr, Abends 5« Mr. Spar- und Leihkaffe Gießen. Der seitherige provisorische Diener unserer Kaffe, Herr Conrad Wißner, hat wegen eines Augenleidens seinen Dienst freiwillig aufge- gegeben und es wurde an feiner Stelle Herr Carl Zivtzer von hier provisorisch als Diener angenommen, was hierdurch zur öffentlichen Kennt- niß gebracht wird. Gießen, den 15. Februar 1898. Die Direction. Blut- Apfelsinen, 1702 I. E.-. Wiener. r>cliimntmurl)iing Gebote auf die diesjährige Loh- ernte der Gemeinden Dornholzhausen 130, Ebersgöns 105, Groß- Rechtenbach 70, Klein-Rechtenbachl05, Münchholzhausen 60, Niederkleen 60, Oberkleen 300, Reiskirchen 150, Vollnkirchen 210, Volpertshausen 70 Cmtner find verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen hierhin bis einschl. den 26 d. M-, Mittags 12 Uhr, einzureichen. Verkaufsbedingungen, Karte über Lage rc. der Schläge können hier .eingesehen werden. Groß-Rechtenbach, 14. Febr. 1898. 1696 Das Büroelmemer-Amt. EillpskilimltM Saathafer Potöto liefert sehr hohe Erträge, ist stark- halrnig, in Folge d ffen sehr widerstandsfähig gegen Lagern, reift mittelfrüh, 100 ko 17 Mk. ab Hof oder gegen Nachnahme zur Bahn bei J. Schuch. Hof-Schleifeld bei Nidda. Wenn Säcke zu gegeben, werden dieselben für den Selbstkoster preis berechnet, aber »ichi zurückg nommen. 1693 SM. MMsus. Freibank. 1610 Heute nsd morgen: Rindsieiseh, nicht ladenrein, per Pfd. 52Ä Sehkartossel Pauls-Juli ist anerkannt die ertragsreichste Früh- und beste Speisekartoffel, reift Mitte Juli, hat flache Augen, ist gelb mit gelbem Fleisch, wird daher für Hotels und Restaurationen sehr gerne gekauft, wird abgegeben & 100 ko 7 Mk., 50 ko 4 Mk ab Hof ober gegen Nachnahme zur Bahn bei 1692 J. Schuch, Hof Schleiseid bei Nidda. Wenn Säcke zugegeben, werden dieselben für den Selbstkostenpreis berechnet, aber nicht zurückgenommen.__________________ Fst. Blüthenmehl 1 P,g. 22 Pfg. - b Md. 1,05 Mk, 10 Md. 2 Mk Hocosnußbüttkr M 60 Pf. Margarivk, fitra, „ 70 „ fst. öb^marmrlabt „ 30 „ Pa. gübiil ftr. 70 „ empfiehlt 1684 Gustav Walter, MänSdveg 18. Iessina-Apfelsi«en allerfeinste Frucht, empfiehlt 1700 Emil Orbig, Bahnhofstr. 30. Maskenanzüge und Dominos billig ,;u verleihen. Getragene Sachen verkaufe zu jedem annehmbaren Preise. Geöffnet bis 10 Uhr, auch Sonntags. Karnbach, Kikchstr. 2 II., 621] im Hause des Lackirer Leid Uevnliethungen 1689) Schöne Wohnung, 3 Zimmer mit Zubehör, per 15 März zu Der» miethen- Zu erfragen ________fftatttfttgütllg. 88, Laden. 350J Neu hergerichtete Wohnung, pari-, 4 Zimmer und Zubehör, abgeschl. Corridor, sofort oder später zu Derrn. ________________Ladwigstr. I*. 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Vorsitzenden, Sonnenstrabe 6, erhältlich Gallerie 20 Pfg. ___ Athnckb Urrein. Ein Schäferhund schwrrz mit we her Brust und weißen Borde, süßen, entlausen. Wer Nähere? hteiüoer weiß, bitte ich, mich davon zu bcnachrichligen 1673 H Bierman«, Eberstadt (KretS Gießen). alle Wngersorten Chilisalpeter Thomasmehl Superphosphat Kainit re. empfehle ich mein Lager in: Prima Saathafer (Heines ertragsreichster) Bekanntmachung, betreffend: Das Beschneiden der Hecken. Das Polizeireglement vom 24. Februar 1882, wonach die Garten und Feldbesitzer die ihren Grundbesitz au öffentlichen Fahr oder Fußweges einfriedigenden Hecken in jedem Frühjahr bis zum 1. März auf 1,25 m Höhe und 0,50 m Breite zurückzuschneiden haben, wird mit dem Anfügen wiederholt zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß Zuwider- Handlungen auf Grund des Art. 31 des Feldstrafgesetzes mit Geldstrafe von 1 bis 10 Mark bestraft werden. Messing Kupfer Nickel Zinn Silber Gold rc. rc. Todes-Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Nachricht, daß gestern Abend 10 Uhr unser liebes, unoer- geßliches Töchterchen Grethcheu nach kurzem Kranksein im vollendeten 5. Leben jahr uns durch den Tod entrissen wurde. Um stilles Beileid bitten Die ti» fbetrübten Eltern: August Führer und Frau. Gießen, 17. Februar 1898. Die Beerdigung findet Freitag Nachmittag 2 Uhr, von voller Gehaltsgarantie und reellen Preisen. Katz, Manlage 15 Concordia,. Samstag den 19. Februar d. I.: Maskenkränzchm s„,w:' 3MT Anfang 8 Uhr. 1528 Diejenigen Mitglieder oder deren Angehörige, welche in Maske er« scheinen wollen, haben eine bei Herrn Friseur C o nrad, Mäusburg, un» entgeltlich erhältliche Karte zu lösen. Masken ohne Karte haben ein owtcker Abzuboten bei 1711 Bäcker Horn, Steinstr. 83 Liegen geblieben in Steins Garten vergangenen Sonntag ein Schirm, ei« Paar Ballhandschuh«. Abzuholen bet 1705 HebeU, Sandgasse 54. Samstag den 19, Februar 1898, Abends 8 Uhr Zweiter großer Maskenball nur Pascha tadellos EmmhOMMMinM ist ein Fastnachts-Pfannkuchen in Palmin gebacken Ueberhaupt schmcckt Alles: Fleisch, Kartoffeln, Gemüse usw. in Palmin gebraten und gekocht (anstatt mit Butter, Margarine oder Schmalz) reiner und edler. Dabei ist Palmin (Pflanzenbutter) billiger (k 0,66) auch gan^ bedeutend ausgiebiger, als alle Speisefette der Welt urb ist in der Kücb- im Gebrauch über einen Monat haltbar. Weit ohne Fettsäure (die Butter rc. schnell ranzig macht) ist Palmin für Magenleidende u Kranke datz gesündeste Speisefett der Welt. Hunderte von Aerzten lasten Palmin im eigenen Haushalte verwerthen. Conditoren, Bäoer können mit Palmin Backwaaren wochenlang haltbare, herrliche Maare backen. Für Eolonialwaarenhändler ist Palmin der Eonsumarttkel der Zukunft, weil Palmin coloffalen Aufschwung nimmt Machen Sie einen einzigen Versuch; Probetafel 10 H gegen 0,20 in Marken. 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