»o»bach 686 $88 t* ilsser. 1 , 3lafy 7, am k" Vorstand. MW * Kri/b bei alten ■*- 678 >s-Feft^ \ #late 8 Air ’e Leib. rfBi.it nii Born Wüä tue, Sö'-tat btt HWtde i nutUel 64' »zeiche« fiud a«z»lezn ranz. wytyflR Bbeob Uutr V 5c Olli ronvtag hfl n| 7 Ul>t flbenM. tet vorNaod. nhreuiplaiL Ltickereie« »M- 8«W " *1 88/ 117. ££8 • • «*5Ä irf****", |n* ■ t-l- «»*< flr. 14 Kweites Blatt. Dienst«« den 18. J-mmr 1898 Gießener Anzeiger General-Anzeiger »NN«hme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Vorm. 10 Uhr. Alle Anzeigen.BermittlungLstellen deS In- und Auslande« nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger ntgegen. Bei Postbezug Mark 50 Pfg. ierteljährlich. -rscheinl täglich mit Ausnahme deS Montags. Die Gießener N»»itl««Vkät1er werden dem Anzeiger «vchmtlich viermal beigelegt. Bezugspreis vierteljährlich x 2 Mart 20 Pfg. monatlich 75 Pfg. mit Bringerlohu. Amts- und RedacNvn, Expedition und Druckerei: Schnlßrahe Ar. 7. Umtiidxtf Thett« Gießen, den 15. Januar 1898. Vetr.: DaS Ersatzgeschäft pro 1898. Der Civilvorfitzende der Grotzh. Ersatz-Commission Gießen au die Gr. Bürgermeistereien des Kreises. Mit Rücksicht auf den frühen Beginn deS diesjährigen Erfatzgeschäfte» wollen Di- alsbald mit Aufstellung der neuen Stammrollen beginnen und solche mit denjenigen pro 1896 und 1897 ungesäumt einsenden. Etwaige Zugänge 'stad besonder» in Vorlage zu bringen. Dr. Waliau. An die Bürgermeistereien Alte».Buseck, Aunerod, Daubriugeu, Gietzeu, Hause«, Klein'Liudeu, Lollar, Stauseuberg, Steinbach, Watzenborn-Steinberg und Wreseck. Wir er'Uchen Tie, in Ihren Gemeinden auf ortsübliche »eise bekannt machen zu lasten, daß die Ende December 1897 fällig geweseaen SrnrnmetgraS- und DubmisfiouSyolzgelder pro 1897, Havdabgabeu von Waldnebrnnntzuugen pro 4. Quartal 1897 und Fischereipächte pro 1898 nur noch bi» zum 25. d». M-S. ohne Kosten bezahlt werden können. Rach dieser Zeit wird da« BeitrcibuugSverfahren eiugeleitet. Gießen, den 17. Januar 1898. Großherzogliche« Rentamt Gießen. I. B.: Schudt. Bekanntmachung, betr.: Die polizeilich-technische Revtfion der Maße, Gewichte und Waagen. Da von unserer an die Jnterestenteu unter« 5. und 12. l. M. gerichteten Aufforderung, ihre Maße, Gewichte und Waagen dem Aichweister zur Vorprüfung in den bereit« bekannt gegebenen Terminen vorzulegen (oergl. Gießener Anzeiger Nr. 5, 6, 7 und 11) nur sehr wenig Gebrauch gemacht wird, machen wir darauf aufmerksam, daß e» im eigensten Jntereste der Gewerbetreibenden gelegen ist, wenn sie ihre Maße, Gewichte und Waagen von dem Aichmeister auf ihre Richtigkeit untersuchen lasten. Im Anschluß an die für die Vorprüfung festgesetzte Frist wird eine allgemeine Rrvifion rc. erfolgen, uad werden dann Fälle, tu denen von Gewerbe- Feuilleton. Drr Freund des Hauses. Skizze von Georg Persich. (Nachdruck verboten.) Raben Sir schon gehört," redete ihn ein Bekannter auf der Straße au, „daß der Brekow nun auch fertig ist? Con- cnr» ist wohl schon angem.ldet. Morgen steht« sicher in der Zeitung. Doch, wa» sage ich Ihnen da»!? Sie wissen natürlich längst B'.scheid." t „Durchaus nicht." entgegvete Harder. Er stammelte die Worte nur, denn die Neuigkeit war ihm in die Glieder gefahren. »Aber sollten Sie sich nicht täuschen?" „Krtne Idee! An der Börse wurde übrigen» schon fett einiger Zeit gemunkelt. Empfehle mich!" Der Uebermittler der Hiobspost sprang in einen vorbei- rollenden Straßenbahnwagen. Harder schaute ihm betrofft* nach. War e« denn möglich? Sollte e» mit Bredow wl>k lich zu Ende sein? Ein große» Hau» batte er gemacht. Dann die letzten Fallissements in Südamerika, die so mancher europäischen Firma den Todesstoß versetzt hatten. Und au» fremdem Munde mußte er von dem Unglück Kenntniß erhalten, er, der seit Jahren bet Bredow ein- und auSaing. Er war mit dem Manne so gut wie befreundet, mehr aber noch zog ihn die kleine blonde Frau an, dieses Prachtweib, da« er wie eine Madonna verehrte. ®!e würde sie den Schlag verwinden? Wer würde ihr zur Seite stehen? Ihr Mann? Der war von jeher seine eigenen Wege gegangen und hatte sich wenig um seine Frau gekümmert. zeigeblatt föt den isbeilage: Gießener Fannlienbl treibenden unrichtige G'wichte, Maße und Waagen gebraucht werden, unnachfichtlich zur Anzeige kommen. Gießen, den 14. Januar 1898. Großherzogliche» Polizeiamt Gießen, v. Bechtold. Verstßches Reich» Berlin, 15. Januar. Die Kaiserin wird, wie aus Hofkreisen mitgriheilt wird, bet Beginn de» Frühjahr- auf einige Zeit einen südlichen Kurort oufsuchen. Berlin, 15. Januar. Die Kaiserin Friedrich empfing heute die Präsidien de» Reichstage«, sowie deS preußischen Herrenhauses und Abgeordnetenhauses. Berlin, 15. Januar. Prinz Heinrich von Preußen ist, wie die „Krrvzzeituvg" erfährt, der Ueberbringer eine» Geschenkes des deutschen Kaiser» an den Kaiser von Ehina.i , , Berlin, 15. Januar. DaS Staatsministerium trat heute Nachmittag 2 Uhr in seinem Dimstgebäude zu einer Sitzung zusammen. Berlin, 15. Januar. Au« Spandau wird gemeldet, daß Major v. Plön vom 5. Garde-Grenadier-Regiment heute in Spandau bei einer Felddienstübung mit dem Pferde stürzte. Er wurde gegen eine'Telegraphenstange geschleudert und blieb sofort tobt. Berlin, 15. Januar. In dem Di-ciplinarv-rfahren gegen den Eriminalcommistar v. Tausch hat nicht nur der Vertreter der Anklagebehörde, sondern auch der Angeschuldigte gegen da» erstinstanzliche Urtheil die Berufung bei dem Staatsministerin« angemeldet. Berlin, 15. Januar. Gegenüber der Blättermelduog von den geplanten militärischen Maßnahmen in der Kiao-Tschau-Bucht erfährt die „Post", daß die Ent- fendung dc» sich gegenwärtig auf dem Wege noch Ostafien befindenden SrebataillonS eine provisorische Maßregel ist. DaS Seebataillon ist für die Brrtheidigung der heimischen Küsten unentbehrlich. Uebrigeu» herrsche heute an maßgebender Stelle noch nicht einmal Klarheit darüber, ob auch in Zukunft eine Zahl von 1500 Mann zur Besetzung nothwendig sein werde oder vicht. Berlin, 15. Januar. Wie au« Weimar gemeldet wird, hat Fürst BiSmarck sich zur deutsch.chinesischen Angelegenheit tu dem Glückwunschschreiben, welches er zu Neujahr an den Großherzog von Baden richtete, wie folgt geäußert: „Er halte die diplomatische Action Deutschland» gegenüber China für treffitch eingeleitet und durchgeführt." Aehnlich hat sich der Fürst in et»em Schreiben an den Hrrzogregevten von Mecklenburg ausgesprochen. Sie lebten vor der Wtlt ganz glücklich miteinander, aber von seelischer Gemeinschaft konnte nicht die Rede sein. Da» wußte er wie kein Zweiter, denn ihn hatte die junge Frau ihre» vollen Vertrauen» gewürdigt. Nicht, daß sie den Gatten schalt, daß sie den inneren Mangel ihrer Ehe laut beklagte, aber anznmerktn war ihr der Kummer doch, und er sah in diesem Falle besonder» scharf. Er wußte, daß diese» Weib da» beste Loo» verdiente und daß er mit Freuden bereit gewesen wäre, e» ihr zu bieten, wenn ihm dieser Bredow nicht zuvorgekommen wäre. Dem Manne Standreden über die Nichtachtung seine» Glücke» zu halten, hatte er niemals versucht. Er wollte sich doch nicht in» Gesicht lachen taffen oder, wa» schlimmer war, den Verdacht erregen, daß ihn bet seinen Vorhaltungen ein besondere-, tiefere» Interesse leite. Eifersucht hätte seine ihm so werthvolle Stellung al« Freund de» Hanse« — „Hausfreund" klang ihm abscheulich __ erschüttert. Da« wollte er unter allen Umständen vermeiden. , . Nun war er wenige Wochen auf Reisen gewesen und inzwischen war die Katastrophe erfolgt. Je mehr er sich gewisser Vorgänge der letzten Monate erinnerte, um so glaubwürdiger erschien ihm die Kunde. Weßhalb sich nur Bredow nicht hilfesuchend an ihn gewandt hatte! In solcher Lage macht man doch zunächst einen Rettungsversuch bei seinen vermögenden Freunden und Bekannten. Er würde nach besten Kräften geholfen haben; er traute sich so viel Opfermuth zu. vielleicht war jetzt noch zu Helsen. Oder warmes richtiger, da man ihn doch nicht gerufen hatte, er hielt sich fern? Nein, da» erschien ihm wie Feigheit. In der Kreis Gieren. Adresse für Depeschen: Anzeiger Hieße». ♦ Fernsprecher Nr. 51. Berlin. 15. Januar. Der bisherige Landeshauptmann der Marschall-Inseln, Dr. Jrmer, wird, wie die „Berl. N. Nachr." melden, voraussichtlich eine etat-mäßige Stelle in der Colonialabtheilung erhalten. Bei dieser Gelegenheit wird eine allgemeine Frage erörtert, welche fast alle Schutzgebiete angeht. Im Colonialrathe ist nämlich der Vorschlag gemacht worden, sämmtlichen Berwaltungschef« in den Schutzgebieten den Titel Gouverneur beizulegen. Berlin, 15. Januar. Der BezirkSamtssecretär Richard Janke, der Im Dsctplinarproceß gegen Dr. Peter» al« Zeuge auftrat, hatte sich heute vor der Kaisrrltchen Dis» ciplinarkammer für Beamte der deutschen Schutzgebiete wegen Vergehen» gegen da» Beamteugesetz zu verantworten. Nach längerer Verhandlung erkannte der Dtic-plinarhof auf Dienstentlassung. Die Vereidigung de» in der Voruntersuchung vernommenen, gegenwärtig im Hamburger Gefänguiß seine Strafe verbüßenden Friedrich Schröder wurde abgelehnt. Wien, 15. Januar. Der Konstantinopeler Correspondel t der „Neuen Freien Presse" hatte ein Interview mit dem Albaueseusührer Ritza Bey. Derselbe bementkt entschieden, daß er Gefangener sei. Ebenso uvrtchttg fei e«, baß die Albanesen sich von der Türkei lo»zusagen beabsichtigten. Budapest, 15. Januar. Das Magnatenhau» nahm den Gesetzentwurf über die Regelung der Rechtsverhältnisse zwischen den landwirthschaftlichen Arbeitern und Arbeitgebern an. CmoIm uttö protHn$i5. Januar d. I. werden aus denDistrictenGöbelnrAdertannen.Krumm- strauch, Zuhaag, Grauwinkel und Paffenloch der Forstwartei Harbach versteigert: Donusrstag den 20. Januar, vormittag» 11 Uhr, soll im Garnison- Lazareth zu Gießen die Lieferung der BerpflegungSbedürfniffc für das Jahr 1898/89 und die Abnahme der gewonnenen Brodreste, Küchenabfälle und Knochen verdungen werden. Die Bedingungen sind im Geschäftszimmer des Lazareths einzusehen. s 18. kWg 8ot Eintritt lHrg, daß die 1 titzuog mW ■igtgi) amtlichen jöobig »UbttfltS M doch mtt ein sttzttu wenden oiederholeo. Abg. Stal gLlle richtig vor Tazesordnü »richitagr»), Zu btM O SMoMng 6< aiißon eine 3h fortan eine au» i Mgliedein des |ö enticheiden Hal Hierzu liegt vor, unter die i Vetrag von IOC zustellen. Bei den dl Abg. Lieber (C str Vergrögnur del Ratalogl b dieser Soften an Äadi lurzr Aus AM wird sodann 1 EowmtsfionSresi Innern zu Verl Der Etat Lehrstuhle für deutsche Literatur und Geschichte) über „Wilhelm von Humboldt*. Er nannte ihn einen Menschen, der in der Jetztzeit, wo Beschränkung auf allen Gebieten nothwendtg, schwer zu begreifen sei, legte daun weiter dar, wie er in der Beurtheiluug der Wirksamkeit de» Staate» vom Begriff der Individualität au»geht, wie er engere Beziehungen zu Schiller und Goethe avkaüpft und Beziehungen der großen Dichter mit dem Publikum herzustelleu verstand, kam bann auf den sechsjährigen Zeitraum (1802 bi» 1808), da er Gesandter in Rom war, zu sprechen, in welcher Stadt fein Hau» eine geistige Heimstätte der Deutschen war und berührte seine Unterricht»verwaltung»ftellung in Königsberg, von wo qu» er die Gründung einer Untverfität in Berlin betrieb. Seine Gesandtenstellung in Wien führte ihn im Hauptquartier mit den siegreichen Heeren u. A. auch nach Part». 1815 vertrat er in einer Denkschrift, aber erfolglos, die Abtretung von Elsaß und der belgischen Grenzfestungen al» für Deutschland erforderlich. Im Gefolge der Entwurfarbeiten für die allgemeine Berfaffung Preußen» wußte er aus dem Ministerium ausscheiden- die letzten Jahre seine» an Erfolgen reichen Lebens waren der Sprachforschung im weitesten Stone, tn»besondere der Erörterung der Sprachen tn ihrer Beziehung zur Auffassung»- und Gefühlsweise des BolkeS gewidmet- fein Heimgang bedeutete eine Lücke tm grtsttgen Leben de» BolkeS. a Pfd. 1 Mk so lange der Vorrath reicht. VeemUscht«». • Eschenlohe (Bayern), 15 Januar. Im Kirchwald bei Parteokirchen wüthet seit gestern Abend ein gewaltig er Brand, dem bereit» 200 Tagewerk zum Opfer gefallen sein sollen. Infolge des thatkräftigrn Eingreifens de» Forst- personal», sowie der Feuerwehren und HilfSwannschaften au» den umliegenden Dörfern steht eine weitere Außbreieung de» Feuer» nicht mehr zu befürchten. Etwa 500 Personen find an den Löscharbeiten betheiligr. * Vern, 13. Januar. Die kürzlich io Bern verstorbene Frau Berset-Müller, aus Dresden gebürtig, setzte die Etdgenoffenschaft und die Stadt Dresden zu gleichen Theilen zu Haupterben ein. Die Stadt Dresden wird zur Errichtung einer MädchenerziehungSavstalt nach dem Muster der bereit» in Bern bestehenden verpflichtet, während die Etdgenoffenschaft zur Schaffung eines Heim» für Lehrer und Lehrerinnen mit 20 Dteostjahren verpflichtet wird. Die jedem Thrtle zufallende Summe wird auf mindesten» 1 Million Francs geschätzt. Fr. Leo Nachfl., C. Herber, Seltersweg 71. gtbacM #4 •irjL <*S“ Konlags' Ä Km Emser Pastillen mit Plombe, dargestellt aus den echten Salzen der König Wilhelms-Felsenquellen, sind ein bewährtes Mittel gegen Husten, Heiserkeit, Verschleimung, Magenschwäche und Verdauungsstörung. Um keine Nachahmungen zu er- halten, beachte man, dass jede schachtel mit einer Plombe verschlossen ist und verlange ausdrücklich Emser Pastillen mit Plombe. Vorräthig in 6ie88en bei: 310 Hob. Wallach, M. Krause, Hirschapotheke und in der Engelapotheke. Hochfeine Souchongthees Pecco mit ßlüthen Theespilzen schwarz 1897 er Ernte, empfehlen zu billigsten Preisen (344 A. (t G. Wallenfels »Die jün: lilbtu Momeni Nwn Sunst- in Berlin zeft, Mb sich nach t ba neulich hoffentlich fle^. Myslountz, ber t°s°lge clues bi «atQÄttm» lesen »ar! e ist ri «eactioa, hiie Fabiane erfta Hnt impofanit Wt wirb, fll L®'- »igiiw •« foldltn B ’k eiirtnl «“«aa^mefaUet, Mr, »Diese Ab Dinar ffttto8 v jMttn ui •Nea Herb , iw ä elfl anbei » . 10 el«m uT"' °d-> 8l i $u6l|l m l«fon kt1 S •• । 152 Kiefern mit 104 fm, 1 Lärche mit 0,o7 fm; Derbfta«ge«r 282 Fichten mit 19 fm. Zusammenkunft an beiden Tagen Vormittag» 9 Uhr, am ersten Tage im District Göbelnrödertannen bei Stamm Nr. 1, am zweiten Tage im District Krumm- strauch auf dem Schnittpunkt der Kreisstraße Queckborn—Staatsstraße mit dem Vininalweg Grünberg—Harbach. Am ersten Tage werden sämmtliche Kiefern sowie ein Theil der Fichten, am zweiten Tage der Rest der Fichten, die Eichen, Lärche, Buchen sowie zerstreut liegendes Reisig aus verschiedenen Schlägen verkauft. Das Holz im District Zuhaag und Pfaffenloch, desgleichen das Reisig werden bei der Versteigerung nicht vor- gezeigt. «rüvberg, den 14. Januar 1898. Großherzogliche Oberförsterei Grünberg. Gebrannten Kaffee (eigene Brennerei) unübertroffen in Geschmack und Aroma, per Pfd. 1,-, 1,20, 1,40, 1,60, 1,80 Mk. Städtischer Arbeitsnachweis Gießen. Garkeuftratze L. ttaoeböi btt tltbeitaebaut: 2 Bäcker (1 erster u. 1 zweiter), 1 Kranken- w»Ler „1 Krankenpflegerin, 2 Maschinenschloffer, 1 aepr. Heizer, 1 Schuhmacher, 1 Mäbelschreiner, 1 Bauschreiner, 4 Fuhrknechte, 4 HauSburschen, 2 Laufmädchen, 4 Taglöhner, 2 Taglöhner für leichtere Arbeit, 1 Bureaudiener, 1 Aushilfskellner, 1 Kellner (Anfänger), 3 BureaugehÜlfev, 2 Schreibgehülfen, 2 Dienst, madchen. . , *£*?,at* ber Arbeitgeber r 1 Drechsler für eine Dampfdrechslerei, Lv» ^^^.lRahmenmacher), 1 tolf»wirtt?fdbat* GeLutzeeg, 15 Jan. Frachtpreise. Weizen19,24—00,00, Sora .* 14,50-15,00, Gerste X 16,68-17,00, fcaftrX 14,16-14,60, Erbsen X 00-^0, Linsen X 28,00, Wicken X 00,00, Lein X 00,00, Kartoffeln X O OO, D-emen X 00,10. Sofortige Hilfe durch leichte Schleim- lösung bei Asthmaanfällen, Athemnoth, Luftröhrenkatarrh, Brustverschleimung bei Lungenerweiterung etc.etc. Proben mit Gebrauchsanweisung werden an wirklich Leidende auf Wunsch gratis und franco zugesandt vom Haupt-Depot: Apotheker Oscar Senff, Berlin C., Ross-Strasse 28. Tüchtige Cigarrenmacher und Uiörelmacher Amerika gestorben sind. Tine solche Nachricht hat kürzlich In unserem Städtchen lebhafte Bewegung hervorgerufen, denn «in auch im „Gieß. Anz." bekannter Verstorbener hat hier nahe Anverwandte und der mit Tod abgegangfne Herr soll die bedeutende Summe von 13i/2 Mill. Dollars htnterlaffen haben. Etwa zehn Familien von hier würden sich, abgesehen von anderen Personen auf der Wetterau, unter den Erden befinden, die Anstalten macken, dex Sacke näher zu treten. 6741 Lagwtgst-atze 87 Parterrewohnung. 5 .Htomvr, Badezimmer re. sowie Garten, per 1. April 1898 zu vermiethen Näheres bei Sehr. Rose«ba«m, Westanlage 36. Holzversteigerung tat Gießener Stadtwald. Montag, den 24. Januar 1898, Vormittags 9*A Uhr beginnend, sollen im Fernewald und in» Stadtwald, District Annaberg, meistbietend versteigert werden: Neueste Nachrichten. Depeschen de8 Bureau „Herold". Prag, 17. Januar. Auf dem Graben fanden gestern Mittag wieder grobe Ausschreitungen gegen die deutsche Farbe tragenden Studenten statt. Dieselben, 8 an der Zahl, wurden von der Menge umzingelt, man rief ihnen zu, fie sollten die Kappen abnehmen, sonst würde man ihnen fie vom Kopfe schlagen. Einer der Studenten wurde blutig geschlagen- auch einer der Polizisten thatlich angegriffen. Die Studenten flüchteten in ein deutsches HauS, von wo sie später in Begleitung von je 2 Mann Polizei einzeln in ihre Wohnungen begleitet wurden. Ea. 500 Socialdemokcaten zogen vor das Gebäude des jungtschechischeu Blattes ,Narodnh Lysth", vor dem man gegen die Tschechen demonstrirte. Sie durchzogen alsdann die Straßen, ohne indessen besondere Unruhen zu erregen. Unter der Bevölkerung herrscht sehr große Erregung, da man eine Wiederholung der letzten Unruhen befürchtet. Prag, 17. Januar. In der heutigen LandtagSfitzuug wird der Statthalter eine Regierungserklärung in j^telie^esiich^jl 654] Eine «camientochier sucht Stelle als Hausmädchen oder Mädchen allein. Näheres Dammstr. 45. Lich, den 15. Januar 1898. Im Auftrag: Großh. Bürgermeisterei Lich. Heller. 682] Sofort eine fauberc _ • W* Lanstrau -«sucht. -WA Sbelstraste 13. NorMilijks Sauerkraut Essig« und SalMurken. gut kochende Erbse», Linsen und Bohnen empfiehlt 683 C. Roth II., UMorstr. 5. Eichenftämme mit 27,56 fm (qrößtentheils Bau- und Wagnerholz), Kiefern- und Fichtenstämme mit 16,76 fm, KieferN'Derbftangenmit0,86frn 60 44 304 Egly & Bindewald, Cigarrenfabrik._____ abfichtigt, dem Gericht die Resultate einer persönlichen Untersuchung zu unterbreiten. Paris, 17. Januar. Fünf Aktenstücke, welche die Protocolle der Marine-Commtsfion enthalten, find im PalaiS Bourbon gestohlen worden. Die gestohlenen Acten sollen von der größten Bedeutung fein. Auf das in Ord.-Nr. 5 unter gereimt auf jeden Bezirk für sich eingereicht werden. 30- 40rm '9 N E> Kiefern- „ »ä- - 5 I aller Art bringt jedes zur herr- I liebsten Entwicklung in nie ge- Isehencr Bläthcnpracht mit dem I ersten u. besten Originalprliparat MuHche's Blunacndliiiser M_____Pack, i 30 u 40 Pfg. nur bei: A. Noll, Drogerie, Bahnhofstr. 61. 669 Vorträge des Herrn Gustav Amberg, Physiker, Berlin, in Steins Saalbau. Mittwoch den 19. Januar, Abends 8% Uhr: Thema: Aus dem Gebiete des Schalles und der musikalischen Töne. Freitag den 21. Januar, Abends 8‘, Uhr: Thema: Mcht und Farbe — Spectral-Analyse. Ausführliches Programm in der nächsten Nummer. Karten für Nichtmitglieder ä 1 Mk. für jeden Abend, 1,50 Mk für beide Abende sind za haben bei den Herren E. Challier, Neuenweg, H. Noll, Markt und C. Orbig, Bahnhofstrasse, sowie Abends an der Kasse; für Mitglieder (gratis) und deren Angehörigen (ä 50 Pfg. für jeden Abend) bei Herrn C. Orbig, für Mitglieder des Ortsgewerbe-Vereins bei Schuldienerin Frau B e$Ug Aeterwes' Die Vorstände. HopsenharAung, altrenommirtes christl. Haus, sucht geeigneten 668 Vertreter. Gest. Offerten sub. A. B. Nr. 66S an die Expedition dieses Blattes. „ „ Birklar Hungen Langsdorf Lich (Bezirk Vorderwald u. Grohehäuserberg) dto. (Bezirk HMterwald) Muschenheim Oberbessingen Ellingshausen Fürst!. Solms-Lich. Oberförsterei Buchen-Scheitholz, Nadel- „ Buchen-Knüppelholz, Eichen-Knüppelholz, Nadel Knüppelholz, Eichen-Stockh lz, Nadel- ^ormischw^^^^ Tausche mein Haus prima Lage in Frankfurt a. M., weuig belastet, gut oermiethet- Ueverschntz nach Abzng aller Steuern und Abgaben 8450 Mk In Zahlung nehme kl. Object evenll- auch Landgut oder Baustellen. Off- unter G- B. 451 an Haatenstet« «. Bögler, ryrankfart am Main. 549 Nadel- „ Erlen- „ Die Zusammenkunft ist im »ald an der Strangswiese. _ _MESSSEF eg>3.!i0 ______ DL Pli. 180 Httteiinja. ÄuJ Mail', nbcc: ftctttnl de« Ö«? 'uttnbrvk hrssisckitt ftr lle :■ btl tl MchnsttMt iiü F -lXKillM=n8ul' '6Wi‘ , . l* ,'-U in Bttt e-mq (>6- ft* „tat i-i!l" errl. $«» “4 . ‘.....»inte ’* g ,untt i" 5Ä-«rt® ■ v* * 0* blt W -«iS-’- 1 «?«'>< Kll*> 1,k" Hl °« »rigw in. k .®1 Doa 6,;*.,/» ” WB1 •Ä tes» M »«K. l"' fc - ' »tlfrtm ht . t . »a U '6,6 in bhin r» 1 M HHtel 8-ßn «i ionbtrn dnrm - -Dmi-t Saaibon* fiatt 8rm°g böjiitt wtliti dir U ■ M|ani Jchrll ngd- llktiffüllwz dir Saals Äcncn Lurgeztbui, alt da Kt la|er, sich zetq komizr zu brschassa tTboh.td) siai 6.1<, Btltd flanfavd, war v« rt ui Nmn brsmht nti llfcjtnfc vrrlaufra. Da ton Mtglirdm = Netti, fccB imsvr Äallo -t suü. tii ’iteitiigftn « :cn bin ß^rnn fitn i ßr:Ji alltzrsühri. ts lalstttt'FlwkinN e. v •hin pufccciti, brivndv 4t a» vetzen dir Echwtch rt.ila förntr, erlitt da fürtar rrinern. 6oncc str iw Nüjlicdkrv onitrtl rtza! M irht merhalttv tta M il H Wi» Mitral Mt tir- 20. ^tbruoi i h«t. tal DO*tttitti! iria Hüthi giBirtait Iß -9u rrnvnsu, dn» Dan B Mt tztmorvolli Snnie Paris, 17. Januar. Gestern Abend wurden an mehreren Punkten der Stadt größere Kundgebungen veranstaltet. Banden von 300 bis 1000 Personen zogen durch die Boulevards und rtrfeu ^Nieder mit Zola". Mehrmals kam eö zu Zusammenstößen mit der Polizei. In der Nähe der Wohnung ZolaS demoltrte die Bande die Fensterfront eines Hauses, in der Meinung, daß dies ZolaS Wohnung sei. Loudon, 17. Januar. Nach einem Drahtbericht aus Konstantinopel hat der Sultan auf Vorschlag deS Marine- ministerS die Ausrüstung und AuSbefferung von acht Panzerschiffen der türkischen Flotte der Firma Krupp-Effen übertragen.____________________ - De« K-anrhtilS-Erscheinunge« beim WitternngS- wechsel wird oft viel zu geringer Werth öctg'legt. Manche Menschm versäumen eS, den ersten Erscheinungendes Unwohlseins zu begegnen, und legen dadurch den Keim zu längerem Leiden. Als ein sehr wirksames Vorbcugungsmittel, das namentlich bet Appetitlosigkeit, Verdauungsbeschwcrden und Ernährungsstörungen sofort angewandt werden sollte, ist das Fletsch Pepton der Compagnie Liebig, hergestellt nach Prof. Kcmmertch's Methode, zu oezeichnen. Dem geschwächten Magen bietet es eine ihm hochwillkommene Erholung, denn es führt seinen hohen Werth an Nährstoffen dem Körper sozusagen direct zu; keine Substanz verdaut sich so leicht, wie das Pepton. Deshalb leistet Liebig Companys Fleisch Pepton Schwachen. Blutarmen und Kranken die werthvollsten Dienste; überhaupt ge- wäbrt es Genesenden zugleich Labung und Stärkung. 676. Gingesaudt. Gieße«, 17. Januar 1898. DaS Belegen ganzer Tische von einzelnen Herren bet den Bierconcerten tn Steins Garten wird vom Publikum als ein Soßer Uebelstand empfunden und dürften diese Zeilen vielleicht dazu ttragen, hierin Abhilfe zu schaffen. So hatten wir beim gestrigen ", Eoncert Gelegenheit, wahrzunehmen, wie etwa sechs Herren eine Tafel von zwanzig Plätzen für sich in Anspruch nahmen und trotz Ueberfüllung des Saales vom Kellner frethalten ließen. Da wir unS trotzdem setzten, bekamen wir einfach kein Bier und erst nach lmgen Verhandlungen mit dem Kellner konnten wir bedient werden. Daß sich die Herren, für welche angeblich belegt war, einfanden, haben wir nicht bemerkt. Es ist doch mindestens eine Ungerechtigkeit, cuenn Leute, dte ihr Eintrittsgeld bezahlt haben, sich nach Plätzen herumicklag-n sollen, wenn, wie gestern, vier ganze Tafeln frei sind. MrchttcheAnzeigen der evnng.GerneinSe. Montag den 17. Januar, AbendS 8 Uhr: Bibelft»«-« im Confirmandensaal der Johanneskirche. Psalm 8. ’Pfarrer Dinaeldey. 78] Wohnung mit 4 Zimmern (3 Treppen hock) an ruhige Miether per 1. April 1898 abzugeben. Küche auch mit KochgaSeinrichtung GelterSVeg 91. 330] Wegen Versetzung des Herrn LandgerichtSrath Kullmann ist der 2. Stock von 5 bis 6 Zimmern vom 1- April ab zu vermiethen. A. Georg Wwe.,Mer- straße 2, Ecke der Nordanlage. Fest m Her I 30 - - Submsssicns-Verkauf bereits gefällten Holzes. Das nachstehende, im laufenden Winter gefällte Bau- und Nutzholz ssll auf dem Wege der Submission verkauft werden und sind Gebote in oerschloffenen und portofreien Schreiben mit der Aufschrift „Holzsubmission" bis spätestens den 1. Februar 1898 bei der unterzeichneten Großherzogl. Bürgermeisterei Lich einzureichen. Später eingereichte Gebote bleiben un- berücksichtigt. Die Eröffnung /der eingelaufenen Schreiben erfolgt am folgenden Tage, d h. am 2. Februar 1898, Vormittags IO1/, Uhr, auf dem Bürgermeistere'.'Bureau in Lich, in Gegenwart der etwa erschienenen Bieter. Die Gebote sind getrennt nach Waldeigenthümer, Holzart und Sortiment pro Festmeter und Raummeter einzureichen, und zwar ohne jeden Vorbehalt. Die allgemeinen Verkaufsbedingungen, denen sich die Käufer Mschweigend zu unterwerfen haben, sind bei den betreffenden Waldeigen- ühümern einzusehen oder gegen 70 Pfg. in Briefmarken von uns zu beziehen. Das Holz wird auf Wunsch im Walde vorgczeigt nach vorheriger Anmeldung bet den sub Ord.-Nr. 1 bis 9 angeführten gleichnamigen Großherzoglichen Bürgermeistereien. 5 bis 7 Zimmer mit Zubehör zu vermiethen. 459 ________________Stepharrftratze 11. f’68] Tine Parterre-Wohnung von 4 Zimmern mit allem Zubehör und Bleichplatz in schönster Lage per 1. April zu vermiethen. Näheres in der Expedition d. Bl- 103] Der 1. und 2. Stock, je 5 618 6 Zimmer nebst Zubehör, zu vermiethen. Bleichstratz« »1 (Neubau). 216] 3 Ztmmerwshnung per 1- Febr zu vermiethen, sowie ein möbl Zimmer. _____________________Liebig»-. »1. 293] Der mittlere Stock, 4 Zimmer, ist zum 1. April zu vermiethen. Georg Ke», Neustadt 6. 187] Möbl. 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Laura . . . 185.90 186.- Deutsch«. 103.25 97.30 103.35 97.90 102.50 102.60 4 do.Staatsrte. 100.15 101.— 4 Hess. Ludwigs- 1903 .... 102.- — — in Cbln . . —•— stifend.-Artiei. 3-/2 3 3«/s 3 38, 3-/r D. ReichS-Anl. do...... Preuß.Consols do...... Badische v. 86 Bayr.St.-Obl. 103.30 97.50 103.30 97.95 102.20 102.65 17, 5 17, 5 4 do. E.B.Gold v. 89 . . . . Arg. um. Anl. do. äuß. v. 88 ChinestscheAnl. Egypt. unific. . 103.40 80.20 70.05 100.85 103.50 78.65 69.30 104.— 4 4 4 4 bahn v. 68/69 do. v. 75/78 . Allg.dt.Kleinb. «ullLndtsch«. Elisab.-B.strfr. Kaschau - Oder» 100.25 100.25 102.40 103.— 100 20 103 20 102.80 4 4 37, 4 Grundschbk. Ser. V—VI do. I—II do. unk. 1906 Frkst. Hypb!. XIV..... 103.40 100.20 100.— 100.75 103.40 100.20 ICO.— 100.90 4 4 4 47, Ung. Lds.-Ctr. Diverse. Buderus . . . Eisenb. Rtbk. . Hirzh. u. Lollar 99.30 101.— 101.50 98.90 101.— 101.50 Oest. Staatsb. do. Südbahn Gotthar dHahn. Jura-Simplon Princ Henry . 297.'/. 72.*/, 153 50 88.— 117.- 296.'/, 72.8/, 152.30 117.20 4 a.Heff.Si.-Obl. 102.40 102.50 g 97.25 97.30 berger v. 91 ——. —— 102.80 37, bo.XII—XIII 99.— —.— KanK-Artiev. r-ofe 3-/- do...... 102.60 102.60 5 do. Eisenb. . do. Silber. . 92.85 93.30 4 Lombarden . . 101.25 101.30 37, do. XV. . . 100.- 100.— 159.55 in Piocenlrn. 3 do...... 94.70 —.— 3 24.85 24.90 3 do...... 77.90 78.— 4 Frkft. Hyp.- Dtsch.Reichsbk. 159.60 4 Bad. Th. 100 . 144.80 144.10 3V2 Württemberg. « »iLndisch«. 102.10 —.— 2tädte-Vbl. 4 3 Oest. Staatsb. do. I-VIII . 104.05 95.30 116.20 95.10 4 Creditverein do. Ser. 27 . 99.60 102.60 99.55 102.60 Berliner Hand. Darmstädt.Bk. 174.50 159.30 176.40 159.50 4 5 Bayer. Th. 100 Donau - Regul. 162.— 114.20 159.90 113.30 5 Griech.E.B. v. 1890 33 75 32.20 4 37- Darmstädter . do...... 101.80 100.30 100.50 3 3 do. v. 85 . . do. Erg.-Retz 92.25 94.30 91.85 93.95 37, do. Ser. 28, 30, 33 . . . do. Ser. 29 . Ldw.Cred.-Bk. Hambg. Hypbk. Ser.141—250 do. 46—130 Meining. Hyp. do. neue . . 99.20 —.— Deutsche Bk. . Dt. Genossbk.. 210.70 116.40 210.40 37, 3 Cöln-Minden. Madrider. . . 138.15 44.50 138.70 45.30 4 5 3 4 /2 3 Griech.Monop. Italiener Rte. do...... Oest.Goldrte.. Oest. SUberrte. Portug. Staat 38.50 94.50 59.30 103.50 86.50 34.30 21.55 101.30 35.45 94.80 59.45 103.15 87 — 33.20 37. 37, 4 37, 4 4 97, Gießen er (alte) do. v. 96 . . Mainzer . . . do...... Offenbacher. . Wormser . . . do...... 100.50 101.60 101.30 103.50 102.60 101.20 100^50 101’10 103.50 102 — 101.20 3 3 3 4 3 3 Prag-Dux 96 . Raab-Oedenb. (alte) . . . do. v. 97 . . Rudolf Gold . Stal. gar.E.B. Livorneser . . 88.— 84.90 79.— 103.00 58.55 61.40 85.— 82.— 102.40 58.70 61.60 37, 4 4 37, 4 4 99.80 101.95 100.75 99.75 98.— 101.— 99.80 101.85 100.75 99.50 98.15 101.— Disct.-Comm. Dresdener . . Mitteldt. . . . Nationalbk. . . Oest.Ered.-Act. Iidiftrie-Artini 201.70 163.65 118.40 155.45 302.5/8 203.40 163.70 118.50 301'7b 4 5 3 27, 3 Mnn. Th. 100 Oesterr.v.1860 Oldenb.TH.40 Raab-Grazer . Türk. fts. 400 per Stück in Mk. 134.80 128.65 130.— 81.80 36.55 134.25 128.50 129.10 92.- 36.90 do...... 4 Lissaboner . . 66.70 65.70 4 Sicil. v. 91 . 94.95 95.30 37, do. unk. 1907 99.80 100.— Kleyer Fahrrad 283.80 Ansbacher fl. 7 38.70 38 60 Rum. am. Rte. 103 10 4 Rom II—VIII 94 90 95.05 5 Toscanier . . 94.55 94.70 4 Pomm. Hypbk. 100.50 100.20 Henninger Augsburg, fl.7 23.05 22.80 Ruffen v. 80 . Schweden v.80 Serben v. 95 . Spanier . . . 98 — 17, Buenos - Aires 78.50 7 7 50 4 Ruff. Südost . 102.30 4 Preuß. Hypbk. Brauerei. . 146.50 ——— Brschw.Thlr20 112.50 109.70 ö,/2 4 4 64.70 61.20 97.- 25.60 22.25 60.90 96.75 25.50 22.3( 4 ql/ Lindtshri.Aul. S.-Braunf.. . —.— 4 4 4 do. Südwest Rjäsan - Urals! Wladikawkas . 103.10 102.15 104.25 102.05 4 87, VIII—XII do. neue. . . do. 1905 . . 100.20 101.— 100.— 101.— Farbw. Höchst. Nordd. Lloyd . Bochumer Guß 450.— 111.— 202.60 445.50 112.— 205.90 Freiburg, fs. 10 Maüänd.fs.10 Meininger fl. 7 26.70 12.60 22.10 26.30 12.50 21.90 1 1 Türk.Zoll-Obl. bo.cono.Lit.C. do. Lit.D. 37, 31/, L Lich . ’ ' Psnbq.-Bierst. 80.— 80- 5 3 Anatolier. . . Salon.-Mon. . 95.30 1 59.75 94.80 1 58J)5 37, Rhein. Hypbk. unk. 1904 . 99.30 100- Gelsen!. Brgw. Harpen. Brgw. 184.90 186.90 187.90 193.60 Pappenh. st. 7 Venediger L. 30 22.60 22.15 22.50 22.50 *6? * Koniag^' toa rtw w» SP« üiet” ** btigeltg*' 8ttr.: D°S Ei t i der Groh! au die G Mit M SklafirlchSheS gfiitn Itaovrl 1896 imb 189 < ' fDb besonders I An Wen-Bai- Air ttiud Leise dekauot fällig grweseae yto 1897 , 4. Onortal 18 III zum 25. b Nach dieser Ze Mtu bett.: Dir pi Da von 12.1. M. ( und Waagen bekannt grgr zeiger Nr. 5 wird, machei Zateressk bei Matze, Gewi Klchtigkeit ui Lolpiüsung f «folgen, iiab . »Haben d" Straße Q, 7» ist »obl Z'-itung. Do »atüriich isn( »Durch» w°itt nur, »lhine lWl« Zeit Der Ue Harder u, i! zu Snb ^aou b|t ( irischen Und Q öuutnlß n ö«8ln0. n aber ^°cht»eib, Seite st trugen Ut »o»bach 686 $88 t* ilsser. 1 , 3lafy 7, am k" Vorstand. MW * Kri/b bei alten ■*- 678 >s-Feft^ \ #late 8 Air ’e Leib. rfBi.it nii Born Wüä tue, Sö'-tat btt HWtde i nutUel 64' »zeiche« fiud a«z»lezn ranz. wytyflR Bbeob Uutr V 5c Olli ronvtag hfl n| 7 Ul>t flbenM. tet vorNaod. nhreuiplaiL Ltickereie« »M- 8«W " *1 88/ 117. ££8 • • «*5Ä irf****", |n* ■ t-l- «»*< flr. 14 Kweites Blatt. Dienst«« den 18. J-mmr 1898 Gießener Anzeiger General-Anzeiger »NN«hme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Vorm. 10 Uhr. Alle Anzeigen.BermittlungLstellen deS In- und Auslande« nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger ntgegen. Bei Postbezug Mark 50 Pfg. ierteljährlich. -rscheinl täglich mit Ausnahme deS Montags. Die Gießener N»»itl««Vkät1er werden dem Anzeiger «vchmtlich viermal beigelegt. Bezugspreis vierteljährlich x 2 Mart 20 Pfg. monatlich 75 Pfg. mit Bringerlohu. Amts- und RedacNvn, Expedition und Druckerei: Schnlßrahe Ar. 7. Umtiidxtf Thett« Gießen, den 15. Januar 1898. Vetr.: DaS Ersatzgeschäft pro 1898. Der Civilvorfitzende der Grotzh. Ersatz-Commission Gießen au die Gr. Bürgermeistereien des Kreises. Mit Rücksicht auf den frühen Beginn deS diesjährigen Erfatzgeschäfte» wollen Di- alsbald mit Aufstellung der neuen Stammrollen beginnen und solche mit denjenigen pro 1896 und 1897 ungesäumt einsenden. Etwaige Zugänge 'stad besonder» in Vorlage zu bringen. Dr. Waliau. An die Bürgermeistereien Alte».Buseck, Aunerod, Daubriugeu, Gietzeu, Hause«, Klein'Liudeu, Lollar, Stauseuberg, Steinbach, Watzenborn-Steinberg und Wreseck. Wir er'Uchen Tie, in Ihren Gemeinden auf ortsübliche »eise bekannt machen zu lasten, daß die Ende December 1897 fällig geweseaen SrnrnmetgraS- und DubmisfiouSyolzgelder pro 1897, Havdabgabeu von Waldnebrnnntzuugen pro 4. Quartal 1897 und Fischereipächte pro 1898 nur noch bi» zum 25. d». M-S. ohne Kosten bezahlt werden können. Rach dieser Zeit wird da« BeitrcibuugSverfahren eiugeleitet. Gießen, den 17. Januar 1898. Großherzogliche« Rentamt Gießen. I. B.: Schudt. Bekanntmachung, betr.: Die polizeilich-technische Revtfion der Maße, Gewichte und Waagen. Da von unserer an die Jnterestenteu unter« 5. und 12. l. M. gerichteten Aufforderung, ihre Maße, Gewichte und Waagen dem Aichweister zur Vorprüfung in den bereit« bekannt gegebenen Terminen vorzulegen (oergl. Gießener Anzeiger Nr. 5, 6, 7 und 11) nur sehr wenig Gebrauch gemacht wird, machen wir darauf aufmerksam, daß e» im eigensten Jntereste der Gewerbetreibenden gelegen ist, wenn sie ihre Maße, Gewichte und Waagen von dem Aichmeister auf ihre Richtigkeit untersuchen lasten. Im Anschluß an die für die Vorprüfung festgesetzte Frist wird eine allgemeine Rrvifion rc. erfolgen, uad werden dann Fälle, tu denen von Gewerbe- Feuilleton. Drr Freund des Hauses. Skizze von Georg Persich. (Nachdruck verboten.) Raben Sir schon gehört," redete ihn ein Bekannter auf der Straße au, „daß der Brekow nun auch fertig ist? Con- cnr» ist wohl schon angem.ldet. Morgen steht« sicher in der Zeitung. Doch, wa» sage ich Ihnen da»!? Sie wissen natürlich längst B'.scheid." t „Durchaus nicht." entgegvete Harder. Er stammelte die Worte nur, denn die Neuigkeit war ihm in die Glieder gefahren. »Aber sollten Sie sich nicht täuschen?" „Krtne Idee! An der Börse wurde übrigen» schon fett einiger Zeit gemunkelt. Empfehle mich!" Der Uebermittler der Hiobspost sprang in einen vorbei- rollenden Straßenbahnwagen. Harder schaute ihm betrofft* nach. War e« denn möglich? Sollte e» mit Bredow wl>k lich zu Ende sein? Ein große» Hau» batte er gemacht. Dann die letzten Fallissements in Südamerika, die so mancher europäischen Firma den Todesstoß versetzt hatten. Und au» fremdem Munde mußte er von dem Unglück Kenntniß erhalten, er, der seit Jahren bet Bredow ein- und auSaing. Er war mit dem Manne so gut wie befreundet, mehr aber noch zog ihn die kleine blonde Frau an, dieses Prachtweib, da« er wie eine Madonna verehrte. ®!e würde sie den Schlag verwinden? Wer würde ihr zur Seite stehen? Ihr Mann? Der war von jeher seine eigenen Wege gegangen und hatte sich wenig um seine Frau gekümmert. zeigeblatt föt den isbeilage: Gießener Fannlienbl treibenden unrichtige G'wichte, Maße und Waagen gebraucht werden, unnachfichtlich zur Anzeige kommen. Gießen, den 14. Januar 1898. Großherzogliche» Polizeiamt Gießen, v. Bechtold. Verstßches Reich» Berlin, 15. Januar. Die Kaiserin wird, wie aus Hofkreisen mitgriheilt wird, bet Beginn de» Frühjahr- auf einige Zeit einen südlichen Kurort oufsuchen. Berlin, 15. Januar. Die Kaiserin Friedrich empfing heute die Präsidien de» Reichstage«, sowie deS preußischen Herrenhauses und Abgeordnetenhauses. Berlin, 15. Januar. Prinz Heinrich von Preußen ist, wie die „Krrvzzeituvg" erfährt, der Ueberbringer eine» Geschenkes des deutschen Kaiser» an den Kaiser von Ehina.i , , Berlin, 15. Januar. DaS Staatsministerium trat heute Nachmittag 2 Uhr in seinem Dimstgebäude zu einer Sitzung zusammen. Berlin, 15. Januar. Au« Spandau wird gemeldet, daß Major v. Plön vom 5. Garde-Grenadier-Regiment heute in Spandau bei einer Felddienstübung mit dem Pferde stürzte. Er wurde gegen eine'Telegraphenstange geschleudert und blieb sofort tobt. Berlin, 15. Januar. In dem Di-ciplinarv-rfahren gegen den Eriminalcommistar v. Tausch hat nicht nur der Vertreter der Anklagebehörde, sondern auch der Angeschuldigte gegen da» erstinstanzliche Urtheil die Berufung bei dem Staatsministerin« angemeldet. Berlin, 15. Januar. Gegenüber der Blättermelduog von den geplanten militärischen Maßnahmen in der Kiao-Tschau-Bucht erfährt die „Post", daß die Ent- fendung dc» sich gegenwärtig auf dem Wege noch Ostafien befindenden SrebataillonS eine provisorische Maßregel ist. DaS Seebataillon ist für die Brrtheidigung der heimischen Küsten unentbehrlich. Uebrigeu» herrsche heute an maßgebender Stelle noch nicht einmal Klarheit darüber, ob auch in Zukunft eine Zahl von 1500 Mann zur Besetzung nothwendig sein werde oder vicht. Berlin, 15. Januar. Wie au« Weimar gemeldet wird, hat Fürst BiSmarck sich zur deutsch.chinesischen Angelegenheit tu dem Glückwunschschreiben, welches er zu Neujahr an den Großherzog von Baden richtete, wie folgt geäußert: „Er halte die diplomatische Action Deutschland» gegenüber China für treffitch eingeleitet und durchgeführt." Aehnlich hat sich der Fürst in et»em Schreiben an den Hrrzogregevten von Mecklenburg ausgesprochen. Sie lebten vor der Wtlt ganz glücklich miteinander, aber von seelischer Gemeinschaft konnte nicht die Rede sein. Da» wußte er wie kein Zweiter, denn ihn hatte die junge Frau ihre» vollen Vertrauen» gewürdigt. Nicht, daß sie den Gatten schalt, daß sie den inneren Mangel ihrer Ehe laut beklagte, aber anznmerktn war ihr der Kummer doch, und er sah in diesem Falle besonder» scharf. Er wußte, daß diese» Weib da» beste Loo» verdiente und daß er mit Freuden bereit gewesen wäre, e» ihr zu bieten, wenn ihm dieser Bredow nicht zuvorgekommen wäre. Dem Manne Standreden über die Nichtachtung seine» Glücke» zu halten, hatte er niemals versucht. Er wollte sich doch nicht in» Gesicht lachen taffen oder, wa» schlimmer war, den Verdacht erregen, daß ihn bet seinen Vorhaltungen ein besondere-, tiefere» Interesse leite. Eifersucht hätte seine ihm so werthvolle Stellung al« Freund de» Hanse« — „Hausfreund" klang ihm abscheulich __ erschüttert. Da« wollte er unter allen Umständen vermeiden. , . Nun war er wenige Wochen auf Reisen gewesen und inzwischen war die Katastrophe erfolgt. Je mehr er sich gewisser Vorgänge der letzten Monate erinnerte, um so glaubwürdiger erschien ihm die Kunde. Weßhalb sich nur Bredow nicht hilfesuchend an ihn gewandt hatte! In solcher Lage macht man doch zunächst einen Rettungsversuch bei seinen vermögenden Freunden und Bekannten. Er würde nach besten Kräften geholfen haben; er traute sich so viel Opfermuth zu. vielleicht war jetzt noch zu Helsen. Oder warmes richtiger, da man ihn doch nicht gerufen hatte, er hielt sich fern? Nein, da» erschien ihm wie Feigheit. In der Kreis Gieren. Adresse für Depeschen: Anzeiger Hieße». ♦ Fernsprecher Nr. 51. Berlin. 15. Januar. Der bisherige Landeshauptmann der Marschall-Inseln, Dr. Jrmer, wird, wie die „Berl. N. Nachr." melden, voraussichtlich eine etat-mäßige Stelle in der Colonialabtheilung erhalten. Bei dieser Gelegenheit wird eine allgemeine Frage erörtert, welche fast alle Schutzgebiete angeht. Im Colonialrathe ist nämlich der Vorschlag gemacht worden, sämmtlichen Berwaltungschef« in den Schutzgebieten den Titel Gouverneur beizulegen. Berlin, 15. Januar. Der BezirkSamtssecretär Richard Janke, der Im Dsctplinarproceß gegen Dr. Peter» al« Zeuge auftrat, hatte sich heute vor der Kaisrrltchen Dis» ciplinarkammer für Beamte der deutschen Schutzgebiete wegen Vergehen» gegen da» Beamteugesetz zu verantworten. Nach längerer Verhandlung erkannte der Dtic-plinarhof auf Dienstentlassung. Die Vereidigung de» in der Voruntersuchung vernommenen, gegenwärtig im Hamburger Gefänguiß seine Strafe verbüßenden Friedrich Schröder wurde abgelehnt. Wien, 15. Januar. Der Konstantinopeler Correspondel t der „Neuen Freien Presse" hatte ein Interview mit dem Albaueseusührer Ritza Bey. Derselbe bementkt entschieden, daß er Gefangener sei. Ebenso uvrtchttg fei e«, baß die Albanesen sich von der Türkei lo»zusagen beabsichtigten. Budapest, 15. Januar. Das Magnatenhau» nahm den Gesetzentwurf über die Regelung der Rechtsverhältnisse zwischen den landwirthschaftlichen Arbeitern und Arbeitgebern an. CmoIm uttö protHn$i5. Januar d. I. werden aus denDistrictenGöbelnrAdertannen.Krumm- strauch, Zuhaag, Grauwinkel und Paffenloch der Forstwartei Harbach versteigert: Donusrstag den 20. Januar, vormittag» 11 Uhr, soll im Garnison- Lazareth zu Gießen die Lieferung der BerpflegungSbedürfniffc für das Jahr 1898/89 und die Abnahme der gewonnenen Brodreste, Küchenabfälle und Knochen verdungen werden. Die Bedingungen sind im Geschäftszimmer des Lazareths einzusehen. s 18. kWg 8ot Eintritt lHrg, daß die 1 titzuog mW ■igtgi) amtlichen jöobig »UbttfltS M doch mtt ein sttzttu wenden oiederholeo. Abg. Stal gLlle richtig vor Tazesordnü »richitagr»), Zu btM O SMoMng 6< aiißon eine 3h fortan eine au» i Mgliedein des |ö enticheiden Hal Hierzu liegt vor, unter die i Vetrag von IOC zustellen. Bei den dl Abg. Lieber (C str Vergrögnur del Ratalogl b dieser Soften an Äadi lurzr Aus AM wird sodann 1 EowmtsfionSresi Innern zu Verl Der Etat Lehrstuhle für deutsche Literatur und Geschichte) über „Wilhelm von Humboldt*. Er nannte ihn einen Menschen, der in der Jetztzeit, wo Beschränkung auf allen Gebieten nothwendtg, schwer zu begreifen sei, legte daun weiter dar, wie er in der Beurtheiluug der Wirksamkeit de» Staate» vom Begriff der Individualität au»geht, wie er engere Beziehungen zu Schiller und Goethe avkaüpft und Beziehungen der großen Dichter mit dem Publikum herzustelleu verstand, kam bann auf den sechsjährigen Zeitraum (1802 bi» 1808), da er Gesandter in Rom war, zu sprechen, in welcher Stadt fein Hau» eine geistige Heimstätte der Deutschen war und berührte seine Unterricht»verwaltung»ftellung in Königsberg, von wo qu» er die Gründung einer Untverfität in Berlin betrieb. Seine Gesandtenstellung in Wien führte ihn im Hauptquartier mit den siegreichen Heeren u. A. auch nach Part». 1815 vertrat er in einer Denkschrift, aber erfolglos, die Abtretung von Elsaß und der belgischen Grenzfestungen al» für Deutschland erforderlich. Im Gefolge der Entwurfarbeiten für die allgemeine Berfaffung Preußen» wußte er aus dem Ministerium ausscheiden- die letzten Jahre seine» an Erfolgen reichen Lebens waren der Sprachforschung im weitesten Stone, tn»besondere der Erörterung der Sprachen tn ihrer Beziehung zur Auffassung»- und Gefühlsweise des BolkeS gewidmet- fein Heimgang bedeutete eine Lücke tm grtsttgen Leben de» BolkeS. a Pfd. 1 Mk so lange der Vorrath reicht. VeemUscht«». • Eschenlohe (Bayern), 15 Januar. Im Kirchwald bei Parteokirchen wüthet seit gestern Abend ein gewaltig er Brand, dem bereit» 200 Tagewerk zum Opfer gefallen sein sollen. Infolge des thatkräftigrn Eingreifens de» Forst- personal», sowie der Feuerwehren und HilfSwannschaften au» den umliegenden Dörfern steht eine weitere Außbreieung de» Feuer» nicht mehr zu befürchten. Etwa 500 Personen find an den Löscharbeiten betheiligr. * Vern, 13. Januar. Die kürzlich io Bern verstorbene Frau Berset-Müller, aus Dresden gebürtig, setzte die Etdgenoffenschaft und die Stadt Dresden zu gleichen Theilen zu Haupterben ein. Die Stadt Dresden wird zur Errichtung einer MädchenerziehungSavstalt nach dem Muster der bereit» in Bern bestehenden verpflichtet, während die Etdgenoffenschaft zur Schaffung eines Heim» für Lehrer und Lehrerinnen mit 20 Dteostjahren verpflichtet wird. Die jedem Thrtle zufallende Summe wird auf mindesten» 1 Million Francs geschätzt. Fr. Leo Nachfl., C. Herber, Seltersweg 71. gtbacM #4 •irjL <*S“ Konlags' Ä Km Emser Pastillen mit Plombe, dargestellt aus den echten Salzen der König Wilhelms-Felsenquellen, sind ein bewährtes Mittel gegen Husten, Heiserkeit, Verschleimung, Magenschwäche und Verdauungsstörung. Um keine Nachahmungen zu er- halten, beachte man, dass jede schachtel mit einer Plombe verschlossen ist und verlange ausdrücklich Emser Pastillen mit Plombe. Vorräthig in 6ie88en bei: 310 Hob. Wallach, M. Krause, Hirschapotheke und in der Engelapotheke. Hochfeine Souchongthees Pecco mit ßlüthen Theespilzen schwarz 1897 er Ernte, empfehlen zu billigsten Preisen (344 A. (t G. Wallenfels »Die jün: lilbtu Momeni Nwn Sunst- in Berlin zeft, Mb sich nach t ba neulich hoffentlich fle^. Myslountz, ber t°s°lge clues bi «atQÄttm» lesen »ar! e ist ri «eactioa, hiie Fabiane erfta Hnt impofanit Wt wirb, fll L®'- »igiiw •« foldltn B ’k eiirtnl «“«aa^mefaUet, Mr, »Diese Ab Dinar ffttto8 v jMttn ui •Nea Herb , iw ä elfl anbei » . 10 el«m uT"' °d-> 8l i $u6l|l m l«fon kt1 S •• । 152 Kiefern mit 104 fm, 1 Lärche mit 0,o7 fm; Derbfta«ge«r 282 Fichten mit 19 fm. Zusammenkunft an beiden Tagen Vormittag» 9 Uhr, am ersten Tage im District Göbelnrödertannen bei Stamm Nr. 1, am zweiten Tage im District Krumm- strauch auf dem Schnittpunkt der Kreisstraße Queckborn—Staatsstraße mit dem Vininalweg Grünberg—Harbach. Am ersten Tage werden sämmtliche Kiefern sowie ein Theil der Fichten, am zweiten Tage der Rest der Fichten, die Eichen, Lärche, Buchen sowie zerstreut liegendes Reisig aus verschiedenen Schlägen verkauft. Das Holz im District Zuhaag und Pfaffenloch, desgleichen das Reisig werden bei der Versteigerung nicht vor- gezeigt. «rüvberg, den 14. Januar 1898. Großherzogliche Oberförsterei Grünberg. Gebrannten Kaffee (eigene Brennerei) unübertroffen in Geschmack und Aroma, per Pfd. 1,-, 1,20, 1,40, 1,60, 1,80 Mk. Städtischer Arbeitsnachweis Gießen. Garkeuftratze L. ttaoeböi btt tltbeitaebaut: 2 Bäcker (1 erster u. 1 zweiter), 1 Kranken- w»Ler „1 Krankenpflegerin, 2 Maschinenschloffer, 1 aepr. Heizer, 1 Schuhmacher, 1 Mäbelschreiner, 1 Bauschreiner, 4 Fuhrknechte, 4 HauSburschen, 2 Laufmädchen, 4 Taglöhner, 2 Taglöhner für leichtere Arbeit, 1 Bureaudiener, 1 Aushilfskellner, 1 Kellner (Anfänger), 3 BureaugehÜlfev, 2 Schreibgehülfen, 2 Dienst, madchen. . , *£*?,at* ber Arbeitgeber r 1 Drechsler für eine Dampfdrechslerei, Lv» ^^^.lRahmenmacher), 1 t